Elektro-Hausgeräte verzeichnen sattes Plus

Die gfu Consumer & Home Electronics GmbH hat Marktdaten zum abgelaufenen Geschäftsjahr bekannt gegeben. Demnach konnte der Umsatz mit Home Electronics-Produkte in 2020 um 11,7 Prozent gesteigert werden und lag somit deutlich über den Erwartungen.

Der aktuelle Home Electronics Markt Index (HEMIX) für das Gesamtjahr 2020 zeigt deutliche Umsatzzuwächse in den Produktkategorien Consumer Electronics und Elektro-Hausgeräte. Kai Hillebrandt, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu Consumer & Home Electronics GmbH, sagt zur Marktentwicklung: „Unsere Branche konnte von einer in dieser Höhe nicht erwarteten, deutlich gesteigerten Nachfrage profitieren. Das Zuhause, seine technische Ausstattung sowie die emotionale Bindung an das Heim stehen bei den Konsumenten stärker im Fokus. Entsprechend positiv entwickelte sich der Home Electronics Umsatz im Gesamtjahr 2020 mit einem Zuwachs von 11,6 Prozent auf mehr als 47,5 Milliarden Euro.“

Die seit langem positive Entwicklung im Bereich der Elektro-Hausgeräte setzte sich 2020 verstärkt fort: Das Umsatzplus bei Elektro-Großgeräten betrug im Gesamtjahr 10,4 Prozent auf einen Gesamtumsatz von knapp zehn Milliarden Euro. Bei den Elektro-Kleingeräten fiel der Zuwachs mit 21,3 Prozent auf rund 7,1 Milliarden Euro Umsatz noch stärker aus.

Aber auch Produkte mit einem Bildschirm verzeichneten 2020 teilweise zweistellige Steigerungen bei Umsatz und Stückzahl im Vergleich zum Vorjahr. Mit Fernsehgeräten konnte ein Umsatz von knapp 4,2 Milliarden Euro (+ 13,3 Prozent) erzielt werden. Die verkaufte Stückzahl stieg um 11,2 Prozent auf 7,2 Millionen Geräte, der Durchschnittspreis um 1,9 Prozent auf 583 Euro. Privat genutzte IT-Produkte wurden in 2020 außergewöhnlich stark nachgefragt: PCs erhöhten die verkaufte Stückzahl um 10,7 Prozent auf rund 1,1 Millionen Stück und 916 Millionen Euro Umsatz (+ 11,1 Prozent). Notebooks konnten ihren Umsatz um 26,8 auf knapp 3,6 Milliarden Euro und Tablet-PCs um 26,8 Prozent auf mehr als 1,7 Milliarden Euro steigern. Smartphones erzielten mit 11,2 Mrd. Euro einen um 3,3 Prozent höheren Umsatz.

Quelle: gfu/GfK