Positive Geschäftsentwicklung bei V&B

Der Villeroy & Boch-Konzern vermeldet im Zwischenbericht zum zweiten Quartal 2022 einen Umsatz - und Ergebnisanstieg im ersten Halbjahr 2022. Beide Unternehmensbereiche können Zuwächse verzeichnen.

Nach Unternehmensangaben wurde ein Konzernumsatz (inkl. Lizenzerlöse) im ersten Halbjahr 2022 in Höhe von 490,3 Mio. € erzielt, das sind 40,7 Mio. € bzw. 9,1 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 9,8 Prozent auf 41,3 Mio. €. Der Ergebnisanstieg basiert vor allem auf der guten Umsatzentwicklung, welche die zusätzlichen Kostenbelastungen durch die stark gestiegenen Material- und Energiekosten kompensieren konnte.

Der Bereich Bad & Wellness verzeichnet in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2022 einen Umsatz in Höhe von 347,7 Mio. € und lag damit um 7,6 Prozent über dem Vorjahr. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich auf 37,9 Mio. € (Vorjahr: 36,3 Mio. €). Der Umsatz im Unternehmensbereich Dining & Lifestyle lag im ersten Halbjahr 2022 bei 140,9 Mio. €, das sind 12,6 Prozent bzw. 15,8 Mio. € über dem Vorjahr. Mit einem operativen Ergebnis (EBIT) von 4,9 Mio. € lag der Bereich deutlich über dem Vorjahr (2,7 Mio. €).

Trotz unsicherer Rahmenbedingungen ist der Vorstand der Villeroy & Boch AG aufgrund des Geschäftsverlaufs im ersten Halbjahr und der sich weiterhin auf hohem Niveau bewegenden Auftragseingänge zuversichtlich, den Prognoserahmen für Umsatz, Ergebnis und operative Nettovermögensrendite für das Gesamtjahr 2022 am oberen Ende erreichen zu können, teilt das Unternehmen mit. Der Prognose liegt insbesondere die Annahme zugrunde, dass vor allem die für die Keramikproduktion erforderliche Gasversorgung und der Zugang zu benötigten Rohstoffen gegenüber dem aktuellen Stand nicht massiv eingeschränkt werden, heißt es weiter.

Bildtext Der Hauptsitz der Villeroy & Boch AG in Mettlach

Foto: Villeroy & Boch