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Villeroy & Boch verzeichnet Umsatzminus

Die Villeroy & Boch AG hat die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres bekannt gegeben. Demnach hat der Konzern aufgrund der Corona-Pandemie ein Umsatzminus zu verbuchen. E-Commerce-Aktivitäten haben Schlimmeres verhindert, auch im Unternehmensbereich Tischkultur.

Der Villeroy & Boch-Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz in Höhe von 800,9 Mio. Euro und lag aufgrund der anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie um 32,4 Mio. Euro bzw. 3,9 Prozent unter Vorjahr. Das operative EBIT lag mit 49,7 Mio. Euro aufgrund eines umsatzstarken zweiten Halbjahres und eines strikten Kostenmanagements auf Vorjahresniveau (49,5 Mio. Euro). Das Konzernergebnis des Vorjahres (79,4 Mio. Euro) beinhaltet den Sonderertrag eines Immobilienverkaufs in Luxemburg. Die Differenz zwischen dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2020 in Höhe von 22,9 Mio. Euro und dem Vorjahresergebnis ist hauptsächlich auf diesen Sonderertrag zurückzuführen. Zum Jahresende 2020 hat sich die operative Nettovermögensrendite des Konzerns um 0,7 Prozentpunkte auf 14,7 Prozent erhöht.

Der Unternehmensbereich Bad und Wellness erzielte im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz in Höhe von 539,1 Mio. Euro und lag damit um 14,9 Mio. Euro bzw. um 2,7 Prozent unter Vorjahr. Der Unternehmensbereich Tischkultur hat im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz in Höhe von 259,2 Mio. Euro erzielt und lag damit um 17,3 Mio. Euro bzw. 6,3 Prozent unter Vorjahr (kursbereinigt: -5,9 Prozent). Auch für den Unternehmensbereich Tischkultur verlief die zweite Jahreshälfte sehr positiv. So konnte der Umsatzrückstand des ersten Halbjahres (-21,7 %), bedingt durch die weltweiten Schließungen der Einzelhandelsgeschäfte aufgrund des Lockdowns, auf -6,3 Prozent reduziert werden. Größter Wachstumstreiber waren die E-Commerce-Aktivitäten (+46,6 %) in nahezu allen relevanten Märkten. Dabei zahlte sich die Fokussierung auf diesen wachsenden Kanal, verbunden mit erhöhten Investitionen in Personal, IT-Strukturen und Logistik, sowie einer damit einhergehenden gesteigerten Professionalität deutlich aus. Über alle Regionen hinweg lag der Anteil der E-Commerce-Aktivitäten am Tischkultur-Gesamtumsatz bei 30,6 Prozent (Vorjahr: 19,6 %).

Foto: Villeroy & Boch AG