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    NEWS

Die neue IFA-Leitung besteht nun aus David Ruetz (l.) und Kai Mangelberger (r.).

Foto: Messe Berlin

100 Tage vor dem Start der IFA 2022 benennt die Messe Berlin mit David Ruetz (53) und Kai Mangelberger (42) eine neue Doppelspitze für die IFA 2022. Das Team ersetzt die bisherigen IFA-Leiter Jens Heithecker und Dirk Koslowski.

Jens Heithecker war Anfang Mai überraschend von seinen Aufgaben als IFA-Chef entbunden worden. Ihm war die Weitergabe vertraulicher Informationen vorgeworfen worden. Lesen Sie auch hier. Im Sog dieser Entlassung musste nun offenbar auch Dirk Koslowski, der die Position des IFA-Leiters interimsmäßig übernommen hatte, seinen Hut nehmen. „Die IFA kommt im September stark zurück. Unsere Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die Erwartungen im Markt sind groß. Wir sind bereit, um als global bedeutendste Messe für Consumer und Home Electronics dem Restart der Branche eine angemessene Bühne zu bereiten“, sagt Martin Ecknig, CEO Messe Berlin GmbH. „Mit David Ruetz und Kai Mangelberger haben wir ein starkes Führungs-Duo an die Spitze gesetzt, das zusammen mit dem IFA-Team den Countdown in den nächsten Monaten gut begleiten wird.“

Als Head of ITB Berlin, der führenden Leitmesse für die globale Reiseindustrie, bringt David Ruetz nach Angaben der Messe Berlin ein breites Know-how für die Entwicklung von erfolgreichen, globalen B2B-Projekten mit. Der internationale versierte Live-Kommunikationsexperte ist seit 2002 bei der Messe Berlin für die ITB zuständig. Er hat in dieser Zeit den Ausbau der Fachmesse zur globalen Marke vorangetrieben. David Ruetz teilt sich die Teamführung mit Kai Mangelberger, Director IFA 2022. Mangelberger weist eine über 20-jährige Event-Expertise auf. Davon hat er zehn Jahre lang, zuletzt als Deputy Director, die Weltleitmesse InnoTrans betreut, bevor er im Herbst vergangenen Jahres die führende Fachmesse für den globalen Fruchthandel Fruit Logistica in leitender Funktion übernommen hat.


Beim Konsumklima ist der totale Absturz (vorerst) gestoppt.

Grafik: GfK

Die Verbraucherstimmung in Deutschland bricht im Mai nach dem Rekordtief im Vormonat nicht weiter ein. Sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartung verzeichnen moderate Gewinne, während die Anschaffungsneigung nahezu unverändert ist. Dies sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Mai 2022.

Nach zwei Monaten mit spürbaren Einbußen legt die Konjunkturerwartung im Mai wieder moderat zu. Mit einem Plus von 7,1 Punkten weist der Indikator aktuell -9,3 Punkte auf. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres steht allerdings ein Minus von gut 50 Punkten zu Buche. Nachdem die Einkommenserwartung im Vormonat auf den niedrigsten Wert seit fast zwanzig Jahren abgestürzt war, kann sie sich aktuell wieder etwas erholen. Der Indikator gewinnt 7,6 Punkte hinzu und klettert auf -23,7 Punkte. Im Vorjahresvergleich weist die Einkommensstimmung noch immer ein beträchtliches Minus von mehr als 43 Zählern auf.Die Konsumneigung zeigt sich gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert. Der Indikator Anschaffungsneigung verliert nur minimale 0,5 Punkt und weist aktuell -11,1 Zähler auf. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres sind das gut 21 Zähler weniger.

Unterm Strich heißt das: Als Folge schwacher Konjunktur- und Einkommensaussichten bleibt auch die Konsumneigung der Verbraucher spürbar gedämpft. Hohe Preise für Energie und Lebensmittel sorgen dafür, dass entsprechend weniger Geld für andere Anschaffungen zur Verfügung steht. „Damit verbessert sich das Konsumklima zwar geringfügig, die Konsumstimmung ist aber nach wie vor an einem absoluten Tiefpunkt,“ erklärt Rolf Bürkl, GfK-Konsumexperte. „Trotz weiterer Lockerungen coronabedingter Beschränkungen drücken der Ukraine-Krieg und vor allem die hohe Inflation schwer auf die Stimmung der Verbraucher.“

So prognostiziert GfK für das Konsumklima für Juni -26,0 Punkte und damit 0,6 mehr als im Mai dieses Jahres (revidiert -26,6 Punkte).


Die Fachhandelskonzepte Electroplus und Küchenplus geben bei der EK Anlass zu Optimismus.

Foto: EK/servicegroup

Nach einer Light-Version 2020 ohne private Besucher und der Corona-bedingten Total-Absage im Folgejahr freut sich auch die EK/servicegroup auf die Rückkehr der weltweit größten Messe für Consumer Electronics und Home Appliances in Berlin.

Für Jochen Pohle, Vorstandsmitglied des europaweit tätigen Mehrbranchenverbundes, kommt die IFA 2022 vom 2. bis 6. September zum richtigen Zeitpunkt. „Die Welt ist durch Corona und den Ukraine-Krieg eine andere geworden. Damit müssen sich auch Handel und Industrie auseinandersetzen. Es ist deshalb höchste Zeit, dass wir uns alle wieder auf der internationalen Bühne der IFA treffen und austauschen können. Neue Epochen erfordern neues Denken und Handeln. Die Impulskraft der IFA ist aktuell auch für uns und unsere Händler wichtiger denn je“, so Pohle.

Erster IFA-Anlaufpunkt für die EK Händler aus dem Bereich Home Appliances und Küchen wird der Messe-Stand 104 in Halle 3.1 sein. In direkter Nachbarschaft zu Industriegrößen wie Miele, Liebherr, Jura oder BSH rechnen die Bielefelder darüber hinaus mit vielen spannenden Neu-Kontakten.

Gründe für den Optimismus liegen EK zufolge in den eigenen Fachhandelskonzepten. „Mit Electroplus haben wir das am schnellsten wachsende Fachhandelskonzept am Markt platziert. Die bereits 65-mal umgesetzte Markenstore-Lösung transportiert die ganze Kompetenz des Fachhandels zum Verbraucher und spiegelt dabei alle Entwicklungen am Markt wider – stationär und online“, erklärt Martin Wolf, Leiter Vertrieb/Marketing Elektro, Küche, Licht innerhalb der EK.


Philip Laumayer, zuvor bei der Küchenprofi Group Solingen, ab 1. Juni bei der Brandlands GmbH

Foto: Brandlands

Die Brandlands GmbH, deutsche Vertriebstochter der DKB Group, hat einen neuen Geschäftsführer. Ab 1. Juni verantwortet Philip Laumayer in dieser Position die Marken Zyliss und Cole & Mason in Deutschland und Österreich.

Philip Laumayer übernimmt die Position von Klaus Schmelzeisen, Gründungsgeschäftsführer der Brandlands GmbH. Klaus Schmelzeisen, wird das operative Geschäft zum 30. Juni verlassen. Er wird danach noch beratend für das Unternehmen tätig sein. Schmelzeisen tritt nach über 45 Jahren in der Branche in den Ruhestand ein.

Als Sohn des Handelshauses Laumeyer in Ulm habe Philip Laumayer die Welt der Haushaltswaren- und GPK-Branche schon früh kennengelernt, heißt es offiziell. Nach Stationen, beispielsweise bei der Firma Pabst in Ludwigshafen und bei der Fissler GmbH war Laumayer zuletzt Head of Sales Retail und Food Service Division bei der Firma Spring International GmbH innerhalb der Küchenprofi Group Solingen. Lesen Sie auch hier

„Durch seine Tätigkeiten sowohl im Handel wie bei Lieferanten ist Philip Laumayer ein versierter Branchenkenner, der die Gegebenheiten und Anforderungen beider Seiten kennt und beurteilen kann. Damit sind die idealen Voraussetzungen für die Fortführung der handelspartnerorientierten Vertriebsaktivitäten der Brandlands GmbH gegeben“, so das offizielle Statement der Brandlands GmbH.


Der neue Standort in Eschborn entspricht höchsten Nachhaltigkeitsanforderungen.

Foto: Beko Grundig

Der Hersteller Beko Grundig Deutschland GmbH bezieht sein neues Nord-Europa Headquarter in Eschborn. Dem Unternehmen ist wichtig, dass das Gebäude des neuen Standortes für eine moderne Architektur steht, die wiederum höchsten Nachhaltigkeitsanforderungen entspricht.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Beko Grundig Deutschland GmbH den Umzug vom bisherigen Standort Neu-Isenburg ins neue Nord-Europa Headquarter im Bürogebäude „The Twist“ in Eschborn angekündigt. Nun hat das Unternehmen den Geschäftsbetrieb in den neuen Räumlichkeiten – rund 2.700 Quadratmeter Bürofläche und 520 Quadratmeter für einen Showroom – aufgenommen.

„Nach zwei bereits sehr erfolgreichen Jahren konnten wir 2021 das beste Ergebnis in der Geschichte des Unternehmens erzielen. Die Grundlage für dieses nachhaltige Wachstum haben wir vor etwa vier Jahren mit unserem Strategieprogramm Ambition 2020+ gelegt. Der Umzug innerhalb des Rhein-Main-Gebiets in eines der modernsten Bürogebäude Eschborns ist ein weiterer wichtiger Meilenstein. Als Unternehmen, das Nachhaltigkeit fest in der Strategie verankert hat, ist der Umzug in ein modernes und umweltbewusstes Gebäude – belegt durch die DGNB Vorzertifizierung in Gold – ein logischer Schritt“, sagt Mario Vogl, Vorsitzender der Geschäftsführung der Beko Grundig Deutschland GmbH. An dem neuen Standort sollen Marken Beko und Grundig ein Zuhause finden, das sie angemessen repräsentiert und konsistent mit der Unternehmensphilosophie sei. Gleichzeitig stehe der neue Standort für neues Denken und neues Arbeiten. „Wir setzen hier ein modernes Arbeitskonzept im Sinne des New-Work-Gedankens um und positionieren uns damit als attraktiver Arbeitgeber in der Region“, so Vogl.


Thomas Jähn, zuvor bei Wüsthof und Fissler, ab 1. Juni neuer Vertriebsleiter für die Marke Spring

Foto: Küchenprofi

Die Küchenprofi-Group, zu der die weiteren Marken Cilio, Spring und Zassenhaus gehören, wird ab dem 1. Juni mit einem neuen Vertriebsleiter agieren. Thomas Jähn ist der neue Mann, der für die Marke Spring zuständig sein wird.

Thomas Jähn besitzt Unternehmensangaben zufolge langjährige Erfahrungen in der Branche. Durch seine Tätigkeiten, beispielsweise bei Wüsthof in der Position Key Account Manager oder zuletzt bei Fissler als Regional Manager DACH, habe er eine fundierte Expertise aufbauen können. Dieses Wissen wird er zukünftig optimal in sein neues Aufgabenfeld in der Position als Vertriebsleiter bei Spring einfließen lassen können. Die Marke Spring freue sich auf die erfolgreiche, gemeinsame Zukunft mit Thomas Jähn, heißt es offiziell. Gleichzeitig verabschiedet sich die Küchenprofi-Group von Philip Laumayer nach langjähriger Zusammenarbeit. Unternehmensangaben zufolge verlässt Laumayer Spring auf eigenen Wunsch zum 31. Mai dieses Jahres.

Wohin Philip Laumayer wechselt, lesen Sie hier


Best Brands – echte Perlen im Markendschungel

Foto: Serviceplan Group

Bereits am 26. April 2022 wurden im Festsaal des Hotels Bayerischer Hof in München die Best Brands Awards vergeben. Einige Unternehmen aus der Haushaltswaren- bzw. der CE-Branche zählen zu den TOP 10 der Kategorie „Best Brand Overall“.

„Best Brands – das sind Marken, die nicht nur wirtschaftlich erfolgreich sind, sondern auch Emotionen auslösen: Marken, die strahlen, die es in das Gedächtnis der Konsumenten geschafft haben, die mit Innovationen und positiven Erfahrungen verbunden werden“ so die Veranstalterin Serviceplan Group SE & Co. KG. Eine solch erfolgreiche Markenführung zu honorieren, zu fördern und gleichzeitig neuen zukunftsweisenden Kommunikationslösungen ein starkes Forum zu bieten, sei das Ziel des Best Brands Colleges und der abendlichen Best Brands Gala. Dazu eingeladen hatten die Serviceplan Group, GfK, die Seven.One Entertainment Group, die Wirtschaftswoche, der Markenverband, Die Zeit, RMS und Media Impact.

Das Besondere an der Auszeichnung ist, dass nicht eine Jury, sondern einzig die Verbraucher über die Gewinner entscheiden, denn die prämierten Kandidaten werden in einer komplexen repräsentativen Studie von GfK ermittelt und an zwei wesentlichen Kriterien gemessen: an ihrem tatsächlichen wirtschaftlichen Markterfolg und an der Beliebtheit der Marke in der Wahrnehmung der Konsumenten. Kein anderes Markenranking hat bisher beide Facetten der Markenstärke berücksichtigt.

Aus Sicht der Consumerelectronic- (CE-) und der Haushaltswarenbranche sind einige Unternehmen im TOP 10-Ranking von Interesse: Auf Platz 1 der Spielekonsolenhersteller Sony Playstation, auf Platz 3 TV-Produzent Samsung unmittelbar vor Apple auf Platz 4. Platz 7 konnte sich der Grillhersteller Weber Stephen sicher vor dem Anbieter von Kochgeschirr, Besteck und Messer, WMF. Platz 10, immer noch ein gutes Ergebnis in der Spitzengruppe, belegt schließlich der Staubsaugerhersteller Dyson.

WMF-Chef Kilian Manninger ordnet die Bedeutung des Preises für sein Unternehmen ein: „Gerade in Zeiten von Corona haben wir es geschafft, unsere Konsumenten noch stärker über digitale Medien zu erreichen und zu begeistern. Daher sind wir sehr stolz, auch in diesem Jahr zu den attraktivsten zehn Marken in Deutschland zu gehören und unsere Position nachhaltig zu verteidigen.“ WMF ist eigenen Angaben zufolge zum siebten Mal in Folge unter den TOP 10 deutscher Marken.

 

 


Entwicklung der Ladengeschäfte (Anzahl) während der Pandemie (Anteile in Prozent)

Quelle EHI

Die Corona-Pandemie hat den stationären Einzelhandel schwer getroffen. Insbesondere in den belebten Innenstädten verzeichnen die befragten Städte und Gemeinden Ladenschließungen, wie die Städtebefragung 2022 des EHI zeigt.

68 Prozent der befragten Kommunen beobachten Ladenschließungen in Innenstadtlagen und Fußgängerzonen, in Stadtteillagen ist es fast die Hälfte (47 Prozent). Die Anzahl der Ladengeschäfte in Fachmarktlagen erweist sich in 73 Prozent der Fälle als unverändert. Hier ist der Rückgang der Läden mit 20 Prozent deutlich geringer, sechs Prozent berichten sogar von Zuwächsen. Bei der Anzahl der Geschäfte in Shopping-Centern erleben 49 Prozent einen Rückgang, weitere 49 Prozent stufen die Lage als stabil ein.

„Während fast 70 Prozent der Kommunen aufgrund der Pandemie einen Rückgang der Ladengeschäfte in den Innenstädten feststellen, erweisen sich Fachmarktlagen als krisenfest und sogar attraktiv für Neueröffnungen“, stellt Studienleiterin Kristina Pors fest.

Als maßgebliche Veränderungen beobachten die Kommunen in den letzten zwei Jahren vermehrt Renovierungen und Umnutzungen der Einzelhandelsflächen. So hatten die Einzelhändler die Möglichkeit, durch die coronabedingten Schließungen Erneuerungen an ihren Geschäften vorzunehmen oder die Räumlichkeiten anders zu nutzen. 62 Prozent der Kommunen stellen mehr Renovierungen fest, bei Umnutzungen (überwiegend in Wohnungen und Büros) sind es 60 Prozent.


Logo: Messe Berlin

Um den Fachbesuchern die Rückkehr zur IFA Berlin so einfach wie möglich zu machen, öffnet der Ticketshop der IFA 2022 jetzt mit einem speziellen Super-Early-Bird-Ticket. Es ist ab sofort erhältlich und kostet nur 35 Euro, allerdings nur bis zum 31. Mai.

IFA Berlin, eigenen Angaben zufolge die global bedeutendste Messe für Consumer- und Home Electronics, kehrt in diesem Jahr vom 2. bis 6. September 2022 mit eindrucksvollen Produktpräsentationen auf das Berliner Messegelände zurück. Nationale und internationale Marken, Hersteller sowie Einzelhändler haben bereits ihre intensiven Vorbereitungen gestartet, um nach zwei Jahren Pandemie zurück nach Berlin zu kommen. Zwei Drittel der Top-Aussteller der IFA haben ihre Teilnahme bereits bestätigt. Viele davon planen, ihre neuesten Produkte und Services in ähnlichem Umfang wie 2019 – dem letzten IFA-Jahr vor der Pandemie – dem globalen Fachpublikum zu präsentieren. Das unterstreicht die durchgehend starke Buchungslage bei fast allen Ausstellungsflächen.

Im Ticketshop der IFA 2022 sind Super-Early-Bird-Tickets ab jetzt für den Preis von 35 Euro erhältlich.

Die Rückkehr der IFA stößt bei den Einzelhändlern in ganz Europa und darüber hinaus auf großes positives Feedback. Globale Einzelhandelskonzerne haben bestätigt, dass sie in Berlin sein werden, um beim Restart der Branche live dabei zu sein. Für sie ist die IFA eine wichtige Plattform und die erste Gelegenheit seit mehr als zwei Jahren, sich mit Marken umfänglich auszutauschen, Innovationen zu diskutieren und eine stabile Lieferkette vor der wichtigsten Einkaufssaison des Jahres sicherzustellen.


Siegfried Langer: „Wir haben den Umsatz innerhalb eines Jahres trotz Pandemie fast verdoppelt.“

Foto: Euronics

Seit einem Jahr ist Fachhändler Langer Mitglied der Euronics Deutschland eG. Ein frischer Markenauftritt, ein erweitertes Warensortiment im neuen Ladengeschäft in Herzogenrath-Kohlscheid und die Konzepterweiterung als Küchenspezialist machen sich schon bezahlt.

Um sein regional verwurzeltes Fachgeschäft weiterzuentwickeln, entschied sich Geschäftsführer Siegfried Langer 2021 für den Wechsel zur Euronics Deutschland eG. In der gemeinsamen Standort- und Potentialanalyse erkannte man rasch den Mehrwert, ein neues Ladengeschäft mit größerer Verkaufsfläche in der gleichen Region zu eröffnen. „Die Beratung von Euronics hinsichtlich weiterer Potentiale hat einen schnellen Entscheidungsprozess angeschoben. Der Erfolg gibt uns bereits jetzt Recht. Durch die Markenteilnahme, Standortverlagerung und Vergrößerung sowie die Hinzunahme des Küchenkonzeptes haben wir den Umsatz innerhalb eines Jahres trotz Pandemie fast verdoppelt“, betont Siegfried Langer, Geschäftsführer Euronics Langer.

Dank der Vergrößerung der Verkaufsfläche von 200 auf 550 Quadratmeter konnte das Warenangebot in Richtung Vollsortiment aufgestockt werden. Darüber hinaus wurde das bestehende Unternehmensportfolio durch eine strategische Partnerschaft mit Garant Küchenareal erweitert. Mit sechs Musterküchen verschiedener Preisklassen, einem fachkundigen Küchenplaner sowie versierten Monteuren ist die spezialisierte Küchenberatung einer der neuen Schwerpunkte des Fachhändlers.


Gemeinsame Aktion von Smeg und Lavazza

Foto: Smeg

Smeg, italienischer Hersteller von Hausgeräten und der Kaffeeanbieter Lavazza knüpfen an eine Aktion des letzten Jahres an: Käufer eines Kaffee-Vollautomaten von Smeg bekommen 250 Gramm Premium-Kaffee gratis dazu – und auf den ersten Kaffee-Einkauf von zwei Kilogramm Lavazza Qualità Rossa 40 Prozent Rabatt.

Italienische Kaffee-Vollautomaten und italienischer Espresso-Kaffee – das sollte gut zusammenpassen. Das hat sich auch der Hersteller Smeg gedacht und zusammen mit dem Kaffeeröster Lavazza an eine erfolgreiche Aktion aus dem vergangenen Jahr angeknüpft. Smeg-Vertragshändler, die einen Smeg Kaffeevollautomaten verkaufen, können ihren Kunden jetzt ein 250-Gramm-Paket Qualità Rossa Premium-Kaffeebohnen von Lavazza gratis mit dazugeben. Zudem gibt es einen Gutschein für den deutschen Onlineshop von Lavazza: Kundinnen und Kunden erhalten mit dem QR-Code auf den nächsten Kauf von zwei Kilogramm Lavazza Qualità Rossa 40 Prozent Rabatt. Die Aktion knüpft an den großen Erfolg aus dem letzten Jahr an und läuft in Deutschland noch bis Ende März 2023.

In den kostenlosen Lavazza-Genuss kommen Käuferinnen und Käufer beider Smeg Vollautomaten. Sie haben die Wahl zwischen dem Modell BCC01 für Liebhaber des puren Espressos und BCC02 mit Milchschaumdüse für Cappuccino oder Latte Macchiato.

Teilnehmende Fachhändler erhalten auf Anfrage von ihrem persönlichen Ansprechpartner bei Smeg den Aktionskaffee sowie die Gutscheinkarten. Eigenen Angaben zufolge unterstützt Smeg seine Vertriebspartner in der Kommunikation außerdem mit diversen Werbemitteln, etwa mit Aufklebern für die Geräte in der Ausstellung.


Elektro-Großgeräte konnten einen Umsatzzuwachs um 18,2 Prozent erzielen.

Foto: HZ/Mau

Der Markt für Home Electronics-Produkte (HE), dargestellt im HEMIX, Home Electronics Market Index, liegt im ersten Quartal 2022 verglichen mit dem Vorjahres-Zeitraum mit 7,5 Prozent im Plus. So wurde in den Monaten Januar bis März 2022 ein Gesamt-Umsatzvolumen von knapp zwölf Mrd. Euro erzielt.

Mit einem Umsatz von mehr als 7,5 Mrd. Euro weist der Bereich Consumer Electronics (CE) im ersten Quartal 2022 ein Plus von 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf. Dabei entwickelten sich die drei CE-Segmente sehr unterschiedlich: Die Unterhaltungselektronik verzeichnet ein Plus von 4,2 Prozent auf rund zwei Mrd. Euro Umsatz. Privat genutzte Telekommunikations-Produkte erreichten mit einem Zuwachs um 16,5 Prozent knapp 3,5 Mrd. Euro Umsatz. Die privat genutzten IT-Produkte hingegen konnten mit einem Minus von sechs Prozent auf knapp 2,1 Mrd. Euro das große Umsatz-Wachstum der letzten Quartale nicht fortsetzen.

Die beiden Elektro-Hausgeräte-Segmente zeigten sich im ersten Quartal 2022 wieder unterschiedlich: Elektro-Großgeräte konnten einen Umsatzzuwachs um 18,2 Prozent auf knapp 2,7 Mrd. Euro erzielen. Elektro-Kleingeräte verzeichneten hingegen ein Minus von 0,7 Prozent auf mehr als 1,7 Mrd. Euro Umsatz.

Die Marktzahlen der HE-Branche werden von der Branchenorganisation gfu Consumer & Home Electronics GmbH sowie der GfK gemeinsam einheitlich für alle Marktteilnehmer in Form des offiziellen Home Electronics Market Index HEMIX erhoben und für jedes Quartal veröffentlicht. Der HEMIX enthält aktuelle Marktinformationen aus den Quellen der beteiligten, kompetenten Partner.


Impression von der letzten Trendset in München

Foto: Messe München

Die großen Regionalmessen für Haushaltsausstattung, Geschenke, Kochen, Essen und Dekorieren, Nordstil in Hamburg und die Trendset in München, machen schon jetzt auf sich aufmerksam. Händler finden dort Inspiration und die entsprechenden Produkte.

„Neben vielen neuen Trends und Produkten für Herbst/Winter 2022/23 und Preview-Artikeln für Frühjahr/Sommer 2023 gibt es für Fachbesucher aus Einzelhandel, Großhandel, Onlinehandel, Hotellerie und Gastronomie viel Neues zu entdecken“, so die Münchener Veranstalterin. Die neuesten Trends seien in 15 Interiors & Lifestyle Fair Areas zu sehen sowie alle wichtigen und namhaften Aussteller aus der Branche. Drei Tage lang, vom 9. bis 11. Juli 2022, können hier Fachbesucher die neuesten Produkte und Kollektionen in Sachen Wohnen, Essen, Freizeit und Schenken für die kommende Saison sowie nächstes Weihnachten entdecken beziehungsweise direkt ordern. Neu dabei sind in München diesmal unter anderem die dänische Designmarke Lene Bjerre und die Marke Fiskars mit Premium Kochgeschirr.

Die Messe Frankfurt ist die Veranstalterin der Nordstil, die vom 23. bis 25. Juli 2022 in Hamburg stattfindet, und verweist unter anderem auf das schon bekannt Village. Eigenen Angaben zufolge zeigen dort in einer Gemeinschaftspräsentation ausgewählte Unternehmen wie Bon Dep As No Filial, Frohstoff, Gift Company, Good old friends, Mossapour, Paperproducts Design, Piffany Copenhagen, Pink Stories, Remember und Sompex ihre neusten Kollektionen und Designs in einem spannenden Produktmix. „Wir freuen uns mit zwölf starken Marken, voller Ideen und mit neuen Kollektionen, gebündelt an einem Ort auf der Sommerausgabe der Nordstil in Hamburg auszustellen. Mit dem Village ermöglichen wir Besuchern eine kurze Auszeit vom Messetrubel, nehmen sie mit auf eine Reise durch spannende, neue Kollektionen und schaffen ein angenehmes Umfeld der Kommunikation und Zusammenarbeit. Bei der gemeinsamen Sondershow auf unserem Marktplatz findet der Kunde Anregungen und Inspirationen zu Produkten und deren Präsentation”, so Tobias Pommerich, Marketing Director, ppd Paperproducts Design.

Viele der Hersteller aus dem Haushaltswarenbereich belegen sowohl die Trendset als auch die Nordstil als Aussteller. Auf der Trendset werden unter anderem Fachbesucher aus dem südlichen deutschsprachigen Raum, Österreich, Schweiz und Norditalien erwartet. Zur Nordstil kommen in erster Linie die Fachhändler aus dem nördlichen deutschsprachigen Raum, Skandinavien, Benelux und zum Teil aus Polen.


Taner Ayilmaz: „Wir haben ein breites Sortiment zusammengestellt, das sich ideal in unser Weiße Ware Portfolio einfügt.“

Foto: Vestel

Die Marke Daewoo ist der neueste Zuwachs unter dem Markendach von Vestel Germany. Mit dem Erwerb der Markenlizenzrechte werden Hausgeräte ab sofort von Vestel produziert und im DACH-Markt vertrieben.

Zum Start umfasst das Sortiment laut Vestel Kühlgeräte, Geschirrspüler, Trockner und Waschmaschinen ebenso wie Mikrowellen der Marke Daewoo. „Ich freue mich, dass wir die Marke Daewoo auf dem deutschsprachigen Markt als Vollsortimenter im Bereich der Hausgeräte wiederbeleben können. Wir haben ein breites Sortiment zusammengestellt, das sich ideal in unser Weiße Ware Portfolio einfügt“, erklärt Vestel Germany Geschäftsführer Taner Ayilmaz.

Im Bereich Waschen steht eine Auswahl an Waschvollautomaten, Wärmepumpentrocknern und Kondenstrocknern zur Verfügung. Das Kühl-Sortiment besteht neben Kühl-Gefrierkombinationen auch aus stark nachgefragten Tisch-Kühl- und Gefrierschränken, die in verschiedenen Varianten verfügbar sind. Geschirrspüler und Mikrowellen runden das aktuelle Sortiment ab. Bereits jetzt ist laut Vestel eine Erweiterung des Sortiments geplant, um die Kundenbedürfnisse noch detaillierter abzudecken. Ansprechpartner für den Handel sei das Sharp Home Appliance Team um Marek Dietze und Jan Hellmig, wie das Unternehmen verlauten lässt.


Die ProWein kann zum Ideengeber für ein „sinnlich ansprechendes Einkaufsevent“ im GPK-Fachhandel werden.

Foto: Messe Düsseldorf, Constanze Tillmann

Der stationäre GPK-Fachhandel ist auf der Suche nach dem „sinnlich ansprechenden Einkaufsevent“. Einige Händler bieten bereits Waren aus dem so genannten Lifestyle- und Livingsujet an. Die „ProWein“, die vom 15. bis 17. Mai in Düsseldorf stattfindet, hält für Haushaltswarenhändler mehr als nur Inspiration bereit.

Nach der pandemiebedingten zweijährigen Zwangspause blickt die internationale Wein- und Spirituosen-Branche voller Vorfreude auf die ProWein, die vom 15. bis 17. Mai 2022 in Düsseldorf stattfindet. Das Produktangebot ist in seiner Breite weltweit einmalig – und das ungeachtet der schwierigen Rahmenbedingungen bedingt durch Covid und die Verschiebung in den Mai. Die internationalen Markenführer sind ebenso vertreten wie Im- und Exporteure, Handelsagenturen, erlesene Winzer oder die regionalen Anbauregionen aus den großen Weinnationen. Während zur letzten Ausgabe in 2019 noch 6.900 Aussteller nach Düsseldorf kamen, präsentieren in diesem Jahr über 5.500 Unternehmen aus mehr als 60 Ländern ihre Weine, Spirituosen und Craftdrinks. An den drei Tagen werden etwa 60.000 Fachbesucher aus Handel und Gastronomie erwartet.

„Die ProWein hat damit ein Alleinstellungsmerkmal: Keine andere Veranstaltung weltweit bietet dieses umfassende Produkt-Spektrum. Auch Covid-19 kann uns hier nicht ausbremsen“, bringt es Michael Degen, Executive Director Messe Düsseldorf auf den Punkt. Für die internationalen Profis aus Fachhandel, LEH, HoReCa und dem Cateringbereich ist die ProWein damit unumstritten der zentrale Branchenevent und schlechthin die ideale Plattform zum Networking und Entdecken neuer Trends und Produkte. GPK-Fachhändler haben auf der ProWein die Gelegenheit, sich über ihr bisher angestammtes Warenportfolio hinaus Inspirationen zu holen und die entsprechenden Produkte zu ordern.


