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Bild zur Fissler-Kampagne

Foto: Fissler

Mit seiner Markenkampagne „#fürdaswaszählt“, die diesen Monat gestartet ist, will der Kochgeschirrhersteller Fissler seinen Kunden besondere Wertschätzung entgegenbringen. Influencer, Creators und Markenbotschafter nehmen zentrale Rolle ein.

Die Fissler Markenkampagne ist ein 360° Auftritt, der einen crossmedialen Kommunikationsmix aus Online-, Offline-, Out-of-Home sowie POS-Maßnahmen umfasst. Erster Schritt ist der Launch der Kampagnen-Webseite #fürdaswaszählt. Mit einer Kombination aus Awareness-Formaten, Performance- und Native-Advertising wird Fissler seine Botschaften dann in thematisch relevanten Umfeldern mit aufmerksamkeitsstarken Motiven und Inhalten platzieren. Die über alle Maßnahmen synchronisierte Contentmarketing-Strategie stärkt die Marke Fissler gleichzeitig auf dem deutschen Markt. Auf den Fissler eigenen Social Media Kanälen wie Facebook, Instagram und Pinterest werden Trend-Rezepte, Tipps- und Tricks sowie Produkt-Knowhow gezeigt, die sich an aktuelle und zukünftige Kunden und Marken-Fans richten. Gewinnspiele und Promotions sorgen für eine direkte Verlängerung in den Handel.

Eine zentrale Rolle nehmen auch Influencer, Creators und ein neuer Markenbotschafter ein. Prominentes Gesicht der Kampagne wird ab September/Oktober ein deutscher Zwei-Sterne-Koch und Gastronom sein, der als Testimonial für die Original-Profi-Collection im Einsatz sein wird. Zuvor sorgen Influencerin Marina Jerkovic mit dem Vitavit-Premium und Creator Steffen Sinzinger mit der Adamant-Serie für „weitere Visibilität und Kredibilität“, wie es offiziell heißt. Ihre gemeinsame Botschaft: Es ist nicht nur wichtig, was wir essen, sondern auch wie wir essen und womit wir unser Essen zubereiten.


Franz-Josef Hasebrink: „Wir brauchen jetzt strukturelle Reformen.“

Foto: EK/servicegroup

Franz-Josef Hasebrink, Vorstandsvorsitzender der EK servicegroup, hat nun den bereits zweiten offenen Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier formuliert. Der Verbundgruppenchef fordert in der Coronakrise Unterstützung für den Fachhandel.

„Die Coronakrise hinterlässt ihre Spuren in allen Bereichen der Gesellschaft. Wie viele andere Branchen leidet auch der Einzelhandel unter den Folgen und kämpft um das wirtschaftliche Überleben. Dabei haben die inhabergeführten mittelständischen Unternehmen ihre Handlungsfähigkeit in schwierigen Zeiten einmal mehr unter Beweis gestellt. Als Verbundgruppe mit gut 2.000 Anschlusshäusern allein in Deutschland wissen wir, mit welcher Kraft und Leidenschaft sich die Händler gegen die Auswirkungen der Pandemie stemmen“, schreibt Franz-Josef Hasebrink in seinem zweiten offenen Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

Und an anderer Stelle weiter: „Die finanzielle Substanz vieler Händler ist in den letzten 15 Monaten dramatisch abgeschmolzen. Kapitalreserven wurden aufgebraucht, um Umsatz- und Ertragsrückgänge bzw. vollständige Einbrüche abzufedern. Dazu kommen die langfristigen Folgen ausgefallener Investitionen, zum Beispiel in die wichtige Digitalisierung, aufgrund ausbleibender Gewinne. Die entsprechende Beeinträchtigung der Zukunftsfähigkeit liegt auf der Hand.“

Nicht hinnehmbar sei, dass das Sonderopfer, das der Handel durch die drastischen Einschränkungen der Berufsausübung gerade in den Lockdown-Phasen erbracht hat, nur sehr unzureichend anerkannt werde. „Bei unserer Forderung nach staatlicher Unterstützung geht es nicht um Subventionierung oder Hilfszahlungen an eine Branche, sondern schlicht um den Ausgleich unverschuldeter Verluste“, so Hasebrink.

„Darüber hinaus wollen wir sichergestellt wissen, dass grundlegende systemische Defizite beseitigt werden: Über die kurzfristige Bereitstellung notwendiger finanzieller Mittel hinaus ist der Einzelhandel auf verlässliche langfristige Perspektiven angewiesen. Ein Gesetz wie die „Bundes-Notbremse“ hängt hier wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Händler, denn auch pandemische Lagen können sich wiederholen. Die eingereichte Klage vor dem BVerfG zielt dabei u. a. auf das Recht der freien Berufsausübung, die nicht durch die Höhe von Inzidenzwerten eingeschränkt bzw. unterbunden werden darf. Schließlich ist der Handel nachweislich kein Treiber der Pandemie."

"Die Politik ist gefragt, die richtigen Lehren aus der Pandemie zu ziehen. Notwendige strukturelle Reformen müssen jetzt angegangen werden. Konzepte zur Belebung der Innenstädte müssen her, in Stadtentwicklung muss mehr investiert werden. Der mittelständische Handel muss bei der so wichtigen Digitalisierung mit staatlichen Mitteln unterstützt werden. Gleichzeitig muss die Politik die übergroße Marktmacht der global agierenden Plattformen beschränken, wir brauchen neue Regeln für den digitalen Handel."

Den vollständigen „Zweiten offenen Brief“ von Franz-Josef Hasebrink an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier lesen Sie in der nächsten Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 16. August 2021 erscheint.


Grafik: Nextrade

Das Angebot des Orderportals Invenido soll Händlern ab Oktober auf dem digitalen Marktplatz Nextrade zur Verfügung stehen. Die Hersteller WMF und Leonardo haben ihre Präsenz auf Nextrade bereits online geschaltet. Alle Händler auf Invenido erhalten einen automatischen Zugang zu Nextrade.

Das Portal Invenido wird zum 1. Oktober 2021 mit Nextrade, der B2B-Plattform für Home & Living, zusammengeführt. Durch den Zusammenschluss können Invenido-Händler künftig Produkte von über 400 internationalen Topmarken ordern – zentral, mit einem Login, orts- und zeitunabhängig und zu individuellen Konditionen. „Schon vor über 20 Jahren haben wir die digitalen Services unseren Handelspartnern zur Verfügung gestellt. Doch jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den nächsten Schritt mit Nextrade zu gehen“, so Michael Kasper, Vice President Wholesale der WMF Group.

„Mit den Partnern von Invenido, der Messe Frankfurt, EK/servicegroup und Nmedia schaffen wir eine Gesamtlösung für unsere Branche“, führt Nicolaus Gedat, Geschäftsführer der Nmedia GmbH und der Invenido GmbH, an. „So versetzen wir unsere Handelspartner mit einer verlängerten Ladentheke, Verfügbarkeiten, Dropshipping und sehr vielen Marken noch besser in die Lage, ihr Geschäft nach vorne zu bringen“.

Händler auf Invenido erhalten mit dem Zusammenschluss vorab im September 2021 einen automatischen Zugang zu Nextrade. Alle Funktionen, die unter Invenido verfügbar sind, werden bei Nextrade vorhanden sein. Der Übergang von der einen zur anderen Plattform soll nahtlos erfolgen.


Der Unternehmensbereich Dining & Lifestyle erzielte ein Umsatzplus von 33,2 Prozent.

Foto: Villeroy & Boch

Porzellanhersteller Villeroy & Boch hat Zahlen zum ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres bekannt gegeben. Demnach konnten Umsatz und Gewinn gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert werden.

Bereits am 1. Juli hatte Villeroy & Boch seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Jetzt nun die konkreten Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2021: Nach einem Umsatzanstieg im ersten Quartal 2021 von 22,4 Prozent erreichte der -Konzern im zweiten Quartal einen Umsatzanstieg von 43,0 Prozent, wobei das Vorjahresquartal stark durch die Corona-Pandemie beeinträchtigt war. Insgesamt konnte der Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2021 auf 449,6 Mio. Euro (inkl. Lizenzerlöse) gesteigert werden und liegt damit um 108,9 Mio. Euro bzw. 32,0 Prozent über Vorjahr. Die Auftragseingänge des ersten Halbjahres 2021 führten im Vergleich zum 31. Dezember 2020 zu einer Erhöhung des Auftragsbestands um 65,8 Mio. Euro auf 166,6 Mio. Euro. Davon entfielen 134,4 Mio. Euro (31.12.2020: 85,1 Mio. Euro) auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness und 32,2 Mio. Euro (31.12.2020: 15,7 Mio. Euro) auf den Unternehmensbereich Dining & Lifestyle.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich im ersten Halbjahr 2021 in beiden Unternehmensbereichen vor allem aufgrund der erreichten Umsatzsteigerung und der umgesetzten Strukturmaßnahmen auf 39,0 Mio. Euro (Vorjahr: -10,0 Mio. Euro). Das Ergebnis des Vorjahres war allerdings durch den mit der Corona-Krise in Zusammenhang stehenden Nachfrageeinbruch und die nachfolgenden Werksstillstände bzw. -drosselungen belastet.

Der Unternehmensbereich Dining & Lifestyle erzielte im ersten Halbjahr 2021 einen Umsatz in Höhe von 125,1 Mio. Euro und lag um 33,2 Prozent über dem Vorjahr (+93,9 Mio. Euro). Der Vorjahresumsatz fiel aufgrund der behördlich angeordneten weltweiten Schließungen der Verkaufsstellen und den durch die Corona-Krise verursachten globalen Nachfrageeinbruch deutlich geringer aus. Im ersten Halbjahr 2021 wurde in fast allen Vertriebskanälen ein Umsatzwachstum erzielt.

Weitere Einzelheiten zu diesem Thema lesen Sie in der Ausgabe 04-2021 der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 16. August erscheint.


Im Bereich der Elektrokleingeräte will De’Longhi doppelt so stark wachsen wie der Markt.

Foto: De’Longhi

Die De’Longhi Gruppe Deutschland hat eigenen Angaben zufolge ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 absolviert, und auch zum Jahresstart 2021 „brilliert“ das Unternehmen mit Wachstumszahlen weit über dem Markt.

Ohne konkrete Zahlen zu nennen, bezifferte De’Longhi Deutschland das Wachstum des Marktes für Elektrokleingeräte im so genannten Coronajahr auf „mehr als zehn Prozent“. „Wir sind fast doppelt so stark gewachsen“, erklärte Geschäftsführerin Susanne Harring anlässlich eines virtuellen Presse-Rondtables“. In seiner Prognose für 2021 geht das Unternehmen sogar von einem Wachstum des Marktes von 20 Prozent aus. „Wir haben uns vorgenommen dieses Jahr laut zu werden und starten gleich mit einem Paukenschlag: Denn 2021 konnten wir das stärkste Auftaktquartal aller Zeiten verbuchen – mit einem Wachstum, das zweistellig mehr zulegte als der Markt. Es freut uns nahtlos an den Erfolg des Vorjahres anzuschließen und diesen weiter auszubauen. Aber wir ruhen uns nicht auf diesen fantastischen Zahlen aus. Unser Leben und Arbeiten hat sich während der Pandemie nachhaltig verändert. Mit unseren Produkthighlights im zweiten Halbjahr wollen wir dem Rechnung tragen und für unsere Konsument:innen das flexible Arbeiten im Home-Office, das gemeinsame Kochen und Backen mit Familie und Freunden noch einfacher, leckerer und inspirierender gestalten. Mit hollywoodreifen Marketingkampagnen und dem weiteren Ausbau unserer Strukturen in der Logistik, aber auch im Handel setzen wir den richtigen Beat fürs zweite Halbjahr“, so Susanne Harring weiter.

Zu den Produkthighlights im zweiten Halbjahr gehören unter anderem die neue La Specialista Maestro von De’Longhi - die erste Siebträgermaschine mit Bean Adapt Technology und zwei Milchsystemen, eine neue Küchenmaschine aus der Kenwood Titanium Chef Baker Serie sowie der neue Standmixer Powerblend 9 Triforce von Braun.

Mehr dazu lesen Sie in der Ausgabe 04-2021 der HZ haushaltswaren-Zeitung, die am 16. August erscheint.


Informationsaustausch und Kontaktpflege, auf der Trendset nur unter Einhaltung der Hygienevorschriften

Foto: Trendset

Nach den coronabedingten Ausfällen ging am 10. Juli die Trendset Sommer 2021 als erste Fachmesse in Deutschland in diesem Jahr an den Start. „Zufriedenheit auf Seiten der Besucher, Aussteller und des Messeveranstalters“ lautet das Fazit nach der dreitägigen Veranstaltung.

16.633 Fachbesucher sowie 600 nationale und internationale Aussteller und Marken trafen sich auf der Trendset Sommer 2021 vom 10. bis 12. Juli 2021 in München. Alle Bereiche seien vertreten gewesen und saisonale wie festliche Produkte hätten Hochkonjunktur gehabt, so die Veranstalterin. Die Austeller zeigten sich durchweg zufrieden mit dem Messeverlauf. „Endlich wieder Messe“, resümiert Philip Wurm, Geschäftsführer der G. Wurm GmbH seine Teilnahme an der Trendset Sommer 2021. Das Erlebnis des persönlichen Kontakts, des Sehens und Fühlens der Produkte, des Miteinanders und der Inspiration vor Ort auf einer Messe, lasse sich durch nichts ersetzen, auch nicht durch digitale Alternativen. Das zeigt auch das deutliche Besucherplus von 29,48 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Kamen bei der letzten Messe in Coronazeiten im September 2020 im Verhältnis weniger Personen pro Firma auf die Trendset, waren es diesmal wieder mehr. Die Wichtigkeit, auch dem Team die Möglichkeit zu geben, die neuen Produkte live zu erleben ist immens für den Verkaufserfolg am POS.

„Die Trendset ist Trendplattform, Orderplattform, Präsentationsforum und Networking Place für unsere Fachbesucher und Aussteller. Wir sind sehr froh, dankbar und auch stolz, dass wir der Branche jetzt wieder einen Platz für Order und Austausch geboten haben. So viele Menschen kamen auf uns zu und waren glücklich, wieder hier in München sein zu können. Unser Messe- wie Hygienekonzept wurde gelobt und positiv aufgenommen. Ich denke, die, trotz Corona, hohen und qualitativen Besucher- und Orderzahlen sprechen für sich. Wir hoffen und sind recht positiv, dass wir das mit der Trendset Winter 2022 im nächsten Januar fortführen können.“, fasst Trendset Geschäftsführerin Tatjana Pannier das Messegeschehen auf der Trendset Sommer 2021 zusammen. „Als Pilotmesse für Deutschland waren alle Augen auf uns gerichtet. Das Interesse von Seiten der Politik war dementsprechend hoch. Auch andere Messeveranstalter aus ganz Deutschland und natürlich die Presse waren vor Ort, um sich persönlich von der effektiven und sicheren Durchführung der Messe zu überzeugen. Und man kann ganz klar sagen, es hat alles toll geklappt. Das Hygienekonzept wurde vorbildlich umgesetzt und die Regeln von allen befolgt.“


Bezahlung per Apple Pay bei Mediamarkt

Foto: Mediamarkt

Der Elektronikhändler Mediamarkt bietet seinen Kunden ab sofort in der Mobile App Apple Pay mit der Girocard der Sparkassen an. Das Unternehmen erklärt, dies sei eine sichere und vertrauliche Art zu bezahlen.

Kunden können Apple Pay auf iPhone, Apple Watch und iPad nutzen, um schneller und bequemer in den Märkten und auch in Apps oder im Web über Safari einzukaufen, ohne dass sie Accounts anlegen oder Versand- und Rechnungsdaten wiederholt eingeben müssen. Jeder Einkauf mit Apple Pay ist sicher, da er mit Face ID, Touch ID oder dem Code des Geräts sowie einem einmaligen dynamischen Sicherheitscode authentifiziert wird. Durch das Angebot von Apple Pay, das vollständig PS2D-konform ist, erfüllt Mediamarkt die Erwartungen einer Vielzahl von Kunden an eine nahtlose und sichere Online-Zahlungsmethode.

Im Sinne seines Omnichannel-Ansatzes baut der Elektronikhändler sein Angebot an Bezahlmöglichkeiten damit weiter aus und bietet einfache, sichere und vertrauliche Bezahlmethoden auf immer mehr Kanälen an. Dabei stehen nicht nur die nahtlose Verzahnung vom stationären und dem Onlinehandel, sondern auch eine schnelle und unkomplizierte Kaufabwicklung im Fokus. Apple Pay lasse sich leicht einrichten, wie es weiter heißt. Auf dem iPhone müssen Kunden lediglich die Wallet App öffnen, auf „Karte hinzufügen“ tippen und dann die Anweisungen zum Hinzufügen der Kredit- oder Girokarte befolgen.


HDE erwartet für 2021 ein Umsatzplus, jedoch nicht für den innerstädtischen Einzelhandel.

Foto: HZ/P. Nierhoff

Die Lage im Einzelhandel ist weiterhin von den Geschäftsschließungen im Lockdown der vergangenen Monate geprägt, meldet der Handelsverband Deutschland (HDE). Indes sind in Großbritannien die Einzelhandelsumsätze im zweiten Quartal 2021 auf ein Rekordniveau gestiegen.

Eine aktuelle Umfrage des HDE unter 650 Handelsunternehmen aller Standorte, Größenklassen und Branchen zeigt, dass mehr als die Hälfte der Innenstadthändler für das laufende Jahr mit Umsätzen unter Vorjahr rechnet. Insgesamt geht der HDE ohne weitere Lockdowns und bei niedrigen Infektionszahlen für den gesamten Handel von einem Umsatzwachstum aus. Wachstumstreiber bleibt dabei vor allem der Online-Handel, der seine Umsätze 2021 demnach um fast 20 Prozent steigern kann.

„Die positive Entwicklung in den letzten Wochen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass das erste Halbjahr insbesondere für den Innenstadthandel verloren ist. Extrem gelitten hat der Bekleidungseinzelhandel, dessen Erlöse um rund ein Drittel geschrumpft sein dürften“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Laut aktueller HDE-Konjunkturumfrage berichten fast drei Viertel aller Innenstadthändler von gesunkenen Umsätzen in den ersten sechs Monaten des Jahres. Etwas weniger schlecht lief es in Branchen, die im Bereich Freizeit, Heim und Garten aktiv sind. Dort lagen die Umsatzverluste in den ersten vier Monaten etwa im Bereich Heimwerken bei 16 Prozent, im Möbelhandel bei zwölf Prozent. Einzelne Sortimente legten im bisherigen Jahresverlauf deutlich zu. Dazu zählen der Fahrradhandel und der Lebensmittelhandel. Große Umsatzgewinne erzielt weiterhin der Online-Handel. Der HDE hebt angesichts eines Umsatzsprungs von rund 30 Prozent von Januar bis April seine Prognose für dieses Segment auf ein Umsatzplus von knapp 20 Prozent an (vorher +17 Prozent). Die Umsätze steigen somit auf insgesamt knapp mehr als 87 Milliarden Euro.

Für die kommenden Monate erwartet eine Mehrheit aller Händler eine Fortsetzung des Erholungsprozesses. So rechnen 44 Prozent mit einer Umsatzsteigerung im zweiten Halbjahr, aber nur 17 Prozent mit sinkenden Erlösen. Insgesamt sieht der HDE in seinem Szenario für 2021 deshalb ein Umsatzwachstum von nominal 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr für den Einzelhandel in Deutschland.

In Großbritannien haben angeblich mit der Lockerung der Corona-Beschränkungen die Verbraucher ihren Nachholbedarf gestillt, das Marktforschungsunternehmen KPMG berichtet. Die Einzelhandelsumsätze seien im zweiten Quartal 2021 auf ein Rekordniveau gestiegen, das heißt zwischen dem 30. Mai und dem 3. Juli um 13,1 Prozent oder 17,0 Prozent auf flächenbereinigter Basis verglichen mit dem gleichen Zeitraum vor zwei Jahren. Für das zweite Quartal erreichte das Wachstum insgesamt einen Rekordwert von 10,4 Prozent im Vergleich zu 2019.


Der neue Gasgrill Weber Genesis II EX 335

Foto: Weber Stephen

Der amerikanische Hersteller Weber Stephen gilt als einer der Marktführer im Bereich Grill. Der Nachrichtenplattform n-tv zufolge bereitet das Unternehmen nun einen Börsengang an der NY Stock Exchange vor, nachdem es in der Corona-Krise deutliche Geschäftszuwächse verzeichnen konnte.

Die Pandemie bescherte Weber eine stark erhöhte Nachfrage bei seinen Kohle-, Gas- und Elektrogrills, die man durchaus dem Hochpreissegment zuordnen kann. Alleine in den sechs Monaten bis Ende März konnte das Unternehmen seinen Umsatz im Jahresvergleich um über 60 Prozent auf 963 Millionen Dollar steigern. Der Gewinn zog sogar um mehr als das Dreifache an und lag bei 73,8 Millionen Dollar. Bekannt wurde das Unternehmen, durch seinen Kugelgrill "Weber Kettle" - im Jahr 1952 von George Stephan erfunden.

Genaue Informationen zum möglichen Erlös des Börsengangs hat Weber nicht bekannt gegeben. Bisher ist im Wertpapierprospekt nur ein Platzhalterbetrag von 100 Millionen Dollar eingetragen. Zudem fehlen auch noch weitere Angaben des Unternehmens zum Zeitplan für die Premiere an der NYSE, wo die Aktien unter dem Tickerkürzel "WEBR" gelistet werden sollen.

Der Finanznachrichtendienst Bloomberg berichtet indes aus eingeweihten Kreisen, dass Weber beim Börsengang insgesamt eine Bewertung von vier bis sechs Milliarden Dollar erzielen könnte. Die Firma ist seit 2010 mehrheitlich im Besitz der Investmentgesellschaft BDT Capital Partners aus Chicago. Der konkurrierende Grillhersteller Traeger hat seinen Börsenantrag bereits vor weniger als einer Woche beantragt, und wird an der NYSE nun unter dem Ticker "COOK" gehandelt.


Sean Daly, neuer Vizepräsident des IHA

Foto: IHA

Sean Daly ist zum Vizepräsidenten der International Housewares Association (IHA) ernannt worden. Er löst damit Mark Adkison ab, der als Präsident zur Kuhn Rikon Corporation wechselte.

Nach Angaben der IHA verfügt Sean Daly über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Haushaltswarenbranche mit Schwerpunkt auf globalem Vertrieb und Marketing, die er während seiner Tätigkeit für mehrere IHA-Mitgliedsunternehmen vertieft hat. Zuletzt war Daly Partner bei Hudson Design Imports Ltd., wo er Unternehmen beim Aufbau von Beziehungen zu wichtigen US-Einzelhändlern und bei der Umsatzentwicklung mit Großkunden in Lateinamerika mit Schwerpunkt Mexiko unterstützte.

Daly begann seine Karriere in der Haushaltswarenbranche 1994 bei U.S. Acrylic, wo er zunächst als Exportkoordinator und dann als Direktor für den internationalen Vertrieb tätig war. Nach Stationen in verschiedenen Unternehmen und auf verschiedenen Kontinenten wechselte er im Jahr 2014 als Präsident zu Wenko Inc. und führte die 60 Jahre alte deutsche Haushaltswarenmarke in den USA ein.

„Sean bringt eine Fülle wertvoller Erfahrungen in die IHA ein, die er im Laufe seiner Karriere in vielen Aspekten der Heim- und Haushaltswarenindustrie gesammelt hat“, so Derek Miller, Präsident der IHA. „Durch seine Anstellung bei mehreren IHA-Mitgliedern weiß er genau über deren Bedürfnisse Bescheid. Seans besondere Blick auf die Dinge wird unserer Branche sehr gut tun.“ 


Stefan Müller: „Wir haben uns besser als der Markt entwickelt, damit wurden unsere Erwartungen übertroffen.“

Foto: HZ/Mau

Die Expert Gruppe hat die endgültigen Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres 2020/2021 (1. April 2020 bis 31. März 2021) bekannt gegeben. Der Innenumsatz zu Industrieabgabepreisen ohne Mehrwertsteuer betrug 2,2 Mrd. Euro und lag dabei mit einem Plus von 6,5 Prozent über dem Vorjahreswert.

„Im 59. Geschäftsjahr von Expert hat sich das Marktumfeld durch die andauernde Corona-Pandemie nachhaltig verändert, wir haben uns flexibel auf die neuen Herausforderungen eingestellt“, erklärt Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE. Die Gruppe habe sich unter den Rahmenbedingungen auf einem hohen Niveau entwickelt und erneut bewiesen, dass Expert ein solides Unternehmen mit einem zukunftsweisenden Geschäftsmodell sei. „Wir haben uns besser als der Markt entwickelt, damit wurden unsere Erwartungen übertroffen – das verdanken wir vor allem dem hohen partnerschaftlichen Engagement unserer Gesellschafter:innen, Mitarbeiter:innen und Industrie- und Dienstleistungspartner:innen“, so Müller.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr zählte die expert-Gruppe 206 Gesellschafter:innen mit 405 Standorten, 148 davon betreiben eine eigene Service-Werkstatt. Die Anzahl der Fachmärkte bewegt sich auf einem stabilen Niveau und betrug zum Geschäftsjahresende 276. Da es sich bei Expert um eine Verbundgruppe handelt, kann kein Gewinn im klassischen Sinne kommuniziert werden. Der Gradmesser ist die Gesamtbonusausschüttung an die Expert-Gesellschafter:innen. In abgelaufenen Jahr beträgt diese 225,5 Millionen Euro, was 12,3 Prozent des jahresbonuspflichtigen Umsatzes entspricht. Zudem konnte die Expert SE mit 34,3 Prozent zum Bilanzstichtag 31. März 2021 eine hohe Eigenkapitalquote ausweisen.

Mehr zum Jahresabschluss der Expert Gruppe lesen Sie in der Ausgabe 04-2021 der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 16. August erscheint.


Thomas Klemenz präsentiert im Showroom Meschede das neue Shop-in-Shop-System.

Foto: Mepal

Der Hersteller Mepal hat ein komplett neues Shop-in-Shop-System entwickelt. Das modulare Regalsystem steht ab sofort Kunden in Deutschland, Österreich und Luxemburg zur Verfügung.

Das neue Shop-in-Shop-System von Mepal setzt sich aus einzelnen Warenträgern zusammen und kann so individuell auf bestehende Sortimente oder bauliche Begebenheiten angepasst werden. Verschiedene Rückwandelemente und Warenpräsenter können damit zu einem homogenen Shop-in-Shop-System verbunden und die Marke Mepal als kompakte Einheit am PoS präsentiert werden. Ergänzt werden die neuen Verkaufsmodule durch ein Permanentdisplay, das durch austauschbare Magnetfolien an den Seitenflächen individuell den jeweiligen Sortimenten angepasst werden kann. Das soll helfen, zum Beispiel durch eine attraktive Zweiplatzierung, zusätzliche Kaufimpulse zu generieren.

Die Entwicklung des ersten Shop-in-Shop-System von Mepal ist der Startschuss für eine Vielzahl weiterer Projekte, die das niederländische Unternehmen unter Federführung des deutschen Vertriebsteams mit seinen Kunden in Deutschland, Österreich und Luxemburg nun umsetzt. Auch auf den anstehenden Fachmessen, erstmalig im Juli auf der TrendSet 2021 in München, wird Mepal das modulare Verkaufssystem seinen Handelspartnern live vorstellen. „Wir freuen uns sehr, unseren Handelspartnern mit diesem flexiblem Modulsystem eine jeweils individuell maßgeschneiderte Lösung anzubieten, um die Marke Mepal am PoS perfekt zu präsentieren und zu inszenieren“ ist auch Thomas Klemenz, Vertriebsleiter Deutschland, vom Erfolg des neuen Shopsystems überzeugt.

Mehr zu dem neuen Shop-in-Shop-System von Mepal lesen Sie in der kommenden Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 16. August erscheint.


Die Kurve der Verbraucherstimmung zeigt aktuell nach oben.

Grafik: HDE

Wie bereits in den vergangenen vier Monaten verbessert sich die Verbraucherstimmung auch im Juli weiter. Wie das aktuelle HDE-Konsumbarometer zeigt, steigt der Index auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren.

Der fünfte monatliche Anstieg in Folge sei auf das rückläufige Infektionsgeschehen und bundesweite Öffnungsschritte zurückzuführen, so der Handelsverband Deutschland (HDE). Die sinkenden Inzidenzwerte und Lockerungen der Corona-Maßnahmen zum Sommer begünstigten den zunehmenden Optimismus unter den Verbrauchern. Das heißt, nachdem die Anschaffungsneigung im Vormonat noch zurückgegangen ist, legt sie nun wieder zu. Mit Blick auf die Lockerungen im öffentlichen Leben treffen die Konsumwünsche der Verbraucher inzwischen auch auf entsprechende Konsummöglichkeiten in Einzelhandel, Gastronomie und Tourismus. In den nächsten Wochen ist daher mit einer Zunahme des privaten Konsums zu rechnen. Die Bereitschaft zu Konsumausgaben ist dabei unter anderem auch das Resultat verbesserter Einkommenserwartungen. Investieren werden die Verbraucher allerdings nicht nur in den Konsum. Denn die Sparneigung steigt im Vergleich zum Vormonat, wenn auch nur geringfügig.

Der Blick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung fiel bereits in den vergangenen Monaten optimistisch aus. An dieser Einschätzung halten die Verbraucher weiterhin fest. Die Konjunkturerwartungen sind sogar so positiv wie nie zuvor, der Teilindikator erreicht ein neues Allzeithoch. Auch Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Konjunkturprognosen zuletzt nach oben korrigiert.

Der aktuelle Aufwärtstrend der Verbraucherstimmung ist vergleichbar mit der Entwicklung vor einem Jahr, als sich die Corona-Lage im Sommer 2020 zwischenzeitlich entspannt hatte. Doch obwohl sich die Stimmung der Verbraucher auf einem Zweijahreshoch befindet, bleiben mit der Verbreitung von Virusvarianten und Produktionsproblemen bei den Impfstofflieferanten Unwägbarkeiten. Von ihnen hängt ab, wie sich die Verbraucherstimmung in den nächsten Monaten entwickeln wird.


Ausschnitt aus dem gemeinsamen Sortiment von Graef und Caffè Moak

Foto: Graef

Der Espressomaschinenhersteller Graef und die sizilianische Kaffeerösterei Caffè Moak haben eine Kooperation besiegelt. Die beiden Familienunternehmen bringen ab Sommer 2021 italienischen Kaffeegenuss in den deutschen Handel.

Im Zuge der Zusammenarbeit übernimmt Graef den Deutschland-Vertrieb für Moak im Elektrofachhandel und in weiteren Absatzkanälen. Moak unterstützt im Gegenzug mit über 50 Jahren Kaffeeexpertise und fünf Mischungen der neuen „my music Coffee“-Reihe. Außerdem werden hochwertige Filterkaffees und drei Single Origins aus Indien, Kolumbien und Costa Rica sowie eine Arabica-Röstung mit Bio- bzw. Fairtrade-Zertifizierung das umfangreiche Sortiment ergänzen. So soll jeder Kaffeeenthusiast mit dem passenden Lieblingskaffee überzeugt werden.

„Die strategische Partnerschaft mit der sizilianischen Traditionsrösterei Caffè Moak wird die Kaffeekompetenz von Graef als Premiumanbieter von Espressomaschinen, Kaffeemühlen und vielen weiteren Geräten für die Kaffeezubereitung im deutschen Handel weiter stärken“, ist sich Geschäftsführer Hermann Graef sicher. „Unsere Philosophien ergänzen sich ausgezeichnet. Gemeinsam sorgen wir ab Sommer für doppelte Power im Markt.“ Von der Kooperation sollen die beiden Unternehmen, der Handel sowie die Verbraucherinnen und Verbraucher profitieren. 


Dr. Axel Drösser

Foto: Ritzenhoff

Mit Wirkung zum 14. Juni 2021 wurde Dr. Axel Drösser zum Vorstandsvorsitzenden der Ritzenhoff AG in Marsberg Essentho berufen. Drösser folgt auf Detlev Schauwecker, der den Vorstandsvorsitz interimsmäßig nach dem Weggang von Christoph Kargruber im Januar dieses Jahres innehatte.

Unternehmensangaben zufolge übernimmt mit Dr. Axel Drösser ein sehr erfahrener CEO die Verantwortung für die Ritzenhoff AG. In den vergangenen 15 Jahren war der 57jährige als Geschäftsführer in Familienunternehmen aus dem Konsumgüterbereich tätig; zuletzt als Sprecher der Geschäftsführung des Marktführers für den Direktvertrieb von Lebensmitteln (Bofrost) und als Geschäftsführer der Getränkegruppe Hövelmann/Sinalco.

Zuvor war Drösser Partner in einer internationalen Unternehmerberatung. „Herr Dr. Drösser bringt für die neue Herausforderung langjährige Erfahrungen in der Führung und erfolgreichen Neuausrichtung von Familienunternehmen mit“, sagt Frau Karin Trimmel, Aufsichtsratsvorsitzende der Ritzenhoff AG. Drösser stelle mit seiner umfangreichen Expertise in der Führung von Unternehmen mit Omnichannelstrukturen die Kunden in den Mittelpunkt und verstehe sich als Innovationstreiber.

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und bin stolz, das Unternehmen Ritzenhoff mit einem motivierten Team weiterzuentwickeln“, so Dr. Axel Drösser.


So ähnlich könnte es demnächst im Miele Markenstore an der „Kö“ aussehen.

Foto: Miele

Der Kö-Bogen in Düsseldorf ist eine der 1-A-Einkaufsadressen Deutschlands, wo Top-Marken wie Apple, Joop, Porsche oder Faber-Castell Ladenlokale angemietet haben. Jetzt will dort auch der Gütersloher Hausgerätekonzern Miele einziehen.

