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    NEWS

Frank Jüttner: „Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht“.

Foto: Miele

Miele hat für dieses Jahr seine Auftritte auf den beiden wichtigen Herbstmessen IFA und Küchenmeile abgesagt. Wie schon im letzten Jahr, folgt dies aus den weiterhin unvermeidbaren Beschränkungen durch Corona.

Für Miele ist die IFA in Berlin die mit Abstand wichtigste Messe – und ein unverzichtbarer Treffpunkt für den Austausch mit Handelspartnern, Endkunden und Medienvertretern aus aller Welt. Ähnliches gilt, mit Blick auf den deutschen Küchenfachhandel, für die „Küchenmeile A 30“ auf Gut Böckel in Rödinghausen. Dennoch hat der Gütersloher Hausgerätekonzern seine Teilnahme auf beiden Messen für dieses Jahr mit großem Bedauern absagen müssen.

„Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht“, sagt Frank Jüttner, Chef der Miele Vertriebsgesellschaft Deutschland und in Personalunion auch für die Vertriebsregion Deutschland/Österreich/Schweiz (DACH) verantwortlich. Aus heutiger Sicht sei jedoch damit zu rechnen, dass beide Messen zum Schutz vor Ansteckung auch in diesem Jahr – richtigerweise – mit weitreichenden Einschränkungen verbunden sein würden. Dies gelte etwa für Erfassung und Kontingentierung der Gäste, die Gestaltung des Messestandes, die Durchsetzung von Abstandsregeln und nicht zuletzt auch für die Bewirtung. „All dies zusammen macht den persönlichen Austausch auf dem Messestand, wie ihn unsere Kundinnen und Kunden von Miele gewohnt sind, praktisch unmöglich“, so Jüttner weiter. Hinzu kommt, dass „die IFA für uns immer auch als weltweites Familientreffen unserer Vertriebsgesellschaften und deren Handelspartner eine überragende Rolle spielt“. Demgegenüber dürften in diesem Jahr nur wenige internationale Messegäste in Berlin sein, insbesondere was die Länder außerhalb Europas betrifft.

Um die Handelspartner mit allen wichtigen Herbstneuheiten persönlich vertraut zu machen, setzt Miele wie im Vorjahr zum Beispiel auf virtuelle Live-Präsentationen im Umfeld der IFA und der Küchenmeile. Frank Jüttner: „2022 ist Miele natürlich wieder dabei, in Berlin wie auch in Rödinghausen – sofern uns die Pandemie nicht noch einmal einen Strich durch die Rechnung macht.“


2020 haben 44 Prozent der Internetnutzer bereits Click & Collect genutzt.

Grafik: HDE

Die Corona-Pandemie hatte im vergangenen Jahr massive Auswirkungen auf das Verbraucherverhalten. Nach aktuellen Daten des HDE-Online-Monitor 2021 gewannen Click & Collect wie auch Verkäufe über Online-Marktplätze deutlich hinzu.

„Die wiederholten Ladenschließungen und die massiven Corona- Einschränkungen beim Einkauf zwangen Kunden und Händler, andere, neue Wege zu suchen. Sehr gut angenommen haben die Verbraucher die Möglichkeit zu Click & Collect. Die Abholung vorbestellter Waren half vielen Händlern dabei, die Lockdowns zumindest ein wenig abzufedern“, so der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp. Laut HDEOnline- Monitor kennen den Service mittlerweile drei Viertel der Internetnutzer. Im vergangenen Jahr konnten die Händler in Deutschland über Click & Collect immerhin einen Umsatz in Höhe von 4,6 Milliarden Euro erzielen. Das entspricht einem Anteil von mehr als sechs Prozent am gesamten Online-Umsatz 2020. 44 Prozent der Internetnutzer geben an, diesen Service 2020 mindestens einmal genutzt zu haben. Die größten Umsatzanteile erzielten dabei Händler aus den Bereichen CE/Elektro (27 %), Fashion und Accessoires (21 %) sowie Freizeit und Hobby (15 %). „Click & Collect kann auch nach Corona weiterhin eine gute Rolle spielen“, so Tromp. Daten aus dem HDE-Online-Monitor zeigen, dass sich knapp 60 Prozent der Kunden, die den Service schon einmal genutzt haben, das auch für normale Zeiten ohne Lockdown vorstellen können.

Einen großen Umsatzschub gab es auch beim Verkauf über Online- Plattformen. Das Wachstum lag bei mehr als 40 Prozent. Dadurch erreicht Amazon (mit Marktplatz und Eigenhandel) einen Anteil von 53 Prozent am gesamten deutschen Onlinehandelsumsatz. Die Aktivitäten der stationären Händler im Online-Handel stiegen im vergangenen Jahr weiter an: 45 Prozent sind nun auch im Internet vertreten.


Als Geschenk und für den täglichen Gebrauch: Ritzenhoff Weißbiergläser

Foto: Ritzenhoff

Eigenen Angaben zufolge geht der Sauerländer Gläserhersteller Ritzenhoff mit einem komplett neuen Markenauftritt, inklusive einem neuen Sortiment in den Fachhandel. Das Unternehmen will auch jüngere Kunden ansprechen.

In fast zwei Jahren intensiver Vorarbeit wurde zunächst eine neue Markenpositionierung vorgenommen. Nach umfangreichen Analysen der Bestands- und Neukunden und dem Abgleich mit dem bisherigen Angebot wurde die Markenpositionierung an entscheidenden Punkten verändert. Durch das neue Markenversprechen »Miteinander begeistern« hat Ritzenhoff sich zum Ziel gesetzt, nicht nur Gläser als exklusive Geschenkartikel, sondern auch für die tägliche Anwendung anzubieten und so für Kunden neue Kauf- und Verwendungsanlässe zu schaffen. Aus diesem Grund wurde das Sortiment neu konzipiert und alle neuen Gläser konsequent in Kollektionen, mit zueinander passenden Dekoren entwickelt. In der Konsequenz eignen sich die neuen Produkte nun auch für die tägliche Verwendung für den gedeckten Tisch und auch weiterhin als exklusive Geschenkartikel.

Mit einem höheren Anspruch an das Marken- und Produkt-Design will Ritzenhoff zukünftig mehr Menschen durch anspruchsvolle, außergewöhnliche und zeitgeistige Glaskreationen begeistern. Mit diesem Ziel wurde das Sortiment grundlegend überarbeitet, um neben den bestehenden Kunden zukünftig auch jüngere und anspruchsvollere Käufergruppengruppen anzusprechen.

Mehr zum Thema lesen Sie in der Ausgabe 03-2021 der HZ Haushaltswaren-Zeitung.


Dirk Wittmer: „In der aktuellen Zeit zeigt sich der wahre Wert der Unterstützung des Fachhandels.“

Foto: MK

Der Mittelstandskreis (MK), der Verein für den Elektrofacheinzelhandel, weitet sein Förderungsangebot auf die Schweiz aus. Die hierfür nötige Satzungsänderung wurde im Januar von den Mitgliedern beschlossen.

Seit seiner Gründung 1990, damals ausschließlich für Deutschland, setzen sich der Mittelstandskreis (MK) zusammen mit dem Hausgerätehersteller BSH partnerschaftlich für den Elektrofachhandel ein. Nach einer ersten Erweiterung des Netzwerks um österreichische Fachhändler in 1995, können seit 1. Februar dieses Jahres nun auch Hausgerätehändler aus der Schweiz Mitglied des Vereins werden. Die hierfür nötige Satzungsänderung wurde im Januar von den Mitgliedern beschlossen. Schon in den ersten Wochen sind über 60 Elektrohändler aus der Schweiz dem Verein beigetreten. Für Deutschland weist der Mittelstandskreis Ende 2020 – dem 30. Jubiläumsjahr – knapp 2.000 Mitglieder mit Geschäften an 2.350 Standorten aus, für Österreich 339 Mitglieder mit 383 Standorten.

Dirk Wittmer, Vorstandssprecher des Mittelstandskreises: „In der aktuellen Zeit zeigt sich der wahre Wert der Unterstützung des Fachhandels in der gemeinsamen Bewältigung nie dagewesener Herausforderungen.“


Coming Soon – der neue Rösle-Shop eröffnet am 8. Mai in Neumünster.

Foto: Rösle

Der Hersteller von Küchenwerkzeugen, Kochgeschirr und Grillgeräten, Rösle, eröffnet einen weiteren Outlet-Store. Neben dem in 2020 eröffneten Store in Ochtrup, wird der Anbieter nun auch im Designer-Outlet Neumünster vertreten sein.

Am 8. Mai wird der neue Store von Rösle in Neumünster offiziell eröffnet. Dort bietet der Hersteller dann das große Sortiment an klassischen Küchenwerkzeugen, modernem Kochgeschirr, hochwertigen Grillgeräten und BBQ-Accessoires direkt vor Ort mit Reduzierungen und Aktionsrabatten an. Die Produkte punkten Herstellerangaben zufolge mit Funktion, Qualität, Design und Innovationsgeist. Zahlreiche internationale Designpreise und Auszeichnungen, darunter der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland oder der Red Dot Award sowie weitere Auszeichnungen, bestätigen den besonderen Anspruch des Herstellers.

Interessierte können sich den neuen Store live und, nach heutigem Stand, ohne Shoppingtermin ansehen, denn das Outlet wurde mit der Covid-19-Zertifizierung vom Bureau Veritas Safeguard zertifiziert. Zusammen mit dem eigenen Rösle Shop Allgäu am Firmenstandort Marktoberdorf und in Ochtrup ist mit dieser Neueröffnung nun das Einkaufen an drei Standorten direkt möglich. Die Realisierung des Shops sei die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der McArthur Glen Designer Outlet Gruppe, heißt es in einer Pressemitteilung.


Digitaler Streifzug über die EK Fun

Foto: EK/servicegroup

Informieren, Netzwerken und Ordern war auch auf der zweiten Digitalmesse der EK/servicegroup im laufenden Jahr angesagt: Zur EK Fun am 21. und 22. April fanden sich mehr als 1.000 Fachbesucher und Aussteller auf der EK Messeplattform zum Avatar-Treffen ein.

Viele der Teilnehmer zeigten beim virtuellen Besuch der Messe bereits Routine, aber auch die neuen Gäste waren vom einfachen Handling des Kommunikationstools begeistert. Beste Voraussetzungen also, mit den gut 100 Markenherstellern aus der Family-Branche ins Geschäft zu kommen und sich auszutauschen. Entsprechend zufrieden äußerten sich dann sowohl Handelspartner als auch Industrievertreter. Für den EK Messeverantwortlichen Daniel Kullmann ist das positive Feedback allerdings eher Ansporn als Grund zum Ausruhen. „Wir freuen uns natürlich über jede erfolgreiche Messeveranstaltung. Das heißt aber nicht, dass wir nicht noch besser werden können.“

Neues Messeformat im Herbst

Den Abschluss der EK Messesaison stellt traditionell die EK Live Herbstmesse im September dar, die als „Sandwich-Lösung“ an den Start gehen wird. Sandwich deshalb, da das Herzstück der Herbstmesse vom 14.-17.09. eine zweitägige Hybridveranstaltung sein wird, die von jeweils einem Tag reiner Digitalmesse eingerahmt ist. „Wir gehen davon aus, dass wir dann wieder unsere Ausstellungshallen für die Fachbesucher öffnen können und planen am 15. und 16. September das volle Messeprogramm – hier in Bielefeld und am Bildschirm zuhause. Mit den reinen Online-Tagen tragen wir gleichzeitig der großen Akzeptanz der Digitalmessen Rechnung. Insgesamt bieten wir also wieder das Beste aus beiden Welten“, so Kullmann.


Die Konsumbereitschaft steigt auch in der Warengruppe Haushalt.

Foto: HZ/Nierhoff

Trotz anhaltender Einschränkungen durch die Corona-Pandemie hellt sich die Verbraucherstimmung im Mai weiter auf. Wie das aktuelle HDE-Konsumbarometer zeigt, legt der Index bereits den dritten Monat in Folge zu.

Ist die Verbraucherstimmung vor einem Jahr im Zuge des ersten Lockdowns noch eingebrochen, setzt sich in diesem Frühjahr der Optimismus durch. Gleichzeitig sorgen aber die Corona-Einschränkungen dafür, dass die steigende Konsumneigung nur sehr begrenzt ausgelebt werden kann.

Das heißt, im Vergleich zum Vormonat steigt die Anschaffungsneigung der Verbraucher und liegt deutlich über dem Niveau aus dem Vorjahresmonat, der jedoch erheblich unter dem Eindruck des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 stand. Gleichzeitig geht die Sparneigung zurück. Spürbare Effekte wird die ausgeprägte Konsumbereitschaft allerdings erst haben, wenn wieder Möglichkeiten zum Konsum in Einzelhandel, Freizeit und Tourismus gegeben sind. Daher ist aktuell weiterhin davon auszugehen, dass der private Konsum voraussichtlich erst gegen Ende des zweiten Quartals oder zum dritten Quartal wachsen kann. Bei stabilem Arbeitsmarkt blicken die Verbraucher zuversichtlich auf ihre eigene Einkommenssituation. Sorgen um einen Arbeitsplatzverlust oder einen Einkommensausfall scheinen in der Regel nicht zu bestehen. Im Vergleich zum Vormonat steigen die Einkommenserwartungen der Verbraucher sogar. Anders als in den vergangenen Monaten entwickeln sich Einkommens- und Konjunkturerwartungen allerdings in unterschiedliche Richtungen. Die geringfügig eingetrübte Einschätzung der Verbraucher zur konjunkturellen Entwicklung deckt sich dabei mit den Erwartungen der Unternehmen.

Nach über einem Jahr Corona-Pandemie macht sich die Stimmung der Verbraucher vom Infektionsgeschehen unabhängig. Nach ersten Fortschritten in der Impfkampagne setzt die Mehrheit auf Optimismus und Hoffnung. Es zeigt sich, dass die Konsumbereitschaft stärker wird, je länger die Corona-Maßnahmen die Konsummöglichkeiten einschränken.


Messerserie Nagasaki: aus japanischem Stahl hergestellt, extrem haltbar und sehr scharf

Foto: Sternsteiger

Crowdfunding ist in den USA sehr verbreitet, in Deutschland eher weniger. Die Solinger Sternsteiger Stahlwaren GmbH hat zur Finanzierung ihres neuesten Produktsegments für den Massenmarkt gleich mehrere Crowdfunding-Kampagnen gestartet.

Die Sternsteiger Stahlwaren GmbH ist eigenen Angaben zufolge eines der ersten Unternehmen aus Solingen, das bereits umfangreichere Erfahrung mit diesem Finanzierungskonzept gemacht hat. Durch Crowdfunding erhält jedes Produkt in der Frühphase eine Finanzierung und Vertrauen für seine zukünftige Markteinführung. Alle wichtigen aktuellen Produktsegmente von Sternsteiger seien in dieser Form finanziert worden, so zum Beispiel die Messerserie Nagasaki Edition.

„Genau wie unsere vorherigen Messer sind diese neuen Messer aus japanischem Stahl hergestellt, sind daher super haltbar und dank des Solinger-Dünnschliffs super scharf“, erklärt Geschäftsführer Adnan Butt. Die Besonderheit dieser Messer ist eine Beschichtung aus Titan, welche auf Hochglanz poliert wurde. Diese Kombination aus hochqualitativem Stahl und der Beschichtung lasse diese Messer wie durch Butter durch jedes Schnittgut gleiten. Zusätzliche Besonderheit dieses Messers sei der mehrteilige Griff, der bereits im Zuge der letzten Crowdfunding-Kampagne großen Anklang gefunden habe.

Wie Adnan Butt gegenüber der HZ Haushaltswaren-Zeitung weiter berichtet, verliefen die letzten beiden Kampagnen erfolgreich und das Unternehmen verschickte die Produkte wie, Messer und auch Töpfe an die Unterstützer. Laut Butt wird es weitere Kampagnen geben, um künftig weitere innovative Produkte zu finanzieren. Ziel sei es, qualitativ hochwertige, handgefertigte Produkte zu einem sehr fairen Preis anzubieten. „Die ersten Käufer erhalten die Produkte zu einem sehr günstigen Preis“, so Butt.

Der Stand der aktuellen Crowdfunding-Kampagne lässt sich jederzeit im Netz verfolgen .


 

Janosch Brengel: „Mein Ziel ist es, unsere erfolgreiche Wachstumsstrategie fortzusetzen.“

Foto: De’Longhi

Janosch Brengel wird neuer Commercial Director bei De’Longhi Deutschland. Damit tritt er die Nachfolge von Susanne Harring, der jetzigen Geschäftsführerin, an. Zudem wird die Position des Senior Channel Head Electronic Retail neu besetzt.

Harring hatte den Posten der Vertriebschefin bis Ende letzten Jahres bekleidet, ist allerdings seit 1. Januar in die Position der Geschäftsführerin vorgerückt. Zum 1. Mai 2021 verantwortet nun Janosch Brengel den gesamten Vertrieb der Marken De’Longhi, Kenwood und Braun Household. „Der Erfolg der letzten zwei Jahre hat eindrucksvoll gezeigt, dass wir mit unserer Strategie und der Neuausrichtung des Vertriebs goldrichtig lagen. Organisatorisch und personell sind wir bestens aufgestellt, um diesen Weg fortzusetzen. So möchten wir unseren Talenten die Möglichkeit geben, sich weiterzuentwickeln und aktiv am Entwicklungsprozess von De’Longhi Deutschland teilzuhaben“, erläutert Susanne Harring, Geschäftsführerin der De’Longhi Deutschland GmbH.

Als Commercial Director wird Janosch Brengel seinen Fokus vor allem auf die weitere Skalierung der erfolgreichen Vertriebspartnerschaften und den Ausbau der Premiumstrategie legen. Darüber hinaus sieht er in der gemeinsamen Entwicklung der Omnichannels einen strategischen Schwerpunkt. Der 49-Jährige ist seit November bei De’Longhi und blickt auf jahrelange Management-Erfahrung in Vertrieb wie digitalem Marketing bei führenden Unternehmen wie Bertelsmann, Sony Ericsson und Sony zurück. Zuletzt leitete er als CMO und Mitglied der Geschäftsleitung das Marketing und Neukundengeschäft des Cloud-Anbieters Plusserver. „Mein Ziel ist es, unsere erfolgreiche Wachstumsstrategie mit einem klaren Bekenntnis zu unseren sehr gut aufgestellten Handelspartnerschaften fortzusetzen. Gemeinsam mit unseren Partnern gilt es, die großen Wachstumspotentiale unser drei Marken zu realisieren und über alle Kanäle Erfolgsgeschichten zu schreiben“, so Janosch Brengel, künftiger Commercial Director bei De’Longhi Deutschland.

Außerdem tritt Lars Hofmann zum 1. Mai 2021 den Posten des Senior Channel Head Electronic Retail an und verantwortet das Key Account Management und den Regionalvertrieb der Media Markt Saturn sowie der Buying Groups. Seit über drei Jahren ist er Teil des Teams von De’Longhi Deutschland, zuletzt als Channel Head Media Saturn.


 

Profikoch Moritz „Moe“ Crone-Rawe grillt mit dem Kontaktgrill Design BBQ Advanced Control

Foto: Gastroback

Der Hersteller Gastroback lädt alle Interessierten zu einem interaktiven Livestream-Kochkurs ein. Das Kochevent findet am 15. Mai 2021 von 13.00 Uhr bis 13.40 Uhr auf der Website des Herstellers statt. Die Teilnahme dazu ist kostenlos.

Steaks in Steakhouse-Qualität zuhause zubereiten, genießen und sich dabei live mit einem Profikoch austauschen. Im neuen Livestream-Bereich auf der Website von Gastroback bereitet der Grillmeister Moritz „Moe“ Crone-Rawe am 15. Mai 2021 live zum Mittagslunch auf dem Design BBQ Advanced Control ein Premium Beef aus Schleswig-Holstein an gegrilltem, grünem Spargel, Bärlauch-Chimichurri und geröstetem Bauernbrot zu. Die vegane Variante mit Tempeh lädt auch Veganer und Vegetarier zu diesem Kochevent ein.

Während gemeinsam im Live-Stream mit dem Spitzenkoch der leckere Lunch gegrillt wird, können über den Live-Chat Fragen gestellt werden. Auf diese Art ist es möglich Handgriffe vom Profikoch abzuschauen, Fragen zu stellen und gleichzeitig inspirierende Genussmomente im eigenen privaten Rahmen zu erleben. Wer nicht nur zuschauen, sondern auch direkt mitgrillen möchte, kann die Kochbox mit allen Zutaten, sowie den Kontaktgrill Design BBQ Advanced Control vor der Veranstaltung im Onlineshop von Gastroback bestellen und sich pünktlich zum Kochkurs nach Hause liefern lassen.


 

Impression von der letzten Tendence 2019

Foto: Messe Frankfurt

 

Aufgrund der weiterhin anhaltenden Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie und dem damit geltendem Veranstaltungs- und Messeverbot wird die Tendence zum zweiten Mal in Folge auch in 2021 nicht stattfinden.

Die anhaltenden Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie in Deutschland wie im Ausland erlauben derzeit nicht die Durchführung der Tendence an ihrem geplanten Termin Ende Juni 2021. „Daher haben wir uns dazu entschlossen, auch wenn uns dies alles andere als leicht fällt, die Tendence nun schon zum zweiten Mal in Folge abzusagen. Umso mehr konzentrieren wir uns zusammen mit unseren Ausstellern und Besuchern auf das kommende Frühjahr und die erfolgreiche Durchführung der Leitmessen der Konsumgüterindustrie wie die Ambiente, der Christmasworld und der Paperworld. Und im Juli planen wir wie gewohnt die Nordstil in Hamburg“, so Stephan Kurzawski, Geschäftsleitung Messe Frankfurt Exhibition.

Außerdem sollen die Online-Plattformen der Messe Frankfurt im Konsumgüterbereich, Conzoom Solutions und Nextrade, dem nationalen wie internationalem Handel bis zum nächsten Frühjahr Alternativen für die Inspiration, Trendinformation, Order oder Sortimentsgestaltung sowie Hilfe zur Selbsthilfe in diesen herausfordernden Zeiten bieten.

Der Handelsverband (HDE) sieht nach 100 Tagen kontinuierlichem Lockdown für viele Nicht-Lebensmittelhändler einen großen Teil der Branche in existenziellen Schwierigkeiten. Demnach seien bis zu 120.000 Geschäfte in Existenzgefahr. Vor diesem Hintergrund wurde beschlossen, Planungssicherheit für alle Beteiligten herzustellen und die Tendence, die bereits 2020 Pandemie-bedingt nicht durchgeführt wurde, auch in 2021 abzusagen. Die nächste Konsumgütermesse der Messe Frankfurt ist die Nordstil in Hamburg – planmäßig vom 24. bis 26. Juli 2021.


 

Dr. Stefan Müller: „Der Umsatz von Expert hat sich besser entwickelt als erwartet.“

Foto: Expert

Das abgelaufene Geschäftsjahr der Expert-Verbundgruppe endete im März 2021. Gestern gab der Unternehmensvorstand in Hannover Langenhagen einige Zahlen dazu bekannt. Trotz fünf Monaten Shutdowns konnte ein Umsatzplus vermeldet werden.

Zum Geschäftsjahr 2020/2021, das von der Corona-Pandemie stark geprägt wurde, sagte Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE: „Trotz des fünfmonatigen Shutdowns unserer Standorte in ganz Deutschland hat sich der Umsatz von Expert besser als erwartet entwickelt. Dank der kreativen Lösungen unserer Gesellschafter während der Zeit der Ladenschließungen sowie unseres starken Online-Ansatzes waren wir weiter bestmöglich für unsere Kunden da.“ Das schlage sich auch in den Zahlen nieder: Im Geschäftsjahr 2020/2021 (1. April 2020 bis 31. März 2021) verzeichnete Expert einen Innenumsatz zu Industrieabgabepreisen (ohne MwSt.) von 2,2 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung von 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Trotz des vergleichsweise soliden Ergebnisses ist es weiterhin unsere Forderung, die aktuellen Einschränkungen im Einzelhandel mit Augenmaß zu lockern“, erklärte Müller weiter. „Der Einzelhandel hat nie zu den Infektions-Hotspots gezählt und dank unserer großflächigen Standorte sowie den zahlreichen Hygienemaßnahmen, die unsere Gesellschafter bereits umgesetzt haben, ist ein sicheres Einkaufserlebnis bei expert möglich. Wir blicken mit Zuversicht in die Zukunft und hoffen, bald wieder in vollem Umfang für unsere Kunden da sein zu können.“

Die virtuelle Expert-Frühjahrsmesse im Rahmen der „KOOP 2021“, eine Kooperation mit der Verbundgruppe Euronics, wird in Hannover Langenhagen als Erfolg gefeiert. Die Expert-Gesellschafter konnten sich mit insgesamt 163 Ausstellern an virtuellen Messeständen austauschen. 1.598 Expert:innen nahmen an der Frühjahrsmesse teil – das entspricht einer Teilnahmequote von 92,3 Prozent der Gesellschafterbetriebe. Mit der expert-Frühjahrsmesse findet nun in dieser Woche die erste virtuelle „KOOP 2021“ ihren Abschluss.


 

Vorstand Friedrich Sobol freut sich über die erfolgreiche Bilanz der ersten virtuellen Jahresveranstaltung.

Foto: Electronic Partner


Die virtuelle Electronic Partner Jahresveranstaltung endete am 21. April 2021 mit durchgehend hohen Besuch- und Klickraten, viel positiver Resonanz und einem großen Ordervolumen.

Vierzehn Tage lang präsentierte die Verbundgruppe ein breites, digitales Messe-Angebot. „Eine virtuelle Messe muss ihren Teilnehmern zentrales Fachwissen anbieten und wichtige Neuigkeiten präsentieren sowie einen aktiven Austausch ermöglichen – und das in einer Form, die es auch unter außergewöhnlichen Umständen erlaubt, maximal partizipieren und profitieren zu können. Diesem Ziel konnten wir gerecht werden“, ist Friedrich Sobol, Vorstand ElectronicPartner, überzeugt.

Durch eine breite zeitliche Verfügbarkeit von Angeboten und Ansprechpartnern konnten möglichst viele Verbundgruppenmitglieder gezielt das für sie wichtige Wissen abrufen. Ihnen stand innerhalb der hauseigenen B2B-Plattform INFONET ein spezieller Messebereich mit großer Themenauswahl zur Verfügung, sowohl auf klassischem Weg zum Nachlesen als auch in weiteren Formaten wie Videopodcasts, On-Demand Webinaren und terminierten Webinaren. Die wichtigsten Hersteller der Branche haben sich und ihre Produkthighlights in innovativen Markenwelten präsentiert, die unabhängig von Zeit und Raum besucht werden konnten und auch nach der Messe weiterhin für die Händler einsehbar sind. In rund 180 Webinaren vermittelten Referenten Hintergrundwissen zu Produkten und Vermarktungsstrategien. Die Teams aus der Electronic Partner Zentrale nutzten dieses Format, um in den Austausch mit den Mitgliedern zu treten. Außerdem gab es verschiedene Round-Table-Veranstaltungen: zu Marketing-Themen, zur Weiterentwicklung der Campus-Plattformen, zu Recruiting-Trends und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Zentrale und vielem mehr.

Die MEDIMAX Franchisepartner erwartete außerdem eine eigene virtuelle Unternehmertagung innerhalb des Messebereichs. Hier erhielten sie via Video-Podcasts Informationen aus den Bereichen Vertrieb, Einkauf und Controlling sowie alles Wissenswerte rund um das neue Corporate Designs der Marke MEDIMAX. 

Von den ersten Vorbereitungen im Sommer 2020 bis zu ihrem Abschluss bewertet Friedrich Sobol die virtuelle Jahresveranstaltung als vollen Erfolg. „Insgesamt haben wir eine hohe Akzeptanz für diese neue Form der Messeveranstaltung bei den Mitgliedern erlebt und verzeichnen zudem sehr gute Ordertätigkeiten. Und auch das positive Feedback zu unserem Messe-at-Home-Party-Paket mit Düsseldorfer Spezialitäten hat uns sehr gefreut.“


 

Florian Kohfink: „In dieser entscheidenden Entwicklungsphase bei Wüsthof einzutreten, freut mich außerordentlich“.

Foto: Wüsthof


Mit Wirkung zum 19. April 2021 hat Florian Kohfink die Position des CFO der Wüsthof-Gruppe eingenommen und wird Mitglied der Geschäftsleitung. Sein Verantwortungsbereich umfasst das weltweite Finanzwesen und Controlling sowie die Leitung des Firmenstandorts Solingen.

Wie das Unternehmen selbst mitteilt, holt Wüsthof mit Florian Kohfink einen international erfahrenen Experten in die Geschäftsleitung. Seine Aufgabe ist es, den Entwicklungsprozess des Familienunternehmens zu einer globalen Premiummarke maßgeblich mitzugestalten. Kohfink hat seine umfangreichen Erfahrungen sowohl in inhabergeführten Unternehmen als auch bei weltweit operierenden Konzernen erworben. In frühen Jahren seiner Karriere arbeitete er bei dem europäischen Spielwarenproduzenten Ravensburger, wo er sowohl als CFO der amerikanischen Niederlassung, als auch als Director of Finance einer börsennotierten Tochtergesellschaft in Deutschland tätig war. Danach hielt Kohfink über einen Zeitraum von über 13 Jahren verschiedene Führungsaufgaben bei der McDonald´s Corporation. Seine internationalen Stationen reichten von München über London bis Chicago. Zuletzt war Kohfink bei der Vinnolit GmbH & Co. KG, einem Unternehmen der Westlake Chemical Corporation, wo er die kaufmännische Verantwortung als Division Controller/CFO Europe & Asia und Director Finance & IT trug.

„In dieser entscheidenden Entwicklungsphase bei Wüsthof einzutreten, freut mich außerordentlich“, sagt Florian Kohfink. „Als passionierten Hobbykoch begleitet mich die Marke schon lange. Umso mehr bin ich begeistert, die Geschicke der Unternehmensgruppe nun aktiv mitzugestalten.“


Logo: Messe Berlin

Die IFA 2021 soll wieder in vollem Umfang als Live-Event stattfinden. Zahlreiche Marken präsentieren in Berlin das Beste ihrer Innovationen. Laut Veranstalter liegen die Teilnahmewünsche der Elektro-Hausgeräte-Industrie über den Erwartungen.

Global führende Marken der Elektro-Hausgerätebranche haben bereits mehr als 80 Prozent, der für diesen Themenbereich vorgesehenen Fläche der diesjährigen IFA Berlin, gebucht. Die weltweit bedeutendste Messe für Consumer und Home Electronics findet nach der IFA 2020 Special Edition wieder in vollem Umfang, vom 3. bis zum 7. September 2021, als Live-Event statt. Namhafte Vertreter der Elektro-Hausgerätebranche bereiten sich bereits heute darauf vor, Fachbesucher und Medien zahlreiche smarte, digitale, innovative und nachhaltige Produkte, Services und Dienstleistungen, live und umfassend vor Ort im September in Berlin, präsentieren zu können.

„Die Pandemie hat zu einer neuen Wertschätzung des eigenen Zuhauses geführt. Trotz der aktuellen Situation zählen Elektro-Hausgeräte zu den Investitionen, bei denen nicht gespart wird. Es sind die smarten, nachhaltigen Innovationen unserer Industrie, die diesen Trend antizipieren und vorantreiben. Deshalb ist die IFA 2021 als wesentlicher Impulsgeber für die Märkte und als ideale Branchen-und Kommunikationsplattform für Industrie, Handel und Medien in diesem Jahr, wegweisender und notwendiger denn je“, betont Jens Heithecker, IFA Executive Director und Executive Vice President der Messe Berlin.

Volker Klodwig, Executive Vice President Sales Region Europe, BSH ergänzt: „Ob mit Handelspartnern und Konsumenten vor Ort oder virtuell – die IFA ist einer unserer wichtigsten Schauplätze für unsere Innovationen und Produkt-Highlights.“ Dr. Reinhard Zinkann, Geschäftsführender Gesellschafter der Miele Gruppe stellt fest: „Klar ist, dass die IFA unsere wichtigste Messe bleibt und auch wofür Miele hier steht – für Inspiration und Nachhaltigkeit, digitalen Komfort, stilvollen Genuss und wertschätzende Gastlichkeit.“

Die letzte reguläre IFA 2019 besuchten 238.700 Teilnehmer, 1.930 Industriepartner und 5.360 Journalisten aus mehr als 130 Ländern und Regionen. Die letztjährige IFA 2020 Special Edition, eine stark beschränkte, dreitägige physische Veranstaltung, die durch eine virtuelle Komponente verstärkt und erweitert wurde, verfolgten 145.900 Besucher vor Ort wie online, 1.570 teilnehmende Aussteller und 10.750 Medienvertreter. Die IFA 2020 Special Edition zog Besucher aus 100 Ländern und Regionen an.


Martin Bieri

Foto: Fissler

Der Anbieter Fissler hat einen neuen Vertriebschef: Seit dem 15. April stellt Martin Bieri als Sales Director EMEA & Americas eine neue Verstärkung für das Managementteam des Kochgeschirr-Herstellers dar.

Unternehmensangaben zufolge ist Martin Bieri ein versierter Markenexperte mit einer beeindruckenden Erfolgsbilanz in den Bereichen Retail und Konsumgüter. Zuletzt war er Global Vice President Sales & Product Development beim Premium-Messerhersteller Wüsthof. In seiner Funktion hat er maßgeblich zum Erfolg der Premium-Marke beigetragen.

„Wir freuen uns, Martin Bieri bei Fissler willkommen zu heißen. Mit ihm gemeinsam werden wir die nächsten Schritte zur Stärkung unserer Kundenbeziehungen, Ausweitung des Vertriebs, Sicherstellung eines nachhaltigen Wachstums und zum Ausbau des Premium-Auftritts am POS einleiten“, kommentiert Jacob Oesterhaab, Chief Executive Officer der Fissler GmbH.

Seit letztem Jahr verfolgt das Unternehmen eine neue Strategie, mit einer Fokussierung auf zentrale Produktkategorien, Kernmärkte, Innovationen und Marketing. Klares Ziel ist es, die Position als einer der weltweit führenden Hersteller von hochwertigem Kochgeschirr zu stärken. Dies umfasst auch signifikante Veränderungen sowohl des Managementteams in der in Idar-Oberstein ansässigen Unternehmenszentrale als auch im Management der internationalen Tochtergesellschaften. Darüber hinaus wurde ein neues Büro im Zentrum von Frankfurt am Main eröffnet, um die Talentakquise zur Umsetzung der neuen Strategie sicherzustellen.


Küchengeräte aus dem Upgreat-Mietmodell von Miele. Als Herd sind grundsätzlich nur hochwertige selbstreinigende Pyrolysemodelle im Angebot.

Foto: Miele

Küchengerätehersteller Miele bietet seinen Kunden jetzt die Möglichkeit, Geräte zu mieten. „Upgreat“ heißt das Abo, das über eine Laufzeit von ein bis drei Jahren gültig sein soll. Qualifizierte Fachhändler sollen eingebunden werden.

Kaufen oder mieten? – Endkunden, denen Flexibilität vor Besitz geht, können sich auch bei Hausgeräten nun für das Letztere entscheiden. Denn der Hersteller Miele hat unter dem Namen „Upgreat“ jetzt ein passendes Angebot für die Küche. „Upgreat bietet Lifestyle und Kochvergnügen im Abo: Premium-Küchengeräte für einen Zeitraum von ein bis drei Jahren sorgenfrei mieten und danach einfach zurückgeben, Installation und Service inbegriffen“, so das Unternehmen in einer Pressemeldung. Die Rückläufer bereitet Miele professionell auf, bevor sie erneut in die Vermietung gehen.

Leistungen wie die Installation und Entsorgung der Altgeräte sind inklusive. Für diese Services bindet Miele qualifizierte Fachhändler aus der Region im Rahmen des bewährten Dienstleistungspartner-Konzeptes ein. Sollten während der Laufzeit Reparaturen erforderlich sein, so übernimmt diese der Miele-Kundendienst. Nach Ablauf des Mietvertrages werden die Geräte zurückgenommen, geprüft, gereinigt und der Weitervermietung zugeführt. Miele setzt damit auch ein Zeichen im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft.

Das Programm umfasst eine individuell konfigurierbare Ausstattung mit hochwertigen Küchengeräten (Einbau- und Standmodelle). Ein Set aus Geschirrspüler, Kühlgerät, Herd mit Kochfeld, Dunstabzug und Dampfgarer ist so beispielsweise ab 197 Euro monatlich zu haben (bei dreijähriger Laufzeit). Upgreat startet zunächst als Pilotprojekt mit einer begrenzten Teilnehmerzahl.


Der Einzelhandel ächzt schon jetzt unter den gegebenen Regelungen.

Foto: HZ/Mau

Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat in einem Brief an alle Bundestagsabgeordneten vor Verschärfungen für den Einzelhandel gewarnt. Es bestehe kein Grund über die Beschlüsse vom 22. März hinausgehen.

Aktuell will der der Deutsche Bundestag über eine erneute Änderung des Infektionsschutzgesetzes entscheiden. Als die Interessenvertretung des Deutschen Einzelhandels hat der HDE einen Brief an alle Bundestagsabgeordneten formuliert. In dem Schreiben heißt es unter anderem: „Wir begrüßen ausdrücklich die mit diesem Gesetzentwurf verfolgte Zielsetzung, das Infektionsgeschehen einzudämmen und oberhalb von Inzidenzwerten von 100 in einzelnen Landkreisen dort bundeseinheitliche Maßnahmen zu definieren, die auch zur Bekämpfung nachweislicher Infektionsherde etwa im privaten Rahmen geeignet sind. Allerdings ist für uns in keinster Weise nachvollziehbar, dass im aktuellen Gesetzentwurf für den Einzelhandel Regelungen vorgesehen sind, die weit über die Bund-Länder-Beschlüsse vom 22. März und den Status quo vor dem 7. März hinausgehen und für den Handel gravierende weitere zusätzliche Beschränkungen implizieren.“


In der Warengruppe Haushaltswaren wurden im ersten Quartal 2021 deutlich mehr Online-Umsätze getätigt.

Foto: HZ/Mau

Die Umsätze im E-Commerce sind im 1. Quartal 2021 weiter von Corona-Effekten geprägt. Das berichtet der Branchenverband bevh. Das bereinigte Wachstum zeige ein solides Plus insbesondere durch Güter des täglichen Bedarfs.

