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    NEWS

Show-Roadtruck von Kitchen Aid

Foto: Kitchen Aid

Die amerikanische Marke Kitchen Aid ist bereits seit Anfang Juli mit einem eigenen Show-Roadtruck auf den Straßen Deutschlands unterwegs, ein großes Debüt für den Hersteller. Die Roadshow Termine soll es noch bis zum nächsten Jahr geben.

Auf dem Truck sollen spannende Live-Produktvorführungen stattfinden. Es werden sowohl die große Bandbreite an bewährten Küchenhelfern, als auch Neuheiten von Kitchen Aid präsentiert. Wie es auf Nachfrage von HZ heißt, finden am Truck derzeit kein direkter Verkauf der Produkte, sondern nur Präsentationen und Produkt-Shows statt. Bei einem Händler-Event könne der Händler beispielsweise sein Personal abstellen, um in seinem Store den Abschluss zu machen.

Der Truck macht zum einen bei verschiedenen Händlern Station, zum anderen will Kitchen Aid auf Gourmet- und Publikumsmessen Präsenz bei den Konsumentinnen zeigen. „Der Handel kann sich über den Kitchen Aid Außendienst qualifizieren. Nach Prüfung der nötigen Infrastrukturparameter und der Tourenplanung kann ein Einsatz vereinbart werden. Für 2022 sind bereits alle Slots belegt aber für 2023 kann bereits angefragt werden“, heißt es auf Anfrage.

Die erste Station des Show-Roadtrucks war die „Trendset“ in München Anfang Juli. Aktuell stehen die Termine bis November fest. Der letzte „Truckstop“ in 2022 wird auf der „Herbstausstellung“ sein, die vom 29.10. bis 6.11. in Kassel stattfindet. Auch im kommenden Jahr 2023 wird es weitere Termine geben.


Die neue Außenfassade von Technik-Profi Kessler in der Eifel

Foto: Telering

Nachdem Telering-Geschäftsführer Udo Knauf auf der Jahreshauptveranstaltung seinen Fachhändlern den neuen kommunikativen Auftritt vorgestellt hatte, ging der Run los. „Viele unserer Mitglieder können es kaum erwarten, sich ihren Kunden auch optisch als Technik-Profis zu präsentieren“, heißt es aus der Mainzer Zentrale.

Entscheidend ist unter anderem, dass das neue Corporate Design den Mitgliedern nicht von oben aufgezwungen wurde – die Fachhändler wurden im Rahmen der Jahreshauptveranstaltung am 20. Mai in Berlin dazu ausführlich befragt. Dabei sprachen sich mehr als 80 Prozent für den Neuauftritt als Technik-Profis aus und wollen entsprechend Geschäftsräume, Ladenfassaden und Firmenfahrzeuge im neuen, souveränen Design erstrahlen lassen. Den Anfang macht Florian Kessler, ein Technik-Profi aus der Eifel, dessen Laden samt Inhalt letztes Jahr vom Juli-Hochwasser regelrecht weggespült worden war. Sein Großhändler und die Telering-Kooperation unterstützen ihn aktiv beim Wiederaufbau und sorgen dafür, dass er als Erster eine Fassadengestaltung im neuen Erscheinungsbild erhält. Seit Kurzem steht allen Mitgliedern auch ein detaillierter Gestaltungsleitfaden zum neuen CD zur Verfügung. Darin wird erklärt, wie das neue Logo, die neuen Farben und Gestaltungsregeln richtig angewendet werden. Zudem belässt es die Telering nicht allein bei der gestalterischen Hilfe, sondern lässt die Umstellung auch durch die Regionalleiter begleiten.

Die Telering macht jedoch noch mehr. „Um die Aktualität und Attraktivität des stationären Fachhandels zu unterstreichen, wollen wir mehr Bewegung und Farbe in die Läden bringen“, betont Udo Knauf. Die Telering ist deshalb eine Partnerschaft mit „m-cube“ eingegangen, einem Anbieter digitaler Audio- und Videolösungen für den POS. Ab sofort können die Technik-Profis in ihren Verkaufsräumen und Schaufenstern mit bewegten, strahlenden Bildern Kunden anziehen und begeistern.

 


Dr. Sascha Mager wird neuer Vorsitzender der Geschäftsführung von Mediamarkt Saturn Deutschland.

Foto: Mediamarkt Saturn

Gábor Szilágyi, erst seit Februar 2022 Deutschland-Chef von Mediamarkt Saturn, gibt den Posten wieder ab und geht zurück nach Ungarn. Dr. Sascha Mager übernimmt die Geschäftsführung in Ingolstadt.

Gábor Szilágyi habe sich aus persönlichen Gründen entschieden, den Vorsitz der Geschäftsführung der deutschen Landesgesellschaft abzugeben und in seine Heimat Ungarn zurückzukehren, heißt es offiziell. Dort werde Szilágyi zum 1. Oktober 2022 erneut die Führung der ungarischen Landesgesellschaft von Mediamarkt Saturn übernehmen. Nachfolger von Szilágyi an der Spitze von Mediamarkt Saturn Deutschland wird mit Wirkung zum 15. August 2022 Dr. Sascha Mager, bisher CDO und Mitglied des Executive Committee der MediaMarktSaturn Retail Group.

„Wir respektieren die Entscheidung von Gábor Szilágyi und freuen uns, dass er mit seinem Talent und seiner Erfahrung unserem Unternehmen erhalten bleibt“, erklärte Dr. Karsten Wildberger, CEO von Ceconomy und Mediamarkt Saturn. „Mit Sascha Mager als internem Nachfolger sorgen wir für einen nahtlosen Übergang in der Führung von Mediamarkt Saturn Deutschland. Als CDO für die gesamte Gruppe hat er bereits in den vergangenen Monaten in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung auch das Digitalgeschäft in Deutschland maßgeblich gestützt und zugleich auch erste, wichtige Impulse zur weiteren Stärkung des stationären Geschäfts gesetzt. Gemeinsam mit dem Team wird Sascha Mager die Weiterentwicklung unserer größten Landesgesellschaft vorantreiben.“

Weiter ergänzte Wildberger: Mit dieser Neuordnung nutzen wir zudem unsere bestehenden internen Kompetenzen noch gezielter für die Gesamtgruppe, ohne zusätzliche Zentralstrukturen zu schaffen – ganz im Sinne eines schnellen und schlanken Unternehmens.“ Auch in seiner neuen Funktion wird Sascha Mager Mitglied des Executive Committee der Mediamarkt Saturn Retail Group bleiben.


Neu im Vorstand bei Haier sind Manuel Gassner (li.) und Christian Burghardt.

Foto: Haier

Elektrogroßgerätehersteller Haier hat sein Management und den Vorstand erweitert: Seit 1. Juli ist Christian Burghardt neues Vorstandsmitglied als CCO und ebenfalls neu im Vorstand ist Manuel Gassner, der bereits seit Juni 2020 in seiner Funktion als CFO bei Haier ist.

Mit der Erweiterung des Vorstands reagiert das Unternehmen eigenen Angaben zufolge auf das deutlich gestiegene Umsatzwachstum in den vergangenen Jahren. Der 45-jährige Christian Burghardt bringe nicht nur langjährige Managementerfahrungen mit in das Unternehmen, sondern ist bereits mit dem Spezialisten für Haushaltsgeräte vertraut: 2019 kam er als Head of Sales für Einbaugeräte zu Haier. Seit dem 1. Juli ist Burghardt nun CCO und Mitglied des Vorstands. „Wir sind auf einem sehr guten Weg, unsere strategischen Ziele zu erreichen – und haben den Umsatz während der letzten Jahre deutlich steigern können“, sagt Thomas Wittling, CEO DACH bei Haier Germany. „Um noch schneller und agiler handeln zu können, haben wir nun auch den Vorstand erweitert und freuen uns, mit Christian Burghardt als CCO ein neues Teammitglied zu begrüßen, mit dem wir unseren Wachstumskurs weiter vorantreiben können.“

Auch neu im Vorstand ist Manuel Gassner, der bereits seit Juni 2020 in seiner Funktion als CFO bei Haier ist.


Hohe Handwerkskunst der Porzellanherstellung erleben

Foto: Fürstenberg/Claudia Warnecke

Anlässlich des 275-jährigen Bestehens öffnet die Porzellanmanufaktur Fürstenberg ihre Tore und lädt zum Tag der offenen Manufaktur mit Sommerfest auf dem Schlosshof ein. Der Eintritt in den Produktionsbetrieb und auf den Schlosshof ist frei.

275 Jahre Fürstenberg sind ein Grund zum Feiern. Am Sonntag, den 28. August können Besucherinnen von 10 bis 17 Uhr die hohe Handwerkskunst der Porzellanherstellung erleben. Bei einem freien Rundgang durch die Produktionsbereiche der sogenannten Weißfertigung erfahren sie, wie das Manufakturporzellan entsteht – wie es geformt, gebrannt und schließlich farbig dekoriert wird. Fachkundige Mitarbeitende führen einzelne Arbeitsschritte vor und erläutern diese. Kinder können beim Modellieren und Porzellanmalen unter Anleitung erfahrener Porzellinerinnen und Porzellanmalerinnen selbst kreativ werden.

Auf dem Schlosshof findet ein buntes Sommerfest statt: mit Kulinarik, Live-Musik sowie Clownerien und Walk-Acts des Clowns Piccolo. Regionale Akteure bieten spannende Aktionen zum Mitmachen, Erleben und Spaß haben an.

Im Museum Schloss Fürstenberg wird die Geschichte der Manufaktur lebendig. Dem Jubiläum widmet das Museum gemeinsam mit dem Freundeskreis Fürstenberger Porzellan e. V. die Sonderausstellung „In Herz und Hand. 275 Jahre FÜRSTENBERG – Schätze aus Privatbesitz“. Kostbare Porzellane von Sammler*innen werden hier erstmals öffentlich gezeigt. Im Museum gilt der reduzierte Eintritt von 5 Euro (ab 16 Jahre). Und wer Lust auf hochwertiges Porzellan für das eigene Zuhause bekommen hat, kann sich im Manufaktur Werksverkauf inspirieren und beraten lassen. Viele dekorierte Artikel in 2. Wahl sowie exklusive Einzelstücke mit Kristallglasur gibt es am 28. August noch zu attraktiven Preisen.


Hersteller Robbe & Berking zeigt auf der Ambiente 2023 hochwertige Silberschmiedekunst.

Foto: Messe Frankfurt/Petra Welzel

Vom 3. bis 7. Februar 2023 begrüßt die Ambiente, eigenen Angaben zufolge die weltweit führende Messe für Konsumgüter, nationale und internationale Topmarken mit frischen Innovationen, die die Sortimente im Handel bereichern.

Die große Bühne für alles, was Kochen und den Haushalt leichter und das Essen schöner macht, zeigt einmal mehr wahre Dining-Schätze. Von Glas, Porzellan und innovativen Küchenaccessoires bis hin zu Elektrokleingeräten können Einkäuferinnen sich hier inspirieren lassen. „Die Ambiente ist nach wie vor der weltweite Treffpunkt für die Dining-Branche. Deshalb freuen wir uns sehr, dass die führenden Unternehmen der Branche auf der Ambiente 2023 ihre Highlights präsentieren. Das zeigt ganz deutlich wie wichtig die physischen Begegnungen auf der Ambiente sind, um Entscheidungen zu treffen und Geschäfte zu machen“, so Thomas Kastl, Leiter Ambiente Dining.

Zahlreiche Topmarken wie Alfi, Bormioli Rocco, Cristel, De Buyer, Dibbern, Gefu, die Küchenprofi-Gruppe (mit Cilio, Zassenhaus, Küchenprofi und Spring), Kai, Kuhn Rikon, Libby, Mepal, Pasabahce mit der Marke Nude, Robbe & Berking, Rosenthal, Sodastream, Tramontina oder Westmark bringen im Dining-Bereich Glanz und Abwechslung auf den Tisch.

„Wir bei Robbe & Berking freuen uns alle darauf, endlich wieder eine Ambiente zu erleben. Wie viele andere Aussteller auch haben wir in den vergangenen Jahren die digitalen Möglichkeiten für Ersatzveranstaltungen genutzt. Gleichzeitig haben wir unsere Frankfurter Messe aber wirklich sehr vermisst. Nichts kommt an das Messeerlebnis einer Ambiente heran“, so Oliver Berking, Geschäftsführer von Robbe & Berking.


Benedict Kober (re.) überzeugte sich persönlich vom Fortschritt des Projekts.

Foto: Euronics

Die Verbundgruppe Euronics hat neues Nachhaltigkeits-Engagement gestartet und pflanzt zusammen mit dem Waldaufforstungsprojekt Plant-my-tree 10.000 Bäume auf einem zwei Hektar großen Areal bei Lüdenscheid.

Euronics setzt sich eigenen Angaben zufolge im Rahmen verschiedener Projekte für den schonenden Umgang mit der Umwelt ein. Gemeinsam mit dem Waldaufforstungsprojekt Plant-my-tree heißt es seit Kurzem: Aufforsten für das beste Zuhause der Welt. Dank Markenkooperationen sowie Aktionen und Angeboten der Euronics Händler werden in einem circa zwei Hektar großen Areal im nordrhein-westfälischen Lüdenscheid 10.000 Bäume gepflanzt. Neben zahlreichen Vorteilen für das ökologische Gleichgewicht und die lokale Bevölkerung liefert der „Euronics Wald“ als natürlicher CO2-Speicher einen positiven Beitrag für den Klimaschutz.

Mit dem Projekt kann der Kunde durch seine Kaufentscheidung unmittelbar Einfluss auf den Umweltschutz nehmen: Für jeden Kauf eines mit dem Plant-my-tree Logo gekennzeichneten Aktionsgerätes im jeweiligen Aktionszeitraum wird in Lüdenscheid ein Setzling gepflanzt. Kunden können sich als Bestätigung ihres Beitrags ein Baumzertifikat per Warenlieferung oder vor Ort beim Händler abholen und „ihren“ Baum sogar besuchen. Bisher liefen in den Euronics Märkten bereits abgeschlossene Aktionen mit Samsung, Acer und Siemens.

Benedict Kober, Sprecher des Vorstands der Euronics Deutschland eG, hat den Wald am 28. Juli in Lüdenscheid persönlich besichtigt, um sich vom Fortschritt des Projekts zu überzeugen. „Mit unserem Claim ‚Für Dein bestes Zuhause der Welt‘ zeigen wir unsere besondere Nähe zu unseren Kunden und ihren Bedürfnissen. ‚Das Zuhause‘ meint aber nicht nur die eigenen vier Wände, sondern letztlich auch unsere Heimat, in der wir leben. Dazu gehört auch der Wald nebenan. Deshalb wollten wir uns für ein Projekt engagieren, das zu uns passt“, so Kober.


Start ins Berufsleben bei Electronic Partner in Düsseldorf

Foto: Electronic Partner

Mit Anfang August startet in den Unternehmen das neue Berufsausbildungsjahr – so auch bei den Handelsverbundgruppen Expert in Langenhagen und Electronic Partner in Düsseldorf.

Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres starten in der Expert-Unternehmenszentrale zwölf Berufseinsteiger:innen in sieben verschiedenen Berufsfeldern: zwei Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration sowie einer mit Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse, zwei Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement, ein Kaufmann im E-Commerce, ein Kaufmann für Büromanagement, zwei Kaufleute für Versicherungen und Finanzen sowie drei Dual Studierende Business Administration mit Schwerpunkt Handel/Dienstleistungen. Damit konnten die Langenhagener eigenen Angaben zufolge die Anzahl an neuen Nachwuchskräften im Vergleich zum Vorjahr noch einmal steigern. Damit beschäftigt die Expert-Zentrale aktuell insgesamt 21 Auszubildende sowie sieben Dual Studierende.

Ähnlich ist die Situation bei Electronic Partner: Bei der Düsseldorfer Verbundgruppe werden in den nächsten drei Jahren neun junge Auszubildenden in verschiedenen Fachbereichen umfassend auf ihre berufliche Laufbahn vorbereitet. Die Berufsanfänger absolvieren eine zielorientierte theoretische sowie praktische Ausbildung und durchlaufen dabei mehrere Abteilungen, um umfassende Einblicke in die Abläufe des Unternehmens zu gewinnen. Sie werden dabei von Beginn an aktiv in die Geschäftsprozesse eingebunden und übernehmen ihrem Kenntnisstand entsprechend bereits verantwortungsvolle Aufgaben. Die Bandbreite der Berufsfelder erstreckt sich vom Groß- und Außenhandelsmanagement über Fachinformatik für Anwendungsentwicklung und Systemintegration bis hin zur Marketingkommunikation sowie Mediengestaltung in Print und Grafik. Dieses Jahr ist auch wieder eine duale Studentin im Fachbereich Business Administration dabei. Außerdem bietet Electronic Partner zum ersten Mal die Ausbildung zum Kaufmann/-frau im E-Commerce an.


Das ifo Geschäftsklima (rote Linie), die Beurteilung der Lage (grau) wie auch die Geschäftserwartung im Handel sacken deutlich ab.

Grafik/Quelle: ifo Konjunkturumfragen, Juli 2022

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich deutlich abgekühlt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Juli auf 88,6 Punkte gefallen, nach 92,2 Punkten im Juni. Das ist der niedrigste Wert seit Juni 2020.

Die Unternehmen erwarten in den kommenden Monaten erheblich schlechtere Geschäfte. Zudem waren sie weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Hohe Energiepreise und drohende Gasknappheit belasten die Konjunktur. Deutschland stehe an der Schwelle zur Rezession, heißt es von Seiten des Forschungsinstituts.

Der Index ist erwartungsgemäß in allen vom ifo bewerteten Bereichen stark gefallen. Das heißt, im Verarbeitenden Gewerbe, im Dienstleistungssektor und im Bauhauptgewerbe herrscht Pessimismus allenthalben. Ihre aktuelle Lage bewerteten viele Unternehmen schlechter, Neuaufträge waren erstmals seit zwei Jahren leicht rückläufig und Erwartungen sind von großem Pessimismus geprägt. Im Handel ist der Indikator erneut deutlich gesunken. Die Händler waren weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften. Die Sorgenfalten mit Blick auf die kommenden Monate werden immer tiefer. Es gibt gegenwärtig keine Einzelhandelssparte, die optimistisch in die Zukunft schaut.


Dr. Stefan Müller: „Vier Fachmärkte aus der Übernahme können wir direkt in Unternehmerhand an die Expert Klein GmbH übergeben.“

Foto: Expert

Die Expert-Gruppe und die Globus Fachmärkte GmbH & Co. KG haben eine Einigung zur Übernahme der sechs Alpha Tecc-Standorte in die Expert-Verbundgruppe erzielt. Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben.

Mit der Übernahme der Standorte mit insgesamt rund 15.000 Quadratmetern Verkaufsfläche baut die Expert-Gruppe ihr Standort-Netzwerk weiter aus. Die Übernahme wird zum1. Oktober 2022 wirksam. „Wir freuen uns über die gemeinsam mit allen Beteiligten gefundene Lösung“, erklärt Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE. „Die Übernahme der sechs Fachmärkte verdeutlicht, dass unser Konzept erfolgreich ist, und sie stärkt die Kooperation nachhaltig. Als Verbundgruppe freut es uns besonders, dass vier Fachmärkte aus dieser Übernahme direkt in Unternehmerhand an die Expert Klein GmbH übergeben.“ Die beiden weiteren Standorte werden von der Expert Wachstums- und Beteiligungs SE (eWB SE) als Regiebetriebe übernommen. Die eWB SE wurde im Jahr 1999 zur Standortsicherung gegründet und betreibt als 100-prozentige Tochter der Expert SE nun insgesamt 62 Standorte in Eigenregie.

Auch die Globus Fachmärkte GmbH & Co. KG ist mit der Lösung zufrieden. „Die Sicherung der Arbeitsplätze unserer vielen langjährigen Mitarbeitenden liegt uns am Herzen, dieser Verantwortung ist sich auch Expert bewusst“, betont Timo Huwer, Sprecher der Geschäftsführung der Globus Fachmärkte.

Mit der Übernahme der sechs Alpha Tecc-Märkte gehören ab Oktober 402 Standorte - davon 287 Fachmärkte (Vollsortiment mit einer Verkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern) zu der Langenhagener Kooperation.


Bald erstrahlt das neue Mediamarkt „Tech Village“ am Berliner Alexanderplatz in seinem Glanz.

Foto: Fotografie NeuhausSonae Sierra

Nach Eröffnungen in Mailand, Rotterdam und Rom bringt die Fachmarktkette Mediamarkt Saturn nun seinen ersten Mediamarkt im neuen so genannten Lighthouse-Format in Deutschland an den Start. Der Store eröffnet am 1. September.

Es ist das erste so genannte „Tech Village“ in Deutschland und es befindet sich am Alexanderplatz in Berlin. Das „Alexa“ bietet Händlern offenbar eine begehrte Lage: Am 15. Juli hat der Küchengeräteanbieter Tefal dort seine erste Berliner Filiale eröffnet.

Und nun das „Tech Village“ von Mediamarkt: Auf großer Fläche mit Marken-Boutiquen renommierter Hersteller und Live-Vorführungen können Kundinnen und Kunden die Technik-Innovationen anfassen und ausprobieren. Denn neben Beratung, Service und Verkauf steht vor allem eins im Fokus: das Erleben der neuesten Technikprodukte und das Eintauchen in Markenwelten.

Im Alexa Berlin laufen aktuell die Umbauarbeiten auf Hochtouren. Das heißt, der bisherige Mediamarkt wird zum „Tech Village Berlin“ umgestaltet und damit zum ersten Lighthouse-Markt in Deutschland. Auf rund 8.000 Quadratmetern, verteilt auf vier Etagen, präsentiert der Elektronikhändler eine Erlebniswelt der Superlative mit Marken-Boutiquen, Experience-Areas, einem imposanten Service-Bereich und dem „Barista Club“ – einer Kaffeebar, die zum Relaxen einlädt.

„Mit unserem Lighthouse-Konzept verbinden wir die Leidenschaft für Technologie mit den innovativsten Produkten und schaffen ein interaktives Kundenerlebnis der besonderen Art“, erläutert Jörg Bauer, COO Mediamarkt Saturn Deutschland. Das „Tech Village“ Berlin ist der insgesamt vierte so genannte Lighthouse-Markt, den die Fachmarktkette in Europa an den Start bringt. Nach den durchweg positiven Erfahrungen in Italien und in den Niederlanden sind im Verlauf des Jahres noch weitere „Lighthouse-Eröffnungen“ in den europäischen Metropolen Madrid und Wien geplant.


Haushaltswaren und Deko-Artikel auf der IAW in Köln

Foto: Nordwestdeutsche Messegesellschaft Bremen-Hannover mbH

Es sei der „führende Handelstreff für Umsatzbringer und Impulsartikel“, teilt die Nordwestdeutsche Messegesellschaft mit. Die 33. Internationale Aktionswaren- und Importmesse (IAW) findet vom 6. bis zum 8. September in Köln statt.

In den Hallen 6 und 9 der Koelnmesse werden mehr als 250 Aussteller ihre Produkte für die kommende Saison und das bevorstehende Weihnachtsgeschäft präsentieren. Die internationale Ordermesse für Importartikel, Aktionswaren, Trendprodukte und das Volumengeschäft erwartet auf einer Fläche von rund 30.000 qm wieder gut 5.000 Fachbesucher. Die IAW bedient eigenen Angaben zufolge alle wichtigen Segmente und Nischen des Handels: Das Angebot reicht vom Schnuller über Smartphones bis hin zu Restposten, die sonst nirgends zu finden sind. Diese Vielfalt mache die IAW unverzichtbar für Einkäufer, die sich persönlich vor Ort inspirieren lassen und Ware für eine komplette Saison ordern wollen, so die Veranstalterin.

Gezeigt werden Artikel aus 15 Warenkategorien, darunter Lebensmittel und Getränke, Drogerie und Kosmetik, Textilien und Bekleidung, Haushaltswaren und Bürobedarf, Spielzeug sowie Saison- und Trendprodukte. Auch wer nach Elektronikartikeln, Computern und Zubehör, Heimwerkerbedarf und Eisenwaren, Gartenprodukten oder Pflanzen sucht, kommt hier zum Zug. Produkte aus den Kategorien Kleinmöbel und Accessoires, Geschenkartikel, Schmuck und Uhren, Sport und Freizeit sowie Heimtierbedarf runden das Angebot ab. Dazu kommt der Bereich Private Label. Hier dreht sich alles um die Produktion von margenstarken Eigenmarken. Für zusätzliche Impulse sorgen zudem zahlreiche neue Aussteller. Sie bringen unter anderem schicke Taschen, Mode- und Badaccessoires, innovative Hygieneartikel, süße Snackideen und zeitlose Möbelklassiker zu erschwinglichen Preisen mit auf die Messe.

Darüber hinaus wartet die IAW mit einem kostenlosen, informativen Rahmenprogramm für den digitalen und stationären Handel auf. Bei der zusammen mit Restposten.de veranstalteten E-Commerce-Arena erfahren Besucher und Aussteller an den ersten beiden Messetagen Wissenswertes zum Onlinehandel.


Seit Anfang 2020 geht es mit dem Konsumklima tendenziell stark bergab.

Grafik: GfK

Die Verbraucherstimmung hat das im vergangenen Monat erreichte Allzeittief noch einmal unterboten. Während die Anschaffungsneigung nur geringe Einbußen hinnehmen muss, gehen sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartung noch einmal deutlich zurück.

Wie die GfK ermittelt hat, steigt bei den Verbrauchern die Angst vor einer drohenden Rezession. Die Konjunkturerwartungen verlieren im Juli gegenüber dem Vormonat 6,5 Punkte und sinken auf -18,2 Punkte. Dies ist der niedrigste Wert seit April 2020, als Deutschland in den Corona-Lockdown geschickt wurde. Auch die Einkommensaussichten setzen ihre steile Talfahrt fort. Der Indikator Einkommenserwartung verliert im Juli 12,2 Punkte und fällt auf -45,7 Punkte. Ein geringerer Wert wurde für den Einkommensindikator seit Beginn der Erhebungen für Gesamtdeutschland im Jahre 1991 nicht gemessen. Im Vergleich zu Juli 2021 lässt sich sogar ein Minus von knapp 75 Punkten verzeichnen.

Aktuell hohe Inflationsraten zwischen sieben und acht Prozent beeinträchtigen die Kaufkraft der privaten Haushalte. Sollten in den kommenden Wochen die Erdgaslieferungen aus Russland eingeschränkt oder sogar ganz eingestellt werden, dürften die Energiepreise weiter steigen. Hinzu kommt, dass sich durch die aktuelle Schwäche des Euro gegenüber dem Dollar die deutschen Importe aus dem Dollarraum zusätzlich verteuern. Dies dürfte den Druck auf die Preise weiter verstärken und drückt schwer auf die Einkommensstimmung der Deutschen. Dementsprechend kann sich die Anschaffungsneigung dem Sog sinkender Konjunktur- und Einkommensaussichten nicht vollständig entziehen. Der Indikator muss mit einem Minus von 0,8 Punkten auf -14,5 Punkte nur leichte Verluste hinnehmen. Zuletzt wurde zu Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise im Oktober 2008 mit -20,1 Punkten ein geringerer Wert gemessen.

So prognostiziert GfK für das Konsumklima für August 2022 -30,6 Punkte und damit 2,9 Punkte weniger als im Juli dieses Jahres (revidiert -27,7 Punkte).


Weihnachten ist im Anflug – auf Conzoom Solutions gibt es Tipps für die umsatzstärkste Zeit im Jahr.

Foto: Messe Frankfurt/Rui Camilo

Ab August startet auf der Online-Plattform Conzoom Solutions eine neue Serie mit Expertentipps für ein umsatzstarkes Weihnachten – sowohl für das Onlinegeschäft als auch für die ansprechende Gestaltung der Schaufenster und Verkaufsflächen.