Was den GPK-Kund:innen wichtig ist

Quelle: GPK Fachhandel/IFH Köln

Der stationäre GPK-Fachhandel steht unter Druck. Um sich von Onlineanbietern, Fachmarktketten und Möbelhäusern abzuheben, muss der Fokus auf einem hochwertigen Shopambiente und auf nachhaltigen Serviceangeboten liegen.

Coronabedingte Schließungen und Einschränkungen des stationären Handels haben auch der Warengruppe rund um Glas, Porzellan und Keramik (GPK) zugesetzt. Dennoch konnte die Branche von dem Rückzug in die eigenen vier Wände, dem sogenannten Cocooning, profitieren und 2021 mit einem Marktwachstum von 3,3 Prozent auf rund 6,4 Mrd. Euro (Jahresumsatz brutto) abschließen – das beste Ergebnis seit 2015. Diese positiven Zahlen sollten jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich der stationäre GPK-Fachhandel weiterentwickeln muss, denn Zuwachs verzeichnet vor allem der Onlinekanal. Was müssen GPK-Fachgeschäfte also tun, um wieder der relevante Kaufkanal zu werden? Diese Frage beantwortet das IFH Köln in einer neuen Studie in Zusammenarbeit mit dem Handelsverband Koch- und Tischkultur (GPK) und zeigt: Die Zukunft der stationären GPK-Geschäfte muss die Kernbedürfnisse der Kundinnen und Kunden rund um ein hochwertiges und nachhaltiges Einkaufserlebnis sowie eine kompetente und wertschätzende Beratung mit umfassenden Serviceangeboten in den Vordergrund stellen.

„Wir beobachten in den letzten Jahren einen rückläufigen Marktanteil von GPK-Fachgeschäften. Händler müssen hier unbedingt gegensteuern – denn gerade beim Thema Kochen gibt es vielversprechende Möglichkeiten, die Konsument:innen durch das Erleben im Shop abzuholen. Hochwertige Produkte wollen getestet werden. Hier kann und muss das GPK-Geschäft ein sinnlich ansprechendes Einkaufsevent werden - was es online so nicht gibt“, so Boris Hedde, Geschäftsführer des IFH Köln.

Und GPK-Präsidentin Christina van Dorp ergänzt: „Wir müssen die Kundinnen und Kunden im GPK-Geschäft entsprechend ihrer Wünsche und Bedürfnisse abholen. In der Praxis heißt das, mehr zu bieten – über ein reines Warenangebot hinaus ein allumfassendes Einkaufserlebnis rund um (Koch-)Events, Beratung, Services und Design. Unsere Branche steht längst nicht mehr nur für GPK-Produkte, sondern umfasst ebenso Waren aus dem Lifestyle- und Livingsujet.“

Mehr Informationen zu der Studie lesen Sie in der nächsten Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 13. Juni erscheint.


Fristlos entlassen: Jens Heithecker

Messe Berlin

Die Messe Berlin hat Jens Heithecker von seiner Funktion als IFA Executive Director entbunden. Offenbar führten nicht nur Differenzen über die Ausrichtung der IFA, sondern auch die Weitergabe vertraulicher Informationen von Heithecker an Ex-Messe Berlin-Chef Christian Göke zur sofortigen Trennung.

Die Messe Berlin nannte keine näheren Details, die zum Rauswurf Jens Heitheckers geführt haben. Verschiedene Medien berichten über „enge Verbindungen, die Heithecker zum ehemaligen Chef der Messe Berlin, Christian Göke. Heithecker soll Göke, der das Unternehmen Ende 2020 verlassen hatte, mit Insider-Informationen zur IFA, unter anderem schriftlich, per Mail, versorgt haben. Heithecker hätte zwar mehrere Mails gelöscht, doch die IT-Abteilung der Messe Berlin habe die Dokumente sichern können, was dann zur sofortigen Freistellung Heitheckers geführt habe. Jens Heithecker war mehr als 20 Jahre für die Messe Berlin tätig.

Brisant ist, dass Göke dem Führungspersonal der Berliner Beteiligungsgesellschaft Aquila angehört, die wiederum zusammen mit der britischen Clarion Events unter der Leitung der gfu die IFA strategisch neu ausrichten will. Geplant sei, die CE-Messe in Richtung einer permanenten digitalen Plattform weiterzuentwickeln, die physische Messe soll einmal im Jahr als Höhepunkt stattfinden. Der neuen Ausrichtung entsprechend solle die Messe Berlin dann nur noch als Vermieter des Geländes auftreten und wäre damit kein Mitveranstalter mehr.

Fest steht, dass der Vertrag zwischen dem Veranstalter gfu und der durchführenden Messe Berlin 2023 ausläuft. Die IFA-Ausgaben 2022 und 2023 sollen in jedem Fall stattfinden. Als IFA-Chef ist derzeit Dirk Koslowski in Position.


Der neue, gelebte Markenkern spiegelt sich auch im Layout der Print- und Onlinewerbung von EP Electronic Partner wider.

Foto: EP Electronic Partner

Die Fachhandelsmarke EP Electronic Partner will ihr Profil schärfen. Pünktlich zum Start in den Mai präsentiert die Düsseldorfer Verbundgruppe die Weiterentwicklung des eigenen Markenauftritts und einen neuen Claim. „EP: Einfach persönlicher.“

„In engem Austausch mit dem EP-Unternehmerbeirat haben wir uns dazu entschieden, den Claim ‚Unser Service macht den Unterschied‘ abzulösen – auch wenn dieses Motto inhaltlich nach wie vor hundertprozentig zu EP passt. Doch leider wird der Begriff ‚Service‘ inzwischen beinahe inflationär in unserer und anderen Branchen gebraucht“, erklärt Electronic Partner Vorstand Friedrich Sobol. Die Zeiten seien vorbei, in denen ein Service-Versprechen alleine Kunden davon überzeugt, dass sie bei ihrem Händler vor Ort ein deutlicher Mehrwert erwartet. „Der Konsument gewinnt den Eindruck: Service, kann jeder. Aber dem ist eben nicht so“, ist der Vorstand überzeugt.

In den vergangenen zwei Jahren hätten die Fachhändler der Marke EP bewiesen, was ihre Stärke ist: „Sie sind persönlich für die Menschen vor Ort da, immer ansprechbar und unterstützen ihre Kunden auch in schwierigen Zeiten kompetent mit innovativen Lösungen“, so das Unternehmen. Dass die Händler damit die Bedürfnisse der Konsumenten in der aktuellen Zeit treffen, zeigt die erneute Umsatzsteigerung in 2021 der Marke EP von gut elf Prozent. Um den Markenkern für die Kunden greifbarer zu machen und ihnen zu zeigen, worauf sie sich auch in Zukunft verlassen können, wurde der neue Claim gewählt: „EP: Einfach persönlicher.“ „Das soll beschreiben, was Service bei EP bedeutet und wie dieser aussieht: ehrlich, unmittelbar, zuverlässig und menschlich. Hier spielen weitere Faktoren rein, zum Beispiel nachhaltiges Handeln, lokale Verantwortung und ein klares Qualitätsversprechen“, so die offizielle Verlautbarung.


Christian Ohlms

Foto: Miji

Seit April ist Christian Ohlms als Leiter für das Vertriebsgeschäft der Miji GmbH, Hersteller von flexiblen Kochsystemen, zuständig. Mit dem Einsatz des neuen Vertriebsleiters hat das Unternehmen eigenen Angaben zufolge auf die steigende Nachfrage des Handels reagiert.

Der erfahrene Neuzugang übernimmt ab sofort den Vertrieb mit den Fachhandelskooperationen, den Warenhäusern sowie mit den Versandhandel- und die Hypermarktzentralen. In seiner Position unterstützt Christian Ohlms Geschäftsführerin Can Yue Mäck dabei, die Beziehung zum Handel weiter zu stärken und auszubauen. „Wir sind froh, dass wir Herrn Ohlms mit all seiner Erfahrung für diese wichtige Aufgabe gewinnen konnten. Damit wird unser erfolgreiches Vertriebsteam weitere Impulse für den Wachstumskurs erhalten“, sagt Geschäftsführerin Can Yue Mäck.

Christian Ohlms gilt als ein Branchenkenner. Für De‘Longhi Deutschland war er 16 Jahre in gleicher Funktion tätig und konnte so weitreichende Expertise sammeln. Mit mehr als vier weiteren Jahren als Key-Account-Manager beim Küchengerätehersteller Graef bringt er fundiertes Fachwissen mit und ist die ideale Ergänzung für das noch junge Unternehmen. Christian Ohlms freut sich auf die neue Herausforderung: „Mit der innovativen Ausrichtung des mobilen Kochens zeigt Miji, wie modern Premiumgeräte sein können. Diese Geschichte wird Handel und Verbraucher überzeugen.“


Das Bistro Carl wurde 2019/20 komplett saniert.

Foto: Fürstenberg

 

Für das Bistro Carl auf dem Schlossgelände der Porzellanmanufaktur Fürstenberg wird ein neuer Pächter gesucht. Das Bistro ist Teil des Schlossensembles im niedersächsischen Fürstenberg, zu dem neben der Porzellanmanufaktur auch das moderne Museum Schloss Fürstenberg gehört.

Das Schlossensemble ist nicht nur Produktionsstandort der international bekannten Marke Fürstenberg, sondern auch beliebtes Ausflugsziel für Porzellankenner, Designliebhaber, Familien und Fahrradtouristen auf dem Weserradweg. Das historische Schloss ist heute ein innovatives Porzellanmuseum, das vor wenigen Jahren vollständig saniert und neu konzipiert wurde. Neben der spannenden und interaktiven Dauerausstellung organisiert das Museumsteam vielfältige Sonderausstellungen, Kinderprogramme, Events und Theatervorstellungen im Museum. Das Bistro wurde 2019/20 komplett saniert, die Küche mit neuen Geräten und einer hochwertigen Siebträgermaschine ausgestattet und im Gastraum eine moderne Wohlfühlatmosphäre geschaffen.

„Wir suchen einen Gastronomiepartner, der das Gesamterlebnis Fürstenberg vor Ort komplettiert. Als Premiummarke für Tischkultur wollen wir unseren Gästen auch frische, saisonale und möglichst regionale Speisen sowie Kaffee und Kuchen anbieten. Dafür suchen wir keine Sternegastronomie, aber einen professionellen und motivierten Partner“, sagt André Neiß, Geschäftsführer der Porzellanmanufaktur Fürstenberg.


Der Konsumbarometer-Index des HDE sinkt auf einen neuen Allzeit-Tiefststand.

Quelle: HDE

Wie das Konsumbarometer des Handelsverbands Deutschland (HDE) zeigt, trübt sich die Verbraucherstimmung im Mai weiter ein. Nachdem der Index nach dem Beginn des russischen Krieges in der Ukraine massiv eingebrochen war, geht er nun erneut zurück.

Damit sinkt der HDE-Konsumbarometer-Index bereits den sechsten Monat in Folge und erreicht einen neuen Allzeit-Tiefststand. Die Verschlechterung der Verbraucherstimmung fällt zwar wesentlich geringer aus als im Vormonat, doch die Aussichten für den privaten Konsum in den kommenden drei Monaten bleiben trübe.

Bei Anschaffungen herrscht unter Verbraucherinnen und Verbrauchern weiterhin Zurückhaltung. Ihre Anschaffungsneigung fällt auf einen neuen Allzeit-Tiefststand, während sich die Sparneigung im Vormonatsvergleich kaum verändert. Die Konsum- und Ausgabenplanung der nächsten Monate steht unter dem Eindruck des anhaltenden russischen Krieges in der Ukraine und des in dessen Folge steigenden Preisniveaus. Die Verbraucher rechnen zudem mit weiter zunehmenden Preissteigerungen. Es ist daher zu erwarten, dass sich der private Konsum in Abhängigkeit vom Verlauf des Krieges gedämpft entwickeln wird.

Auch auf die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland wirkt sich der Krieg in der Ukraine negativ aus. Das zeigte sich bereits im vergangenen Monat in den Erwartungen von Unternehmen und Verbrauchern sowie in aktualisierten Konjunkturprognosen. Während sich die Einschätzung der Unternehmen auf niedrigem Niveau stabilisiert hat, gehen die Konjunkturerwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher erneut zurück. Nahezu unverändert bleiben im Vergleich zum Vormonat hingegen die Einkommenserwartungen der Verbraucher. Allerdings liegen sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartungen der Verbraucher unter dem Vorjahresniveau.


Das Ranking der Top 10 Haushaltswarenhersteller

Quelle: Reader's Digest/Dialego

Bosch Hausgeräte ist zum vierten Mal in Folge von Konsumenten zur „Most Trusted Brand“, der vertrauenswürdigsten Marke in der Kategorie Haushaltsgeräte, gewählt worden. Auf den weiteren Plätzen folgen Miele und Siemens.

Seit 2001 ermittelt das Magazin Reader’s Digest die „Most Trusted Brands“ eines Jahres, seit 2016 arbeitet der Verlag dabei mit dem Innovations- Forschungs-Institut Dialego zusammen. Basis der Online-Studie ist jeweils eine repräsentative Gruppe von Frauen und Männern ab 18 Jahren, deren Durchschnittsalter bei 50 Jahren liegt. Bei der Durchführung gibt es eine Besonderheit: Die Marktforscher befragen ihre repräsentativ ausgewählte Konsumentengruppe ohne Vorgabe von Markennamen. Die Teilnehmer werden lediglich gebeten, diejenige Marke zu nennen, der sie in der jeweiligen Kategorie persönlich am meisten vertrauen. Das Ergebnis sei daher besonders aussagekräftig, so die Initiatoren der Studie.

Mit 29 Prozent der Gesamtnennungen lag Bosch in der Kategorie Haushaltsgeräte mit insgesamt 900 Nennungen an der Spitze – als die vertrauenswürdigste von insgesamt 101 Haushaltsgeräte-Marken. Grund für die ausgezeichnete Bewertung sei in erster Linie die hohe Qualität der Produkte, so der Wortlaut einer Pressemitteilung von Bosch. Aber auch in Sachen Kundenservice und Reputation erhielt der Hersteller Bestnoten in seiner Kategorie. Außerdem würden Bosch-Kunden die Marke auch Freunden und Familienmitgliedern uneingeschränkt weiterempfehlen.

Auf dem zweiten Platz folgt der Hersteller Miele, der 20 Prozent aller Nennungen auf sich vereinigen konnte. Platz 3 geht an Siemens mit 13 Prozent. (Siehe auch nebenstehende Tabelle)


Martin Richrath (li.) rückt an die Spitze des Vorstands und folgt damit auf Franz-Josef Hasebrink.

Foto: HZ/Mau

Der EK-Vorstandsvorsitzende Franz-Josef Hasebrink wird nach langjähriger Tätigkeit zum Jahresende planmäßig aus dem Vorstand der EK/servicegroup ausscheiden. Der jetzige Finanzvorstand, Martin Richrath, wird an die Spitze des Vorstands rücken.

Franz-Josef Hasebrink wurde 1997 in den Vorstand der EK/servicegroup in Bielefeld berufen und 2002 zum Vorsitzenden ernannt. Mit seinem Ausscheiden am 31. Dezember 2022 wird Martin Richrath, der seit 2017 das Finanzressort im Vorstand verantwortet, diese Position übernehmen.

Neu in den Vorstand wird als CFO Frank Duijst nachrücken, aktuell Bereichsleiter Financial Services. Frank Duijst ist bereits seit 2017 Mitglied der Geschäftsleitung der Gruppe. Die Entscheidungen zur Neuausrichtung des Vorstands im Zusammenhang mit der Nachfolge des Vorstandsvorsitzenden wurden bereits vor längerer Zeit getroffen. In einer ersten Phase wurden im Oktober 2021 mit Jochen Pohle und Gertjo Janssen zwei neue Vorstandsmitglieder berufen. Mit dieser zweiten Phase wird die Neuausrichtung des Vorstands abgeschlossen.

Der Vorstand der EK Gruppe wird damit ab dem 1. Januar 2023 aus folgendem Quartett bestehen: CEO (Chief Executive Officer) wird Martin Richrath, CFO (Chief Financial Officer) wird Frank Duijst, Jochen Pohle und Gertjo Janssen sind weiterhin als CRO (Chief Retail Officer) im Vorstand tätig.

Durch diese seit langem geplante Neuausrichtung des Vorstands erwarten die Verantwortlichen einen reibungslosen Übergang sowie die Fortsetzung der dynamischen Entwicklung der EK.


Grafik: GfK

Die Verbraucherstimmung hat sich im April zum zweiten Mal in Folge deutlich verschlechtert. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartungen als auch die Anschaffungsneigung müssen spürbare Einbußen hinnehmen.

So prognostiziert GfK für das Konsumklima für Mai -26,5 Punkte und damit 10,8 Zähler weniger als im April dieses Jahres (revidiert -15,7 Punkte). Dies sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für April 2022. Damit stürzt das Konsumklima auf einen neuen historischen Tiefststand und unterschreitet das bisherige Rekordtief aus dem Frühjahr 2020 während des ersten Corona-Lockdowns deutlich. Ein spürbarer Anstieg der Sparneigung im April hat diesen Absturz noch beschleunigt.

„Der Ukraine-Krieg sowie die hohe Inflation haben der Verbraucherstimmung einen schweren Schlag versetzt. Damit haben sich die Hoffnungen auf eine Erholung als Folge der Lockerungen pandemiebedingter Beschränkungen endgültig zerschlagen“, erklärt Rolf Bürkl, GfK-Konsumexperte.

Das explosionsartige Ansteigen der Energiepreise als Folge der großen Verunsicherung durch den Krieg sowie der umfangreichen Sanktionen gegenüber Russland haben auch die Einkommensaussichten der Verbraucher abrutschen lassen. Hohe Inflationsraten lassen die Kaufkraft der Konsumenten dahinschmelzen. Folglich sinkt die Einkommenserwartung im April auf -31,3 Punkte. Das sind 9,2 Punkte weniger als im März und ist der niedrigste Wert des Indikators seit fast zwanzig Jahren. Im Februar 2003 wurde zuletzt mit -32,8 Zählern ein schlechterer Wert gemessen.

Nach dem Einbruch im Vormonat muss die Konjunkturerwartung im April erneut deutliche Einbußen hinnehmen. Der Indikator verliert 7,5 Punkte und sinkt auf -16,4 Zähler. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres beträgt das Minus knapp 24 Punkte.

Im Sog sinkender Konjunktur- und Einkommenserwartungen muss auch die Anschaffungsneigung nun zum dritten Mal in Folge Einbußen hinnehmen. Mit einem deutlichen Minus von 8,5 Punkten sinkt der Indikator auf -10,6 Punkte. Das ist der niedrigste Wert seit mehr als 13 Jahren. Im Oktober 2008 – zu Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise – wurde mit -20,1 Zählern zuletzt ein schlechterer Wert gemessen.


Der Mikroplastikfilter befindet sich leicht zugänglich im Waschmittelfach.

Foto: Beko Grundig Deutschland GmbH

Grundig erweitert seine nachhaltige Produktrange und bietet Waschmaschinen mit eingebautem Mikroplastikfilter an. Die neue Technologie soll bis zu 90 Prozent der textilen Mikrofasern aus dem Waschwasser filtern, bevor diese ins Abwasser gelangen.

Bei jedem Wäschewaschen setzen Kleidung und Textilien Fasern frei, die über das Abwasser in Flüsse, Seen und Meere gelangen. Dort werden die Mikrofasern von Fischen und anderen Meeresbewohnern aufgenommen und können in die Nahrungskette gelangen. Grundig möchte diesen Verschmutzungskreislauf stoppen und bringt nach eigenen Angaben eine Weltneuheit auf den deutschen Markt: Die ersten Waschmaschinen mit integriertem Mikroplastikfilter.

Der Filter befindet im Waschmittelfach der Modelle GW7P79419W und GW7P510419W und wird automatisch aktiviert. Mehrmals während des Waschzyklus wird das Wasser durch den Mikroplastikfilter geleitet, bevor es ins Abwasser gepumpt wird. Dabei werden bis zu 90 Prozent der synthetischen Mikrofasern aus dem Waschwasser im Inneren des Filters aufgefangen, teilt das Unternehmen mit. „Für uns von Grundig beginnt Nachhaltigkeit zuhause. Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen und durch innovative Technologien und Produkte unseren Beitrag für eine nachhaltige Zukunft leisten. Mit unserer neuen, weltweit ersten Waschmaschine mit integriertem Mikroplastikfilter führen wir diesen Weg nun konsequent fort und helfen dabei, die Verschmutzung unseres Wassers durch Mikroplastik zu reduzieren“, sagt Mario Vogl, Vorsitzender der Geschäftsführung der Beko Grundig Deutschland GmbH.

Abhängig von der Wahl der Waschprogramme hält ein Mikroplastikfilter zwischen drei und sechs Monaten, bevor er gewechselt werden muss. Wann es so weit ist, zeigt die LED-Anzeige im Display des Geräts an. Der Filter darf nicht im heimischen Haus- oder Plastikmüll entsorgt werden. Für die fachgerechte Entsorgung arbeitet Grundig mit einem spezialisierten Recyclingunternehmen zusammen. Für den Verbraucher ist der Rückversand des gebrauchten Mikroplastikfilters kostenlos.


Carla Kriwet

Foto: BSH

Die Vorsitzende der Geschäftsführung und CEO der BSH, Carla Kriwet, wird das Unternehmen aus persönlichen Gründen zum 30. April 2022 verlassen und eine neue Herausforderung außerhalb der Bosch-Gruppe annehmen.

Carla Kriwet hatte am 1. Juli 2020 den Vorsitz der Geschäftsführung der BSH Hausgeräte GmbH in München übernommen und in dieser Funktion das weltweite Geschäft des Hausgeräteherstellers verantwortet.

Bis auf Weiteres wird Gerhard Dambach, seit 2019 Chief Financial Officer und Mitglied der Geschäftsführung der BSH, zusätzlich zu seinen kaufmännischen Tätigkeiten den CEO-Aufgabenbereich übernehmen. Die Nachfolge der CEO-Position wird zu gegebener Zeit bekanntgegeben.


Logo: FHG

Zum 32. Mal führte der Fachkreis Hausrat/GPK (FHG) im Zentralverband Hartwarenhandel e.V., Düsseldorf, in diesem Jahr die Partnerwahl des Fachhandels durch. Die Gewinner stehen nun fest.

Wegen der anhaltenden pandemischen Lage musste auf eine persönliche Ehrung verzichtet werden. Die drei Bestplatzierten aus jedem Sortimentsbereich erhielten ihre Urkunde zugesandt. Die Ergebnisse:

Bereich Hausrat
1. Karl Weis u. Cie. GmbH, Murr
2. Kai Europe GmbH, Solingen
3. Städter GmbH, Allendorf
Bereich Porzellan/Keramik
1. ASA-Selection GmbH, Höhr-Grenzhausen
2. KPM Berlin GmbH, Berlin
3. Dibbern GmbH, Bargteheide
Bereich Bestecke
1. Robbe & Berking Silbermanufaktur, Flensburg
2. Mono GmbH, Mettmann
3. Christofle, Saarbrücken
Bereich Glas
1. Glashütte Valentin Eisch GmbH, Frauenau
2. Ritzenhoff AG, Marsberg
3. Glaskoch-Leonardo, Bad Driburg
Bereich Geschenkartikel
1. Wendt & Kühn KG, Grünhainichen
2. Victorinox AG, Ibach-Schwyz
3. Chr. Bollweg e.K., Rietberg
Bereich Kleinelektro
1. Gebr. Graef GmbH & Co. KG, Arnsberg
2. Vita-Mix GmbH, Berlin
3. Cloer Elektrogeräte GmbH, Arnsberg


Grafik: IFH

Der Möbelmarkt kann das Umsatzhoch von 2020 nicht halten und verzeichnet 2021 mit minus 0,8 Prozent einen Rückgang des Gesamtmarktvolumens. Die Prognose für 2022 fällt mit einer Wachstumserwartung von rund zweieinhalb Prozent positiv aus.

Die Coronapandemie hat ab Frühjahr 2020 Bewegung in den Möbelmarkt gebracht und die Konzentration auf das eigene Zuhause sowie die Affinität rund um Möbelinvestitionen verstärkt. Das herausragende Umsatzergebnis der Branche von ersten Krisenjahr 2020 von rund 21,59 Milliarden Marktvolumen konnte im vergangenen Jahr allerdings nicht gehalten werden. So schließt die Möbelbranche 2021 mit einem leichten Umsatzverlust von minus 0,8 Prozent auf ein Gesamtvolumen von 21,41 Milliarden Euro ab. Aber: Verglichen mit dem Vorkrisenniveau von 2019 (20,44 Mrd. Marktvolumen) profitiert die Branche nach wie vor. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Branchenfokus Möbel des IFH Köln in Zusammenarbeit mit der BBE Handelsberatung. Nachdem 2020 alle acht Warengruppen im Plus lagen, konnten im vergangen Jahr 2021 nur Küchen- und Polstermöbel mit einer positiven Jahresbilanz abschließen.

Aufwärtstrend

Das aktuelle Marktergebnis ist insgesamt fragiler geworden. Doch auf das laufende Jahr 2022 blicken die Marktexpert:innen durchaus positiv und erwarten ein Gesamtmarktwachstum von rund zweieinhalb Prozent. „Unsere Prognosen für die Umsätze in der Möbelbranche 2022 sehen gut aus und somit sind die leichten Verluste aus 2021 eher als Intermezzo in einem allgemeinen Aufwärtstrend einzustufen. Dieser findet wie in vielen Branchen auch und vor allem online statt. Händler sollten mit ihrem Angebot hier präsent sein, ansonsten gehen wertvolle Marktchancen verloren“, so Dr. Johannes B. Berentzen, Geschäftsführer der BBE Handelsberatung, zu den Ergebnissen der Studie.


Daniel Köhn möchte die Zusammenarbeit mit den Fachhandelspartnern noch weiter intensivieren.

Foto: Electrolux

Daniel Köhn wird zum 1. Juni neuer Head of Electrical Retail (ER) bei AEG in Deutschland. Mit dem Wellbeing & SDA Bereich, den er bereits leitet, bündelt er damit zukünftig zwei der wichtigsten Vertriebsressorts unter seiner Führung.

Mit der neu geschaffenen Doppelfunktion soll die Etablierung von AEG als Premiummarke im Fachhandel konsequent fortgesetzt werden, teilt das Unternehmen mit. Daniel Köhn (45) startete seinen beruflichen Werdegang bei Candy Hoover, bevor er im Jahr 2005 zu Electrolux wechselte. Nach diversen Führungspositionen im Vertrieb stieg Köhn 2019 zum Head of Wellbeing & SDA auf. Der Bereich umfasst die Produktgruppen Bodenpflege, Kleingeräte, Luftreiniger, Klimageräte und Zubehör. Martin Runschke (41), der den AEG Elektrohandel seit Anfang 2019 leitet, nimmt zum 1. Juni eine neue Führungsposition innerhalb der Electrolux Group wahr und wird General Manager in Südkorea.

„Wir freuen uns sehr, mit Daniel Köhn menschlich wie fachlich die perfekte Besetzung für die zukünftige Leitung unseres Elektrohandels gefunden zu haben. Neben seinem ausgewiesenen Know-how und seinen hervorragenden Marktkenntnissen spricht zudem für ihn, dass er unseren Partnern im Elektrohandel bereits seit vielen Jahren ein bekanntes Gesicht ist. Wir setzen damit weiterhin auf Kontinuität und langjährige Expertise und bieten unseren Partnern in einem volatilen Marktumfeld Stabilität und Verlässlichkeit“, erklärt Michael Geisler, Geschäftsführer der Electrolux Hausgeräte GmbH, an den Köhn in seiner neuen Funktion berichten wird.

Daniel Köhn freut sich auf seine neue Aufgabe: „AEG hat sich in den vergangenen Jahren dank nachhaltiger Innovationen fest unter den Topmarken im Elektrohandel etabliert. Diesen Weg möchte ich mit meinem Team konsequent fortsetzen und die Zusammenarbeit mit unseren Fachhandelspartnern noch weiter intensivieren.“


Die letzte Ausgabe der IFA fand 2020 als hybride Veranstaltung statt.

Foto: Messe Berlin

Einzelhändler aus der ganzen Welt haben ihre Teilnahme an der IFA 2022 in Berlin angekündigt. Für viele die erste Gelegenheit, um wieder persönlich mit Marken und Herstellern der Consumer- und Home Electronics Branche in Kontakt zu treten.

Handelsgruppen und Einzelhändler wollen die Veranstaltung, die vom 2. bis 6. September stattfindet, nutzen, um sich bestmöglich auf die neuen Erwartungen der Verbraucher in einer Zukunft nach der Pandemie vorzubereiten.

„Die IFA Berlin 2022 könnte zu keinem besseren Zeitpunkt stattfinden: Unsere Veranstaltung bietet Marken und Einzelhändlern eine dringend benötigte und perfekt getimte groß angelegte Plattform, um die Verbindung zwischen Industrie, Handelspartnern und Verbrauchern weltweit neu zu beleben", sagt Jens Heithecker, IFA Executive Director und Executive Vice President der Messe Berlin Group. „In diesem Jahr wird die IFA ihre Rolle als wichtige Plattform für den globalen Handel wieder aufnehmen. Aus den Gesprächen mit unseren Handelspartnern wissen wir, dass sie zur IFA kommen müssen und wollen - in diesem Jahr mehr denn je."


Mit ihrem Bügelsurfbrett wartet die Kunstfigur Tamara auf die perfekte Welle.

Foto: Nicole Giesa

Im Rahmen der Shootings für ihre Fotokunstreihe „Pandemiclife“ hat Nicole Giesa für ihre bunten und skurrilen Bilder auch ein Wenko-Bügelbrett abgelichtet. Aus dem ersten Kontakt hat sich eine Zusammenarbeit ergeben.

