Die Geschäftsleitung der Miele Gruppe (v. l.): Dr. Stefan Breit, Dr. Markus Miele, Olaf Bartsch, Dr. Reinhard Zinkann und Dr. Axel Kniehl.

Foto: Miele

Im zweiten Halbjahr 2019 hat die Miele Gruppe einen Umsatz von 2,24 Mrd. Euro erzielt – 3,2 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. „Dies zeigt einmal mehr, dass wir mit unseren Produkten und Services richtig aufgestellt sind, um auch bei herausfordernden Marktbedingungen und intensivem Wettbewerb Umsatz und Marktanteile hinzuzugewinnen“, so die Geschäftsleitung des Anbieters von Premium-Hausgeräten. Im laufenden Jahr solle der Wachstumskurs weiter gefestigt werden – etwa durch die Kücheneinbaugeräte der neuen Generation „7000", die mit einer Reihe exklusiver Innovationen im Markt Maßstäbe setzt.  Am 31. Dezember 2019 waren für Miele weltweit 20.478 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig – und damit so viele wie nie zuvor.

Die Veröffentlichung von Halbjahreszahlen folgt dem Umstand, dass die Miele Gruppe ihr Geschäftsjahr auf das Kalenderjahr umgestellt hat (statt 1. Juli bis 30. Juni). Demzufolge war ein sogenanntes Rumpfgeschäftsjahr zu bilden. Zur positiven Entwicklung in diesem Berichtszeitraum haben insbesondere große europäische Märkte wie Österreich, die Schweiz, die Niederlande und Italien beigetragen – nach einer längeren Brexit-bedingten Durststrecke aber auch Großbritannien. Im besonders umkämpften deutschen Markt hat Miele 2,7 Prozent Umsatzwachstum erreicht. Demgegenüber leidet das Geschäft in Hongkong durch die politischen Unruhen. In China dämpfen staatliche Eingriffe den Immobilienmarkt – und damit auch das Geschäft mit hochwertiger Küchenausstattung. Von den Produktgruppen haben vor allem die Waschmaschinen und Trockner sowie die Staubsauger zum Umsatzwachstum beigetragen.