In bester Citylage, wo die legendären Einkaufsmeilen Königsallee („Kö“) und Schadowstraße sich treffen hat Miele ein zweistöckiges Ladenlokal mit insgesamt 441 Quadratmetern Verkaufs- und Lagerfläche angemietet. Noch vor Weihnachten will der Hausgerätehersteller selbst im Erdgeschoss einziehen, während in der ersten Etage die neue Miele-Tochter Otto Wilde Grillers einen exklusiven Showroom errichtet. Mit der Einrichtung des Markenstores Düsseldorf führt Miele seine Strategie fort: Das Unternehmen betreibt eigenen Angaben zufolge Markenstores in rund 100 Metropolen zwischen Vancouver und Sydney. Nach den Miele Experience Centern (MEC) am Hauptsitz Gütersloh und in Berlin (Unter den Linden/Ecke Friedrichstraße) ist der Düsseldorfer Store die dritte eigene Adresse des Unternehmens in Deutschland.

„Damit heben wir unseren Markenauftritt in einer der kaufkräftigsten Regionen des Landes auf ein neues Level“, sagt Frank Jüttner, Senior Vice President DACH der Miele Gruppe und zugleich Chef der Miele Vertriebsgesellschaft Deutschland. Auch in Düsseldorf kombiniert Miele seine elegante Markenwelt mit erstklassiger persönlicher Beratung und interaktiver digitaler Präsentation. Kundinnen und Kunden erleben die Geräte live in Aktion und können auch selbst Hand anlegen oder sich mit frisch zubereiteten Kostproben verwöhnen lassen.


Oliver Kastalio: „WMF behält als Premiumanbieter seine Sonderstellung innerhalb der Groupe SEB.“

Foto: WMF

Die WMF Group GmbH firmiert ab sofort unter dem Namen WMF GmbH. Seit 2016 gehört das Unternehmen zu der französischen Groupe SEB. Eine Gruppe innerhalb der Gruppe zu sein, habe intern wie extern zunehmend irritiert, wie es offiziell heißt.

Einer Pressemitteilung zufolge füge sich WMF mit dem schlichteren Namen reibungslos in die Konzernstruktur ein und behalte gleichzeitig als Premiumhersteller innerhalb der Unternehmensgruppe seine Wurzeln. „Der neue, prägnante Name festigt unsere Identität als WMF“, sagt Oliver Kastalio, CEO von WMF. „Denn WMF behält als Premiumanbieter seine Sonderstellung innerhalb der Groupe SEB. Gleichzeitig räumt uns unser international aufgestellter Mutterkonzern Wettbewerbsvorteile ein, die wir sonst nicht hätten.“

Sichtbar wird die Veränderung zuerst im Unternehmenslogo: Dieses konzentriert sich auf das WMF Markenlogo und schafft optisch eine direkte Verbindung zur Groupe SEB. Den neuen Namen nimmt WMF außerdem zum Anlass, das Erscheinungsbild reduzierter zu gestalten. Das unterstreiche den Premiumcharakter der Marken des Unternehmens, so die Meldung.

Die Umfirmierung hat keinen Einfluss auf die Unternehmensstruktur oder auf das Vertragsverhältnis der Mitarbeiter*innen. Das Unternehmen und seine Marken werden auch künftig aus Geislingen an der Steige heraus gesteuert. Auch bleibt WMF das Kompetenzzentrum für professionelle Kaffeemaschinen.


Stammhaus von Villeroy & Boch

Foto: Villeroy & Boch

Angesichts der weiterhin sehr positiven Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr hebt der Vorstand der Villeroy & Boch AG die Umsatz- und Ergebnisprognosen für das Gesamtjahr an. Genaue Zahlen werden am 20. Juli bekannt gegeben.

Der Konzern Villeroy & Boch erwartet nun eine Steigerung des Umsatzes von etwa 10,5 Prozent auf ca. 885 Mio. Euro (bisherige Prognose: 5-10 % gegenüber Vorjahr) sowie einen Anstieg des operativen Ergebnisses von rund 50 Mio. Euro im Vorjahr auf über 75 Mio. Euro (bisher: deutlich überproportional). Die Erhöhung der Ergebnisprognose beruht auf der höheren Umsatzerwartung und auf erfolgreich umgesetzten Strukturmaßnahmen in beiden Unternehmensbereichen, u.a. dem im letzten Jahr begonnenen Transformations- und Effizienzprogramm.

Das Unternehmen weist darauf hin, dass der Zwischenbericht zum 2. Quartal 2021 planmäßig am 20. Juli 2021 veröffentlicht und detaillierte Informationen zur Geschäftsentwicklung in beiden Unternehmensbereichen enthalten wird.


Showroom von Smeg auf Gut Böckel

Foto: Smeg

Unter dem Dach der Marketinggemeinschaft A30 Küchenmeile e.V. findet vom 18. bis 23. September 2021 an verschiedenen Lokationen entlang der A30 die gleichnamige Herbsthausmesse statt. Der italienische Hausgeräte-Hersteller Smeg präsentiert seine Neuheiten beispielsweise auf Gut Böckel im Rödinghauser Ortsteil Bieren.

Nach Angaben des Veranstalters folgen jedes Jahr im September rund 24.000 Fachbesucher der Einladung der Mitgliedsunternehmen der Marketinggemeinschaft A30 Küchenmeile e.V. zu den Herbsthausmessen, mit ca. 800 Küchen auf einer Ausstellungsfläche von insgesamt 38.000 qm. Die 27 Küchenmeile-Mitglieder repräsentieren etwa 90 Prozent des Gesamtumsatzes der deutschen Küchenmöbelindustrie von 5,26 Mrd. Euro.

Auch internationale Hersteller, wie die italienische „Designschmiede“ Smeg, zeigen in Westfalen ihre Neuheiten. Olaf Nedorn, Geschäftsführer von Smeg Deutschland, erklärt: „Gut Böckel ist für uns ein wichtiger Treffpunkt zum Austausch mit unseren Fachhandelspartnern. Selbst letztes Jahr, als wir trotz der Umstände als einziger Anbieter unseren Showroom aufsperrten, waren die persönlichen Gespräche intensiv und die Stimmung ausgesprochen gut. Umso mehr freue ich mich auf dieses Jahr.“

Für die Präsentation der aktuellen Highlights erfährt das Ambiente des Smeg Showrooms auf Gut Böckel erneut ein Redesign. Zudem ergänzt der Hersteller die Ausstellung seiner Küchengeräte mit ausgewählten Designpartnern. So wird es unter anderem Küchenmöbel im Industrial Look und Arbeitsplatten aus Keramik zu sehen geben. „Wir zeigen den Besuchern nicht nur unsere Neuheiten. Wir liefern auch gleich Ideen und Kombinationsmöglichkeiten für die eigene Präsentation und die Beratung ihrer Kunden mit“, ergänzt Tobias Koch, Marketingleiter bei Smeg Deutschland. „Es lohnt sich also auch in diesem Jahr auf jeden Fall, bei uns vorbeizuschauen.“


Die Summe der Inventurdifferenzen ist in 2020 um etwa 200 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen.

Quelle: EHI-Studie Inventurdifferenzen 2020/2021

Eine vom EHI Retail Institute veröffentlichte Studie belegt, dass die Summe der Inventurdifferenzen, die in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen ist, im Jahr 2020 um etwa fünf Prozent zurückgegangen ist. Diebstähle waren sogar zweistellig rückläufig.

Die Inventurdifferenzen, deren Summe sich im Jahr vor Corona noch auf 4,4 Milliarden Euro belief, sind in 2020 im gesamten Einzelhandel gesunken. Der darin enthaltene Verlust durch Diebstahl beträgt 3,36 Milliarden Euro, etwa 10 Prozent weniger als im Vorjahr (3,75 Milliarden Euro). Von Kundinnen und Kunden wurden im letzten Jahr Waren im Wert von 2,16 Milliarden Euro gestohlen, für 885 Millionen waren eigenen Mitarbeitenden verantwortlich und 315 Millionen Verlust gehen auf Diebstähle durch Lieferanten und Servicekräfte zurück. 840 Millionen Euro Schaden entstanden durch organisatorische Mängel, beispielsweise durch falsche Preisauszeichnungen. „Rein statistisch gesehen wurde durch jede Person in Deutschland ein Warenwert von knapp 26 Euro pro Jahr gestohlen“, erläutert Frank Horst, Sicherheitsexperte des EHI und Autor der Studie und fügt hinzu:  “Sinnbildlich auf den Einkauf bezogen bedeutet dies, dass rund jeder 200. Einkaufswagen unbezahlt die Kasse passiert hat.” Dem Staat ist durch den Diebstahl im Jahr 2020 ein volkswirtschaftlicher Schaden von rund 420 Millionen Euro durch die ausgefallene Mehrwertsteuer entstanden.


Sühel Semerci: „Wir freuen uns nun noch besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden und Partner eingehen zu können.“

Foto: Hisense

Nach der operativen Verschmelzung und der anschließenden vollständigen Integration der Hisense Germany GmbH in die Gorenje Vertriebs GmbH, wurde nun auch die Namensänderung der Gesellschaft umgesetzt und im Handelsregister eingetragen.

Bereits 2018 hatte der chinesische Haushaltsgerätehersteller Hisense 95 Prozent der Anteile des slowenischen Konkurrenten Gorenje übernommen. Nach der erfolgreichen Zusammenführung der beiden Unternehmen in Deutschland ist nun auch der neue Gesellschaftsname bekannt: „Hisense Gorenje Germany GmbH“.

Mit dem neu strukturierten Team um Sühel Semerci, Executive Vice President, sind beide Marken nunmehr auch im Unternehmensnamen als eine Einheit sichtbar. „Mit der offiziellen Umfirmierung, dem Hauptsitz in der Metropolregion München sowie der neuen Organisationsstruktur haben wir eine hervorragende Grundlage, um die Ziele unserer beiden Marken mit gemeinsamer Stärke zu erreichen. Wir haben ein vielfältiges und engagiertes Team mit extrem hohem Know-how für die Vermarktung unseres breiten Produktsortiments von Consumer Electronics und Haushaltsgroß- sowie Kleingeräten an den gesamten deutschen Handel. Wir freuen uns, mit dieser gebündelten Kraft noch besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden und Partner eingehen zu können“, so Sühel Semerci.


Hygienekonzept auf der Nordstil

Foto: Messe Frankfurt

Die Stadt Hamburg hat Messen unter Einhaltung eines entsprechenden Hygienekonzepts wieder am Standort möglich. Die Sommer-Nordstil kann daher wie geplant auf dem Messegelände der Hansestadt stattfinden.

Es ist offiziell bestätigt – die Sommer-Nordstil 2021 kann wie geplant vom 24. bis 26. Juli 2021 im Messegelände unter dem Fernsehturm stattfinden. Das gab der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg am Freitag per Verordnung bekannt. „Wir sind erleichtert und voller Tatendrang. Wir waren in den letzten Wochen sehr aktiv bei den Vorbereitungen der Nordstil und der große Zulauf aus der Branche hat uns bestätigt. Ich möchte alle Aussteller und Besucher aufrufen, nutzen wir gemeinsam diese Chance für einen erfolgreichen Neustart des Einzelhandels in Norddeutschland und darüber hinaus. Auch wenn bereits nahezu alle verfügbaren Flächen gebucht sind, ist die Teilnahme als Aussteller auch jetzt noch möglich. Es wird wieder Zeit sich persönlich zu treffen und auszutauschen, sich inspirieren zu lassen, Neues zu entdecken und zu ordern“, sagt Philipp Ferger, Bereichsleiter Konsumgütermessen der Messe Frankfurt Exhibition.

Aufgrund der Sicherheits- und Hygienevorgaben der Hansestadt wird ein Messebesuch nur nach vorherigem Onlinekauf des Tickets und mit aktuellem negativem Corona-Test oder vollständigem Impfschutz, Stand heute, möglich sein. Die Abgabe einer Selbstauskunft wird entfallen, jedoch werden Masken in Innenräumen weiterhin verbindlich bleiben in der Hansestadt. Aussteller und Besucher werden vor der Sommer-Nordstil noch einmal umfassend über die Sicherheits- und Hygienevorgaben der lokalen Behörden informiert. Die Belegung der Hamburger Messehallen im A-Gelände durch das zentrale Corona-Impfzentrum der Hansestadt, führt dazu, dass die Sommer-Nordstil die B-Hallen 1 bis 6 und somit den Großteil des östlichen Messegeländes belegen wird. Damit ist zusätzlich zu den Eingängen Mitte und Ost auch ein Zugang über den Eingang Süd möglich.


Die EcoTub-Waschmaschine von Beko besteht aus recycelten Materialien.

Foto: Beko Grundig

Die Hausgerätemarke Beko will nachhaltiger werden. Das Unternehmen launcht sieben neue nachhaltige Produkte und präsentiert die Ergebnisse einer Nachhaltigkeits-Umfrage, die unter europäischen Verbrauchern durchgeführt wurde.

Eigenen Angaben zufolge ist sich Beko als global agierendes Unternehmen seiner Verantwortung in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit bewusst. Dazu erklärt Hakan Bulgurlu, CEO von Arçelik, der Muttergesellschaft von Beko: „Unsere Ziele im Bereich Nachhaltigkeit und unsere führenden Bemühungen im Bereich nachhaltige Innovationen sind zwei Teile desselben großen Ganzen, die eng zusammenhängen. Es liegt an uns, bessere, umweltbewusstere Wege zu finden, unser Leben zu führen. Mit einer Reihe von umweltfreundlichen Beko-Geräten, die wir heute neu vorstellen, können unsere Kunden nun ihr Zuhause nachhaltiger gestalten.“ Das Ziel der Marke Beko sei es, zukünftige Generationen für einen gesünderen Lifestyle zu begeistern.

Dafür launcht Beko nun ein neues, umweltfreundliches Sortiment. Dieses umfasst sieben nachhaltige Produkte, die Verbraucher dabei unterstützen sollen, im Alltag umweltfreundlicher zu leben. Bei den Geräten handelt es sich um die EcoTub-Waschmaschine und den EcoTub-Waschtrockner, den GreenDry-Trockner und den EcoFiber-Backofen, die aus recycelten Materialien wie PET-Flaschen und Fischernetzen hergestellt werden. In dem neuen BioCycle-Kühlschrank und der BioCoffee-Espressomaschine werden Bio-Verbundstoffe aus Eiern oder Kaffeeresten verwendet. Der neue AutoDose-Geschirrspüler dosiert die passende Menge an Spülmittel und spart so bei jedem Waschgang. Die Nachhaltigkeits-Range wird nach und nach international ausgerollt, in Deutschland ist der Launch für 2022 geplant.


Hartmut Gehring: „Der eigene Onlineumsatz wuchs 2020 gegenüber 2019 im Durchschnitt um 42 Prozent.“

Foto: IVSH

Der Industrieverband Schneid- und Haushaltswaren (IVSH) hat die Branchenzahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres 2020 sowie des ersten Quartals 2021 bekannt gegeben. Demnach hat sich der Gesamtumsatz in 2020 um 1,1 Prozent erhöht, im ersten Quartal dieses Jahres beträgt das Plus 7,1 Prozent.

Wie Hartmut Gehring, geschäftsführender Gesellschafter der Solinger Firma Gehring GmbH und zugleich Vorsitzender des IVSH im Verlauf der virtuellen Pressekonferenz ausführte, sei das vergangene Jahr für die Mitgliedsunternehmen sehr schwierig gewesen. Zulegen können habe vor allem der Umsatz mit HKT-Erzeugnissen, also mit Kochgeschirren, Pfannen und Küchenhelfern, nämlich um 7,6 Prozent auf gut eine Mrd. Euro. Gleichzeitig ging der Umsatz von Schneidwaren um 3,0 Prozent auf gut 1,2 Mrd. Euro leicht zurück und die Besteckindustrie verzeichnete sogar einen Rückgang in Höhe von 5,0 Prozent auf 159 Mio. Euro. „In Summe ergab dies für den Gesamtumsatz unserer Industrie im Jahr 2020 einen kleinen Zuwachs um 1,1 Prozent auf gut 2,4 Mrd. Euro. Der Export wuchs nach amtlichen Angaben um 1,4 Prozent auf gut 1,7 Mrd. Euro, der Import um 2,0 Prozent auf gut 1,8 Mrd. Euro, während die Produktion unserer Industrie 2020, nach mehreren Jahren des Wachstums, um 3,1 Prozent auf gut 1,1 Mrd. Euro zurückging“, so Gehring.

Dass die Schneid- und Haushaltswarenhersteller im Coronajahr „mit einem blauen Auge davongekommen ist“, sei dem Onlinehandel zu verdanken, speziell den eigenen Onlineshops der Hersteller. Dazu Hartmut Gehring: „Der eigene Onlineumsatz wuchs 2020 gegenüber 2019 im Durchschnitt um 42 Prozent, wobei die Zuwächse in der Spitze sogar das Anderthalbfache betragen konnten, und im ersten Quartal des laufenden Jahres kam es nochmals zu einem Anstieg von fast 50 Prozent.“

Weitere konkrete Zahlen liegen dem IVSH für das erste Quartal vor. Demnach wuchs Export um 11,5 Prozent auf 466 Mio. Euro und der Import sogar um 23,2 Prozent auf 547 Mio. Euro. Dazu passte laut Gehring die Entwicklung der Umsätze: „Sie wuchsen im ersten Quartal um insgesamt 7,1 Prozent, wozu vor allem die Umsätze mit Schneidwaren beigetragen haben, denn hier belief sich der Anstieg sogar auf 19,5 Prozent, bei HKT-Erzeugnissen betrug das Wachstum 9,6 Prozent, und nur bei Bestecken gab es leider einen Rückgang von gut 13 Prozent. Hier wissen wir allerdings, dass sich die Situation mit jedem Monat bessert, und schon für den vergangenen Monat Mai ergab sich kumuliert ein Umsatzwachstum von 5,5 Prozent.“


Benedict Kober: Sämtliche Umsatzvergleiche im Kontext der Covid-19 Pandemie sind mit Vorsicht zu genießen.“

Foto: Euronics

Im Rahmen der Euronics Summer Convention (ESC) hat Vorstandssprecher Benedict Kober einige Zahlen des laufenden Geschäftsjahres 2020/21 bekannt gegeben. Demnach konnte in den ersten acht Monaten ein fast zweistelliges Plus erzielt werden.

Benedict Kober wies in dem Pressegespräch darauf hin, dass sämtliche Umsatzvergleiche im Kontext der Covid-19 Pandemie mit Vorsicht zu genießen sind. So ist der Sell-Out-Umsatz der Mitglieder in den ersten acht Monaten des laufenden Geschäftsjahres (Okt. 2020 bis Mai 2021) um 9,1 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gestiegen. Auf der anderen Seite sei allein im Mai 2021 ein Umsatzminus von 11,9 Prozent gegenüber Mai 2020 zu verzeichnen. Dies sei ein verzerrter Umsatzvergleich, da der Mai 2020 durch die Aufhebung des ersten Lockdowns extrem gute Verkaufsergebnisse gebracht hätte. Im Vergleich mit dem Mai 2019 weist der diesjährige Wonnemonat hingegen ein Plus von 5,7 Prozent bei den Sell-Out-Verkäufen der Euronics-Mitglieder aus.

Kober sieht in der Nähe der Mitglieder zu den Kunden, in der digitalen Kompetenz und in der besonderen Sortimentsgestaltung, die auf die Aufwertung der eigenen vier Wände ausgelegt ist, die Erfolgsfaktoren. Für die Zukunft sieht Kober unter anderem die Weiterentwicklung der Verkaufsfläche zum innovativen Point of Emotion (PoE) (siehe Beitrag hierzu), sowie den Fortschritt der CRM Kampagnen als die besonderen Aufgaben der Verbundgruppe. Außerdem wird Euronics Partner und Sponsor des UEFA-Frauenfußballs für die nächsten fünf Jahre.


Sebastian Seiberth

Foto: Beko Grundig

Erst im Januar dieses Jahres gab die Beko Grundig Deutschland GmbH den weiteren Ausbau der Vertriebsstruktur bekannt. Seit dem 1. Juni verstärkt nun Sebastian Seiberth das Key Account Management der Marken Beko und Grundig im Bereich Pure Player.

Die Beko Grundig Deutschland GmbH reagiert auf die neuen Marktstrukturen und baut ihren im Januar 2021 neu geschaffenen Bereich Key Account Management Pure Player MDA weiter aus. Seit dem 1. Juni verstärkt Sebastian Seiberth (39) als Key Account Manager Pure Player das Vertriebsteam. Seine Hauptaufgabe wird es sein, die Sichtbarkeit von Haushaltsgroßgeräten der Marken Beko und Grundig im Onlinehandel weiter zu erhöhen und voranzutreiben. Sebastian Seiberth berichtet an Jürgen Weiskopf, Head of Key Account Management Pure Player MDA. „Mit dem Ausbau des Bereichs tragen wir den neuen Strukturen am Markt Rechnung. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Sebastian Seiberth einen erfahrenen Key Account Manager für uns gewinnen konnten“, sagt Jürgen Weiskopf. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung, für die Marken Beko und Grundig zu arbeiten und ebenso auf die Zusammenarbeit mit Jürgen Weiskopf und seinem Team. Gemeinsam können wir die Bedürfnisse des Handels nun noch besser abdecken,“ sagt Sebastian Seiberth.

Sebastian Seiberth war vor seinem Wechsel zur Beko Grundig Deutschland GmbH im Key Account Management bei LG Electronics und Hisense/Gorenje. Der gelernte Diplom Kaufmann verfügt über insgesamt mehr als zehn Jahre fundierte Branchenerfahrung und war acht Jahre als Key Account Manager tätig. In dieser Zeit sammelte er umfassende Erfahrung mit allen Kundengruppen.


Ausschnitt aus dem virtuellen Showroom von Stölzle, inklusive Navigation

Foto: Stölzle

Mit einem digitalen Showroom geht der Hersteller Stölzle Lausitz einen Schritt weiter in der digitalen Produktpräsentation. Im neuen 360-Grad-Panorama können die Kollektionen aus verschiedensten Perspektiven betrachtet werden.

Dass hochwertige auch digital ansprechend präsentiert werden können, beweist Stölzle Lausitz mit seinem jetzt eröffneten digitalen Showroom. Dafür wurde die stilvolle Weinbibliothek von Schloss Wackerbarth im sächsischen Radebeul in einen virtuellen Raum verwandelt. Der Glashersteller will damit nach einem zufriedenstellenden Geschäftsjahr seinen Qualitäts- und Markenanspruch als Trendsetter in der Branche unterstreichen.

Eigenen Angaben zufolge wurde der virtuelle Raum zur Sortimentspräsentation von der Marketingabteilung des sächsischen Glasspezialisten mit hohem Aufwand geplant und umgesetzt. Dabei sei das Potenzial aktueller digitaler Technik ebenso zum Einsatz gekommen wie eine anspruchsvolle Fotografie, eine intuitive Benutzerführung sowie eine gekonnte Dekoration. Entstanden ist ein emotional ansprechendes, informatives Gesamtbild der Kompetenz von Stölzle Lausitz, die nicht bei der Entwicklung und Produktion hochqualitativer Trinkglasserien aus maschineller Produktion endet.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Ausgabe 3/2021 der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 28. Juni erscheint.


Der Eingangsbereich des neuen Euronics Flagship Stores

Foto: Euronics

Die Handelskette Euronics hat in Bremen den so genannten vollvernetzten Elektronikfachmarkt der Zukunft eröffnet. Zusammen mit dem Kooperationspartner Deutsche Telekom wurde ein Pilotmarkt realisiert, in dem ein innovatives Point of Emotion-Konzept verfolgt wird.

Neueste Technikprodukte mit den eigenen Händen ausprobieren, sich persönlich und individuell beraten und zugleich begeistern sowie überraschen lassen – all das können Interessierte fortan im neuen Euronics Flagship Store in Bremen. Der XXL-Markt hat am 18. Juni im Kontor zum Alten Speicher in Bremen-Vegesack eröffnet. Die moderne Umgebung des neuen Stadtquartiers bietet den idealen Rahmen für den neuen Flagship Store, der nach einem innovativen Point of Emotion (PoE)-Konzept aufgebaut ist. Damit hat Euronics eigenen Angaben zufolge den klassischen Fachmarkt weiterentwickelt und eine Erlebniswelt geschaffen, in der die Kunden im Mittelpunkt stehen. Ziel des Ansatzes ist es, Mensch und Technik möglichst nahe der eigenen Lebensrealität zusammenzubringen.

Die Vision wird direkt bei Betreten des neuen Ladengeschäfts deutlich: Eine LED-Wall am Eingang begrüßt die Kunden, Sitzmöglichkeiten und Getränke laden zum gemütlichen Verweilen ein und separate Test-Zonen bieten Raum für ein intensives Produkterlebnis.

André Fourie, Betriebstypenmanager Fachmärkte bei der Euronics Deutschland eG: „Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Deutsche Telekom haben wir alle Bereiche des neuen XXL-Markts konsequent mit digitalen Schnittstellen verknüpft. So zeigt beispielsweise die Ausstellungsfläche für Küchengeräte den smarten Kühlschrank und die vernetzte Küche der Zukunft, der Entertainment-Bereich ist als Gaming-Erlebniswelt gestaltet und die stationäre Fläche für Produkte aus dem Wohnumfeld zeigt, wie nahtloses Arbeiten im Home-Office aussehen kann – alles zum Anfassen, Ausprobieren und Erleben.“


Logo: Leipziger Messe

Gute Vorzeichen für die Herbst-Cadeaux Leipzig: Mit der neuen sächsischen Corona-Schutz-Verordnung sind Messen bei Einhaltung der Hygiene-Auflagen wieder erlaubt.

„Das gibt uns die erforderliche Planungssicherheit, um die 58. Cadeaux wie geplant vom 4. bis 6. September 2021 durchzuführen“, erklärt Andreas Zachlod, Projektdirektor der Fachmesse. „Schon jetzt verzeichnen wir einen deutlich höheren Anmeldestand als im Vorjahr. Aussteller, Fachbesucher, Messeteam: Alle freuen sich darauf, endlich wieder durchzustarten.“

Schwerpunkte im Messeprogramm sind die Bereiche Wohnen & Floristik, Kulinarischer Genuss & Gedeckter Tisch sowie Erzgebirgische Volkskunst & Kunsthandwerk. Nach pandemiebedingter Absage im Frühjahr findet die Floriga autumnal- Fachbörse für die grüne Branche diesmal im Herbst statt. Die Uhren- und Schmuckbranche freut sich auf die Midora, die wie immer parallel zur Cadeaux stattfindet.

Ein umfassendes Hygienekonzept, das zur Herbst-Cadeaux 2020 bereits seinen Praxistest bestanden hat und auf die aktuellen Gegebenheiten flexibel adaptierbar ist, sorgt für die Sicherheit von Besuchern, Ausstellern und Messeteam. Dazu zählt unter anderem die Online-Registrierung aller Fachbesucher, die ab 15. Juli 2021 unter www.cadeaux-leipzig.de/de/besucher/tickets/online-tickets möglich ist. Eine Legitimation als Fachbesucher ist erforderlich. Eintritt und Parken sind kostenfrei. Geöffnet sind Cadeaux und Midora Leipzig am 4. und 5. September 2021 von 9.30 bis 18.00 Uhr und am 6. September 2021 von 9.30 bis 17.00 Uhr. Die Floriga autumnal lädt am Sonntag, dem 5. September 2021, von 8.00 bis 15.00 Uhr aufs Messegelände ein.


Dr. Stefan Müller: „Wir wünschen Peter und Christian Jakob viel Erfolg mit ihren acht Fachmärkten.“

Foto: Expert

Das deutschlandweite Fachmarktnetz von Expert wächst weiter: Nach der Übernahme des Fachmarktes in Eschwege übernimmt Expert Jakob im Rahmen einer Nachfolgeregelung vom selben Unternehmen eines Wettbewerbers ab dem 1. Juli 2021 nun einen Standort in Gotha.

„Wir freuen uns sehr, dass expert Jakob innerhalb kurzer Zeit zwei Standorte übernimmt und so die Expert-Gruppe erweitert wird“, sagt Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der E xpert SE. „Dafür möchten wir uns bei Peter und Christian Jakob bedanken und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg mit ihren nun insgesamt acht Fachmärkten.“

Die von Vater und Sohn geführte Unternehmensgruppe Expert Jakob ist bereits seit mehr als 25 Jahren Teil der Expert-Familie und in der Region stark verwurzelt. Das Unternehmen selbst feiert in diesem Jahr 75-jähriges Bestehen und plant den Bau eines neuen Lagerkomplexes mit Büroräumen. So soll den über 200 Mitarbeitern:innen auch zukünftig ein attraktiver Arbeitsplatz geboten werden und das Unternehmen für die Zukunft ideal aufgestellt werden.


Electronic Partner vor Euronics und Expert

Quelle: Handelsblatt

Zum dritten Mal in Folge konnten sich die EP:Fachhändler beim Handelsblatt-Ranking „Beste Kundenberatung“ durchsetzen. In der Kategorie „Elektro-Fachmärkte“ belegen Euronics und Expert die Folgeplätze.

Im Auftrag des Handelsblatts hat das Forschungsinstitut Service Value 12.906 Verbraucher online zu 763 Unternehmen aus 40 Branchen befragt. Dabei wurde die Qualität der Beratung anhand von zehn Kriterien bewertet – beispielsweise, wie sozialkompetent der Berater war. In der Kategorie „Elektro-Fachmärkte“ belegte die EP:Fachhändler den ersten Platz vor den folgenden sechs Wettbewerbern Euronics, Expert, Conrad, Media Markt, Saturn und schließlich Medimax.

„Beste Beratung steht und fällt vor allem mit zwei Voraussetzungen: gut ausgebildetes Personal und einem engagierten Chef, der genau an dieser Stelle investiert. Beides ist gelebte Praxis bei der Marke EP: und wird massiv von uns unterstützt“, erklärt Electronic Partner Vorstand Friedrich Sobol. Damit spielt er unter anderem auf den EP:Campus an. Die digitale Schulungs- und Lernplattform wurde von ElectronicPartner speziell für die Bedürfnisse der Fachhändler entwickelt und bietet ihnen und ihren Teams umfangreiches Material zur persönlichen Weiterbildung, auch zum Thema Kundenberatung. Der Campus ist eine wichtige Säule der EP:Qualitätsoffensive, die durch ihre verschiedenen Komponenten seit Jahren den Erfolg der Fachhändler entscheidend fördert.

Mehr zu diesem Thema können Sie in der Ausgabe 3-2021 der HZ Haushaltswaren-Zeitung lesen, die am 28. Juni erscheint.


Besonderen Komfort bietet die automatische Absaugstation.

Foto: Ecovacs Robotics

Ecovacs Robotics hat einige neue Saug- und Wischroboter im Portfolio. Zum Amazon Prime Day am 21. und 22. Juni hält der Hersteller attraktive Deals zu ausgewählten Top-Produkten bereit.

Für den „Deebot Ozmo T8“ seien Stuhlbeine, Vorhänge oder kleine, auf dem Boden liegende Dinge gar kein Problem. Mittels 3D-Abtastung (TrueDetect 3D Technologie) erfasse der kombinierte Saug-Wischroboter selbst kleinste Objekte von nur wenigen Millimetern im Raum, so der Hersteller Ecovacs Robotics. Hinzu kommt die verbesserte Erkennung dunkler Oberflächen. Die True Mapping Technologie mit DToF-Laser-Sensor scannt und kartographiert die Umgebung in Sekundenschnelle. Karten von zwei Etagen lassen sich somit speichern. Die Absaugtechnik sorgt zudem für eine Reinigung auf allen Bodentypen egal ob Teppich oder Hartboden. Ausgestattet mit einer speziellen Wischtechnologie, nimmt das Gerät es auch mit hartnäckigen Flecken auf, die mit hochfrequenten Vibrationen gründlich bearbeitet werden. Als „Deebot Ozmo T8+“ gibt es noch eine automatische Absaugstation dazu. Der Einwegstaubbeutel fasst 2,5 Liter komprimierten Staub und Schmutz, das reicht für eine etwa 30-tägige Nutzung.

Zu dem genannten Saug-Wischroboter hält der Hersteller am Amazon Prime Day attraktive Angebote bereit. Weitere Produkte wie der Deebot N8+, Deebot U2 Pro oder der Deebot Ozmo 950 Care sind am 21. und 22. Juni Bestandteil dieses „Deals“.

Einen ausführlichen Bericht zum Thema „Pflege und Reinigung im Haushalt" lesen Sie in der Ausgabe 03-2021 der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 28. Juni erscheint.


Der neue Zwilling Shop in Solingen wurde im Industrial-Design gestaltet.

Foto: Zwilling

Der traditionsreiche Messerhersteller Zwilling hat seinen Flagshipstore in Solingen, direkt neben der Hauptzentrale des Unternehmens komplett umgebaut und am Dienstag, 8. Juni, eingeweiht. Die offizielle Wiedereröffnung wird am kommenden Samstag, 12. Juni gefeiert.

Pünktlich zum 290-jährigen Jubiläum präsentiert sich der Zwilling-Store nach einem umfangreichen Umbau mit völlig neuem Konzept: Die neu gestalteten Räumlichkeiten an der Grünewalder Straße in Solingen sollen Besucherinnen und Besuchern bereits beim Betreten ein faszinierendes Markenerlebnis bieten. Dafür wurden im Shop Erlebnisflächen angelegt, zahlreiche digitale und interaktive Elemente verbaut sowie Möglichkeiten zum Testen von Produkten geschaffen. Gefeiert wird die Wiedereröffnung am Samstag, 12. Juni, mit einem digitalen Koch- und Shopping-Event mit Spitzenköchin Cornelia Poletto. Der Umbau des Shops dient zudem als Basis für ein neues, modulares Retail-Konzept, das in Zukunft ein einheitliches Markenerlebnis in allen Retail-Formaten der Unternehmensgruppe sicherstellen soll.

