Uwe Raschke: „2020 wird mindestens so herausfordernd wie das vergangene Jahr.“

Foto: BSH

Wie die Plattform Kraichgau-News mitteilt, setzt die BSH Hausgeräte GmbH den Produktionsbetrieb in ihren Fabriken an europäischen Standorten, in der Türkei und in Nordamerika vorübergehend aus. Das hat das Unternehmen aktuell mitgeteilt. Die Auswirkungen der Verbreitung des Coronavirus machten auch vor der BSH nicht halt, heißt es in der Erklärung. Wie Uwe Raschke, Vorsitzender der BSH-Geschäftsführung mitteilt, ist derzeit bei BSH eine deutlich rückläufige Nachfrage zu verzeichnen, von der nahezu alle Produktkategorien und Absatzmärkte betroffen sind. Vor diesem Hintergrund habe die Geschäftsführung beschlossen, die Produktion für einen Zeitraum von voraussichtlich drei Wochen zu unterbrechen. „Die Lieferfähigkeit wird weiterhin sichergestellt."

Die Produktionsunterbrechung in den Fabriken in Europa beginnt am 28. März und soll dort voraussichtlich drei Wochen dauern. Das vergangene Geschäftsjahr konnte die BSH Hausgeräte GmbH erfolgreich abschließen. Insgesamt erzielte das Unternehmen mit 13,2 Milliarden Euro den drittstärksten Umsatz der Unternehmensgeschichte, allerdings entspricht das einem Rückgang von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen auf 713 Millionen Euro in 2019. Sie lagen mit 5,4 Prozent des Umsatzes über dem Rekordniveau des Jahres 2018 (5,0 Prozent). „2019 war ein herausforderndes Geschäftsjahr für die BSH. Die konsequente Umsetzung unserer Hardware+ Strategie, mit der wir aktuelle und zukünftige Konsumentenbedürfnisse adressieren, hat dazu beigetragen, das Geschäftsjahr trotz widriger Umstände insgesamt zu einem zufriedenstellenden Abschluss zu bringen“, sagt Uwe Raschke. Und weiter: „Wir sind mit unseren zahlreichen neuen Produkten und digitalen Lösungen gut für eine weitere positive Entwicklung der BSH aufgestellt. Allerdings ist schon heute absehbar, dass 2020 angesichts vielfältiger konjunktureller und politischer Unwägbarkeiten, sowie der noch nicht absehbaren Folgen des Corona-Virus, mindestens so herausfordernd wird wie das vergangene Jahr.“