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Cyberangriff auf Mediamarkt Saturn

Eine Hacker-Gruppe ist auf die Server des Elektronikfachhändlers Mediamarkt Saturn gelangt und fordert nun 240 Mio. Dollar „Lösegeld“. In einigen Märkten kommt es zu Einschränkungen, die beiden Online-Shops der Kette sind weiterhin voll funktionstüchtig.

In der Nacht zum Montag ist Mediamarkt Saturn Ziel eines Cyberangriffs geworden. Wie verschiedene Nachrichtenplattformen melden, werde mit Hochdruck daran gearbeitet, die betroffenen Systeme zu identifizieren und entstandene Schäden schnellstmöglich zu beheben. Auch die zuständigen Behörden seien umgehend informiert worden.

Wie die Plattform von Betroffen von ntv berichtet, waren die in Ingolstadt ansässige Mediamarkt Saturn Retail Group und ihre Landesgesellschaften Ziel der Cyberattacke. Die Elektronikmarktkette gehört zum Ceconomy-Konzern und betreibt nach eigenen Angaben unter anderem 1023 stationäre Märkte der Marken Media Markt und Saturn in 13 europäischen Ländern. In einigen stationären Märkten kommt es wohl aktuell bei einigen Dienstleistungen wie etwa Finanzierungen oder Garantien zu einem eingeschränkten Service kommen. Die Online-Shops der Ketten seien aber aktuell nicht von der Cyberattacke betroffen.

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) mitteilt, steht der Angriff auf die Märkte in einer langen Reihe von Attacken auf Unternehmen, Organisationen und staatliche Institutionen in aller Welt. Die Angreifer legten die Daten auf den betroffenen Computern mit einer Spezialsoftware lahm und fordern für die Wiederaktivierung Lösegeld – meist in Form von Kryptowährungen. Eine Hacker-Gruppe soll jüngsten Meldungen zufolge 240 Mio. US-Dollar Lösegeld fordern.

Bildtext Die Server von Mediamarkt Saturn waren das Ziel der Hacker-Gruppe.

Foto: Mediamarkt Saturn