Wer den 380 Quadratmeter großen Shop betritt, wird von einer warmen Atmosphäre im Industrial-Style empfangen. Mit Stahlrohren, Elementen in dunkler Holzoptik und einem Boden in Betonoptik will Zwilling die geschichtsreiche Produktionstradition direkt in den Verkaufsraum holen. Die verschiedenen Markenbereiche, das sind außer Zwilling auch noch ballarini, Staub, Demeyere und Miyabi, ordnen sich um das neue Herzstück des Shops an: den Community Table. An dem speziell gestalteten Tisch können Besucherinnen und Besucher viele Produkte testen und ausprobieren. Auch sollen hier zukünftig regelmäßig Kochevents und Workshops stattfinden.

Mehr zum neuen Zwilling Flagshipstore lesen Sie in der Ausgabe 03-2021 der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 28. Juni erscheint.


Miele engagiert sich für Umweltschutz

Foto: Miele

Hausgerätehersteller Miele baut eigenen Angaben zufolge sein Engagement für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz aus. Hingegen fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) von Miele und anderen Herstellern Nachweise zur Einhaltung europäischer Entsorgungsstandards.

Wie Miele aktuell mitteilt, arbeitet der Gütersloher Familienkonzern ab 2021 über alle Standorte hinweg CO?-neutral. Dies bezieht sich auf Treibhausgasemissionen aus eigenen Verbrennungsprozessen („Scope 1“) sowie den Emissionen der Energielieferanten („Scope 2“). Miele orientiert sich an den Zielen des Pariser Klimaabkommens, die globale Erderwärmung gegenüber der vorindustriellen Ära auf deutlich unter 2 °C, besser: unter 1,5 °C, zu begrenzen. „Als produzierendes Unternehmen sind wir uns unserer Verantwortung in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette bewusst und setzen uns langfristig auch hier ehrgeizige Ziele“, erklärt der Geschäftsführende Gesellschafter Dr. Markus Miele. Zu dem Zweck ist das Unternehmen im Januar der sogenannten Science-Based-Targets-Initiative (SBTi) beigetreten und verpflichtet sich damit, ein wissenschaftsbasiertes Emissionsreduktionsziel zu verfolgen. Dieses schließt auch langfristige Ziele entlang der Wertschöpfungskette ein, zum Beispiel beim Bezug von Materialien, in der Nutzungsphase der Produkte und bei der Entsorgung oder beim Transport (“Scope 3”).

Auf der anderen Seite kritisiert die DUH die führenden deutschen Kühlgerätehersteller Miele, Bosch, Liebherr und Electrolux dafür, dass diese die Entsorgung alter Kühlgeräte nach europäischen Entsorgungsstandards (EN 50625-2-3 und CLC/TS 50625-3-4) versprechen, aber hierfür keine zweifelsfreien Nachweise vorlegen. Dies ist nach Einschätzung des Umwelt- und Verbraucherschutzverbandes deshalb problematisch, weil eine aktuelle Studie im Auftrag der EU-Kommission zeigt, dass eine mangelhafte Kühlgeräteentsorgung in Europa jährlich für Emissionen von insgesamt 6,3 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten verantwortlich ist. Bei einem unsachgemäßen Recycling von Kühlgeräten werden Stoffe freigesetzt, die das Klima und die Ozonschicht stark schädigen können. Durch die daraus resultierende Zunahme der UV-Strahlung werden Menschen zudem gesundheitlich gefährdet.


Mailin Schmelter: „Dank FlexNet Handel kann nun per eLearning an der erfolgreichen Kundenansprache gearbeitet werden.“

Foto: IFH Köln

Der Projektverbund FlexNet Handel hat zwei neue Online-Trainings veröffentlicht. Ziel: Tipps und Tricks für erfolgreiches Verkaufen aufzeigen. Koordiniert wird das Projekt durch die Zentralstelle für Berufsbildung im Handel e.V. (zbb), zu den Unterstützern gehört unter andern das IFH Köln.

Verkaufssituationen kompetent steuern und Kundinnen und Kunden bedarfsgerecht beraten: Der Weg hin zum Kaufabschluss kann vor allem für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verschiedene Herausforderungen bergen. Aus diesem Grund widmen sich zwei neue Online-Trainings des Projektes „Flexibles digitales Lernen – Netzwerk Handel“ (FlexNet Handel), das von der Zentralstelle für Berufsbildung im Handel e.V. (zbb) koordiniert wird, den Themen „Verkaufsgespräch – Kundenbedarfe erkennen“ und „Schwierige Verkaufssituationen“. Das Ziel: Kundenwünsche gezielt erkennen und richtig bedienen.  

„Nicht erst seit der Coronakrise gibt es im Handelsalltag besondere Herausforderungen – insbesondere, wenn es darum geht, Kundinnen und Kunden richtig anzusprechen, abzuholen und zu beraten. Leider haben hier viele KMU noch Aufholbedarf. Dank FlexNet Handel kann nun gezielt und bequem per eLearning daran gearbeitet werden“, so Mailin Schmelter, stellvertretende Bereichsleitung Customer Insights am IFH Köln.

Erfolgreich verkaufen

Die beiden neuen Online-Trainings führen Schritt für Schritt durch die Phasen des Verkaufsprozesses und durch potenziell schwierige Verkaufssituationen. Dabei sollen erlernte Punkte und zuvor analysierte psychologische Prozesse und Wirkungsweisen – beispielsweise die Beziehungsbedürfnisse im Verkaufsprozess – direkt auf konkrete Situationen im Handelsalltag angewendet werden. Durch interaktive Elemente können die Teilnehmenden das Programm ganz im eigenen Tempo durchführen. Geeignet sind die Online-Trainings für Quereinsteiger:innen im Verkauf, aber auch für erfahrene Beschäftigte, die ihr Wissen auffrischen wollen. Handelsunternehmen, die an Trainings interessiert sind, melden sich bitte bei der zbb unter info@zbb.de.


Bei den Konjunkturerwartungen der Verbraucher setzt sich Optimismus durch.

Quelle: HDE

Bei rückläufigem Infektionsgeschehen und ersten Lockerungen der Corona-Maßnahmen setzt die Verbraucherstimmung ihren Aufwärtstrend im Juni fort. Bereits den vierten Monat in Folge steigt das HDE-Konsumbarometer.

Zurückzuführen ist diese Entwicklung laut Handelsverband Deutschland (HDE) allein auf verbesserte Konjunkturerwartungen der Verbraucher, die angesichts von Öffnungsschritten und mit Blick auf die voranschreitende Impfkampagne optimistisch gestimmt sind. Inzwischen sind in vielen Regionen Geschäfte und Restaurants unter Hygieneauflagen geöffnet, wodurch wieder mehr Möglichkeiten zum Konsum bestehen. Doch die Verbraucher zeigen sich zurückhaltend. Ihre Anschaffungsneigung geht im Vergleich zum Vormonat leicht zurück, während ihre Sparneigung etwas zulegt. So lässt die Konsumdynamik auf hohem Niveau nach, bevor sie im Sommer voraussichtlich insbesondere im Freizeit- und Tourismusbereich an Fahrt gewinnen wird.

Bei den Konjunkturerwartungen der Verbraucher setzt sich Optimismus durch. Im Vergleich zum Vormonat zeigt sich ein deutlicher Anstieg, der diesen Teilindikator des Konsumbarometers auf das höchste Niveau seit Pandemiebeginn im März 2020 treibt. Die Einschätzungen der Verbraucher decken sich mit den Prognosen der Unternehmen und den gesamtwirtschaftlichen Kennzahlen. Trotz des Frühjahrsaufschwungs am Arbeitsmarkt fällt der Blick auf die eigene Einkommensentwicklung weniger optimistisch aus. Die Erwartungen der Verbraucher gehen in diesem Bereich im Vergleich zum Vormonat zurück, liegen allerdings weiterhin über dem Niveau aus dem Vorjahresmonat.

In der erneut verbesserten Verbraucherstimmung schlagen sich somit vor allem die gewachsenen Konjunkturerwartungen der Verbraucher nieder. Die Konsumdynamik nimmt zwar zunächst ab, doch im Zuge weiterer Öffnungsschritte ist von einer Zunahme des privaten Konsums auszugehen. Mit einem sprunghaften Konsumanstieg ist allerdings nicht zu rechnen.


Das Ranking der „BrandZ TOP 20 Chinese Brand Stars“

Foto: Hisense

Die Suchmaschinenplattform Google und das Marktforschungsunternehmen Kantar haben in diesem Jahr zum fünften Mal in Folge die global agierenden chinesischen Topmarken analysiert und ein Ranking erstellt. Unter den Top 10 befinden sich einige Hausgerätehersteller.

Bei der Untersuchung lag besonderes Augenmerk auf chinesischen Marken, die erfolgreich Globalisierungsprozesse in ihr Geschäftsmodell integriert haben. Der technologieorientierte Elektronikkonzern Hisense legt Wert auf die Feststellung, dass er sich mit Platz acht zum fünften Mal in Folge in den Top 10 der einflussreichsten chinesischen Marken im globalen Markt wiederfindet. Auf Platz zehn folgt mit Haier der nächste Anbieter von elektrischen Haushaltsgeräten.


Franz-Josef Hasebrink: „Unberechtigte Benachteiligungen müssen jetzt aber auch künftig ausgeschlossen werden.“

Foto: EK/servicegroup

Die Ankündigung der Bundesregierung, die „Corona-Notbremse“ zum 30. Juni 2021 auslaufen zu lassen, wird auch von der EK/servicegroup gern gehört. Trotzdem hat die Initiative „Händler helfen Händlern“, die von der Bielefelder Verbundgruppe mitgetragen wird, Verfassungsbeschwerde beim BVerfG eingereicht.

Die Beschwerdeführer sehen sich hier durch die inzidenzwert-gesteuerten Öffnungsregelungen für den Handel massiv in ihren Grundrechten verletzt und fokussieren auf die grundgesetzlich fixierten Rechte der Berufsfreiheit, des Eigentumsrechtes und der Gleichbehandlung. „Auch die Ankündigung des Endes der Bundes-Notbremse ändert nichts an der Verfassungswidrigkeit des Gesetzes, das in der gegenwärtigen Form keinen Bestand haben darf. Das Gesetz muss grundsätzlich korrigiert werden, um unberechtigte Benachteiligungen in der jetzigen Situation aber auch für alle zukünftigen Fälle auszuschließen“, so der EK Vorstandsvorsitzende Franz-Josef Hasebrink.

Stellvertretend für die 2.000 deutschen EK Handelspartner – und damit mehr als die Hälfte der 3.800 Mitglieder zählenden Initiative „Händler helfen Händlern“ – steigt EK Aufsichtsratsmitglied Johannes Lenzschau als Beschwerdeführer in den Ring und macht sich damit für den Fachhandel stark. Wie viele seiner Kollegen und Kolleginnen auch hat der Inhaber von Schnittker am Markt, Mehrbranchenfachgeschäft im niedersächsischen Wildeshausen, genug: „Der Einzelhandel war und ist kein Covid-19-Hotspot. Wir arbeiten für die Menschen in unseren Heimatregionen und nichts ist uns wichtiger als die Gesundheit von Mitarbeitern und Kunden. Trotzdem werden wir mit Gesetzen wie der „Bundes-Notbremse“ am Nasenring durch die Manege gezogen. Damit muss Schluss sein – gerade auch mit Blick auf zukünftige Krisenlagen.“


Martina S. Im Homeoffice bei ihren Kühen freut sich über das „Homeoffice-Survival-Kit“.

Foto: Graef

Der Haushaltsgerätehersteller Graef hat einen großen Social-Media-Wettbewerb veranstaltet. Ziel war es herauszufinden, wer im Land das „coolste Homeoffice“ hat. Zu gewinnen gab es „Homeoffice-Survival-Kit“ im Wert von rund 1.600 Euro.

Aktuell arbeiten noch immer mehr als die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland voll oder teilweise im Homeoffice. Zum Zeitpunkt als sich der Hersteller Graef dazu entschlossen hat, einen Social-Media-Wettbewerb zum Thema zu starten, waren es sogar 64 Prozent. Dementsprechend wurden etwa 130 Bilder aus ganz Deutschland eingereicht. Die Gewinnerin des Contests ist Martina S., Landwirtin aus dem sauerländischen Eslohe. Sie arbeitet derzeit im Milchviehbetrieb ihrer Eltern und macht nebenbei gerade ihren Master in Agribusiness. „Das Homeoffice-Paket kommt mir sehr gelegen für mein Studium, aber auch für die Arbeit auf dem Bauernhof, denn dort steht mehr Büroarbeit an, als man sich vielleicht vorstellt“, teilte sie erfreut mit. Das „Homeoffice-Survival-Kit“ besteht aus einer Graef Espressomaschine und einer Kaffeemühle, einem praktischer Sodastream Wassersprudler, einem Graef Allesschneider, je einem Gutschein für die Etepetete-Foodbox und den beliebten Streamingdienst Netflix sowie aus einem hochwertigen Jabra-Headset. Die Zweit- und Drittplatzierten aus Taucha in Sachsen und Wiesbaden gehen natürlich nicht leer aus und dürfen sich jeweils über ein Graef Kaffee-Set, bestehend aus der Siebträger-Espressomaschine Salita und der passenden Kaffeemühle, freuen.

„Die aktuelle Lage ist für uns alle anstrengend und fordernd. Wir hoffen, mit dem Wettbewerb ein bisschen Freude in den Homeofficealltag gebracht zu haben, und wünschen Martina viel Spaß mit ihrem Gewinn“, freut sich auch Geschäftsführer Hermann Graef.


Das Effizienzlabel ist wichtiges Kriterium bei der Kaufentscheidung.

Grafik: gfu

Die Oberlandesgerichte Bamberg, Hamburg und Braunschweig bestätigen die Position der Deutsche Umwelthilfe (DUH) gegenüber Einzelhändlern. Diese müssen ihre Kunden künftig korrekt über Energieverbräuche von Elektrogroßgeräten informieren.

Die DUH hatte eigenen Angaben zufolge bei Testbesuchen gravierende Verstöße gegen die Kennzeichnungspflichten von Einzelhändlern festgestellt. Konkret waren wohl Märkte der Media Markt-Gruppe und der Möbelhauskette Mömax im Visier der Umweltschutzorganisation.

Die beiden Media Märkte in Braunschweig und Hamburg hätten die von der DUH festgestellten Verstöße bagatellisiert und hätten sie für unerheblich eingestuft. Die DUH beanstandete unter anderem komplett fehlende Energieeffizienzlabel, im Geräteinneren liegende Etiketten, schwarz-weiß ausgedruckte Label mit einer Farbskala oder Label, die hinter großflächigen Preisrabatten und sonstigen Produktwerbungs-Tafeln verborgen waren. Die Gerichte bestätigten in ihren Urteilen erneut, dass diese Verstöße keineswegs unerheblich seien, sondern wichtig für eine gut informierte Kaufentscheidung.

Die Mömax-Handelskette soll der Auffassung gewesen sein, dass sie ihre Pflichten erfülle, wenn sie Geräte am Tag des Verbringens in den Markt etikettiere und danach ein Kontrollsystem implementiere. Das Gericht in Bamberg entschied aufgrund mehrerer festgestellter Verstöße, dass Händler geeignete Maßnahmen ergreifen müssen, um die korrekte Auszeichnung mit Energielabeln sicherzustellen, beziehungsweise schnellstmöglich wiederherzustellen. Weiterhin gelten die Informationspflichten auch für Küchen, die sich vermeintlich noch im Aufbau befinden. Ein Kennzeichnungsverstoß sei zudem dann nachgewiesen, wenn eine Kontrolle belegt, dass das Energielabel nicht den angesprochenen Verordnungen entsprechend angebracht ist.


Maik Stöver

Foto: ELO

Maik Stöver wird ab dem 1. Juli 2021 neuer Sales Direktor D-A-CH und Benelux bei dem Hersteller ELO Stahlwaren in Spabrücken. Der Vertriebs- und Markenexperte war in seinen vergangenen Positionen bei Rotho, ELO, Emsa und Soda Stream tätig.

„Wir freuen uns, einen beliebten ehemaligen Mitarbeiter für diese Position wieder gewonnen zu haben. Unterstützt durch Maik Stövers langjährige Erfahrung in strategischer Planung und operativer Steuerung stellen wir die nächsten Schritte zur Sicherung und Ausweitung unserer Vertriebsaktivitäten im In- und Ausland sicher“, ist offiziell aus dem Hunsrücker Unternehmen zu erfahren. ELO erfreut sich eigenen Angaben zufolge einer immer breiter werdenden Akzeptanz in allen Vertriebskanälen und überzeugt auch in Pandemiezeiten mit Lieferfähigkeit und nachhaltigen Strategien. In seiner neuen Position wird Maik Stöver als Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung von ELO agieren.


Umsetzung einer Premium-Fläche bei Electroplus Dick in Ingelheim

Foto: EK/servicegroup

Das Trendthema Kaffee habe im letzten Jahr noch einmal richtig Fahrt aufgenommen, ist sich die EK/servicegroup sicher. Für seine Fachhändler hat die Bielefelder Verbundgruppe dafür ein starkes Verkaufskonzept an den Start gebracht.

Der Kauf einer neuen Kaffeemaschine mit entsprechenden Zubehör kann für viele Verbraucher eine echte Investition darstellen. Daher suchen Konsumenten verstärkt den Fachhandel auf, weil es neben der hohen Qualität von aufwändigen Produkten auch der guten Beratung bedarf. Das hat man auch beim Bielefelder Mehrbranchenverbund EK/servicegroup schon länger registriert. „Wir haben in den vergangenen Monaten gemerkt, dass der Verbraucher beim Thema Kaffeegenuss zunehmend Wert auf Qualität legt, und die darf auch gerne etwas kosten. Nachgefragt werden vor allem hochwertige Living-Artikel sowie moderne, beratungsintensive Elektrogeräte. Kein Wunder, dass hier der Fachhandel für viele zur favorisierten Einkaufsquelle wird“, erklärt Martin Wolf, EK Vertriebs- und Marketingleiter für die Bereiche Elektro/Küche/Licht.

Die EK/servicegroup hat also für seine überwiegend aus dem Fachhandel stammenden Mitgliedsunternehmen ein umfangreiches Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht, damit diese bestmöglich vom aktuellen Kaffee-Hype profitieren können. Herausgekommen ist ein 360°-Vermarktungskonzept, das den Fachhändler auf allen Ebenen unterstützt. Die Maßnahmen reichen von einem hochwertigen POS-Ladenbau-Konzept über Deko-Pakete und individuelle Werbemittel bis hin zu abverkaufsfördendem Content, den der Fachhändler zur Bespielung seiner Online-Kanäle nutzen kann, für die Website genauso wie für seinen individuellen Social-Media-Auftritt. 

Mit ins Boot geholt hat man sich dazu auch die Top-Fachhandelsmarken rund um das Thema Kaffee. Dazu zählen beispielsweise Vollautomaten von Jura, Nivona und Miele, Kaffeemaschinen von Moccamaster, Siebträger von Graef oder Living-Artikel von den Top-Marken aus der Living-Welt.

Mehr zu diesem Thema und zur EK/servicegroup lesen Sie ab dem 28. Juni 2021 in der Ausgabe 03-2021 der HZ Haushaltswaren-Zeitung.


Logos: Solute / Huawei

Das E-Commerce-Unternehmen Solute, das das Preisvergleichsportal billiger.de betreibt, kooperiert mit Huawei, einem der weltweit führenden Anbieter von Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Smart Devices. Ziel ist es, die Angebote der Onlineshops gebündelt an die Chinesen zu übergeben.

Mit seinen Mobile Services bietet Huawei eigenen Angaben zufolge ein neues Ökosystem, das mit der Suchmaschine Petal Search sowie der Werbeplattform Hauwei Ads neue Möglichkeiten für Traffic und die Vermarktung von Produkten schafft. Petal Search ist eine noch junge Plattform, welche im Juli 2020 in Europa gelauncht wurde und von dem chinesischen Technologieanbieter weiterentwickelt wird, um, wie es heißt, „das Kundenerlebnis zu steigern – vor allem im Bereich Shopping“. Solute, die das bekannte Preisvergleichsportal billiger.de betreibt, will diesen Schritt als strategischer Partner für Petal Search unterstützen. Mit billiger.de, wo Nutzer ihr Wunschprodukt zum besten Preis finden können, ist Solute ein wichtiger Player im E-Commerce – und mit über 22.500 Shops sowie über Millionen von Angeboten auf billiger.de ist die Solute GmbH ein Experte im Bereich Onlineshopping und Customer Journey.

Einer Pressemeldung zufolge kann Solute durch die Kooperation die Angebote der Onlineshops gebündelt an Huawei übergeben und so für eine breite Angebots- und Sortimentsabdeckung mit Wettbewerbs-Charakter auf Petal Search sorgen. Huawei-Nutzer können dadurch in Zukunft auf eine Vielzahl von bekannten Onlineshops und Produkten via Petal Search zugreifen und sich einen besseren Marktüberblick verschaffen. Petal Search bietet Solute und deren Shops wiederum mehr Reichweite bei einer breiten Zielgruppe sowie durch die Suchfunktion und Platzierung der billiger.de-App vielseitige Möglichkeiten für Händler. „Wir stellen Petal Search unsere Vielzahl an Shops und Angeboten zur Integration bereit und streben an, zukünftig auch CSS-Partner zu werden, denn im Bereich Paid Search sehen wir viel Potenzial – das sind die wesentlichen Inhalte unserer Kooperation“, so Bernd Vermaaten, Geschäftsführer der Solute GmbH.


Der virtuelle Showroom von de Buyer

Foto: de Buyer

Der französische Hersteller de Buyer hat einen virtuellen Showroom geschaffen, der einem physischen Messebesuch in Nichts nachstehen soll. Im so genannten „de Buyer LAB“ hat der Besucher die Möglichkeit, das umfangreiche Produktsortiment in innovativen Visualisierungen und Rundgängen kennenzulernen.

De Buyer steht eigenen Angaben zufolge seit 1830 für hochwertiges Koch- und Backgeschirr. Das Traditionsunternehmen fertigt an seinem Standort in Le Val d’Ajol in Frankreich und kreiert langlebige Produkte aus hochwertigen Materialien. Nun rüstet die Firma auch im digitalen Bereich auf und ermöglicht einen virtuellen Besuch in der Produktionsstätte. Gerade in der aktuellen Zeit, wo Events und persönliche Treffen nicht stattfinden können, sei ein Austausch wichtiger denn je, heißt es offiziell.

Auf der Plattform müssen sich die Besucher einloggen und werden von Guilhem Pinault, CEO von de Buyer, sowie von Davy Tissot, dem französischen Kandidat für den Wettbewerb Bocuse d'Or 2021, in Empfang genommen. Von hier aus bekommen die Nutzer Zugriff auf vielfältige interaktive Inhalte. Aufgeteilt in vier Bereiche, bietet das „de Buyer LAB“ seinen Besuchern ein breites Spektrum an Informationen und Tools:

  • Lounge: für Face-to-Face Termine mit dem Vertriebsteam
  • Küche: mit detaillierter Vorstellung des umfangreichen Koch- und Backgeschirrsortiments
  • Garten: mit Präsentation der Outdoor-Produkte
  • Tor zur Fabrik: Virtueller 360-Grad-Rundgang durch die Produktionsstätte in Le Val d’Ajol

„Mit dem „de Buyer Lab“ haben wir einen Ort geschaffen, um präsent sein zu können und unsere Produkte schneller und näher an den Kunden zu bringen, auch ohne direkten Kontakt wie auf Messen und Events. Dank einer benutzerfreundlichen Oberfläche und immer wieder erweiterten Inhalten und Funktionen, wird es uns dauerhaft möglich sein mit unseren Partnern im Austausch zu bleiben. Wir sind sehr stolz auf dieses virtuelle Erlebnis“, so Guilhem Pinault, CEO von de Buyer.


ElectronicPartner Vorstand Friedrich Sobol

Foto: ElectronicPartner

ElectronicPartner reagiert auf die Absage der diesjährigen IFA mit einer eigenen virtuellen Messe vom 10. bis 26. September 2021 und bietet damit seinen Mitgliedern und deren Kunden eine weitere digitale Plattform für Trends und Neuheiten.

Vor kurzem erst hatte die Verbundgruppe ihre erste komplett digitale Jahresveranstaltung durchgeführt und dafür aus den Reihen der Händler und Aussteller viel positives Feedback erhalten. Die Erfahrungen und das bereits vorhandene Know-how nutzt die ElectronicPartner Zentrale nun, um den Wegfall der IFA für die eigenen Mitglieder aufzufangen und auch deren Kunden besondere Highlights zu bieten. „Seit über einem Jahr setzen wir alle Hebel in Bewegung, um die Unternehmerinnen und Unternehmer unserer Kooperation bei den verschiedenen Herausforderungen in der Krise zu unterstützen. Das tun wir selbstverständlich auch, wenn es darum geht, sie auf das wichtige Jahresendgeschäft vorzubereiten“, erklärt ElectronicPartner Vorstand Friedrich Sobol und ergänzt: „Hinzu kommt, dass wir so auch der Verpflichtung gegenüber unseren Industriepartnern nachkommen. Ihnen bieten wir durch die Herbstmesse eine ideale Umgebung, in der sie unseren Mitgliedern ihre Trends für den Winter präsentieren können.“

Geplant ist ein umfassendes Angebot an virtuellen Ständen, Podcasts und weiterer digitaler Formate in einem eigens geschaffenen Messebereich auf der internen B2B-Plattform INFONET. Außerdem wird es sowohl eine EP: als auch eine Medimax Herbstmesse für Endkunden geben. Dabei erhalten Hersteller exklusiv die Möglichkeit, ihre Produkthighlights öffentlichkeitswirksam in den jeweiligen Onlineshops vorzustellen. Die genauen Details werden in den kommenden Monaten von den Teams der ElectronicPartner Zentrale in enger Abstimmung mit Mitgliedervertretern und der Industrie ausgearbeitet.

Auf die Absage der diesjährigen IFA reagiert Friedrich Sobol mit großem Verständnis: „Der ElectronicPartner Vorstand betrachtet diesen Entschluss als konsequenten Schritt auf dem Weg der Pandemiebekämpfung. Auch der Verzicht auf ein hybrides Event ist für uns nachvollziehbar, denn es könnte das, was die IFA im Ganzen ausmacht, nicht adäquat ersetzen. Wir freuen uns darauf, in 2022 wieder live in Berlin dabei zu sein und unsere Partner aus der ganzen Welt persönlich zu treffen. Bis dahin bereiten wir gezielt alle wichtigen Inhalte für unsere Mitglieder auf, um sie auch ohne eine IFA 2021 erfolgreich auf die wichtigste Zeit des Jahres vorzubereiten."


Foto: Messe Berlin

Die Messe Berlin und die gfu Consumer & Home Electronics GmbH informieren gemeinsam, dass die IFA 2021 im September nicht wie geplant als physisches Live-Event stattfinden kann.

Für global agierende Unternehmen, die sich im Rahmen einer Leitmesse wie der IFA präsentieren, wird mehrere Monate vor Veranstaltungsbeginn eine Budgetierung zwingend notwendig. In der gegenwärtigen Pandemiesituation fehlen jedoch Rahmenbedingungen, die hierfür eine verlässliche und verbindliche Grundlage bieten.

„Innovationen brauchen eine globale Plattform. Marken und Hersteller aus der gesamten Technologiebranche äußerten deshalb ihre Zuversicht, zur IFA 2021 nach Berlin kommen zu können", sagt Kai Hillebrandt, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu Consumer & Home Electronics GmbH. „Aktuell existieren jedoch zu viele Unwägbarkeiten. Eine Messeteilnahme lässt sich daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verantwortungsvoll planen.“

„Hieraus die Konsequenz zu ziehen ist nicht leicht gefallen. Für Industrie und Handel der Consumer und Home Electronics Branchen zählt die IFA zu den wichtigsten Ereignissen des Jahres. Sie verbindet diese Branchen mit Fachbesuchern, Medien und Konsumenten wie keine andere Veranstaltung. Ohne jeglichen Zweifel haben deshalb Gesundheit und Planungssicherheit aller Beteiligten oberste Priorität. Die globale Pandemieeindämmung, inklusive der Einführung der Impfprogramme, wie auch die Wiederaufnahme des internationalen Reiseverkehrs, erfolgten nicht in dem erhofften Tempo. Angesichts dieser Entwicklung war diese schwierige und enttäuschende Entscheidung unvermeidbar", sagt Martin Ecknig, CEO der Messe Berlin.

Für 2022 steht die IFA gemeinsam mit ihren Partnern aus Industrie, Handel und Medien in den Startlöchern für die Vorbereitungen eines vollumfassenden Live-Events auf dem Berliner Messegelände.


Live-Mitschnitte des Consumer Goods Digital Day

Foto: Conzoom Solutions/Messe Frankfurt

Die Online-Plattform Conzoom Solutions bietet Inhalte an, die Möglichkeiten aufzeigen, wie Händler ihr Geschäft gezielter führen können oder geben Antworten auf Fragen, die den Handel bewegen.

Aktuell finden Interessierte ausgewählte aufgezeichnete Inhalte einzelner Redner des Consumer Goods Digital Days auf der Wissensplattform für die Konsumgüterbranche der Messe Frankfurt. Am 20. April 2021 zeigte der Consumer Goods Digital Day, das digitale Live-Event für die Konsumgüterbranche, jede Menge Lösungsansätze und Perspektiven, um sich für die zukünftigen Herausforderungen im Handel gut aufzustellen. Eine große Anzahl der Beiträge mit Fragen, die die Konsumgüterbranche bewegen, stehen jetzt kostenfrei auf www.conzoom.solutions zur Verfügung.

„Die Panels des Consumer Goods Digital Days haben uns eine gute Orientierung und starke Impulse für den neuen Handelsalltag gegeben und gezeigt, wo die Reise in 2021 hingehen kann. Gerade die Pandemie veranschaulicht, dass sich der Handel verändert und in Zukunft noch viel mehr wandeln wird. Deshalb ist es uns sehr wichtig, auch im Nachgang der Veranstaltung der Branche die Inhalte zur Verfügung zu stellen“, so Julia Uherek, Bereichsleiterin Consumer Goods Fairs.

In den sechs Kategorien Management & Publikationen, Marketing & Vertrieb, Messen & Veranstaltungen, Point of Sale, Personal und Trends & Umsetzung gibt Conzoom Solutions aktive Impulse, Know-how und Anregungen und unterstützt für die konkrete Umsetzung vor Ort im Handel und digital. Aktuell bietet das Portal dem Handel zudem zusätzliche Praxistipps und Hilfestellungen, um die umfangreichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu bewältigen.


Foto: Messe Frankfurt

Die Corona-Pandemie verändert die Landschaft des Einzelhandels stark. Um mehr Umsatz zu generieren, können Einkäufer über Nextrade Produkte direkt per Dropshipping an ihren Endkunden schicken lassen.

Immer mehr Konsumenten bestellen ihre Produkte online, da aufgrund des Lockdowns die stationären Geschäfte größtenteils geschlossen bleiben müssen oder nur sehr eingeschränkt öffnen können. Zudem steigen auch die Ansprüche der Kunden – denn Wartezeiten werden nur eingeschränkt oder gar nicht mehr akzeptiert.

Auf Nextrade bietet die Dropshipping-Funktion den Händlern jetzt einen optimalen Service an: Die Marken kümmern sich direkt um den Versand der Produkte an den Endkunden. Sie bieten damit Geschäften individuelle Einkaufskonditionen an und stellen ihnen alle relevanten Produktdaten zur Verfügung. So ermöglichen sie es dem stationären Einzelhandel direkt auf Nextrade und gemeinsam mit dem Kunden nach einem Produkt zu schauen, es zu ordern und es direkt dem Kunden zu zusenden. Damit lässt sich ein möglicher Zeitverlust reduzieren und Convenience für den Kunden leben. Das macht die Plattform für den stationären Einzelhandel noch attraktiver.

„Die Dropshipping-Funktion ist ein wirklicher Mehrwert für unsere Kunden, da sie sich perfekt in das stationäre Geschäft integrieren lässt. Der Händler hat den Zugriff auf das gesamte Sortiment der Marke. Damit kann der Service für den Endkunden optimiert werden. Auch nutzen der Händler gemeinsam mit der Marke das gesamte Umsatzpotential“, so Nicolaus Gedat, Geschäftsführer von nmedia.

Marken, die am Dropshipping teilnehmen möchten, können sich mit Nextrade (contact@nextrade.market) in Verbindung setzen. Einkäufer können auf www.nextrade.market in der Navigation auf Dropshipping Shops klicken, bei der Marke eine Anfrage stellen, Konditionen vereinbaren und das Produkt direkt an den Endkunden versenden lassen.


Die Kenwood Küchenmaschinen, hier die „Titanium Chef Patissier XL“, sind beim Backen ein verlässlicher Wegbegleiter.

Foto: Kenwood

Kenwood ruft mit der nationalen Kampagne „Reasons to Celebrate" dazu auf, die kleinen und großen Errungenschaften im Leben zu schätzen und mit leckeren Kuchen zu feiern. Startschuss ist am 17. Mai, dem World Baking Day.

Ob auf Geburtstagen, Hochzeiten oder bei Jubiläen: Kuchen und Torten sind ein Muss. Doch längst nicht alle besonderen Ereignisse werden gebührend gefeiert und insbesondere Anlässe, die viel Mut, Durchhaltevermögen und Veränderungswillen abverlangen, blieben bislang kuchenlos – sei es das Coming-out, die lang ersehnte Kündigung, ein radikaler Neubeginn oder dass man den Mut hat, „Nein!“ zu sagen und Grenzen zu setzen.