Die Sehnsucht nach Freiheit, Abenteuern und sozialen Kontakten während des Pandemie-Lockdowns – das sollen die Fotos von Nicole Giesa auf humoristische und liebevolle Art widerspiegeln. Das Bügelbrett von Wenko nimmt hier einen besonderen Platz ein. Direkt nach den ersten Shootings hat Nicole Giesa Kontakt zum Hildener Hersteller von Haushaltswaren aufgenommen. Das war der Startschuss für eine Kooperation: Nicole Giesa wird noch in diesem Jahr ausgewählte Produkte für das Unternehmen inszenieren und fotografieren.

Die Werke werden im Laufe des Jahres noch an mehreren Orten zu sehen sein. Den Auftakt bildete die Ausstellung „Wanderlampe Wanda und Pandemiclife“ in der Münchener Glyptothek. 100 Gäste aus ganz Deutschland besuchten die Vernissage, die Wenko als Sponsor begleitete. Die Wirkung der außergewöhnlichen Inszenierung des Wenko Bügelbretts und in weiteren Fotos auch der LED-Duschstange überraschte auch Wenko-Chef Niklas Köllner: „Es ist erstaunlich, wie viel künstlerisches Potenzial in unseren Produkten schlummert. Wir sind geradezu verliebt in Nicole Giesas Werke. Und unser Bügelbrett in der renommierten Glyptothek neben antiken Statuen zu sehen, war schon eine große Ehre und ein ganz besonderes Erlebnis.“


Die Handelspartner erhalten für die Aktion ein PoS-Toolkit.

Foto: Mepal

Die erstmalige Auflage einer Limited Edition verbindet Mepal jetzt mit einer weiteren Premiere: Das niederländische Unternehmen führt zum ersten Mal einen Wettbewerb für seine Handelspartner durch.

Die neue „Mepal Vibe“-Kollektion ist als Limited Edition von April bis September 2022 zu haben. Die bunte Serie, die Pastelltöne mit kräftigen Farbakzenten kombiniert, umfasst ausgewählte Produkte für unterwegs. Mepal verbindet diese Produktlinie nun mit dem ersten Schaufenster- und PoS-Wettbewerb für seine Handelspartner in Deutschland, Österreich und Luxemburg. Egal ob eine Fläche im Verkaufsraum, ein Warentisch oder eben ein Schaufenster, teilnahmeberechtigt sind alle Dekorationen, die „Mepal Vibe“ in Szene setzen. Zu den beiden abgestuften Warenpaketen erhalten die Handelspartner für die Aktion ein PoS-Toolkit, das verschiedene Poster, einen gelabelten Kubus sowie einen Aufsteller enthält. Weiteres Material steht den Handelspartnern auch in der Mepal-Bilddatenbank zur Verfügung. Hier lassen sich Bildmotive oder auch Videos für die Dekoration ebenso wie für den Einsatz in den Social Media-Kanälen abrufen.

Einsendeschluss für die Fotodokumentation der Umsetzung ist der 30. Juni 2022, danach entscheidet die Mepal-Jury über die Gewinner. Die besten drei „Mepal Vibe“-Präsentationen im Handel prämiert das Unternehmen mit Warengutscheinen.


Diane Kruger: „WMF ist eine Marke, die mich von Kindheitstagen an begleitet und die ich seit jeher mit Qualität und ikonischem Design verbinde.“

Foto: WMF

Mit der Serie „Perfection“ steigt WMF wieder in den Markt für Kaffeevollautomaten für den privaten Bereich ein. Die begleitende Kampagne ist Unternehmensangaben zufolge die größte der Firmenhistorie. Prominenter Mittelpunkt ist Hollywood-Schauspielerin Diane Kruger.

Mit der deutsch-amerikanischen Schauspielerin Diane Kruger hat sich WMF für den Launch der Kaffeevollautomatenserie „Perfection“ hochkarätige Unterstützung an die Seite geholt. „Mit Diane Kruger haben wir die perfekte Person gefunden, denn sie verkörpert und repräsentiert die Werte unserer Marke rundum: zeitlos und elegant, anspruchsvoll und kosmopolitisch, mutig, aber auch nahbar. Diane Kruger verleiht unserem Produkt ein starkes Gesicht mit hohem Wiedererkennungswert und positioniert die Marke auf Premium-Niveau“, so Kilian Manninger, President Consumer BU WMF GmbH. Auch Diane Kruger schätzt die Zusammenarbeit mit der Traditionsmarke: „WMF ist eine Marke, die mich von Kindheitstagen an begleitet und die ich seit jeher mit Qualität und ikonischem Design verbinde. Ich freue mich daher sehr, das Gesicht der WMF Kampagne zu sein.“

Aufmerksamkeitsstark

Den Marktstart der neuen Kaffeevollautomaten für den privaten Bereich unterstützt WMF mit einer umfangreichen 360°-Medienkampagne und dem Claim „Kaffeegenuss für all Ihre Sinne“. Die globale Multimedia-Kampagne mit Diane Kruger läuft ab 2. Mai und wird durch ein Launch-Konzept mit kreativen Assets an relevanten Touchpoints zum Leben erweckt. So wird ein TV-Spot reichweitenstark und breitflächig ausgestrahlt. Zusätzlich sorgen digitale Werbemaßnahmen für Aufmerksamkeit. Die Kampagnenmotive verbinden puristische Eleganz mit Sinnlichkeit und setzen einen starken Akzent für den neuen WMF Markenauftritt, der im September 2021 gelauncht wurde, teilt das Unternehmen mit. Diese werden zeitgleich auf der Website und den digitalen Kanälen von WMF gespielt sowie am PoS eingesetzt. Auch der Fachhandel wird mit einem breiten Angebot an Präsentationsmöglichkeiten ausgestattet.

WMF bietet auch Schulungen für die neuen Kaffeevollautomaten an. Ergänzend zu persönlichen Schulungen hält die WMF Training Academy App Basis-Wissen und Step-by-Step Video-Erklärungen bereit – ein Highlight ist die Option eines virtuellen Augmented Reality Erlebnisses.


Ideen für den PoS zeigt das Village, hier auf der diesjährigen Winter-Nordstil.

Foto: Messe Frankfurt/Jean-Luc Valentin

Nach einer gelungenen Winter-Nordstil kann die Veranstalterin für die Sommer-Ausgabe der Orderplattform, die vom 23. bis 25. Juli in Hamburg stattfindet, bereits jetzt einen Ausstellerzuwachs verzeichnen.

So liegt der Anmeldestand zum jetzigen Zeitpunkt bereits zehn Prozent über der Teilnehmerzahl der letzten Sommer-Nordstil, teilt die Veranstalterin mit. „Die Resonanz auf die kommende Sommer-Nordstil zeigt das Bedürfnis nach persönlichen Begegnungen. Es zeichnet sich ab, dass die Händler – gegenüber dem vergangenen Sommer – nicht nur ein breiteres Angebot erwarten dürfen, sondern auch wieder viele praktische Tipps und Trends im Nordstil-Forum“, so Susanne Schlimgen, Leiterin Nordstil.

Neben Neuheiten und angesagten Trends aus den Bereichen Haus & Garten, Stil & Design, Küche & Genuss, Geschenke & Papeterie sowie Schmuck & Mode bietet die Orderplattform mit den „Buddelhelden“, den „Nordlichtern“ und dem „Village“ jede Menge Sonderpräsentationen und dank ihres umfangreichen Rahmenprogramms viel Know-how und Networking. Auch das Nordstil-Forum ist mit Vorträgen und Trendpodesten wieder zurück an Bord.


Mona Hassan

Foto: Texet GmbH

Die Texet GmbH blickt auf eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung in den letzten Jahren zurück und erweitert aus diesem Grund den Customer Service: Seit dem 1. Februar 2022 verstärkt Mona Hassan das Team in Bochum.

Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der schwedischen New Wave Group und verantwortlich für den Vertrieb der Marken Kosta Boda, Orrefors, Sagaform, ByOn, Vakinme und Victorian in Deutschland und Österreich.

Neben der Betreuung von Kundenanfragen und Kundenbestellungen ist Mona Hansen (28) auch Ansprechpartnerin im neuen Showroom. In der denkmalgeschützten Altbauvilla können Handelspartner und interessierte Neukunden das komplette Sortiment der schwedischen Lifestyle- und Designmarken erleben.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir eine E-Commerce erfahrende Mitarbeiterin gewinnen konnten, die unser Team hervorragend bereichert. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir die Kunden noch mehr für swedisch Lifestyle begeistern und unser neuer Showroom kann hier neue Akzente in der Kundenansprache setzen“, so Sandra Deppen, Verkaufsleiterin der Texet GmbH.


In den Miele Pioneers Camps erhalten die Mitarbeitenden eine umfangreiche Betreuung, um eine Geschäftsidee zu validieren und zu etablieren.

Foto: Miele

Innovationen sind ausschlaggebend für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens. Meist wird dabei das große Potenzial der eigenen Mitarbeitenden übersehen. Mit seinem neuen Intrapreneurship-Programm will Miele dieses Potenzial zukünftig erschließen.

Das Ziel von Intrapreneurship-Programmen ist, unternehmerisches Denken und Handeln innerhalb der Belegschaft zu stärken und zu fördern. So auch bei Miele, wo Mitarbeitende zukünftig eigenverantwortlich ihre Geschäftsideen verfolgen können, die anschließend entweder in einer neuen Organisationseinheit oder als Ausgründung in einem separaten Unternehmen umgesetzt werden. Verankert ist das Programm in der Business Unit New Growth Factory. „Jeder Miele-Mitarbeitende kann mitmachen“, erklärt Dr. Ina Nordsiek, Director Intrapreneurship in der Business Unit New Growth Factory. „Die Idee kann dabei Hardware, Software oder ein Service Business Model umfassen und sich sowohl auf das B2C- als auch auf das B2B-Geschäft beziehen. Teams, die eine gemeinsame Geschäftsidee verfolgen, werden von uns in unseren Miele Pioneers Camps betreut.“

Großes Interesse

Über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich bereits über die Teilnahme informiert – an einer konkreten Idee arbeiten momentan 40 Mitarbeitende. Um die Teams bestmöglich zu unterstützen, enthält das Pioneers Camp, das zweimal im Jahr startet, unter anderem wöchentliche Coachingsessions sowie Trainings im Bereich Produktentwicklung, Geschäftsaufbau und Teamentwicklung. Mindestens acht Monate lang werden die Teams für einen Teil ihrer Arbeitszeit freigestellt und können einen vorher definierten Betrag in die Verwirklichung investieren. Während dieser Zeit müssen die Teams bestimmte Erfolge abschließen, um mit ihrem Vorhaben weitermachen zu dürfen. Dazu gehören unter anderem auch Präsentationen vor der Miele-Geschäftsleitung. „Jede angenommene Idee wird bei einer erfolgreichen Absolvierung des Programms entweder mit dem Aufbau einer entsprechenden internen Organisation unterstützt oder professionell begleitet, um anschließend als eigenständiges Unternehmen zu wachsen“, so Nordsiek.


Martin Groß-Albenhausen: „Der Blick auf den Umsatz zeigt nicht, wie unterschiedlich die Unternehmen der Branche dieses Jahr erleben.“

Foto: bevh

Die deutschen Verbraucher shoppen weiter online, die Auswirkungen des Ukrainekrieges haben die Umsatzentwicklung jedoch auch im E-Commerce massiv gebremst, berichtet der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh).

Dank starker Umsätze im Nach-Weihnachtsgeschäft konnte der E-Commerce im 1. Quartal dieses Jahres noch ein Plus von 8,2 Prozent auf 23 Mrd. Euro (Vorjahr: 21,1 Mrd. Euro) verzeichnen (vor Kriegsbeginn: +11,5 %, danach; +2,3 % zum Vorjahresquartal).

„Der Blick auf den Umsatz zeigt nicht, wie unterschiedlich die Unternehmen der Branche dieses Jahr erleben“, erläutert Martin Groß-Albenhausen, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer des bevh. „Es gibt Onlinehändler, die weiterhin wachsen, und es gibt andere, die im zweistelligen Prozentbereich Umsatz abgeben. Es gibt Unternehmen, die Versorger oder Lieferant von dringend benötigten Gütern sind und deshalb mehr Nachfrage erfahren, und solche, deren Sortiment für die Menschen aktuell kaum relevant erscheint. Diese schwer planbare Situation wird durch spürbare Störungen im Nachschub und ungebremsten Anstieg der Kosten für zahlreiche Rohstoffe, für Transportleistungen, Verpackungen, Energie oder andere Betriebskosten erschwert.”

Trend bleibt ungebrochen

„Mit Blick auf das gesamte Quartal haben die Kundinnen und Kunden ungebrochen im E-Commerce eingekauft. Weder shoppen jetzt weniger Menschen im Internet, noch lässt sich beobachten, dass einzelne Altersgruppen oder einkommensschwache Personen ihr Einkaufsverhalten im Onlinehandel verändert hätten. Das volle Ausmaß der Verbraucherverunsicherung – aufgrund der Kriegshandlungen mit ihren absehbaren Auswirkungen auf Wirtschaft und Beschäftigung, auf Preise und Versorgung auch in Deutschland – wird sich aber erst in den kommenden Monaten mit den Mitteln der Marktforschung detailliert nachzeichnen lassen”, so Martin Groß-Albenhausen.


Almuth Schult (mitte, vorn), neue Markenbotschafterin von Euronics

Foto: Euronics

Die Handelskette Euronics will als Sponsoringpartner des UEFA Women’s Football herausragende Kundennähe und Leidenschaft für den Frauenfußball demonstrieren. Dazu wird eine 360°-Kampagne mit Nationaltorhüterin und Markenbotschafterin Almuth Schult gestartet.

Euronics hat die aktuell wohl bekannteste und erfolgreichste deutsche Fußballerin Almuth Schult als Markenbotschafterin gewonnen und sie ins Zentrum einer neuen, deutschlandweiten Kampagne gestellt. Den Rahmen für die Kooperation bildet das laufende Engagement der Handelsgruppe für den Frauenfußball. Die internationale Verbundgruppe, zu der auch Euronics Deutschland gehört, hatte bereits im vergangenen Jahr einen Vierjahres-Sponsoringvertrag mit der UEFA abgeschlossen. Flankiert wird die multimediale Kampagne mit der Profisportlerin von einer fünfteiligen Podcastreihe, die kurzweilige Gespräche und gesellschaftsrelevante Themen verspricht.

Im Mittelpunkt der Marketing-Maßnahmen stehen zwei kurze Image-Spots, in denen auf humorvolle Art und Weise die Interaktion zwischen dem Euronics Fachverkäufer und Almuth Schult als Kundin inszeniert wird. Dabei soll eine große Stärke der Euronics deutlich werden: die Nähe zu den Kunden – und die Bereitschaft, auch die „Extrameile“ für den Kunden zu gehen. Neben der vertrauensvollen Kundenbeziehung transportiert der Spot zudem, wie stolz man bei Euronics darauf ist, den Frauenfußball zu unterstützen. „Ich freue mich sehr, Markenbotschafterin von Euronics zu sein. Es ist nicht selbstverständlich als Fußballerin in Deutschland einen so großen Partner zu haben. Die Fachmärkte und Fachgeschäfte von Euronics zeichnen sich durch Regionalität und vertrauensvollen Service aus, worauf ich selbst viel Wert lege“, so Almuth Schult über ihre Kooperation mit Euronics.


Renate Höfer und Sohn Martin Höfer als ihr Nachfolger in der Geschäftsführung von Beurer Austria

Foto: Beurer

Staffelübergabe bei Beurer Austria: Nach acht Jahren in der Geschäftsführung verabschiedet sich Renate Höfer in den Ruhestand und übergibt die Leitung an ihren Sohn Martin Höfer. Am 1. April 2022 hat er seine neue Position offiziell angetreten.

Seit der Gründung der österreichischen Beurer Tochter im Jahr 2014 ist Renate Höfer fester Bestandteil der Führungsspitze dort. Unter ihrer Leitung konnte der Umsatz hier verdoppelt werden. Das fünfköpfige Team ist zuverlässiger Ansprechpartner vor Ort und kümmert sich um alle Kunden- und Vertriebsbelange des deutschen Anbieters in Österreich.

„Wir danken Renate Höfer von Herzen für ihren tollen Einsatz in all den Jahren. Sie hat Beurer Österreich von Beginn an mit aufgebaut und erst zu dem erfolgreichen Teil unseres Unternehmens gemacht, der er heute ist. Unsere Produkte sind dank ihres großen Engagements aus dem österreichischen Markt nicht mehr wegzudenken. Ihr Nachfolger wird mit ebenso viel Spaß und Motivation die Geschäfte leiten und Beurer mit seiner Branchenerfahrung auf Wachstumskurs halten“, so Beurer Geschäftsführer Sebastian Kebbe.

Martin Höfer ist bereits seit 2016 im Unternehmen tätig und hat alle relevanten Bereiche durchlaufen. So konnte er sowohl Erfahrungen im Fachhandel als auch im Großhandel sammeln. Zuletzt war er als Gebietsleiter für viele Großkunden im medizinischen Bereich zuständig. 


Leckerer Smoothie aus ollen Möhren

Foto: Braun

Die Haushaltsgerätemarke Braun setzt sich mit der Kampagne „Ein Herz für krummes Obst und Gemüse“ online und im stationären Handel gegen unnötige Lebensmittelverschwendung ein. Die Aktionen laufen seit dem 1. April für insgesamt sechs Wochen.

„Bereits im letzten Jahr haben wir den Food Overshoot Day ins Leben gerufen, um auf die Lebensmittelverschwendung aufmerksam zu machen. Dieser Symboltag markiert den Zeitpunkt, ab dem man bis zum Ende des Jahres von den Lebensmitteln leben könnte, die innerhalb eines Jahres in Privathaushalten entsorgt werden“, erläutert Hwa-Youl Kim, Brand Managerin Braun. „Mit der neuen Kampagne gehen wir noch einen Schritt weiter und holen die Verbraucherinnen direkt dort ab, wo die Entscheidung für oder gegen krummes Gemüse fällt – im Lebensmitteleinzelhandel. Wir freuen uns sehr über die gelungene Zusammenarbeit mit den Globusmärkten.“

Im Zuge der Kampagne finden Verbraucherinnen aufmerksamkeitsstarke Displays in den Obst- und Gemüseabteilungen ihrer Globus-Märkte in Neustadt, Freilassing und Kaiserslautern, die dazu aufrufen, Lebensmitteln, die vielleicht nicht vollkommen makellos sind, die Chance zu geben, etwas richtig Leckeres zu werden. Neben dem Gemüse und Obst stehen an den Displays die Stab-, Stand- und Handmixer sowie Zitruspressen von Braun bereit, um die Lebensmittel zu verarbeiten. Zudem sind Verkostungen vor Ort geplant, bei denen man die Braun-Produkte in Action erlebt.

Zusätzliche Anreize setzt Braun mit einer Gewinnspielaktion, bei der Teilnehmende die Chance auf ein E-Bike der Marke CUBE im Wert von mehr als 3.000 Euro oder eines von 100 Kochbüchern der „Zero Waste Küche“ von Sophia Hoffmann winkt. Die Aktionen im Lebensmitteleinzelhandel, die ab dem 1. April für sechs Wochen laufen, werden von Online-Maßnahmen und einer umfangreichen Social Media-Kampagne auf Instagram und Facebook begleitet.

 


Lars Schubert ist neuer Chief Operating Officer der BSH Hausgeräte GmbH und Mitglied der Geschäftsführung.

Foto: BSH

Die BSH Hausgeräte GmbH (BSH) hat im Geschäftsjahr 2021 einen Rekordumsatz erzielt. 15,6 Mrd. Euro Umsatz im Jahr 2021 bedeuten ein Wachstum von 12 Prozent gegenüber Vorjahr, wechselkursbereinigt ist dies ein Plus von 14 Prozent.

„Ich freue mich, dass es uns 2021 trotz zahlreicher Herausforderungen gelungen ist, erneut ein Rekordergebnis zu erzielen, und bedanke mich herzlich für den großartigen Einsatz unserer Mitarbeitenden weltweit“, sagte Dr. Carla Kriwet, CEO und Vorsitzende der Geschäftsführung der BSH Hausgeräte GmbH. „Wir wissen aber, dass die globalen Ereignisse unser Geschäft im laufenden Jahr weiterhin beeinflussen werden – neben der dramatischen Situation in der Ukraine sind diese die noch nicht überwundene Corona-Pandemie, instabile Lieferketten sowie die Halbleiter-Knappheit.“

Die BSH konnte im Geschäftsjahr 2021 ihre Umsätze in allen Regionen deutlich steigern. Der Hersteller profitierte eigenen Angaben zufolge von der weltweit unverändert hohen Nachfrage nach hochwertigen Hausgeräten, seinem starken, globalen Markenportfolio sowie innovativen, digitalen Services für Konsumentinnen und Konsumenten.

Stärkster Umsatztreiber im Geschäftsjahr 2021 war die Produktkategorie Kälte mit einem Zuwachs von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, gefolgt von der Produktkategorie Kochen (Backöfen +14%, Kochfelder und Ventilation +13%). Bei der Wäschepflege wuchs der Umsatz um 9,0 Prozent. Spülen konnte um 7,0 Prozent zulegen. Positiv entwickelten sich auch die Kleingeräte (Consumer Products) wie Kaffeevollautomaten, Küchenmaschinen und Staubsauger mit 9,0 Prozent Wachstum. Das Serviceangebot des Kundendienstes der BSH erzielte ebenfalls einen um vier Prozent höheren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr.

Eine Personalie gab es noch zu verkünden: Seit 1. April 2022 ist Lars Schubert neuer Chief Operating Officer der BSH Hausgeräte GmbH und Mitglied der Geschäftsführung. Lars Schubert folgt auf Dr. Silke Maurer, die das Unternehmen Ende März 2022 verlassen hat. Zuvor war Schubert Chief Technology Officer und Mitglied der Geschäftsführung der BSH in China.


Auf die Frage „Wie häufig nutzen Sie die folgenden Zahlungsarten bei stationären Einkauf, wenn Sie dort kontaktlos bezahlen?“ wurde anteilig so geantwortet.

Grafik: ECC Köln

Die neue Paymentstudie des ECC Köln zeigt: Das Smartphone hat sich nicht nur beim Online-, sondern auch beim stationären Shopping etabliert. Größte Pluspunkte: Bequemlichkeit und Einfachheit.

Immer und überall dabei – rund die Hälfte der Konsumenten (53 %), die sich überwiegend online informieren, wählt dabei das Smartphone, weil es immer zur Hand ist. Mittlerweile shoppt der Großteil der Kunden (85 %) online regelmäßig über das Mobiltelefon. Aber nicht nur beim Onlineshopping, sondern auch im stationären Geschäft steigt die Relevanz des Smartphones. Schon heute bezahlt jeder dritte Verbraucher (32 %) zumindest gelegentlich kontaktlos per Smartphone. Die neue „ECC Paymentstudie Vol. 26“ des ECC Köln untersucht die Rolle des Smartphones beim (Online-)Shopping und zeigt mit ihren Ergebnissen, dass das sogenannte Smartmonnaie längst im Einkaufsalltag angekommen ist.

Nicht nur online, sondern auch am Point-of-Sale (POS) gewinnt das Smartphone an Relevanz. Zwar dominiert beim mittlerweile weit verbreiteten kontaktlosen Bezahlen nach wie vor die Karte (95 %), jedoch bezahlt knapp ein Fünftel der Konsumenten (18 %) bereits heute regelmäßig mit dem Smartphone an der Ladenkasse. 59 Prozent wollen darüber hinaus zukünftig (viel) häufiger mit dem Smartphone zahlen. Jeder fünfte Konsument würde es sogar begrüßen, überall mit dem Smartphone bezahlen zu können (21 %).

Auch über das Bezahlen hinaus wird das Smartphone im stationären Handel vielseitig genutzt. Sei es für das Verwalten von Bonuskarten (57 %), das Abrufen von Gutscheinen (56 %) oder die allgemeine Verwaltung von Mitgliedschaften in Kundenprogrammen (55 %). Weniger häufig wird hingegen der vielfach diskutierte digitale Kassenzettel genutzt (34 %). Besonders onlineaffine Kunden nutzen digitale und vernetzte Angebote erwartungsgemäß signifikant häufiger als der Durchschnitt.


Michael Schuld

Foto: Mediamarkt Saturn

Die Elektronik-Fachmarktkette Mediamarkt Saturn hat ab April einen neuen Marketingchef. Michael Schuld kommt von der Telekom und wird die Position des Chief Commercial & Marketing Officer bekleiden.

Michael Schuld kommt von der Telekom Deutschland GmbH, wo er seit 1997 in unterschiedlichen Positionen aktiv war. Zuletzt war Schuld bei den Bonnern als Leiter Business Unit TV & Entertainment (Magenta TV) tätig. „Nach 25 erfolgreichen Jahren bei der Deutschen Telekom startet Michael Schuld Mitte April als neuer Chief Commercial & Marketing Officer bei Mediamarkt Saturn. Er wird die Themen Brand, Marketing und Category Management verantworten. Mit der Bündelung dieser Aufgaben in einer Funktion stärken wir unseren unternehmensweit einheitlichen Markenauftritt weiter und richten unsere Partner- und Produktstrategie noch enger an den Anforderungen unserer Kunden aus“, lässt Ceconomy-CEO Karsten Wildberger auf der Plattform Linkedin wissen.


Lee Cumberland

Foto: Bauknecht

Lee Cumberland übernimmt ab 1. April 2022 die Verantwortung für den Kundenservice der Region Northern Europe der Whirlpool Corporation. Er folgt in dieser Funktion auf Nora Haug, die nach zwölf Jahren das Unternehmen verlässt.

Als Head of Consumer Service Northern Europe wird Lee Cumberland mehreren Ländern, darunter Deutschland, vorstehen und als Teil des Northern Europe Management Teams bei Whirlpool direkt an Marco Bellinzona, Consumer Service EMEA Senior Director, berichten. Neben Deutschland ist Cumberland ab April für den Consumer Service in Österreich, der Schweiz, Belgien und Luxemburg, Niederlande sowie Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland verantwortlich.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Lee Cumberland einen erfahrenen und sehr geschätzten Kollegen an der Spitze des Northern European Team begrüßen dürfen“, sagt Jens-Christoph Bidlingmaier. „Ein exzellenter Kundenservice ist das Aushängeschild jedes Unternehmens und wir möchten unsere Kund:innen nicht nur mit unseren Hausgeräten überzeugen, sondern auf der gesamten Customer Journey begleiten und diese so angenehm und ansprechend wie möglich gestalten.“

Lee Cumberland ist bereits seit 2004 Teil der Whirlpool Corporation. Hier bekleidete er verschiedene Positionen innerhalb der Consumer Service Organisation in Großbritannien. Im Jahr 2017 wurde er zum UK & Ireland Contact Center Senior Operations Manager ernannt und im Jahr 2019 erweiterte er seinen Verantwortungsbereich auf die breiteren EMEA Contact Centre Operations. Derzeit absolviert er einen Executive MBA an der University of Birmingham.


Sodastream will zusammen mit David Hasselhoff Meeresschildkröten retten.

Foto: Sodastream

Wassersprudlerhersteller Sodastream startet am 30. März seine Kampagne zum Earth Day 2022 zusammen mit Baywatch-Star David Hasselhoff. Damit will das Unternehmen eine weitere, wichtige Botschaft für den Schutz der Umwelt verbreiten.

Im Rahmen der langjährigen Mission von Sodastream, Einwegplastikmüll zu reduzieren und zu verhindern, dass dieser im Meer landet, hat sich das Unternehmen mit „SEE Turtles“ zusammengetan – einer NGO, die sich weltweit für den Schutz von Meeresschildkröten einsetzt. Meeresschildkröten sind wichtige Lebewesen in den Ozeanen, ohne die das natürliche Gleichgewicht im Meer gestört werden könnte. Mit dieser Kampagne gibt Sodastream bekannt, für jeden weltweit im April verkauften Wassersprudler eine Baby-Meeresschildkröte zu retten. Das bedeutet, ein Teil des Erlöses jedes weltweit im April verkauften Wassersprudlers wird an „SEE Turtles“ gespendet. David Hasselhoff ist die bekannte Figur aus Film und Fernsehen, mit dessen Hilfe die Kampagne mehr Aufmerksamkeit gewinnen soll.

„Weil es Teil unseres Versprechens an die Umwelt und unserer Verantwortung gegenüber unserem Planeten ist, suchen wir immer nach Möglichkeiten, etwas besser zu machen“, kommentiert Karin Schifter-Maor, Global CMO von Sodastream: „In diesem Jahr haben wir einen weiteren Schritt in diese Richtung unternommen, und zwar mit unserer bisher größten Kampagne zum Earth Day, die sich über den gesamten Monat April erstrecken wird, sodass wir bei Sodastream tatsächlich den ‚Earth Month‘ zelebrieren. Mit dieser 360°-Kampagne fordern wir die Menschen nicht nur auf, die Ozeane vor Einwegplastikmüll zu bewahren, sondern geben ihnen auch die Möglichkeit, gefährdete Baby-Meeresschildkröten auf der ganzen Welt zu retten."

Sodastream hält eigenen Angaben zufolge an seinem Commitment des vergangenen Earth Days fest, bis 2025 weltweit 78 Milliarden und in Deutschland 28,5 Milliarden Einwegplastikflaschen einzusparen.


Die Anschaffungsneigung verliert im März nur sehr moderat.

Foto: HZ/P.Nierhoff

Der Krieg in der Ukraine hinterlässt auch bei der Verbraucherstimmung der Deutschen deutliche Spuren und führt im März zu einer erheblichen Eintrübung. Während die Anschaffungsneigung gegenüber dem Vormonat moderate Einbußen verzeichnet, brechen die Konjunktur- und Einkommensaussichten ein.

So prognostiziert die Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) für das Konsumklima für April -15,5 Punkte und damit sieben Zähler weniger als im März dieses Jahres (revidiert -8,5 Punkte). Damit setzt sich der Abwärtstrend des Konsumklimas nicht nur fort, sondern wird erheblich beschleunigt. Ein deutlicher Anstieg der Sparneigung im März verstärkt die Abwärtsbewegung weiter.

Die Eintrübung manifestiert sich besonders bei den Einkommensaussichten der Bundesbürger, die im März gegenüber dem Vormonat 25 Punkte verlieren und auf -22,1 Punkte abrutschen. Das ist der niedrigste Wert seit Januar 2009, als infolge der Finanzkrise der Einkommensindikator auf -22,9 Zähler zurückging. Durch die stark gestiegenen Preise für Gas, Heizöl und Benzin sehen die Verbraucher ihre Kaufkraft dahinschmelzen.

