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    NEWS

Rösle Geschäftsführer Henning Klempp und Andreas Jung, Vorstand Marketing FC Bayern München freuen sich über die Partnerschaft.

Foto: Rösle

Seit diesem Januar ist der Hersteller Rösle neuer offizieller Grill-Partner des FC Bayern München. Mit dieser Partnerschaft verbinden die beiden Unternehmen vor allem zwei Lieblingshobbies der Deutschen: Fußball und Grillen.

Doch nicht nur das: eine langjährige Tradition, bayerische Wurzeln, familiäre Werte, eine Verbundenheit zur Region und das Streben nach Erfolg und Qualität – es gibt vieles mehr, was Rösle und den FC Bayern München verbindet. Ob die traditionelle Grillwurst im Stadion oder die BBQ-Party im eigenen Garten zum Bundesliga- oder Champions League Spiel – Fußball- Fans sind meist auch BBQ-Liebhaber. Denn bei einem spannenden Spiel macht der gemeinsame Genuss und Jubel besonders viel Freude. Deshalb kreieren die beiden Unternehmen in diesem Jahr ein spannendes Sortiment für einzigartige Fan-Momente am Grill.

Das bedeutet, die Gasgrill BBQ-Stationen Videro G2-S, G3-S und G4-S sowie der Kugelgrill No.1 Sport F50 werden als „FC Bayern Edition“ in einer exklusiven Sonderedition mit speziellen Fan- Details erhältlich sein. Neben den Grillmodellen wird das passende Zubehör Teil des Sortiments werden. Denn das Werkzeug macht bekanntlich den Meister. Die Produkte werden ab dem Frühjahr 2022 über ausgewählte Partner im Handel, den Rösle Shop in Marktoberdorf oder in einzelnen FC Bayern Stores erhältlich sein.


Die Pressen wurden Anfang Januar mit einem Schwerlastkran installiert.

Foto: Miele

Der Hersteller Miele stellt in Bünde die Weichen für das Wachstum seiner Kochgerätesparte und investiert knapp 28 Mio. Euro in eine hocheffiziente Pressenanlage zur Edelstahlbearbeitung sowie ein neues Gebäude für die Forschung und Entwicklung.

In der Miele Gruppe ist Bünde das Kompetenzzentrum für Dampfgarer, Kochfelder und Wärmeschubladen. Die Pressenanlage – hier investiert Miele rund 9,5 Mio. Euro – wird zunächst für die Fertigung von Dampfgarer-Garräumen eingesetzt, später kommen Bauteile für andere Produkte hinzu. Die Anlage besteht aus drei in Reihe geschalteten Maschinen, von denen jede einzelne rund 130 Tonnen wiegt. Die Pressen wurden Anfang Januar mit einem Schwerlastkran installiert, die Serienproduktion startet im April.

Zweites großes Projekt ist ein neues Domizil für die Forschung und Entwicklung, das inklusive Laborausstattung für 18 Mio. Euro auf dem Werkgelände errichtet wird. Auf vier Etagen entstehen fast 4.000 Quadratmeter für Labor- und Büroarbeitsplätze. Zum Jahresende ziehen dort Bereiche ein, die zuvor auf dem Betriebsgelände verstreut lagen, unter anderem Betriebsmittelkonstruktion, Technische Dokumentation, Vorentwicklung, verschiedene Labore und Qualitätsmanagement. „Mit den beiden Investitionen sind wir für die Entwicklung neuer Gerätegenerationen deutlich besser aufgestellt und in vielen Bereichen effizienter. Damit stellen wir die Weichen für weiteres Wachstum“, so Dr. Uwe Brunkhorst, Senior Vice President der Business Unit Cooking der Miele Gruppe und zugleich Werkleiter in Bünde.


Der Vorstand der EK servicegroup blickt optimistisch in das laufende Geschäftsjahr.

Foto: EK servicegroup

Der Handelsverbund EK servicegroup kommt trotz pandemiebedingter Herausforderungen in 2021 auf einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Das vermeldet der EK Vorstand auf der Pressekonferenz im Rahmen der Hausmesse vom 19. bis 21. Januar in Bielefeld.

„Wir sind nach aktuellem Stand besser durch das zweite Corona-Jahr gekommen als erwartet. Dabei hat sich erneut unsere breite Aufstellung als Mehrbranchenverbund bei konsequenter Spezialisierung in den einzelnen Geschäftsfeldern ausgezahlt. Rückgänge bei EK Fashion und EK Sport wurden durch Zuwächse in EK Home oder EK Living mehr als kompensiert. Hier hat uns der Rückzug ins Private und ins Home-Office in die Karten gespielt“, skizzierte der CEO Franz-Josef Hasebrink wesentliche Gründe für das zufriedenstellende Abschneiden der EK im vergangenen Jahr. Als besonders resilient hätten sich dabei die Handelspartner erwiesen, die auf EK Shopkonzepte setzten.

CFO Martin Richrath informierte über die vorläufigen Geschäftszahlen des vergangenen Jahres. Für die EK Gruppe zeichnet sich dabei ein Jahresumsatz leicht über Vorjahreshöhe ab. Mit einer erwarteten Steigerung von ca. 0,3 Prozent auf rund 2,18 Mrd. Euro zeigen sich die Bielefelder nicht zuletzt vor dem Hintergrund europaweiter Lockdown-Phasen, die spürbar länger andauerten als 2020, zufrieden. Auch beim Jahresergebnis bleiben die EK Verantwortlichen entsprechend optimistisch. „Unter dem Strich können wir konstatieren, dass die wirtschaftliche Situation der EK weiterhin stabil ist und uns auch 2022 eine aktive Marktgestaltung zum Nutzen unserer Handelspartner ermöglicht“, blickte Richrath zuversichtlich nach vorn. Das Volumen der Ausschüttung an die Mitglieder, die zentrale Erfolgskennziffer einer Verbundgruppe, liegt nach erster Einschätzung des EK Finanzvorstandes ebenfalls auf dem hohen Niveau der Vorjahre.

Mehr Informationen dazu und zur Messe EK Live lesen Sie in der kommenden Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 31. Januar erscheint.