„Inspiriert wurde die Kampagne von unserem Claim ‚Kenwood Can‘, denn egal welche Herausforderung man an sie stellt, unsere Küchenmaschinen sind ihnen gewachsen – genauso wie wir Menschen. Wir stellen uns jeden Tag so vielen Herausforderungen, die meist unbeachtet bleiben, obwohl sie uns nicht leichtfallen, vielleicht sogar Angst machen. Diesen Anlässen und Meilensteinen wollen wir mit ‚Reasons to Celebrate‘ Sichtbarkeit verleihen und ihnen die Anerkennung zollen, die ihnen zusteht“, erläutert Claudia Zurmühlen, Brand Managerin bei Kenwood.

Unterstützung holt sich Kenwood von beliebten Back-Influencer:innen. Gemeinsam inspirieren sie Hobbybäcker:innen und Kuchenliebhaber:innen dazu, sich selbst, Familie und Freund:innen das ganze Jahr hindurch zu feiern. In den kommenden Monaten teilen sie einschneidende Erlebnisse und individuelle Erfolge mit ihren Communities – um Impulse zu setzen und ihre eigene Leistung mit einem leckeren Kuchen wertzuschätzen.

Die inspirierenden Geschichten und natürlich leckere Kuchenimpressionen und -rezepte sammelt Kenwood auf einer eigenen Landingpage und in den sozialen Medien unter dem Hashtag #reasonstocelebrate.


Logo: Messe Berlin

Unter dem Motto „Das Beste aus allen Welten“ fand die erste virtuelle Kooperationsmesse von Expert und Euronics statt. Die Resonanz auf das neue Veranstaltungsformat war durchweg positiv.

In Zusammenarbeit mit der Messe Berlin haben die beiden größten Verbundgruppen im Elektronikfachhandel erstmals ihre Frühjahrsmessen zusammengelegt und so ein komplett neues Veranstaltungsformat für die Branche geschaffen. Vom 1. bis 5. März 2021 veranstaltete Euronics ihre Frühjahrsmesse. Die Frühjahrsmesse von Expert fand vom 19. bis 23. April 2021 statt. Ihren Fachhändlern sowie Industrie- und Dienstleistungspartnern boten die Verbundgruppen mit der KOOP ein effizientes und informatives Veranstaltungsformat. Das Zusammenlegen der einst getrennten Veranstaltungen soll für alle Beteiligten klar signalisieren: Hier erleben sie „das Beste aus allen Welten“.

Die beteiligten Kooperationspartner sowie die Aussteller und Besucher werten die Auftakt-KOOP als „vollen Erfolg“. Insgesamt 220 Aussteller waren an virtuellen Messeständen vertreten. Zudem wurden für die Messebesucher der beiden Kooperationen 711 Workshops zu 134 vielfältigen Themen angeboten, in denen es Branchen-Insights und Fortbildungsmöglichkeiten aus erster Hand gab. Mit 14.888 Anmeldungen wurden die abwechslungsreichen Workshops sehr gut angenommen.

Die Entscheidung, das KOOP-Veranstaltungsformat auch im kommenden Jahr fortzuführen und so eine langfristige Synergiemesse für die Branche zu etablieren, haben Expert, Euronics und die Messe Berlin bereits einstimmig beschlossen. Die nächste KOOP soll vom 19. bis 22. Februar 2022 und, wie ursprünglich geplant, als Präsenzmesse in Berlin stattfinden. Anmeldungen sind bereits jetzt möglich.


Stefan Genth: „Die Lage im Nicht-Lebensmittelhandel ist vielerorts alarmierend schlecht“.

Foto: HDE

Die Corona-Maßnahmen treffen die von Schließungen betroffenen Branchen im Nicht-Lebensmittelhandel hart. Der HDE fordert weiterhin Anpassungen und mehr Tempo bei den staatlichen Corona-Hilfen.

„Für den Lockdown-Handel war 2021 bis jetzt ein katastrophales Jahr. Die Umsätze liegen in den betroffenen Branchen bis Ende Mai voraussichtlich im Durchschnitt um rund 60 Prozent unter dem Vorkrisenniveau“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Das entspricht nach HDE-Berechnungen einem Minus von bis zu 40 Milliarden Euro im Vergleich zum Vor-Krisenjahr 2019. Dementsprechend schlecht fällt auch die aktuelle HDE-Umfrage unter knapp mehr als 1.000 Händlern für die vergangene Woche aus. So wertvoll Signale wie eine Öffnung der Geschäfte mit Testpflicht oder Terminvereinbarung für die Stimmung sind, wirtschaftlich ist das für viele Geschäfte nicht. So sprechen die Händler, die mit Testpflicht geöffnet sind, in der HDE-Umfrage im Durchschnitt von Umsatzverlusten von beinahe 60 Prozent, beim Shoppen mit Terminvereinbarung liegen die Verluste bei knapp 50 Prozent. Und auch das Shoppen mit Begrenzung der Kundenzahl beschert den befragten Händlern mehr als ein Drittel weniger Umsatz als vor der Krise.

„Die Lage im Nicht-Lebensmittelhandel ist vielerorts alarmierend schlecht. Deshalb müssen die Corona-Hilfen jetzt schnellstmöglich komplett ausgezahlt werden“, so Genth weiter. Bisher haben der HDE-Umfrage zufolge fast drei Viertel der betroffenen Händler seit Beginn der Krise staatliche Unterstützung bekommen. 60 Prozent jedoch warten noch auf ausstehende Zahlungen und 60 Prozent der Empfänger von Abschlagszahlungen erhielten weniger als die Hälfte der Auszahlungssumme. Für inhabergeführte Händler gibt es nach wie vor keine Möglichkeit zur Auszahlung eines Unternehmerlohns. Für größere Unternehmen fordert der HDE die Aufhebung der Deckelung auf Bundes- und EU-Ebene bzw. einen entsprechenden Schadensausgleich nach EU-Recht. Starre und viel zu niedrig angesetzte Höchstgrenzen für die Auszahlung von Coronahilfen pro Unternehmen sorgten im Ergebnis dafür, dass viele Handelsunternehmen keine Chance mehr hätten, die Krise zu überstehen.


Frank Jüttner: „Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht“.

Foto: Miele

Miele hat für dieses Jahr seine Auftritte auf den beiden wichtigen Herbstmessen IFA und Küchenmeile abgesagt. Wie schon im letzten Jahr, folgt dies aus den weiterhin unvermeidbaren Beschränkungen durch Corona.

Für Miele ist die IFA in Berlin die mit Abstand wichtigste Messe – und ein unverzichtbarer Treffpunkt für den Austausch mit Handelspartnern, Endkunden und Medienvertretern aus aller Welt. Ähnliches gilt, mit Blick auf den deutschen Küchenfachhandel, für die „Küchenmeile A 30“ auf Gut Böckel in Rödinghausen. Dennoch hat der Gütersloher Hausgerätekonzern seine Teilnahme auf beiden Messen für dieses Jahr mit großem Bedauern absagen müssen.

„Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht“, sagt Frank Jüttner, Chef der Miele Vertriebsgesellschaft Deutschland und in Personalunion auch für die Vertriebsregion Deutschland/Österreich/Schweiz (DACH) verantwortlich. Aus heutiger Sicht sei jedoch damit zu rechnen, dass beide Messen zum Schutz vor Ansteckung auch in diesem Jahr – richtigerweise – mit weitreichenden Einschränkungen verbunden sein würden. Dies gelte etwa für Erfassung und Kontingentierung der Gäste, die Gestaltung des Messestandes, die Durchsetzung von Abstandsregeln und nicht zuletzt auch für die Bewirtung. „All dies zusammen macht den persönlichen Austausch auf dem Messestand, wie ihn unsere Kundinnen und Kunden von Miele gewohnt sind, praktisch unmöglich“, so Jüttner weiter. Hinzu kommt, dass „die IFA für uns immer auch als weltweites Familientreffen unserer Vertriebsgesellschaften und deren Handelspartner eine überragende Rolle spielt“. Demgegenüber dürften in diesem Jahr nur wenige internationale Messegäste in Berlin sein, insbesondere was die Länder außerhalb Europas betrifft.

Um die Handelspartner mit allen wichtigen Herbstneuheiten persönlich vertraut zu machen, setzt Miele wie im Vorjahr zum Beispiel auf virtuelle Live-Präsentationen im Umfeld der IFA und der Küchenmeile. Frank Jüttner: „2022 ist Miele natürlich wieder dabei, in Berlin wie auch in Rödinghausen – sofern uns die Pandemie nicht noch einmal einen Strich durch die Rechnung macht.“


2020 haben 44 Prozent der Internetnutzer bereits Click & Collect genutzt.

Grafik: HDE

Die Corona-Pandemie hatte im vergangenen Jahr massive Auswirkungen auf das Verbraucherverhalten. Nach aktuellen Daten des HDE-Online-Monitor 2021 gewannen Click & Collect wie auch Verkäufe über Online-Marktplätze deutlich hinzu.

„Die wiederholten Ladenschließungen und die massiven Corona- Einschränkungen beim Einkauf zwangen Kunden und Händler, andere, neue Wege zu suchen. Sehr gut angenommen haben die Verbraucher die Möglichkeit zu Click & Collect. Die Abholung vorbestellter Waren half vielen Händlern dabei, die Lockdowns zumindest ein wenig abzufedern“, so der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp. Laut HDEOnline- Monitor kennen den Service mittlerweile drei Viertel der Internetnutzer. Im vergangenen Jahr konnten die Händler in Deutschland über Click & Collect immerhin einen Umsatz in Höhe von 4,6 Milliarden Euro erzielen. Das entspricht einem Anteil von mehr als sechs Prozent am gesamten Online-Umsatz 2020. 44 Prozent der Internetnutzer geben an, diesen Service 2020 mindestens einmal genutzt zu haben. Die größten Umsatzanteile erzielten dabei Händler aus den Bereichen CE/Elektro (27 %), Fashion und Accessoires (21 %) sowie Freizeit und Hobby (15 %). „Click & Collect kann auch nach Corona weiterhin eine gute Rolle spielen“, so Tromp. Daten aus dem HDE-Online-Monitor zeigen, dass sich knapp 60 Prozent der Kunden, die den Service schon einmal genutzt haben, das auch für normale Zeiten ohne Lockdown vorstellen können.

Einen großen Umsatzschub gab es auch beim Verkauf über Online- Plattformen. Das Wachstum lag bei mehr als 40 Prozent. Dadurch erreicht Amazon (mit Marktplatz und Eigenhandel) einen Anteil von 53 Prozent am gesamten deutschen Onlinehandelsumsatz. Die Aktivitäten der stationären Händler im Online-Handel stiegen im vergangenen Jahr weiter an: 45 Prozent sind nun auch im Internet vertreten.


Als Geschenk und für den täglichen Gebrauch: Ritzenhoff Weißbiergläser

Foto: Ritzenhoff

Eigenen Angaben zufolge geht der Sauerländer Gläserhersteller Ritzenhoff mit einem komplett neuen Markenauftritt, inklusive einem neuen Sortiment in den Fachhandel. Das Unternehmen will auch jüngere Kunden ansprechen.

In fast zwei Jahren intensiver Vorarbeit wurde zunächst eine neue Markenpositionierung vorgenommen. Nach umfangreichen Analysen der Bestands- und Neukunden und dem Abgleich mit dem bisherigen Angebot wurde die Markenpositionierung an entscheidenden Punkten verändert. Durch das neue Markenversprechen »Miteinander begeistern« hat Ritzenhoff sich zum Ziel gesetzt, nicht nur Gläser als exklusive Geschenkartikel, sondern auch für die tägliche Anwendung anzubieten und so für Kunden neue Kauf- und Verwendungsanlässe zu schaffen. Aus diesem Grund wurde das Sortiment neu konzipiert und alle neuen Gläser konsequent in Kollektionen, mit zueinander passenden Dekoren entwickelt. In der Konsequenz eignen sich die neuen Produkte nun auch für die tägliche Verwendung für den gedeckten Tisch und auch weiterhin als exklusive Geschenkartikel.

Mit einem höheren Anspruch an das Marken- und Produkt-Design will Ritzenhoff zukünftig mehr Menschen durch anspruchsvolle, außergewöhnliche und zeitgeistige Glaskreationen begeistern. Mit diesem Ziel wurde das Sortiment grundlegend überarbeitet, um neben den bestehenden Kunden zukünftig auch jüngere und anspruchsvollere Käufergruppengruppen anzusprechen.

Mehr zum Thema lesen Sie in der Ausgabe 03-2021 der HZ Haushaltswaren-Zeitung.


Dirk Wittmer: „In der aktuellen Zeit zeigt sich der wahre Wert der Unterstützung des Fachhandels.“

Foto: MK

Der Mittelstandskreis (MK), der Verein für den Elektrofacheinzelhandel, weitet sein Förderungsangebot auf die Schweiz aus. Die hierfür nötige Satzungsänderung wurde im Januar von den Mitgliedern beschlossen.

Seit seiner Gründung 1990, damals ausschließlich für Deutschland, setzen sich der Mittelstandskreis (MK) zusammen mit dem Hausgerätehersteller BSH partnerschaftlich für den Elektrofachhandel ein. Nach einer ersten Erweiterung des Netzwerks um österreichische Fachhändler in 1995, können seit 1. Februar dieses Jahres nun auch Hausgerätehändler aus der Schweiz Mitglied des Vereins werden. Die hierfür nötige Satzungsänderung wurde im Januar von den Mitgliedern beschlossen. Schon in den ersten Wochen sind über 60 Elektrohändler aus der Schweiz dem Verein beigetreten. Für Deutschland weist der Mittelstandskreis Ende 2020 – dem 30. Jubiläumsjahr – knapp 2.000 Mitglieder mit Geschäften an 2.350 Standorten aus, für Österreich 339 Mitglieder mit 383 Standorten.

Dirk Wittmer, Vorstandssprecher des Mittelstandskreises: „In der aktuellen Zeit zeigt sich der wahre Wert der Unterstützung des Fachhandels in der gemeinsamen Bewältigung nie dagewesener Herausforderungen.“


Coming Soon – der neue Rösle-Shop eröffnet am 8. Mai in Neumünster.

Foto: Rösle

Der Hersteller von Küchenwerkzeugen, Kochgeschirr und Grillgeräten, Rösle, eröffnet einen weiteren Outlet-Store. Neben dem in 2020 eröffneten Store in Ochtrup, wird der Anbieter nun auch im Designer-Outlet Neumünster vertreten sein.

Am 8. Mai wird der neue Store von Rösle in Neumünster offiziell eröffnet. Dort bietet der Hersteller dann das große Sortiment an klassischen Küchenwerkzeugen, modernem Kochgeschirr, hochwertigen Grillgeräten und BBQ-Accessoires direkt vor Ort mit Reduzierungen und Aktionsrabatten an. Die Produkte punkten Herstellerangaben zufolge mit Funktion, Qualität, Design und Innovationsgeist. Zahlreiche internationale Designpreise und Auszeichnungen, darunter der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland oder der Red Dot Award sowie weitere Auszeichnungen, bestätigen den besonderen Anspruch des Herstellers.

Interessierte können sich den neuen Store live und, nach heutigem Stand, ohne Shoppingtermin ansehen, denn das Outlet wurde mit der Covid-19-Zertifizierung vom Bureau Veritas Safeguard zertifiziert. Zusammen mit dem eigenen Rösle Shop Allgäu am Firmenstandort Marktoberdorf und in Ochtrup ist mit dieser Neueröffnung nun das Einkaufen an drei Standorten direkt möglich. Die Realisierung des Shops sei die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der McArthur Glen Designer Outlet Gruppe, heißt es in einer Pressemitteilung.


Digitaler Streifzug über die EK Fun

Foto: EK/servicegroup

Informieren, Netzwerken und Ordern war auch auf der zweiten Digitalmesse der EK/servicegroup im laufenden Jahr angesagt: Zur EK Fun am 21. und 22. April fanden sich mehr als 1.000 Fachbesucher und Aussteller auf der EK Messeplattform zum Avatar-Treffen ein.

Viele der Teilnehmer zeigten beim virtuellen Besuch der Messe bereits Routine, aber auch die neuen Gäste waren vom einfachen Handling des Kommunikationstools begeistert. Beste Voraussetzungen also, mit den gut 100 Markenherstellern aus der Family-Branche ins Geschäft zu kommen und sich auszutauschen. Entsprechend zufrieden äußerten sich dann sowohl Handelspartner als auch Industrievertreter. Für den EK Messeverantwortlichen Daniel Kullmann ist das positive Feedback allerdings eher Ansporn als Grund zum Ausruhen. „Wir freuen uns natürlich über jede erfolgreiche Messeveranstaltung. Das heißt aber nicht, dass wir nicht noch besser werden können.“

Neues Messeformat im Herbst

Den Abschluss der EK Messesaison stellt traditionell die EK Live Herbstmesse im September dar, die als „Sandwich-Lösung“ an den Start gehen wird. Sandwich deshalb, da das Herzstück der Herbstmesse vom 14.-17.09. eine zweitägige Hybridveranstaltung sein wird, die von jeweils einem Tag reiner Digitalmesse eingerahmt ist. „Wir gehen davon aus, dass wir dann wieder unsere Ausstellungshallen für die Fachbesucher öffnen können und planen am 15. und 16. September das volle Messeprogramm – hier in Bielefeld und am Bildschirm zuhause. Mit den reinen Online-Tagen tragen wir gleichzeitig der großen Akzeptanz der Digitalmessen Rechnung. Insgesamt bieten wir also wieder das Beste aus beiden Welten“, so Kullmann.


Die Konsumbereitschaft steigt auch in der Warengruppe Haushalt.

Foto: HZ/Nierhoff

Trotz anhaltender Einschränkungen durch die Corona-Pandemie hellt sich die Verbraucherstimmung im Mai weiter auf. Wie das aktuelle HDE-Konsumbarometer zeigt, legt der Index bereits den dritten Monat in Folge zu.

Ist die Verbraucherstimmung vor einem Jahr im Zuge des ersten Lockdowns noch eingebrochen, setzt sich in diesem Frühjahr der Optimismus durch. Gleichzeitig sorgen aber die Corona-Einschränkungen dafür, dass die steigende Konsumneigung nur sehr begrenzt ausgelebt werden kann.

Das heißt, im Vergleich zum Vormonat steigt die Anschaffungsneigung der Verbraucher und liegt deutlich über dem Niveau aus dem Vorjahresmonat, der jedoch erheblich unter dem Eindruck des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 stand. Gleichzeitig geht die Sparneigung zurück. Spürbare Effekte wird die ausgeprägte Konsumbereitschaft allerdings erst haben, wenn wieder Möglichkeiten zum Konsum in Einzelhandel, Freizeit und Tourismus gegeben sind. Daher ist aktuell weiterhin davon auszugehen, dass der private Konsum voraussichtlich erst gegen Ende des zweiten Quartals oder zum dritten Quartal wachsen kann. Bei stabilem Arbeitsmarkt blicken die Verbraucher zuversichtlich auf ihre eigene Einkommenssituation. Sorgen um einen Arbeitsplatzverlust oder einen Einkommensausfall scheinen in der Regel nicht zu bestehen. Im Vergleich zum Vormonat steigen die Einkommenserwartungen der Verbraucher sogar. Anders als in den vergangenen Monaten entwickeln sich Einkommens- und Konjunkturerwartungen allerdings in unterschiedliche Richtungen. Die geringfügig eingetrübte Einschätzung der Verbraucher zur konjunkturellen Entwicklung deckt sich dabei mit den Erwartungen der Unternehmen.

Nach über einem Jahr Corona-Pandemie macht sich die Stimmung der Verbraucher vom Infektionsgeschehen unabhängig. Nach ersten Fortschritten in der Impfkampagne setzt die Mehrheit auf Optimismus und Hoffnung. Es zeigt sich, dass die Konsumbereitschaft stärker wird, je länger die Corona-Maßnahmen die Konsummöglichkeiten einschränken.


Messerserie Nagasaki: aus japanischem Stahl hergestellt, extrem haltbar und sehr scharf

Foto: Sternsteiger

Crowdfunding ist in den USA sehr verbreitet, in Deutschland eher weniger. Die Solinger Sternsteiger Stahlwaren GmbH hat zur Finanzierung ihres neuesten Produktsegments für den Massenmarkt gleich mehrere Crowdfunding-Kampagnen gestartet.

Die Sternsteiger Stahlwaren GmbH ist eigenen Angaben zufolge eines der ersten Unternehmen aus Solingen, das bereits umfangreichere Erfahrung mit diesem Finanzierungskonzept gemacht hat. Durch Crowdfunding erhält jedes Produkt in der Frühphase eine Finanzierung und Vertrauen für seine zukünftige Markteinführung. Alle wichtigen aktuellen Produktsegmente von Sternsteiger seien in dieser Form finanziert worden, so zum Beispiel die Messerserie Nagasaki Edition.

„Genau wie unsere vorherigen Messer sind diese neuen Messer aus japanischem Stahl hergestellt, sind daher super haltbar und dank des Solinger-Dünnschliffs super scharf“, erklärt Geschäftsführer Adnan Butt. Die Besonderheit dieser Messer ist eine Beschichtung aus Titan, welche auf Hochglanz poliert wurde. Diese Kombination aus hochqualitativem Stahl und der Beschichtung lasse diese Messer wie durch Butter durch jedes Schnittgut gleiten. Zusätzliche Besonderheit dieses Messers sei der mehrteilige Griff, der bereits im Zuge der letzten Crowdfunding-Kampagne großen Anklang gefunden habe.

Wie Adnan Butt gegenüber der HZ Haushaltswaren-Zeitung weiter berichtet, verliefen die letzten beiden Kampagnen erfolgreich und das Unternehmen verschickte die Produkte wie, Messer und auch Töpfe an die Unterstützer. Laut Butt wird es weitere Kampagnen geben, um künftig weitere innovative Produkte zu finanzieren. Ziel sei es, qualitativ hochwertige, handgefertigte Produkte zu einem sehr fairen Preis anzubieten. „Die ersten Käufer erhalten die Produkte zu einem sehr günstigen Preis“, so Butt.

Der Stand der aktuellen Crowdfunding-Kampagne lässt sich jederzeit im Netz verfolgen .


 

Janosch Brengel: „Mein Ziel ist es, unsere erfolgreiche Wachstumsstrategie fortzusetzen.“

Foto: De’Longhi

Janosch Brengel wird neuer Commercial Director bei De’Longhi Deutschland. Damit tritt er die Nachfolge von Susanne Harring, der jetzigen Geschäftsführerin, an. Zudem wird die Position des Senior Channel Head Electronic Retail neu besetzt.

Harring hatte den Posten der Vertriebschefin bis Ende letzten Jahres bekleidet, ist allerdings seit 1. Januar in die Position der Geschäftsführerin vorgerückt. Zum 1. Mai 2021 verantwortet nun Janosch Brengel den gesamten Vertrieb der Marken De’Longhi, Kenwood und Braun Household. „Der Erfolg der letzten zwei Jahre hat eindrucksvoll gezeigt, dass wir mit unserer Strategie und der Neuausrichtung des Vertriebs goldrichtig lagen. Organisatorisch und personell sind wir bestens aufgestellt, um diesen Weg fortzusetzen. So möchten wir unseren Talenten die Möglichkeit geben, sich weiterzuentwickeln und aktiv am Entwicklungsprozess von De’Longhi Deutschland teilzuhaben“, erläutert Susanne Harring, Geschäftsführerin der De’Longhi Deutschland GmbH.

Als Commercial Director wird Janosch Brengel seinen Fokus vor allem auf die weitere Skalierung der erfolgreichen Vertriebspartnerschaften und den Ausbau der Premiumstrategie legen. Darüber hinaus sieht er in der gemeinsamen Entwicklung der Omnichannels einen strategischen Schwerpunkt. Der 49-Jährige ist seit November bei De’Longhi und blickt auf jahrelange Management-Erfahrung in Vertrieb wie digitalem Marketing bei führenden Unternehmen wie Bertelsmann, Sony Ericsson und Sony zurück. Zuletzt leitete er als CMO und Mitglied der Geschäftsleitung das Marketing und Neukundengeschäft des Cloud-Anbieters Plusserver. „Mein Ziel ist es, unsere erfolgreiche Wachstumsstrategie mit einem klaren Bekenntnis zu unseren sehr gut aufgestellten Handelspartnerschaften fortzusetzen. Gemeinsam mit unseren Partnern gilt es, die großen Wachstumspotentiale unser drei Marken zu realisieren und über alle Kanäle Erfolgsgeschichten zu schreiben“, so Janosch Brengel, künftiger Commercial Director bei De’Longhi Deutschland.

Außerdem tritt Lars Hofmann zum 1. Mai 2021 den Posten des Senior Channel Head Electronic Retail an und verantwortet das Key Account Management und den Regionalvertrieb der Media Markt Saturn sowie der Buying Groups. Seit über drei Jahren ist er Teil des Teams von De’Longhi Deutschland, zuletzt als Channel Head Media Saturn.


 

Profikoch Moritz „Moe“ Crone-Rawe grillt mit dem Kontaktgrill Design BBQ Advanced Control

Foto: Gastroback

Der Hersteller Gastroback lädt alle Interessierten zu einem interaktiven Livestream-Kochkurs ein. Das Kochevent findet am 15. Mai 2021 von 13.00 Uhr bis 13.40 Uhr auf der Website des Herstellers statt. Die Teilnahme dazu ist kostenlos.

Steaks in Steakhouse-Qualität zuhause zubereiten, genießen und sich dabei live mit einem Profikoch austauschen. Im neuen Livestream-Bereich auf der Website von Gastroback bereitet der Grillmeister Moritz „Moe“ Crone-Rawe am 15. Mai 2021 live zum Mittagslunch auf dem Design BBQ Advanced Control ein Premium Beef aus Schleswig-Holstein an gegrilltem, grünem Spargel, Bärlauch-Chimichurri und geröstetem Bauernbrot zu. Die vegane Variante mit Tempeh lädt auch Veganer und Vegetarier zu diesem Kochevent ein.

Während gemeinsam im Live-Stream mit dem Spitzenkoch der leckere Lunch gegrillt wird, können über den Live-Chat Fragen gestellt werden. Auf diese Art ist es möglich Handgriffe vom Profikoch abzuschauen, Fragen zu stellen und gleichzeitig inspirierende Genussmomente im eigenen privaten Rahmen zu erleben. Wer nicht nur zuschauen, sondern auch direkt mitgrillen möchte, kann die Kochbox mit allen Zutaten, sowie den Kontaktgrill Design BBQ Advanced Control vor der Veranstaltung im Onlineshop von Gastroback bestellen und sich pünktlich zum Kochkurs nach Hause liefern lassen.


 

Impression von der letzten Tendence 2019

Foto: Messe Frankfurt

 

Aufgrund der weiterhin anhaltenden Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie und dem damit geltendem Veranstaltungs- und Messeverbot wird die Tendence zum zweiten Mal in Folge auch in 2021 nicht stattfinden.

Die anhaltenden Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie in Deutschland wie im Ausland erlauben derzeit nicht die Durchführung der Tendence an ihrem geplanten Termin Ende Juni 2021. „Daher haben wir uns dazu entschlossen, auch wenn uns dies alles andere als leicht fällt, die Tendence nun schon zum zweiten Mal in Folge abzusagen. Umso mehr konzentrieren wir uns zusammen mit unseren Ausstellern und Besuchern auf das kommende Frühjahr und die erfolgreiche Durchführung der Leitmessen der Konsumgüterindustrie wie die Ambiente, der Christmasworld und der Paperworld. Und im Juli planen wir wie gewohnt die Nordstil in Hamburg“, so Stephan Kurzawski, Geschäftsleitung Messe Frankfurt Exhibition.

Außerdem sollen die Online-Plattformen der Messe Frankfurt im Konsumgüterbereich, Conzoom Solutions und Nextrade, dem nationalen wie internationalem Handel bis zum nächsten Frühjahr Alternativen für die Inspiration, Trendinformation, Order oder Sortimentsgestaltung sowie Hilfe zur Selbsthilfe in diesen herausfordernden Zeiten bieten.

Der Handelsverband (HDE) sieht nach 100 Tagen kontinuierlichem Lockdown für viele Nicht-Lebensmittelhändler einen großen Teil der Branche in existenziellen Schwierigkeiten. Demnach seien bis zu 120.000 Geschäfte in Existenzgefahr. Vor diesem Hintergrund wurde beschlossen, Planungssicherheit für alle Beteiligten herzustellen und die Tendence, die bereits 2020 Pandemie-bedingt nicht durchgeführt wurde, auch in 2021 abzusagen. Die nächste Konsumgütermesse der Messe Frankfurt ist die Nordstil in Hamburg – planmäßig vom 24. bis 26. Juli 2021.


 

Dr. Stefan Müller: „Der Umsatz von Expert hat sich besser entwickelt als erwartet.“

Foto: Expert

Das abgelaufene Geschäftsjahr der Expert-Verbundgruppe endete im März 2021. Gestern gab der Unternehmensvorstand in Hannover Langenhagen einige Zahlen dazu bekannt. Trotz fünf Monaten Shutdowns konnte ein Umsatzplus vermeldet werden.

Zum Geschäftsjahr 2020/2021, das von der Corona-Pandemie stark geprägt wurde, sagte Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE: „Trotz des fünfmonatigen Shutdowns unserer Standorte in ganz Deutschland hat sich der Umsatz von Expert besser als erwartet entwickelt. Dank der kreativen Lösungen unserer Gesellschafter während der Zeit der Ladenschließungen sowie unseres starken Online-Ansatzes waren wir weiter bestmöglich für unsere Kunden da.“ Das schlage sich auch in den Zahlen nieder: Im Geschäftsjahr 2020/2021 (1. April 2020 bis 31. März 2021) verzeichnete Expert einen Innenumsatz zu Industrieabgabepreisen (ohne MwSt.) von 2,2 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung von 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Trotz des vergleichsweise soliden Ergebnisses ist es weiterhin unsere Forderung, die aktuellen Einschränkungen im Einzelhandel mit Augenmaß zu lockern“, erklärte Müller weiter. „Der Einzelhandel hat nie zu den Infektions-Hotspots gezählt und dank unserer großflächigen Standorte sowie den zahlreichen Hygienemaßnahmen, die unsere Gesellschafter bereits umgesetzt haben, ist ein sicheres Einkaufserlebnis bei expert möglich. Wir blicken mit Zuversicht in die Zukunft und hoffen, bald wieder in vollem Umfang für unsere Kunden da sein zu können.“

Die virtuelle Expert-Frühjahrsmesse im Rahmen der „KOOP 2021“, eine Kooperation mit der Verbundgruppe Euronics, wird in Hannover Langenhagen als Erfolg gefeiert. Die Expert-Gesellschafter konnten sich mit insgesamt 163 Ausstellern an virtuellen Messeständen austauschen. 1.598 Expert:innen nahmen an der Frühjahrsmesse teil – das entspricht einer Teilnahmequote von 92,3 Prozent der Gesellschafterbetriebe. Mit der expert-Frühjahrsmesse findet nun in dieser Woche die erste virtuelle „KOOP 2021“ ihren Abschluss.


 

Vorstand Friedrich Sobol freut sich über die erfolgreiche Bilanz der ersten virtuellen Jahresveranstaltung.

Foto: Electronic Partner


Die virtuelle Electronic Partner Jahresveranstaltung endete am 21. April 2021 mit durchgehend hohen Besuch- und Klickraten, viel positiver Resonanz und einem großen Ordervolumen.

Vierzehn Tage lang präsentierte die Verbundgruppe ein breites, digitales Messe-Angebot. „Eine virtuelle Messe muss ihren Teilnehmern zentrales Fachwissen anbieten und wichtige Neuigkeiten präsentieren sowie einen aktiven Austausch ermöglichen – und das in einer Form, die es auch unter außergewöhnlichen Umständen erlaubt, maximal partizipieren und profitieren zu können. Diesem Ziel konnten wir gerecht werden“, ist Friedrich Sobol, Vorstand ElectronicPartner, überzeugt.

Durch eine breite zeitliche Verfügbarkeit von Angeboten und Ansprechpartnern konnten möglichst viele Verbundgruppenmitglieder gezielt das für sie wichtige Wissen abrufen. Ihnen stand innerhalb der hauseigenen B2B-Plattform INFONET ein spezieller Messebereich mit großer Themenauswahl zur Verfügung, sowohl auf klassischem Weg zum Nachlesen als auch in weiteren Formaten wie Videopodcasts, On-Demand Webinaren und terminierten Webinaren. Die wichtigsten Hersteller der Branche haben sich und ihre Produkthighlights in innovativen Markenwelten präsentiert, die unabhängig von Zeit und Raum besucht werden konnten und auch nach der Messe weiterhin für die Händler einsehbar sind. In rund 180 Webinaren vermittelten Referenten Hintergrundwissen zu Produkten und Vermarktungsstrategien. Die Teams aus der Electronic Partner Zentrale nutzten dieses Format, um in den Austausch mit den Mitgliedern zu treten. Außerdem gab es verschiedene Round-Table-Veranstaltungen: zu Marketing-Themen, zur Weiterentwicklung der Campus-Plattformen, zu Recruiting-Trends und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Zentrale und vielem mehr.

Die MEDIMAX Franchisepartner erwartete außerdem eine eigene virtuelle Unternehmertagung innerhalb des Messebereichs. Hier erhielten sie via Video-Podcasts Informationen aus den Bereichen Vertrieb, Einkauf und Controlling sowie alles Wissenswerte rund um das neue Corporate Designs der Marke MEDIMAX. 

