Positives Fazit zur Ambiente 2024

„Celebrating Business Together“: Unter diesem Motto stand die diesjährige Mega-Messe der globalen Konsumgüterbranche, bestehend aus Ambiente, Christmasworld und Creativeworld. Die Zahl der Aussteller war größer, die Zahl der Besucher geringer als vor einem Jahr.

Es sei ein Fest der Rekorde gewesen, teilt die Veranstalterin Messe Frankfurt in ihrem Schlussbericht mit: Mit einem Plus von zehn Prozent stellten 4.928 Aussteller auf über 360.000 Bruttoquadratmetern ihre Neuheiten vor. Dass mit 140.000 Besuchern knapp zehn Prozent weniger Teilnehmer gezählt werden konnten als vor einem Jahr, mag an dem mehrtägigen Streik bei der Deutschen Bahn gelegen haben.

Das Frankfurter Messetrio mit internationaler Strahlkraft habe sich einmal mehr als Leitevent erwiesen, der Handel und Herstellern Orientierung gibt, heißt es offiziell. „Einmal im Jahr und nur hier in Frankfurt gibt es das. Die Wirtschaft steht angesichts zunehmender globaler Spannungen enorm unter Druck. Daher sind persönliche Begegnungen, neue Lösungen, Inspirationen und die Erschließung neuer Exportmärkte und Vertriebskanäle wie HoReCa und das Objektgeschäft unersetzlich“, betonte Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

Das gesamte Spektrum des Facheinzelhandels war in Frankfurt vertreten. Darüber hinaus zogen die drei Messen namhafte Großabnehmer an, darunter Begros, Butlers, Dehner Gartencenter, Dirk Rossmann, dm Drogeriemarkt, Edeka, Fleurop, Globus, Hornbach, Metro und Obi aus Deutschland. Von den internationalen Großeinkäufern kamen beispielsweise Amazon, Anthropology, Carrefour International, Crate & Barrel, El Corte Ingles, Galleries Lafayette, Fortnum & Mason, Harrods, La Rinascente, Loft, Marks & Spencer, Migros, das Museum of Modern Art, Sainsbury‘s, Tesco, Walmart und Zara Home.

Ein weiterer zukunftsorientierter Themenschwerpunkt lag auf digitaler Transformation: Im Areal Digital Retail presented by nmedia informierten führende Akteure des Online-Handels wie EK Retail, Kaufland und nmedia umfassend und praxisnah zu neuen digitalen Services für den stationären Handel und das Onlinegeschäft. (Siehe auch HZ-Meldung „nmedia.hub“ auf der Ambiente) Mit Blick auf die Zukunft des Handels und die Bedeutung technologischer Lösungen betont der Präsident des Handelsverbands Deutschland (HDE) Dr. Alexander von Preen: „Das Geschäftsmodell Handel muss neu gedacht werden. Dafür gilt es jetzt die Weichen zu stellen, denn in die digitale Transformation muss richtig investiert werden.“

Bildtext Detlef Braun: „Persönliche Begegnungen, neue Lösungen, Inspirationen und die Erschließung neuer Exportmärkte und Vertriebskanäle wie HoReCa und das Objektgeschäft sind unersetzlich.“

Foto: Messe Frankfurt/Sutera