Fachgespräche auf der letztjährigen Cadeaux

Foto: Leipziger Messe

Die Fachmessen Cadeaux Leipzig und Floriga finden wie geplant am ersten März-Wochenende statt. Das hat die Leipziger Messe in enger Abstimmung mit den Ausstellern und nach Analyse der aktuellen pandemischen Lage entschieden.

„Gerade in der gegenwärtigen Zeit ist es immens wichtig, der Branche eine Plattform für die direkte Begegnung, Information und Order zu bieten. Das wurde uns von Seiten der Aussteller nachdrücklich bestätigt“, betont Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. Mit den zuständigen Behörden sei man in ständigem Austausch. Wie Projektdirektor Andreas Zachlod berichtet, stehen die Aussteller in den Startlöchern, um dem Fachhandel die neuesten Kollektionen und Trends live zu präsentieren. „Angesichts der internationalen Lage sind regionale Fachmessen derzeit von größter Bedeutung“, so Zachlod. Insgesamt haben sich rund 300 Aussteller und Marken zur Cadeaux vom 5. bis 7. März 2022 sowie zur Floriga am 6. März angemeldet.

Bewährtes Hygienekonzept

Basis für die Messe-Durchführung ist das Hygienekonzept „Safe Expo“, das sich für die Cadeaux bereits zweimal erfolgreich bewährt hat – denn schon im Herbst 2020 und 2021 fand die Fachmesse unter Pandemie-Bedingungen statt. So sind die Tickets ausschließlich mit einer Online-Registrierung erhältlich. Der Ticketshop ist seit 18. Januar 2022 geöffnet; Eintrittskarten und Parken sind kostenfrei. Eine Legitimation als Fachbesucher ist erforderlich. Für Besucher gilt die 2G+ Regel – das heißt geimpft oder genesen und ein negatives Testergebnis, das nicht älter als 24 Stunden sein darf. Fachbesucher mit Booster-Impfung müssen keinen Test vorlegen.


Eko Fresh zeigt, wie leicht sich gesunde Ernährung im Alltag integrieren lässt.

Foto: Nutribullet/De‘Longhi

Die US-Trendmarke Nutribullet bringt nun auch am deutschen Markt eine breite Produktpalette in den Handel. Eingeführt wird die Marke mit einer Digitalkampagne rund um Deutschrapper Eko Fresh.

Mit einem Augenzwinkern erinnert er an die coolen 2000er Jahre und zeigt in einem Spot, wie leicht sich gesunde Ernährung im Alltag integrieren lässt, wenn man den passenden Helfer hat – in seinem Fall den Nutribullet Pro. Nutribullet steht für „nutrition made easy“, also im Handumdrehen gemixte Smoothies, Shakes oder Dips. Die Personal Blender sorgen für einen Vitaminboost für alle, die im Alltag wenig Zeit haben, aber dennoch ihre Gesundheit priorisieren. Mit einer breiten Produktpalette von kompakten Mixern bis hin zu Entsaftern bietet die Marke Nutribullet Küchenhelfer für eine gesundheitsbewusste, aktive und viel beschäftigte Zielgruppe – so wie Eko Fresh und seine Familie.

„Mit Eko haben wir ein absolut passendes Kampagnengesicht gefunden, denn er ist genau genommen Teil unserer Nutribullet Community: Jung im Herzen, aktiv und immer noch cool – aber mit Karriere und Familie voll im Erwachsenenleben angekommen. Das sind Menschen, die im Alltag ständig aktiv sind und wenig Zeit haben, denen ihre Gesundheit aber enorm wichtig ist. Sie wollen alle nötigen Nährstoffe und Vitamine schnell und unkompliziert, on the go sozusagen – dafür steht Nutribullet“, erläutert Judith Unger, Produkt Managerin Nutribullet.

Alle Produkte sind ab Januar 2022 im Webshop erhältlich und werden sukzessive auch im stationären Handel ausgerollt.


Frühjahrs- und Osterartikel beim Aussteller Hoff-Interieur aus Nürnberg

Foto: Messe Frankfurt

Am Montag, den 17. Januar ging in Hamburg die Nordstil nach drei Messetagen zu Ende. Trotz pandemiebedingter Einschränkungen, wie der 2G-Plus-Regelung, habe das Ordern wie gewohnt voll im Fokus gestanden, heißt es von Seiten der Veranstalterin.

Erst eine Woche vor Veranstaltungsstart bekam die Nordstil grünes Licht von den Landesbehörden. Nach den Absagen und Verschiebungen der Konsumgütermessen in Frankfurt, Paris und Stockholm war die Nordstil für die Branche der Ort für Norddeutschland und Skandinavien, um sich persönlich zu treffen und einen inspirierenden Ausblick auf das nächste Frühjahr und den Sommer zu erhalten, sowie auf die kommende Weihnachtssaison.

Die Nordstil war eine der wenigen Messen, die der Pandemie trotzend stattgefunden hat und somit einer der wichtigsten Ordertermine im Messezyklus 2022. 670 AusstellerInnen aus Deutschland, Dänemark, den Niederlanden und Schweden präsentierten den mehr als 12.000 FachbesucherInnen ihre angesagten Neuheiten für das kommende Frühjahr sowie die nächste Herbst-, und Wintersaison und boten reichlich Inspirationen für das eigene Geschäft. Der Handel nutzte diese drei Messetage, um gerade saisonale Produkte für das anstehende Ostergeschäft vor Ort zu ordern.

Erwartungsgemäß kamen aufgrund der aktuellen Situation weniger, aber hochmotivierte Einkäufer auf die Messe. Jene Händler, die sich bewusst zum Besuch der Nordstil entschlossen hatten, orderten sehr umfassend. „Die Nordstil hat in den vergangenen drei Tagen eins gezeigt: Der Handel will das Dreigespann aus Messen, Neuheiten und den Austausch vor Ort, trotz erschwerter Bedingungen wie der 2-G-Plus-Regelung und kurzfristigen Entscheidungen der Politik. Ohne Nordstil geht es einfach nicht. Der deutliche Zuwachs an Ausstellern und Besuchern im Vergleich zum letzten Sommer bestätigt uns dabei und zeigt, dass die Nordstil einmal mehr ein sicherer Hafen ist, um Geschäfte zu machen“, so Stephan Kurzawski, Geschäftsleitung Messe Frankfurt Exhibition.