Von den ersten Vorbereitungen im Sommer 2020 bis zu ihrem Abschluss bewertet Friedrich Sobol die virtuelle Jahresveranstaltung als vollen Erfolg. „Insgesamt haben wir eine hohe Akzeptanz für diese neue Form der Messeveranstaltung bei den Mitgliedern erlebt und verzeichnen zudem sehr gute Ordertätigkeiten. Und auch das positive Feedback zu unserem Messe-at-Home-Party-Paket mit Düsseldorfer Spezialitäten hat uns sehr gefreut.“


 

Florian Kohfink: „In dieser entscheidenden Entwicklungsphase bei Wüsthof einzutreten, freut mich außerordentlich“.

Foto: Wüsthof


Mit Wirkung zum 19. April 2021 hat Florian Kohfink die Position des CFO der Wüsthof-Gruppe eingenommen und wird Mitglied der Geschäftsleitung. Sein Verantwortungsbereich umfasst das weltweite Finanzwesen und Controlling sowie die Leitung des Firmenstandorts Solingen.

Wie das Unternehmen selbst mitteilt, holt Wüsthof mit Florian Kohfink einen international erfahrenen Experten in die Geschäftsleitung. Seine Aufgabe ist es, den Entwicklungsprozess des Familienunternehmens zu einer globalen Premiummarke maßgeblich mitzugestalten. Kohfink hat seine umfangreichen Erfahrungen sowohl in inhabergeführten Unternehmen als auch bei weltweit operierenden Konzernen erworben. In frühen Jahren seiner Karriere arbeitete er bei dem europäischen Spielwarenproduzenten Ravensburger, wo er sowohl als CFO der amerikanischen Niederlassung, als auch als Director of Finance einer börsennotierten Tochtergesellschaft in Deutschland tätig war. Danach hielt Kohfink über einen Zeitraum von über 13 Jahren verschiedene Führungsaufgaben bei der McDonald´s Corporation. Seine internationalen Stationen reichten von München über London bis Chicago. Zuletzt war Kohfink bei der Vinnolit GmbH & Co. KG, einem Unternehmen der Westlake Chemical Corporation, wo er die kaufmännische Verantwortung als Division Controller/CFO Europe & Asia und Director Finance & IT trug.

„In dieser entscheidenden Entwicklungsphase bei Wüsthof einzutreten, freut mich außerordentlich“, sagt Florian Kohfink. „Als passionierten Hobbykoch begleitet mich die Marke schon lange. Umso mehr bin ich begeistert, die Geschicke der Unternehmensgruppe nun aktiv mitzugestalten.“


Logo: Messe Berlin

Die IFA 2021 soll wieder in vollem Umfang als Live-Event stattfinden. Zahlreiche Marken präsentieren in Berlin das Beste ihrer Innovationen. Laut Veranstalter liegen die Teilnahmewünsche der Elektro-Hausgeräte-Industrie über den Erwartungen.

Global führende Marken der Elektro-Hausgerätebranche haben bereits mehr als 80 Prozent, der für diesen Themenbereich vorgesehenen Fläche der diesjährigen IFA Berlin, gebucht. Die weltweit bedeutendste Messe für Consumer und Home Electronics findet nach der IFA 2020 Special Edition wieder in vollem Umfang, vom 3. bis zum 7. September 2021, als Live-Event statt. Namhafte Vertreter der Elektro-Hausgerätebranche bereiten sich bereits heute darauf vor, Fachbesucher und Medien zahlreiche smarte, digitale, innovative und nachhaltige Produkte, Services und Dienstleistungen, live und umfassend vor Ort im September in Berlin, präsentieren zu können.

„Die Pandemie hat zu einer neuen Wertschätzung des eigenen Zuhauses geführt. Trotz der aktuellen Situation zählen Elektro-Hausgeräte zu den Investitionen, bei denen nicht gespart wird. Es sind die smarten, nachhaltigen Innovationen unserer Industrie, die diesen Trend antizipieren und vorantreiben. Deshalb ist die IFA 2021 als wesentlicher Impulsgeber für die Märkte und als ideale Branchen-und Kommunikationsplattform für Industrie, Handel und Medien in diesem Jahr, wegweisender und notwendiger denn je“, betont Jens Heithecker, IFA Executive Director und Executive Vice President der Messe Berlin.

Volker Klodwig, Executive Vice President Sales Region Europe, BSH ergänzt: „Ob mit Handelspartnern und Konsumenten vor Ort oder virtuell – die IFA ist einer unserer wichtigsten Schauplätze für unsere Innovationen und Produkt-Highlights.“ Dr. Reinhard Zinkann, Geschäftsführender Gesellschafter der Miele Gruppe stellt fest: „Klar ist, dass die IFA unsere wichtigste Messe bleibt und auch wofür Miele hier steht – für Inspiration und Nachhaltigkeit, digitalen Komfort, stilvollen Genuss und wertschätzende Gastlichkeit.“

Die letzte reguläre IFA 2019 besuchten 238.700 Teilnehmer, 1.930 Industriepartner und 5.360 Journalisten aus mehr als 130 Ländern und Regionen. Die letztjährige IFA 2020 Special Edition, eine stark beschränkte, dreitägige physische Veranstaltung, die durch eine virtuelle Komponente verstärkt und erweitert wurde, verfolgten 145.900 Besucher vor Ort wie online, 1.570 teilnehmende Aussteller und 10.750 Medienvertreter. Die IFA 2020 Special Edition zog Besucher aus 100 Ländern und Regionen an.


Martin Bieri

Foto: Fissler

Der Anbieter Fissler hat einen neuen Vertriebschef: Seit dem 15. April stellt Martin Bieri als Sales Director EMEA & Americas eine neue Verstärkung für das Managementteam des Kochgeschirr-Herstellers dar.

Unternehmensangaben zufolge ist Martin Bieri ein versierter Markenexperte mit einer beeindruckenden Erfolgsbilanz in den Bereichen Retail und Konsumgüter. Zuletzt war er Global Vice President Sales & Product Development beim Premium-Messerhersteller Wüsthof. In seiner Funktion hat er maßgeblich zum Erfolg der Premium-Marke beigetragen.

„Wir freuen uns, Martin Bieri bei Fissler willkommen zu heißen. Mit ihm gemeinsam werden wir die nächsten Schritte zur Stärkung unserer Kundenbeziehungen, Ausweitung des Vertriebs, Sicherstellung eines nachhaltigen Wachstums und zum Ausbau des Premium-Auftritts am POS einleiten“, kommentiert Jacob Oesterhaab, Chief Executive Officer der Fissler GmbH.

Seit letztem Jahr verfolgt das Unternehmen eine neue Strategie, mit einer Fokussierung auf zentrale Produktkategorien, Kernmärkte, Innovationen und Marketing. Klares Ziel ist es, die Position als einer der weltweit führenden Hersteller von hochwertigem Kochgeschirr zu stärken. Dies umfasst auch signifikante Veränderungen sowohl des Managementteams in der in Idar-Oberstein ansässigen Unternehmenszentrale als auch im Management der internationalen Tochtergesellschaften. Darüber hinaus wurde ein neues Büro im Zentrum von Frankfurt am Main eröffnet, um die Talentakquise zur Umsetzung der neuen Strategie sicherzustellen.


Küchengeräte aus dem Upgreat-Mietmodell von Miele. Als Herd sind grundsätzlich nur hochwertige selbstreinigende Pyrolysemodelle im Angebot.

Foto: Miele

Küchengerätehersteller Miele bietet seinen Kunden jetzt die Möglichkeit, Geräte zu mieten. „Upgreat“ heißt das Abo, das über eine Laufzeit von ein bis drei Jahren gültig sein soll. Qualifizierte Fachhändler sollen eingebunden werden.

Kaufen oder mieten? – Endkunden, denen Flexibilität vor Besitz geht, können sich auch bei Hausgeräten nun für das Letztere entscheiden. Denn der Hersteller Miele hat unter dem Namen „Upgreat“ jetzt ein passendes Angebot für die Küche. „Upgreat bietet Lifestyle und Kochvergnügen im Abo: Premium-Küchengeräte für einen Zeitraum von ein bis drei Jahren sorgenfrei mieten und danach einfach zurückgeben, Installation und Service inbegriffen“, so das Unternehmen in einer Pressemeldung. Die Rückläufer bereitet Miele professionell auf, bevor sie erneut in die Vermietung gehen.

Leistungen wie die Installation und Entsorgung der Altgeräte sind inklusive. Für diese Services bindet Miele qualifizierte Fachhändler aus der Region im Rahmen des bewährten Dienstleistungspartner-Konzeptes ein. Sollten während der Laufzeit Reparaturen erforderlich sein, so übernimmt diese der Miele-Kundendienst. Nach Ablauf des Mietvertrages werden die Geräte zurückgenommen, geprüft, gereinigt und der Weitervermietung zugeführt. Miele setzt damit auch ein Zeichen im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft.

Das Programm umfasst eine individuell konfigurierbare Ausstattung mit hochwertigen Küchengeräten (Einbau- und Standmodelle). Ein Set aus Geschirrspüler, Kühlgerät, Herd mit Kochfeld, Dunstabzug und Dampfgarer ist so beispielsweise ab 197 Euro monatlich zu haben (bei dreijähriger Laufzeit). Upgreat startet zunächst als Pilotprojekt mit einer begrenzten Teilnehmerzahl.


Der Einzelhandel ächzt schon jetzt unter den gegebenen Regelungen.

Foto: HZ/Mau

Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat in einem Brief an alle Bundestagsabgeordneten vor Verschärfungen für den Einzelhandel gewarnt. Es bestehe kein Grund über die Beschlüsse vom 22. März hinausgehen.

Aktuell will der der Deutsche Bundestag über eine erneute Änderung des Infektionsschutzgesetzes entscheiden. Als die Interessenvertretung des Deutschen Einzelhandels hat der HDE einen Brief an alle Bundestagsabgeordneten formuliert. In dem Schreiben heißt es unter anderem: „Wir begrüßen ausdrücklich die mit diesem Gesetzentwurf verfolgte Zielsetzung, das Infektionsgeschehen einzudämmen und oberhalb von Inzidenzwerten von 100 in einzelnen Landkreisen dort bundeseinheitliche Maßnahmen zu definieren, die auch zur Bekämpfung nachweislicher Infektionsherde etwa im privaten Rahmen geeignet sind. Allerdings ist für uns in keinster Weise nachvollziehbar, dass im aktuellen Gesetzentwurf für den Einzelhandel Regelungen vorgesehen sind, die weit über die Bund-Länder-Beschlüsse vom 22. März und den Status quo vor dem 7. März hinausgehen und für den Handel gravierende weitere zusätzliche Beschränkungen implizieren.“


In der Warengruppe Haushaltswaren wurden im ersten Quartal 2021 deutlich mehr Online-Umsätze getätigt.

Foto: HZ/Mau

Die Umsätze im E-Commerce sind im 1. Quartal 2021 weiter von Corona-Effekten geprägt. Das berichtet der Branchenverband bevh. Das bereinigte Wachstum zeige ein solides Plus insbesondere durch Güter des täglichen Bedarfs.

Zwischen Januar und März 2021 verzeichnete die E-Commerce-Branche ein Wachstum um Plus 28 Prozent mit einem Waren-Umsatz von 21,1 Mrd. Euro inkl. USt.. Wie der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) berichtet, resultiert das außerordentliche Wachstum aus der Stagnation des E-Commerce im 1. Quartal 2020 (+1,5 Prozent) im ersten Corona-Lockdown. Hätte sich das Vorjahresquartal wie im langjährigen Mittel von elf Prozent entwickelt, wäre im 1. Quartal 2021 ein erhöhtes Wachstum von rund 17 Prozent erreicht worden. Bei den digitalen Dienstleistungen erfolgte im 1. Quartal 2021 ein dramatischer Einbruch um mehr als 70 Prozent; vor Jahresfrist lag der Rückgang nur bei 13,4 Prozent.

Die Kategorien, die auch eigentlich im Einzelhandel hätten gekauft werden können – Lebensmittel, Drogeriewaren, Medikamente – konnten erneut deutliche Zuwächse im 1. Quartal 2021 verzeichnen. Auch Do-it-yourself- und Haushaltswaren sowie Bürobedarf stehen weiterhin hoch im Kurs bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern wie die Zahlen der größten E-Commerce-Verbraucherstudie Deutschlands durch Beyondata im Auftrag des bevh zeigen.

Im 1. Quartal 2021 lag der E-Commerce-Umsatz in der Warengruppe Haushaltswaren und –geräte bei 1,75 Mrd. Euro, was eine Steigerung gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum von 58,2 Prozent bedeutet. Im Bereich Möbel, Lampen und Dekoration lag der E-Commerce-Umsatz bei 1,53 Mrd. Euro (+28,9%), in der Warengruppe Bild- und Tonträger inkl. Downloads bei 866 Mio. Euro (+28,6%), Elektronik- und Telekommunikationsartikel wurden online im Wert von 3,1 Mrd. Euro umgesetzt, ein Plus von 9,6 Prozent.


Logo: Reader´s Digest

Die Zeitschrift Reader’s Digest hat in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Dialego die so genannten „Most Trusted Brands 2020“ ermittelt. In der Kategorie Haushaltsgeräte belegt der Hersteller Bosch den ersten Platz.

Vertrauen und Verlässlichkeit spielen in diesen Zeiten eine größere Rolle als je zuvor. Sie sind ein wesentlicher Maßstab für eine gute Beziehung zwischen Kunden und ihren gewählten Marken. Welche Marken den Verbrauchern besonders am Herzen liegen, welchen sie ihr Vertrauen schenken, soll die aktuelle Reader’s Digest Studie „Trusted Brands 2020“ belegen. Insgesamt nannten die Befragten 3.603 verschiedene Marken über 22 Produktkategorien hinweg, in einer offenen Frage ohne Markenvorgaben.

Die Teilnehmer der Befragung wurden lediglich gebeten, diejenige Marke zu nennen, der sie in der jeweiligen Kategorie persönlich am meisten vertrauen. In der Kategorie Haushaltsgeräte nannte die Mehrheit, genauer gesagt 29 Prozent der Befragten, den Namen „Bosch“ – wie bereits in den beiden Jahren zuvor. Dabei baute die Marke ihr Ergebnis gegenüber dem Vorjahr (27 Prozent) sogar noch um zwei Prozentpunkte aus. Das Unternehmen in einer Pressemitteilung: „Unter 105 verschiedenen Marken in der Kategorie Haushalts- /Küchengeräte konnte sich Bosch mit Abstand den Spitzenplatz sichern.“


Das Conix Salat-Set in der Farbe „Nordic Green“ von Mepal

Foto: Mepal

Auch im Jahr 2021 bietet Mepal stellt dem Handel wieder eine Vielzahl an Möglichkeiten für attraktive Zusatz-Abverkäufe zur Verfügung. Das heißt Handelspartner können ihren Kunden somit Produktkombinationen mit Preisvorteilen anbieten.

Nachdem das niederländische Unternehmen im vergangenen Jahr, anlässlich des 70-jährigen Firmenbestehens, Jubiläums-Sets aufgelegt hat, gibt es für den Handel nun eine weitere Auswahl an verschiedenen Promotion-Sets. Alle Sets bieten interessante Kombinationen und attraktive Preisvorteile für die Endverbraucher. Das bedeutet, für den kompletten Jahresverlauf bietet Mepal insgesamt sieben Promotion-Sets zu zeitlich begrenzten Themen an. Seit dem Jahresstart ist das bereits im vergangenen Jahr bewährte Conix Salat-Set erhältlich. Dieses Set enthält eine große Conix Schüssel mit 3 l Inhalt, vier farblich passende Conix Schalen mit 500 ml Inhalt sowie ein Salatbesteck. Noch bis Mai ist das Conix-Set in den Farben Weiß und Nordic green erhältlich und wird für einen Aktions-UVP von 29,99 Euro angeboten.

Später im Jahr, also von September bis Dezember stehen für Kinder zwei Sets aus der Campus Schulserie mit Brotdose und einer Pop-up Trinkflasche bzw. einer Pop-up Wasserflasche zur Auswahl. Das Promotion-Set von Brotdose und Trinkflasche ist in den Farben Türkis und Pink sowie in den Dekoren Animal Friends, Unicorn und Dino verfügbar, das Set mit Brotdose und Wasserflasche wird in den Farben Türkis und Pink angeboten. In diesem Zeitraum bilden darüber hinaus gleich vier Promotion-Sets das Thema „Lunch to go“ ab. In einer Neuauflage des bereits im Vorjahr erfolgreich vorgestellten Pot-Sets bietet der hersteller in verschiedenen Farbsortierungen eine Kombination von Lunchpot und Fruitpot mit einem Snackpot als kostenlose Zugabe an.


Diese acht Standorte werden weiterhin unter der Expert-Flagge am Markt präsent sein.

Quelle: Expert SE

Die Verbundgruppe Expert mit Sitz in Langenhagen hat erfolgreiche Nachfolgeregelungen für acht seiner Standorte gefunden. Ziel des Unternehmens ist es das Fachmarktnetz zusammen mit den Gesellschaftern zu stärken.

Die Fachgeschäfte- und Fachmärkte, die aus verschiedenen Gründen durch die langjährig erfolgreichen Gesellschafter aufgegeben werden sollten, wurden durch Gesellschafter-Kollegen übernommen und bleiben so Teil der expert-Familie. „Wir freuen uns sehr, dass acht Standorte durch erfolgreiche Nachfolgeregelungen Teil unserer expert-Familie bleiben“, sagt Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE. „Es ist immer unser Ziel, unser Fachmarktnetz in enger Zusammenarbeit mit unseren Gesellschaftern zu stärken und auszubauen. Daher begrüßen wir die Standort-Übergaben und wünschen den Kollegen von Expert Pirna, Expert Mainland-Spessart, Expert Beck, Expert SeWa und Expert Klein viel Erfolg für die Zukunft.“


Benjamin Federle (li.) berichtet künftig an Jens-Christoph Bidlingmaier.

Fotos: Whirlpool/Bauknecht

In den Führungsteams der Bauknecht Hausgeräte GmbH und in der Organisation des Mutterunternehmens Whirlpool sind seit dem 1. April 2021 mehrere Veränderungen in Kraft getreten. Benjamin Federle und Jens-Christoph Bidlingmaier übernehmen mehr Verantwortung.

Benjamin Federle ist seit 2018 für die Bauknecht Hausgeräte GmbH/Whirlpool Corporation tätig, zuletzt als Senior Manager HR Northern Europe. Zuvor hat er bereits in unterschiedlichen Umfeldern – vom Start-up bis zum Großkonzern – seine Kompetenzen im HR-Bereich unter Beweis gestellt. Mit Wirkung zum 1. April 2021 tritt Federle die Nachfolge von Erich Keilich an und verstärkt an der Seite von Till Bickelmann die Bauknecht Geschäftsführung. Keilich wird das Unternehmen verlassen. Federle berichtet in seiner neuen Funktion an Jens-Christoph Bidlingmaier.

Auch auf europäischer Ebene gibt es eine Umstrukturierung: Die Whirlpool Corporation erweitert ihr Nordeuropäischen Cluster um gleich mehrere Nordische Länder. In seiner neuen Rolle als Vice President Northern Europe verantwortet Jens-Christoph Bidlingmaier damit neben Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien und der Niederlande zukünftig auch die Länder Norwegen, Schweden, Dänemark und Finnland. Bidlingmaier selbst avanciert mit dem Ausbau des nordeuropäischen Clusters vom General Manager zum Vice President Northern Europe. Er berichtet an Alessandro Perucchetti, Vice President Market Operations and Consumer Service EMEA.


Porzellan-Serien des Herstellers Dibbern, ausgestellt bei Van Dorp in Bonn

Foto: P.Nierhoff

Die gehobene Tischkultur spiegelt nicht nur Geschmack und Status, sondern auch ökologisches Verantwortungsbewusstsein und Sinn für Nachhaltigkeit wider. Und dafür steht Porzellan, auch bekannt als das „Weiße Gold“, das in den Ausstellungen Haushaltswaren-Händler eine besondere Rolle spielt.

Nachdem in den letzten Jahrzehnten die Bedeutung von Porzellan für die Tischkultur etwas nachgelassen hat, ist neuerdings eine Trendumkehr festzustellen. Für das Schwerpunktthema „Porzellan Welten“ hat sich die HZ Haushaltswaren-Zeitung bei Handel und Industrie nach den aktuellen Trends und nach neuen Produkte erkundigt. Händler:innen berichten zum Beispiel, dass sich vor allem qualitäts- und designbewusste Kundschaft für Tischporzellan interessiert. Auf Industrieseite sind es die Firmen Eschenbach, KPM Berlin, Meissen, Reichenbach sowie Villeroy & Boch, die ihre neusten Serien vorstellen.

Lesen Sie das Schwerpunktthema „Porzellan Welten“ in der HZ Haushaltswaren-Zeitung, Ausgabe 02-2021, die den Abonnenten ab dem 12. April 2021 zugestellt wird.

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GWS-Unternehmenssitz in Münster

Foto: GWS

Die GWS Unternehmensgruppe hat die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres bekannt gegeben. Demnach hat der Anbieter von ERP-Systemen für den Handel einen Umsatz von 63,5 Mio. Euro realisiert – das ist ein Plus von fünf Prozent.

Trotz der Investitionsvorsicht in vielen Branchen und zum Teil massiver Einschränkungen durch Lockdowns sei es gelungen, den Umsatz zu erhöhen. Die Beschäftigten-Zahl wuchs an den verschiedenen Standorten der Unternehmensgruppe auf rund 480 Personen an. Getragen wurde der positive Geschäftsverlauf von Lizenzerlösen, zu denen unterschiedlichste Neukunden- und Bestandskunden-Projekte beitrugen. „Als besonders verkaufsstark erwiesen sich zudem wieder die bereits erfolgreichen ERP-Systeme und Add-on-Lösungen sowie die neuen Wachstumstreiber Microsoft Dynamics 365 CRM und eCommerce-Plattformen, die speziell für den Handel entwickelt wurden und auf Microsoft-Dynamics-Plattformen aufsetzen“, heißt es offiziell von Unternehmensseite. Die nicht zuletzt durch Corona angetriebene Diskussion um Digitalisierung und Künstliche Intelligenz trug demnach ebenfalls zur positiven Entwicklung des Unternehmens bei. Aktuell umfasst die Kundenbasis der GWS Unternehmensgruppe mehr als 1300 Unternehmen.


Philips ist einer der führenden Anbieter von Haushaltsgeräten.

Foto: Philips

Der Hersteller Philips hat eine Vereinbarung über den Verkauf seines Geschäftsbereiches Domestic Appliances an Hillhouse Capital unterzeichnet. Die Haushaltsgerätesparte wurde mit 3,7 Mrd. Euro bewertet. Außerdem werden in den kommenden 15 Jahren Lizenzzahlungen von 700 Mio. Euro fließen.

Philips Domestic Appliances ist in den Bereichen Küchen-, Kaffee-, Kleiderpflege- und Haushaltsgeräte führend aktiv und erwirtschaftete im Jahr 2020 einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro. Hillhouse Capital ist eine globale Investmentgesellschaft mit Sitz in Hongkong, die durch digitale Innovation und Förderung Unternehmen dabei unterstützt, langfristiges und nachhaltiges Wachstum zu erzielen.

Die Unternehmensbewertung für Philips Domestic Appliances wurde mit rund 3,7 Milliarden Euro ermittelt. Nach Abschluss der Transaktion erwartet Philips nach Steuern und transaktionsbezogenen Kosten einen Nettoerlös in Höhe von ca. 3 Milliarden Euro. Zudem werden Philips und Domestic Appliances einen exklusiven Markenlizenzvertrag abschließen, der für einen Zeitraum von 15 Jahren die weltweite Nutzung der Marke Philips und bestimmter anderer Haushaltsgerätemarken von Philips für die Herstellung, den Vertrieb und das Marketing vorsieht. Dieser kann, gemäß den Bedingungen des Markenlizenzvertrages, verlängert werden. Die jährlichen Zahlungen über diesen Zeitraum entsprechen einem geschätzten Nettowert von 700 Mio Euro. Dies führt zu einem Gesamtwert der Vereinbarung von etwa 4,4 Mrd. Euro.

Nach der Vereinbarung wird der Geschäftsbereich Domestic Appliances im Abschluss von Philips ab dem ersten Quartal 2021 als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen. Der Abschluss der Transaktion wird für das dritte Quartal 2021 erwartet – vorbehaltlich der üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich der entsprechenden behördlichen Genehmigungen.


Robert Tsanakaliotis, Karsten K. Schönfeld, Olaf Nedorn (v.l.n.r.)

Foto: Smeg

Der Hausgeräte-Hersteller Smeg stellt seine Vertriebsteams für Deutschland und Österreich neu auf. Statt regionaler Zuständigkeiten wird sich das Unternehmen ab sofort eine nach Vertriebskanälen gegliederte Struktur geben.

In der Folge hat das Unternehmen ein neues Vertriebsteam etabliert, das ausschließlich Küchenspezialisten und Möbelhäuser betreut. An dessen Spitze steht nun Karsten K. Schönfeld als Vertriebsleiter Küchen-/Möbelfachhandel. Schönfeld war bisher als Key Account Manager bereits exklusiv auf diese Fachhandelssparte fokussiert. Für das schnell wachsende Segment des Elektrofachhandels bleibt weiterhin Robert Tsanakaliotis als Vertriebsleiter verantwortlich. Zusammen mit seinem Team berät und unterstützt er zum einen Fachgeschäfte für Elektrogeräte sowie Haushaltswaren. Aber auch Kaufhäuser und Anbieter im E-Commerce fallen in seinen Zuständigkeitsbereich. Durch die Fokussierung der Außendienstmitarbeiter auf einen Vertriebskanal will Smeg seine Beratungs- und Betreuungsqualität für den Handel noch weiter stärken.

Beide Manager berichten direkt an den Geschäftsführer von Smeg Deutschland, Olaf Nedorn. Dieser erklärt: „Nach einem äußerst erfolgreichen Jahr stellen wir jetzt die Weichen für weiteres Wachstum – durch eine noch fokussiertere Betreuung unserer Fachhandelspartner.“ Das Corona-Jahr 2020 hat das Familienunternehmen mit einem starken Plus abgeschlossen, nicht zuletzt dank der hohen Flexibilität und Verbindlichkeit gegenüber seinen Kunden. Weil kein Mitarbeiter in Kurzarbeit musste, konnte Smeg die Betreuung des Handels nahtlos vom Homeoffice aus weiterführen.


Die Grafik zeigt die Entwicklung des Konsumklimaindikators im Verlauf der letzten Jahre.

Grafik: GfK

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) meldet für März eine „beflügelte Konsumstimmung“. Darin nicht berücksichtigt sind die jüngste Entwicklung von steigenden Corona-Infektionszahlen sowie der nun bevorstehende verschärfte Lockdown.

Die Anfang März begonnene Lockerung des harten Lockdowns und die zum Zeitpunkt der Befragung (4. bis 15. März) sinkenden Infektionszahlen haben die Konsumstimmung beflügelt. Dieser zunehmende Optimismus mag auf den ersten Blick überraschen. Da die Befragung im Zeitraum vom 3. bis 15. März stattfand, sind die Ereignisse um den Impfstoff AstraZenica sowie die deutliche Zunahme der Infektionszahlen der letzten Tage nicht berücksichtigt. Dagegen war der Erhebungszeitraum geprägt von ersten Lockerungen des harten Lockdowns sowie stabiler oder sogar noch leicht sinkender Infektionszahlen. Eine sehr ähnliche Entwicklung war auch im Frühjahr 2020 zu beobachten, als ebenfalls der harte Lockdown gelockert wurde.

Die verschiedenen Indikatoren

Einen wesentlichen Beitrag zum sprunghaften Anstieg des Konsumklimas leistet in diesem Monat die Einkommenserwartung. Der Indikator gewinnt 15,8 Punkte hinzu und klettert damit auf 22,3 Zähler. Ein höherer Wert wurde vor genau einem Jahr, im März 2020, mit 27,8 Punkten gemessen. Im Sog deutlich steigender Einkommenserwartungen gewinnt auch die Anschaffungsneigung im März hinzu. Allerdings sind die Zuwächse mit einem Plus von 4,9 Punkten wesentlich bescheidener. Aktuell weist der Indikator 12,3 Punkte auf und liegt damit noch gut 19 Zähler unter Vorjahresniveau.

Neben der Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung verbessern sich auch die Konjunkturaussichten. Nach einem Plus von 9,7 Punkten weist der Indikator aktuell 17,7 Zähler auf. Ein besserer Wert wurde zuletzt vor einem halben Jahr, im September 2020, gemessen. Damals standen 24,1 Punkte zu Buche. So prognostiziert GfK für das Konsumklima für April 2021 einen Wert von -6,2 Punkten und damit 6,5 Punkte mehr als im März dieses Jahres (revidiert -12,7 Punkte). Das sind die Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für März 2021.

Da die Infektionszahlen wieder ansteigen und der Lockdown nun bundesweit wieder verschärft wird, ist es fraglich, ob die Verbesserung des Konsumklimas anhalten wird. Rolf Bürkl, GfK-Konsumexperte dazu: „Der erneute harte Lockdown wird dem Konsumklima schwer schaden und die aktuelle Verbesserung ein Strohfeuer bleiben. Eine nachhaltige Erholung der Konsumstimmung wird demnach weiter auf sich warten lassen – für Händler und Hersteller bedeutet das weiterhin schwierige Zeiten.“


Karl Trautmann: „Dank der hervorragenden Positionierung der EP: Fachhändler haben wir uns mit einem Umsatzplus von 8,1 Prozent gut geschlagen.“

Foto: Electronic Partner

Die Verbundgruppe Electronic Partner (EP) hat Zahlen des angelaufenen Geschäftsjahres 2020 bekannt gegeben. Stark gestiegene Kundennachfrage führte zu einem deutlichen Umsatzplus. Bei den Kleingeräten konnten alle Warengruppen außer Bügeln zulegen.

Das Geschäftsjahr 2020 sei geprägt gewesen von regulatorischen Maßnahmen im Rahmen der Pandemie-Bekämpfung und Lieferengpässen bei den Herstellern, so das Unternehmen. „Dank der hervorragenden Positionierung der EP: Fachhändler am Markt, einer frühzeitigen Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse und der konsequenten Umsetzung unserer Franchise-Strategie bei Medimax haben wir uns mit einem Umsatzplus von 8,1 Prozent gut geschlagen“, erklärt EP Vorstand Karl Trautmann. Die erfolgreiche Performance der Landesgesellschaften habe ebenso wie das Systemhausgeschäft zu einem erfreulichen Zentralumsatz von 1,5 Mrd. Euro beigetragen. Um eine Vergleichbarkeit zum Wert 2019 zu ermöglichen, wurde die Vorjahresbasis um die Ergebnisse der MEDIMAX Märkte bereinigt, die aufgrund der Neuausrichtung aus der Verbundgruppe ausgeschieden sind. 

Eine Folge der weltweiten COVID-19-Pandemie war die Unterbrechung von Lieferketten bei gleichzeitig stark gestiegener Kundennachfrage. Dies hat zu Lieferengpässen im europäischen Markt für Consumer Electronics geführt. Dennoch konnte die Verbundgruppe in fast allen Sortimentsbereichen zulegen. Ganz hervorragend hat sich das Geschäft mit Elektrogroßgeräten entwickelt. Überrascht haben dabei Gefriergeräte, deren Bedeutung am Markt in den Vorjahren immer weiter gesunken war. Die eindeutigen Gewinner des Jahres 2020 waren derweil Kühlgeräte. Bei den Kleingeräten konnten alle Warengruppen außer Bügeln zulegen, vor allem Küchenmaschinen, Küchengeräte, Kaffeevollautomaten aber auch Akkustick- und Roboterstaubsauger. EP: seit 2015 auf Erfolgskurs

Die Vertriebslinien

Mit 19,3 Prozent verzeichnen die EP: Markenhändler in 2020 das deutlichste Umsatzplus seit Beginn der Qualitätsoffensive und konnten sich zum sechsten Mal in Folge besser als der Kanal Fachhandel (+4,4 Prozent) entwickeln.

Die Neuaufstellung der Fachmarktlinie Medimax hat Electronic Partner in 2020 zu großen Teilen erfolgreich abgeschlossen. Trotz der Corona-bedingten Ladenschließungen konnten viele neue Franchisepartner gewonnen werden und mit tatkräftiger, zielgerichteter Unterstützung der Verbundgruppe den Schritt in die Selbständigkeit machen. Dabei war die flächenbereinigte Umsatzentwicklung marktkonform zum Volumen im großflächigen Elektronikeinzelhandel, der um 4,2 Prozent zum Vorjahr gestiegen ist.

Mehr Informationen zu den Geschäftsjahreszahlen von Electronic Partner lesen Sie in der kommenden Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung.


Stefan Genth: „Die Bundesregierung muss jetzt schnell liefern, sonst ist es für viele Geschäfte zu spät.“

Foto: HDE/Hoffotografen

Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert die Bundesregierung angesichts der erneuten Verlängerung des Lockdowns für den Nicht-Lebensmittelhandel auf, ihre aktuelle Ankündigung für mehr Corona-Hilfen jetzt auch schnell umzusetzen. Ansonsten drohe eine Pleitewelle, die viele Innenstädte nicht verkraften könnten.