Während die Kund*innen noch Grillpartys feiern, laufen im Online- wie im stationären Handel die Vorbereitungen für das Jahresendgeschäft an. Auf Conzoom Solutions geben E-Commerce Experte Peter Höschl und Trendexpertin Gabriela Kaiser von August bis Januar regelmäßig Tipps, worauf es ankommt, um das Weihnachtsgeschäft gut vorzubereiten, entscheidende Stellhebel zu nutzen und den Point of Sale bis zum Fest und darüber hinaus aufmerksamkeitsstark zu inszenieren. „Expertentipps sind gerade wertvoller denn je, denn das Weihnachtsgeschäft ist ganz entscheidend für den Handel. Unsere neue Weihnachtsserie auf Conzoom Solutions soll Händler*innen durch die kommenden Monate begleiten und hilfreiche Tipps für einen möglichst erfolgreichen Jahresabschluss mit auf den Weg geben. Immer mit dem Blick auf die ansprechende PoS-Gestaltung und auf wichtige Themen, die jetzt fürs Onlinegeschäft anstehen“, so Julia Uherek, Bereichsleiterin Consumer Goods Fairs.

Wer sich detaillierter für eine trendgerechte Warenpräsentation in den angesagten Farb- und Themenwelten informieren möchte, findet in den Video-Beiträgen zu den Ambiente-, Christmasworld- und Creativeworld-Trends 22+ Inspiration. Hier sind zum Beispiel auf den Moodboards der Ambiente Trends 22+ passende Produkte der Aussteller eingebunden.

Reinschauen lohnt sich immer. Auf der Online-Plattform finden Händler*innen regelmäßig neue Interviews, Podcasts oder Videos mit Impulsen für die gezielte Kundenansprache.


Der Hauptsitz der Villeroy & Boch AG in Mettlach

Foto: Villeroy & Boch

Der Villeroy & Boch-Konzern vermeldet im Zwischenbericht zum zweiten Quartal 2022 einen Umsatz - und Ergebnisanstieg im ersten Halbjahr 2022. Beide Unternehmensbereiche können Zuwächse verzeichnen.

Nach Unternehmensangaben wurde ein Konzernumsatz (inkl. Lizenzerlöse) im ersten Halbjahr 2022 in Höhe von 490,3 Mio. € erzielt, das sind 40,7 Mio. € bzw. 9,1 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 9,8 Prozent auf 41,3 Mio. €. Der Ergebnisanstieg basiert vor allem auf der guten Umsatzentwicklung, welche die zusätzlichen Kostenbelastungen durch die stark gestiegenen Material- und Energiekosten kompensieren konnte.

Der Bereich Bad & Wellness verzeichnet in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2022 einen Umsatz in Höhe von 347,7 Mio. € und lag damit um 7,6 Prozent über dem Vorjahr. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich auf 37,9 Mio. € (Vorjahr: 36,3 Mio. €). Der Umsatz im Unternehmensbereich Dining & Lifestyle lag im ersten Halbjahr 2022 bei 140,9 Mio. €, das sind 12,6 Prozent bzw. 15,8 Mio. € über dem Vorjahr. Mit einem operativen Ergebnis (EBIT) von 4,9 Mio. € lag der Bereich deutlich über dem Vorjahr (2,7 Mio. €).

Trotz unsicherer Rahmenbedingungen ist der Vorstand der Villeroy & Boch AG aufgrund des Geschäftsverlaufs im ersten Halbjahr und der sich weiterhin auf hohem Niveau bewegenden Auftragseingänge zuversichtlich, den Prognoserahmen für Umsatz, Ergebnis und operative Nettovermögensrendite für das Gesamtjahr 2022 am oberen Ende erreichen zu können, teilt das Unternehmen mit. Der Prognose liegt insbesondere die Annahme zugrunde, dass vor allem die für die Keramikproduktion erforderliche Gasversorgung und der Zugang zu benötigten Rohstoffen gegenüber dem aktuellen Stand nicht massiv eingeschränkt werden, heißt es weiter.


Christian Strebl übergibt den Staffelstab an Dr. Joyce Gesing.

Fotos: Severin

Auf eigenen Wunsch verlässt Christian Strebl, langjähriger Geschäftsführer der Severin Elektrogeräte GmbH, das Unternehmen in diesem Monat, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Er übergibt den Staffelstab an Dr. Joyce Gesing.

Als Mitglied der dreiköpfigen Geschäftsführung war Christian Strebl u.a. für das Category Management, die Entwicklung von innovativen Produkten, das Customer Service Center, die Erschließung neuer Geschäftsfelder sowie das internationale Lieferantenmanagement zuständig. Die bisherige Chief Commercial Officer (CCO), Dr. Joyce Gesing, wird CEO und Vorsitzende der Geschäftsführung. Sie übernimmt neben ihren bestehenden Aufgaben den Bereich Category Management und Innovationen, das Customer Service Center sowie das Projektmanagement. Ulrich Cramer übernimmt zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben als Chief Financial Officer (CFO) den Einkauf und das internationale Lieferantenmanagement.

„Ich möchte mich nochmals neuen Herausforderungen stellen sowie wieder näher bei meiner Familie sein. Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen. Ich bin aber davon überzeugt, dass im Rahmen der langjährigen Transformation nun der richtige Zeitpunkt ist, meine Arbeit an das Team um Joyce Gesing und Ulrich Cramer zu übergeben“, so Christian Strebl.

Winfried Tillmann, Geschäftsführer des Severin-Gesellschafters TRM, betont: „Wir bedanken uns bei Christian Strebl auf das Herzlichste für seinen Einsatz und bedauern sein Ausscheiden sehr. Wir respektieren seine persönliche Entscheidung und trennen uns im besten gegenseitigen Einvernehmen. Als Branchenexperte hat er die Neustrukturierung von Severin maßgeblich beeinflusst, Produktinnovationen vorangetrieben und den Boden für eine Repositionierung der Marke geebnet.“


Accessoires für Haus und Garten auf der letzten Sommer-Nordstil

Foto: Messe Frankfurt

Die Nordstil steht unmittelbar bevor. Vom 23. bis 25. Juli präsentieren mehr als 640 Aussteller ihre verschiedenen Sortimente mit vielen Ideen und neuen Designs. Laut Veranstalterin ist Hamburg dann die Plattform für Ordergeschäfte, Networking und frische Impulse.

Die Zahl der Aussteller liege 20 Prozent über dem Wert der letzten Sommer-Nordstil. „Die Resonanz ist großartig. Das Angebot wird extrem spannend. Wir haben neue Anbieterinnen und tolle Marken dabei, aber auch Wiederkehrerinnen, die schon lange nicht mehr an regionalen Plattformen teilgenommen haben. Das freut mich persönlich sehr und zeigt ganz deutlich, dass der physische Austausch unabdingbar ist. Schließlich erleben wir ihn mit allen Sinnen: sehen, fühlen, riechen, schmecken, hören – und das brauchen wir, gerade im Konsumgüterbereich, um Entscheidungen zu treffen und Geschäfte zu machen“, so Susanne Schlimgen, Leiterin Nordstil.

Fünf Produktgruppen erstrecken sich von Westen nach Osten durch insgesamt acht Hallen. Im Bereich Stil & Design (Halle A3, A4) stellen bekannte Designer, Manufakturen und Marken ihre Lifestyle-Produkte vor – von den neuesten Interior Trends bis hin zu handgefertigten Beistelltischen und Handtaschen im minimalistischen Design. Besucher mit Fokus auf Haus & Garten (Halle A1 und A4) finden hier das gesamte Spektrum an inspirierenden Neuheiten und angesagten Trends. In den Hallen B1.0 und B1.1 können Besucherinnen sich auf alles rund um das Thema Küche & Genuss freuen. Im Bereich Geschenke & Papeterie (Halle B1.0, B2) wartet eine breite Auswahl an Geschenken, Karten, Kreativem sowie Spielzeugen und Bekleidung für Kinder. Accessoire-Liebhaber finden im Bereich Schmuck & Mode (Halle B3, B4) eine vielfältige Auswahl für das gewisse Extra.


Performance-orientierte Anzeige zum Thema Kaffee

Foto: Melitta

Der Anbieter Melitta Europa GmbH & Co. KG sieht sich als Experte für die Vermarktung von Kaffeezubereitungsprodukten.  Der Geschäftsbereich Haushaltprodukte setzt in der zweiten Jahreshälfte 2022 auf eine digitale Kommunikationskampagne.

Zwischen Juli und Dezember sollen so neue Käufer für die Kaffeevollautomaten der Marke Melitta gewonnen werden. Bei dieser stark nachgefragten Zubereitungsart setzt Melitta auf die eigenen Schlüsselkompetenzen aus über 100 Jahren Kaffeezubereitung und demonstriert, wie der Kaffeegenuss zuhause vollautomatisch gelingt. Im Fokus der Kampagne steht der zentrale Claim „Dein Lieblingscafé – zuhause“.

Als Werbemittel werden so genannte Carousel & Collection Ads auf Social Media, klassische Banner im Displaynetzwerk und performance-orientierte Anzeigen in den Bereichen Native und Inbox, sowie auf Preisvergleichsportalen eingesetzt. Diese werden im Laufe der Kampagne fortlaufend getestet und hinsichtlich der Zielgruppenerreichung optimiert. Kaufbereite Shopper sollen kanalübergreifend auf Augenhöhe angesprochen und auf das breite Angebot von Melitta aufmerksam gemacht werden.


Die Marke Tefal soll die Shoppingvielfalt im „Alexa“ bereichern.

Foto: Fotografie Neuhaus für Sonae Sierra

Am 15. Juli hat der Küchengeräteanbieter Tefal seine erste Berliner Filiale im Erdgeschoss des Berliner Shopping- und Freizeitcenters „Alexa“ eröffnet. Der Shop bietet nun auf rund 180 Quadratmetern ein breites Sortiment an Haushalts- und Elektrogeräten.

Zum Sortiment gehören Pfannen, Töpfen, Standmixer, Küchenmaschinen aber auch verschiedene Küchenhelfer bis hin zu Staubsaugern, Bügelsystemen oder Kaffeevollautomaten. Shopmanagerin Neda Hossein und ihr Team stehen seit Freitag bereit, die Besucherinnen und Besucher im „Alexa“ individuell zu beraten. Zum Start gab es exklusive Eröffnungsaktionen mit großzügigen Rabatten von bis zu 80 Prozent auf ausgewählte Produkte. Für die Vermietung des Ladenlokals ist das Unternehmen Sonae Sierra verantwortlich. Die Immobilienspezialisten managen das „Alexa“ im Auftrag der Eigentümerin Union Investment.

„Es ist uns wichtig, auf die Bedürfnisse unserer Kundschaft einzugehen und ihnen eine vielseitige Auswahl an Shops zu bieten. Da unsere Besucherinnen und Besucher viel Wert auf Genuss und Komfort legen, freuen wir uns über die Eröffnung von Tefal. Der neue Store ergänzt unser Angebot im Bereich Haushalt und Wohnen optimal“, sagt Oliver Hanna, Center Manager des „Alexa“.

In über 25 Stores in Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet Tefal Originalprodukte der Marken Tefal, Krups, Moulinex, Rowenta, Emsa und Lagostina an.


Logo: Conrad

Bereits im April dieses Jahres hatte die Elektronik-Fachmarktkette Conrad darüber informiert, neun der insgesamt elf deutschen Standorte zu schließen. Nun folgt die Schließung von fünf der sechs österreichischen Märkte. E-Commerce und Geschäftskunden stehen im Fokus.

Der Trend, dass gerade Privatkunden ihren Bedarf weniger im stationären Handel decken und stattdessen vermehrt online einkaufen, habe sich durch Corona in den vergangenen zwei Jahren noch einmal deutlich beschleunigt, hieß es schon im Frühjahr aus der Conrad-Zentrale. Daher werde das Unternehmen seine Filialen nicht mehr im bisherigen Format und der bisherigen Zahl betreiben. Am Standort im nordrhein-westfälischen Hürth hat Conrad im Frühsommer 2020 seine erste B2B-Filiale in Betrieb genommen, die auch weiterhin betrieben werden soll. Außerdem bleibt die Filiale in Wernberg-Köblitz weiter für Geschäftskunden geöffnet. Privatkunden haben nach wie vor die Möglichkeit, online auf conrad.de zu bestellen. Alle weiteren Filialstandorte sind bereits oder werden im Laufe dieses Jahres geschlossen.

Wie nun im Juli gemeldet wurde, sollen fünf der sechs österreichischen Märkte vom Netz gehen. In der benachbarten Alpenrepublik stünden den Kunden die Sortimente und Services weiterhin im Megastore Linz und online auf conrad.at zur Verfügung. Corona habe auch im österreichischen Markt den Trend verstärkt, dass Kunden vermehrt online einkaufen und immer weniger stationäre Geschäfte aufsuchen. „Auch wenn es uns sehr schwer fällt - die Kundinnen haben entschieden und wir haben uns daher nach intensiver Prüfung entschlossen, fünf unserer sechs Filialen in Österreich zum Ende des Jahres zu schließen“, so Conrad Österreich Geschäftsführer Dr. Markus A. Zettl. „Diese Entscheidung ist uns vor allem wegen unserer Mitarbeitenden sehr schwer gefallen, aber letztlich kommen wir an diesen veränderten Einkaufsgewohnheiten nicht vorbei. Wir sind dadurch aber keineswegs weg, sondern nur woanders”, führt er weiter aus.


Erzgebirgische Holz-Deko wird auf der Herbst-Cadeaux Leipzig unter anderem zu sehen sein.

Foto: Leipziger Messe/Tom Schulze

Weihnachtsstimmung schon im Sommer: Zur Herbst-Cadeaux Leipzig, die vom 3. bis 5. September stattfindet, können die Fachbesucher echtes Weihnachtsmarkt-Flair erleben. Eintritt und Parken sind kostenfrei, Online-Registrierung notwendig.

Als kulinarisches Highlight öffnet die Fachmesse für Geschenk- und Wohntrends den ersten Weihnachtsmarkt in Deutschland – mit authentischen Buden, geschmückten Weihnachtsbäumen, erzgebirgischer Holz-Deko und einem kleinen Karussell, das am Nachmittag seine Runden dreht.

„Nachdem die Weihnachtsmärkte in Sachsen und anderen Bundesländern die letzten zwei Jahre pandemiebedingt ausfallen mussten, bauen wir diesmal vor und fangen rechtzeitig an“, sagt Projektdirektor Andreas Zachlod augenzwinkernd. „Ohnehin steht die Herbst-Cadeaux immer ganz im Zeichen der Weihnachtszeit, und so steuern viele der rund 250 Aussteller und Marken Produkte bei.“ Den Mittelpunkt des Weihnachtsmarktes bilden die kulinarischen Genüsse, kündigt Andreas Zachlod an. So demonstriert der Stollenverband Erzgebirge e.V. mit Sitz in Grünhainichen die Vielfalt des traditionellen Backwerks und lädt zu Verkostung und Order ein.

Der Weihnachtsmarkt in Halle 5 / Stand G03 steht allen Fachbesuchern der Cadeaux Leipzig sowie der parallelen Uhren- & Schmuckmesse Midora offen.

Beide Messen sind am 3. und 4. September 2022 von 9.30 bis 18.00 Uhr und am 5. September 2022 von 9.30 bis 17.00 Uhr geöffnet. Eintritt und Parken sind kostenfrei; eine Legitimation als Fachbesucher ist erforderlich. Der Ticket-Shop zur Online-Registrierung ist ab 19. Juli 2022 verfügbar.


Grafische Darstellung des neuen „njuju“-Citystore-Konzepts

 

Skizze: Michael Matthias

Die Verbundgruppe Euronics präsentiert in ihrem Citystore-Konzept „njuju“ die Vision einer „Urban Electronics Genossenschaft“ und macht Kunden durch Blockchain-Technologie zu Miteigentümern. Wann und wo der erste Shop realisiert wird, steht noch nicht fest.

Der innovative Handelsansatz, der dem neuen Konzept zugrunde liegt, soll Menschen und deren Bedürfnisse in den Mittelpunkt rücken und das klassische Ladengeschäft in ein Clubhaus für die technikaffine Community verwandeln. Mit der Mischung aus Partizipation, konsequenter Kundenzentriertheit und individueller Beratung will Euronics den Umbrüchen im Handel begegnen und den verwaisten Innenstädten ein neues, frisches Konzept bieten. Im Rahmen des Branchentreffs Euronics Summer Convention auf Mallorca hat die Verbundgruppe das Projekt, das in den vergangenen Monaten gemeinsam mit der Innovationsagentur Grabarz JMP Space erarbeitet wurde, erstmals vorgestellt.

„Wir haben uns ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Die Demokratisierung des Shoppings“, erklärt Jochen Mauch, Chief Digital Officer bei der Euronics Deutschland eG, sowie treibende Kraft hinter „njuju“. „In unserem neuen Citystore-Konzept geht Einkaufen über den schlichten Konsum hinaus. Auf Blockchain-Basis wird unser Store zu einer zeitgemäß interpretierten Form der Genossenschaft und unsere Kunden zu Miteigentümern.“ Denn mit jedem Bezahlvorgang an der Kasse erhalten diese über einen digitalen Token auch einen Anteil an genau dem Laden, in dem sie einkaufen. Durch den Einsatz neuer Technologien werden sie nicht nur Anteilseigner, sondern profitieren über ein Cashback-Modell auch vom Profit des Citystores. Dabei können sie sowohl das Erscheinungsbild als auch das Angebot im stationären Handel mitgestalten.

„Das Geschäft ist keine begehbare Lagerhalle, sondern ein Clubhaus für Technik-Fans und stellt damit eine humane Antithese zum anonymen Online-Handel dar. Durch unser kooperatives Konzept fördern wir gezielt die Rückeroberung der Innenstädte“, so Mauch weiter. Die Vorbereitungsmaßnahmen für den ersten „njuju“-Citystore sollen in den nächsten Monaten starten. Wann und an welchem Standort der erste Shop dann tatsächlich realisiert wird, konnte auch auf Nachfrage von HZ nicht mitgeteilt werden.

Mehr zum „njuju“-Citystore-Konzept lesen Sie in der Ausgabe 04-2022 der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 15. August erscheint.


Der „Zeitstrahl“ der EK Herbstmessen

Foto: EK/servicegroup

Die EK/servicegroup macht schon jetzt auf ihre hybride Herbstmesse EK Live aufmerksam, die vom 14. bis 16. September in den eigenen Messehallen in Bielefeld und im Netz stattfinden wird.

Es sei erneut Treffpunkt internationaler Top-Marken und Fachhändler aus allen EK Geschäftsfeldern. „Wer sich für die Reise nach Ostwestfalen entscheidet, darf schon jetzt auf die komplette Umstrukturierung der über 30.000 qm großen Ausstellungsfläche gespannt sein: Das EK Messe-Team arbeitet zurzeit mit Hochdruck an der neuen Ausrichtung, die zur Entdeckungsreise einlädt und den Messebesuch deutlich effizienter machen soll“, so die offizielle Mitteilung.

Es hätten sich bereits gut 200 führende Lieferanten und Newcomer angemeldet, die Neuheiten und Trends aus den Bereichen GPK, Wohnaccessoires, Haushaltswaren, Elektroartikel, Leuchten, Babyausstattung, Spielwaren, PBS und Fashion mitbringen. Darüber hinaus warten u. a. das EK Lagerprogramm mit vielen Exklusivartikeln, die neuesten Entwicklungen der EK Shopkonzepte electroplus, küchenplus und HappyBaby sowie das qualifizierte Angebot digitaler Services auf die Besucher. Außerdem ist es auf der digitalen EK Live möglich sowohl beim von Lagerware und ausgewählte ZR-Artikeln online zu bestellen.


Viele Kunden sind bereit, für eine Waschmaschine der besseren Energieeffizienzklasse 200 Euro mehr auszugeben.

Foto: AEG

Viele Konsumentinnen in Deutschland sind bereit, für nachhaltigere Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik einen Preisaufschlag zu akzeptieren. Im Gegenzug erwarten sie jedoch einen finanziellen Vorteil mit Blick auf die Nutzungskosten.

Nach welchen Kriterien gehen Kunden vor, wenn sie neue Haushaltsgeräte oder Unterhaltungselektronik anschaffen? Geht es nur um den Preis oder beeinflusst auch die Nachhaltigkeit der Produkte die Kaufentscheidung? Die internationale Strategieberatung Oliver Wyman und die gfu Consumer & Home Electronics GmbH als Veranstalterin der Messe IFA sind dieser Frage in einer gemeinsamen Studie nachgegangen.

Der stärkste Anreiz für die Akzeptanz von Mehrkosten beim Erwerb der sogenannten weißen und braunen Ware ist laut der Erhebung das Energiesparen. Demnach sind Verbraucher bereit, für eine um zwei Stufen höhere Energieeffizienzklasse durchschnittlich 36 Prozent mehr auszugeben als für ein ansonsten identisches Gerät. Für eine energieeffizientere Waschmaschine würden sie sogar bis zu 160 Euro, bzw. 47 Prozent, mehr zahlen, verglichen mit einem durchschnittlichen Basispreis von 340 Euro. Für die Herstellergarantie, dass ein Gerät repariert werden kann und nötige Ersatzteile zur Verfügung stehen, akzeptieren die Verbraucher einen Preisaufschlag von 25 Prozent.

„Die Zahlungsbereitschaft der Verbraucherinnen ist vor allem dann höher, wenn sie auch selbst einen finanziellen Vorteil haben. Gerade für eine Waschmaschine oder einen Kühlschrank sind Verbraucherinnen durchaus bereit, 200 Euro mehr auszugeben, wenn sie dafür ein Gerät der Energieeffizienzklasse C statt E erhalten“, erläutert Dr. Martin Schulte, Partner und Konsumgüterexperte bei Oliver Wyman. Angesichts zunehmend höherer Energiekosten wächst der Vorteil für sparsame Technik.


Die Hauspreisliste Plus (HPL+) ist künftig in das Planungsprogramm eingebunden.

Foto: Bosch

Der Hersteller der gleichnamigen Küchenplanungssoftware Carat und der Hausgerätehersteller Bosch starten ein gemeinsames Pilotprojekt, das Händlern neue Möglichkeiten im Beratungsgespräch eröffnet. Küchenplaner und Endkunden sollen profitieren.

Küchenplaner erhalten direkten Zugriff auf die Hauspreisliste Plus (HPL+) von Bosch direkt aus dem Planungsprogramm. Ziel des Projektes ist es, die Nutzerfreundlichkeit für Küchenplaner zu erhöhen und auch Endverbrauchern eine transparente Übersicht zu bieten. „Unsere Motivation war es immer und ist es auch künftig, den Planungsprozess noch komfortabler zu gestalten“, so Andreas Günther, Geschäftsführer der marktführenden Küchenplanungssoftware.

Bosch hatte erst im vergangenen Jahr seine individuellen Hauspreislisten auf eine digitale Version umgestellt, die zuvor noch gemeinsam mit dem Verkaufshandbuch gedruckt und dem Küchenhandel zur Verfügung gestellt wurden. Der nächste logische Schritt: die direkte digitale Einbindung in das Küchenplanungsprogramm Carat. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Händler muss nicht mehr länger Kernsortimentslisten in seinem Planungsprogramm einlesen. Dem Küchenplaner stehen außerdem stets die tagesaktuellen Preise zur Verfügung, was enorm wichtig ist. Denn wurde die Küche bereits vor einem halben Jahr geplant, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es Änderungen beim Preis oder auch der Verfügbarkeit gibt. Außerdem leistet die Einbindung der HPL+ in das Planungsprogramm einen wichtigen Beitrag zur Vereinfachung der Beratung beim Küchenverkauf. „Durch die Zusammenarbeit mit Carat verbessern wir die Küchenplanung für alle Beteiligten. Das ist für uns ein wichtiger Schritt und wir freuen uns, mit Carat einen starken und kompetenten Partner an der Seite zu haben“, erläutert Harald Friedrich, Geschäftsführer der Bosch Hausgeräte GmbH.


Der Vorstand der Expert SE blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück: Frank Harder, Michael Grandin, Dr. Stefan Müller, und Gerd-Christian Hesse (v.l.n.r.)

Foto: Expert

Die Verbundgruppe Expert hat heute zur Bilanzpressekonferenz die Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr (1. April 2021 bis 31. März 2022) bekannt gegeben. Der Umsatz konnte um gut drei Prozent gesteigert werden, die Gesellschafter erhalten hohe Bonuszahlungen.

Die Expert-Gruppe erzielte eigenen Angaben zufolge einen Innenumsatz zu Industrieabgabepreisen ohne Mehrwertsteuer in Höhe von 2,3 Mrd. Euro und lag damit 3,3 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert. „In unserem Jubiläumsjahr konnten wir trotz sehr herausfordernder Rahmenbedingungen an die erfolgreiche Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre anknüpfen“, erklärt Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE auf der Bilanzpressekonferenz in Langenhagen. „Wir sind aktuell umgeben von unvorhersehbaren Einflüssen und werden dies auch im laufenden Geschäftsjahr sein. Durch unsere partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Expertinnen sowie Industrie- und Dienstleistungspartnerinnen gepaart mit unserer Expert-Strategie werden wir diese Situation gemeinsam erfolgreich meistern.“

Im abgelaufenen Geschäftsjahr zählte die Gruppe 199 Gesellschafter mit 396 Standorten, 146 davon betreiben eine eigene Service-Werkstatt. Die Anzahl der Fachmärkte ist gewachsen und betrug zum Geschäftsjahresende 281.

Da es sich bei Expert um eine Verbundgruppe handelt, kann kein Gewinn im klassischen Sinne kommuniziert werden. Der Gradmesser ist die Gesamtbonusausschüttung an die Gesellschafter. „Wir freuen uns, dass wir erneut einen so hohen Gesamtbonus an unsere Gesellschafter ausschütten können. Es ist für uns der Beleg für das hohe Engagement und innovative Handeln unserer Unternehmerinnen“, sagt Gerd-Christian Hesse, Vorstand für Finanzen, Personal und Versicherung. „Die Gesamtbonusausschüttung fiel mit 250,5 Mio. Euro auf einem sehr hohen Niveau aus und veranschaulicht deutlich die Leistungsfähigkeit der gesamten expert-Gruppe.“ Die Angabe entspricht 13,4 Prozent des jahresbonuspflichtigen Umsatzes.


Fiskars wird sich auf den Messen in München und Hamburg zeigen.

Grafik: Fiskars

Nach zwei Pandemiejahren erfreuen sich alle Branchen an den wieder stattfindenden Messen. Nachdem Fiskars sein Küchensortiment zuletzt auf der Spoga+Gafa 2022 präsentierte, geht es im Juli weiter auf der Trendset in München und Nordstil in Hamburg.

Hochwertige Produkte für Küche und Tisch kommen live am besten zur Geltung – sie sind erlebbar, anfassbar und können ausprobiert werden. So überzeugen sich Händler wie Kundschaft unmittelbar von Qualität und Design. In den vergangenen zwei Jahren hat genau dies pandemiebedingt gefehlt. Auch der finnische Hersteller Fiskars freut sich, dass nun endlich wieder regelmäßig Messen stattfinden. Und so wird Fiskars sowohl auf der Trendset in München als auch auf der Nordstil in Hamburg mit einem Stand vor Ort sein.

Unternehmensangaben zufolge werden die Besucher:innen auf einen im finnischen Flair gestalteten Stand von Fiskars und der Designmarke Iittala der Fiskars Group erleben. Präsentiert werden in München und Hamburg verschiedene bekannte Premium-Küchenserien von Fiskars, wie beispielsweise das elegante Norden Kochgeschirr. Die Premium-Serien stehen für nordisches Design von höchster Qualität, das Generationen überdauert und für ein sehr gutes Geschmackserlebnis sorgt. Das von der nordischen Küche inspirierte Sortiment umfasst darüber hinaus hochwertige Messer und Kochgeschirr aus Edelstahl und Gusseisen. Neben Optik und Funktionalität achtet Fiskars bei der Produktentwicklung sehr auf Nachhaltigkeit, was aktuell für Verbraucher:innen immer wichtiger wird. Denn hergestellt werden die Kollektionen von Fiskars in Finnland aus natürlichen und zu 70 bis 90 Prozent recycelten Materialien.