Stefan Genth: „Das Urteil wird es den von den Corona-Maßnahmen hart getroffenen Händlern deutlich erleichtern, mit ihren Vermietern eine Reduzierung der Miete zu erreichen.“

Foto: HDE

Der HDE begrüßt das aktuelle Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH), mit dem deutlich gemacht wird, dass die Belastungen durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen staatlichen Maßnahmen in gewerblichen Mietverhältnissen nicht von vornherein ausschließlich vom Einzelhändler als Mieter zu tragen sind.

Richtigerweise sind die Risiken daher zwischen den Parteien in einem angemessenen Verhältnis und unter Berücksichtigung des konkreten Einzelfalls zu teilen. Der Handelsverband Deutschland (HDE) sieht das als klaren Hinweis, dass Vermieter und Mieter in ihrem Vertragsverhältnis eine faire und ausgewogene Lastenverteilung anstreben müssen. „Das BGH-Urteil bestätigt unsere Rechtsauffassung. Es ist ein wichtiger Schritt, dass nun auch höchstrichterlich verbrieft ist, dass die finanziellen Risiken in Verbindung mit der Pandemie nicht alleine auf die Mieterseite abgewälzt werden dürfen. Damit ist der Weg für eine Anpassung der Mieten in den individuellen Vertragsverhältnissen endlich grundsätzlich frei“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Die am 12. Januar 2022 getroffene Entscheidung hatten zahlreiche von den staatlichen Corona-Restriktionen betroffene Einzelhändler dringend erwartet. „Das Urteil wird es den von den Corona-Maßnahmen hart getroffenen Händlern deutlich erleichtern, mit ihren Vermietern eine Reduzierung der Miete zu erreichen“, so Genth weiter. Denn auch wenn es dabei bleibe, dass der Vertragsanpassungsanspruch von der spezifischen Situation im Einzelfall abhängig sei und pauschale Lösungen damit nicht in Betracht kämen, hätten die gewerblichen Mieter mit dieser Rechtsprechung wichtige Rechtssicherheit erhalten, die wegen der Blockade zahlreicher Vermieter in den Vertragsanpassungsverhandlungen dringend notwendig gewesen sei. Genth: „Auch die Immobilieneigentümer dürften jetzt weniger Interesse haben, den beschwerlichen und kostenintensiven Weg durch die Instanzen der Zivilgerichtsbarkeit zu beschreiten - schon weil sich ihre Erfolgsaussichten heute generell deutlich reduziert haben.“


Daniel Lambert: „Wir stehen mit großartigen neuen Porzellanprodukten in den Startlöchern.“

Foto: Fürstenberg

Daniel Lambert ist seit 1. Januar 2022 neuer Leiter Marketing & Vertrieb der Porzellanmanufaktur Fürstenberg. Sein Ziel ist es, die Marke, die dieses Jahr 275-jähriges Bestehen feiert, sowohl im Facheinzelhandel, im Projektgeschäft und im Direktvertrieb weiter auszubauen.

Daniel Lambert ist eigenen Angaben zufolge mit beruflichen Stationen bei Gunther Lambert, Kaufhof, Habitat und Qvest ein erfahrener Kenner des deutschen Wohn- und Einrichtungshandels. „Meine berufliche Laufbahn ist geprägt von Begegnungen mit Menschen, die mit Handwerkskunst, Begeisterung und Leidenschaft Neues schaffen – so wie hier in Fürstenberg. Ich freue mich sehr, die Marke Fürstenberg in die Zukunft zu führen“, sagt Daniel Lambert. Der gebürtige Düsseldorfer bringt dafür umfangreiche Kenntnisse im Markenaufbau, Vertriebsstrategie, Produktentwicklung und Produktmanagement mit. 

„Vom POS zum POET – dem Place of Emotional Transaction" ist Daniel Lamberts Credo: „Ich bin Händler mit Herz und Leidenschaft. Gut dekorierte Geschäfte mit geschultem Personal, stimmigem Angebot und echtem Service, sind meine Passion. Diese Emotionalität muss auch im Projektgeschäft und online transportiert werden.“ Lambert besitzt eine hohe Affinität zu den Anforderungen des Onlinehandels, der nicht erst seit der Corona-Pandemie ein wichtiger Vertriebskanal für Händler und Hersteller ist.

Derzeit finalisiert die Porzellanmanufaktur mehrere Neuheiten, die im März auf der Pariser Messe „MAISON&OBJET“, einer der größten internationalen Fachmessen für Wohnkultur, Design und Lifestyle, erstmals präsentiert werden sollen. „Wir stehen mit großartigen neuen Porzellanprodukten in den Startlöchern. Außerdem werden wir das 275. Jubiläum der Porzellanmanufaktur gebührend feiern. Es wird ein spannendes Jahr und der Auftakt zu vielen weiteren Jahrzehnten mit Porzellanklassikern aus Niedersachsen für den internationalen Markt“, gibt Daniel Lambert einen Ausblick auf das Jahr 2022.


Verschiedene Elektro-Hausgeräte von Grundig sind aus recycelten Materialien hergestellt und/oder besonders energiesparend im Verbrauch.

Foto: Grundig

Der Elektrogerätehersteller Grundig hat eigenen Angaben zufolge bereits einige so genannte Plus X Awards erhalten. Jetzt kommt von dem Award-Label eine Sonderauszeichnung für Nachhaltigkeit hinzu.

Nachhaltigkeit sei neben Funktionalität und Design ein zentraler Markenkern von Grundig, so das Unternehmen selbst: Die Produkte erfüllten alle für Verbraucher wichtigen Kriterien und punkteten obendrein noch mit ihrer Umweltfreundlichkeit. Deshalb gesellt sich zu den zahlreichen Preisen, die die Marke bereits erhalten hat, gleich zu Beginn des Jahres 2022 die Sonderauszeichnung für Nachhaltigkeit des Plus X Award.