Zwischen Januar und März 2021 verzeichnete die E-Commerce-Branche ein Wachstum um Plus 28 Prozent mit einem Waren-Umsatz von 21,1 Mrd. Euro inkl. USt.. Wie der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) berichtet, resultiert das außerordentliche Wachstum aus der Stagnation des E-Commerce im 1. Quartal 2020 (+1,5 Prozent) im ersten Corona-Lockdown. Hätte sich das Vorjahresquartal wie im langjährigen Mittel von elf Prozent entwickelt, wäre im 1. Quartal 2021 ein erhöhtes Wachstum von rund 17 Prozent erreicht worden. Bei den digitalen Dienstleistungen erfolgte im 1. Quartal 2021 ein dramatischer Einbruch um mehr als 70 Prozent; vor Jahresfrist lag der Rückgang nur bei 13,4 Prozent.

Die Kategorien, die auch eigentlich im Einzelhandel hätten gekauft werden können – Lebensmittel, Drogeriewaren, Medikamente – konnten erneut deutliche Zuwächse im 1. Quartal 2021 verzeichnen. Auch Do-it-yourself- und Haushaltswaren sowie Bürobedarf stehen weiterhin hoch im Kurs bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern wie die Zahlen der größten E-Commerce-Verbraucherstudie Deutschlands durch Beyondata im Auftrag des bevh zeigen.

Im 1. Quartal 2021 lag der E-Commerce-Umsatz in der Warengruppe Haushaltswaren und –geräte bei 1,75 Mrd. Euro, was eine Steigerung gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum von 58,2 Prozent bedeutet. Im Bereich Möbel, Lampen und Dekoration lag der E-Commerce-Umsatz bei 1,53 Mrd. Euro (+28,9%), in der Warengruppe Bild- und Tonträger inkl. Downloads bei 866 Mio. Euro (+28,6%), Elektronik- und Telekommunikationsartikel wurden online im Wert von 3,1 Mrd. Euro umgesetzt, ein Plus von 9,6 Prozent.


Logo: Reader´s Digest

Die Zeitschrift Reader’s Digest hat in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Dialego die so genannten „Most Trusted Brands 2020“ ermittelt. In der Kategorie Haushaltsgeräte belegt der Hersteller Bosch den ersten Platz.

Vertrauen und Verlässlichkeit spielen in diesen Zeiten eine größere Rolle als je zuvor. Sie sind ein wesentlicher Maßstab für eine gute Beziehung zwischen Kunden und ihren gewählten Marken. Welche Marken den Verbrauchern besonders am Herzen liegen, welchen sie ihr Vertrauen schenken, soll die aktuelle Reader’s Digest Studie „Trusted Brands 2020“ belegen. Insgesamt nannten die Befragten 3.603 verschiedene Marken über 22 Produktkategorien hinweg, in einer offenen Frage ohne Markenvorgaben.

Die Teilnehmer der Befragung wurden lediglich gebeten, diejenige Marke zu nennen, der sie in der jeweiligen Kategorie persönlich am meisten vertrauen. In der Kategorie Haushaltsgeräte nannte die Mehrheit, genauer gesagt 29 Prozent der Befragten, den Namen „Bosch“ – wie bereits in den beiden Jahren zuvor. Dabei baute die Marke ihr Ergebnis gegenüber dem Vorjahr (27 Prozent) sogar noch um zwei Prozentpunkte aus. Das Unternehmen in einer Pressemitteilung: „Unter 105 verschiedenen Marken in der Kategorie Haushalts- /Küchengeräte konnte sich Bosch mit Abstand den Spitzenplatz sichern.“


Das Conix Salat-Set in der Farbe „Nordic Green“ von Mepal

Foto: Mepal

Auch im Jahr 2021 bietet Mepal stellt dem Handel wieder eine Vielzahl an Möglichkeiten für attraktive Zusatz-Abverkäufe zur Verfügung. Das heißt Handelspartner können ihren Kunden somit Produktkombinationen mit Preisvorteilen anbieten.

Nachdem das niederländische Unternehmen im vergangenen Jahr, anlässlich des 70-jährigen Firmenbestehens, Jubiläums-Sets aufgelegt hat, gibt es für den Handel nun eine weitere Auswahl an verschiedenen Promotion-Sets. Alle Sets bieten interessante Kombinationen und attraktive Preisvorteile für die Endverbraucher. Das bedeutet, für den kompletten Jahresverlauf bietet Mepal insgesamt sieben Promotion-Sets zu zeitlich begrenzten Themen an. Seit dem Jahresstart ist das bereits im vergangenen Jahr bewährte Conix Salat-Set erhältlich. Dieses Set enthält eine große Conix Schüssel mit 3 l Inhalt, vier farblich passende Conix Schalen mit 500 ml Inhalt sowie ein Salatbesteck. Noch bis Mai ist das Conix-Set in den Farben Weiß und Nordic green erhältlich und wird für einen Aktions-UVP von 29,99 Euro angeboten.

Später im Jahr, also von September bis Dezember stehen für Kinder zwei Sets aus der Campus Schulserie mit Brotdose und einer Pop-up Trinkflasche bzw. einer Pop-up Wasserflasche zur Auswahl. Das Promotion-Set von Brotdose und Trinkflasche ist in den Farben Türkis und Pink sowie in den Dekoren Animal Friends, Unicorn und Dino verfügbar, das Set mit Brotdose und Wasserflasche wird in den Farben Türkis und Pink angeboten. In diesem Zeitraum bilden darüber hinaus gleich vier Promotion-Sets das Thema „Lunch to go“ ab. In einer Neuauflage des bereits im Vorjahr erfolgreich vorgestellten Pot-Sets bietet der hersteller in verschiedenen Farbsortierungen eine Kombination von Lunchpot und Fruitpot mit einem Snackpot als kostenlose Zugabe an.


Diese acht Standorte werden weiterhin unter der Expert-Flagge am Markt präsent sein.

Quelle: Expert SE

Die Verbundgruppe Expert mit Sitz in Langenhagen hat erfolgreiche Nachfolgeregelungen für acht seiner Standorte gefunden. Ziel des Unternehmens ist es das Fachmarktnetz zusammen mit den Gesellschaftern zu stärken.

Die Fachgeschäfte- und Fachmärkte, die aus verschiedenen Gründen durch die langjährig erfolgreichen Gesellschafter aufgegeben werden sollten, wurden durch Gesellschafter-Kollegen übernommen und bleiben so Teil der expert-Familie. „Wir freuen uns sehr, dass acht Standorte durch erfolgreiche Nachfolgeregelungen Teil unserer expert-Familie bleiben“, sagt Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE. „Es ist immer unser Ziel, unser Fachmarktnetz in enger Zusammenarbeit mit unseren Gesellschaftern zu stärken und auszubauen. Daher begrüßen wir die Standort-Übergaben und wünschen den Kollegen von Expert Pirna, Expert Mainland-Spessart, Expert Beck, Expert SeWa und Expert Klein viel Erfolg für die Zukunft.“


Benjamin Federle (li.) berichtet künftig an Jens-Christoph Bidlingmaier.

Fotos: Whirlpool/Bauknecht

In den Führungsteams der Bauknecht Hausgeräte GmbH und in der Organisation des Mutterunternehmens Whirlpool sind seit dem 1. April 2021 mehrere Veränderungen in Kraft getreten. Benjamin Federle und Jens-Christoph Bidlingmaier übernehmen mehr Verantwortung.

Benjamin Federle ist seit 2018 für die Bauknecht Hausgeräte GmbH/Whirlpool Corporation tätig, zuletzt als Senior Manager HR Northern Europe. Zuvor hat er bereits in unterschiedlichen Umfeldern – vom Start-up bis zum Großkonzern – seine Kompetenzen im HR-Bereich unter Beweis gestellt. Mit Wirkung zum 1. April 2021 tritt Federle die Nachfolge von Erich Keilich an und verstärkt an der Seite von Till Bickelmann die Bauknecht Geschäftsführung. Keilich wird das Unternehmen verlassen. Federle berichtet in seiner neuen Funktion an Jens-Christoph Bidlingmaier.

Auch auf europäischer Ebene gibt es eine Umstrukturierung: Die Whirlpool Corporation erweitert ihr Nordeuropäischen Cluster um gleich mehrere Nordische Länder. In seiner neuen Rolle als Vice President Northern Europe verantwortet Jens-Christoph Bidlingmaier damit neben Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien und der Niederlande zukünftig auch die Länder Norwegen, Schweden, Dänemark und Finnland. Bidlingmaier selbst avanciert mit dem Ausbau des nordeuropäischen Clusters vom General Manager zum Vice President Northern Europe. Er berichtet an Alessandro Perucchetti, Vice President Market Operations and Consumer Service EMEA.


Porzellan-Serien des Herstellers Dibbern, ausgestellt bei Van Dorp in Bonn

Foto: P.Nierhoff

Die gehobene Tischkultur spiegelt nicht nur Geschmack und Status, sondern auch ökologisches Verantwortungsbewusstsein und Sinn für Nachhaltigkeit wider. Und dafür steht Porzellan, auch bekannt als das „Weiße Gold“, das in den Ausstellungen Haushaltswaren-Händler eine besondere Rolle spielt.

Nachdem in den letzten Jahrzehnten die Bedeutung von Porzellan für die Tischkultur etwas nachgelassen hat, ist neuerdings eine Trendumkehr festzustellen. Für das Schwerpunktthema „Porzellan Welten“ hat sich die HZ Haushaltswaren-Zeitung bei Handel und Industrie nach den aktuellen Trends und nach neuen Produkte erkundigt. Händler:innen berichten zum Beispiel, dass sich vor allem qualitäts- und designbewusste Kundschaft für Tischporzellan interessiert. Auf Industrieseite sind es die Firmen Eschenbach, KPM Berlin, Meissen, Reichenbach sowie Villeroy & Boch, die ihre neusten Serien vorstellen.

Lesen Sie das Schwerpunktthema „Porzellan Welten“ in der HZ Haushaltswaren-Zeitung, Ausgabe 02-2021, die den Abonnenten ab dem 12. April 2021 zugestellt wird.

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GWS-Unternehmenssitz in Münster

Foto: GWS

Die GWS Unternehmensgruppe hat die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres bekannt gegeben. Demnach hat der Anbieter von ERP-Systemen für den Handel einen Umsatz von 63,5 Mio. Euro realisiert – das ist ein Plus von fünf Prozent.

Trotz der Investitionsvorsicht in vielen Branchen und zum Teil massiver Einschränkungen durch Lockdowns sei es gelungen, den Umsatz zu erhöhen. Die Beschäftigten-Zahl wuchs an den verschiedenen Standorten der Unternehmensgruppe auf rund 480 Personen an. Getragen wurde der positive Geschäftsverlauf von Lizenzerlösen, zu denen unterschiedlichste Neukunden- und Bestandskunden-Projekte beitrugen. „Als besonders verkaufsstark erwiesen sich zudem wieder die bereits erfolgreichen ERP-Systeme und Add-on-Lösungen sowie die neuen Wachstumstreiber Microsoft Dynamics 365 CRM und eCommerce-Plattformen, die speziell für den Handel entwickelt wurden und auf Microsoft-Dynamics-Plattformen aufsetzen“, heißt es offiziell von Unternehmensseite. Die nicht zuletzt durch Corona angetriebene Diskussion um Digitalisierung und Künstliche Intelligenz trug demnach ebenfalls zur positiven Entwicklung des Unternehmens bei. Aktuell umfasst die Kundenbasis der GWS Unternehmensgruppe mehr als 1300 Unternehmen.


Philips ist einer der führenden Anbieter von Haushaltsgeräten.

Foto: Philips

Der Hersteller Philips hat eine Vereinbarung über den Verkauf seines Geschäftsbereiches Domestic Appliances an Hillhouse Capital unterzeichnet. Die Haushaltsgerätesparte wurde mit 3,7 Mrd. Euro bewertet. Außerdem werden in den kommenden 15 Jahren Lizenzzahlungen von 700 Mio. Euro fließen.

Philips Domestic Appliances ist in den Bereichen Küchen-, Kaffee-, Kleiderpflege- und Haushaltsgeräte führend aktiv und erwirtschaftete im Jahr 2020 einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro. Hillhouse Capital ist eine globale Investmentgesellschaft mit Sitz in Hongkong, die durch digitale Innovation und Förderung Unternehmen dabei unterstützt, langfristiges und nachhaltiges Wachstum zu erzielen.

Die Unternehmensbewertung für Philips Domestic Appliances wurde mit rund 3,7 Milliarden Euro ermittelt. Nach Abschluss der Transaktion erwartet Philips nach Steuern und transaktionsbezogenen Kosten einen Nettoerlös in Höhe von ca. 3 Milliarden Euro. Zudem werden Philips und Domestic Appliances einen exklusiven Markenlizenzvertrag abschließen, der für einen Zeitraum von 15 Jahren die weltweite Nutzung der Marke Philips und bestimmter anderer Haushaltsgerätemarken von Philips für die Herstellung, den Vertrieb und das Marketing vorsieht. Dieser kann, gemäß den Bedingungen des Markenlizenzvertrages, verlängert werden. Die jährlichen Zahlungen über diesen Zeitraum entsprechen einem geschätzten Nettowert von 700 Mio Euro. Dies führt zu einem Gesamtwert der Vereinbarung von etwa 4,4 Mrd. Euro.

Nach der Vereinbarung wird der Geschäftsbereich Domestic Appliances im Abschluss von Philips ab dem ersten Quartal 2021 als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen. Der Abschluss der Transaktion wird für das dritte Quartal 2021 erwartet – vorbehaltlich der üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich der entsprechenden behördlichen Genehmigungen.


Robert Tsanakaliotis, Karsten K. Schönfeld, Olaf Nedorn (v.l.n.r.)

Foto: Smeg

Der Hausgeräte-Hersteller Smeg stellt seine Vertriebsteams für Deutschland und Österreich neu auf. Statt regionaler Zuständigkeiten wird sich das Unternehmen ab sofort eine nach Vertriebskanälen gegliederte Struktur geben.

In der Folge hat das Unternehmen ein neues Vertriebsteam etabliert, das ausschließlich Küchenspezialisten und Möbelhäuser betreut. An dessen Spitze steht nun Karsten K. Schönfeld als Vertriebsleiter Küchen-/Möbelfachhandel. Schönfeld war bisher als Key Account Manager bereits exklusiv auf diese Fachhandelssparte fokussiert. Für das schnell wachsende Segment des Elektrofachhandels bleibt weiterhin Robert Tsanakaliotis als Vertriebsleiter verantwortlich. Zusammen mit seinem Team berät und unterstützt er zum einen Fachgeschäfte für Elektrogeräte sowie Haushaltswaren. Aber auch Kaufhäuser und Anbieter im E-Commerce fallen in seinen Zuständigkeitsbereich. Durch die Fokussierung der Außendienstmitarbeiter auf einen Vertriebskanal will Smeg seine Beratungs- und Betreuungsqualität für den Handel noch weiter stärken.

Beide Manager berichten direkt an den Geschäftsführer von Smeg Deutschland, Olaf Nedorn. Dieser erklärt: „Nach einem äußerst erfolgreichen Jahr stellen wir jetzt die Weichen für weiteres Wachstum – durch eine noch fokussiertere Betreuung unserer Fachhandelspartner.“ Das Corona-Jahr 2020 hat das Familienunternehmen mit einem starken Plus abgeschlossen, nicht zuletzt dank der hohen Flexibilität und Verbindlichkeit gegenüber seinen Kunden. Weil kein Mitarbeiter in Kurzarbeit musste, konnte Smeg die Betreuung des Handels nahtlos vom Homeoffice aus weiterführen.


Die Grafik zeigt die Entwicklung des Konsumklimaindikators im Verlauf der letzten Jahre.

Grafik: GfK

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) meldet für März eine „beflügelte Konsumstimmung“. Darin nicht berücksichtigt sind die jüngste Entwicklung von steigenden Corona-Infektionszahlen sowie der nun bevorstehende verschärfte Lockdown.

Die Anfang März begonnene Lockerung des harten Lockdowns und die zum Zeitpunkt der Befragung (4. bis 15. März) sinkenden Infektionszahlen haben die Konsumstimmung beflügelt. Dieser zunehmende Optimismus mag auf den ersten Blick überraschen. Da die Befragung im Zeitraum vom 3. bis 15. März stattfand, sind die Ereignisse um den Impfstoff AstraZenica sowie die deutliche Zunahme der Infektionszahlen der letzten Tage nicht berücksichtigt. Dagegen war der Erhebungszeitraum geprägt von ersten Lockerungen des harten Lockdowns sowie stabiler oder sogar noch leicht sinkender Infektionszahlen. Eine sehr ähnliche Entwicklung war auch im Frühjahr 2020 zu beobachten, als ebenfalls der harte Lockdown gelockert wurde.

Die verschiedenen Indikatoren

Einen wesentlichen Beitrag zum sprunghaften Anstieg des Konsumklimas leistet in diesem Monat die Einkommenserwartung. Der Indikator gewinnt 15,8 Punkte hinzu und klettert damit auf 22,3 Zähler. Ein höherer Wert wurde vor genau einem Jahr, im März 2020, mit 27,8 Punkten gemessen. Im Sog deutlich steigender Einkommenserwartungen gewinnt auch die Anschaffungsneigung im März hinzu. Allerdings sind die Zuwächse mit einem Plus von 4,9 Punkten wesentlich bescheidener. Aktuell weist der Indikator 12,3 Punkte auf und liegt damit noch gut 19 Zähler unter Vorjahresniveau.

Neben der Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung verbessern sich auch die Konjunkturaussichten. Nach einem Plus von 9,7 Punkten weist der Indikator aktuell 17,7 Zähler auf. Ein besserer Wert wurde zuletzt vor einem halben Jahr, im September 2020, gemessen. Damals standen 24,1 Punkte zu Buche. So prognostiziert GfK für das Konsumklima für April 2021 einen Wert von -6,2 Punkten und damit 6,5 Punkte mehr als im März dieses Jahres (revidiert -12,7 Punkte). Das sind die Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für März 2021.

Da die Infektionszahlen wieder ansteigen und der Lockdown nun bundesweit wieder verschärft wird, ist es fraglich, ob die Verbesserung des Konsumklimas anhalten wird. Rolf Bürkl, GfK-Konsumexperte dazu: „Der erneute harte Lockdown wird dem Konsumklima schwer schaden und die aktuelle Verbesserung ein Strohfeuer bleiben. Eine nachhaltige Erholung der Konsumstimmung wird demnach weiter auf sich warten lassen – für Händler und Hersteller bedeutet das weiterhin schwierige Zeiten.“


Karl Trautmann: „Dank der hervorragenden Positionierung der EP: Fachhändler haben wir uns mit einem Umsatzplus von 8,1 Prozent gut geschlagen.“

Foto: Electronic Partner

Die Verbundgruppe Electronic Partner (EP) hat Zahlen des angelaufenen Geschäftsjahres 2020 bekannt gegeben. Stark gestiegene Kundennachfrage führte zu einem deutlichen Umsatzplus. Bei den Kleingeräten konnten alle Warengruppen außer Bügeln zulegen.

Das Geschäftsjahr 2020 sei geprägt gewesen von regulatorischen Maßnahmen im Rahmen der Pandemie-Bekämpfung und Lieferengpässen bei den Herstellern, so das Unternehmen. „Dank der hervorragenden Positionierung der EP: Fachhändler am Markt, einer frühzeitigen Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse und der konsequenten Umsetzung unserer Franchise-Strategie bei Medimax haben wir uns mit einem Umsatzplus von 8,1 Prozent gut geschlagen“, erklärt EP Vorstand Karl Trautmann. Die erfolgreiche Performance der Landesgesellschaften habe ebenso wie das Systemhausgeschäft zu einem erfreulichen Zentralumsatz von 1,5 Mrd. Euro beigetragen. Um eine Vergleichbarkeit zum Wert 2019 zu ermöglichen, wurde die Vorjahresbasis um die Ergebnisse der MEDIMAX Märkte bereinigt, die aufgrund der Neuausrichtung aus der Verbundgruppe ausgeschieden sind. 

Eine Folge der weltweiten COVID-19-Pandemie war die Unterbrechung von Lieferketten bei gleichzeitig stark gestiegener Kundennachfrage. Dies hat zu Lieferengpässen im europäischen Markt für Consumer Electronics geführt. Dennoch konnte die Verbundgruppe in fast allen Sortimentsbereichen zulegen. Ganz hervorragend hat sich das Geschäft mit Elektrogroßgeräten entwickelt. Überrascht haben dabei Gefriergeräte, deren Bedeutung am Markt in den Vorjahren immer weiter gesunken war. Die eindeutigen Gewinner des Jahres 2020 waren derweil Kühlgeräte. Bei den Kleingeräten konnten alle Warengruppen außer Bügeln zulegen, vor allem Küchenmaschinen, Küchengeräte, Kaffeevollautomaten aber auch Akkustick- und Roboterstaubsauger. EP: seit 2015 auf Erfolgskurs

Die Vertriebslinien

Mit 19,3 Prozent verzeichnen die EP: Markenhändler in 2020 das deutlichste Umsatzplus seit Beginn der Qualitätsoffensive und konnten sich zum sechsten Mal in Folge besser als der Kanal Fachhandel (+4,4 Prozent) entwickeln.

Die Neuaufstellung der Fachmarktlinie Medimax hat Electronic Partner in 2020 zu großen Teilen erfolgreich abgeschlossen. Trotz der Corona-bedingten Ladenschließungen konnten viele neue Franchisepartner gewonnen werden und mit tatkräftiger, zielgerichteter Unterstützung der Verbundgruppe den Schritt in die Selbständigkeit machen. Dabei war die flächenbereinigte Umsatzentwicklung marktkonform zum Volumen im großflächigen Elektronikeinzelhandel, der um 4,2 Prozent zum Vorjahr gestiegen ist.

Mehr Informationen zu den Geschäftsjahreszahlen von Electronic Partner lesen Sie in der kommenden Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung.


Stefan Genth: „Die Bundesregierung muss jetzt schnell liefern, sonst ist es für viele Geschäfte zu spät.“

Foto: HDE/Hoffotografen

Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert die Bundesregierung angesichts der erneuten Verlängerung des Lockdowns für den Nicht-Lebensmittelhandel auf, ihre aktuelle Ankündigung für mehr Corona-Hilfen jetzt auch schnell umzusetzen. Ansonsten drohe eine Pleitewelle, die viele Innenstädte nicht verkraften könnten.

„Die vom Lockdown betroffenen Händler haben keine Zeit mehr. Es darf jetzt nicht wieder ein endloses Tauziehen zwischen Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium geben. Wenn die Bundesregierung dieses Mal nicht schnell und passgenau liefert, ist es für bis zu 120.000 Geschäfte zu spät“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Nachdem gestern die Corona-Notbremse noch einmal bestätigt wurde, droht dem Nicht-Lebensmittelhandel angesichts steigender Inzidenzen sogar die Möglichkeit für den Einkauf mit Terminvereinbarung wieder wegzufallen. Genth: „Das können viele Handelsunternehmen nicht mehr stemmen.“

Die bisherige Nothilfe für die Einzelhändler im Lockdown kritisiert der HDE schon seit Monaten als lückenhaft, zu bürokratisch und zu langsam. Nach wie vor fehlt beispielsweise die Möglichkeit zur Auszahlung eines Unternehmerlohns. In der Folge wissen viele Geschäftsinhaber nicht mehr, wie sie ihre privaten Ausgaben weiter bestreiten sollen.


Gero Furchheim: „Der E-Commerce leistet wichtige messbare Beiträge für das Gemeinwohl.“

Foto: bevh/Michael Gueth

Der Onlinehandel ist maßgeblicher Leistungs- und Innovationsträger für die gesamte deutsche Wirtschaft. Über 1,2 Mio. Menschen sind im digitalen Handel beschäftigt. Das sind jedenfalls Ergebnisse einer Studie, die der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) in Auftrag gegeben hat.

Im 26. Jahr seines Bestehens sei der E-Commerce in Deutschland zum starken Treiber von Wohlstand und Arbeit geworden und trage jährlich allein schon 100 Mrd. Euro zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei. Über die direkt zurechenbaren Umsätze und Gewinne hinaus stimuliere E-Commerce Wachstum auf allen Handelsstufen, bei Lieferanten und Dienstleistern, vor allem aber mehre E-Commerce den gesellschaftlichen Wohlstand, wie eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts Copenhagen Economics (CE) im Auftrag des bevh erstmals berechnet hat.

Die E-Commerce Branche beschäftigt direkt und indirekt über 1,2 Mio. Menschen (Vgl.: Automobilindustrie in Deutschland mit 1,28 Mio. Beschäftigten), wobei auf 100 neue Arbeitsplatze im E-Commerce weitere 66 im Umfeld entstehen. Mit 100 Mrd. Euro an Wertschöpfung trägt der Sektor außerdem fast drei Prozentpunkte (2,9) zum Bruttoinlandsprodukt bei, so die Studie. Zum Vergleich: Der Beitrag zum BIP durch die deutsche Automobilindustrie liegt mit 4,9 nur 2 Prozentpunkte höher.

„Der E-Commerce verändert als Innovator die Handelsbranche und leistet wichtige, jetzt messbare Beiträge für das Gemeinwohl. Er ist Bestandteil und Treiber der tiefgreifenden digitalen Transformation der deutschen Wirtschaft“, sagt Gero Furchheim, Präsident des bevh und zugleich Sprecher des Vorstands des Online-Einrichtungsversenders Cairo AG. „Eine klare Trennung von Online und Offline wird auf allen Handelsstufen immer seltener. Die verschiedenen Wege ergänzen sich vielmehr. Gerade auch während des Lockdowns hat der E-Commerce den betroffenen Unternehmen helfen können, ihre Kunden weiter zu erreichen.“ Dabei spielten auch Marktplätze wie Amazon, Mercateo, Otto.de oder Zalando eine wichtige Rolle, indem sie kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) den Einstieg in den Online-Handel erleichterten.


Logo: HEPT

Die High Event Product Tour (HEPT) 2021 unterscheidet sich von allem, was es bislang in dieser Hinsicht gab: Sie findet erstmals in komplett digitalem Format statt. Was bleibt, sind die vielen aufregenden Produktneuheiten und Vertriebskonzepte sowie die Möglichkeit zum Austausch und Dialog, so der Veranstalter.

Die neue digitale HEPT will ihrer Tradition als Forum für Information und Gespräch auch in diesem Jahr vollauf gerecht werden. „Die HEPT 2021 findet 2021 unter ganz besonderen Bedingungen statt. Obwohl es uns nicht möglich ist, die Roadshow im traditionellen Format durchzuführen, ist für uns der intensive Austausch mit unseren Kunden in diesem Jahr von besonderer Bedeutung. Insofern freuen wir uns, dass es gemeinsam mit den HEPT-Partnern gelungen ist, ein wie ich finde interessantes virtuelles Konzept auf die Beine zu stellen“, sagt beispielsweise Klaus Hirschle, Geschäftsführer der Alfred Kärcher Vertriebs-GmbH.

Und Ralf Hüge, Geschäftsführer der JURA Gastro Vertriebs-GmbH ergänzt: „Wir erwarten eine spannende 2021er HEPT und sind voller Vorfreude, endlich wieder mit unseren Kunden in Kontakt treten zu können. Wir sind zuversichtlich, dass wir die Händler von den Möglichkeiten und Chancen unserer Produkte auch digital überzeugen können.“


Otto Wilde verfügt über Know-how im Bereich innovativer High-End-Grillgeräte nebst Zubehör.

Foto: Otto Wilde Grillers

Der Gütersloher Hausgerätekonzern Miele erwirbt 75,1 Prozent der Anteile der Firma Otto Wilde Grillers, Hersteller von Gasgrillgeräten. Beide Unternehmen erhoffen sich von diesem Zusammenschluss, die gemeinsamen Innovations- und Wachstumspläne besser in die Tat umzusetzen zu können.

Der Grillmarkt boomt schon seit Jahren und Experten zufolge steckt darin auch noch weiteres Potenzial. Dieses Feld wollen beide Unternehmen ab sofort gemeinsam erschließen: Otto Wilde steuert sein Know-how im Bereich innovativer High-End-Grillgeräte nebst Zubehör bei. Miele verfügt über eine langjährige Expertise bei der Entwicklung, Produktion, Vernetzung und der weltweiten Vermarktung von Premium-Einbaugeräten. Neben dem Ausbau des Portfolios steht die weitere Internationalisierung auf der gemeinsamen Agenda.

Gegründet wurde Otto Wilde 2015 in Düsseldorf. Namensgeber und technischer Kopf ist der Bergbau-Ingenieur und Ex-CEO einer Maschinenfabrik Ulrich Otto Wilde, der das Start-up mit Sohn Nils, Schwiegertochter Julia und Alexander Luik gemeinsam aufgebaut hat. Otto Wilde ist eigenen Angaben zufolge ein junges, schnell wachsendes Unternehmen, derzeit mit rund 30 Mitarbeitern.

Für Miele bedeutet die Beteiligung an Otto Wilde Grillers den Einstieg in das stark wachsende Zukunftsfeld des Outdoor-Cooking, das deutliche Synergiepotenziale zur Kernkompetenz von Miele für ambitioniertes Kochen und stilvollen Genuss bietet. „Deshalb haben wir das Outdoor-Cooking als zusätzliches Geschäftsfeld der Miele Gruppe definiert, das wir entschlossen auf- und ausbauen werden“, so Gernot Trettenbrein, Leiter der Business Unit „New Growth Factory“ bei Miele.


Andreas Schmid wird in der Aufsichtsratssitzung als neuer Vorsitzender zur Wahl vorgeschlagen.

Foto: Villeroy & Boch


Dr. Alexander von Boch-Galhau hat sein Mandat als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Villeroy & Boch AG zum Ablauf der kommenden Hauptversammlung niedergelegt und wird diese Funktion dann an Andreas Schmid übergeben.

Dr. Alexander von Boch-Galhau hatte den Vorsitz nach dem Ausscheiden von Yves Elsen aus dem Aufsichtsrat Ende 2019 übergangsweise übernommen. Er bleibt dem Aufsichtsrat weiter als ordentliches Mitglied erhalten. Von Boch-Galhau erklärte hierzu: „Ich habe die Aufgabe des Vorsitzenden gerne übernommen und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Es war eine stets konstruktive und zielorientierte Zusammenarbeit innerhalb des Aufsichtsrats, mit dem Vorstand und den Mitarbeitern. Ich freue mich, die Zukunft von Villeroy & Boch als Mitglied des Aufsichtsrats weiterhin mitzugestalten.“

In der unmittelbar im Anschluss an die Hauptversammlung 2021 stattfindenden Aufsichtsratssitzung wird Andreas Schmid am 26. März 2021 als neuer Vorsitzender zur Wahl vorgeschlagen. Schmid wurde in der vergangenen Hauptversammlung 2020 auf Vorschlag der Anteilseigner neu in den Aufsichtsrat gewählt und konnte sich bereits mit dem Unternehmen und den anstehenden Aufgaben vertraut machen. Er verfügt über langjährige, internationale Erfahrung in der Unternehmensführung, sowohl auf Seite der Exekutive als auch auf der des Kontrollorgans. Als Unternehmer hat er bereits verschiedenen Gesellschaften als Vorsitzender bzw. Präsident vorgestanden.


Über die Hälfte aller Küchenfachgeschäfte konnte ein deutliches Umsatzplus von mehr als 10 Prozent realisieren.

Foto: Küche&Co

 


Wie aus der Konjunkturumfrage des Bundesverbandes Mittelständischer Küchenfachhandel (BMK) für das Jahr 2020 hervorgeht, konnten über die Hälfte der deutschen Küchenspezialisten im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum. von mehr als 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielen.

Die positive Gesamtentwicklung der vergangenen Jahre setzte sich im mittelständischen Küchenfachhandel auch unter den schwierigen Rahmenbedingungen der Pandemie und damit einhergehenden zweitweisen Geschäftsschließungen sowie massiven welt- und volkswirtschaftlichen Verwerfungen ungebrochen fort. Rund 55 Prozent der teilnehmenden Händler bewerten die Umsatzentwicklung im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr als viel besser (mehr als +10% Umsatz), knapp 25 Prozent als besser (bis +10%), 13 Prozent als etwa gleich (+/-2%) und lediglich 7 Prozent als schlechter (bis -10%) oder viel schlechter (mehr als -10%). Getragen wird die sehr hohe Auftragslage durch das starke Konsumverhalten im Endkundenbereich (Stichwort Cocooning) sowie die auf hohem Niveau stabilen Zahlen im Wohnungsneubau. Der durch Lockdown und Kontaktbeschränkungen gesunkenen Kundenfrequenz konnte der mittelständische Fachhandel mit Kreativität und Flexibilität begegnen. So verlegten viele Händler die Beratungs- und Planungsgespräche in den fernmündlichen bzw. digitalen Raum oder nahmen je nach Möglichkeit Vororttermine wahr. Die Endkunden schätzen diese Flexibilität und nehmen die Multichannel-Lösungen gerne an. Merkliche Einbrüche gab es in den Bereichen Event-, Laden- und Messebau.

Schwierig stellt sich aber weiterhin die Lieferfähigkeit zahlreicher Hersteller dar. Mehr als Zweidrittel der Küchenfachhändler beklagen Lieferschwierigkeiten der Hauptlieferanten - sehr häufig bei Elektrogeräten.

„Der qualifizierte Küchenfachhändler konnte auch im abgelaufenen Jahr deutlich seine Vertrauens-Position beim Verbraucher ausbauen und durch die Umsetzung von Infektionsschutz- und Hygienekonzepten ein sicheres Einkaufserlebnis auch während der Pandemie garantieren!“, stellt der BMK-Vorsitzende Hans Hermann Hagelmann zufrieden fest, mahnt aber auch an: „Wir dürfen nun aber nicht die fast zehn Prozent der Fachhandelsbetriebe vergessen, die unverschuldet mit deutlichen Rückgängen zu kämpfen haben und zurecht eine verbindliche und sinnvolle Strategie zur Wiedereröffnung der stationären Verkaufsfläche erwarten. Für einige Betriebe geht es derzeit um die nackte Existenz.“


Daniel Kirberg: „Ich fühle mich mit dieser Region sehr verbunden.“

Foto: Euronics

 


Euronics-Gesellschafter Daniel Kirberg wird neuer Inhaber des ehemaligen Expert Hoerco Marktes in Villingen-Schwenningen. Die in Ditzingen ansässige Einkaufsgenossenschaft baut somit ihre Präsenz in der Bodenseeregion weiter aus.

Am 1. April 2021 wird Expert Hoerco in Villingen-Schwenningen als Euronics Fachmarkt unter der Leitung von Daniel Kirberg wiedereröffnen und damit Teil der Bodenseegruppe. Die Einkaufsgenossenschaft vergrößert so ihre Reichweite in der Region mit einem weiteren Standort. Bereits im Oktober 2020 ist ein Expert Markt in Memmingen in die Euronics Bodenseegruppe übergegangen.

Unter der Flagge „Euronics XXL Bodensee“ betreibt Daniel Kirberg mehrere Fachmärkte in Balingen, Biberach, Leutkirch, Lindau, Neu-Ulm, Ravensburg, Rottweil, Tettnang, Tuttlingen und zuletzt Memmingen. Dabei verfolgt er den Ansatz „nah und da“ mit großer Leidenschaft. Die Nähe zum Kunden war Daniel Kirberg schon immer ein wichtiges Anliegen: „Ich fühle mich sehr mit der Region verbunden. Daher freue ich mich, dass wir mit dem Markt in Villingen-Schwenningen einen weiteren Euronics Fachmarkt in die Bodenseegruppe aufnehmen können“.

Mehr zum Thema lesen Sie in der Ausgabe 02-2021 der HZ Haushaltswaren-Zeitung.


Bei der Adaption des Logos hat sich De‘Longhi bewusst für eine graduelle Anpassung entschieden.

Foto: De’Longhi

 


Die Marke De’Longhi hat ihren Auftritt modernisiert und präsentiert sich 2021 mit einem neuen Brand Design, das De’Longhis Selbstverständnis als moderne, emotionale Premiummarke und Kaffee-Autorität widerspiegeln soll und dabei alle Markenelemente umfasst.

Bei der Einführung der neuen Visual Identity setzt De’Longhi eigenen Angaben zufolge auf Evolution, das heißt, auf einer schrittweisen Entwicklung, und nicht auf Revolution. Im Jahresverlauf findet das moderne Brand Design Eingang in alle Bereiche und Touchpoints – von Digital, über die Integration am POS bis hin zum Verpackungsdesign der Produkte. Der Startschuss für den Rollout fällt mit dem Launch der ebenfalls neugestalteten Website.

„Das neue Brand Design reflektiert unser grundlegendes Markenverständnis, denn in der DNA De’Longhis vereint sich die Neugier an technischen Innovationen mit der Leidenschaft für ansprechendes, italienisches Design“, erläutert Markus Schwichtenberg, Brand Manager De'Longhi. „Bei allem was wir tun geht es darum, alltägliche Erlebnisse wie zum Beispiel die Zubereitung eines Kaffees in besondere Augenblicke und Genussmomente zu verwandeln.“

Bei der Adaption des Logos hat sich De‘Longhi bewusst für eine graduelle Anpassung entschieden. Schließlich ist die Marke seit Jahrzehnten am Markt etabliert und damit auch fest verankert in den Köpfen der Kund:innen. „Mit dem neuen Design wollen wir zeigen, dass wir unsere Marke, Produkte und Services stetig weiterentwickeln, aber an den traditionellen, italienischen Wurzeln festhalten“, so Markus Schwichtenberg.


Die Agentur von Günther Maukner managt nun den Vertrieb von Rösle-Produkten in Österreich.

Foto: Maukner

 


Im Zuge einer Umstrukturierung im Export-Vertriebsteam des Hersteller Rösle ist die Handelsagentur „Maukner Agentur GmbH“ seit dem 1. März erster Ansprechpartner für den Vertrieb von Rösle-Produkten in Österreich.

Das Team um Günther Maukner verfügt eigenen Angaben zufolge über mehr als 30 Jahre Markterfahrung in allen relevanten Vertriebskanälen in Österreich und wird ab sofort alle Anfragen zu Produkten, Angeboten und Aktionen übernehmen und bearbeiten. Zentralseitig in Deutschland wird weiterhin das Team um Christine Rößle, die die Leitung der Abteilung Export innehat, Ansprechpartner bleiben. In Österreich sind nun Küchenhelfer, Kochgeschirr sowie das umfangreiche BBQ Sortiment von Gasgrill-Stationen, Holzkohlegrills bis hin zu dem BBQ-Zubehör über den neuen Partner zu beziehen.

