Kaufkraft steigt 2026 um fünf Prozent

Laut der aktuellen NIQ Kaufkraftstudie wächst die Kaufkraft der Deutschen 2026 deutlich. Mit durchschnittlich 31.193 Euro pro Kopf liegt sie fünf Prozent über dem Vorjahr. Das entspricht einem Plus von 1.466 Euro.

Insgesamt prognostiziert NIQ Geomarketing für Deutschland eine Kaufkraftsumme von 2.607,0 Mrd. Euro, die für Konsumausgaben, Wohnen, Freizeit oder zum Sparen zur Verfügung stehen. Die NIQ Kaufkraft berücksichtigt das nominal verfügbare Nettoeinkommen der Bevölkerung inklusive staatlicher Transferzahlungen wie Renten, Arbeitslosen- und Kindergeld.

Ob und wieviel vom nominalen Kaufkraftzuwachs real für die Ausgaben der Bürger übrigbleibt, hängt davon ab, wie sich 2026 die Verbraucherpreise entwickeln werden. Kreise wie Lichtenfels und Coburg mit einem starken Mittelstand von den höchsten Kaufkraftzuwächsen, während Städte mit Automobil- und Zuliefererstrukturen wie Wolfsburg, Baden-Baden und Ingolstadt bei der Pro-Kopf-Kaufkraft zwar wachsen, jedoch deutlich langsamer als die anderen Kreise. Bei den Bundesländern bleibt Bayern vorn, die neuen Bundesländer holen weiter auf.

Basis der Kaufkraft-Berechnung sind, neben der Lohn- und Einkommenssteuerstatistik, einschlägige Statistiken zur Berechnung der staatlichen Leistungen, Prognosewerte der Wirtschaftsinstitute sowie, erstmals ab diesem Release, die neuen Zensusdaten.

Bildtext Kaufkraft Deutschland 2026

Bild: NIQ Geomarketing