„Über die Auszeichnung mit dem Plus X Award Nachhaltigkeit freuen wir uns sehr. Mit wegweisenden Technologien und ressourcenschonender Produktion setzen wir bereits seit Jahren Maßstäbe auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft. Der Award bestätigt uns nun einmal mehr auf diesem Weg und unserem Ziel, den Verbrauchern stets innovative, leistungsstarke und gleichzeitig nachhaltige Produkte zu bieten. Auf diese Weise machen wir Nachhaltigkeit ganz unkompliziert im eigenen Zuhause erlebbar“, sagt Mario Vogl, Vorsitzender der Geschäftsführung der Beko Grundig Deutschland GmbH.

Was diese Strategie in der Praxis bedeutet, zeigen die zahlreichen Beispiele für nachhaltiges Produktdesign aus dem Grundig-Portfolio: So bestehen insgesamt zwölf Bauteile aller Backöfen aus recycelten Fischernetzen. In Geschirrspülern bekommen alte Plastikverpackungen ein zweites Leben, und in der Edition 75 Waschmaschine kommen wie bei weiteren Waschmaschinen und -trocknern von Grundig recycelte PET-Flaschen als Trommelgehäuse zum Einsatz. Bei den Waschmaschinen steht mit dem integrierten Mikroplastikfilter zudem eine wegweisende Neuheit kurz vor der Markteinführung. Neben dem Einsatz von recycelten Materialien gestaltet Grundig zudem auch den alltäglichen Betrieb seiner Geräte nachhaltiger, wozu die hervorragende Energieeffizienz der Geräte beiträgt. Darüber hinaus betrachtet der Hersteller den gesamten Weg der Produkte zu den Kunden und bezieht damit auch Verpackungen in seine Nachhaltigkeitsstrategie mit ein.

 


Nextrade auf der Nordstil mit eigenem Messestand

Foto: Messe Frankfurt

Die Konsumgütermesse Nordstil findet vom 15. bis 17. Januar in Hamburg statt. Mit dabei ist die B2B-Daten- und Orderplattform Nextrade. Sie präsentiert ihr Portfolio direkt vor Ort an einem eigenen Stand.

Zur Nordstil wird Nextrade mit einem eigenen Stand live im Messegeschehen dabei sein. Das Nextrade-Team informiert vom 15. bis 17. Januar 2022 in der Halle A4 am Stand F36 über die vielfältigen Anwendungsbereiche der Plattform. An dem Stand können Interessierte live am Bildschirm die digitalen Showrooms erleben, sehen welche Vorteile Nextrade bietet und das Portal genauer kennenlernen.

Die digitale Order- und Datenplattform Nextrade hat sich mit ihrer Prozesskette und der Kombination aus zusätzlichen Services und Produkten zum Allrounder in Sachen Digitalisierung des Handels entwickelt. Aktuell ordern über 10.000 Händler auf dem Onlineportal bei 400 Marken. Zudem ist es zu jeder Tages- und Nachtzeit an 365 Tagen im Jahr verfügbar. „Mit Nextrade haben wir nicht nur das Ordern der Konsumgüterbranche digitalisiert und zentralisiert, sondern auch den einfachen Austausch von Artikeldaten möglich gemacht. Nextrade verlängert die Messen vor Ort und bietet den Marken die Chance, ihre Produkte und Neuheiten zu präsentieren und sogar in virtuellen Showrooms erlebbar zu machen. Auf dem Nextrade-Messestand können alle Interessierten die Plattform live erleben, Vorteile erkunden und sich individuell beraten lassen“, sagt Nicolaus Gedat, Geschäftsführer nmedia GmbH.


Der Hallenplan für die Trendset in München

Foto: Messe München

Offenbar unbeeindruckt von steigenden Corona-Inzidenzzahlen trifft sich die Haushaltswaren- und Dekobranche in München zur ersten Messe für Interiors, Inspiration und Lifestyle in diesem Jahr. Die Trendset startet am Samstag, 8. Januar und endet am 10. Januar 2022.

Die Trendset ist eigenen Angaben zufolge Trendplattform, Orderplattform, Präsentationsforum und Networking Place für Fachbesucher und Aussteller. Sie vereine als Messe hochkarätige Aussteller, alle wichtigen Hersteller und Labels, bestes Besucher-Klientel, durchdachte Sortimentsvielfalt und einen optimalen Standort im Süden für den Interiors & Lifestyle Bereich. Fast 700 Aussteller werden ab morgen ihre zur Schau stellen.

Das heißt, in 15 Interiors & Lifestyle Fair Areas und vier Topic Areas präsentieren die Aussteller über sechs Messehallen verteilt neue Produkte, Interiors und Accessoires in Sachen Living & Giving. Die Topic Areas TrendSet Country & Style, TrendSet Newcomer sowie TrendSet Bijoutex sind übersichtlich in Halle B3 zusammengefasst. Die Kunst-Area TrendSet Fine Arts ist mit 15 Ausstellern vertreten und neu in Halle A2 platziert.


Für die Leitmessen Christmasworld, Paperworld, Creativeworld und Ambiente werden die Lichter rund um das Torhaus in diesem Jahr nicht erleuchtet.

Foto: Messe Frankfurt

Angesichts der exponentiellen Verschlechterung der Pandemielage weltweit und damit einhergehenden verschärften Reise- und Kontaktregelungen hat die Messe Frankfurt die Konsumgütermessen Christmasworld, Paperworld und Creativeworld sowie die Ambiente abgesagt. Die Nordstil soll wie geplant stattfinden.

Die noch im Dezember erhoffte Entspannung der Pandemiesituation sei aktuell nicht mehr in Sicht, teilt die Messe Frankfurt mit. Vielmehr verschlechtere sich die Lage weltweit mit einer enormen, nicht vorhersehbaren Dynamik. Diese extreme Zuspitzung aufgrund der Verbreitung der Omikron-Variante in Europa und Deutschland macht es für die Messe Frankfurt als Veranstalterin der international ausgerichteten Leitmessen Christmasworld, Paperworld und Creativeworld sowie der Ambiente aktuell nicht möglich, deren Termine in Frankfurt Ende Januar sowie Mitte Februar 2022 zu halten.