„Wir freuen uns sehr, mit der Maukner Agentur GmbH einen kompetenten und erfahrenen Vertriebspartner in Österreich gefunden zu haben. Unser Ziel ist es, unseren Vertrieb hier weiter auszubauen und unsere Marke zu stärken“, erklärt Christine Rößle, Leitung Export Rösle.


Die Firma Karsten Braune veröffentlicht im Neuheiten-Katalog lustige Produkte aus dem Erzgebirge.

 

Foto: Leipziger Messe/Tom Schulze

 


Auch wenn Aussteller und Besucher der Frühjahrs-Cadeaux zurzeit nicht persönlich auf dem Leipziger Messegelände zusammenkommen können, soll der Fachhandel nicht auf Brancheninformationen verzichten müssen. Deshalb öffnet die Fachmesse mit ihrem Neuheiten-Katalog einen digitalen Kanal.

„Die Aussteller können auf diesem Weg präsent bleiben und das Frühjahr ohne Branchenschau ‚überbrücken’. Damit bieten wir eine digitale Alternative, um das Geschäft für die Open-Air-Saison und Weihnachten zu unterstützen“, betont Andreas Zachlod, Projektdirektor der Cadeaux Leipzig. „Wir haben uns die Entscheidung zur Absage der Frühjahrs-Cadeaux nicht leicht gemacht, doch die aktuelle Pandemie-Situation ließ uns keine Wahl – im Sinne der Sicherheit unserer Aussteller und Besucher. Doch wir möchten auch in diesen schwierigen Zeiten ein zuverlässiger Partner der Branche bleiben und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen vor Ort im Herbst 2021.“

Für Aussteller der Cadeaux besteht nach wie vor die Möglichkeit, ihre Produkte samt Bildergalerie und Kurzbeschreibung im Neuheiten-Katalog zu zeigen. Gemeinsam mit dem Neureuter Verlag wurden dafür Pakete für 200 bis 350 Euro geschnürt. Die Einträge sind nach den Kategorien Ostern, Weihnachten, Geschenkanlässe, Wohnen/Garten/Sommer, Wellness/Beauty, Kochen/Genießen sowie Papeterie und Hobby sortiert.

Die Herbst-Cadeaux Leipzig wird vom 4. bis 6. September 2021 veranstaltet, gemeinsam mit der Uhren- und Schmuckmesse MIDORA sowie der Fachmesse für Produktindividualisierung unique 4+1.


Benedict Kober: „Wir haben frühzeitig mit Maßnahmen reagiert und damit eine solide Basis trotz geschlossener Geschäfte geschaffen.“

Foto: Euronics

Die Verbundgruppe Euronics hat das Geschäftsjahr 2020 mit einem deutlichen Umsatzplus abgeschlossen. Laut Vorstandssprecher Benedict Kober haben sich Kundennähe und Servicegedanke als die zentralen Erfolgsfaktoren erwiesen.

Erstmals haben Euronics und Expert ihren Kongress und die Frühjahrsmesse in Partnerschaft mit der Messe Berlin zusammengelegt und damit ihren Mitgliedern, Gesellschaftern, Industriepartnern und Dienstleistern ein innovatives und effizientes Veranstaltungsformat angeboten. Im Zuge der Messe hat Euronics auf einer virtuellen Pressekonferenz ein Resümee des vergangenen Jahres gezogen und einen Ausblick auf die kommenden Trendthemen im CE-Handel gegeben.

Das Jahr 2020 habe ganz im Zeichen der Corona-Pandemie und der wirtschaftlichen Auswirkungen des ersten und zweiten Lockdowns gestanden, so der Vorstandssprecher Benedict Kober. „Bei Euronics fällt der Rückblick auf das vergangene Kalenderjahr dennoch positiv aus. Die Verbundgruppe hat frühzeitig mit Maßnahmen reagiert und damit eine solide Basis trotz geschlossener Geschäfte geschaffen. In der Folge konnte der Umsatz 2020 um 15 Prozent gesteigert werden. Einen deutlichen Anstieg verzeichnet auch der Marktplatz unter euronics.de mit einer Absatzsteigerung von 92 Prozent.“

Kober weiter: „Die konsequente Ausrichtung auf Service, Nähe zum Kunden und kompetente Beratung hat sich während der Coronazeit als guter Kompass erwiesen und zu einer erfolgreichen Bewältigung der aktuellen Herausforderungen geführt. Durch gezielte Unterstützung der Händler mit Fortbildungen, Werbekampagnen und Optimierungen im Bereich CRM hat die Zentrale rechtzeitig die passenden Maßnahmen in Gang gesetzt. Insbesondere die im Oktober 2020 gestartete TV-Kampagne „Total Lokal“ und zahlreiche Onlinekampagnen zum „besten Zuhause der Welt“ haben die regionale Verwurzelung der Händler und deren Nähe zu ihren Kunden und deren Bedürfnissen hervorgehoben.“


 

Die Umsatzentwicklung der Elektro-Hausgeräte in den vergangenen zwei Jahren

Quelle: gfu/GfK


Die gfu Consumer & Home Electronics GmbH hat Marktdaten zum abgelaufenen Geschäftsjahr bekannt gegeben. Demnach konnte der Umsatz mit Home Electronics-Produkte in 2020 um 11,7 Prozent gesteigert werden und lag somit deutlich über den Erwartungen.

Der aktuelle Home Electronics Markt Index (HEMIX) für das Gesamtjahr 2020 zeigt deutliche Umsatzzuwächse in den Produktkategorien Consumer Electronics und Elektro-Hausgeräte. Kai Hillebrandt, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu Consumer & Home Electronics GmbH, sagt zur Marktentwicklung: „Unsere Branche konnte von einer in dieser Höhe nicht erwarteten, deutlich gesteigerten Nachfrage profitieren. Das Zuhause, seine technische Ausstattung sowie die emotionale Bindung an das Heim stehen bei den Konsumenten stärker im Fokus. Entsprechend positiv entwickelte sich der Home Electronics Umsatz im Gesamtjahr 2020 mit einem Zuwachs von 11,6 Prozent auf mehr als 47,5 Milliarden Euro.“

Die seit langem positive Entwicklung im Bereich der Elektro-Hausgeräte setzte sich 2020 verstärkt fort: Das Umsatzplus bei Elektro-Großgeräten betrug im Gesamtjahr 10,4 Prozent auf einen Gesamtumsatz von knapp zehn Milliarden Euro. Bei den Elektro-Kleingeräten fiel der Zuwachs mit 21,3 Prozent auf rund 7,1 Milliarden Euro Umsatz noch stärker aus.

Aber auch Produkte mit einem Bildschirm verzeichneten 2020 teilweise zweistellige Steigerungen bei Umsatz und Stückzahl im Vergleich zum Vorjahr. Mit Fernsehgeräten konnte ein Umsatz von knapp 4,2 Milliarden Euro (+ 13,3 Prozent) erzielt werden. Die verkaufte Stückzahl stieg um 11,2 Prozent auf 7,2 Millionen Geräte, der Durchschnittspreis um 1,9 Prozent auf 583 Euro. Privat genutzte IT-Produkte wurden in 2020 außergewöhnlich stark nachgefragt: PCs erhöhten die verkaufte Stückzahl um 10,7 Prozent auf rund 1,1 Millionen Stück und 916 Millionen Euro Umsatz (+ 11,1 Prozent). Notebooks konnten ihren Umsatz um 26,8 auf knapp 3,6 Milliarden Euro und Tablet-PCs um 26,8 Prozent auf mehr als 1,7 Milliarden Euro steigern. Smartphones erzielten mit 11,2 Mrd. Euro einen um 3,3 Prozent höheren Umsatz.


Foto: IHA

Die für den 7. bis 10. August 2021 geplante The Inspired Home Show wird zu diesem Termin nicht stattfinden können. Der Veranstalter erklärt, staatliche Restriktionen infolge Corona sowie umfangreiche nationale und internationale Reisebeschränkungen machten die sinnvolle Durchführung der Messe unmöglich.

„Im vergangenen Jahr haben wir lernen können, wie schlecht sich derzeit noch die Durchführung von Großveranstaltungen mit den Aspekten der Gesundheit und der öffentlichen Sicherheit in Einklang bringen lassen kann. Reisebeschränkungen und Versammlungsverbote wirken sich negativ auf den normalen Betrieb aus“, so Derek Miller, Präsident der International Housewares Association (IHA). „Mit Blick auf die Gesundheit und Sicherheit unserer Aussteller und Besucher haben wir erkannt, dass es nicht möglich ist, The Inspired Home Show im August dieses Jahres durchzuführen.“

Die Standflächen von Ausstellern aus dem Jahr 2020, die auf die Show 2021 übertragen wurden, sowie die von neuen Ausstellern aus dem Jahr 2021 werden nun auf die Show 2022 übertragen. Die IHA hat im Netz eine FAQ-Seite eingerichtet, um Fragen von Ausstellern zu den nächsten Schritten zu beantworten. Bei Fragen, die nicht in den FAQs behandelt werden, sollten sich die Aussteller direkt an den Veranstalter wenden. Um den Bedarf an Kontakten zwischen Einkäufern und Produktanbietern zu decken, wird die IHA im Laufe des Jahres mehrere digitale Veranstaltungen anbieten. Weitere Informationen zu den im März und April geplanten Veranstaltungen finden Interessenten online.

Der nächste Termin für The Inspired Home Show 2022 ist nun der Zeitraum vom 5. bis 8. März 2022. Die Messe findet dann im McCormick Place Complex in Chicago statt.


Electronic Partner verschiebt seine virtuelle Jahresveranstaltung auf den 8. bis 21. April 2021.

Foto: Electronic Partner

Aufgrund der Covid-19-Pandemie, vor allem aber wegen der noch unsicheren Öffnungsperspektiven für den Einzelhandel, hat sich die Verbundgruppe Electronic Partner entschieden, ihre virtuelle Jahresveranstaltung um drei Wochen nach hinten zu verlegen.

In der aktuellen HZ Haushaltswaren-Zeitung (Ausgabe 01-2021) wurde berichtet, dass die Electronic Partner Jahresveranstaltung vom 19. März bis 4. April stattfinden soll. Jetzt wurde das neue Datum bekannt gegeben: 8. bis 21. April 2021. „Die Electronic Partner Jahresveranstaltung ist auch in ihrer virtuellen Form vor allem eins: eine Ordermesse. Um davon optimal profitieren zu können, müssen unsere Mitglieder eine gewisse Planungssicherheit in Bezug auf die kommenden Wochen haben. Da dies aufgrund der aktuell schlecht einzuschätzenden Entwicklung bezüglich der Lockerungsmaßnahmen kaum möglich ist, lautet die einzig sinnvolle Konsequenz, die Messe zu verschieben“, erklärt Friedrich Sobol, Vorstand Electronic Partner und ergänzt: „Uns ist es jedoch wichtig, dass unsere Mitglieder gerade in dieser herausfordernden Zeit nicht zu lange auf geschäftsentscheidende Impulse warten müssen. Deshalb haben wir die Veranstaltung lediglich um drei Wochen verschoben – wohlwissend, dass die Chancen für Lockerungen dann größer, aber dennoch nicht sicher sein werden.“

Ziel der virtuellen Messe ist es, die Mitglieder und Partner der Verbundgruppe bestmöglich mit relevanten Informationen und Ware für ein erfolgreiches Jahr 2021 auszustatten. Neben einer ansprechenden Darstellung der wichtigsten Produktneuheiten auf virtuellen Messeständen präsentiert die Electronic Partner Zentrale in Kooperation mit den wichtigsten Industrievertretern ein umfangreiches Workshop- und Vortragsprogramm.


206 der insgesamt 500 Mitarbeitenden im Miele-Werk Euskirchen befinden sich in Quarantäne.

Foto: Miele


Im Miele-Werk Euskirchen sind aktuell 18 Fälle von Corona positiv bestätigt. Das zuständige Gesundheitsamt hat eine Quarantäne verfügt, das Werk ist daher nicht lieferfähig. In der Folge müssen weitere Standorte heruntergefahren werden.

In zehn der insgesamt 18 Corona-Fälle wurde bislang die besonders ansteckende britische Virusvariante festgestellt. Daraufhin hat das Gesundheitsamt die Quarantäneverfügung für 206 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis einschließlich 9. März 2021 bestätigt. Begründet wird dies mit der besonderen Gefährlichkeit der britischen Mutation. Wegen der Quarantäne ist das Werk Euskirchen, das viele der Miele- Gerätewerke mit Motoren versorgt, derzeit nicht lieferfähig. Als Folge davon muss auch im Gütersloher Gerätewerk GTG, in Bielefeld (Staubsauger und Geschirrspüler/Haushalt), in Uni?ov und in Ksawerów die Produktion im Verlauf der kommenden Woche vorübergehend heruntergefahren werden. Da in diesen Werken dann auch keine Kunststoffkomponenten mehr abgenommen werden können, ist für das Werk Warendorf ein Herunterfahren ebenfalls unabwendbar. „Wir werden alles daransetzen, die Produktion in allen betroffenen Werken so schnell wie möglich wieder starten zu können und bis dahin die Folgen der Unterbrechung für die Beschäftigten sowie unsere Kundinnen und Kunden so gering wie möglich zu halten“, sagt Dr. Stefan Breit, Geschäftsführer Technik der Miele Gruppe.

Wie das Virus in Euskirchen in den Betrieb gelangt ist und sich dort ausgebreitet hat, ist weiter unklar. Insbesondere gibt es keine Hinweise darauf, dass die festgestellten Corona-Fälle auf unzureichende Schutzmaßnahmen zurückzuführen seien. „In allen Miele-Werken gibt es ein umfassendes Schutzkonzept, um das Infektionsrisiko für die Belegschaft und Dritte so gering wie möglich zu halten“, so Stefan Breit weiter. Das Gesundheitsamt in Euskirchen habe die Maßnahmen im dortigen Miele-Werk ausdrücklich gelobt.


Grafik: GfK

Nach dem Lockdown-bedingten Einbruch zu Jahresbeginn erholt sich die Konsumstimmung im Februar. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung verzeichnen Zugewinne.

„Die Verbraucher erholen sich etwas von dem Schock, der sie nach dem harten Lockdown Mitte Dezember erfasst hat. Die zuletzt gesunkenen Infektionszahlen und die angelaufenen Impfaktionen nähren die Hoffnungen auf eine baldige Lockerung der Maßnahmen“, so Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte.

Sowohl Konjunktur- als auch Einkommenserwartung können die Verluste aus dem Vormonat mehr als wettmachen. Die Anschaffungsneigung, die zu Jahresbeginn knapp 37 Punkte verloren hatte, kann mit einem Plus von 7,4 Zähler nur etwa ein Fünftel der Vormonatsverluste hinzugewinnen. Momentan weist der Indikator 7,4 Punkte auf und liegt damit mehr als 46 Zähler unter Vorjahresniveau.

Bürkl weiter: „Eine nachhaltige Erholung der Anschaffungsneigung und damit auch des Konsumklimas wird es erst dann geben, wenn der harte Lockdown beendet wird und Geschäfte sowie Hotels und Restaurants wieder öffnen. Sollten die Maßnahmen dagegen sogar noch einmal verlängert werden, schwinden die Chancen auf eine zügige Erholung und dem Konsumklima stehen weiterhin schwierige Zeiten bevor“.

Nach vier Rückgängen in Folge legt die Einkommenserwartung im Februar wieder zu. Mit einem Plus von 9,4 Zählern fällt der Anstieg sogar signifikant hoch aus. Mit aktuell gemessenen 6,5 Punkten liegt der Indikator jedoch noch immer knapp 35 Punkte unter dem entsprechenden Wert des Vorjahres.

Zum verbesserten Konsumklima tragen neben steigender Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung auch eine sinkende Sparneigung bei. So prognostiziert GfK für das Konsumklima für März 2021 einen Wert von -12,9 Punkten und damit 2,6 Punkte mehr als im Februar dieses Jahres (revidiert -15,5 Punkte).


 

Dr. Erich Schiffers: „Zwilling stellt dem traditionellen Handel ein Instrument zum Multichannel-Retail zur Verfügung.“

Foto: Zwilling

 

Der zur Werhahn-Gruppe gehörende Haushaltswarenhersteller Zwilling wuchs im Geschäftsjahr 2020 um 16 Prozent und erreichte einen Rekordumsatz von über 740 Mio. Euro. Der Online-Anteil der Geschäfte stieg auf 40 Prozent des Umsatzes.

Trotz der Lockdowns im stationären Handel weltweit konnte Zwilling seine Marktposition ausbauen und in 2020 um rund 100 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr wachsen. In den USA, wo das Geschäft in 2020 insgesamt um 50 Prozent zulegte, erwies sich die enge Zusammenarbeit mit den Online-Shops großer Retailspezialisten als wesentlicher Erfolgsfaktor. Im neuen Multichannel-Modell „All Zwilling“ können Fachhändler und Fachhandelsketten über das Handelssortiment hinaus das gesamte Zwilling Sortiment anbieten, digitale Contents nutzen und sind über eine Online Schnittstelle zur Zwilling-Logistik angebunden. Der Kunde bleibt Kunde des Händlers und wird direkt aus dem Zwilling-Lager im Namen und auf Rechnung des Händlers beliefert.

Dr. Erich Schiffers, Vorstandssprecher der Zwilling J. A. Henckels AG, betont: „Zwilling hat dem traditionellen Handel mit dem „All Zwilling“-Konzept ein Instrument zum Multichannel-Retail zur Verfügung gestellt, das für ihn nicht nur im Corona Lockdown entscheidende Umsätze sicherte, sondern auch künftig ein strategischer Wettbewerbsfaktor sein wird. Der Vorteil des Standorts und physischen Erlebnisses wird verbunden mit digitalen Zusatzservices, ohne dass der Handel den Kunden verliert.“


Logo: KOOP 2021

Unter dem Motto „Das Beste aus allen Welten“ startet die erste virtuelle Kooperationsmesse KOOP von Expert und Euronics. Das Interesse sei groß, heißt es: Insgesamt hätten sich 220 Aussteller für die virtuelle KOOP angemeldet.

Erstmals legen die Verbundgruppen Expert und Euronics in Partnerschaft mit der Messe Berlin ihre Frühjahrsmessen zusammen und bieten damit ihren Mitgliedern, Gesellschaftern, Industriepartnern und Dienstleistern ein effizientes und informatives Veranstaltungsformat. Das Zusammenlegen der einst getrennten Veranstaltungen soll für alle Beteiligten klar signalisieren: Hier erleben sie „das Beste aus allen Welten“. Die Frühjahrsmesse der Euronics Deutschland findet vom 1. bis 5. März 2021 statt, Expert hält seine Frühjahrsmesse vom 19. bis 23. April 2021 ab.

In einer gemeinsamen virtuellen KOOP-Messehalle haben zunächst die Mitglieder von Euronics die Möglichkeit, mit den für beide Verbundgruppen angemeldeten Ausstellern an ihren Messeständen in Kontakt zu treten, anschließend stehen die Messeangebote für die Gesellschafter von Expert bereit. Zusätzlich zu dem gemeinsamen Auftritt setzen beide Verbundgruppen in individuellen Formaten die kooperationseigenen Messeauftritte in separaten virtuellen Messehallen mit für sie exklusiven Ausstellern um.


Barbara Metz: „Online-Händler müssen jetzt sofort überprüfen, ob sie den Verbrauchern angemessene Rückgabemöglichkeiten für Elektroschrott anbieten.“

Foto: DUH

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat vor dem Oberlandesgericht (OLG) München ein Grundsatzurteil für eine bessere Rücknahme ausgedienter Elektroaltgeräte durch Online-Händler erstritten. Geklagt hatte die DUH gegen MMS E-Commerce GmbH (MediaMarkt-Saturn).

Demnach dürfen die Unternehmen nicht einfach nur pauschal für die Rücknahme alter quecksilberhaltiger Energiesparlampen einen Paketversand anbieten oder auf ein Filialnetz verweisen, wie es der Großteil der Branche aktuell handhabt. Vielmehr müssen sie kostenlose, verbraucherfreundliche und wohnortnahe Entsorgungsmöglichkeiten anbieten. Die DUH verlangt deshalb von allen Online-Händlern, dass sie die Rücknahme von Elektroaltgeräten sofort rechtskonform regeln.

Der Umwelt- und Verbraucherschutzverband hat im konkreten Fall erfolgreich gegen die MMS E-Commerce GmbH (MediaMarkt-Saturn) geklagt. Die größte Elektrohandelskette Europas hatte Verbrauchern keine zumutbare Rückgabemöglichkeit für quecksilberhaltige Altlampen angeboten. Sie sollten entweder zu einer Filiale der Handelskette fahren, was im vorliegenden Fall 50 Kilometer gewesen wären, oder die Altlampen per Postversand zurückschicken, was jedoch bei Lampen mit Gefahrstoffen nicht erlaubt ist.

„Das Urteil ist ein großer Erfolg für den Umwelt- und Verbraucherschutz sowie ein Warnruf an die Handelsbranche: Bundesweit lediglich 433 Sammelstellen für Elektroschrott wie im vorliegenden Fall – und damit Entfernungen von 50 Kilometern zur nächsten Sammelstelle – sind weder verbraucherfreundlich noch gesetzeskonform. Zudem dürfen quecksilberhaltige Altlampen nicht per Postversand zur Entsorgung verschickt werden, da dies nach den Transportrichtlinien der Deutschen Post und anderer Paketdienstleister ausgeschlossen ist.– und falls nicht, umgehend handeln. Das bedeutet: Sie müssen Altgeräte am Ort der Auslieferung von Neugeräten oder über eine stationäre Sammelstelle pro Postleitzahlgebiet zurücknehmen“, fordert die Stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz.


Petra Lenz blickt gespannt auf die neue Herausforderung.

 

 

 

Foto: de Buyer

Das französische Traditionsunternehmen „de Buyer“ verstärkt sein Team: Petra Lenz ist neue Sales & Marketing Managerin der gesamten DACH-Region.

Für die Entwicklung und Umsetzung von Marketing- und Vertriebsstrategien des Herstellers von hochwertigem Koch- und Backgeschirr in der gesamten DACH-Region ist ab sofort Petra Lenz verantwortlich. Mit der neu geschaffenen Position möchte de Buyer seine Präsenz im deutschsprachigen Raum weiter ausbauen und sich als Marke weiterentwickeln. Frau Lenz verfügt über große Branchen-Expertise in den Bereichen Marketing und Vertrieb, in den vergangenen Jahren war sie u.a. bei Gefu und Kahla Porzellan tätig.


Grafik: IFH

 

 

 

Die Analyse des Onlinekaufverhaltens im Corona Consumer Check zeigt: Konsumentinnen und Konsumenten sind mit ihren Onlinekäufen zunehmend zufrieden. Größter Profiteur des Onlinezuwachses bleibt Amazon.

Wie das IFH Köln im aktuellen Corona Consumer Check ermittelt hat, waren über 80 Prozent der Befragten mit ihren Onlinekäufen zufrieden und beschreiben den Kaufprozess als einfach und unkompliziert. Darüber hinaus sind Konsumentinnen und Konsumenten überzeugt, durch den Kauf im Netz sehr viel Zeit zu sparen (71 %). So wollen rund 40 Prozent zukünftig noch mehr online bestellen. Auffällig: Alle Werte haben sich im Vergleich zu der Befragung Anfang November deutlich erhöht.

Einkäufe, die Konsumentinnen und Konsumenten normalerweise stationär tätigen, entfallen nun online mit Abstand am häufigsten auf Amazon. So gaben Anfang Mai 2020 62 Prozent an, statt im Geschäft verstärkt bei Amazon einzukaufen; dieser Wert liegt im Januar 2021 bei 83 Prozent. Auch andere große Onlineshops wie Otto oder Zalando können dahingehend zulegen. Den größten prozentualen Zuwachs verzeichnet Tchibo mit 11 Prozentpunkten.

Dass Online 2020 besonders wachsen konnte, zeigen auch erste Prognosen des IFH für die einzelnen Branchen. Auffällig: Besonders zulegen konnten vor allem die Wachstumstreiber der letzten Jahre – allen voran der FMCG-Bereich. Hier liegt der Prognosekorridor laut aktueller Berechnungen zwischen 33 und 59 Prozent Onlinewachstum im Vergleich zu 2019. Interessant für die Haushaltswarenbranche: Die Bereiche Wohnen & Einrichten sowie CE/Elektro legen in 2020 deutlich zweistellig gegenüber dem Vorjahr zu (siehe Grafik).


Der Luftreiniger "AX9" von AEG

Foto: AEG

 

 

Geräte zur Luftaufbereitung sind gefragt wie nie. Obwohl das Segment bereits in den vergangenen Jahren signifikantes Wachstum in vielen europäischen Märkten verzeichnete, ging die Nachfrage 2020 unter dem Einfluss der COVID-19 Pandemie noch einmal deutlich nach oben.

Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) mitteilt, stieg die Anzahl der in Europa verkauften Geräte um rund 44 Prozent auf nunmehr fast drei Millionen an. Das entspricht einem Umsatz von 427 Millionen Euro, knapp 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Unter den fünf größten Märkten in Europa konnte Deutschland im letzten Jahr mit Abstand am stärksten wachsen. 2020 wurden hierzulande rund eine Million Geräte zur Luftaufbereitung verkauft und ein Umsatz von rund 166 Millionen Euro erzielt. Italien und Spanien verzeichneten ebenfalls erneut starke Wachstumsraten von 25 bzw. 65 Prozent. Auch Großbritannien erzielte 2020, nach leicht negativer Entwicklung im Vorjahr, ein deutliches Plus von 27 Prozent. Lediglich in Frankreich stagnierte der Markt mit einem leichten Absatzzuwachs von 3,0 Prozent und einem Umsatzrückgang von einem Prozent.

Thilo Heyder, Experte für Haushaltskleingeräte bei GfK: „Einer der Gründe für das rasante Wachstum von Geräten zur Luftaufbereitung dürfte die Corona-Pandemie und die damit verbundene Diskussion zur Luftqualität in den Innenräumen sein. Waren es in der Vergangenheit vor allem Geräte mit Luftkühlungsfunktion, die für Marktwachstum gesorgt haben, standen im Jahr 2020 insbesondere Geräte mit Luftreinigungsfunktion im Fokus.“ Bereits in den Sommermonaten 2020 wurden Kombinationsgeräte, die Luftkühlung und Luftreinigung vereinen, deutlich häufiger verkauft als im Vorjahr. Im dritten Quartal 2020 haben dann Monogeräte zur Luftreinigung dem Markt einen ungewöhnlich starken zweiten Aufschwung innerhalb eines Jahres verschafft.


Die HZ Haushaltswaren-Zeitung im neuen „Look & Feel“

Foto: HZ

Die HZ Haushaltswaren-Zeitung hat sich neu aufgestellt – digital wie auch im Print. Mit täglichen News auf der Website und einem umfassenden Relaunch des Heftes will Ihre Fachzeitschrift für Haushaltstrends und Elektrogeräte noch mehr Nutz- und Unterhaltungswert bieten.

Sie werden es vielleicht schon bemerkt haben: Um unsere Leser, die in der schwierigen Corona-Zeit teilweise im Homeoffice arbeiten, zu erreichen, haben wir die Ausgaben der HZ Haushaltswaren-Zeitung des letzten Jahres auf der Website www.haushaltswaren-zeitung.de allesamt kostenlos als E-Paper veröffentlicht. Ein digitaler Service, den wir in diesem Jahr nur noch unseren Abonnenten zur Verfügung stellen werden. Schon seit längerem bestücken wir unsere HZ-News-Seiten im Netz täglich mit neuen Kurzmeldungen aus der Branche. Den HZ-Newsletter versenden wir künftig alle zwei Wochen freitags.

Und im Print präsentiert sich Ihre „Fachzeitschrift für Haushaltstrends und Elektrogeräte“ im neuen „Look & Feel“. Wir haben in den letzten Wochen mit Hochdruck daran gearbeitet, die HZ Haushaltswaren-Zeitung neu aufzustellen. Mit dem Relaunch haben wir dem Branchenmagazin ein neues Layout verpasst, und auch inhaltlich wollen wir mit neuen Rubriken und mit speziell zugeschnittenen Inhalten noch mehr Nutz- und Unterhaltungswert bieten. Lesen Sie spannende Beiträge aus den Rubriken Handel, Industrie, Marktdaten, Produkttrends u.v.m..

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Grafik: HEA

Ab März 2021 ist es soweit: Die ersten Haushaltsgeräte mit dem neuen Energielabel sind im Handel erhältlich. Die auffälligste Neuerung ist die geänderte Effizienzklassen-Skala. Statt wie bisher meist von A+++ bis D reicht sie dann von A bis G.

Verbraucher sollen die sparsamsten Geräte anhand der Einstufung in Energieeffizienzklassen auf einen Blick erkennen und Geräte einfach vergleichen können. Die Klassen-Einstufung wird ausgedrückt durch Buchstaben und optisch verstärkt durch farbige Balken von grün bis rot.

Aufgrund des technischen Fortschritts wurde bei vielen Gerätegruppen die ursprüngliche Skala A bis G durch die Klassen A+, A++ und A+++ nach oben erweitert. Mittlerweile war auch dies ausgereizt: Waschmaschinen beispielsweise waren fast nur noch in der besten Klasse A+++ erhältlich. Daher hat die Europäische Union das Energielabel modernisiert und die Rückkehr zur einheitlichen Energieverbrauchsskala mit den sieben Klassen A bis G beschlossen. Alle bestehenden Label werden nach und nach umgestellt. Besonders schnell geht es bei Kühl- und Gefriergeräten, Weinkühlschränken, Geschirrspülern, Waschmaschinen, Waschtrockner, Fernsehern und Monitoren: Sie sind ab März 2021 mit dem neuen Energielabel und den Klassen A bis G im Handel erhältlich. Elektrische Lampen folgen ab September 2021. Eine auffällige Neuerung ist der QR-Code oben rechts auf jedem Energielabel. Über ihn gelangt man zur Europäischen Produktdatenbank EPREL, wo zukünftig weitere Produktinformationen erhältlich sein werden.

Spätestens bis 2030 sollen alle Produktgruppen, somit auch Raumheizgeräte und Warmwasserbereiter, umgestellt sein.


Dr. Markus Warncke (li, Vorstand Finanzen) und Frank Göring (Vorstandsvorsitzender) präsentieren das Ergebnis des Geschäftsjahres 2020.

Foto: Villeroy & Boch AG.

 

Die Villeroy & Boch AG hat die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres bekannt gegeben. Demnach hat der Konzern aufgrund der Corona-Pandemie ein Umsatzminus zu verbuchen. E-Commerce-Aktivitäten haben Schlimmeres verhindert, auch im Unternehmensbereich Tischkultur.

Der Villeroy & Boch-Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz in Höhe von 800,9 Mio. Euro und lag aufgrund der anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie um 32,4 Mio. Euro bzw. 3,9 Prozent unter Vorjahr. Das operative EBIT lag mit 49,7 Mio. Euro aufgrund eines umsatzstarken zweiten Halbjahres und eines strikten Kostenmanagements auf Vorjahresniveau (49,5 Mio. Euro). Das Konzernergebnis des Vorjahres (79,4 Mio. Euro) beinhaltet den Sonderertrag eines Immobilienverkaufs in Luxemburg. Die Differenz zwischen dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2020 in Höhe von 22,9 Mio. Euro und dem Vorjahresergebnis ist hauptsächlich auf diesen Sonderertrag zurückzuführen. Zum Jahresende 2020 hat sich die operative Nettovermögensrendite des Konzerns um 0,7 Prozentpunkte auf 14,7 Prozent erhöht.

Der Unternehmensbereich Bad und Wellness erzielte im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz in Höhe von 539,1 Mio. Euro und lag damit um 14,9 Mio. Euro bzw. um 2,7 Prozent unter Vorjahr. Der Unternehmensbereich Tischkultur hat im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz in Höhe von 259,2 Mio. Euro erzielt und lag damit um 17,3 Mio. Euro bzw. 6,3 Prozent unter Vorjahr (kursbereinigt: -5,9 Prozent). Auch für den Unternehmensbereich Tischkultur verlief die zweite Jahreshälfte sehr positiv. So konnte der Umsatzrückstand des ersten Halbjahres (-21,7 %), bedingt durch die weltweiten Schließungen der Einzelhandelsgeschäfte aufgrund des Lockdowns, auf -6,3 Prozent reduziert werden. Größter Wachstumstreiber waren die E-Commerce-Aktivitäten (+46,6 %) in nahezu allen relevanten Märkten. Dabei zahlte sich die Fokussierung auf diesen wachsenden Kanal, verbunden mit erhöhten Investitionen in Personal, IT-Strukturen und Logistik, sowie einer damit einhergehenden gesteigerten Professionalität deutlich aus. Über alle Regionen hinweg lag der Anteil der E-Commerce-Aktivitäten am Tischkultur-Gesamtumsatz bei 30,6 Prozent (Vorjahr: 19,6 %).


Logo: KBH

Die Geschäftsführung der Carl Mertens International GmbH hat seine Partner nun offiziell darüber informiert, dass das Unternehmen mit Wirkung zum 1. Dezember 2020 in die KBH Kitchenware GmbH übergegangen ist. Die Produktion in Solingen wird modernisiert.

„Die Marke Carl Mertens, alle Mitarbeiter sowie das komplette Sortiment inkl. der Produktion wechselten zum 1.12.2020 in die KBH Kitchenware GmbH, Hamburg, die wiederum zur Zhejiang BH Kitchenware Co. Ltd. China gehört“, heißt es offiziell in einer Mitteilung an die Geschäftspartner. Das Unternehmen Zhejiang BH Kitchenware Co. Ltd. hat sich seit seiner Gründung bisher auf die Entwicklung und Produktion von antihaftbeschichtetem Kochgeschirr konzentriert. Zhejiang BH Kitchenware verfügt eigenen Angaben zufolge über 13 Jahre Industrieerfahrung in der Kochgeschirrforschung sowie in der Pfannenproduktion. Auf einer Produktionsfläche von 90.000 Quadratmeter arbeiten aktuell über 1.300 Mitarbeiter.

Bereits im April letzten Jahres hatten lokale Medien darüber berichtet, dass der chinesische Mehrheitsgesellschafter den damaligen Geschäftsführer Curt Mertens abgesetzt und einen Manager aus den eigenen Reihen installiert hatte. Damals hieß es, die Produktion in Deutschland werde eingestellt und man wolle auf „Made in Solingen“ verzichten.

Nun wird berichtet, Ziel der Fusion sei es, die bisherige Carl Mertens-Produktion in Solingen erheblich zu modernisieren und für den internationalen Markt fit zu machen. Und weiter: „Die KBH Kitchenware GmbH wird der zentrale europäische Produktionsstandort und der Vertriebsmittelpunkt für eine weltweite Entwicklung, der von beiden Marken zusammengeführten Sortimente. Die bestehenden Distributionswege werden fortgeführt und sollen für die erfolgreiche Zukunft ausgebaut werden. Die Marke „CARL MERTENS“ wird nicht nur bewahrt, sondern nachhaltig auf dem Weltmarkt integriert und deutlich ausgebaut werden.“


„The Knife“, eine relativ neue Messerserie von Güde, die auf der letztjährigen Ambiente vorgestellt wurde

Foto: Güde

Im Jahr 1910 gründete Karl Güde in Solingen die gleichnamige Messer-Manufaktur. Für das „Jubiläumsjahr“ 2021 (111Jahre!) plant der Hersteller eine Sonder-Edition auf der Basis von „The Knife“ auf den Markt zu bringen.

In der Messerschmiede des Herstellers Güde wird noch genauso gearbeitet wie vor über hundert Jahren, so als wäre die Zeit stehen geblieben. Das Solinger Unternehmen habe der Industrialisierung getrotzt und stelle heute noch geschmiedete und in bis zu 55 Arbeitsschritten von Hand gefertigte Messer her, heißt es in einer Mitteilung.

Schon in vierter Generation führt nun Karl-Peter Born die Manufaktur Güde, wie er sagt „ohne Kompromisse“, denn, so ist er überzeugt, „das Messer wird trotz aller Automatisierung und Digitalisierung das wichtigste Werkzeug für Profi- und Hobbykoch bleiben.“

Zahlreiche Messerserien hat Güde aktuell im Programm, darunter beispielsweise die Serie „Karl Güde“, das „Brot-Messer“, das Santoku und Chai Dao für die asiatische Küche, die Serie Kappa und relativ neu: „The Knife“. Im „Jubiläumsjahr“ des 111-jährigen Bestehens wird der Hersteller nun eine „außergewöhnliche Sonder-Edition auf der Basis von „The Knife“ in den Handel bringen.


Das „Artisan“ Espresso-Sortiment

 

Foto: KitchenAid

Der amerikanische Küchengeräte Hersteller KitchenAid hat den offiziellen Launch des neuen „Artisan“ Espresso-Sortiments in den Herbst 2021 verschoben.

In der aktuellen Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung 1/2021 stellen wir in der Rubrik „Produkt des Monats“ die neue Espresso-Kollektion des Unternehmens vor, bestehend aus halbautomatischer Espressomaschine, Milchaufschäumer und Kaffeemühle. Die Produkte sollten ab Ende März erhältlich sein. Nach Redaktionsschluss erreichte uns die Meldung, dass sich der offizielle Launch dieses Sortiments in den Herbst 2021 verschiebt.


Stefan Genth: „Die Politik bleibt den versprochenen Plan zum Ausstieg aus dem Lockdown schuldig.“

Foto: HDE

In den gestrigen (10.02.) Beschlüssen des Corona-Gipfels sieht der Handelsverband Deutschland (HDE) einen klaren Wortbruch der Politik. Laut Verband verlieren Händler im Lockdown rund 700 Millionen Euro pro geschlossenem Verkaufstag.

Das Versprechen eines Konzeptes für eine sichere sowie faire Öffnungsstrategie und damit für einen transparenten Plan zum Wiederhochfahren der Wirtschaft sei leichtfertig gebrochen worden, so der HDE. Viele Einzelhändler bringt das in eine ausweglose Lage. So gibt in einer aktuellen HDE-Umfrage mehr als die Hälfte der vom Lockdown betroffenen Einzelhändler an, ohne weitere staatliche Unterstützung das laufende Jahr nicht überstehen zu können. Deshalb fordert der HDE Anpassungen bei den Überbrückungshilfen.