Interessierte können sich persönlich am Messestand von Fiskars von den Produkten überzeugen. An mehreren Tagen stehen Perana Punniyamoorthy, Marketing Activation Manager, und Stefan Kremer, Key Account Manager, für Interviews, Rückfragen und einen kreativen Austausch vor Ort bereit.

• Trendset in München, 09.07.-11.07.2022

• Nordstil in Hamburg, 23.07.-25.07.2022


Der Geschäftsklimaindex steht im Juni auf 92,3 Punkten.

Grafik: ifo

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Juni auf 92,3 Punkte gefallen, nach 93,0 Punkten im Mai. Die Unternehmen waren etwas weniger zufrieden mit der aktuellen Geschäftslage.

Die Erwartungen fielen deutlich pessimistischer aus. Steigende Energiepreise und die drohende Gasknappheit bereitet der deutschen Wirtschaft große Sorgen. Im Verarbeitenden Gewerbe hat der Index einen deutlichen Dämpfer erhalten. Die Unternehmen bewerteten die aktuelle Lage etwas schlechter. Zudem blicken sie merklich pessimistischer auf das zweite Halbjahr. Insbesondere die chemische Industrie ist höchst beunruhigt.

Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima merklich verbessert. Dies war auf deutlich weniger skeptische Erwartungen zurückzuführen. Die Dienstleister bewerteten die aktuelle Lage etwas besser. Das Gastgewerbe erlebt einen guten Sommer. Transport und Logistik blicken hingegen pessimistisch auf das zweite Halbjahr. Im Handel hat der Indikator stark nachgegeben. Die Händler sind deutlich weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften. Die Erwartungen fielen auf den niedrigsten Stand seit April 2020. Groß- und Einzelhändler blicken äußerst sorgenvoll auf die kommenden Monate.


Leif-Erik Lindner verlässt Samsung nach 15 Jahren.

Foto: Samsung

Der Vice President Consumer Electronics des südkoreanischen Herstellers Samsung, Leif-Erik Lindner, hat das Unternehmen zum 30. Juni überraschend verlassen. Lindner war knapp 15 Jahre für Samsung tätig.

Auf der Euronics Summer Convention auf Mallorca hatte Leif-Erik Lindner mit seinem Team noch die Produktneuheiten des Hersteller Samsung präsentieren dürfen. Danach war offenbar Schluss. „Es ist richtig, dass Leif-Erik Lindner, Vice President Consumer Electronics, Samsung zum 30. Juni verlassen hat. Wir danken Leif für seinen großen Einsatz in der tollen gemeinsamen Zeit, in der er den CE-Bereich bei uns erfolgreich vorangebracht hat“, lautet die kurze und knappe Stellungnahme aus der deutschen Samsung-Zentrale in Schwalbach/Ts.. Seine bisherigen Aufgaben im Bereich TV/AV werden von Michael Zöller wahrgenommen, der bereits seit dem 16. Mai als Vice President den TV/AV-Bereich bei Samsung in Deutschland leitet. Hoon Seol wird kommissarisch auch die Funktion als Vice President CE übernehmen – zusätzlich zu seinen bisherigen Verantwortlichkeiten als Corporate Vice President & Head of CE Division, um die Integration der CE Bereiche von Samsung in Deutschland weiter voranzutreiben.

Lindner kam im Januar 2008 zu Samsung und war dort in verschiedenen Position im Vertrieb tätig. Über die Gründe von Lindners Abgang und wo es ihn als nächstes hinzieht ist offiziell nichts bekannt.


Judith Rakers im Talk mit Benedict Kober (li.) und Volker Klodwig (re.)

Foto: HZ/Mau

Rund 850 Teilnehmer:innen und über 100 anwesende Industriefirmen unterstrichen den hohen Stellenwert der Euronics Summer Convention. Das dreitägige Meeting der Ditzinger Verbundgruppe fand zum zehnten Mal wieder in Präsenz auf Mallorca statt.

Zur ersten Veranstaltung vor zwölf Jahren habe es noch einige Zweifler gegeben, ob denn der gesamte Tross von Händlern, Partnern und Industrieunternehmen nun wirklich nach Mallorca reisen muss, um ein solches Branchenevent durchzuführen, erinnerte sich Benedict Kober. „Aber danach musste man niemanden überzeugen, dass diese wunderbare Baleareninsel die richtige Location für unsere Summer Convention ist. Wir haben gute Flugverbindungen hierher, kurze Wege und tolle Ausstellungsflächen“, freute sich der Euronics-Vorstandssprecher. Nach zwei Jahren in digitaler Form nun also wieder Mallorca.

Zu den prominenten Gästen zählten neben Moderatorin Judith Rakers u.a. auch Volker Klodwig (BSH) sowie Nikeata Thompson (Choreografin). Im Zentrum der Veranstaltung stand neben dem persönlichen Austausch vor allem das umfangreiche Programm mit spannenden Keynote-Sessions und die Vorausschau für das zweite Halbjahr. Ein besonderes Highlight waren die über 50 Industriestände, die die Euronics Summer Convention (ESC) zu einer respektablen Messe machten.

„Wir müssen bereits heute handeln und uns auf einen außergewöhnlichen Jahresendspurt vorbereiten. Mit der Fußball-Weltmeisterschaft, die erstmals im Winter ausgetragen wird, findet ein wichtiges Großereignis zeitgleich mit der Black Week und dem Saisongeschäft statt. Daher können wir schon jetzt eine erhöhte Nachfrage für das vierte Quartal ins Kalkül ziehen. Einer sich weiter verschärfenden Chip-Knappheit eilen wir voraus, indem wir frühzeitig knappe Ware für unsere Händler beschaffen. Das ist ein entscheidender Hebel, um den Abverkauf zu stabilisieren“, erklärt Benedict Kober.

Neben dem Ausblick auf die kommenden Monate war der erste gemeinsame öffentliche Auftritt des neuen Vorstands ein weiteres Highlight auf der ESC 2022: Ab September verstärken Handelsspezialist Michael Rook und Digitalisierungsstratege Jochen Mauch das derzeit bestehende Vorstandsteam. Der Ausbau der Geschäftsfelder „Erneuerbare Energien“, „Elektromobilität“ und „Elektrifiziertes Zuhause“ wird künftig in der Ditzinger Verbundgruppe besonders im Vordergrund stehen.

In der Ausgabe 04-2022 der HZ Haushaltswaren-Zeitung lesen Sie einen ausführlichen Bericht über die Euronics Summer Convention.


Gute Stimmung auch bei den Teilnehmern der Podiumsdiskussion. Fakten wurden in aller Offenheit ausgetauscht.

Foto: HZ/Mau

Brancheninformationen aus erster Hand, Networking und Diskussion auf Augenhöhe – all das war das Motto des ersten eintägigen GPK-Gipfeltreffens am 23. Juni, das vom Handelsverband Koch- und Tischkultur (GPK) ausgerichtet wurde. Highlight der Tagung war die Vorstellung der IFH-Zukunftsstudie „Quo vadis, GPK-Fachhandel?“

Rund 60 Teilnehmer aus Handel und Industrie folgten der Einladung des Handelsverbands Koch- und Tischkultur (GPK) zur Premiere des exklusiven, eintägigen GPK-Gipfeltreffens, welches zeitgleich zur Messe „Heimtextil“ in den Räumlichkeiten der Messe Frankfurt stattfand. Philipp Ferger und Julia Uherek von der Messe Frankfurt, stellten anschaulich das neue Motto „Home of Consumer Goods“ vor, unter dem die Leitmessen „Ambiente“, “Christmasworld“ und „Creativeworld“ erstmalig zeitgleich vom 3./4. bis 7. Februar 2023 physisch auf dem Frankfurter Messegelände sowie ganzjährig online stattfinden werden. Bis zu 6.000 Aussteller erwartet die Messe Frankfurt zu dieser „Mega-Veranstaltung“. Direkt im Anschluss moderierte GPK-Geschäftsführer Christian Haeser die rege Saaldiskussion über den Status quo der „Messe der Zukunft“ im Allgemeinen sowie über die jeweiligen Anforderungen von Industrie und Handel an die Messe Frankfurt und gab somit den Referenten wichtige Impulse mit auf den Weg.

Interessante Erkenntnisse sowie tiefe Einblicke in die Bedürfnisse des GPK-Konsumenten und den Fachhandel der Zukunft gab dann Boris Hedde, Geschäftsführer Institut für Handelsforschung Köln, bei der lebhaften Vorstellung der Branchenstudie „Quo vadis, GPK-Fachhandel?“, die in Kooperation mit dem Handelsverband Koch- und Tischkultur entstanden ist. Darin wurden die wichtigsten Kernbedürfnisse der Konsumenten wie Beratung, smarte digitale Services, Nachhaltigkeit, Wertschätzung, Individualität und kontextbezogene Produktwelten sowie der daraus resultierende ideale Store der Zukunft vorgestellt. Der Übergang zum Workshop „Customer Needs“, in den alle Tagungsteilnehmer eingebunden waren, war fließend.

GPK-Präsidentin Christina van Dorp resümiert den Tag: „Ich freue mich sehr darüber, dass die wichtigsten Branchenakteure unserer Einladung gefolgt sind. Es hat sich wieder einmal herauskristallisiert, dass virtuelle Treffen nicht ansatzweise ein persönliches Treffen ersetzen können. Unsere Branche und die Messe lebt von persönlichen Begegnungen. Die Resonanz zeigt, dass das GPK-Gipfeltreffen in seiner Kompaktheit und Intensivität ein voller Erfolg war. Selten wurde in dieser Offenheit miteinander gesprochen. Sicherlich wird es nicht das letzte Gipfeltreffen gewesen sein.“

In der Ausgabe 04-2022 der HZ Haushaltswaren-Zeitung lesen Sie einen ausführlichen Beitrag zum GPK-Gipfeltreffen sowie einen Gastbeitrag von Prof. Dr. Wolfgang Merkle, in dem er explizit auf die Erfordernisse der Customer Experience eingeht.


Emanuel Probst: „Mit dem Jura Campus verdreifachen wir die Laborkapazität und denken die Prozesse komplett neu.“

Foto: Jura

Die Jura Elektroapparate AG mit Hauptsitz Niederbuchsiten (SO) erzielte 2021 mit 704,1 Mio. CHF nach eigenen Angaben den höchsten Umsatz in der Firmengeschichte und wuchs damit um 21,4 Prozent.

Dieses Plus resultiert aus dem Verkauf von 548.000 Vollautomaten – 100.000 mehr als im Vorjahr. Diese Zahlen veröffentlichte das Unternehmen anlässlich der feierlichen Einweihung des Jura Campus. Das neue Technologie-, Innovations- und Qualitätszentrum „wird es Jura ermöglichen, die Innovationskadenz signifikant zu steigern und gleichzeitig die Qualität der Produkte weiter zu erhöhen“, teilt das Unternehmen mit.

„Mit dem Jura Campus verdreifachen wir die Laborkapazität und denken die Prozesse komplett neu. Der Campus wird uns helfen, eine Innovationseskalation herbeizuführen“, erklärte CEO Emanuel Probst in seiner Eröffnungsansprache. Die Eröffnung fand im Rahmen der diesjährigen „Global Sales Conference“ statt, an der über 400 Gäste (Mitarbeitende von Jura-Vertriebsgesellschaften und -Distributoren) aus rund 50 Ländern teilnahmen.


Bald heißt es wieder „Moin“ auf der Orderplattform für Norddeutschland und Skandinavien.

Foto: Messe Frankfurt/Jean-Luc Valentin

Nur noch kurze Zeit bis zur Sommer-Nordstil vom 23. bis 25. Juli 2022 in Hamburg. Bekannte Aussteller und namhafte Neuzugänge präsentieren ihre Innovationen wieder live auf der Orderplattform für Norddeutschland und Skandinavien.

Die Teilnehmerzahl liegt mehr als 20 Prozent über der letzten Sommer-Nordstil und spiegelt die große Vorfreude unter den Ausstellern wider, ihre Produktneuheiten live und persönlich vorstellen zu können. Zu den neuen Ausstellern zählen unter anderem Brabantia, Engels Kerzen, Fiskars, F. Edzard, F&H Group, H. Andreas, Ritzenhoff & Breker und Troika.

Außerdem wird ein buntes Rahmenprogramm geboten – mit jeder Menge Inspiration, Expertenwissen und kulinarischen Angeboten. „Mit den Buddelhelden, den Nordlichtern, dem Village, dem neuen Areal Modekapitän Judith und spannenden Vorträgen im Nordstil-Forum bieten wir ein sehr abwechslungsreiches Programm, das für die kommende Saison die Segel setzt und auch gut durch stürmische Zeiten navigiert. Besucher*innen sollten auf jeden Fall vorab den Eventkalender anschauen, um ihren Messeaufenthalt zu planen und bestens auszukosten“, empfiehlt Susanne Schlimgen, Leiterin Nordstil.

Die nächste Winter-Nordstil findet vom 14. bis 16. Januar 2023 statt.


Das Konsumklima hat ein neues Allzeittief erreicht.

Grafik: GfK

Nach einer kurzen Verschnaufpause im Vormonat setzt die Verbraucherstimmung in Deutschland ihre Talfahrt im Juni fort. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung müssen Einbußen hinnehmen. Dies sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Juni 2022.

So prognostiziert GfK für das Konsumklima für Juli -27,4 Punkte und damit 1,2 Punkte weniger als im Juni dieses Jahres (revidiert -26,2 Punkte). Damit hat das Konsumklima ein neues Allzeittief erreicht. Seit Beginn der Erhebung für Gesamtdeutschland im Jahr 1991 wurde kein niedrigerer Wert als aktuell gemessen. „Der anhaltende Krieg in der Ukraine sowie unterbrochene Lieferketten lassen vor allem die Energie- und Lebensmittelpreise explodieren und führen dazu, dass sich das Konsumklima so trüb wie noch nie zeigt“, erklärt Rolf Bürkl, GfK-Konsumexperte. „Vor allem der Anstieg der Lebenshaltungskosten von derzeit knapp acht Prozent drückt schwer auf die Stimmung der Verbraucher und schickt diese auf Talfahrt.“

Nach einer kurzen Erholung im Mai dieses Jahres müssen die Konjunkturaussichten in diesem Monat wieder Einbußen hinnehmen. Der Indikator verliert 2,4 Punkte und sinkt auf -11,7 Zähler. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres beträgt das Minus sogar gut 70 Punkte. Die Einkommenserwartung setzt im Juni ihre steile Talfahrt fort. Der im Vormonat gemessene Anstieg erweist sich somit als kurze Verschnaufpause. Der Indikator verliert 9,8 Punkte und sinkt auf -33,5 Punkte. Dies ist der niedrigste Wert seit fast 20 Jahren. Im Dezember 2002 wurden -35,5 Punkte gemessen. Im Vorjahresvergleich weist die Einkommensstimmung sogar ein Minus von knapp 68 Punkten aus. Im Sog sinkender Konjunktur- und Einkommenserwartungen muss auch die Anschaffungsneigung Einbußen hinnehmen. Der Indikator verliert 2,6 Punkte und weist nun -13,7 Punkte auf. Ein niedrigerer Wert wurde zuletzt mit -20,1 Punkten während der Finanz- und Wirtschaftskrise im Oktober 2008 gemessen. Die als Folge der Inflation schwindende Kaufkraft macht sich zunehmend auch bei der Konsumneigung bemerkbar. Wenn für Energie und Lebensmittel von den privaten Haushalten deutlich mehr gezahlt werden muss, stehen entsprechend weniger finanzielle Mittel, vor allem für größere Anschaffungen, zur Verfügung.


In der Kategorie Siebträgermaschine wurde der Umsatz um 8,8 Prozent, den Absatz in Menge um 13,6 Prozent gesteigert.

Grafik: gfu

Kaffee ist und bleibt das Lieblingsgetränk in Deutschland mit jährlich steigendem Verbrauch. Laut gfu Consumer & Home Electronics GmbH hat die Geräte-Gattung Espresso-Siebträgermaschine besonders hohe Zuwächse zu verzeichnen.

Laut Deutschem Kaffeeverband wurden 2021 pro Person 169 Liter Kaffee getrunken (2020: 168 Liter). Das entspricht rund 500 Millionen Tassen, die im vergangenen Jahr deutschlandweit mehr als in 2020 konsumiert wurden. Obwohl Filterkaffee die in Deutschland beliebteste Zubereitungsart ist, ist eine Geräte-Gattung zur Zubereitung aktuell besonders erfolgreich: Espresso aus der Espresso-Siebträgermaschine.

In den ersten vier Monaten des Jahres 2022 wurden bereits über 97.000 Espresso-Siebträgermaschinen in Deutschland verkauft – ein Plus von 13,6 Prozent. Auch beim Umsatz konnten die Siebträger zulegen. Zwischen Januar und April 2022 wurde ein Umsatzvolumen von mehr als 28 Millionen Euro erzielt, ein Zuwachs um 8,8 Prozent.

„Das Angebot an Kaffeemaschinen bietet in seiner Vielfalt für jeden das passende Gerät. Espressomaschinen mit Siebträger erfreuen sich seit zehn Jahren steigender Beliebtheit und verzeichnen Zuwächse. Sie bringen dabei Do-it-yourself Barista-Erlebnisse und italienisches Urlaubsfeeling ins Haus“, erklärt Dr. Sara Warneke, Geschäftsführerin der Branchenorganisation gfu Consumer & Home Electronics GmbH.


Solinger Handarbeit am Schleifbock

Foto: Güde

Hochwertiges Handwerk und Jahrhunderte lange Tradition – das kann nach Corona-bedingter Pause jetzt wieder vor Ort beim „Solinger Schneidwaren-Samstag“ am 3. September live erlebt werden.

Die Freude bei den teilnehmenden Solinger Manufakturen Güde, Robert Herder, Kretzer und Niegeloh ist entsprechend groß, ihre Produktionsräume wieder für das Publikum öffnen zu können und einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren – Fachgespräche mit Firmeninhabern und Mitarbeitern inklusive.

Und so kann man sich am Samstag, den 3. September 2022, zwischen 9 und 16 Uhr von der Herstellung hochwertiger Messer, Scheren und Manikür-Instrumente ein Bild machen – natürlich unter den aktuellen Corona-Bedingungen. Das ein oder andere attraktive Angebot Solinger Handwerkskunst sowie zum Teil selbstgemachte kulinarische Leckerbissen sollen den Besuch zu einem lohnenden Ausflug für die ganze Familie machen.

Mehr Informationen zum Solinger Schneidwaren Samstag auf der Homepage.


Dr. Alexander von Preen wurde einstimmig für die Präsidentenwahl empfohlen.

Foto: HDE

Nach 16 Jahren hat HDE-Präsident Josef Sanktjohanser angekündigt, nicht mehr zu kandidieren. Der Vorstand des HDE hat daraufhin Präsidium und Delegiertenversammlung einstimmig Dr. Alexander von Preen, CEO der Intersport Deutschland eG, für die Präsidentenwahl im November empfohlen.

Der Vorstand des Handelsverbandes Deutschland (HDE) hatte im letzten Jahr eine Findungskommission mit der Suche nach einer Nachfolgerin/einem Nachfolger für das Amt von HDE-Präsident Sanktjohanser mandatiert. Diese hat sich nun einstimmig für eine Nominierung von Dr. Alexander von Preen (57), seit 2018 CEO der Intersport Deutschland eG, ausgesprochen. Davor war er als Geschäftsführer und Equity Partner mehr als 20 Jahre für die internationale Managementberatung Kienbaum Consultants International GmbH tätig. Dr. Alexander von Preen hat zahlreiche Unternehmer und Unternehmerinnen im Handelsumfeld im Rahmen ihrer Transformation strategisch und operativ eng begleitet. Daneben bekleidet er mehrere Aufsichtsrats- und Verbandsmandate im Wirtschafts- und Handelsumfeld. Der Vorstand ist sich sicher, „mit Dr. Alexander von Preen einen Kandidaten aus der Mitte der Branche gefunden zu haben, der das Amt des HDE-Präsidenten mit großem Engagement und breiter Expertise hervorragend ausfüllen kann“. Über den Vorschlag des höchsten HDE-Gremiums stimmt am 16. November 2022 die HDE-Delegiertenversammlung ab.


Dr. Stefan Müller: „Wir bewegen uns in einem Marktumfeld mit schnellen Entwicklungszyklen, das Expert seit jeher maßgeblich mitgestaltet.“

Foto: Expert

Im Juni vor genau 60 Jahren schlossen sich zehn Familienbetriebe zur Handelsgesellschaft Bild und Ton zusammen. Was als kleine Gruppe begann, entwickelte sich in den vergangenen sechs Jahrzehnten zur Expert SE mit deutschlandweit 206 Gesellschaftern.

 „Ein Jubiläum ist einerseits der Moment, um innezuhalten und auf vergangene Meilensteine zu schauen und andererseits, um voller Elan anstehende Projekte anzugehen“, sagt Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE. „Wir bewegen uns in einem Marktumfeld mit schnellen Entwicklungszyklen, das Expert seit jeher maßgeblich mitgestaltet – darauf sind wir stolz. Unsere Standorte sind in den Regionen stark verwurzelt und stehen den Kundinnen mit viel Kompetenz, Verlässlichkeit und Marktkenntnis beratend zur Seite – teilweise ebenfalls seit bereits 60 Jahren.“

Begonnen hat Unternehmensangaben zufolge alles in einer kleinen Garage bei Hannover. In dieser Garage war auch Expert Teichert, die als Gründungsmitglied bis heute Teil der Kooperation sind und Expert somit von der ersten Stunde an mitgeprägt haben. „Der Betrieb steht somit stellvertretend für alle Mitglieder für die Verlässlichkeit, die Expert ausmacht, und für die Innovation, derer es bedarf, um sich 60 Jahre lang erfolgreich am Markt halten zu können“, so die Unternehmenszentrale. Mit zwei Standorten und 36 Mitarbeitern existiert das Unternehmen nun in der dritten Generation – und steht den Kundinnen und Kunden in der Nachbarschaft genau wie die weiteren 403 deutschlandweiten Standorten beratend zur Seite.


Die Ambiente findet vom 3. bis 7. Februar 2023 statt. Die Messe Frankfurt wirft schon jetzt relevante Themen aus.

Foto: Messe Frankfurt

Weit im Vorfeld von Ambiente, Christmasworld und Creativeworld launcht die Messe Frankfurt das Online-Event „Future Retail“. Am 7. Juli von 16 bis 18 Uhr wollen darin vier Experten Antworten liefern auf die Frage: „Welche Zukunft hat der Einzelhandel?“

Unter der Moderation von Marilyn Repp vom Handelsverband Deutschland (HDE) nehmen vier renommierte Branchenexperten Chancen und Trends für den Einzelhandel der Zukunft unter die Lupe. Was ist „the new normal“? Und für welche Zukunftsvisionen gilt es jetzt die Weichen zu stellen, da sie schneller als erwartet zum Tagesgeschäft gehören? Keynote-Speaker Stefan Genth, HDE-Hauptgeschäftsführer, wird auf die aktuelle Lage und Entwicklungen des Einzelhandels eingehen und den Fokus von den Herausforderungen zu neuen Perspektiven lenken. In seinem Vortrag „Handel 2022: Transformation und Neupositionierung“ geht es in diesem Zusammenhang auch um das neue Verbraucherverhalten sowie den Spannungsbogen zwischen Innenstadt und Onlineplattformen.

Der freiberuflich agierende Berater Stefan Wenzel thematisiert im Anschluss die spannenden und gänzlich neuen Themen Metaverse & Web3 Hype oder Zukunft – was steckt dahinter? Den Megatrend Sustainability aus Handelssicht beleuchtet der Trendexperte und Journalist Stefan Nilsson. Was nachhaltig ist, zur Einsparung wertvoller Ressourcen beiträgt, die Umwelt schont oder aus recyceltem Material besteht, wird immer stärker nachgefragt.

Ebenso wie an Nachhaltigkeit geht an Omnichannel kein Weg vorbei: Omnichannel ist "the new normal" – davon ist Judith Büchl, Google Omnichannel Retail Lead, überzeugt. Sie stellt die Google Omnichannel Excellence Study 2022 vor und erklärt, was eine gute Kundenerfahrung – online und stationär – ausmacht.


Peter Kietzmann: „Ich freue mich riesig darauf, unter neuem Vorzeichen mit einem bewährten Team zusammenarbeiten zu können.“

Foto: Hamson

Seit dem 1. Juni 2022 ist Peter Kietzmann neuer Vertriebsleiter der Bremer Firma Hamson. Zusammen mit Geschäftsführer Thorsten Rosebrock wird Kietzmann ab Sonntag auf der Spoga+Gafa 2022 in Köln das Portfolio des Grillherstellers präsentieren.

Der 51-jährige Kietzmann bringt Unternehmensangaben zufolge eine jahrzehntelange Sales-Erfahrung im DIY- und Gartenmarkt mit. Zu den wichtigsten beruflichen Stationen des diplomierten Wirtschaftswissenschaftlers gehören u. a. seine Tätigkeit als Vertriebsleiter international bei der zur Obi Unternehmensgruppe gehörigen Emil Lux GmbH & Co. KG sowie als Key-Account-Manager und später als Geschäftsführer bei der Wolf-Garten Deutschland GmbH. Speziell im internationalen BBQ-Business kennt sich Kietzmann ebenfalls bestens aus: Von 2009 bis 2016 steuerte er bei Deutschlands ältestem Grillhersteller Landmann als Mitglied der Geschäftsleitung die nationalen wie internationalen Sales-Aktivitäten.

Bei Hamson findet der neue Vertriebschef nicht nur sein Thema, sondern auch vertraute Gesichter, mit denen er zuvor über viele Jahre erfolgreich zusammengearbeitet hat. „Ich freue mich riesig darauf, unter neuem Vorzeichen mit einem bewährten Team zusammenarbeiten zu können – in einem Markt, der mich nach wie vor begeistert“, erklärt Kietzmann.

Kietzmann arbeitet damit Hand in Hand mit Hamson-Gründer Thorsten Rosebrock, der sich im Rahmen der Firmenexpansion zukünftig mehr auf seine Aufgaben als Geschäftsführer konzentrieren will. Das Unternehmen war Anfang 2021 mit Grillgeräten und -zubehör für das gehobene Segment an den Start gegangen. In seiner neuen Funktion wird Peter Kietzmann auch auf der Spoga+Gafa 2022 in Köln mit dabei sein, wo der Markenhersteller sein Produktportfolio – bestehend aus Gas-, Holzkohle- und Elektrogrillgeräten sowie Grillzubehör – auf über 100 Quadratmetern präsentiert (Halle 8, Stand F031).


Sie ist ab 1. Juli 2022 Geschäftsführerin der Miele Gruppe: Rebecca Steinhage.

Foto: Miele

Hausgerätehersteller Miele erweitert seine Geschäftsleitung von fünf auf sechs Mitglieder. Rebecca Steinhage ist zur Geschäftsführerin Human Resources & Corporate Affairs berufen worden. Die Bestellung erfolgt mit Wirkung zum 1. Juli 2022.