Nach zwei Anstiegen in Folge muss – ähnlich der Einkommenserwartung – auch die Konjunkturerwartung im März einen Einbruch hinnehmen. Der Indikator verliert 33 Punkte und fällt damit auf -8,9 Punkte. Ein niedrigerer Wert wurde zuletzt während des ersten pandemiebedingten Lockdowns im Frühjahr 2020 gemessen (Mai 2020: -10,4 Punkte).

Im Gegensatz zu den Konjunktur- und Einkommensaussichten verliert die Anschaffungsneigung im März nur sehr moderat. Der Indikator sinkt um 3,5 Zähler und weist aktuell -2,1 Punkte auf. Ein niedrigerer Wert wurde zuletzt vor knapp zwei Jahren mit -4,6 Punkten im April 2020 gemessen. Erfahrungsgemäß reagiert die Anschaffungsneigung auf die steigenden Preise negativ. Vor allem der Benzinpreis als wichtiger Signalpreis spielt in diesem Zusammenhang eine signifikante Rolle, da Verbraucher ihn im Alltag kontinuierlich monitoren und sofort entsprechend reagieren können.


Leopold Grupp: „Wir wollen der Welt unser Gesicht und unsere Fähigkeiten zeigen.“

Foto: Stölzle

Im Januar 2022 hat Leopold Grupp die Geschäftsführung des Traditionsunternehmens Stölzle Lausitz übernommen. Gemeinsam mit dem technischen Geschäftsführer Ronald Brieger lenkt er als CEO die Geschicke des Unternehmens.

Der 32-jährige Leopold Grupp studierte technische Mathematik an der TU Wien und absolvierte im letzten Jahr seinen MBA an der „INSEAD“ in Frankreich. Die Glasherstellung in der Lausitz zählt seit weit über hundert Jahren zu den bedeutendsten und traditionsreichsten Standorten in Europa. Grupp, der zur Eigentümerfamilie gehört, will diese Tradition fortsetzen und Stölzle Lausitz in allen Märkten präsent machen. Die Voraussetzungen sind durch die Qualität der Produkte sowie durch die Stärke und Passion der Mitarbeiter gegeben. „Wir wollen die Welt auf uns Neugierig machen. Wir können viel und ich freue mich darauf, dies gemeinsam mit den Menschen hier vor Ort der Welt zu zeigen“, beschreibt der neue Geschäftsführer die Zielsetzung. Und weiter: „Wir wollen der Welt unser Gesicht und unsere Fähigkeiten zeigen.“

Leopold Grupp ist Teil der 7. Generation des Familienunternehmens und tritt in seiner Position als neuer Geschäftsführer die Nachfolge von Johann Nagl an, der bereits letztes Jahr in den Ruhestand gegangen ist.


Beim „Evidence ECOdesign“ Kaffeevollautomaten finden unter der Kaffeedüse auch zwei Tassen gleichzeitig Platz.

Foto: Krups

Der Hersteller Krups bringt mit dem neuen „Evidence ECOdesign“ Kaffeevollautomaten ein besonders umweltfreundliches Gerät auf den Markt und greift damit ein hochaktuelles und wichtiges Thema auf: Nachhaltigkeit.

Bei dem neuen „Evidence ECOdesign“ Kaffeevollautomaten werden 62 Prozent der Kunststoffkomponenten aus recyceltem Kunststoff gefertigt. Das Gehäuse, die Halterung für die Kaffeedüse, die Abtropfschale sowie der Tresterbehälter bestehen sogar zu 100 Prozent aus recyceltem Material. Dadurch ist Krups eigenen Angaben zufolge in der Lage, seine CO2-Emissionen um zwölf Prozent zu senken und reduziert seinen ökologischen Fußabdruck deutlich. Auch in Bezug auf die eingesetzte Elektronik im Produktionsprozess zeigt Krups nachhaltiges Engagement – ein besonders wichtiger Bereich, der 20 Prozent der freigesetzten Emissionen ausmacht! Im Vergleich zu herkömmlichen Geräten, fertigt Krups die neuen Geräte mit reduzierten elektrischen Komponenten, ohne dabei Kompromisse auf Leistung und Funktionen einzugehen. Weitere fünf Prozent der Emissionen sind auf die Verpackungen zurückzuführen. Auch hier setzt Krups mit dem neuen ECOdesign an und überzeugt mit einer ökologischen Verpackung aus 90 Prozent wiederverwerteten Materialien, die weder Plastik noch Styropor oder aufwendige 4-Farb-Drucke beinhaltet. Außerdem ist der Kaffeevollautomat bis zu 90 Prozent recycelbar.

Zu den Funktionen: Über das edle, benutzerfreundliche und umweltschonende schwarz-weiße Sensortouch-Panel, das aus weniger Einzelteilen besteht, lassen sich mit einem einzigen Knopfdruck bis zu acht verschiedene Kaffee- und Milchgetränke wie Cappuccino oder Latte Macchiato zubereiten. Falls Besuch am Küchentisch sitzt, finden sogar zwei Tassen gleichzeitig Platz unter der Kaffeedüse. Der „Evidence ECOdesign“ Kaffeevollautomat verfügt über eine besonders robuste und langlebige Brühgruppe aus Metall, die dank des hohen Anpressdrucks von 30kg für perfekte Kaffeeergebnisse sorgt. Durch die metallene Verarbeitung kommt der Kaffee während der Zubereitung in der Brühgruppe zu keiner Zeit mit Plastik in Berührung. Dabei ist kein vorheriges Spülen und Aufwärmen der Brühgruppe notwendig – der Kaffee ist bereits ab der ersten Tasse heiß und trinkfertig.


47 Prozent der Unternehmen und 66 Prozent der Kunden waren in den letzten zwölf Monaten von Lieferverzögerungen betroffen.

Grafik: ECC

Fast alle Händler und Hersteller waren im vergangenen Jahr von Beeinträchtigungen entlang der Lieferketten betroffen. Das ECC Köln zeigt, dass die Branche dennoch positiv auf das nächste Jahr blickt und welche Maßnahmen zur Verbesserung der Situation ergriffen werden.

Das neue „B2BEST Barometer“ des ECC KÖLN in Zusammenarbeit mit Creditreform zeigt, inwieweit Großhändler und Hersteller aktuell mit fehlenden Produkten und Materialien (43 %) sowie logistischen Engpässen, sowohl bei Ein- als auch Verkauf (43 %), zu kämpfen haben. Wie können sich Unternehmen in Zukunft besser für solch unvorhersehbare Ereignisse mit enormen Auswirkungen auf ihr Geschäft wappnen?

Die Zahlen sprechen für sich: Über 90 Prozent der befragten Unternehmen waren in den letzten zwölf Monaten von Beeinträchtigungen in ihren Lieferketten betroffen und jedes zweite Unternehmen ist es im März 2022 noch immer. Und 80 Prozent planen Maßnahmen gegen Beeinträchtigungen in ihren Lieferketten oder haben diese bereits getroffen, wobei kleinere Unternehmen weniger aktiv gegen die Probleme vorgehen. Insbesondere das Thema Diversifizierung spielt für 78 Prozent der befragten Großhändler und Hersteller eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, eine resiliente Lieferkette zu schaffen. In der Praxis heißt das zum Beispiel: Auf neue und/oder zusätzliche Lieferanten setzen (41 % bereits ergriffen/38 % konkret geplant) sowie die Lieferanten in mehrere Länder verteilen (38 % bereits ergriffen/48 % konkret geplant). Aber auch die Erhöhung der Lagerhaltung sowie größere Bestellmengen sind Maßnahmen, die für Krisenzeiten vorsorgen sollen. Die große Mehrheit der Großhändler und Hersteller (80 %) ist dadurch aktuell positiv gestimmt, dass sich die Lieferkettenproblematik für das eigene Unternehmen innerhalb des nächsten Jahres verbessern wird. Gleichzeitig finden jedoch drei Viertel der Befragten, dass ihr Unternehmen (mehr) Maßnahmen ergreifen muss, um künftige Lieferunterbrechungen zu vermeiden.


Logo: SVS

Der Vertriebsdienstleister SVS bietet ab sofort auch technische Produkte im wachsenden Marktsegment Gesundheit & Wellness an. Dazu hat das Unternehmen mit dem europäischen Distributor Nordio eine exklusive Vertriebspartnerschaft für Produkte des Herstellers „Eleeels“ geschlossen.

Zum Deutschland-Start der neuen, erst seit 2021 in Europa eingeführten Marke sind über SVS nun mehrere Massagepistolen sowie verschiedene Knie-, Bein-, Rücken- und Ganzkörpermassage-Pads verfügbar. Damit erschließt sich SVS eigenen Angaben zufolge ein weiteres dynamisches Wachstumsfeld und stellt sich als Universalansprechpartner auch gegenüber dem Handel thematisch noch breiter auf.

Massagegeräte sind keine Neuerfindung und auch Produkte zur Muskel-Entspannung gibt es schon mehrere Jahrzehnte. „Jedoch hat sich im Zuge des allgemeinen Trends zur Optimierung des eigenen Körpers die Nachfrage der Verbrauer sprunghaft nach vorn entwickelt“, erklärt Andrej Ganski, Geschäftsführer bei SVS. Zudem sieht SVS große Chancen im höherpreisigen Segment, da mit dem gestiegenen Interesse auch gestiegene Ansprüche an Qualität und Langlebigkeit einhergehen. „Was früher nur Profisportlern vorbehalten war, findet nun Einzug in den Hobby und Freizeitbereich – und mit „Eleeeels“ haben wir die richtigen Qualitätsprodukte, um gemeinsam mit dem Handel diese weiter wachsende Nachfrage zu bedienen“, so Ganski weiter.


Das Cover des „Store Book 2022“

Foto: DLV

Der Deutsche Ladenbau Verband (DLV) hat sein „Store Book 2022“ herausgegeben, in dem insgesamt 60 inspirierende Läden aus der ganzen Welt gezeigt werden. Das Nachschlagewerk soll belegen: Der stationäre Handel lebt.

Mit neuen, spannenden Storekonzepten weltweit ist das „Store Book 2022“ soeben erschienen. Es ist ein Kompendium für alle, die Läden planen, einrichten und betreiben. Das jährlich vom DLV herausgegebene Buch zeigt seit 2014 die Entwicklungen im Store-Design und die Veränderungen in der Handelslandschaft. Der Laden wird in einer Welt, in der alles jederzeit und mit großer Auswahl erhältlich ist, zum Raum für Erlebnisse, Begegnungen und Inspiration.

Der stationäre Laden war über Jahrzehnte Verkaufsfläche, Nutzfläche, Lagerfläche und diente zum Abverkauf von Ware. Nicht nur der Online-Handel, sondern auch die Pandemie hat die Bedeutung des physischen Stores verändert. Multifunktional, überraschend, serviceorientiert – das sind die Läden von heute und morgen, die ins „Store Book“ aufgenommen worden sind.

Von Albanien über Island, Kolumbien bis nach Asien reichen die Projekte. Neben den großen Metropolen wie Paris, London, Zürich, Sydney oder Bangkok sind auch viele Formate in kleineren Städten vertreten. Der Band ist für 69,00 Euro beim DLV erhältlich.


Eine besonders „grüne“ Produktpräsentation, zu sehen bei einem Expert Fachgeschäft in Neustadt.

Foto: Expert

Am Thema „Ökologie und Nachhaltigkeit“ kommt heutzutage kein Unternehmen mehr vorbei. Die junge Generation und angehende Kundschaft fordert auf Demos die Erhaltung des Planeten. Das und andere Faktoren haben Auswirkungen auf die Strategie von Industrie und Handel. In der nächsten Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung gibt es dazu ein Schwerpunktthema mit interessanten Stimmen aus der Branche.

Aufhorchen in Sachen Ökologie und Nachhaltigkeit ließ im vergangenen Herbst AEG: Die Maximierung der Produktlebensdauer sei eines der Hauptanliegen des Herstellers. Und weiter: „Reparieren statt Austauschen lautet die Devise, auch im Sinne einer nachhaltigeren Kreislaufwirtschaft.“ Widerspricht das nicht dem Grundsatz der Marktwirtschaft von „Schneller, höher, weiter, mehr“? Und ging nicht einst das Gerücht um, dass Hersteller Sollbruchstellen in ihre Produkte einbauen, um lukrative After-Sales-Bedarfe zu schaffen?

Die Uhren ticken da heute anders. Das Thema „Ökologie und Nachhaltigkeit“ stellt aus Sicht vieler Verbraucher ein wesentliches Kaufargument dar, und es gehört dementsprechend bei Industrie und Handel inzwischen zu Unternehmenskultur. Dr. Georg Kraus, geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner, beleuchtet in einem seiner Beiträge die Motivation von Unternehmen zu nachhaltigem Wirtschaften. Tun sie dies aus einer eigenen intrinsischen Motivation – zum Beispiel, weil sie selbst davon überzeugt sind, dass ein nachhaltiges Wirtschaften und Arbeiten überlebensnotwendig ist? Oder ist das Gegenteil der Fall? Beschäftigen sie sich primär damit, weil sie dazu genötigt werden. Zum Beispiel, weil die für die Produktion benötigten Rohstoffe, immer knapper und teurer werden, oder weil sie der Gesetzgeber durch Vorgaben immer stärker dazu zwingt, oder weil für die Kaufentscheidung der Kunden das Kriterium „Nachhaltigkeit“ immer relevanter wird? Die Quellen der eigenen Motivation zu kennen sei wichtig, so Kraus, „weil dies einen Einfluss darauf hat,      wie konsequent das Unternehmen sein bisheriges Denken und Handeln hinterfragt und wie ganzheitlich die angedachten und praktizierten Lösungen sind.“

Ausführliche Informationen, Meinungen und Hintergründe finden Sie in unserem Schwerpunktthema Ökologie und Nachhaltigkeit“ in der nächsten Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 28.März 2022 erscheint.


Karl Trautmann: „In Anbetracht der fortgesetzten Herausforderungen können wir auf unser Ergebnis in 2021 absolut stolz sein.“

Foto: Electronic Partner

Die Verbundgruppe Electronic Partner verzeichnet im Jahr 2021 einen bereinigten Umsatz von 1,4 Mrd. Euro. Das entspricht einem leichten Rückgang von zwei Prozent zum Vorjahr. Die Landesgesellschaften schließen insgesamt im Plus ab.

„In 2020 hatten wir ein Umsatzplus von 8,0 Prozent gegenüber dem Jahr 2019. Vor diesem Hintergrund und in Anbetracht der fortgesetzten Herausforderungen durch die Corona-Pandemie können wir auf unser Ergebnis in 2021 absolut stolz sein. Es spiegelt die erfolgreichen Anstrengungen der gesamten Verbundgruppe wider“, fasst Karl Trautmann, Vorstand von Electronic Partner, zusammen und fügt hinzu: „Es ist bemerkenswert, was unsere Mitgliedsunternehmen, Lieferantenpartner und Mitarbeiter in diesen Zeiten leisten. Möglich ist dies nur durch vertrauensvolles Zusammenarbeiten, Engagement und Teamgeist auf allen Ebenen – dass wir über all das verfügen, hat sich in der Krise besonders deutlich gezeigt.“

Die Electronic Partner Landesgesellschaften in Österreich, den Niederlanden und der Schweiz haben sich ebenfalls zwölf Monate souverän den jeweiligen Corona-Regelungen gestellt und ihre Mitglieder vor Ort bestmöglich unterstützt. So konnten die Fachhändler gemeinsam einen Umsatz von 415 Mio. Euro erzielen, was einer Steigerung von 1,5 Prozent zu 2020 entspricht. „Auch bei der Bewertung dieser Entwicklung muss das sehr gute Vorjahresergebnis mit einem Wachstum von zwölf Prozent in Rechnung gestellt werden, was die positive Umsatzentwicklung besonders erfreulich macht“, betont Karl Trautmann.


Beim Familienkonzern Miele stimmen die Zahlen.

Foto: Miele

Der Premiumanbieter für Haus- und Gewerbegeräte Miele hat die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr bekannt gegeben. So hat die Gruppe im Geschäftsjahr 2021 weltweit 4,84 Mrd. Euro Umsatz erzielt, das sind 7,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Mit seinen langlebigen und energieeffizienten Geräten, dem Einstieg in die Verarbeitung von grünem Stahl sowie CO2-Neutralität an den Standorten will Miele zugleich seine Anstrengungen in Richtung der Pariser Klimaziele weiter verstärken. Erfolgreich beendet wurde das Wachstums- und Effizienzprogramm Design2Excellence (D2E), in dessen Rahmen sich Miele grundlegend neu aufgestellt hat.

Das Geschäft der Miele Gruppe wurde im abgelaufenen Jahr von starken gegenläufigen Entwicklungen geprägt: Einerseits sorgte (und sorgt) die Sonderkonjunktur aufgrund von Corona für kräftigen Rückenwind. Andererseits spürt auch Miele die Störungen in den weltweiten Lieferketten, insbesondere bei den Halbleitern. Dennoch wurden 2021 in Summe mehr Geräte produziert und verkauft als jemals zuvor in der 123-jährigen Geschichte des Herstellers. Die Perspektiven für den weiteren Verlauf des Jahres sind demgegenüber durch die politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine geprägt, wo Miele, wie auch in Russland, mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft vertreten ist.


Lutz Möller: „Expert ist schon seit vielen Jahren ein wichtiger Partner, mit dem wir freundschaftlich verbunden sind.“

Foto: Tonies

Unter dem Motto „Gemeinsam für Kinder spenden“ starten die Langenhagener Handelsverbundgruppe Expert und Tonies, Erfinder der bekannten Toniebox, ab März eine exklusive Spendenaktion.

Pro verkauftem Tonie in einem der teilnehmenden Expert Fachgeschäfte- und märkte oder online spenden die beiden Unternehmen zusammen einen Euro an die „BILD hilft e.V. Ein Herz für Kinder“.

Lutz Möller, Managing Direktor DACH Tonies GmbH: „Expert ist schon seit vielen Jahren ein wichtiger Partner, mit dem wir freundschaftlich verbunden sind. Wir freuen uns, gemeinsam mit Expert Kindern in Not zu helfen und hoffen, dass eine möglichst große Spendensumme zusammenkommt.“

„Wir möchten mit unserer Spendenaktion gemeinsam Kindern in Not helfen“, erklärt Frank Harder, Vorstand für Vertrieb, Marketing und E-Commerce der Expert SE. „Die Toniebox ist bei Kindern wahnsinnig beliebt und mittlerweile in nahezu jedem Kinderzimmer zu finden. Tonies stellt die Bedürfnisse der Kleinsten an erste Stelle und ist ein absoluter Vorreiter in Sachen Family Entertainment. Für Expert sind sie ein wichtiger Partner und somit freuen wir uns umso mehr über die Exklusivität der gemeinsam ins Leben gerufenen Spendenaktion.

Die Spendenaktion endet im November 2022.


Neue Severin-Geschäftsführung: Dr. Joyce Gesing, Christian Strebl und Ulrich Cramer (v.l.n.r.)

Foto: Severin

Hausgerätehersteller Severin hat die Geschäftsführung um die Transformations-Expertin Dr. Joyce Gesing erweitert. Dem neuen, dreiköpfigen Führungsteam gehören neben Joyce Gesing auch Christian Strebl und Ulrich Cramer an.

Dr. Joyce Gesing wird bei dem Sauerländer Unternehmen die Position der Chief Commercial Officer (CCO) übernehmen. In der Funktion wird sie die Bereiche Marketing und Vertrieb inkl. After-Sales-Service für alle Kanäle und Märkte verantworten – national und international. Ebenso fallen in ihren Aufgabenbereich die strategische Unternehmensentwicklung und Transformation sowie das unternehmensweite Prozess-Management. Joyce Gesing ergänzt das bisherige Management-Team bestehend aus Christian Strebl und Ulrich Cramer. Christian Strebl wird sich in der neuen Aufteilung noch stärker um die Entwicklung von innovativen Produkten und die Erschließung neuer Geschäftsfelder sowie entsprechende Investitionen in die Zukunft kümmern. Weiterhin verantwortet er das Category Management inkl. Customer Service, verbunden mit der Neuausrichtung des globalen Einkaufs und Innovation Scouting. Ulrich Cramer verantwortet unverändert auf globaler Ebene die kaufmännischen Bereiche Finanzen, Controlling, Personal, Recht und IT sowie das Supply Chain Management und Qualitätswesen.

Seit der vollständigen Übernahme durch die Dortmunder Unternehmerfamilie Knauf im Jahr 2018 befindet sich Severin in einem umfassenden Transformationsprozess. Mit gezielten Investitionen in Marketing, Vertrieb und Produktmanagement soll das Unternehmen, das in diesem Jahr sein 130-jähriges Bestehen feiert, zu weiterem Wachstum geführt werden.

„Mit Joyce Gesing haben wir eine erfahrene Change-Expertin gewinnen können, die das Management-Team bei Severin hervorragend ergänzt“, so Winfried Tillmann, Sprecher des Knauf Family Offices. Joyce Gesing ergänzt: „Nach der Begleitung zahlreicher Change-Prozesse gehört mein Herz dem Mittelstand. Auch mit dem Führungsteam von Severin verbindet mich seit mehreren Jahren eine intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Umso mehr freue ich mich, jetzt gemeinsam mit meinen Kollegen im Führungsteam die Marke und das Unternehmen stringent weiterzuentwickeln und die Zukunft von Severin zu gestalten.“


Fabian Möller, International Sales Manager bei Philippi

Foto: Philippi

Die hanseatische Designmanufaktur Philippi erhält Verstärkung im Export: Fabian Möller unterstützt als International Sales Manager ab sofort das Vertriebsteam der Marke Philippi.

Der 23-jährige Möller hat an der Universität Köln, die zum Netzwerk der deutschen Exzellenzuniversitäten zählt, Betriebswirtschaftslehre studiert. Im Herbst 2021 schloss er das BWL-Studium mit einem Bachelor ab. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Supply-Chain-Management und Corporate Development. Er spricht neben Englisch fließend Spanisch.

Eine Stärke des gebürtigen Hamburgers liegt in seiner internationalen Erfahrung. Schon vor dem Studium hatte Möller im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres bei NGOs in Bolivien Auslandserfahrungen gesammelt. Während des Studiums verbrachte er ein Auslandssemester an der Corvinius University in Budapest, Ungarn. Seine Kompetenz in interkulturellem Austausch sowie sein Faible für unterschiedliche Sprachen und Kulturen gaben den Ausschlag für eine Position im Export der weltweit agierenden Designmanufaktur Philippi. Jan Philippi: „Wir betreuen von jeher Kunden rund um den Globus. Mit Fabian Möller haben wir einen jungen, service-orientierten Teamplayer gewonnen, der den Vertrieb der Marke auf internationaler Ebene sowie online perfekt unterstützen kann.“

Das in Henstedt-Ulzburg ansässige Unternehmen hat in den zurückliegenden Jahren die Digitalisierung deutlich vorangetrieben. So können Kunden, die aktuell keine Gelegenheit haben, Kollektionsneuheiten live zu sehen, diese bei digitalen Orderterminen im Showroom online erleben. Ein Service, den insbesondere internationale Handelspartner schätzen und nutzen.


Prominente Köche auf der Bühne im Cooking Theater

Foto: IHS

Die Inspired Home Show 2022 fand vom 5. bis 7. März in einem der größten Kongresszentren der USA, im McCormick Place in Chicago statt. Die Veranstalterin registriert eine starke Teilnahme von internationalen Einzelhändlern.

Es war das erste Mal, dass die Veranstaltung, die früher als International Home + Housewares Show bekannt war, seit 2019 stattgefunden hat. Zwanzigtausend Besucher und über 1.000 Aussteller hatten sich angemeldet, um sich mit Kollegen auszutauschen und die Heim- und Haushaltswarenbranche voranzubringen. Natürlich wurden auf der Messe neue Produkte gezeigt, aber es gab auch eine Reihe von interessanten Vorträgen, die Verleihung der so genannten gia Global Innovation Awards, verschiedene Keynote-Präsentationen zu Verbrauchertrends, Bildungsveranstaltungen im Innovation Theater, mehrere Networking-Events, darunter ein Meet & Greet mit Social-Media-Influencern sowie mehrere Vorführungen prominenter Köche im Cooking Theater.

Am wichtigsten sei jedoch die starke Unterstützung der Branche für die Messe gewesen, die sich in der Anwesenheit von 1.016 Ausstellern aus 40 Ländern und Einzelhändlern aus insgesamt 84 Ländern zeigte, so die Veranstalterin. Aus Deutschland waren von Handelsseite Home Shopping Europe, die Otto GmbH, sowie der Einkauf der Rewe Group vertreten.


HTH kommt mit seinem skandinavischen Küchendesign nach Deutschland. Die erste Ausstellung wird es bei der Arbo Möbeldesign GmbH in Nordrhein-Westfalen geben.

Foto: HTH

Mit dem großen Kollektionswechsel Ende März erweitert die Arbo Möbeldesign GmbH mit vier Stores in Köln, Essen und zweimal in Düsseldorf ihr Produktportfolio um nordische Küchen. Der Hersteller HTH spielt dabei eine besondere Rolle.

Neben vielen, in Deutschland noch unbekannten, skandinavischen Designmarken für Living, Dining, Working und Sleeping werden ab Ende April in den vier neuen Multibrandstores von Geschäftsführer Arne Kristiansen dann auch Designküchen von HTH präsentiert, dem größten Küchenhersteller Skandinaviens. 

HTH gehört zu den populärsten Küchenproduzenten in Skandinavien und ist in Deutschland bisher noch nicht am Markt. Die neue Handelspartnerschaft mit der Arbo Möbeldesign GmbH an den vier bestehenden Standorten in Köln, Essen, Düsseldorf Vennhausen und Düsseldorf Stilwerk ist damit der Auftakt für die ambitionierten Expansionspläne von HTH Küchen in Deutschland. Ende April erfolgt die erste Eröffnung in Düsseldorf.

„Mit HTH erhoffen wir uns eine erfolgreiche und spannende Zusammenarbeit. Nach vielen guten und erfolgversprechenden Gesprächen haben wir uns dazu entschieden, den Expansionsweg von HTH Küchen in Deutschland zusammen zu gehen. Meine vier bestehenden Stores werden also in Zukunft das volle Sortimentsspektrum rund um skandinavisches Interieur-Design zeigen, auch Küchen“, sagt Geschäftsführer Arne Kristiansen.


Thomas Wittling: „Bei uns denkt jeder Mitarbeiter wie ein Unternehmer – so können wir als Team große Ziele erreichen.“

Foto: Haier

Hausgerätehersteller Haier stellt seine Vertriebsorganisation neu auf: Dazu gehört, dass Thomas Wittling ab sofort die gesamte DACH-Region als CEO verantwortet. Verstärkt wird sein Team durch Thomas Meier, der Country-Manager für die Schweiz wird.

Wie Haier selbst berichtet, soll das Unternehmen zur ersten Wahl der Europäerinnen und Europäer für große Hausgeräte werden. Ein weiterer Schritt auf diesem Weg soll die Neuaufstellung des Haier Europe Commercial Teams sein. Zwei Personalien sind dabei für die DACH-Region zentral: Thomas Wittling leitet seit 1. März 2022 die gesamte DACH-Region als CEO. Wittling stieß 2018 zum Unternehmen Haier und verantwortete seitdem als Geschäftsführer den deutschen und österreichischen Markt. Der Marketingexperte ist seit mehr als dreißig Jahren im Bereich der Hausgeräte beheimatet und im DACH-Markt verhaftet. Seine Position als CEO DACH ist daher eine erfreuliche Aufgabe: „Für mich ist es ein enormer Ansporn, den ich mit unserer Haier-Attitude angehen werde: Bei uns denkt jeder Mitarbeiter wie ein Unternehmer – so können wir als Team große Ziele erreichen.“

In der Schweiz, einem Markt, in dem traditionell hochpreisig eingekauft wird, bekommt er dabei Unterstützung von Thomas Meier. Der 45-Jährige war zuletzt zehn Jahre bei Samsung tätig, zuletzt als Head of Sales Channel und Storage Division. Meier berichtet ab sofort als Country Manager Schweiz an Thomas Wittling. Mit der Erweiterung zur gesamten DACH-Region will Haier den ähnlichen Kundenbedürfnissen und Verbrauchergewohnheiten in den drei Ländern Rechnung tragen.


Inwieweit Haushaltswaren vom Konsumstimmungstief abhängig sind, bleibt abzuwarten.

Foto: HZ/Mau

Das HDE-Konsumbarometer sinkt - wenn auch nur geringfügig - den vierten Monat in Folge. Dementsprechend bleibt ein Aufschwung beim privaten Konsum in den kommenden drei Monaten voraussichtlich aus. Die Pandemie und der Krieg in der Ukraine bestimmen volatiles Stimmungsbild.

Nachdem die Anschaffungsneigung der Verbraucherinnen und Verbraucher im vergangenen Monat ihren Allzeit-Tiefststand erreicht hat, steigt sie wieder an. Erstmals seit drei Monaten wächst die Bereitschaft, Geld auszugeben etwas. Trotz des Anstiegs befindet sich die Anschaffungsneigung nach ihrem starken Einbruch im Vormonat weiterhin auf niedrigem Niveau. Selbst bei nachlassendem Infektionsgeschehen und bei Aufhebung pandemiebedingter Einschränkungen im Handel sind daher nur mäßige Impulse bei der Planung von Anschaffungen zu erwarten.

Obwohl Lockerungen der Corona-Maßnahmen bevorstehen und sich der Arbeitsmarkt als stabil erweist, verschlechtern sich die Konjunkturerwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher. Auch ihre Einkommenserwartungen gehen leicht zurück. Gleichzeitig rechnen die Befragten unter dem Eindruck der hohen Inflationsrate mit zunehmenden Preissteigerungen. Diese Faktoren drücken auf die Verbraucherstimmung und tragen zu einer voraussichtlich verhaltenen Entwicklung des privaten Konsums in den nächsten Monaten bei.

Da der Befragungszeitraum für das aktuelle HDE-Konsumbarometer am 20. Februar endete, sind in den Antworten der Befragten bislang weder die Auswirkungen des Krieges noch die Effekte der schrittweisen Aufhebung der verschärften Corona-Maßnahmen berücksichtigt. Es ist zu erwarten, dass beide Faktoren das Stimmungsbild in nächster Zeit maßgeblich prägen werden.