Die vier Veranstaltungen, bestehend aus der Christmasworld mit ihrem Fokus auf saisonale Dekoration und Festschmuck, der Paperworld und der Creativeworld mit ihren Produktangeboten rund um Papier, Bürobedarf, Schreibwaren sowie Hobby-, Bastel- und Künstlerbedarf und der Ambiente mit ihrem branchenübergreifenden Angebot an Produkten rund um den gedeckten Tisch, Küche und Hausrat, Einrichtungs- und Dekorationsaccessoires, Wohnkonzepte, Geschenkartikel und modische Accessoires sind die anerkannten Leitmessen in ihren Branchen und eröffnen jeweils das Handelsjahr in ihren Segmenten. Auch in zahlenmäßig verkleinerter Form wären die vier Fachmessen immer noch die weltweiten Leitveranstaltungen für ihre jeweiligen Angebotsbereiche gewesen.

Im Sinne der beteiligten Branchen ist die Planung und Durchführung der regional ausgerichteten Nordstil vom 15. bis 17. Januar 2022 davon nicht betroffen. Diese Messe findet aufgrund anderer Rahmenbedingungen für die lokale Durchführung in der Freien und Hansestadt Hamburg zum jetzigen Zeitpunkt statt. Im engen Austausch mit den betreffenden Behörden vor Ort und den Branchenpartnern wird die extrem volatile Lage jedoch kontinuierlich überprüft und bewertet.


Daniel Finke (li.) und Holger Schamberg sorgen für neuen Schwung im Graef Vertriebsteam.

Foto: Graef

Der Hersteller Graef ist seit Anfang dieses Jahres mit einem verstärkten Vertriebsteam am Start. Daniel Finke ist neu im Team und unterstützt das Key-Account-Management, Holger Schamberg steigt zum Key-Account-Manager auf.

Daniel Finke wird das Key-Account-Management-Team rund um Vertriebsleiter Ralf Heinitz unterstützen. Holger Schamberg, der bereits bei Graef tätig ist, wird ab sofort in neuer Position als Key-Account-Manager die Marke weiter nach vorne bringen. „Dass wir den Handel und insbesondere den Fachhandel immer wieder von uns überzeugen, ist keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis von sehr viel Engagement und Herzblut“, weiß Ralf Heinitz. „Deswegen freue ich mich umso mehr, dass wir uns nun noch besser aufstellen und 2022 mit ganzer Kraft vorausgehen.“

Unternehmensangaben zufolge ergänzt Daniel Finke mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung das Graef Vertriebsteam. Finke war zuvor unter anderem bei der Haushaltsmarke Laurastar, dem internationalen Multikonzern Russell Hobbs/Spectrum Brands und auch bei dem Küchengerätehersteller WMF CE/WMF Group tätig.

„Für heute. Für morgen. Für dich.“ - Der neue Claim ist auch für den Vertrieb 2022 Programm. Denn das „Für dich.“ betont, dass Graef noch näher an den Handel heranrücken und auf individuelle Herausforderungen eingehen will. Genau das hat sich auch Holger Schamberg in seiner neuen Position als Key-Account-Manager vorgenommen. Seit 2021 ist er im GRAEF Vertriebsteam und kennt das Portfolio des Unternehmens genau. Nachdem er vor allem den regionalen Fachhandel und Fachhandelsverbünde betreut hat, wird er künftig auch den kooperierten Fachhandel als weiteren, neuen Schwerpunkt übernehmen. Im Fokus steht dabei unter anderem die Zusammenarbeit mit der EK-Zentrale in Bielefeld, und EP:/Medimax.


Alle Kolleg:innen haben laut Konzernchef Göring zum Erfolg in 2021 beigetragen.

Foto: Villeroy & Boch

Der Hersteller Villeroy & Boch hat seinen Mitarbeitenden eine Prämie von 1.000 Euro gezahlt. Damit will sich der Konzern für überzeugende Teamarbeit und für das hervorragende Geschäftsjahr 2021 bedanken.

Die Villeroy & Boch AG blickt eigenen Angaben zufolge auf ein „außerordentlich erfreuliches Geschäftsjahr 2021 zurück“. „Dieses Jahr hat all unsere Erwartungen übertroffen und wir werden ein Ergebnis deutlich über dem Vorjahr und über unserem Plan erreichen. Alle unsere Mitarbeiter:innen haben die Herausforderungen toll gemeistert, über alle Bereiche hinweg Höchstleistungen gezeigt und zusammen am Erfolg 2021 gearbeitet“, erklärt Frank Göring, Vorstandsvorsitzender der Villeroy & Boch AG. „Bereits vor Ablauf des Jahres 2021 blicken wir auf hervorragende Geschäftszahlen. Davon sollen alle Beschäftigten weltweit profitieren.“

Bei den tariflichen bzw. gewerblichen Angestellten bedankt sich Villeroy & Boch mit der Zahlung einer Sonderprämie, die in Deutschland bis zu 1.000 Euro beträgt. Leitende und außertarifliche Angestellte profitieren über ihren variablen Gehaltsanteil.


Der „EK Local Hero“ erwartet die Besucher vor Ort in Bielefeld, wenn die Bedingungen eine Präsenzmesse zulassen.

Foto: EK/servicegroup

Die EK Live, Frühjahrsmesse der EK/servicegroup, soll vom 19. bis 21. Januar 2022 stattfinden, ob als Hybridmesse vor Ort und digital oder als reine Digitalmesse. Die Bielefelder erwarten gut 3.000 Fachbesucher vorrangig aus Deutschland, aber auch aus den Niederlanden, Österreich und Frankreich. 

Mit dem Einsatz ihres erprobten Hybridkonzeptes bereitet EK eine Order- und Kommunikationsplattform vor, auf der sich Handel, Industrie und Dienstleister unbeschwert bewegen können: Live in den bereits ausgebuchten Bielefelder Messehallen und für all diejenigen, die nicht nach Ostwestfalen reisen können oder wollen, digital am heimischen Monitor. Die Verbundgruppe setzt mit der 2Gplus-Ausrichtung und den bewährten Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen höchste Sicherheitsstandards – und das in enger Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden. Das heißt, alle Messeteilnehmer müssen entweder zweifach geimpft oder genesen und zusätzlich entweder geboostert oder aktuell getestet sein. In mehreren Test-Stationen direkt vor dem Messezentrum kann sich jeder entsprechend testen lassen. 