Seit 2019 leitet Rebecca Steinhage bei Miele den Bereich Human Resources als Senior Vice President. In dieser Funktion hat sie Unternehmensangaben zufolge nicht nur die weltweite Personalarbeit zukunftsgerecht weiterentwickelt, sondern steuert auch darüber hinaus wertvolle strategische Impulse bei. Als künftige Geschäftsführerin verantwortet sie das neu geschaffene Ressort Human Resources & Corporate Affairs – mit den vier Bereichen Human Resources, Corporate Sustainability & Regulatory Affairs, Communications sowie Auditing. Ihre bisherige Funktion als Senior Vice President Human Resources führt Rebecca Steinhage in Personalunion fort.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit Rebecca Steinhage für diese anspruchsvolle Aufgabe eine hervorragend geeignete Kollegin aus den eigenen Reihen gewinnen konnten, die weit über ihren heutigen Verantwortungsbereich hinaus höchste persönliche und fachliche Wertschätzung genießt“, so die bisherige Geschäftsleitung in einer internen Mitteilung.

Mit Wirkung ab 1. Juli 2022 besteht die nunmehr sechsköpfige Geschäftsleitung der Miele Gruppe aus Olaf Bartsch (Finance & Administration), Dr. Stefan Breit (Technology), Dr. Axel Kniehl (Marketing & Sales) und Rebecca Steinhage (Human Resources & Corporate Affairs) sowie den beiden Geschäftsführenden Gesellschaftern Dr. Markus Miele und Dr. Reinhard Zinkann. Die Miele Gruppe hat zuletzt 4,84 Mrd. Euro Umsatz erzielt (Geschäftsjahr 2021) und beschäftigt mehr als 22.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 50 Ländern.


Die Mescher Gruppe blickt mit neuer Führungsriege auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Foto: Mescher

Im Zuge des Wechsels der Mescher Gruppe zur Euronics Deutschland eG wurden auch die Führungsriegen der drei Standorte, die nun jeweils als eigenständige Mitgliedsunternehmen fungieren, neu installiert. Im Rückblick hat sich die IT-Restrukturierung als ein Erfolgsfaktor herausgestellt.

Die Fachhandelsgruppe Mescher ist seit 60 Jahren als spezialisierter Anbieter im Bereich Hausgeräte, Küchen und Elektrokleingeräte am Markt. Bereits im letzten Jahr, im 1. Juli 2021, wurde der von Walter Mescher gegründete Familienbetrieb an die dritte Generation übergeben. Wie erst jetzt mitgeteilt wurde, wechselte das Unternehmen im Zuge dessen zur Euronics Deutschland eG. Die drei Standorte wurden mit Begleitung der Verbundgruppenzentrale in Ditzingen in drei eigenverantwortliche GmbHs überführt: Mescher Lagerstore (Karlsruhe-Durlach) unter der Leitung von Nadine Mescher, Thorsten Mescher und Uwe Struth sowie Mescher Küchen und Hausgerätewelt/Miele Center Mescher (Ettlingen) unter der Geschäftsführung von Nadine Mescher, Svenja Gettler und Martin Wipfler und Euronics Mescher Fachmarkt-Center (Bretten) mit Geschäftsführer Jan Dufner. Gemeinsames Ziel bei der Neugestaltung der drei Unternehmen war es, die individuellen Standort- und Erfolgsfaktoren sowohl bei der stationären Ausrichtung als auch bei der Online-Strategie für Online-Vermarktung, stationäre Zuführung und regionale Sichtbarkeit in den Fokus zu rücken.

„Der Beitritt zur Euronics Deutschland eG hat sich für uns bereits heute bewährt. Durch die gesellschaftsübergreifende Einführung des HIW ERP-Systems konnten wir nicht nur Geschäftsprozesse optimieren, sondern auch unser stationäres Ladengeschäft am Standort Bretten innerhalb kurzer Zeit in einen Fachhandel mit zukunftsorientiertem Cross-Channel-Retail Konzept überführen“, so Jan Dufner, Geschäftsführer Euronics Mescher Fachmarkt-Center in Bretten.


Die Verbundgruppe Electronic Partner Handel SE freut sich über die gute Bewertung ihrer Fachhändler.

Foto: Electronic Partner

Bereits zum vierten Mal in Folge belegen die EP-Fachhändler den ersten Platz beim Handelsblatt-Ranking „Beste Kundenberatung“. Sie konnten sich erneut gegen sechs große Wettbewerber durchsetzen und sogar ihre eigene Bewertung aus dem vergangenen Jahr toppen.

„Dass es unseren EP-Mitgliedern auch nach zwei Jahren Pandemie gelungen ist, diesen ersten Platz zu verteidigen, zeigt, wie nah sie – trotz Abstand – am Kunden und seinem individuellen Bedarf sind. Unsere gesamte Verbundgruppe ist stolz auf die Auszeichnung durch eine der wichtigsten Wirtschaftszeitungen Deutschland“, erklärt ElectronicPartner Vorstand Friedrich Sobol. 

Durchgeführt wurde die repräsentative Onlineumfrage wieder in Kooperation mit dem Forschungsinstitut ServiceValue. In diesem Jahr haben 13.485 Verbraucher teilgenommen. Kunden durften nur dann ein Urteil abgeben, wenn sie in den vergangenen zwölf Monaten eine Fachberatung beim jeweiligen Unternehmen erhalten hatten. So entstanden für 755 Unternehmen aus 40 Branchen 34.506 Kundenurteile. Im Fokus standen unter anderem die Fachkenntnisse der Berater und ihre Lösungskompetenz. In der Kategorie „Elektro-Fachmärkte“ überzeugten die Leistungen der EP-Händler mit einer „Note“ 2,26 am meisten. Auf den folgenden Plätzen landeten Euronics (2,31), Expert (2,32) und Conrad (2,36), alle noch jeweils mit der Auszeichnung „Top“. Abgeschlagen hingegen Mediamarkt (2,44), Saturn (2,52) und Medimax (2,58). Der Branchenmittelwert (Note) für die Kundenfachberatung in den Elektro-Fachmärkten liegt derzeit bei 2,34.


Cashback-Aktion von Kenwood

Foto: Kenwood

Backen und Kochen haben sich zu absoluten Lifestyle-Trends entwickelt. Der Hersteller Kenwood will da noch einen Schritt weitergehen und unterstützt den Handel mit starken Abverkaufsaktionen im Sommer.

Die zunächst bis 15. Mai 2022 angesetzte Mehrwertaktion „myCHEF“ wird um mehr als einen Monat verlängert. Noch bis zum 30. Juni 2022 können sich KundInnen beim Kauf eines Aktionsmodells der Serien Cooking Chef XL, Titanium Chef Patissier XL und Titanium Chef Baker eines von sechs Zubehörteilen im Wert von bis zu 155,99 Euro kostenlos sichern. Die Registrierung des Kaufbelegs ist noch bis zum 15. Juli 2022 möglich.

Und dann wird es noch die so genannten „CHEFWochen“ geben, eine Cashback-Aktion, die vom 1. Juli bis 31. August 2022 stattfinden soll. Für Modelle der Chef-Serie (KVC3) winken 50 Euro, für Modelle der Chef Elite-Serie (KVC5) 70 Euro und für Modelle der Chef XL Titanium-Serie (KVL8) sogar 80 Euro Geld-zurück.

Die Aktion soll positive Impulse im Markt setzen und durch einen klaren, monetären Kaufanreiz den Abverkauf stärken. Unterstützt wird der Handel zudem durch flankierende Marketingkommunikation sowie POS- und Online-Materialien. Claudia Zurmühlen, Brand Managerin Kenwood: „Wir investieren antizyklisch in breit angelegte Aktionen, von denen unsere Handelspartnerinnen genauso profitieren wie Konsumentinnen. Insbesondere in Zeiten allgemeiner Unsicherheit möchten wir dem Handel ein verlässlicher und starker Partner sein, deshalb setzen wir bewusst positive Anreize für Konsumentinnen, um in die Märkte zu gehen. Die Vielseitigkeit unserer Küchenmaschinen ist für viele ein wichtiges Kriterium, deshalb verlängern wir die ‚myChef-Aktion‘ noch einmal deutlich. Andere freuen sich über Schnäppchen und greifen lieber bei monetären Incentives zu. Wir freuen uns, den Handel mit passenden, starken Sommerdeals beim Abverkauf zu unterstützen.“


Nextrade stellt zukünftig die (Re-)Order in den Fokus.

Grafik: Nextrade

Als Partner der Konsumgüterbranche ist das Nextrade-Team eigenen Angaben zufolge im ständigen Austausch mit Industrie und Handel. Der Wunsch nach einer einfachen und zentralisierten (Re-)Order-Plattform (Nachbestellung) für Produkte der Topmarken wurde in den letzten Jahren immer größer.

Die digitale Orderplattform Nextrade baut deshalb ab sofort ihren Bestellservice weiter aus und stellt die effiziente (Re-)Order in ihren geschäftlichen Fokus. Händlerinnen und Händler können zukünftig auf der neu geschaffenen Startseite (Dashboard) alle relevanten Informationen zu Bestellungen einsehen und haben einen direkten Überblick über ihre Warenkörbe.

Für HändlerInnen und EinkäuferInnen steht derzeit die Effizienz beim Einkauf ihrer Waren an erster Stelle. Das Ordern bei den Topmarken soll dabei möglichst unkompliziert sein und der Ablauf der Bestellung kostentransparent und übersichtlich. Durch das gute Feedback der Branche, während und nach dem Abklingen der Pandemie, konnte das Nextrade Team die Plattform in den Bereichen ausbauen und vereinfachen, die für den Handel und die Industrie von immenser Bedeutung sind: Effiziente (Re-)Orderprozesse und das Handling der Artikeldaten. Damit werden auch kostbare Ressourcen im Bereich Budget und Personal auf Seiten der Marken für andere Tätigkeiten freigesetzt.

Die digitale Plattform hat in einem umfangreichen Relaunch ein neues Gesicht bekommen und stellt den Bestellvorgang zukünftig noch gezielter in ihren Fokus. Während der Pandemie hat Nextrade strategisch die Produktinspiration und den Erlebnisfaktor als digitale Ordermesse in den Vordergrund gestellt und unter anderem mit virtuellen Showrooms und dem Aufbau von Markenwelten den Kontakt und den Austausch zwischen Marken und Herstellern am Leben erhalten.


Julius Molter

Foto: Sharp Home Appliances

Mit einer Teamverstärkung will Sharp Home Appliances die Handelspartner künftig noch umfassender in ihren Onlinevertriebsaktivitäten unterstützen. Dazu hat sich das Unternehmen nun einen E-Commerce Spezialisten an Bord geholt.

Neu an Bord ist E-Commerce Spezialist Julius Molter, der in der Position als Junior Product Marketing Manager White Goods für die administrative Betreuung der Online-Datenbanken verantwortlich ist. In sein Aufgabengebiet fällt sowohl die Bereitstellung von Input und Datenpflege für die Handelspartner als auch die Modifizierung der internen Datenbank im engen Austausch mit dem Produktmanagement-Team.

Die Sales und Marketing Directors Marek Dietze und Jan Hellmig freuen sich über den Neuzugang: „Julius Molter ist eine wichtige Bereicherung für unser Produktmanagement-Team. Das Thema E-Marketing gewinnt bei unseren Handelspartnern kontinuierlich an Bedeutung. Ihren Ansprüchen und Bedürfnissen können wir jetzt noch besser gerecht werden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“


Impression von der letzten Cadeaux in Leipzig

Foto: Messe Leipzig

Vom 3. bis 5. September 2022 findet die 60. Ausgabe der Cadeaux statt. In Leipzig sind dann drei Tage Kollektionen und Trends rund ums Einrichten, Schenken und Genießen zu erleben. Parallel dazu geht es auf der Midora um Uhren und Schmuck.

Rund 250 Aussteller und Marken zeigen auf der Cadeaux Leipzig dekorative und praktische Wohnaccessoires und Geschenkartikel mit Schwerpunkt auf das Weihnachtsgeschäft. „Marktführer sind ebenso vertreten wie Start-ups – letztere vor allem im Bereich Kulinarischer Genuss, der ein erfreuliches Wachstum verzeichnet“, sagt Projektdirektor Andreas Zachlod. „Zudem kehren viele Firmen als Aussteller zurück, die während der Pandemie ihre Teilnahme ausgesetzt hatten.“ Gut aufgestellt sind laut Andreas Zachlod vor allem die Angebote für Küche & Gedeckten Tisch sowie Wohnen & Floristik. Erneut ist auch die erzgebirgische Holzkunst mit ihren einzigartigen Produkten präsent.

Einen floralen Vorgeschmack auf Advent und Weihnachten erhalten die Fachbesucher im „Floristik-Village“ der Herbst-Cadeaux. „Santa aus dem Norden“ und „Golden Touch“ heißen die beiden Trendthemen, die einerseits mit schlichtem nordischem Design in Rot, Weiß, Grau, Schwarz und Silber bestechen, andererseits modernen Luxus mit nostalgischen Elementen, Natur- mit Metallic-Farben verknüpfen. Wie man als Einzelhändler individuelle Verpackungen kreiert und welche innovativen Lösungen dafür zur Verfügung stehen, erläutert der Trendworkshop der Firma Weicht-Verpackung.

Parallel zur Cadeaux eröffnet die Midora die Herbst- und Wintersaison für die Uhren- und Schmuckbranche.


Silke Eckstein: „Samsung Hausgeräte sollen in Deutschland zum Must-Have für die Küche werden.“

Foto: Samsung

Ab 1. Juli 2022 übernimmt Silke Eckstein als Head of Sales Built-in Home Appliances die Verantwortung für den Vertriebskanal Küchen- und Möbelfachhandel bei Samsung Electronics in Deutschland.

Silke Eckstein blickt Unternehmensangaben zufolge auf über 20 Jahre Berufserfahrung in verschiedenen Positionen bei renommierten Küchen- und Hausgeräteherstellern zurück. Sie arbeitet seit mehr als vier Jahren im Einbaugerätebereich bei Samsung Deutschland und will in ihrer neuen Position auf eine noch engere Zusammenarbeit mit dem Fachhandel setzen.

Als Head of Sales Built-in Home Appliances übernimmt Silke Eckstein die Leitung des Vertriebsteams und die Verantwortung für dieses Segment. „Mein Ziel ist es, gemeinsam mit unserem Team weiter daran zu arbeiten, dass Samsung Hausgeräte in Deutschland von der sehr relevanten Option zum Must-have für die Küche werden“, so Eckstein. Kontinuität und die Fachhandelsorientierung stünden dabei ganz oben auf ihrer Agenda. Eckstein wird zukünftig an Nedzad Gutic, Director Home Appliance bei Samsung, berichten.

Samsung plant, im laufenden Jahr sein Portfolio weiter auszubauen. „Mit unseren Produkten sprechen wir stilbewusste und moderne Zielgruppen an. Wir haben uns mit der umfangreichen Produktpalette der Samsung Infinite LineTM und dem smarten Dual Cook FlexTM und Dual Cook SteamTM für langfristigen Erfolg in Stellung gebracht. Davon können auch die Händler profitieren", sagt Nedzad Gutic.


Das HDE Konsumbarometer – Sinkflug beendet, Niveau bleibt niedrig

Grafik: HDE

Laut HDE beendet die Verbraucherstimmung den monatelangen Sinkflug – der Index legt hingegen im Vergleich zum Vormonat geringfügig zu und verlässt sein Allzeittief. Das Niveau bleibt aber weiterhin niedrig.

Nachdem sich die Verbraucherstimmung in Deutschland sechs Monate in Folge verschlechtert hat, trübt sie sich im Juni nicht weiter ein. Das geht aus dem aktuellen Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) hervor. Anschaffungen gegenüber sind Verbraucherinnen und Verbraucher weiterhin verhalten eingestellt. Die Anschaffungsneigung geht erneut zurück und erreicht wie bereits in den vergangenen Monaten ein neues Allzeittief. Die Sparneigung bleibt hingegen nahezu unverändert. Angesichts zuletzt durchgängig gestiegener Verbraucherpreise herrscht unter Verbrauchern somit Konsumzurückhaltung. Mittelfristig erwarten sie zwar etwas geringere Preissteigerungen, doch erst nach einer Trendumkehr bei der Entwicklung der Preise und einer Verbesserung der konjunkturellen Situation sind Impulse für den privaten Konsum zu erwarten.

Auf die weitere gesamtwirtschaftliche Entwicklung blicken Verbraucherinnen und Verbraucher mit mehr Optimismus als in den Vormonaten. Doch obwohl die Konjunkturerwartungen steigen, liegen sie im Vorjahresvergleich auf einem sehr niedrigen Niveau. Auch die Einkommenserwartungen der Verbraucher fallen nur geringfügig besser aus als im Vormonat. Anzeichen für eine Konsumdynamik in den kommenden drei Monaten bestehen trotz des optimistischeren Verbraucherblicks auf Konjunktur und Einkommen nicht. Mit einer Aufhellung der Verbraucherstimmung ist in diesem Zeitraum daher nicht zu rechnen.


In der ersten Kampagne rührt Siemens die Werbetrommel für Wäschepflege, hier mit der iQ500-Serie.

Foto: Siemens

Siemens Hausgeräte unterstützt seine Handelspartner, insbesondere die mit stationären Verkaufsflächen, jetzt mithilfe der Retail-Marketing-Plattform Socialpals. Automatisiertes Online-Marketing mittels Social Media gilt für den stationären Fachhandel als lohnend, um Kunden ins Ladengeschäft zu ziehen.

Mit der Plattform Socialpals können Händler professionellen Content automatisiert auf ihren Facebook- und Instagram-Kanälen teilen – ohne viel Zeit investieren zu müssen. Darüber hinaus erhalten sie eine eigene Landingpage mit Logo ihres Geschäftes, Google-Maps Auszug zur Geschäftsadresse und Verlinkung zu ihrer Website. „Mithilfe der Socialpals Plattform erreichen unsere Händler ihre Kunden durch gezielte digitale Werbemaßnahmen rund um ihren Standort. Dazu sind weder spezielle Kenntnisse noch zusätzlicher zeitlicher und personeller Aufwand nötig. Und wir profitieren auch als Marke: Indem wir unseren Händlern unter die Arme greifen, können wir unsere Botschaften und Kampagnen breiter streuen – eine klassische Win-Win-Situation“, sagt Katja Wendel, Marketingleiterin Siemens Hausgeräte.

Den Auftakt der Social-Media-Offensive machte die Kampagne zu den aktuellen Wäschepflege-Innovationen von Siemens. Nun folgen bis 30. Juni die iQ500 Waschmaschinen mit der besten Energieeffizienzklasse A sowie Trockner und Waschtrockner. Beginnend mit dem Produktbereich Kühlen folgen dann das ganze Jahr über regelmäßige weitere Kampagnen sowie „Always-On-Content“ über alle Produktbereiche hinweg.


Neue Porzellanprodukte der Marke „Sieger by Fürstenberg“

Foto: HZ/Mau

Im Jubiläumsjahr präsentiert die Traditionsmanufaktur Fürstenberg nicht nur exklusive Neuheiten, sondern feiert das Jubiläum auch mit einer Sonderausstellung im Museum Schloss Fürstenberg und einem Tag der offenen Manufaktur mit Sommerfest im August.

Heute ist Fürstenberg eigenen Angaben zufolge Deutschlands zweitälteste Porzellanmanufaktur und steht mit ihrem Markenzeichen, dem gekrönten blauen „F“, international für anspruchsvolle Porzellankunst „Made in Germany“. „275 Jahre gelebte Handwerkskunst sind ein hohes Kulturgut, auf das alle Porzelliner in Fürstenberg zu Recht stolz sind. Mit „Datum“, unserer neuen Geschirrkollektion im Jubiläumsjahr, beweisen wir unser außergewöhnliches handwerkliches Können“, sagt Geschäftsführer André Neiß. Der anspruchsvolle, streng geometrische Entwurf des Architektur- und Designbüros Foster + Partners war eine große Herausforderung für die Herstellung aus Porzellan. Daneben präsentiert Fürstenberg in diesem Jahr weitere Neuheiten wie den maritimen Dekor „Tessuto“ aus der Kollektion „Carlo“ und weitere neue Porzellanprodukte der Marke „Sieger by Fürstenberg“.

Das Unternehmen produziert seit seiner Gründung auf dem Schlossensemble in Fürstenberg, einem Denkmal der Weserrenaissance. Bis 1974 war das Schloss selbst Betriebsstätte, seitdem ist es das Museum der Porzellanmanufaktur. Im Jahr 2017 wurde das Museum Schloss Fürstenberg komplett neugestaltet. Besucher können hier nicht nur vieles über die Historie der Manufaktur und die Technologie der Porzellanherstellung erfahren, sondern auch wertvolle Einzelstücke sowie Design-Ikonen entdecken und in der Besucherwerkstatt selbst aktiv werden. Vom 25. Juni bis 30. Oktober 2022 zeigen dort bisher noch nie öffentlich ausgestellte, seltene Objekte aus allen Epochen von der Frühzeit der Manufaktur bis zum 21. Jahrhundert die tiefverwurzelte Faszination für Niedersachsens einzige Porzellanmanufaktur. Ein Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist der Tag der offenen Manufaktur am 28. August. Porzellanfans, Designliebhaber und Familien sind eingeladen, von 10 bis 17 Uhr die sogenannte Weißfertigung zu besichtigen und den Porzellinern bei ihrem faszinierenden Handwerk über die Schulter zu schauen.


Gute Stimmung bei den Samsung Pros in der Zentrale in Schwalbach

Foto: Samsung

Ende Mai fand die erste so genannte Samsung CE Pro Veranstaltung im Samsung Flagship-Store in Frankfurt am Main und in der Zentrale in Schwalbach statt. Experten aus dem Handel tauchten zwei Tage lang in die Produkt- und Markenwelt von Samsung ein.

Von der smarten Waschmaschine bis zum vernetzten Soundsystem – wer seine Kunden im Handel heutzutage gut beraten möchte, sollte über tiefe und umfassende Produkt- und Markenkenntnisse verfügen. Aus diesem Grund hat Samsung seine erfolgreichen Unterstützungsangebote für den Handel neben dem Smart Dealer-Programm um einen weiteren Baustein erweitert: Mit dem Samsung Pro-Programm können sich engagierte Mitarbeitende des Handels zu Samsung Produktprofis und Markenexperten ausbilden lassen. Als Samsung Pro sind sie im stationären Handel erste Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Samsung Produkt- und Markenwelt.

Am 24. und 25. Mai 2022 fand das persönliche Auftakttreffen der Samsung Pros statt. Die Teilnehmenden waren im #SamsungZeil-Showcase in Frankfurt am Main zu Gast, um ihr Produkt- und Markenwissen zu vertiefen und sich direkt mit dem Samsung Management auszutauschen. In diversen Formaten teilten Samsung Manager aus Bereichen wie Produktmanagement und Marketing ihre Erfahrungen, Strategien und Hintergrundinformationen, die die Pros direkt für ihre tägliche Arbeit nutzen können.

„Der Handel ist eine ungemein wichtige Anlaufstelle für Kunden. Mit fundierter Beratung gibt er Sicherheit bei Kaufentscheidungen und kann langfristig das Vertrauen der Kunden gewinnen. Mit dem Samsung Pro Programm möchten wir unsere Unterstützung für unsere Handelspartner weiter ausbauen, um das Produktwissen in Bezug auf das gesamte Samsung Produktportfolio im Bereich Hausgeräte, TV und Audio weiter zu stärken und in eine ganzheitliche Beratung einfließen zu lassen“, sagt Leif-Erik Lindner, Vice President Consumer Electronics.


Der neue Bitcoin-Automat im Kölner Saturn

Foto: Mediamarkt Saturn

Die Handelskette Mediamarkt Saturn Deutschland stellt ihren Kunden in den Märkten Saturn Köln Hohe Straße, Saturn Frankfurt Zeil und Saturn Dortmund City seit Anfang Mai Bitcoin-Automaten zur Verfügung.

Im Rahmen eines sechsmonatigen Pilotprojekts können Kundinnen und Kunden ganz einfach Euro-Scheine in Bitcoins an Automaten des Kooperationspartners Kurant umwandeln und auf ihre digitale Wallet laden. So will Saturn einen verbraucherfreundlichen Einstieg in die Welt der Kryptowährung ermöglichen. Insbesondere Bitcoins vereinen einen besonderen Reiz: als Wertanlage, als Zahlungsmittel oder einfach zum Testen eines Trends. Aber besonders für Anfänger ist der Einstieg nicht einfach. Wo bekomme ich meine Bitcoins her? Welche Handelsplattform im Internet ist wirklich seriös? Wie funktionieren Kontoeröffnung und Authentifizierung? Viele Fragen und Ungewissheiten. Mediamarkt Saturn bietet hier in Kooperation mit Kurant einmal mehr eine kundenorientierte Serviceleistung, die den Einstieg in die digitale Welt erleichtert. Im Rahmen eines sechsmonatigen Pilotprojekts können die Kundinnen und Kunden von Saturn in drei Märkten in Köln, Frankfurt a.M. und Dortmund ihr Bargeld gegen die beiden populären Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum eintauschen. Die Standorte wurden nach ausführlichen Untersuchungen bewusst nach der Affinität für Kryptowährungen in den jeweiligen Regionen ausgewählt.

Christian Stephan, Head of Innovation Research bei der Mediamarkt Saturn Retail Group: „Die Nachfrage nach Kryptowährungen ist enorm – gerade unsere technikbegeisterten Kunden haben an Bitcoin und Co ein großes Interesse. Die Bitcoin-Automaten passen deshalb perfekt in unser Service-Portfolio.“


Noch Zeiss-Manager, bald neuer BSH-Chef: Dr. Matthias Metz

Foto: Metz

Nach nur zehnmonatiger Amtszeit hatte Carla Kriwet im April 2022 den Posten des CEO bei der BSH quittiert. CFO Gerhard Dambach sprang sogleich als Interims-CEO in die Bresche. Ab Herbst soll es nun der Zeiss-Manager Dr. Matthias Metz richten.

Mit Wirkung zum 1. Oktober 2022 wird Dr. Matthias Metz (51) den Vorsitz der Geschäftsführung der BSH Hausgeräte GmbH übernehmen. In dieser Funktion wird er das globale Geschäft des Hausgeräteherstellers mit mehr als 62.000 Mitarbeitenden und einem globalen Produktionsnetzwerk von 40 Fabriken weltweit verantworten. Metz leitet derzeit noch die Sparte Consumer Markets der Zeiss-Gruppe und bringt langjährige internationale Expertise im Marken-Consumer-Geschäft in die BSH ein. Bei Zeiss ist Metz seit 2015 Mitglied des Konzernvorstands der Carl Zeiss AG und CEO der Sparte Consumer Markets sowie auch verantwortlich für die Vertriebs- und Servicegesellschaften in Belgien, den Niederlanden, Südafrika und Lateinamerika. Zudem ist er Vorsitzender der Geschäftsführung der Carl Zeiss Vision International GmbH, Aalen. Vor seiner beruflichen Laufbahn bei der Zeiss Gruppe war er in verschiedenen Führungspositionen in anderen Konsumgüterunternehmen tätig und arbeitete unter anderem in Shanghai, China.

Dr. Christian Fischer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH und Vorsitzender des Aufsichtsrats der BSH, sagt: „Matthias Metz ist ein erfahrener Manager und bringt ein tiefes Verständnis für das Consumer Business und technologische Produkte mit. Wir freuen uns, ihn als CEO in die BSH-Geschäftsführung zu berufen."

„Wir begrüßen Matthias Metz bei der BSH und in der Geschäftsführung und freuen uns darauf, den weiteren Erfolg unseres Unternehmens in Zukunft gemeinsam zu gestalten", ergänzt BSH-Interim-CEO und CFO Gerhard Dambach.


Der Bora-Shop in München - ein besonderer Schauplatz für individuelle Beratung auf höchstem Niveau

Foto: Bora

Wie erst Anfang Juni mitgeteilt wurde, ist die Bora Lüftungstechnik GmbH mit Sitz im oberbayerischen Raubling schon seit März 2022 mit ihrem ersten Flagship-Store direkt am Münchener Viktualienmarkt vertreten.