„Die Corona-Beschlüsse werden der Realität im Einzelhandel nicht gerecht. Die Politik hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht und bleibt in dieser für uns alle dramatischen Situation den vor Wochen versprochenen Plan zum Ausstieg aus dem Lockdown schuldig“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Dieser Umgang mit den rund 200.000 vom Lockdown betroffenen Handelsunternehmen sei unangemessen und unverständlich. Die Branche habe mit ihren funktionierenden Hygienekonzepten nachweislich dafür gesorgt, dass der Einkauf auch in Pandemiezeiten sicher ist. Zudem sieht der HDE mit der neuen Festlegung der Inzidenzzahl von 35 für eine Wiedereröffnung der Geschäfte keine nachvollziehbare Basis. Der Handel fordert auch bereits bei höheren Zahlen abgestufte Verfahren, bei denen beispielsweise Öffnungen mit strengeren Hygienevorgaben oder auch der Einkauf mit vorheriger Terminvereinbarung möglich sein sollen.


Logo: HEPT

Die Veranstalter und Vertreter teilnehmender Marken der HighEventProductTour haben sich für 2021 etwas Besonderes ausgedacht: die nunmehr 18. HEPT präsentiert sich in neuem Gewand als spannendes virtuelles Format. Vom 26. bis zum 29. April kommt die Roadshow in digitaler Form direkt in die Regionen der Bundesrepublik.

Unter dem Motto „relevant, kompakt, unterhaltsam, interaktiv“ führen die Markenhersteller Jura Elektrogeräte Vertriebs-GmbH, Jura Gastro Vertriebs-GmbH, Kärcher SE & Co.KG, Liebherr-Hausgeräte GmbH und Miele & Cie KG durch das virtuelle Programm. Die Besucher erwartet dabei neben Produktpräsentationen auch eine Reihe neuer Elemente. So gehört eine Kick-off Show mit Insights und Live-Programm zum Auftakt genauso dazu wie Vorteilsaktionen, ein virtueller Partnerbereich sowie viele Interaktionsmöglichkeiten und Entertainment-Angebote.

Plattform mit zahlreichen Angeboten

Auf der Plattform finden die Teilnehmer jede Menge attraktiver Features wie Live Streaming und eine Microsite pro Partner mit Ansprechpartner, On-Demand-Inhalten und Produktausstellung. Auch können sie sich hier ihre individuelle Agenda zusammenstellen lassen, Gespräche mit den zuständigen Außendienstmitarbeitern führen und Video-on-Demand sowie eine Chat-Funktion nutzen. Mit Maxi Sarwas führt eine etablierte Moderatorin und Journalistin durch die Veranstaltung. Kurzinterviews mit den Markenvertretern, interessante Neuheiten und kompakte Zusammenfassungen sorgen im Zusammenspiel mit den Chatmöglichkeiten und jeweils 20-minütigen Deep Dives für Programmvielfalt.

Abendevent mit Tempo und Überraschungen

Die perfekte Abrundung des Programms bildet die besondere Abendveranstaltung mit Newcomer-Live Act und einer kulinarischen Überraschung, welche die Teilnehmer an ihrem jeweiligen Standort genießen können. Mit der HEPT 2021 bieten die teilnehmenden Partner etwas wirklich Neues. Ein Kontakt zu den Kunden über vier Tage und spannende Produkte schaffen optimale Voraussetzungen für ein rundum erfolgreiches Event.


Niklas Köllner getarnt als André Kullmann

 

Foto: Wenko

Für die RTL-Real-Life-Doku „Undercover Boss“ hat sich Niklas Köllner, Geschäftsführer des Haushaltswarenherstellers Wenko Wenselaar aus Hilden, auf geheime Erkundungstour durch sein eigenes Unternehmen begeben.

Getarnt als angeblicher TV-Kandidat André Kullmann, mit blondierten Haaren, falschen Zähnen und einem Outfit, das sonst so gar nicht zu ihm passt, durchlief er verschiedene Abteilungen und hatte einige Herausforderungen zu meistern. Dabei verlangte der mehrtägige Undercover-Einsatz dem Wenko-Chef sowohl körperlich als auch emotional einiges ab. Richtig ins Schwitzen kam er zum Beispiel auf seiner Station im Lager. Wertvolle Erkenntnisse sammelte er bei seinem Merchandising-Einsatz in einem Baumarkt. Und als Assistent für ein Produkt-Shooting erkannte er, wie schwierig es ist, perfekte Fotos zu schießen. Wertvolle Erfahrung, die Niklas Köllner nicht missen möchte „Undercover Boss war eine starke und erkenntnisreiche Erfahrung, die ich nicht missen möchte und aus der ich viel für Wenko mitnehme. Genau das war meine Motivation, bei dem Format mitzumachen“, so Niklas Köllner.

Gesendet wird die Folge, in der Wenko-Chef Niklas Köllner als Undercover Boss auftritt, am 8. Februar 2021 um 20.15 Uhr auf RTL.


Dr. Stefan Müller

Foto: Expert

Die Expert-Frühjahrsmesse, die in diesem Jahr im Rahmen der virtuellen Kooperationsmesse KOOP stattfinden sollte, wird verschoben. Sie startet nun als virtuelles Format vom 19. bis 23. April 2021.

Ursprünglich war die Expert-Frühjahrsmesse vom 22. bis 26. Februar als Auftakt der virtuellen KOOP, die vom 20. Februar bis 5. März 2021 in Zusammenarbeit mit Euronics und der Messe Berlin stattfinden sollte, geplant. Euronics führt seine Frühjahrsmesse im Rahmen der KOOP am ursprünglich geplanten Termin vom 1. bis 5. März 2021 durch.

„Mit der Entscheidung, unsere diesjährige Frühjahrsmesse auf April 2021 zu verschieben, möchten wir mehr Planbarkeit und bessere Voraussetzungen für eine erfolgreiche Messe schaffen, da wir aktuell von einem Lockdown bis Ende März ausgehen“, erläutert Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE.

Expert hat die Entscheidung zur Verschiebung der Frühjahrsmesse in enger Abstimmung mit seinen KOOP-Partnern Euronics und Messe Berlin getroffen. Die Expert-Tagung für die Gesellschafterinnen und –Gesellschafter ist weiterhin für den 20. Februar 2021 als virtuelles Format geplant.


Eine persönliche Übergabe der Urkunde, wie hier anlässlich der Ambiente 2020, kann in diesem Jahr wegen Corona leider nicht erfolgen.

 

Foto: HZ/Mau

Der Fachkreis Hausrat/GPK (FHG) im Zentralverband Hartwarenhandel (ZHH) ruft die Branche dazu auf, die Partner des Fachhandels 2020 in den Sortimentsbereichen Hausrat, Glas, Porzellan/Keramik, Besteck, Geschenkartikel und Elektrokleingeräten zu wählen.

Corona hat große Teile der Wirtschaft erheblich gebeutelt und auch das private Leben stark eingeschränkt. Ein Jahr, das von flächendeckenden Lockdowns und starken Umsatzschwankungen auch im Fachhandel und der Hausrat/GPKB-Branche gekennzeichnet war. Eine herausfordernde Zeit, die ungewöhnliche Maßnahmen, neue Wege und veränderte Erwartungen mit sich brachte. Dabei waren Flexibilität und Kreativität genauso gefragt wie Kooperation und Vertrauen, um den jeweiligen Möglichkeiten des Vertriebes gerecht zu werden. Wie hat in einer für alle schwierigen Phase die Zusammenarbeit mit den Lieferanten in den letzten Monaten funktioniert? Welcher Industriepartner ist dabei den Bedürfnissen des Fachhandels gerecht geworden und hat auf den Fachhandel gesetzt?

Um diese Fragen zu beantworten, werden die Wahlbögen an ca. 1.500 Fachhändler aus dem gesamten Bundesgebiet versandt. Die Beurteilungskriterien sind – wie in den Vorjahren: Fachhandelstreue, aktuelle Produkte, realisierte Marge/Marktpflege, Reklamationsverhalten und Marktbedeutung. Einsendeschluss ist der 22. Februar 2021. Die Partnerwahl des Fachhandels findet zum 31. Mal statt.

Hier gelangen Sie direkt zum Wahlbogen.


Tanja Castell

Foto: Haier

Der Hausgerätehersteller Haier geht mit neuer Kraft ins Jahr 2021: Tanja Castell (46) startet zum 1. Februar als Marketing Managerin in der Münchner Deutschlandzentrale.

Mit Tanja Castell begrüßt das Unternehmen eine ausgewiesene Branchenkennerin als neue Marketing Managerin. Sie kommt von V-ZUG Europe BVBA, wo sie für die Entwicklung und Steuerung aller On- und Offline-Marketingaktivitäten sowie für die Konzeption und Umsetzung lokaler Kampagnen verantwortlich zeichnete. Bei Haier berichtet sie an Claudia Kreps, Head of Marketing.

„Haier, Hoover und Candy sind innovative Marken, die noch viel Wachstumspotenzial bieten. Daran mitwirken zu können, dieses zu erschließen, ist eine spannende Aufgabe, die mich sehr reizt“, so Tanja Castell über ihre zukünftigen Aufgaben bei ihrem neuen Arbeitgeber.

Die langjährig erfahrene Branchenexpertin verfügt neben ihrer Hochschulausbildung zur Marketingmanagerin über weitere Abschlüsse als Kommunikations- und Screendesignerin.


Die Tabelle zeigt die Entwicklung der einzelnen Indikatoren im Januar im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr.

Tabelle: GfK

Die Verbraucherstimmung in Deutschland leidet zu Jahresbeginn 2021 unter dem harten Lockdown. Die GfK prognostiziert für das Konsumklima für Februar 2021 einen Wert von -15,6 Punkten und damit 8,1 Punkte weniger als im Januar dieses Jahres.

„Die Schließung von Gastronomie und weiten Teilen des Handels Mitte Dezember 2020 hat die Konsumneigung ähnlich hart getroffen wie beim ersten Lockdown im Frühjahr des vergangenen Jahres. Aktuell fällt die Anschaffungsneigung auf null Punkte. Dies ist gegenüber dem Vormonat ein Minus von 36,6 Punkten, während des ersten Lockdowns im April 2020 betrugen die Einbußen 36 Punkte“, so Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte.

Auch die Einkommensaussichten der Konsumenten bleiben von dem harten Lockdown nicht verschont. Der Indikator verliert 6,5 Punkte und sinkt auf -2,9 Zähler. Dies ist bereits der vierte Rückgang in Folge. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum steht ein Minus von 47,5 Punkten zu Buche. Die Konjunkturerwartung verzeichnet im Gegensatz zur Konsumneigung und der Einkommenserwartung in diesem Monat nur leichte Verluste. Der Indikator verliert 3,1 Zähler und weist aktuell 1,3 Punkte auf. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres steht sogar ein Plus von fünf Punkten zu Buche.


Foto: EK/servicegroup

Mit ihrer ersten rein digitalen Frühjahrsmesse EK Live vom 20. bis 22.01.2021 hatte die EK/servicegroup im Vorfeld viele Erwartungen geweckt: Neben einem direkten Zugriff auf die Sortimente der Aussteller und das eigene Lagerprogramm versprachen die Bielefelder u.a. den unkomplizierten fachlichen und persönlichen Austausch zwischen Handel, Industrie und EK.

„Nach dem aktuellen Feedback unserer Händler und Aussteller waren wir mit unserer Frühjahrsmesse sowohl inhaltlich als auch technisch sehr gut unterwegs“, resümiert Daniel Kullmann, Leiter Corporate Marketing and Communications, direkt nach Ende des digitalen Events. „Mit über 1.500 Fachbesuchern, davon rund 1.000 Handelspartner der EK, wurden unsere Erwartungen weit übertroffen.“

„Keine Zeit zu verlieren.“

Nach der Hybridmesse im Herbst 2020 hatten die Bielefelder sich mit Blick auf die aktuelle Corona-Lage entschieden, die EK Live im Januar als Online-Messe zu organisieren. „Eine Absage oder Verschiebung kam nicht in Frage, denn der Lockdown-geplagte Fachhandel hat wirklich keine Zeit zu verlieren“, verweist Jochen Pohle, Bereichsleiter der Business Unit EK Home, auf die dringend benötigte Impulskraft der angebotenen Leistungen für den PoS – stationär wie online.

Auch die Besucher der gleichzeitig stattgefundenen EK Fashion Ordertage kamen auf ihre Kosten. „Anfassen konnten unsere Modepartner die neuen Herbst/Winter-Kollektionen für Damen, Herren und Kinder zwar nicht, aber in jeder anderen Hinsicht genau unter die Lupe nehmen. Und das haben sie getan“, ist Thomas Schwab, Fashion Sales Manager & Business Development Manager für die D-A-CH-Region mit dem Messeverlauf sehr zufrieden. Für die kommenden Veranstaltungen, die in der Hoffnung auf eine mögliche physische Präsenz in den EK Messehallen wieder hybrid geplant werden, zeigen sich die Bielefelder also in jeder Hinsicht gut gerüstet.

„Mehr zur EK Live sowie einen Rückblick auf das Geschäftsjahr 2020 der EK/servicegroup lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Haushaltswaren-Zeitung HZ.


Christoph Wenk-Fischer: „In den Innenstädten braucht es Weiterentwicklung durch mutige und ganzheitliche Digitalisierung.“

 

 

 

Foto: bevh

Die Corona-Pandemie setzt dem stationären Handel schwer zu und die Innenstädte drohen zu veröden. Ausgerechnet der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) legt ein Konzept vor, wie dies verhindert werden soll.

Die Innenstadt der Zukunft brauche ein digitales Fundament – Partner dafür seien Onlinehandel und Plattformen, ist sich der bevh sicher. Die Rahmenbedingungen müsse aus der Politik kommen. Dazu Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des bevh: „Die Politik muss sich endlich von der Vorstellung lösen, die Lebenswelt der Vergangenheit mit viel Geld zu rekonstruieren oder ‚einzufrieren‘. Es braucht Weiterentwicklung durch mutige und ganzheitliche Digitalisierung, die bürgerschaftliche Teilhabe am Lebensraum auf ein umfassendes digitales Fundament stellt.

Daher schlägt der bevh sechs Maßnahmen vor, die als konzeptionelle Basis für die Formulierung und Budgetierung von Innovationsprojekten in Innenstädten dienen sollten.

1. Innenstadt gesamthaft digitalisieren

2. Innenstadt als Teil der digitalen Customer Journey entwickeln und vermarkten

3. Verkehrsführung der Innenstadt für hybride Handels- und Dienstleistungsmodelle entwickeln

4. Eine zeitgemäße digitale Infrastruktur in Handwerk und Handel schaffen

5. Flexibilisierung der Öffnungszeiten

6. Neue Arbeitsformen gezielt fördern

Einen ausführlichen Bericht hierzu lesen Sie in der kommen Haushaltswaren-Zeitung HZ, die am 8. Februar erscheint.


Stefan Genth: „Die Verlängerung des Lockdowns macht schnelle Hilfe noch wichtiger.“

 

 

Foto: HDE

Angesicht der beschlossenen Verlängerung des Lockdowns mahnt der Handelsverband Deutschland (HDE) jetzt die schnelle Umsetzung der Verbesserungen bei der staatlichen Überbrückungshilfe an.

Es sei gut, dass die Bundesregierung hier die vom HDE geforderten und notwendigen Anpassungen vornehmen wolle. Dies müsse jetzt rasch wirksam werden, damit die Hilfen bei den Einzelhandelsunternehmen ankommen. Ansonsten drohten ganze Innenstädte zu veröden.

„Der vom Lockdown betroffene Einzelhandel verliert an jedem geschlossenen Verkaufstag im Januar durchschnittlich 600 Millionen Euro Umsatz. Nach dem weitgehenden Verlust des Weihnachtsgeschäfts in November und Dezember können viele Handelsunternehmen diese unverschuldeten Verluste wirtschaftlich nicht mehr kompensieren“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Deshalb seien sowohl der Bundesfinanz- als auch der Bundeswirtschaftsminister gefordert, ihren Versprechen für eine Umgestaltung der staatlichen Hilfen für den Einzelhandel rasch Taten folgen zu lassen. Der HDE setzt sich bereits seit Wochen unter anderem dafür ein, dass entsprechende Abschriften auf Saisonware berücksichtigt werden, auch Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 500 Millionen Euro Hilfen beantragen können und, dass der monatliche Höchstbetrag von 500.000 Euro Überbrückungshilfe entfällt. Als entscheidend für die von der Coronakrise am härtesten getroffene Modebranche bewertet der HDE die Anrechnung der Teilwertabschriften von Saisonwaren bei der Fixkostenermittlung zur Überbrückungshilfe.

Genth: „Die Verlängerung des Lockdowns macht schnelle Hilfe noch wichtiger. Die Bundesregierung muss jetzt liefern, die Durststrecke könnte sonst für bis zu 50.000 Geschäfte zu lang werden.“ Zudem begrüßt der Handelsverband, dass nun zügig ein Konzept für eine sichere und gerechte Öffnungsstrategie erarbeitet werden soll. „Der so extrem von den Schließungen betroffene Nonfood-Einzelhandel braucht bei Einhaltung aller Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie eine Zukunftsperspektive“, so Genth. Der HDE fordert einen systematischeren und planvolleren Umgang mit der Pandemie ein. Die Politik müsse transparenter machen, unter welchen Rahmenbedingungen und bei welchen Kennziffern der Corona-Pandemie eine Öffnung des Nicht-Lebensmittel-Handels denkbar sei. „Wir können nicht weiterhin spontan von einem Lockdown in den anderen stolpern. Die Unternehmen brauchen zumindest ein wenig Klarheit, wie die Perspektiven sind“, so Genth weiter.


Die Messe Frankfurt bietet eine Vielzahl an digitalen Angeboten.

 

Foto: Messe Frankfurt

Bereits im September des vergangenen Jahres hat die Messe Frankfurt gemeinsam mit den beteiligten Branchen entschieden, dass im ersten Quartal 2021 keine Messen auf dem Gelände am Heimatstandort stattfinden. Nun müssen auch für April und Mai geplante internationale Präsenzmessen aufgrund der aktuell veränderten Vorschriften und Reisebeschränkungen von den vorgesehenen Terminen weichen.

Eine Entspannung der Pandemiesituation ist aktuell nicht in Sicht. Es existiert faktisch ein Veranstaltungsverbot in Deutschland und auch die weiterhin bestehenden internationalen Reisebeschränkungen machen Messeplanungen für April und Mai 2021 derzeit unmöglich. „Die Corona-Pandemie ist momentan außerordentlich präsent und beeinflusst auch unsere Planungen. Die Erwartungen unserer Kunden hinsichtlich international ausgerichteter Messen im April und Mai können wir mit Blick auf die aktuelle Lage nicht erfüllen“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

Daher hat die Messe Frankfurt in enger Abstimmung mit Kunden und Partnern entschieden, sowohl die für den April hybrid geplante Prolight + Sound als auch die für Mai vorgesehenen drei Textilmessen Heimtextil, Techtextil und Texprocess auf 2022 zu verschieben sowie die International Consumer Goods Show abzusagen. Vor dem Hintergrund der derzeitigen Rahmenbedingungen und Reisebeschränkungen bestehen seitens der Aussteller massive Unsicherheiten, was die Präsenz, Kundenkontakte und damit Zusage einer Messeteilnahme betrifft. Für Investitionen in Messebeteiligungen im April und Mai kann derzeit keine Planungssicherheit garantiert werden.

Konzentration auf digitale Formate

Da physische Veranstaltungen nicht möglich sind, hat die Messe Frankfurt für ihre Kunden eine Vielzahl an digitalen Angeboten geschaffen. So bietet der Consumer Goods Digital Day am 20. April 2021 die Möglichkeit, sich an einem bestimmten digitalen Ort zu treffen, auszutauschen und zu informieren. Das Angebot des Digital Day wird sich dem Thema Hilfe zur Selbsthilfe für den Handel widmen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass seit der Ambiente 2020 keine internationalen Leitmessen mit entsprechenden Vortrags- und Rahmenprogrammen mehr in Frankfurt stattfinden konnten. Ergänzt wird dieses Angebot durch die Möglichkeiten von Nextrade als erste Order- und Datenmanagementplattform der Home- und Living-Branche. Auch den Herstellern konfektionierter Heim- und Haustextilien bietet Nextrade eine attraktive Präsentationsmöglichkeit für ihre Produkte und einen stark frequentierten Kanal, um Geschäfte mit Händlern zu forcieren. Weitere digitale Informations- und Content-Angebote seitens Heimtextil, Techtextil und Texprocess sowie der Prolight + Sound sind ebenfalls in Planung.

„Der andauernde Shutdown im Einzelhandel unserer Besucherländer erfordert aktuelle, passgenaue Informationen und Lösungsansätze“, erläutert Braun. „Dem werden wir mit den digitalen Angeboten in dieser volatilen Situation gerecht. Wie Sie wissen, setzen wir uns auch weiterhin mit ganzer Kraft für sichere und erfolgversprechende Messen ein. Denn die Begegnung im echten Leben ist durch nichts zu ersetzen.“

Die Heimtextil wird daher vom 11. bis 14. Januar 2022 stattfinden, gefolgt von der Christmasworld vom 28. Januar bis 1. Februar 2022 und der Paperworld und Creativeworld jeweils vom 29. Januar bis ebenfalls 1. Februar 2022. Die Ambiente öffnet vom 11. bis 15. Februar 2022 wie gewohnt ihre Tore. Es folgt die Prolight + Sound vom 26. bis 29. April 2022. Die Techtextil und Texprocess komplettieren den Messereigen im zweiten Quartal 2022.


Uwe Paul

Foto: Beko Grundig

Die Beko Grundig Deutschland GmbH hat ihre Vertriebsstruktur ausgebaut. Zum 1. Januar 2021 wurde Uwe Paul zum Gesamtvertriebsleiter ernannt. Darüber hinaus wurden weitere Stellen geschaffen.

Die Gesamtverantwortung für den Vertrieb hat zum 1. Januar 2021 Uwe Paul (56) als Direktor Vertrieb übernommen. Er ist seit etwa einem Jahr bei Beko Grundig und hat Unternehmensangaben zufolge in dieser Zeit als Direktor Vertrieb MDA/SDA viele positive Impulse gesetzt. Dies sei eine Entwicklung, die er nun auf den gesamten Vertrieb ausweiten werde, heißt es offiziell.

Die Vertriebsleitung im CE-Bereich liegt weiterhin bei Michael Schneider, der diese Funktion seit 2018 innehat und bereits seit fast zehn Jahren für das Unternehmen arbeitet. Er wird das Potenzial von Grundig im TV und Audio Bereich – besonders mit Blick auf die 75-jährige Erfolgsgeschichte der Marke – weiter vorantrieben. Den Vertrieb SDA leitet nach wie vor Carsten Siebler, der seit 2019 im Unternehmen ist. Michael Schneider und Carsten Siebler berichten an Uwe Paul.

Neben der Zusammenführung der Vertriebskanäle gibt es weitere personelle Veränderungen. Insgesamt wurden zwei strategisch wichtige Positionen mit Mitarbeitern aus den eigenen Reihen besetzt: Alexander Morkus (30) hat am 1. Januar 2021 die Leitung des Bereiches Key Account Management MDA Multi-Channel (Großhandel und Kooperationen) übernommen. ?Neu geschaffen wurde die Position Key Account Management Pure Player MDA, die Jürgen Weiskopf (45) seit dem 1. Januar 2021 verantwortet. Jürgen Weiskopf ist bereits seit 2017 im Unternehmen und war sowohl für Grundig CE als auch Beko MDA tätig.


Rudolf Schillheim (li.) verabschiedet Johannes Schulte.

Foto: Gefu

Eine Betriebszugehörigkeit von 57 Jahren kann nicht jeder vorweisen. Johannes Schulte ist dies beim Hersteller Gefu gelungen, weshalb ihn Inhaber und Geschäftsführer Rudolf Schillheim nun den Umständen entsprechend „persönlich verabschiedet“ hat.

Angefangen hat Johannes Schulte im Werk in Eslohe, von wo aus er nach drei Jahren in das damals noch bestehende Werk in Sundern wechselte. Dort verantwortete er 23 Jahre lang den Bereich der Galvanik. Danach führte ihn sein Weg wieder zurück nach Eslohe, wo er sich um die Retourenbearbeitung kümmerte und die Produktionsmaschinen der Original „Flotten Lotte“, einem der beliebten Klassiker des Herstellers, betreute.

„So etwas erlebt man nur einmal“, fasste Rudolf Schillheim die über ein halbes Jahrhundert währende vertrauensvolle Zusammenarbeit zusammen. „Mit 57 Jahren Betriebszugehörigkeit ist Johannes Schulte sogar schon länger als ich bei Gefu. Natürlich bedauern wir alle seinen Weggang sehr, denn Johannes war immer ein sehr geschätzter und lieb gewonnener Mitarbeiter“, so Schillheim weiter. Bei der persönlichen Verabschiedung, die wegen der Corona-Umstände sehr klein ausfallen musste, zog der Chef vor dem Gefu-Urgestein symbolisch den Hut mit den Worten: „Vielen Dank für deine Treue und deine Einsatzbereitschaft für Gefu. Es war mir eine Ehre.“


Umsätze bleiben aus, Überbrückungshilfen werden oft nur schleppend gewährt.

Foto: HZ/Mau

Eine aktuelle HDE-Trendumfrage unter 1.500 Händlern zeigt, dass rund 80 Prozent der Befragten davon ausgehen, dass die derzeitigen Hilfsmaßnahmen nicht zur Existenzsicherung reichen. Das Jahr 2021 könnte also für viele vom Lockdown betroffenen Handelsunternehmen in der Insolvenz enden.

Laut Handelsverband Deutschland (HDE) stehen knapp 60 Prozent der Unternehmen in den Innenstädten ohne weitere staatliche Hilfen vor dem Aus. Der Verband fordert deshalb weiterhin dringend eine Anpassung der Überbrückungshilfen durch den Bundesfinanzminister. „Wenn Minister Scholz die in Aussicht gestellten Überbrückungshilfen jetzt schnell überarbeitet und die Beantragungskriterien besser an die Lage des Einzelhandels anpasst, dann gibt es noch eine Chance, das Schlimmste zu verhindern. Ansonsten droht 2021 für viele Handelsunternehmen und in der Folge auch für ganze Innenstädte zu einem Katastrophenjahr zu werden“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Ergebnisse der HDE-Umfrage zeigten, dass die Hilfen nicht ankommen. Dementsprechend pessimistisch blickten viele der befragten Unternehmen auf das gerade begonnene Jahr: 23 Prozent rechneten damit, dass sie ohne weitere staatliche Unterstützung im ersten Halbjahr aufgeben müssten, für das zweite Halbjahr liege dieser Wert sogar bei weiteren 28 Prozent.

Die schlechten Zukunftsperspektiven erklären sich auch aus einem für viele Händler weit unter Normalmaß liegenden Weihnachtsgeschäft. So lagen nach HDE-Umfrage die Umsätze im Bekleidungshandel im November knapp ein Drittel, im Dezember 44 Prozent unter den Vorjahreswerten. „Hohe Umsatzverluste im für viele Händler überlebenswichtigen Weihnachtsgeschäft bringen zahlreiche Unternehmen unverschuldet in eine prekäre Situation“, so Genth weiter. Der Handel unterstütze die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, auf der anderen Seite müssten die unter den Schließungen leidenden Unternehmen aber wirksam unterstützt werden, um diese Zeit überstehen zu können. Genth: „Die Politik muss jetzt zu den wirtschaftlichen Folgen und den eigenen Versprechen stehen. Wegducken und Aussitzen geht nicht.“


Barbara Borra: „Mit der neuen Division haben wir uns zum Ziel gesetzt, unsere Präsenz in der Küche stetig zu erweitern.“

Foto: Franke

Die Schweizer Franke Gruppe hat eine neue Division ins Leben gerufen. Aus Faber Hoods & Cooking Systems und Franke Kitchen Systems wurde die Division Franke Home Solutions, die seit dem 1. Januar 2021 operativ tätig ist.

Die Franke Gruppe will damit ihre Kompetenzen in den Bereichen Essenszubereitung und Kochen für die private Küche bündeln. Die Vision ist es, in jedem Haushalt mit einem Anker-Produkt von Franke vertreten zu sein.

Der neue Name Franke Home Solutions steht nicht nur für die Essenszubereitung (u.a. Becken, Spülen und Armaturen) und das Kochen (Dunstabzugshauben und Kochfelder), sondern spiegelt auch die Perspektive wider, das Know-how der Division zu nutzen, um ihre Präsenz in der Küche auszubauen. Barbara Borra, President/CEO der Division Franke Home Solutions, erklärt: „Mit der neuen Division haben wir uns zum Ziel gesetzt, unsere Präsenz in der Küche stetig zu erweitern. Unsere Anker-Produkte sollen als Türöffner dienen, um in neue Bereiche zu expandieren, zum Beispiel mit dem Thema Raumluft-Qualität. Unsere Vision ist es, in jedem Haushalt mit unseren innovativen Lösungen präsent zu sein. Franke Home Solutions setzt dabei nicht nur auf hochwertige Produkte und exzellenten Service, sondern auch auf die Entwicklung intelligenter Gesamtlösungen. Mit einem komplementären, perfekt aufeinander abgestimmten Produktsortiment aus einer Hand und einfacheren Vertriebs- und Servicestrukturen können wir unsere B2B-Partner noch besser unterstützen und unseren Endkunden das bestmögliche Erlebnis bieten. So schaffen wir einen echten Mehrwert für alle – Geschäftspartner, Endkunden und Mitarbeiter.“


Jan-Patrick Schmitz

Foto: Wüsthof

Viola Wüsthof und Harald Wüsthof geben in einem persönlichen Brief an ihre Mitarbeiter(innen) offiziell die Entscheidung bekannt, dass Jan-Patrick Schmitz zum neuen CEO der Wüsthof Firmengruppe ernannt wurde.

Die beiden Gesellschafter freuen sich, dass Jan-Patrick Schmitz mit Wirkung zum 1. Januar 2021 die Position des Chief Executive Officer und des Vorsitzenden der Geschäftsführung der Wüsthof Gruppe angenommen hat. „Wir arbeiten seit mehr als einem Jahr eng zusammen und haben ihn während dieser Zeit als Menschen und Manager schätzen gelernt.“

Mit Projekt 8 als Wachstumsplattform haben Viola und Harald Wüsthof vor einigen Jahren die Entwicklung von einem in Solingen ansässigen Messerhersteller hin zu einer globalen Marke erfolgreich eingeleitet. Dieser strategische Weg für die Marke und das Unternehmen soll mit Jan-Patrick Schmitz als Führungsspitze konsequent weiterverfolgt werden. „Jan-Patrick Schmitz hat die Kenntnisse und Erfahrungen, die unser Unternehmen heute und auch in Zukunft braucht“, so Viola und Harald Wüsthof, die sich nun auf ihre Rolle als Gesellschafter konzentrieren.

„Nach wie vor sind wir Botschafter des Unternehmens und werden Wüsthof in der Öffentlichkeit vertreten. Darüber hinaus bekommt Jan-Patrick Schmitz von uns die bestmögliche Unterstützung in der Führung des Unternehmens. Wüsthof bleibt in Familienbesitz am Standort Solingen. Auch zukünftig werden wir den Verbrauchern auf der ganzen Welt ihren Cutting Moment mit unseren Produkten ermöglichen.“


Burkhard Eling

Foto: Dachser

Burkhard Eling ist seit Beginn dieses Jahres Chief Executive Officer (CEO) und Sprecher des Vorstands beim Logistikdienstleister Dachser. Er folgt auf Bernhard Simon, der ab Mitte 2021 den Vorsitz im Verwaltungsrat des Familienunternehmens übernehmen wird.

Eling steht dem Ressort Corporate Strategy, Human Resources, Marketing vor, in dem auch das Corporate Key Account Management sowie der Bereich Corporate Governance & Compliance angesiedelt sind. Gemeinsam mit Bernhard Simon wechselt auch der bisherige Chief Operations Officer (COO) Road Logistics, Michael Schilling, in das Aufsichtsgremium. Aus diesem Grund hat Dachser zum 1. Januar 2021 weitere Veränderungen im Vorstand vollzogen. Die langjährigen Dachser-Manager Stefan Hohm als Chief Development Officer (CDO) und Alexander Tonn als COO Road Logistics sind in das operative Führungsgremium des Logistikdienstleisters aufgerückt. Dazu zog Robert Erni, der zum 1. September 2020 von DSV Panalpina zu Dachser wechselte, als Chief Financial Officer (CFO) in den Vorstand ein. Komplettiert wird das fünfköpfige Vorstands-Team durch Edoardo Podestà, der seit Oktober 2019 als COO Air & Sea Logistics amtiert.

Der 49-Jährige Eling trat 2012 als stellvertretender Leiter des Vorstandsressorts Finance, Legal and Tax in das Unternehmen Dachser ein. Im Jahr darauf wurde er als Chief Financial Officer (CFO) Mitglied des Vorstands und leitet darüber hinaus das unternehmensweite, strategische Ideen- und Innovationsmanagementprogramm des Logistikdienstleisters.


Stefan Genth: „Der vom Lockdown betroffene Einzelhandel verlor im Jahr 2020 rund 36 Milliarden Euro.“

Foto: HDE

Eine aktuelle Trendumfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) unter mehr als 700 Händlern zeigt, dass sich knapp zwei Drittel der Innenstadthändler in Existenzgefahr sehen. Drei Viertel der Händler geben an, dass die staatlichen Hilfen nicht ausreichen, um eine Insolvenz abzuwenden.

Der HDE fordert deshalb in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Perspektive für den Handel und die Anpassung der staatlichen Unterstützung, damit der vom Lockdown betroffene Einzelhandel spürbare und schnelle Hilfe bekommt. „Für viele Händler ist es schon kurz nach zwölf. Allein in der vergangenen Woche verlor der vom Lockdown betroffene Einzelhandel rund fünf Milliarden Euro Umsatz. Im gesamten Jahr 2020 waren es rund 36 Milliarden Euro. Das können die Unternehmen nicht mehr ohne Hilfe kompensieren. Wenn die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten gemeinsam mit der Kanzlerin eine weitere Schließung unserer Geschäfte beschließen, müssen sie auch für die notwendige Unterstützung sorgen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Mit Blick auf die schlechte Lage bei vielen Non-Food-Händlern machte der HDE die Forderungen der Branche noch einmal in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel deutlich. Demnach fühlt sich der Handel in der Krise alleingelassen. Es müsse vorrangiges Ziel sein, die Geschäfte wieder zu öffnen und sie dann auch geöffnet zu halten. Der Handel könne sich nicht von einem Lockdown zum nächsten entlanghangeln.


Frank Schipper: „Viele Kunden zeigen gerade jetzt Verbundenheit mit ihrer Region und mit ihrem stationären Fachhändler.“

Foto: BVT

Seit dem 16.12.2020 darf der Technik-Einzelhandel in Deutschland nur noch per Telefon, E-Mail, Webshop, WhatsApp, Facebook etc. verkaufen. Die Möglichkeit von Click & Collect erweist sich für viele Händler nun als eine gute Möglichkeit, das Geschäft einigermaßen aufrecht zu erhalten.

Frank Schipper, Vorsitzender Handelsverband Technik (BVT): „Der Lockdown in der heißen Phase des Weihnachtsgeschäfts fordert uns maximal heraus. Aber: Per Telefon, E-Mail, Webshop, WhatsApp, Facebook etc. können Kunden bei den Händlern weiter für Weihnachten einkaufen und Dienstleistungen abrufen. Viele Kunden zeigen gerade jetzt Verbundenheit mit ihrer Region, denn die Schließung des stationären Fachhandels benachteiligt Unternehmen, die vor Ort für Steuereinnahmen und Beschäftigung sorgen.“ Die Einzelhandelsorganisation mit ihren Landes- und Regionalverbänden sowie dem HDE und den Fachverbänden hat sich in den letzten Tagen mit maximalem Einsatz für die Möglichkeit von Click & Collect im Fall einer Schließung eingesetzt. Die Übergabe von im Internet bestellter Ware durch den Händler ("Click & Collect") wurde jetzt in einer Mehrheit der Bundesländer erlaubt: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein.


Dr. Stefan Müller: „Die Gesundheit unserer Kunden und Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität“.

 

Foto: Expert

Im Rahmen der verschärften Corona-Regelungen für den Einzelhandel, die deutschlandweit in Kraft treten, schließen auch die insgesamt 409 Standorte von Expert bis voraussichtlich 10.01.2021.

Über kontaktlose Verkaufsalternativen – sofern im Rahmen der regionalen Länderverordnung zulässig – sowie einen umfangreichen Online-Shop ist Expert weiterhin bestmöglich für seine Kunden da. Auch Reparaturleistungen sind während der Ladenschließungen weiter möglich.

„Die Gesundheit unserer Kunden und Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität, daher respektieren wir die beschlossenen Maßnahmen der Bundes- und Landesregierungen“, sagt Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE. „Gleichzeitig bedauern wir die Entscheidung, den Einzelhandel wieder flächendeckend zu schließen. In den vergangenen Monaten haben wir bewiesen, dass die notwendigen Hygienemaßnahmen durch unsere Fachhändler in unseren großflächigen Fachgeschäften und Fachmärkten zu jeder Zeit umfassend gewährleistet werden können. Wir hoffen, dass die Maßnahmen schnell den geplanten Effekt erzielen und wir bald ‚ganz sicher wieder offen‘ für unsere Kunden sein können. Bis dahin werden wir mit unseren Services unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen und unserem Online-Shop weiterhin für unsere Kunden da sein.“

Um weiterhin bestmöglich für die Kunden da zu sein, werden die Expert-Fachhändler in der Zeit der Ladenschließungen wieder kreativ: Telefon,- WhatsApp,- und Facebook-Verkaufsaktivitäten, kontaktlose Lieferung zum Endkunden und umfassende Serviceangebote sind an zahlreichen Expert-Standorten umgesetzt worden. Zudem führen die Expert-Fachhändler in den Service-Werkstätten weiterhin Reparaturen für die Kunden durch. Wenn bei einem Kunden während des Lockdowns beispielsweise die Waschmaschine kaputtgeht, können die Expert-Fachhändler sie also weiterhin reparieren oder ein neues Gerät liefern.