Dieser Umgang mit Corona kommt erwartungsgemäß auch bei Ausstellern gut an: Rund 250 Spitzen-Marken haben zugesagt und bringen ihre Sortimentshighlights mit. Dabei sind unter anderem bekannte Marken wie Bosch, Dr. Oetker, Gefu, Jura, Leifheit, Miele, Profino, Rösle, Samsung, Siemens, Victorinox, WMF und Zwilling.?Dazu kommen über 20 Neuausteller und kreative Start-Ups. 

Parallel bereiten sich die Industriepartner und die EK selbst auf die Online-Präsentation sämtlicher Leistungen vor. Erstmals können dabei neben dem EK Lagersortiment auch die ZR-Sortimente der Aussteller digital geordert werden.


Der Werksleiter und sein Team am Produktionsstandort Bad Neustadtfreuen sich über den Preis.

Foto: BSH

Die BSH Hausgeräte GmbH hat den Industrie 4.0 Award im Jahr 2021 gewonnen. Innovative und nachhaltige Projekte am Produktionsstandort Bad Neustadt wurden in der Kategorie „Smart & Sustainable“ für ihre Vorreiterrolle in der Industrie prämiert.

Mit dem Industrie 4.0 Award hebt die Unternehmensberatung „ROI-EFESO“ nun bereits seit 2013 Unternehmen, die in einer besonderen Weise zukunftsweisende und digital erfolgreiche Projekte in der Industrie umsetzen, hervor. Die Preisträger des Industrie 4.0 Awards werden von einer hochkarätig besetzten Jury aus Führungskräften der Industrie ermittelt.

Am Standort Bad Neustadt der BSH Hausgeräte GmbH laufen täglich mehr als 9.000 Staubsauger verschiedener Modelle und Farben vom Band, insgesamt werden weltweit zwei Millionen Stück pro Jahr verkauft. „Durch eine Umstrukturierung mit Industrie 4.0-Technologien im Werk Bad Neustadt zeigt der Preisträger mit seinem Energiemanagement beispielhaft, wie es möglich ist, Nachhaltigkeit und Kostensenkung zu vereinen“, so die Jury. Beginnend bei der Bestellung der Rohstoffe bis zur Fertigstellung des Staubsaugers seien die Prozesse des Award-Gewinners automatisiert, Maschinen und Transport der Produkte miteinander vernetzt und deren Maschinen- und Prozessparameter in einer Cloud-Lösung erfasst und gespeichert. Smartwatches informieren Mitarbeitende in der Produktion über Maschineneinstellungen und Datenbrillen sind Teil von Fernwartung und Schulungen.

Standortleiter André Piel sieht ein großes Potenzial im Wandel dieser Branche: „Der Staubsaugermarkt wandelt sich von klassischen Beutelstaubsaugern hin zu digital anspruchsvolleren Produkten wie Saugrobotern und handlichen, kabellosen Geräten. Dieser Award unterstreicht unsere führende Position und unsere Kompetenzen im Bereich der Digitalisierung von Prozessen und Produkten. Hier werden wir in Zukunft weiter wachsen und sind durch unsere führende Position auch als Arbeitgeber ein Leuchtturm für junge Talente.“


Impression aus dem Village der Winter-Nordstil 2021

Foto: Messe Frankfurt

Vom 15. bis 17. Januar 2022 findet in Hamburg mit der „Nordstil“ die erste bedeutende Branchenmesse des kommenden Jahres statt. Eines der Highlights ist das so genannte Village. Dort werden von verschiedenen Anbietern markenübergreifend Trends am Point-of-Sale präsentiert.

Das „Village“ ist von der Nordstil schon lange nicht mehr wegzudenken. Auch zur kommenden Winter-Ausgabe haben sich dort zehn Aussteller im Rahmen einer Gemeinschaftspräsentation zusammengetan, um Händlern aktuelle Trends im Bereich Warenpräsentation sowie ausgewählte Produkthighlights aus ihren Sortimenten zu zeigen. Das Besondere daran: Im Village ist zu sehen, wie Produkte unterschiedlicher Marken zusammenwirken und wo von Synergien profitiert werden kann. Zudem braucht es für ein stimmiges Gesamtkonzept oft keine aufwendigen Installationen, viel wichtiger sind leicht umsetzbare, kreative und letztlich effiziente Gestaltungsansätze.

Auch für den persönlichen Austausch und das Networking bietet das Village die perfekte Gelegenheit. Mit dabei sind dieses Mal die Marken bLuxe, Bon Dep As No Filial, Frohstoff, Gift Company, Good Old Friends, Joouls / IHAK, Mossapour, ppd Paperproducts Design, PIFFANY Copenhagen und Sompex. Da die A-Hallen des Hamburger Messegeländes nicht mehr durch das Impfzentrum belegt sind, befindet sich das Village auf der kommenden Nordstil in der Halle A3, Stand E67 und E75.


Die Produkte der Serie „Kaffeewelt Zwilling Enfinigy“ gibt es in den Farben Silber und Schwarz.

Foto: Zwilling

Das Traditionsunternehmen Zwilling kann auf eine 290 Jahre währende Geschichte zurückblicken und ist vor allem als Hersteller von Messern und sonstigen Schneidwerkzeugen bekannt. Jetzt startet Zwilling beim Trendthema „Kaffee“ durch.

Neben Messern und Scheren hat Zwilling über die Jahre hinweg Kochgeschirr, Besteck und weitere Küchenutensilien in sein Sortiment aufgenommen. Jetzt launcht der Hersteller die Produktserie „Kaffeewelt Zwilling Enfinigy“. Die Serie besteht zum einen aus einer Kaffeemühle, die 140 verschiedene Mahlgrade von fein bis grob ermöglicht. Somit lasse sich immer die passende Einstellung finden, um die Aromen der Kaffeebohnen für jede Zubereitungsart, von Espresso bis French Press, optimal zu entfalten, so die offizielle Mitteilung. Das konische Edelstahlmahlwerk weise eine nur geringe Temperaturentwicklung auf, was sich wiederum positiv auf den Geschmack der gemahlenen Bohnen auswirke.