Auf 160 Quadratmetern hat der Hersteller von Kochfeldabzugssystemen eine besondere Präsentations- und Eventfläche geschaffen. Erwähnenswert die Ausgestaltung der Räumlichkeit und das Interieur: Das Zusammenspiel von Holz, Leder und Stein verwandeln den in Naturtönen gehaltenen Store zu einem ganz besonderen Schauplatz für individuelle Beratung auf höchstem Niveau oder um Kochabende für Endverbraucher, Handelspartner und Multiplikatoren zu veranstalten. Dementsprechend stolz ist Bora-Gründer Willi Bruckbauer: „Es freut uns sehr, in einer so zentralen Lage in München eine Location für unseren Bora Flagship Store gefunden zu haben. Das rege Treiben am Viktualienmarkt schafft viel Aufmerksamkeit und lockt zahlreiche Besucher an – perfekt für uns, um Präsenz zu zeigen. Mit der Verwirklichung des ersten Stores möchten wir die Markenwelt von Bora für unsere Zielgruppen hautnah erlebbar machen. Unser Ziel ist es, die ganz persönliche Traumküche für Jedermann zu ermöglichen und da dürfen unsere Kochfeldabzugssysteme von nicht fehlen.“


Stefan Genth: „Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine stellen die Branche vor zusätzliche Herausforderungen.“

Foto: HDE

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona-Pandemie und des russischen Krieges in der Ukraine erreichen die Umsätze und Kundenfrequenzen im Einzelhandel ihr Vorkrisenniveau bislang nicht. Das zeigt eine aktuelle bundesweite Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter mehr als 700 Handelsunternehmen.

Demnach sind weiterhin insbesondere der Non-Food-Handel und innerstädtische Geschäfte von niedrigen Umsätzen und Frequenzen betroffen. Der HDE bekräftigt daher seine Forderung nach gezielten zukunftsorientierten Maßnahmen zur Innenstadtentwicklung.

„Der Einzelhandel bleibt im Krisenmodus. Während die Pandemie noch nicht vorbei ist, stellen die wirtschaftlichen Auswirkungen des russischen Krieges in der Ukraine die Branche vor zusätzliche Herausforderungen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Trotz leichter Erholungseffekte und des Wegfalls vieler Corona-Maßnahmen seien bislang weder die Umsätze noch die Kundenfrequenzen im Handel auf ihr Vorkrisenniveau zurückgekehrt.

Aus der in KW 20 durchgeführten HDE-Umfrage geht hervor, dass die Umsätze im stationären Non-Food-Handel zuletzt durchschnittlich 13 Prozent unter dem Vorkrisenniveau aus dem Jahr 2019 lagen. Die Frequenzen blieben in Non-Food-Geschäften 21 Prozent hinter dem Vorkrisenniveau zurück. Ebenfalls groß ist die Betroffenheit demnach weiterhin im innerstädtischen Handel, der im Vergleich zum Jahr 2019 Umsatzeinbußen in Höhe von 20 Prozent verzeichnete. Die Frequenzen in den Innenstädten erreichten in der Vorwoche nur 80 Prozent des Vorkrisenniveaus.


Die neue IFA-Leitung besteht nun aus David Ruetz (l.) und Kai Mangelberger (r.).

Foto: Messe Berlin

100 Tage vor dem Start der IFA 2022 benennt die Messe Berlin mit David Ruetz (53) und Kai Mangelberger (42) eine neue Doppelspitze für die IFA 2022. Das Team ersetzt die bisherigen IFA-Leiter Jens Heithecker und Dirk Koslowski.

Jens Heithecker war Anfang Mai überraschend von seinen Aufgaben als IFA-Chef entbunden worden. Ihm war die Weitergabe vertraulicher Informationen vorgeworfen worden. Lesen Sie auch hier. Im Sog dieser Entlassung musste nun offenbar auch Dirk Koslowski, der die Position des IFA-Leiters interimsmäßig übernommen hatte, seinen Hut nehmen. „Die IFA kommt im September stark zurück. Unsere Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die Erwartungen im Markt sind groß. Wir sind bereit, um als global bedeutendste Messe für Consumer und Home Electronics dem Restart der Branche eine angemessene Bühne zu bereiten“, sagt Martin Ecknig, CEO Messe Berlin GmbH. „Mit David Ruetz und Kai Mangelberger haben wir ein starkes Führungs-Duo an die Spitze gesetzt, das zusammen mit dem IFA-Team den Countdown in den nächsten Monaten gut begleiten wird.“

Als Head of ITB Berlin, der führenden Leitmesse für die globale Reiseindustrie, bringt David Ruetz nach Angaben der Messe Berlin ein breites Know-how für die Entwicklung von erfolgreichen, globalen B2B-Projekten mit. Der internationale versierte Live-Kommunikationsexperte ist seit 2002 bei der Messe Berlin für die ITB zuständig. Er hat in dieser Zeit den Ausbau der Fachmesse zur globalen Marke vorangetrieben. David Ruetz teilt sich die Teamführung mit Kai Mangelberger, Director IFA 2022. Mangelberger weist eine über 20-jährige Event-Expertise auf. Davon hat er zehn Jahre lang, zuletzt als Deputy Director, die Weltleitmesse InnoTrans betreut, bevor er im Herbst vergangenen Jahres die führende Fachmesse für den globalen Fruchthandel Fruit Logistica in leitender Funktion übernommen hat.


Beim Konsumklima ist der totale Absturz (vorerst) gestoppt.

Grafik: GfK

Die Verbraucherstimmung in Deutschland bricht im Mai nach dem Rekordtief im Vormonat nicht weiter ein. Sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartung verzeichnen moderate Gewinne, während die Anschaffungsneigung nahezu unverändert ist. Dies sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Mai 2022.

Nach zwei Monaten mit spürbaren Einbußen legt die Konjunkturerwartung im Mai wieder moderat zu. Mit einem Plus von 7,1 Punkten weist der Indikator aktuell -9,3 Punkte auf. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres steht allerdings ein Minus von gut 50 Punkten zu Buche. Nachdem die Einkommenserwartung im Vormonat auf den niedrigsten Wert seit fast zwanzig Jahren abgestürzt war, kann sie sich aktuell wieder etwas erholen. Der Indikator gewinnt 7,6 Punkte hinzu und klettert auf -23,7 Punkte. Im Vorjahresvergleich weist die Einkommensstimmung noch immer ein beträchtliches Minus von mehr als 43 Zählern auf.Die Konsumneigung zeigt sich gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert. Der Indikator Anschaffungsneigung verliert nur minimale 0,5 Punkt und weist aktuell -11,1 Zähler auf. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres sind das gut 21 Zähler weniger.

Unterm Strich heißt das: Als Folge schwacher Konjunktur- und Einkommensaussichten bleibt auch die Konsumneigung der Verbraucher spürbar gedämpft. Hohe Preise für Energie und Lebensmittel sorgen dafür, dass entsprechend weniger Geld für andere Anschaffungen zur Verfügung steht. „Damit verbessert sich das Konsumklima zwar geringfügig, die Konsumstimmung ist aber nach wie vor an einem absoluten Tiefpunkt,“ erklärt Rolf Bürkl, GfK-Konsumexperte. „Trotz weiterer Lockerungen coronabedingter Beschränkungen drücken der Ukraine-Krieg und vor allem die hohe Inflation schwer auf die Stimmung der Verbraucher.“

So prognostiziert GfK für das Konsumklima für Juni -26,0 Punkte und damit 0,6 mehr als im Mai dieses Jahres (revidiert -26,6 Punkte).


Die Fachhandelskonzepte Electroplus und Küchenplus geben bei der EK Anlass zu Optimismus.

Foto: EK/servicegroup

Nach einer Light-Version 2020 ohne private Besucher und der Corona-bedingten Total-Absage im Folgejahr freut sich auch die EK/servicegroup auf die Rückkehr der weltweit größten Messe für Consumer Electronics und Home Appliances in Berlin.

Für Jochen Pohle, Vorstandsmitglied des europaweit tätigen Mehrbranchenverbundes, kommt die IFA 2022 vom 2. bis 6. September zum richtigen Zeitpunkt. „Die Welt ist durch Corona und den Ukraine-Krieg eine andere geworden. Damit müssen sich auch Handel und Industrie auseinandersetzen. Es ist deshalb höchste Zeit, dass wir uns alle wieder auf der internationalen Bühne der IFA treffen und austauschen können. Neue Epochen erfordern neues Denken und Handeln. Die Impulskraft der IFA ist aktuell auch für uns und unsere Händler wichtiger denn je“, so Pohle.

Erster IFA-Anlaufpunkt für die EK Händler aus dem Bereich Home Appliances und Küchen wird der Messe-Stand 104 in Halle 3.1 sein. In direkter Nachbarschaft zu Industriegrößen wie Miele, Liebherr, Jura oder BSH rechnen die Bielefelder darüber hinaus mit vielen spannenden Neu-Kontakten.

Gründe für den Optimismus liegen EK zufolge in den eigenen Fachhandelskonzepten. „Mit Electroplus haben wir das am schnellsten wachsende Fachhandelskonzept am Markt platziert. Die bereits 65-mal umgesetzte Markenstore-Lösung transportiert die ganze Kompetenz des Fachhandels zum Verbraucher und spiegelt dabei alle Entwicklungen am Markt wider – stationär und online“, erklärt Martin Wolf, Leiter Vertrieb/Marketing Elektro, Küche, Licht innerhalb der EK.


Philip Laumayer, zuvor bei der Küchenprofi Group Solingen, ab 1. Juni bei der Brandlands GmbH

Foto: Brandlands

Die Brandlands GmbH, deutsche Vertriebstochter der DKB Group, hat einen neuen Geschäftsführer. Ab 1. Juni verantwortet Philip Laumayer in dieser Position die Marken Zyliss und Cole & Mason in Deutschland und Österreich.

Philip Laumayer übernimmt die Position von Klaus Schmelzeisen, Gründungsgeschäftsführer der Brandlands GmbH. Klaus Schmelzeisen, wird das operative Geschäft zum 30. Juni verlassen. Er wird danach noch beratend für das Unternehmen tätig sein. Schmelzeisen tritt nach über 45 Jahren in der Branche in den Ruhestand ein.

Als Sohn des Handelshauses Laumeyer in Ulm habe Philip Laumayer die Welt der Haushaltswaren- und GPK-Branche schon früh kennengelernt, heißt es offiziell. Nach Stationen, beispielsweise bei der Firma Pabst in Ludwigshafen und bei der Fissler GmbH war Laumayer zuletzt Head of Sales Retail und Food Service Division bei der Firma Spring International GmbH innerhalb der Küchenprofi Group Solingen. Lesen Sie auch hier

„Durch seine Tätigkeiten sowohl im Handel wie bei Lieferanten ist Philip Laumayer ein versierter Branchenkenner, der die Gegebenheiten und Anforderungen beider Seiten kennt und beurteilen kann. Damit sind die idealen Voraussetzungen für die Fortführung der handelspartnerorientierten Vertriebsaktivitäten der Brandlands GmbH gegeben“, so das offizielle Statement der Brandlands GmbH.


Der neue Standort in Eschborn entspricht höchsten Nachhaltigkeitsanforderungen.

Foto: Beko Grundig

Der Hersteller Beko Grundig Deutschland GmbH bezieht sein neues Nord-Europa Headquarter in Eschborn. Dem Unternehmen ist wichtig, dass das Gebäude des neuen Standortes für eine moderne Architektur steht, die wiederum höchsten Nachhaltigkeitsanforderungen entspricht.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Beko Grundig Deutschland GmbH den Umzug vom bisherigen Standort Neu-Isenburg ins neue Nord-Europa Headquarter im Bürogebäude „The Twist“ in Eschborn angekündigt. Nun hat das Unternehmen den Geschäftsbetrieb in den neuen Räumlichkeiten – rund 2.700 Quadratmeter Bürofläche und 520 Quadratmeter für einen Showroom – aufgenommen.

„Nach zwei bereits sehr erfolgreichen Jahren konnten wir 2021 das beste Ergebnis in der Geschichte des Unternehmens erzielen. Die Grundlage für dieses nachhaltige Wachstum haben wir vor etwa vier Jahren mit unserem Strategieprogramm Ambition 2020+ gelegt. Der Umzug innerhalb des Rhein-Main-Gebiets in eines der modernsten Bürogebäude Eschborns ist ein weiterer wichtiger Meilenstein. Als Unternehmen, das Nachhaltigkeit fest in der Strategie verankert hat, ist der Umzug in ein modernes und umweltbewusstes Gebäude – belegt durch die DGNB Vorzertifizierung in Gold – ein logischer Schritt“, sagt Mario Vogl, Vorsitzender der Geschäftsführung der Beko Grundig Deutschland GmbH. An dem neuen Standort sollen Marken Beko und Grundig ein Zuhause finden, das sie angemessen repräsentiert und konsistent mit der Unternehmensphilosophie sei. Gleichzeitig stehe der neue Standort für neues Denken und neues Arbeiten. „Wir setzen hier ein modernes Arbeitskonzept im Sinne des New-Work-Gedankens um und positionieren uns damit als attraktiver Arbeitgeber in der Region“, so Vogl.


Thomas Jähn, zuvor bei Wüsthof und Fissler, ab 1. Juni neuer Vertriebsleiter für die Marke Spring

Foto: Küchenprofi

Die Küchenprofi-Group, zu der die weiteren Marken Cilio, Spring und Zassenhaus gehören, wird ab dem 1. Juni mit einem neuen Vertriebsleiter agieren. Thomas Jähn ist der neue Mann, der für die Marke Spring zuständig sein wird.

Thomas Jähn besitzt Unternehmensangaben zufolge langjährige Erfahrungen in der Branche. Durch seine Tätigkeiten, beispielsweise bei Wüsthof in der Position Key Account Manager oder zuletzt bei Fissler als Regional Manager DACH, habe er eine fundierte Expertise aufbauen können. Dieses Wissen wird er zukünftig optimal in sein neues Aufgabenfeld in der Position als Vertriebsleiter bei Spring einfließen lassen können. Die Marke Spring freue sich auf die erfolgreiche, gemeinsame Zukunft mit Thomas Jähn, heißt es offiziell. Gleichzeitig verabschiedet sich die Küchenprofi-Group von Philip Laumayer nach langjähriger Zusammenarbeit. Unternehmensangaben zufolge verlässt Laumayer Spring auf eigenen Wunsch zum 31. Mai dieses Jahres.

Wohin Philip Laumayer wechselt, lesen Sie hier


Best Brands – echte Perlen im Markendschungel

Foto: Serviceplan Group

Bereits am 26. April 2022 wurden im Festsaal des Hotels Bayerischer Hof in München die Best Brands Awards vergeben. Einige Unternehmen aus der Haushaltswaren- bzw. der CE-Branche zählen zu den TOP 10 der Kategorie „Best Brand Overall“.

„Best Brands – das sind Marken, die nicht nur wirtschaftlich erfolgreich sind, sondern auch Emotionen auslösen: Marken, die strahlen, die es in das Gedächtnis der Konsumenten geschafft haben, die mit Innovationen und positiven Erfahrungen verbunden werden“ so die Veranstalterin Serviceplan Group SE & Co. KG. Eine solch erfolgreiche Markenführung zu honorieren, zu fördern und gleichzeitig neuen zukunftsweisenden Kommunikationslösungen ein starkes Forum zu bieten, sei das Ziel des Best Brands Colleges und der abendlichen Best Brands Gala. Dazu eingeladen hatten die Serviceplan Group, GfK, die Seven.One Entertainment Group, die Wirtschaftswoche, der Markenverband, Die Zeit, RMS und Media Impact.

Das Besondere an der Auszeichnung ist, dass nicht eine Jury, sondern einzig die Verbraucher über die Gewinner entscheiden, denn die prämierten Kandidaten werden in einer komplexen repräsentativen Studie von GfK ermittelt und an zwei wesentlichen Kriterien gemessen: an ihrem tatsächlichen wirtschaftlichen Markterfolg und an der Beliebtheit der Marke in der Wahrnehmung der Konsumenten. Kein anderes Markenranking hat bisher beide Facetten der Markenstärke berücksichtigt.

Aus Sicht der Consumerelectronic- (CE-) und der Haushaltswarenbranche sind einige Unternehmen im TOP 10-Ranking von Interesse: Auf Platz 1 der Spielekonsolenhersteller Sony Playstation, auf Platz 3 TV-Produzent Samsung unmittelbar vor Apple auf Platz 4. Platz 7 konnte sich der Grillhersteller Weber Stephen sicher vor dem Anbieter von Kochgeschirr, Besteck und Messer, WMF. Platz 10, immer noch ein gutes Ergebnis in der Spitzengruppe, belegt schließlich der Staubsaugerhersteller Dyson.

WMF-Chef Kilian Manninger ordnet die Bedeutung des Preises für sein Unternehmen ein: „Gerade in Zeiten von Corona haben wir es geschafft, unsere Konsumenten noch stärker über digitale Medien zu erreichen und zu begeistern. Daher sind wir sehr stolz, auch in diesem Jahr zu den attraktivsten zehn Marken in Deutschland zu gehören und unsere Position nachhaltig zu verteidigen.“ WMF ist eigenen Angaben zufolge zum siebten Mal in Folge unter den TOP 10 deutscher Marken.

 

 


Entwicklung der Ladengeschäfte (Anzahl) während der Pandemie (Anteile in Prozent)

Quelle EHI

Die Corona-Pandemie hat den stationären Einzelhandel schwer getroffen. Insbesondere in den belebten Innenstädten verzeichnen die befragten Städte und Gemeinden Ladenschließungen, wie die Städtebefragung 2022 des EHI zeigt.

68 Prozent der befragten Kommunen beobachten Ladenschließungen in Innenstadtlagen und Fußgängerzonen, in Stadtteillagen ist es fast die Hälfte (47 Prozent). Die Anzahl der Ladengeschäfte in Fachmarktlagen erweist sich in 73 Prozent der Fälle als unverändert. Hier ist der Rückgang der Läden mit 20 Prozent deutlich geringer, sechs Prozent berichten sogar von Zuwächsen. Bei der Anzahl der Geschäfte in Shopping-Centern erleben 49 Prozent einen Rückgang, weitere 49 Prozent stufen die Lage als stabil ein.

„Während fast 70 Prozent der Kommunen aufgrund der Pandemie einen Rückgang der Ladengeschäfte in den Innenstädten feststellen, erweisen sich Fachmarktlagen als krisenfest und sogar attraktiv für Neueröffnungen“, stellt Studienleiterin Kristina Pors fest.

Als maßgebliche Veränderungen beobachten die Kommunen in den letzten zwei Jahren vermehrt Renovierungen und Umnutzungen der Einzelhandelsflächen. So hatten die Einzelhändler die Möglichkeit, durch die coronabedingten Schließungen Erneuerungen an ihren Geschäften vorzunehmen oder die Räumlichkeiten anders zu nutzen. 62 Prozent der Kommunen stellen mehr Renovierungen fest, bei Umnutzungen (überwiegend in Wohnungen und Büros) sind es 60 Prozent.


Logo: Messe Berlin

Um den Fachbesuchern die Rückkehr zur IFA Berlin so einfach wie möglich zu machen, öffnet der Ticketshop der IFA 2022 jetzt mit einem speziellen Super-Early-Bird-Ticket. Es ist ab sofort erhältlich und kostet nur 35 Euro, allerdings nur bis zum 31. Mai.

IFA Berlin, eigenen Angaben zufolge die global bedeutendste Messe für Consumer- und Home Electronics, kehrt in diesem Jahr vom 2. bis 6. September 2022 mit eindrucksvollen Produktpräsentationen auf das Berliner Messegelände zurück. Nationale und internationale Marken, Hersteller sowie Einzelhändler haben bereits ihre intensiven Vorbereitungen gestartet, um nach zwei Jahren Pandemie zurück nach Berlin zu kommen. Zwei Drittel der Top-Aussteller der IFA haben ihre Teilnahme bereits bestätigt. Viele davon planen, ihre neuesten Produkte und Services in ähnlichem Umfang wie 2019 – dem letzten IFA-Jahr vor der Pandemie – dem globalen Fachpublikum zu präsentieren. Das unterstreicht die durchgehend starke Buchungslage bei fast allen Ausstellungsflächen.

Im Ticketshop der IFA 2022 sind Super-Early-Bird-Tickets ab jetzt für den Preis von 35 Euro erhältlich.

Die Rückkehr der IFA stößt bei den Einzelhändlern in ganz Europa und darüber hinaus auf großes positives Feedback. Globale Einzelhandelskonzerne haben bestätigt, dass sie in Berlin sein werden, um beim Restart der Branche live dabei zu sein. Für sie ist die IFA eine wichtige Plattform und die erste Gelegenheit seit mehr als zwei Jahren, sich mit Marken umfänglich auszutauschen, Innovationen zu diskutieren und eine stabile Lieferkette vor der wichtigsten Einkaufssaison des Jahres sicherzustellen.


Siegfried Langer: „Wir haben den Umsatz innerhalb eines Jahres trotz Pandemie fast verdoppelt.“

Foto: Euronics

Seit einem Jahr ist Fachhändler Langer Mitglied der Euronics Deutschland eG. Ein frischer Markenauftritt, ein erweitertes Warensortiment im neuen Ladengeschäft in Herzogenrath-Kohlscheid und die Konzepterweiterung als Küchenspezialist machen sich schon bezahlt.

Um sein regional verwurzeltes Fachgeschäft weiterzuentwickeln, entschied sich Geschäftsführer Siegfried Langer 2021 für den Wechsel zur Euronics Deutschland eG. In der gemeinsamen Standort- und Potentialanalyse erkannte man rasch den Mehrwert, ein neues Ladengeschäft mit größerer Verkaufsfläche in der gleichen Region zu eröffnen. „Die Beratung von Euronics hinsichtlich weiterer Potentiale hat einen schnellen Entscheidungsprozess angeschoben. Der Erfolg gibt uns bereits jetzt Recht. Durch die Markenteilnahme, Standortverlagerung und Vergrößerung sowie die Hinzunahme des Küchenkonzeptes haben wir den Umsatz innerhalb eines Jahres trotz Pandemie fast verdoppelt“, betont Siegfried Langer, Geschäftsführer Euronics Langer.

Dank der Vergrößerung der Verkaufsfläche von 200 auf 550 Quadratmeter konnte das Warenangebot in Richtung Vollsortiment aufgestockt werden. Darüber hinaus wurde das bestehende Unternehmensportfolio durch eine strategische Partnerschaft mit Garant Küchenareal erweitert. Mit sechs Musterküchen verschiedener Preisklassen, einem fachkundigen Küchenplaner sowie versierten Monteuren ist die spezialisierte Küchenberatung einer der neuen Schwerpunkte des Fachhändlers.


Gemeinsame Aktion von Smeg und Lavazza

Foto: Smeg

Smeg, italienischer Hersteller von Hausgeräten und der Kaffeeanbieter Lavazza knüpfen an eine Aktion des letzten Jahres an: Käufer eines Kaffee-Vollautomaten von Smeg bekommen 250 Gramm Premium-Kaffee gratis dazu – und auf den ersten Kaffee-Einkauf von zwei Kilogramm Lavazza Qualità Rossa 40 Prozent Rabatt.

Italienische Kaffee-Vollautomaten und italienischer Espresso-Kaffee – das sollte gut zusammenpassen. Das hat sich auch der Hersteller Smeg gedacht und zusammen mit dem Kaffeeröster Lavazza an eine erfolgreiche Aktion aus dem vergangenen Jahr angeknüpft. Smeg-Vertragshändler, die einen Smeg Kaffeevollautomaten verkaufen, können ihren Kunden jetzt ein 250-Gramm-Paket Qualità Rossa Premium-Kaffeebohnen von Lavazza gratis mit dazugeben. Zudem gibt es einen Gutschein für den deutschen Onlineshop von Lavazza: Kundinnen und Kunden erhalten mit dem QR-Code auf den nächsten Kauf von zwei Kilogramm Lavazza Qualità Rossa 40 Prozent Rabatt. Die Aktion knüpft an den großen Erfolg aus dem letzten Jahr an und läuft in Deutschland noch bis Ende März 2023.

In den kostenlosen Lavazza-Genuss kommen Käuferinnen und Käufer beider Smeg Vollautomaten. Sie haben die Wahl zwischen dem Modell BCC01 für Liebhaber des puren Espressos und BCC02 mit Milchschaumdüse für Cappuccino oder Latte Macchiato.

Teilnehmende Fachhändler erhalten auf Anfrage von ihrem persönlichen Ansprechpartner bei Smeg den Aktionskaffee sowie die Gutscheinkarten. Eigenen Angaben zufolge unterstützt Smeg seine Vertriebspartner in der Kommunikation außerdem mit diversen Werbemitteln, etwa mit Aufklebern für die Geräte in der Ausstellung.


Elektro-Großgeräte konnten einen Umsatzzuwachs um 18,2 Prozent erzielen.

Foto: HZ/Mau

Der Markt für Home Electronics-Produkte (HE), dargestellt im HEMIX, Home Electronics Market Index, liegt im ersten Quartal 2022 verglichen mit dem Vorjahres-Zeitraum mit 7,5 Prozent im Plus. So wurde in den Monaten Januar bis März 2022 ein Gesamt-Umsatzvolumen von knapp zwölf Mrd. Euro erzielt.

Mit einem Umsatz von mehr als 7,5 Mrd. Euro weist der Bereich Consumer Electronics (CE) im ersten Quartal 2022 ein Plus von 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf. Dabei entwickelten sich die drei CE-Segmente sehr unterschiedlich: Die Unterhaltungselektronik verzeichnet ein Plus von 4,2 Prozent auf rund zwei Mrd. Euro Umsatz. Privat genutzte Telekommunikations-Produkte erreichten mit einem Zuwachs um 16,5 Prozent knapp 3,5 Mrd. Euro Umsatz. Die privat genutzten IT-Produkte hingegen konnten mit einem Minus von sechs Prozent auf knapp 2,1 Mrd. Euro das große Umsatz-Wachstum der letzten Quartale nicht fortsetzen.

Die beiden Elektro-Hausgeräte-Segmente zeigten sich im ersten Quartal 2022 wieder unterschiedlich: Elektro-Großgeräte konnten einen Umsatzzuwachs um 18,2 Prozent auf knapp 2,7 Mrd. Euro erzielen. Elektro-Kleingeräte verzeichneten hingegen ein Minus von 0,7 Prozent auf mehr als 1,7 Mrd. Euro Umsatz.

Die Marktzahlen der HE-Branche werden von der Branchenorganisation gfu Consumer & Home Electronics GmbH sowie der GfK gemeinsam einheitlich für alle Marktteilnehmer in Form des offiziellen Home Electronics Market Index HEMIX erhoben und für jedes Quartal veröffentlicht. Der HEMIX enthält aktuelle Marktinformationen aus den Quellen der beteiligten, kompetenten Partner.


Impression von der letzten Trendset in München

Foto: Messe München

Die großen Regionalmessen für Haushaltsausstattung, Geschenke, Kochen, Essen und Dekorieren, Nordstil in Hamburg und die Trendset in München, machen schon jetzt auf sich aufmerksam. Händler finden dort Inspiration und die entsprechenden Produkte.

„Neben vielen neuen Trends und Produkten für Herbst/Winter 2022/23 und Preview-Artikeln für Frühjahr/Sommer 2023 gibt es für Fachbesucher aus Einzelhandel, Großhandel, Onlinehandel, Hotellerie und Gastronomie viel Neues zu entdecken“, so die Münchener Veranstalterin. Die neuesten Trends seien in 15 Interiors & Lifestyle Fair Areas zu sehen sowie alle wichtigen und namhaften Aussteller aus der Branche. Drei Tage lang, vom 9. bis 11. Juli 2022, können hier Fachbesucher die neuesten Produkte und Kollektionen in Sachen Wohnen, Essen, Freizeit und Schenken für die kommende Saison sowie nächstes Weihnachten entdecken beziehungsweise direkt ordern. Neu dabei sind in München diesmal unter anderem die dänische Designmarke Lene Bjerre und die Marke Fiskars mit Premium Kochgeschirr.