Auch in seinem Online-Shop unter www.expert.de ist Expert weiterhin mit seinem vollen Sortiment für die Kunden da. Durch regionale Shop-Seiten können die Kunden ihre Produkte weiterhin bei ihrem lokalen Expert-Fachhändler erwerben und haben die Wahl, ob ihnen ihr gekauftes Produkt – sofern im Rahmen der regionalen Länderverordnung zulässig – geliefert werden soll oder ob sie es bei dem jeweiligen Fachmarkt kontaktlos abholen möchten (Click & Collect).


Logo: Leipziger Messe

Angesichts der aktuellen Entwicklung des Infektionsgeschehens und der daraus resultierenden behördlichen Auflagen ist eine sichere und verlässliche Durchführung der Frühjahrs-CADEAUX Leipzig sowie der Floriga 2021 nicht möglich.

Die Leipziger Messe muss daher die vom 27. Februar bis 1. März 2021 geplante Fachmesse für Geschenk- und Wohntrends CADEAUX sowie die grüne Fachbörse Floriga am 28. Februar 2021 absagen.

„Die Gesundheit von Ausstellern, Besuchern und Mitarbeitern zu gewährleisten, hat oberste Priorität“, sagt Andreas Zachlod, Projektdirektor der CADEAUX Leipzig. „Als langjähriger zuverlässiger Branchenpartner bedauern wir diese Entwicklung sehr. Gemeinsam mit unseren Partnern aus Industrie, Handel und Verbänden prüfen wir derzeit, ob wir vom 10. bis 12. April 2021 einen alternativen Termin für die CADEAUX anbieten können, um das Geschäft für die Open-Air-Saison und Weihnachten zu unterstützen. Darüber hinaus arbeiten wir mit aller Kraft daran, im Herbst 2021 wieder eine hochwertige Veranstaltung zu organisieren.“

Die Herbst-CADEAUX Leipzig wird vom 4. bis 6. September 2021 veranstaltet, gemeinsam mit der Uhren- und Schmuckmesse MIDORA sowie der Fachmesse für Produktindividualisierung unique 4+1. Die Floriga findet wieder im Frühjahr 2022 statt.


Benedict Kober: „Wir gehen auch für 2021 davon aus, dass sich der Trend des ‚Social Cocoonings‘ fortsetzen wird.“

Foto: Euronics

Traditionell macht Benedict Kober, Sprecher des Vorstands der Euronics Deutschland eG, zum Jahresende einen Rückblick aufs Geschäftsjahr. Umsatzsteigerungen lassen sein Fazit positiv ausfallen. Für 2021 rechnet er mit der Fortsetzung des ‚Social Cocoonings‘.

Benedict Kober: „2020 war für uns alle ein besonderes Jahr, das wir als Verbundgruppe trotz der vielfältigen Herausforderungen mit einer überaus zufriedenstellenden Umsatzsteigerung sowohl im stationären als auch im Online-Handel gemeistert haben. Das Jahr war aber auch von Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung geprägt: Um gerade kleineren und mittleren Betrieben während der Ausgangsbeschränkungen im Frühjahr eine digitale Plattform zu bieten, hat Euronics innerhalb kürzester Zeit das branchenübergreifende Online-Portal www.mein-lokaler-handel.de geschaffen, auf dem Unternehmen ihr individuelles Leistungsangebot präsentieren können.“

Und weiter: "Es macht uns besonders stolz, dass wir gerade in dieser schwierigen Situation stets fokussiert geblieben sind und so wichtige Weichen für die kommenden Jahre stellen konnten – beispielsweise mit dem Verkaufsbeginn der ersten Aiways U5-Modelle bei Euronics. Diese Kooperation mit dem chinesischen Automobilhersteller Aiways zeigt, dass wir den Handel der Zukunft konsequent neudenken und auf innovative Geschäftsfelder setzen.“

Kobers Ausblick auf 2021: „Was die Branchenentwicklung anbelangt, gehen wir auch für 2021 davon aus, dass sich der Trend des ‚Social Cocoonings‘ fortsetzen wird. Die Entwicklung zeigt, dass die Menschen die Zeit zuhause nutzen, um ihren Lebensmittelpunkt auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Die neuesten Hemix-Zahlen für 2020 zeigen, dass Home Electronics-Produkte mit Displays in diesem Jahr besonders stark nachgefragt wurden. Dies bestätigt unsere Überzeugung, dass sich unsere Kunden ein optimales Unterhaltungsangebot für zuhause wünschen und dafür verstärkt die passenden Geräte kaufen."  


Christian Mahlke

 

Foto: Wüsthof

Martin Bieri, Global Vice President Sales und Mitglied der Geschäftsleitung, verlässt die Wüsthof GmbH zum 30. April 2021 auf eigenen Wunsch. Christian Mahlke wird mit Wirkung zum 1. Januar 2021 die Position des President Sales Europe, Middle East & Africa (EMEA) einnehmen.

Geschäftsführerin Viola Wüsthof bedankt sich bei Martin Bieri für seine hervorragenden Leistungen: „Martin Bieri hat den Weg zur globalen Positionierung der Marke maßgeblich mit begleitet und mit hohem Engagement die internationale Marktpräsenz ausgebaut.“

Christian Mahlke, seit 2019 als Area Sales Manager international für Wüsthof tätig, wird mit Wirkung zum 1. Januar 2021 die Position des President Sales Europe, Middle East & Africa (EMEA) einnehmen. „Wir haben große Erwartungen in die Fortsetzung unserer sehr erfolgreichen Markenentwicklung, speziell in den europäischen Märkten. Mit Herrn Mahlke haben wir einen Experten im Team, der auf seine bisherigen überzeugenden Leistungen für das Unternehmen konsequent weiter aufbauen kann“, erläutert Viola Wüsthof. Wichtige Stationen von Christian Mahlke vor Wüsthof waren Führungspositionen bei bekannten Markenartikelherstellern wie Pelikan International und der Swatch Group. Mahlke war in diesen Positionen jeweils für Sales und Marketing zuständig.

Viola Wüsthof und Harald Wüsthof, Geschäftsführung Wüsthof GmbH, leiten das weltweit operierende Unternehmen in der 7. Generation. Sie sind die Initiatoren eines Change-Management Prozesses, der neben einer klaren Premium-Positionierung und einer internationalen Wachstumsstrategie die digitale Transformation des Unternehmens umfasst.


EK Live gibt es im Januar 2021 nur im Netz

Foto: EK/servicegroup

Angesichts der nach wie vor hohen Infektionsraten durch Covid-19 werden die EK Live Frühjahrsmesse und die im selben Rahmen stattfindenden EK Fashion Ordertage vom 20. – 22. Januar 2021 ausschließlich als Online-Messen stattfinden.

Die EK/servicegroup hat entschieden: Die Ab sofort konzentrieren sich die Bielefelder und die angemeldeten Aussteller voll und ganz auf die Umsetzung eines digitalen Order-Events, der dem Fachhandel trotz schwieriger Rahmenbedingungen alle Chancen für ein erfolgreiches Handelsjahr 2021 eröffnet. „In Anbetracht der aktuellen Lage ist verantwortliches Handeln gefragt. Der Regionen und Landesgrenzen überschreitende Reiseverkehr von Handels- und Industriepartnern ist mit unwägbaren gesundheitlichen Risiken für die Messeteilnehmer verbunden, die wir unbedingt vermeiden wollen. Deshalb haben wir uns für diesen Schritt entschieden, zumal auch nicht damit zu rechnen war, dass man uns die behördliche Genehmigung zur Veranstaltung einer stationären Messe erteilt hätte. Deshalb heißt es jetzt: Alle Konzentration auf Digital“, begründet der EK Vorstandsvorsitzende Franz-Josef Hasebrink die Entscheidung.

Da die EK Live bis zuletzt als Hybridveranstaltung konzipiert und organisiert wurde, hatte man bei der EK sein Augenmerk ohnehin schon auf die Erweiterung des digitalen Messeangebots gerichtet. Dieses wird nun massiv ausgebaut, so dass die Händler mit einem vollen Messe-Programm rechnen dürfen.


Ralf Hüge

Foto: Jura Gastro

Ralf Hüge zeichnet mit Beginn des Jahres 2021 verantwortlich für die Geschäfte der Jura Gastro Vertriebs-GmbH. Er übernimmt das Ruder von Frank Göring, der die Geschäftsführung damit zukünftig in besten Händen weiß.

So gehört Hüge dem Grainauer Unternehmen seit 2008 an und war zuletzt in der Position als Vertriebsleiter maßgeblich am Erfolg der JURA Gastro in Deutschland beteiligt. Eine seiner Hauptaufgaben sieht Ralf Hüge in der rasant fortschreitenden Digitalisierung: „Das Krisenjahr 2020 hat uns darin bestärkt, weiter in den digitalen Ausbau zu investieren. Mit unseren smarten Kaffeevollautomaten, maßgeschneiderten Online-Lösungen und speziellen Gastro-Apps sind wir bereits auf einem guten Weg, den wir konsequent weitergehen werden.“


Nextrade Showroom

Foto: Messe Frankfurt

Neues Highlight-Feature auf dem B2B-Marktplatz Nextrade: Lieferanten können sich ab sofort einen virtuellen Showroom einrichten lassen, der direkt mit dem Nextrade-Ordersystem verbunden ist. Aus dem Showroom heraus kann ohne Systembruch direkt geordert werden.

Lieferanten auf Nextrade können ab sofort einen exklusiven, virtuellen Showroom mit eigenem Markenprofil und Highlights ihres Sortimentes eröffnen. Die Einführung dieses Features ist die Antwort des B2B-Marktplatzes auf die steigende Nachfrage nach digitalen und räumlich erlebbaren Produktpräsentationen in 3D-Ansicht. „Damit erscheint die Marke in einer innovativen Präsentationsumgebung. Das inspiriert Einkäufer und bietet Unterstützung bei der Warenpräsentation“, erklärt Nicolaus Gedat, Geschäftsführer der nmedia GmbH.

Mit eingebauter Orderfunktion: die Showrooms auf Nextrade

Die Entwicklung der Showrooms erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem renommierten Frankfurter Technologieanbieter The Vatrix. „Mit The Vatrix haben wir einen führenden Experten im Bereich Virtual- und Augmented Reality an unserer Seite. Zudem verfügen die Showrooms über eine einzigartige Funktionalität: Durch die Verknüpfung mit Nextrade können die Produkte unmittelbar aus den Showrooms heraus geordert werden“, erklärt Philipp Ferger, Geschäftsführer der nmedia GmbH. Mit einem Klick auf einzelne Produkte innerhalb des Showrooms gelangen Händler vollautomatisch auf die Produktbeschreibung im Nextrade-Shop des Lieferanten und können von dort aus nahtlos ihre Order tätigen.

Marken auf Nextrade erschließen sich durch die Eröffnung ihres Showrooms neue Touchpoints mit ihren Händlern – und dies auf mehreren Kanälen. Denn die Einbindung der Showrooms ist neben dem Nextrade-Shop der Marke auch auf der eigenen Website sowie weiteren Online-Präsenzen möglich. Lieferanten können aus einem modularen System Showrooms in vier verschiedenen Größen und Preiskategorien auswählen. Die Produktpräsentation erfolgt inklusive der Einbindung freigestellter Bilder und 3D-Objekte.


Philipp Ferger: „Wir sehen keine Möglichkeit zur Durchführung der Nordstil, die unseren Ausstellern und Besuchern gerecht werden würde.“

 

Foto: Messe Frankfurt

Als Reaktion auf die aktuellen Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern wurde entschieden, die Winter-Nordstil 2021 abzusagen. Aufgrund der Entwicklungen des Infektionsgeschehens und den daraus resultierenden Gegenmaßnahmen sind nach der Verordnung der Freien und Hansestadt Hamburg die Durchführung von Messen vorerst bis zum 20. Dezember 2020 untersagt.

„Mit Blick auf diese Entscheidung und der fortwährend lokalen wie globalen Maßnahmen zur Eindämmung des weltweiten Infektionsgeschehens sehen wir uns gegenüber unseren Ausstellern und Besuchern dazu verpflichtet, die Nordstil Mitte Januar abzusagen“, so Philipp Ferger, Bereichsleiter Konsumgütermessen Nordstil und Tendence. Der Entschluss fiel im engen Schulterschluss mit dem Nordstil-Arbeitskreis und der Hamburg Messe und Congress GmbH auf Basis der aktuellen Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 der Freien und Hansestadt Hamburg.

Während für die Sommerveranstaltung im September 2020 aufgrund niedriger Infektionszahlen grünes Licht gegeben werden konnte, ist trotz erfreulich hoher Ausstellerzahlen und eines ausgefeilten Schutz- und Hygienekonzepts aufgrund des aktuellen Pandemieverlaufs nicht mit einer Genehmigung zur Durchführung von Großveranstaltungen Mitte Januar zu rechnen. „Entlang der Marschroute des offiziellen Veranstaltungsverbots, dem durch Bund und Länder verlängerten Lockdown bis zum 10. Januar 2021 und der engen zeitlichen Nähe zum Veranstaltungstermin sehen wir keine Möglichkeit zur Durchführung der Nordstil, die unseren Ausstellern und Besuchern gerecht werden würde“, so Ferger weiter.

Mit Blick auf die jüngsten Entwicklungen zur Zulassung von Impfstoffen wird im Laufe des Januars geprüft, ob eine Verschiebung des Termins im ersten Quartal 2021 möglich ist. Unberührt davon bleibt die Durchführung der International Consumer Goods Show vom 17. bis 20. April 2021 in Frankfurt am Main. Wie am Dienstag vermeldet, haben sich bereits über 2.000 Aussteller aus 63 Ländern angemeldet. Die Planungen schreiten wie angekündigt weiter voran. Die Sommer-Nordstil findet vom 24. bis 26. Juli 2021 statt.


Grafik: IFH Köln

Neuer Branchenbericht Home & Interior des IFH Köln zeigt: Im Vorjahr hat der Markt den seit 2017 anhaltenden Abwärtstrend stoppen können. Für 2020 wird insbesondere durch COVID-19 ein Umsatzrückgang in Höhe von bis zu drei Milliarden Euro erwartet.

Deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher haben 2019 insgesamt 46,9 Milliarden Euro für Home & Interior Produkte ausgegeben. Damit liegt die Branche auf Vorjahresniveau und konnte nach zwei Jahren des Umsatzrückgangs eine Konsolidierungsphase einleiten. Die Trendumkehr dürfte sich insbesondere angesichts der coronabedingten Shutdownmaßnahmen zu Beginn des Jahres zerschlagen haben. So ist für das laufende Jahr 2020, je nach Szenario, mit einem Umsatzrückgang zwischen 1,0 Milliarden und 3,2 Milliarden Euro zu rechnen. Zu diesen und weiteren Ergebnissen kommt der neue „Branchenbericht Home & Interior“ des IFH Köln und der BBE Handelsberatung. „Die Küchenkonjunktur sorgt für ein halbwegs passables Ergebnis für Home & Interior,“ so Uwe Krüger, Senior Consultant am IFH KÖLN, zu den Ergebnissen der Studie.

Küchen als Markttreiber

Gewinner im Gesamtmarkt ist sowohl kurz- als auch langfristig der Küchenmarkt. Mit 33 Prozent sind Küchen der größte Ausgabenblock in deutschen Eigenheimen, gefolgt von Wohn-/Esszimmer (21,7 %). Im Märkte-Ranking 2019 zeigt sich zudem, dass Küchen als einziger Home & Interior-Markt überdurchschnittlich wachsen und damit der Markttreiber sind. Aber auch Möbel und GPK/Hausrat befinden sich zumindest kurzfristig im Wachstumsquadranten. Eindeutiger Verlierer, unter anderem aufgrund der steigenden Nachfrage in Richtung Designbeläge, sind textile Bodenbeläge mit einem Umsatzminus von 6,5 Prozent im Jahr 2019.

Preispolitik & Onlinehandel dominieren Branche

Mit einem Anteil von 7,9 Prozent am Einzelhandel ist Home & Interior zwar eines der umsatzstärksten non-food geprägten Geschäftsfelder, trotz einer unterdurchschnittlichen Umsatzentwicklung von 0,3 Prozent im Jahr 2019. Anhand der mittelfristigen Tendenz (CAGR 2010-2019: 1,0 %) lässt sich aber erkennen, dass das Geschäftsfeld nicht von der guten Konsumlaune des letzten Jahrzehnts profitiert. Es herrscht ein enormer Preiswettbewerb, gleichzeitig wächst der Druck auf den stationären Handel durch den Onlinekanal. Die bereits eingeläuteten Entwicklungen im Home & Interior-Markt werden nun durch die Coronakrise zusätzlich beschleunigt.


Foto: KitchenAid

Nicole Thiery steigt bei KitchenAid weiter auf und wird ab dem 1. Januar 2021 Market Director Northern Europe + Russia. Seit 2016 ist sie Thiery bereits beim amerikanischen Küchengerätehersteller für die Haushaltskleingeräte tätig.

Bisher verantwortete sie als Market Leader die Länder Deutschland und Österreich. Mit der neuen Position übernimmt Nicole Thiery die Verantwortung zusätzlich für Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Belgien, die Niederlande und Russland. Durch ihre langjährige Expertise und ihr umfassendes Branchen-Know-how soll Nicole Thiery auch in diesen Ländern das stark wachsende KitchenAid-Geschäft strategisch weiter ausbauen und nachhaltig zum Erfolg führen.

Nicole Thiery zu ihrer Beförderung: „Ich freue mich über die neue Herausforderung und das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird. Zusammen mit meinen Teams vor Ort werde ich das KitchenAid-Business auf das nächste Level bringen und bei neuen Konsumenten die Faszination für die Lovebrand entfachen.“


Petra Süptitz: „Der stationäre Handel hat nicht an Relevanz verloren.“

 

Foto: GfK

Die Verbraucher in Deutschland planen in 2020 wieder so viel für Weihnachtsgeschenke auszugeben wie im letzten Jahr. Das sind gute Nachrichten für den Handel, der im wichtigen Jahresendgeschäft mit einem Umsatzvolumen für Geschenke von 19,8 Mrd. Euro rechnen kann.

Trotz Covid-19 kann der Handel ein ähnlich gutes Weihnachtsgeschäft wie im vergangenen Jahr erwarten: Mit einem Budget für Weihnachtsgeschenke von durchschnittlich 330 Euro bewegen sich die geplanten Ausgaben in diesem Jahr auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Jahr 2019. Und dies obwohl bereits im vergangenen Jahr im Weihnachtsgeschäft Rekordumsätze erzielt wurden.

Auch die Geschenkeauswahl steht in diesem Jahr unter dem Einfluss der Covid-19 Pandemie. Während der Handel im Jahr 2017 noch mit einem Umsatzvolumen von 1,84 Milliarden Euro für Gutscheine rechnen konnte, wird dieses Volumen 2020 voraussichtlich deutlich kleiner ausfallen. 63 Prozent der Konsumenten wollen keine Reisegutscheine verschenken, 58 Prozent verzichten auf Restaurantgutscheine und 55 Prozent vermeiden den Kauf von Gutscheinen für Kosmetikstudios, Fitnessstudios oder andere Wellnesseinrichtungen. Reisebeschränkungen sowie die Schließung von Restaurants und Freizeiteinrichtungen zeigen hier erneut ihre Wirkung.

„Hersteller und Händler von Büchern, Spielwaren und Lebensmitteln können sich hingegen Hoffnung auf ein gutes Weihnachtsgeschäft machen“, erklärt Petra Süptitz, GfK-Expertin im Bereich Consumer Intelligence. „Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass die Menschen deutlich mehr Freizeit zu Hause verbringen als üblich. Dieser Rückzug ins eigene Heim beeinflusst nun auch die Geschenkeauswahl.“ So wollen neun Prozent der Verbraucher mehr Geld für Spielzeug, Brettspiele oder Puzzles ausgeben, acht Prozent mehr Geld für Bücher und sieben Prozent mehr Geld für Lebensmittel und Getränke wie zum Beispiel Pralinen, Wein oder Präsentkörbe. Bereits seit Längerem zeigt sich ein Trend zum „Edelkochen“ mit hochwertigen und ausgewählten Zutaten. Neben erlesenen Lebensmitteln sollten auch hochwertige Küchengeräte zum Einsatz kommen.

Der Online-Handel hat sehr stark von der Covid-19 Pandemie profitiert und dies zeigt sich auch im Weihnachtsgeschäft. Auch wenn sich ein Drittel der Deutschen den weihnachtlichen Bummel in der Innenstadt nicht nehmen lässt, kaufen 55 Prozent in diesem Jahr mehr Weihnachtsgeschenke im Internet als sonst – vor allem die 18 bis 39-Jährigen. „Der stationäre Handel hat nach wie vor nicht an Relevanz verloren, vor allem bei höherpreisigen und beratungsintensiven Produkten oder auch bei Produkten, die man vor dem Kauf sehen und ausprobieren möchte“, kommentiert Petra Süptitz.


Der Vorsitzende des IVSH, Hartmut Gehring

 

Foto: IVSH

Es gab zwei Anläufe, aber beide Male musste die als Präsenzveranstaltung geplante Mitgliederversammlung des Industrieverband Schneid- und Haushaltwaren (IVSH) Corono-bedingt verschoben werden. Am 27. November fand sie nun als reine Online-Veranstaltung statt.

Im Rahmen der Versammlung wurde Hartmut Gehring (Gehring GmbH, Solingen) erneut zum Vorsitzenden des Verbandes gewählt. Seine Stellvertreter, Rudolf Rohe (Schulte-Ufer KG) und Ralf Zimmermann (Otto Röhrig Gesenkschmiede GmbH) wurden ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt. Des Weiteren wählten die Mitglieder Viola Wüsthof (Wüsthof GmbH) in den Gesamtvorstand, der nun aus neun Personen besteht.

Vorstand und Geschäftsführung konnten über ein schwieriges Jahr berichten, das vielfach im Zeichen von Corona gestanden und in dem der Verband seine Mitglieder tatkräftig unterstützt habe. Die zunächst sehr negativen Prognosen aus dem Frühjahr hätten sich bislang jedoch nicht bestätigt. Bis zum Ende des dritten Quartals bewegte sich der Rückgang der Umsätze eher im kleineren, einstelligen Bereich, und bei Haushalt-, Küchen- und Tafelgeräten seien im Inland sogar Zuwächse zu verzeichnen.

Ein besonderer Dank galt dem Geschäftsführer des Verbandes, Jens-Heinrich Beckmann, der im April dieses Jahres sein 25-jähriges Dienstjubiläum begehen konnte und der den Verband auch in den kommenden Jahren führen wird.

2021 werde die Versammlung des IVSH hoffentlich wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden können, und zwar vom 17. bis 19. Juni in Lübeck mit Günther H. Oettinger als Festredner. Ein Exemplar der diesjährigen Einladungskarte befände sich als Corona-Zeitdokument bereits im Haus der Geschichte in Bonn.


Foto: Rösle

Die Firma Rösle versteht sich als Premium-Hersteller von Kochgeschirr, Küchenwerkzeugen, Grillgeräten und BBQ-Zubehör. Im neuen Jahr startet das Unternehmen mit einer großen Pfannen-Test-Aktion.

Ab dem 18. Januar 2021 können Kunden online und bei allen teilnehmenden Fachhändlern Rösle-Pfannen der Serien Cadini, Raise und Moments mit den Antihaftversiegelungen ProResist und ProPlex kaufen und anschließend 60 Tage ohne Risiko testen. Sollte das Produkt die Erwartungen nicht erfüllen, kann es innerhalb von 60 Tagen kostenlos an den Hersteller zurückgesendet werden. Bei Vorlage des Original-Kassenbelegs wird der Kaufpreis erstattet. Zusätzlich wird beim Kauf einer der aufgezählten Rösle Pfannen bis zu 15 Euro auf den Warenwert als Testprämie gutgeschrieben. Die Aktion soll vom 18. Januar bis zum 26. Februar 2021 laufen.


Grafik: GfK

Der „Lockdown light“ hat die Verbraucherstimmung im November spürbar gedämpft. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung wie auch die Anschaffungsneigung müssen – wie schon im Vormonat – Einbußen hinnehmen.

Rasant steigende Infektionszahlen haben die Regierung veranlasst, die deutsche Wirtschaft in einen weiteren Lockdown zu schicken, wenn dieser auch weniger strikt ausfällt, als im Frühjahr dieses Jahres. „Zwar bleiben die Einzelhandelsgeschäfte geöffnet, doch die erneute Schließung von Hotellerie, Gastronomie und Veranstaltungsgewerbe treffen – ebenso wie der noch immer am Boden liegende Tourismus – das Konsumklima schwer“ erklärt Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte. „Damit haben sich auch die Hoffnungen auf eine rasche Erholung, die noch im Frühsommer aufkamen, endgültig zerschlagen. Die als Folge der zunehmenden Verunsicherung erneut gestiegene Sparneigung hat ebenfalls zum Rückgang des Konsumklimas beigetragen.“

Der Indikator Konjunkturerwartung verliert 7,3 Zähler und rutscht damit auf -0,2 Punkte. Ein niedrigerer Wert wurde zuletzt im Mai dieses Jahres mit -10,4 Punkten gemessen. Im Sog sinkender Konjunkturaussichten müssen auch die Einkommenserwartungen im November einen weiteren Dämpfer hinnehmen. Der Indikator fällt nach einem Minus von 5,2 Zählern auf 4,6 Punkte. Zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres fehlen damit knapp 41 Punkte.

Die Anschaffungsneigung bleibt von sinkenden Konjunktur- und Einkommenserwartungen nicht verschont. Der Indikator verliert 6,5 Zähler und weist nun 30,5 Punkte auf. Im Vergleich zu den beiden anderen Indikatoren ist das Niveau der Konsumneigung jedoch noch immer als zufriedenstellend zu bezeichnen.

Folglich prognostiziert GfK für Dezember 2020 einen Wert von -6,7 Punkten und damit 3,5 Punkte weniger als im November dieses Jahres (revidiert -3,2 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für November 2020.


Roger Federer genießt den Kaffee.

Foto: Jura

Der Schweizer Kaffeemaschinenhersteller Jura eröffnet die Vorweihnachtssaison mit einer cross-medialen Kampagne. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr einmal mehr Tennislegende und Markenbotschafter Roger Federer.

Unter dem Motto „Home Office Ready“ zeigt der sympathische Tennisstar, dass frisch gemahlener Kaffeegenuss in keinem Home Office fehlen darf. Um dies eindrücklich zu demonstrieren, genießt Roger Federer im TV-Spot seine besondere Spezialität aus der Jura E8. Die jüngste Generation dieses erfolgreichsten Vollautomaten-Modells überzeugt Herstellerangaben zufolge mit neu interpretiertem Design, das in den Ausführungen Piano White, Piano Black, Dark Inox, Chrom und Moonlight Silver optimal zur Geltung kommt. Mit ihrer technischen Ausstattung, vom Professional Aroma Grinder über die spezielle Feinschaumdüse für einen exquisiten, viskosen Milchschaum bis zu den insgesamt 17 Spezialitäten auf Knopfdruck, bietet das Gerät alles, was das Herz begehrt – einschließlich eines einmaligen Bedienkomforts.

Mit der Platzierung des Spots auf prominenten Sendeplätzen will Jura ein breites Publikum erreichen. Die Kombination von Privatsender und öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten deckt weite Teile der deutschen Fernsehlandschaft ab und sichert damit ein besonders hohes Aufmerksamkeits- und Qualitätsniveau. Mit der Kampagne unterstützt der Hersteller seine Handelspartner.


Stefan Genth: „Der Teil-Lockdown hinterlässt tiefe Spuren. Die Kunden kommen nicht mehr in gewohnter Zahl in die Stadtzentren.“

Foto: HDE

Auch in der dritten Novemberwoche verliert der innerstädtische Einzelhandel im Vergleich zum Vorjahr knapp ein Drittel seines Umsatzes. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert deshalb von der Politik erneut die rasche Einbeziehung des Einzelhandels in die staatlichen Nothilfen.

Die Lage im innerstädtischen Einzelhandel bleibt weiter kritisch. So zeigte eine aktuelle HDE-Umfrage unter 580 Händlern, dass die Umsätze in der vergangenen Woche durchschnittlich um rund ein Drittel unter Vorjahr lagen, für den Bekleidungshandel sogar um 40 Prozent. „Der Teil-Lockdown hinterlässt tiefe Spuren. Die Kunden kommen nicht mehr in gewohnter Zahl in die Stadtzentren. Das ist insbesondere im für die Händler für gewöhnlich umsatzstarken Weihnachtsgeschäft für viele Unternehmen existenzbedrohend“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die aktuelle HDE-Trendumfrage macht deutlich, dass die Kundenzahl in den Innenstädten in der dritten Novemberwoche im Durchschnitt um rund 40 Prozent niedriger lag als im Vorjahreszeitraum.

„Wenn die Politik jetzt nicht zeitnah mit Hilfsprogrammen eingreift, dann überschreiten wir zeitnah den Kipppunkt, ab dem viele Händler nicht mehr zu retten sein werden. Dann wären auch viele Innenstädte unwiederbringlich verloren“, so Genth weiter. Die staatlichen Novemberhilfen müssten auch für den Einzelhandel geöffnet werden. Zudem sollte die Bundesregierung die Kriterien bei den Überbrückungshilfen so anpassen, dass auch Händler mit ihren traditionell geringen Margen davon profitieren können. Bisher sind hier die Vorgaben für den notwendigen Umsatzverlust zu hoch angesetzt. „Einzelhändler geraten oft schon bei Umsatzeinbußen von 20 Prozent in Existenznot“, so Genth. „Die Politik darf die Einzelhändler, die enorm unter den Auswirkungen des Teil-Lockdowns leiden, nicht im Stich lassen. Es geht an dieser Stelle auch um die Zukunft unserer Stadtzentren.“


Das Logo der neuen Sauerländer Hausmesse

Grafik: Brands @ Home

 

Nachdem sich die „Sauerländer Lichtwoche“ als eine bedeutende Messe für den Lichthandel etabliert hat, veranstalten Sauerländer Konsumgütermarken nun mit der „Brands @ Home“ eine weitere gemeinsame Hausmessen-Reihe nach genau diesem Konzept.

Wie kaum ein anderes Ereignis der letzten Jahrzehnte hat das Pandemie-Geschehen das ganz persönliche wie auch das gemeinsame unternehmerische Handeln beeinflusst. Es ist völlig unklar, inwieweit „normale“ Geschäftsbeziehungen, und dazu zählen auch die Besuche von Fachmessen, im Jahr 2021 wieder werden stattfinden können. Daher gehen elf Konsumgütermarken mit Sitz im Sauerland etwas völlig Neues an: Vom 19. bis 23. Februar 2021, jeweils in der Zeit von 09.00 bis 18.00 Uhr, präsentieren die Unternehmen in ihren jeweiligen Showrooms im Sauerland alle wichtigen Frühjahrsneuheiten – live und zum Anfassen. So entsteht für die Gäste ein echter Markenplatz Sauerland, auf dem hochwertige und trendige Markenanbieter besucht werden können, die sich fast Tür an Tür präsentieren. Mit dabei sind die Anbieter der Marken APS, Berndes, Blomus, Caso, Cloer, Gefu, Graef, Mepal, Schulte-Ufer, Wesco und Westmark. Jeder dieser Teilnehmer wird eigenen Angaben zufolge die verantwortungsvolle Umsetzung und Anwendung sicherer Hygienekonzepte gewährleisten.

Die Inhaber der beteiligten Markenunternehmen sind sich einig: „Mit dem neuen Veranstaltungsformat wollen wir als starke Marken hier im Sauerland ein ebenso starkes Zeichen für die Branche setzen. Der persönliche Kontakt und die Gespräche sind enorm wichtig, das kann man nicht vollständig digital substituieren. Händler und Hersteller erwarten das gleichermaßen. Uns allen war klar, dass wir gemeinsam eine passende Lösung finden können: Mit „Brands @ Home“ werden wir unsere jeweiligen Produkte vor Ort erlebbar machen und die Möglichkeit bieten, trotz erschwerter Bedingungen in Kontakt zu bleiben sowie neue Trends live anzusehen und für das Sortiment auszuwählen.“

Weitere konkrete Informationen sowie direkte Einladungen werden folgen, so die Veranstalter. Der Termin könne jedoch bereits von allen Interessierten reserviert werden.


Die Umsätze mit GPK/Haushaltswaren werden im Jahr 2020 voraussichtlich um fünf Prozent einbrechen. Einziger Gewinner auf Vertriebsseite ist der Onlinehandel, der um etwa 25 Prozent auf ca. 1,4 Mrd. Euro zulegen wird.

Grafik: marketmedia24

Während für manche Wirtschaftszweige der Corona bedingte Konjunktureinbruch zum Teil sogar existenzbedrohend ausfallen wird, sind die Konsequenzen für die GPK- und Haushaltswaren-Branche nicht ausschließlich negativ. Zahlen und Fakten zu möglichen künftigen Entwicklungen liefert die neue Auflage der Studie Branchen-Report GPK/Haushaltswaren 2028.

Schon seit 2017 wurde aufgrund rückläufiger Umsätze von einer Krise gesprochen. Doch mit der Pandemie hat ein Rückzug ins Private eingesetzt, der die Themen rund um Cooking, Dining und Decorating wieder ins Blickfeld der Verbraucher rückt. „Viele von uns haben in den vergangenen Monaten so viel Zeit in der Küche verbracht wie selten zuvor. Und das zeigen auch die Verkaufszahlen im Handel, denn die Nachfrage nach Zubehör fürs Kochen und Backen ist deutlich gestiegen“, unterstreicht Nicolette Naumann, Bereichsleiterin Ambiente, Messe Frankfurt GmbH.

Angesichts der Corona-Pandemie sind Vorhersagen über die zukünftige Entwicklung des GPK-/Haushaltswaren-Marktes jedoch schwierig geworden. Gängige und gelernte Vorhersagemodelle greifen nicht mehr, Planungen erfolgen mit großer Vorsicht, denn die Vorausschau auf die längerfristigen Marktentwicklungen beginnt mit einem Rückblick auf die Vergangenheit. Doch spielt die Vergangenheit für die Zukunft dieser Branche überhaupt noch eine Rolle? Der neue „Branchen-REPORT GPK/Haushaltswaren 2028“ kann aufgrund der vielen unbekannten Einflussfaktoren zwar keine eindeutige Antwort auf die Frage geben. Die Studie liefert aber drei tragfähige, auf möglichen Entwicklungen des Wirtschaftswachstums beruhende Szenarien bis zum Jahr 2028. Im optimalen Fall erwartet das Marktforscherteam von Marketmedia24 einen raschen Aufschwung, bei dem die Umsätze schon 2021 wie im Folgejahr der Finanzkrise 2010 um vier Prozent zulegen werden. Sollte die Stagnation des Marktes hingegen länger anhalten, beginnt die Erholung frühestens ab 2023 und dann in kleinen Schritten.

Für die Mehrheit der Vertriebswege geben sich die Szenarien wenig optimistisch. Denn weder der Fachhandel als die Nummer eins am Markt noch die meisten anderen stationären Kollegen werden es bis 2028 schaffen, das Umsatzniveau des Vorkrisenjahres 2019 wieder zu erreichen. Lediglich dem stationären Möbelhandel könnte dies gelingen. Gewinner aber wird der Online-Handel sein, der 2028 gut 21 Prozent aller Dining-, Cooking- und Decorating-Käufe realisieren dürfte.

Die neue Auflage der Studie Branchen-Report GPK/Haushaltswaren 2028 liefert belastbare Fakten und Zahlen für alle Warengruppen sowie für alle relevanten Vertriebskanäle. Die Studie zeigt einen fundierten Ausblick auf die Branchenentwicklung bis zum Jahr 2028 und ist damit eine wichtige Orientierungshilfe für alle Marktakteure.

Der „Branchen-Report GPK/Haushaltswaren 2028“ ist zum Preis von 850,00 Euro zzgl. MwSt. zu beziehen unter https://www.marketmedia24.de/shop/studie/GPK_Haushaltswaren.

 


Henner Rinsche: „Im dritten Quartal konnten wir an die positive Geschäftsentwicklung anknüpfen.“

 

Foto: Leifheit

Die Leifheit AG, Markenanbieter von Haushaltsartikeln, hat im dritten Quartal 2020 und damit in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2020 eine deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung verzeichnet. Das Unternehmen profitierte von einem Coronavirus-bedingt veränderten Verbraucherverhalten.

Der Umsatz des Leifheit-Konzerns erhöhte sich in den ersten drei Quartalen gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert um 13,9 Prozent auf 201,9 Mio. Euro. Gleichzeitig verbesserte das Unternehmen eigenen Angaben zufolge die Bruttomarge um 1,9 Prozentpunkte auf 44,7 Prozent, was in Kombination mit einem strikten Kostenmanagement zu dem überproportionalen Ergebniswachstum geführt habe. So erzielte der Leifheit-Konzern in den ersten neun Monaten 2020 ein Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) von 15,4 Mio. Euro. Dieses hat sich gegenüber dem Vorjahreswert somit mehr als verdoppelt (Vorjahr: 7,1 Mio. Euro).

Henner Rinsche, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG, kommentiert: „Im dritten Quartal konnten wir auf Basis unserer Wachstumsstrategie an die positive Geschäftsentwicklung anknüpfen. Insbesondere in Deutschland haben wir wieder verstärkt in TV- und Printwerbung investiert. Im deutschen Markt ist uns damit die Trendwende gelungen und wir konnten dort in den ersten neun Monaten ein positives Wachstum von 8,2 Prozent verzeichnen. Insgesamt haben in Deutschland sowie auch in anderen europäischen Märkten die im TV beworbenen Produkte überdurchschnittlich zum Umsatz beigetragen."

Im Heimatmarkt Deutschland erzielte der Leifheit-Konzern in den ersten neun Monaten 2020 einen Umsatz in Höhe von 81,5 Mio. Euro. Über alle Länder hinweg gesehen erzielte der Leifheit-Konzern im umsatzstärksten Segment Household, in dem Produkte der Marke Leifheit vertrieben werden, ein deutliches Umsatzwachstum von 14,5 Prozent auf 161,3 Mio. Euro. Zum starken Wachstum im Segment Household steuerten insbesondere die Kategorien Reinigen mit einem Plus von 20,1 Prozent und Küche mit einem Wachstum von 30,4 Prozent bei. Auch die umsatzstärkste Kategorie Wäschepflege hat sich mit einem Wachstum von 6,4 Prozent im Berichtszeitraum positiv entwickelt. Im bedeutend kleineren Segment Wellbeing mit der Marke Soehnle erzielte der Konzern ein signifikantes Umsatzwachstum von 32,6 Prozent auf 18,5 Mio. Euro. Leifheit profitierte eigenen Angaben zufolge auch von einem Coronavirus-bedingt veränderten Verbraucherverhalten.