Rund 250 Aussteller präsentieren auf der Cadeaux ihre Kollektionen.

Foto: Leipziger Messe

Am ersten März-Wochenende laden die Fachmessen Cadeaux und Floriga wieder nach Leipzig ein. Beide Messen finden auf Basis des Hygienekonzepts „Safe Expo“ statt, das sich bereits im Herbst 2020 und 2021 erfolgreich bewährt hat.

Rund 250 Aussteller und Marken präsentieren vom 5. bis 7. März 2022 auf der Cadeaux ihre Kollektionen unter anderem in den Bereichen Kunsthandwerk & Erzgebirge, Gedeckter Tisch & Genuss sowie Floristik, Wohnen & Schenken. Weitere 120 Aussteller und Marken – darunter Gartenbau- und Baumschulbetriebe sowie Anbieter von Floristik-Bedarf und Keramik – lassen am 6. März die Messehalle 4 erblühen.

„Neben vielen bekannten Marken stellen auch zahlreiche neue und junge Firmen aus, die in Leipzig neue Märkte erschließen wollen“, sagt Projektdirektor Andreas Zachlod. „Die Cadeaux als etablierte Fachmesse und wichtigster Branchentreff Mitteldeutschlands bietet dafür beste Voraussetzungen. Hier trifft man zahlreiche Fachhändler, die man auf keiner anderen Messe erreicht. Auch die Tatsache, dass sich Cadeaux und Floriga traditionell auf den regionalen Markt fokussieren, kommt den Fachmessen in der gegenwärtigen Zeit sehr zugute.“ Zusätzliche Trends und Inspirationen bieten die Sonderschauen, die die beiden Messen begleiten.

Tickets sind ausschließlich mit einer Online-Registrierung erhältlich. Eine Legitimation als Fachbesucher ist erforderlich. Eintrittskarten und Parken sind kostenfrei. Die Eintrittsregelung folgt den aktuellen Bestimmungen des Landes Sachsen. Demnach gilt die 3G-Regel – das heißt, Besucher benötigen einen Nachweis, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind.


Foto: EK/servicegroup

Am 24. und 28. März 2022 will die Bielefelder EK/servicegroup ihren Fachhandelspartnern mit den „Digitalen Lieferantentagen“ für den Living-Handel eine Alternative zur ausgefallenen Ambiente bieten.

„Mit diesem neuen Format haben wir bereits im letzten August im Elektro-Bereich gute Erfahrungen gemacht und konnten damit den Ausfall der IFA 2021 für unsere Handelspartner zumindest zum Teil kompensieren. Genau das haben wir jetzt auch für die Living-Branche vor“, richtet EK Vorstand Jochen Pohle den Blick auf die beiden Tage im März.

Bereits zugesagt haben namhafte Marken wie WMF, GEFU, Fissler, Westmark, ASA Selection, Seltmann, Bayerische Glaswerke und Leonardo. „Die Industriepartner ziehen bei den digitalen Ordertagen voll mit. Sie freuen sich auf den intensiven Austausch mit den Fachhändlern und vor allem natürlich auf gute Geschäfte“, berichtet Susanne Heiduczek, Leitung Category Management EK Home. Für die EK Handelspartner bietet sich dabei die ideale Gelegenheit, aktuelle Informationen aus 1. Hand zu Produkten, Aktionen und Kampagnen zu bekommen und frühzeitig die neuesten Sortimente der teilnehmenden Lieferanten zu beziehen.

Vorstandsmitglied Jochen Pohle sieht im großen Interesse der Branche auch den grundsätzlichen Bedarf nach einer dauerhaften Etablierung der noch jungen digitalen Plattform: „In unserer Rolle als Mittler zwischen Industrie und Handel können wir so auch außerhalb der EK Messen den notwendigen Kontakt zwischen den Akteuren gewährleisten. Davon profitieren wir letztlich alle.“


Mario Vogl: „Wir sind aktuell auf einem sehr guten Wachstumspfad. Diesen wollen wir 2022 konsequent weitergehen.“

Foto: Beko Grundig Deutschland GmbH

 

Die Beko Grundig Deutschland GmbH hat mit einem Gesamtumsatz von mehr als 340 Millionen Euro, was einem Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, ihre Umsatzziele 2021 deutlich übertroffen.

Damit konnte Unternehmensangaben zufolge das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte verbucht werden. Das stärkste Wachstum wurde im Bereich Unterhaltungselektronik verzeichnet, teilt das Unternehmen mit. In diesem Segment ist eine Steigerung um 32 Prozent gegenüber 2020 zu verzeichnen. In den Bereichen Elektrokleingeräte (+13,5 %) und Weiße Ware (+7 %) konnte das Unternehmen ebenfalls zulegen. Entsprechend zeigt sich Mario Vogl, Vorsitzender der Geschäftsführung der Beko Grundig Deutschland GmbH, sehr zufrieden mit der Geschäftsentwicklung: „Wir haben mit den Marken Beko und Grundig im vergangenen Jahr mehr als 3,6 Millionen Geräte verkauft. Diese hohen Umsatzzahlen über alle Unternehmensbereiche hinweg sind gerade mit Blick auf den weltweiten Versorgungsengpass von Chipsets und die angespannte Liefersituation sehr positiv zu bewerten.“ Als Grundlage für das nachhaltige Wachstum sieht Vogl das Strategieprogramm Ambition 2020+.

Zentraler Baustein der Markenstrategie von Grundig ist neben dem Ausbau des Vertriebsnetzes die konsequente Erweiterung der nachhaltigen Produktrange. Um diesen Bereich weiter voranzutreiben, hat die Marke Grundig im vergangenen Jahr zahlreiche Produktinnovationen auf den Markt gebracht. Der Plan für die Zukunft des Unternehmens ist klar – erfolgreiches Wirtschaften mit nachhaltigen Produkten. Auch mit der Marke Beko wird das Unternehmen das ressourcenschonende und energiesparende Produktportfolio weiter ausbauen. Ziel für das kommende Jahr ist es, das Markenprofil weiter zu schärfen und unter die Top 3 Marken im Bereich Haushaltsgroßgeräte zu kommen.

„Wir sind aktuell auf einem sehr guten Wachstumspfad. Diesen wollen wir 2022 konsequent weitergehen“, so Mario Vogl. Das neue Jahr wird für die Beko Grundig Deutschland GmbH auch eine Neuerung mit sich bringen: Das Unternehmen verlegt seinen Standort im Großraum Frankfurt am Main Ende April von Neu-Isenburg nach Eschborn in das nachhaltige Bürogebäude „The Twist“.


Wiebke Reineke: „Wir freuen uns sehr, unser Erfolgsseminar endlich wieder als Präsenzveranstaltung anbieten zu können.“

Foto: Jura

 

Die „Fit for Coffee…“-Seminare, die Jura den Partnern im autorisierten Fachhandel anbietet, gibt es 2022 wieder als Präsenzveranstaltung. Die Teilnehmer:innen erfahren Wissenswertes über Kaffee und die Jura Vollautomaten.

Los geht’s am 8. März in Stuttgart, es folgen Memmingen/Ottobeuren, Hamburg, Frankfurt/Offenbach, Trier und Heidelberg. Weiter geht es im April in Dortmund, Köln, Hannover und Osnabrück, dann im Mai München/Feldkirchen, Ulm/Leipheim Freiburg/Durbach, Karlsruhe, Weimar, Straubing, Leipzig, Dinkelbühl/Fichtenau-Neustädtlein und Düsseldorf/Neuss sowie im Juni Berlin, noch einmal Köln und schließlich Nürnberg.

Das Seminar ist modular aufgebaut, im Zentrum jedes Moduls stehen ausgesuchte Themen. Das Spektrum reicht von Produktneuheiten über Jura-spezifische Technologien bis hin zu den Themenwelten „Schlüsseltechnologie & Hygiene“ sowie „Erlebniswelt Kaffee“. Für alle Standorte gibt es ein sorgfältig ausgearbeitetes Hygienekonzept. An den 21 Veranstaltungsorten gilt die strikte Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften, und für die höchstens zwölf Teilnehmer/-innen gibt es ein Maximum an Tagungsraum-Größe. Die Anmeldung erfolgt über das Jura-Partnernetz.

„Wir freuen uns sehr, unser Erfolgsseminar endlich wieder als Präsenzveranstaltung anbieten zu können. Erlebnis braucht „Live“-Atmosphäre, denn das Seminar lebt auch vom Dialog und von Spontaneität. Jetzt heißt es: Der Klassiker kommt wieder – und wir haben alles getan, um ihn besser und informativer als je zuvor zu gestalten“, erklärt Wiebke Reineke, Leitung Verkaufsförderung bei Jura Elektrogeräte-Vertriebs GmbH.


Harald Bauer

Foto: Fissler

Der gebürtige Österreicher Harald Bauer hat am 1. März 2022 die Position als Sales Director der EMEA-Region der Fissler GmbH übernommen. Zudem wird er Mitglied des Managementteams des Traditionsunternehmens.

Harald Bauer war zuvor acht Jahre lang beim Kindermöbelhersteller Stokke tätig. Dort hat er die Region Deutschland/Österreich/Schweiz zu einer wachsenden und profitablen Region aufgebaut, teilt das Unternehmen mit. „Wir freuen uns, Harald Bauer bei Fissler willkommen zu heißen. Seine berufliche Erfahrung macht ihn zur perfekten Wahl für uns. Denn er weiß, was es heißt, den Vertrieb eines Traditionsunternehmens zukunftsfähig aufzustellen. Er war maßgeblich am Aufbau einer starken, ehrgeizigen und umsetzungsorientierten Vertriebskultur beteiligt, sowohl in Zusammenarbeit mit strategischen Großkunden als auch im Außendienst. Auch bei uns wird er entscheidend die Stärkung unserer Kundenbeziehungen, Ausweitung des Vertriebs und Sicherstellung eines nachhaltigen Wachstums vorantreiben, dessen bin ich mir sicher”, so Jacob Oesterhaab, CEO der Fissler GmbH.

Seit zwei Jahren verfolgt Fissler eine neue Strategie, mit einer Fokussierung auf zentrale Produktkategorien, Kernmärkte, Innovationen und Marketing. Klares Ziel ist es, die Position als einer der weltweit führenden Hersteller von hochwertigem Kochgeschirr zu stärken, so das Unternehmen. Dies umfasst auch signifikante Veränderungen sowohl des Managementteams in der in Idar-Oberstein ansässigen Unternehmenszentrale als auch im Management der internationalen Tochtergesellschaften. Darüber hinaus wurde ein neues Büro im Zentrum von Frankfurt am Main eröffnet, um die Talentakquise zur Umsetzung der neuen Strategie sicherzustellen.


Die gut besuchte Kaltstahlhalle auf dem Areal Böhler in Düsseldorf

Foto: Trends Up West

Mit einem Besucherplus von 20 Prozent im Vergleich zur Sommer-Edition 2021 ist die Trends Up West in Düsseldorf zu Ende gegangen. Vom 19. bis 21. Februar präsentierten sich 100 Lifestyle-Marken aus allen Konsumgüterbereichen.

„Die Trends Up West ist eine Kategorie für sich geworden“, sagt Veranstalter Willo Blome (Blomus), der gemeinsam mit Florian Burghard (Sompex) und Marco Hübecker (Fleur Ami) die dritte Ausgabe der „Show Days für Großhandel und Händler“ aus der Konsumgüterbranche organisierte. Knapp 3.000 Besucher:innen strömten in die Kaltstahlhalle auf dem Areal Böhler in Düsseldorf.

Das Sicherheitskonzept, die Organisation und die Bewirtung wurden von den Gästen sehr gelobt, im Mittelpunkt standen aber die Produkte von 100 Lifestyle-Marken aus den Konsumgüterbereichen Wohn- und Küchenaccessoires, Kochgeschirr, Gedeckter Tisch, Kerzen, Lampen, Heimtextilien, Papeterie, Geschenkartikel, Spielwaren, Kleinelektrogeräte, Fashion und Food.

„Unser Konzept geht auf“, freut sich Florian Burghard. „Wir sind kein Flächenvermarkter, sondern kuratieren das Starterfeld mit aller Sorgfalt. So gibt es keine Schwachpunkte im Angebotsportfolio.“ Und Marco Hübecker betont, dass die Trends Up West-Community von Mal zu Mal größer wird. Dementsprechend hoch ist die Quote der Wiederanmeldungen der Aussteller für die nächste Ausgabe, die bei annähernd 100 Prozent liegt. Dementsprechend lang ist auch die Warteliste mit weiteren Interessenten. Um die Nachfrage zumindest in Teilen bedienen zu können, zieht die Trends Up West vom 12. bis 14. August 2022 deshalb in die Schmiedehalle um. In dem Prunkraum des 1914 erbauten Industriegeländes stehen dann 8.500 qm Brutto-Fläche zur Verfügung, sodass weitere Marken aufgenommen werden können.


Benedict Kober: „Unser Weg ist klar – wir sind auf Wachstumskurs.“

Foto: Euronics

Die Euronics Deutschland eG schließt das Geschäftsjahr 2020/2021 mit einem Umsatzplus von 8,2 Prozent und einem Zuwachs bei Markenteilnehmern ab. Besonders im Online-Handel kann ein Aufwärtstrend verzeichnet werden.

So schaffte es der hauseigene Online-Marktplatz mit einer Steigerung des Umsatzes um 76 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erstmals auf die Liste der Top 50 Online-Shops in Deutschland, so das Unternehmen. „Wir sind stolz auf dieses herausragende Ergebnis. Es beweist nicht nur, dass es uns über die letzten Jahre gelungen ist, unsere Wettbewerbsfähigkeit durch Investitionen in IT-Infrastruktur, stationäre Auftritte, Marketing oder Logistik zu sichern. Es zeigt auch, dass wir mit unserem Claim ‚Für Dein bestes Zuhause der Welt‘ sowie umfangreichen Kampagnen und Maßnahmen im digitalen und regionalen Umfeld die richtigen Antworten auf eine anhaltend herausfordernde Situation gegeben haben“, betont Benedict Kober, Sprecher des Vorstands der Euronics Deutschland eG. Das Wachstum der Verbundgruppe zeigt sich auch bei den Mitglieder- und Standortzahlen. Benedict Kober fasst die zahlreichen Übernahmen, Nachfolgelösungen sowie Markenumstellungen zusammen: „Unser Weg ist klar – wir sind auf Wachstumskurs.“

Neue Projekte

Im zweiten Halbjahr 2022 wird die Verbundgruppe ein neues Kundenbindungsprogramm samt eigener „NAH + DA!“-Kundenkarte vorstellen. Durch diesen strategischen Schritt möchte Euronics seine Kundenbindung stärken. Ebenso im Fokus steht der neue Geschäftsbereich Elektromobilität & Erneuerbare Energien. Ein Höhepunkt des vergangenen Geschäftsjahres war der Start des offiziellen Sponsorings aller UEFA-Frauenfußballwettbewerbe durch die internationale Euronics Group, zu der auch Euronics Deutschland gehört. Den Mitgliedern bieten sich dadurch zahlreiche Möglichkeiten, um sowohl Online- als auch vor Ort-Aktionen für Fußballfans zu veranstalten. Im Frühjahr 2022 soll der Startschuss für die erste große Kampagne fallen. Nachdem in den vergangenen Monaten Messen und Kongresse aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie erneut digital durchgeführt werden mussten, bieten die Pläne für die Euronics Summer Convention 2022 einen Lichtblick. Pünktlich zum zehnten Jubiläum des Branchentreffs soll sie in diesem Jahr wieder in Präsenz auf Mallorca stattfinden.


Grafik: GfK

Die Verbraucherstimmung in Deutschland zeigt laut GfK im Februar ein uneinheitliches Bild. Während die Konjunkturaussichten etwas zulegen, müssen sowohl die Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung gegenüber dem Vormonat Einbußen hinnehmen.

So prognostiziert GfK für das Konsumklima für März -8,1 Punkte und damit 1,4 Punkte weniger als im Februar dieses Jahres (-6,7 Punkte). Damit setzt das Konsumklima nach einer kurzen Verschnaufpause seinen Abwärtstrend fort. Eine im Februar rückläufige Sparneigung verhindert einen deutlicheren Rückgang der Konsumstimmung.

Noch im Vormonat sah es so aus, als könnte sich das Konsumklima erholen. Doch die zum Befragungszeitpunkt stark steigenden Infektionsraten in Verbindung mit hohen Inflationszahlen lassen den Konsumindikator wieder etwas abrutschen. „Vor allem die Erwartungen auf eine deutliche Entspannung bei der Preisentwicklung zu Jahresbeginn haben sich vorerst zerschlagen, denn die Inflationsrate bewegt sich weiter auf hohem Niveau.“, erklärt Rolf Bürkl, GfK-Konsumexperte. „Dennoch sind die Aussichten für die nächsten Monate durchaus positiv: Erst kürzlich wurde beschlossen, tiefgreifende Pandemiebeschränkungen aufzuheben. Das gibt Anlass zur Hoffnung, dass damit auch die Konsumlaune der Verbraucher wieder zurückkehrt. Würde dies von einem moderaten Preisauftrieb gestützt werden, könnte sich das Konsumklima endlich auch wieder langfristig erholen.“

Die Konjunkturstimmung der Verbraucher steigt zum zweiten Mal in Folge an. Mit einem Plus von 1,3 Punkten weist der Indikator 24,1 Punkte auf. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres liegt er mehr als 16 Zähler höher.

Nach einer kurzen Unterbrechung im Vormonat setzen die Einkommensaussichten ihren rückläufigen Trend seit Herbst 2021 fort. Der Indikator verliert 13 Punkte und sinkt damit auf 3,9 Punkte. Dies ist der niedrigste Wert seit über einem Jahr, im Januar 2021 wurden -2,9 Punkte gemessen.

Im Sog der gesunkenen Einkommenserwartung muss auch die Anschaffungsneigung Einbußen hinnehmen. Mit einem Minus von 3,8 Punkten weist der Indikator nun 1,4 Punkte auf. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres beträgt das Minus 6 Zähler.


Dr. Stefan Müller: „Der stationäre Handel kann ohne den Online-Handel nicht mehr funktionieren.“

Foto: Expert

Unter dem Motto „60 Jahre beste Partnerschaft“ fand letzte Woche die virtuelle Expert-Tagung im Rahmen der KOOP 2022 statt. Mit Spannung wurde der Strategievortrag des Vorstandsvorsitzenden Dr. Stefan Müller erwartet.

Über 1.000 Expert:innen nahmen virtuell an der Veranstaltung teil und erhielten dabei Informationen zu Markttrends, Branchenentwicklungen sowie der Expert-Strategie im Jubiläumsjahr erhalten – das entspricht einer Teilnahmequote von über 90 Prozent der Gesellschafterbetriebe.

Zu Beginn des Strategievortrages erläuterte Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE, welche Schwerpunkte im Jubiläumsjahr und darüber hinaus, gesetzt werden. „Wir werden unsere gesamte Wertschöpfungskette noch stärker auf die Kund:innen ausrichten mit der Zielsetzung, sie am Point of Sale noch mehr zu begeistern“, sagte Dr. Stefan Müller. „Außerdem werden wir durch verschiedene Maßnahmen eine noch stärker fokussierte Marktbearbeitung sicherstellen, da der stationäre Handel ohne den Online-Handel nicht mehr funktionieren kann – MultiChannel ist für Expert Normalität!“

Um rund um die gesetzten Schwerpunktthemen noch intensiver auf die individuellen Bedürfnisse der Gesellschafter eingehen zu können, ist ein Roadtrip des Expert-Vorstandes im März geplant. „An sechs Standorten in ganz Deutschland möchten wir dabei in den direkten Dialog mit unseren Gesellschaftern treten. So soll unser offener Austausch weiterhin gelebt, eine stetige Weiterentwicklung am Puls der Zeit gewährleistet und das Versprechen, die beste Kooperation in der Branche zu sein, verstärkt werden“, erklärte Dr. Stefan Müller. Zusätzlich ging Müller während des Strategievortrages auf einen weiteren Schwerpunkt von Expert 6.0 ein: „Die Mitarbeiter:innen sind für Expert das wertvollste Gut und sollen somit im Jubiläumsjahr noch mehr in den Fokus gestellt werden.“


Jens Grubert

Foto: Beko Grundig

Bei der Beko Grundig Deutschland GmbH übernimmt Jens Grubert ab Anfang April die Marketing-Verantwortung für Deutschland und die gesamte Region Nordeuropa. Er folgt damit auf Christian Struck, der das Unternehmen verlässt.

Jens Grubert wird neuer Marketingchef der Beko Grundig Deutschland GmbH: Ab dem 1. April verantwortet der 42-Jährige alle Marketingaktivitäten in Deutschland und besetzt zudem die vor Kurzem geschaffene Rolle als Marketing Direktor Nordeuropa. In dieser Funktion zeichnet er neben Deutschland auch für die Positionierung der Konzernmarken in Österreich, der Schweiz, Benelux und den skandinavischen Ländern verantwortlich. Der strategische Fokus wird in der verstärkten Verankerung der Marken und ihrer Produkte bei Konsumenten, sowie der marketingseitigen Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens liegen.

Jens Grubert berichtet direkt an Mario Vogl, Vorsitzender der Geschäftsführung der Beko Grundig Deutschland GmbH und Regional Director Northern Europe Arçelik Group. „Mit dem weiteren Ausbau der regionalen Marketingfunktion stärken wir die länderübergreifende Markenführung und schaffen wertvolle Synergien in der Umsetzung von regionalen Kampagnen. Auch im Bereich der Einbaugeräte-Vermarktung verspreche ich mir zusätzliche Impulse und letztendlich noch mehr Power für das Marketing insgesamt“, kommentiert Mario Vogl. „Mit Jens Grubert haben wir einen herausragenden Branchenkenner und Marketingstrategen für unser Führungsteam gewonnen, der jahrelange Erfahrung mitbringt, um Beko und Grundig mit den richtigen Maßnahmen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.“ 

Jens Grubert war vor seinem Wechsel zur Beko Grundig Deutschland GmbH bei der BSH Hausgeräte GmbH in der Funktion als Marketingleiter Zentraleuropa für die Marke Siemens tätig. Er folgt damit auf Christian Struck, der das Unternehmen verlässt, um sich neuen Herausforderungen zu stellen.


Zusammen mit Climatebloom startet die EK/servicegroup die Wiederaufforstung.

Foto: EK/servicegroup

Mitarbeiter und Mitglieder der EK/servicegroup haben mit ihren „grünen“ Aktionen die Finanzierung von 7.500 Bäumen ermöglicht. Im Teutoburger Wald startete die Wiederaufforstung einer drei Hektar großen Waldfläche.

Umgesetzt wird das Projekt von dem EK Partner Climatebloom (climatebloom.com), einem Bielefelder Unternehmen mit Fokus auf Aufforstung und Klimaschutzprojekte. Da in der Region durch das Absterben der Fichte in den Wäldern große Freiflächen entstanden sind, unterstützt Climatebloom Privatwaldbesitzer bei der Aufforstung dieser Freiflächen. Die rund 30.000 qm große Aufforstungsaktion im Teutoburger Wald auf Initiative der EK/servicegroup ist die größte Aktion, die Climatebloom bis jetzt durchgeführt hat.

Die Finanzierung der 7.500 Bäume haben die EK Mitarbeiter und EK Händler im letzten Jahr mit zwei erfolgreichen Aktionen ermöglicht. Um ihre Mitarbeiter nach den langen Lockdown-Monaten zu mehr Bewegung zu motivieren, hatte die EK/servicegroup den Juni 2021 zum „Bewegungsmonat“ deklariert. Alle Kolleginnen und Kollegen waren aufgerufen, im Juni das Auto stehen zu lassen und so viele Kilometer wie möglich mit Hilfe des eigenen Bewegungsapparats zurückzulegen.

Pro zurückgelegten 500 Kilometern versprach der EK Vorstand, 250 Euro an ein regionales Baumpflanz-Projekt zu überweisen. Ende Juni wurde zusammengezählt und unter dem Strich standen 5.625 Kilometer, was 2.800 Euro entsprach. Von so viel Engagement begeistert, rundeten die EK Verantwortlichen den Betrag auf glatte 5.000 Euro auf, was in der Naturschutz-Währung rund 1.160 Bäumen entspricht.

Zum zweiten wandelte die EK in der verkaufsstarken Zeit Ende November den sog. Black Friday in einen „Green Friday“ um. Diese Aktion verknüpfte den Abverkauf vieler Artikel direkt mit der Neupflanzung eines Baumes. In vorderster Linie mitgemacht hatten dabei die gut 60 Electroplus Küchenplus Händler, rund 50 Happy Baby-Partner, die Häuser der Fachgruppe Licht+Concept und nicht zuletzt die Händler, die sich unter der Konzept-Flagge „Starker Fachhandel“ in der EK Gruppe vereinigen.


Lars Schubert

Foto: BSH

Lars Schubert, derzeit Chief Technology Officer und Mitglied der Geschäftsführung der BSH in China, wird zum 1. April 2022 Mitglied der Geschäftsführung der BSH in Europa. Der Diplom-Ingenieur folgt auf Dr. Silke Maurer, die das Unternehmen verlässt.

Als Chief Operating Officer (COO) verantwortet Lars Schubert künftig die Bereiche Fertigung, Entwicklung, Innovation sowie Corporate Technology und das Global Supply Chain Management. „Ich freue mich, dass wir mit Lars Schubert einen fachlich wie international sehr erfahrenen und hochqualifizierten Kandidaten innerhalb der BSH gefunden haben, mit dem wir die Position des COO neu besetzen können“, sagt Dr. Christian Fischer, Vorsitzender des Aufsichtsrats der BSH Hausgeräte GmbH und stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH.

Dr. Carla Kriwet, CEO und Vorsitzende der BSH-Geschäftsführung ergänzt: „Lars Schubert kennt die BSH und die Bedürfnisse unserer Konsumenten sehr gut, und steht wie kaum ein anderer für Innovation und Geschwindigkeit. Wir freuen uns sehr, mit ihm jetzt auch in der Geschäftsführung zusammenzuarbeiten und dabei von seiner Asien-Erfahrung zu profitieren.“

Mit Schubert rückt ein langjähriger BSH-Kenner in die Geschäftsführung. Nach seinem Maschinenbaustudium an der Universität Chemnitz-Zwickau startete der Diplom-Ingenieur seine Karriere 1995 bei der BSH Hausgeräte GmbH im Bereich Oberflächentechnik und Analytik in Traunreut. Nach seinem ersten Auslandseinsatz für die BSH in den USA, wo er die Herde-Fabrik in New Bern, North Carolina, verantwortete, folgten verschiedene Leitungsfunktionen in Produktion, Produktentwicklung und Produktmanagement im In- und Ausland. 2016 wechselte Schubert für die BSH nach Nanjing, China. Dort hatte er seit 2019 die Position als Chief Technology Officer und Mitglied der Geschäftsführung der BSH in China inne.

Der 52-Jährige tritt die Nachfolge von Dr. Silke Maurer an, die Ende März das Unternehmen verlässt. „Wir danken Silke Maurer für ihren Einsatz und die sehr gute Zusammenarbeit, und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft“, erläutert Dr. Carla Kriwet.


Finanzvorstand Dr. Markus Warncke (li.) und der Vorstandsvorsitzende Frank Göring präsentieren das Ergebnis des Geschäftsjahres 2021 der Villeroy & Boch AG.

Foto: Villeroy & Boch

Um 18 Prozent hat der Porzellan- und Keramikhersteller Villeroy & Boch in 2021 seinen Umsatz gegenüber Vorjahr gesteigert. Straffung der Strukturen und Reduzierung der Komplexität hätten zur Steigerung des operativen Ergebnisses geführt.

Im Geschäftsjahr 2021 erzielte der Villeroy & Boch-Konzern einen Umsatz in Höhe von 945,0 Mio. Euro. Aufgrund der herausragenden Umsatzentwicklung konnten in den meisten Ländern zweistellige Zuwachsraten verzeichnet werden, so dass nicht nur gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzanstieg von 18,0 Prozent erreicht werden konnte, sondern ebenso das von der Pandemie unbeeinflusste Geschäftsjahr 2019 deutlich übertroffen wurde.

Der Konzern konnte sein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 92,8 Mio. Euro (Vorjahr: 49,7 Mio. Euro) steigern und erzielte damit das beste operative Ergebnis der Villeroy & Boch-Historie. Grund hierfür war neben der überaus positiven Umsatzentwicklung die erfolgreiche Umsetzung von Maßnahmen zur Straffung der Strukturen und Reduzierung der Komplexität. Im Geschäftsjahr 2021 wurde das Konzernergebnis mit 60,5 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (22,9 Mio. Euro) mehr als verdoppelt.

Im Unternehmensbereich Dining & Lifestyle wurde im Geschäftsjahr 2021 ein Umsatz von 312,7 Mio. Euro erzielt, der damit um 53,5 Mio. Euro bzw. 20,6 Prozent über Vorjahr lag. Ein Blick in die verschiedenen Weltregionen zeigt auch im Unternehmensbereich Dining & Lifestyle, dass die Umsatzerlöse in fast allen Ländern um zweistellige Zuwachsraten gesteigert werden konnten. Zum Vergleich: Der Unternehmensbereich Bad und Wellness erzielte im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz in Höhe von 629,4 Mio. Euro und lag damit um 90,3 Mio. Euro bzw. um 16,8 Prozent über Vorjahr.

Mit Blick auf das Jahr 2022 wird von einer Erholung der Weltwirtschaft ausgegangen. Allerdings ist zu erwarten, dass die anhaltenden Versorgungsengpässe und die damit verbundenen erheblichen Preissteigerungen bei Energie und Frachten sowie für Rohstoffe und Verpackungsmaterialien das Jahr 2022 stark beeinflussen werden.


Die 2G- Zugangsbeschränkungen soll für den Einzelhandel flächendeckend entfallen.

Foto: HZ/Mau

Mit Erleichterung reagiert der Handelsverband Deutschland (HDE) auf die jüngsten Corona-Beschlüsse der Bund-Länder-Runde. Demnach sollen 2G- und 3G-Zugangsbeschränkungen für den Einzelhandel flächendeckend entfallen.