Zweites Produkt in der Serie ist die Zwilling Enfinigy Filterkaffeemaschine. Die Brühtemperatur von knapp 92-96 °C sowie die exakt bemessene Brühdauer sei der Grund dafür, dass der Kaffee aus dieser Maschine schmeckt wie von Hand aufgebrüht. Außerdem lässt sich bei dem Gerät die „Blooming“-Funktion aktivieren, dabei wird der gemahlene Kaffee vorab mit Wasser vorgequellt. So „blühen“ die Aromastoffe auf und werden im weiteren Brühprozess herausgefiltert.

Schließlich gehört der Zwilling Enfinigy Milchaufschäumer zur Serie, mit dem Milchschaum oder aufgeschäumte Pflanzendrinks wie im Lieblingscafé gelingen. Neben dem Heißprogramm verfügt das Gerät auch über ein Kaltprogramm, mit dem sich Getränke für Drinks oder Shakes auch kalt aufschäumen lassen. Die Produkte sind im stationären Zwilling-Shop wie auch im Zwilling Onlineshop erhältlich.


Björn Pohlmann

Foto: Metaltex

Das im badischen Mahlberg-Orschweier beheimatete Unternehmen Metaltex wird mit Beginn des kommenden Jahres sein Vertriebsteam verstärken. Björn Pohlmann wird als Key Account Manager für die Bereiche LEH und DIY zuständig sein.

Eigenen Angaben zufolge entwickelt, produziert und vertreibt die Firma Metaltex Qualitäts-Haushaltswaren für zahlreiche Anwendungsbereiche. Das Sortiment des Unternehmens umfasst die Produktbereiche Raumsparer, Küchenhelfer und Wäschetrockner. Zum 1. Januar 2022 wird Björn Pohlmann das Vertriebsteam von Metaltex verstärken. Mit Hilfe seiner langjährigen Erfahrung im Nonfood-Handel werde eine breitere und flächendeckendere Distribution der genannten Sortimente angestrebt, wie es offiziell heißt. Speziell der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) und die Baumärkte (DIY) stehen dabei im Fokus. Pohlmann war zuletzt als Verkaufsleiter bei Severin Elektroprodukte GmbH tätig. Davor; vom Januar 2010 bis Mai 2019; war er als Key Account Manager bei der Leifheit AG. „Björn Pohlmann ist ein langjähriger Profi im LEH und im Baumarkt-Bereich und bestens im Handel vernetzt“, so eine Unternehmenssprecherin.


Hier entsteht gerade der Videopodcast „Mittagstisch der Mittags-Talk mit Stevan Paul“.

Foto: Gastroback

Zusammen mit dem Kooperationspartner „Genuss-Guide“ der „Szene Hamburg“ präsentiert der Hersteller Gastroback die zweite Folge des kulinarischen Videopodcast „Mittagstisch der Mittags-Talk mit Stevan Paul“.

Beim kurzweiligen Talk zur Mittagszeit kann man im Netz die Gäste aus Kulinarik und Kultur näher kennenlernen und mehr über Ihre Berufe, Projekte und Passionen erfahren. Das anschließende Mittagsessen in der Küche ist hoffentlich eine gelungene Überraschung: mit Hilfe eines Vorab-Fragebogens und abgeleitet aus der Vita des jeweiligen Gastes, kreiert Stevan Paul ein individuelles Gericht, welches seine Gäste emotional berühren und zugleich glücklich und satt machen soll.

In der Folge #2 tritt beispielsweise die Kochbuch-Händlerin Martina Olufs in Erscheinung, die von sich behauptet: „Ich lese Kochbücher wie andere Menschen Romane“. Eigenen Angaben zufolge kennt sie Yotam Ottolenghi und Jamie Oliver persönlich, Donna Hay, Eckart Witzigmann und Tim Mälzer sei schon bei ihr zu Gast gewesen. Martina Olufs ist in New York geboren und auf der Insel Föhr aufgewachsen. Seit 2006 betreibt sie den Koch Kontor, aus aller Welt kommen die Besucher in ihren Kochbuchladen mit angeschlossener Gastronomie. Beim beliebten Mittagstisch kochen Tina und ihr Team im Koch Kontor aus aktuellen Kochbüchern.


Marc Schmieders, Tareq Nasralla, Andreas Hahne (v.l.n.r.)

Foto: Gorenje

Mit Andreas Hahne, Tareq Nasralla und Marc Schmieders haben drei neue Key Account Manager im Oktober ihre Tätigkeit für die Marken Gorenje und Hisense aufgenommen. Sie berichten direkt an Scott Taylor, Vertriebschef für Haushaltsgroß- und Kleingeräte.

Unternehmensangaben zufolge wird Andreas Hahne als Key Account Manager Buying Groups die Fachhandelsstrategie auf- und weiter ausbauen. Er verantwortet die Betreuung der Fachhandelskooperationen und freien Fachhändler in Deutschland. Dazu gehören Expert, Euronics, EP:/Medimax und die EK Servicegroup. Andreas Hahne ist seit vielen Jahren in der Branche aktiv. Seine letzten Stationen waren Changhong International, Severin und Amica International. Mit seinen langjährigen und sehr guten Verbindungen zum deutschen Fachhandel wird er einen wichtigen Grundstein zum Markenausbau legen.

Tareq Nasralla ist als Key Account Manager E-Commerce für die Geschäfte mit Amazon Deutschland zuständig. Er ist ein ausgewiesener Spezialist für Onlinehandel und war in verschiedenen Managementfunktionen bei führenden Unternehmen tätig.

Marc Schmieders hat die Position Key Account Manager Elektrohandel übernommen. Er betreut im Vertrieb Media Saturn Deutschland. Schmieders verfügt seit vielen Jahren über tiefgehendes Wissen und sehr gute Geschäftsbeziehungen zu MSD und bringt somit viel Expertise für das Key Account Management mit. So stellt er in der Beziehung zu einem der größten Elektrohandelspartner in Deutschland die richtigen Weichen für die Marken Gorenje und Hisense im Bereich der Haushaltsgroß- und Kleingeräte.