Die Messe Frankfurt ist die Veranstalterin der Nordstil, die vom 23. bis 25. Juli 2022 in Hamburg stattfindet, und verweist unter anderem auf das schon bekannt Village. Eigenen Angaben zufolge zeigen dort in einer Gemeinschaftspräsentation ausgewählte Unternehmen wie Bon Dep As No Filial, Frohstoff, Gift Company, Good old friends, Mossapour, Paperproducts Design, Piffany Copenhagen, Pink Stories, Remember und Sompex ihre neusten Kollektionen und Designs in einem spannenden Produktmix. „Wir freuen uns mit zwölf starken Marken, voller Ideen und mit neuen Kollektionen, gebündelt an einem Ort auf der Sommerausgabe der Nordstil in Hamburg auszustellen. Mit dem Village ermöglichen wir Besuchern eine kurze Auszeit vom Messetrubel, nehmen sie mit auf eine Reise durch spannende, neue Kollektionen und schaffen ein angenehmes Umfeld der Kommunikation und Zusammenarbeit. Bei der gemeinsamen Sondershow auf unserem Marktplatz findet der Kunde Anregungen und Inspirationen zu Produkten und deren Präsentation”, so Tobias Pommerich, Marketing Director, ppd Paperproducts Design.

Viele der Hersteller aus dem Haushaltswarenbereich belegen sowohl die Trendset als auch die Nordstil als Aussteller. Auf der Trendset werden unter anderem Fachbesucher aus dem südlichen deutschsprachigen Raum, Österreich, Schweiz und Norditalien erwartet. Zur Nordstil kommen in erster Linie die Fachhändler aus dem nördlichen deutschsprachigen Raum, Skandinavien, Benelux und zum Teil aus Polen.


Taner Ayilmaz: „Wir haben ein breites Sortiment zusammengestellt, das sich ideal in unser Weiße Ware Portfolio einfügt.“

Foto: Vestel

Die Marke Daewoo ist der neueste Zuwachs unter dem Markendach von Vestel Germany. Mit dem Erwerb der Markenlizenzrechte werden Hausgeräte ab sofort von Vestel produziert und im DACH-Markt vertrieben.

Zum Start umfasst das Sortiment laut Vestel Kühlgeräte, Geschirrspüler, Trockner und Waschmaschinen ebenso wie Mikrowellen der Marke Daewoo. „Ich freue mich, dass wir die Marke Daewoo auf dem deutschsprachigen Markt als Vollsortimenter im Bereich der Hausgeräte wiederbeleben können. Wir haben ein breites Sortiment zusammengestellt, das sich ideal in unser Weiße Ware Portfolio einfügt“, erklärt Vestel Germany Geschäftsführer Taner Ayilmaz.

Im Bereich Waschen steht eine Auswahl an Waschvollautomaten, Wärmepumpentrocknern und Kondenstrocknern zur Verfügung. Das Kühl-Sortiment besteht neben Kühl-Gefrierkombinationen auch aus stark nachgefragten Tisch-Kühl- und Gefrierschränken, die in verschiedenen Varianten verfügbar sind. Geschirrspüler und Mikrowellen runden das aktuelle Sortiment ab. Bereits jetzt ist laut Vestel eine Erweiterung des Sortiments geplant, um die Kundenbedürfnisse noch detaillierter abzudecken. Ansprechpartner für den Handel sei das Sharp Home Appliance Team um Marek Dietze und Jan Hellmig, wie das Unternehmen verlauten lässt.


Die ProWein kann zum Ideengeber für ein „sinnlich ansprechendes Einkaufsevent“ im GPK-Fachhandel werden.

Foto: Messe Düsseldorf, Constanze Tillmann

Der stationäre GPK-Fachhandel ist auf der Suche nach dem „sinnlich ansprechenden Einkaufsevent“. Einige Händler bieten bereits Waren aus dem so genannten Lifestyle- und Livingsujet an. Die „ProWein“, die vom 15. bis 17. Mai in Düsseldorf stattfindet, hält für Haushaltswarenhändler mehr als nur Inspiration bereit.

Nach der pandemiebedingten zweijährigen Zwangspause blickt die internationale Wein- und Spirituosen-Branche voller Vorfreude auf die ProWein, die vom 15. bis 17. Mai 2022 in Düsseldorf stattfindet. Das Produktangebot ist in seiner Breite weltweit einmalig – und das ungeachtet der schwierigen Rahmenbedingungen bedingt durch Covid und die Verschiebung in den Mai. Die internationalen Markenführer sind ebenso vertreten wie Im- und Exporteure, Handelsagenturen, erlesene Winzer oder die regionalen Anbauregionen aus den großen Weinnationen. Während zur letzten Ausgabe in 2019 noch 6.900 Aussteller nach Düsseldorf kamen, präsentieren in diesem Jahr über 5.500 Unternehmen aus mehr als 60 Ländern ihre Weine, Spirituosen und Craftdrinks. An den drei Tagen werden etwa 60.000 Fachbesucher aus Handel und Gastronomie erwartet.

„Die ProWein hat damit ein Alleinstellungsmerkmal: Keine andere Veranstaltung weltweit bietet dieses umfassende Produkt-Spektrum. Auch Covid-19 kann uns hier nicht ausbremsen“, bringt es Michael Degen, Executive Director Messe Düsseldorf auf den Punkt. Für die internationalen Profis aus Fachhandel, LEH, HoReCa und dem Cateringbereich ist die ProWein damit unumstritten der zentrale Branchenevent und schlechthin die ideale Plattform zum Networking und Entdecken neuer Trends und Produkte. GPK-Fachhändler haben auf der ProWein die Gelegenheit, sich über ihr bisher angestammtes Warenportfolio hinaus Inspirationen zu holen und die entsprechenden Produkte zu ordern.


Was den GPK-Kund:innen wichtig ist

Quelle: GPK Fachhandel/IFH Köln

Der stationäre GPK-Fachhandel steht unter Druck. Um sich von Onlineanbietern, Fachmarktketten und Möbelhäusern abzuheben, muss der Fokus auf einem hochwertigen Shopambiente und auf nachhaltigen Serviceangeboten liegen.

Coronabedingte Schließungen und Einschränkungen des stationären Handels haben auch der Warengruppe rund um Glas, Porzellan und Keramik (GPK) zugesetzt. Dennoch konnte die Branche von dem Rückzug in die eigenen vier Wände, dem sogenannten Cocooning, profitieren und 2021 mit einem Marktwachstum von 3,3 Prozent auf rund 6,4 Mrd. Euro (Jahresumsatz brutto) abschließen – das beste Ergebnis seit 2015. Diese positiven Zahlen sollten jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich der stationäre GPK-Fachhandel weiterentwickeln muss, denn Zuwachs verzeichnet vor allem der Onlinekanal. Was müssen GPK-Fachgeschäfte also tun, um wieder der relevante Kaufkanal zu werden? Diese Frage beantwortet das IFH Köln in einer neuen Studie in Zusammenarbeit mit dem Handelsverband Koch- und Tischkultur (GPK) und zeigt: Die Zukunft der stationären GPK-Geschäfte muss die Kernbedürfnisse der Kundinnen und Kunden rund um ein hochwertiges und nachhaltiges Einkaufserlebnis sowie eine kompetente und wertschätzende Beratung mit umfassenden Serviceangeboten in den Vordergrund stellen.

„Wir beobachten in den letzten Jahren einen rückläufigen Marktanteil von GPK-Fachgeschäften. Händler müssen hier unbedingt gegensteuern – denn gerade beim Thema Kochen gibt es vielversprechende Möglichkeiten, die Konsument:innen durch das Erleben im Shop abzuholen. Hochwertige Produkte wollen getestet werden. Hier kann und muss das GPK-Geschäft ein sinnlich ansprechendes Einkaufsevent werden - was es online so nicht gibt“, so Boris Hedde, Geschäftsführer des IFH Köln.

Und GPK-Präsidentin Christina van Dorp ergänzt: „Wir müssen die Kundinnen und Kunden im GPK-Geschäft entsprechend ihrer Wünsche und Bedürfnisse abholen. In der Praxis heißt das, mehr zu bieten – über ein reines Warenangebot hinaus ein allumfassendes Einkaufserlebnis rund um (Koch-)Events, Beratung, Services und Design. Unsere Branche steht längst nicht mehr nur für GPK-Produkte, sondern umfasst ebenso Waren aus dem Lifestyle- und Livingsujet.“

Mehr Informationen zu der Studie lesen Sie in der nächsten Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 13. Juni erscheint.


Fristlos entlassen: Jens Heithecker

Messe Berlin

Die Messe Berlin hat Jens Heithecker von seiner Funktion als IFA Executive Director entbunden. Offenbar führten nicht nur Differenzen über die Ausrichtung der IFA, sondern auch die Weitergabe vertraulicher Informationen von Heithecker an Ex-Messe Berlin-Chef Christian Göke zur sofortigen Trennung.

Die Messe Berlin nannte keine näheren Details, die zum Rauswurf Jens Heitheckers geführt haben. Verschiedene Medien berichten über „enge Verbindungen, die Heithecker zum ehemaligen Chef der Messe Berlin, Christian Göke. Heithecker soll Göke, der das Unternehmen Ende 2020 verlassen hatte, mit Insider-Informationen zur IFA, unter anderem schriftlich, per Mail, versorgt haben. Heithecker hätte zwar mehrere Mails gelöscht, doch die IT-Abteilung der Messe Berlin habe die Dokumente sichern können, was dann zur sofortigen Freistellung Heitheckers geführt habe. Jens Heithecker war mehr als 20 Jahre für die Messe Berlin tätig.

Brisant ist, dass Göke dem Führungspersonal der Berliner Beteiligungsgesellschaft Aquila angehört, die wiederum zusammen mit der britischen Clarion Events unter der Leitung der gfu die IFA strategisch neu ausrichten will. Geplant sei, die CE-Messe in Richtung einer permanenten digitalen Plattform weiterzuentwickeln, die physische Messe soll einmal im Jahr als Höhepunkt stattfinden. Der neuen Ausrichtung entsprechend solle die Messe Berlin dann nur noch als Vermieter des Geländes auftreten und wäre damit kein Mitveranstalter mehr.

Fest steht, dass der Vertrag zwischen dem Veranstalter gfu und der durchführenden Messe Berlin 2023 ausläuft. Die IFA-Ausgaben 2022 und 2023 sollen in jedem Fall stattfinden. Als IFA-Chef ist derzeit Dirk Koslowski in Position.


Der neue, gelebte Markenkern spiegelt sich auch im Layout der Print- und Onlinewerbung von EP Electronic Partner wider.

Foto: EP Electronic Partner

Die Fachhandelsmarke EP Electronic Partner will ihr Profil schärfen. Pünktlich zum Start in den Mai präsentiert die Düsseldorfer Verbundgruppe die Weiterentwicklung des eigenen Markenauftritts und einen neuen Claim. „EP: Einfach persönlicher.“

„In engem Austausch mit dem EP-Unternehmerbeirat haben wir uns dazu entschieden, den Claim ‚Unser Service macht den Unterschied‘ abzulösen – auch wenn dieses Motto inhaltlich nach wie vor hundertprozentig zu EP passt. Doch leider wird der Begriff ‚Service‘ inzwischen beinahe inflationär in unserer und anderen Branchen gebraucht“, erklärt Electronic Partner Vorstand Friedrich Sobol. Die Zeiten seien vorbei, in denen ein Service-Versprechen alleine Kunden davon überzeugt, dass sie bei ihrem Händler vor Ort ein deutlicher Mehrwert erwartet. „Der Konsument gewinnt den Eindruck: Service, kann jeder. Aber dem ist eben nicht so“, ist der Vorstand überzeugt.

In den vergangenen zwei Jahren hätten die Fachhändler der Marke EP bewiesen, was ihre Stärke ist: „Sie sind persönlich für die Menschen vor Ort da, immer ansprechbar und unterstützen ihre Kunden auch in schwierigen Zeiten kompetent mit innovativen Lösungen“, so das Unternehmen. Dass die Händler damit die Bedürfnisse der Konsumenten in der aktuellen Zeit treffen, zeigt die erneute Umsatzsteigerung in 2021 der Marke EP von gut elf Prozent. Um den Markenkern für die Kunden greifbarer zu machen und ihnen zu zeigen, worauf sie sich auch in Zukunft verlassen können, wurde der neue Claim gewählt: „EP: Einfach persönlicher.“ „Das soll beschreiben, was Service bei EP bedeutet und wie dieser aussieht: ehrlich, unmittelbar, zuverlässig und menschlich. Hier spielen weitere Faktoren rein, zum Beispiel nachhaltiges Handeln, lokale Verantwortung und ein klares Qualitätsversprechen“, so die offizielle Verlautbarung.


Christian Ohlms

Foto: Miji

Seit April ist Christian Ohlms als Leiter für das Vertriebsgeschäft der Miji GmbH, Hersteller von flexiblen Kochsystemen, zuständig. Mit dem Einsatz des neuen Vertriebsleiters hat das Unternehmen eigenen Angaben zufolge auf die steigende Nachfrage des Handels reagiert.

Der erfahrene Neuzugang übernimmt ab sofort den Vertrieb mit den Fachhandelskooperationen, den Warenhäusern sowie mit den Versandhandel- und die Hypermarktzentralen. In seiner Position unterstützt Christian Ohlms Geschäftsführerin Can Yue Mäck dabei, die Beziehung zum Handel weiter zu stärken und auszubauen. „Wir sind froh, dass wir Herrn Ohlms mit all seiner Erfahrung für diese wichtige Aufgabe gewinnen konnten. Damit wird unser erfolgreiches Vertriebsteam weitere Impulse für den Wachstumskurs erhalten“, sagt Geschäftsführerin Can Yue Mäck.

Christian Ohlms gilt als ein Branchenkenner. Für De‘Longhi Deutschland war er 16 Jahre in gleicher Funktion tätig und konnte so weitreichende Expertise sammeln. Mit mehr als vier weiteren Jahren als Key-Account-Manager beim Küchengerätehersteller Graef bringt er fundiertes Fachwissen mit und ist die ideale Ergänzung für das noch junge Unternehmen. Christian Ohlms freut sich auf die neue Herausforderung: „Mit der innovativen Ausrichtung des mobilen Kochens zeigt Miji, wie modern Premiumgeräte sein können. Diese Geschichte wird Handel und Verbraucher überzeugen.“


Das Bistro Carl wurde 2019/20 komplett saniert.

Foto: Fürstenberg

 

Für das Bistro Carl auf dem Schlossgelände der Porzellanmanufaktur Fürstenberg wird ein neuer Pächter gesucht. Das Bistro ist Teil des Schlossensembles im niedersächsischen Fürstenberg, zu dem neben der Porzellanmanufaktur auch das moderne Museum Schloss Fürstenberg gehört.

Das Schlossensemble ist nicht nur Produktionsstandort der international bekannten Marke Fürstenberg, sondern auch beliebtes Ausflugsziel für Porzellankenner, Designliebhaber, Familien und Fahrradtouristen auf dem Weserradweg. Das historische Schloss ist heute ein innovatives Porzellanmuseum, das vor wenigen Jahren vollständig saniert und neu konzipiert wurde. Neben der spannenden und interaktiven Dauerausstellung organisiert das Museumsteam vielfältige Sonderausstellungen, Kinderprogramme, Events und Theatervorstellungen im Museum. Das Bistro wurde 2019/20 komplett saniert, die Küche mit neuen Geräten und einer hochwertigen Siebträgermaschine ausgestattet und im Gastraum eine moderne Wohlfühlatmosphäre geschaffen.

„Wir suchen einen Gastronomiepartner, der das Gesamterlebnis Fürstenberg vor Ort komplettiert. Als Premiummarke für Tischkultur wollen wir unseren Gästen auch frische, saisonale und möglichst regionale Speisen sowie Kaffee und Kuchen anbieten. Dafür suchen wir keine Sternegastronomie, aber einen professionellen und motivierten Partner“, sagt André Neiß, Geschäftsführer der Porzellanmanufaktur Fürstenberg.


Der Konsumbarometer-Index des HDE sinkt auf einen neuen Allzeit-Tiefststand.

Quelle: HDE

Wie das Konsumbarometer des Handelsverbands Deutschland (HDE) zeigt, trübt sich die Verbraucherstimmung im Mai weiter ein. Nachdem der Index nach dem Beginn des russischen Krieges in der Ukraine massiv eingebrochen war, geht er nun erneut zurück.

Damit sinkt der HDE-Konsumbarometer-Index bereits den sechsten Monat in Folge und erreicht einen neuen Allzeit-Tiefststand. Die Verschlechterung der Verbraucherstimmung fällt zwar wesentlich geringer aus als im Vormonat, doch die Aussichten für den privaten Konsum in den kommenden drei Monaten bleiben trübe.

Bei Anschaffungen herrscht unter Verbraucherinnen und Verbrauchern weiterhin Zurückhaltung. Ihre Anschaffungsneigung fällt auf einen neuen Allzeit-Tiefststand, während sich die Sparneigung im Vormonatsvergleich kaum verändert. Die Konsum- und Ausgabenplanung der nächsten Monate steht unter dem Eindruck des anhaltenden russischen Krieges in der Ukraine und des in dessen Folge steigenden Preisniveaus. Die Verbraucher rechnen zudem mit weiter zunehmenden Preissteigerungen. Es ist daher zu erwarten, dass sich der private Konsum in Abhängigkeit vom Verlauf des Krieges gedämpft entwickeln wird.

Auch auf die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland wirkt sich der Krieg in der Ukraine negativ aus. Das zeigte sich bereits im vergangenen Monat in den Erwartungen von Unternehmen und Verbrauchern sowie in aktualisierten Konjunkturprognosen. Während sich die Einschätzung der Unternehmen auf niedrigem Niveau stabilisiert hat, gehen die Konjunkturerwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher erneut zurück. Nahezu unverändert bleiben im Vergleich zum Vormonat hingegen die Einkommenserwartungen der Verbraucher. Allerdings liegen sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartungen der Verbraucher unter dem Vorjahresniveau.


Das Ranking der Top 10 Haushaltswarenhersteller

Quelle: Reader's Digest/Dialego

Bosch Hausgeräte ist zum vierten Mal in Folge von Konsumenten zur „Most Trusted Brand“, der vertrauenswürdigsten Marke in der Kategorie Haushaltsgeräte, gewählt worden. Auf den weiteren Plätzen folgen Miele und Siemens.

Seit 2001 ermittelt das Magazin Reader’s Digest die „Most Trusted Brands“ eines Jahres, seit 2016 arbeitet der Verlag dabei mit dem Innovations- Forschungs-Institut Dialego zusammen. Basis der Online-Studie ist jeweils eine repräsentative Gruppe von Frauen und Männern ab 18 Jahren, deren Durchschnittsalter bei 50 Jahren liegt. Bei der Durchführung gibt es eine Besonderheit: Die Marktforscher befragen ihre repräsentativ ausgewählte Konsumentengruppe ohne Vorgabe von Markennamen. Die Teilnehmer werden lediglich gebeten, diejenige Marke zu nennen, der sie in der jeweiligen Kategorie persönlich am meisten vertrauen. Das Ergebnis sei daher besonders aussagekräftig, so die Initiatoren der Studie.

Mit 29 Prozent der Gesamtnennungen lag Bosch in der Kategorie Haushaltsgeräte mit insgesamt 900 Nennungen an der Spitze – als die vertrauenswürdigste von insgesamt 101 Haushaltsgeräte-Marken. Grund für die ausgezeichnete Bewertung sei in erster Linie die hohe Qualität der Produkte, so der Wortlaut einer Pressemitteilung von Bosch. Aber auch in Sachen Kundenservice und Reputation erhielt der Hersteller Bestnoten in seiner Kategorie. Außerdem würden Bosch-Kunden die Marke auch Freunden und Familienmitgliedern uneingeschränkt weiterempfehlen.

Auf dem zweiten Platz folgt der Hersteller Miele, der 20 Prozent aller Nennungen auf sich vereinigen konnte. Platz 3 geht an Siemens mit 13 Prozent. (Siehe auch nebenstehende Tabelle)


Martin Richrath (li.) rückt an die Spitze des Vorstands und folgt damit auf Franz-Josef Hasebrink.

Foto: HZ/Mau

Der EK-Vorstandsvorsitzende Franz-Josef Hasebrink wird nach langjähriger Tätigkeit zum Jahresende planmäßig aus dem Vorstand der EK/servicegroup ausscheiden. Der jetzige Finanzvorstand, Martin Richrath, wird an die Spitze des Vorstands rücken.

Franz-Josef Hasebrink wurde 1997 in den Vorstand der EK/servicegroup in Bielefeld berufen und 2002 zum Vorsitzenden ernannt. Mit seinem Ausscheiden am 31. Dezember 2022 wird Martin Richrath, der seit 2017 das Finanzressort im Vorstand verantwortet, diese Position übernehmen.

Neu in den Vorstand wird als CFO Frank Duijst nachrücken, aktuell Bereichsleiter Financial Services. Frank Duijst ist bereits seit 2017 Mitglied der Geschäftsleitung der Gruppe. Die Entscheidungen zur Neuausrichtung des Vorstands im Zusammenhang mit der Nachfolge des Vorstandsvorsitzenden wurden bereits vor längerer Zeit getroffen. In einer ersten Phase wurden im Oktober 2021 mit Jochen Pohle und Gertjo Janssen zwei neue Vorstandsmitglieder berufen. Mit dieser zweiten Phase wird die Neuausrichtung des Vorstands abgeschlossen.

Der Vorstand der EK Gruppe wird damit ab dem 1. Januar 2023 aus folgendem Quartett bestehen: CEO (Chief Executive Officer) wird Martin Richrath, CFO (Chief Financial Officer) wird Frank Duijst, Jochen Pohle und Gertjo Janssen sind weiterhin als CRO (Chief Retail Officer) im Vorstand tätig.

Durch diese seit langem geplante Neuausrichtung des Vorstands erwarten die Verantwortlichen einen reibungslosen Übergang sowie die Fortsetzung der dynamischen Entwicklung der EK.


Grafik: GfK

Die Verbraucherstimmung hat sich im April zum zweiten Mal in Folge deutlich verschlechtert. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartungen als auch die Anschaffungsneigung müssen spürbare Einbußen hinnehmen.

So prognostiziert GfK für das Konsumklima für Mai -26,5 Punkte und damit 10,8 Zähler weniger als im April dieses Jahres (revidiert -15,7 Punkte). Dies sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für April 2022. Damit stürzt das Konsumklima auf einen neuen historischen Tiefststand und unterschreitet das bisherige Rekordtief aus dem Frühjahr 2020 während des ersten Corona-Lockdowns deutlich. Ein spürbarer Anstieg der Sparneigung im April hat diesen Absturz noch beschleunigt.

„Der Ukraine-Krieg sowie die hohe Inflation haben der Verbraucherstimmung einen schweren Schlag versetzt. Damit haben sich die Hoffnungen auf eine Erholung als Folge der Lockerungen pandemiebedingter Beschränkungen endgültig zerschlagen“, erklärt Rolf Bürkl, GfK-Konsumexperte.

Das explosionsartige Ansteigen der Energiepreise als Folge der großen Verunsicherung durch den Krieg sowie der umfangreichen Sanktionen gegenüber Russland haben auch die Einkommensaussichten der Verbraucher abrutschen lassen. Hohe Inflationsraten lassen die Kaufkraft der Konsumenten dahinschmelzen. Folglich sinkt die Einkommenserwartung im April auf -31,3 Punkte. Das sind 9,2 Punkte weniger als im März und ist der niedrigste Wert des Indikators seit fast zwanzig Jahren. Im Februar 2003 wurde zuletzt mit -32,8 Zählern ein schlechterer Wert gemessen.

Nach dem Einbruch im Vormonat muss die Konjunkturerwartung im April erneut deutliche Einbußen hinnehmen. Der Indikator verliert 7,5 Punkte und sinkt auf -16,4 Zähler. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres beträgt das Minus knapp 24 Punkte.

Im Sog sinkender Konjunktur- und Einkommenserwartungen muss auch die Anschaffungsneigung nun zum dritten Mal in Folge Einbußen hinnehmen. Mit einem deutlichen Minus von 8,5 Punkten sinkt der Indikator auf -10,6 Punkte. Das ist der niedrigste Wert seit mehr als 13 Jahren. Im Oktober 2008 – zu Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise – wurde mit -20,1 Zählern zuletzt ein schlechterer Wert gemessen.


Der Mikroplastikfilter befindet sich leicht zugänglich im Waschmittelfach.

Foto: Beko Grundig Deutschland GmbH

Grundig erweitert seine nachhaltige Produktrange und bietet Waschmaschinen mit eingebautem Mikroplastikfilter an. Die neue Technologie soll bis zu 90 Prozent der textilen Mikrofasern aus dem Waschwasser filtern, bevor diese ins Abwasser gelangen.

Bei jedem Wäschewaschen setzen Kleidung und Textilien Fasern frei, die über das Abwasser in Flüsse, Seen und Meere gelangen. Dort werden die Mikrofasern von Fischen und anderen Meeresbewohnern aufgenommen und können in die Nahrungskette gelangen. Grundig möchte diesen Verschmutzungskreislauf stoppen und bringt nach eigenen Angaben eine Weltneuheit auf den deutschen Markt: Die ersten Waschmaschinen mit integriertem Mikroplastikfilter.

Der Filter befindet im Waschmittelfach der Modelle GW7P79419W und GW7P510419W und wird automatisch aktiviert. Mehrmals während des Waschzyklus wird das Wasser durch den Mikroplastikfilter geleitet, bevor es ins Abwasser gepumpt wird. Dabei werden bis zu 90 Prozent der synthetischen Mikrofasern aus dem Waschwasser im Inneren des Filters aufgefangen, teilt das Unternehmen mit. „Für uns von Grundig beginnt Nachhaltigkeit zuhause. Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen und durch innovative Technologien und Produkte unseren Beitrag für eine nachhaltige Zukunft leisten. Mit unserer neuen, weltweit ersten Waschmaschine mit integriertem Mikroplastikfilter führen wir diesen Weg nun konsequent fort und helfen dabei, die Verschmutzung unseres Wassers durch Mikroplastik zu reduzieren“, sagt Mario Vogl, Vorsitzender der Geschäftsführung der Beko Grundig Deutschland GmbH.

Abhängig von der Wahl der Waschprogramme hält ein Mikroplastikfilter zwischen drei und sechs Monaten, bevor er gewechselt werden muss. Wann es so weit ist, zeigt die LED-Anzeige im Display des Geräts an. Der Filter darf nicht im heimischen Haus- oder Plastikmüll entsorgt werden. Für die fachgerechte Entsorgung arbeitet Grundig mit einem spezialisierten Recyclingunternehmen zusammen. Für den Verbraucher ist der Rückversand des gebrauchten Mikroplastikfilters kostenlos.


Carla Kriwet

Foto: BSH

Die Vorsitzende der Geschäftsführung und CEO der BSH, Carla Kriwet, wird das Unternehmen aus persönlichen Gründen zum 30. April 2022 verlassen und eine neue Herausforderung außerhalb der Bosch-Gruppe annehmen.

Carla Kriwet hatte am 1. Juli 2020 den Vorsitz der Geschäftsführung der BSH Hausgeräte GmbH in München übernommen und in dieser Funktion das weltweite Geschäft des Hausgeräteherstellers verantwortet.

Bis auf Weiteres wird Gerhard Dambach, seit 2019 Chief Financial Officer und Mitglied der Geschäftsführung der BSH, zusätzlich zu seinen kaufmännischen Tätigkeiten den CEO-Aufgabenbereich übernehmen. Die Nachfolge der CEO-Position wird zu gegebener Zeit bekanntgegeben.