„Die vom Lockdown betroffenen Händler haben keine Zeit mehr. Es darf jetzt nicht wieder ein endloses Tauziehen zwischen Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium geben. Wenn die Bundesregierung dieses Mal nicht schnell und passgenau liefert, ist es für bis zu 120.000 Geschäfte zu spät“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Nachdem gestern die Corona-Notbremse noch einmal bestätigt wurde, droht dem Nicht-Lebensmittelhandel angesichts steigender Inzidenzen sogar die Möglichkeit für den Einkauf mit Terminvereinbarung wieder wegzufallen. Genth: „Das können viele Handelsunternehmen nicht mehr stemmen.“

Die bisherige Nothilfe für die Einzelhändler im Lockdown kritisiert der HDE schon seit Monaten als lückenhaft, zu bürokratisch und zu langsam. Nach wie vor fehlt beispielsweise die Möglichkeit zur Auszahlung eines Unternehmerlohns. In der Folge wissen viele Geschäftsinhaber nicht mehr, wie sie ihre privaten Ausgaben weiter bestreiten sollen.


Gero Furchheim: „Der E-Commerce leistet wichtige messbare Beiträge für das Gemeinwohl.“

Foto: bevh/Michael Gueth

Der Onlinehandel ist maßgeblicher Leistungs- und Innovationsträger für die gesamte deutsche Wirtschaft. Über 1,2 Mio. Menschen sind im digitalen Handel beschäftigt. Das sind jedenfalls Ergebnisse einer Studie, die der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) in Auftrag gegeben hat.

Im 26. Jahr seines Bestehens sei der E-Commerce in Deutschland zum starken Treiber von Wohlstand und Arbeit geworden und trage jährlich allein schon 100 Mrd. Euro zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei. Über die direkt zurechenbaren Umsätze und Gewinne hinaus stimuliere E-Commerce Wachstum auf allen Handelsstufen, bei Lieferanten und Dienstleistern, vor allem aber mehre E-Commerce den gesellschaftlichen Wohlstand, wie eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts Copenhagen Economics (CE) im Auftrag des bevh erstmals berechnet hat.

Die E-Commerce Branche beschäftigt direkt und indirekt über 1,2 Mio. Menschen (Vgl.: Automobilindustrie in Deutschland mit 1,28 Mio. Beschäftigten), wobei auf 100 neue Arbeitsplatze im E-Commerce weitere 66 im Umfeld entstehen. Mit 100 Mrd. Euro an Wertschöpfung trägt der Sektor außerdem fast drei Prozentpunkte (2,9) zum Bruttoinlandsprodukt bei, so die Studie. Zum Vergleich: Der Beitrag zum BIP durch die deutsche Automobilindustrie liegt mit 4,9 nur 2 Prozentpunkte höher.

„Der E-Commerce verändert als Innovator die Handelsbranche und leistet wichtige, jetzt messbare Beiträge für das Gemeinwohl. Er ist Bestandteil und Treiber der tiefgreifenden digitalen Transformation der deutschen Wirtschaft“, sagt Gero Furchheim, Präsident des bevh und zugleich Sprecher des Vorstands des Online-Einrichtungsversenders Cairo AG. „Eine klare Trennung von Online und Offline wird auf allen Handelsstufen immer seltener. Die verschiedenen Wege ergänzen sich vielmehr. Gerade auch während des Lockdowns hat der E-Commerce den betroffenen Unternehmen helfen können, ihre Kunden weiter zu erreichen.“ Dabei spielten auch Marktplätze wie Amazon, Mercateo, Otto.de oder Zalando eine wichtige Rolle, indem sie kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) den Einstieg in den Online-Handel erleichterten.


Logo: HEPT

Die High Event Product Tour (HEPT) 2021 unterscheidet sich von allem, was es bislang in dieser Hinsicht gab: Sie findet erstmals in komplett digitalem Format statt. Was bleibt, sind die vielen aufregenden Produktneuheiten und Vertriebskonzepte sowie die Möglichkeit zum Austausch und Dialog, so der Veranstalter.

Die neue digitale HEPT will ihrer Tradition als Forum für Information und Gespräch auch in diesem Jahr vollauf gerecht werden. „Die HEPT 2021 findet 2021 unter ganz besonderen Bedingungen statt. Obwohl es uns nicht möglich ist, die Roadshow im traditionellen Format durchzuführen, ist für uns der intensive Austausch mit unseren Kunden in diesem Jahr von besonderer Bedeutung. Insofern freuen wir uns, dass es gemeinsam mit den HEPT-Partnern gelungen ist, ein wie ich finde interessantes virtuelles Konzept auf die Beine zu stellen“, sagt beispielsweise Klaus Hirschle, Geschäftsführer der Alfred Kärcher Vertriebs-GmbH.

Und Ralf Hüge, Geschäftsführer der JURA Gastro Vertriebs-GmbH ergänzt: „Wir erwarten eine spannende 2021er HEPT und sind voller Vorfreude, endlich wieder mit unseren Kunden in Kontakt treten zu können. Wir sind zuversichtlich, dass wir die Händler von den Möglichkeiten und Chancen unserer Produkte auch digital überzeugen können.“


Otto Wilde verfügt über Know-how im Bereich innovativer High-End-Grillgeräte nebst Zubehör.

Foto: Otto Wilde Grillers

Der Gütersloher Hausgerätekonzern Miele erwirbt 75,1 Prozent der Anteile der Firma Otto Wilde Grillers, Hersteller von Gasgrillgeräten. Beide Unternehmen erhoffen sich von diesem Zusammenschluss, die gemeinsamen Innovations- und Wachstumspläne besser in die Tat umzusetzen zu können.

Der Grillmarkt boomt schon seit Jahren und Experten zufolge steckt darin auch noch weiteres Potenzial. Dieses Feld wollen beide Unternehmen ab sofort gemeinsam erschließen: Otto Wilde steuert sein Know-how im Bereich innovativer High-End-Grillgeräte nebst Zubehör bei. Miele verfügt über eine langjährige Expertise bei der Entwicklung, Produktion, Vernetzung und der weltweiten Vermarktung von Premium-Einbaugeräten. Neben dem Ausbau des Portfolios steht die weitere Internationalisierung auf der gemeinsamen Agenda.

Gegründet wurde Otto Wilde 2015 in Düsseldorf. Namensgeber und technischer Kopf ist der Bergbau-Ingenieur und Ex-CEO einer Maschinenfabrik Ulrich Otto Wilde, der das Start-up mit Sohn Nils, Schwiegertochter Julia und Alexander Luik gemeinsam aufgebaut hat. Otto Wilde ist eigenen Angaben zufolge ein junges, schnell wachsendes Unternehmen, derzeit mit rund 30 Mitarbeitern.

Für Miele bedeutet die Beteiligung an Otto Wilde Grillers den Einstieg in das stark wachsende Zukunftsfeld des Outdoor-Cooking, das deutliche Synergiepotenziale zur Kernkompetenz von Miele für ambitioniertes Kochen und stilvollen Genuss bietet. „Deshalb haben wir das Outdoor-Cooking als zusätzliches Geschäftsfeld der Miele Gruppe definiert, das wir entschlossen auf- und ausbauen werden“, so Gernot Trettenbrein, Leiter der Business Unit „New Growth Factory“ bei Miele.


Andreas Schmid wird in der Aufsichtsratssitzung als neuer Vorsitzender zur Wahl vorgeschlagen.

Foto: Villeroy & Boch


Dr. Alexander von Boch-Galhau hat sein Mandat als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Villeroy & Boch AG zum Ablauf der kommenden Hauptversammlung niedergelegt und wird diese Funktion dann an Andreas Schmid übergeben.

Dr. Alexander von Boch-Galhau hatte den Vorsitz nach dem Ausscheiden von Yves Elsen aus dem Aufsichtsrat Ende 2019 übergangsweise übernommen. Er bleibt dem Aufsichtsrat weiter als ordentliches Mitglied erhalten. Von Boch-Galhau erklärte hierzu: „Ich habe die Aufgabe des Vorsitzenden gerne übernommen und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Es war eine stets konstruktive und zielorientierte Zusammenarbeit innerhalb des Aufsichtsrats, mit dem Vorstand und den Mitarbeitern. Ich freue mich, die Zukunft von Villeroy & Boch als Mitglied des Aufsichtsrats weiterhin mitzugestalten.“

In der unmittelbar im Anschluss an die Hauptversammlung 2021 stattfindenden Aufsichtsratssitzung wird Andreas Schmid am 26. März 2021 als neuer Vorsitzender zur Wahl vorgeschlagen. Schmid wurde in der vergangenen Hauptversammlung 2020 auf Vorschlag der Anteilseigner neu in den Aufsichtsrat gewählt und konnte sich bereits mit dem Unternehmen und den anstehenden Aufgaben vertraut machen. Er verfügt über langjährige, internationale Erfahrung in der Unternehmensführung, sowohl auf Seite der Exekutive als auch auf der des Kontrollorgans. Als Unternehmer hat er bereits verschiedenen Gesellschaften als Vorsitzender bzw. Präsident vorgestanden.


Über die Hälfte aller Küchenfachgeschäfte konnte ein deutliches Umsatzplus von mehr als 10 Prozent realisieren.

Foto: Küche&Co

 


Wie aus der Konjunkturumfrage des Bundesverbandes Mittelständischer Küchenfachhandel (BMK) für das Jahr 2020 hervorgeht, konnten über die Hälfte der deutschen Küchenspezialisten im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum. von mehr als 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielen.

Die positive Gesamtentwicklung der vergangenen Jahre setzte sich im mittelständischen Küchenfachhandel auch unter den schwierigen Rahmenbedingungen der Pandemie und damit einhergehenden zweitweisen Geschäftsschließungen sowie massiven welt- und volkswirtschaftlichen Verwerfungen ungebrochen fort. Rund 55 Prozent der teilnehmenden Händler bewerten die Umsatzentwicklung im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr als viel besser (mehr als +10% Umsatz), knapp 25 Prozent als besser (bis +10%), 13 Prozent als etwa gleich (+/-2%) und lediglich 7 Prozent als schlechter (bis -10%) oder viel schlechter (mehr als -10%). Getragen wird die sehr hohe Auftragslage durch das starke Konsumverhalten im Endkundenbereich (Stichwort Cocooning) sowie die auf hohem Niveau stabilen Zahlen im Wohnungsneubau. Der durch Lockdown und Kontaktbeschränkungen gesunkenen Kundenfrequenz konnte der mittelständische Fachhandel mit Kreativität und Flexibilität begegnen. So verlegten viele Händler die Beratungs- und Planungsgespräche in den fernmündlichen bzw. digitalen Raum oder nahmen je nach Möglichkeit Vororttermine wahr. Die Endkunden schätzen diese Flexibilität und nehmen die Multichannel-Lösungen gerne an. Merkliche Einbrüche gab es in den Bereichen Event-, Laden- und Messebau.

Schwierig stellt sich aber weiterhin die Lieferfähigkeit zahlreicher Hersteller dar. Mehr als Zweidrittel der Küchenfachhändler beklagen Lieferschwierigkeiten der Hauptlieferanten - sehr häufig bei Elektrogeräten.

„Der qualifizierte Küchenfachhändler konnte auch im abgelaufenen Jahr deutlich seine Vertrauens-Position beim Verbraucher ausbauen und durch die Umsetzung von Infektionsschutz- und Hygienekonzepten ein sicheres Einkaufserlebnis auch während der Pandemie garantieren!“, stellt der BMK-Vorsitzende Hans Hermann Hagelmann zufrieden fest, mahnt aber auch an: „Wir dürfen nun aber nicht die fast zehn Prozent der Fachhandelsbetriebe vergessen, die unverschuldet mit deutlichen Rückgängen zu kämpfen haben und zurecht eine verbindliche und sinnvolle Strategie zur Wiedereröffnung der stationären Verkaufsfläche erwarten. Für einige Betriebe geht es derzeit um die nackte Existenz.“


Daniel Kirberg: „Ich fühle mich mit dieser Region sehr verbunden.“

Foto: Euronics

 


Euronics-Gesellschafter Daniel Kirberg wird neuer Inhaber des ehemaligen Expert Hoerco Marktes in Villingen-Schwenningen. Die in Ditzingen ansässige Einkaufsgenossenschaft baut somit ihre Präsenz in der Bodenseeregion weiter aus.

Am 1. April 2021 wird Expert Hoerco in Villingen-Schwenningen als Euronics Fachmarkt unter der Leitung von Daniel Kirberg wiedereröffnen und damit Teil der Bodenseegruppe. Die Einkaufsgenossenschaft vergrößert so ihre Reichweite in der Region mit einem weiteren Standort. Bereits im Oktober 2020 ist ein Expert Markt in Memmingen in die Euronics Bodenseegruppe übergegangen.

Unter der Flagge „Euronics XXL Bodensee“ betreibt Daniel Kirberg mehrere Fachmärkte in Balingen, Biberach, Leutkirch, Lindau, Neu-Ulm, Ravensburg, Rottweil, Tettnang, Tuttlingen und zuletzt Memmingen. Dabei verfolgt er den Ansatz „nah und da“ mit großer Leidenschaft. Die Nähe zum Kunden war Daniel Kirberg schon immer ein wichtiges Anliegen: „Ich fühle mich sehr mit der Region verbunden. Daher freue ich mich, dass wir mit dem Markt in Villingen-Schwenningen einen weiteren Euronics Fachmarkt in die Bodenseegruppe aufnehmen können“.

Mehr zum Thema lesen Sie in der Ausgabe 02-2021 der HZ Haushaltswaren-Zeitung.


Bei der Adaption des Logos hat sich De‘Longhi bewusst für eine graduelle Anpassung entschieden.

Foto: De’Longhi

 


Die Marke De’Longhi hat ihren Auftritt modernisiert und präsentiert sich 2021 mit einem neuen Brand Design, das De’Longhis Selbstverständnis als moderne, emotionale Premiummarke und Kaffee-Autorität widerspiegeln soll und dabei alle Markenelemente umfasst.

Bei der Einführung der neuen Visual Identity setzt De’Longhi eigenen Angaben zufolge auf Evolution, das heißt, auf einer schrittweisen Entwicklung, und nicht auf Revolution. Im Jahresverlauf findet das moderne Brand Design Eingang in alle Bereiche und Touchpoints – von Digital, über die Integration am POS bis hin zum Verpackungsdesign der Produkte. Der Startschuss für den Rollout fällt mit dem Launch der ebenfalls neugestalteten Website.

„Das neue Brand Design reflektiert unser grundlegendes Markenverständnis, denn in der DNA De’Longhis vereint sich die Neugier an technischen Innovationen mit der Leidenschaft für ansprechendes, italienisches Design“, erläutert Markus Schwichtenberg, Brand Manager De'Longhi. „Bei allem was wir tun geht es darum, alltägliche Erlebnisse wie zum Beispiel die Zubereitung eines Kaffees in besondere Augenblicke und Genussmomente zu verwandeln.“

Bei der Adaption des Logos hat sich De‘Longhi bewusst für eine graduelle Anpassung entschieden. Schließlich ist die Marke seit Jahrzehnten am Markt etabliert und damit auch fest verankert in den Köpfen der Kund:innen. „Mit dem neuen Design wollen wir zeigen, dass wir unsere Marke, Produkte und Services stetig weiterentwickeln, aber an den traditionellen, italienischen Wurzeln festhalten“, so Markus Schwichtenberg.


Die Agentur von Günther Maukner managt nun den Vertrieb von Rösle-Produkten in Österreich.

Foto: Maukner

 


Im Zuge einer Umstrukturierung im Export-Vertriebsteam des Hersteller Rösle ist die Handelsagentur „Maukner Agentur GmbH“ seit dem 1. März erster Ansprechpartner für den Vertrieb von Rösle-Produkten in Österreich.

Das Team um Günther Maukner verfügt eigenen Angaben zufolge über mehr als 30 Jahre Markterfahrung in allen relevanten Vertriebskanälen in Österreich und wird ab sofort alle Anfragen zu Produkten, Angeboten und Aktionen übernehmen und bearbeiten. Zentralseitig in Deutschland wird weiterhin das Team um Christine Rößle, die die Leitung der Abteilung Export innehat, Ansprechpartner bleiben. In Österreich sind nun Küchenhelfer, Kochgeschirr sowie das umfangreiche BBQ Sortiment von Gasgrill-Stationen, Holzkohlegrills bis hin zu dem BBQ-Zubehör über den neuen Partner zu beziehen.

„Wir freuen uns sehr, mit der Maukner Agentur GmbH einen kompetenten und erfahrenen Vertriebspartner in Österreich gefunden zu haben. Unser Ziel ist es, unseren Vertrieb hier weiter auszubauen und unsere Marke zu stärken“, erklärt Christine Rößle, Leitung Export Rösle.


Die Firma Karsten Braune veröffentlicht im Neuheiten-Katalog lustige Produkte aus dem Erzgebirge.

 

Foto: Leipziger Messe/Tom Schulze

 


Auch wenn Aussteller und Besucher der Frühjahrs-Cadeaux zurzeit nicht persönlich auf dem Leipziger Messegelände zusammenkommen können, soll der Fachhandel nicht auf Brancheninformationen verzichten müssen. Deshalb öffnet die Fachmesse mit ihrem Neuheiten-Katalog einen digitalen Kanal.

„Die Aussteller können auf diesem Weg präsent bleiben und das Frühjahr ohne Branchenschau ‚überbrücken’. Damit bieten wir eine digitale Alternative, um das Geschäft für die Open-Air-Saison und Weihnachten zu unterstützen“, betont Andreas Zachlod, Projektdirektor der Cadeaux Leipzig. „Wir haben uns die Entscheidung zur Absage der Frühjahrs-Cadeaux nicht leicht gemacht, doch die aktuelle Pandemie-Situation ließ uns keine Wahl – im Sinne der Sicherheit unserer Aussteller und Besucher. Doch wir möchten auch in diesen schwierigen Zeiten ein zuverlässiger Partner der Branche bleiben und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen vor Ort im Herbst 2021.“

Für Aussteller der Cadeaux besteht nach wie vor die Möglichkeit, ihre Produkte samt Bildergalerie und Kurzbeschreibung im Neuheiten-Katalog zu zeigen. Gemeinsam mit dem Neureuter Verlag wurden dafür Pakete für 200 bis 350 Euro geschnürt. Die Einträge sind nach den Kategorien Ostern, Weihnachten, Geschenkanlässe, Wohnen/Garten/Sommer, Wellness/Beauty, Kochen/Genießen sowie Papeterie und Hobby sortiert.

Die Herbst-Cadeaux Leipzig wird vom 4. bis 6. September 2021 veranstaltet, gemeinsam mit der Uhren- und Schmuckmesse MIDORA sowie der Fachmesse für Produktindividualisierung unique 4+1.


Benedict Kober: „Wir haben frühzeitig mit Maßnahmen reagiert und damit eine solide Basis trotz geschlossener Geschäfte geschaffen.“

Foto: Euronics

Die Verbundgruppe Euronics hat das Geschäftsjahr 2020 mit einem deutlichen Umsatzplus abgeschlossen. Laut Vorstandssprecher Benedict Kober haben sich Kundennähe und Servicegedanke als die zentralen Erfolgsfaktoren erwiesen.

Erstmals haben Euronics und Expert ihren Kongress und die Frühjahrsmesse in Partnerschaft mit der Messe Berlin zusammengelegt und damit ihren Mitgliedern, Gesellschaftern, Industriepartnern und Dienstleistern ein innovatives und effizientes Veranstaltungsformat angeboten. Im Zuge der Messe hat Euronics auf einer virtuellen Pressekonferenz ein Resümee des vergangenen Jahres gezogen und einen Ausblick auf die kommenden Trendthemen im CE-Handel gegeben.

Das Jahr 2020 habe ganz im Zeichen der Corona-Pandemie und der wirtschaftlichen Auswirkungen des ersten und zweiten Lockdowns gestanden, so der Vorstandssprecher Benedict Kober. „Bei Euronics fällt der Rückblick auf das vergangene Kalenderjahr dennoch positiv aus. Die Verbundgruppe hat frühzeitig mit Maßnahmen reagiert und damit eine solide Basis trotz geschlossener Geschäfte geschaffen. In der Folge konnte der Umsatz 2020 um 15 Prozent gesteigert werden. Einen deutlichen Anstieg verzeichnet auch der Marktplatz unter euronics.de mit einer Absatzsteigerung von 92 Prozent.“

Kober weiter: „Die konsequente Ausrichtung auf Service, Nähe zum Kunden und kompetente Beratung hat sich während der Coronazeit als guter Kompass erwiesen und zu einer erfolgreichen Bewältigung der aktuellen Herausforderungen geführt. Durch gezielte Unterstützung der Händler mit Fortbildungen, Werbekampagnen und Optimierungen im Bereich CRM hat die Zentrale rechtzeitig die passenden Maßnahmen in Gang gesetzt. Insbesondere die im Oktober 2020 gestartete TV-Kampagne „Total Lokal“ und zahlreiche Onlinekampagnen zum „besten Zuhause der Welt“ haben die regionale Verwurzelung der Händler und deren Nähe zu ihren Kunden und deren Bedürfnissen hervorgehoben.“


 

Die Umsatzentwicklung der Elektro-Hausgeräte in den vergangenen zwei Jahren

Quelle: gfu/GfK


Die gfu Consumer & Home Electronics GmbH hat Marktdaten zum abgelaufenen Geschäftsjahr bekannt gegeben. Demnach konnte der Umsatz mit Home Electronics-Produkte in 2020 um 11,7 Prozent gesteigert werden und lag somit deutlich über den Erwartungen.

Der aktuelle Home Electronics Markt Index (HEMIX) für das Gesamtjahr 2020 zeigt deutliche Umsatzzuwächse in den Produktkategorien Consumer Electronics und Elektro-Hausgeräte. Kai Hillebrandt, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu Consumer & Home Electronics GmbH, sagt zur Marktentwicklung: „Unsere Branche konnte von einer in dieser Höhe nicht erwarteten, deutlich gesteigerten Nachfrage profitieren. Das Zuhause, seine technische Ausstattung sowie die emotionale Bindung an das Heim stehen bei den Konsumenten stärker im Fokus. Entsprechend positiv entwickelte sich der Home Electronics Umsatz im Gesamtjahr 2020 mit einem Zuwachs von 11,6 Prozent auf mehr als 47,5 Milliarden Euro.“

Die seit langem positive Entwicklung im Bereich der Elektro-Hausgeräte setzte sich 2020 verstärkt fort: Das Umsatzplus bei Elektro-Großgeräten betrug im Gesamtjahr 10,4 Prozent auf einen Gesamtumsatz von knapp zehn Milliarden Euro. Bei den Elektro-Kleingeräten fiel der Zuwachs mit 21,3 Prozent auf rund 7,1 Milliarden Euro Umsatz noch stärker aus.

Aber auch Produkte mit einem Bildschirm verzeichneten 2020 teilweise zweistellige Steigerungen bei Umsatz und Stückzahl im Vergleich zum Vorjahr. Mit Fernsehgeräten konnte ein Umsatz von knapp 4,2 Milliarden Euro (+ 13,3 Prozent) erzielt werden. Die verkaufte Stückzahl stieg um 11,2 Prozent auf 7,2 Millionen Geräte, der Durchschnittspreis um 1,9 Prozent auf 583 Euro. Privat genutzte IT-Produkte wurden in 2020 außergewöhnlich stark nachgefragt: PCs erhöhten die verkaufte Stückzahl um 10,7 Prozent auf rund 1,1 Millionen Stück und 916 Millionen Euro Umsatz (+ 11,1 Prozent). Notebooks konnten ihren Umsatz um 26,8 auf knapp 3,6 Milliarden Euro und Tablet-PCs um 26,8 Prozent auf mehr als 1,7 Milliarden Euro steigern. Smartphones erzielten mit 11,2 Mrd. Euro einen um 3,3 Prozent höheren Umsatz.


Foto: IHA

Die für den 7. bis 10. August 2021 geplante The Inspired Home Show wird zu diesem Termin nicht stattfinden können. Der Veranstalter erklärt, staatliche Restriktionen infolge Corona sowie umfangreiche nationale und internationale Reisebeschränkungen machten die sinnvolle Durchführung der Messe unmöglich.

„Im vergangenen Jahr haben wir lernen können, wie schlecht sich derzeit noch die Durchführung von Großveranstaltungen mit den Aspekten der Gesundheit und der öffentlichen Sicherheit in Einklang bringen lassen kann. Reisebeschränkungen und Versammlungsverbote wirken sich negativ auf den normalen Betrieb aus“, so Derek Miller, Präsident der International Housewares Association (IHA). „Mit Blick auf die Gesundheit und Sicherheit unserer Aussteller und Besucher haben wir erkannt, dass es nicht möglich ist, The Inspired Home Show im August dieses Jahres durchzuführen.“

Die Standflächen von Ausstellern aus dem Jahr 2020, die auf die Show 2021 übertragen wurden, sowie die von neuen Ausstellern aus dem Jahr 2021 werden nun auf die Show 2022 übertragen. Die IHA hat im Netz eine FAQ-Seite eingerichtet, um Fragen von Ausstellern zu den nächsten Schritten zu beantworten. Bei Fragen, die nicht in den FAQs behandelt werden, sollten sich die Aussteller direkt an den Veranstalter wenden. Um den Bedarf an Kontakten zwischen Einkäufern und Produktanbietern zu decken, wird die IHA im Laufe des Jahres mehrere digitale Veranstaltungen anbieten. Weitere Informationen zu den im März und April geplanten Veranstaltungen finden Interessenten online.

Der nächste Termin für The Inspired Home Show 2022 ist nun der Zeitraum vom 5. bis 8. März 2022. Die Messe findet dann im McCormick Place Complex in Chicago statt.


Electronic Partner verschiebt seine virtuelle Jahresveranstaltung auf den 8. bis 21. April 2021.

Foto: Electronic Partner

Aufgrund der Covid-19-Pandemie, vor allem aber wegen der noch unsicheren Öffnungsperspektiven für den Einzelhandel, hat sich die Verbundgruppe Electronic Partner entschieden, ihre virtuelle Jahresveranstaltung um drei Wochen nach hinten zu verlegen.

In der aktuellen HZ Haushaltswaren-Zeitung (Ausgabe 01-2021) wurde berichtet, dass die Electronic Partner Jahresveranstaltung vom 19. März bis 4. April stattfinden soll. Jetzt wurde das neue Datum bekannt gegeben: 8. bis 21. April 2021. „Die Electronic Partner Jahresveranstaltung ist auch in ihrer virtuellen Form vor allem eins: eine Ordermesse. Um davon optimal profitieren zu können, müssen unsere Mitglieder eine gewisse Planungssicherheit in Bezug auf die kommenden Wochen haben. Da dies aufgrund der aktuell schlecht einzuschätzenden Entwicklung bezüglich der Lockerungsmaßnahmen kaum möglich ist, lautet die einzig sinnvolle Konsequenz, die Messe zu verschieben“, erklärt Friedrich Sobol, Vorstand Electronic Partner und ergänzt: „Uns ist es jedoch wichtig, dass unsere Mitglieder gerade in dieser herausfordernden Zeit nicht zu lange auf geschäftsentscheidende Impulse warten müssen. Deshalb haben wir die Veranstaltung lediglich um drei Wochen verschoben – wohlwissend, dass die Chancen für Lockerungen dann größer, aber dennoch nicht sicher sein werden.“

Ziel der virtuellen Messe ist es, die Mitglieder und Partner der Verbundgruppe bestmöglich mit relevanten Informationen und Ware für ein erfolgreiches Jahr 2021 auszustatten. Neben einer ansprechenden Darstellung der wichtigsten Produktneuheiten auf virtuellen Messeständen präsentiert die Electronic Partner Zentrale in Kooperation mit den wichtigsten Industrievertretern ein umfangreiches Workshop- und Vortragsprogramm.


206 der insgesamt 500 Mitarbeitenden im Miele-Werk Euskirchen befinden sich in Quarantäne.

Foto: Miele


Im Miele-Werk Euskirchen sind aktuell 18 Fälle von Corona positiv bestätigt. Das zuständige Gesundheitsamt hat eine Quarantäne verfügt, das Werk ist daher nicht lieferfähig. In der Folge müssen weitere Standorte heruntergefahren werden.

In zehn der insgesamt 18 Corona-Fälle wurde bislang die besonders ansteckende britische Virusvariante festgestellt. Daraufhin hat das Gesundheitsamt die Quarantäneverfügung für 206 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis einschließlich 9. März 2021 bestätigt. Begründet wird dies mit der besonderen Gefährlichkeit der britischen Mutation. Wegen der Quarantäne ist das Werk Euskirchen, das viele der Miele- Gerätewerke mit Motoren versorgt, derzeit nicht lieferfähig. Als Folge davon muss auch im Gütersloher Gerätewerk GTG, in Bielefeld (Staubsauger und Geschirrspüler/Haushalt), in Uni?ov und in Ksawerów die Produktion im Verlauf der kommenden Woche vorübergehend heruntergefahren werden. Da in diesen Werken dann auch keine Kunststoffkomponenten mehr abgenommen werden können, ist für das Werk Warendorf ein Herunterfahren ebenfalls unabwendbar. „Wir werden alles daransetzen, die Produktion in allen betroffenen Werken so schnell wie möglich wieder starten zu können und bis dahin die Folgen der Unterbrechung für die Beschäftigten sowie unsere Kundinnen und Kunden so gering wie möglich zu halten“, sagt Dr. Stefan Breit, Geschäftsführer Technik der Miele Gruppe.

Wie das Virus in Euskirchen in den Betrieb gelangt ist und sich dort ausgebreitet hat, ist weiter unklar. Insbesondere gibt es keine Hinweise darauf, dass die festgestellten Corona-Fälle auf unzureichende Schutzmaßnahmen zurückzuführen seien. „In allen Miele-Werken gibt es ein umfassendes Schutzkonzept, um das Infektionsrisiko für die Belegschaft und Dritte so gering wie möglich zu halten“, so Stefan Breit weiter. Das Gesundheitsamt in Euskirchen habe die Maßnahmen im dortigen Miele-Werk ausdrücklich gelobt.


Grafik: GfK

Nach dem Lockdown-bedingten Einbruch zu Jahresbeginn erholt sich die Konsumstimmung im Februar. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung verzeichnen Zugewinne.

„Die Verbraucher erholen sich etwas von dem Schock, der sie nach dem harten Lockdown Mitte Dezember erfasst hat. Die zuletzt gesunkenen Infektionszahlen und die angelaufenen Impfaktionen nähren die Hoffnungen auf eine baldige Lockerung der Maßnahmen“, so Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte.

Sowohl Konjunktur- als auch Einkommenserwartung können die Verluste aus dem Vormonat mehr als wettmachen. Die Anschaffungsneigung, die zu Jahresbeginn knapp 37 Punkte verloren hatte, kann mit einem Plus von 7,4 Zähler nur etwa ein Fünftel der Vormonatsverluste hinzugewinnen. Momentan weist der Indikator 7,4 Punkte auf und liegt damit mehr als 46 Zähler unter Vorjahresniveau.

Bürkl weiter: „Eine nachhaltige Erholung der Anschaffungsneigung und damit auch des Konsumklimas wird es erst dann geben, wenn der harte Lockdown beendet wird und Geschäfte sowie Hotels und Restaurants wieder öffnen. Sollten die Maßnahmen dagegen sogar noch einmal verlängert werden, schwinden die Chancen auf eine zügige Erholung und dem Konsumklima stehen weiterhin schwierige Zeiten bevor“.

Nach vier Rückgängen in Folge legt die Einkommenserwartung im Februar wieder zu. Mit einem Plus von 9,4 Zählern fällt der Anstieg sogar signifikant hoch aus. Mit aktuell gemessenen 6,5 Punkten liegt der Indikator jedoch noch immer knapp 35 Punkte unter dem entsprechenden Wert des Vorjahres.

Zum verbesserten Konsumklima tragen neben steigender Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung auch eine sinkende Sparneigung bei. So prognostiziert GfK für das Konsumklima für März 2021 einen Wert von -12,9 Punkten und damit 2,6 Punkte mehr als im Februar dieses Jahres (revidiert -15,5 Punkte).


 

Dr. Erich Schiffers: „Zwilling stellt dem traditionellen Handel ein Instrument zum Multichannel-Retail zur Verfügung.“

Foto: Zwilling

 

Der zur Werhahn-Gruppe gehörende Haushaltswarenhersteller Zwilling wuchs im Geschäftsjahr 2020 um 16 Prozent und erreichte einen Rekordumsatz von über 740 Mio. Euro. Der Online-Anteil der Geschäfte stieg auf 40 Prozent des Umsatzes.

Trotz der Lockdowns im stationären Handel weltweit konnte Zwilling seine Marktposition ausbauen und in 2020 um rund 100 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr wachsen. In den USA, wo das Geschäft in 2020 insgesamt um 50 Prozent zulegte, erwies sich die enge Zusammenarbeit mit den Online-Shops großer Retailspezialisten als wesentlicher Erfolgsfaktor. Im neuen Multichannel-Modell „All Zwilling“ können Fachhändler und Fachhandelsketten über das Handelssortiment hinaus das gesamte Zwilling Sortiment anbieten, digitale Contents nutzen und sind über eine Online Schnittstelle zur Zwilling-Logistik angebunden. Der Kunde bleibt Kunde des Händlers und wird direkt aus dem Zwilling-Lager im Namen und auf Rechnung des Händlers beliefert.

Dr. Erich Schiffers, Vorstandssprecher der Zwilling J. A. Henckels AG, betont: „Zwilling hat dem traditionellen Handel mit dem „All Zwilling“-Konzept ein Instrument zum Multichannel-Retail zur Verfügung gestellt, das für ihn nicht nur im Corona Lockdown entscheidende Umsätze sicherte, sondern auch künftig ein strategischer Wettbewerbsfaktor sein wird. Der Vorteil des Standorts und physischen Erlebnisses wird verbunden mit digitalen Zusatzservices, ohne dass der Handel den Kunden verliert.“


Logo: KOOP 2021

Unter dem Motto „Das Beste aus allen Welten“ startet die erste virtuelle Kooperationsmesse KOOP von Expert und Euronics. Das Interesse sei groß, heißt es: Insgesamt hätten sich 220 Aussteller für die virtuelle KOOP angemeldet.