Der HDE fordert zudem, diese für die Pandemiebekämpfung nicht geeigneten Maßnahmen auch für künftige Corona-Notfälle auszuschließen. „Es war höchste Zeit und schon längst überfällig, dass die erwiesenermaßen im Kampf gegen die Pandemie nutzlosen 2G- und 3G-Beschränkungen im Einzelhandel fallen. Es ist vollkommen klar, dass der Einkauf mit Maske und Abstand eine sichere Angelegenheit ist. Der föderale Flickenteppich der letzten Wochen muss nun endlich ein Ende haben. Corona-Maßnahmen dürfen keine Frage des persönlichen Empfindens einzelner Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten sein, es muss um harte Fakten gehen“ so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Einschnitte seien für viele Händler brutal, deshalb gelte es stets, zielgerichtet zu handeln. Es sei gut, dass die Entscheidungsträger aus der Politik nun erkennbar wieder diesen Pfad der Vernunft beschreiten wollten.

„Wir müssen deutlich machen, dass sich der 2G-Irrweg der vergangenen Wochen nie mehr wiederholen darf. Deshalb sollte die Politik klar formulieren, dass 2G- und 3G-Zugangsbeschränkungen beim Einkauf auch künftig nicht mehr in den Instrumentenkasten der Pandemiebekämpfung gehören“, so Genth weiter. Der Handel erwarte da ein klares Bekenntnis. Auch die künstliche Unterscheidung zwischen Handel mit täglichem und nicht-täglichem Bedarf dürfe bei Corona-Maßnahmen keine Rolle mehr spielen. Denn das Infektionsrisiko sei unabhängig vom angebotenen Sortiment im gesamten Einzelhandel sehr gering.

Um möglichst sicherzugehen, dass man bei allen Unwägbarkeiten und möglichen Mutationen im kommenden Herbst nicht erneut vor großen Herausforderungen mit einschneidenden Maßnahmen stehe, gehe es jetzt insbesondere auch um die schnelle Einführung einer Corona-Impfpflicht.


Dr. Stefan Müller, Benedict Kober und Jens Heithecker (v.l.n.r.) auf der gemeinsamen Pressekonferenz

Foto: Screenshot/virtuelle PK

Die gemeinsame Messe von Expert und Euronics in Zusammenarbeit mit der Messe Berlin stößt auch im zweiten Jahr trotz Absage der Präsenzmesse auf großes Interesse der Industrie und Dienstleister. Das machten die Chefs der beiden Verbundgruppen sowie die Veranstalterin bei der gestrigen Pressekonferenz deutlich.

Die Kooperationspartner sehen sich in ihrem Messekonzept jedenfalls bestärkt. Immerhin wartet der virtuelle Part der KOOP 2022 mit einer großen Themenvielfalt auf und sorgt gleichzeitig für fruchtbaren Austausch zwischen Industrie- und Dienstleistungspartnern und den Kooperationen. Es gibt 278 Workshops zu 74 verschiedenen Themenfeldern.

Die virtuellen Workshops von Expert sind am 14. Februar gestartet und werden noch bis zum 25. Februar durchgeführt. Die Verbundgruppe Euronics startet parallel am 23. Februar mit ihren Aussteller-Workshops, bevor am 9. und 10. März die Euronics-spezifischen Veranstaltungen stattfinden. Gleichzeitig können sich die Gesellschafter und Mitglieder auch auf attraktive Messeangebote freuen. Mit über 120 Anmeldungen und generell positiven Rückmeldungen der Industrie- und Dienstleistungspartner stieß der geplante Präsenzteil der Messe auf großes Interesse in der Branche. Entsprechend blicken die Kooperationspartner bereits jetzt mit großen Erwartungen auf die diesjährige IFA, die vom 2. bis 6. September 2022 in Berlin stattfinden wird. Dort soll schließlich der persönliche Kontakt nachgeholt werden.

Benedict Kober, Sprecher des Vorstands von Euronics, betonte: „Wir möchten uns ganz herzlich für das immense Interesse der Industriepartner und natürlich unserer Mitglieder an der Präsenzveranstaltung der KOOP bedanken. Umso größer ist natürlich die Enttäuschung, unsere Kolleginnen und Kollegen nicht persönlich begrüßen zu können. Nichtsdestotrotz sind wir sehr zufrieden mit den zahlreichen Anmeldungen für die digitalen Veranstaltungen der KOOP 2022. Unser spannendes Angebot an Workshops und Warenangeboten spricht für sich.“

Expert Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Müller fügte hinzu: „Das uns entgegengebrachte Verständnis unserer Partner:innen nach der Absage der Präsenzmesse hat uns die Intensität unseres partnerschaftlichen Zusammenhaltes erneut vor Augen geführt – dafür möchten wir uns herzlich bedanken. Ein großes Danke geht gleichzeitig an unsere Gesellschafter:innen, die mit einer hohen Teilnahmeresonanz signalisiert haben, genau wie wir hinter dem KOOP-Konzept zu stehen. Nun blicken wir voller Vorfreude auf die IFA in Berlin, denn wir sind überzeugt, dass ein persönlicher Kontakt durch nichts zu ersetzen ist.“

IFA-Chef Jens Heithecker von der Messe Berlin ergänzte: „Die volle Auslastung des hub27 zum Zeitpunkt der Präsenzabsage zeigt, wie wichtig der persönliche Austausch für die Hersteller und den kooperierten Fachhandel ist. Wir schauen daher nach vorne und freuen uns, die Expert- und Euronics-Händler auf der IFA von 2. bis 6. September in den Hallen unter dem Funkturm zu begrüßen.“


Nicolaus Gedat: „Wir bieten der Branche mehr als 400 Marken auf einer Plattform.“

Foto: Messe Frankfurt

Nachdem die großen Frühjahrsmessen, wie die Ambiente, Christmasworld, Paperworld und Creativeworld Corona-bedingt nicht stattfinden konnten, kommen Marken und Händler im virtuellen Raum über Nextrade dennoch zueinander.

Dank Nextrade ergeben sich sowohl für Lieferanten, Marken als auch Händler hohe Einsparpotentiale beim Ordern, so die Düsseldorfer nmedia GmbH. Normalerweise bedeuten Bestellungen einen erheblichen manuellen und zeitlichen Aufwand zum Beispiel bei der Übertragung in das Warenwirtschaftssystem oder bei Fahrten zu den Geschäftspartnern. Mit Nextrade fallen aufwändige Fax- und Telefon-Bestellungen und weite Anfahrten vollkommen weg. So können sich alle Beteiligten in einem hohen Maß auf die Auswahl der Produkte konzentrieren und sparen darüber hinaus Kosten in der Auftragsbearbeitung. Der Austausch zwischen Marke und Händlern kann je nach Bedarf über Einkäufertermine vereinbart werden. „Wir bieten der Branche mehr als 400 Marken auf einer Plattform. Somit ist ein effizientes digitales Ordern mit nur einem Login möglich. Gerade für Nachbestellungen ist Nextrade deshalb interessant, denn hier wissen die Händler:innen welche Produkte sie bei welcher Marke ordern wollen und können dies unkompliziert und ohne großen Zeitaufwand erledigen“, sagt Nicolaus Gedat, Geschäftsführer nmedia GmbH.

Neben der Re-Order können Händler aber auch Neuheiten und Aktionen der Marken auf Nextrade finden. „Durch die Absagen von zahlreichen Konsumgüterveranstaltungen im ersten Quartal, fehlt den Händler:innen der Austausch mit der Branche und der Überblick über die neusten Produktentwicklungen. Zwar können wir mit Nextrade den persönlichen Austausch und das Messeerlebnis nicht ersetzten, wir bieten den Händler:innen aber die Möglichkeit, die neuen Sortimente der Marken digital zu entdecken“, erklärt Philipp Ferger, Geschäftsführer der nmedia GmbH und Bereichsleiter Consumer Goods Fairs der Messe Frankfurt.


Stanislas de Gramont (l.) und Thierry de La Tour d’Artaise bilden ab 1. Juli die neue Doppelspitze der Groupe SEB.

Fotos: Groupe SEB

Der Vorstand der Groupe SEB hat beschlossen, die Funktionen des Vorstandsvorsitzenden und des Chief Executive Officer (CEO) zu trennen. Thierry de La Tour d’Artaise wurde in seinem Amt als Vorstandsvorsitzender bestätigt und Stanislas de Gramont ab dem 1. Juli zum CEO ernannt.

Thierry de La Tour d’Artaise ist seit 28 Jahren in der Groupe SEB tätig, darunter 22 Jahre als Vorstandsvorsitzender und CEO. Unter seinem Einfluss hat die Gruppe eigenen Angaben zufolge ihren Umsatz vervierfacht und ihr Betriebsergebnis versechsfacht. Er hat 18 Akquisitionen abgewickelt, darunter bekannte Marken wie Moulinex, Supor oder WMF. Während seiner Amtszeit hat er den Schwerpunkt auf die Innovationskapazität, die internationale Entwicklung und den Erhalt leistungsfähiger Industrieanlagen, insbesondere in Frankreich, gelegt.

Stanislas de Gramont kam 2018 als stellvertretender Chief Executive Officer zur Groupe SEB, nachdem er die Sparte Europe Food and Beverage bei Suntory geleitet hatte; vorher hatte er fast seine gesamte berufliche Laufbahn bei Danone in mehreren Ländern und Geschäftsbereichen verbracht, teilt das Unternehmen mit.


Philipp Ferger: „In Frankfurt wird der Lifestyle von Generationen entschieden und geprägt.“

Foto: Messe Frankfurt

Unter dem neuen Motto „Home of Consumer Goods“ wird die Messe Frankfurt die drei Konsumgüterleitmessen Ambiente, Christmasworld und Creativeworld erstmalig zeitgleich vom 3./4. bis 7. Februar 2023 auf dem Frankfurter Messegelände veranstalten.

„Die Messe Frankfurt gibt Antworten auf die aktuellen Veränderungen und Herausforderungen und definiert die Marktplätze von morgen neu. Durch die Etablierung von innovativen Formaten am Standort und international kreieren wir Wachstumsmöglichkeiten, geben Orientierung und Sicherheit in volatilen Zeiten und gestalten eine globale Branche im Umbruch aktiv mit“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer Messe Frankfurt. Vom 3./4. bis 7. Februar 2023 finden erstmalig die Ambiente, die Christmasworld und die Creativeworld zeitgleich in Frankfurt statt. Die damit neu kreierte Kombination aus drei erfolgreichen Leitmessen an einem Ort zu einem Zeitpunkt verbindet der Veranstalterin zufolge so deren Stärken und bietet damit ein bisher unerreichtes, simultan verfügbares, zukunftsorientiertes Produktangebot in Qualität und Quantität.

„Frankfurt ist damit der One-Stop-Shop für die globale Konsumgüterbranche. Hier wird der Lifestyle von Generationen entschieden und geprägt. Damit bieten wir der Branche Verlässlichkeit und Wachstum in herausfordernden Zeiten. Hier wird ab Februar 2023 das Geschäft gemacht, sich endlich wieder ausgetauscht und die Trends definiert, die Konsumenten rund um den Erdball in den kommenden zwölf bis 18 Monaten vor Ort und online erleben und erwerben können“, erklärt Philipp Ferger, Bereichsleiter Consumer Goods Fairs.


Die 6.500 qm Ausstellungsfläche auf dem Düsseldorfer Areal Böhler sind voll belegt.

Foto: B2B-Medienhaus

In knapp einer Woche startet die Trends Up West 2022 „in voller Besetzung“, wie es von Seiten der Veranstalterin heißt. Die dritte Ausgabe der Messe für Großhandel und Händler auf dem Düsseldorfer Areal Böhler ist komplett ausgebucht.

Vom 19. bis 21. Februar zeigen mehr als 100 Marken auf 6.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche ihre Neuheiten für die kommenden Saisons. Das Interesse ist enorm, wie die aktuelle Zahl der Vorregistrierungen verdeutlicht – bisher haben sich mehr als 1.600 Händler, Einkäufer und Objektgestalter für einen Besuch des Order-Events angemeldet.

„Die schmerzliche Lücke, die durch die Absage der Ambiente entstanden ist, lässt sich ganz deutlich spüren. Händler aller Vertriebsschienen benötigen nun dringend Alternativen, um sich mit frischer Ware auseinandersetzen zu können. Die Trends Up West 2022 bietet dafür einen attraktiven, sicheren Rahmen und ein breit gefächertes Produktportfolio. Somit sind die Scheinwerfer der Konsumgüterbranche im Februar voll auf Düsseldorf gerichtet“, erklärt der Veranstalter Willo Blome (blomus), der gemeinsam mit Florian Burghard (Sompex) und Marco Hübecker (fleur ami) die Trends Up West organisiert.

Das strenge Sicherheitskonzept der Trends Up West 2022 ist von den zuständigen Behörden genehmigt worden. Das Event findet dementsprechend unter 2G+-Bedingungen statt. Da sich alle Besucher registrieren müssen, ist eine vorherige Anmeldung unter www.trendsupwest.de/ticketshop/ ratsam, damit in den Eingangsbereichen keine langen Schlangen entstehen und die Besucher ihre Zeit auf den Ausstellungsständen effizient nutzen können.

Vor allem im Haushaltsbereich hat die Trends Up West 2022 weitere Hochkaräter hinzugewonnen – darunter die Marken Berndes, Le Creuset, Mepal, Microplane und Kai Europe. Die insgesamt 94 teilnehmenden Unternehmen kommen aus aus den Konsumgüterbereichen Lifestyle, Wohn- und Küchenaccessoires, Kochgeschirr, Gedeckter Tisch, Kerzen, Lampen, Heimtextilien, Papeterie, Geschenkartikel, Spielwaren, Kleinelektrogeräte, Fashion und Food und zeigen einen kompletten Sortiments-Mix für GPK-Fachhändler, Concept Stores, Möbelhändler, Kaufhäuser, Küchenfachgeschäfte, Internet Pure Player, aber auch für Interior-Designer und Objektgestalter.


Mit beständig hoher Beratungsqualität hat es Euronics geschafft, in Krisenzeiten noch näher an die Kunden zu rücken.

Foto: Euronics

Die Handelsverbundgruppe Euronics ist in dem vom Handelsblatt und dem Marktforschungsinstitut YouGov ermittelten BrandIndex „Höchste Kundentreue“ zum „Aufsteiger des Jahres“ in der Kategorie Einzelhandel auf Platz 1 gesetzt worden.

Mit einem Zuwachs von 5,83 Prozent hat Euronics im vergangenen Jahr das vorhandene Vertrauen und die Loyalität seiner Kundschaft deutlich ausbauen können und führt damit die Kategorie Einzelhandel an, heißt es offiziell zur Begründung. Mit beständig hoher Beratungsqualität, kundenzentrierter Online-Präsenz und starken Werbemaßnahmen, wie die Solidaritätskampagne „Total lokal“, hat es Euronics geschafft, in Krisenzeiten noch näher an die Kunden zu rücken.

„Das Vertrauen unserer Kunden ist unser höchstes Gut. Deshalb schauen wir mit besonderem Interesse und Stolz auf die Ergebnisse des YouGov-Rankings zur ‚Kundenloyalität‘. Dass wir der Krise zum Trotz die Liste der Aufsteiger anführen und die besondere Treue unserer Kundschaft im Vergleich zum Vorjahr nachhaltig steigern konnten, gibt uns allen – unseren Mitgliedern, unseren Industriepartnern, dem Team in Ditzingen und nicht zuletzt auch mir persönlich – ein sehr gutes Gefühl“, so Benedict Kober, Sprecher des Vorstands der Euronics Deutschland eG.

Methodik des Rankings

Um die Loyalität von Kunden zu einer Marke zu ermitteln, interviewte YouGov im Laufe des Jahres 2021 rund eine Million Konsumenten. Die Teilnehmer gaben an, ob sie bereits Kunde einer Marke waren und welche Marke innerhalb der zugehörigen Kategorie sie erneut kaufen würden. Betrachtet wurde der Zeitraum vom 1. Dezember 2020 bis 30.November 2021 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum.


Norbert Morkes, Bürgermeister der Stadt Gütersloh (li.), und Dr. Stefan Breit, Technik-Geschäftsführer von Miele, pflanzten symbolisch einen von insgesamt 1.300 Bäumen.

Foto: Miele

Hausgerätehersteller Miele hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, CO2-neutral arbeiten zu wollen. Im ersten Schritt hat das Gütersloher Unternehmen jetzt die Mitarbeiter dazu gebracht, das Auto nicht zur Fahrt zur Arbeit zu gebrauchen. Im Zuge dessen wurden Bäume gepflanzt.

„Das Auto stehenlassen und so etwas Gutes für das Klima tun!“ – Das war im September 2021 der Aufruf des Gütersloher Hausgeräteherstellers Miele an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland. Für jeden nachgewiesenen Weg zur Arbeit und zurück ohne Auto kündigte Miele an, ein regionales Aufforstungsprojekt mit je einem Baum zu unterstützen. 626 Bäume kamen auf diese Weise zusammen – die Miele für ein Projekt der Stadt Gütersloh auf 1.300 aufgestockt hat. An vier Stellen im Stadtgebiet entstehen zurzeit neue Waldflächen, die dazu beitragen sollen, das Stadtklima und die Artenvielfalt auch in Zukunft zu sichern.

„Dies ist ein zentraler Bestandteil unserer substanziell weiterentwickelten Nachhaltigkeitsstrategie“, erklärt Technik-Geschäftsführer Dr. Stefan Breit, „und die Aktion zum Autofreien Tag diente dem Ziel, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das Thema Klimaschutz aktiv einzubinden und zu ermuntern, einen kleinen persönlichen Beitrag zu leisten.“ Als „Nachweis“ für die Teilnahme schickten die Beschäftigten Bilder von sich auf dem Fahrrad oder zu Fuß zusammen mit Daten von Fitnessapps oder Zugtickets an eine zentrale E-Mail-Adresse. Sogar ein historisches Miele-Fahrrad kam bei der Aktion zum Einsatz. „Wir freuen uns über die gute Resonanz und auch darüber, dass wir als Gütersloher Unternehmen mit den nun 1.300 Bäumen ebenfalls etwas Gutes für das Klima in unserer Stadt tun konnten“, so Breit weiter.


Die Perfection 800 ist Teil der neuen Kaffeevollautomaten-Serie von WMF.

Foto: WMF

Die Traditionsmarke WMF will sich wieder stärker im Premium-Segment positionieren. Innovationen, Qualität und nicht zuletzt ein gestrafftes Sortiment sollen das bewirken. Zum Marktstart der neuen Kaffeevollautomaten-Serie wird sogar ein Hollywood-Star als Testimonial ins Boot geholt.

Bereits im September des vergangenen Jahres hat der Hausgerätehersteller WMF seine Re-Branding Kampagne gestartet. Wie Kilian Manninger, President Consumer BU WMF Group zuletzt bei einer Pressekonferenz erklärte, soll WMF wieder als Premiummarke wahrgenommen werden: „Unser neuer kommunikativer Ansatz ist Teil einer ganzheitlichen Markenstrategie, welche die Rolle von WMF als Premiummarke besonders auch in der internationalen Wahrnehmung schärfen und stärken soll. Seit fast 170 Jahren steht unsere Marke für Premiumprodukte, die sich durch Innovation, Einzigartigkeit, Ästhetik und Funktionalität auszeichnen – dies spiegelt sich nun auch in unserem Markenauftritt wider“, erläuterte Manninger. In der jüngsten Vergangenheit habe es WMF an Innovationen und auch an der klaren Positionierung gemangelt, so Manninger. Als Premiummarke wolle WMF künftig für stabile Preise, innovative und qualitativ hochwertige Produkte sowie für ein bestes Einkaufserlebnis stehen.

Andreas Hornung, President Consumer DACH WMF Group, erklärte, bis zum Jahr 2020 habe bei WMF die Volumenmaximierung im Vordergrund gestanden. Preis und Distribution seien die Treiber gewesen. Die stetige Flut neuer Artikel habe zu einem aufgeblähten Sortiment und zu einem Verkauf mit hohem Aktionsanteil geführt. „Seit September 2020 steht bei WMF nun die Wertschöpfung im Vordergrund. Wir konzentrieren uns auf alle Premium-Geschäftsfelder. Dabei setzen wir auf limitierte Distribution mit Premium-Shopping-Erlebnis“, so Hornung. Das Ziel soll mit verschiedenen Maßnahmen erreicht werden, unter anderem mit einem „effizienten, klar strukturierten Sortiment“, was letztlich einer Sortimentsstraffung entspricht.

Im Zuge der Pressekonferenz wurde der neue WMF Perfection 800 Kaffeevollautomat vorgestellt. Das Gerät verfügt über 18 voreingestellte Getränke-Optionen, bis zu 16 anpassbare Nutzer-Profile und weitere variable Einstellmöglichkeiten. Die neuen Kaffeeautomaten von WMF sollen Kaffeegenuss für alle Sinne liefern – Kaffeegenuss auf höchstem Niveau.

Zum Marktstart der neuen Kaffeevollautomaten-Serie WMF Perfection 800 launcht die Marke WMF auch eine umfangreiche Multimedia-Kampagne: Diese inszeniert die „WMF World of Coffee“ über alle Kunden-Touchpoints hinweg. Für die Inszenierung der neuen Kaffeevollautomaten wird mit einem Hollywood-Star als Testimonial zusammengearbeitet. Mit Spannung wird aktuell auf den 12. April hingefiebert. Dann wird enthüllt, mit welchem internationalen Star WMF in dieser Sache zusammenarbeiten wird.


Gerade die Bereiche Elektronik und Haushaltswaren sind von den Lieferengpässen massiv betroffen.

Foto: HZ/Mau


Die aktuelle Geschäftslage im Einzelhandel ist insbesondere bei kleineren Unternehmen und im innerstädtischen Handel weiter schlecht. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter 1.300 Handelsunternehmen. Vom prognostizierten Umsatzplus von nominal drei Prozent profitiert vor allem der Onlinehandel.

„Nach einem schwierigen, von der Pandemie geprägten Jahr, hofft der Einzelhandel auf ein besseres 2022. Diese Erwartungen werden sich aber nicht für alle Händler erfüllen können. 2G macht es nach wie vor vielen Unternehmen unnötig schwer, wirtschaftlich erfolgreich zu arbeiten. Diese im Kampf gegen die Pandemie nutzlose Maßnahme muss endlich bundesweit fallen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die aktuelle HDE-Umfrage zeigt, dass 46 Prozent der Händler, die unter 2G arbeiten müssen, ihre Geschäftslage als schlecht einschätzen. Ohne 2G liegt dieser Wert bei nur 24 Prozent. Dazu kommen bei vielen Händlern nach wie vor große Probleme mit Lieferschwierigkeiten. Insbesondere die Bereiche Sportartikel, Elektronik und Haushaltswaren sind massiv betroffen.

Wenn die Auswirkungen der Pandemie zeitnah nachlassen und Maßnahmen wie 2G für den Handel zurückgenommen werden, rechnet der HDE für die Branche trotz aller Probleme insgesamt mit einem Umsatzplus von drei Prozent. Das Gros des Wachstums dürfte allerdings erneut aus dem Online-Bereich kommen, der mit 13,5 Prozent Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahr rechnen darf. Insgesamt werden sich die Umsätze im Einzelhandel inklusive des Online-Handels 2022 damit auf mehr als 600 Mrd. Euro belaufen. „Obwohl die Umsätze in der Gesamtbilanz wachsen werden, gibt es klare Verlierer. Insbesondere die innerstädtischen Händler werden auch in diesem Jahr noch unter Nachwirkungen der Corona-Krise leiden. Insgesamt könnten deshalb in diesem Jahr noch einmal knapp 16.000 Geschäfte verloren gehen“, so Genth. Seit Corona-Ausbruch waren viele Nicht-Lebensmittelhändler an 263 von 569 Verkaufstagen zwangsgeschlossen oder mit Einschränkungen wie der 2G-Regel belegt.


Frank Bentz

Foto: Euronics

Frank Bentz übernimmt bei der Handelsverbundgruppe Euronics ab sofort die Position des Leiters Betriebstypenmanagement, wie es offiziell heißt, und verstärkt damit Verzahnung von Vertrieb, Marketing und Einkauf.

Mit Frank Bentz als neuem Vertriebschef, der Unternehmensangaben zufolge über umfassende Markt- und Branchenkenntnisse verfügt, verfüge die Handelskette nun über weitere starke Handelskompetenz. Seine berufliche Laufbahn begann Bentz 1986 bei Horten AG. Nach verschiedenen Stationen im Vertrieb in verschiedenen Positionen war er zuletzt bei der Media-Saturn Deutschland GmbH als regionaler Vertriebsleiter tätig. „Es ist uns gelungen, mit Herrn Bentz einen hervorragenden Branchenkenner zu verpflichten, der gemeinsam mit seinem Team die strategische Weiterentwicklung unserer Betriebstypenkonzepte vorantreiben und neue Impulse im Vertrieb setzen wird“, so Benedict Kober, Sprecher des Vorstands der Euronics Deutschland eG. Mit dieser Verstärkung des Management Teams in Ditzingen wird die Zusammenarbeit zwischen Vertrieb, Marketing und Einkauf in einem integrativen Ansatz zusätzlich intensiviert.

Die Frank Bentz zugeordneten Teilbereiche werden weiterhin von Patrick Schwarzhaupt (Leiter Betriebstypenmanagement Fachhandel / Spezialisierter Fachhandel) und André Fourie (Leiter Betriebstypenmanagement Fachmärkte) geleitet. Frank Bentz berichtet direkt an den für das Ressort Vertrieb zuständigen Sprecher des Vorstands, Benedict Kober.


Gehen die Aufgaben in der Geschäftsleitung künftig gemeinsam an: Daniel Jeschonowski, Constanze Rudolph und André Lauterbach (v.l.n.r.).

Foto: Kahla

Die Porzellanmanufaktur Kahla/Thüringen GmbH startet mit erweiterter Geschäftsführung und Neuerungen in der Organisationsstruktur in das Jahr 2022 und will damit die Weichen für eine erfolgreiche Unternehmensausrichtung stellen.

Wie das Unternehmen jetzt mitteilt, hat Kahla-Geschäftsführer Daniel Jeschonowski mit André Lauterbach und Constanze Rudolph zwei, wie es heißt, „erfahrene Branchenkenner in die Geschäftsleitung des Thüringer Porzellanherstellers berufen“.

André Lauterbach ist Unternehmensangaben zufolge seit 2018 für Kahla tätig und verfügt über mehr als 20 Jahre Vertriebserfahrung in der Porzellanindustrie. Er verantwortet die Vertriebsleitung aller vier Geschäftsbereiche des Unternehmens: den Fachhandelsbereich Home, den Hotellerie- und Gastronomiesektor Horeca, die Werbemittelbranche „Artvertising“ sowie den OEM Bereich.

Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung in der Porzellanherstellung und -veredelung leitet Constanze Rudolph die Abteilung Qualität und Prozesse der Porzellanmanufaktur Kahla. Seit 2019 im Unternehmen, ist sie in ihrer Funktion maßgeblich für die Qualitätssicherung sowie die Optimierung der innerbetrieblichen Produktionsprozesse verantwortlich.

Mit einer „Made in Germany“-Strategie produziert Kahla in seinem Werk am gleichnamigen Standort in Thüringen neben dem Standardsortiment für Privathaushalte auch individuelles Porzellan für Industriekunden sowie Hoteliers und Gastronomen.


Freuen sich auf die gemeinsame Zukunft: Dr. Markus Miele, Frits Schultink, Dr. Reinhard Zinkann, Jan Schultink und Dr. Stefan Breit (v.l.n.r.).

Foto: Miele

Der deutsche Hausgerätekonzern Miele hat Ende Dezember das Familienunternehmen Eurofilters zu 100 Prozent übernommen. Das belgische Unternehmen produziert Vliesstoffe, unter anderem für Staubbeutel.

„Die beiden Unternehmen verbindet eine langjährige und erfolgreiche Geschäftsbeziehung, denn Eurofilters produziert einen großen Teil der bei Miele erhältlichen Staubbeutel“, so die Pressemitteilung. Eurofilters wurde 1977 von der Familie Schultink gegründet und beschäftigt knapp 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Leitung teilen sich aktuell Jan Schultink als CEO und Frits Schultink als CFO. Neben Staubbeuteln produziert das Unternehmen auf insgesamt knapp 35.000 Quadratmetern am Standort in Pelt auch Material zur Herstellung von Gesichtsmasken sowie zur Blutfiltration.

„Mit seinem hervorragenden Produkt- und Patentportfolio passt Eurofilters daher gleich aus mehreren Gründen hervorragend zu Miele“, erklärt Gernot Trettenbrein, Senior Vice President der Miele Gruppe und Chef der Business Unit New Growth Factory. Zum einen erschließe sich Miele neue Geschäftsfelder, und zum anderen erhöhe man die eigene Wertschöpfung im strategisch wichtigen Geschäft mit Staubsaugerzubehör. „Damit können wir die Weiterentwicklung des Portfolios auch hier selbst steuern, etwa mit Blick auf die Qualitäts- und Nachhaltigkeitsaspekte“, so Trettenbrein weiter.


Der neue Euronics-Markt in Unkel, aufmerksamkeitsstark in Szene gesetzt

Foto: Euronics

Zum Jahresbeginn sind die Elektromärkte der so genannten Vorteils-Center in Asbach im Westerwald und Unkel am Rhein von der Medimax-Gruppe zur Euronics Deutschland eG gewechselt.

„Die neue Partnerschaft schafft eine Verbindung zwischen der bereits bestehenden Service- und Beratungsqualität und einer neuen zukunftsweisenden Ausrichtung unter dem Dach der Euronics Deutschland eG“, so die offizielle Verlautbarung. Beide Märkte, an den Standorten Asbach und Unkel, profitierten unter der Leitung von Geschäftsführer Werner Schützeichel zukünftig von einer Erweiterung des Sortiments, Sicherheit in der Warenverfügbarkeit sowie von nachhaltigen Retail- und Marketing-Konzepten, inklusive der bekannten Cross-Channel Ausrichtung.

Werner Schützeichel, geschäftsführender Gesellschafter der Fachmärkte in Asbach und Unkel, freut sich über die Neuausrichtung: „Mit dem Wechsel zu Euronics haben wir einen starken Partner gefunden, der ideal zu unserer Zukunftsausrichtung passt. Der Endkunde erwartet heute von seinem Händler nicht nur ein auf seine Bedürfnisse abgestimmtes Warenangebot samt bestem Service, bester Beratung und einem ansprechenden Ladenbau, sondern auch einen attraktiven Onlineshop. Euronics bietet uns dafür die richtigen Konzepte und eine leistungsstarke IT-Infrastruktur.“


Grafik: HEPT

Im Frühling bereist die „HEPT“ wieder zehn Städte in Deutschland. Vom 25. April bis zum 12. Mai 2022 präsentieren sich Marken, Produkte und Innovationen im Rahmen der High Event Product Tour. Die Marke AEG ist diesmal dabei. Lesen Sie hier, welche Städte angesteuert werden.