Logo: FHG

Zum 32. Mal führte der Fachkreis Hausrat/GPK (FHG) im Zentralverband Hartwarenhandel e.V., Düsseldorf, in diesem Jahr die Partnerwahl des Fachhandels durch. Die Gewinner stehen nun fest.

Wegen der anhaltenden pandemischen Lage musste auf eine persönliche Ehrung verzichtet werden. Die drei Bestplatzierten aus jedem Sortimentsbereich erhielten ihre Urkunde zugesandt. Die Ergebnisse:

Bereich Hausrat
1. Karl Weis u. Cie. GmbH, Murr
2. Kai Europe GmbH, Solingen
3. Städter GmbH, Allendorf
Bereich Porzellan/Keramik
1. ASA-Selection GmbH, Höhr-Grenzhausen
2. KPM Berlin GmbH, Berlin
3. Dibbern GmbH, Bargteheide
Bereich Bestecke
1. Robbe & Berking Silbermanufaktur, Flensburg
2. Mono GmbH, Mettmann
3. Christofle, Saarbrücken
Bereich Glas
1. Glashütte Valentin Eisch GmbH, Frauenau
2. Ritzenhoff AG, Marsberg
3. Glaskoch-Leonardo, Bad Driburg
Bereich Geschenkartikel
1. Wendt & Kühn KG, Grünhainichen
2. Victorinox AG, Ibach-Schwyz
3. Chr. Bollweg e.K., Rietberg
Bereich Kleinelektro
1. Gebr. Graef GmbH & Co. KG, Arnsberg
2. Vita-Mix GmbH, Berlin
3. Cloer Elektrogeräte GmbH, Arnsberg


Grafik: IFH

Der Möbelmarkt kann das Umsatzhoch von 2020 nicht halten und verzeichnet 2021 mit minus 0,8 Prozent einen Rückgang des Gesamtmarktvolumens. Die Prognose für 2022 fällt mit einer Wachstumserwartung von rund zweieinhalb Prozent positiv aus.

Die Coronapandemie hat ab Frühjahr 2020 Bewegung in den Möbelmarkt gebracht und die Konzentration auf das eigene Zuhause sowie die Affinität rund um Möbelinvestitionen verstärkt. Das herausragende Umsatzergebnis der Branche von ersten Krisenjahr 2020 von rund 21,59 Milliarden Marktvolumen konnte im vergangenen Jahr allerdings nicht gehalten werden. So schließt die Möbelbranche 2021 mit einem leichten Umsatzverlust von minus 0,8 Prozent auf ein Gesamtvolumen von 21,41 Milliarden Euro ab. Aber: Verglichen mit dem Vorkrisenniveau von 2019 (20,44 Mrd. Marktvolumen) profitiert die Branche nach wie vor. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Branchenfokus Möbel des IFH Köln in Zusammenarbeit mit der BBE Handelsberatung. Nachdem 2020 alle acht Warengruppen im Plus lagen, konnten im vergangen Jahr 2021 nur Küchen- und Polstermöbel mit einer positiven Jahresbilanz abschließen.

Aufwärtstrend

Das aktuelle Marktergebnis ist insgesamt fragiler geworden. Doch auf das laufende Jahr 2022 blicken die Marktexpert:innen durchaus positiv und erwarten ein Gesamtmarktwachstum von rund zweieinhalb Prozent. „Unsere Prognosen für die Umsätze in der Möbelbranche 2022 sehen gut aus und somit sind die leichten Verluste aus 2021 eher als Intermezzo in einem allgemeinen Aufwärtstrend einzustufen. Dieser findet wie in vielen Branchen auch und vor allem online statt. Händler sollten mit ihrem Angebot hier präsent sein, ansonsten gehen wertvolle Marktchancen verloren“, so Dr. Johannes B. Berentzen, Geschäftsführer der BBE Handelsberatung, zu den Ergebnissen der Studie.


Daniel Köhn möchte die Zusammenarbeit mit den Fachhandelspartnern noch weiter intensivieren.

Foto: Electrolux

Daniel Köhn wird zum 1. Juni neuer Head of Electrical Retail (ER) bei AEG in Deutschland. Mit dem Wellbeing & SDA Bereich, den er bereits leitet, bündelt er damit zukünftig zwei der wichtigsten Vertriebsressorts unter seiner Führung.

Mit der neu geschaffenen Doppelfunktion soll die Etablierung von AEG als Premiummarke im Fachhandel konsequent fortgesetzt werden, teilt das Unternehmen mit. Daniel Köhn (45) startete seinen beruflichen Werdegang bei Candy Hoover, bevor er im Jahr 2005 zu Electrolux wechselte. Nach diversen Führungspositionen im Vertrieb stieg Köhn 2019 zum Head of Wellbeing & SDA auf. Der Bereich umfasst die Produktgruppen Bodenpflege, Kleingeräte, Luftreiniger, Klimageräte und Zubehör. Martin Runschke (41), der den AEG Elektrohandel seit Anfang 2019 leitet, nimmt zum 1. Juni eine neue Führungsposition innerhalb der Electrolux Group wahr und wird General Manager in Südkorea.

„Wir freuen uns sehr, mit Daniel Köhn menschlich wie fachlich die perfekte Besetzung für die zukünftige Leitung unseres Elektrohandels gefunden zu haben. Neben seinem ausgewiesenen Know-how und seinen hervorragenden Marktkenntnissen spricht zudem für ihn, dass er unseren Partnern im Elektrohandel bereits seit vielen Jahren ein bekanntes Gesicht ist. Wir setzen damit weiterhin auf Kontinuität und langjährige Expertise und bieten unseren Partnern in einem volatilen Marktumfeld Stabilität und Verlässlichkeit“, erklärt Michael Geisler, Geschäftsführer der Electrolux Hausgeräte GmbH, an den Köhn in seiner neuen Funktion berichten wird.

Daniel Köhn freut sich auf seine neue Aufgabe: „AEG hat sich in den vergangenen Jahren dank nachhaltiger Innovationen fest unter den Topmarken im Elektrohandel etabliert. Diesen Weg möchte ich mit meinem Team konsequent fortsetzen und die Zusammenarbeit mit unseren Fachhandelspartnern noch weiter intensivieren.“


Die letzte Ausgabe der IFA fand 2020 als hybride Veranstaltung statt.

Foto: Messe Berlin

Einzelhändler aus der ganzen Welt haben ihre Teilnahme an der IFA 2022 in Berlin angekündigt. Für viele die erste Gelegenheit, um wieder persönlich mit Marken und Herstellern der Consumer- und Home Electronics Branche in Kontakt zu treten.

Handelsgruppen und Einzelhändler wollen die Veranstaltung, die vom 2. bis 6. September stattfindet, nutzen, um sich bestmöglich auf die neuen Erwartungen der Verbraucher in einer Zukunft nach der Pandemie vorzubereiten.

„Die IFA Berlin 2022 könnte zu keinem besseren Zeitpunkt stattfinden: Unsere Veranstaltung bietet Marken und Einzelhändlern eine dringend benötigte und perfekt getimte groß angelegte Plattform, um die Verbindung zwischen Industrie, Handelspartnern und Verbrauchern weltweit neu zu beleben", sagt Jens Heithecker, IFA Executive Director und Executive Vice President der Messe Berlin Group. „In diesem Jahr wird die IFA ihre Rolle als wichtige Plattform für den globalen Handel wieder aufnehmen. Aus den Gesprächen mit unseren Handelspartnern wissen wir, dass sie zur IFA kommen müssen und wollen - in diesem Jahr mehr denn je."


Mit ihrem Bügelsurfbrett wartet die Kunstfigur Tamara auf die perfekte Welle.

Foto: Nicole Giesa

Im Rahmen der Shootings für ihre Fotokunstreihe „Pandemiclife“ hat Nicole Giesa für ihre bunten und skurrilen Bilder auch ein Wenko-Bügelbrett abgelichtet. Aus dem ersten Kontakt hat sich eine Zusammenarbeit ergeben.

Die Sehnsucht nach Freiheit, Abenteuern und sozialen Kontakten während des Pandemie-Lockdowns – das sollen die Fotos von Nicole Giesa auf humoristische und liebevolle Art widerspiegeln. Das Bügelbrett von Wenko nimmt hier einen besonderen Platz ein. Direkt nach den ersten Shootings hat Nicole Giesa Kontakt zum Hildener Hersteller von Haushaltswaren aufgenommen. Das war der Startschuss für eine Kooperation: Nicole Giesa wird noch in diesem Jahr ausgewählte Produkte für das Unternehmen inszenieren und fotografieren.

Die Werke werden im Laufe des Jahres noch an mehreren Orten zu sehen sein. Den Auftakt bildete die Ausstellung „Wanderlampe Wanda und Pandemiclife“ in der Münchener Glyptothek. 100 Gäste aus ganz Deutschland besuchten die Vernissage, die Wenko als Sponsor begleitete. Die Wirkung der außergewöhnlichen Inszenierung des Wenko Bügelbretts und in weiteren Fotos auch der LED-Duschstange überraschte auch Wenko-Chef Niklas Köllner: „Es ist erstaunlich, wie viel künstlerisches Potenzial in unseren Produkten schlummert. Wir sind geradezu verliebt in Nicole Giesas Werke. Und unser Bügelbrett in der renommierten Glyptothek neben antiken Statuen zu sehen, war schon eine große Ehre und ein ganz besonderes Erlebnis.“


Die Handelspartner erhalten für die Aktion ein PoS-Toolkit.

Foto: Mepal

Die erstmalige Auflage einer Limited Edition verbindet Mepal jetzt mit einer weiteren Premiere: Das niederländische Unternehmen führt zum ersten Mal einen Wettbewerb für seine Handelspartner durch.

Die neue „Mepal Vibe“-Kollektion ist als Limited Edition von April bis September 2022 zu haben. Die bunte Serie, die Pastelltöne mit kräftigen Farbakzenten kombiniert, umfasst ausgewählte Produkte für unterwegs. Mepal verbindet diese Produktlinie nun mit dem ersten Schaufenster- und PoS-Wettbewerb für seine Handelspartner in Deutschland, Österreich und Luxemburg. Egal ob eine Fläche im Verkaufsraum, ein Warentisch oder eben ein Schaufenster, teilnahmeberechtigt sind alle Dekorationen, die „Mepal Vibe“ in Szene setzen. Zu den beiden abgestuften Warenpaketen erhalten die Handelspartner für die Aktion ein PoS-Toolkit, das verschiedene Poster, einen gelabelten Kubus sowie einen Aufsteller enthält. Weiteres Material steht den Handelspartnern auch in der Mepal-Bilddatenbank zur Verfügung. Hier lassen sich Bildmotive oder auch Videos für die Dekoration ebenso wie für den Einsatz in den Social Media-Kanälen abrufen.

Einsendeschluss für die Fotodokumentation der Umsetzung ist der 30. Juni 2022, danach entscheidet die Mepal-Jury über die Gewinner. Die besten drei „Mepal Vibe“-Präsentationen im Handel prämiert das Unternehmen mit Warengutscheinen.


Diane Kruger: „WMF ist eine Marke, die mich von Kindheitstagen an begleitet und die ich seit jeher mit Qualität und ikonischem Design verbinde.“

Foto: WMF

Mit der Serie „Perfection“ steigt WMF wieder in den Markt für Kaffeevollautomaten für den privaten Bereich ein. Die begleitende Kampagne ist Unternehmensangaben zufolge die größte der Firmenhistorie. Prominenter Mittelpunkt ist Hollywood-Schauspielerin Diane Kruger.

Mit der deutsch-amerikanischen Schauspielerin Diane Kruger hat sich WMF für den Launch der Kaffeevollautomatenserie „Perfection“ hochkarätige Unterstützung an die Seite geholt. „Mit Diane Kruger haben wir die perfekte Person gefunden, denn sie verkörpert und repräsentiert die Werte unserer Marke rundum: zeitlos und elegant, anspruchsvoll und kosmopolitisch, mutig, aber auch nahbar. Diane Kruger verleiht unserem Produkt ein starkes Gesicht mit hohem Wiedererkennungswert und positioniert die Marke auf Premium-Niveau“, so Kilian Manninger, President Consumer BU WMF GmbH. Auch Diane Kruger schätzt die Zusammenarbeit mit der Traditionsmarke: „WMF ist eine Marke, die mich von Kindheitstagen an begleitet und die ich seit jeher mit Qualität und ikonischem Design verbinde. Ich freue mich daher sehr, das Gesicht der WMF Kampagne zu sein.“

Aufmerksamkeitsstark

Den Marktstart der neuen Kaffeevollautomaten für den privaten Bereich unterstützt WMF mit einer umfangreichen 360°-Medienkampagne und dem Claim „Kaffeegenuss für all Ihre Sinne“. Die globale Multimedia-Kampagne mit Diane Kruger läuft ab 2. Mai und wird durch ein Launch-Konzept mit kreativen Assets an relevanten Touchpoints zum Leben erweckt. So wird ein TV-Spot reichweitenstark und breitflächig ausgestrahlt. Zusätzlich sorgen digitale Werbemaßnahmen für Aufmerksamkeit. Die Kampagnenmotive verbinden puristische Eleganz mit Sinnlichkeit und setzen einen starken Akzent für den neuen WMF Markenauftritt, der im September 2021 gelauncht wurde, teilt das Unternehmen mit. Diese werden zeitgleich auf der Website und den digitalen Kanälen von WMF gespielt sowie am PoS eingesetzt. Auch der Fachhandel wird mit einem breiten Angebot an Präsentationsmöglichkeiten ausgestattet.

WMF bietet auch Schulungen für die neuen Kaffeevollautomaten an. Ergänzend zu persönlichen Schulungen hält die WMF Training Academy App Basis-Wissen und Step-by-Step Video-Erklärungen bereit – ein Highlight ist die Option eines virtuellen Augmented Reality Erlebnisses.


Ideen für den PoS zeigt das Village, hier auf der diesjährigen Winter-Nordstil.

Foto: Messe Frankfurt/Jean-Luc Valentin

Nach einer gelungenen Winter-Nordstil kann die Veranstalterin für die Sommer-Ausgabe der Orderplattform, die vom 23. bis 25. Juli in Hamburg stattfindet, bereits jetzt einen Ausstellerzuwachs verzeichnen.

So liegt der Anmeldestand zum jetzigen Zeitpunkt bereits zehn Prozent über der Teilnehmerzahl der letzten Sommer-Nordstil, teilt die Veranstalterin mit. „Die Resonanz auf die kommende Sommer-Nordstil zeigt das Bedürfnis nach persönlichen Begegnungen. Es zeichnet sich ab, dass die Händler – gegenüber dem vergangenen Sommer – nicht nur ein breiteres Angebot erwarten dürfen, sondern auch wieder viele praktische Tipps und Trends im Nordstil-Forum“, so Susanne Schlimgen, Leiterin Nordstil.

Neben Neuheiten und angesagten Trends aus den Bereichen Haus & Garten, Stil & Design, Küche & Genuss, Geschenke & Papeterie sowie Schmuck & Mode bietet die Orderplattform mit den „Buddelhelden“, den „Nordlichtern“ und dem „Village“ jede Menge Sonderpräsentationen und dank ihres umfangreichen Rahmenprogramms viel Know-how und Networking. Auch das Nordstil-Forum ist mit Vorträgen und Trendpodesten wieder zurück an Bord.


Mona Hassan

Foto: Texet GmbH

Die Texet GmbH blickt auf eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung in den letzten Jahren zurück und erweitert aus diesem Grund den Customer Service: Seit dem 1. Februar 2022 verstärkt Mona Hassan das Team in Bochum.

Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der schwedischen New Wave Group und verantwortlich für den Vertrieb der Marken Kosta Boda, Orrefors, Sagaform, ByOn, Vakinme und Victorian in Deutschland und Österreich.

Neben der Betreuung von Kundenanfragen und Kundenbestellungen ist Mona Hansen (28) auch Ansprechpartnerin im neuen Showroom. In der denkmalgeschützten Altbauvilla können Handelspartner und interessierte Neukunden das komplette Sortiment der schwedischen Lifestyle- und Designmarken erleben.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir eine E-Commerce erfahrende Mitarbeiterin gewinnen konnten, die unser Team hervorragend bereichert. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir die Kunden noch mehr für swedisch Lifestyle begeistern und unser neuer Showroom kann hier neue Akzente in der Kundenansprache setzen“, so Sandra Deppen, Verkaufsleiterin der Texet GmbH.


In den Miele Pioneers Camps erhalten die Mitarbeitenden eine umfangreiche Betreuung, um eine Geschäftsidee zu validieren und zu etablieren.

Foto: Miele

Innovationen sind ausschlaggebend für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens. Meist wird dabei das große Potenzial der eigenen Mitarbeitenden übersehen. Mit seinem neuen Intrapreneurship-Programm will Miele dieses Potenzial zukünftig erschließen.

Das Ziel von Intrapreneurship-Programmen ist, unternehmerisches Denken und Handeln innerhalb der Belegschaft zu stärken und zu fördern. So auch bei Miele, wo Mitarbeitende zukünftig eigenverantwortlich ihre Geschäftsideen verfolgen können, die anschließend entweder in einer neuen Organisationseinheit oder als Ausgründung in einem separaten Unternehmen umgesetzt werden. Verankert ist das Programm in der Business Unit New Growth Factory. „Jeder Miele-Mitarbeitende kann mitmachen“, erklärt Dr. Ina Nordsiek, Director Intrapreneurship in der Business Unit New Growth Factory. „Die Idee kann dabei Hardware, Software oder ein Service Business Model umfassen und sich sowohl auf das B2C- als auch auf das B2B-Geschäft beziehen. Teams, die eine gemeinsame Geschäftsidee verfolgen, werden von uns in unseren Miele Pioneers Camps betreut.“

Großes Interesse

Über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich bereits über die Teilnahme informiert – an einer konkreten Idee arbeiten momentan 40 Mitarbeitende. Um die Teams bestmöglich zu unterstützen, enthält das Pioneers Camp, das zweimal im Jahr startet, unter anderem wöchentliche Coachingsessions sowie Trainings im Bereich Produktentwicklung, Geschäftsaufbau und Teamentwicklung. Mindestens acht Monate lang werden die Teams für einen Teil ihrer Arbeitszeit freigestellt und können einen vorher definierten Betrag in die Verwirklichung investieren. Während dieser Zeit müssen die Teams bestimmte Erfolge abschließen, um mit ihrem Vorhaben weitermachen zu dürfen. Dazu gehören unter anderem auch Präsentationen vor der Miele-Geschäftsleitung. „Jede angenommene Idee wird bei einer erfolgreichen Absolvierung des Programms entweder mit dem Aufbau einer entsprechenden internen Organisation unterstützt oder professionell begleitet, um anschließend als eigenständiges Unternehmen zu wachsen“, so Nordsiek.


Martin Groß-Albenhausen: „Der Blick auf den Umsatz zeigt nicht, wie unterschiedlich die Unternehmen der Branche dieses Jahr erleben.“

Foto: bevh

Die deutschen Verbraucher shoppen weiter online, die Auswirkungen des Ukrainekrieges haben die Umsatzentwicklung jedoch auch im E-Commerce massiv gebremst, berichtet der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh).

Dank starker Umsätze im Nach-Weihnachtsgeschäft konnte der E-Commerce im 1. Quartal dieses Jahres noch ein Plus von 8,2 Prozent auf 23 Mrd. Euro (Vorjahr: 21,1 Mrd. Euro) verzeichnen (vor Kriegsbeginn: +11,5 %, danach; +2,3 % zum Vorjahresquartal).

„Der Blick auf den Umsatz zeigt nicht, wie unterschiedlich die Unternehmen der Branche dieses Jahr erleben“, erläutert Martin Groß-Albenhausen, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer des bevh. „Es gibt Onlinehändler, die weiterhin wachsen, und es gibt andere, die im zweistelligen Prozentbereich Umsatz abgeben. Es gibt Unternehmen, die Versorger oder Lieferant von dringend benötigten Gütern sind und deshalb mehr Nachfrage erfahren, und solche, deren Sortiment für die Menschen aktuell kaum relevant erscheint. Diese schwer planbare Situation wird durch spürbare Störungen im Nachschub und ungebremsten Anstieg der Kosten für zahlreiche Rohstoffe, für Transportleistungen, Verpackungen, Energie oder andere Betriebskosten erschwert.”

Trend bleibt ungebrochen

„Mit Blick auf das gesamte Quartal haben die Kundinnen und Kunden ungebrochen im E-Commerce eingekauft. Weder shoppen jetzt weniger Menschen im Internet, noch lässt sich beobachten, dass einzelne Altersgruppen oder einkommensschwache Personen ihr Einkaufsverhalten im Onlinehandel verändert hätten. Das volle Ausmaß der Verbraucherverunsicherung – aufgrund der Kriegshandlungen mit ihren absehbaren Auswirkungen auf Wirtschaft und Beschäftigung, auf Preise und Versorgung auch in Deutschland – wird sich aber erst in den kommenden Monaten mit den Mitteln der Marktforschung detailliert nachzeichnen lassen”, so Martin Groß-Albenhausen.


Almuth Schult (mitte, vorn), neue Markenbotschafterin von Euronics

Foto: Euronics

Die Handelskette Euronics will als Sponsoringpartner des UEFA Women’s Football herausragende Kundennähe und Leidenschaft für den Frauenfußball demonstrieren. Dazu wird eine 360°-Kampagne mit Nationaltorhüterin und Markenbotschafterin Almuth Schult gestartet.

Euronics hat die aktuell wohl bekannteste und erfolgreichste deutsche Fußballerin Almuth Schult als Markenbotschafterin gewonnen und sie ins Zentrum einer neuen, deutschlandweiten Kampagne gestellt. Den Rahmen für die Kooperation bildet das laufende Engagement der Handelsgruppe für den Frauenfußball. Die internationale Verbundgruppe, zu der auch Euronics Deutschland gehört, hatte bereits im vergangenen Jahr einen Vierjahres-Sponsoringvertrag mit der UEFA abgeschlossen. Flankiert wird die multimediale Kampagne mit der Profisportlerin von einer fünfteiligen Podcastreihe, die kurzweilige Gespräche und gesellschaftsrelevante Themen verspricht.

Im Mittelpunkt der Marketing-Maßnahmen stehen zwei kurze Image-Spots, in denen auf humorvolle Art und Weise die Interaktion zwischen dem Euronics Fachverkäufer und Almuth Schult als Kundin inszeniert wird. Dabei soll eine große Stärke der Euronics deutlich werden: die Nähe zu den Kunden – und die Bereitschaft, auch die „Extrameile“ für den Kunden zu gehen. Neben der vertrauensvollen Kundenbeziehung transportiert der Spot zudem, wie stolz man bei Euronics darauf ist, den Frauenfußball zu unterstützen. „Ich freue mich sehr, Markenbotschafterin von Euronics zu sein. Es ist nicht selbstverständlich als Fußballerin in Deutschland einen so großen Partner zu haben. Die Fachmärkte und Fachgeschäfte von Euronics zeichnen sich durch Regionalität und vertrauensvollen Service aus, worauf ich selbst viel Wert lege“, so Almuth Schult über ihre Kooperation mit Euronics.


Renate Höfer und Sohn Martin Höfer als ihr Nachfolger in der Geschäftsführung von Beurer Austria

Foto: Beurer

Staffelübergabe bei Beurer Austria: Nach acht Jahren in der Geschäftsführung verabschiedet sich Renate Höfer in den Ruhestand und übergibt die Leitung an ihren Sohn Martin Höfer. Am 1. April 2022 hat er seine neue Position offiziell angetreten.

Seit der Gründung der österreichischen Beurer Tochter im Jahr 2014 ist Renate Höfer fester Bestandteil der Führungsspitze dort. Unter ihrer Leitung konnte der Umsatz hier verdoppelt werden. Das fünfköpfige Team ist zuverlässiger Ansprechpartner vor Ort und kümmert sich um alle Kunden- und Vertriebsbelange des deutschen Anbieters in Österreich.

„Wir danken Renate Höfer von Herzen für ihren tollen Einsatz in all den Jahren. Sie hat Beurer Österreich von Beginn an mit aufgebaut und erst zu dem erfolgreichen Teil unseres Unternehmens gemacht, der er heute ist. Unsere Produkte sind dank ihres großen Engagements aus dem österreichischen Markt nicht mehr wegzudenken. Ihr Nachfolger wird mit ebenso viel Spaß und Motivation die Geschäfte leiten und Beurer mit seiner Branchenerfahrung auf Wachstumskurs halten“, so Beurer Geschäftsführer Sebastian Kebbe.

Martin Höfer ist bereits seit 2016 im Unternehmen tätig und hat alle relevanten Bereiche durchlaufen. So konnte er sowohl Erfahrungen im Fachhandel als auch im Großhandel sammeln. Zuletzt war er als Gebietsleiter für viele Großkunden im medizinischen Bereich zuständig. 


Leckerer Smoothie aus ollen Möhren

Foto: Braun

Die Haushaltsgerätemarke Braun setzt sich mit der Kampagne „Ein Herz für krummes Obst und Gemüse“ online und im stationären Handel gegen unnötige Lebensmittelverschwendung ein. Die Aktionen laufen seit dem 1. April für insgesamt sechs Wochen.

„Bereits im letzten Jahr haben wir den Food Overshoot Day ins Leben gerufen, um auf die Lebensmittelverschwendung aufmerksam zu machen. Dieser Symboltag markiert den Zeitpunkt, ab dem man bis zum Ende des Jahres von den Lebensmitteln leben könnte, die innerhalb eines Jahres in Privathaushalten entsorgt werden“, erläutert Hwa-Youl Kim, Brand Managerin Braun. „Mit der neuen Kampagne gehen wir noch einen Schritt weiter und holen die Verbraucherinnen direkt dort ab, wo die Entscheidung für oder gegen krummes Gemüse fällt – im Lebensmitteleinzelhandel. Wir freuen uns sehr über die gelungene Zusammenarbeit mit den Globusmärkten.“

Im Zuge der Kampagne finden Verbraucherinnen aufmerksamkeitsstarke Displays in den Obst- und Gemüseabteilungen ihrer Globus-Märkte in Neustadt, Freilassing und Kaiserslautern, die dazu aufrufen, Lebensmitteln, die vielleicht nicht vollkommen makellos sind, die Chance zu geben, etwas richtig Leckeres zu werden. Neben dem Gemüse und Obst stehen an den Displays die Stab-, Stand- und Handmixer sowie Zitruspressen von Braun bereit, um die Lebensmittel zu verarbeiten. Zudem sind Verkostungen vor Ort geplant, bei denen man die Braun-Produkte in Action erlebt.

Zusätzliche Anreize setzt Braun mit einer Gewinnspielaktion, bei der Teilnehmende die Chance auf ein E-Bike der Marke CUBE im Wert von mehr als 3.000 Euro oder eines von 100 Kochbüchern der „Zero Waste Küche“ von Sophia Hoffmann winkt. Die Aktionen im Lebensmitteleinzelhandel, die ab dem 1. April für sechs Wochen laufen, werden von Online-Maßnahmen und einer umfangreichen Social Media-Kampagne auf Instagram und Facebook begleitet.

 


Lars Schubert ist neuer Chief Operating Officer der BSH Hausgeräte GmbH und Mitglied der Geschäftsführung.

Foto: BSH

Die BSH Hausgeräte GmbH (BSH) hat im Geschäftsjahr 2021 einen Rekordumsatz erzielt. 15,6 Mrd. Euro Umsatz im Jahr 2021 bedeuten ein Wachstum von 12 Prozent gegenüber Vorjahr, wechselkursbereinigt ist dies ein Plus von 14 Prozent.