Erstmals legen die Verbundgruppen Expert und Euronics in Partnerschaft mit der Messe Berlin ihre Frühjahrsmessen zusammen und bieten damit ihren Mitgliedern, Gesellschaftern, Industriepartnern und Dienstleistern ein effizientes und informatives Veranstaltungsformat. Das Zusammenlegen der einst getrennten Veranstaltungen soll für alle Beteiligten klar signalisieren: Hier erleben sie „das Beste aus allen Welten“. Die Frühjahrsmesse der Euronics Deutschland findet vom 1. bis 5. März 2021 statt, Expert hält seine Frühjahrsmesse vom 19. bis 23. April 2021 ab.

In einer gemeinsamen virtuellen KOOP-Messehalle haben zunächst die Mitglieder von Euronics die Möglichkeit, mit den für beide Verbundgruppen angemeldeten Ausstellern an ihren Messeständen in Kontakt zu treten, anschließend stehen die Messeangebote für die Gesellschafter von Expert bereit. Zusätzlich zu dem gemeinsamen Auftritt setzen beide Verbundgruppen in individuellen Formaten die kooperationseigenen Messeauftritte in separaten virtuellen Messehallen mit für sie exklusiven Ausstellern um.


Barbara Metz: „Online-Händler müssen jetzt sofort überprüfen, ob sie den Verbrauchern angemessene Rückgabemöglichkeiten für Elektroschrott anbieten.“

Foto: DUH

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat vor dem Oberlandesgericht (OLG) München ein Grundsatzurteil für eine bessere Rücknahme ausgedienter Elektroaltgeräte durch Online-Händler erstritten. Geklagt hatte die DUH gegen MMS E-Commerce GmbH (MediaMarkt-Saturn).

Demnach dürfen die Unternehmen nicht einfach nur pauschal für die Rücknahme alter quecksilberhaltiger Energiesparlampen einen Paketversand anbieten oder auf ein Filialnetz verweisen, wie es der Großteil der Branche aktuell handhabt. Vielmehr müssen sie kostenlose, verbraucherfreundliche und wohnortnahe Entsorgungsmöglichkeiten anbieten. Die DUH verlangt deshalb von allen Online-Händlern, dass sie die Rücknahme von Elektroaltgeräten sofort rechtskonform regeln.

Der Umwelt- und Verbraucherschutzverband hat im konkreten Fall erfolgreich gegen die MMS E-Commerce GmbH (MediaMarkt-Saturn) geklagt. Die größte Elektrohandelskette Europas hatte Verbrauchern keine zumutbare Rückgabemöglichkeit für quecksilberhaltige Altlampen angeboten. Sie sollten entweder zu einer Filiale der Handelskette fahren, was im vorliegenden Fall 50 Kilometer gewesen wären, oder die Altlampen per Postversand zurückschicken, was jedoch bei Lampen mit Gefahrstoffen nicht erlaubt ist.

„Das Urteil ist ein großer Erfolg für den Umwelt- und Verbraucherschutz sowie ein Warnruf an die Handelsbranche: Bundesweit lediglich 433 Sammelstellen für Elektroschrott wie im vorliegenden Fall – und damit Entfernungen von 50 Kilometern zur nächsten Sammelstelle – sind weder verbraucherfreundlich noch gesetzeskonform. Zudem dürfen quecksilberhaltige Altlampen nicht per Postversand zur Entsorgung verschickt werden, da dies nach den Transportrichtlinien der Deutschen Post und anderer Paketdienstleister ausgeschlossen ist.– und falls nicht, umgehend handeln. Das bedeutet: Sie müssen Altgeräte am Ort der Auslieferung von Neugeräten oder über eine stationäre Sammelstelle pro Postleitzahlgebiet zurücknehmen“, fordert die Stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz.


Petra Lenz blickt gespannt auf die neue Herausforderung.

 

 

 

Foto: de Buyer

Das französische Traditionsunternehmen „de Buyer“ verstärkt sein Team: Petra Lenz ist neue Sales & Marketing Managerin der gesamten DACH-Region.

Für die Entwicklung und Umsetzung von Marketing- und Vertriebsstrategien des Herstellers von hochwertigem Koch- und Backgeschirr in der gesamten DACH-Region ist ab sofort Petra Lenz verantwortlich. Mit der neu geschaffenen Position möchte de Buyer seine Präsenz im deutschsprachigen Raum weiter ausbauen und sich als Marke weiterentwickeln. Frau Lenz verfügt über große Branchen-Expertise in den Bereichen Marketing und Vertrieb, in den vergangenen Jahren war sie u.a. bei Gefu und Kahla Porzellan tätig.


Grafik: IFH

 

 

 

Die Analyse des Onlinekaufverhaltens im Corona Consumer Check zeigt: Konsumentinnen und Konsumenten sind mit ihren Onlinekäufen zunehmend zufrieden. Größter Profiteur des Onlinezuwachses bleibt Amazon.

Wie das IFH Köln im aktuellen Corona Consumer Check ermittelt hat, waren über 80 Prozent der Befragten mit ihren Onlinekäufen zufrieden und beschreiben den Kaufprozess als einfach und unkompliziert. Darüber hinaus sind Konsumentinnen und Konsumenten überzeugt, durch den Kauf im Netz sehr viel Zeit zu sparen (71 %). So wollen rund 40 Prozent zukünftig noch mehr online bestellen. Auffällig: Alle Werte haben sich im Vergleich zu der Befragung Anfang November deutlich erhöht.

Einkäufe, die Konsumentinnen und Konsumenten normalerweise stationär tätigen, entfallen nun online mit Abstand am häufigsten auf Amazon. So gaben Anfang Mai 2020 62 Prozent an, statt im Geschäft verstärkt bei Amazon einzukaufen; dieser Wert liegt im Januar 2021 bei 83 Prozent. Auch andere große Onlineshops wie Otto oder Zalando können dahingehend zulegen. Den größten prozentualen Zuwachs verzeichnet Tchibo mit 11 Prozentpunkten.

Dass Online 2020 besonders wachsen konnte, zeigen auch erste Prognosen des IFH für die einzelnen Branchen. Auffällig: Besonders zulegen konnten vor allem die Wachstumstreiber der letzten Jahre – allen voran der FMCG-Bereich. Hier liegt der Prognosekorridor laut aktueller Berechnungen zwischen 33 und 59 Prozent Onlinewachstum im Vergleich zu 2019. Interessant für die Haushaltswarenbranche: Die Bereiche Wohnen & Einrichten sowie CE/Elektro legen in 2020 deutlich zweistellig gegenüber dem Vorjahr zu (siehe Grafik).


Der Luftreiniger "AX9" von AEG

Foto: AEG

 

 

Geräte zur Luftaufbereitung sind gefragt wie nie. Obwohl das Segment bereits in den vergangenen Jahren signifikantes Wachstum in vielen europäischen Märkten verzeichnete, ging die Nachfrage 2020 unter dem Einfluss der COVID-19 Pandemie noch einmal deutlich nach oben.

Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) mitteilt, stieg die Anzahl der in Europa verkauften Geräte um rund 44 Prozent auf nunmehr fast drei Millionen an. Das entspricht einem Umsatz von 427 Millionen Euro, knapp 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Unter den fünf größten Märkten in Europa konnte Deutschland im letzten Jahr mit Abstand am stärksten wachsen. 2020 wurden hierzulande rund eine Million Geräte zur Luftaufbereitung verkauft und ein Umsatz von rund 166 Millionen Euro erzielt. Italien und Spanien verzeichneten ebenfalls erneut starke Wachstumsraten von 25 bzw. 65 Prozent. Auch Großbritannien erzielte 2020, nach leicht negativer Entwicklung im Vorjahr, ein deutliches Plus von 27 Prozent. Lediglich in Frankreich stagnierte der Markt mit einem leichten Absatzzuwachs von 3,0 Prozent und einem Umsatzrückgang von einem Prozent.

Thilo Heyder, Experte für Haushaltskleingeräte bei GfK: „Einer der Gründe für das rasante Wachstum von Geräten zur Luftaufbereitung dürfte die Corona-Pandemie und die damit verbundene Diskussion zur Luftqualität in den Innenräumen sein. Waren es in der Vergangenheit vor allem Geräte mit Luftkühlungsfunktion, die für Marktwachstum gesorgt haben, standen im Jahr 2020 insbesondere Geräte mit Luftreinigungsfunktion im Fokus.“ Bereits in den Sommermonaten 2020 wurden Kombinationsgeräte, die Luftkühlung und Luftreinigung vereinen, deutlich häufiger verkauft als im Vorjahr. Im dritten Quartal 2020 haben dann Monogeräte zur Luftreinigung dem Markt einen ungewöhnlich starken zweiten Aufschwung innerhalb eines Jahres verschafft.


Die HZ Haushaltswaren-Zeitung im neuen „Look & Feel“

Foto: HZ

Die HZ Haushaltswaren-Zeitung hat sich neu aufgestellt – digital wie auch im Print. Mit täglichen News auf der Website und einem umfassenden Relaunch des Heftes will Ihre Fachzeitschrift für Haushaltstrends und Elektrogeräte noch mehr Nutz- und Unterhaltungswert bieten.

Sie werden es vielleicht schon bemerkt haben: Um unsere Leser, die in der schwierigen Corona-Zeit teilweise im Homeoffice arbeiten, zu erreichen, haben wir die Ausgaben der HZ Haushaltswaren-Zeitung des letzten Jahres auf der Website www.haushaltswaren-zeitung.de allesamt kostenlos als E-Paper veröffentlicht. Ein digitaler Service, den wir in diesem Jahr nur noch unseren Abonnenten zur Verfügung stellen werden. Schon seit längerem bestücken wir unsere HZ-News-Seiten im Netz täglich mit neuen Kurzmeldungen aus der Branche. Den HZ-Newsletter versenden wir künftig alle zwei Wochen freitags.

Und im Print präsentiert sich Ihre „Fachzeitschrift für Haushaltstrends und Elektrogeräte“ im neuen „Look & Feel“. Wir haben in den letzten Wochen mit Hochdruck daran gearbeitet, die HZ Haushaltswaren-Zeitung neu aufzustellen. Mit dem Relaunch haben wir dem Branchenmagazin ein neues Layout verpasst, und auch inhaltlich wollen wir mit neuen Rubriken und mit speziell zugeschnittenen Inhalten noch mehr Nutz- und Unterhaltungswert bieten. Lesen Sie spannende Beiträge aus den Rubriken Handel, Industrie, Marktdaten, Produkttrends u.v.m..

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Grafik: HEA

Ab März 2021 ist es soweit: Die ersten Haushaltsgeräte mit dem neuen Energielabel sind im Handel erhältlich. Die auffälligste Neuerung ist die geänderte Effizienzklassen-Skala. Statt wie bisher meist von A+++ bis D reicht sie dann von A bis G.

Verbraucher sollen die sparsamsten Geräte anhand der Einstufung in Energieeffizienzklassen auf einen Blick erkennen und Geräte einfach vergleichen können. Die Klassen-Einstufung wird ausgedrückt durch Buchstaben und optisch verstärkt durch farbige Balken von grün bis rot.

Aufgrund des technischen Fortschritts wurde bei vielen Gerätegruppen die ursprüngliche Skala A bis G durch die Klassen A+, A++ und A+++ nach oben erweitert. Mittlerweile war auch dies ausgereizt: Waschmaschinen beispielsweise waren fast nur noch in der besten Klasse A+++ erhältlich. Daher hat die Europäische Union das Energielabel modernisiert und die Rückkehr zur einheitlichen Energieverbrauchsskala mit den sieben Klassen A bis G beschlossen. Alle bestehenden Label werden nach und nach umgestellt. Besonders schnell geht es bei Kühl- und Gefriergeräten, Weinkühlschränken, Geschirrspülern, Waschmaschinen, Waschtrockner, Fernsehern und Monitoren: Sie sind ab März 2021 mit dem neuen Energielabel und den Klassen A bis G im Handel erhältlich. Elektrische Lampen folgen ab September 2021. Eine auffällige Neuerung ist der QR-Code oben rechts auf jedem Energielabel. Über ihn gelangt man zur Europäischen Produktdatenbank EPREL, wo zukünftig weitere Produktinformationen erhältlich sein werden.

Spätestens bis 2030 sollen alle Produktgruppen, somit auch Raumheizgeräte und Warmwasserbereiter, umgestellt sein.


Dr. Markus Warncke (li, Vorstand Finanzen) und Frank Göring (Vorstandsvorsitzender) präsentieren das Ergebnis des Geschäftsjahres 2020.

Foto: Villeroy & Boch AG.

 

Die Villeroy & Boch AG hat die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres bekannt gegeben. Demnach hat der Konzern aufgrund der Corona-Pandemie ein Umsatzminus zu verbuchen. E-Commerce-Aktivitäten haben Schlimmeres verhindert, auch im Unternehmensbereich Tischkultur.

Der Villeroy & Boch-Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz in Höhe von 800,9 Mio. Euro und lag aufgrund der anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie um 32,4 Mio. Euro bzw. 3,9 Prozent unter Vorjahr. Das operative EBIT lag mit 49,7 Mio. Euro aufgrund eines umsatzstarken zweiten Halbjahres und eines strikten Kostenmanagements auf Vorjahresniveau (49,5 Mio. Euro). Das Konzernergebnis des Vorjahres (79,4 Mio. Euro) beinhaltet den Sonderertrag eines Immobilienverkaufs in Luxemburg. Die Differenz zwischen dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2020 in Höhe von 22,9 Mio. Euro und dem Vorjahresergebnis ist hauptsächlich auf diesen Sonderertrag zurückzuführen. Zum Jahresende 2020 hat sich die operative Nettovermögensrendite des Konzerns um 0,7 Prozentpunkte auf 14,7 Prozent erhöht.

Der Unternehmensbereich Bad und Wellness erzielte im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz in Höhe von 539,1 Mio. Euro und lag damit um 14,9 Mio. Euro bzw. um 2,7 Prozent unter Vorjahr. Der Unternehmensbereich Tischkultur hat im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz in Höhe von 259,2 Mio. Euro erzielt und lag damit um 17,3 Mio. Euro bzw. 6,3 Prozent unter Vorjahr (kursbereinigt: -5,9 Prozent). Auch für den Unternehmensbereich Tischkultur verlief die zweite Jahreshälfte sehr positiv. So konnte der Umsatzrückstand des ersten Halbjahres (-21,7 %), bedingt durch die weltweiten Schließungen der Einzelhandelsgeschäfte aufgrund des Lockdowns, auf -6,3 Prozent reduziert werden. Größter Wachstumstreiber waren die E-Commerce-Aktivitäten (+46,6 %) in nahezu allen relevanten Märkten. Dabei zahlte sich die Fokussierung auf diesen wachsenden Kanal, verbunden mit erhöhten Investitionen in Personal, IT-Strukturen und Logistik, sowie einer damit einhergehenden gesteigerten Professionalität deutlich aus. Über alle Regionen hinweg lag der Anteil der E-Commerce-Aktivitäten am Tischkultur-Gesamtumsatz bei 30,6 Prozent (Vorjahr: 19,6 %).


Logo: KBH

Die Geschäftsführung der Carl Mertens International GmbH hat seine Partner nun offiziell darüber informiert, dass das Unternehmen mit Wirkung zum 1. Dezember 2020 in die KBH Kitchenware GmbH übergegangen ist. Die Produktion in Solingen wird modernisiert.

„Die Marke Carl Mertens, alle Mitarbeiter sowie das komplette Sortiment inkl. der Produktion wechselten zum 1.12.2020 in die KBH Kitchenware GmbH, Hamburg, die wiederum zur Zhejiang BH Kitchenware Co. Ltd. China gehört“, heißt es offiziell in einer Mitteilung an die Geschäftspartner. Das Unternehmen Zhejiang BH Kitchenware Co. Ltd. hat sich seit seiner Gründung bisher auf die Entwicklung und Produktion von antihaftbeschichtetem Kochgeschirr konzentriert. Zhejiang BH Kitchenware verfügt eigenen Angaben zufolge über 13 Jahre Industrieerfahrung in der Kochgeschirrforschung sowie in der Pfannenproduktion. Auf einer Produktionsfläche von 90.000 Quadratmeter arbeiten aktuell über 1.300 Mitarbeiter.

Bereits im April letzten Jahres hatten lokale Medien darüber berichtet, dass der chinesische Mehrheitsgesellschafter den damaligen Geschäftsführer Curt Mertens abgesetzt und einen Manager aus den eigenen Reihen installiert hatte. Damals hieß es, die Produktion in Deutschland werde eingestellt und man wolle auf „Made in Solingen“ verzichten.

Nun wird berichtet, Ziel der Fusion sei es, die bisherige Carl Mertens-Produktion in Solingen erheblich zu modernisieren und für den internationalen Markt fit zu machen. Und weiter: „Die KBH Kitchenware GmbH wird der zentrale europäische Produktionsstandort und der Vertriebsmittelpunkt für eine weltweite Entwicklung, der von beiden Marken zusammengeführten Sortimente. Die bestehenden Distributionswege werden fortgeführt und sollen für die erfolgreiche Zukunft ausgebaut werden. Die Marke „CARL MERTENS“ wird nicht nur bewahrt, sondern nachhaltig auf dem Weltmarkt integriert und deutlich ausgebaut werden.“


„The Knife“, eine relativ neue Messerserie von Güde, die auf der letztjährigen Ambiente vorgestellt wurde

Foto: Güde

Im Jahr 1910 gründete Karl Güde in Solingen die gleichnamige Messer-Manufaktur. Für das „Jubiläumsjahr“ 2021 (111Jahre!) plant der Hersteller eine Sonder-Edition auf der Basis von „The Knife“ auf den Markt zu bringen.

In der Messerschmiede des Herstellers Güde wird noch genauso gearbeitet wie vor über hundert Jahren, so als wäre die Zeit stehen geblieben. Das Solinger Unternehmen habe der Industrialisierung getrotzt und stelle heute noch geschmiedete und in bis zu 55 Arbeitsschritten von Hand gefertigte Messer her, heißt es in einer Mitteilung.

Schon in vierter Generation führt nun Karl-Peter Born die Manufaktur Güde, wie er sagt „ohne Kompromisse“, denn, so ist er überzeugt, „das Messer wird trotz aller Automatisierung und Digitalisierung das wichtigste Werkzeug für Profi- und Hobbykoch bleiben.“

Zahlreiche Messerserien hat Güde aktuell im Programm, darunter beispielsweise die Serie „Karl Güde“, das „Brot-Messer“, das Santoku und Chai Dao für die asiatische Küche, die Serie Kappa und relativ neu: „The Knife“. Im „Jubiläumsjahr“ des 111-jährigen Bestehens wird der Hersteller nun eine „außergewöhnliche Sonder-Edition auf der Basis von „The Knife“ in den Handel bringen.


Das „Artisan“ Espresso-Sortiment

 

Foto: KitchenAid

Der amerikanische Küchengeräte Hersteller KitchenAid hat den offiziellen Launch des neuen „Artisan“ Espresso-Sortiments in den Herbst 2021 verschoben.

In der aktuellen Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung 1/2021 stellen wir in der Rubrik „Produkt des Monats“ die neue Espresso-Kollektion des Unternehmens vor, bestehend aus halbautomatischer Espressomaschine, Milchaufschäumer und Kaffeemühle. Die Produkte sollten ab Ende März erhältlich sein. Nach Redaktionsschluss erreichte uns die Meldung, dass sich der offizielle Launch dieses Sortiments in den Herbst 2021 verschiebt.


Stefan Genth: „Die Politik bleibt den versprochenen Plan zum Ausstieg aus dem Lockdown schuldig.“

Foto: HDE

In den gestrigen (10.02.) Beschlüssen des Corona-Gipfels sieht der Handelsverband Deutschland (HDE) einen klaren Wortbruch der Politik. Laut Verband verlieren Händler im Lockdown rund 700 Millionen Euro pro geschlossenem Verkaufstag.

Das Versprechen eines Konzeptes für eine sichere sowie faire Öffnungsstrategie und damit für einen transparenten Plan zum Wiederhochfahren der Wirtschaft sei leichtfertig gebrochen worden, so der HDE. Viele Einzelhändler bringt das in eine ausweglose Lage. So gibt in einer aktuellen HDE-Umfrage mehr als die Hälfte der vom Lockdown betroffenen Einzelhändler an, ohne weitere staatliche Unterstützung das laufende Jahr nicht überstehen zu können. Deshalb fordert der HDE Anpassungen bei den Überbrückungshilfen.

„Die Corona-Beschlüsse werden der Realität im Einzelhandel nicht gerecht. Die Politik hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht und bleibt in dieser für uns alle dramatischen Situation den vor Wochen versprochenen Plan zum Ausstieg aus dem Lockdown schuldig“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Dieser Umgang mit den rund 200.000 vom Lockdown betroffenen Handelsunternehmen sei unangemessen und unverständlich. Die Branche habe mit ihren funktionierenden Hygienekonzepten nachweislich dafür gesorgt, dass der Einkauf auch in Pandemiezeiten sicher ist. Zudem sieht der HDE mit der neuen Festlegung der Inzidenzzahl von 35 für eine Wiedereröffnung der Geschäfte keine nachvollziehbare Basis. Der Handel fordert auch bereits bei höheren Zahlen abgestufte Verfahren, bei denen beispielsweise Öffnungen mit strengeren Hygienevorgaben oder auch der Einkauf mit vorheriger Terminvereinbarung möglich sein sollen.


Logo: HEPT

Die Veranstalter und Vertreter teilnehmender Marken der HighEventProductTour haben sich für 2021 etwas Besonderes ausgedacht: die nunmehr 18. HEPT präsentiert sich in neuem Gewand als spannendes virtuelles Format. Vom 26. bis zum 29. April kommt die Roadshow in digitaler Form direkt in die Regionen der Bundesrepublik.

Unter dem Motto „relevant, kompakt, unterhaltsam, interaktiv“ führen die Markenhersteller Jura Elektrogeräte Vertriebs-GmbH, Jura Gastro Vertriebs-GmbH, Kärcher SE & Co.KG, Liebherr-Hausgeräte GmbH und Miele & Cie KG durch das virtuelle Programm. Die Besucher erwartet dabei neben Produktpräsentationen auch eine Reihe neuer Elemente. So gehört eine Kick-off Show mit Insights und Live-Programm zum Auftakt genauso dazu wie Vorteilsaktionen, ein virtueller Partnerbereich sowie viele Interaktionsmöglichkeiten und Entertainment-Angebote.

Plattform mit zahlreichen Angeboten

Auf der Plattform finden die Teilnehmer jede Menge attraktiver Features wie Live Streaming und eine Microsite pro Partner mit Ansprechpartner, On-Demand-Inhalten und Produktausstellung. Auch können sie sich hier ihre individuelle Agenda zusammenstellen lassen, Gespräche mit den zuständigen Außendienstmitarbeitern führen und Video-on-Demand sowie eine Chat-Funktion nutzen. Mit Maxi Sarwas führt eine etablierte Moderatorin und Journalistin durch die Veranstaltung. Kurzinterviews mit den Markenvertretern, interessante Neuheiten und kompakte Zusammenfassungen sorgen im Zusammenspiel mit den Chatmöglichkeiten und jeweils 20-minütigen Deep Dives für Programmvielfalt.

Abendevent mit Tempo und Überraschungen

Die perfekte Abrundung des Programms bildet die besondere Abendveranstaltung mit Newcomer-Live Act und einer kulinarischen Überraschung, welche die Teilnehmer an ihrem jeweiligen Standort genießen können. Mit der HEPT 2021 bieten die teilnehmenden Partner etwas wirklich Neues. Ein Kontakt zu den Kunden über vier Tage und spannende Produkte schaffen optimale Voraussetzungen für ein rundum erfolgreiches Event.


Niklas Köllner getarnt als André Kullmann

 

Foto: Wenko

Für die RTL-Real-Life-Doku „Undercover Boss“ hat sich Niklas Köllner, Geschäftsführer des Haushaltswarenherstellers Wenko Wenselaar aus Hilden, auf geheime Erkundungstour durch sein eigenes Unternehmen begeben.

Getarnt als angeblicher TV-Kandidat André Kullmann, mit blondierten Haaren, falschen Zähnen und einem Outfit, das sonst so gar nicht zu ihm passt, durchlief er verschiedene Abteilungen und hatte einige Herausforderungen zu meistern. Dabei verlangte der mehrtägige Undercover-Einsatz dem Wenko-Chef sowohl körperlich als auch emotional einiges ab. Richtig ins Schwitzen kam er zum Beispiel auf seiner Station im Lager. Wertvolle Erkenntnisse sammelte er bei seinem Merchandising-Einsatz in einem Baumarkt. Und als Assistent für ein Produkt-Shooting erkannte er, wie schwierig es ist, perfekte Fotos zu schießen. Wertvolle Erfahrung, die Niklas Köllner nicht missen möchte „Undercover Boss war eine starke und erkenntnisreiche Erfahrung, die ich nicht missen möchte und aus der ich viel für Wenko mitnehme. Genau das war meine Motivation, bei dem Format mitzumachen“, so Niklas Köllner.

Gesendet wird die Folge, in der Wenko-Chef Niklas Köllner als Undercover Boss auftritt, am 8. Februar 2021 um 20.15 Uhr auf RTL.


Dr. Stefan Müller

Foto: Expert

Die Expert-Frühjahrsmesse, die in diesem Jahr im Rahmen der virtuellen Kooperationsmesse KOOP stattfinden sollte, wird verschoben. Sie startet nun als virtuelles Format vom 19. bis 23. April 2021.

Ursprünglich war die Expert-Frühjahrsmesse vom 22. bis 26. Februar als Auftakt der virtuellen KOOP, die vom 20. Februar bis 5. März 2021 in Zusammenarbeit mit Euronics und der Messe Berlin stattfinden sollte, geplant. Euronics führt seine Frühjahrsmesse im Rahmen der KOOP am ursprünglich geplanten Termin vom 1. bis 5. März 2021 durch.

„Mit der Entscheidung, unsere diesjährige Frühjahrsmesse auf April 2021 zu verschieben, möchten wir mehr Planbarkeit und bessere Voraussetzungen für eine erfolgreiche Messe schaffen, da wir aktuell von einem Lockdown bis Ende März ausgehen“, erläutert Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE.

Expert hat die Entscheidung zur Verschiebung der Frühjahrsmesse in enger Abstimmung mit seinen KOOP-Partnern Euronics und Messe Berlin getroffen. Die Expert-Tagung für die Gesellschafterinnen und –Gesellschafter ist weiterhin für den 20. Februar 2021 als virtuelles Format geplant.


Eine persönliche Übergabe der Urkunde, wie hier anlässlich der Ambiente 2020, kann in diesem Jahr wegen Corona leider nicht erfolgen.

 

Foto: HZ/Mau

Der Fachkreis Hausrat/GPK (FHG) im Zentralverband Hartwarenhandel (ZHH) ruft die Branche dazu auf, die Partner des Fachhandels 2020 in den Sortimentsbereichen Hausrat, Glas, Porzellan/Keramik, Besteck, Geschenkartikel und Elektrokleingeräten zu wählen.

Corona hat große Teile der Wirtschaft erheblich gebeutelt und auch das private Leben stark eingeschränkt. Ein Jahr, das von flächendeckenden Lockdowns und starken Umsatzschwankungen auch im Fachhandel und der Hausrat/GPKB-Branche gekennzeichnet war. Eine herausfordernde Zeit, die ungewöhnliche Maßnahmen, neue Wege und veränderte Erwartungen mit sich brachte. Dabei waren Flexibilität und Kreativität genauso gefragt wie Kooperation und Vertrauen, um den jeweiligen Möglichkeiten des Vertriebes gerecht zu werden. Wie hat in einer für alle schwierigen Phase die Zusammenarbeit mit den Lieferanten in den letzten Monaten funktioniert? Welcher Industriepartner ist dabei den Bedürfnissen des Fachhandels gerecht geworden und hat auf den Fachhandel gesetzt?

Um diese Fragen zu beantworten, werden die Wahlbögen an ca. 1.500 Fachhändler aus dem gesamten Bundesgebiet versandt. Die Beurteilungskriterien sind – wie in den Vorjahren: Fachhandelstreue, aktuelle Produkte, realisierte Marge/Marktpflege, Reklamationsverhalten und Marktbedeutung. Einsendeschluss ist der 22. Februar 2021. Die Partnerwahl des Fachhandels findet zum 31. Mal statt.

Hier gelangen Sie direkt zum Wahlbogen.


Tanja Castell

Foto: Haier

Der Hausgerätehersteller Haier geht mit neuer Kraft ins Jahr 2021: Tanja Castell (46) startet zum 1. Februar als Marketing Managerin in der Münchner Deutschlandzentrale.

Mit Tanja Castell begrüßt das Unternehmen eine ausgewiesene Branchenkennerin als neue Marketing Managerin. Sie kommt von V-ZUG Europe BVBA, wo sie für die Entwicklung und Steuerung aller On- und Offline-Marketingaktivitäten sowie für die Konzeption und Umsetzung lokaler Kampagnen verantwortlich zeichnete. Bei Haier berichtet sie an Claudia Kreps, Head of Marketing.

„Haier, Hoover und Candy sind innovative Marken, die noch viel Wachstumspotenzial bieten. Daran mitwirken zu können, dieses zu erschließen, ist eine spannende Aufgabe, die mich sehr reizt“, so Tanja Castell über ihre zukünftigen Aufgaben bei ihrem neuen Arbeitgeber.

Die langjährig erfahrene Branchenexpertin verfügt neben ihrer Hochschulausbildung zur Marketingmanagerin über weitere Abschlüsse als Kommunikations- und Screendesignerin.


Die Tabelle zeigt die Entwicklung der einzelnen Indikatoren im Januar im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr.

Tabelle: GfK

Die Verbraucherstimmung in Deutschland leidet zu Jahresbeginn 2021 unter dem harten Lockdown. Die GfK prognostiziert für das Konsumklima für Februar 2021 einen Wert von -15,6 Punkten und damit 8,1 Punkte weniger als im Januar dieses Jahres.

„Die Schließung von Gastronomie und weiten Teilen des Handels Mitte Dezember 2020 hat die Konsumneigung ähnlich hart getroffen wie beim ersten Lockdown im Frühjahr des vergangenen Jahres. Aktuell fällt die Anschaffungsneigung auf null Punkte. Dies ist gegenüber dem Vormonat ein Minus von 36,6 Punkten, während des ersten Lockdowns im April 2020 betrugen die Einbußen 36 Punkte“, so Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte.

Auch die Einkommensaussichten der Konsumenten bleiben von dem harten Lockdown nicht verschont. Der Indikator verliert 6,5 Punkte und sinkt auf -2,9 Zähler. Dies ist bereits der vierte Rückgang in Folge. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum steht ein Minus von 47,5 Punkten zu Buche. Die Konjunkturerwartung verzeichnet im Gegensatz zur Konsumneigung und der Einkommenserwartung in diesem Monat nur leichte Verluste. Der Indikator verliert 3,1 Zähler und weist aktuell 1,3 Punkte auf. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres steht sogar ein Plus von fünf Punkten zu Buche.


Foto: EK/servicegroup

Mit ihrer ersten rein digitalen Frühjahrsmesse EK Live vom 20. bis 22.01.2021 hatte die EK/servicegroup im Vorfeld viele Erwartungen geweckt: Neben einem direkten Zugriff auf die Sortimente der Aussteller und das eigene Lagerprogramm versprachen die Bielefelder u.a. den unkomplizierten fachlichen und persönlichen Austausch zwischen Handel, Industrie und EK.

„Nach dem aktuellen Feedback unserer Händler und Aussteller waren wir mit unserer Frühjahrsmesse sowohl inhaltlich als auch technisch sehr gut unterwegs“, resümiert Daniel Kullmann, Leiter Corporate Marketing and Communications, direkt nach Ende des digitalen Events. „Mit über 1.500 Fachbesuchern, davon rund 1.000 Handelspartner der EK, wurden unsere Erwartungen weit übertroffen.“

„Keine Zeit zu verlieren.“

Nach der Hybridmesse im Herbst 2020 hatten die Bielefelder sich mit Blick auf die aktuelle Corona-Lage entschieden, die EK Live im Januar als Online-Messe zu organisieren. „Eine Absage oder Verschiebung kam nicht in Frage, denn der Lockdown-geplagte Fachhandel hat wirklich keine Zeit zu verlieren“, verweist Jochen Pohle, Bereichsleiter der Business Unit EK Home, auf die dringend benötigte Impulskraft der angebotenen Leistungen für den PoS – stationär wie online.

Auch die Besucher der gleichzeitig stattgefundenen EK Fashion Ordertage kamen auf ihre Kosten. „Anfassen konnten unsere Modepartner die neuen Herbst/Winter-Kollektionen für Damen, Herren und Kinder zwar nicht, aber in jeder anderen Hinsicht genau unter die Lupe nehmen. Und das haben sie getan“, ist Thomas Schwab, Fashion Sales Manager & Business Development Manager für die D-A-CH-Region mit dem Messeverlauf sehr zufrieden. Für die kommenden Veranstaltungen, die in der Hoffnung auf eine mögliche physische Präsenz in den EK Messehallen wieder hybrid geplant werden, zeigen sich die Bielefelder also in jeder Hinsicht gut gerüstet.

„Mehr zur EK Live sowie einen Rückblick auf das Geschäftsjahr 2020 der EK/servicegroup lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Haushaltswaren-Zeitung HZ.


Christoph Wenk-Fischer: „In den Innenstädten braucht es Weiterentwicklung durch mutige und ganzheitliche Digitalisierung.“

 

 

 

Foto: bevh

Die Corona-Pandemie setzt dem stationären Handel schwer zu und die Innenstädte drohen zu veröden. Ausgerechnet der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) legt ein Konzept vor, wie dies verhindert werden soll.