Eine sehr interessante Neuerung gibt es bei der Zusammensetzung der teilnehmenden Premium-Marken. Gemeinsam mit Beurer, Jura, Jura Gastro, Kärcher, Liebherr und Miele geht die Marke AEG in diesem Jahr wieder on Tour. Die Angebote und Neuentwicklungen dieser Premium-Anbieter können die Besucher ganz persönlich aus nächster Nähe erleben – und sich vor Ort mit den Markenrepräsentanten austauschen. Natürlich steht ein umfassendes Hygienekonzept bereit, falls es die Situation erforderlich machen sollte.

„Seit nunmehr fast zwei Jahrzehnten ist die „HEPT“ ein Highlight in der Branche. Umso größer ist unsere Freude darüber, dass die Veranstaltungen 2022 im klassischen Format stattfinden werden: Es war immer schon die ganz besondere Atmosphäre, die aus der Roadshow ein echtes Forum für Dialog und Begegnung machte. Mit der Tour durch zehn Städte Deutschlands wird sie nun erneut zum Anziehungspunkt für Händler und Besucher der jeweiligen Region“, heißt es von offizieller Seite.

Die Stationen

Insgesamt zehn Städte besucht die HEPT zwischen dem 25. April und dem 12. Mai. Los geht’s in Frankenthal im großen Saal des Congressforums. Am 26. April steht der Dome des Europa-Parks in Rust auf dem Programm, bevor am 27. die Phoenixhalle im Stuttgarter Römerkastell zur HEPT-Location wird. Am 28. geht es in das Event Forum der BMW Welt in München – und dann hoch in den Norden: Am 2. Mai ist die HEPT in der Hamburger Fischauktionshalle, am 3. in der Convention Hall 1 des Estrel Congress Centers in Berlin. Am 5. Mai geht es nach Mainz in die Halle 45, am 9. Mai nach Bochum in den Großen Saal des Ruhr Congresses. Den Abschluss bilden das Kölner Palladium am 10. Mai sowie das Nürnberger Ofenwerk am 12. Mai.

 

 


Grafik: GfK

Die Verbraucherstimmung in Deutschland stoppt zu Beginn des Jahres 2022 ihren Abwärtstrend. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung verbessern sich im Januar gegenüber dem Vormonat.

GfK prognostiziert für das Konsumklima für Februar 2022 -6,7 Punkte und damit 0,2 Punkte mehr als im Januar dieses Jahres (revidiert -6,9 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Januar 2022. Damit legt das Konsumklima nach zwei Rückgängen in Folge wieder leicht zu. Die steigende Sparneigung verhindert jedoch derzeit einen deutlicheren Anstieg des Konsumklimas.

„Trotz steigender Inzidenzen und Inflation zeigen sich die Verbraucher zu Jahresbeginn wieder etwas optimistischer. Vor allem bei der Preisentwicklung erhoffen sie sich eine leichte Entspannung, da im Januar 2022 der Basiseffekt aus der Rücknahme der Mehrwertsteuersenkung im Januar 2021 die Inflationsrate etwas moderater werden lässt. Dennoch bleibt die Preiserwartung der Konsumenten deutlich höher als im Vergleich zu den letzten Jahren.“, erklärt Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte. „Zudem gehen die Experten davon aus, dass bei der pandemischen Lage im Frühjahr eine Entspannung zu erwarten ist, die zur Rücknahme einer Reihe von Beschränkungen führen wird.“

Nach drei Rückgängen in Folge legt die Konjunkturstimmung der Verbraucher im Januar wieder zu. Der Indikator gewinnt 5,7 Punkte hinzu und klettert auf 22,8 Punkte. Gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres ist ein Plus von mehr als 21 Punkten zu verzeichnen.

Auch die Einkommenserwartung gewinnt nach drei sinkenden Monaten wieder hinzu. Mit einem Plus von zehn Punkten steigt der Indikator auf 16,9 Punkte. Und vergleichbar zur Konjunkturstimmung liegt auch der Einkommensindikator deutlich über seinem entsprechenden Vorjahreswert (+19,8 Punkte). Damit trotzen die Einkommensaussichten den zuletzt doch deutlich gestiegenen Preisen.

Neben der Konjunktur- und Einkommenserwartung profitiert auch die Anschaffungsneigung von der generellen Stimmungsaufhellung. Der Indikator gewinnt 4,4 Punkte hinzu und weist aktuell 5,2 Zähler auf.


Der Hauptsitz in Mettlach

Foto: Villeroy & Boch

Villeroy & Boch hat die vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2021 bekannt gegeben. Demnach konnte der Umsatz gesteigert und die Prognose von September 2021 deutlich übertroffen werden.

Nach Unternehmensangaben wurde der Konzern-Nettoumsatz inkl. Lizenzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr um 18 Prozent auf 945 Mio. € gesteigert und damit die zuletzt im September 2021 angepasste Prognose (920 Mio. €) deutlich übertroffen. In beiden Unternehmensbereichen (Bad und Wellness, Dining & Lifestyle) konnten gleichermaßen zweistellige Zuwachsraten erzielt werden.

Auch im operativen Konzernergebnis (EBIT) wurde die September-Prognose (85 Mio. €) mit einem Wert von rund 92 Mio. € deutlich übertroffen. Damit wird im Jahr 2021 das mit Abstand höchste operative Konzernergebnis seit dem Börsengang 1990 erzielt, teilt das Unternehmen mit. Diese positive Geschäftsentwicklung zeigt sich nicht nur gegenüber dem Vorjahr, sondern auch im Vergleich mit dem von der Pandemie unbeeinflussten Geschäftsjahr 2019.

Über die endgültigen Zahlen des vierten Quartals und des Geschäftsjahres 2021 wird Villeroy & Boch am 17. Februar 2022 mit Veröffentlichung des Konzernabschlusses informieren.


Die Küchenprofi-Group setzt auch in Zukunft auf die Kontinuität von vier separaten Marken.

Foto: Küchenprofi

Ab dem 1. April 2022 legt die Küchenprofi-Group den Vertrieb der Marken Küchenprofi, Zassenhaus, Cilio und Spring zusammen und gestaltet so ein effizientes System mit mehr Flexibilität für Geschäftspartner.

Die Küchenprofi-Group setzt auch in Zukunft auf die Kontinuität von vier starken, separaten Marken. Durch eine für alle Marken gemeinsame Vertriebsgesellschaft – die Küchenprofi GmbH – minimieren sich die Verwaltungsprozesse: die Marken können nun in einer Bestellung, in einer Rechnung und in einer Lieferung zusammengefasst werden. Weiterhin können Bestellungen sowie Rechnungen aber auch, wie gewohnt, pro Marke vorgenommen werden.

In der Übergangsphase werden bereits getätigte und noch offene Vertriebsvorgänge, ohne Mehraufwand für den Kunden, von der Küchenprofi GmbH übernommen und nahtlos in das neue System eingebunden. Um die Übersichtlichkeit auf Lieferschein und Rechnung beizubehalten, werden alle Artikel nach der jeweiligen Marke gruppiert. Darüber hinaus wird die Küchenprofi-Group im Bereich der Artikelstammdaten ein Markenkennzeichen mitliefern, so dass auch künftig Auswertungen nach den entsprechenden Markensortimenten möglich sind.

Bei der Zusammenlegung zu einer Vertriebsgesellschaft bleibt das bekannte Team im Innen- und Außendienst bestehen: Die Aufteilung nach vier Marken mit den entsprechenden Ansprechpartnern wird beibehalten.


Michael Grandin, Vorstand der Expert SE

Foto: Expert

Michael Grandin verstärkt zum 1. Februar 2022 den Vorstand der Expert SE und der Expert Wachstums- und Beteiligungs- SE. Er wird von Gerd-Christian Hesse in seine Ressortverantwortlichkeiten eingearbeitet mit dem langfristigen Ziel, dessen Nachfolge anzutreten.

„Wir begrüßen Michael Grandin recht herzlich bei Expert und es freut uns sehr, ihn mit seiner langjährigen Berufserfahrung im Einzelhandel und umfassenden Expertise für Expert gewonnen zu haben“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Friedrich Wilhelm Ruf.

Michael Grandin war in verschiedenen kaufmännischen Leitungsfunktionen, unter anderem bei Zara/Massimo Dutti in Deutschland, bei der Lidl Stiftung und der KaDeWe Gruppe tätig und begleitete Konsolidierungen und Expansionen, sowie Online-Aktivitäten. Neben dieser fachlichen Kompetenz bringt er eine zum Unternehmen passende menschliche Kompetenz mit. Gerd-Christian Hesse wird bis Sommer 2023 Vorstandsmitglied bleiben und sich dann in den Ruhestand verabschieden.


Bestandteil der Frühlingspromotion: Dekoration für die Verkaufsfläche

Foto: WMF

Mit ihrer Frühlingsaktion startet die Marke WMF in das Jahr. Im Aktionszeitraum vom 14. Februar bis zum 31. März 2022 stehen individuelle, kleine Mahlzeiten im Fokus. Handelspartner können von einem umfangreichen Promotion-Paket profitieren.

Im Frühlingserwachen werden auch die Menschen wieder aktiver, sind mehr unterwegs und genießen nach und nach zurückgewonnene Freiheiten. Arbeitssituation und Lebensrhythmus bleiben nach wie vor flexibler - so auch die jeweiligen Essgewohnheiten, in denen nicht mehr drei Hauptmahlzeiten den Alltag strukturieren. WMF positioniert sich im Aktionszeitraum als Partner für die Zubereitung frischer „Mini-Mahlzeiten“.

Ein Bestandteil der Aktion sind spannende Rezepte, die mithilfe der auf die Promotion abgestimmten WMF Produkte ideal zubereitet werden können, so das Unternehmen. In einem zwölfseitigen Aktionsflyer zur individuellen Streuung werden die Produkte in einen saisonalen und inspirierenden Kontext gebracht. Zusammen mit durchdachter Dekoration für Schaufenster und Verkaufsfläche, Anzeigen und Online-Teasern bietet WMF seinen Handelspartner ein Gesamtpaket. Ergänzt wird die Promotion durch Produkte für die Spargelsaison.


Rösle Geschäftsführer Henning Klempp und Andreas Jung, Vorstand Marketing FC Bayern München freuen sich über die Partnerschaft.

Foto: Rösle

Seit diesem Januar ist der Hersteller Rösle neuer offizieller Grill-Partner des FC Bayern München. Mit dieser Partnerschaft verbinden die beiden Unternehmen vor allem zwei Lieblingshobbies der Deutschen: Fußball und Grillen.

Doch nicht nur das: eine langjährige Tradition, bayerische Wurzeln, familiäre Werte, eine Verbundenheit zur Region und das Streben nach Erfolg und Qualität – es gibt vieles mehr, was Rösle und den FC Bayern München verbindet. Ob die traditionelle Grillwurst im Stadion oder die BBQ-Party im eigenen Garten zum Bundesliga- oder Champions League Spiel – Fußball- Fans sind meist auch BBQ-Liebhaber. Denn bei einem spannenden Spiel macht der gemeinsame Genuss und Jubel besonders viel Freude. Deshalb kreieren die beiden Unternehmen in diesem Jahr ein spannendes Sortiment für einzigartige Fan-Momente am Grill.

Das bedeutet, die Gasgrill BBQ-Stationen Videro G2-S, G3-S und G4-S sowie der Kugelgrill No.1 Sport F50 werden als „FC Bayern Edition“ in einer exklusiven Sonderedition mit speziellen Fan- Details erhältlich sein. Neben den Grillmodellen wird das passende Zubehör Teil des Sortiments werden. Denn das Werkzeug macht bekanntlich den Meister. Die Produkte werden ab dem Frühjahr 2022 über ausgewählte Partner im Handel, den Rösle Shop in Marktoberdorf oder in einzelnen FC Bayern Stores erhältlich sein.


Die Pressen wurden Anfang Januar mit einem Schwerlastkran installiert.

Foto: Miele

Der Hersteller Miele stellt in Bünde die Weichen für das Wachstum seiner Kochgerätesparte und investiert knapp 28 Mio. Euro in eine hocheffiziente Pressenanlage zur Edelstahlbearbeitung sowie ein neues Gebäude für die Forschung und Entwicklung.

In der Miele Gruppe ist Bünde das Kompetenzzentrum für Dampfgarer, Kochfelder und Wärmeschubladen. Die Pressenanlage – hier investiert Miele rund 9,5 Mio. Euro – wird zunächst für die Fertigung von Dampfgarer-Garräumen eingesetzt, später kommen Bauteile für andere Produkte hinzu. Die Anlage besteht aus drei in Reihe geschalteten Maschinen, von denen jede einzelne rund 130 Tonnen wiegt. Die Pressen wurden Anfang Januar mit einem Schwerlastkran installiert, die Serienproduktion startet im April.

Zweites großes Projekt ist ein neues Domizil für die Forschung und Entwicklung, das inklusive Laborausstattung für 18 Mio. Euro auf dem Werkgelände errichtet wird. Auf vier Etagen entstehen fast 4.000 Quadratmeter für Labor- und Büroarbeitsplätze. Zum Jahresende ziehen dort Bereiche ein, die zuvor auf dem Betriebsgelände verstreut lagen, unter anderem Betriebsmittelkonstruktion, Technische Dokumentation, Vorentwicklung, verschiedene Labore und Qualitätsmanagement. „Mit den beiden Investitionen sind wir für die Entwicklung neuer Gerätegenerationen deutlich besser aufgestellt und in vielen Bereichen effizienter. Damit stellen wir die Weichen für weiteres Wachstum“, so Dr. Uwe Brunkhorst, Senior Vice President der Business Unit Cooking der Miele Gruppe und zugleich Werkleiter in Bünde.


Der Vorstand der EK servicegroup blickt optimistisch in das laufende Geschäftsjahr.

Foto: EK servicegroup

Der Handelsverbund EK servicegroup kommt trotz pandemiebedingter Herausforderungen in 2021 auf einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Das vermeldet der EK Vorstand auf der Pressekonferenz im Rahmen der Hausmesse vom 19. bis 21. Januar in Bielefeld.

„Wir sind nach aktuellem Stand besser durch das zweite Corona-Jahr gekommen als erwartet. Dabei hat sich erneut unsere breite Aufstellung als Mehrbranchenverbund bei konsequenter Spezialisierung in den einzelnen Geschäftsfeldern ausgezahlt. Rückgänge bei EK Fashion und EK Sport wurden durch Zuwächse in EK Home oder EK Living mehr als kompensiert. Hier hat uns der Rückzug ins Private und ins Home-Office in die Karten gespielt“, skizzierte der CEO Franz-Josef Hasebrink wesentliche Gründe für das zufriedenstellende Abschneiden der EK im vergangenen Jahr. Als besonders resilient hätten sich dabei die Handelspartner erwiesen, die auf EK Shopkonzepte setzten.

CFO Martin Richrath informierte über die vorläufigen Geschäftszahlen des vergangenen Jahres. Für die EK Gruppe zeichnet sich dabei ein Jahresumsatz leicht über Vorjahreshöhe ab. Mit einer erwarteten Steigerung von ca. 0,3 Prozent auf rund 2,18 Mrd. Euro zeigen sich die Bielefelder nicht zuletzt vor dem Hintergrund europaweiter Lockdown-Phasen, die spürbar länger andauerten als 2020, zufrieden. Auch beim Jahresergebnis bleiben die EK Verantwortlichen entsprechend optimistisch. „Unter dem Strich können wir konstatieren, dass die wirtschaftliche Situation der EK weiterhin stabil ist und uns auch 2022 eine aktive Marktgestaltung zum Nutzen unserer Handelspartner ermöglicht“, blickte Richrath zuversichtlich nach vorn. Das Volumen der Ausschüttung an die Mitglieder, die zentrale Erfolgskennziffer einer Verbundgruppe, liegt nach erster Einschätzung des EK Finanzvorstandes ebenfalls auf dem hohen Niveau der Vorjahre.

Mehr Informationen dazu und zur Messe EK Live lesen Sie in der kommenden Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 31. Januar erscheint.


Fachgespräche auf der letztjährigen Cadeaux

Foto: Leipziger Messe

Die Fachmessen Cadeaux Leipzig und Floriga finden wie geplant am ersten März-Wochenende statt. Das hat die Leipziger Messe in enger Abstimmung mit den Ausstellern und nach Analyse der aktuellen pandemischen Lage entschieden.

„Gerade in der gegenwärtigen Zeit ist es immens wichtig, der Branche eine Plattform für die direkte Begegnung, Information und Order zu bieten. Das wurde uns von Seiten der Aussteller nachdrücklich bestätigt“, betont Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. Mit den zuständigen Behörden sei man in ständigem Austausch. Wie Projektdirektor Andreas Zachlod berichtet, stehen die Aussteller in den Startlöchern, um dem Fachhandel die neuesten Kollektionen und Trends live zu präsentieren. „Angesichts der internationalen Lage sind regionale Fachmessen derzeit von größter Bedeutung“, so Zachlod. Insgesamt haben sich rund 300 Aussteller und Marken zur Cadeaux vom 5. bis 7. März 2022 sowie zur Floriga am 6. März angemeldet.

Bewährtes Hygienekonzept

Basis für die Messe-Durchführung ist das Hygienekonzept „Safe Expo“, das sich für die Cadeaux bereits zweimal erfolgreich bewährt hat – denn schon im Herbst 2020 und 2021 fand die Fachmesse unter Pandemie-Bedingungen statt. So sind die Tickets ausschließlich mit einer Online-Registrierung erhältlich. Der Ticketshop ist seit 18. Januar 2022 geöffnet; Eintrittskarten und Parken sind kostenfrei. Eine Legitimation als Fachbesucher ist erforderlich. Für Besucher gilt die 2G+ Regel – das heißt geimpft oder genesen und ein negatives Testergebnis, das nicht älter als 24 Stunden sein darf. Fachbesucher mit Booster-Impfung müssen keinen Test vorlegen.


Eko Fresh zeigt, wie leicht sich gesunde Ernährung im Alltag integrieren lässt.

Foto: Nutribullet/De‘Longhi

Die US-Trendmarke Nutribullet bringt nun auch am deutschen Markt eine breite Produktpalette in den Handel. Eingeführt wird die Marke mit einer Digitalkampagne rund um Deutschrapper Eko Fresh.

Mit einem Augenzwinkern erinnert er an die coolen 2000er Jahre und zeigt in einem Spot, wie leicht sich gesunde Ernährung im Alltag integrieren lässt, wenn man den passenden Helfer hat – in seinem Fall den Nutribullet Pro. Nutribullet steht für „nutrition made easy“, also im Handumdrehen gemixte Smoothies, Shakes oder Dips. Die Personal Blender sorgen für einen Vitaminboost für alle, die im Alltag wenig Zeit haben, aber dennoch ihre Gesundheit priorisieren. Mit einer breiten Produktpalette von kompakten Mixern bis hin zu Entsaftern bietet die Marke Nutribullet Küchenhelfer für eine gesundheitsbewusste, aktive und viel beschäftigte Zielgruppe – so wie Eko Fresh und seine Familie.

„Mit Eko haben wir ein absolut passendes Kampagnengesicht gefunden, denn er ist genau genommen Teil unserer Nutribullet Community: Jung im Herzen, aktiv und immer noch cool – aber mit Karriere und Familie voll im Erwachsenenleben angekommen. Das sind Menschen, die im Alltag ständig aktiv sind und wenig Zeit haben, denen ihre Gesundheit aber enorm wichtig ist. Sie wollen alle nötigen Nährstoffe und Vitamine schnell und unkompliziert, on the go sozusagen – dafür steht Nutribullet“, erläutert Judith Unger, Produkt Managerin Nutribullet.

Alle Produkte sind ab Januar 2022 im Webshop erhältlich und werden sukzessive auch im stationären Handel ausgerollt.


Frühjahrs- und Osterartikel beim Aussteller Hoff-Interieur aus Nürnberg

Foto: Messe Frankfurt

Am Montag, den 17. Januar ging in Hamburg die Nordstil nach drei Messetagen zu Ende. Trotz pandemiebedingter Einschränkungen, wie der 2G-Plus-Regelung, habe das Ordern wie gewohnt voll im Fokus gestanden, heißt es von Seiten der Veranstalterin.

Erst eine Woche vor Veranstaltungsstart bekam die Nordstil grünes Licht von den Landesbehörden. Nach den Absagen und Verschiebungen der Konsumgütermessen in Frankfurt, Paris und Stockholm war die Nordstil für die Branche der Ort für Norddeutschland und Skandinavien, um sich persönlich zu treffen und einen inspirierenden Ausblick auf das nächste Frühjahr und den Sommer zu erhalten, sowie auf die kommende Weihnachtssaison.

Die Nordstil war eine der wenigen Messen, die der Pandemie trotzend stattgefunden hat und somit einer der wichtigsten Ordertermine im Messezyklus 2022. 670 AusstellerInnen aus Deutschland, Dänemark, den Niederlanden und Schweden präsentierten den mehr als 12.000 FachbesucherInnen ihre angesagten Neuheiten für das kommende Frühjahr sowie die nächste Herbst-, und Wintersaison und boten reichlich Inspirationen für das eigene Geschäft. Der Handel nutzte diese drei Messetage, um gerade saisonale Produkte für das anstehende Ostergeschäft vor Ort zu ordern.

Erwartungsgemäß kamen aufgrund der aktuellen Situation weniger, aber hochmotivierte Einkäufer auf die Messe. Jene Händler, die sich bewusst zum Besuch der Nordstil entschlossen hatten, orderten sehr umfassend. „Die Nordstil hat in den vergangenen drei Tagen eins gezeigt: Der Handel will das Dreigespann aus Messen, Neuheiten und den Austausch vor Ort, trotz erschwerter Bedingungen wie der 2-G-Plus-Regelung und kurzfristigen Entscheidungen der Politik. Ohne Nordstil geht es einfach nicht. Der deutliche Zuwachs an Ausstellern und Besuchern im Vergleich zum letzten Sommer bestätigt uns dabei und zeigt, dass die Nordstil einmal mehr ein sicherer Hafen ist, um Geschäfte zu machen“, so Stephan Kurzawski, Geschäftsleitung Messe Frankfurt Exhibition.


Stefan Genth: „Das Urteil wird es den von den Corona-Maßnahmen hart getroffenen Händlern deutlich erleichtern, mit ihren Vermietern eine Reduzierung der Miete zu erreichen.“

Foto: HDE

Der HDE begrüßt das aktuelle Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH), mit dem deutlich gemacht wird, dass die Belastungen durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen staatlichen Maßnahmen in gewerblichen Mietverhältnissen nicht von vornherein ausschließlich vom Einzelhändler als Mieter zu tragen sind.

Richtigerweise sind die Risiken daher zwischen den Parteien in einem angemessenen Verhältnis und unter Berücksichtigung des konkreten Einzelfalls zu teilen. Der Handelsverband Deutschland (HDE) sieht das als klaren Hinweis, dass Vermieter und Mieter in ihrem Vertragsverhältnis eine faire und ausgewogene Lastenverteilung anstreben müssen. „Das BGH-Urteil bestätigt unsere Rechtsauffassung. Es ist ein wichtiger Schritt, dass nun auch höchstrichterlich verbrieft ist, dass die finanziellen Risiken in Verbindung mit der Pandemie nicht alleine auf die Mieterseite abgewälzt werden dürfen. Damit ist der Weg für eine Anpassung der Mieten in den individuellen Vertragsverhältnissen endlich grundsätzlich frei“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Die am 12. Januar 2022 getroffene Entscheidung hatten zahlreiche von den staatlichen Corona-Restriktionen betroffene Einzelhändler dringend erwartet. „Das Urteil wird es den von den Corona-Maßnahmen hart getroffenen Händlern deutlich erleichtern, mit ihren Vermietern eine Reduzierung der Miete zu erreichen“, so Genth weiter. Denn auch wenn es dabei bleibe, dass der Vertragsanpassungsanspruch von der spezifischen Situation im Einzelfall abhängig sei und pauschale Lösungen damit nicht in Betracht kämen, hätten die gewerblichen Mieter mit dieser Rechtsprechung wichtige Rechtssicherheit erhalten, die wegen der Blockade zahlreicher Vermieter in den Vertragsanpassungsverhandlungen dringend notwendig gewesen sei. Genth: „Auch die Immobilieneigentümer dürften jetzt weniger Interesse haben, den beschwerlichen und kostenintensiven Weg durch die Instanzen der Zivilgerichtsbarkeit zu beschreiten - schon weil sich ihre Erfolgsaussichten heute generell deutlich reduziert haben.“


Daniel Lambert: „Wir stehen mit großartigen neuen Porzellanprodukten in den Startlöchern.“

Foto: Fürstenberg

Daniel Lambert ist seit 1. Januar 2022 neuer Leiter Marketing & Vertrieb der Porzellanmanufaktur Fürstenberg. Sein Ziel ist es, die Marke, die dieses Jahr 275-jähriges Bestehen feiert, sowohl im Facheinzelhandel, im Projektgeschäft und im Direktvertrieb weiter auszubauen.

Daniel Lambert ist eigenen Angaben zufolge mit beruflichen Stationen bei Gunther Lambert, Kaufhof, Habitat und Qvest ein erfahrener Kenner des deutschen Wohn- und Einrichtungshandels. „Meine berufliche Laufbahn ist geprägt von Begegnungen mit Menschen, die mit Handwerkskunst, Begeisterung und Leidenschaft Neues schaffen – so wie hier in Fürstenberg. Ich freue mich sehr, die Marke Fürstenberg in die Zukunft zu führen“, sagt Daniel Lambert. Der gebürtige Düsseldorfer bringt dafür umfangreiche Kenntnisse im Markenaufbau, Vertriebsstrategie, Produktentwicklung und Produktmanagement mit. 

„Vom POS zum POET – dem Place of Emotional Transaction" ist Daniel Lamberts Credo: „Ich bin Händler mit Herz und Leidenschaft. Gut dekorierte Geschäfte mit geschultem Personal, stimmigem Angebot und echtem Service, sind meine Passion. Diese Emotionalität muss auch im Projektgeschäft und online transportiert werden.“ Lambert besitzt eine hohe Affinität zu den Anforderungen des Onlinehandels, der nicht erst seit der Corona-Pandemie ein wichtiger Vertriebskanal für Händler und Hersteller ist.

Derzeit finalisiert die Porzellanmanufaktur mehrere Neuheiten, die im März auf der Pariser Messe „MAISON&OBJET“, einer der größten internationalen Fachmessen für Wohnkultur, Design und Lifestyle, erstmals präsentiert werden sollen. „Wir stehen mit großartigen neuen Porzellanprodukten in den Startlöchern. Außerdem werden wir das 275. Jubiläum der Porzellanmanufaktur gebührend feiern. Es wird ein spannendes Jahr und der Auftakt zu vielen weiteren Jahrzehnten mit Porzellanklassikern aus Niedersachsen für den internationalen Markt“, gibt Daniel Lambert einen Ausblick auf das Jahr 2022.


Verschiedene Elektro-Hausgeräte von Grundig sind aus recycelten Materialien hergestellt und/oder besonders energiesparend im Verbrauch.

Foto: Grundig

Der Elektrogerätehersteller Grundig hat eigenen Angaben zufolge bereits einige so genannte Plus X Awards erhalten. Jetzt kommt von dem Award-Label eine Sonderauszeichnung für Nachhaltigkeit hinzu.

Nachhaltigkeit sei neben Funktionalität und Design ein zentraler Markenkern von Grundig, so das Unternehmen selbst: Die Produkte erfüllten alle für Verbraucher wichtigen Kriterien und punkteten obendrein noch mit ihrer Umweltfreundlichkeit. Deshalb gesellt sich zu den zahlreichen Preisen, die die Marke bereits erhalten hat, gleich zu Beginn des Jahres 2022 die Sonderauszeichnung für Nachhaltigkeit des Plus X Award.

„Über die Auszeichnung mit dem Plus X Award Nachhaltigkeit freuen wir uns sehr. Mit wegweisenden Technologien und ressourcenschonender Produktion setzen wir bereits seit Jahren Maßstäbe auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft. Der Award bestätigt uns nun einmal mehr auf diesem Weg und unserem Ziel, den Verbrauchern stets innovative, leistungsstarke und gleichzeitig nachhaltige Produkte zu bieten. Auf diese Weise machen wir Nachhaltigkeit ganz unkompliziert im eigenen Zuhause erlebbar“, sagt Mario Vogl, Vorsitzender der Geschäftsführung der Beko Grundig Deutschland GmbH.

Was diese Strategie in der Praxis bedeutet, zeigen die zahlreichen Beispiele für nachhaltiges Produktdesign aus dem Grundig-Portfolio: So bestehen insgesamt zwölf Bauteile aller Backöfen aus recycelten Fischernetzen. In Geschirrspülern bekommen alte Plastikverpackungen ein zweites Leben, und in der Edition 75 Waschmaschine kommen wie bei weiteren Waschmaschinen und -trocknern von Grundig recycelte PET-Flaschen als Trommelgehäuse zum Einsatz. Bei den Waschmaschinen steht mit dem integrierten Mikroplastikfilter zudem eine wegweisende Neuheit kurz vor der Markteinführung. Neben dem Einsatz von recycelten Materialien gestaltet Grundig zudem auch den alltäglichen Betrieb seiner Geräte nachhaltiger, wozu die hervorragende Energieeffizienz der Geräte beiträgt. Darüber hinaus betrachtet der Hersteller den gesamten Weg der Produkte zu den Kunden und bezieht damit auch Verpackungen in seine Nachhaltigkeitsstrategie mit ein.

 


Nextrade auf der Nordstil mit eigenem Messestand

Foto: Messe Frankfurt

Die Konsumgütermesse Nordstil findet vom 15. bis 17. Januar in Hamburg statt. Mit dabei ist die B2B-Daten- und Orderplattform Nextrade. Sie präsentiert ihr Portfolio direkt vor Ort an einem eigenen Stand.