„Ich freue mich, dass es uns 2021 trotz zahlreicher Herausforderungen gelungen ist, erneut ein Rekordergebnis zu erzielen, und bedanke mich herzlich für den großartigen Einsatz unserer Mitarbeitenden weltweit“, sagte Dr. Carla Kriwet, CEO und Vorsitzende der Geschäftsführung der BSH Hausgeräte GmbH. „Wir wissen aber, dass die globalen Ereignisse unser Geschäft im laufenden Jahr weiterhin beeinflussen werden – neben der dramatischen Situation in der Ukraine sind diese die noch nicht überwundene Corona-Pandemie, instabile Lieferketten sowie die Halbleiter-Knappheit.“

Die BSH konnte im Geschäftsjahr 2021 ihre Umsätze in allen Regionen deutlich steigern. Der Hersteller profitierte eigenen Angaben zufolge von der weltweit unverändert hohen Nachfrage nach hochwertigen Hausgeräten, seinem starken, globalen Markenportfolio sowie innovativen, digitalen Services für Konsumentinnen und Konsumenten.

Stärkster Umsatztreiber im Geschäftsjahr 2021 war die Produktkategorie Kälte mit einem Zuwachs von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, gefolgt von der Produktkategorie Kochen (Backöfen +14%, Kochfelder und Ventilation +13%). Bei der Wäschepflege wuchs der Umsatz um 9,0 Prozent. Spülen konnte um 7,0 Prozent zulegen. Positiv entwickelten sich auch die Kleingeräte (Consumer Products) wie Kaffeevollautomaten, Küchenmaschinen und Staubsauger mit 9,0 Prozent Wachstum. Das Serviceangebot des Kundendienstes der BSH erzielte ebenfalls einen um vier Prozent höheren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr.

Eine Personalie gab es noch zu verkünden: Seit 1. April 2022 ist Lars Schubert neuer Chief Operating Officer der BSH Hausgeräte GmbH und Mitglied der Geschäftsführung. Lars Schubert folgt auf Dr. Silke Maurer, die das Unternehmen Ende März 2022 verlassen hat. Zuvor war Schubert Chief Technology Officer und Mitglied der Geschäftsführung der BSH in China.


Auf die Frage „Wie häufig nutzen Sie die folgenden Zahlungsarten bei stationären Einkauf, wenn Sie dort kontaktlos bezahlen?“ wurde anteilig so geantwortet.

Grafik: ECC Köln

Die neue Paymentstudie des ECC Köln zeigt: Das Smartphone hat sich nicht nur beim Online-, sondern auch beim stationären Shopping etabliert. Größte Pluspunkte: Bequemlichkeit und Einfachheit.

Immer und überall dabei – rund die Hälfte der Konsumenten (53 %), die sich überwiegend online informieren, wählt dabei das Smartphone, weil es immer zur Hand ist. Mittlerweile shoppt der Großteil der Kunden (85 %) online regelmäßig über das Mobiltelefon. Aber nicht nur beim Onlineshopping, sondern auch im stationären Geschäft steigt die Relevanz des Smartphones. Schon heute bezahlt jeder dritte Verbraucher (32 %) zumindest gelegentlich kontaktlos per Smartphone. Die neue „ECC Paymentstudie Vol. 26“ des ECC Köln untersucht die Rolle des Smartphones beim (Online-)Shopping und zeigt mit ihren Ergebnissen, dass das sogenannte Smartmonnaie längst im Einkaufsalltag angekommen ist.

Nicht nur online, sondern auch am Point-of-Sale (POS) gewinnt das Smartphone an Relevanz. Zwar dominiert beim mittlerweile weit verbreiteten kontaktlosen Bezahlen nach wie vor die Karte (95 %), jedoch bezahlt knapp ein Fünftel der Konsumenten (18 %) bereits heute regelmäßig mit dem Smartphone an der Ladenkasse. 59 Prozent wollen darüber hinaus zukünftig (viel) häufiger mit dem Smartphone zahlen. Jeder fünfte Konsument würde es sogar begrüßen, überall mit dem Smartphone bezahlen zu können (21 %).

Auch über das Bezahlen hinaus wird das Smartphone im stationären Handel vielseitig genutzt. Sei es für das Verwalten von Bonuskarten (57 %), das Abrufen von Gutscheinen (56 %) oder die allgemeine Verwaltung von Mitgliedschaften in Kundenprogrammen (55 %). Weniger häufig wird hingegen der vielfach diskutierte digitale Kassenzettel genutzt (34 %). Besonders onlineaffine Kunden nutzen digitale und vernetzte Angebote erwartungsgemäß signifikant häufiger als der Durchschnitt.


Michael Schuld

Foto: Mediamarkt Saturn

Die Elektronik-Fachmarktkette Mediamarkt Saturn hat ab April einen neuen Marketingchef. Michael Schuld kommt von der Telekom und wird die Position des Chief Commercial & Marketing Officer bekleiden.

Michael Schuld kommt von der Telekom Deutschland GmbH, wo er seit 1997 in unterschiedlichen Positionen aktiv war. Zuletzt war Schuld bei den Bonnern als Leiter Business Unit TV & Entertainment (Magenta TV) tätig. „Nach 25 erfolgreichen Jahren bei der Deutschen Telekom startet Michael Schuld Mitte April als neuer Chief Commercial & Marketing Officer bei Mediamarkt Saturn. Er wird die Themen Brand, Marketing und Category Management verantworten. Mit der Bündelung dieser Aufgaben in einer Funktion stärken wir unseren unternehmensweit einheitlichen Markenauftritt weiter und richten unsere Partner- und Produktstrategie noch enger an den Anforderungen unserer Kunden aus“, lässt Ceconomy-CEO Karsten Wildberger auf der Plattform Linkedin wissen.


Lee Cumberland

Foto: Bauknecht

Lee Cumberland übernimmt ab 1. April 2022 die Verantwortung für den Kundenservice der Region Northern Europe der Whirlpool Corporation. Er folgt in dieser Funktion auf Nora Haug, die nach zwölf Jahren das Unternehmen verlässt.

Als Head of Consumer Service Northern Europe wird Lee Cumberland mehreren Ländern, darunter Deutschland, vorstehen und als Teil des Northern Europe Management Teams bei Whirlpool direkt an Marco Bellinzona, Consumer Service EMEA Senior Director, berichten. Neben Deutschland ist Cumberland ab April für den Consumer Service in Österreich, der Schweiz, Belgien und Luxemburg, Niederlande sowie Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland verantwortlich.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Lee Cumberland einen erfahrenen und sehr geschätzten Kollegen an der Spitze des Northern European Team begrüßen dürfen“, sagt Jens-Christoph Bidlingmaier. „Ein exzellenter Kundenservice ist das Aushängeschild jedes Unternehmens und wir möchten unsere Kund:innen nicht nur mit unseren Hausgeräten überzeugen, sondern auf der gesamten Customer Journey begleiten und diese so angenehm und ansprechend wie möglich gestalten.“

Lee Cumberland ist bereits seit 2004 Teil der Whirlpool Corporation. Hier bekleidete er verschiedene Positionen innerhalb der Consumer Service Organisation in Großbritannien. Im Jahr 2017 wurde er zum UK & Ireland Contact Center Senior Operations Manager ernannt und im Jahr 2019 erweiterte er seinen Verantwortungsbereich auf die breiteren EMEA Contact Centre Operations. Derzeit absolviert er einen Executive MBA an der University of Birmingham.


Sodastream will zusammen mit David Hasselhoff Meeresschildkröten retten.

Foto: Sodastream

Wassersprudlerhersteller Sodastream startet am 30. März seine Kampagne zum Earth Day 2022 zusammen mit Baywatch-Star David Hasselhoff. Damit will das Unternehmen eine weitere, wichtige Botschaft für den Schutz der Umwelt verbreiten.

Im Rahmen der langjährigen Mission von Sodastream, Einwegplastikmüll zu reduzieren und zu verhindern, dass dieser im Meer landet, hat sich das Unternehmen mit „SEE Turtles“ zusammengetan – einer NGO, die sich weltweit für den Schutz von Meeresschildkröten einsetzt. Meeresschildkröten sind wichtige Lebewesen in den Ozeanen, ohne die das natürliche Gleichgewicht im Meer gestört werden könnte. Mit dieser Kampagne gibt Sodastream bekannt, für jeden weltweit im April verkauften Wassersprudler eine Baby-Meeresschildkröte zu retten. Das bedeutet, ein Teil des Erlöses jedes weltweit im April verkauften Wassersprudlers wird an „SEE Turtles“ gespendet. David Hasselhoff ist die bekannte Figur aus Film und Fernsehen, mit dessen Hilfe die Kampagne mehr Aufmerksamkeit gewinnen soll.

„Weil es Teil unseres Versprechens an die Umwelt und unserer Verantwortung gegenüber unserem Planeten ist, suchen wir immer nach Möglichkeiten, etwas besser zu machen“, kommentiert Karin Schifter-Maor, Global CMO von Sodastream: „In diesem Jahr haben wir einen weiteren Schritt in diese Richtung unternommen, und zwar mit unserer bisher größten Kampagne zum Earth Day, die sich über den gesamten Monat April erstrecken wird, sodass wir bei Sodastream tatsächlich den ‚Earth Month‘ zelebrieren. Mit dieser 360°-Kampagne fordern wir die Menschen nicht nur auf, die Ozeane vor Einwegplastikmüll zu bewahren, sondern geben ihnen auch die Möglichkeit, gefährdete Baby-Meeresschildkröten auf der ganzen Welt zu retten."

Sodastream hält eigenen Angaben zufolge an seinem Commitment des vergangenen Earth Days fest, bis 2025 weltweit 78 Milliarden und in Deutschland 28,5 Milliarden Einwegplastikflaschen einzusparen.


Die Anschaffungsneigung verliert im März nur sehr moderat.

Foto: HZ/P.Nierhoff

Der Krieg in der Ukraine hinterlässt auch bei der Verbraucherstimmung der Deutschen deutliche Spuren und führt im März zu einer erheblichen Eintrübung. Während die Anschaffungsneigung gegenüber dem Vormonat moderate Einbußen verzeichnet, brechen die Konjunktur- und Einkommensaussichten ein.

So prognostiziert die Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) für das Konsumklima für April -15,5 Punkte und damit sieben Zähler weniger als im März dieses Jahres (revidiert -8,5 Punkte). Damit setzt sich der Abwärtstrend des Konsumklimas nicht nur fort, sondern wird erheblich beschleunigt. Ein deutlicher Anstieg der Sparneigung im März verstärkt die Abwärtsbewegung weiter.

Die Eintrübung manifestiert sich besonders bei den Einkommensaussichten der Bundesbürger, die im März gegenüber dem Vormonat 25 Punkte verlieren und auf -22,1 Punkte abrutschen. Das ist der niedrigste Wert seit Januar 2009, als infolge der Finanzkrise der Einkommensindikator auf -22,9 Zähler zurückging. Durch die stark gestiegenen Preise für Gas, Heizöl und Benzin sehen die Verbraucher ihre Kaufkraft dahinschmelzen.

Nach zwei Anstiegen in Folge muss – ähnlich der Einkommenserwartung – auch die Konjunkturerwartung im März einen Einbruch hinnehmen. Der Indikator verliert 33 Punkte und fällt damit auf -8,9 Punkte. Ein niedrigerer Wert wurde zuletzt während des ersten pandemiebedingten Lockdowns im Frühjahr 2020 gemessen (Mai 2020: -10,4 Punkte).

Im Gegensatz zu den Konjunktur- und Einkommensaussichten verliert die Anschaffungsneigung im März nur sehr moderat. Der Indikator sinkt um 3,5 Zähler und weist aktuell -2,1 Punkte auf. Ein niedrigerer Wert wurde zuletzt vor knapp zwei Jahren mit -4,6 Punkten im April 2020 gemessen. Erfahrungsgemäß reagiert die Anschaffungsneigung auf die steigenden Preise negativ. Vor allem der Benzinpreis als wichtiger Signalpreis spielt in diesem Zusammenhang eine signifikante Rolle, da Verbraucher ihn im Alltag kontinuierlich monitoren und sofort entsprechend reagieren können.


Leopold Grupp: „Wir wollen der Welt unser Gesicht und unsere Fähigkeiten zeigen.“

Foto: Stölzle

Im Januar 2022 hat Leopold Grupp die Geschäftsführung des Traditionsunternehmens Stölzle Lausitz übernommen. Gemeinsam mit dem technischen Geschäftsführer Ronald Brieger lenkt er als CEO die Geschicke des Unternehmens.

Der 32-jährige Leopold Grupp studierte technische Mathematik an der TU Wien und absolvierte im letzten Jahr seinen MBA an der „INSEAD“ in Frankreich. Die Glasherstellung in der Lausitz zählt seit weit über hundert Jahren zu den bedeutendsten und traditionsreichsten Standorten in Europa. Grupp, der zur Eigentümerfamilie gehört, will diese Tradition fortsetzen und Stölzle Lausitz in allen Märkten präsent machen. Die Voraussetzungen sind durch die Qualität der Produkte sowie durch die Stärke und Passion der Mitarbeiter gegeben. „Wir wollen die Welt auf uns Neugierig machen. Wir können viel und ich freue mich darauf, dies gemeinsam mit den Menschen hier vor Ort der Welt zu zeigen“, beschreibt der neue Geschäftsführer die Zielsetzung. Und weiter: „Wir wollen der Welt unser Gesicht und unsere Fähigkeiten zeigen.“

Leopold Grupp ist Teil der 7. Generation des Familienunternehmens und tritt in seiner Position als neuer Geschäftsführer die Nachfolge von Johann Nagl an, der bereits letztes Jahr in den Ruhestand gegangen ist.


Beim „Evidence ECOdesign“ Kaffeevollautomaten finden unter der Kaffeedüse auch zwei Tassen gleichzeitig Platz.

Foto: Krups

Der Hersteller Krups bringt mit dem neuen „Evidence ECOdesign“ Kaffeevollautomaten ein besonders umweltfreundliches Gerät auf den Markt und greift damit ein hochaktuelles und wichtiges Thema auf: Nachhaltigkeit.

Bei dem neuen „Evidence ECOdesign“ Kaffeevollautomaten werden 62 Prozent der Kunststoffkomponenten aus recyceltem Kunststoff gefertigt. Das Gehäuse, die Halterung für die Kaffeedüse, die Abtropfschale sowie der Tresterbehälter bestehen sogar zu 100 Prozent aus recyceltem Material. Dadurch ist Krups eigenen Angaben zufolge in der Lage, seine CO2-Emissionen um zwölf Prozent zu senken und reduziert seinen ökologischen Fußabdruck deutlich. Auch in Bezug auf die eingesetzte Elektronik im Produktionsprozess zeigt Krups nachhaltiges Engagement – ein besonders wichtiger Bereich, der 20 Prozent der freigesetzten Emissionen ausmacht! Im Vergleich zu herkömmlichen Geräten, fertigt Krups die neuen Geräte mit reduzierten elektrischen Komponenten, ohne dabei Kompromisse auf Leistung und Funktionen einzugehen. Weitere fünf Prozent der Emissionen sind auf die Verpackungen zurückzuführen. Auch hier setzt Krups mit dem neuen ECOdesign an und überzeugt mit einer ökologischen Verpackung aus 90 Prozent wiederverwerteten Materialien, die weder Plastik noch Styropor oder aufwendige 4-Farb-Drucke beinhaltet. Außerdem ist der Kaffeevollautomat bis zu 90 Prozent recycelbar.

Zu den Funktionen: Über das edle, benutzerfreundliche und umweltschonende schwarz-weiße Sensortouch-Panel, das aus weniger Einzelteilen besteht, lassen sich mit einem einzigen Knopfdruck bis zu acht verschiedene Kaffee- und Milchgetränke wie Cappuccino oder Latte Macchiato zubereiten. Falls Besuch am Küchentisch sitzt, finden sogar zwei Tassen gleichzeitig Platz unter der Kaffeedüse. Der „Evidence ECOdesign“ Kaffeevollautomat verfügt über eine besonders robuste und langlebige Brühgruppe aus Metall, die dank des hohen Anpressdrucks von 30kg für perfekte Kaffeeergebnisse sorgt. Durch die metallene Verarbeitung kommt der Kaffee während der Zubereitung in der Brühgruppe zu keiner Zeit mit Plastik in Berührung. Dabei ist kein vorheriges Spülen und Aufwärmen der Brühgruppe notwendig – der Kaffee ist bereits ab der ersten Tasse heiß und trinkfertig.


47 Prozent der Unternehmen und 66 Prozent der Kunden waren in den letzten zwölf Monaten von Lieferverzögerungen betroffen.

Grafik: ECC

Fast alle Händler und Hersteller waren im vergangenen Jahr von Beeinträchtigungen entlang der Lieferketten betroffen. Das ECC Köln zeigt, dass die Branche dennoch positiv auf das nächste Jahr blickt und welche Maßnahmen zur Verbesserung der Situation ergriffen werden.

Das neue „B2BEST Barometer“ des ECC KÖLN in Zusammenarbeit mit Creditreform zeigt, inwieweit Großhändler und Hersteller aktuell mit fehlenden Produkten und Materialien (43 %) sowie logistischen Engpässen, sowohl bei Ein- als auch Verkauf (43 %), zu kämpfen haben. Wie können sich Unternehmen in Zukunft besser für solch unvorhersehbare Ereignisse mit enormen Auswirkungen auf ihr Geschäft wappnen?

Die Zahlen sprechen für sich: Über 90 Prozent der befragten Unternehmen waren in den letzten zwölf Monaten von Beeinträchtigungen in ihren Lieferketten betroffen und jedes zweite Unternehmen ist es im März 2022 noch immer. Und 80 Prozent planen Maßnahmen gegen Beeinträchtigungen in ihren Lieferketten oder haben diese bereits getroffen, wobei kleinere Unternehmen weniger aktiv gegen die Probleme vorgehen. Insbesondere das Thema Diversifizierung spielt für 78 Prozent der befragten Großhändler und Hersteller eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, eine resiliente Lieferkette zu schaffen. In der Praxis heißt das zum Beispiel: Auf neue und/oder zusätzliche Lieferanten setzen (41 % bereits ergriffen/38 % konkret geplant) sowie die Lieferanten in mehrere Länder verteilen (38 % bereits ergriffen/48 % konkret geplant). Aber auch die Erhöhung der Lagerhaltung sowie größere Bestellmengen sind Maßnahmen, die für Krisenzeiten vorsorgen sollen. Die große Mehrheit der Großhändler und Hersteller (80 %) ist dadurch aktuell positiv gestimmt, dass sich die Lieferkettenproblematik für das eigene Unternehmen innerhalb des nächsten Jahres verbessern wird. Gleichzeitig finden jedoch drei Viertel der Befragten, dass ihr Unternehmen (mehr) Maßnahmen ergreifen muss, um künftige Lieferunterbrechungen zu vermeiden.


Logo: SVS

Der Vertriebsdienstleister SVS bietet ab sofort auch technische Produkte im wachsenden Marktsegment Gesundheit & Wellness an. Dazu hat das Unternehmen mit dem europäischen Distributor Nordio eine exklusive Vertriebspartnerschaft für Produkte des Herstellers „Eleeels“ geschlossen.

Zum Deutschland-Start der neuen, erst seit 2021 in Europa eingeführten Marke sind über SVS nun mehrere Massagepistolen sowie verschiedene Knie-, Bein-, Rücken- und Ganzkörpermassage-Pads verfügbar. Damit erschließt sich SVS eigenen Angaben zufolge ein weiteres dynamisches Wachstumsfeld und stellt sich als Universalansprechpartner auch gegenüber dem Handel thematisch noch breiter auf.

Massagegeräte sind keine Neuerfindung und auch Produkte zur Muskel-Entspannung gibt es schon mehrere Jahrzehnte. „Jedoch hat sich im Zuge des allgemeinen Trends zur Optimierung des eigenen Körpers die Nachfrage der Verbrauer sprunghaft nach vorn entwickelt“, erklärt Andrej Ganski, Geschäftsführer bei SVS. Zudem sieht SVS große Chancen im höherpreisigen Segment, da mit dem gestiegenen Interesse auch gestiegene Ansprüche an Qualität und Langlebigkeit einhergehen. „Was früher nur Profisportlern vorbehalten war, findet nun Einzug in den Hobby und Freizeitbereich – und mit „Eleeeels“ haben wir die richtigen Qualitätsprodukte, um gemeinsam mit dem Handel diese weiter wachsende Nachfrage zu bedienen“, so Ganski weiter.


Das Cover des „Store Book 2022“

Foto: DLV

Der Deutsche Ladenbau Verband (DLV) hat sein „Store Book 2022“ herausgegeben, in dem insgesamt 60 inspirierende Läden aus der ganzen Welt gezeigt werden. Das Nachschlagewerk soll belegen: Der stationäre Handel lebt.

Mit neuen, spannenden Storekonzepten weltweit ist das „Store Book 2022“ soeben erschienen. Es ist ein Kompendium für alle, die Läden planen, einrichten und betreiben. Das jährlich vom DLV herausgegebene Buch zeigt seit 2014 die Entwicklungen im Store-Design und die Veränderungen in der Handelslandschaft. Der Laden wird in einer Welt, in der alles jederzeit und mit großer Auswahl erhältlich ist, zum Raum für Erlebnisse, Begegnungen und Inspiration.

Der stationäre Laden war über Jahrzehnte Verkaufsfläche, Nutzfläche, Lagerfläche und diente zum Abverkauf von Ware. Nicht nur der Online-Handel, sondern auch die Pandemie hat die Bedeutung des physischen Stores verändert. Multifunktional, überraschend, serviceorientiert – das sind die Läden von heute und morgen, die ins „Store Book“ aufgenommen worden sind.

Von Albanien über Island, Kolumbien bis nach Asien reichen die Projekte. Neben den großen Metropolen wie Paris, London, Zürich, Sydney oder Bangkok sind auch viele Formate in kleineren Städten vertreten. Der Band ist für 69,00 Euro beim DLV erhältlich.


Eine besonders „grüne“ Produktpräsentation, zu sehen bei einem Expert Fachgeschäft in Neustadt.

Foto: Expert

Am Thema „Ökologie und Nachhaltigkeit“ kommt heutzutage kein Unternehmen mehr vorbei. Die junge Generation und angehende Kundschaft fordert auf Demos die Erhaltung des Planeten. Das und andere Faktoren haben Auswirkungen auf die Strategie von Industrie und Handel. In der nächsten Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung gibt es dazu ein Schwerpunktthema mit interessanten Stimmen aus der Branche.

Aufhorchen in Sachen Ökologie und Nachhaltigkeit ließ im vergangenen Herbst AEG: Die Maximierung der Produktlebensdauer sei eines der Hauptanliegen des Herstellers. Und weiter: „Reparieren statt Austauschen lautet die Devise, auch im Sinne einer nachhaltigeren Kreislaufwirtschaft.“ Widerspricht das nicht dem Grundsatz der Marktwirtschaft von „Schneller, höher, weiter, mehr“? Und ging nicht einst das Gerücht um, dass Hersteller Sollbruchstellen in ihre Produkte einbauen, um lukrative After-Sales-Bedarfe zu schaffen?

Die Uhren ticken da heute anders. Das Thema „Ökologie und Nachhaltigkeit“ stellt aus Sicht vieler Verbraucher ein wesentliches Kaufargument dar, und es gehört dementsprechend bei Industrie und Handel inzwischen zu Unternehmenskultur. Dr. Georg Kraus, geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner, beleuchtet in einem seiner Beiträge die Motivation von Unternehmen zu nachhaltigem Wirtschaften. Tun sie dies aus einer eigenen intrinsischen Motivation – zum Beispiel, weil sie selbst davon überzeugt sind, dass ein nachhaltiges Wirtschaften und Arbeiten überlebensnotwendig ist? Oder ist das Gegenteil der Fall? Beschäftigen sie sich primär damit, weil sie dazu genötigt werden. Zum Beispiel, weil die für die Produktion benötigten Rohstoffe, immer knapper und teurer werden, oder weil sie der Gesetzgeber durch Vorgaben immer stärker dazu zwingt, oder weil für die Kaufentscheidung der Kunden das Kriterium „Nachhaltigkeit“ immer relevanter wird? Die Quellen der eigenen Motivation zu kennen sei wichtig, so Kraus, „weil dies einen Einfluss darauf hat,      wie konsequent das Unternehmen sein bisheriges Denken und Handeln hinterfragt und wie ganzheitlich die angedachten und praktizierten Lösungen sind.“

Ausführliche Informationen, Meinungen und Hintergründe finden Sie in unserem Schwerpunktthema Ökologie und Nachhaltigkeit“ in der nächsten Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 28.März 2022 erscheint.


Karl Trautmann: „In Anbetracht der fortgesetzten Herausforderungen können wir auf unser Ergebnis in 2021 absolut stolz sein.“

Foto: Electronic Partner

Die Verbundgruppe Electronic Partner verzeichnet im Jahr 2021 einen bereinigten Umsatz von 1,4 Mrd. Euro. Das entspricht einem leichten Rückgang von zwei Prozent zum Vorjahr. Die Landesgesellschaften schließen insgesamt im Plus ab.

„In 2020 hatten wir ein Umsatzplus von 8,0 Prozent gegenüber dem Jahr 2019. Vor diesem Hintergrund und in Anbetracht der fortgesetzten Herausforderungen durch die Corona-Pandemie können wir auf unser Ergebnis in 2021 absolut stolz sein. Es spiegelt die erfolgreichen Anstrengungen der gesamten Verbundgruppe wider“, fasst Karl Trautmann, Vorstand von Electronic Partner, zusammen und fügt hinzu: „Es ist bemerkenswert, was unsere Mitgliedsunternehmen, Lieferantenpartner und Mitarbeiter in diesen Zeiten leisten. Möglich ist dies nur durch vertrauensvolles Zusammenarbeiten, Engagement und Teamgeist auf allen Ebenen – dass wir über all das verfügen, hat sich in der Krise besonders deutlich gezeigt.“

Die Electronic Partner Landesgesellschaften in Österreich, den Niederlanden und der Schweiz haben sich ebenfalls zwölf Monate souverän den jeweiligen Corona-Regelungen gestellt und ihre Mitglieder vor Ort bestmöglich unterstützt. So konnten die Fachhändler gemeinsam einen Umsatz von 415 Mio. Euro erzielen, was einer Steigerung von 1,5 Prozent zu 2020 entspricht. „Auch bei der Bewertung dieser Entwicklung muss das sehr gute Vorjahresergebnis mit einem Wachstum von zwölf Prozent in Rechnung gestellt werden, was die positive Umsatzentwicklung besonders erfreulich macht“, betont Karl Trautmann.


Beim Familienkonzern Miele stimmen die Zahlen.

Foto: Miele

Der Premiumanbieter für Haus- und Gewerbegeräte Miele hat die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr bekannt gegeben. So hat die Gruppe im Geschäftsjahr 2021 weltweit 4,84 Mrd. Euro Umsatz erzielt, das sind 7,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Mit seinen langlebigen und energieeffizienten Geräten, dem Einstieg in die Verarbeitung von grünem Stahl sowie CO2-Neutralität an den Standorten will Miele zugleich seine Anstrengungen in Richtung der Pariser Klimaziele weiter verstärken. Erfolgreich beendet wurde das Wachstums- und Effizienzprogramm Design2Excellence (D2E), in dessen Rahmen sich Miele grundlegend neu aufgestellt hat.

Das Geschäft der Miele Gruppe wurde im abgelaufenen Jahr von starken gegenläufigen Entwicklungen geprägt: Einerseits sorgte (und sorgt) die Sonderkonjunktur aufgrund von Corona für kräftigen Rückenwind. Andererseits spürt auch Miele die Störungen in den weltweiten Lieferketten, insbesondere bei den Halbleitern. Dennoch wurden 2021 in Summe mehr Geräte produziert und verkauft als jemals zuvor in der 123-jährigen Geschichte des Herstellers. Die Perspektiven für den weiteren Verlauf des Jahres sind demgegenüber durch die politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine geprägt, wo Miele, wie auch in Russland, mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft vertreten ist.