Die Innenstadt der Zukunft brauche ein digitales Fundament – Partner dafür seien Onlinehandel und Plattformen, ist sich der bevh sicher. Die Rahmenbedingungen müsse aus der Politik kommen. Dazu Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des bevh: „Die Politik muss sich endlich von der Vorstellung lösen, die Lebenswelt der Vergangenheit mit viel Geld zu rekonstruieren oder ‚einzufrieren‘. Es braucht Weiterentwicklung durch mutige und ganzheitliche Digitalisierung, die bürgerschaftliche Teilhabe am Lebensraum auf ein umfassendes digitales Fundament stellt.

Daher schlägt der bevh sechs Maßnahmen vor, die als konzeptionelle Basis für die Formulierung und Budgetierung von Innovationsprojekten in Innenstädten dienen sollten.

1. Innenstadt gesamthaft digitalisieren

2. Innenstadt als Teil der digitalen Customer Journey entwickeln und vermarkten

3. Verkehrsführung der Innenstadt für hybride Handels- und Dienstleistungsmodelle entwickeln

4. Eine zeitgemäße digitale Infrastruktur in Handwerk und Handel schaffen

5. Flexibilisierung der Öffnungszeiten

6. Neue Arbeitsformen gezielt fördern

Einen ausführlichen Bericht hierzu lesen Sie in der kommen Haushaltswaren-Zeitung HZ, die am 8. Februar erscheint.


Stefan Genth: „Die Verlängerung des Lockdowns macht schnelle Hilfe noch wichtiger.“

 

 

Foto: HDE

Angesicht der beschlossenen Verlängerung des Lockdowns mahnt der Handelsverband Deutschland (HDE) jetzt die schnelle Umsetzung der Verbesserungen bei der staatlichen Überbrückungshilfe an.

Es sei gut, dass die Bundesregierung hier die vom HDE geforderten und notwendigen Anpassungen vornehmen wolle. Dies müsse jetzt rasch wirksam werden, damit die Hilfen bei den Einzelhandelsunternehmen ankommen. Ansonsten drohten ganze Innenstädte zu veröden.

„Der vom Lockdown betroffene Einzelhandel verliert an jedem geschlossenen Verkaufstag im Januar durchschnittlich 600 Millionen Euro Umsatz. Nach dem weitgehenden Verlust des Weihnachtsgeschäfts in November und Dezember können viele Handelsunternehmen diese unverschuldeten Verluste wirtschaftlich nicht mehr kompensieren“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Deshalb seien sowohl der Bundesfinanz- als auch der Bundeswirtschaftsminister gefordert, ihren Versprechen für eine Umgestaltung der staatlichen Hilfen für den Einzelhandel rasch Taten folgen zu lassen. Der HDE setzt sich bereits seit Wochen unter anderem dafür ein, dass entsprechende Abschriften auf Saisonware berücksichtigt werden, auch Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 500 Millionen Euro Hilfen beantragen können und, dass der monatliche Höchstbetrag von 500.000 Euro Überbrückungshilfe entfällt. Als entscheidend für die von der Coronakrise am härtesten getroffene Modebranche bewertet der HDE die Anrechnung der Teilwertabschriften von Saisonwaren bei der Fixkostenermittlung zur Überbrückungshilfe.

Genth: „Die Verlängerung des Lockdowns macht schnelle Hilfe noch wichtiger. Die Bundesregierung muss jetzt liefern, die Durststrecke könnte sonst für bis zu 50.000 Geschäfte zu lang werden.“ Zudem begrüßt der Handelsverband, dass nun zügig ein Konzept für eine sichere und gerechte Öffnungsstrategie erarbeitet werden soll. „Der so extrem von den Schließungen betroffene Nonfood-Einzelhandel braucht bei Einhaltung aller Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie eine Zukunftsperspektive“, so Genth. Der HDE fordert einen systematischeren und planvolleren Umgang mit der Pandemie ein. Die Politik müsse transparenter machen, unter welchen Rahmenbedingungen und bei welchen Kennziffern der Corona-Pandemie eine Öffnung des Nicht-Lebensmittel-Handels denkbar sei. „Wir können nicht weiterhin spontan von einem Lockdown in den anderen stolpern. Die Unternehmen brauchen zumindest ein wenig Klarheit, wie die Perspektiven sind“, so Genth weiter.


Die Messe Frankfurt bietet eine Vielzahl an digitalen Angeboten.

 

Foto: Messe Frankfurt

Bereits im September des vergangenen Jahres hat die Messe Frankfurt gemeinsam mit den beteiligten Branchen entschieden, dass im ersten Quartal 2021 keine Messen auf dem Gelände am Heimatstandort stattfinden. Nun müssen auch für April und Mai geplante internationale Präsenzmessen aufgrund der aktuell veränderten Vorschriften und Reisebeschränkungen von den vorgesehenen Terminen weichen.

Eine Entspannung der Pandemiesituation ist aktuell nicht in Sicht. Es existiert faktisch ein Veranstaltungsverbot in Deutschland und auch die weiterhin bestehenden internationalen Reisebeschränkungen machen Messeplanungen für April und Mai 2021 derzeit unmöglich. „Die Corona-Pandemie ist momentan außerordentlich präsent und beeinflusst auch unsere Planungen. Die Erwartungen unserer Kunden hinsichtlich international ausgerichteter Messen im April und Mai können wir mit Blick auf die aktuelle Lage nicht erfüllen“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

Daher hat die Messe Frankfurt in enger Abstimmung mit Kunden und Partnern entschieden, sowohl die für den April hybrid geplante Prolight + Sound als auch die für Mai vorgesehenen drei Textilmessen Heimtextil, Techtextil und Texprocess auf 2022 zu verschieben sowie die International Consumer Goods Show abzusagen. Vor dem Hintergrund der derzeitigen Rahmenbedingungen und Reisebeschränkungen bestehen seitens der Aussteller massive Unsicherheiten, was die Präsenz, Kundenkontakte und damit Zusage einer Messeteilnahme betrifft. Für Investitionen in Messebeteiligungen im April und Mai kann derzeit keine Planungssicherheit garantiert werden.

Konzentration auf digitale Formate

Da physische Veranstaltungen nicht möglich sind, hat die Messe Frankfurt für ihre Kunden eine Vielzahl an digitalen Angeboten geschaffen. So bietet der Consumer Goods Digital Day am 20. April 2021 die Möglichkeit, sich an einem bestimmten digitalen Ort zu treffen, auszutauschen und zu informieren. Das Angebot des Digital Day wird sich dem Thema Hilfe zur Selbsthilfe für den Handel widmen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass seit der Ambiente 2020 keine internationalen Leitmessen mit entsprechenden Vortrags- und Rahmenprogrammen mehr in Frankfurt stattfinden konnten. Ergänzt wird dieses Angebot durch die Möglichkeiten von Nextrade als erste Order- und Datenmanagementplattform der Home- und Living-Branche. Auch den Herstellern konfektionierter Heim- und Haustextilien bietet Nextrade eine attraktive Präsentationsmöglichkeit für ihre Produkte und einen stark frequentierten Kanal, um Geschäfte mit Händlern zu forcieren. Weitere digitale Informations- und Content-Angebote seitens Heimtextil, Techtextil und Texprocess sowie der Prolight + Sound sind ebenfalls in Planung.

„Der andauernde Shutdown im Einzelhandel unserer Besucherländer erfordert aktuelle, passgenaue Informationen und Lösungsansätze“, erläutert Braun. „Dem werden wir mit den digitalen Angeboten in dieser volatilen Situation gerecht. Wie Sie wissen, setzen wir uns auch weiterhin mit ganzer Kraft für sichere und erfolgversprechende Messen ein. Denn die Begegnung im echten Leben ist durch nichts zu ersetzen.“

Die Heimtextil wird daher vom 11. bis 14. Januar 2022 stattfinden, gefolgt von der Christmasworld vom 28. Januar bis 1. Februar 2022 und der Paperworld und Creativeworld jeweils vom 29. Januar bis ebenfalls 1. Februar 2022. Die Ambiente öffnet vom 11. bis 15. Februar 2022 wie gewohnt ihre Tore. Es folgt die Prolight + Sound vom 26. bis 29. April 2022. Die Techtextil und Texprocess komplettieren den Messereigen im zweiten Quartal 2022.


Uwe Paul

Foto: Beko Grundig

Die Beko Grundig Deutschland GmbH hat ihre Vertriebsstruktur ausgebaut. Zum 1. Januar 2021 wurde Uwe Paul zum Gesamtvertriebsleiter ernannt. Darüber hinaus wurden weitere Stellen geschaffen.

Die Gesamtverantwortung für den Vertrieb hat zum 1. Januar 2021 Uwe Paul (56) als Direktor Vertrieb übernommen. Er ist seit etwa einem Jahr bei Beko Grundig und hat Unternehmensangaben zufolge in dieser Zeit als Direktor Vertrieb MDA/SDA viele positive Impulse gesetzt. Dies sei eine Entwicklung, die er nun auf den gesamten Vertrieb ausweiten werde, heißt es offiziell.

Die Vertriebsleitung im CE-Bereich liegt weiterhin bei Michael Schneider, der diese Funktion seit 2018 innehat und bereits seit fast zehn Jahren für das Unternehmen arbeitet. Er wird das Potenzial von Grundig im TV und Audio Bereich – besonders mit Blick auf die 75-jährige Erfolgsgeschichte der Marke – weiter vorantrieben. Den Vertrieb SDA leitet nach wie vor Carsten Siebler, der seit 2019 im Unternehmen ist. Michael Schneider und Carsten Siebler berichten an Uwe Paul.

Neben der Zusammenführung der Vertriebskanäle gibt es weitere personelle Veränderungen. Insgesamt wurden zwei strategisch wichtige Positionen mit Mitarbeitern aus den eigenen Reihen besetzt: Alexander Morkus (30) hat am 1. Januar 2021 die Leitung des Bereiches Key Account Management MDA Multi-Channel (Großhandel und Kooperationen) übernommen. ?Neu geschaffen wurde die Position Key Account Management Pure Player MDA, die Jürgen Weiskopf (45) seit dem 1. Januar 2021 verantwortet. Jürgen Weiskopf ist bereits seit 2017 im Unternehmen und war sowohl für Grundig CE als auch Beko MDA tätig.


Rudolf Schillheim (li.) verabschiedet Johannes Schulte.

Foto: Gefu

Eine Betriebszugehörigkeit von 57 Jahren kann nicht jeder vorweisen. Johannes Schulte ist dies beim Hersteller Gefu gelungen, weshalb ihn Inhaber und Geschäftsführer Rudolf Schillheim nun den Umständen entsprechend „persönlich verabschiedet“ hat.

Angefangen hat Johannes Schulte im Werk in Eslohe, von wo aus er nach drei Jahren in das damals noch bestehende Werk in Sundern wechselte. Dort verantwortete er 23 Jahre lang den Bereich der Galvanik. Danach führte ihn sein Weg wieder zurück nach Eslohe, wo er sich um die Retourenbearbeitung kümmerte und die Produktionsmaschinen der Original „Flotten Lotte“, einem der beliebten Klassiker des Herstellers, betreute.

„So etwas erlebt man nur einmal“, fasste Rudolf Schillheim die über ein halbes Jahrhundert währende vertrauensvolle Zusammenarbeit zusammen. „Mit 57 Jahren Betriebszugehörigkeit ist Johannes Schulte sogar schon länger als ich bei Gefu. Natürlich bedauern wir alle seinen Weggang sehr, denn Johannes war immer ein sehr geschätzter und lieb gewonnener Mitarbeiter“, so Schillheim weiter. Bei der persönlichen Verabschiedung, die wegen der Corona-Umstände sehr klein ausfallen musste, zog der Chef vor dem Gefu-Urgestein symbolisch den Hut mit den Worten: „Vielen Dank für deine Treue und deine Einsatzbereitschaft für Gefu. Es war mir eine Ehre.“


Umsätze bleiben aus, Überbrückungshilfen werden oft nur schleppend gewährt.

Foto: HZ/Mau

Eine aktuelle HDE-Trendumfrage unter 1.500 Händlern zeigt, dass rund 80 Prozent der Befragten davon ausgehen, dass die derzeitigen Hilfsmaßnahmen nicht zur Existenzsicherung reichen. Das Jahr 2021 könnte also für viele vom Lockdown betroffenen Handelsunternehmen in der Insolvenz enden.

Laut Handelsverband Deutschland (HDE) stehen knapp 60 Prozent der Unternehmen in den Innenstädten ohne weitere staatliche Hilfen vor dem Aus. Der Verband fordert deshalb weiterhin dringend eine Anpassung der Überbrückungshilfen durch den Bundesfinanzminister. „Wenn Minister Scholz die in Aussicht gestellten Überbrückungshilfen jetzt schnell überarbeitet und die Beantragungskriterien besser an die Lage des Einzelhandels anpasst, dann gibt es noch eine Chance, das Schlimmste zu verhindern. Ansonsten droht 2021 für viele Handelsunternehmen und in der Folge auch für ganze Innenstädte zu einem Katastrophenjahr zu werden“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Ergebnisse der HDE-Umfrage zeigten, dass die Hilfen nicht ankommen. Dementsprechend pessimistisch blickten viele der befragten Unternehmen auf das gerade begonnene Jahr: 23 Prozent rechneten damit, dass sie ohne weitere staatliche Unterstützung im ersten Halbjahr aufgeben müssten, für das zweite Halbjahr liege dieser Wert sogar bei weiteren 28 Prozent.

Die schlechten Zukunftsperspektiven erklären sich auch aus einem für viele Händler weit unter Normalmaß liegenden Weihnachtsgeschäft. So lagen nach HDE-Umfrage die Umsätze im Bekleidungshandel im November knapp ein Drittel, im Dezember 44 Prozent unter den Vorjahreswerten. „Hohe Umsatzverluste im für viele Händler überlebenswichtigen Weihnachtsgeschäft bringen zahlreiche Unternehmen unverschuldet in eine prekäre Situation“, so Genth weiter. Der Handel unterstütze die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, auf der anderen Seite müssten die unter den Schließungen leidenden Unternehmen aber wirksam unterstützt werden, um diese Zeit überstehen zu können. Genth: „Die Politik muss jetzt zu den wirtschaftlichen Folgen und den eigenen Versprechen stehen. Wegducken und Aussitzen geht nicht.“


Barbara Borra: „Mit der neuen Division haben wir uns zum Ziel gesetzt, unsere Präsenz in der Küche stetig zu erweitern.“

Foto: Franke

Die Schweizer Franke Gruppe hat eine neue Division ins Leben gerufen. Aus Faber Hoods & Cooking Systems und Franke Kitchen Systems wurde die Division Franke Home Solutions, die seit dem 1. Januar 2021 operativ tätig ist.

Die Franke Gruppe will damit ihre Kompetenzen in den Bereichen Essenszubereitung und Kochen für die private Küche bündeln. Die Vision ist es, in jedem Haushalt mit einem Anker-Produkt von Franke vertreten zu sein.

Der neue Name Franke Home Solutions steht nicht nur für die Essenszubereitung (u.a. Becken, Spülen und Armaturen) und das Kochen (Dunstabzugshauben und Kochfelder), sondern spiegelt auch die Perspektive wider, das Know-how der Division zu nutzen, um ihre Präsenz in der Küche auszubauen. Barbara Borra, President/CEO der Division Franke Home Solutions, erklärt: „Mit der neuen Division haben wir uns zum Ziel gesetzt, unsere Präsenz in der Küche stetig zu erweitern. Unsere Anker-Produkte sollen als Türöffner dienen, um in neue Bereiche zu expandieren, zum Beispiel mit dem Thema Raumluft-Qualität. Unsere Vision ist es, in jedem Haushalt mit unseren innovativen Lösungen präsent zu sein. Franke Home Solutions setzt dabei nicht nur auf hochwertige Produkte und exzellenten Service, sondern auch auf die Entwicklung intelligenter Gesamtlösungen. Mit einem komplementären, perfekt aufeinander abgestimmten Produktsortiment aus einer Hand und einfacheren Vertriebs- und Servicestrukturen können wir unsere B2B-Partner noch besser unterstützen und unseren Endkunden das bestmögliche Erlebnis bieten. So schaffen wir einen echten Mehrwert für alle – Geschäftspartner, Endkunden und Mitarbeiter.“


Jan-Patrick Schmitz

Foto: Wüsthof

Viola Wüsthof und Harald Wüsthof geben in einem persönlichen Brief an ihre Mitarbeiter(innen) offiziell die Entscheidung bekannt, dass Jan-Patrick Schmitz zum neuen CEO der Wüsthof Firmengruppe ernannt wurde.

Die beiden Gesellschafter freuen sich, dass Jan-Patrick Schmitz mit Wirkung zum 1. Januar 2021 die Position des Chief Executive Officer und des Vorsitzenden der Geschäftsführung der Wüsthof Gruppe angenommen hat. „Wir arbeiten seit mehr als einem Jahr eng zusammen und haben ihn während dieser Zeit als Menschen und Manager schätzen gelernt.“

Mit Projekt 8 als Wachstumsplattform haben Viola und Harald Wüsthof vor einigen Jahren die Entwicklung von einem in Solingen ansässigen Messerhersteller hin zu einer globalen Marke erfolgreich eingeleitet. Dieser strategische Weg für die Marke und das Unternehmen soll mit Jan-Patrick Schmitz als Führungsspitze konsequent weiterverfolgt werden. „Jan-Patrick Schmitz hat die Kenntnisse und Erfahrungen, die unser Unternehmen heute und auch in Zukunft braucht“, so Viola und Harald Wüsthof, die sich nun auf ihre Rolle als Gesellschafter konzentrieren.

„Nach wie vor sind wir Botschafter des Unternehmens und werden Wüsthof in der Öffentlichkeit vertreten. Darüber hinaus bekommt Jan-Patrick Schmitz von uns die bestmögliche Unterstützung in der Führung des Unternehmens. Wüsthof bleibt in Familienbesitz am Standort Solingen. Auch zukünftig werden wir den Verbrauchern auf der ganzen Welt ihren Cutting Moment mit unseren Produkten ermöglichen.“


Burkhard Eling

Foto: Dachser

Burkhard Eling ist seit Beginn dieses Jahres Chief Executive Officer (CEO) und Sprecher des Vorstands beim Logistikdienstleister Dachser. Er folgt auf Bernhard Simon, der ab Mitte 2021 den Vorsitz im Verwaltungsrat des Familienunternehmens übernehmen wird.

Eling steht dem Ressort Corporate Strategy, Human Resources, Marketing vor, in dem auch das Corporate Key Account Management sowie der Bereich Corporate Governance & Compliance angesiedelt sind. Gemeinsam mit Bernhard Simon wechselt auch der bisherige Chief Operations Officer (COO) Road Logistics, Michael Schilling, in das Aufsichtsgremium. Aus diesem Grund hat Dachser zum 1. Januar 2021 weitere Veränderungen im Vorstand vollzogen. Die langjährigen Dachser-Manager Stefan Hohm als Chief Development Officer (CDO) und Alexander Tonn als COO Road Logistics sind in das operative Führungsgremium des Logistikdienstleisters aufgerückt. Dazu zog Robert Erni, der zum 1. September 2020 von DSV Panalpina zu Dachser wechselte, als Chief Financial Officer (CFO) in den Vorstand ein. Komplettiert wird das fünfköpfige Vorstands-Team durch Edoardo Podestà, der seit Oktober 2019 als COO Air & Sea Logistics amtiert.

Der 49-Jährige Eling trat 2012 als stellvertretender Leiter des Vorstandsressorts Finance, Legal and Tax in das Unternehmen Dachser ein. Im Jahr darauf wurde er als Chief Financial Officer (CFO) Mitglied des Vorstands und leitet darüber hinaus das unternehmensweite, strategische Ideen- und Innovationsmanagementprogramm des Logistikdienstleisters.


Stefan Genth: „Der vom Lockdown betroffene Einzelhandel verlor im Jahr 2020 rund 36 Milliarden Euro.“

Foto: HDE

Eine aktuelle Trendumfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) unter mehr als 700 Händlern zeigt, dass sich knapp zwei Drittel der Innenstadthändler in Existenzgefahr sehen. Drei Viertel der Händler geben an, dass die staatlichen Hilfen nicht ausreichen, um eine Insolvenz abzuwenden.

Der HDE fordert deshalb in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Perspektive für den Handel und die Anpassung der staatlichen Unterstützung, damit der vom Lockdown betroffene Einzelhandel spürbare und schnelle Hilfe bekommt. „Für viele Händler ist es schon kurz nach zwölf. Allein in der vergangenen Woche verlor der vom Lockdown betroffene Einzelhandel rund fünf Milliarden Euro Umsatz. Im gesamten Jahr 2020 waren es rund 36 Milliarden Euro. Das können die Unternehmen nicht mehr ohne Hilfe kompensieren. Wenn die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten gemeinsam mit der Kanzlerin eine weitere Schließung unserer Geschäfte beschließen, müssen sie auch für die notwendige Unterstützung sorgen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Mit Blick auf die schlechte Lage bei vielen Non-Food-Händlern machte der HDE die Forderungen der Branche noch einmal in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel deutlich. Demnach fühlt sich der Handel in der Krise alleingelassen. Es müsse vorrangiges Ziel sein, die Geschäfte wieder zu öffnen und sie dann auch geöffnet zu halten. Der Handel könne sich nicht von einem Lockdown zum nächsten entlanghangeln.


Frank Schipper: „Viele Kunden zeigen gerade jetzt Verbundenheit mit ihrer Region und mit ihrem stationären Fachhändler.“

Foto: BVT

Seit dem 16.12.2020 darf der Technik-Einzelhandel in Deutschland nur noch per Telefon, E-Mail, Webshop, WhatsApp, Facebook etc. verkaufen. Die Möglichkeit von Click & Collect erweist sich für viele Händler nun als eine gute Möglichkeit, das Geschäft einigermaßen aufrecht zu erhalten.

Frank Schipper, Vorsitzender Handelsverband Technik (BVT): „Der Lockdown in der heißen Phase des Weihnachtsgeschäfts fordert uns maximal heraus. Aber: Per Telefon, E-Mail, Webshop, WhatsApp, Facebook etc. können Kunden bei den Händlern weiter für Weihnachten einkaufen und Dienstleistungen abrufen. Viele Kunden zeigen gerade jetzt Verbundenheit mit ihrer Region, denn die Schließung des stationären Fachhandels benachteiligt Unternehmen, die vor Ort für Steuereinnahmen und Beschäftigung sorgen.“ Die Einzelhandelsorganisation mit ihren Landes- und Regionalverbänden sowie dem HDE und den Fachverbänden hat sich in den letzten Tagen mit maximalem Einsatz für die Möglichkeit von Click & Collect im Fall einer Schließung eingesetzt. Die Übergabe von im Internet bestellter Ware durch den Händler ("Click & Collect") wurde jetzt in einer Mehrheit der Bundesländer erlaubt: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein.


Dr. Stefan Müller: „Die Gesundheit unserer Kunden und Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität“.

 

Foto: Expert

Im Rahmen der verschärften Corona-Regelungen für den Einzelhandel, die deutschlandweit in Kraft treten, schließen auch die insgesamt 409 Standorte von Expert bis voraussichtlich 10.01.2021.

Über kontaktlose Verkaufsalternativen – sofern im Rahmen der regionalen Länderverordnung zulässig – sowie einen umfangreichen Online-Shop ist Expert weiterhin bestmöglich für seine Kunden da. Auch Reparaturleistungen sind während der Ladenschließungen weiter möglich.

„Die Gesundheit unserer Kunden und Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität, daher respektieren wir die beschlossenen Maßnahmen der Bundes- und Landesregierungen“, sagt Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE. „Gleichzeitig bedauern wir die Entscheidung, den Einzelhandel wieder flächendeckend zu schließen. In den vergangenen Monaten haben wir bewiesen, dass die notwendigen Hygienemaßnahmen durch unsere Fachhändler in unseren großflächigen Fachgeschäften und Fachmärkten zu jeder Zeit umfassend gewährleistet werden können. Wir hoffen, dass die Maßnahmen schnell den geplanten Effekt erzielen und wir bald ‚ganz sicher wieder offen‘ für unsere Kunden sein können. Bis dahin werden wir mit unseren Services unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen und unserem Online-Shop weiterhin für unsere Kunden da sein.“

Um weiterhin bestmöglich für die Kunden da zu sein, werden die Expert-Fachhändler in der Zeit der Ladenschließungen wieder kreativ: Telefon,- WhatsApp,- und Facebook-Verkaufsaktivitäten, kontaktlose Lieferung zum Endkunden und umfassende Serviceangebote sind an zahlreichen Expert-Standorten umgesetzt worden. Zudem führen die Expert-Fachhändler in den Service-Werkstätten weiterhin Reparaturen für die Kunden durch. Wenn bei einem Kunden während des Lockdowns beispielsweise die Waschmaschine kaputtgeht, können die Expert-Fachhändler sie also weiterhin reparieren oder ein neues Gerät liefern.

Auch in seinem Online-Shop unter www.expert.de ist Expert weiterhin mit seinem vollen Sortiment für die Kunden da. Durch regionale Shop-Seiten können die Kunden ihre Produkte weiterhin bei ihrem lokalen Expert-Fachhändler erwerben und haben die Wahl, ob ihnen ihr gekauftes Produkt – sofern im Rahmen der regionalen Länderverordnung zulässig – geliefert werden soll oder ob sie es bei dem jeweiligen Fachmarkt kontaktlos abholen möchten (Click & Collect).


Logo: Leipziger Messe

Angesichts der aktuellen Entwicklung des Infektionsgeschehens und der daraus resultierenden behördlichen Auflagen ist eine sichere und verlässliche Durchführung der Frühjahrs-CADEAUX Leipzig sowie der Floriga 2021 nicht möglich.

Die Leipziger Messe muss daher die vom 27. Februar bis 1. März 2021 geplante Fachmesse für Geschenk- und Wohntrends CADEAUX sowie die grüne Fachbörse Floriga am 28. Februar 2021 absagen.

„Die Gesundheit von Ausstellern, Besuchern und Mitarbeitern zu gewährleisten, hat oberste Priorität“, sagt Andreas Zachlod, Projektdirektor der CADEAUX Leipzig. „Als langjähriger zuverlässiger Branchenpartner bedauern wir diese Entwicklung sehr. Gemeinsam mit unseren Partnern aus Industrie, Handel und Verbänden prüfen wir derzeit, ob wir vom 10. bis 12. April 2021 einen alternativen Termin für die CADEAUX anbieten können, um das Geschäft für die Open-Air-Saison und Weihnachten zu unterstützen. Darüber hinaus arbeiten wir mit aller Kraft daran, im Herbst 2021 wieder eine hochwertige Veranstaltung zu organisieren.“

Die Herbst-CADEAUX Leipzig wird vom 4. bis 6. September 2021 veranstaltet, gemeinsam mit der Uhren- und Schmuckmesse MIDORA sowie der Fachmesse für Produktindividualisierung unique 4+1. Die Floriga findet wieder im Frühjahr 2022 statt.


Benedict Kober: „Wir gehen auch für 2021 davon aus, dass sich der Trend des ‚Social Cocoonings‘ fortsetzen wird.“

Foto: Euronics

Traditionell macht Benedict Kober, Sprecher des Vorstands der Euronics Deutschland eG, zum Jahresende einen Rückblick aufs Geschäftsjahr. Umsatzsteigerungen lassen sein Fazit positiv ausfallen. Für 2021 rechnet er mit der Fortsetzung des ‚Social Cocoonings‘.

Benedict Kober: „2020 war für uns alle ein besonderes Jahr, das wir als Verbundgruppe trotz der vielfältigen Herausforderungen mit einer überaus zufriedenstellenden Umsatzsteigerung sowohl im stationären als auch im Online-Handel gemeistert haben. Das Jahr war aber auch von Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung geprägt: Um gerade kleineren und mittleren Betrieben während der Ausgangsbeschränkungen im Frühjahr eine digitale Plattform zu bieten, hat Euronics innerhalb kürzester Zeit das branchenübergreifende Online-Portal www.mein-lokaler-handel.de geschaffen, auf dem Unternehmen ihr individuelles Leistungsangebot präsentieren können.“

Und weiter: "Es macht uns besonders stolz, dass wir gerade in dieser schwierigen Situation stets fokussiert geblieben sind und so wichtige Weichen für die kommenden Jahre stellen konnten – beispielsweise mit dem Verkaufsbeginn der ersten Aiways U5-Modelle bei Euronics. Diese Kooperation mit dem chinesischen Automobilhersteller Aiways zeigt, dass wir den Handel der Zukunft konsequent neudenken und auf innovative Geschäftsfelder setzen.“

Kobers Ausblick auf 2021: „Was die Branchenentwicklung anbelangt, gehen wir auch für 2021 davon aus, dass sich der Trend des ‚Social Cocoonings‘ fortsetzen wird. Die Entwicklung zeigt, dass die Menschen die Zeit zuhause nutzen, um ihren Lebensmittelpunkt auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Die neuesten Hemix-Zahlen für 2020 zeigen, dass Home Electronics-Produkte mit Displays in diesem Jahr besonders stark nachgefragt wurden. Dies bestätigt unsere Überzeugung, dass sich unsere Kunden ein optimales Unterhaltungsangebot für zuhause wünschen und dafür verstärkt die passenden Geräte kaufen."  


Christian Mahlke

 

Foto: Wüsthof

Martin Bieri, Global Vice President Sales und Mitglied der Geschäftsleitung, verlässt die Wüsthof GmbH zum 30. April 2021 auf eigenen Wunsch. Christian Mahlke wird mit Wirkung zum 1. Januar 2021 die Position des President Sales Europe, Middle East & Africa (EMEA) einnehmen.

Geschäftsführerin Viola Wüsthof bedankt sich bei Martin Bieri für seine hervorragenden Leistungen: „Martin Bieri hat den Weg zur globalen Positionierung der Marke maßgeblich mit begleitet und mit hohem Engagement die internationale Marktpräsenz ausgebaut.“

Christian Mahlke, seit 2019 als Area Sales Manager international für Wüsthof tätig, wird mit Wirkung zum 1. Januar 2021 die Position des President Sales Europe, Middle East & Africa (EMEA) einnehmen. „Wir haben große Erwartungen in die Fortsetzung unserer sehr erfolgreichen Markenentwicklung, speziell in den europäischen Märkten. Mit Herrn Mahlke haben wir einen Experten im Team, der auf seine bisherigen überzeugenden Leistungen für das Unternehmen konsequent weiter aufbauen kann“, erläutert Viola Wüsthof. Wichtige Stationen von Christian Mahlke vor Wüsthof waren Führungspositionen bei bekannten Markenartikelherstellern wie Pelikan International und der Swatch Group. Mahlke war in diesen Positionen jeweils für Sales und Marketing zuständig.

Viola Wüsthof und Harald Wüsthof, Geschäftsführung Wüsthof GmbH, leiten das weltweit operierende Unternehmen in der 7. Generation. Sie sind die Initiatoren eines Change-Management Prozesses, der neben einer klaren Premium-Positionierung und einer internationalen Wachstumsstrategie die digitale Transformation des Unternehmens umfasst.


EK Live gibt es im Januar 2021 nur im Netz

Foto: EK/servicegroup

Angesichts der nach wie vor hohen Infektionsraten durch Covid-19 werden die EK Live Frühjahrsmesse und die im selben Rahmen stattfindenden EK Fashion Ordertage vom 20. – 22. Januar 2021 ausschließlich als Online-Messen stattfinden.

Die EK/servicegroup hat entschieden: Die Ab sofort konzentrieren sich die Bielefelder und die angemeldeten Aussteller voll und ganz auf die Umsetzung eines digitalen Order-Events, der dem Fachhandel trotz schwieriger Rahmenbedingungen alle Chancen für ein erfolgreiches Handelsjahr 2021 eröffnet. „In Anbetracht der aktuellen Lage ist verantwortliches Handeln gefragt. Der Regionen und Landesgrenzen überschreitende Reiseverkehr von Handels- und Industriepartnern ist mit unwägbaren gesundheitlichen Risiken für die Messeteilnehmer verbunden, die wir unbedingt vermeiden wollen. Deshalb haben wir uns für diesen Schritt entschieden, zumal auch nicht damit zu rechnen war, dass man uns die behördliche Genehmigung zur Veranstaltung einer stationären Messe erteilt hätte. Deshalb heißt es jetzt: Alle Konzentration auf Digital“, begründet der EK Vorstandsvorsitzende Franz-Josef Hasebrink die Entscheidung.

Da die EK Live bis zuletzt als Hybridveranstaltung konzipiert und organisiert wurde, hatte man bei der EK sein Augenmerk ohnehin schon auf die Erweiterung des digitalen Messeangebots gerichtet. Dieses wird nun massiv ausgebaut, so dass die Händler mit einem vollen Messe-Programm rechnen dürfen.


Ralf Hüge

Foto: Jura Gastro

Ralf Hüge zeichnet mit Beginn des Jahres 2021 verantwortlich für die Geschäfte der Jura Gastro Vertriebs-GmbH. Er übernimmt das Ruder von Frank Göring, der die Geschäftsführung damit zukünftig in besten Händen weiß.

So gehört Hüge dem Grainauer Unternehmen seit 2008 an und war zuletzt in der Position als Vertriebsleiter maßgeblich am Erfolg der JURA Gastro in Deutschland beteiligt. Eine seiner Hauptaufgaben sieht Ralf Hüge in der rasant fortschreitenden Digitalisierung: „Das Krisenjahr 2020 hat uns darin bestärkt, weiter in den digitalen Ausbau zu investieren. Mit unseren smarten Kaffeevollautomaten, maßgeschneiderten Online-Lösungen und speziellen Gastro-Apps sind wir bereits auf einem guten Weg, den wir konsequent weitergehen werden.“