Vertriebschef Scott Taylor ist zufrieden: „Ich freue mich, dass wir diese erfahrenen Neuzugänge bei uns im Team begrüßen. Jeder Einzelne bringt seine Stärken für den jeweiligen Handelskanal und Persönlichkeit für das Team mit.“


55 Prozent der Befragten wollen die Innenstädte aktuell lieber meiden.

Quelle/Grafik: IFH Köln

Neue Daten des Corona Consumer Checks vom IFH Köln geben Aufschluss zum Kaufverhalten rund um Weihnachten im zweiten Coronajahr. Fazit: Rund die Hälfte der Geschenke wird online gekauft. Ein Verlust für das stationäre Weihnachtsshopping sind auch ausfallende Weihnachtsmärkte.

Die Vorweihnachtszeit stellt den Höhepunkt für die Umsatzzahlen im Einzelhandel dar. Aber wie gestaltet sich das Weihnachtsshopping 2021? Die Inzidenzen steigen zwar nicht mehr, aber Bund und Länder haben sich in der vergangenen Woche dennoch auf verschärfte Coronamaßnahmen geeinigt. Nachdem Weihnachtsmärkte nur beschränkt oder gar nicht stattfinden, bedeuten die neuen 2G-Regelungen nun weitere Einschnitte für den Handel.

Viele Konsument:innen (45 %) kaufen ihre Weihnachtsgeschenke online, während sie die Innenstädte zur Weihnachtszeit eher meiden wollen (55 %). Dabei sind Online- und stationäre Shopper:innen im Dezember 2021 nahezu gleich auf die Kanäle verteilt. Auffällig: Zwischen Ende Oktober und Ende November hat die Skepsis in puncto Innenstadtshopping zur Weihnachtszeit sprunghaft zugenommen. 

Nicht nur Aktivitäten wie Weihnachtsfeiern oder Weihnachtsmärkte finden in diesem Jahr erneut weniger und/oder eingeschränkt statt, auch die generelle Ausgabebereitschaft für Weihnachtsgeschenke nimmt etwas ab. So planen fast ein Drittel der Konsument:innen in diesem Jahr weniger auszugeben als noch 2020. Aber: Die Mehrheit (65 %) rechnet mit ähnlichen Ausgaben wie im vorherigen Jahr.


Das Rot der Schmor- und Bratpfannen passt zu den anderen Designlinien von Smeg.

Foto: Smeg

In Zusammenarbeit mit Raffaela Mangiarotti und Matteo Bazzicalupo von Deepdesign hat der Hersteller Smeg ein Kochgeschirr-Set entwickelt. Die Produkte sollen modernste Technologie mit den Formen und Farben der 50-er Jahre verbinden.

Der Hersteller Smeg hat seine erste Kochgeschirr-Edition aufgelegt. Schmor- und Bratpfannen, Schmortöpfen und Woks sind Teil der neuen Kollektion. Design und Material erinnern an die Smeg-Geräte im Stil der 50-er Jahre. Am augenfälligsten sind allerdings die Farben: Das Kochgeschirr präsentiert sich in Creme, Rot und Schwarz, was zu den Retro-Kühlschränken und anderen Designlinien von Smeg passen soll, beispielsweise zur Serie Victoria.

Die neuen Töpfe und Pfannen eignen sich Herstellerangaben zufolge für Gas-, Glaskeramik- und Induktions-Kochfelder. Ihr patentierter Boden aus Edelstahl verteilt dabei die Wärme. Das Kochgeschirr kann aus kaltgeschmiedetem Aluminium auch bei bis zu 250°C in den Backofen; die Edelstahlgriffe und Deckel aus gehärtetem Glas machen das möglich. Eine sehr widerstandsfähige Innenbeschichtung hilft, beim Braten den Fettverbrauch zu reduzieren und garantiert gleichmäßiges Garen ohne Anbrennen. Auch lässt sich das Designer-Kochgeschirr damit leicht reinigen. Alle Töpfe und Pfannen sind außerdem spülmaschinengeeignet. Schlitze in den Griffen sorgen dafür, dass das Wasser beim Spülen optimal abläuft.


Die Ambiente Academy bietet einen Blick in die Zukunft der Konsumgüterbranche.

Foto: Messe Frankfurt

Zur kommenden Konsumgütermesse Ambiente, die vom 11. bis 15. Februar 2022 in Frankfurt stattfinden soll, geben renommierte Referenten in der Ambiente Academy in Halle 9.0 sowie die HoReCa Academy in Halle 6.0 Einblicke in essentielle Marktentwicklungen, liefern Praxistipps und laden zu Diskussionen ein.

Sowohl auf der Ambiente Academy als auch auf der HoReCa Academy erfahren professionelle Einkäufer aus den Bereichen Dining, Living und Giving, was den globalen Markt bewegt. Kenner unterschiedlicher Disziplinen diskutieren an allen fünf Messetagen auf den Vortragsbühnen der Halle 9.0 E80 und der Halle 6.0 D40 die Herausforderungen im Einzelhandel sowie im Hospitality- und Contract Business.

„Nach fast zwei Jahren ohne internationale Konsumgütermessen sind Impulse und Content essentiell wichtig für die Branche. Gerade das Thema, wie man in einer Krise agiert, schnell neue Chancen für sich identifiziert, ist topaktuell. In diesem Sinne möchten wir mit einem spannenden Academy-Programm einen echten Mehrwert für unsere Besucher schaffen“, sagt Philipp Ferger, Bereichsleiter Consumer Goods Fairs. Im Fokus stehen in beiden Hallen aktuelle Trends, Konzepte und Praxistipps von namhaften Experten und Branchenstars wie Prof. Dr. Gerald Lembke oder Hon.-Prof. Dr. Sascha Peters und Diana Drewes, Klaus Lach, Andreas Reiter, Jesper Efferbach, Valda Goodfellow oder Pierre Nierhaus.


Die Kaufkraftdichte ist in den Metropolregionen Deutschlands am höchsten.

Grafik/Quelle: GfK

Die Kaufkraft der Deutschen wird im Jahr 2022 auf 24.807 Euro pro Kopf ansteigen. Dies entspricht rechnerisch einem deutlichen Plus von nominal 4,3 Prozent und 1.013 Euro mehr pro Kopf. Interessant ist auch ein Blick auf die Kaufkraftdichte.

Die neu veröffentlichte GfK-Studie zur Kaufkraft in Deutschland prognostiziert für das Jahr 2022 eine Kaufkraftsumme von 2.062,8 Mrd. