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    NEWS

Gute Stimmung zur Eröffnung: Friedrich Sobol, Helen Hoffer, Eduard Hoffer, Esther Hoffer und MHK Vorstand Dr. Olaf Hoppelshäuser (v.l.n.r.)

Foto: Electronic Partner

Im September dieses Jahres hat Electronic Partner die Kooperation mit dem Unternehmen Musterhausküchen, kurz MHK, bekanntgegeben. Nun eröffnete am 25. November der erste Medimax Standort eine Küchenwelt mit vollausgestatteten Küchen und passendem Service dazu.

„Unser langjähriger Franchisepartner, Eduard Hoffer, stellt seinen Markt in Dallgow dadurch erfolgreich für die Zukunft auf und legt einen weiteren Baustein in Richtung serviceorientierter Fachhandel“, freut sich Friedrich Sobol, der als Vorstand der Verbundgruppe Electronic Partner die Marke Medimax verantwortet.

Eduard Hoffer war langjähriger Filialgeschäftsführer von Medimax Dallgow, bevor er den Standort 2020 übernahm. Darüber hinaus gehören dem engagierten Unternehmer drei weitere Märkte. Um seinen Kunden künftig noch mehr Service zu bieten, erweitert er sein Sortiment um den Geschäftsbereich „Küche“. „Unsere Kunden erhalten nun alles aus einer Hand – von den Elektrogeräten bis zum Mobiliar und natürlich den Service bei der Küchenplanung und -montage“, erklärt der Geschäftsführer. Die MHK Group ist mit ihrer mehr als 40-jährigen Expertise und einem klaren Fokus auf Qualität und Service dabei der ideale Partner für den Elektrofachmarkt. Bei der Frage des Küchenherstellers fiel die Wahl auf Xeno Küchen, die Eigenmarke der MHK Group, die sich durch hochwertige Materialien und einen modernen Look auszeichnet. „Außerdem haben wir dank der Kooperation nun auch Zugriff auf Exklusivgeräte aller Markenhersteller, die normalerweise nur Küchenstudios zur Verfügung stehen“, ergänzt Eduard Hoffer.

Zur Eröffnung waren Gäste aus Politik, Presse und Handel vertreten. Hinzu kamen mehrere Vertreter aus der Electronic Partner Zentrale Düsseldorf, die persönlich gratulieren wollten. „Wir freuen uns, dass Herr Hoffer als erster Franchisepartner diesen Schritt gemeinsam mit uns geht. Durch die Kooperation mit der MHK treiben wir den Ausbau der erfolgreichen Positionierung aller Medimax Märkte partnerschaftlich voran“, fasst Friedrich Sobol zusammen.


Die von der GfK ermittelten Indizes für November 2022 im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr.

Grafik GfK

Die Stabilisierung der Verbraucherstimmung setzt sich im November fort. Sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartung gewinnen moderat hinzu. Die Anschaffungsneigung muss dagegen minimale Einbußen hinnehmen.

Damit scheint der Absturz des Konsumklimas zu einem Ende gekommen zu sein, wenn das Niveau des Indikators auch nach wie vor sehr niedrig bleibt. Zusätzliche Unterstützung erhält das Konsumklima aktuell durch einen Rückgang der Sparneigung um gut fünf Zähler.

„Die langanhaltende Furcht der Verbraucher bezüglich explodierender Energiepreise hat sich aktuell etwas abgeschwächt, was sich leicht positiv auf das Konsumklima auswirkt. Zum einen haben sich einige Energiepreise zuletzt leicht erholt, zum anderen gehen die Verbraucher offenbar davon aus, dass die beschlossenen Maßnahmen zur Deckelung der Energiepreise einen Beitrag zur Dämpfung der Inflation leisten können, wenn dieser Beitrag auch eher bescheiden sein dürfte“, erklärt Rolf Bürkl, GfK-Konsumexperte.

Nach dem Rekordtief im September 2022 legt die Einkommenserwartung bereits zum zweiten Mal in Folge moderat zu. Der Indikator gewinnt im November 6,2 Punkte hinzu und steigt damit auf -54,3 Zähler. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres beträgt das Minus noch immer mehr als 67 Punkte. Nach den leichten Zugewinnen im Vormonat muss die Anschaffungsneigung wieder einen kleinen Rückschlag hinnehmen. Die Konsumneigung verliert 1,1 Punkte und weist aktuell -18,6 Punkte auf. Im Vergleich zum November 2021 beträgt das Minus 28,3 Punkte. Aber die Konjunkturaussichten der deutschen Verbraucher scheinen sich zu stabilisieren. Der Indikator legt zum zweiten Mal in Folge zu. Nach einem Plus von 4,3 Punkten im November steigt er auf -17,9 Zähler. Trotz dieser Verbesserung bleibt das Niveau des Indikators weiter sehr niedrig.

GfK prognostiziert für das Konsumklima für Dezember 2022 -40,2 Punkte und damit 1,7 Punkte mehr als im November dieses Jahres (-41,9 Punkte).


Kaffeevollautomaten mit einem Plus von 28 Prozent und Espresso-Siebträgermaschinen mit einem Plus von 68 Prozent haben bei den Kaffeemaschinen im ersten Halbjahr 2022 die stärksten Zuwächse zu verzeichnen.

Grafik: gfu

Wenn es einen Sortimentsbereich gibt, in dem der Handel jetzt und in den vergangenen Jahren stetig Zuwächse verzeichnen kann, dann sind das die Kaffeemaschinen in all ihren Ausführungen nebst Zubehör. Die meisten Maschinen sind leicht zu bedienen, bieten Komfort und natürlich auch die leckere Tasse Kaffee.

Kaffee ist und bleibt das Lieblingsgetränk in Deutschland mit jährlich steigendem Konsum. Laut Deutschem Kaffeeverband wurden 2021 pro Person 169 Liter Kaffee getrunken (2020: 168 Liter). Das entspricht rund 500 Mio. Tassen, die im vergangenen Jahr deutschlandweit mehr als in 2020 konsumiert wurden. Aktuelle Marktzahlen, die Ende September erhoben wurden, unterstreichen die Beliebtheit der Kaffeemaschinen: Zwischen Januar und August 2022 wurden im Segment Kaffeemaschinen knapp 865 Mio. Euro umgesetzt. Das ist ein Plus von 20 Prozent im Vergleich zum Vorpandemie-Zeitraum Januar bis August 2019. Dazu haben Kaffeevollautomaten mit einer Umsatzsteigerung um 28 Prozent und Espresso-Siebträgermaschinen mit einem Umsatzplus von 68 Prozent am meisten beigetragen. Dabei ist ein Trend zu höherpreisigen Maschinen festzustellen, denn die Wachstumsrate bei den Stückzahlen beträgt bei Kaffeevollautomaten 17 Prozent und bei Espresso-Siebträgermaschinen 47 Prozent.

Mehr Daten und Fakten sowie eine umfassende Produktpräsentation zum Thema Kaffe lesen Sie in der nächsten Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 28. November 2022 erscheint.


In Hamburg-Wandsbek hat Grillfürst seine neunte Filiale in Deutschland eröffnet. Dort werden die Eigenmarken aber natürlich auch die gesamte Markenvielfalt im Bereich Grillen in den Vordergrund gestellt.

Foto: Grillfürst

Grillfürst gilt als einer der größten Fachhändler für Grills und Zubehör in Deutschland. Zuletzt hat das Unternehmen in Hamburg-Wandsbek seine neunte Filiale hierzulande eröffnet. Die HZ Haushaltswaren-Zeitung sprach mit Geschäftsführer Joachim Weber über seine Erfolgsgeschichte.

HZ: Herr Weber, verraten Sie uns doch bitte, wie Sie Ihr Verkaufskonzept so erfolgreich umgesetzt haben.

Joachim Weber: Wir achten auf das Gesamtpaket. Mit Agilität und einer schnellen Reaktion auf aktuelle Marktgegebenheiten sowie durchdachtem, strategischem Einkauf entwickelten wir uns zu einer der größten Grillmarken. Dabei spielt die Beobachtung von Entwicklungen auf dem Weltmarkt und das dazugehörige Handeln ebenso eine bedeutende Rolle wie auch das Anbieten von guten Konditionen für die Endkunden. Darüber hinaus möchten wir unsere Kunden mit neuen, innovativen Produkten begeistern. Unsere hauseigene Produktentwicklung ist unser großer Vorteil. Vom Design bis zum Musterbau haben wir alles selbst in der Hand.

Welche Standorte (Lagen) bevorzugen Sie, wenn ein neuer Store eröffnet werden soll?

Weber: Wir beobachten natürlich permanent den Grillmarkt in Deutschland. Dabei gibt uns vor allem unser eigener Onlineshop viele wichtige Informationen, die wir in das Konzept einer neuen Store-Eröffnung einfließen lassen. Denn über ihn sehen wir, wo die Endkunden besonders affin sind. Natürlich spielen die gute Lage, Anbindung und Erreichbarkeit eines Standortes eine maßgebliche Rolle.

Das vollständige Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 28. November erscheint.


Kerstin Glanzer: „Ziel der Kampagne ist es, die Marke Beurer weiter zu stärken, auszubauen und für die Zielgruppe emotional noch erlebbarer zu machen.“

Foto: Beurer

„Lasst es euch gut gehen!“ Mit dieser Botschaft startet Beurer erstmals in der 100-jährigen Firmengeschichte eine TV-Kampagne in Deutschland und der Schweiz. Der Spot wird ab Ende November für knapp vier Wochen zu sehen sein.

Thematisch rückt Beurer, passend zur Jahreszeit, die Wärme-Range in den Fokus. „Wir freuen uns, mit der Premiere im TV einen neuen Meilenstein im Marketing zu setzen. Ziel der Kampagne ist es, die Marke Beurer weiter zu stärken, auszubauen und für die Zielgruppe emotional noch erlebbarer zu machen. Wie könnte dies besser gelingen als mit unserem Wärmesortiment, das mit unserer mehr als 100-jährigen Firmengeschichte fest verbunden ist“, sagt Kerstin Glanzer, Marketingleiterin bei Beurer.    

Im Spot wirbt Beurer für ein gemütliches Zuhause und bietet dazu die passenden Alltagshelfer. Hero-Produkte sind die beiden Wärmezudecken HD 75 Cosy Nordic und die HD 150 XXL Nordic für kuschelige Wohlfühlmomente sowie das XXL-Heizkissen HK 123 Nordic. Sie stehen stellvertretend für die gesamte Wärme-Range aus Heizkissen, Wärmezudecken, Fußwärmer und Wärmeunterbetten, die angenehme Wärme genau dorthin bringen, wo sie gerade gebraucht wird.

Die Kampagne wird vom 25.11. bis zum 20.12.22 im deutschen Fernsehen auf ARD, ZDF, SAT 1, SAT 1 Gold, Kabel 1, RTL Up, TLC, HGTV zur besten Sendezeit im Nachmittags- und Abendprogramm ausgestrahlt. In der Schweiz läuft der Spot auf SRF, RTL CH, RTL2 CH, VOX CH, SAT1 CH, Sixx CH.


Vertragsunterzeichnung: Martin Ecknig „Messe Berlin), Senator Stephan Schwarz, Dr. Sara Warneke (gfu), die Regierende Bürgermeisterin von Berlin Franziska Giffey, und Lisa Hannant von Clarion Events (v.l.n.r).

Foto: Messe Berlin

Für die nächsten zehn Jahre bleibt die IFA an ihrem Traditionsstandort, dem Messegelände am Berliner Funkturm. Verantwortet wird die Veranstaltung künftig von der neugegründeten IFA Management GmbH.

Bei der IFA Management GmbH handelt es sich um ein Joint Venture, das die gfu Consumer & Home Electronics GmbH gemeinsam mit Clarion Events Ltd, einem der weltweit führenden, unabhängigen Event-Veranstalter, gegründet hat. Geplant ist nun, das digitale Angebot und die Marke „IFA NEXT“ auszubauen, um die Veranstaltung noch stärker für Start-ups und innovative Produkt-Launches zu öffnen. Das Management wird in neue Features investieren, um in Zukunft noch mehr Anreize für Fachbesucher, Sponsoren, Aussteller und das breite Publikum zu schaffen.

Clarion will eigenen Angaben zufolge Ressourcen in das Management und das dazugehörige Team einbringen, um eine dynamische, zukunftsorientierte und digitale Messekultur zu schaffen. Branchenexperte Oliver Merlin, der über langjährige Erfahrung im Management von Großveranstaltungen verfügt, wird das neue IFA-Team leiten, ein eigenes Büro in Berlin einrichten und damit neue Initiativen vorantreiben. Simon Kimble, Board Director Clarion, sowie Chris Gallon, Geschäftsführer von Clarion EMEA, treten in den Beirat des Joint Ventures ein und bringen ihre jahrelange Erfahrung mit.


Paul Happe

Foto: Profino

Das Solinger Unternehmen Profino hat mit Paul Happe einen neuen Vertriebsleiter. Happe folgt auf Gunther Reinink, der das Unternehmen aus eigenem Entschluss verlassen hat, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen.

Die Hauptaufgaben des neuen Vertriebsleiters Happe seien die Stärkung und Förderung des stationären Handels sowie die konsequente Umsetzung des Wachstumspotentials - gemeinsam mit dem Außendienst und dem Profino Team. Zugleich gelte es, das in 2020 neu strukturierte Markenportfolio, welches die Nachhaltigkeit als Kern hat, weiter auszubauen und zu positionieren.

Christian Peiniger, Inhaber von Profino: „Wir freuen uns sehr, dass wir Herrn Happe gewinnen konnten, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten und gemeinsam den weiteren erfolgreichen Weg mit Profino zu bestreiten und auszubauen. Durch seine Kompetenz und Erfahrung wird er unsere Kunden bestmöglich unterstützen. Wir möchten mit individuellen Flächenkonzepten und Maßnahmen eine noch engere, erfolgreichere Zusammenarbeit mit unseren Handelspartnern ermöglichen“. Gunther Reinink, der sich entschieden hat, beruflich einen neuen Weg einzuschlagen, dankt Peiniger und wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute.


Matthias Assmann wird am 1. Januar 2023 Mitglied des Electronic Partner-Vorstands.

Foto: Electronic Partner

Der Verwaltungsrat der Electronic Partner Handel SE hat Matthias Assmann mit Wirkung zum 1. Januar 2023 zum Mitglied des Vorstands berufen. Er arbeitet bereits seit 2016 als Leiter IT für das Unternehmen.

In seinem Vorstandsressort wird der studierte Diplom-Ingenieur Matthias Assmann (54) die Bereiche IT, Logistik, Prozesse und die Verbundgruppe comTeam verantworten. Stefan Feuerstein, Vorsitzender des Verwaltungsrates von Electronic Partner, freut sich, dass ein erfahrener Mitarbeiter aus den eigenen Reihen in den Vorstand berufen werden konnte. „Mit der Ernennung von Matthias Assmann machen wir auch deutlich, welchen überragenden Stellenwert wir der Entwicklung der Informationstechnologie im Handel beimessen“, so Stefan Feuerstein.

Der weitere Vorstand der Verbundgruppe besteht unverändert aus Volker Marmetschke, verantwortlich für Finanz- und Rechnungswesen, Steuern, Recht und Revision, Friedrich Sobol, verantwortlich für Personal, Einkauf, Vertrieb, Marketing und die Franchiselinie Medimax sowie Karl Trautmann, verantwortlich für die Landesgesellschaften in Österreich, Schweiz, den Niederlanden, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, strategische Projekte und den internationalen Einkaufsverbund E-Square.


(Zum Vergrößern klicke auf die Grafik)

Grafik: ECC Köln

Der neue Trend Check Handel des ECC Köln blickt auf das Jahresendgeschäft für den Handel. Kunden planen Einsparungen sowohl an den Händleraktionstagen rund um Black Friday und Cyber Monday, als auch im Weihnachtsgeschäft. Käufe werden stärker vorbereitet und Angebote mehr verglichen.

Mit dem Black Friday wird am 25. November die sogenannte Cyber Week eingeläutet. Die Aktionstage Ende November gelten als Beginn des Weihnachtsgeschäfts und sind bekannt für die günstigen Angebote, insbesondere online und im Bereich Consumer Electronics. Unter welchem Licht stehen die Schnäppchentage aber 2022? Greift auch hier die allgemeine Konsumzurückhaltung um sich? Diese Fragen stellt der neue Trend Check Handel des ECC Köln.

Die Schnäppchenjagd in der Cyber Week findet 2022 im Angesicht von Inflation und Preissteigerungen mit einem stärkeren Preisfokus statt. Drei Viertel der Konsumenten, die die Aktionstage Ende November nutzen wollen, geben an, dieses Jahr noch stärker auf Preise zu achten und nur gezielt Produkte zu kaufen, die sowieso als Anschaffung geplant waren (76 %) oder die sonst zu teuer sind (67 %). Auch scheinen die Kunden skeptischer zu werden: 55 Prozent befürchten, dass viele Angebote an Black Friday und anderen derartigen Aktionsramschtagen gar keine echten Schnäppchen sind.

Weitere wesentlich Erkenntnisse aus dem Trend Check Handel: Spontane Impulskäufe planen nur die Wenigsten. Ein bewussteres und sparsameres Konsumverhalten manifestiert sich auch mit Blick auf die Weihnachtszeit. Zum Zeitpunkt der Befragung Ende Oktober zeigte sich zu verschiedenen Ausgabepunkten zur Weihnachtszeit ein allgemeines Sparverhalten – am stärksten beim Besuch von Weihnachtsmärkten.


Für das Treffen zum ersten runden Geburtstag wurde der Drehort der bekannten Fernsehserie „Downton Abbey“ gewählt.

Foto: Electronic Partner

Anlässlich des zehnten Geburtstages der internationalen Verbundgruppe „E-Square“ fand das „Annual Meeting“ aller Mitgliedsstaaten und wichtiger Industriepartner am 8. November 2022 vor besonderer Kulisse im englischen Hampshire statt.

Mit 20 Mitgliedern in 16 Ländern und rund 13.500 angeschlossenen Händlern ist E-Square eins der weltweit größten Netzwerke für Unterhaltungs- und Haushaltselektronik. Bei E-Square profitieren Unternehmer von Portugal bis Kasachstan durch intensive Zusammenarbeit von umfassenden Einblicken in unterschiedliche Märkte und Handelsformate. Der Start des Verbundes erfolgte in 2012: „Oft werden die besten Ideen in kleiner Runde geboren. In diesem Fall saßen Karl Trautmann und Jörn Gellermann von Electronic Partner und ich zusammen in einem Lokal am Frankfurter Flughafen und hatten eine gemeinsame Vision. Heute sehen wir: Diese Vorstellung ist Wahrheit geworden und wir wissen, es war der richtige Schritt“, berichtet Paul Tyson, Managing Director von E-Square. Besagter erster Schritt bestand darin, Electronic Partner International und Electronic & Domestic Appliances (EDA) zur Europäischen Interessensgemeinschaft E-Square zusammenzufassen. Mit an Bord waren zu Beginn zehn Unternehmen aus neun Ländern. Bis heute hat sich die Anzahl der Mitglieder verdoppelt und das Netzwerk über weite Teile Europas ausgebreitet. Es besteht sowohl aus stationären Fachhändlern, Großflächenmärkten, reinen Onlinehändlern als auch aus Omnichannel-Anbietern.

„Unser Ziel ist es, den Handel zu stärken, Trends zu entdecken, über Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten und voneinander zu lernen“, erläutert Paul Tyson. Regelmäßig tauschen sich die E-Square Mitglieder aus – auch, um nachhaltig erfolgreiche Partnerschaften mit internationalen Lieferantenpartnern aufzubauen. Und Tyson weiter: „Selbstverständlich sind wir eine kommerzielle Organisation, aber es geht uns in erster Linie ums Voneinander-Lernen: Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch und persönliche Kontakte sind das, was zählt. Das ist zunächst schwer messbar, aber wie wir nach zehn Jahren Erfahrung wissen, von unschätzbarem Wert. Daran wollen wir auch in den nächsten Jahren gemeinsam weiterarbeiten.“


Mit der seit Juli laufenden Kampagne konnten bereits 24 Millionen Kontakte erzeugt werden.

Fotos: Melitta

Melitta Europa sieht sich selbst als Experte für die Vermarktung von Kaffeezubereitungsprodukten. Seit Juli setzt das Unternehmen im Geschäftsbereich Haushaltprodukte auf die digitale Kommunikationskampagne „Dein Lieblingscafé – zuhause“ – und das noch bis zum Jahresende.

Das vierte Quartal stehe klassisch im Zeichen der Heißgetränke und ihrer Zubereitung, so der Hersteller. Auch mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft sei es wichtig, Kaufinteressenten von den Vorzügen der mehr als einhundertjährigen Kompetenz der Marke Melitta immer wieder zu überzeugen. Mit der seit Juli laufenden Kampagne konnten bereits 24 Millionen Kontakte erzeugt und die Aufmerksamkeit kaufbereiter Kunden erfolgreich auf Melitta gelenkt werden. Um Reichweite und Konvertierungsrate zu steigern, wird die Kampagne in den nächsten Wochen in allen Online und Social Kanälen intensiviert. Zudem setzt Melitta Europa auf die bewährte partnerschaftliche Zusammenarbeit mit seinen Handelspartnern und verbreitet die beworbenen Angebote und Werbemittel auch in deren Medien und Webseiten.

Kaffeezubereitung mittels Kaffeevollautomaten liegt bei privaten Nutzern seit Jahren im Trend und wird zunehmend stärker nachgefragt: Von 2017 bis 2021 stieg die Zahl der Privathaushalte mit Kaffeevollautomaten laut Statistischem Bundesamt um sieben Prozentpunkte auf 22 Prozent. In seiner Kaffee-Konsum-Studie für das zweite Quartal 2022 kommt der Deutsche Kaffeeverband sogar auf 31 Prozent: Eine rasante Steigerung von neun Prozentpunkten binnen eines Jahres. Weiteres Wachstum zu erwarten.

 

In der kommenden Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 28. November erscheint, lesen Sie ein umfangreiches „special“ zur Kaffee-Kultur in Deutschland und zur Marktsituation in diesem Segment.

 

 


Zur Vertragsunterzeichnung trafen sich die Miele Manager Dr. Reinhard Zinkann, Olaf Bartsch und Dr. Christian Kluge mit den bisherigen SMP-Eigentümern Dr. Ludger Schnieder und Klaus Roth (v.l.n.r.).

Foto: Miele

Der Hausgerätehersteller Miele hat den Tübinger Hygienespezialisten SMP übernommen, welcher auf Dienstleistungen im Medizintechnikbereich spezialisiert ist. Ziel ist es, ein komplett aufgestellter Systemanbieter für Hygienelösungen im Markt zu werden.

In der Business Unit Professional bündelt Miele sein Geschäft mit Geräten und Services für Wäschereitechnik und gewerbliches Geschirrspülen sowie Produkte und Services für die Reinigung, Desinfektion und Sterilisation in Kliniken, Arztpraxen und Laboren. Mit der Übernahme der SMP GmbH mit Sitz in Tübingen weitet Miele eigenen Angaben zufolge seine Kompetenzen aus und forciert den Wachstumskurs. Zum Serviceportfolio gehören zukünftig neben Validierungen das Bereitstellen von Prüfkörpern und weiterhin Laboruntersuchungen für Miele sowie für Anwender und Hersteller von Medizinprodukten.

Die SMP GmbH wurde 2000 gegründet und bietet heute als akkreditiertes Prüflabor ein komplettes Dienstleistungsspektrum rund um Reinigungs-, Desinfektions- und Sterilisationsprozesse an. Die SMP GmbH mit ihren aktuell 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird als „Miele Group Member“ ein eigenständiges Unternehmen in Tübingen bleiben und als akkreditiertes Prüflabor nach wie vor Services für Medizinproduktehersteller anbieten. Das SMP-Team aus Ingenieuren, Physikern, Biologen und Chemikern ist zudem in der Forschung aktiv, entwickelt kundenspezifische Prüfverfahren und verfügt über ein etabliertes Netzwerk zu nationalen und internationalen Akteuren im medizinischen Umfeld.

Die beiden SMP-Eigentümer und Geschäftsführer Klaus Roth und Dr. Ludger Schnieder verkaufen aus Altersgründen, werden dem Unternehmen in den kommenden Jahren aber weiterhin in führenden Positionen zur Verfügung stehen. Mit der Übernahme baut Miele im Medizintechnikbereich sein Wachstum weiter aus. Für die Geräte aus dem Miele-Werk Bielefeld und der Tochter Steelco sind regelmäßige Validierungen, Wartungen und Services für den dauerhaften Betrieb unabdingbar. „Mit SMP machen wir einen weiteren großen Schritt in Richtung eines komplett aufgestellten Systemanbieters für Hygienelösungen im Markt“, erläutert Dr. Christian Kluge, Senior Vice President der Business Unit Professional.


Michael Przybyl (li.) und Michael Geisler vor einem neuen E-Truck des schwedischen Unternehmens Einride

Foto: Electrolux

Der Hausgerätehersteller Electrolux arbeitet mit dem Tech-Unternehmen Einride zusammen, um die Elektrifizierung seiner Transporte zu forcieren. Es sei eine wichtige Weichenstellung für klimaneutrale Supply Chain, heißt es.

Electrolux treibt den Aufbau einer klimaneutralen Lieferkette auch in Deutschland weiter voran. Seit Kurzem werden AEG-Produkte auf bestimmten Strecken mit vollelektrischen LKW transportiert. Dafür arbeitet das Unternehmen mit Einride zusammen, einem schwedischen Frachttechnologieunternehmen, das elektrische und autonome Mobilitätslösungen entwickelt. Die ersten beiden E-Trucks rollen bereits für Electrolux auf deutschen Straßen, weitere kommen in den nächsten Monaten hinzu. 

„Im Rahmen unserer globalen Nachhaltigkeitsstrategie ist die Inbetriebnahme der ersten E-Trucks in Deutschland für uns eine Weichenstellung mit Signalwirkung“, erläutert Michael Geisler, Geschäftsführer von Electrolux in Deutschland. „Die Kooperation mit Einride leistet einen wichtigen Beitrag zu unserem Ziel, unsere Transportemissionen bis 2025 zu halbieren und bis 2030 den Transport unserer Produkte gänzlich klimaneutral zu gestalten.“

Michael Przybyl, Logistics Market Manager und verantwortlich für die Kooperation bei Electrolux ergänzt: „Nachhaltigkeit bedeutet für uns, auch neue Wege zu ebnen – etwa beim Thema Supply Chain: E-Mobilität ist in Deutschland zwar in aller Munde, es fehlt jedoch oftmals an ganzheitlichen Konzepten. Zudem gibt es nur wenige Anbieter für elektrische Transporte im Langstreckenverkehr. Mit Einride haben wir einen Partner an unserer Seite, mit dem wir den Wandel zu einem besseren und CO2-emissionsfreien Transportwesen in Deutschland gezielt vorantreiben können.“

Mit der sukzessiven Umstellung auf elektrische Transporte lassen sich für Electrolux, basierend auf Analysen durch Einrides intelligente Mobilitätsplattform Saga, in den kommenden fünf Jahren über 1.500 Tonnen CO2 einsparen. Dies entspricht einer Reduktion von 92 Prozent Kohlenstoffdioxid gegenüber den Emissionen eines herkömmlichen Diesel-LKW.


Die Weihnachtspromotion hält auch Schaufensterdekoration für die Handelspartner bereit.

Foto: WMF

Auch in diesem Jahr bietet die WMF GmbH ihren Handelspartnern mit weihnachtlichen Themenwelten, einem attraktiven Produktsortiment sowie Werbemitteln Unterstützung für eine erfolgreiche Weihnachtssaison.

Im Aktionszeitraum vom 7. November bis Weihnachten hält die Promotion der WMF GmbH Produkte für jeden Anlass bereit: Ob für die festlich gedeckte Tafel, für das Zubereiten kulinarischer (Weihnachts-) Genüsse, für stilvolle Genießer oder für Kaffeefans.

Mit einem ergänzenden Kommunikationspaket will das Unternehmen in der Weihnachts-Aktion Kaufimpulse auf allen relevanten Kanälen setzen. Die reichweiten-starke Media-Kampagne besteht beispielsweise aus PR-Unterstützung, Online-Videos, dem Online-Geschenkefinder, Social Media Beiträgen und Social Ads, Newslettern sowie Influencer Marketing.

Die Fachhandelspartner werden mit den Werbemitteln und Requisiten der „Premium PoS-Toolbox“ unterstützt: Diese enthält Weihnachtsdekoration für Schaufenster, Shop und Sonderflächen, die die Vorfreude auf Weihnachten steigern und für eine festliche Stimmung sorgen soll. Über das Marketingportal der WMF GmbH erhalten die Händler zudem schnellen Zugriff auf Online-Werbemittel, Bilddaten, Anzeigen und Plakate.


Ab 2023 haben Kunden in den Mediamarkt und Saturn Märkten Zugriff auf das Produktsortiment beider Marken.

Foto: Mediamarkt

Mit Beginn des Jahres 2023 werden Mediamarkt und Saturn mit gemeinsamen Promotions und Werbekampagnen am Markt auftreten. Damit will Mediamarkt Saturn Deutschland seine beiden Vertriebsmarken weiter stärken und das Produktangebot erweitern.

„Künftig profitieren alle unsere Kundinnen und Kunden von den besten Angeboten beider Marken“, erklärt Dr. Sascha Mager, Deutschland-Chef von Mediamarkt Saturn. „Vom kommenden Jahr an werden unsere Kundinnen und Kunden in jedem unserer rund 400 Märkte in Deutschland und in unseren Webshops Zugriff auf das gesamte Produktsortiment und zahlreiche Services unseres Unternehmens haben. Wir verfügen mit Mediamarkt und Saturn über zwei wertvolle Marken, deren Schlagkraft wir gemeinsam weiter stärken.“

Damit erhöht Mediamarkt Saturn Deutschland nicht nur die Produktverfügbarkeit, sondern erweitert auch sein Netz an Dienstleistungen, teilt das Unternehmen mit. So können die Kunden zukünftig beispielsweise Reparatur-Services landesweit in allen Märkten nutzen. Bei Werbekampagnen werden beide Marken gleichberechtigt nebeneinander auftreten. Dr. Sascha Mager: „Wichtig ist, dass wir uns vom Wettbewerb differenzieren, aber nicht untereinander. Durch gemeinsame Promotions werden wir auch die Effizienz und Wirksamkeit unserer Kundenkommunikationsmaßnahmen weiter erhöhen.“


Florian Marquardt: „Ich bin sehr vertraut mit den Abläufen in der Manufaktur, und habe nach anderthalb Jahren Abwesenheit auch den neutralen Blick von außen.“

Foto: Fürstenberg

Seit 1. November 2022 ist Florian Marquardt neuer Leiter Marketing & Vertrieb der Porzellanmanufaktur Fürstenberg. Er folgt in dieser Position auf Daniel Lambert, der das Unternehmen nach knapp vier Monaten wieder verlassen hat.

Das war ein kurzes Intermezzo für Daniel Lambert: Nachdem der Marketing-Profi im Januar dieses Jahres den Posten als Marketing- und Vertriebschef übernommen hatte, war im April schon wieder Schluss. Nachdem die Stelle nach diesem Abgang offenbar nicht direkt neu besetzt werden konnte, meldet die Porzellanmanufaktur Fürstenberg nun Vollzug: Florian Marquardt, der von Ende 2012 bis März 2021 bereits Director International Sales bei Fürstenberg war, kehrt nach anderthalb Jahren außerhalb der Porzellanbranche jetzt in die niedersächsische Traditionsmanufaktur zurück.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Florian Marquardt einen Kenner sowohl der Branche als auch unserer Porzellanmanufaktur für die Position des Marketing- und Vertriebsleiters gewinnen konnten“, sagt André Neiß, Geschäftsführer der Porzellanmanufaktur Fürstenberg.

Marquardt kündigt an, Marketing und Vertrieb entsprechend den aktuellen Herausforderungen des Marktes anpassen und weiterentwickeln zu wollen. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Einerseits bin ich sehr vertraut mit den Abläufen in der Manufaktur, andererseits habe ich nach anderthalb Jahren Abwesenheit auch den neutralen Blick von außen – das bringt neue Perspektiven und Entwicklungspotenziale.“


Till von der Osten (li.) und Martin Schachtsiek

Fotos: Haier

Das vergangene Jahr schloss der Hausgerätehersteller Haier Europe mit einem Rekordwachstum ab. Dieses Wachstum erfordere nun den Ausbau der Personalstruktur, vor allem im Vertrieb, heißt es. Till von der Osten und Martin Schachtsiek verstärken das Team.

Till von der Osten ist am 1. November 2022 als Director Sales Deutschland bei Haier Germany gestartet. An diese Position berichtet das gesamte Vertriebsteam, während er selbst direkt CCO Christian Burghardt Report erstattet. Der 46-Jährige bringe einen großen Schatz an Erfahrung mit ins Unternehmen, heißt es offiziell. So war er in den Bereichen Consumer Electronics, Elektrogroßgeräte und E-Commerce sowohl im Direkt- als auch im Händlervertrieb tätig. Er führte Teams in den Bereichen Sales, Marketing und Supply Chain und zeichnete für die Weiterentwicklung von Absatzmärkten und der Betreuung verschiedener Key Accounts verantwortlich. „Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen“, sagt Till von der Osten. „Mich reizt das dynamische Umfeld in einem jungen Team und die Aussicht, ambitionierte Wachstumsziele in die Tat umzusetzen.“

Bereits am 1. Oktober ist Martin Schachtsiek neu zum Vertriebsteam bei Haier Germany gestoßen. Er verantwortet den neu geschaffenen Posten des Key Account Managers für den Großhandel. Der 41-Jährige sammelte in der Vergangenheit bereits Erfahrung bei bekannten Namen wie LG Electronics, Philips, Samsung und zuletzt Venta. Dort verantwortete er den Ausbau neuer Geschäftsfelder. Bei Haier Germany wird Schachtsiek diesen Weg weiterverfolgen: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung in einem schnell wachsenden Unternehmen mit agilem Arbeitsumfeld und darauf, einen neuen Vertriebskanal aufzubauen.“ In seiner Funktion als Key Account Manager Großhandel für Deutschland berichtet er direkt an Till von der Osten.


Lediglich um 1,1 Punkte ist der ifo Geschäftsklimaindex im Oktober gegenüber dem Vormonat gesunken.

Grafik: ifo

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft bleibt düster. Der ifo Geschäftsklimaindex ist geringfügig gesunken, von 84,4 Punkten im September auf 84,3 Punkte im Oktober. Die Unternehmen waren mit ihren laufenden Geschäften weniger zufrieden.

Die Unternehmen blicken sorgenvoll auf die nächsten Monate. Die deutsche Wirtschaft stehe vor einem schweren Winter so das Münchener ifo-Institut. Das heißt, im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index erneut gefallen. Dies war auf pessimistischere Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen. Sie schätzten die aktuelle Lage hingegen etwas besser ein. Die Auftragsbücher sind weiterhin voll, jedoch kommen immer weniger neue Aufträge hinzu. Die Kapazitätsauslastung sank von 85,3 auf 84,6 Prozent. Sie liegt damit aber weiterhin über dem langfristigen Durchschnitt von 83,6 Prozent.

Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima nach dem Absturz im Vormonat leicht erholt. Die Dienstleister waren weniger pessimistisch mit Blick auf die kommenden Monate. Allerdings beurteilten sie die laufenden Geschäfte etwas schlechter.

Im Handel ist der Index gestiegen. Dies war auf leicht bessere Einschätzungen zur aktuellen Lage zurückzuführen. Die Erwartungen bleiben jedoch äußerst düster, insbesondere im Einzelhandel.


Stabile Nachfrage sorgte im abgelaufenen Geschäftsjahr für ein Umsatzplus bei Mediamarkt und Saturn.

Foto: Mediamarkt

Die Ceconomy AG, Muttergesellschaft der Elektrofachmarktketten Mediamarkt und Saturn, hat die vorläufigen Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres 2021/2022 bekannt gegeben. Demnach stieg der Umsatz gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum währungs- und portfoliobereinigt um 3,2 Prozent.

Dr. Karsten Wildberger, CEO der Ceconomy AG, zeigte sich zufrieden mit den Unternehmensdaten: „Unsere robuste Entwicklung zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres zeigt, dass unsere Maßnahmen greifen. Trotz des herausfordernden Marktumfelds konnten wir den Umsatz gegenüber dem Vorjahr steigern und ein Ergebnis im oberen Bereich unseres aktuellen EBIT-Ausblicks erreichen. Wir optimieren unsere Kostenstrukturen weiter und fokussieren uns darauf, die Profitabilität zu verbessern. Zugleich werden wir unsere Liquidität weiter stärken.“

21,8 Mrd. Euro betrug der Umsatz in den vergangenen zwölf Monaten, das ist ein Plus gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum von 1,9 Prozent, währungs- und portfoliobereinigt steht ein Wachstum von 3,2 Prozent zu Buche. Die Region DACH bewegte sich in etwa auf Vorjahresniveau; die meisten Länder in West-/Südeuropa sowie Osteuropa hätten eine positive Umsatzentwicklung zu verzeichnen, heißt es offiziell. Der Online-Umsatz lag mit 5,3 Mrd. Euro, was einen Anteil am Gesamtumsatz l von 24,6 Prozent ausmacht - im Vergleich zum Vorpandemieniveau fast eine Verdoppelung. Der Umsatz von Services & Solutions hat sich im Jahresvergleich um 21,6 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro erhöht; dies entspricht 6,2 Prozent des Gesamtumsatzes.

Mit Beginn des Jahres 2023 werden Mediamarkt und Saturn mit gemeinsamen Promotions und Werbekampagnen am Markt auftreten. Damit stärkt MediaMarktSaturn Deutschland seine beiden erfolgreichen Vertriebsmarken weiter und bietet seinen Kunden zukünftig an allen Verkaufspunkten ein noch besseres Einkaufserlebnis.


Profino Zentrallager in Solingen

Foto: Profino

Das Solinger Unternehmen Profino wurde erneut zum Focus Business „Wachstumschampion 2023“ gekürt. Damit soll Profino offiziell zu den am schnellst wachsenden Unternehmen in Deutschland zählen. 

Gemeinsam mit dem Datenerhebungsunternehmen Statista hat das Nachrichtenmagazin Focus die deutschen Unternehmen mit dem höchsten Umsatzzuwachs ermittelt und ist zu dem für Profino erfreulichen Ergebnis gekommen. Christian Peiniger zur Auszeichnung: „Es freut mich ganz besonders, dass wir zum vierten Mal von Focus zu einem der 500 schnellst wachsenden Unternehmen in Deutschland ausgezeichnet wurden. Dies bestärkt uns, dass unser Weg hinzu immer innovativen und nachhaltigen Produkten der Richtige ist und von unseren Kunden entsprechend honoriert wird. Ich danke unseren Partnern, Mitarbeitern und vor allem unseren Kunden, die uns nach wie vor so gut unterstützen, so dass wir auch in Zukunft weiterhin solide Wachsen können.“

Im Jahr 2008 gründete Christian Peiniger die Firma Profino in Solingen. Als Generalimporteur verfügt das Unternehmen über ein eigenes Zentrallager und vertreibt deutschlandweit 14 namhafte, internationale Marken.


Für das Konsumklima November 2022 prognostiziert die GfK -41,9 Punkte.

Grafik: GfK

Nach der turbulenten Entwicklung in den vergangenen Monaten kann sich die Verbraucherstimmung im Oktober vorerst stabilisieren. Während die Konjunkturerwartung minimale Einbußen erleidet, legen sowohl die Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung zu.

Nach einer längeren Phase mit zum Teil starken Rückgängen hat sich die Stimmung im Oktober wieder etwas beruhigt. Folglich beendet das Konsumklima – zumindest vorerst – seinen Absturz. Das sind die Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Oktober 2022. „Es ist momentan sicherlich zu früh von einer Trendwende zu sprechen. Die Situation bleibt für die Konsumstimmung sehr angespannt“, erklärt Rolf Bürkl, GfK-Konsumexperte. „Die Inflation ist zuletzt in Deutschland auf zehn Prozent gestiegen, die Sorgen um die Sicherheit der Energieversorgung werden nicht geringer. Deshalb bleibt abzuwarten, ob die aktuelle Stabilisierung von Dauer ist oder angesichts des kommenden Winters eine weitere Verschärfung der Lage befürchtet werden muss.“

Die Indikatoren der Verbraucherstimmung

Nach dem Absturz im Vormonat auf ein historisches Rekordtief erholt sich die Einkommenserwartung im Oktober leicht. Mit einem Plus von 7,2 Punkten wird allerdings nur ein Bruchteil der Vormonatsverluste kompensiert. Aktuell weist der Indikator -60,5 Punkte auf. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres beträgt das Minus derzeit fast 84 Punkte.

Nachdem die Konsumneigung acht Mal in Folge Einbußen hinnehmen musste, gewinnt sie aktuell wieder leicht hinzu. Mit einem Plus von zwei Punkten erreicht der Indikator -17,5 Punkte. Er liegt damit noch immer deutlich niedriger als während der Corona-Lockdowns in den vergangenen beiden Jahren. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres beträgt das Minus knapp 37 Punkte.

Im Gegensatz zur Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung kann die Konjunkturerwartung im Oktober nicht zulegen. Der Indikator verliert minimale 0,3 Zähler und sinkt damit auf -22,2 Punkte. Im Vergleich zu Oktober 2021 beträgt das Minus knapp 69 Punkte.

Die GfK prognostiziert für das Konsumklima für November 2022 -41,9 Punkte und damit 0,9 Punkte mehr als im Oktober dieses Jahres (revidiert -42,8).


Tuncer Köken: „Mein Know-how aus der Zusammenarbeit mit Herstellern, Großhandel und unseren Technik-Profis kann ich optimal einsetzen.“

Foto: Telering

Bei der Verbundgruppe Telering steht das Jahr 2022 ganz unter dem Motto „Veränderung, Modernisierung und Digitalisierung“. Um den Anforderungen dieses Modernisierungsprozesses gerecht zu werden, stellen die Mainzer mit Tuncer Köken einen neuen Vertriebsleiter ein.

Am POS wurde mit Digital Signage ein innovatives Medium eingeführt, das die Kunden abwechslungsreich informiert und mit dessen Hilfe die Waren- und Dienstleistungspräsentation der Fachhändler noch aktiver gestaltet wird. Die neue Online-Plattform „Mein Technik-Profi“ befindet sich derzeit im Aufbau. Dort ist nicht nur werthaltiger Content zu Unterhaltungselektronik und Hausgeräten zu finden, sondern auch eine bundesweite Händlersuche. „Um diese Maßnahmen erfolgreich im Fachhandel einzuführen, ist ein hohes Maß an nachhaltiger Kommunikation und Manpower erforderlich.“ erläutert Telering-Geschäftsführer Udo Knauf. „Ohne intensive Schulungen und Trainings für alle Beteiligten ist das nicht zielführend umsetzbar.“ Daher wird der 46jährige Tuncer Köken als neuer Vertriebsleiter zum 01.01.2023 seine Tätigkeit aufnehmen.

In seiner Funktion wird Köken als Bindeglied zwischen den regionalen Vertriebsverantwortlichen des Großhandels und den Technik-Profis vor Ort eine zentrale Rolle spielen und die Digitalprojekte voranbringen. Köken kann dabei nicht nur auf seine über zwanzigjährige Erfahrung im Vertrieb der Weltfunk zurückgreifen, sondern hat in dieser Zeit auch ein umfangreiches Netzwerk aus Herstellern und Dienstleistern aufgebaut. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, die mir die Chance bietet, meine Produkt- und Branchenkenntnisse in innovativen Projekten einzusetzen.“ so Tuncer Köken. „Mein Know-how aus der Zusammenarbeit mit Herstellern, Großhandel und unseren Technik-Profis kann ich somit optimal einsetzen.“

Diese Einschätzung teilt Udo Knauf genauso: „Mit Tuncer Köken haben wir einen Profi aus den eigenen Reihen für unseren Modernisierungsprozess gewonnen, der ab Januar unsere digitalen Projekte entscheidend voranbringen wird. Darauf freue ich mich schon jetzt.“


Der Unternehmensbereich Dining & Lifestyle von Villeroy & Boch erzielte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2022 ein Plus von 7,3 Prozent.

Foto: Villeroy & Boch

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2022 erzielte der Villeroy & Boch-Konzern einen Umsatz (inkl. Lizenzerlöse) in Höhe von 728,3 Mio. Euro und lag damit um 43,8 Mio. Euro bzw. 6,4 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Die insgesamt gute Umsatzentwicklung sei allerdings durch die infolge der hohen Inflation einsetzende Konsumzurückhaltung im Verlauf des dritten Quartals 2022 etwas gebremst worden, so das Unternehmen. Auf kursbereinigter Basis wurde ein Umsatzzuwachs von 4,8 Prozent erzielt. Der Auftragsbestand belief sich zum 30. September 2022 auf 171,7 Mio. Euro und lag somit um 6,5 Mio. Euro über dem Vorjahresstand. Davon entfielen 140,9 Mio. Euro auf den Unternehmensbereich Bad & Wellness und 30,8 Mio. Euro auf den Unternehmensbereich Dining & Lifestyle.

Der Unternehmensbereich Dining & Lifestyle erzielte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2022 trotz des angespannten Marktumfelds einen Umsatz in Höhe von 219,5 Mio. Euro und lag um 7,3 Prozent bzw. 14,8 Mio. Euro über dem Vorjahr. Dabei wurden erfreuliche Umsatzsteigerungen in allen Regionen erzielt, obwohl negative Einflüsse aus dem weiterhin andauernden Krieg in der Ukraine und der spürbaren inflationsbedingten Konsumzurückhaltung der Kundinnen bestehen. Mit Blick auf die Vertriebskanäle ist eine heterogene Entwicklung festzustellen. So konnte der Umsatz mit den eigenen Einzelhandelsgeschäften (+8,8 Mio. Euro) und mit den stationären Handelspartnern (+6,8 Mio. Euro) gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. Dies steht im Einklang mit dem auch in vielen anderen Branchen zu beobachtenden Trend, dass sich ein Teil der Nachfrage infolge der nahezu aufgehobenen Restriktionen zur Pandemie-Bekämpfung wieder vom E-Commerce in den stationären Handel verlagert. Dementsprechend sank der Umsatz im E-Commerce gegenüber dem außergewöhnlich starken Vorjahr (-9,4 Mio. Euro), bleibt allerdings deutlich über dem Vor-Corona-Stand und liegt damit weiterhin auf einem hohen Niveau.


Tim Eberlein: „Ich übergebe mein seit 1994 bestehendes Familienunternehmen in gute Hände.“

Foto: Eberlein

Vorbehaltlich der Genehmigung der zuständigen Kartellbehörde wird die Expert Wachstums- und Beteiligungs SE zum 1. Januar 2023 die acht Elektronikfachmärkte der in Soest ansässigen Media Park I GmbH & Co. KG übernehmen.

Mit der Übernahme steigert Expert eigenen Angaben zufolge seine Marktdurchdringung in Nordrhein-Westfalen deutlich. Die acht Standorte in Beckum, Bochum, Bottrop, Brilon, Coesfeld, Detmold, Oelde und Soest umfassen insgesamt ca. 10.000 qm Verkaufsfläche mit über 130 Mitarbeitern. Bis zum Jahresende 2022 werden die Fachmärkte weiterhin von Tim Eberlein, Geschäftsführer der Media Park I GmbH & Co. KG, unter dem Franchisesystem Medimax betrieben.

„Ausgangspunkt von allem war die Bestrebung eines Kooperationswechsels mit meinem Unternehmen zu Expert“, sagt Tim Eberlein, Geschäftsführer der Media Park I GmbH & Co. KG. „Nach sehr intensiven Gesprächen sind wir an einen Punkt gelangt, an dem es nicht bloß um den Wechsel der Kooperation, sondern um den Erwerb des Unternehmens ging. Ich fühle mich mit der Entscheidung sehr wohl, weil ich mein seit 1994 bestehendes Familienunternehmen in gute Hände übergebe. Die Expert Verbundgruppe wird das Unternehmen erfolgreich fortführen und dabei die DNA nicht verloren gehen lassen. Die Konzentration auf die Stärken von mittelständischen Familienunternehmen und die Kraft der Marke Expert waren für mich elementar, anderenfalls wäre der Verkauf des Lebenswerkes von mir und meiner Familie nicht vorstellbar gewesen“, so Eberlein.


Mike Chapman, Production-Managerin Una Maybin, Julia Uherek sowie der Designer Scott Henderson freuen sich.

Foto: Messe Frankfurt/Gita PR

Die Ambiente ist eine neue Partnerschaft mit „ByDesign“ eingegangen, den Produzenten der weltweit anerkannten Design-Fernsehserie. Ziel der Messe ist es, mit Hilfe der neuen Plattform die Konsumgüterlandschaft zu entwickeln und die globale Reichweite zu erweitern.

Als die weltweit führende Konsumgütermesse, wisse die Ambiente um die Bedeutung herausragenden Designs und der kreativen Präsentation neuer Produkte und Konzepte, um Hersteller, Händler, Einkäufer und Branchenkenner zu inspirieren, heißt es offiziell. Mit der neuen Partnerschaft will die Messe Frankfurt die Konsumgüterlandschaft weiter entwickeln und das Beste aus den Bereichen Dining, Living, Giving, Working und Contract Business/HoReCa auf den Bildschirm bringen. Gemeinsam werden die beiden zukunftsorientierten Partner den Fokus der Ambiente auf herausragendes Design mit der globalen Erfahrung von „ByDesign“ im Bereich Storytelling für den Screen vereinen. Dabei werden die Ambiente-Themen Nachhaltigkeit, verantwortungsvolles Design und Produktion, Handwerkskunst, fortschrittliche Technologie und globale Lifestyles durch die frischen Perspektiven der angesehenenByDesign“-Moderatoren ergänzt.

„Wir freuen uns, diese Reise gemeinsam mit dem „ByDesign“-Team anzugehen. Denn wo könnte man gutes Design besser finden als auf der Messe mit den führenden Konsumgütermarken der Welt – der Ambiente. Sie findet jedes Jahr im Februar in Frankfurt statt, und wir wollen unser weltweites Publikum daran teilhaben lassen", erklärt Julia Uherek, Bereichsleiterin Consumer Goods Fairs.

„ByDesign“ hat sich eigenen Angaben zufolge in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt und ist für seinen anregenden und innovativen Programmansatz bekannt. Die Macher der Sendung haben es sich zur Aufgabe gemacht, Designprodukte und -geschichten zu präsentieren, die das Lebensgefühl des modernen Konsumenten treffen und das Design-interessierte Publikum inspirieren. „ByDesign bringt einen weltweit anerkannten Stil des Design-Storytellings mit und wir freuen uns sehr, mit einer Organisation zusammenzuarbeiten, die in der Design-Community und darüber hinaus über ein unvergleichliches Renommee verfügt", erklärt Mike Chapman, Mitbegründer von „ByDesign“.

Die Ambiente wird in Folge 1 von „America ByDesign: Innovations“ zu sehen sein, die am Samstag, 12. November, um 19.30 Uhr auf dem CBS News Streaming Network ausgestrahlt wird.


Der EK Local Hero vor dem Messezentrum

Foto: EK

Auch im kommenden Jahr werden im EK Messezentrum in Bielefeld wieder verschiedene Fachmessen stattfinden. Dabei geht es darum, die Wettbewerbsfähigkeit der gut 4.200 angeschlossenen Fachhändler zu steigern. Die Termine stehen nun fest.

In 2023 startet der Bielefelder Mehrbranchenverbund in den unternehmenseigenen Messehallen und unter www.ek-messen.de mit der EK Live in das neue Messejahr. Auf der Frühjahrsmesse präsentiert die EK vom 18. bis 20. Januar ihr breites Leistungsspektrum aus allen vertretenen Geschäftsfeldern. Auf der Ausstellungsfläche warten dann u. a. Neuheiten und Trends aus den Sortimentsbereichen Wohnaccessoires, Haushaltswaren, Elektroartikel, Leuchten, Babyausstattung, Spielwaren, Büro und Fashion. Dazu kommen Messe-Highlights aus dem EK Großhandel sowie die Weiterentwicklungen der Konzeptleistungen und digitalen Services.

Die EK FUN-Ordermesse im April ist ein wahres Eldorado für alle Handelspartner aus der Family-Welt. Am 26. und 27. April rücken Sortimente und Konzeptleistungen aus den Bereichen Spielwaren, Babyartikel, Kindermode, Schulbedarf, Lederwaren u. v. m. in den Mittelpunkt der Ausstellung.

Den Abschluss des EK Messejahres bildet die Herbstmesse EK Live vom 20. bis 22. September. Gemeinsam mit den Industriepartnern wollen die Bielefelder für ein attraktives Angebot im wichtigen Weihnachtsgeschäft sorgen und den Grundstein für den guten Start des Fachhandels in das Jahr 2024 legen.


Marc Bitzer: „Wir gehen davon aus, dass die derzeitigen Herausforderungen bis ins erste Halbjahr 2023 andauern werden.“

 

Foto: Whirlpool

 

Die US-amerikanische Whirlpool Corporation, zu dem auch die Hausgerätemarke Bauknecht gehört, hat die Ergebnisse für das dritte Quartal 2022 bekannt gegeben. Infolge eines Nachfragerückgangs ist der Umsatz eingebrochen.

„Unsere Ergebnisse im dritten Quartal wurden durch kurzfristige, makroökonomische Herausforderungen und anhaltend hohe Inflationsraten beeinflusst, die zu einer nachlassenden Nachfrage führten. Wir sind aber weiterhin auf dem besten Weg, 2022 als das zweitbeste Jahr in unserer 111-jährigen Firmengeschichte abzuschließen“, sagte Marc Bitzer, Chairman und Chief Executive Officer der Whirlpool Corporation.

Tatsächlich hat der US-Konzern im dritten Quartal dieses Jahres einen Rückgang des Nettoumsatzes von 12,8 Prozent auf 4,78 Mrd. US-Dollar zu verkraften. Währungsbereinigt beträgt das Minus 9,7 Prozent. Die Entwicklung sei beeinflusst gewesen durch ein geringeres Volumen infolge eines Nachfragerückgangs. Das habe man teilweise durch Preissteigerungen und auch durch einen besseren Sortimentsmix kompensieren können.

„Mit Blick auf die Zukunft gehen wir davon aus, dass die derzeitigen Herausforderungen bis ins erste Halbjahr 2023 andauern werden“, erklärt Bitzer weiter. „Wir sind jedoch davon überzeugt, die richtigen Maßnahmen getroffen zu haben, um im aktuellen Umfeld bestehen zu können. Gleichzeitig treiben wir die Neugestaltung unseres Portfolios voran und wollen starke Renditen für unsere Aktionäre erzielen.“ Für das Gesamtjahr 2022 rechnet das Unternehmen mit einem ein Umsatz von etwa 20,1 Mrd. US-Dollar, was ein Rückgang von etwa 9,0 Prozent bedeuten würde.


Merkur Stahlwaren fokussiert sich seit der Gründung 1896 auf das Thema Rasur.

Foto: Merkur

Die C. Jul. Herbertz GmbH hat seit Oktober 2022 die exklusive Distribution des Merkur Produkt Portfolios für die Regionen D/A/CH und Benelux sowie weiterer Länder Europas übernommen. Merkur soll dabei „bestmöglich gefördert werden“.

Das Solinger Traditionsunternehmen Herbertz bringt eigenen Angaben zufolge neben seiner tiefgreifenden Expertise im Bereich Schneidwerkzeuge und Metallwaren vor allem auch sein flächendeckendes Vertriebsteam ein, um das weitere Wachstum der Marke Merkur voranzutreiben. Daneben betreut Herbertz auch die Merkur Marken Shops auf den diversen online Marktplätzen als „Full-Service“ für die Marke.

Merkur Stahlwaren, ebenfalls ein Traditionsunternehmen aus Solingen, fokussiert sich seit der Gründung 1896 auf das Thema Rasur. Das Sortiment bietet eine Vielzahl von Rasieren, Klingen, Pinseln und Spezialprodukten für jeden Geschmack und alle Körperregionen an. Die Doppelklingen in den Rasierhobeln sorgen seit über 100 Jahren für eine gründliche und sichere Rasur. Die langlebigen Rasierhobel entstammen regionaler Produktion und punkten bei Kunden mit geringen Kosten durch preiswerte Wechselklingen.

Auch beim Thema Nachhaltigkeit seien sich beide Unternehmen einig, heißt es offiziell. So setze man auf ein plastikfreies Produkt, denke nachhaltig und schone die Umwelt. Dies garantierten die Rasierhobel aus Metall, Klingen aus Edelstahl und eine Verpackung aus Papier/Pappe. Merkur vereint einfache Handhabung, ein klassisches Rasur Erlebnis und eine nachhaltige Ausrichtung. Dies passe bestens zur Philosophie von Herbertz, die „die Vorteile von Merkur im europäischen Vertriebsgebiet nun bestmöglich fördern wollen“.


Dr. Andreas Buske (li.) und Scott Hamberger

Foto: Florian Eichinger

Die Zwiesel Kristallglas AG  und die Fortessa Tableware Solutions, LLC vertiefen ihre knapp 20-jährige Zusammenarbeit und verkünden ihren Zusammenschluss. Laut Pressemitteilung treten beide Partner auch in Zukunft als eigenständig operierende Unternehmen auf.

Durch die Verbindung der beiden Hersteller entstehe ein einzigartiges globales Unternehmen in der Tableware Industrie, in dem beide Häuser alle gemeinsamen Aktivitäten bündeln, heißt es offiziell. Ziel sei es, Weltmarktführer für den gedeckten Tisch zu werden.

Zwiesel Glas, mit Sitz im niederbayerischen Zwiesel, bringt eigenen Angaben zufolge im Segment Kristallglas für gehobene Hotellerie und Gastronomie 150 Jahre Erfahrung und Kompetenz in die Verbindung mit ein. Im zurückliegenden Geschäftsjahr hat Zwiesel Glas erstmals einen Glas-Umsatz von über 100 Millionen Euro erzielt. Fortessa beliefert bereits 80 Prozent der nordamerikanischen High-End-Hotels und ist bei den meisten führenden Lifestyle-Einzelhändlern zu finden, was das Unternehmen zu einem der Führenden in diesem Marktsegment macht. Die Geschäftsfelder ergänzen sich daher perfekt, ohne sich zu überschneiden.

Das große Potenzial hinter der engen Zusammenarbeit zeigte sich schon Anfang des Jahres mit dem Ausbau von United Tables. Unter der gemeinsamen Marke bieten die beiden Unternehmen ein Sortiment von Glas, Porzellan und Besteck sowie Profi-Gesamtkonzepte für den gedeckten Tisch an. Für Zwiesel Glas und Fortessa ist der nun erfolgte Zusammenschluss ein logischer Schritt in der strategischen Weiterentwicklung und der internationalen Positionierung. „Wir teilen eine starke Vision für unsere Zukunft: Wir möchten weltweit die Marken für alle Momente sein, die das Leben besonders machen“, sagt Prof. Dr. Andreas Buske, Vorstand von Zwiesel Glas. Scott Hamberger, CEO von Fortessa, ergänzt, dass neben der gemeinsamen Vision auch wirtschaftliche und ökonomische Faktoren für die enge Partnerschaft sprechen. Das gelte umso mehr in so herausfordernden Zeiten wie diesen: „Gemeinsam können wir unseren Kunden, unseren Unternehmen, unseren Marken und all den Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten, Kraft und Sicherheit für die Zukunft bieten."

Die bestehenden Unternehmen Zwiesel Kristallglas AG und Fortessa Tableware Solutions treten auch in Zukunft als eigenständig operierende Unternehmen auf. Prof. Dr. Buske agiert weiterhin als Vorstand von Zwiesel Glas und wirkt im Aufsichtsratsgremium von Fortessa mit. Umgekehrt bleibt Scott Hamberger CEO von Fortessa und wirkt im Aufsichtsratsgremium von Zwiesel Glas mit. Fortessa bedient auch zukünftig den nordamerikanischen Markt. Zwiesel Glas produziert wie bisher in Zwiesel und Ungarn. Gemeinsam mit United Tables führt Zwiesel Glas auch weiterhin die Geschäfte für den deutschsprachigen Bereich und die weiteren Weltmärkte.


Drei der vier Poster der neuen Image-Aktion der Telering-Kooperation

Foto: Telering

Ein Technik-Profi mit eigenem Fachgeschäft kann im Vergleich zu anderen Vertriebsformen mit hoher Servicekompetenz punkten. Das soll die neue Image-Aktion der Telering-Kooperation unterstreichen. Der Claim: Technik-Profis „Wissen, wie’s geht.“ und „Machen, dass es läuft.“

„Mit dieser Image-Aktion können unsere Technik-Profis im wichtigen Jahresendspurt noch mal so richtig Gas geben“, sagt Telering-Geschäftsführer Udo Knauf. „Da wird weder gestelzt herum philosophiert noch von Hands-on-Mentalität schwadroniert. Da werden die Probleme der Kunden einfach gelöst und die Wünsche zuverlässig erfüllt. Egal, ob es um die Lieferung, die Installation, die Wartung oder die Reparatur von Produkten geht – beim Technik-Profi sind die Kunden immer an der richtigen Adresse. Wir sind Lösungsanbieter und Kümmerer.“

Die hohe Servicekompetenz der Technik-Profis soll bei dieser Image-Kampagne als Botschaft im Mittelpunkt stehen. Die vier Poster sind im modernen Corporate Design gestaltet und präsentieren die kürzlich neu gestaltete Marke „Technik-Profi“ erstmals als Erkennungszeichen und Absender der Kampagne. Die Mainzer Telering-Zentrale hat das neue Erscheinungsbild in diesem Jahr auf der IFA in Berlin präsentiert und hat inzwischen auch die Homepages der Fachhändler auf das neue Corporate Design umgestellt. So gibt es passend zu den Postermotiven vier Slider, die in Homepages der Technik-Profis integriert werden können. „Jetzt liegt es an den Technik-Profis, von diesen Werbemitteln regen Gebrauch zu machen“, so telering-Geschäftsführer Udo Knauf und ergänzt abschließend: „Das neue Corporate Design kommt bei unseren Mitgliedern hervorragend an. Auf der IFA haben wir gemerkt, dass unsere Technik-Profis regelrecht darauf gewartet haben.“


Volker Klodwig wechselt zum 1. Januar 2023 zur MHK Group.

Foto: BSH

Volker Klodwig, Executive Vice President der BSH Hausgeräte GmbH, verlässt das Unternehmen zum Jahresende und wechselt zur MHK Group. Sein Nachfolger bei BSH wird Harald Friedrich, derzeit noch Geschäftsführer der Robert Bosch Hausgeräte GmbH.

Wie das Unternehmen mitteilt, erfolgt die Trennung auf eigenen Wunsch und in bestem gegenseitigen Einvernehmen. Als Mitglied im europäischen Management Board hat Volker Klodwig markenübergreifend die Verantwortung für alle Vertriebs- und Marketing-Aktivitäten der BSH und ihrer Marken in Zentral- und Osteuropa, für das internationale Key-Account-Management sowie für das OEM-Geschäft getragen. Seine Laufbahn startete er Anfang der 90er Jahre im Vertrieb der BSH. 2005 wurde er in die Robert Bosch Hausgeräte GmbH berufen und war hier von 2006 bis 2011 in der Position des Geschäftsführers tätig. Seit 2011 hat er als Geschäftsführer der Marken Bosch, Siemens, Neff, Constructa und Gaggenau und in der Funktion als Vertriebs- und Marketingleitung in Deutschland und Österreich entscheidende Impulse für den Erfolg des BSH Markenportfolios gesetzt, teilt das Unternehmen mit. Von 2014 an hatte Klodwig darüber hinaus als Mitglied des europäischen Management Boards die markenübergreifende Vertriebs- und Marketingverantwortung für Zentral- und Osteuropa inne, das internationale Key-Account-Management sowie das OEM-Geschäft.

Wie die MHK Group mitteilt, startet Volker Klodwig bereits zum 1.Januar 2023 im Unternehmen. Nach seiner Einarbeitung soll er zum 1. April 2023 als Nachfolger von Werner Heilos, der in den Ruhestand geht, die Position des Vorstandsvorsitzenden übernehmen.

Seine Position bei der BSH Hausgeräte GmbH übernimmt Harald Friedrich, seit 2011 Geschäftsführer der Robert Bosch Hausgeräte GmbH.


Impressionen von der diesjährigen Herbst-Cadeaux

Foto: Leipziger Messe/Tom Schulze

Mit den Fachmessen Cadeaux und Floriga startet die Leipziger Messe auch im kommenden Jahr wieder in den Frühling. Neu ist der Termin: Beide Veranstaltungen finden 2023 bereits Mitte Februar statt.

„Angesichts eines prall gefüllten Messekalenders in Leipzig rücken wir die beiden Veranstaltungen zwei Wochen nach vorn“, erläutert Projektdirektor Andreas Zachlod. Somit findet die Cadeaux Leipzig vom 18. bis 20. Februar 2023 statt. Die Floriga wird wie gewohnt am Messe-Sonntag – diesmal der 19. Februar – ausgerichtet.

Für die Cadeaux haben sich laut Andreas Zachlod bereits zahlreiche Aussteller angemeldet. Im Mittelpunkt der Fachmesse für Geschenk- und Wohntrends stehen im Frühjahr die Bereiche Floristik, Wohnen & Schenken, Kunsthandwerk & Erzgebirge, Beauty & Wellness sowie Gedeckter Tisch & Genuss.

Mit Blüh- und Kräuterpflanzen, Gehölzen, Gartentechnik und -geräten sowie einer großen Palette an Deko-Artikeln markiert die Floriga – Fachbörse für die grüne Branche in den neuen Bundesländern – den Auftakt zur Gartensaison 2023.


Die Verbraucherstimmung erreicht im Oktober erneut ein Allzeittief.

Grafik: HDE

Der Negativtrend bei der Verbraucherstimmung hält auch im Oktober an. Das Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) geht den dritten Monat in Folge zurück und erreicht erneut ein Allzeittief.

Steigende Lebenshaltungskosten und hohe Energiekosten dämpfen die Konsumlaune der Verbraucher erheblich, ihre Anschaffungsneigung fällt auf einen neuen Allzeit-Tiefststand. Die Konsumzurückhaltung dürfte in den nächsten Wochen und Monaten zunehmen. Statt allerdings mit einer verstärkten Sparaktivität zu reagieren, nehmen Verbraucher auch vom Sparen Abstand. Zurückzuführen ist dies auf die angesichts der hohen Inflation sinkenden Einkommenserwartungen.

In der Folge verringert sich der finanzielle Spielraum sowohl für Konsumausgaben als auch zum Sparen. Obwohl sich am Arbeitsmarkt bislang keine Eintrübung abzeichnet, blicken die Verbraucher pessimistisch auf die Entwicklung ihres verfügbaren Einkommens. Auch ihre Konjunkturerwartungen verschlechtern sich weiter und spiegeln die aktuellen Konjunkturprognosen wider. In den nächsten Monaten rechnen Verbraucher zudem mit zunehmenden Preissteigerungen, während sie Zinssteigerungen für weniger wahrscheinlich halten. Eine Entspannung ihrer wirtschaftlichen Situation erwarten sie in nächster Zeit nicht, sodass sie den Konsum einschränken.

Der HDE erwartet, dass die Konsumzurückhaltung auch in den nächsten Monaten anhalten wird. Bis in das Frühjahr 2023 hinein wird der reale private Konsum voraussichtlich sinken.


Bei der Preisverleihung: Frank Harder, Martin Ludwig und Peter Zyprian, Gesamtvertriebsleiter der Expert SE (v.l.n.r).

Foto: Expert SE

Der Hersteller Liebherr-Hausgeräte wurde von der Verbundgruppe Expert mit dessen höchster Auszeichnung für Lieferanten prämiert, dem Expert-Platin-Star Award 2022. Der Gesamt-Preis wurde unter allen zuvor gekürten Gewinnern des Gold-Awards ausgelobt.

Die Liebherr-Hausgeräte Vertriebs- und Service GmbH bejubelt gleich zwei Preise der Expert-Star-Awards, mit dem ihr langjähriger Partner, die Verbundgruppe Expert, herausragende Lieferanten-Leistungen würdigt. Neben dem Gold-Award erhielt die deutsche Vertriebsgesellschaft des Herstellers für Kühl- und Gefriergeräte auch den Expert-Platin-Star Award. Dieser wurde unter allen Gold-Gewinnern im Rahmen der diesjährigen Expert-Hauptversammlung von dessen Gesellschaftern vergeben. Martin Ludwig, Head of Business DE der Liebherr-Hausgeräte Vertriebs- und Service GmbH, nahm beide Preise persönlich entgegen.

„Wir sind sehr stolz über den Gewinn beider Auszeichnungen und freuen uns umso mehr über die damit verbundene Anerkennung unserer gemeinsamen Leistung durch Expert. Uns verbindet eine seit Jahrzehnten bestehende, enge und vertrauensvolle Partnerschaft. Mit Expert haben wir einen verlässlichen Handelspartner, der es versteht, unsere wertstiftende Vertriebsstrategie und Premium-Qualitätskriterien am Point-of-Sale optimal umzusetzen. Unser Dank gilt allen Verantwortlichen und Gesellschaftern der Expert sowie unseren Mitarbeitern, die diesen Erfolg möglich gemacht haben,“ so Ludwig.

Unternehmensangaben zufolge verfolgen Liebherr und Expert in Deutschland eine strategische Zusammenarbeit deren Fokus auf einer wertorientierte Omnichannelvermarktung liegt. Dazu gehören eine enge Abstimmung hinsichtlich Kommunikationsmaßnahmen ebenso wie das Angebot von Exklusivgeräten aus dem Haus des Spezialisten für Kühlen und Gefrieren. Um die Partnerschaft weiterhin erfolgreich zu gestalten, setzt Liebherr auf eine enge und flächendeckende Betreuung der Expert-Fachmärkte durch die eigenen Mitarbeitenden im Außen- und Innendienst.

Vertreter von Expert beglückwünschten Liebherr zum Erhalt der Preise, wie beispielsweise Frank Harder, Vorstand für Vertrieb, Marketing und E-Commerce der Expert SE: „Mit der Wahl von Liebherr zum Gewinner des Expert-Platin-Star Awards haben die Expert-Gesellschafter aus allen Gold-Gewinnern eine sehr gute Wahl getroffen. Mit Liebherr verbinden wir eine erfolgreiche, intensive und langjährige Partnerschaft, in der die Werte unserer Fachhandelskooperation vorbildlich umgesetzt und ein vertrauensvolles Miteinander gelebt werden. Insbesondere die Entwicklung in jüngster Vergangenheit unterstreicht die Stärken sowohl von Liebherr als auch unserer Zusammenarbeit und lässt uns positiv in die Zukunft blicken.“


Malte Glosemeyer

Foto: Electrolux

Seit dem 1. September verantwortet Malte Glosemeyer bei AEG in Deutschland den Bereich Wellbeing & SDA. Er berichtet in dieser Position an seinen Vorgänger Daniel Köhn, der Mitte des Jahres die Vertriebsleitung des AEG Elektrohandels übernommen hat.

Malte Glosemeyer (39) ist seit 2011 in verschiedenen Vertriebspositionen im Unternehmen tätig. In seiner bisherigen Funktion als Sales Force Manager und Key Account Manager für strategische Großkunden steuerte er bislang den gesamten Außendienst und war für die Umsetzung der strategischen Ziele im Unternehmen zuständig. In dieser Zeit gelang ihm die kontinuierliche Stärkung von AEG als Premiummarke im Fachhandel, teilt das Unternehmen mit. Als Head of Wellbeing & SDA verantwortet Glosemeyer nun die operative und strategische Führung und Koordination der Vertriebsaktivitäten.

„Wir haben viel vor. Gemeinsam mit einem starken Team wollen wir unseren eingeschlagenen Weg weitergehen und noch enger mit unseren Fachhandelspartnern zusammenarbeiten. In einem unsicheren Marktumfeld bieten wir ihnen Stabilität und Verlässlichkeit“, so Malte Glosemeyer. Geschäftsführer Michael Geisler ist überzeugt, mit Malte Glosemeyer den perfekten Nachfolger für Daniel Köhn gefunden zu haben: „Als neues, aber zugleich bekanntes Gesicht verfügt Malte Glosemeyer über eine große Fachkompetenz und hervorragende Kenntnisse der Branche. Durch seine bisherigen Erfahrungen bringt er die besten Voraussetzungen mit, um die positive Bereichsentwicklung der vergangenen Jahre konsequent fortzusetzen.“


Die Spoga+Gafa bietet jetzt auch ein Online-Event für die BBQ-Branche an.

Foto: Koelnmesse/Spoga+Gafa

Vom 17. bis 21. Oktober 2022 lädt die Spoga+Gafa zum „BBQ Deep Dive“ auf der digitalen Plattform „spoga+gafa“ ein. Mit dem Format bietet die Gartenlifestyle-Messe ein rein digitales internationales Branchentreffen für die BBQ-Industrie an.

Während der fünf Tage erwartet die Teilnehmer ein interessantes Programm mit aktuellen Insights und Innovationen sowie der Möglichkeit, sich über KI-gestütztes Matchmaking direkt und persönlich mit Speakern, Entscheidern und Branchenexperten zu vernetzen. Die Teilnahme an dem Digital-Event ist für die Lieferanten und Händler der BBQ Branche kostenlos, teilt die Messe mit. Das internationale Netzwerktreffen – exklusiv für den B2B Bereich – soll der Branche eine mehrtägige Möglichkeit bieten, sich auszutauschen, sich gegenseitig zu unterstützen, um so zielgerichtet die Kräfte für die aktuell schwierige Lage zu bündeln.

Expertensessions

Täglich zur Mittagszeit sind Gespräche und Vorträge von Branchenexperten zu aktuellen BBQ- und Grill-Themen geplant. Dr. Joyce Gesing, CEO Severin Elektrogeräte GmbH, Dr. Caroline Heil, CEO The New Meat Company AG, die Influencer Harry Soo, Ruben Maislos und Camillo Tomanek sowie Manushka Moodley, FSC Southern Africa Koordinatorin, und Stefan Lohrberg, Director Spoga+Gafa, diskutieren unter anderem, ob e-BBQ funktioniert, ob Barbecue, speziell im Bereich der Holzkohlegewinnung, nachhaltig sein kann und wie Influencer das Marketing in der BBQ-Branche verändert haben und auch zukünftig verändern werden. Anschließend können sich die Teilnehmer über Produkte, Herausforderungen und Chancen in den Unternehmensprofilen der Lieferanten einzeln oder in Gruppen austauschen. Die Sessions sind im Nachgang auch on demand verfügbar.


Der ifo Geschäftsklimaindex ist weiter im Abwärtstrend.

Grafik: ifo Institut

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich deutlich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im September auf 84,3 Punkte gefallen, dies ist der niedrigste Wert seit Mai 2020.

Im August lag der Wert bei 88,6 Punkten (saisonbereinigt korrigiert). Der Rückgang zieht sich durch alle vier vom ifo Institut bewerteten Wirtschaftsbereiche. Die Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe, im Dienstleistungssektor, im Bauhauptgewerbe und im Handel bewerten ihre aktuelle Geschäftslage klar schlechter, der Pessimismus mit Blick auf die kommenden Monate hat deutlich zugenommen. Im Einzelhandel fielen die Erwartungen sogar auf ein historisches Tief. Die Geschäftslage hier drehte erstmals seit Februar 2021 wieder in den negativen Bereich.

Die deutsche Wirtschaft rutscht in eine Rezession, heißt es von Seiten des ifo Instituts.


Anne Leonhardi: „Ich freue mich auf die Herausforderungen in meiner neuen Rolle.“

Foto: De‘Longhi

Seit dem 1. Oktober 2022 hat Anne Leonhardi die Position des Marketing Director der De’Longhi Deutschland GmbH inne. Sie folgt auf René Némorin, der das Unternehmen verlässt und sich neuen beruflichen Herausforderungen stellt.

Wie das Unternehmen mitteilt, bringt Anne Leonhardi (47) mehr als 20 Jahre Erfahrung aus der Konsumgüterindustrie (FMCG) mit. Seit 2014 war sie für die Hasbro Deutschland GmbH im Marketing tätig, seit 2021 als Marketing Director North Europe. Frühere Stationen waren die Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany GmbH und die Johnson & Johnson GmbH.

„Ich freue mich auf die Herausforderungen in meiner neuen Rolle. Ich bin stolz, dass De’Longhi mir ein tolles Team anvertraut, das ich mit meiner Expertise stärken und leiten darf und in dem ich die Weiterentwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleiten kann. Aus Marketingsicht freue ich mich auf wegweisende Entwicklungen, die das Gesicht der Marken stärken und gen Zukunft weisen“, sagt Anne Leonhardi.

„Wir freuen uns, mit Anne Leonhardi nicht nur eine erfahrene Managerin und herausragende Kennerin der Vermarktung internationaler Marken für unser Team gewinnen zu können, sondern auch eine Teamplayerin und versierte Fachfrau für agiles Arbeiten“, sagt Susanne Harring, Geschäftsführerin De’Longhi Deutschland GmbH. Und weiter: „René Némorin möchten wir für seine großen Verdienste bei der sehr dynamischen Weiterentwicklung und für seinen wertvollen Beitrag zum Wachstum der De'Longhi Deutschland GmbH danken. Wir freuen uns, dass er uns mit seiner Expertise begleitet hat, und wünschen ihm für seine private und berufliche Zukunft alles Gute.“


Die 800 qm Fläche soll alles bieten, was das Grillerherz begehrt.

Foto: Grillfürst

Nach der Eröffnung der ersten Grillfürst Filiale im Februar 2022 am Fischmarkt hat der Grillfachhändler am 29. September einen weiteren, größeren Store in Hamburg-Wandsbek eröffnet.

Auf 800 Quadratmetern können in der Ahrensburger Straße Grills, Zubehör sowie Produktneuheiten der Branche entdeckt und Fleischspezialitäten vom Grillfürst Kooperationspartner Beefbandits erworben werden. Insgesamt verfügt das Unternehmen nun über zehn bundesweite Filialen und eine in der Schweiz.

Wie auch die Eventlocation am Fischmarkt, wird die neue Filiale von Dirk Alberts geführt. Der studierte Betriebswirt und gelernte Koch hat sich sein Wissen in der Gastronomie und Hotellerie angeeignet und wird für seine Expertise am Grill geschätzt, so das Unternehmen. „Ich freue mich sehr darüber, gemeinsam mit Grillfürst die Hamburger mit einer großen Auswahl der besten Grillprodukte zu versorgen“, erläutert der BBQ-Experte. „So können wir für unsere Kunden nicht nur online bundesweit erreichbar sein, sondern sie auch vor Ort in den Filialen beraten.“

Mit der Erweiterung um eine Filiale am Standort Hamburg geht Grillfürst eigenen Angaben zufolge einen wichtigen wirtschaftlichen Schritt. „Mit dem neuen Standort können wir einen großen Teil unseres Produktportfolios unseren Kunden vor Ort auf 800 Quadratmetern präsentieren. Die Location am Fischmarkt wird sich zukünftig auf Events und Grillseminare fokussieren“, so Joachim Weber, Geschäftsführer von Grillfürst. „Außerdem schaffen wir mit den Beefbandits eine neue Möglichkeit des Kaufvergnügens, wenn das geliebte Grillgut gleich mit dem Grill erworben werden kann.“

Mit der Eröffnung des neuen Standortes profitieren Besucher vom 29. September bis zum 8. Oktober 2022 von exklusiven Rabatten und Produktangeboten, heißt es in der Mitteilung.


Carsten Koch (li.) verlässt Euronics, Michael Rook (re.) übernimmt bis zur Bestellung eines neuen CFO vorerst seine Aufgaben.

Foto: Euronics

Carsten Koch scheidet zum 30. September „auf eigenen Wunsch und im besten gegenseitigen Einvernehmen als Chief Financial Officer (CFO) und Mitglied des Vorstands der Euronics Deutschland eG aus“, wie es offiziell heißt. Vorerst übernimmt Michael Rook.

Dirk Wittmer, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Euronics Deutschland eG: „Wir bedauern das Ausscheiden von Carsten Koch sehr. Mit seiner Expertise und Professionalität hat er maßgeblich zum Erfolg von Euronics in den vergangenen Jahren beigetragen. Die seit 2019 erfolgte Digitalisierung und Prozessoptimierung unseres Finanzwesens trägt stark seine Handschrift. Als Teil des Führungsteams hat er unsere Organisation gut durch die von der Pandemie geprägten Jahre gebracht. Wir danken ihm für seine Tätigkeit und wünschen ihm beruflich wie privat alles Gute.“

Carsten Koch: „Meine Zeit bei Euronics war geprägt von der Bewältigung der Pandemie und vielen strategischen Weichenstellungen, mit denen wir Euronics für die Zukunft gut aufgestellt haben. Sie wird mir als ebenso spannende, herausfordernde und erfolgreiche Zeit in Erinnerung bleiben.“

Der Finanzexperte und Rechtsanwalt Koch war im August 2019 in den Vorstand der Euronics Deutschland eG berufen worden. Zuvor war der Handelsexperte von 2005 bis 2017 Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung der Edeka Nord. Seine Aufgaben übernimmt das für die Bereiche Strategie, Expansion und strategischer Einkauf zuständige Vorstandsmitglied Michael Rook.


Motiv der neuen Kampagne

Foto: Mediamarkt

Der Elektronikfachhändler Mediamarkt Saturn hat gemeinsam mit seiner neuen Lead-Kreativ-Agentur Saatchi & Saatchi ein internationales Kampagnenkonzept für seine Marke Mediamarkt entwickelt. Start ist der 1. Oktober 2022.

Ausgerollt wird die Kampagne unternehmensweit in allen 13 Ländern, in denen Mediamarkt aktiv ist. Die Kampagne basiert auf einem neuen Brand Purpose und ist damit geprägt von der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens, bei der das Kundenerlebnis und die persönliche Beratung im Mittelpunkt stehen sollen. Herzstück und verbindendes Element der Kampagne ist der Claim „Let‘s go!“, der die gesamte Kommunikation über alle Kanäle hinweg miteinander verzahnt.

„Mediamarkt is back. Es ist Zeit, die Stärke der Marke wieder zu nutzen“, erklärt Michael Schuld, Chief Commercial & Marketing Officer der Mediamarkt Saturn Retail Group. „Wir wollen unseren Kunden Erlebnisse bieten und Technik auf besondere Art und Weise erfahrbar machen. Unser Claim ‚Let’s go!‘ steht für die Kraft, die entsteht, wenn man Dinge gemeinsam anpackt. Wenn man einfach einmal loslegt. Sich traut, macht.“ 

Der Elektronikhändler, der für sich in Anspruch nimmt, Consumer Electronics als neue Kategorie etabliert zu haben, definiert diese Kategorie im Zuge seiner strategischen Weiterentwicklung jetzt neu: Mit dem Begriff „Experience Electronics“ beschreibt Mediamarkt Saturn seine Neupositionierung – und zugleich das Leistungsspektrum für seine Kunden. Die können bei Mediamarkt Saturn Produkte anfassen, ausprobieren und kennenlernen, also im wahrsten Sinne des Wortes erleben. Technik wird so zu einem aufregenden, positiven Abenteuer auf der gesamten Customer Journey.

In Deutschland startet die Kampagne am 1. Oktober 2022.


Seit September „on air“: der Liebherr Frische-Podcast

Foto: Liebherr

Seit September teilt Liebherr im neuen Frische-Podcast Hintergründe, Wissenswertes über Geräte und Technologien sowie Tipps und Tricks und wie Kühlen und Gefrieren nachhaltiger gestaltet werden kann.

Die erste Episode zum aktuellen Thema Energieeffizienz ist bereits verfügbar und über die gängigen Podcast- und Streaming-Plattformen erreichbar – zum Beispiel auf Spotify oder Apple Podcasts.

„Der Frische-Podcast von Liebherr ist ein tolles Format, um wertvolles Wissen und praktische Tipps für einen nachhaltigeren Lebensstil mit Handelspartnern sowie Kundinnen und Kunden unmittelbar zu teilen“, so Martin Ludwig, Head of Business Area Deutschland der Liebherr-Hausgeräte Vertriebs- und Service GmbH. „Wir freuen uns, unser über Jahrzehnte erworbenes Know-How zu Energieeffizienz und Lebensmittelaufbewahrung einer großen Hörerschaft bereitzustellen und Anregungen für einen umweltbewussteren Alltag mitzugeben.“

Die eingängige Wissensvermittlung und die zusätzlichen Hintergrundinformationen sind zudem ein effektiver Weg, Fachhandelspartner auf die Fragen und Themen der Kundinnen und Kunden am Point of Sale vorzubereiten, so das Unternehmen. Die Infos können jederzeit abgerufen werden und von überall gehört werden.

Episodenausblick

Neben Geräten für nachhaltiges Kühlen und Gefrieren bietet Liebherr Frischetechnologien, die Kunden helfen sollen, die Ressource Lebensmittel zu schonen, indem sie sie lange frisch halten. In der kommenden Episode des Podcast, die Ende September on air geht, geht es um diese Features und die perfekte Lagerung.

Die Stimmen hinter dem Frische-Podcast von Liebherr-Hausgeräte sind die Podcast-Expertin Charleen Spilker und Martin Dambacher, Regional Communication Manager Germany, Liebherr-Hausgeräte Vertriebs- und Service GmbH, sowie wechselnde Gäste.


Für das Konsumklima Oktober 2022 prognostiziert die GfK -42,5 Punkte.

Grafik: GfK

Nach einer kurzen Verschnaufpause im Vormonat setzt die Verbraucherstimmung im September ihren Sinkflug fort. Die Konjunkturerwartung wie auch die Anschaffungsneigung verzeichnen moderate Einbußen, die Einkommenserwartung stürzt auf ein neues Allzeittief ab.

Das sind die Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für September 2022. Wesentlicher Grund für den starken Rückgang des Konsumklimas ist der Absturz der Einkommenserwartung in diesem Monat. Der Indikator verliert 22,4 Punkte und sinkt auf -67,7 Punkte. Dies ist ein neues Allzeittief. Seit Beginn der Erhebungen für Gesamtdeutschland im Jahre 1991 wurde bislang kein niedrigerer Wert für die Einkommensaussichten gemessen.

„Die derzeit sehr hohen Inflationsraten von knapp acht Prozent führen zu großen realen Einkommenseinbußen unter den Verbrauchern und damit zu einer deutlichen geschrumpften Kaufkraft“, erklärt Rolf Bürkl, GfK-Konsumexperte. „Viele Haushalte sind momentan gezwungen, deutlich mehr Geld für Energie auszugeben beziehungsweise für deutlich höhere Heizkostenabrechnungen zurückzulegen. Entsprechend müssen sie bei anderen Ausgaben, wie zum Beispiel neuen Anschaffungen, sparen. Dies lässt das Konsumklima auf ein neues Rekordtief abstürzen.“

Die Indikatoren der Verbraucherstimmung

Bereits zum achten Mal in Folge muss die Anschaffungsneigung Einbußen hinnehmen. Im Sog deutlich sinkender Einkommensaussichten verliert der Indikator 3,8 Punkte und weist nun -19,5 Punkte auf. Dies ist der niedrigste Wert seit Oktober 2008. Zu Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise wurde mit -20,1 Punkten ein geringerer Wert gemessen. Die Konsumneigung wird derzeit sehr stark durch die gestiegenen Energiepreise unter Druck gesetzt. Hierfür muss deutlich mehr aufgewendet werden. Diese zusätzlichen finanziellen Mittel stehen den privaten Haushalten nicht für andere Ausgaben zur Verfügung. Nach der kurzen Verschnaufpause im Vormonat setzt auch die Konjunkturerwartung im September ihren Abwärtstrend fort. Der Indikator verliert 4,3 Punkte und rutscht auf -21,9 Punkte ab. Dies ist der niedrigste Wert seit der Finanz- und Wirtschaftskrise. Im Mai 2009 wurde mit -26 Punkten zuletzt ein niedrigerer Wert gemessen. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres beträgt das Minus mehr als 70 Punkte.

GfK prognostiziert für das Konsumklima für Oktober 2022 -42,5 Punkte und damit 5,7 Punkte weniger als im September dieses Jahres (revidiert -36,8).


Jetzt alleiniger Chef bei Beko Grundig Deutschland: Marius Stoica

Foto: Beko Grundig

Mario Vogl, CEO der Beko Grundig Deutschland GmbH und Regional Director Northern Europe der Arçelik-Gruppe, wird seine Funktionen zum 30. September 2022 niederlegen und die Arçelik-Gruppe auf eigenen Wunsch verlassen. Unternehmensangaben zufolge erfolgt sein Ausscheiden im besten gegenseitigen Einvernehmen.

Der bisherige Co-Geschäftsführer Marius Stoica, der das Unternehmen seit Oktober 2019 gemeinsam mit Mario Vogl leitet, wird alleiniger CEO der Beko Grundig Deutschland GmbH. Damit sei die für Kunden, Geschäftspartner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erforderliche Kontinuität gewährleistet, um den erfolgreichen Kurs des Unternehmens fortzuführen, so die offizielle Mitteilung.

Rag?p Balc?o?lu, Chief Commercial Officer der Arçelik Gruppe: „Mario Vogl hat seit 2018 die richtigen Weichen gestellt, um Beko und Grundig im deutschen Markt erfolgreicher zu machen. Sein strategisches Denken geprägt von seiner anpackenden Arbeitsweise waren genau die Kombination, die wir in diesen Jahren des Umbruchs und Aufbruchs benötigt haben. Mario Vogl war seit Juli 2018 CEO von Beko und Grundig in Deutschland. Die von ihm entwickelte Wachstumsstrategie „Ambition 2020+“ war die Grundlage für eine Vielzahl von strategischen Initiativen in den Bereichen Vertrieb, Service und Marketing. Mit Erfolg: 2021 war für Beko und Grundig in Deutschland das erfolgreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte. Dafür möchte ich mich bei ihm bedanken."

Marius Stoica, der Country Manager und zuletzt Co-CEO der Beko Grundig Deutschland GmbH war, ist bereits seit über 15 Jahren in der Gruppe tätig. Im Laufe seiner Karriere war er zudem Financial Planning and Corporate Performance Director der Arçelik-Gruppe und CFO der Grundig Intermedia GmbH.


Auf erfolgreiche Zusammenarbeit: David Szlezak, EHF Marketing Geschäftsführer (li.) und Alenka Potocnik Anžic.

Foto: Hisense

Hausgeräteanbieter Gorenje und die EHF Champions League setzen ihre langjährige Zusammenarbeit fort. Mit der Unterzeichnung eines dreijährigen Sponsoring-Vertrags verlängert Gorenje das Engangement in der höchsten europäischen Handball-Spielklasse und wird neuer Premium-Partner.

Die Namensrechte an der EHF Champions League hat mit dem Beginn der Saison 2022/23 die Machineseeker Group, Betreiber von Online-Marktplätzen für gebrauchte Maschinen und Nutzfahrzeuge, inne. Schon länger, bereits seit fünf Spielzeiten ist die zur Hisense Group gehörende Marke Gorenje dem Premiumwettbewerb des europäischen Klubhandballs verbunden. Seit dem Einstieg als Regional Partner 2017 spielt Gorenje in allen Bereichen des Wettbewerbs eine aktive Sponsoren-Rolle. Mit dem neuen Vertrag baut die Hausgerätemarke ihr europaweites Engagement als Premium-Partner der „Machineseeker EHF Champions League“ bis zum Ende der Saison 2024/25 weiter aus.

Die Ausweitung der Partnerschaft garantiert, dass Gorenje in allen Arenen mit Bandenwerbung, Bodenaufklebern sowie auf LED-Screens und Pressewänden präsent sein und in alle Marketingaktivitäten und die Kommunikation der „Machineseeker EHF Champions League“ einbezogen wird. Darüber hinaus wird Gorenje neue Aktivierungen auf verschiedenen digitalen Kanälen kontinuierlich weiterentwickeln.

Die Erweiterung der Partnerschaft spiegelt die positiven Ergebnisse und Entwicklungen der vergangenen Spielzeiten wider. Seit dem Einstieg von Gorenje als Sponsor in der Saison 2017/18 ist die Reichweite des Wettbewerbs in den Bereichen Digital und TV deutlich gestiegen. Die digitale Reichweite konnte fast verdoppelt werden, von 246 Millionen in der Saison 2018/19 auf 450 Millionen in der Saison 2021/22. Die kumulierte TV-Zuschauerzahl liegt in der Saison 2021/22 bei 332 Millionen, und die Machineseeker EHF Champions League wird in dieser Spielzeit von 30 Broadcast-Partner in über 80 Märkte übertragen.

Alenka Potocnik Anžic, Marketing Director Hisense Europe, sagte: „Im Laufe der Jahre haben wir, die Hisense Group, große Sportereignisse und Mannschaften gesponsert, wobei unsere globale Marke Gorenje den Handball auf den europäischen Märkten seit fünf Jahren und auf dem slowenischen Markt seit über 30 Jahren unterstützt. Das werden wir auch weiterhin tun, denn unsere Kunden in ganz Europa erwarten dies von uns - sie wissen unsere Unterstützung sehr zu schätzen und belohnen uns mit Treue beim Kauf neuer Haushaltsgeräte.“


Stefan Genth: „Die meisten Händler können die steigenden Energiekosten nicht einfach an die Kundinnen und Kunden weitergeben.“

Foto: HDE

Eine aktuelle Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) zeigt: In Folge der explodierenden Energiekosten sieht mehr als die Hälfte der Handelsunternehmen in Deutschland seine wirtschaftliche Existenz bedroht. Der HDE fordert staatliche Wirtschaftshilfen.

Die Energiekosten im Einzelhandel sind seit Jahresbeginn im Durchschnitt um knapp 150 Prozent gestiegen. Der HDE fordert deshalb die schnelle Ausweitung der angekündigten Wirtschaftshilfen des Staates auf Handelsunternehmen, die die enormen Energiepreissteigerungen nicht mehr stemmen können.

„Viele Handelsunternehmen sehen keinen Ausweg mehr. Einerseits steigen die Energiepreise enorm, andererseits können die meisten die Kosten aufgrund des harten Wettbewerbs nicht einfach an die Kundinnen und Kunden weitergeben“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. So geben in der HDE-Umfrage 86 Prozent der Befragten an, sie können steigende Energiekosten nicht oder nicht vollständig auf die Verbraucherpreise aufschlagen. Gleichzeitig wird sich das Problem steigender Energiekosten in den kommenden Wochen und Monaten weiter verstärken. So berichtet ein Viertel der Einzelhändler von Problemen bei der Verlängerung bestehender Verträge oder bei Neuabschluss. Und mehr als 90 Prozent rechnen dauerhaft mit höheren Energiekosten. Dementsprechend planen mehr als drei Viertel verstärkte Energiesparmaßnahmen. Wie akut die Lage ist, wird auch dadurch deutlich, dass sich 22 Prozent der Handelsunternehmen durch die Energiekosten bereits kurzfristig (in den kommenden zwölf Monaten) in Existenzgefahr sehen. Insgesamt sieht sein Unternehmen mehr als jeder zweite Händler durch die Preisanstiege bei Energie in Gefahr.

„Nach den für viele Händler harten beiden Coronajahren mangelt es vielerorts an finanziellen Rücklagen, um die Energiepreisentwicklung kurzfristig auffangen zu können. Deshalb muss der Staat nun auch dem Einzelhandel unter die Arme greifen“, so Genth weiter.


Nelson Müller wirbt unter anderem für den Optigrill von Tefal.

Foto: Tefal

Die Küchengerätehersteller Tefal teilt mit, dass der Sternekoch, TV-Koch und Buchautor Nelson Müller in den nächsten zwei Jahren als Markenbotschafter die Marke Tefal prominent vertreten wird.

In der restlichen zweiten Jahreshälfte werde sich die Zusammenarbeit vor allem um das Thema „Internationales Grillen“ und den Optigrill, das absolute Highlight-Produkt aus dem Hause Tefal, drehen, inklusive Rezeptbuch, breitangelegter Digitalkampagne sowie zahlreichen Aktivitäten am PoS.

„Ich fühle mich sehr geehrt, dass Tefal mich zum neuen Markenbotschafter ernannt hat. Die Küchengeräte der Marke gehören seit Jahrzehnten in vielen Haushalten einfach zur Grundausstattung dazu und begleiten Familien in ihrem Essensalltag – selbst wenn sie sich gerade nicht in ihren eigenen vier Wänden befinden“, sagt Nelson Müller. „Mit Tefal verbinde ich auch die Weiterentwicklung von Hausgeräten und neue Innovationen. Der Optigrill gehört mit seinen praktischen Funktionen definitiv dazu, denn damit sorgt er daheim und auch unterwegs für perfekte Grillergebnisse.“ Und Nelson Müllers Motto lautet: „Heimat muss kein Ort sein“.

„Nelson ist gleich auf zwei Ebenen der ideale Partner für die Marke Tefal: Zum einen repräsentiert er mit seinem Motto genau das, was wir im Rahmen unserer Kampagne im zweiten Halbjahr vermitteln möchten: Heimat kann auch eine Art kulinarische Nostalgie sein. Mit dem intelligenten Optigrill kannst du Heimatgefühle überall aufleben lassen – egal, wo du dich auf der Welt befindest.“, so Sharon Spinelli, Marketing Manager Kitchen Electrics bei der Groupe SEB. „Zum anderen legt er viel Wert auf Vielfalt, Einfachheit, Nachhaltigkeit und gesundes, bewusstes Kochen – Werte, die wir auch bei Tefal leben und die wir mit unseren Küchenhelfern wie dem Optigrill oder der Heißluftfritteuse Easyfry in die Küchen bringen. Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit Nelson – das wird eine kulinarisch spannende Zeit.“


Samsung und Vattenfall haben am 15. September eine Strombonus-Aktion gestartet, die noch bis zum 31. August 2023 andauert.

Foto: Samsung

Unter dem Motto „Eine Effizienzklasse für sich“ bietet der Hersteller Samsung in Kooperation mit Energieanbieter Vattenfall ein Aktionspaket, bei dem Käufer einen Strombonus von bis zu 200 Euro erhalten können.

Voraussetzung für die Gewährung dieses Strombonus´ ist der Erwerb eines Aktionsgeräts sowie der Abschluss eines Vattenfall Neukunden-Stromvertrags. Die Auswahl an Aktionsgeräten von Samsung sei groß, heißt es offiziell: Sie reiche von Bespoke Waschmaschinen mit farbenfrohen Fronten und KI-basierten Technologien, Waschtrocknern und Trocknern mit Energieeffizienzklasse A+++ über Kühl- und Gefrierkombinationen einschließlich viertürigem French Door bis hin zu Einbau-Kühlgeräten und Einbau-Geschirrspülern. Für viele Modelle dieser Produktkategorien erhalten Käufer bei Abschluss eines Neukunden-Stromvertrags mit Vattenfall sowie in Abhängigkeit von der Vertragslaufzeit einen Strombonus im Wert von 150 Euro bis 200 Euro.

Die Aktion startet am 15. September 2022 und endet am 31. August 2023. Kunden können sich noch bis zu vier Wochen später registrieren, um von der Aktion zu profitieren.


nmedia ist die neue Dachmarke für Handel und Industrie

Grafik: nmedia

Die Order- und Contentplattform der Home & Living-Branche Nextrade firmiert künftig als „nmedia.hub“ und soll die Online-Bestellungen auf der Plattform mit der Welt der EDI-Bestellungen der nmedia verbinden.

Auf diese Weise müssten Händlerinnen und Marken nicht mehr zwischen zwei Plattformen differenzieren und könnten noch einfacher viele ihrer täglichen Aufgaben zentral im nmedia.hub managen. Unabhängig von der technischen Infrastruktur der Handelspartnerinnen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Durch den Zusammenschluss entstehe für die Home & Living-Branche ein „Powerhouse aus 400 Topmarken, 20.000 Händler*innen und über eine Mrd. Euro Umsatzvolumen pro Jahr. Das Unternehmen nmedia GmbH wird gleichzeitig zur Dachmarke und stärkt mit diesem Schritt seine Position als führender Partner für die Topmarken und Händlerinnen der Branche.

„Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört“, sagt Nicolaus Gedat, Geschäftsführer der nmedia GmbH. „Unser Unternehmen und der Name „nmedia” genießen seit über 20 Jahren ein hohes Vertrauen in der Home & Living-Branche. Gleichzeitig sind die Services und Produkte von Nextrade und nmedia in den letzten beiden Jahren mehr und mehr zusammengewachsen. Für uns als gemeinsames nmedia-Team sowie für die Messe Frankfurt und die EK/servicegroup, war daher klar: Der nächste logische Schritt ist es, sämtliche Angebote auf der Plattform noch stärker zu bündeln und damit den Händler*innen und Marken den Einstieg in digitale Geschäftsprozesse unter einem Dach zu erleichtern.“


Mediamarkt Saturn verfügt europaweit über 1.000 stationären Märkte.

Foto: Mediamarkt Saturn

Das Handelsunternehmen Ceconomy startet in den kommenden Monaten in allen 13 Landesgesellschaften mit einer eigenen Retail-Media-Plattform in den Onlineshops von Mediamarkt und Saturn. Als Partner ist Online-Marketing-Spezialist Criteo an Bord.

Mit der eigenen Retail-Media-Plattform will das Unternehmen seinen Kunden zukünftig im direkten Verkaufsumfeld zusätzliche Informationen über interessante Produkte und Services und seinen Industriepartnern eine attraktive Werbeplattform bieten. Realisiert wird das neue Angebot in Partnerschaft mit dem weltweit führenden Online-Marketing-Spezialisten Criteo.

Mit dem Einstieg in das Retail Media-Geschäft stärkt Mediamarkt Saturn seine strategische Positionierung. „Wir sind für unsere Kunden und unsere Industriepartner gleichermaßen relevant und wollen die große Reichweite, die unsere europäische Omnichannel-Plattform bietet, konsequent nutzen“, sagte Dr. Karsten Wildberger, CEO von Mediamarkt Saturn und Ceconomy. „Mit Retail Media erschließen wir Schritt für Schritt ein neues Geschäftsfeld, in dem wir mittelfristig viel Potenzial sehen.“

Durch die Fülle an Daten, über die das Unternehmen verfügt, können die entsprechenden Angebote zielgenau gesteuert und evaluiert werden. Das sei für Partner wie für Kunden vorteilhaft, heißt es in einer Pressemitteilung. „Mit unseren europaweit über 1.000 stationären Märkten und unseren Webshops sind wir dafür prädestiniert, ein leistungsstarkes Retail Media-Geschäft aufzubauen“, erklärte Torsten Ahlers, Managing Director der Mediamarkt Saturn Retail Media – der Tochtergesellschaft, in der das Unternehmen seine Aktivitäten in diesem Bereich bündelt. Die Partnerschaft mit Criteo sieht zunächst eine Zusammenarbeit für die nächsten drei Jahre und die Integration einer Retail Media-Plattform in allen 13 Landesgesellschaften von MediaMarktSaturn vor. Die Kooperation umfasst auch die gemeinsame Vermarktung der Werbeflächen. Bis zum Jahresende 2022 wird die Lösung von Criteo für alle Vertriebsmarken in Deutschland, den Niederlanden, Spanien, Italien und Österreich im Einsatz sein. Weitere Implementierungen in Belgien, Ungarn, Polen, Portugal, Schweden, der Schweiz, Luxemburg und der Türkei folgen anschließend.


Der EK Aufsichtsrat bestehend aus Paul van Tilburg, Johannes Lenzschau, Hannes Versloot, Wolfgang Neuhoff und (ab 1. Oktober) Peter Dirks (v.l.n.r.)

Foto: EK

Aktuell, vom 14. bis 16. September, findet in Bielefeld die Herbstmesse EK Live statt. Der EK Mehrbranchenverbund stemmt sich mit der Veranstaltung gegen die Krise. Die Vertreterversammlung hat ein fünftes Mitglied in den Aufsichtsrat gewählt und die EK Passion Stars 2022 wurden verliehen.

„Nach mehr als zwei Corona-Jahren steht der Einzelhandel jetzt in vielen Branchen endgültig mit dem Rücken zur Wand. Die hohen Bezugskosten für Energie lassen auch die Einkaufspreise in Höhen schnellen, die angesichts der prekären finanziellen Situation vieler Menschen nicht eins zu eins über den Verkauf kompensiert werden können. Die Entlastungspakete sind sicher gut gemeint, ausreichend sind sie aber bei weitem nicht. Zur Existenzsicherung des Mittelstandes sind vor allem gezieltere staatliche Mittel notwendig“, so Franz-Josef Hasebrink auf der Pressekonferenz am ersten Tag der Herbstmesse.

Auf der Hybrid-Messe präsentieren sich rund 250 Top-Hersteller – darunter die Rekordzahl von 60 neuen Marken – mit Neuheiten und Trends aus allen Sortimentsbereichen: GPK, Wohnaccessoires, Haushaltswaren, Elektroartikel, Leuchten, Babyausstattung, Spielwaren, PBS, Fashion und vieles mehr. Etwa 3.000 Besucher werden an den drei Tagen erwartet.

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Internationalisierung wird der Aufsichtsrat der EK Gruppe zum 1. Oktober 2022 durch ein fünftes Mitglied verstärkt. Die Vertreterversammlung der Verbundgruppe wählte am 13. September 2022, einen Tag vor der EK LIVE, Peter Dirks neu in das Gremium. Der niederländische Handelsexperte blickt auf eine erfolgreiche Karriere als Wirtschaftsmanager zurück und bringt seine Kompetenzen und Erfahrungen heute in Aufsichtsräten internationaler Unternehmen ein.

Gestern Abend wurden schließlich die EK Passion Stars 2022 verliehen. Auszeichnungen gab es in vier Kategorien.

• Der Passion Star für passionierten Wagemut ging an HappyBaby Babyshop Hunstig in Paderborn.

• Den Passion Star für atemberaubenden Unternehmergeist gewann die Buchhandlung Taube, Mehrbach.

• Den Passion Star für sichtbare Nachhaltigkeit erhielt die Pecht Shoppingwelt in Bad Neustadt a. d. Saale.

• Über den Passion Star für Einkaufskultur der Superlative freute sich das Warenhuis Vanderveen, Assen (NL).

Für Franz-Josef Hasebrink war das gestern die letzte Pressekonferenz, die er als EK Vorstandsvorsitzender geleitet hat. Wie zuvor schon berichtet, verlässt der langjährige CEO nach 25 Jahren im Vorstand die EK Gruppe wie vereinbart zum Jahreswechsel. Sein Nachfolger wird Martin Richrath, aktuell CFO der Gruppe.


Philip Laumayer: „Wir freuen uns, mit Swissmar einen weiteren Bereich zum Thema Genuss anbieten zu können.“

Foto: Brandlands GmbH

Mit Swissmar hat die Brandlands GmbH, Vertriebstochter der DKB Group, eine neue Marke im Portfolio und ihren Sortimentsbereich damit um typische Accessoires aus der Schweiz erweitert: vom Raclette bis zum Käsemesser.

1983 rief der Schweizer Daniel Oehy, der nach Kanada ausgewandert war, die Marke Swissmar ins Leben. Oehy hatte zunächst eine Handelsagentur gegründet, um europäischen Marken Zugang zu dem nordamerikanischen Land zu verschaffen und deren in Produkte in Kanada und den USA zu vertreiben. Zusätzlich wollte er ein Stück heimatliche Lebenskultur in die nordamerikanischen Weiten bringen. Die positive Resonanz hatte die Gründung der Marke Swissmar zur Folge, im Namen sollte direkt klarwerden, welcher gemeinsame Nenner hinter den Koch- und Küchenaccessoires, dem Weinzubehör und den Fondues und Raclettes steht.

Inzwischen wurde die Marke von der DKB Group übernommen und in den Unternehmensbereich DKB Household integriert. Wie bei DKB üblich, werden die Produkte, die vornehmlich in Asien hergestellt werden, weiter unter der angestammten Marke verkauft. „Wir freuen uns, mit Swissmar einen weiteren Bereich zum Thema Genuss anbieten zu können“, sagt Philip Laumayer, Geschäftsführer der Brandlands GmbH, „die Produktpalette deckt eine sehr spezielle aber interessante Nische ab.“ Als interessant schätzt der Brandlands-Geschäftsführer auch die Preisstellung der Swissmar-Produkte ein, die gerade in der jeweiligen Saison über einen Spontankauf-Faktor verfügen.


Der Euronics Aufsichtsrat (v.l.n.r.): Martin Zilligers, Christoph Lux, Marlene Raddei, Frank Schipper, Sabine Bauer, Torsten Roters und Dirk Wittmer

Foto: Euronics Deutschland eG

Im Rahmen der diesjährigen Euronics-Generalversammlung, die auf der IFA in Berlin stattfand, wurde turnusmäßig der Aufsichtsrat gewählt: Marlene Raddei wurde neu in das Gremium gewählt, Sabine Bauer wurde als Aufsichtsratsmitglied im Amt bestätigt.

Marlene Raddei, die einen Euronics XXL Fachmarkt in Thüringen führt, ist seit 13 Jahren Teil der Verbundgruppe und bringt durch ihre mehrjährige Tätigkeit als Erfa-Gruppensprecherin für Thüringen viel Expertise mit in ihr neues Amt. Ihre Aufsichtsratskollegin Sabine Bauer ist bereits seit 2013 Mitglied des Gremiums und zudem seit 2018 Patin des Aufsichtsrates in der Fachhandelskommission. Die weitere Besetzung des siebenköpfigen Teams bleibt unverändert: Dirk Wittmer steht dem Aufsichtsrat als Vorsitzender vor, Frank Schipper ist weiterhin stellvertretender Vorsitzender des Gremiums, zu dem auch Torsten Roters, Martin Zilligers und Christoph Lux gehören.

Gemeinsam in den Jahresendspurt

Die Verbundgruppe nutzte die Veranstaltung auch, um die anwesenden Mitglieder auf den Jahresendspurt mit dem wichtigen Saisongeschäft rund um die Fußball-Weltmeisterschaft, die erstmals im Winter ausgetragen wird und damit zeitgleich mit der Black Week stattfindet, einzustimmen. Die Devise lautete: „Schnell handeln und den großen Herausforderungen wie unter anderem der Energiewende mit neuen Lösungen begegnen.“ Die konsequente digitale Transformation sowie deren weiterer Ausbau werden beispielsweise als besonders wichtig angesehen. Auch die vorausschauende Warensicherung für die Mitglieder sowie die Weiterentwicklung des Markenauftritts von Euronics sollen Wege sein, um der aktuellen Marktsituation gerecht zu werden. Die langfristige Strategie der Verbundgruppe wird auch durch den kontinuierlichen Ausbau des Geschäftsbereichs „Erneuerbare Energien“ deutlich. Das zeigte Euronics nicht zuletzt mit dem neuen Tiny House, das auf der IFA präsentiert wurde.


Die Konsumstimmung kommt aktuell und auch absehbar nicht aus dem Keller heraus.

Grafik: HDE

Angesichts der aktuellen Energiekrise, der anhaltend hohen Inflation und pandemiebedingter Unsicherheiten ist im September erneut eine Verschlechterung der Verbraucherstimmung zu beobachten. Das zeigt das Konsumbarometer des Handelsverbands Deutschland (HDE).

Nachdem der Index im August ein Allzeittief erreicht hat, fällt er nun auf einen neuen Allzeit-Tiefststand. Das heißt, die Konjunkturerwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher trüben sich im Vergleich zum Vormonat weiter leicht ein. Ihr pessimistischer Blick auf die gesamtwirtschaftliche Situation deckt sich mit dem der Unternehmen. Noch vor einem Jahr fielen die konjunkturellen Erwartungen der Verbraucher deutlich besser aus. Auch bei den eigenen Einkommenserwartungen hält der Negativtrend an. Sie gehen sowohl im Vergleich zum Vormonat als auch im Vergleich zum Vorjahresmonat zurück. Hinzu kommt, dass sich das verfügbare Haushaltseinkommen mit steigenden Lebenshaltungskosten verringert. Somit bleibt Verbraucherinnen und Verbrauchern weniger Geld für den privaten Konsum.

Dass in den kommenden Monaten mehr Geld für die Lebenshaltung benötigt wird, zeigt sich auch in der Entwicklung der Anschaffungs- und Sparneigung. Die Anschaffungsneigung der Verbraucher geht weiter zurück und fällt auf ein neues Allzeittief. Größere Beträge beiseitezulegen und zu sparen, ist jedoch ebenfalls nicht geplant. Die Sparneigung ist wie bereits im Vormonat gering. Zwar rechnen Verbraucherinnen und Verbraucher in nächster Zeit mit einem Nachlassen der Preisanstiege, doch die derzeitige Konsumzurückhaltung wird voraussichtlich anhalten. Die erneute Eintrübung der Verbraucherstimmung ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass die deutlich steigenden Lebenshaltungskosten im Alltag der Verbraucherinnen und Verbraucher angekommen sind. Da die weiteren Kostenentwicklungen bislang nicht absehbar sind, ist eine Aufhellung der Verbraucherstimmung in den bevorstehenden Wochen und Monaten nicht zu erwarten.


Staubsauger von AEG, hergestellt aus 76 Prozent recyceltem Plastik

Foto: HZ/Mau

Die IFA 2022 war aus Sicht der Veranstalter, der Aussteller und vermutlich auch der Fachbesucher ein voller Erfolg. Nachhaltigkeit, Konnektivität und Smart Home-Lösungen waren die großen Themen in diesem Jahr in Berlin.

Nach drei Jahren Pause und zum Teil noch geltender Pandemie-Beschränkungen hatte wohl niemand erwartet, dass die IFA 2022 nahtlos an die Zuspruchswerte von 2019 anknüpfen könnte. Auf der letzten Funkausstellung vor Corona waren weit mehr als 200.000 Besucher auf das Messegelände unter dem Funkturm gekommen, etwa 2.000 Aussteller aus der Consumer- und Home-Electronics-Branche hatten damals ihre neuesten Produkte ausgestellt. In diesem Jahr kamen an den fünf Messetagen (2. bis 6. September) immerhin über 161.000 Menschen zur IFA nach Berlin. Wie die Veranstalterin gfu erklärt, sei im Vor-Pandemie-Vergleich allerdings der Anteil der Fachbesucher höher gewesen. Um die 1.100 Aussteller hätten mehr als 80 Prozent der Ausstellungsfläche belegt.

Nach dem Motto „Kommst du nicht zur IFA, dann bist du nicht auf der IFA“ nutzten die Aussteller die Gelegenheit, endlich wieder mit Händlern, Medien und den Endkonsumenten in Kontakt zu treten. Laut Veranstalter hätten viele Aussteller von einer ungewöhnlich hohen Zahl von Geschäftsabschlüssen während der Messe berichtetet. Auf allen Ständen war zu merken, dass die Akteure der Branche dringenden Redebedarf hatten - wegen der zahllosen Videokonferenzen der letzten zwei Jahre und angesichts der aktuellen Herausforderungen unserer Zeit eben im persönlichen Kontakt. Passend zu dieser Lage standen bei nahezu allen Ausstellern, die Weiße Ware und sonstige Elektrokleingeräte für die Küche im Portfolio haben, die Themen Energiesparen, Wassersparen und insgesamt der bewusste Umgang mit Ressourcen im Fokus. Natürlich spielten auch die Konnektivität der Produkte und Smart Home-Lösungen eine bedeutende Rolle.

Über die vielen Produkt-Highlights lesen Sie in der nächsten Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung in einem ausführlichen Messenachbericht „IFA 2022“.


Till Bickelmann

Foto: Bauknecht

Die Bauknecht Hausgeräte GmbH meldet einen Personalwechsel: Till Bickelmann, zuvor Head of Marketing Northern Europe und Head of Sales & Marketing DACH, ist zum Senior Director befördert worden und hat ab dem 1. September die Geschäftsführung für Deutschland und Österreich übernommen.

In seiner neuen Funktion wird er an Jens-Christoph Bidlingmaier, VP Northern Europe Cluster, berichten. „Ich freue mich darauf, weiterhin eng mit Till Bickelmann zusammenzuarbeiten. Seine stark wachstumsorientierte Denkweise und die langjährige Erfahrung in unterschiedlichen Märkten werden uns helfen, unsere Marktposition in Deutschland und Österreich erfolgreich auszubauen“, sagt Bidlingmaier. Bickelmann sei ein hochgeschätzter Kollege, der mit visionärem Blick seit Jahren einen wichtigen Beitrag zu unserer strategischen Entwicklung im Northern Europe Cluster leiste. Zusätzlich bringt er seine internationale Erfahrung sowie eine langjährige Expertise in Marketing und Vertrieb mit ein.

Bickelmann startete im Januar 2016 als Director Sales Retail der Bauknecht Hausgeräte GmbH. Er hat in dieser Funktion den Vertrieb neu ausgerichtet und die Handelspartnerschaften durch eine kanalorientierte Vertriebsstruktur erfolgreich intensiviert. Nachdem er im Jahr 2019 die Gesamtverantwortung für den Bereich Marketing DACH und ab 2020 zusätzlich die Position als Head of Marketing Northern Europe übernommen hat, wurde er im Oktober 2020 in die Geschäftsführung der Bauknecht Hausgeräte GmbH berufen.


Electronic Partner und die MHK Group arbeiten künftig zusammen.

Foto: EP/MHK

Um den attraktiven und serviceorientierten Geschäftsbereich „Küche“ zu erschließen, ist die Verbundgruppe EP Electronic Partner eine Partnerschaft mit der MHK Group eingegangen. Die 40-jährige Expertise der MHK Group war entscheidend.

„Die EP-Mitglieder und Medimax-Franchisepartner haben heute bereits eine große Auswahl an hochwertigen Elektrogeräten aller bekannten Marken in ihren Sortimenten – von Backöfen und Kochfeldern über Kühlschränke und Spülmaschinen bis hin zu Abzugshauben. Ab sofort können sie ihren Kunden vollständige Lösungen aus einer Hand anbieten und so den aktuellen Trend im Wachstumsfeld Küche optimal nutzen“, erklärt Friedrich Sobol, Vorstand ElectronicPartner.

Wichtig sei es gewesen, hierfür den optimalen Anbieter zu finden. Nach intensiven Gesprächen und Sondierungen stand fest, dass die MHK Group mit ihrer mehr als 40-jährigen Expertise und einem klaren Fokus auf Qualität und Service der richtige Partner ist. Bei der Frage des Küchenherstellers fiel die Wahl auf eine renommierte deutsche Küchenmarke, die sich durch hochwertige Materialien und einen modernen Look auszeichnet.

In der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen sind die Aufgabenfelder klar definiert: Die MHK Group kümmert sich um alles „ohne Stecker“ und Electronic Partner um die Elektrogeräte. Die Mitglieder erhalten schon zum Start ein breites Angebot an Leistungen von der Potenzialanalyse, der Umsatzplanung über die Unterstützung bei der Aufnahme des Küchensortimentes bis hin zur Planung der entsprechenden Abteilung im Geschäft. Das Team der MHK betreut, berät und schult die EP-Fachhändler und Medimax-Franchisepartner zum Thema Küche, damit sie ihre Kunden vor Ort ausführlich zu allen Aspekten der Planung beraten können. Die Aufstellung und Montage der Küchen können die Verbundgruppen-Mitglieder ebenfalls bei MHK beauftragen.


Charity-Tour der EK - schematisch dargestellt

Foto: EK servicegroup

In enger Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Kinderkrebshilfe hat die EK Gruppe eine Spendentour von der Nordsee bis zu den Alpen gestartet. Ziel ist es so viel Geld wie möglich für die Erforschung und Bekämpfung von Krebserkrankungen im Kindesalter zu sammeln. 

Dafür schicken die Bielefelder vom 26. September bis 1. Oktober 2022 prominente Botschafter in außergewöhnlichen Fahrzeugen auf eine Reise, die vom Happy Baby-Fachgeschäft in Varel im Norden Deutschlands über weitere Happy Baby-Standorte bis zum 1255 km vom Start entfernten Happy Baby-Händler nach Brixen in Südtirol (Italien) führt. Geschwindigkeit und Zeit spielen dabei keine Rolle – es geht um sicheres Ankommen und natürlich auch um die größtmögliche Aufmerksamkeit für das Vorhaben. 

Die genannten Botschafter sind Prominente mit hoher Autorität, deren Portfolio und thematische Ausrichtung zum Thema passen. Am jeweiligen Etappenziel angekommen, übergeben sie den Staffelstab an den nächsten Fahrer. An ihrer Seite stehen dabei ebenso prominente wie engagierte Persönlichkeiten u. a. aus der TV- und Sport-Welt.

Die gastgebenden Happy Baby-Partner organisieren vor Ort publikumswirksame Events, die – mit Unterstützung aus Ostwestfalen – auf Social Media beworben werden. Die gewünschten Spenden können z. B. über Tombolas oder Sonderverlosungen von attraktiven Preisen generiert werden. Hier setzt EK auf die großzügige Unterstützung vieler Industriepartner aus diversen Bereichen. Außerdem werden die Fahrzeuge nach dem Tour-Ende versteigert – der Erlös geht vollständig in den Spendentopf.


David Ruetz, Dr. Sara Warneke und Kai Mangelberger, Director IFA 2022 (v.l.n.r.)

Foto: Messe Berlin

Endlich: Nach pandemiebedingter Zwangspause findet ab diesem Freitag (2. bis 6. September) in Berlin die IFA 2022 statt. Aussteller und Fachbesucher, darunter die Vertreter der großen Verbundgruppen blicken gespannt in Richtung Hauptstadt.

Es ist angerichtet …: Mit mehr als 30 Messehallen sowie mehreren Sonderflächen füllt die IFA 2022 das Messegelände unterm Berliner Funkturm. Dabei will die IFA ihrem Anspruch, die global bedeutendste Messe für Consumer- und Home Electronics zu sein, in diesem September wieder gerecht werden. Markenhersteller aus der ganzen Welt und allen Bereichen der Branche nehmen teil. Mit dabei sind unter anderen Spitzenmarken wie AEG/Electrolux, AVM, Beurer, Beko Grundig, Bosch, Haier, Hama, Huawei, Jura, Liebherr, LG, Metz, Miele, Panasonic, Siemens, Samsung und TCL. Internationale Top-Manager von Arçelik, Huawei, Honor, Qualcomm und Schneider Electric werden auf der IFA im Rahmen ihrer Keynotes ihre Visionen für die technologische Zukunft vorstellen.

„Wir wollen Händlern, Einkäufern und Industrievertretern zurückgeben, was sie nach der Pandemie brauchen – einen gemeinsamen Ort, um die globale Tech-Branche auf die Zukunft auszurichten. Das geht nur zusammen mit den Konsumentinnen und Konsumenten. Über die neuesten Innovationen und Trends sprechen reicht nicht. Es ist wichtig, sie der breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Was ist neu? Was ist der Mehrwert? Und wie kann ich das Produkt nutzen? Das sind die Fragen, die ein IFA-Besuch in Berlin beantwortet“, so David Ruetz, Senior Vice President IFA 2022.

„Die IFA 2022 ist die erste globale Messe für die HE-Branche seit Beginn der Pandemie. Sie wird auch in diesem Jahr die bedeutendsten Trends der Produkte und Lösungen im Bereich Consumer Electronics und Home Appliances sowie angrenzender Branchen aufzeigen und den internationalen Märkten positive Impulse geben. Zudem ist die IFA in Berlin der Treffpunkt für Industrie und Handel, FachbesucherInnen und Medien sowie natürlich die KonsumentInnen, für die alle Produkte und Services letztendlich entwickelt und produziert werden“, erklärt Dr. Sara Warneke, Geschäftsführerin der gfu Consumer & Home Electronics GmbH, Veranstalterin der IFA.


Euronics ist mit einem Tiny House auf Tour – als nächstes zu sehen auf der IFA in Berlin.

Foto: Euronics

Die Verbundgruppe Euronics will auf 16 qm das smarte, voll vernetzte Zuhause hautnah erlebbar machen. Ab sofort rollt das Tiny House auf deutschlandweiter Publikumstour. Erster Halt ist die IFA in Berlin. Kooperationspartner ist Bosch.

Vom intelligenten Herd bis zum Solardach und der Wallbox: An etwa 15 Orten, darunter zahlreiche Euronics Fachmärkte und Branchenmessen, soll das Tiny House zum umweltfreundlichen und vernetzten Wohnen inspirieren. Denn die Zeiten, in denen smarte Steuersysteme für den Haushalt in die Kategorie „Zukunftsutopie“ fielen, sind vorbei. Mit dem mobilen Showroom zeigt die Verbundgruppe, dass sie wichtige Wachstumsfelder wie Erneuerbare Energien und E-Mobilität konsequent weiterdenkt und für ihre Kunden erlebbar macht. Auf der Tour quer durch Deutschland präsentiert Euronics in Kooperation mit Bosch eine umfassende Produkt- und Servicewelt rund um das intelligente Zuhause der Zukunft: Modernste Haushalts- und Küchentechnik, sensorgesteuerte Heiz- und Lichtsysteme oder innovative Gebäudetechnologie – alles vernetzt, energiesparend und für größtmöglichen Komfort im Alltag einfach aus der Ferne steuerbar. Zwischen August und November 2022 machen die 16 qm mobile Wohnfläche an insgesamt zehn ausgewählten Euronics Fachmärkten sowie auf Events wie der IFA 2022 oder dem E-Mobilitäts-Event Elektrische Meile in Brandenburg Halt.


Le Creuset war einer der Aussteller auf der letzten Cadeaux.

Foto: Leipziger Messe/Tom Schulze

Mit einer breit gefächerten Palette an trendigen Produkten für Herbst und Winter starten am kommenden Samstag, den 3. September die Leipziger Fachmessen Cadeaux und Midora. Drei Tage lang kann sich der Fachhandel dort über die neusten Trends informieren.

Auf der Cadeaux Leipzig, die bereits zum 60. Mal veranstaltet wird, sind rund 250 Aussteller und Marken präsent – Marktführer ebenso wie Start-ups. Einen floralen Vorgeschmack auf Weihnachten liefert das Floristik-Village mit Schaubildern und Live-Vorführungen. „Santa aus dem Norden“ und „Golden Touch“ heißen die beiden Trendthemen, die einerseits mit schlichtem nordischem Design bestechen, andererseits modernen Luxus mit nostalgischen Elementen verknüpfen. Wie man mit wenig Zeitaufwand ein schlichtes Produkt zum emotionalen Geschenk stylt, erläutert ein Trendworkshop zu individuellen und innovativen Verpackungslösungen.

Mit rund 100 vertretenen Ausstellern und Marken eröffnet die Midora die Herbst- und Wintersaison für die Uhren- und Schmuckbranche. Als kulinarisches Highlight lädt im Rahmen der beiden Fachmessen der erste Weihnachtsmarkt in Deutschland ein. Marktbuden, Lichtinstallationen, Tannenbäume, erzgebirgische Holz-Deko oder ein kleines Karussell verströmen echtes Weihnachtsflair.


Grillfürst beteiligt sich an Beefbandits

Foto: Grillfürst

Das Unternehmen Grillfürst steigt in das Geschäft mit Grillfleisch ein. Der Grillfachhändler und Beefbandits vereinbaren intensive Zusammenarbeit. Die Beteiligung an dem Fleischversender sieht der Händler als einen strategischen Schachzug.

Grillfürst sieht sich selbst als Deutschlands größten Grillfachhandel. Das Unternehmen mit Hauptsitz im hessischen Bad Hersfeld ist mit einem Online-Shop und insgesamt neun bundesweiten Filialen und einem Standort in der Schweiz stationär vertreten. Neben einem umfangreichen Produktportfolio und der Eigenmarke steht Grillfürst für ständige Innovationen und Weiterentwicklung in der Grillwelt und möchte dem Wunsch seiner Kunden auch in Sachen Fleisch gerecht werden. „Unsere Kunden fragen uns immer wieder nach einer Empfehlung für gutes Grillfleisch“, so Joachim Weber, Geschäftsführer der Grillfürst GmbH. „Nach langer Suche nach einem geeigneten Partner sind wir nun endlich fündig geworden. Das Konzept von Beefbandits hat uns überzeugt und wir sind uns schnell einig geworden.“ Beefbandits Philosophie sei einfach und wirksam: Gute Qualität zu fairem Preis. Das Fleisch selbst kommt von ausgewählten Fleischlieferanten aus Deutschland und Übersee und wird mit hohen Standards in der hauseigenen Logistik versendet. Grillfürst steigt nun als Gesellschafter bei Beefbandits ein. Die Produkte werden in Kürze in den Filialen und im Onlineshop zu finden sein.

Die Beteiligung von Grillfürst am Fleischversender sieht Weber als strategischen Schachzug: „Bei jährlich über 70.000 verkauften Grillgeräten gibt es reichlich Potenzial, das Grillgut für den Grill gleich mitanzubieten. Dem riesigen Kundenstamm von Grillfürst können wir damit ein einzigartiges und qualitativ hochwertiges Angebot an Grillspezialitäten bieten.”


Der Konsumklimaindex für September 2022 fällt auf -36,5 Punkte

Grafik: GfK

Nach Einschätzung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) scheinen sich die meisten Indikatoren der Verbrauchstimmung in diesem Monat auf einem niedrigen Niveau zu stabilisieren: Konjunktur- und Einkommensaussichten mit geringen Zuwächsen, Anschaffungsneigung hingegen mit Einbußen.

„Überschattet“ werde diese Entwicklung allerdings vom sprunghaften Anstieg der Sparneigung, wodurch das Konsumklima insgesamt seine steile Talfahrt fortsetzt. Das heißt, die Sparneigung der Bundesbürger legt im August um satte 17,6 Punkte zu und klettert damit auf 3,5 Punkte. Dies ist der höchste Wert seit mehr als elf Jahren. Im Juli 2011 wurden für den Sparindikator 7,1 Punkte gemessen. Rolf Bürkl, GfK-Konsumexperte, erklärt: „Die Furcht vor deutlich höheren Energiekosten in den kommenden Monaten zwingt viele Haushalte zur Vorsorge und dazu, Geld für zukünftige Energierechnungen auf die Seite zu legen. Dies belastet das Konsumklima weiter, da im Gegenzug weniger finanzielle Mittel für den übrigen Konsum zur Verfügung stehen“. Und die Situation könne sich in den kommenden Wochen und Monaten noch verschärfen, wenn in der anstehenden Heizperiode das Angebot an Brennstoffen, vor allem an Gas, unzureichend ist was wiederum zu einem weiteren Preisanstieg führen würde.

Konkret zu den Indikatoren der Verbrauchstimmung:

Nach zwei Rückgängen in Folge stabilisiert sich die Konjunkturerwartung in diesem Monat – zumindest für den Moment. Der Indikator gewinnt 0,6 Punkte hinzu und weist -17,6 Punkte auf. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres beträgt das Minus nun mehr 58 Punkte. Nachdem im Vormonat die Einkommensaussichten ein historisches Rekordtief erreichten, legen sie im August dieses Jahres minimal zu. Der Indikator gewinnt 0,4 Punkte und liegt nun bei -45,3 Zählern. Gegenüber August 2021 beträgt das Minus nun knapp 76 Punkte.

Die Anschaffungsneigung profitiert in diesem Monat nicht von den geringen Zugewinnen bei Konjunktur- und Einkommenserwartung. Die Konsumneigung verliert 1,2 Punkte und sinkt auf -15,7 Punkte. Dies ist der siebte Rückgang in Folge und der niedrigste Wert seit den Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise im Oktober 2008, als -20,1 Punkte gemessen wurden. Die GfK prognostiziert für das Konsumklima für September 2022 -36,5 Punkte und damit 5,6 Punkte weniger als im August dieses Jahres (revidiert -30,9).


Den iF Award in Gold gab es für das Miele-Induktionskochfeld KM 7999 FL.

Foto: Miele

Der Hausgerätehersteller Miele ist für verschiedene Artikel aus seiner Produktionsserie mit dem so genannten iF Design Award ausgezeichnet worden. Und bei Stiftung Warentest ist ein Trockner der Gütersloher zum alleinigen Sieger gekürt worden.

Einer Pressemitteilung zufolge konnten insgesamt sieben Miele-Geräte die Jury des Designpreises iF Design Award überzeugten. Neben der motorischen Downdraft-Dunstabzugshaube „Black Levantar“, den SmartLine-Kochelementen Hong Kong CS 7151/7152 mit Gasbrenner und den Kühlgeräten der Generation K 4000 waren auch die Miele Professional Waschmaschinen und Trockner der PWM- und PDR-Serien für den gewerblichen Einsatz unter den Gewinnern. Besonders war die Jury in diesem Jahr von dem flexiblen Induktionskochfeld KM 7999 mit Farbdisplay angetan, das folgerichtig den iF Gold Award 2022 erhalten hat. Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Otto Wilde Plattform, eine modulare und individuell gestaltbare Outdoorküche mit dem Gasgrill G32 Connected als Herzstück, die von dem mehrheitlich zur Miele Gruppe gehörenden Unternehmen Otto Wilde angeboten wird.

Und nachdem bereits die Miele-Waschmaschinen zum vierten Mal in Folge bei der Stiftung Warentest ganz oben standen, ist nun ein Trockner des Gütersloher Familienkonzerns der alleinige Testsieger. Von 13 getesteten Geräten mit jeweils acht Kilogramm Füllgewicht und Energieeffizienzklasse A+++ erreichte nur der Miele TEF 775 WP die Gesamtnote „GUT 1,9“. Nachzulesen sind die Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe 09/2022 der Verbraucherzeitschrift „TEST“, die am 25. August erscheint.


Elektro-Großgeräte mit einem Umsatzzuwachs von 8,3 Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum

Foto: HZ/Mau

Der Markt für Home Electronics-Produkte (HE), dargestellt im HEMIX, Home Electronics Market Index, liegt im ersten Halbjahr 2022 verglichen mit dem Vorjahres-Zeitraum im Plus. Elektro-Großgeräte konnten zulegen, Elektro-Kleingeräte im Minus.

So wurde in den Monaten Januar bis Juni 2022 bei den HE-Produkten ein Gesamt-Umsatzvolumen von mehr als 22,6 Mrd. Euro erzielt, was ein Plus von 2,2 Prozent bedeutet. Der Bereich Consumer Electronics (CE) weist mit gut 14,2 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2022 eine Steigerung von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf. Dabei entwickelten sich die drei CE-Segmente sehr unterschiedlich: Die Unterhaltungselektronik verzeichnet einen Rückgang um 4,2 Prozent auf knapp 3,7 Mrd. Euro Umsatz. Beispielsweise wurde in diesem Segment im ersten Halbjahr mit Fernsehgeräten ein Umsatz von rund 1,5 Mrd. Euro (- 9,6 %) erzielt, die verkaufte Stückzahl sank um 16,8 Prozent auf rund 2,2 Mio. TV-Geräte. Dem gegenüber stieg der Durchschnittspreis aller verkauften TV-Geräte um 8,7 Prozent auf 688 Euro.

Im Bereich der Elektro-Hausgeräte liegen leider keine derartigen detaillierten Zahlen bezüglich Stückzahl und Durchschnittspreise vor. Beide Elektro-Hausgeräte-Segmente zeigten sich im ersten Halbjahr 2022 erneut unterschiedlich: Elektro-Großgeräte konnten einen Umsatzzuwachs um 8,3 Prozent auf 5,2 Mrd. Euro erzielen. Elektro-Kleingeräte verzeichneten hingegen ein Minus von 4,8 Prozent auf knapp 3,2 Mrd. Euro Umsatz.


Erfolgreiche Azubis mit den Vorständen Gerd-Christian Hesse (2.v.l.) und Dr. Stefan Müller (ganz rechts)

Foto: Expert

Drei Auszubildende und eine Duale Studentin aus der Expert-Unternehmenszentrale wurden aufgrund ihrer hervorragenden IHK-Abschlussprüfungen geehrt. Der Vorstand der Langenhagener Verbundgruppe gratuliert und ist natürlich stolz.

Die vier Nachwuchskräfte haben im Juni bzw. August ihre Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel und E-Commerce und zur Fachkraft für Lagerlogistik sowie ihr Duales Studium Business Administration erfolgreich absolviert und durchweg mit sehr guten Ergebnissen bestanden. Zu diesem Erfolg gratuliert der Vorstand von Expert den Absolventinnen Jannik Baum, Jonas Panitz, Darlyn Wedemeyer und Vera Wächter heute recht herzlich und bedankt sich mit einem Präsent für das große Engagement.

Die drei Auszubildenden bzw. die Duale Studentin haben ihre Ausbildungen bei der Expert Warenvertrieb GmbH am 1. August 2019 begonnen. Vera Wächter, Duale Studentin im Fach Business Administration (B.A.) mit der Berufsvertiefung Handel und Dienstleistung, hat die IHK-Abschlussprüfung als Zusatzleistung absolviert und schließt ihr Duales Studium im weiteren Jahresverlauf ab. Sie wurde im Bereich der Personalentwicklung übernommen. Jannik Baum und Jonas Panitz starten ihre Karrieren ab sofort in den Abteilungen Weiße Ware (Jannik Baum) und E-Commerce (Jonas Panitz) in der Unternehmenszentrale in Langenhagen.

„Wir freuen uns sehr über diese herausragende Leistung unserer drei Auszubildenden bzw. Dual Studierenden und wünschen ihnen für ihren Karrierestart weiterhin viel Erfolg“, sagt Gerd-Christian Hesse, Vorstand für Finanzen, Personal und Versicherung der Expert SE.


Zwei von vier verschiedenen Plakatmotiven

Fotos: HDE

Angesichts der aktuellen Energiekrise macht die Klimaschutzoffensive des Handels mit einer Plakataktion auf Energiesparmaßnahmen im Einzelhandel aufmerksam. Händlerinnen und Händlern werden Plakate zur Verfügung gestellt, die auf reduzierte Beleuchtung bei Nacht und den Grund für nicht permanent offenstehende Geschäftstüren hinweisen.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) sieht in dieser Initiative einen wertvollen Beitrag zur transparenten Kommunikation von Energiesparmaßnahmen im Einzelhandel. „Der Einzelhandel ist von der Energiekrise gleich doppelt betroffen. Die Unternehmen haben höhere Kosten und den Kunden bleibt angesichts steigender Nebenkosten weniger Geld für den Konsum. Die Branche will in dieser auch für die Gesamtgesellschaft schwierigen Phase ihren Beitrag zum Energiesparen leisten und startet deshalb eine Plakataktion für Händlerinnen und Händler“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Im Fokus der Plakataktion stehen zwei konkrete Energiesparmaßnahmen. Plakatmotive mit der Aufschrift „Tür zu, Geschäft offen“ weisen darauf hin, dass Ladentüren lediglich zum Sparen von Energie nicht dauerhaft offenstehen und Kundschaft trotz geschlossener Tür willkommen ist. Unter dem Titel „Wir machen abends das Licht aus!“ rücken weitere Plakatmotive reduzierte Beleuchtungszeiten in den Mittelpunkt. In der Regel kommt bei geschlossenen Ladentüren weniger Kundschaft in das Geschäft und durch weniger Beleuchtung lässt der Werbeeffekt auf der Straße nach. Daher sollen Kundinnen und Kunden mit Unterstützung der Plakate über ergriffene Energiesparmaßnahmen informiert werden.

Insgesamt stehen Händlerinnen und Händlern vier Plakatmotive in unterschiedlichen Formaten kostenlos zum Selbstausdruck zu Verfügung. Gedruckte Exemplare können bei der Klimaschutzoffensive des Handels bestellt werden.


Die Magnifica Start, ein Kaffeevollautomat im Einstiegssegment, ist ab September im Handel.

Foto: De’Longhi

Der Hersteller De’Longhi bietet mit dem Modell Magnifica Start einen neuen Kaffeevollautomaten im Einstiegssegment. Die Maschine sei technisch gut ausgestattet und soll ab September im Handel erhältlich sein.

Herstellerangaben zufolge ist die Magnifica Start in der Lage, eine Auswahl der beliebtesten Kaffeegetränke ganz einfach per Knopfruck zuzubereiten. Das Touch-Display reagiert auf sanfte Berührung und dank der intuitiv gestalteten Direktwahlsymbole sind Kaffee, Long Coffee, Espresso oder Americano per Fingertipp zu wählen. Auf dem übersichtlichen Touch-Bedienfeld zeigen bis zu fünf Symboltasten den Weg zu den wählbaren Heißgetränken. Über das fünfte Icon lässt sich der Milchaufschäumer für die Zubereitung von cremigem Milchschaum oder Teewasser betätigen. Die Magnifica Start verfügt über eine Twin-Shot-Funktion, die mit nur einem Tastendruck entweder zwei Espressi gleichzeitig oder einen doppelten Espresso zubereitet

Die Magnifica Start erscheint im September in neun verschiedenen Designs und Ausführungen. Alle Modelle bereiten Kaffee, Espresso und Teewasser zu. Drei Modelle mit einer Auswahl aus zusätzlich Long Coffee und Doppio+ beziehungsweise Americano werden mit einer UVP von 379 Euro eingeführt, während die übrigen Modelle mit entweder Long Coffee oder Doppio+ oder Americano vier Optionen zu einer UVP von 349 Euro bieten.


Umfangreiche Präsentation von Fiskars auf der Trends Up West in Düsseldorf

Foto: HZ/Mau

Die Sommer Ausgabe der Trends Up West 2022 war ein voller Erfolg. Vom 12. bis 14. August zeigten im Düsseldorfer Böhler Areal knapp 150 Unternehmen ihre Neuheiten für die kommenden Saisons.

„Neben den Konsumgüterbereichen Lifestyle, Wohnaccessoires, Heimtextilien, Geschenkartikel und Feinkost ist hier der Bereich Küchenzubehör und dementsprechend auch das Thema Backen in den letzten Jahren immer stärker geworden. Das kommt uns sehr zugute“, erklärt Peter Städter, Geschäftsführer des gleichnamigen Anbieters für Backutensilien. Außerdem sei der Zeitpunkt im August ideal für die GPK-Fachhändler, um nun für das Weihnachtsgeschäft zu ordern. Aber auch andere Aussteller und Besucher zeigten sich sehr zufrieden. Die lokalen Messen gewännen immer mehr dazu, man hätte nicht den Eindruck, mit überbordenden Standpreisen, Hotelpreisen, Parkplatzgebühren und sonstigen Unannehmlichkeiten „über den Tisch gezogen“ zu werden. Und Düsseldorf unterstreiche das noch einmal besonders. Tatsächlich hatte die Ausstellung etwas angenehm Familiäres, eher einem Flohmarkt ähnelnd, wo man eben nicht den Zweifel haben musste, ob man den bombastischen Messestand, der einer Trutzburg gleicht, nun betreten darf oder nicht. Kostenloses Parken, Essen und Trinken für umsonst sind weitere Belege dafür, dass es in Düsseldorf um das Wohl der Branche ging und nicht um den Profit einzelner Akteure.

Natürlich ging es auf der Sommer-Edition der Trends Up West auch um Produkte und Innovationen. ELO zeigte beispielsweise neben einigen anderen Serien auch seine neuen Pfannen aus recyceltem Aluminium. Ein Thema, das der Hersteller Berndes schon seit der Ambiente 2020 aktiv nach vorne treibt, „nur, dass wir unsere Produkte unabhängig zertifiziert haben“, gab Berndes Geschäftsführer Olaf Cordes zu bedenken. „Wir können nachweisen, dass in unserer 28-er Pfanne 43 Alu-Getränkedosen drinstecken.“

Messerhersteller Kai präsentierte in Düsseldorf verschieden Messerserien, darunter natürlich das „Kamagata Monster Set“, von und mit Tim Mälzer. Mepal hat den Schulanfang in vielen Bundesländern im Fokus und zeigte die Trinkflaschenserie Campus „Little Dutch“. Beim Hersteller Koziol stand natürlich das Thema Nachhaltigkeit im Vordergrund – auch hier gibt es ein besonderes Angebot auf die Kinder zugeschnitten. Le Creuset hatte seine neue Halloween-Collection im Gepäck und bei Gefu spielt in dieser Saison das Thema Foot-Storage eine besondere Rolle. Das Solinger Unternehmen Jack&Lucy präsentierte tolle Schneidebretter aus Eiche, und die eben aus handgearbeiteter Herstellung und daher von besonderer Qualität. Bei Römertopf hat man seit einigen Jahren das Thema Grillen entdeckt und dementsprechend eine ansehnliche, natürlich ökologische Produktrange im Programm. Eine sehr umfassende Präsentation, mit Pfannen, Töpfen, Messern, Outdoor-Produkten und vielem mehr, hatte der finnische Hersteller Fiskars zu bieten.

Einen ausführlichen Messenachbericht lesen Sie in der kommenden Ausgabe (05-2022) der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 10. Oktober erscheint.


Rund 60 neue Aussteller präsentieren sich im EK Messezentrum.

Foto: EK

Ausgebuchte Ausstellungsflächen und hohe Anmeldezahlen aus dem Fachhandel vermeldet die Bielefelder EK für ihre hybride Herbstmesse, die vom 14. bis 16. September stattfindet. Die Zahl der Erstaussteller ist so hoch wie nie zuvor.

Auch in diesem Herbst zieht es wieder viele Handels- und Industriepartner des europäischen Mehrbranchenverbundes nach Bielefeld. Während die vorläufigen Anmeldezahlen aus dem Fachhandel ein volles Haus versprechen, sind die über 30.000 Quadratmeter großen, neu gestalteten Ausstellungsflächen im unternehmenseigenen Messezentrum mit rund 250 Ausstellern aus den Bereichen GPK, Wohnaccessoires, Haushaltswaren, Elektroartikel, Leuchten, Babyausstattung, Spielwaren, PBS und Fashion vollständig belegt.

Neben EK Messe- „Stammkunden“ wie AEG, Bosch, Dr. Oetker, Graef, Miele, Siemens oder Profino und Gefu, betreten viele „Neue“ die Messe-Bühne. Mit gut 60 Erstausstellern auf ihrer hybriden EK Live Herbstmesse vermelden die Bielefelder hier einen neuen Rekord. Zu den Erstausstellern zählen u.a. ASA, Alfi, Weber oder Schott Zwiesel.  Auch der erstmals in die EK Live integrierte EK Baby-Ordertag wird von neuen Ausstellern mitgetragen.

Das EK Lagerprogramm mit seinen Exklusivartikeln, neueste Entwicklungen der EK Shopkonzepte und marktnahe digitale Services runden das Messeangebot ab.


Show-Roadtruck von Kitchen Aid

Foto: Kitchen Aid

Die amerikanische Marke Kitchen Aid ist bereits seit Anfang Juli mit einem eigenen Show-Roadtruck auf den Straßen Deutschlands unterwegs, ein großes Debüt für den Hersteller. Die Roadshow Termine soll es noch bis zum nächsten Jahr geben.

Auf dem Truck sollen spannende Live-Produktvorführungen stattfinden. Es werden sowohl die große Bandbreite an bewährten Küchenhelfern, als auch Neuheiten von Kitchen Aid präsentiert. Wie es auf Nachfrage von HZ heißt, finden am Truck derzeit kein direkter Verkauf der Produkte, sondern nur Präsentationen und Produkt-Shows statt. Bei einem Händler-Event könne der Händler beispielsweise sein Personal abstellen, um in seinem Store den Abschluss zu machen.

Der Truck macht zum einen bei verschiedenen Händlern Station, zum anderen will Kitchen Aid auf Gourmet- und Publikumsmessen Präsenz bei den Konsumentinnen zeigen. „Der Handel kann sich über den Kitchen Aid Außendienst qualifizieren. Nach Prüfung der nötigen Infrastrukturparameter und der Tourenplanung kann ein Einsatz vereinbart werden. Für 2022 sind bereits alle Slots belegt aber für 2023 kann bereits angefragt werden“, heißt es auf Anfrage.

Die erste Station des Show-Roadtrucks war die „Trendset“ in München Anfang Juli. Aktuell stehen die Termine bis November fest. Der letzte „Truckstop“ in 2022 wird auf der „Herbstausstellung“ sein, die vom 29.10. bis 6.11. in Kassel stattfindet. Auch im kommenden Jahr 2023 wird es weitere Termine geben.


Die neue Außenfassade von Technik-Profi Kessler in der Eifel

Foto: Telering

Nachdem Telering-Geschäftsführer Udo Knauf auf der Jahreshauptveranstaltung seinen Fachhändlern den neuen kommunikativen Auftritt vorgestellt hatte, ging der Run los. „Viele unserer Mitglieder können es kaum erwarten, sich ihren Kunden auch optisch als Technik-Profis zu präsentieren“, heißt es aus der Mainzer Zentrale.

Entscheidend ist unter anderem, dass das neue Corporate Design den Mitgliedern nicht von oben aufgezwungen wurde – die Fachhändler wurden im Rahmen der Jahreshauptveranstaltung am 20. Mai in Berlin dazu ausführlich befragt. Dabei sprachen sich mehr als 80 Prozent für den Neuauftritt als Technik-Profis aus und wollen entsprechend Geschäftsräume, Ladenfassaden und Firmenfahrzeuge im neuen, souveränen Design erstrahlen lassen. Den Anfang macht Florian Kessler, ein Technik-Profi aus der Eifel, dessen Laden samt Inhalt letztes Jahr vom Juli-Hochwasser regelrecht weggespült worden war. Sein Großhändler und die Telering-Kooperation unterstützen ihn aktiv beim Wiederaufbau und sorgen dafür, dass er als Erster eine Fassadengestaltung im neuen Erscheinungsbild erhält. Seit Kurzem steht allen Mitgliedern auch ein detaillierter Gestaltungsleitfaden zum neuen CD zur Verfügung. Darin wird erklärt, wie das neue Logo, die neuen Farben und Gestaltungsregeln richtig angewendet werden. Zudem belässt es die Telering nicht allein bei der gestalterischen Hilfe, sondern lässt die Umstellung auch durch die Regionalleiter begleiten.

Die Telering macht jedoch noch mehr. „Um die Aktualität und Attraktivität des stationären Fachhandels zu unterstreichen, wollen wir mehr Bewegung und Farbe in die Läden bringen“, betont Udo Knauf. Die Telering ist deshalb eine Partnerschaft mit „m-cube“ eingegangen, einem Anbieter digitaler Audio- und Videolösungen für den POS. Ab sofort können die Technik-Profis in ihren Verkaufsräumen und Schaufenstern mit bewegten, strahlenden Bildern Kunden anziehen und begeistern.

 


Dr. Sascha Mager wird neuer Vorsitzender der Geschäftsführung von Mediamarkt Saturn Deutschland.

Foto: Mediamarkt Saturn

Gábor Szilágyi, erst seit Februar 2022 Deutschland-Chef von Mediamarkt Saturn, gibt den Posten wieder ab und geht zurück nach Ungarn. Dr. Sascha Mager übernimmt die Geschäftsführung in Ingolstadt.

Gábor Szilágyi habe sich aus persönlichen Gründen entschieden, den Vorsitz der Geschäftsführung der deutschen Landesgesellschaft abzugeben und in seine Heimat Ungarn zurückzukehren, heißt es offiziell. Dort werde Szilágyi zum 1. Oktober 2022 erneut die Führung der ungarischen Landesgesellschaft von Mediamarkt Saturn übernehmen. Nachfolger von Szilágyi an der Spitze von Mediamarkt Saturn Deutschland wird mit Wirkung zum 15. August 2022 Dr. Sascha Mager, bisher CDO und Mitglied des Executive Committee der MediaMarktSaturn Retail Group.

„Wir respektieren die Entscheidung von Gábor Szilágyi und freuen uns, dass er mit seinem Talent und seiner Erfahrung unserem Unternehmen erhalten bleibt“, erklärte Dr. Karsten Wildberger, CEO von Ceconomy und Mediamarkt Saturn. „Mit Sascha Mager als internem Nachfolger sorgen wir für einen nahtlosen Übergang in der Führung von Mediamarkt Saturn Deutschland. Als CDO für die gesamte Gruppe hat er bereits in den vergangenen Monaten in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung auch das Digitalgeschäft in Deutschland maßgeblich gestützt und zugleich auch erste, wichtige Impulse zur weiteren Stärkung des stationären Geschäfts gesetzt. Gemeinsam mit dem Team wird Sascha Mager die Weiterentwicklung unserer größten Landesgesellschaft vorantreiben.“

Weiter ergänzte Wildberger: Mit dieser Neuordnung nutzen wir zudem unsere bestehenden internen Kompetenzen noch gezielter für die Gesamtgruppe, ohne zusätzliche Zentralstrukturen zu schaffen – ganz im Sinne eines schnellen und schlanken Unternehmens.“ Auch in seiner neuen Funktion wird Sascha Mager Mitglied des Executive Committee der Mediamarkt Saturn Retail Group bleiben.


Neu im Vorstand bei Haier sind Manuel Gassner (li.) und Christian Burghardt.

Foto: Haier

Elektrogroßgerätehersteller Haier hat sein Management und den Vorstand erweitert: Seit 1. Juli ist Christian Burghardt neues Vorstandsmitglied als CCO und ebenfalls neu im Vorstand ist Manuel Gassner, der bereits seit Juni 2020 in seiner Funktion als CFO bei Haier ist.

Mit der Erweiterung des Vorstands reagiert das Unternehmen eigenen Angaben zufolge auf das deutlich gestiegene Umsatzwachstum in den vergangenen Jahren. Der 45-jährige Christian Burghardt bringe nicht nur langjährige Managementerfahrungen mit in das Unternehmen, sondern ist bereits mit dem Spezialisten für Haushaltsgeräte vertraut: 2019 kam er als Head of Sales für Einbaugeräte zu Haier. Seit dem 1. Juli ist Burghardt nun CCO und Mitglied des Vorstands. „Wir sind auf einem sehr guten Weg, unsere strategischen Ziele zu erreichen – und haben den Umsatz während der letzten Jahre deutlich steigern können“, sagt Thomas Wittling, CEO DACH bei Haier Germany. „Um noch schneller und agiler handeln zu können, haben wir nun auch den Vorstand erweitert und freuen uns, mit Christian Burghardt als CCO ein neues Teammitglied zu begrüßen, mit dem wir unseren Wachstumskurs weiter vorantreiben können.“

Auch neu im Vorstand ist Manuel Gassner, der bereits seit Juni 2020 in seiner Funktion als CFO bei Haier ist.


Hohe Handwerkskunst der Porzellanherstellung erleben

Foto: Fürstenberg/Claudia Warnecke

Anlässlich des 275-jährigen Bestehens öffnet die Porzellanmanufaktur Fürstenberg ihre Tore und lädt zum Tag der offenen Manufaktur mit Sommerfest auf dem Schlosshof ein. Der Eintritt in den Produktionsbetrieb und auf den Schlosshof ist frei.

275 Jahre Fürstenberg sind ein Grund zum Feiern. Am Sonntag, den 28. August können Besucherinnen von 10 bis 17 Uhr die hohe Handwerkskunst der Porzellanherstellung erleben. Bei einem freien Rundgang durch die Produktionsbereiche der sogenannten Weißfertigung erfahren sie, wie das Manufakturporzellan entsteht – wie es geformt, gebrannt und schließlich farbig dekoriert wird. Fachkundige Mitarbeitende führen einzelne Arbeitsschritte vor und erläutern diese. Kinder können beim Modellieren und Porzellanmalen unter Anleitung erfahrener Porzellinerinnen und Porzellanmalerinnen selbst kreativ werden.

Auf dem Schlosshof findet ein buntes Sommerfest statt: mit Kulinarik, Live-Musik sowie Clownerien und Walk-Acts des Clowns Piccolo. Regionale Akteure bieten spannende Aktionen zum Mitmachen, Erleben und Spaß haben an.

Im Museum Schloss Fürstenberg wird die Geschichte der Manufaktur lebendig. Dem Jubiläum widmet das Museum gemeinsam mit dem Freundeskreis Fürstenberger Porzellan e. V. die Sonderausstellung „In Herz und Hand. 275 Jahre FÜRSTENBERG – Schätze aus Privatbesitz“. Kostbare Porzellane von Sammler*innen werden hier erstmals öffentlich gezeigt. Im Museum gilt der reduzierte Eintritt von 5 Euro (ab 16 Jahre). Und wer Lust auf hochwertiges Porzellan für das eigene Zuhause bekommen hat, kann sich im Manufaktur Werksverkauf inspirieren und beraten lassen. Viele dekorierte Artikel in 2. Wahl sowie exklusive Einzelstücke mit Kristallglasur gibt es am 28. August noch zu attraktiven Preisen.


Hersteller Robbe & Berking zeigt auf der Ambiente 2023 hochwertige Silberschmiedekunst.

Foto: Messe Frankfurt/Petra Welzel

Vom 3. bis 7. Februar 2023 begrüßt die Ambiente, eigenen Angaben zufolge die weltweit führende Messe für Konsumgüter, nationale und internationale Topmarken mit frischen Innovationen, die die Sortimente im Handel bereichern.

Die große Bühne für alles, was Kochen und den Haushalt leichter und das Essen schöner macht, zeigt einmal mehr wahre Dining-Schätze. Von Glas, Porzellan und innovativen Küchenaccessoires bis hin zu Elektrokleingeräten können Einkäuferinnen sich hier inspirieren lassen. „Die Ambiente ist nach wie vor der weltweite Treffpunkt für die Dining-Branche. Deshalb freuen wir uns sehr, dass die führenden Unternehmen der Branche auf der Ambiente 2023 ihre Highlights präsentieren. Das zeigt ganz deutlich wie wichtig die physischen Begegnungen auf der Ambiente sind, um Entscheidungen zu treffen und Geschäfte zu machen“, so Thomas Kastl, Leiter Ambiente Dining.

Zahlreiche Topmarken wie Alfi, Bormioli Rocco, Cristel, De Buyer, Dibbern, Gefu, die Küchenprofi-Gruppe (mit Cilio, Zassenhaus, Küchenprofi und Spring), Kai, Kuhn Rikon, Libby, Mepal, Pasabahce mit der Marke Nude, Robbe & Berking, Rosenthal, Sodastream, Tramontina oder Westmark bringen im Dining-Bereich Glanz und Abwechslung auf den Tisch.

„Wir bei Robbe & Berking freuen uns alle darauf, endlich wieder eine Ambiente zu erleben. Wie viele andere Aussteller auch haben wir in den vergangenen Jahren die digitalen Möglichkeiten für Ersatzveranstaltungen genutzt. Gleichzeitig haben wir unsere Frankfurter Messe aber wirklich sehr vermisst. Nichts kommt an das Messeerlebnis einer Ambiente heran“, so Oliver Berking, Geschäftsführer von Robbe & Berking.


Benedict Kober (re.) überzeugte sich persönlich vom Fortschritt des Projekts.

Foto: Euronics

Die Verbundgruppe Euronics hat neues Nachhaltigkeits-Engagement gestartet und pflanzt zusammen mit dem Waldaufforstungsprojekt Plant-my-tree 10.000 Bäume auf einem zwei Hektar großen Areal bei Lüdenscheid.

Euronics setzt sich eigenen Angaben zufolge im Rahmen verschiedener Projekte für den schonenden Umgang mit der Umwelt ein. Gemeinsam mit dem Waldaufforstungsprojekt Plant-my-tree heißt es seit Kurzem: Aufforsten für das beste Zuhause der Welt. Dank Markenkooperationen sowie Aktionen und Angeboten der Euronics Händler werden in einem circa zwei Hektar großen Areal im nordrhein-westfälischen Lüdenscheid 10.000 Bäume gepflanzt. Neben zahlreichen Vorteilen für das ökologische Gleichgewicht und die lokale Bevölkerung liefert der „Euronics Wald“ als natürlicher CO2-Speicher einen positiven Beitrag für den Klimaschutz.

Mit dem Projekt kann der Kunde durch seine Kaufentscheidung unmittelbar Einfluss auf den Umweltschutz nehmen: Für jeden Kauf eines mit dem Plant-my-tree Logo gekennzeichneten Aktionsgerätes im jeweiligen Aktionszeitraum wird in Lüdenscheid ein Setzling gepflanzt. Kunden können sich als Bestätigung ihres Beitrags ein Baumzertifikat per Warenlieferung oder vor Ort beim Händler abholen und „ihren“ Baum sogar besuchen. Bisher liefen in den Euronics Märkten bereits abgeschlossene Aktionen mit Samsung, Acer und Siemens.

Benedict Kober, Sprecher des Vorstands der Euronics Deutschland eG, hat den Wald am 28. Juli in Lüdenscheid persönlich besichtigt, um sich vom Fortschritt des Projekts zu überzeugen. „Mit unserem Claim ‚Für Dein bestes Zuhause der Welt‘ zeigen wir unsere besondere Nähe zu unseren Kunden und ihren Bedürfnissen. ‚Das Zuhause‘ meint aber nicht nur die eigenen vier Wände, sondern letztlich auch unsere Heimat, in der wir leben. Dazu gehört auch der Wald nebenan. Deshalb wollten wir uns für ein Projekt engagieren, das zu uns passt“, so Kober.


Start ins Berufsleben bei Electronic Partner in Düsseldorf

Foto: Electronic Partner

Mit Anfang August startet in den Unternehmen das neue Berufsausbildungsjahr – so auch bei den Handelsverbundgruppen Expert in Langenhagen und Electronic Partner in Düsseldorf.

Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres starten in der Expert-Unternehmenszentrale zwölf Berufseinsteiger:innen in sieben verschiedenen Berufsfeldern: zwei Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration sowie einer mit Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse, zwei Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement, ein Kaufmann im E-Commerce, ein Kaufmann für Büromanagement, zwei Kaufleute für Versicherungen und Finanzen sowie drei Dual Studierende Business Administration mit Schwerpunkt Handel/Dienstleistungen. Damit konnten die Langenhagener eigenen Angaben zufolge die Anzahl an neuen Nachwuchskräften im Vergleich zum Vorjahr noch einmal steigern. Damit beschäftigt die Expert-Zentrale aktuell insgesamt 21 Auszubildende sowie sieben Dual Studierende.

Ähnlich ist die Situation bei Electronic Partner: Bei der Düsseldorfer Verbundgruppe werden in den nächsten drei Jahren neun junge Auszubildenden in verschiedenen Fachbereichen umfassend auf ihre berufliche Laufbahn vorbereitet. Die Berufsanfänger absolvieren eine zielorientierte theoretische sowie praktische Ausbildung und durchlaufen dabei mehrere Abteilungen, um umfassende Einblicke in die Abläufe des Unternehmens zu gewinnen. Sie werden dabei von Beginn an aktiv in die Geschäftsprozesse eingebunden und übernehmen ihrem Kenntnisstand entsprechend bereits verantwortungsvolle Aufgaben. Die Bandbreite der Berufsfelder erstreckt sich vom Groß- und Außenhandelsmanagement über Fachinformatik für Anwendungsentwicklung und Systemintegration bis hin zur Marketingkommunikation sowie Mediengestaltung in Print und Grafik. Dieses Jahr ist auch wieder eine duale Studentin im Fachbereich Business Administration dabei. Außerdem bietet Electronic Partner zum ersten Mal die Ausbildung zum Kaufmann/-frau im E-Commerce an.


Das ifo Geschäftsklima (rote Linie), die Beurteilung der Lage (grau) wie auch die Geschäftserwartung im Handel sacken deutlich ab.

Grafik/Quelle: ifo Konjunkturumfragen, Juli 2022

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich deutlich abgekühlt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Juli auf 88,6 Punkte gefallen, nach 92,2 Punkten im Juni. Das ist der niedrigste Wert seit Juni 2020.

Die Unternehmen erwarten in den kommenden Monaten erheblich schlechtere Geschäfte. Zudem waren sie weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Hohe Energiepreise und drohende Gasknappheit belasten die Konjunktur. Deutschland stehe an der Schwelle zur Rezession, heißt es von Seiten des Forschungsinstituts.

Der Index ist erwartungsgemäß in allen vom ifo bewerteten Bereichen stark gefallen. Das heißt, im Verarbeitenden Gewerbe, im Dienstleistungssektor und im Bauhauptgewerbe herrscht Pessimismus allenthalben. Ihre aktuelle Lage bewerteten viele Unternehmen schlechter, Neuaufträge waren erstmals seit zwei Jahren leicht rückläufig und Erwartungen sind von großem Pessimismus geprägt. Im Handel ist der Indikator erneut deutlich gesunken. Die Händler waren weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften. Die Sorgenfalten mit Blick auf die kommenden Monate werden immer tiefer. Es gibt gegenwärtig keine Einzelhandelssparte, die optimistisch in die Zukunft schaut.


Dr. Stefan Müller: „Vier Fachmärkte aus der Übernahme können wir direkt in Unternehmerhand an die Expert Klein GmbH übergeben.“

Foto: Expert

Die Expert-Gruppe und die Globus Fachmärkte GmbH & Co. KG haben eine Einigung zur Übernahme der sechs Alpha Tecc-Standorte in die Expert-Verbundgruppe erzielt. Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben.

Mit der Übernahme der Standorte mit insgesamt rund 15.000 Quadratmetern Verkaufsfläche baut die Expert-Gruppe ihr Standort-Netzwerk weiter aus. Die Übernahme wird zum1. Oktober 2022 wirksam. „Wir freuen uns über die gemeinsam mit allen Beteiligten gefundene Lösung“, erklärt Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE. „Die Übernahme der sechs Fachmärkte verdeutlicht, dass unser Konzept erfolgreich ist, und sie stärkt die Kooperation nachhaltig. Als Verbundgruppe freut es uns besonders, dass vier Fachmärkte aus dieser Übernahme direkt in Unternehmerhand an die Expert Klein GmbH übergeben.“ Die beiden weiteren Standorte werden von der Expert Wachstums- und Beteiligungs SE (eWB SE) als Regiebetriebe übernommen. Die eWB SE wurde im Jahr 1999 zur Standortsicherung gegründet und betreibt als 100-prozentige Tochter der Expert SE nun insgesamt 62 Standorte in Eigenregie.

Auch die Globus Fachmärkte GmbH & Co. KG ist mit der Lösung zufrieden. „Die Sicherung der Arbeitsplätze unserer vielen langjährigen Mitarbeitenden liegt uns am Herzen, dieser Verantwortung ist sich auch Expert bewusst“, betont Timo Huwer, Sprecher der Geschäftsführung der Globus Fachmärkte.

Mit der Übernahme der sechs Alpha Tecc-Märkte gehören ab Oktober 402 Standorte - davon 287 Fachmärkte (Vollsortiment mit einer Verkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern) zu der Langenhagener Kooperation.


Bald erstrahlt das neue Mediamarkt „Tech Village“ am Berliner Alexanderplatz in seinem Glanz.

Foto: Fotografie NeuhausSonae Sierra

Nach Eröffnungen in Mailand, Rotterdam und Rom bringt die Fachmarktkette Mediamarkt Saturn nun seinen ersten Mediamarkt im neuen so genannten Lighthouse-Format in Deutschland an den Start. Der Store eröffnet am 1. September.

Es ist das erste so genannte „Tech Village“ in Deutschland und es befindet sich am Alexanderplatz in Berlin. Das „Alexa“ bietet Händlern offenbar eine begehrte Lage: Am 15. Juli hat der Küchengeräteanbieter Tefal dort seine erste Berliner Filiale eröffnet.

Und nun das „Tech Village“ von Mediamarkt: Auf großer Fläche mit Marken-Boutiquen renommierter Hersteller und Live-Vorführungen können Kundinnen und Kunden die Technik-Innovationen anfassen und ausprobieren. Denn neben Beratung, Service und Verkauf steht vor allem eins im Fokus: das Erleben der neuesten Technikprodukte und das Eintauchen in Markenwelten.

Im Alexa Berlin laufen aktuell die Umbauarbeiten auf Hochtouren. Das heißt, der bisherige Mediamarkt wird zum „Tech Village Berlin“ umgestaltet und damit zum ersten Lighthouse-Markt in Deutschland. Auf rund 8.000 Quadratmetern, verteilt auf vier Etagen, präsentiert der Elektronikhändler eine Erlebniswelt der Superlative mit Marken-Boutiquen, Experience-Areas, einem imposanten Service-Bereich und dem „Barista Club“ – einer Kaffeebar, die zum Relaxen einlädt.

„Mit unserem Lighthouse-Konzept verbinden wir die Leidenschaft für Technologie mit den innovativsten Produkten und schaffen ein interaktives Kundenerlebnis der besonderen Art“, erläutert Jörg Bauer, COO Mediamarkt Saturn Deutschland. Das „Tech Village“ Berlin ist der insgesamt vierte so genannte Lighthouse-Markt, den die Fachmarktkette in Europa an den Start bringt. Nach den durchweg positiven Erfahrungen in Italien und in den Niederlanden sind im Verlauf des Jahres noch weitere „Lighthouse-Eröffnungen“ in den europäischen Metropolen Madrid und Wien geplant.


Haushaltswaren und Deko-Artikel auf der IAW in Köln

Foto: Nordwestdeutsche Messegesellschaft Bremen-Hannover mbH

Es sei der „führende Handelstreff für Umsatzbringer und Impulsartikel“, teilt die Nordwestdeutsche Messegesellschaft mit. Die 33. Internationale Aktionswaren- und Importmesse (IAW) findet vom 6. bis zum 8. September in Köln statt.

In den Hallen 6 und 9 der Koelnmesse werden mehr als 250 Aussteller ihre Produkte für die kommende Saison und das bevorstehende Weihnachtsgeschäft präsentieren. Die internationale Ordermesse für Importartikel, Aktionswaren, Trendprodukte und das Volumengeschäft erwartet auf einer Fläche von rund 30.000 qm wieder gut 5.000 Fachbesucher. Die IAW bedient eigenen Angaben zufolge alle wichtigen Segmente und Nischen des Handels: Das Angebot reicht vom Schnuller über Smartphones bis hin zu Restposten, die sonst nirgends zu finden sind. Diese Vielfalt mache die IAW unverzichtbar für Einkäufer, die sich persönlich vor Ort inspirieren lassen und Ware für eine komplette Saison ordern wollen, so die Veranstalterin.

Gezeigt werden Artikel aus 15 Warenkategorien, darunter Lebensmittel und Getränke, Drogerie und Kosmetik, Textilien und Bekleidung, Haushaltswaren und Bürobedarf, Spielzeug sowie Saison- und Trendprodukte. Auch wer nach Elektronikartikeln, Computern und Zubehör, Heimwerkerbedarf und Eisenwaren, Gartenprodukten oder Pflanzen sucht, kommt hier zum Zug. Produkte aus den Kategorien Kleinmöbel und Accessoires, Geschenkartikel, Schmuck und Uhren, Sport und Freizeit sowie Heimtierbedarf runden das Angebot ab. Dazu kommt der Bereich Private Label. Hier dreht sich alles um die Produktion von margenstarken Eigenmarken. Für zusätzliche Impulse sorgen zudem zahlreiche neue Aussteller. Sie bringen unter anderem schicke Taschen, Mode- und Badaccessoires, innovative Hygieneartikel, süße Snackideen und zeitlose Möbelklassiker zu erschwinglichen Preisen mit auf die Messe.

Darüber hinaus wartet die IAW mit einem kostenlosen, informativen Rahmenprogramm für den digitalen und stationären Handel auf. Bei der zusammen mit Restposten.de veranstalteten E-Commerce-Arena erfahren Besucher und Aussteller an den ersten beiden Messetagen Wissenswertes zum Onlinehandel.


Seit Anfang 2020 geht es mit dem Konsumklima tendenziell stark bergab.

Grafik: GfK

Die Verbraucherstimmung hat das im vergangenen Monat erreichte Allzeittief noch einmal unterboten. Während die Anschaffungsneigung nur geringe Einbußen hinnehmen muss, gehen sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartung noch einmal deutlich zurück.

Wie die GfK ermittelt hat, steigt bei den Verbrauchern die Angst vor einer drohenden Rezession. Die Konjunkturerwartungen verlieren im Juli gegenüber dem Vormonat 6,5 Punkte und sinken auf -18,2 Punkte. Dies ist der niedrigste Wert seit April 2020, als Deutschland in den Corona-Lockdown geschickt wurde. Auch die Einkommensaussichten setzen ihre steile Talfahrt fort. Der Indikator Einkommenserwartung verliert im Juli 12,2 Punkte und fällt auf -45,7 Punkte. Ein geringerer Wert wurde für den Einkommensindikator seit Beginn der Erhebungen für Gesamtdeutschland im Jahre 1991 nicht gemessen. Im Vergleich zu Juli 2021 lässt sich sogar ein Minus von knapp 75 Punkten verzeichnen.

Aktuell hohe Inflationsraten zwischen sieben und acht Prozent beeinträchtigen die Kaufkraft der privaten Haushalte. Sollten in den kommenden Wochen die Erdgaslieferungen aus Russland eingeschränkt oder sogar ganz eingestellt werden, dürften die Energiepreise weiter steigen. Hinzu kommt, dass sich durch die aktuelle Schwäche des Euro gegenüber dem Dollar die deutschen Importe aus dem Dollarraum zusätzlich verteuern. Dies dürfte den Druck auf die Preise weiter verstärken und drückt schwer auf die Einkommensstimmung der Deutschen. Dementsprechend kann sich die Anschaffungsneigung dem Sog sinkender Konjunktur- und Einkommensaussichten nicht vollständig entziehen. Der Indikator muss mit einem Minus von 0,8 Punkten auf -14,5 Punkte nur leichte Verluste hinnehmen. Zuletzt wurde zu Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise im Oktober 2008 mit -20,1 Punkten ein geringerer Wert gemessen.

So prognostiziert GfK für das Konsumklima für August 2022 -30,6 Punkte und damit 2,9 Punkte weniger als im Juli dieses Jahres (revidiert -27,7 Punkte).


Weihnachten ist im Anflug – auf Conzoom Solutions gibt es Tipps für die umsatzstärkste Zeit im Jahr.

Foto: Messe Frankfurt/Rui Camilo

Ab August startet auf der Online-Plattform Conzoom Solutions eine neue Serie mit Expertentipps für ein umsatzstarkes Weihnachten – sowohl für das Onlinegeschäft als auch für die ansprechende Gestaltung der Schaufenster und Verkaufsflächen.

Während die Kund*innen noch Grillpartys feiern, laufen im Online- wie im stationären Handel die Vorbereitungen für das Jahresendgeschäft an. Auf Conzoom Solutions geben E-Commerce Experte Peter Höschl und Trendexpertin Gabriela Kaiser von August bis Januar regelmäßig Tipps, worauf es ankommt, um das Weihnachtsgeschäft gut vorzubereiten, entscheidende Stellhebel zu nutzen und den Point of Sale bis zum Fest und darüber hinaus aufmerksamkeitsstark zu inszenieren. „Expertentipps sind gerade wertvoller denn je, denn das Weihnachtsgeschäft ist ganz entscheidend für den Handel. Unsere neue Weihnachtsserie auf Conzoom Solutions soll Händler*innen durch die kommenden Monate begleiten und hilfreiche Tipps für einen möglichst erfolgreichen Jahresabschluss mit auf den Weg geben. Immer mit dem Blick auf die ansprechende PoS-Gestaltung und auf wichtige Themen, die jetzt fürs Onlinegeschäft anstehen“, so Julia Uherek, Bereichsleiterin Consumer Goods Fairs.

Wer sich detaillierter für eine trendgerechte Warenpräsentation in den angesagten Farb- und Themenwelten informieren möchte, findet in den Video-Beiträgen zu den Ambiente-, Christmasworld- und Creativeworld-Trends 22+ Inspiration. Hier sind zum Beispiel auf den Moodboards der Ambiente Trends 22+ passende Produkte der Aussteller eingebunden.

Reinschauen lohnt sich immer. Auf der Online-Plattform finden Händler*innen regelmäßig neue Interviews, Podcasts oder Videos mit Impulsen für die gezielte Kundenansprache.


Der Hauptsitz der Villeroy & Boch AG in Mettlach

Foto: Villeroy & Boch

Der Villeroy & Boch-Konzern vermeldet im Zwischenbericht zum zweiten Quartal 2022 einen Umsatz - und Ergebnisanstieg im ersten Halbjahr 2022. Beide Unternehmensbereiche können Zuwächse verzeichnen.

Nach Unternehmensangaben wurde ein Konzernumsatz (inkl. Lizenzerlöse) im ersten Halbjahr 2022 in Höhe von 490,3 Mio. € erzielt, das sind 40,7 Mio. € bzw. 9,1 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 9,8 Prozent auf 41,3 Mio. €. Der Ergebnisanstieg basiert vor allem auf der guten Umsatzentwicklung, welche die zusätzlichen Kostenbelastungen durch die stark gestiegenen Material- und Energiekosten kompensieren konnte.

Der Bereich Bad & Wellness verzeichnet in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2022 einen Umsatz in Höhe von 347,7 Mio. € und lag damit um 7,6 Prozent über dem Vorjahr. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich auf 37,9 Mio. € (Vorjahr: 36,3 Mio. €). Der Umsatz im Unternehmensbereich Dining & Lifestyle lag im ersten Halbjahr 2022 bei 140,9 Mio. €, das sind 12,6 Prozent bzw. 15,8 Mio. € über dem Vorjahr. Mit einem operativen Ergebnis (EBIT) von 4,9 Mio. € lag der Bereich deutlich über dem Vorjahr (2,7 Mio. €).

Trotz unsicherer Rahmenbedingungen ist der Vorstand der Villeroy & Boch AG aufgrund des Geschäftsverlaufs im ersten Halbjahr und der sich weiterhin auf hohem Niveau bewegenden Auftragseingänge zuversichtlich, den Prognoserahmen für Umsatz, Ergebnis und operative Nettovermögensrendite für das Gesamtjahr 2022 am oberen Ende erreichen zu können, teilt das Unternehmen mit. Der Prognose liegt insbesondere die Annahme zugrunde, dass vor allem die für die Keramikproduktion erforderliche Gasversorgung und der Zugang zu benötigten Rohstoffen gegenüber dem aktuellen Stand nicht massiv eingeschränkt werden, heißt es weiter.


Christian Strebl übergibt den Staffelstab an Dr. Joyce Gesing.

Fotos: Severin

Auf eigenen Wunsch verlässt Christian Strebl, langjähriger Geschäftsführer der Severin Elektrogeräte GmbH, das Unternehmen in diesem Monat, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Er übergibt den Staffelstab an Dr. Joyce Gesing.

Als Mitglied der dreiköpfigen Geschäftsführung war Christian Strebl u.a. für das Category Management, die Entwicklung von innovativen Produkten, das Customer Service Center, die Erschließung neuer Geschäftsfelder sowie das internationale Lieferantenmanagement zuständig. Die bisherige Chief Commercial Officer (CCO), Dr. Joyce Gesing, wird CEO und Vorsitzende der Geschäftsführung. Sie übernimmt neben ihren bestehenden Aufgaben den Bereich Category Management und Innovationen, das Customer Service Center sowie das Projektmanagement. Ulrich Cramer übernimmt zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben als Chief Financial Officer (CFO) den Einkauf und das internationale Lieferantenmanagement.

„Ich möchte mich nochmals neuen Herausforderungen stellen sowie wieder näher bei meiner Familie sein. Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen. Ich bin aber davon überzeugt, dass im Rahmen der langjährigen Transformation nun der richtige Zeitpunkt ist, meine Arbeit an das Team um Joyce Gesing und Ulrich Cramer zu übergeben“, so Christian Strebl.

Winfried Tillmann, Geschäftsführer des Severin-Gesellschafters TRM, betont: „Wir bedanken uns bei Christian Strebl auf das Herzlichste für seinen Einsatz und bedauern sein Ausscheiden sehr. Wir respektieren seine persönliche Entscheidung und trennen uns im besten gegenseitigen Einvernehmen. Als Branchenexperte hat er die Neustrukturierung von Severin maßgeblich beeinflusst, Produktinnovationen vorangetrieben und den Boden für eine Repositionierung der Marke geebnet.“


Accessoires für Haus und Garten auf der letzten Sommer-Nordstil

Foto: Messe Frankfurt

Die Nordstil steht unmittelbar bevor. Vom 23. bis 25. Juli präsentieren mehr als 640 Aussteller ihre verschiedenen Sortimente mit vielen Ideen und neuen Designs. Laut Veranstalterin ist Hamburg dann die Plattform für Ordergeschäfte, Networking und frische Impulse.

Die Zahl der Aussteller liege 20 Prozent über dem Wert der letzten Sommer-Nordstil. „Die Resonanz ist großartig. Das Angebot wird extrem spannend. Wir haben neue Anbieterinnen und tolle Marken dabei, aber auch Wiederkehrerinnen, die schon lange nicht mehr an regionalen Plattformen teilgenommen haben. Das freut mich persönlich sehr und zeigt ganz deutlich, dass der physische Austausch unabdingbar ist. Schließlich erleben wir ihn mit allen Sinnen: sehen, fühlen, riechen, schmecken, hören – und das brauchen wir, gerade im Konsumgüterbereich, um Entscheidungen zu treffen und Geschäfte zu machen“, so Susanne Schlimgen, Leiterin Nordstil.

Fünf Produktgruppen erstrecken sich von Westen nach Osten durch insgesamt acht Hallen. Im Bereich Stil & Design (Halle A3, A4) stellen bekannte Designer, Manufakturen und Marken ihre Lifestyle-Produkte vor – von den neuesten Interior Trends bis hin zu handgefertigten Beistelltischen und Handtaschen im minimalistischen Design. Besucher mit Fokus auf Haus & Garten (Halle A1 und A4) finden hier das gesamte Spektrum an inspirierenden Neuheiten und angesagten Trends. In den Hallen B1.0 und B1.1 können Besucherinnen sich auf alles rund um das Thema Küche & Genuss freuen. Im Bereich Geschenke & Papeterie (Halle B1.0, B2) wartet eine breite Auswahl an Geschenken, Karten, Kreativem sowie Spielzeugen und Bekleidung für Kinder. Accessoire-Liebhaber finden im Bereich Schmuck & Mode (Halle B3, B4) eine vielfältige Auswahl für das gewisse Extra.


Performance-orientierte Anzeige zum Thema Kaffee

Foto: Melitta

Der Anbieter Melitta Europa GmbH & Co. KG sieht sich als Experte für die Vermarktung von Kaffeezubereitungsprodukten.  Der Geschäftsbereich Haushaltprodukte setzt in der zweiten Jahreshälfte 2022 auf eine digitale Kommunikationskampagne.

Zwischen Juli und Dezember sollen so neue Käufer für die Kaffeevollautomaten der Marke Melitta gewonnen werden. Bei dieser stark nachgefragten Zubereitungsart setzt Melitta auf die eigenen Schlüsselkompetenzen aus über 100 Jahren Kaffeezubereitung und demonstriert, wie der Kaffeegenuss zuhause vollautomatisch gelingt. Im Fokus der Kampagne steht der zentrale Claim „Dein Lieblingscafé – zuhause“.

Als Werbemittel werden so genannte Carousel & Collection Ads auf Social Media, klassische Banner im Displaynetzwerk und performance-orientierte Anzeigen in den Bereichen Native und Inbox, sowie auf Preisvergleichsportalen eingesetzt. Diese werden im Laufe der Kampagne fortlaufend getestet und hinsichtlich der Zielgruppenerreichung optimiert. Kaufbereite Shopper sollen kanalübergreifend auf Augenhöhe angesprochen und auf das breite Angebot von Melitta aufmerksam gemacht werden.


Die Marke Tefal soll die Shoppingvielfalt im „Alexa“ bereichern.

Foto: Fotografie Neuhaus für Sonae Sierra

Am 15. Juli hat der Küchengeräteanbieter Tefal seine erste Berliner Filiale im Erdgeschoss des Berliner Shopping- und Freizeitcenters „Alexa“ eröffnet. Der Shop bietet nun auf rund 180 Quadratmetern ein breites Sortiment an Haushalts- und Elektrogeräten.

Zum Sortiment gehören Pfannen, Töpfen, Standmixer, Küchenmaschinen aber auch verschiedene Küchenhelfer bis hin zu Staubsaugern, Bügelsystemen oder Kaffeevollautomaten. Shopmanagerin Neda Hossein und ihr Team stehen seit Freitag bereit, die Besucherinnen und Besucher im „Alexa“ individuell zu beraten. Zum Start gab es exklusive Eröffnungsaktionen mit großzügigen Rabatten von bis zu 80 Prozent auf ausgewählte Produkte. Für die Vermietung des Ladenlokals ist das Unternehmen Sonae Sierra verantwortlich. Die Immobilienspezialisten managen das „Alexa“ im Auftrag der Eigentümerin Union Investment.

„Es ist uns wichtig, auf die Bedürfnisse unserer Kundschaft einzugehen und ihnen eine vielseitige Auswahl an Shops zu bieten. Da unsere Besucherinnen und Besucher viel Wert auf Genuss und Komfort legen, freuen wir uns über die Eröffnung von Tefal. Der neue Store ergänzt unser Angebot im Bereich Haushalt und Wohnen optimal“, sagt Oliver Hanna, Center Manager des „Alexa“.

In über 25 Stores in Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet Tefal Originalprodukte der Marken Tefal, Krups, Moulinex, Rowenta, Emsa und Lagostina an.


Logo: Conrad

Bereits im April dieses Jahres hatte die Elektronik-Fachmarktkette Conrad darüber informiert, neun der insgesamt elf deutschen Standorte zu schließen. Nun folgt die Schließung von fünf der sechs österreichischen Märkte. E-Commerce und Geschäftskunden stehen im Fokus.

Der Trend, dass gerade Privatkunden ihren Bedarf weniger im stationären Handel decken und stattdessen vermehrt online einkaufen, habe sich durch Corona in den vergangenen zwei Jahren noch einmal deutlich beschleunigt, hieß es schon im Frühjahr aus der Conrad-Zentrale. Daher werde das Unternehmen seine Filialen nicht mehr im bisherigen Format und der bisherigen Zahl betreiben. Am Standort im nordrhein-westfälischen Hürth hat Conrad im Frühsommer 2020 seine erste B2B-Filiale in Betrieb genommen, die auch weiterhin betrieben werden soll. Außerdem bleibt die Filiale in Wernberg-Köblitz weiter für Geschäftskunden geöffnet. Privatkunden haben nach wie vor die Möglichkeit, online auf conrad.de zu bestellen. Alle weiteren Filialstandorte sind bereits oder werden im Laufe dieses Jahres geschlossen.

Wie nun im Juli gemeldet wurde, sollen fünf der sechs österreichischen Märkte vom Netz gehen. In der benachbarten Alpenrepublik stünden den Kunden die Sortimente und Services weiterhin im Megastore Linz und online auf conrad.at zur Verfügung. Corona habe auch im österreichischen Markt den Trend verstärkt, dass Kunden vermehrt online einkaufen und immer weniger stationäre Geschäfte aufsuchen. „Auch wenn es uns sehr schwer fällt - die Kundinnen haben entschieden und wir haben uns daher nach intensiver Prüfung entschlossen, fünf unserer sechs Filialen in Österreich zum Ende des Jahres zu schließen“, so Conrad Österreich Geschäftsführer Dr. Markus A. Zettl. „Diese Entscheidung ist uns vor allem wegen unserer Mitarbeitenden sehr schwer gefallen, aber letztlich kommen wir an diesen veränderten Einkaufsgewohnheiten nicht vorbei. Wir sind dadurch aber keineswegs weg, sondern nur woanders”, führt er weiter aus.


Erzgebirgische Holz-Deko wird auf der Herbst-Cadeaux Leipzig unter anderem zu sehen sein.

Foto: Leipziger Messe/Tom Schulze

Weihnachtsstimmung schon im Sommer: Zur Herbst-Cadeaux Leipzig, die vom 3. bis 5. September stattfindet, können die Fachbesucher echtes Weihnachtsmarkt-Flair erleben. Eintritt und Parken sind kostenfrei, Online-Registrierung notwendig.

Als kulinarisches Highlight öffnet die Fachmesse für Geschenk- und Wohntrends den ersten Weihnachtsmarkt in Deutschland – mit authentischen Buden, geschmückten Weihnachtsbäumen, erzgebirgischer Holz-Deko und einem kleinen Karussell, das am Nachmittag seine Runden dreht.

„Nachdem die Weihnachtsmärkte in Sachsen und anderen Bundesländern die letzten zwei Jahre pandemiebedingt ausfallen mussten, bauen wir diesmal vor und fangen rechtzeitig an“, sagt Projektdirektor Andreas Zachlod augenzwinkernd. „Ohnehin steht die Herbst-Cadeaux immer ganz im Zeichen der Weihnachtszeit, und so steuern viele der rund 250 Aussteller und Marken Produkte bei.“ Den Mittelpunkt des Weihnachtsmarktes bilden die kulinarischen Genüsse, kündigt Andreas Zachlod an. So demonstriert der Stollenverband Erzgebirge e.V. mit Sitz in Grünhainichen die Vielfalt des traditionellen Backwerks und lädt zu Verkostung und Order ein.

Der Weihnachtsmarkt in Halle 5 / Stand G03 steht allen Fachbesuchern der Cadeaux Leipzig sowie der parallelen Uhren- & Schmuckmesse Midora offen.

Beide Messen sind am 3. und 4. September 2022 von 9.30 bis 18.00 Uhr und am 5. September 2022 von 9.30 bis 17.00 Uhr geöffnet. Eintritt und Parken sind kostenfrei; eine Legitimation als Fachbesucher ist erforderlich. Der Ticket-Shop zur Online-Registrierung ist ab 19. Juli 2022 verfügbar.


Grafische Darstellung des neuen „njuju“-Citystore-Konzepts

 

Skizze: Michael Matthias

Die Verbundgruppe Euronics präsentiert in ihrem Citystore-Konzept „njuju“ die Vision einer „Urban Electronics Genossenschaft“ und macht Kunden durch Blockchain-Technologie zu Miteigentümern. Wann und wo der erste Shop realisiert wird, steht noch nicht fest.

Der innovative Handelsansatz, der dem neuen Konzept zugrunde liegt, soll Menschen und deren Bedürfnisse in den Mittelpunkt rücken und das klassische Ladengeschäft in ein Clubhaus für die technikaffine Community verwandeln. Mit der Mischung aus Partizipation, konsequenter Kundenzentriertheit und individueller Beratung will Euronics den Umbrüchen im Handel begegnen und den verwaisten Innenstädten ein neues, frisches Konzept bieten. Im Rahmen des Branchentreffs Euronics Summer Convention auf Mallorca hat die Verbundgruppe das Projekt, das in den vergangenen Monaten gemeinsam mit der Innovationsagentur Grabarz JMP Space erarbeitet wurde, erstmals vorgestellt.

„Wir haben uns ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Die Demokratisierung des Shoppings“, erklärt Jochen Mauch, Chief Digital Officer bei der Euronics Deutschland eG, sowie treibende Kraft hinter „njuju“. „In unserem neuen Citystore-Konzept geht Einkaufen über den schlichten Konsum hinaus. Auf Blockchain-Basis wird unser Store zu einer zeitgemäß interpretierten Form der Genossenschaft und unsere Kunden zu Miteigentümern.“ Denn mit jedem Bezahlvorgang an der Kasse erhalten diese über einen digitalen Token auch einen Anteil an genau dem Laden, in dem sie einkaufen. Durch den Einsatz neuer Technologien werden sie nicht nur Anteilseigner, sondern profitieren über ein Cashback-Modell auch vom Profit des Citystores. Dabei können sie sowohl das Erscheinungsbild als auch das Angebot im stationären Handel mitgestalten.

„Das Geschäft ist keine begehbare Lagerhalle, sondern ein Clubhaus für Technik-Fans und stellt damit eine humane Antithese zum anonymen Online-Handel dar. Durch unser kooperatives Konzept fördern wir gezielt die Rückeroberung der Innenstädte“, so Mauch weiter. Die Vorbereitungsmaßnahmen für den ersten „njuju“-Citystore sollen in den nächsten Monaten starten. Wann und an welchem Standort der erste Shop dann tatsächlich realisiert wird, konnte auch auf Nachfrage von HZ nicht mitgeteilt werden.

Mehr zum „njuju“-Citystore-Konzept lesen Sie in der Ausgabe 04-2022 der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 15. August erscheint.


Der „Zeitstrahl“ der EK Herbstmessen

Foto: EK/servicegroup

Die EK/servicegroup macht schon jetzt auf ihre hybride Herbstmesse EK Live aufmerksam, die vom 14. bis 16. September in den eigenen Messehallen in Bielefeld und im Netz stattfinden wird.

Es sei erneut Treffpunkt internationaler Top-Marken und Fachhändler aus allen EK Geschäftsfeldern. „Wer sich für die Reise nach Ostwestfalen entscheidet, darf schon jetzt auf die komplette Umstrukturierung der über 30.000 qm großen Ausstellungsfläche gespannt sein: Das EK Messe-Team arbeitet zurzeit mit Hochdruck an der neuen Ausrichtung, die zur Entdeckungsreise einlädt und den Messebesuch deutlich effizienter machen soll“, so die offizielle Mitteilung.

Es hätten sich bereits gut 200 führende Lieferanten und Newcomer angemeldet, die Neuheiten und Trends aus den Bereichen GPK, Wohnaccessoires, Haushaltswaren, Elektroartikel, Leuchten, Babyausstattung, Spielwaren, PBS und Fashion mitbringen. Darüber hinaus warten u. a. das EK Lagerprogramm mit vielen Exklusivartikeln, die neuesten Entwicklungen der EK Shopkonzepte electroplus, küchenplus und HappyBaby sowie das qualifizierte Angebot digitaler Services auf die Besucher. Außerdem ist es auf der digitalen EK Live möglich sowohl beim von Lagerware und ausgewählte ZR-Artikeln online zu bestellen.


Viele Kunden sind bereit, für eine Waschmaschine der besseren Energieeffizienzklasse 200 Euro mehr auszugeben.

Foto: AEG

Viele Konsumentinnen in Deutschland sind bereit, für nachhaltigere Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik einen Preisaufschlag zu akzeptieren. Im Gegenzug erwarten sie jedoch einen finanziellen Vorteil mit Blick auf die Nutzungskosten.

Nach welchen Kriterien gehen Kunden vor, wenn sie neue Haushaltsgeräte oder Unterhaltungselektronik anschaffen? Geht es nur um den Preis oder beeinflusst auch die Nachhaltigkeit der Produkte die Kaufentscheidung? Die internationale Strategieberatung Oliver Wyman und die gfu Consumer & Home Electronics GmbH als Veranstalterin der Messe IFA sind dieser Frage in einer gemeinsamen Studie nachgegangen.

Der stärkste Anreiz für die Akzeptanz von Mehrkosten beim Erwerb der sogenannten weißen und braunen Ware ist laut der Erhebung das Energiesparen. Demnach sind Verbraucher bereit, für eine um zwei Stufen höhere Energieeffizienzklasse durchschnittlich 36 Prozent mehr auszugeben als für ein ansonsten identisches Gerät. Für eine energieeffizientere Waschmaschine würden sie sogar bis zu 160 Euro, bzw. 47 Prozent, mehr zahlen, verglichen mit einem durchschnittlichen Basispreis von 340 Euro. Für die Herstellergarantie, dass ein Gerät repariert werden kann und nötige Ersatzteile zur Verfügung stehen, akzeptieren die Verbraucher einen Preisaufschlag von 25 Prozent.

„Die Zahlungsbereitschaft der Verbraucherinnen ist vor allem dann höher, wenn sie auch selbst einen finanziellen Vorteil haben. Gerade für eine Waschmaschine oder einen Kühlschrank sind Verbraucherinnen durchaus bereit, 200 Euro mehr auszugeben, wenn sie dafür ein Gerät der Energieeffizienzklasse C statt E erhalten“, erläutert Dr. Martin Schulte, Partner und Konsumgüterexperte bei Oliver Wyman. Angesichts zunehmend höherer Energiekosten wächst der Vorteil für sparsame Technik.


Die Hauspreisliste Plus (HPL+) ist künftig in das Planungsprogramm eingebunden.

Foto: Bosch

Der Hersteller der gleichnamigen Küchenplanungssoftware Carat und der Hausgerätehersteller Bosch starten ein gemeinsames Pilotprojekt, das Händlern neue Möglichkeiten im Beratungsgespräch eröffnet. Küchenplaner und Endkunden sollen profitieren.

Küchenplaner erhalten direkten Zugriff auf die Hauspreisliste Plus (HPL+) von Bosch direkt aus dem Planungsprogramm. Ziel des Projektes ist es, die Nutzerfreundlichkeit für Küchenplaner zu erhöhen und auch Endverbrauchern eine transparente Übersicht zu bieten. „Unsere Motivation war es immer und ist es auch künftig, den Planungsprozess noch komfortabler zu gestalten“, so Andreas Günther, Geschäftsführer der marktführenden Küchenplanungssoftware.

Bosch hatte erst im vergangenen Jahr seine individuellen Hauspreislisten auf eine digitale Version umgestellt, die zuvor noch gemeinsam mit dem Verkaufshandbuch gedruckt und dem Küchenhandel zur Verfügung gestellt wurden. Der nächste logische Schritt: die direkte digitale Einbindung in das Küchenplanungsprogramm Carat. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Händler muss nicht mehr länger Kernsortimentslisten in seinem Planungsprogramm einlesen. Dem Küchenplaner stehen außerdem stets die tagesaktuellen Preise zur Verfügung, was enorm wichtig ist. Denn wurde die Küche bereits vor einem halben Jahr geplant, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es Änderungen beim Preis oder auch der Verfügbarkeit gibt. Außerdem leistet die Einbindung der HPL+ in das Planungsprogramm einen wichtigen Beitrag zur Vereinfachung der Beratung beim Küchenverkauf. „Durch die Zusammenarbeit mit Carat verbessern wir die Küchenplanung für alle Beteiligten. Das ist für uns ein wichtiger Schritt und wir freuen uns, mit Carat einen starken und kompetenten Partner an der Seite zu haben“, erläutert Harald Friedrich, Geschäftsführer der Bosch Hausgeräte GmbH.


Der Vorstand der Expert SE blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück: Frank Harder, Michael Grandin, Dr. Stefan Müller, und Gerd-Christian Hesse (v.l.n.r.)

Foto: Expert

Die Verbundgruppe Expert hat heute zur Bilanzpressekonferenz die Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr (1. April 2021 bis 31. März 2022) bekannt gegeben. Der Umsatz konnte um gut drei Prozent gesteigert werden, die Gesellschafter erhalten hohe Bonuszahlungen.

Die Expert-Gruppe erzielte eigenen Angaben zufolge einen Innenumsatz zu Industrieabgabepreisen ohne Mehrwertsteuer in Höhe von 2,3 Mrd. Euro und lag damit 3,3 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert. „In unserem Jubiläumsjahr konnten wir trotz sehr herausfordernder Rahmenbedingungen an die erfolgreiche Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre anknüpfen“, erklärt Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE auf der Bilanzpressekonferenz in Langenhagen. „Wir sind aktuell umgeben von unvorhersehbaren Einflüssen und werden dies auch im laufenden Geschäftsjahr sein. Durch unsere partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Expertinnen sowie Industrie- und Dienstleistungspartnerinnen gepaart mit unserer Expert-Strategie werden wir diese Situation gemeinsam erfolgreich meistern.“

Im abgelaufenen Geschäftsjahr zählte die Gruppe 199 Gesellschafter mit 396 Standorten, 146 davon betreiben eine eigene Service-Werkstatt. Die Anzahl der Fachmärkte ist gewachsen und betrug zum Geschäftsjahresende 281.

Da es sich bei Expert um eine Verbundgruppe handelt, kann kein Gewinn im klassischen Sinne kommuniziert werden. Der Gradmesser ist die Gesamtbonusausschüttung an die Gesellschafter. „Wir freuen uns, dass wir erneut einen so hohen Gesamtbonus an unsere Gesellschafter ausschütten können. Es ist für uns der Beleg für das hohe Engagement und innovative Handeln unserer Unternehmerinnen“, sagt Gerd-Christian Hesse, Vorstand für Finanzen, Personal und Versicherung. „Die Gesamtbonusausschüttung fiel mit 250,5 Mio. Euro auf einem sehr hohen Niveau aus und veranschaulicht deutlich die Leistungsfähigkeit der gesamten expert-Gruppe.“ Die Angabe entspricht 13,4 Prozent des jahresbonuspflichtigen Umsatzes.


Fiskars wird sich auf den Messen in München und Hamburg zeigen.

Grafik: Fiskars

Nach zwei Pandemiejahren erfreuen sich alle Branchen an den wieder stattfindenden Messen. Nachdem Fiskars sein Küchensortiment zuletzt auf der Spoga+Gafa 2022 präsentierte, geht es im Juli weiter auf der Trendset in München und Nordstil in Hamburg.

Hochwertige Produkte für Küche und Tisch kommen live am besten zur Geltung – sie sind erlebbar, anfassbar und können ausprobiert werden. So überzeugen sich Händler wie Kundschaft unmittelbar von Qualität und Design. In den vergangenen zwei Jahren hat genau dies pandemiebedingt gefehlt. Auch der finnische Hersteller Fiskars freut sich, dass nun endlich wieder regelmäßig Messen stattfinden. Und so wird Fiskars sowohl auf der Trendset in München als auch auf der Nordstil in Hamburg mit einem Stand vor Ort sein.

Unternehmensangaben zufolge werden die Besucher:innen auf einen im finnischen Flair gestalteten Stand von Fiskars und der Designmarke Iittala der Fiskars Group erleben. Präsentiert werden in München und Hamburg verschiedene bekannte Premium-Küchenserien von Fiskars, wie beispielsweise das elegante Norden Kochgeschirr. Die Premium-Serien stehen für nordisches Design von höchster Qualität, das Generationen überdauert und für ein sehr gutes Geschmackserlebnis sorgt. Das von der nordischen Küche inspirierte Sortiment umfasst darüber hinaus hochwertige Messer und Kochgeschirr aus Edelstahl und Gusseisen. Neben Optik und Funktionalität achtet Fiskars bei der Produktentwicklung sehr auf Nachhaltigkeit, was aktuell für Verbraucher:innen immer wichtiger wird. Denn hergestellt werden die Kollektionen von Fiskars in Finnland aus natürlichen und zu 70 bis 90 Prozent recycelten Materialien.

Interessierte können sich persönlich am Messestand von Fiskars von den Produkten überzeugen. An mehreren Tagen stehen Perana Punniyamoorthy, Marketing Activation Manager, und Stefan Kremer, Key Account Manager, für Interviews, Rückfragen und einen kreativen Austausch vor Ort bereit.

• Trendset in München, 09.07.-11.07.2022

• Nordstil in Hamburg, 23.07.-25.07.2022


Der Geschäftsklimaindex steht im Juni auf 92,3 Punkten.

Grafik: ifo

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Juni auf 92,3 Punkte gefallen, nach 93,0 Punkten im Mai. Die Unternehmen waren etwas weniger zufrieden mit der aktuellen Geschäftslage.

Die Erwartungen fielen deutlich pessimistischer aus. Steigende Energiepreise und die drohende Gasknappheit bereitet der deutschen Wirtschaft große Sorgen. Im Verarbeitenden Gewerbe hat der Index einen deutlichen Dämpfer erhalten. Die Unternehmen bewerteten die aktuelle Lage etwas schlechter. Zudem blicken sie merklich pessimistischer auf das zweite Halbjahr. Insbesondere die chemische Industrie ist höchst beunruhigt.

Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima merklich verbessert. Dies war auf deutlich weniger skeptische Erwartungen zurückzuführen. Die Dienstleister bewerteten die aktuelle Lage etwas besser. Das Gastgewerbe erlebt einen guten Sommer. Transport und Logistik blicken hingegen pessimistisch auf das zweite Halbjahr. Im Handel hat der Indikator stark nachgegeben. Die Händler sind deutlich weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften. Die Erwartungen fielen auf den niedrigsten Stand seit April 2020. Groß- und Einzelhändler blicken äußerst sorgenvoll auf die kommenden Monate.


Leif-Erik Lindner verlässt Samsung nach 15 Jahren.

Foto: Samsung

Der Vice President Consumer Electronics des südkoreanischen Herstellers Samsung, Leif-Erik Lindner, hat das Unternehmen zum 30. Juni überraschend verlassen. Lindner war knapp 15 Jahre für Samsung tätig.

Auf der Euronics Summer Convention auf Mallorca hatte Leif-Erik Lindner mit seinem Team noch die Produktneuheiten des Hersteller Samsung präsentieren dürfen. Danach war offenbar Schluss. „Es ist richtig, dass Leif-Erik Lindner, Vice President Consumer Electronics, Samsung zum 30. Juni verlassen hat. Wir danken Leif für seinen großen Einsatz in der tollen gemeinsamen Zeit, in der er den CE-Bereich bei uns erfolgreich vorangebracht hat“, lautet die kurze und knappe Stellungnahme aus der deutschen Samsung-Zentrale in Schwalbach/Ts.. Seine bisherigen Aufgaben im Bereich TV/AV werden von Michael Zöller wahrgenommen, der bereits seit dem 16. Mai als Vice President den TV/AV-Bereich bei Samsung in Deutschland leitet. Hoon Seol wird kommissarisch auch die Funktion als Vice President CE übernehmen – zusätzlich zu seinen bisherigen Verantwortlichkeiten als Corporate Vice President & Head of CE Division, um die Integration der CE Bereiche von Samsung in Deutschland weiter voranzutreiben.

Lindner kam im Januar 2008 zu Samsung und war dort in verschiedenen Position im Vertrieb tätig. Über die Gründe von Lindners Abgang und wo es ihn als nächstes hinzieht ist offiziell nichts bekannt.


Judith Rakers im Talk mit Benedict Kober (li.) und Volker Klodwig (re.)

Foto: HZ/Mau

Rund 850 Teilnehmer:innen und über 100 anwesende Industriefirmen unterstrichen den hohen Stellenwert der Euronics Summer Convention. Das dreitägige Meeting der Ditzinger Verbundgruppe fand zum zehnten Mal wieder in Präsenz auf Mallorca statt.

Zur ersten Veranstaltung vor zwölf Jahren habe es noch einige Zweifler gegeben, ob denn der gesamte Tross von Händlern, Partnern und Industrieunternehmen nun wirklich nach Mallorca reisen muss, um ein solches Branchenevent durchzuführen, erinnerte sich Benedict Kober. „Aber danach musste man niemanden überzeugen, dass diese wunderbare Baleareninsel die richtige Location für unsere Summer Convention ist. Wir haben gute Flugverbindungen hierher, kurze Wege und tolle Ausstellungsflächen“, freute sich der Euronics-Vorstandssprecher. Nach zwei Jahren in digitaler Form nun also wieder Mallorca.

Zu den prominenten Gästen zählten neben Moderatorin Judith Rakers u.a. auch Volker Klodwig (BSH) sowie Nikeata Thompson (Choreografin). Im Zentrum der Veranstaltung stand neben dem persönlichen Austausch vor allem das umfangreiche Programm mit spannenden Keynote-Sessions und die Vorausschau für das zweite Halbjahr. Ein besonderes Highlight waren die über 50 Industriestände, die die Euronics Summer Convention (ESC) zu einer respektablen Messe machten.

„Wir müssen bereits heute handeln und uns auf einen außergewöhnlichen Jahresendspurt vorbereiten. Mit der Fußball-Weltmeisterschaft, die erstmals im Winter ausgetragen wird, findet ein wichtiges Großereignis zeitgleich mit der Black Week und dem Saisongeschäft statt. Daher können wir schon jetzt eine erhöhte Nachfrage für das vierte Quartal ins Kalkül ziehen. Einer sich weiter verschärfenden Chip-Knappheit eilen wir voraus, indem wir frühzeitig knappe Ware für unsere Händler beschaffen. Das ist ein entscheidender Hebel, um den Abverkauf zu stabilisieren“, erklärt Benedict Kober.

Neben dem Ausblick auf die kommenden Monate war der erste gemeinsame öffentliche Auftritt des neuen Vorstands ein weiteres Highlight auf der ESC 2022: Ab September verstärken Handelsspezialist Michael Rook und Digitalisierungsstratege Jochen Mauch das derzeit bestehende Vorstandsteam. Der Ausbau der Geschäftsfelder „Erneuerbare Energien“, „Elektromobilität“ und „Elektrifiziertes Zuhause“ wird künftig in der Ditzinger Verbundgruppe besonders im Vordergrund stehen.

In der Ausgabe 04-2022 der HZ Haushaltswaren-Zeitung lesen Sie einen ausführlichen Bericht über die Euronics Summer Convention.


Gute Stimmung auch bei den Teilnehmern der Podiumsdiskussion. Fakten wurden in aller Offenheit ausgetauscht.

Foto: HZ/Mau

Brancheninformationen aus erster Hand, Networking und Diskussion auf Augenhöhe – all das war das Motto des ersten eintägigen GPK-Gipfeltreffens am 23. Juni, das vom Handelsverband Koch- und Tischkultur (GPK) ausgerichtet wurde. Highlight der Tagung war die Vorstellung der IFH-Zukunftsstudie „Quo vadis, GPK-Fachhandel?“

Rund 60 Teilnehmer aus Handel und Industrie folgten der Einladung des Handelsverbands Koch- und Tischkultur (GPK) zur Premiere des exklusiven, eintägigen GPK-Gipfeltreffens, welches zeitgleich zur Messe „Heimtextil“ in den Räumlichkeiten der Messe Frankfurt stattfand. Philipp Ferger und Julia Uherek von der Messe Frankfurt, stellten anschaulich das neue Motto „Home of Consumer Goods“ vor, unter dem die Leitmessen „Ambiente“, “Christmasworld“ und „Creativeworld“ erstmalig zeitgleich vom 3./4. bis 7. Februar 2023 physisch auf dem Frankfurter Messegelände sowie ganzjährig online stattfinden werden. Bis zu 6.000 Aussteller erwartet die Messe Frankfurt zu dieser „Mega-Veranstaltung“. Direkt im Anschluss moderierte GPK-Geschäftsführer Christian Haeser die rege Saaldiskussion über den Status quo der „Messe der Zukunft“ im Allgemeinen sowie über die jeweiligen Anforderungen von Industrie und Handel an die Messe Frankfurt und gab somit den Referenten wichtige Impulse mit auf den Weg.

Interessante Erkenntnisse sowie tiefe Einblicke in die Bedürfnisse des GPK-Konsumenten und den Fachhandel der Zukunft gab dann Boris Hedde, Geschäftsführer Institut für Handelsforschung Köln, bei der lebhaften Vorstellung der Branchenstudie „Quo vadis, GPK-Fachhandel?“, die in Kooperation mit dem Handelsverband Koch- und Tischkultur entstanden ist. Darin wurden die wichtigsten Kernbedürfnisse der Konsumenten wie Beratung, smarte digitale Services, Nachhaltigkeit, Wertschätzung, Individualität und kontextbezogene Produktwelten sowie der daraus resultierende ideale Store der Zukunft vorgestellt. Der Übergang zum Workshop „Customer Needs“, in den alle Tagungsteilnehmer eingebunden waren, war fließend.

GPK-Präsidentin Christina van Dorp resümiert den Tag: „Ich freue mich sehr darüber, dass die wichtigsten Branchenakteure unserer Einladung gefolgt sind. Es hat sich wieder einmal herauskristallisiert, dass virtuelle Treffen nicht ansatzweise ein persönliches Treffen ersetzen können. Unsere Branche und die Messe lebt von persönlichen Begegnungen. Die Resonanz zeigt, dass das GPK-Gipfeltreffen in seiner Kompaktheit und Intensivität ein voller Erfolg war. Selten wurde in dieser Offenheit miteinander gesprochen. Sicherlich wird es nicht das letzte Gipfeltreffen gewesen sein.“

In der Ausgabe 04-2022 der HZ Haushaltswaren-Zeitung lesen Sie einen ausführlichen Beitrag zum GPK-Gipfeltreffen sowie einen Gastbeitrag von Prof. Dr. Wolfgang Merkle, in dem er explizit auf die Erfordernisse der Customer Experience eingeht.


Emanuel Probst: „Mit dem Jura Campus verdreifachen wir die Laborkapazität und denken die Prozesse komplett neu.“

Foto: Jura

Die Jura Elektroapparate AG mit Hauptsitz Niederbuchsiten (SO) erzielte 2021 mit 704,1 Mio. CHF nach eigenen Angaben den höchsten Umsatz in der Firmengeschichte und wuchs damit um 21,4 Prozent.

Dieses Plus resultiert aus dem Verkauf von 548.000 Vollautomaten – 100.000 mehr als im Vorjahr. Diese Zahlen veröffentlichte das Unternehmen anlässlich der feierlichen Einweihung des Jura Campus. Das neue Technologie-, Innovations- und Qualitätszentrum „wird es Jura ermöglichen, die Innovationskadenz signifikant zu steigern und gleichzeitig die Qualität der Produkte weiter zu erhöhen“, teilt das Unternehmen mit.

„Mit dem Jura Campus verdreifachen wir die Laborkapazität und denken die Prozesse komplett neu. Der Campus wird uns helfen, eine Innovationseskalation herbeizuführen“, erklärte CEO Emanuel Probst in seiner Eröffnungsansprache. Die Eröffnung fand im Rahmen der diesjährigen „Global Sales Conference“ statt, an der über 400 Gäste (Mitarbeitende von Jura-Vertriebsgesellschaften und -Distributoren) aus rund 50 Ländern teilnahmen.


Bald heißt es wieder „Moin“ auf der Orderplattform für Norddeutschland und Skandinavien.

Foto: Messe Frankfurt/Jean-Luc Valentin

Nur noch kurze Zeit bis zur Sommer-Nordstil vom 23. bis 25. Juli 2022 in Hamburg. Bekannte Aussteller und namhafte Neuzugänge präsentieren ihre Innovationen wieder live auf der Orderplattform für Norddeutschland und Skandinavien.

Die Teilnehmerzahl liegt mehr als 20 Prozent über der letzten Sommer-Nordstil und spiegelt die große Vorfreude unter den Ausstellern wider, ihre Produktneuheiten live und persönlich vorstellen zu können. Zu den neuen Ausstellern zählen unter anderem Brabantia, Engels Kerzen, Fiskars, F. Edzard, F&H Group, H. Andreas, Ritzenhoff & Breker und Troika.

Außerdem wird ein buntes Rahmenprogramm geboten – mit jeder Menge Inspiration, Expertenwissen und kulinarischen Angeboten. „Mit den Buddelhelden, den Nordlichtern, dem Village, dem neuen Areal Modekapitän Judith und spannenden Vorträgen im Nordstil-Forum bieten wir ein sehr abwechslungsreiches Programm, das für die kommende Saison die Segel setzt und auch gut durch stürmische Zeiten navigiert. Besucher*innen sollten auf jeden Fall vorab den Eventkalender anschauen, um ihren Messeaufenthalt zu planen und bestens auszukosten“, empfiehlt Susanne Schlimgen, Leiterin Nordstil.

Die nächste Winter-Nordstil findet vom 14. bis 16. Januar 2023 statt.


Das Konsumklima hat ein neues Allzeittief erreicht.

Grafik: GfK

Nach einer kurzen Verschnaufpause im Vormonat setzt die Verbraucherstimmung in Deutschland ihre Talfahrt im Juni fort. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung müssen Einbußen hinnehmen. Dies sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Juni 2022.

So prognostiziert GfK für das Konsumklima für Juli -27,4 Punkte und damit 1,2 Punkte weniger als im Juni dieses Jahres (revidiert -26,2 Punkte). Damit hat das Konsumklima ein neues Allzeittief erreicht. Seit Beginn der Erhebung für Gesamtdeutschland im Jahr 1991 wurde kein niedrigerer Wert als aktuell gemessen. „Der anhaltende Krieg in der Ukraine sowie unterbrochene Lieferketten lassen vor allem die Energie- und Lebensmittelpreise explodieren und führen dazu, dass sich das Konsumklima so trüb wie noch nie zeigt“, erklärt Rolf Bürkl, GfK-Konsumexperte. „Vor allem der Anstieg der Lebenshaltungskosten von derzeit knapp acht Prozent drückt schwer auf die Stimmung der Verbraucher und schickt diese auf Talfahrt.“

Nach einer kurzen Erholung im Mai dieses Jahres müssen die Konjunkturaussichten in diesem Monat wieder Einbußen hinnehmen. Der Indikator verliert 2,4 Punkte und sinkt auf -11,7 Zähler. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres beträgt das Minus sogar gut 70 Punkte. Die Einkommenserwartung setzt im Juni ihre steile Talfahrt fort. Der im Vormonat gemessene Anstieg erweist sich somit als kurze Verschnaufpause. Der Indikator verliert 9,8 Punkte und sinkt auf -33,5 Punkte. Dies ist der niedrigste Wert seit fast 20 Jahren. Im Dezember 2002 wurden -35,5 Punkte gemessen. Im Vorjahresvergleich weist die Einkommensstimmung sogar ein Minus von knapp 68 Punkten aus. Im Sog sinkender Konjunktur- und Einkommenserwartungen muss auch die Anschaffungsneigung Einbußen hinnehmen. Der Indikator verliert 2,6 Punkte und weist nun -13,7 Punkte auf. Ein niedrigerer Wert wurde zuletzt mit -20,1 Punkten während der Finanz- und Wirtschaftskrise im Oktober 2008 gemessen. Die als Folge der Inflation schwindende Kaufkraft macht sich zunehmend auch bei der Konsumneigung bemerkbar. Wenn für Energie und Lebensmittel von den privaten Haushalten deutlich mehr gezahlt werden muss, stehen entsprechend weniger finanzielle Mittel, vor allem für größere Anschaffungen, zur Verfügung.


In der Kategorie Siebträgermaschine wurde der Umsatz um 8,8 Prozent, den Absatz in Menge um 13,6 Prozent gesteigert.

Grafik: gfu

Kaffee ist und bleibt das Lieblingsgetränk in Deutschland mit jährlich steigendem Verbrauch. Laut gfu Consumer & Home Electronics GmbH hat die Geräte-Gattung Espresso-Siebträgermaschine besonders hohe Zuwächse zu verzeichnen.

Laut Deutschem Kaffeeverband wurden 2021 pro Person 169 Liter Kaffee getrunken (2020: 168 Liter). Das entspricht rund 500 Millionen Tassen, die im vergangenen Jahr deutschlandweit mehr als in 2020 konsumiert wurden. Obwohl Filterkaffee die in Deutschland beliebteste Zubereitungsart ist, ist eine Geräte-Gattung zur Zubereitung aktuell besonders erfolgreich: Espresso aus der Espresso-Siebträgermaschine.

In den ersten vier Monaten des Jahres 2022 wurden bereits über 97.000 Espresso-Siebträgermaschinen in Deutschland verkauft – ein Plus von 13,6 Prozent. Auch beim Umsatz konnten die Siebträger zulegen. Zwischen Januar und April 2022 wurde ein Umsatzvolumen von mehr als 28 Millionen Euro erzielt, ein Zuwachs um 8,8 Prozent.

„Das Angebot an Kaffeemaschinen bietet in seiner Vielfalt für jeden das passende Gerät. Espressomaschinen mit Siebträger erfreuen sich seit zehn Jahren steigender Beliebtheit und verzeichnen Zuwächse. Sie bringen dabei Do-it-yourself Barista-Erlebnisse und italienisches Urlaubsfeeling ins Haus“, erklärt Dr. Sara Warneke, Geschäftsführerin der Branchenorganisation gfu Consumer & Home Electronics GmbH.


Solinger Handarbeit am Schleifbock

Foto: Güde

Hochwertiges Handwerk und Jahrhunderte lange Tradition – das kann nach Corona-bedingter Pause jetzt wieder vor Ort beim „Solinger Schneidwaren-Samstag“ am 3. September live erlebt werden.

Die Freude bei den teilnehmenden Solinger Manufakturen Güde, Robert Herder, Kretzer und Niegeloh ist entsprechend groß, ihre Produktionsräume wieder für das Publikum öffnen zu können und einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren – Fachgespräche mit Firmeninhabern und Mitarbeitern inklusive.

Und so kann man sich am Samstag, den 3. September 2022, zwischen 9 und 16 Uhr von der Herstellung hochwertiger Messer, Scheren und Manikür-Instrumente ein Bild machen – natürlich unter den aktuellen Corona-Bedingungen. Das ein oder andere attraktive Angebot Solinger Handwerkskunst sowie zum Teil selbstgemachte kulinarische Leckerbissen sollen den Besuch zu einem lohnenden Ausflug für die ganze Familie machen.

Mehr Informationen zum Solinger Schneidwaren Samstag auf der Homepage.


Dr. Alexander von Preen wurde einstimmig für die Präsidentenwahl empfohlen.

Foto: HDE

Nach 16 Jahren hat HDE-Präsident Josef Sanktjohanser angekündigt, nicht mehr zu kandidieren. Der Vorstand des HDE hat daraufhin Präsidium und Delegiertenversammlung einstimmig Dr. Alexander von Preen, CEO der Intersport Deutschland eG, für die Präsidentenwahl im November empfohlen.

Der Vorstand des Handelsverbandes Deutschland (HDE) hatte im letzten Jahr eine Findungskommission mit der Suche nach einer Nachfolgerin/einem Nachfolger für das Amt von HDE-Präsident Sanktjohanser mandatiert. Diese hat sich nun einstimmig für eine Nominierung von Dr. Alexander von Preen (57), seit 2018 CEO der Intersport Deutschland eG, ausgesprochen. Davor war er als Geschäftsführer und Equity Partner mehr als 20 Jahre für die internationale Managementberatung Kienbaum Consultants International GmbH tätig. Dr. Alexander von Preen hat zahlreiche Unternehmer und Unternehmerinnen im Handelsumfeld im Rahmen ihrer Transformation strategisch und operativ eng begleitet. Daneben bekleidet er mehrere Aufsichtsrats- und Verbandsmandate im Wirtschafts- und Handelsumfeld. Der Vorstand ist sich sicher, „mit Dr. Alexander von Preen einen Kandidaten aus der Mitte der Branche gefunden zu haben, der das Amt des HDE-Präsidenten mit großem Engagement und breiter Expertise hervorragend ausfüllen kann“. Über den Vorschlag des höchsten HDE-Gremiums stimmt am 16. November 2022 die HDE-Delegiertenversammlung ab.


Dr. Stefan Müller: „Wir bewegen uns in einem Marktumfeld mit schnellen Entwicklungszyklen, das Expert seit jeher maßgeblich mitgestaltet.“

Foto: Expert

Im Juni vor genau 60 Jahren schlossen sich zehn Familienbetriebe zur Handelsgesellschaft Bild und Ton zusammen. Was als kleine Gruppe begann, entwickelte sich in den vergangenen sechs Jahrzehnten zur Expert SE mit deutschlandweit 206 Gesellschaftern.

 „Ein Jubiläum ist einerseits der Moment, um innezuhalten und auf vergangene Meilensteine zu schauen und andererseits, um voller Elan anstehende Projekte anzugehen“, sagt Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE. „Wir bewegen uns in einem Marktumfeld mit schnellen Entwicklungszyklen, das Expert seit jeher maßgeblich mitgestaltet – darauf sind wir stolz. Unsere Standorte sind in den Regionen stark verwurzelt und stehen den Kundinnen mit viel Kompetenz, Verlässlichkeit und Marktkenntnis beratend zur Seite – teilweise ebenfalls seit bereits 60 Jahren.“

Begonnen hat Unternehmensangaben zufolge alles in einer kleinen Garage bei Hannover. In dieser Garage war auch Expert Teichert, die als Gründungsmitglied bis heute Teil der Kooperation sind und Expert somit von der ersten Stunde an mitgeprägt haben. „Der Betrieb steht somit stellvertretend für alle Mitglieder für die Verlässlichkeit, die Expert ausmacht, und für die Innovation, derer es bedarf, um sich 60 Jahre lang erfolgreich am Markt halten zu können“, so die Unternehmenszentrale. Mit zwei Standorten und 36 Mitarbeitern existiert das Unternehmen nun in der dritten Generation – und steht den Kundinnen und Kunden in der Nachbarschaft genau wie die weiteren 403 deutschlandweiten Standorten beratend zur Seite.


Die Ambiente findet vom 3. bis 7. Februar 2023 statt. Die Messe Frankfurt wirft schon jetzt relevante Themen aus.

Foto: Messe Frankfurt

Weit im Vorfeld von Ambiente, Christmasworld und Creativeworld launcht die Messe Frankfurt das Online-Event „Future Retail“. Am 7. Juli von 16 bis 18 Uhr wollen darin vier Experten Antworten liefern auf die Frage: „Welche Zukunft hat der Einzelhandel?“

Unter der Moderation von Marilyn Repp vom Handelsverband Deutschland (HDE) nehmen vier renommierte Branchenexperten Chancen und Trends für den Einzelhandel der Zukunft unter die Lupe. Was ist „the new normal“? Und für welche Zukunftsvisionen gilt es jetzt die Weichen zu stellen, da sie schneller als erwartet zum Tagesgeschäft gehören? Keynote-Speaker Stefan Genth, HDE-Hauptgeschäftsführer, wird auf die aktuelle Lage und Entwicklungen des Einzelhandels eingehen und den Fokus von den Herausforderungen zu neuen Perspektiven lenken. In seinem Vortrag „Handel 2022: Transformation und Neupositionierung“ geht es in diesem Zusammenhang auch um das neue Verbraucherverhalten sowie den Spannungsbogen zwischen Innenstadt und Onlineplattformen.

Der freiberuflich agierende Berater Stefan Wenzel thematisiert im Anschluss die spannenden und gänzlich neuen Themen Metaverse & Web3 Hype oder Zukunft – was steckt dahinter? Den Megatrend Sustainability aus Handelssicht beleuchtet der Trendexperte und Journalist Stefan Nilsson. Was nachhaltig ist, zur Einsparung wertvoller Ressourcen beiträgt, die Umwelt schont oder aus recyceltem Material besteht, wird immer stärker nachgefragt.

Ebenso wie an Nachhaltigkeit geht an Omnichannel kein Weg vorbei: Omnichannel ist "the new normal" – davon ist Judith Büchl, Google Omnichannel Retail Lead, überzeugt. Sie stellt die Google Omnichannel Excellence Study 2022 vor und erklärt, was eine gute Kundenerfahrung – online und stationär – ausmacht.


Peter Kietzmann: „Ich freue mich riesig darauf, unter neuem Vorzeichen mit einem bewährten Team zusammenarbeiten zu können.“

Foto: Hamson

Seit dem 1. Juni 2022 ist Peter Kietzmann neuer Vertriebsleiter der Bremer Firma Hamson. Zusammen mit Geschäftsführer Thorsten Rosebrock wird Kietzmann ab Sonntag auf der Spoga+Gafa 2022 in Köln das Portfolio des Grillherstellers präsentieren.

Der 51-jährige Kietzmann bringt Unternehmensangaben zufolge eine jahrzehntelange Sales-Erfahrung im DIY- und Gartenmarkt mit. Zu den wichtigsten beruflichen Stationen des diplomierten Wirtschaftswissenschaftlers gehören u. a. seine Tätigkeit als Vertriebsleiter international bei der zur Obi Unternehmensgruppe gehörigen Emil Lux GmbH & Co. KG sowie als Key-Account-Manager und später als Geschäftsführer bei der Wolf-Garten Deutschland GmbH. Speziell im internationalen BBQ-Business kennt sich Kietzmann ebenfalls bestens aus: Von 2009 bis 2016 steuerte er bei Deutschlands ältestem Grillhersteller Landmann als Mitglied der Geschäftsleitung die nationalen wie internationalen Sales-Aktivitäten.

Bei Hamson findet der neue Vertriebschef nicht nur sein Thema, sondern auch vertraute Gesichter, mit denen er zuvor über viele Jahre erfolgreich zusammengearbeitet hat. „Ich freue mich riesig darauf, unter neuem Vorzeichen mit einem bewährten Team zusammenarbeiten zu können – in einem Markt, der mich nach wie vor begeistert“, erklärt Kietzmann.

Kietzmann arbeitet damit Hand in Hand mit Hamson-Gründer Thorsten Rosebrock, der sich im Rahmen der Firmenexpansion zukünftig mehr auf seine Aufgaben als Geschäftsführer konzentrieren will. Das Unternehmen war Anfang 2021 mit Grillgeräten und -zubehör für das gehobene Segment an den Start gegangen. In seiner neuen Funktion wird Peter Kietzmann auch auf der Spoga+Gafa 2022 in Köln mit dabei sein, wo der Markenhersteller sein Produktportfolio – bestehend aus Gas-, Holzkohle- und Elektrogrillgeräten sowie Grillzubehör – auf über 100 Quadratmetern präsentiert (Halle 8, Stand F031).


Sie ist ab 1. Juli 2022 Geschäftsführerin der Miele Gruppe: Rebecca Steinhage.

Foto: Miele

Hausgerätehersteller Miele erweitert seine Geschäftsleitung von fünf auf sechs Mitglieder. Rebecca Steinhage ist zur Geschäftsführerin Human Resources & Corporate Affairs berufen worden. Die Bestellung erfolgt mit Wirkung zum 1. Juli 2022.

Seit 2019 leitet Rebecca Steinhage bei Miele den Bereich Human Resources als Senior Vice President. In dieser Funktion hat sie Unternehmensangaben zufolge nicht nur die weltweite Personalarbeit zukunftsgerecht weiterentwickelt, sondern steuert auch darüber hinaus wertvolle strategische Impulse bei. Als künftige Geschäftsführerin verantwortet sie das neu geschaffene Ressort Human Resources & Corporate Affairs – mit den vier Bereichen Human Resources, Corporate Sustainability & Regulatory Affairs, Communications sowie Auditing. Ihre bisherige Funktion als Senior Vice President Human Resources führt Rebecca Steinhage in Personalunion fort.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit Rebecca Steinhage für diese anspruchsvolle Aufgabe eine hervorragend geeignete Kollegin aus den eigenen Reihen gewinnen konnten, die weit über ihren heutigen Verantwortungsbereich hinaus höchste persönliche und fachliche Wertschätzung genießt“, so die bisherige Geschäftsleitung in einer internen Mitteilung.

Mit Wirkung ab 1. Juli 2022 besteht die nunmehr sechsköpfige Geschäftsleitung der Miele Gruppe aus Olaf Bartsch (Finance & Administration), Dr. Stefan Breit (Technology), Dr. Axel Kniehl (Marketing & Sales) und Rebecca Steinhage (Human Resources & Corporate Affairs) sowie den beiden Geschäftsführenden Gesellschaftern Dr. Markus Miele und Dr. Reinhard Zinkann. Die Miele Gruppe hat zuletzt 4,84 Mrd. Euro Umsatz erzielt (Geschäftsjahr 2021) und beschäftigt mehr als 22.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 50 Ländern.