Logo: HZ

Am 27. und 30. November stehen wieder Black Friday und Cyber Monday vor der Tür. Auch aus dem deutschen Handelsgeschehen sind die beiden Tage inzwischen nicht mehr wegzudenken: Nach Angaben des HDE wachsen die Umsätze jährlich zweistellig auf mittlerweile über drei Mrd. Euro.

Das Beratungsunternehmen Dr. Wieselhuber & Partner (W&P) rechnet damit, dass sich dieser Trend auch 2020 fortsetzt und geht von einem deutlichen Wachstum von mindestens 20 Prozent aus. „In Deutschland spielten sich beide „Rabatt-Tage“ schon in den vergangenen Jahren überwiegend online ab. Bedingt durch Corona mit „Social Distancing“ und beschränkten Kundenzahlen auf der Fläche, wird sich dieser Trend in 2020 noch deutlich verstärken. Online-Marktplätze und Pure-Player werden ihre Umsätze über alle Handelssegmente hinweg weiter steigern“, so W&P Geschäftsführer Dr. Johannes B. Berentzen. Der stationäre Handel werde dem Treiben noch weniger entgegensetzen können als in den Jahren zuvor, ergänzt W&P Geschäftsführerkollege Philipp P. Prechtl. „Viele bisherige „Online-Verweigerer“ haben in Zeiten der Lockdowns zum ersten Mal Erfahrungen mit dem Shopping im Netz gemacht und werden bei positiver Erfahrung ihr Einkaufsverhalten nachhaltig ändern“, so Prechtl.

Tiefstpreise sind an diesen Tagen allemal zu erwarten, besonders auch in dem Segment Elektronikartikel. Für Verbraucher bringen Black Friday und Cyber Monday in diesem Jahr voraussichtlich noch „heißere“ Preise mit sich als in den vergangenen. Für den Handel – online und stationär gleichermaßen – heißt das im Klartext: Entweder mitspielen und Umsätze und Bestände senken, oder die Marge schonen.


Logo: Messe Berlin

Euronics und Expert werden ihre Kooperationsmesse KOOP 2021 gemeinsam virtuell durchführen. Im April 2019 hatten die beiden Verbundgruppen angekündigt, ab 2021 ihre Frühjahrsmessen zusammenzulegen. Unter dem Motto „Das Beste aus allen Welten“ findet die KOOP nun vom 20. Februar bis 5. März 2021 in Zusammenarbeit mit der Messe Berlin als virtuelles Format statt.

Ursprünglich war die KOOP als Präsenzmesse in Berlin geplant. Aufgrund der aktuellen Situation haben sich Euronics, Expert und die Messe Berlin dafür entschieden, ein virtuelles Konzept umzusetzen. Die Kooperationspartner kommen damit ihrer sozialen, gesellschaftlichen und unternehmerischen Verantwortung nach und stellen die Gesundheit ihrer Mitarbeiter und Partner in den Vordergrund.

Auf der virtuellen Kooperationsmesse werden die beiden Verbundgruppen ihre Jahresauftaktveranstaltungen und den kooperationseigenen Messeauftritt weiterhin eigenverantwortlich umsetzen. Für die Industrie- und Dienstleistungspartner, die sowohl bei Euronics als auch bei Expert ausstellen, wird es eine gemeinsame virtuelle „Messehalle“ geben. Die Gesellschafter beider Kooperationen haben dort jeweils im Wechsel die Möglichkeit, die virtuellen Auftritte der Aussteller zu besuchen.

Das KOOP-Motto „Das Beste aus allen Welten“ steht für die Expertise der drei Partner. Sowohl Euronics, Expert als auch die Messe Berlin konnten bereits Erfahrungen mit virtuellen Veranstaltungen sammeln und lassen diese nun gebündelt in die Planung der KOOP 2021 einfließen.


Der digitale Marktplatz Nextrade verlängert die Messe und ermöglicht Bestellungen zu jeder Tages- und Nachtzeit an 365 Tagen im Jahr.

 

Foto: Messe Frankfurt

Als erster digitaler B2B-Marktplatz im Home- und Living-Business feiert Nextrade einjähriges Order-Jubiläum. Seit November 2019 ist die Plattform für Händler im Live-Betrieb. Für Händler gibt es einen Danke-Bonus und wöchentliche Trendwelten.

Anlässlich des einjährigen Order-Jubiläums startet Nextrade ab Mitte November eine einmonatige Weihnachtsaktion: Weltweit können sich 200 Händler über eine Gutschrift von 100 Euro freuen. Die Aktion gilt für die ersten 200 Bestellungen, die jeweils ein Ordervolumen von mindestens 500 Euro umfassen. „Pünktlich zur Vorweihnachtszeit wollen wir unseren Händlern gerade unter diesen erschwerten Bedingungen damit die Möglichkeit geben, kostengünstig ihr Weihnachtsgeschäft anzukurbeln und ihr Sortiment aus einer Vielzahl internationaler Topmarken zusammenzustellen,“ so Nicolaus Gedat, Geschäftsführer nmedia.

2020 war ein Jahr mit zahlreichen Meilensteinen für Nextrade – angefangen beim rasanten Wachstum an Teilnehmern binnen weniger Wochen, der erfolgreichen Internationalisierung des Portfolios in zahlreichen Märkten bis hin zum Website-Relaunch samt verbesserter Usability und Dropshipping-Funktion. „Damit hat der B2B-Marktplatz in einem herausfordernden Jahr seine Feuertaufe bestanden. Jetzt ist es Zeit, sich bei den Händlern zu bedanken – für ihre Neugier, ihre Unterstützung und nicht zuletzt für ihre Bereitschaft, die Lernkurve der Plattform mitzugestalten und auch selbst etwas Neues auszuprobieren“, so Philipp Ferger, Geschäftsführer von nmedia sowie Bereichsleiter Tendence und Nordstil. Die Aktion gilt vom 15.11. bis 15.12.2020 und ist auf maximal 200 Händler beschränkt.

Wöchentliche Trendwelten

Ein weiteres Zusatzangebot für Händler ist ab November die wöchentlich neu kuratierte Zusammenstellung von Produkten unterschiedlicher Nextrade-Lieferanten in Form von Trendwelten. Ob warme und erdige Farbtöne aus der Natur als übergreifendes Thema oder eine ganz besondere Auswahl zur Weihnachtszeit – mit den Trendwelten erhalten Händler auf Nextrade jede Woche neue Ideen für die Gestaltung ihres Portfolios. Mit einem Klick auf die einzelnen Bestandteile der Trendwelt gelangen Händler direkt zum Ausstellershop, der die selektierten Produkte anbietet.


Das Familienunternehmen Graef wird mittlerweile in vierter Generation geführt.

Foto: Graef

Kurz vor dem Weihnachtsgeschäft verstärkt das Familienunternehmen Graef seine Vertriebsmannschaft und holt mit Lars Müller und Emin Sinanovic zwei erfahrene Sales-Profis an Bord.

Müller, der vom italienischen Kaffeehersteller illycaffè wechselt, treibt seit dem 1. Oktober als neuer Key-Account-Manager die strategische Marktdurchdringung voran. Über 20 Jahre Vertriebserfahrung stehen ihm dabei zur Seite. Emin Sinanovic unterstützt das Team der Handelsvertretung Philbert und koordiniert künftig die Gebiete Hessen, Rheinland und Saarland. 17 Jahre Know-how im aktiven Vertrieb von Elektrogeräten – vor allem im europäischen Ausland – machen auch ihn zur Topbesetzung.

Netzwerker und Macher

LG, Philips, Electrolux, Tefal oder Gorenje – die Liste der von Emin Sinanovic betreuten Kunden ist lang. Vor seinem Wechsel zum Deutschlandsitz von Gorenje war Sinanovic vor allem in Sarajevo, der Hauptstadt Bosnien-Herzegowinas, tätig. Seine Kontakte, auch in verwandte Branchen, erweitern seit Oktober das weit gespannte Netzwerk von Thomas Philbert, dessen Handelsvertretung, genau wie Graef, ein Familienunternehmen ist und mit namhaften Kunden und erstklassigen Beziehungen zum Fachhandel bereits in die nächste Generation startet. Ralf Heinitz, Vertriebsleiter Deutschland bei Graef, freut sich über den kompetenten Zuwachs: „Mit Lars Müller und Emin Sinanovic spielen echte Sales-Macher im Team Graef, von deren langjähriger Erfahrung wir nur profitieren können.“

Auch Johanna Graef, die den gesamten Vertrieb beim Familienunternehmen aus dem Sauerland koordiniert, betont: „Wir sind sehr gut durch dieses schwierige Jahr, das gleichzeitig auch unser 100. Jubiläumsjahr ist, gekommen und blicken hoffnungsvoll auf 2021. Mit Lars Müller, Emin Sinanovic und Kolleginnen und Kollegen aus dem Vertrieb sind wir bestens gerüstet für das wichtige Jahresendgeschäft und das neue Jahr!“


Grafik: GfK

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat die Ergebnisse ihrer aktuellen Konsumklimastudie veröffentlicht. Demnach schwindet der Optimismus der deutschen Verbraucher im Oktober spürbar. Das Corona-Virus spielt da eine bedeutende Rolle.

„Die rasant steigenden Infektionszahlen führen zu Verschärfungen Pandemie-bedingter Einschränkungen. Zudem steigt die Furcht vor einem weiteren Lockdown, sollte das Infektionsgeschehen in den kommenden Wintermonaten außer Kontrolle geraten“ erklärt Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte. „Die zum Teil kräftige Erholung der Stimmung vom Frühsommer dieses Jahres ist damit zum Stillstand gekommen und lässt das Konsumklima wieder abrutschen. Dazu hat auch eine im Oktober steigende Sparneigung mit beigetragen.“

Das spiegeln auch Ergebnisse aus einer aktuellen GfK-Umfrage wider. Demnach geht rund drei Viertel der Verbraucher in Deutschland (74 Prozent) davon aus, dass Covid-19 eine große bzw. sehr große Bedrohung darstellt. 17 Prozent sehen dies etwas gelassener und sechs Prozent fühlen sich überhaupt nicht bedroht. Geht es um die persönliche Zukunft – die potenziellen wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise im Hinterkopf behaltend – so macht sich die Hälfte (51 Prozent) große bzw. sehr große Sorgen. Etwa 34 Prozent geben an, sich eher weniger Gedanken zu machen und 11 Prozent sorgen sich gar nicht. Interessant an diesen Ergebnissen ist, dass sie seit Beginn der wöchentlichen Messung im April 2020 noch nie so hoch bzw. negativ wie aktuell ausgefallen sind. Ob sich das Konsumklima in den kommenden Monaten wieder stabilisieren kann wird vor allem vom weiteren Verlauf des Infektionsgeschehens abhängen.

Konjunkturaussichten gehen zurück

Die Konjunkturerwartung der Bundesbürger ist im Oktober der größte Verlierer unter den Stimmungsindikatoren. Nach fünf Anstiegen in Folge verliert die Konjunkturstimmung nun siebzehn Punkte und sinkt damit auf 7,1 Punkte. Die positive Nachricht ist, dass im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres immer noch ein Plus von knapp 21 Zählern zu Buche steht.

Schwindender Konjunkturoptimismus lässt auch die Einkommensaussichten der Verbraucher im Oktober nicht unbeeindruckt. Der Indikator Einkommenserwartung verliert 6,3 Zähler und sinkt auf 9,8 Punkte. Zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres fehlen damit gut 29 Punkte.

Im Sog sinkender Einkommensaussichten muss auch die Anschaffungsneigung Einbußen hinnehmen. Mit einem Minus von 1,4 Punkten sind die Verluste allerdings wesentlich geringer. Aktuell weist der Indikator mit 37,0 Zählern nach wie vor ein sehr zufriedenstellendes Niveau auf. Im Vergleich zum Vorjahr fehlen derzeit knapp 15 Punkte.

Nachdem die GfK diese drei Stimmungsindikatoren zusammengefasst hat, wird GfK für November 2020 ein Wert von -3,1 Punkten und damit 1,7 Punkte weniger als im Oktober dieses Jahres prognostiziert.


„Wir hätten nie gedacht, dass Herr Lafer dann wirklich vor unserer Tür stehen würde“, freut sich Susanne K. aus Flörsheim.

 

Foto: Graef

Das Engagement von Johann Lafer ist Teil der Kampagne zur 100-Jahr-Feier des Herstellers Graef. Der Fernsehkoch bringt überraschten Onlinekunden ihren bestellten Allesschneider nach Hause und gibt zudem hilfreiche Tipps für Ernährung im Homeoffice.

Bereits im Frühjahr hatte TV-Koch Johann Lafer für den Hersteller Graef an der Aktion zum 100. Geburtstag seinen Einsatz gezeigt. Unter dem Motto „Lafer liefert“ geht es nun also in die zweite Runde. Lafer hat zwei glücklichen Familien im Rhein-Main-Gebiet ihren neuen Allesschneider des sauerländischen Haushaltsgeräteherstellers Graef überbracht. Wer eben diesen bis Mitte Oktober im Onlineshop des Familienunternehmens bestellt hat, hatte die Möglichkeit, sich für den persönlichen Lafer-Lieferdienst einzutragen. Unter zahlreichen hoffnungsvollen Bewerbungen hat das Zufallsprinzip entschieden und drei Familien „ausgewählt“: Zwei davon konnten nicht nur ihren neuen Allesschneider in Empfang nehmen, sondern bekamen auch noch eine persönliche Kocheinlage und praktische Tipps für das Homeoffice on top. „Lafer liefert“ ist eine der besonderen Aktionen, die sich Graef im Jahr seines 100. Geburtstags für seine treue Kundschaft ausgedacht hat.


Foto: Mepal

PoS- und Online-Maßnahmen lenken zusammen mit Markenbotschaftern viel Aufmerksamkeit auf die neuen Thermo-Lunchpots, Thermobecher und Thermoflaschen von Mepal.

In der Zeit von KW 42 (12. Oktober 2020) bis einschließlich KW 48 (27. November 2020) lenkt das niederländische Unternehmen Mepal in einer groß angelegten Kampagne die Aufmerksamkeit auf die neue Thermo-Range. Neben PoS-Materialien für Handelspartner, E-Mail-Marketing und Social Post-Aktivitäten auf den einzelnen Online-Kanälen setzt Mepal vor allem auch auf Markenbotschafter. Ziel der Kampagne ist es, die Endkunden über die Thermobecher, die Thermoflaschen und den Thermo-Lunchpot zu informieren, das Interesse und die Bekanntheit dafür zu steigern und die Abverkäufe zu unterstützen. Die Aktivitäten zur Thermo-Kampagne münden in der Black Friday Woche.

Im Vorfeld informierte Mepal bereits seine Handelspartner und unterstützt sie während der Kampagne aktiv mit verschiedenen PoS-Maßnahmen. Für den Handel stehen unter anderem Factsheets, Flyer und weitere PoS-Materialien wie zum Beispiel Thekendisplays zur Verfügung. In KW 44/45 erfolgt die direkte Ansprache der Zielgruppen mit ersten Informationen über die Mepal Thermo-Range. Für die Ansprache nutzt Mepal digitale Maßnahmen wie E-Mail-Marketing und Social Media-Beiträge, auch in Form von Bewegtbild. Um die Interaktion mit den Kunden zu steigern und die Attraktivität der Marke zu erhöhen, wird u.a. auch ein Gewinnspiel durchgeführt. Nach vierwöchiger Ausspielung aller Aktivitäten münden die Werbemaßnahmen in KW48 zur Black Friday-Woche und werden mit weiteren Aktionen unterstützt.

Um sich stärker als Marke zu positionieren, setzt Mepal ab sofort auch auf die enge und dauerhafte Zusammenarbeit mit ausgesuchten Markenbotschaftern. Unter dem Kampagnennamen „Herzwärmer“ erfolgen auch für die aktuelle Thermo-Kampagne Kooperationen auf Instagram. Influencer aus den Bereichen Food, Family und Interior werben mit den Thermo-Produkten von Mepal und stellen sie in Funktionalität und Design ihrer Community vor. Alle Markenbotschafter promoten individuell die Thermoflaschen, Thermobecher und den Thermo-Lunchpot bei einem Ausflug in die Natur, auf dem Spielplatz oder im Tierpark. Um die Kooperation abzurunden, stellt Mepal seine Markenbotschafter nun auch auf der eigenen Website mit einem Steckbrief vor.


Der Hauptsitz der Villeroy & Boch AG

Foto: Villeroy & Boch

Der Vorstand der Villeroy & Boch AG hat angesichts der Erholung des Geschäfts in den Sommermonaten die Prognose für das Geschäftsjahr 2020 deutlich angehoben.

Er erwartet nunmehr ein operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von 30 bis 35 Millionen Euro. Bisher kommuniziertes Ziel war, die durch die Covid-19-Pandemie bedingten Verluste des 1. Halbjahrs im 2. Halbjahr zu kompensieren und ein positives operatives Ergebnis zu erzielen. Durch ein stringentes Kostenmanagement seit Beginn der Covid-19-Pandemie sowie eine deutlich verbesserte Umsatzentwicklung im 3. Quartal, die sogar über Vorjahr lag, konnte dieses Ziel früher als geplant realisiert werden.

Der Vorstand erwartet, dass sich der positive Umsatztrend im traditionell starken 4. Quartal fortsetzt und das Geschäftsjahr mit einem Gesamtumsatz von maximal 6% unter Vorjahr abgeschlossen werden kann. Die neue Prognose steht unter der Annahme, dass es zu keinen weiteren signifikanten Maßnahmen der Staaten zur Eindämmung der Pandemie und damit verbundenen negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft kommt.

Vor dem Hintergrund der erfreulichen Geschäftsentwicklung im 3. Quartal 2020 sowie der weiterhin hohen Netto-Liquidität haben Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, der ordentlichen Hauptversammlung am 30. Oktober 2020 für das Geschäftsjahr 2019 eine Gesamtdividende von 0,55 Euro je Vorzugs-Stückaktie sowie 0,50 Euro je Stamm-Stückaktie abzüglich der bereits gezahlten Abschlagszahlung auf den Bilanzgewinn in Höhe von 0,20 Euro je Vorzugs-Stückaktie sowie 0,15 Euro je Stamm-Stückaktie vorzuschlagen, d.h. eine weitere Dividendenzahlung von 0,35 Euro je Aktie.

Der Zwischenbericht zum 3. Quartal 2020 wird planmäßig am 20. Oktober 2020 veröffentlicht und detaillierte Informationen zur Geschäftsentwicklung in beiden Unternehmensbereichen enthalten.


Logo: GfK

Nach einem deutlichen Dämpfer im Vormonat zeigt sich das Konsumklima im September nahezu unverändert. Die einzelnen Stimmungsindikatoren verzeichnen eine uneinheitliche Entwicklung.

Konjunktur- und Einkommenserwartung legen zu, während die Anschaffungsneigung Einbußen hinnehmen muss. GfK prognostiziert für Oktober 2020 einen Wert von -1,6 Punkten und damit 0,1 Punkte mehr als im September dieses Jahres (revidiert -1,7 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für September 2020. „Trotz steigender Infektionszahlen und der zunehmenden Furcht vor Verschärfungen Pandemie-bedingter Einschränkungen, stabilisiert sich das Konsumklima. Offenbar sind die umfangreichen Konjunkturpakete für Unternehmen und Verbraucher geeignete Maßnahmen, um Deutschland aus der schwersten Rezession der Nachkriegszeit zu helfen“ erklärt Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte. „Der weitere Verlauf des Infektionsgeschehens in Deutschland sowie die Arbeitsmarktlage werden darüber entscheiden, ob der Dämpfer im Vormonat eine Eintagsfliege bleibt und die Konsumstimmung ihre Erholung in den kommenden Monaten wieder aufnehmen kann.“

Einkommenserwartung

Einen wesentlichen Beitrag zur stabilen Entwicklung des Konsumklimas leistet momentan die Einkommenserwartung der Verbraucher. Hier sind die Signale durchaus positiv. Der Indikator gewinnt 3,3 Punkte hinzu und klettert damit auf 16,1 Punkte. Die Bundesanstalt für Arbeit meldet für August gegenüber dem Vormonat keinen Corona-bedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit. Wenn man den saisonüblichen Anstieg der Erwerbslosenzahlen aufgrund der Sommerpause unberücksichtigt lässt, ist die Zahl der Arbeitslosen sogar leicht gesunken. Zudem ging zuletzt die Zahl der Kurzarbeiter, die zeitweise bei über 5 Millionen Personen lag, spürbar zurück. All dies trägt sicherlich zur stabilen Entwicklung der Einkommenserwartung der privaten Haushalte bei.

Anschaffungsneigung

Im Gegensatz zu den Einkommenserwartungen legt die Anschaffungsneigung nach vier Anstiegen in Folge eine Verschnaufpause ein. Der Indikator verliert 5,3 Zähler und weist nun 38,4 Punkte auf. Trotz der Verluste ist das Niveau der Konsumneigung angesichts der Lage als überaus zufriedenstellend zu bezeichnen.

Konjunkturerwartungen

Die Verbraucher sehen die deutsche Wirtschaft nach dem heftigen Corona-bedingten Einbruch im Frühjahr dieses Jahres klar auf Erholungskurs. Die Konjunkturerwartungen legen zum fünften Mal in Folge zu. Der Anstieg ist mit 12,4 Zählern in diesem Monat deutlich. Aktuell weist der Indikator 24,1 Punkte auf. Dies ist gegenüber September 2019 ein Plus von gut 33 Punkten und der höchste Wert seit genau zwei Jahren. Im September 2018 wurden 24,6 Punkte gemessen.


Wolfgang Marzin: „Die Messe Frankfurt wird konsequent dabei bleiben, im engen Schulterschluss mit den Kunden die Interessen der ausstellenden Industrien in den Mittelpunkt der Entscheidungen zu stellen.“

Foto: Messe Frankfurt

Der aktuelle Pandemieverlauf führt dazu, dass die Messe Frankfurt im Jahr 2021 bis einschließlich März keine eigenen physischen Messen am Standort Frankfurt veranstalten wird. Das Unternehmen ordnet daher den Messekalender neu. Auch die Ambiente ist betroffen.

„Während in China seit Krisenbeginn bereits wieder 13 große Messen des Unternehmens an verschiedenen Standorten stattfinden konnten, sind solche Vorhaben in Deutschland aktuell nicht realisierbar“, teilt die Messe Frankfurt mit. Im Hinblick auf Covid-19 gehören zwar Messehallen zu den sichersten überdachten Gebäuden, in denen sich Menschen aufhalten können, ohne einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt zu sein. Es kann in hoher Frequenz Frischluft zugeführt werden, und in Verbindung mit den vielfältigen Einzelmaßnahmen im Hygienekonzept wären geschäftliche Begegnungen auf dem Frankfurter Messegelände möglich. Doch vor dem Hintergrund der erneuten Verschärfung behördlicher und vor allem auch firmeninterner Reiserestriktionen führt der aktuelle Pandemieverlauf leider zu einer zunehmenden Verunsicherung seitens der Messekunden.

Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, sagt: „Wichtig für unsere Kunden ist unsere frühzeitige Entscheidung, denn jetzt müssten die Investitionen für die Messebeteiligungen ausgelöst werden. Die Messe Frankfurt wird konsequent dabei bleiben, im engen Schulterschluss mit den Kunden die Interessen der ausstellenden Industrien in den Mittelpunkt der Entscheidungen zu stellen.“

Auf die verschärften Reiserestriktionen reagiert die Messe Frankfurt daher mit einer Neuplanung des Messefrühjahres 2021 in Frankfurt. Die Heimtextil 2021 wird vom Januar auf den 4. bis 7. Mai 2021 verlegt und findet dann parallel zur Techtextil und Texprocess 2021 in Frankfurt statt. Die Ambiente findet zusammen mit Christmasworld und Paperworld als gemeinsame Veranstaltung unter dem Namen „International Consumer Goods Show – Special Edition“ einmalig vom 17. bis 20. April 2021 in Frankfurt am Main statt. Die Präsenzveranstaltung wird durch gezielte digitale Angebote der Consumer Goods Digital Days ergänzt. Hier werden auch die rein digitalen Angebote der Creativeworld zu finden sein, die 2021 als physischer Treffpunkt einmalig aussetzt. Aufgrund der Zusammenlegung, des neuen Termins und des hybriden Charakters der Veranstaltung ergeben sich unter den aktuell vorherrschenden Pandemie-Bedingungen neue geschäftsfördernde Synergie-Effekte für die gesamte Branche.

Als erster digitaler B2B-Marktplatz für Home & Living führt die Plattform Nextrade Angebot und Nachfrage der gesamten Branche zusammen – und schafft damit einen großen Mehrwert für beide Seiten. Seit 2019 nutzen Kunden der Ambiente, Tendence und Nordstil das Portal mit Services rund um Order- und Datenmanagement. 2021 steht das Portal erstmalig auch Kunden der Heimtextil, Christmasworld, Creativeworld zur Verfügung, um die physische Messeteilnahme zu verlängern und ganzjährige Orders zu ermöglichen: www.nextrade.market


Die Unterstützung der Fachhändler ist für Thomas Rahenkamp und Anja Peucker eine Herzensangelegenheit.

 

Foto: EK/servicegroup

Die eigenen Stärken überzeugend an den Endverbraucher zu kommunizieren, bleibt für den Fachhändler eine große Herausforderung. Unterstützung gibt es jetzt von der EK/servicegroup, die eine neue Fachhandelskampagne entwickelt hat, die im Rahmen der EK LIVE Herbstmesse vom 16. bis 18. September in Bielefeld erstmals vorgestellt wird.

Allzu viel verraten möchte Thomas Rahenkamp, Leiter Vertrieb und Marketing für die Bereiche Kaufhaus, Mehrbranche und Fachhandel im Geschäftsfeld EK Home, vor der diesjährigen Herbstmesse noch nicht. Schließlich soll der Vorhang zur neuen Fachhandelskampagne erst auf der EK LIVE gelüftet werden. Aber einen kleinen Vorgeschmack möchte er dann doch geben und deutet an, weshalb sich der Besuch der bevorstehenden EK LIVE Herbstmesse speziell für Fachhändler ganz besonders lohnt. „Gerade bei unseren individuell profilierten Fachhändlern, die unter ihrem eigenen Namen antreten, ist es wichtig, diese zukünftig als Verbund in umfänglichen Maße mit gemeinschaftlichen Marketingaktivitäten zu unterstützen“, erläutert Thomas Rahenkamp.

Die Basis für dieses Vorhaben ist eine breit angelegte Marketingkampagne, die online und offline die Stärken des Fachhandels in den Fokus stellt und dabei den einzelnen Händler vor Ort mit einbindet. Getragen wird der Ansatz von einer Botschaft, die sich gleichermaßen an Kopf und Herz richtet. „Besonders stolz sind wir darauf, dass es uns gelungen ist, eine kommunikative Klammer zu finden, mit der sich jeder Fachhändler identifizieren kann, ganz gleich, in welcher Branche er unterwegs ist“, ergänzt Anja Peucker, Marketing-Koordinatorin im Geschäftsfeld EK Home.

Befürchtungen seitens der Händler, die neue Kampagne, könnte unter Umständen optisch nicht mit dem eigenen Werbeauftritt harmonieren, möchten die beiden Marketingexperten schon im Vorfeld ausräumen. „Auch daran haben wir gedacht,“ verkünden Rahenkamp und Peucker unisono und ergänzen: „Unsere Geheimniskrämerei im Vorfeld hat natürlich einen guten Grund: Wir möchten unseren Händlern den Ansatz gern persönlich vorstellen und mit ihnen diskutieren. Denn schließlich bilden sie das Herzstück der neuen Kampagne.“


Grafik: Euronics

Der neue Euronics Podcast „Nah + Da!“ ist ab sofort auf vielen Streaming-Portalen verfügbar. In jeder Folge ist ein Händler aus einer anderen Stadt zu Gast – vom Land bis zur Großstadt und von Nord bis Süd. Im Gespräch stellen die Euronics Mitglieder ihre Fachgeschäfte, Praxisbeispiele, spezielle Services sowie Besonderheiten ihrer Region vor. Das Talk-Format zeigt dadurch die Vielfalt der mehr als 1.300 selbstständigen Händler, die zur Verbundgruppe gehören.

„Unser neuer Podcast ist ein schönes Beispiel dafür, was uns bei Euronics besonders wichtig ist: Regionale Verbundenheit, Kundennähe und beste Services. Mit interessanten Anekdoten aus dem Alltag eines Fachgeschäfts bieten unsere Händler einen authentischen Blick hinter die Kulissen. Aber auch aktuelle CE-Trends und lokale Besonderheiten kommen im Podcast nicht zu kurz. Gerade diese Themen zeigen, dass wir sowohl fachlich als auch regional jederzeit für unsere Kunden zur Verfügung stehen – nah und da eben“, erklärt Jochen Mauch, Chief Digital Officer der Euronics Deutschland eG, den Hintergrund des neuen Podcasts.

In den ersten vier Podcast-Ausgaben, die bisher erschienen sind, zeigt sich die große regionale Bandbreite an Euronics Mitgliedern, die zu Wort kommen. Während in der ersten Episode der Euronics Lux-Markt aus Köthen vorgestellt wurde, sind in Nummer 2, 3 und 4 Händler aus Neubrandenburg, Frankfurt am Main und Zittau zu Gast.

Neben den verschiedenen Ladenkonzepten und Ausstattungen geben die Händler Einblicke in ihre eigene Geschichte und ihre Verwurzelung in der Region. Aber auch persönliche Lieblingsgeräte oder amüsante Geschichten aus dem Alltag eines Fachhändlers fanden ihren Weg in die ersten Folgen.

Ab sofort erscheint „Nah + Da!“ regelmäßig auf Spotify, YouTube, Google Podcasts und vielen weiteren Streaming-Plattformen. Mehr Informationen zum Podcast gibt es online unter: nahundda.podigee.io.


Grafik: IFH Köln

Während in deutschen Supermärkten seit einigen Tagen schon Lebkuchen, Spekulatius und Co. in den Regalen stehen, wurden mancherorts die ersten Weihnachtsmärkte im „Coronajahr“ 2020 bereits abgesagt. Weihnachten wird in diesem Jahr unter Coronavoraussetzungen stattfinden, was für einige Konsumentinnen und Konsumenten teilweise mit Einschränkungen verbunden ist.

So werden viele in diesem Jahr Innenstädte und Weihnachtsmärkte meiden und Einkäufe eher online tätigen – so die neuesten Daten des Corona Consumer Check vom IFH Köln in Zusammenarbeit mit Sitecore und ecx.io, Teil der Agenturfamilie IBM iX.

77 Prozent der deutschen Konsumentinnen und Konsumenten rechnen damit, dass die Weihnachtszeit in diesem Jahr wegen Corona unter besonderen Voraussetzungen stattfinden wird. Die Mehrheit der für den Corona Consumer Check befragten Konsumentinnen und Konsumenten geben an, Weihnachtsmärkte und Innenstädte in der Weihnachtszeit meiden zu wollen. Die Auswirkungen der Pandemie auf das Weihnachtsgeschäft deuten 61 Prozent negativ.

43 Prozent der befragten Konsumentinnen und Konsumenten erwarten dieses Jahr ein verändertes Einkaufsverhalten in der Weihnachtszeit – bei 41 Prozent der Befragten bedeutet das, den Großteil der Weihnachsteinkäufe online zu tätigen. 31 Prozent geben an, sich von der Coronapandemie nicht in ihrem Einkaufsverhalten in der Weihnachtszeit beeinflussen zu lassen.

Der Onlinekanal ist nach wie vor Gewinner der Coronakrise – auch im Weihnachtsgeschäft. Die befragten Konsumentinnen und Konsumenten planen in diesem Jahr ihre Einkäufe um zehn Prozentpunkte mehr online zu tätigen als in der vergangenen Weihnachtssaison. Damit sind die Weihnachtseinkäufe stationär und online nahezu gleich verteilt (52 % stationär, 48 % online). Es ist somit mit einer Kanalverschiebung für das Weihnachtsgeschäft 2020 zu rechnen.


Christoph Lux freut sich über das entgegengebrachte Vertrauen seiner Kollegen.

Foto: Euronics

Das neue IFA-Konzept hat es ermöglicht, dass die Euronics Generalversammlung dieses Jahr doch noch als Präsenzveranstaltung abgehalten werden konnte und in diesem Zuge auch die turnusmäßigen Wahlen des Euronics Aufsichtsrats.

Hier standen Dirk Wittmer, Frank Schipper, Jan Pankrath sowie Christoph Lux zur Wahl. Bei der Abstimmung wurden die Positionen von Dirk Wittmer und Frank Schipper von den anwesenden Mitgliedern bestätigt und Christoph Lux neu in den Aufsichtsrat gewählt. Dirk Wittmer wurde erneut als Vorsitzender des Gremiums und Frank Schipper als sein Stellvertreter bestätigt.

Dass die Generalversammlung in Berlin stattfand, war ein Novum für die Ditzinger Verbundgruppe – normalerweise findet diese auf dem Euronics Kongress in Leipzig statt. Da auch dieser 2021 erstmals als Kooperationsmesse in Berlin stattfindet, kann man die diesjährige Generalversammlung durchaus als Generalprobe betrachten. Benedict Kober ist glücklich damit, auf der IFA einen geeigneten Rahmen für die Versammlung gefunden zu haben: „Die Messe Berlin hat in kürzester Zeit eine Special Edition der IFA auf die Beine gestellt inklusive ausgefeiltem Sicherheits- und Hygienekonzept. So hatten wir optimale Bedingungen, um unsere Veranstaltungen durchführen zu können. Für Produkttrends und -neuheiten, die im Herbst kommen werden, ist die Messe auch in diesem Jahr sehr wichtig. Wir waren deshalb mit unseren Entscheidungsträgern aus den Bereichen Einkauf und Vertrieb vor Ort und auch viele unserer Mitglieder haben die Reise nach Berlin angetreten“, so Kober.

Eine der drei vakanten Stellen des Euronics Aufsichtsrats wurde mit einem neuen Gesicht besetzt: Christoph Lux (46), Geschäftsführer des Fachgeschäftes Euronics Lux-Team in Köthen, beschäftigt auf 600 Quadratmetern Verkaufsfläche und zwei Vodafone-Shops insgesamt 17 Mitarbeiter. Bereits seit 29 Jahren ist er in der Branche tätig, sein Unternehmen ist seit über 30 Jahren Mitglied von Euronics. Nun tritt er seine erste Amtsperiode im Aufsichtsrat an und freut sich über das entgegengebrachte Vertrauen seiner Kollegen.

Dirk Wittmer (60; Euronics XXL Johann + Wittmer, Ratingen), konnte wiederholt das mehrheitliche Vertrauen der Mitglieder für sich gewinnen. Er wurde für weitere drei Jahre in den Aufsichtsrat gewählt und gleichzeitig als Vorsitzender des Aufsichtsrats bestätigt. Neben Dirk Wittmer behauptete auch Frank Schipper (Euronics XXL, Lüdinghausen) sein Aufsichtsratsmandat und hat auch weiterhin den stellvertretenden Vorsitz inne. Mit der Wiederwahl tritt er seine fünfte Amtszeit im Aufsichtsrat an und begleitet die Entwicklung der Verbundgruppe kontinuierlich seit 2008. Weitere Mitglieder des Aufsichtsrats der Euronics Deutschland eG sind Sabine Bauer, Sebastian Dworak, Torsten Roters und Martin Zilligers.


Robert Tsanakaliotis: „Für Smeg als Familienunternehmen ist nachhaltiges Wachstum besonders wichtig.“

Foto: Smeg

Smeg richtet sich noch stärker auf den Fachhandel aus: Ab sofort verantwortet Robert Tsanakaliotis den Gesamtvertrieb der Premiummarke für Hausgeräte in Deutschland und Österreich.

Der Brancheninsider war bisher für Smeg als Key Account Manager für den Elektrofachhandel tätig. Tsanakaliotis berichtet an Geschäftsführer Olaf Nedorn, der nach dem Ausscheiden von Alexander Aust dessen Aufgabe kommissarisch mitübernommen hatte.

Robert Tsanakaliotis ist ausgewiesener Küchengeräte-Experte. Vor seinem Wechsel zu der italienischen Designschmiede im Februar 2020 arbeitete er rund 20 Jahre bei BSH Hausgeräte – zunächst im Außendienst und später als Key Account Manager.

Mit der Beförderung von Robert Tsanakaliotis zum Vertriebschef unterstreicht Smeg Deutschland einmal mehr seine starke Fachhandelsorientierung. Denn Tsanakaliotis wird auch künftig den Elektrofachhandel als Key Account Manager weiterbetreuen. Für den Küchenmöbelhandel bleibt deutschlandweit Karsten Schönfeld spezialisierter Ansprechpartner.


 

Sommer Nordstil 2020: Eine der ersten Konsumgütermessen, die seit dem Ausbruch der Pandemie wieder stattfindet.

 

Foto: Messe Frankfurt

Emails, Videokonferenzen und Webinare prägen in den letzten Monaten den Arbeitsalltag. Aber die meisten Geschäftsbeziehungen ergeben sich aus persönlichen Gesprächen, deshalb sind Begegnungen vor Ort so wichtig. Die Nordstil setzt vom 5. bis 7. September 2020 ihre Segel und ist in den Hamburger Messehallen somit die erste Veranstaltung der Messe Frankfurt, die in Deutschland überhaupt wieder stattfindet.

300 Aussteller präsentieren in den Hallen A1, A3 und A4 im Westteil des Hamburger Messegeländes ihre Highlights nach dem Lockdown. Sie zeigen auf der Sommer Nordstil 2020 die neusten Trends, die das Wohnen, Dekorieren und Schenken noch schöner machen. Für den Einzelhandel ist die Nordstil der Ordertermin für das Herbst-, Winter- und Weihnachtsgeschäft sowie teilweise schon für das darauffolgende Frühjahr- und Sommergeschäft.

Neben Ausstellern aus Deutschland wie David Fussenegger oder Werkhaus bereichern in diesem Sommer unter anderem 34 dänische Aussteller und 17 niederländische Aussteller das Produktangebot der Messe. Aufgrund des kurzen zeitlichen Vorlaufs und einer kompletten Neuaufplanung im Westgelände sind die einzelnen Produkte diesmal nicht, wie sonst gewohnt, sortenrein nach Produktbereichen strukturiert. Das bietet den Händlern neue Möglichkeiten: Sie können so vermehrt Neuheiten aus arrondierenden Produktsegmenten entdecken und erhalten auf diesem Wege zusätzliche Ideen für ihr Sortiment. Eine weitere Inspiration bietet das Angebot der Buddelhelden: Edle Weine und ausgesuchte Spirituosen finden Besucher in der Halle A4 als Zusatzsortiment.

Die Maßnahmen zur Hygiene auf Messen sind ein wichtiger Bestandteil des Neustarts nach der Corona-Auszeit. Der Gesundheitsschutz aller Messeteilnehmer – Besucher, Aussteller, Journalisten, Mitarbeiter – nimmt bei der kommenden Veranstaltung die höchste Priorität ein und ist mit den lokalen Gesundheitsbehörden Hamburgs eng abgestimmt.


 

 

Patrick McGrath freut sich darauf, mit dem Severin-Team das Wachstum des Unternehmens voranzutreiben.

Foto: Severin

Severin investiert auch in herausfordernden Zeiten umfangreich in die strategische Neuausrichtung des Unternehmens. Ab September 2020 agiert das Unternehmen mit erweiterter Geschäftsführung und stellt somit die Weichen, um die Marktposition international erfolgreich auszubauen.

Zur Forcierung der globalen Vertriebsausrichtung ergänzt Patrick McGrath als CSO ab 01.09.2020 die Geschäftsführung. Er verantwortet zukünftig den weltweiten Vertrieb der Elektrogeräte über alle Kanäle – den Fachhandel als auch zukünftig wichtige Säule, die Handelsketten, den Onlinehandel und den aktuell im Aufbau befindlichen Online-Direktvertrieb. In dieser Funktion wird Patrick McGrath unterstützt von Scott Taylor, Head of Sales National, und Harald Kaiser, Head of International Sales.

In seiner neuen Rolle als Sprecher der Geschäftsführung konzentriert sich Christian Strebl ab September auf die kontinuierliche Fortführung der strategischen Unternehmensentwicklung, die Generierung von innovativen Produkten, die damit verbundene Erschließung neuer Geschäftsfelder sowie den konsequenten Ausbau der Severin Markenbildung.

Der Aufgabenbereich von Ulrich Cramer, als kaufmännischer Geschäftsführer von Severin, umfasst unverändert die globalen kaufmännischen Bereiche (Finanzen, Controlling, Personal, Recht, IT) sowie auch die Logistik und das Qualitätswesen. Wesentliche Schnittstelle für die Implementierung von CRM-Strukturen, die Gestaltung der Digitalisierung sowie die Globalisierung der eCommerce Aktivitäten obliegen André Schültke in seiner Funktion als CIO und Mitglied der Geschäftsleitung.

Auch im Bereich der Fokusproduktgruppe Floorcare investiert Severin in die Erweiterung des internationalen Teams. Neuer Director Global Business Development ist seit 1. August 2020 Kitty Zhong. Sie berichtet direkt an Sascha Steinberg, Director Marketing & Product Management.

Last but not least verstärkt ab 01.10.2020 Carolyn Luan in der Position als General Manager China Sales das internationale Severin Team und damit die Weiterentwicklung des Markenauftritts in China.


Fenno De Boer

Foto: Groupe SEB

Fenno De Boer übernimmt zum 1. September 2020 die Vertriebsleitung Deutschland der Groupe SEB. Er folgt damit auf Reiner Kreisel, der sich künftig auf den Vertrieb in Österreich und der Schweiz konzentrieren wird.

Als Vertriebsdirektor verantwortet De Boer sämtliche Vertriebsaktivitäten sowie den Außendienst in Deutschland. Er berichtet direkt an Olivier Evanno, Geschäftsführer DACH der Groupe SEB, und wird außerdem Teil des Management Teams für die DACH-Region sein. De Boer bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in leitenden Vertriebs- und Marketingpositionen mit. Vor seinem Wechsel zur Groupe SEB war der gebürtige Holländer als Global Head of Distribution Business bei Bose in den Niederlanden tätig.

„Wir freuen uns sehr, Fenno De Boer als neuen Vertriebsleiter für Deutschland im Team begrüßen zu dürfen“, so Olivier Evanno. „Mit seiner langjährigen Erfahrung und fundiertem Know-how bringt er die besten Voraussetzungen mit, unsere ambitionierte Vertriebsstrategie für den deutschen Markt weiter voranzutreiben und erfolgreich umzusetzen. Gleichzeitig möchte ich Reiner Kreisel, der zuletzt den Vertrieb für die gesamte DACH-Region verantwortet hat, für seinen außerordentlichen Einsatz und sein hohes Engagement danken“.


Digital statt real: Rommelsbacher eröffnet virtuellen Messestand

Foto: Rommelsbacher

Getreu dem Motto ‚Freude am Kochen‘ wird Rommelsbacher auch in diesem Herbst sowohl spannende als auch innovative Neuheiten vorstellen. Da allerdings die IFA in Berlin in der üblichen Form ausfällt, war ein alternatives Konzept gefragt. Das mittelständische Familienunternehmen aus Dinkelsbühl hat sich aus diesem Grund etwas einfallen lassen und den für die IFA geplanten Stand-Entwurf einfach digitalisiert.

Herausgekommen ist ein beeindruckender, virtueller Messestand. Alle Neuheiten werden dort übersichtlich und informativ dargestellt – mit Bild, Text, Video und 360°-Darstellung. „Als bekannt wurde, dass die IFA 2020 nicht wie ursprünglich geplant stattfindet, gab es direkt erste Überlegungen, wie wir stattdessen unsere Herbst-Neuheiten angemessen präsentieren“, erzählt Sigrid Klenk, Geschäftsführerin des Dinkelsbühler Familienunternehmens.

Besonderen Wert wurde auf eine intuitive Orientierung auf dem Messestand gelegt. Die Präsentation der Geräte ist entsprechend übersichtlich angeordnet. Um mehr über eine dieser Neuheiten zu erfahren, genügt ein einfacher Klick auf eines der dargestellten Produkte. Beim Öffnen erscheinen alle wichtigen Informationen wie eine kurze Beschreibung, Bilder, ein Produktvideo sowie eine 360°-Animation – fast so, als würde das Gerät vor einem stehen. Um im Nachgang nochmals alles in Ruhe nachzulesen und anzuschauen, steht zusätzlich ein Messeinformationsblatt zum Download zur Verfügung.

Wie in den Jahren zuvor auf der IFA üblich, gibt es auch in diesem virtuellen Messestand zwei Areale. Die vordere, öffentliche Fläche ist für alle Besucher jederzeit zugänglich. Dort sind die Frühjahrs-Neuheiten des Jahres platziert, die weitestgehend auch bereits zum Kauf erhältlich sind. Im hinteren Teil befindet sich der Händler-Bereich mit den topaktuellen Herbst-Neuheiten, der allerdings passwortgeschützt ist. Wer den Zugang wünscht, um mehr über diese Produkte zu erfahren, benötigt ein exklusives und persönliches Rommelsbacher-Messeticket. Erhältlich ist dies entweder bei direkter Kontaktaufnahme an den bisherigen Ansprechpartner vom Vertriebs- oder Presse-Team von Rommelsbacher oder per Nachricht an die im Messestand hinterlegte E-Mail-Adresse. Anschließend wird – wie bei einer normalen Messe – ein Termin vereinbart und die Vorstellung der Herbst-Neuheiten findet im persönlichen Gespräch, nur eben digital statt.

Der virtuelle Messestand von Rommelsbacher ist seit Ende August 2020 online. Der Link, um diesen zu öffnen, lautet: rommelsbacher.de/messe/index.htm und ist zudem auch auf der Internetseite von Rommelsbacher unter ‚Messen‘ zu finden. Persönliche Zugangsdaten für den separaten Händler-Bereich können per E-Mail-Nachricht an messe@rommelsbacher.de angefordert werden.


Logo: GfK

Die Hoffnung auf eine rasche Erholung des Konsumklimas hat im August einen deutlichen Dämpfer erhalten. Nach drei starken Anstiegen in Folge verliert der Indikator spürbar. Während Konjunkturerwartung und Anschaffungsneigung nur noch minimal zulegen, muss die Einkommenserwartung einen deutlichen Rückgang hinnehmen.

Da auch die Sparneigung aktuell ansteigt, prognostiziert GfK für September 2020 einen Wert von -1,8 Punkten und damit 1,6 Punkte weniger als im August dieses Jahres (revidiert -0,2 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für August 2020.

„Steigende Infektionszahlen und die Furcht vor einer Verschärfung der Corona-bedingten Beschränkungen sorgen für Verunsicherung und drücken folglich auf die Stimmung. Die Mehrwertsteuersenkung, die zum 1. Juli in Kraft trat, kann die Konsumneigung zwar stützen, aber aktuell noch keine stärkeren Impulse verleihen“, erklärt Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte. „Ob es sich hierbei nur um eine vorübergehende Eintrübung handelt, hängt vor allem von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens und den von der Politik zu ergreifenden notwendigen Maßnahmen ab.“

Einkommenserwartung

Besonders deutlich zeigt sich die Verunsicherung bei der Einkommenserwartung, die nach drei Anstiegen in Folge im August wieder spürbare Einbußen erleidet. Der Indikator sinkt nach einem Minus von 5,8 Punkten auf 12,8 Punkte – ein Minus von gut 37 Punkten gegenüber dem Vorjahreswert.

Anschaffungsneigung

Im Gegensatz zu den Einkommensaussichten kann die Anschaffungsneigung ihr gutes Niveau noch einmal verbessern. Mit einem Plus von 1,2 Zählern ist der Zuwachs allerdings gering. Mit aktuell 43,7 Punkten liegt der Indikator nur noch gut fünf Zähler unter dem Wert des Vorjahres.

Konjunkturaussichten

Die Konjunkturaussichten der Verbraucher legen im August ebenfalls zum vierten Mal in Folge zu. Allerdings ist auch hier der Zuwachs mit 1,1 Zählern eher gering. Der Indikator klettert auf 11,7 Punkte. Dies ist bereits der vierte Anstieg in Folge. Ein besserer Wert wurde zuletzt mit 14,8 Punkten im November 2018 gemessen.


Ob über Smartphone oder Tablet: Mit der App wird das Ordern auf Nextrade noch flexibler.

Foto: Messe Frankfurt/Nextrade

Mit dem Start der App im Herbst 2020 macht Nextrade sowohl das Ordern vor Ort auf Messen als auch die Nachbestellung im stationären Geschäft noch flexibler und einfacher. Interessierte Teilnehmer können sich zur Nordstil am Infostand mit dem Team von nmedia zu allen Vorteilen und Funktionen des B2B-Marktplatzes austauschen.

Vor mehr als einem Jahr startete mit Nextrade der erste B2B-Marktplatz der Home & Living-Branche und erzielte in kürzester Zeit national und international eine große Anzahl an teilnehmenden Lieferanten und Händlern. „Dass die Resonanz auch in einem solch herausfordernden Jahr wie 2020 ungebrochen groß ist, zeigt uns vor allem eins: Nextrade ist genau das, was die Branche braucht. Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung der Plattform“, so Philipp Ferger, Geschäftsführer von nmedia sowie Bereichsleiter Tendence und Nordstil. Interessierte Händler und Lieferanten können sich auf der kommenden Nordstil am Infostand in der Halle A1 mit Nicolaus Gedat, Geschäftsführer nmedia, sowie dem Team der nmedia GmbH zur Plattform austauschen.

Ab Herbst 2020 steht die App zum kostenlosen Download zur Verfügung. Die Nutzung des Marktplatzes ist für Händler ebenfalls kostenlos. Mit dem Launch geht Nextrade den nächsten Schritt und macht das Ordern auf dem B2B-Marktplatz noch flexibler und vielseitiger.

„Händler werden damit nun auch wirklich mobil und können künftig beim Ordern direkt vor Ort auf der Messe Nextrade nutzen. Damit verknüpfen wir nachhaltig die persönliche Messebegegnung mit den digitalen Vorteilen der Plattform“, erklärt Philipp Ferger. So können Einkäufer unmittelbar auf der Messe die aktuellsten Produkte ihrer Neu- und Stammlieferanten über Nextrade ordern und bekommen gleichzeitig alle Daten mitgeliefert.

Die Nextrade-App dient Händlern zudem während des Verkaufsgesprächs im eigenen Geschäft als verlängerte Ladentheke. Bei Kundenanfragen nach alternativen Farben oder Produktvarianten reicht ein Tablet oder Smartphone, um in Echtzeit die Produktverfügbarkeit zu überprüfen. „Dank der Dropshipping-Funktion können Händler die angefragten Produkte außerdem unmittelbar aus dem Lager des Lieferanten an ihre Endkunden liefern lassen. Das verkürzt nicht nur Transportwege, sondern senkt auch die eigenen Verpackungs- und Lagerkosten“, so Nicolaus Gedat.


Logo: Beurer

Beurer erhielt in der Studie „Von Kunden empfohlen“ die Auszeichnung „Höchste Weiterempfehlung“ in der Kategorie Sport und Gesundheit und steht damit auf Platz 1 der Rubrik „Elektrogeräte für Gesundheit“.

 Das Beratungs- und Analyseinstitut ServiceValue hat in Zusammenarbeit mit „Deutschland Test“ und „Focus Money“ mehr als 610.000 Kundenurteile zusammengefasst. 1.780 Unternehmen aus 170 Branchen wurden dabei überprüft. Die Studie befasste sich mit den Fragen: Welche Firmen sind bei der Weiterempfehlung am besten aufgestellt? Wer generiert besonders viele Markenbotschaften?

Bevor ein Produkt gekauft wird informieren sich deutsche Konsumenten genau darüber, befragen das persönliche Umfeld oder recherchieren Kundenbewertungen im Internet. Empfehlungen aus dem Bekannten- und Freundeskreis haben mit 47,2 Prozent den größten Einfluss bei Kaufentscheidungen, gefolgt von unabhängigen Vergleichstests und 24,6 Prozent vertrauen auf Amazon-Bewertungen.

Die Ergebnisse zeigen auf, welche Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren die meisten Kaufempfehlungen erhalten haben. Nach den ersten Auswertungen der Kundenangaben erhielt jedes Unternehmen einen Empfehlungsscore. Der Übersichtlichkeit halber wurden die Branchen in neun Kategorien mit weiteren Rubriken gruppiert. Das Unternehmen mit dem höchsten Empfehlungsscore in seiner Rubrik und somit Branchensieger erhielt die Auszeichnung „Höchste Weiterempfehlung“.


Foto: Küchenprofi

Auch in diesem Jahr bietet die Küchenprofi-Gruppe wieder den attraktiv gestalteten „Küchentrends“ Flyer mit umsatzstarken Produkten der Marken Küchenprofi, Cilio, Zassenhaus und Spring als besondere Herbst-/Weihnachtspromotion für den Handel.

Ab der ersten Novemberwoche steht der Flyer zur Verteilung dem Handel zur Verfügung, ob als Kleinstauflage über die Ladentheke oder als Versand-Beilage mit Händlereindruck schon ab einer Auflage von 1.000 Stück. Bis Ende des Jahres profitiert der Fachhändler von den Vorteilspreisen der Flyer-Sortimente aus den Bereichen Kochen & Braten, Kochen am Tisch, Zubereiten, Servieren, Mit Genuss unterwegs, Cocktail & Bar, Backen sowie Kaffee, um aktiv Umsätze zu generieren.

Unterstützt wird der emotional gestaltete Verkaufsflyer mit entsprechenden Werbekampagnen auf der eignen „Küchentrends“ Facebook Seite, sowie auch in anderen Social Media Bereichen.

Alle Händler, welche noch an dieser bewährten und erfolgreichen VKF Aktivität teilnehmen möchten, haben noch bis Anfang/Mitte September die Gelegenheit, die benötigte Auflage zu bestellen.


Benedict Kober, Sprecher des Vorstands der Euronics Deutschland eG, zeigt sich begeistert über die Auszeichnung.

Foto: Euronics

Bereits zum fünften Mal gewinnt der auf Medienintegration und Smart-Home-Lösungen spezialisierte Fachhändler media@home den Plus X Award als „Deutschlands bester Händler“ in der Kategorie „Elektronikfachgeschäft“ und feiert zugleich sein 15-jähriges Bestehen.

media@home Die Technikeinrichter bietet den Händlern neue Service- und Präsentationskonzepte sowie zukunftsfähige Vermarktungsansätze. Durch stationäre Inspirationsflächen wird hochwertige Technik, die im Wohnraum integriert wird, für den Kunden vor Ort erlebbar gemacht. Der seit 2016 jährlich verliehene Plus X Award zeichnet Marken für besondere Qualität und Innovation aus. Er gilt als der weltweit wichtigste Innnovationspreis für Technologie, Sport und Lifestyle. Mit der Auszeichnung wird nicht nur die Leistung der Unternehmen und Mitarbeiter gewürdigt, sondern vor allem die Bedeutung des qualifizierten, stationären Handels hervorgehoben.

Benedict Kober, Sprecher des Vorstands der Euronics Deutschland eG, zeigt sich begeistert über die Auszeichnung: „Wir freuen uns, im 15. Jahr von media@home Die Technikeinrichter diese Auszeichnung entgegenzunehmen. Kundenzufriedenheit, Regionalität und die klare Verbindung von hochwertiger Technik mit Mehrwertlösungen sind seit jeher die wichtigsten Bestandteile der DNA von media@home. Wir sind davon überzeugt, dass diese Faktoren gemeinsam zum Erfolg führen.“

Patrick Schwarzhaupt, Leiter Betriebstypenmanagement für Fachhandel und spezialisierten Fachhandel bei Euronics, ergänzt: „Die fünfte Auszeichnung mit dem Plus X Award ist für uns eine eindeutige Bestätigung, dass wir mit unserem Servicekonzept genau die richtige Strategie verfolgen. Unsere Händler bieten Kunden mit individuellen Ansprüchen und Wünschen maßgeschneiderte Lösungen. Die Integration von Technik im Wohnraumumfeld und die starke B2B Orientierung vieler media@home Fachhändler runden das Portfolio ab und führen uns seit 15 Jahren zum Erfolg. Die erneute Auszeichnung ist Ansporn, auch zukünftig Vorreiter zu bleiben und mit zeitgemäßen, erlebbaren Konzepten und Lösungsansätzen dafür zu sorgen, die erste Wahl beim Kunden zu sein.“


Foto: EK/servicegroup

Am 16. September öffnet die EK/servicegroup ihre Messehallen für die neu konzipierte EK LIVE, Perspektiven für den stationären Handel bringt und dabei der rasant gewachsenen Bedeutung der Digitalisierung auch im Messewesen Rechnung trägt.

Auf Grundlage eines mit der Stadt Bielefeld abgestimmten Hygiene- und Abstandskonzepts, das die Gesundheit aller Teilnehmer so gut wie irgend möglich schützt, zeigt die EK vom 16. bis 18.09.2020 gemeinsam mit 200 Industriepartnern das gesamte Leistungsspektrum des europaweit tätigen Mehrbranchenverbundes. Neben attraktiven Sortimenten, neben Konzepten, die die gedämpfte Kauflust wieder ankurbeln sollen, neben Digital Services, die genau auf die Zielgruppen abgestimmt sind und neben einem Dienstleistungsangebot, das den Händlern Kopf und Rücken frei hält für die volle Konzentration auf den Kunden, bieten die Bielefelder diesmal sogar noch mehr: Das neue, hybride Messekonzept erweitert die Live-Veranstaltung virtuell und ermöglicht die interaktive Teilnahme per Tablet, PC oder Smartphone von wo aus auch immer.

Virtuelle Rundgänge und Live-Videos

Voraussetzung auch für die virtuelle Messeteilnahme ist die Registrierung auf www.ek-messen.de. Das Portal, auf das auch die Besucher vor Ort mit ihren privaten Endgeräten zugreifen können, lädt anschließend beispielsweise zu virtuellen Rundgängen ein.

Im neuen EK Video-Channel #EKTV laufen darüber hinaus interessante Liveberichte und Videos vom Messegeschehen.

Ware live entdecken und sofort ordern

Analog und digital: Die EK LIVE ist und bleibt eine Ordermesse! So werden in zahlreichen Live-Shows attraktive EK Lagerartikel und Top-Produkte der Aussteller vorgestellt, die sofort online bestellt werden können. Darunter befinden sich auch sogenannte Highlight-Artikel in begrenzter Stückzahl, die nur während eines bestimmten Zeitraums zu Spitzenkonditionen erhältlich sind – frei nach dem Motto: „Was weg ist, ist weg!“ Außerdem bietet das digitale Messeportal ein spezielles Präsentationsforum für Aussteller, die vor Ort sind und ihr Unternehmen und die mitgebrachten Sortimente auf der EK LIVE vorstellen möchten.



Dr. Bernhard Düttmann: „Nach dem Ende der Marktschließungen haben wir im Mai schnell wieder Fuß gefasst.“

Foto: Ceconomy

Der Düsseldorfer Handelskonzern Ceconomy, Mehrheitseigner von Media Markt und Saturn, hat die Zahlen des dritten Quartals des laufenden Geschäftsjahres bekannt gegeben. Demnach ging der Umsatz im Berichtszeitraum um 8,4 Prozent zurück. Das Unternehmen kündigt Kosteneinsparungen und dementsprechend massive Stellenstreichungen an.

Die Ceconomy AG hat das dritte Quartal 2019/20 eigenen Angaben zufolge mit einem besser als erwarteten Ergebnis abgeschlossen. Nachdem der Geschäftsverlauf im April noch durch enorme, Coronavirus-bedingte Einschränkungen geprägt war, habe sich der Umsatz im Mai und Juni deutlich erholt.

Der Umsatz ging im dritten Quartal währungs- und portfoliobereinigt um 8,4 Prozent auf rund 4,1 Mrd. Euro zurück. Der Umsatzrückgang im dritten Quartal reflektiere die Auswirkungen der Corona-Krise und sei ausschließlich durch die negative Umsatzentwicklung infolge der Store-Schließungen im April und teilweise noch im Mai begründet. Mit der schrittweisen Wiedereröffnung des stationären Geschäfts kehrten die Umsätze im Mai wieder auf einen Wachstumskurs zurück, welcher sich im Juni beschleunigte. Insbesondere Deutschland, Österreich, die Schweiz und Italien verzeichneten im Mai und Juni einen starken Umsatzanstieg, während die Niederlande und Schweden sich über das gesamte Quartal hinweg deutlich positiv entwickelten. Im Juli setzte sich der positive Umsatztrend aus Juni fort, insbesondere dank der Mehrwertsteuersenkung in Deutschland und anhaltend starker Nachfrage nach Homeoffice-, Homeschooling- und Home-Entertainment-Produkten.

Neben der positiven Umsatzentwicklung im Mai und Juni trugen die zügig eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen maßgeblich dazu bei, dass Ceconomy im dritten Quartal mit -45 Mio. Euro ein bereinigtes EBIT auf Vorjahresniveau erreichte (Q3 2018/19: - 43 Mio. Euro). Einsparungen aus dem Kosten- und Effizienzprogramm wirkten sich ebenfalls positiv auf das Ergebnis aus. Negativ auf das bereinigte EBIT wirkte der Umsatzrückgang im stationären Geschäft aufgrund der Marktschließungen im April in Verbindung mit einer rückläufigen Bruttomarge im Gesamtquartal. Im dritten Quartal 2019/20 verzeichnete im Online-Geschäft ein außerordentlich starkes Wachstum von rund 143 Prozent.
Stichwort Kosteneinsparung: Ziel des Unternehmens ist es, in den nächsten zwei bis drei Jahren Einsparungen von etwas mehr als 100 Mio. Euro pro Jahr für eine verbesserte Kostenbasis zu erreichen. Dazu sollen neben anderen Maßnahmen voraussichtlich insgesamt bis zu 3.500 Vollzeitstellen abgebaut werden, vor allem außerhalb Deutschlands.
Dr. Bernhard Düttmann, CEO der Ceconomy AG erklärte: „Wir werden unser Store-Netz, das ein Schlüsselelement unseres Omnichannel-Ansatzes bleibt, weiter optimieren. Das heißt, 14 Märkte in ganz Europa werden als Reaktion auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie dauerhaft geschlossen.“ Größenanpassungen der bestehenden Flächen sowie die Schließung weiterer defizitärer Märkte sind sehr wahrscheinlich.


Jens Heithecker: Es ist uns nicht leichtgefallen, diesen Veranstaltungsbereich der IFA 2020 Special Edition auf 2021 zu verschieben."

Foto: Messe Berlin

Anhaltende Reisebeschränkungen machen Unternehmen, insbesondere aus asiatischen Kernausstellermärkten, die professionelle IFA-Teilnahme weiterhin unmöglich. Die Vorbereitungen für IFA 2020 Special Edition laufen indes auf Hochtouren.

Die IFA Global Markets können erst im Jahr 2021 wieder stattfinden. Der Plan, Hersteller, Distributoren und Einzelhändler bereits in diesem Jahr auf der Sourcing-Plattform für Consumer Electronics und Haushaltsgeräte in Berlin zusammenzuführen, erwies sich für Unternehmen aus den asiatischen Märkten als nicht umsetzbar.

„Aus unseren Gesprächen mit Partnern wissen wir, dass der Wunsch an einer physischen Messe in diesem Jahr teilzunehmen ungebrochen hoch ist", sagte Jens Heithecker, IFA Executive Director. „Es sind die anhaltenden Reisebeschränkungen, die es insbesondere asiatischen Unternehmen unmöglich machen, nach Berlin zu kommen. Daher sahen sich viele unserer Aussteller gezwungen, ihre Teilnahme an IFA Global Markets auf das nächste Jahr zu verschieben." Pan-Asiatische Zulieferer der Consumer und Home Electronics-Branche stellen den großen Teil der IFA Global Markets-Teilnehmer.

„Es ist uns nicht leichtgefallen, diesen Veranstaltungsbereich der IFA 2020 Special Edition auf 2021 zu verschieben", so Heithecker. "Zumal nahezu 600 Unternehmen bereit gewesen wären, sich noch in diesem Jahr in Berlin zu präsentieren. Dennoch müssen wir akzeptieren, dass angesichts der bestehenden Reisebeschränkungen es für viele unserer Partner nicht möglich ist, sich planbar auf die IFA Global Markets in diesem Jahr vorzubereiten."

Alle Unternehmen, die eine Teilnahme an der IFA 2020 Special Edition geplant hatten und nicht teilnehmen können, haben nun die Möglichkeit, ihre Marken, Produkte und Innovationen digital im Rahmen des IFA Virtual Market Place zu präsentieren. Für Unternehmen, die weiterhin eine Teilnahme in 2020 planen, bietet das IFA-Team alternative Lösungen für einen erfolgreichen IFA-Auftritt.


Thomas Grothkopp (li.) übergibt die HWB Geschäftsführung offiziell an Christian Haeser.

Foto: HWB

Zum 1. Juli 2020 hat Thomas Grothkopp die Geschäftsführung des Handelsverbandes Wohnen und Büro e.V. (HWB) an Christian Haeser übergeben. Damit endet seine 27-jährige Tätigkeit für den Handel der Einrichtungs- und Bürowirtschaft.

Die Zusammenführung mehrerer Verbände, die Durchführung von 50 Tagungen, die Herausgabe von Publikationen sowie die Mitarbeit in Gremien des Handelsverbandes Deutschland (HDE) und der Fachschule des Möbelhandels seien in dieser Zeit seine prägenden Leistungen gewesen, heißt es in der offiziellen Presseverlautbarung.

Der Handelsverband Deutschland würdigte bereits im vergangenen Jahr Grothkopps engagierte und erfolgreiche Arbeit mit der Goldenen Ehrennadel und hob seine Verdienste als wichtiger Wegbereiter moderner, glaubwürdiger und erfolgreicher Verbandsarbeit für den Handel hervor.

Mit jetzt 66 Jahren steht Grothkopp dem Handelsverband Wohnen und Büro beratend zur Verfügung und führt bis zu einer Nachfolgelösung die Geschäfte der GPK Verlags-Service GmbH und des Fachverbandes Gastronomie- und Großküchen-Ausstattung e.V. (GGKA).

Sein Nachfolger Christian Haeser (49) hat nach seinem Jurastudium in Bonn und dem Rechtsreferendariat in Hamm und Siegen als Referent für den Zentralverband des Deutschen Handwerks, die Bundesvereinigung Bau und später zusätzlich für den Zentralverband Gewerblicher Verbundgruppen in Brüssel seine Verbandslaufbahn begonnen. Während dieser Zeit hat er insbesondere Themen aus den Bereichen des Binnenmarkt-, Wettbewerbs- und Umweltrechts sowie der Beschäftigungs- und Sozialpolitik bearbeitet. Von 2009 an war er Geschäftsführer beim Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO) und vertrat den Verband auf nationaler und auf europäischer Ebene in den Bereichen Rohstoffsicherung, Umweltschutz und Folgenutzung. Seit Anfang Januar dieses Jahres hat sich Haeser in die Themen seines jetzigen Arbeitgebers eingearbeitet.


Anteile der Inventurdifferenzen: 2,44 Mrd. Euro entstehen durch Diebstähle, die Kunden begehen.

Quelle: EHI

Das EHI hat in seiner aktuellen Studie ermittelt: Deutschlands Einzelhändler investieren hohe Summen in Prävention und Sicherheitsmaßnahmen und müssen dennoch enorme Inventurdifferenzen in Kauf nehmen. Im vergangen Jahr entstanden Schäden in Höhe von 4,4 Mrd. Euro

Hinter dieser Zahl steckt vor allem eins: Diebstahl. Von den 4,4 Mrd. Euro Inventurverlusten (branchengewichtete Hochrechnung für den gesamten deutschen Einzelhandel) entstehen 3,75 Milliarden durch Entwendung. Waren im Wert von 2,44 Milliarden Euro werden durch Kundinnen und Kunden gestohlen, 950 Millionen werden von eigenen Mitarbeitenden entwendet und 360 Millionen Verlust gehen auf Diebstähle durch Lieferanten und Servicekräfte zurück. 660 Mio. Euro Schaden entstehen durch organisatorische Mängel, beispielsweise durch falsche Preisauszeichnung. Dem Staat entsteht mit dem Diebstahl ein volkswirtschaftlicher Schaden von 510 Millionen Euro im Jahr durch die Mehrwertsteuer Ausfälle.

Kosten durch Prävention

Die Inventurdifferenzen belasten beim Einzelhandel erheblich die Rendite. Setzt man die entgangenen Verkaufspreise in Bezug zum Bruttoumsatz entsprechen sie in branchengewichteter Hochrechnung einem Wert von rund 1 Prozent des Umsatzes. Zusammen mit den Ausgaben für Diebstahlprävention und Sicherungsmaßnahmen entgeht dem Handel so rund 1,32 Prozent seines Umsatzes.

Weniger Anzeigen

Auch wenn das Thema Diebstahl ein Dauerbrenner ist: 2019 sind die angezeigten Ladendiebstähle laut polizeilicher Kriminalstatistik um 3,9 Prozent auf insgesamt 325.786 Fälle (Vorjahr 339.021) zurückgegangen. Während die Zahl der einfachen Ladendiebstähle seit 1997 nahezu kontinuierlich gesunken ist, haben sich schwere Ladendiebstähle in den letzten dreizehn Jahren nahezu verdreifacht. Durch die hohe Dunkelziffer von über 98 Prozent besitzt die Statistik nur eine eingeschränkte Aussagefähigkeit. Aus dem durchschnittlichen Schaden aller angezeigten Diebstähle und dem tatsächlichen Schaden im Handel ergibt sich, dass jährlich rechnerisch über 22,2 Millionen Ladendiebstähle mit je einem Warenwert von 110 Euro unentdeckt bleiben.


Volker Klodwig: „Mit der virtuellen Plattform wollen wir nahtlos an zwölfjährige Erfolgsgeschichte auf der IFA anknüpfen.“

Foto: BSH

Die Coronakrise erfordert alternative Konzepte, gerade in der Kommunikation mit dem Fachhandel. Um die Neuheiten und Markeninhalte für ihre Globalmarken Bosch und Siemens erfolgreich in den Markt einzuführen, lädt die BSH Hausgeräte GmbH deshalb zum virtuellen Messebesuch ein.

Hierfür launcht die BSH zum 19. August 2020 virtuelle Marken-Plattformen. Sowohl die Präsentation der neuesten Produkt-Highlights als auch die Händlergespräche sollen in Erlebniswelten virtuell stattfinden. Diese bieten verschiedene Informationen, viel Bewegtbild, maßgeschneiderte Lösungen und spezielle PoS-Angebote. Je nach Präferenz können Partner im Eigendurchlauf oder mit einem zugeschalteten Marken-Vertriebsexperten in die jeweiligen Markenbereiche eintauchen. Sämtliche Informationen bleiben über den personalisierten Zugang zeitlich unabhängig einsehbar und können teils auch heruntergeladen werden.
„Die persönlichen Gespräche mit unseren Partnern im Handeln waren auf der IFA immer ein fester Bestandteil unseres Erfolges. Nun gilt es mit einer virtuellen Plattform an diese zwölfjährige Erfolgsgeschichte nahtlos anzuknüpfen und Handel sowie Konsumenten von innovativen Hausgeräten zu begeistern. Wir werden so auch dieses Jahr wieder viele positive Impulse für unser Geschäft liefern“, erläutert Volker Klodwig, Executive Vice President Sales (Region Europe Central & Eastern), BSH Hausgeräte GmbH und fährt fort: „So beschreiten wir im Marketing und Vertrieb ab Mitte August hinsichtlich der Kommunikation mit dem Handel völlig neue Wege. Ob in Remote Meetings oder persönlich vor Ort: Außendienst und Key Account werden unsere Kunden mit virtuellen Produktinszenierungen und neuen übergreifenden Marken-Stories begeistern.“
Die Vertriebsmitarbeiter der Marken nehmen ab dem 19.08.2020 Kontakt mit ihren Handelspartnern auf und vergeben dabei die persönlichen Zugangsdaten.


Georg Lörz wird mit Wirkung ab dem 1. August 2020 zum Vorstand Bad und Wellness bei Villeroy & Boch berufen.

Foto: Villeroy & Boch

Der Aufsichtsrat der Villeroy & Boch AG hat Georg Lörz mit Wirkung ab dem 1. August 2020 zum Vorstand Bad und Wellness berufen. Er folgt damit auf Andreas Pfeiffer. Außerdem wurde das Vorstandsmandats von Dr. Markus Warncke verlängert.

Andreas Pfeiffer, so heißt es offiziell, scheidet nach langjähriger Tätigkeit bei Villeroy & Boch zum 31. Juli 2020 einvernehmlich aus dem Vorstand aus und wird das Unternehmen verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen.
„Acht Jahre Vorstandsmandat sprechen für sich. Andreas Pfeiffer hat Villeroy & Boch und den Unternehmensbereich Bad und Wellness in dieser Zeit erfolgreich vorangetrieben. Für sein Engagement für Villeroy & Boch danken wir ihm herzlich und wünschen ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute“, so Frank Göring, Vorstandsvorsitzender der Villeroy & Boch AG. Seit 2008 als Unternehmensbereichsleiter und seit 2012 als Vorstand Bad und Wellness habe Andreas Pfeiffer die Entwicklung und strategische Ausrichtung des Unternehmens wesentlich mitgeprägt. Nach Einarbeitung und Übergabe an seinen Nachfolger Georg Lörz wird sich Andreas Pfeiffer künftig neuen beruflichen Herausforderungen in Österreich widmen, wohin er inzwischen seinen Lebensmittelpunkt verlagert hat.
Georg Lörz war bereits 2003 bis 2008 bei Villeroy & Boch tätig. Als Leiter des Sales und Marketing-Bereiches für Bad und Wellness nahm er als Sprecher auch die Gesamtinteressen des Unternehmensbereichs wahr. Im Anschluss hatte er bei verschiedenen internationalen Konzernen in Deutschland und der Schweiz Führungspositionen inne.
Der Aufsichtsrat der Villeroy & Boch AG hat zudem die Verlängerung des Vorstandsmandats von Dr. Markus Warncke beschlossen. Somit bleibt Dr. Warncke als Finanzvorstand im Amt. Dr. Warncke ist seit 2001 für die Villeroy & Boch AG tätig. Im Januar 2015 wurde er zum Finanzvorstand berufen.


Henner Rinsche: „Der Leifheit-Konzern ist mit seinem Geschäftsmodell auch in Pandemie-Zeiten sehr gut aufgestellt.“

Foto: Leifheit

Die Leifheit AG versteht sich selbst als einer der führenden Markenanbieter von Haushaltsartikeln in Europa. Im ersten Halbjahr 2020 hat der Konzern ein deutliches Umsazplus wie auch eine positive Ergebnisentwicklung zu verzeichnen. Stärkeres Hygienebewusstsein der Verbraucher während der Coronakrise hat dem Geschäft genützt.

Der Leifheit-Konzern informierte auf Basis vorläufiger Zahlen für das erste Halbjahr 2020 über die aktuelle Geschäftssituation. Im Berichtszeitraum erzielte das Unternehmen nach vorläufigen Berechnungen ein EBIT von 8,8 Mio. Euro und konnte damit das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr signifikant um 75,5 Prozent steigern. Die positive Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr basierte im Wesentlichen auf der konsequenten Umsetzung der Scaling up Success Wachstumsstrategie, so die offizielle Begründung. So steigerte Leifheit den Konzernumsatz nach vorläufigen Angaben um 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert auf 130,4 Mio. Euro. Gleichzeitig trugen die Verbesserung der Bruttomarge von 42,8 auf 44,1 Prozent und ein striktes Kostenmanagement maßgeblich zum Ergebniswachstum bei.
Henner Rinsche, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG, kommentierte: „Das erste Halbjahr hat gezeigt, dass der Leifheit-Konzern mit seinem Geschäftsmodell und den hochqualitativen Produkten auch in Pandemie-Zeiten sehr gut aufgestellt ist. Angesichts des erhöhten Hygienebewusstseins wurde unser Profi Bodenwischsystem von den Verbrauchern stark nachgefragt, ebenso die weiteren beworbenen Produkte wie der Wäscheständer Pegasus. Während im April der Lockdown unser Geschäft durch die Schließung wichtiger Absatzkanäle kurzzeitig beeinträchtigt hat, konnten wir in den Folgemonaten Mai und Juni über alle Kanäle hinweg wieder einen spürbaren Anstieg der Absatzzahlen verzeichnen."