Zur Nordstil wird Nextrade mit einem eigenen Stand live im Messegeschehen dabei sein. Das Nextrade-Team informiert vom 15. bis 17. Januar 2022 in der Halle A4 am Stand F36 über die vielfältigen Anwendungsbereiche der Plattform. An dem Stand können Interessierte live am Bildschirm die digitalen Showrooms erleben, sehen welche Vorteile Nextrade bietet und das Portal genauer kennenlernen.

Die digitale Order- und Datenplattform Nextrade hat sich mit ihrer Prozesskette und der Kombination aus zusätzlichen Services und Produkten zum Allrounder in Sachen Digitalisierung des Handels entwickelt. Aktuell ordern über 10.000 Händler auf dem Onlineportal bei 400 Marken. Zudem ist es zu jeder Tages- und Nachtzeit an 365 Tagen im Jahr verfügbar. „Mit Nextrade haben wir nicht nur das Ordern der Konsumgüterbranche digitalisiert und zentralisiert, sondern auch den einfachen Austausch von Artikeldaten möglich gemacht. Nextrade verlängert die Messen vor Ort und bietet den Marken die Chance, ihre Produkte und Neuheiten zu präsentieren und sogar in virtuellen Showrooms erlebbar zu machen. Auf dem Nextrade-Messestand können alle Interessierten die Plattform live erleben, Vorteile erkunden und sich individuell beraten lassen“, sagt Nicolaus Gedat, Geschäftsführer nmedia GmbH.


Der Hallenplan für die Trendset in München

Foto: Messe München

Offenbar unbeeindruckt von steigenden Corona-Inzidenzzahlen trifft sich die Haushaltswaren- und Dekobranche in München zur ersten Messe für Interiors, Inspiration und Lifestyle in diesem Jahr. Die Trendset startet am Samstag, 8. Januar und endet am 10. Januar 2022.

Die Trendset ist eigenen Angaben zufolge Trendplattform, Orderplattform, Präsentationsforum und Networking Place für Fachbesucher und Aussteller. Sie vereine als Messe hochkarätige Aussteller, alle wichtigen Hersteller und Labels, bestes Besucher-Klientel, durchdachte Sortimentsvielfalt und einen optimalen Standort im Süden für den Interiors & Lifestyle Bereich. Fast 700 Aussteller werden ab morgen ihre zur Schau stellen.

Das heißt, in 15 Interiors & Lifestyle Fair Areas und vier Topic Areas präsentieren die Aussteller über sechs Messehallen verteilt neue Produkte, Interiors und Accessoires in Sachen Living & Giving. Die Topic Areas TrendSet Country & Style, TrendSet Newcomer sowie TrendSet Bijoutex sind übersichtlich in Halle B3 zusammengefasst. Die Kunst-Area TrendSet Fine Arts ist mit 15 Ausstellern vertreten und neu in Halle A2 platziert.


Für die Leitmessen Christmasworld, Paperworld, Creativeworld und Ambiente werden die Lichter rund um das Torhaus in diesem Jahr nicht erleuchtet.

Foto: Messe Frankfurt

Angesichts der exponentiellen Verschlechterung der Pandemielage weltweit und damit einhergehenden verschärften Reise- und Kontaktregelungen hat die Messe Frankfurt die Konsumgütermessen Christmasworld, Paperworld und Creativeworld sowie die Ambiente abgesagt. Die Nordstil soll wie geplant stattfinden.

Die noch im Dezember erhoffte Entspannung der Pandemiesituation sei aktuell nicht mehr in Sicht, teilt die Messe Frankfurt mit. Vielmehr verschlechtere sich die Lage weltweit mit einer enormen, nicht vorhersehbaren Dynamik. Diese extreme Zuspitzung aufgrund der Verbreitung der Omikron-Variante in Europa und Deutschland macht es für die Messe Frankfurt als Veranstalterin der international ausgerichteten Leitmessen Christmasworld, Paperworld und Creativeworld sowie der Ambiente aktuell nicht möglich, deren Termine in Frankfurt Ende Januar sowie Mitte Februar 2022 zu halten.

Die vier Veranstaltungen, bestehend aus der Christmasworld mit ihrem Fokus auf saisonale Dekoration und Festschmuck, der Paperworld und der Creativeworld mit ihren Produktangeboten rund um Papier, Bürobedarf, Schreibwaren sowie Hobby-, Bastel- und Künstlerbedarf und der Ambiente mit ihrem branchenübergreifenden Angebot an Produkten rund um den gedeckten Tisch, Küche und Hausrat, Einrichtungs- und Dekorationsaccessoires, Wohnkonzepte, Geschenkartikel und modische Accessoires sind die anerkannten Leitmessen in ihren Branchen und eröffnen jeweils das Handelsjahr in ihren Segmenten. Auch in zahlenmäßig verkleinerter Form wären die vier Fachmessen immer noch die weltweiten Leitveranstaltungen für ihre jeweiligen Angebotsbereiche gewesen.

Im Sinne der beteiligten Branchen ist die Planung und Durchführung der regional ausgerichteten Nordstil vom 15. bis 17. Januar 2022 davon nicht betroffen. Diese Messe findet aufgrund anderer Rahmenbedingungen für die lokale Durchführung in der Freien und Hansestadt Hamburg zum jetzigen Zeitpunkt statt. Im engen Austausch mit den betreffenden Behörden vor Ort und den Branchenpartnern wird die extrem volatile Lage jedoch kontinuierlich überprüft und bewertet.


Daniel Finke (li.) und Holger Schamberg sorgen für neuen Schwung im Graef Vertriebsteam.

Foto: Graef

Der Hersteller Graef ist seit Anfang dieses Jahres mit einem verstärkten Vertriebsteam am Start. Daniel Finke ist neu im Team und unterstützt das Key-Account-Management, Holger Schamberg steigt zum Key-Account-Manager auf.

Daniel Finke wird das Key-Account-Management-Team rund um Vertriebsleiter Ralf Heinitz unterstützen. Holger Schamberg, der bereits bei Graef tätig ist, wird ab sofort in neuer Position als Key-Account-Manager die Marke weiter nach vorne bringen. „Dass wir den Handel und insbesondere den Fachhandel immer wieder von uns überzeugen, ist keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis von sehr viel Engagement und Herzblut“, weiß Ralf Heinitz. „Deswegen freue ich mich umso mehr, dass wir uns nun noch besser aufstellen und 2022 mit ganzer Kraft vorausgehen.“

Unternehmensangaben zufolge ergänzt Daniel Finke mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung das Graef Vertriebsteam. Finke war zuvor unter anderem bei der Haushaltsmarke Laurastar, dem internationalen Multikonzern Russell Hobbs/Spectrum Brands und auch bei dem Küchengerätehersteller WMF CE/WMF Group tätig.

„Für heute. Für morgen. Für dich.“ - Der neue Claim ist auch für den Vertrieb 2022 Programm. Denn das „Für dich.“ betont, dass Graef noch näher an den Handel heranrücken und auf individuelle Herausforderungen eingehen will. Genau das hat sich auch Holger Schamberg in seiner neuen Position als Key-Account-Manager vorgenommen. Seit 2021 ist er im GRAEF Vertriebsteam und kennt das Portfolio des Unternehmens genau. Nachdem er vor allem den regionalen Fachhandel und Fachhandelsverbünde betreut hat, wird er künftig auch den kooperierten Fachhandel als weiteren, neuen Schwerpunkt übernehmen. Im Fokus steht dabei unter anderem die Zusammenarbeit mit der EK-Zentrale in Bielefeld, und EP:/Medimax.


Alle Kolleg:innen haben laut Konzernchef Göring zum Erfolg in 2021 beigetragen.

Foto: Villeroy & Boch

Der Hersteller Villeroy & Boch hat seinen Mitarbeitenden eine Prämie von 1.000 Euro gezahlt. Damit will sich der Konzern für überzeugende Teamarbeit und für das hervorragende Geschäftsjahr 2021 bedanken.

Die Villeroy & Boch AG blickt eigenen Angaben zufolge auf ein „außerordentlich erfreuliches Geschäftsjahr 2021 zurück“. „Dieses Jahr hat all unsere Erwartungen übertroffen und wir werden ein Ergebnis deutlich über dem Vorjahr und über unserem Plan erreichen. Alle unsere Mitarbeiter:innen haben die Herausforderungen toll gemeistert, über alle Bereiche hinweg Höchstleistungen gezeigt und zusammen am Erfolg 2021 gearbeitet“, erklärt Frank Göring, Vorstandsvorsitzender der Villeroy & Boch AG. „Bereits vor Ablauf des Jahres 2021 blicken wir auf hervorragende Geschäftszahlen. Davon sollen alle Beschäftigten weltweit profitieren.“

Bei den tariflichen bzw. gewerblichen Angestellten bedankt sich Villeroy & Boch mit der Zahlung einer Sonderprämie, die in Deutschland bis zu 1.000 Euro beträgt. Leitende und außertarifliche Angestellte profitieren über ihren variablen Gehaltsanteil.


Der „EK Local Hero“ erwartet die Besucher vor Ort in Bielefeld, wenn die Bedingungen eine Präsenzmesse zulassen.

Foto: EK/servicegroup

Die EK Live, Frühjahrsmesse der EK/servicegroup, soll vom 19. bis 21. Januar 2022 stattfinden, ob als Hybridmesse vor Ort und digital oder als reine Digitalmesse. Die Bielefelder erwarten gut 3.000 Fachbesucher vorrangig aus Deutschland, aber auch aus den Niederlanden, Österreich und Frankreich. 

Mit dem Einsatz ihres erprobten Hybridkonzeptes bereitet EK eine Order- und Kommunikationsplattform vor, auf der sich Handel, Industrie und Dienstleister unbeschwert bewegen können: Live in den bereits ausgebuchten Bielefelder Messehallen und für all diejenigen, die nicht nach Ostwestfalen reisen können oder wollen, digital am heimischen Monitor. Die Verbundgruppe setzt mit der 2Gplus-Ausrichtung und den bewährten Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen höchste Sicherheitsstandards – und das in enger Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden. Das heißt, alle Messeteilnehmer müssen entweder zweifach geimpft oder genesen und zusätzlich entweder geboostert oder aktuell getestet sein. In mehreren Test-Stationen direkt vor dem Messezentrum kann sich jeder entsprechend testen lassen. 

Dieser Umgang mit Corona kommt erwartungsgemäß auch bei Ausstellern gut an: Rund 250 Spitzen-Marken haben zugesagt und bringen ihre Sortimentshighlights mit. Dabei sind unter anderem bekannte Marken wie Bosch, Dr. Oetker, Gefu, Jura, Leifheit, Miele, Profino, Rösle, Samsung, Siemens, Victorinox, WMF und Zwilling.?Dazu kommen über 20 Neuausteller und kreative Start-Ups. 

Parallel bereiten sich die Industriepartner und die EK selbst auf die Online-Präsentation sämtlicher Leistungen vor. Erstmals können dabei neben dem EK Lagersortiment auch die ZR-Sortimente der Aussteller digital geordert werden.


Der Werksleiter und sein Team am Produktionsstandort Bad Neustadtfreuen sich über den Preis.

Foto: BSH

Die BSH Hausgeräte GmbH hat den Industrie 4.0 Award im Jahr 2021 gewonnen. Innovative und nachhaltige Projekte am Produktionsstandort Bad Neustadt wurden in der Kategorie „Smart & Sustainable“ für ihre Vorreiterrolle in der Industrie prämiert.

Mit dem Industrie 4.0 Award hebt die Unternehmensberatung „ROI-EFESO“ nun bereits seit 2013 Unternehmen, die in einer besonderen Weise zukunftsweisende und digital erfolgreiche Projekte in der Industrie umsetzen, hervor. Die Preisträger des Industrie 4.0 Awards werden von einer hochkarätig besetzten Jury aus Führungskräften der Industrie ermittelt.

Am Standort Bad Neustadt der BSH Hausgeräte GmbH laufen täglich mehr als 9.000 Staubsauger verschiedener Modelle und Farben vom Band, insgesamt werden weltweit zwei Millionen Stück pro Jahr verkauft. „Durch eine Umstrukturierung mit Industrie 4.0-Technologien im Werk Bad Neustadt zeigt der Preisträger mit seinem Energiemanagement beispielhaft, wie es möglich ist, Nachhaltigkeit und Kostensenkung zu vereinen“, so die Jury. Beginnend bei der Bestellung der Rohstoffe bis zur Fertigstellung des Staubsaugers seien die Prozesse des Award-Gewinners automatisiert, Maschinen und Transport der Produkte miteinander vernetzt und deren Maschinen- und Prozessparameter in einer Cloud-Lösung erfasst und gespeichert. Smartwatches informieren Mitarbeitende in der Produktion über Maschineneinstellungen und Datenbrillen sind Teil von Fernwartung und Schulungen.

Standortleiter André Piel sieht ein großes Potenzial im Wandel dieser Branche: „Der Staubsaugermarkt wandelt sich von klassischen Beutelstaubsaugern hin zu digital anspruchsvolleren Produkten wie Saugrobotern und handlichen, kabellosen Geräten. Dieser Award unterstreicht unsere führende Position und unsere Kompetenzen im Bereich der Digitalisierung von Prozessen und Produkten. Hier werden wir in Zukunft weiter wachsen und sind durch unsere führende Position auch als Arbeitgeber ein Leuchtturm für junge Talente.“


Impression aus dem Village der Winter-Nordstil 2021

Foto: Messe Frankfurt

Vom 15. bis 17. Januar 2022 findet in Hamburg mit der „Nordstil“ die erste bedeutende Branchenmesse des kommenden Jahres statt. Eines der Highlights ist das so genannte Village. Dort werden von verschiedenen Anbietern markenübergreifend Trends am Point-of-Sale präsentiert.

Das „Village“ ist von der Nordstil schon lange nicht mehr wegzudenken. Auch zur kommenden Winter-Ausgabe haben sich dort zehn Aussteller im Rahmen einer Gemeinschaftspräsentation zusammengetan, um Händlern aktuelle Trends im Bereich Warenpräsentation sowie ausgewählte Produkthighlights aus ihren Sortimenten zu zeigen. Das Besondere daran: Im Village ist zu sehen, wie Produkte unterschiedlicher Marken zusammenwirken und wo von Synergien profitiert werden kann. Zudem braucht es für ein stimmiges Gesamtkonzept oft keine aufwendigen Installationen, viel wichtiger sind leicht umsetzbare, kreative und letztlich effiziente Gestaltungsansätze.

Auch für den persönlichen Austausch und das Networking bietet das Village die perfekte Gelegenheit. Mit dabei sind dieses Mal die Marken bLuxe, Bon Dep As No Filial, Frohstoff, Gift Company, Good Old Friends, Joouls / IHAK, Mossapour, ppd Paperproducts Design, PIFFANY Copenhagen und Sompex. Da die A-Hallen des Hamburger Messegeländes nicht mehr durch das Impfzentrum belegt sind, befindet sich das Village auf der kommenden Nordstil in der Halle A3, Stand E67 und E75.


Die Produkte der Serie „Kaffeewelt Zwilling Enfinigy“ gibt es in den Farben Silber und Schwarz.

Foto: Zwilling

Das Traditionsunternehmen Zwilling kann auf eine 290 Jahre währende Geschichte zurückblicken und ist vor allem als Hersteller von Messern und sonstigen Schneidwerkzeugen bekannt. Jetzt startet Zwilling beim Trendthema „Kaffee“ durch.

Neben Messern und Scheren hat Zwilling über die Jahre hinweg Kochgeschirr, Besteck und weitere Küchenutensilien in sein Sortiment aufgenommen. Jetzt launcht der Hersteller die Produktserie „Kaffeewelt Zwilling Enfinigy“. Die Serie besteht zum einen aus einer Kaffeemühle, die 140 verschiedene Mahlgrade von fein bis grob ermöglicht. Somit lasse sich immer die passende Einstellung finden, um die Aromen der Kaffeebohnen für jede Zubereitungsart, von Espresso bis French Press, optimal zu entfalten, so die offizielle Mitteilung. Das konische Edelstahlmahlwerk weise eine nur geringe Temperaturentwicklung auf, was sich wiederum positiv auf den Geschmack der gemahlenen Bohnen auswirke.

Zweites Produkt in der Serie ist die Zwilling Enfinigy Filterkaffeemaschine. Die Brühtemperatur von knapp 92-96 °C sowie die exakt bemessene Brühdauer sei der Grund dafür, dass der Kaffee aus dieser Maschine schmeckt wie von Hand aufgebrüht. Außerdem lässt sich bei dem Gerät die „Blooming“-Funktion aktivieren, dabei wird der gemahlene Kaffee vorab mit Wasser vorgequellt. So „blühen“ die Aromastoffe auf und werden im weiteren Brühprozess herausgefiltert.

Schließlich gehört der Zwilling Enfinigy Milchaufschäumer zur Serie, mit dem Milchschaum oder aufgeschäumte Pflanzendrinks wie im Lieblingscafé gelingen. Neben dem Heißprogramm verfügt das Gerät auch über ein Kaltprogramm, mit dem sich Getränke für Drinks oder Shakes auch kalt aufschäumen lassen. Die Produkte sind im stationären Zwilling-Shop wie auch im Zwilling Onlineshop erhältlich.


Björn Pohlmann

Foto: Metaltex

Das im badischen Mahlberg-Orschweier beheimatete Unternehmen Metaltex wird mit Beginn des kommenden Jahres sein Vertriebsteam verstärken. Björn Pohlmann wird als Key Account Manager für die Bereiche LEH und DIY zuständig sein.

Eigenen Angaben zufolge entwickelt, produziert und vertreibt die Firma Metaltex Qualitäts-Haushaltswaren für zahlreiche Anwendungsbereiche. Das Sortiment des Unternehmens umfasst die Produktbereiche Raumsparer, Küchenhelfer und Wäschetrockner. Zum 1. Januar 2022 wird Björn Pohlmann das Vertriebsteam von Metaltex verstärken. Mit Hilfe seiner langjährigen Erfahrung im Nonfood-Handel werde eine breitere und flächendeckendere Distribution der genannten Sortimente angestrebt, wie es offiziell heißt. Speziell der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) und die Baumärkte (DIY) stehen dabei im Fokus. Pohlmann war zuletzt als Verkaufsleiter bei Severin Elektroprodukte GmbH tätig. Davor; vom Januar 2010 bis Mai 2019; war er als Key Account Manager bei der Leifheit AG. „Björn Pohlmann ist ein langjähriger Profi im LEH und im Baumarkt-Bereich und bestens im Handel vernetzt“, so eine Unternehmenssprecherin.


Hier entsteht gerade der Videopodcast „Mittagstisch der Mittags-Talk mit Stevan Paul“.

Foto: Gastroback

Zusammen mit dem Kooperationspartner „Genuss-Guide“ der „Szene Hamburg“ präsentiert der Hersteller Gastroback die zweite Folge des kulinarischen Videopodcast „Mittagstisch der Mittags-Talk mit Stevan Paul“.

Beim kurzweiligen Talk zur Mittagszeit kann man im Netz die Gäste aus Kulinarik und Kultur näher kennenlernen und mehr über Ihre Berufe, Projekte und Passionen erfahren. Das anschließende Mittagsessen in der Küche ist hoffentlich eine gelungene Überraschung: mit Hilfe eines Vorab-Fragebogens und abgeleitet aus der Vita des jeweiligen Gastes, kreiert Stevan Paul ein individuelles Gericht, welches seine Gäste emotional berühren und zugleich glücklich und satt machen soll.

In der Folge #2 tritt beispielsweise die Kochbuch-Händlerin Martina Olufs in Erscheinung, die von sich behauptet: „Ich lese Kochbücher wie andere Menschen Romane“. Eigenen Angaben zufolge kennt sie Yotam Ottolenghi und Jamie Oliver persönlich, Donna Hay, Eckart Witzigmann und Tim Mälzer sei schon bei ihr zu Gast gewesen. Martina Olufs ist in New York geboren und auf der Insel Föhr aufgewachsen. Seit 2006 betreibt sie den Koch Kontor, aus aller Welt kommen die Besucher in ihren Kochbuchladen mit angeschlossener Gastronomie. Beim beliebten Mittagstisch kochen Tina und ihr Team im Koch Kontor aus aktuellen Kochbüchern.


Marc Schmieders, Tareq Nasralla, Andreas Hahne (v.l.n.r.)

Foto: Gorenje

Mit Andreas Hahne, Tareq Nasralla und Marc Schmieders haben drei neue Key Account Manager im Oktober ihre Tätigkeit für die Marken Gorenje und Hisense aufgenommen. Sie berichten direkt an Scott Taylor, Vertriebschef für Haushaltsgroß- und Kleingeräte.

Unternehmensangaben zufolge wird Andreas Hahne als Key Account Manager Buying Groups die Fachhandelsstrategie auf- und weiter ausbauen. Er verantwortet die Betreuung der Fachhandelskooperationen und freien Fachhändler in Deutschland. Dazu gehören Expert, Euronics, EP:/Medimax und die EK Servicegroup. Andreas Hahne ist seit vielen Jahren in der Branche aktiv. Seine letzten Stationen waren Changhong International, Severin und Amica International. Mit seinen langjährigen und sehr guten Verbindungen zum deutschen Fachhandel wird er einen wichtigen Grundstein zum Markenausbau legen.

Tareq Nasralla ist als Key Account Manager E-Commerce für die Geschäfte mit Amazon Deutschland zuständig. Er ist ein ausgewiesener Spezialist für Onlinehandel und war in verschiedenen Managementfunktionen bei führenden Unternehmen tätig.

Marc Schmieders hat die Position Key Account Manager Elektrohandel übernommen. Er betreut im Vertrieb Media Saturn Deutschland. Schmieders verfügt seit vielen Jahren über tiefgehendes Wissen und sehr gute Geschäftsbeziehungen zu MSD und bringt somit viel Expertise für das Key Account Management mit. So stellt er in der Beziehung zu einem der größten Elektrohandelspartner in Deutschland die richtigen Weichen für die Marken Gorenje und Hisense im Bereich der Haushaltsgroß- und Kleingeräte.

Vertriebschef Scott Taylor ist zufrieden: „Ich freue mich, dass wir diese erfahrenen Neuzugänge bei uns im Team begrüßen. Jeder Einzelne bringt seine Stärken für den jeweiligen Handelskanal und Persönlichkeit für das Team mit.“


55 Prozent der Befragten wollen die Innenstädte aktuell lieber meiden.

Quelle/Grafik: IFH Köln

Neue Daten des Corona Consumer Checks vom IFH Köln geben Aufschluss zum Kaufverhalten rund um Weihnachten im zweiten Coronajahr. Fazit: Rund die Hälfte der Geschenke wird online gekauft. Ein Verlust für das stationäre Weihnachtsshopping sind auch ausfallende Weihnachtsmärkte.

Die Vorweihnachtszeit stellt den Höhepunkt für die Umsatzzahlen im Einzelhandel dar. Aber wie gestaltet sich das Weihnachtsshopping 2021? Die Inzidenzen steigen zwar nicht mehr, aber Bund und Länder haben sich in der vergangenen Woche dennoch auf verschärfte Coronamaßnahmen geeinigt. Nachdem Weihnachtsmärkte nur beschränkt oder gar nicht stattfinden, bedeuten die neuen 2G-Regelungen nun weitere Einschnitte für den Handel.

Viele Konsument:innen (45 %) kaufen ihre Weihnachtsgeschenke online, während sie die Innenstädte zur Weihnachtszeit eher meiden wollen (55 %). Dabei sind Online- und stationäre Shopper:innen im Dezember 2021 nahezu gleich auf die Kanäle verteilt. Auffällig: Zwischen Ende Oktober und Ende November hat die Skepsis in puncto Innenstadtshopping zur Weihnachtszeit sprunghaft zugenommen. 

Nicht nur Aktivitäten wie Weihnachtsfeiern oder Weihnachtsmärkte finden in diesem Jahr erneut weniger und/oder eingeschränkt statt, auch die generelle Ausgabebereitschaft für Weihnachtsgeschenke nimmt etwas ab. So planen fast ein Drittel der Konsument:innen in diesem Jahr weniger auszugeben als noch 2020. Aber: Die Mehrheit (65 %) rechnet mit ähnlichen Ausgaben wie im vorherigen Jahr.


Das Rot der Schmor- und Bratpfannen passt zu den anderen Designlinien von Smeg.

Foto: Smeg

In Zusammenarbeit mit Raffaela Mangiarotti und Matteo Bazzicalupo von Deepdesign hat der Hersteller Smeg ein Kochgeschirr-Set entwickelt. Die Produkte sollen modernste Technologie mit den Formen und Farben der 50-er Jahre verbinden.

Der Hersteller Smeg hat seine erste Kochgeschirr-Edition aufgelegt. Schmor- und Bratpfannen, Schmortöpfen und Woks sind Teil der neuen Kollektion. Design und Material erinnern an die Smeg-Geräte im Stil der 50-er Jahre. Am augenfälligsten sind allerdings die Farben: Das Kochgeschirr präsentiert sich in Creme, Rot und Schwarz, was zu den Retro-Kühlschränken und anderen Designlinien von Smeg passen soll, beispielsweise zur Serie Victoria.

Die neuen Töpfe und Pfannen eignen sich Herstellerangaben zufolge für Gas-, Glaskeramik- und Induktions-Kochfelder. Ihr patentierter Boden aus Edelstahl verteilt dabei die Wärme. Das Kochgeschirr kann aus kaltgeschmiedetem Aluminium auch bei bis zu 250°C in den Backofen; die Edelstahlgriffe und Deckel aus gehärtetem Glas machen das möglich. Eine sehr widerstandsfähige Innenbeschichtung hilft, beim Braten den Fettverbrauch zu reduzieren und garantiert gleichmäßiges Garen ohne Anbrennen. Auch lässt sich das Designer-Kochgeschirr damit leicht reinigen. Alle Töpfe und Pfannen sind außerdem spülmaschinengeeignet. Schlitze in den Griffen sorgen dafür, dass das Wasser beim Spülen optimal abläuft.


Die Ambiente Academy bietet einen Blick in die Zukunft der Konsumgüterbranche.

Foto: Messe Frankfurt

Zur kommenden Konsumgütermesse Ambiente, die vom 11. bis 15. Februar 2022 in Frankfurt stattfinden soll, geben renommierte Referenten in der Ambiente Academy in Halle 9.0 sowie die HoReCa Academy in Halle 6.0 Einblicke in essentielle Marktentwicklungen, liefern Praxistipps und laden zu Diskussionen ein.

Sowohl auf der Ambiente Academy als auch auf der HoReCa Academy erfahren professionelle Einkäufer aus den Bereichen Dining, Living und Giving, was den globalen Markt bewegt. Kenner unterschiedlicher Disziplinen diskutieren an allen fünf Messetagen auf den Vortragsbühnen der Halle 9.0 E80 und der Halle 6.0 D40 die Herausforderungen im Einzelhandel sowie im Hospitality- und Contract Business.

„Nach fast zwei Jahren ohne internationale Konsumgütermessen sind Impulse und Content essentiell wichtig für die Branche. Gerade das Thema, wie man in einer Krise agiert, schnell neue Chancen für sich identifiziert, ist topaktuell. In diesem Sinne möchten wir mit einem spannenden Academy-Programm einen echten Mehrwert für unsere Besucher schaffen“, sagt Philipp Ferger, Bereichsleiter Consumer Goods Fairs. Im Fokus stehen in beiden Hallen aktuelle Trends, Konzepte und Praxistipps von namhaften Experten und Branchenstars wie Prof. Dr. Gerald Lembke oder Hon.-Prof. Dr. Sascha Peters und Diana Drewes, Klaus Lach, Andreas Reiter, Jesper Efferbach, Valda Goodfellow oder Pierre Nierhaus.


Die Kaufkraftdichte ist in den Metropolregionen Deutschlands am höchsten.

Grafik/Quelle: GfK

Die Kaufkraft der Deutschen wird im Jahr 2022 auf 24.807 Euro pro Kopf ansteigen. Dies entspricht rechnerisch einem deutlichen Plus von nominal 4,3 Prozent und 1.013 Euro mehr pro Kopf. Interessant ist auch ein Blick auf die Kaufkraftdichte.

Die neu veröffentlichte GfK-Studie zur Kaufkraft in Deutschland prognostiziert für das Jahr 2022 eine Kaufkraftsumme von 2.062,8 Mrd. Euro für Gesamtdeutschland, also über zwei Billionen Euro. Unter der Kaufkraft versteht man das nominal verfügbare Nettoeinkommen der Bevölkerung inklusive staatlicher Transferzahlungen wie Renten, Arbeitslosen- und Kindergeld. Wie viel vom nominalen Kaufkraftzuwachs real übrig bleibt, hängt allerdings davon ab, wie sich 2022 die Verbraucherpreise entwickeln werden.

Ein Blick auf die regionale Verteilung der Kaufkraft in Deutschland eröffnet spannende Einblicke, wo Menschen mit besonders hohem Ausgabepotenzial leben. Unangefochtener Spitzenreiter unter den Bundesländern ist nach wie vor Bayern: Im Freistaat stehen den Einwohnern im Schnitt 26.936 Euro pro Kopf für Ausgaben und zum Sparen zur Verfügung, womit die Kaufkraft der Bayern knapp neun Prozent über dem Landesdurchschnitt liegt. Neben Bayern weisen außerdem Hamburg, Baden-Württemberg und Hessen eine überdurchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft auf. Alle anderen Bundesländer schneiden im bundesweiten Vergleich weiterhin unterdurchschnittlich ab, Schlusslicht ist wie im Vorjahr Mecklenburg-Vorpommern, wo den Menschen im Schnitt 21.707 Euro zur Verfügung stehen, was weniger als 88 Prozent des Landesdurchschnitts entspricht.

Dass die einwohnerstarken Städte und insbesondere die großen Metropolregionen für Einzelhändler und Dienstleister unverzichtbare Zielmärkte darstellen, zeigt ein Blick auf die Kaufkraftsummen. Die Kaufkraftdichte, also die verfügbare Kaufkraftsumme in Millionen Euro je Quadratkilometer, ist in Metropolen wie Berlin, Hamburg und München, aber auch in Nürnberg, im Ruhrgebiet, dem Großraum Stuttgart und Frankfurt/Main sehr hoch. Die Kaufkraftdichte ist somit für Unternehmen ein wichtiger Indikator, in welchen Gebieten sie mit einer gezielten Kundenansprache auf kleinstem Raum viel Kaufkraftpotenzial mobilisieren können.