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Der Facheinzel- und Produktionsverbindungshandel (PVH) mit den Sortimenten der Hartwarenbranche bekommt, wie viele andere Wirtschaftszweige auch, die Auswirkungen der Corona-Krise zu spüren. Fachhändler sind mit zahlreichen Herausforderungen und sich täglich verändernden Rahmenbedingungen konfrontiert, die schon in „normalen“ Zeiten für sich genommen die volle Aufmerksamkeit erfordern. Um die Branche und seine Mitglieder nachhaltig zu unterstützen, bewertet der Zentralverband Hartwarenhandel e.V. (ZHH) derzeit laufend juristische und betriebliche Themenfelder und steht in Form von mannigfaltigen Hilfestellungen seinen Mitgliedern bei der Überwindung dieser Krise tatkräftig zur Seite.

Fachhandelsunternehmen stehen seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie vor immensen Herausforderungen und der Beratungsbedarf ist hoch. Erste Fachhandelsunternehmen der Branche sind bereits von Schließungen der stationären Fläche betroffen. Dennoch: Fernabsatz und Beratung (z.B. Telefon und/oder Onlinekanäle), Abhol- und Lieferservice, Dienst- und Handwerksleistungen sowie das B2B-Geschäft werden weiterhin auf gewohnt hohem Niveau bedient. Fast täglich verändern sich die Rahmenbedingungen durch die Krise und führen zu neuen einschneidenden Entwicklungen. Auf diese muss der stationäre Fachhandel in besonderem Maße reagieren. Verunsicherte Mitarbeiter, arbeits- und zivilrechtliche Aspekte, mögliche Betriebsschließungen, Hygienevorschriften, Kurzarbeitergeld, Beantragung von Soforthilfen, uneinheitliche Regelungen von Bund und Ländern sowie kranke oder unter Quarantäne stehende Mitarbeiter – die Liste ließe sich beliebig erweitern. Diese Themenfelder müssen Fachhändler bei (größtenteils) noch laufendem Geschäftsbetrieb recherchieren, prüfen und umsetzen. Das Team des ZHH unterstützt seine Mitgliedsunternehmen und – Verbände dabei in Form von persönlicher Beratung, regelmäßigen Rundschreiben, Merkblättern, Zusammenfassungen und Linksammlungen – immer mit Branchenbezug. Fachhandelsunternehmen wird so effektiv Arbeit abgenommen und sie erhalten schnelle Hilfe bei der Orientierung im Dschungel der Institutionen, Vorschriften und Kontaktstellen.

Auch Fachhandelsunternehmen, die nicht im ZHH bzw. seinen Arbeitskreisen Mitglied sind, stehen vorübergehend und im Rahmen der Kapazitäten Beratung und Informationsmaterial zu den genannten Themen zur Verfügung. Der ZHH möchte hiermit ein Zeichen der Solidarität setzen und dabei helfen, die Hartwarenbranche in ihrer Gesamtheit gut durch die Corona-Krise zu führen.