Foto: GfK

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat die Ergebnisse ihrer Konsumklimastudie für Juli 2020 vorgelegt. Demnach legt die Anschaffungsneigung zum dritten Mal in Folge deutlich zu. Die Mehrwertsteuersenkung scheint die rasche Erholung des Konsumklimas zu unterstützen.

Für das Konsumklima zeichnet sich gegenwärtig eine V-förmige Entwicklung ab: Auf einen scharfen Einbruch der Konsumstimmung folgt unmittelbar eine rasche Erholung. Das Konsumklima steigt zum dritten Mal in Folge spürbar an. Seit seinem Tiefpunkt im Frühjahr hat der Indikator damit fast 23 Punkte hinzugewonnen.
„Zum überaus positiven Verlauf trägt sicherlich die Reduzierung der Mehrwertsteuer bei. Die Verbraucher beabsichtigen offenbar, geplante größere Anschaffungen vorzuziehen, was dem Konsum in diesem Jahr hilft“ erklärt Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte. „Ob das allerdings einen nachhaltigen Effekt hat, darf bezweifelt werden. Händler und Hersteller müssen sich darauf einstellen, dass sich die Konsumneigung wieder zurückbilden könnte, wenn ab Januar 2021 der ursprüngliche Mehrwertsteuersatz gilt.“

Anschaffungsneigung
Wenn auch die Effekte für die Binnennachfrage nach den bisherigen Erfahrungen nicht nachhaltig sein dürften, wird die Maßnahme eine wichtige Stütze für den Konsum in diesem Jahr sein. Vor allem die Anschaffungsneigung kann bereits jetzt davon profitieren. Sie legt im Juli um 23,1 Zähler zu und klettert auf 42,5 Punkte. Damit liegt sie nur noch knapp vier Zähler unter dem entsprechenden Wert des Vorjahres.  

Einkommenserwartungen
Auch die Einkommenserwartungen legen im Juli zum dritten Mal in Folge zu. Der Indikator gewinnt zwölf Zähler hinzu und weist nun 18,6 Punkte auf. Das Minus zum entsprechenden Wert des Vorjahres beträgt jedoch immer noch rund 32 Punkte. Die Aussicht auf die Auszahlung des Kinderbonus sowie spürbar gesunkene Preiserwartungen stützen den Einkommensindikator.

Konjunkturaussichten
Die Konjunkturaussichten der deutschen Verbraucher legen im Juli ebenfalls zu. Allerdings ist das Plus mit 2,1 Zählern wesentlich bescheidener als bei Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung. Aktuell weist der Indikator 10,6 Punkte auf. Ein besserer Wert wurde zuletzt mit 10,8 Punkten im Dezember 2018 gemessen.


Kai Hillebrandt: „Für mich ist es eine große Ehre, die Nachfolge Hans-Joachim Kamps antreten zu dürfen.“

Foto: gfu

Zum 1. August dieses Jahres legt Hans-Joachim Kamp den Vorsitz des Aufsichtsrats der gfu Consumer & Home Electronics GmbH nieder und scheidet zudem auf eigenen Wunsch aus dem Aufsichtsrat aus. Kai Hillebrandt wird sein Nachfolger.

Hans-Joachim Kamp (72) ist bereits seit 1998 im Aufsichtsrat der gfu tätig und hat dessen Vorsitz 2012 übernommen. In dieser Zeit hat Kamp maßgeblich die erfolgreiche Weiterentwicklung der IFA zur weltweit bedeutendsten Messe für Consumer Electronics und Elektrohausgeräte beeinflusst. Zu den Meilensteinen dieser Entwicklung gehören unter anderem die Einführung der jährlichen IFA ab 2006, die Erweiterung um Elektrohausgeräte ab 2008 sowie die intensiven IFA-Partnerschaften mit den Fachhandelskooperationen. Seit 1975 hat Kamp ohne Unterbrechung an jeder IFA teilgenommen. An der Konzeption und der Planung für die erste gemeinsame Kooperationsmesse von Euronics und expert in Berlin, die im Frühjahr 2021 stattfinden soll, ist Hans-Joachim Kamp ebenfalls intensiv beteiligt.
Zu seinem Nachfolger als Vorsitzenden hat der Aufsichtsrat der gfu Kai Hillebrandt (51), Panasonic Deutschland, gewählt. Hillebrandt ist seit langem erfolgreich in der Consumer Electronics Branche tätig und kann auf langjährige Erfahrungen in leitenden Positionen in den Bereichen Geschäftsführung, Marketing und Vertrieb zurückblicken. Von 1997 bis 2011 war er bei Philips in diversen leitenden Funktionen international und national tätig. Von 2011 bis 2018 trug er Verantwortung bei Samsung Deutschland als Vice President und Division Head Consumer Electronics.
Seit dem 1. April 2018 ist Kai Hillebrandt Managing Director Panasonic DACH+NL in Hamburg. Hillebrandt ist seit 2018 im gfu Aufsichtsrat und fungierte bisher als dessen stellvertretender Vorsitzender. Darüber hinaus ist Kai Hillebrandt seit 2017 Vorsitzender des Fachverbandes Consumer Electronics im ZVEI, dem er seit 2012 angehört. Seit 2019 ist Hillebrandt zudem Vorsitzender des Vorstands des Photoindustrie-Verbands (PIV).


Die Umsatzrückgänge waren mit -21,7 Prozent im Unternehmensbereich Tischkultur besonders stark.

Foto: Villeroy & Boch

Der Hersteller Villeroy & Boch hat einen Zwischenbericht zum ersten Halbjahr 2020 abgegeben. Demnach hat der Konzern in den ersten sechs Monaten des Jahres einen herben Umsatzrückgang zu verkraften. Als Grund wird die Corona-Pandemie angeführt.

Im ersten Halbjahr 2020 erzielte der Villeroy & Boch-Konzern einen Konzernumsatz in Höhe von 340,7 Mio. Euro (inkl. Lizenzerlöse) und lag damit vor allem aufgrund eines infolge der Corona-Pandemie schlechten zweiten Quartals um 52,5 Mio. Euro bzw. 13,4 Prozent unter Vorjahr. Dabei waren die Umsatzrückgänge im Unternehmensbereich Tischkultur (-21,7 %) deutlich stärker zu spüren als im Unternehmensbereich Bad und Wellness (-9,7 %), was sich betragsmäßig in beiden Unternehmensbereichen mit einem Umsatzrückgang von jeweils 26 Mio. Euro bemerkbar machte. Vor allem das zweite Quartal stand mit einem Umsatzrückgang von insgesamt 37,2 Mio. Euro bzw. 19 Prozent ganz im Zeichen der Corona-Krise.

Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2020 hat sich dank wieder anziehender Auftragseingänge im Juni positiv entwickelt und ist im Vergleich zum 31. Dezember 2019 um 46,1 Mio. Euro auf 90,9 Mio. Euro gestiegen. Davon entfielen 66,5 Mio. Euro (31.12.2019: 35,3 Mio. Euro) auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness und 24,4 Mio. Euro (31.12.2019: 9,5 Mio. Euro) auf den Unternehmensbereich Tischkultur. Das erste Halbjahr 2020 hat der Konzern infolge des durch die Corona- Krise verursachten Nachfrageeinbruchs gepaart mit den initiierten Werksstillständen bzw. -drosselungen mit einem operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von -10,0 Mio. Euro abgeschlossen. Nachdem im ersten Quartal 2020 noch ein Gewinn ausgewiesen werden konnte (+4,3 Mio. Euro), musste im zweiten Quartal eine Verminderung des operativen Ergebnisses um -21,3 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr hingenommen werden.


Barbara Metz: „Die Rücknahmepflicht des Handels muss ausgeweitet werden.“

Foto: DUH

Die Sammelmenge für Elektroschrott 2018 liegt bei nur 43 Prozent: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) prangert an, dass damit nicht einmal das EU Minimalziel erreicht wurde. Die Umwelthilfe sieht Politiker und Handel noch stärker in der Pflicht

Die vom Umweltbundesamt neu veröffentlichten Zahlen zur Sammlung von Elektroschrott sind nach Einschätzung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ein Offenbarungseid für eine verfehlte Kreislaufwirtschaftspolitik von Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Demnach wurde 2018 in Deutschland für Elektroschrott lediglich eine Sammelquote von 43 Prozent erreicht. In Deutschland wird mehr Elektroschrott illegal entsorgt und exportiert, als ordnungsgemäß entsorgt. Selbst das niedrige EU-Sammelziel von 45 Prozent für das Jahr 2018 wurde gerissen. Das von der EU ab 2019 vorgegebene Sammelziel von 65 Prozent rückt in weite Ferne.

Zukünftig sollten Händler mit einer Gesamtverkaufsfläche von bereits 100 Quadratmetern und nicht erst 400 Quadratmetern zur Rücknahme von Elektrogeräten verpflichtet werden. Dann müssten auch Discounter wie Lidl und Aldi, die häufig Elektrogeräte als Aktionsware verkaufen, Geräte zurücknehmen.
„Es ist inakzeptabel und geradezu fahrlässig, dass Discounter, die in großer Menge Elektrogeräte verkaufen, nicht zur Rücknahme von Elektroschrott verpflichtet sind. Bei der anstehenden Überarbeitung des Elektrogesetzes muss die Rücknahmepflicht des Handels entsprechend ausgeweitet werden“, fordert die stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz.


Das neue Jura-Logistikzentrum in Simmern

Foto: Jura

Die Jura Elektrogeräte Vertriebs-GmbH hat ein neues Lager im rheinland-pfälzischen Simmern in Betrieb genommen. Damit endet die zehnjährige Ära des bisherigen Jura-Logistikzentrums in Schwieberdingen.

Das neue Logistikzentrum biete der Marke deutlich erweiterte Kapazitäten und Möglichkeiten, heißt es offiziell. Auf insgesamt über 5.000 Quadratmetern kann der Hersteller fortan sowohl mehr Speditions- als auch Paketaufträge bedienen, sodass die Produkte schneller in den Handel gelangen.
Die Lage des neuen Zentrums ist nach Auskunft von Jura optimal: Die Anbindung an Autobahn und Schiene ist sehr gut, und auch die Hubs der Logistikdienstleister DHL Freight und DHL Paket befinden sich in Reichweite. Das Logistikzentrum Simmern befindet sich in einer dicht besiedelten Region Europas mit rund 16 Millionen Menschen im Radius von 100 Kilometern. In der Anlage selbst steht aktuellste Logistiktechnologie zur Verfügung, was einen maximal effizienten Betrieb ermöglicht.

„Für unsere Kunden ist entscheidend, dass die Logistik dahingehend optimiert wird, unsere Waren noch zügiger auszuliefern. DHL Simmern ist aufgrund der zentraleren Lage, optimierter Logistikprozesse und durch den Einsatz modernster Technologien in der Lage, diese Anforderungen umzusetzen. Mit dem neuen Standort verfügen wir über ein deutlich größeres Platzangebot als vorher. Das gibt uns gerade jetzt, im 25. Jahr unserer Marktpräsenz bei Vollautomaten in Deutschland, eine noch größere Leistungsfähigkeit gegenüber unseren Kunden – ihre Wünsche können wir jetzt so schnell bedienen wie nie zuvor. Die hochmoderne Ausstattung im Logistikzentrum Simmern und die günstige Verkehrsinfrastruktur sind zentrale Erfolgsfaktoren. Der Umzug markiert auch den Übergang in eine neue Ära noch agilerer und intelligenterer Logistik bei Jura“, erklärt Geschäftsleiter Horst Nikolaus.


Dr. Stefan Müller: „Wir haben unter diesen Voraussetzungen ein gutes Ergebnis erzielt, und das verdanken wir unseren Gesellschaftern.“

Foto: Expert

Die Expert-Gruppe hat einige Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr bekannt gegeben. Demnach betrug der Innenumsatz zu Industrieabgabepreisen ohne Mehrwertsteuer rund 2,08 Mrd. Euro und lag mit einem leichten Minus von 2,8 Prozent knapp unter dem Vorjahreswert.

Das Geschäftsjahr 2019/2020 (1. April 2019 bis 31. März 2020) sei durch anspruchsvolle Rahmenbedingungen gekennzeichnet gewesen, hieß es von der Geschäftsleitung: „Expert hat unter diesen Voraussetzungen ein gutes Ergebnis erzielt und sich auf einem hohen Niveau stabilisiert. Dieses Resultat verdanken wir vor allem der Leistungsfähigkeit unserer Gesellschafter“, erklärte Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr zählte die Expert-Gruppe 211 Gesellschafter mit 409 Standorten – davon betreiben 145 eine eigene Service-Werkstatt. Die Anzahl der Fachmärkte wuchs auf 277. Mit Wirkung zum 1. Oktober 2020 werden zudem drei neue Gesellschafter mit fünf Fachmärkten und einer Gesamtverkaufsfläche von rund 8.700 Quadratmetern zu Expert wechseln.
Da es sich bei Expert um eine Verbundgruppe handelt, kann kein Gewinn im klassischen Sinne kommuniziert werden. Der Gradmesser ist die Gesamtbonusausschüttung an die Expert-Gesellschafter. Aufgrund der Leistungsfähigkeit der Expert-Gruppe fiel diese mit 200,5 Millionen Euro auf einem hohen Niveau aus. Das entspricht 11,8 Prozent des jahresbonuspflichtigen Umsatzes. Zudem konnte die Expert SE mit 34,1 Prozent eine sehr hohe Eigenkapitalquote ausweisen.

Partnerschaft in der Pandemie

Im März 2020 zwangen die Covid-19-Verordnungen alle Expert-Standorte deutschlandweit vorübergehend zu schließen – umgehend wurden im gesamten Verbund vielfältige Maßnahmen zur Bewältigung initiiert. Die Zentrale garantierte durch eine intensive Unterstützung, dass alle Expert-Gesellschafter die stationären Wiedereröffnungen optimal umsetzen konnten. Auch stellte die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Industrie- und Dienstleistungspartnern eine bestmögliche Basis dar, um die Herausforderungen infolge von Covid-19 erfolgreich zu meistern. Nach der schlechten Umsatzentwicklung zu Beginn des aktuellen Geschäftsjahres durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, konnte Expert im Mai eine deutlich bessere Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr (+23,2 Prozent) und zum Markt realisieren. Dieser Trend setzte sich erfreulicherweise im Juni fort.

 

 


Impression von der letzten Winter-Nordstil im Januar dieses Jahres

Foto: Messe Frankfurt

Die Nordstil wird eine der ersten Konsumgütermessen sein, die seit dem Ausbruch der Pandemie stattfindet. Gelegenheit ,vor Ort zu ordern und insbesondere im persönlichen Gespräch wieder neue Kontakte zu gewinnen, besteht vom 5. bis 7. September 2020 in Hamburg.

Mehr als 300 Aussteller haben ihre Teilnahme bereits erklärt. Der Großteil der Aussteller setzt sich aus Unternehmen im Bereich Wohnen und Dekoration sowie aus Lifestyle-Produkten bekannter Designer und Manufakturen zusammen. In der Halle A1 sind Aussteller wie Exner, Gilde Handwerk Macrander oder Posiwio geplant, um ihre neuen Produktideen rund um das Thema Haus & Garten zu präsentieren. Unternehmen wie Klatt Objects, The Moshi oder Trademark Living sind in der A3 in den Bereichen Stil & Design und Haus & Garten vorgesehen. Die angesagten Trends aus den Bereichen Geschenke & Papeterie, Schmuck & Mode sowie Stil & Design finden Besucher in der Halle A4 zum Beispiel bei Accentra, Donkey Products, Good old friends, Hansekind, den Herforder Werkstätten, Moosmed oder Sence Copenhagen.

Die einzelnen Produkte sind aufgrund des kurzen zeitlichen Vorlaufs, den damit verbundenen geringeren Anmeldezahlen und einer kompletten Neuaufplanung im Westgelände diesmal nicht, wie sonst gewohnt, sortenrein nach Produktbereichen strukturiert. Das bietet den Händlern neue Möglichkeiten: Sie können so vermehrt Neuheiten aus arrondierenden Produktsegmenten entdecken und erhalten auf diesem Wege zusätzliche Inspirationen für ihr Zusatzsortiment. Zudem können Aussteller, die sich auf individualisierbare Produkte spezialisieren, auf der kommenden Nordstil bereits im Vorfeld über die Ausstellersuche gefunden werden.

„Mit der kommenden Nordstil planen wir einen behutsamen, aber auch dringend notwendigen Neustart des Messekalenders. Bedingt durch den kurzen Vorlauf, aber auch aufgrund der Dichte an Messeterminen im September, fällt die Ausstellerzahl der Corona-Ausgabe der Nordstil in diesem Spätsommer erwartungsgemäß geringer aus als auf den Sommerterminen zuvor. Aus diesem Grund haben wir uns bewusst dafür entschieden, mit der Ordermesse in die A-Hallen zu gehen. Es sind die modernsten Hallen im Messegelände mit einer hervorragenden Klimatisierung und optimaler Frischluftversorgung. Umso mehr freuen wir uns, dass der Handel Corona-bedingt mit deutlich kürzerem Vorlauf als in den Jahren zuvor mit der Sommer Nordstil jetzt einen Platz zum Ordern vor Ort und zum persönlichen Netzwerken hat“, so Susanne Schlimgen, Leiterin Nordstil.


Foto: Euronics

Die Euronics Summer Convention fand in diesem Jahr erstmals als komplett digitale Veranstaltung statt. Dabei wurde die Nähe zu Kunden und Mitgliedern gesucht. Die Verbundgruppe verzeichnet trotz Corona-Krise positive Umsatzentwicklung.

Ein Branchentreff der ganz besonderen Art –das war die Euronics Summer Convention auch in diesem Jahr. Nicht wie gewohnt auf Mallorca, sondern 2020 erstmals komplett digital, brachte die Veranstaltung Handel und Industrie zusammen. Vom 6. bis 12. Juli hatten Euronics Mitglieder die Möglichkeit, in bekannten und beliebten Formaten wie Speeddatings und Infomärkten direkt in den Kontakt mit ausgewählten Industriepartnern und deren Produktneuheiten zu kommen. Im Mittelpunkt der Gestaltung des digitalen Eventformats habe die Nähe zu den Mitgliedern und Industriepartnern gestanden, wie es offiziell hieß. „Alle relevanten Programmpunkte und Vorteile aus den Vorjahren bleiben auch in der neuen digitalen Version erhalten und durch niedrige technische Hürden leicht zugänglich.“

Während der Summer Convention wurden auch einige Geschäftszahlen bekannt gegeben. Demnach konnte der Umsatz in den Ladengeschäften im Zeitraum von März bis Juni um bis zu 23 Prozent zum Vorjahresniveau gesteigert werden. Auch die Nachfrage auf dem Online-Marktplatz blieb nach Lockerung der Ausgangsbeschränkungen hoch. Der Umsatz liegt online um 136 Prozent über dem Vergleichswert von 2019. Während des Lockdowns im April stieg der Online-Umsatz sogar um knapp 217 Prozent gegenüber demselben Monat des Vorjahres. Der Absatz bei den während des Lockdowns stark nachgefragten Produkten sei bei Euronics sogar über dem Branchendurchschnitt gewesen. So wurde im Bereich Haustechnik Kleingeräte ein Absatzplus von neun Prozent verzeichnet. Produkte im Warenbereich Multimedia und PC legten sogar um knapp 26 Prozent zu. Die positiven Entwicklungen stimmen die Verantwortlichen in der Verbundgruppe auch für die zweite Jahreshälfte optimistisch. Neben der Teilnahme an der IFA und der Generalversammlung in Berlin plant Euronics auch eine Kampagnenoffensive im Herbst, die in der umsatzstarken Black-Week gipfelt.


Der German Innovation Award zeichnet Produkte aus, die sich durch Nutzerzentrierung gegenüber bisherigen Lösungen unterscheiden.

Foto: Fissler

Der Premium-Kochgeschirrhersteller Fissler hat den German Brand Award für exzellente Markenführung und den German Innovation Award für die Pfannenneuheit „Levital comfort“ gewonnen.

Mit dem Produkt „Levital comfort“ hat der Hersteller Fissler in diesem Jahr unter dem Motto „Fettarm braten, gesünder genießen inspired by nature“ eine einzigartige, neue Pfanne „Made in Germany“ auf den Markt gebracht. Der German Innovation Award zeichnet Produkte aus, die sich vor allem durch Nutzerzentrierung und einem Mehrwert gegenüber bisherigen Lösungen unterscheiden. Der Preis macht großartige Leistungen für ein breites Publikum sichtbar und sorgt für eine erfolgreiche Positionierung am Markt. Die neuste Pfanne aus dem Hause Fissler, die „Levital comfort“, konnte aufgrund ihrer maximal langlebigen Versiegelung, inspiriert vom Abperl-Effekt der Lotusblätter, auch die Jury des German Innovation Awards von sich überzeugen.

Weitere Vorteile: Dank des hohen Pfannenkörpers fasst die Neuheit größere Mengen an Speisen. Eine praktische Mess-Skala auf der Innenseite der Pfanne erleichtert das Kochen. Der ergonomische Sicherheitsgriff liegt Dank seines elliptischen Querschnitts bestens in der Hand. Der induktionsgeeignete Allherdboden absorbiert, verteilt und speichert die Wärme besonders effizient. Damit unterstreicht Fissler einmal mehr seine Position als Pfannenspezialist sowie die Innovationskraft und den hohen Qualitätsstandard des Unternehmens.


Elektrokleingeräte stehen womöglich demnächst verstärkt in der Gunst der Verbraucher.

Foto: Peter Nierhoff

Aufgrund der Mehrwertsteuersenkung in Deutschland planen 29 Prozent der Konsumenten bestimmte Anschaffungen vorzuziehen. Vor allem jüngere Verbraucher wollen in den nächsten sechs Monaten Ausgaben tätigen. Der Kauf von Elektrokleingeräten könnte dabei im Fokus stehen.

Vom 1. Juli bis 31. Dezember tritt im Rahmen des Konjunkturpakets der Bundesrepublik Deutschland eine vorübergehende Senkung des Mehrwertsteuersatzes in Kraft. Das kann zu günstigeren Preisen führen, sofern Händler und Hersteller die Senkung auch an die Verbraucher weitergeben. Wie wird sich diese Maßnahme voraussichtlich auf das Kaufverhalten der Konsumenten auswirken? Und planen die Verbraucher deshalb, größere Anschaffungen vorzuziehen?
Laut einer aktuellen GfK-Befragung wird für 50 Prozent der Deutschen die Kaufentscheidung vor allem davon abhängen, ob sie ein wirklich günstiges Angebot erhalten. Denn 30 Prozent der Verbraucher erwarten, dass sich die finanzielle Situation ihres eigenen Haushalts in den nächsten zwölf Monaten verschlechtern wird. Dabei gibt es etwas Licht am Ende des Tunnels: Das GfK Konsumklima konnte sich im Juni etwas erholen.


Welche Warengruppen könnten profitieren?

Vor allem Produkte, die keine langfristige Planung oder sehr große Investition erfordern, könnten von der Mehrwertsteuersenkung profitieren. Zudem werden vermutlich Käufe vorgezogen, die sowieso bereits geplant waren. So erwägen 36 Prozent der Verbraucher einen Kauf von Elektrokleingeräten wie zum Beispiel Kaffeemaschine, Toaster, Mixer, Staubsauger oder Bügeleisen, wenn sie ein günstiges Angebot bekommen. Rund acht Prozent der Befragten planen auf jeden Fall einen Kauf in dieser Produktgruppe vorzuziehen. Dies könnte auch daran liegen, dass laut GfK bei Elektrokleingeräten häufig ein Zweitgerät angeschafft wird oder die Verbraucher sich für eine aktuellere Version ihres vorhandenen Gerätes entscheiden. Auch IT-Produkte wie Laptops und Tablets, Produkte für den Garten sowie Unterhaltungselektronik oder Heimwerkerprodukte könnten zu den potenziellen Gewinnern zählen – vorausgesetzt, das Angebot und der Preis stimmen.


Foto: ZHH

Die Ergebnisse einer Umfrage des Zentralverband Hartwarenhandel e.V. (ZHH) zur Situation im Hartwarenhandel in der Corona-Krise lassen erkennen, dass der Produktionsverbindungshandel (PVH) im März ungeachtet drohender Betriebsschließungen, Kontaktbeschränkungen und der allgemeinen Verunsicherung in der Gesellschaft ein Wachstum gegenüber dem Vorjahresmonat erwirtschaften konnte. Trotz der Beeinträchtigungen der internationalen Lieferketten sind bisher nur vereinzelt Probleme bei der Warenversorgung und der eigenen Lieferfähigkeit festzustellen. Hingegen waren im Hartwareneinzelhandel teilweise Betriebsschließungen, ganz oder teilweise, notwendig, die zu deutlichen Umsatzrückgängen führten. Für April rechnet der Hartwarenhandel sowohl im PVH als auch im Einzelhandel mit einer deutlichen Eintrübung der wirtschaftlichen Situation.

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Foto: Kitchen Aid

Die Marke Kitchen Aid ist bekannt für ein breites Sortiment an Küchengeräten, allen voran die ikonische und unverkennbare Küchenmaschine. Diese ist in verschiedenen Größen erhältlich, zudem gibt es verschiedene Schüsseln und Vorsätze. Als ein weiteres Highlight betrachtet der Hersteller die Reihe der neuen Standmixer. Ursprünglich hauptsächlich für die Herstellung von Mixgetränken konzipiert, werden solche Blender heute auch für die Zubereitung von Dips, Aufstrichen, Pürees, Suppen, Desserts und vielem mehr gebraucht. Mit dem neuen Blender „Artisan K400“ Standmixer hat Kitchen Aid nun ein neues Modell auf den Markt gebracht.

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Foto: Wesco

Hochwertige, funktionale Haushaltsprodukte mit Design- Charakter – dafür steht die Marke Wesco eigenen Angaben zufolge seit über 150 Jahren. In diesem Jahr bringt das südwestfälische Unternehmen zwei neue Abfallsammler auf den Markt und erweitert damit sein so genannte „Loft Collection“. Zum einen ist da der stylische Abfallsammler „Step Boy“, der sich mit seiner halbrunden Form optimal auch in kleine Wohnecken einfügt. Er fasst ein Volumen von 20 Litern und ist im Deckel mit einem Aktivkohle-Filter ausgestattet. Zum anderen ist da noch der neue „Tower Collector“ im Programm. Der Artikel ist mit moderner Infrarot-Technologie ausgestattet.

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Foto: Friedr. Dick

Mit dem Kochmesser „Ajax“ aus der geschmiedeten Design-Serie „1905“ hat die Friedr. Dick GmbH & Co. KG ein beeindruckendes Kochmesser geschaffen, das nicht nur Männerherzen höherschlagen lässt. Das Kochmesser konnte in dem einzigartigen Bewertungsverfahren der Auszeichnung „KüchenInnovation“ sowohl die Experten-Jury als auch den Konsumenten mit einer überdurchschnittlichen Gesamtleistung begeistern. Qualität, hohe Funktionalität und feine Materialbeschaffenheit gepaart mit attraktivem Design - das sind Produktmerkmale, die Verbraucher erwarten und mit diesen konnte das Kochmesser „Ajax“ überzeugen. Zudem erhielt das Kochmesser noch eine ganz besondere und begehrte Auszeichnung: den „Golden Award – Best of the Best“ für das beliebteste Produkt mit der höchsten Gesamtwertung in der jeweiligen Kategorie.

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Foto: Gastroback

Für den Geschmack und die Qualität des Kaffees spielt die Kaffeemühle eine entscheidende Rolle. Einige Baristi behaupten sogar, eine gute Mühle sei noch wichtiger als die Maschine, denn mit den direkt vor dem Espressobezug oder dem Aufbrühen frisch gemahlenen Kaffeebohnen gelangen nicht nur viel mehr der vielfältigen und flüchtigen Kaffeearomen in den Espresso, sondern der Barista bekommt dazu noch die Möglichkeit, entscheidend auf das Geschmacksergebnis einzuwirken. Der Hersteller Gastroback hat mit der Design-Kaffeemühle „Advanced Plus“ ein Gerät am Markt, das „perfekte Crema und bestes Aroma durch frisch gemahlenen Kaffee“ garantiert.

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Foto: Küchenprofi

Die Bratpfanne „Country“ von Küchenprofi ist Herstellerangaben zufolge eine Kombination aus Altbekanntem und Neuem – ein Hybrid zwischen Gusseisen und Antihaft-Beschichtung. Was sich erst mal anhört, wie zwei vollkommen unterschiedliche Kochgeschirr-Bereiche ist tatsächlich ein neuartiger Pfannen-Hybrid, der es in sich hat. Optisch macht die Bratpfanne in Rot und Schwarz mit Holzgriff ihrem Namen „Country“ alle Ehre und ist somit nicht nur funktional, sondern auch ein richtiger Hingucker.

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Foto: WMF

Die „Ambient“ Kühl- & Warmhalteplatte sowie der „Ambient“ Multi-Stecker Pro des Herstellers WMF haben in einem zweistufigen Verfahren sowohl eine Experten-Jury als auch die Verbraucher überzeugen können: Beide Produkte haben den begehrten Konsumentenpreis „KüchenInnovation des Jahres® 2020 - Ausgezeichnetes Produkt“ erhalten. Der Preis wird als Zeichen höchster Anerkennung für eine „hervorragende Produktleistung und hohe Verbraucherorientierung“ von der Initiative LifeCare verliehen. Da WMF bereits zum dritten Mal prämiert worden ist, erhält die Marke zudem den Sonderpreis „Lieblingsmarke in Gold“ – eine Auszeichnung, die nur im Drei-Jahres-Rhythmus vergeben wird.

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Foto: Rommelsbacher

Die Firma Rommelsbacher ist Anbieter einer breiten Produktrange rund um die Themen Kochen und Backen, Mixen und Entsaften, Warmhalten, Grillen und Konservieren. In diesem Jahr hat das im mittelfränkischen Dinkelsbühl ansässige Unternehmen eine neue „Öko“ Backofen-Serie am Markt platziert. Der Back & Grill Ofen „BGS 1500“ mit eleganter Spiegelglas-Front ist Herstellerangaben zufolge besonders effektiv und sparsam – aufgrund des doppelwandigen Gehäuses, in das eine speziell wärmeisolierende Dämmung verbaut ist, soll eine Energie-Ersparnis von bis zu 50 Prozent möglich sein.

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Foto: iSi

Die iSi Deutschland GmbH bietet dem Handel in diesem Jahr wieder eine Vielzahl an innovativen Trendprodukten. Und das gilt sowohl für Haushalts- als auch für den Profibereich. Das Angebot reicht von den von iSi produzierten Whips inklusive einer Anzahl von Accessories über die Soda Siphons „iSi Nitro“, Sahne-, Bier- und Sodakapseln bis hin zu den Multifunktionsboxen Lock & Lock.

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Foto: Wenko

Auch in der Küche gilt Schwarz als absolute Trendfarbe des Jahres 2020. Der Hersteller Wenko bietet in diesem Jahr stylishe, mattschwarze Küchenaccessoires, die mit dem einzigartigen „Turbo-Loc“ Klebesystem genau dort angebracht werden können, wo man sie bestens im Blick und im Griff hat. Das System baut auf die Kraft von Spezial-Klebepads, die das Anbringen von Küchenhelfern jeglicher Art zum Kinderspiel macht. Die neuen „Turbo-Loc“ Küchenaccessoires Gala aus schwarzem Metall ergänzen jetzt das beliebte Befestigen ohne bohren Sortiment und sorgen für schicken, zusätzlichen Platz in jeder Küche.

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Die Unsicherheit und die Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Folge der Verbreitung des Coronavirus zeigen bei den Verbrauchern in Deutschland im April deutlich Wirkung. Das HDE-Konsumbarometer fällt auf seinen tiefsten Stand seit Beginn der Befragungen im Oktober 2016.

Die Corona-Pandemie hat eine gesamtwirtschaftliche Krise ausgelöst. Die Entwicklung des Index´ stehe für den mit Abstand größten bisher verzeichneten Verlust im Laufe eines Monats. Die Verbraucher befinden sich im Krisenmodus, die Verbraucherstimmung ist im Keller.

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Der Facheinzel- und Produktionsverbindungshandel (PVH) mit den Sortimenten der Hartwarenbranche bekommt, wie viele andere Wirtschaftszweige auch, die Auswirkungen der Corona-Krise zu spüren. Fachhändler sind mit zahlreichen Herausforderungen und sich täglich verändernden Rahmenbedingungen konfrontiert, die schon in „normalen“ Zeiten für sich genommen die volle Aufmerksamkeit erfordern. Um die Branche und seine Mitglieder nachhaltig zu unterstützen, bewertet der Zentralverband Hartwarenhandel e.V. (ZHH) derzeit laufend juristische und betriebliche Themenfelder und steht in Form von mannigfaltigen Hilfestellungen seinen Mitgliedern bei der Überwindung dieser Krise tatkräftig zur Seite.

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Wie die Plattform Kraichgau-News mitteilt, setzt die BSH Hausgeräte GmbH den Produktionsbetrieb in ihren Fabriken an europäischen Standorten, in der Türkei und in Nordamerika vorübergehend aus. Das hat das Unternehmen aktuell mitgeteilt. Die Auswirkungen der Verbreitung des Coronavirus machten auch vor der BSH nicht halt, heißt es in der Erklärung. Wie Uwe Raschke, Vorsitzender der BSH-Geschäftsführung mitteilt, ist derzeit bei BSH eine deutlich rückläufige Nachfrage zu verzeichnen, von der nahezu alle Produktkategorien und Absatzmärkte betroffen sind. Vor diesem Hintergrund habe die Geschäftsführung beschlossen, die Produktion für einen Zeitraum von voraussichtlich drei Wochen zu unterbrechen. „Die Lieferfähigkeit wird weiterhin sichergestellt."

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Im Zeitraum seit dem 23. März bis vorläufig 18. April 2020 führt die Expert-Zentrale Kurzarbeit ein. Expert reagiert damit auf die bundesweiten Standortschließungen der 410 Fachmärkte und -geschäfte – ausgelöst durch die Verordnungen im Rahmen der Covid-19-Pandemie. Wie Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE, erklärt, werde durch diese Maßnahme die Expert-Zentrale ihrer Verantwortung gegenüber den Expert-Gesellschaftern gerecht und schützt zudem die Gesundheit aller Mitarbeiter.

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Die Firma Amasella bezeichnet sich selbst als die „SEO meets Brandbuilding-Agentur“. Die beiden Chefs Peter Hart und Valentin Bohnhardt distribuieren bereits seit 2015 ihre Eigenmarken auf diesem Kanal und wollen ihr Wissen nun weitergeben.Mit anderen Worten: Sie wollen Händlern und Herstellern dabei helfen, auf Amazon Fuß zu fassen. Mit seiner KI getriebenen Trend-Engine und unabhängigen Versandzentren schafft die Agentur Voraussetzungen für eine verkaufsfördernde Positionierung auf der Website.

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Die Corona-Krise zwingt viele Fachhändler, ihre Geschäfte zu schließen. Dass sie aber per Lieferdienst weiterverkaufen, wissen viele Kunden nicht. Der Bundesverband Technik des Einzelhandels e.V. (BVT) motiviert seine Händler jetzt mit der Osterkampagne „Wir verkaufen weiter!“ aktiv zu Bestellungen über WhatsApp, per Telefon, per E-Mail, über ihren Webshop sowie Plattformen aufzurufen. BVT-Geschäftsführer Steffen Kahnt fordert die Einzelhändler auf, der Krise zu trotzen.

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Anlässlich der Coronakrise hat die Creditplus Bank AG eine Tilgungsaussetzung für 90 Tage für ihre Partner in der Händlereinkaufsfinanzierung beschlossen. Die Tilgungsaussetzung ist seit 23. März 2020 in Kraft und betrifft alle Abschlagszahlungen und Endfälligkeiten, die gemäß Tilgungsplan am 23. März 2020 und den darauffolgenden 90 Tagen fällig werden.

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Die staatlich angeordnete Schließung stationärer Fachgeschäfte trifft auch den Elektro- und Küchenfachhandel hart. Doch was passiert, wenn bei den Kunden die Waschmaschine plötzlich ausfällt, der Kühlschrank nicht mehr kühlt oder der Backofen nicht mehr backt? Die über 50 Electroplus Küchenplus-Fachhändler in ganz Deutschland wollen ihre Kunden auch in der Corona-Krise versorgen. Martin Wolf, Leitung Vertrieb und Marketing bei der EK/servicegroup erklärt, wie die Verbundgruppe die Händler mit entsprechenden aufmerksamkeitsstarken Kommunikationsmitteln unterstützen kann.

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Für den stationären Handel ist die aktuelle Lage nicht länger nur herausfordernd, sie ist ernst. Sie verlangt schnelle Reaktionen und konstruktiven Zusammenhalt. Wie viele Wirtschaftsbetriebe hat auch Electronic Partner in den vergangenen Wochen tagesaktuell auf die neuen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie reagiert. Die Verbundgruppe sieht sich gut aufgestellt für die bestmögliche Betreuung ihrer Mitgliedsbetriebe. Friedrich Sobol, Vorstand von Electronic Partner, ist sich sicher, dass der Service seiner Verbundgruppe den Unterschied macht. Und der soll jetzt in Krisenzeiten weitergehen.

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Die Leifheit AG, einer der führenden Markenanbieter von Haushaltsartikeln in Europa, hat die finalen Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 veröffentlicht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte der Leifheit-Konzern einen Umsatz von 234,0 Mio. Euro, der damit leicht unter dem Vorjahreswert lag (2018: 234,2 Mio. Euro). Henner Rinsche, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG, erklärte, im Heimatmarkt Deutschland seien die Umsätze zurückgegangen, in Osteuropa sowie in den außereuropäischen Märkten habe der Leifheit-Konzern hingegen ein deutliches Umsatzwachstum verzeichnen können.

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2,5 Millionen Vollzeitbeschäftigte, 430.000 Ausbildungsplätze: Die über 230.000 mittelständischen Unternehmen des kooperierenden Mittelstandes brauchen sofort eine Lösung für die Überwindung des akuten Liquiditätsengpasses im Zuge der Corona-Krise. Dem Handel geht das Geld aus. Nach der Schließung der Geschäfte haben fast alle Einzelhändler keine Einnahmen mehr, aber die Kosten laufen weiter. Eckhard Schwarzer, Präsident des Mittelstandsverbunds, warnt, ohne Liquidität sei infolge der von den Behörden angewiesenen Geschäftsschließungen ein Massensterben kleiner und mittlerer Unternehmen – gerade im Handel, Handwerk und im Dienstleistungsbereich – unabwendbar.

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