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Trendumkehr im Home & Interior-Markt nichtig

Neuer Branchenbericht Home & Interior des IFH Köln zeigt: Im Vorjahr hat der Markt den seit 2017 anhaltenden Abwärtstrend stoppen können. Für 2020 wird insbesondere durch COVID-19 ein Umsatzrückgang in Höhe von bis zu drei Milliarden Euro erwartet.

Deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher haben 2019 insgesamt 46,9 Milliarden Euro für Home & Interior Produkte ausgegeben. Damit liegt die Branche auf Vorjahresniveau und konnte nach zwei Jahren des Umsatzrückgangs eine Konsolidierungsphase einleiten. Die Trendumkehr dürfte sich insbesondere angesichts der coronabedingten Shutdownmaßnahmen zu Beginn des Jahres zerschlagen haben. So ist für das laufende Jahr 2020, je nach Szenario, mit einem Umsatzrückgang zwischen 1,0 Milliarden und 3,2 Milliarden Euro zu rechnen. Zu diesen und weiteren Ergebnissen kommt der neue „Branchenbericht Home & Interior“ des IFH Köln und der BBE Handelsberatung. „Die Küchenkonjunktur sorgt für ein halbwegs passables Ergebnis für Home & Interior,“ so Uwe Krüger, Senior Consultant am IFH KÖLN, zu den Ergebnissen der Studie.

Küchen als Markttreiber

Gewinner im Gesamtmarkt ist sowohl kurz- als auch langfristig der Küchenmarkt. Mit 33 Prozent sind Küchen der größte Ausgabenblock in deutschen Eigenheimen, gefolgt von Wohn-/Esszimmer (21,7 %). Im Märkte-Ranking 2019 zeigt sich zudem, dass Küchen als einziger Home & Interior-Markt überdurchschnittlich wachsen und damit der Markttreiber sind. Aber auch Möbel und GPK/Hausrat befinden sich zumindest kurzfristig im Wachstumsquadranten. Eindeutiger Verlierer, unter anderem aufgrund der steigenden Nachfrage in Richtung Designbeläge, sind textile Bodenbeläge mit einem Umsatzminus von 6,5 Prozent im Jahr 2019.

Preispolitik & Onlinehandel dominieren Branche

Mit einem Anteil von 7,9 Prozent am Einzelhandel ist Home & Interior zwar eines der umsatzstärksten non-food geprägten Geschäftsfelder, trotz einer unterdurchschnittlichen Umsatzentwicklung von 0,3 Prozent im Jahr 2019. Anhand der mittelfristigen Tendenz (CAGR 2010-2019: 1,0 %) lässt sich aber erkennen, dass das Geschäftsfeld nicht von der guten Konsumlaune des letzten Jahrzehnts profitiert. Es herrscht ein enormer Preiswettbewerb, gleichzeitig wächst der Druck auf den stationären Handel durch den Onlinekanal. Die bereits eingeläuteten Entwicklungen im Home & Interior-Markt werden nun durch die Coronakrise zusätzlich beschleunigt.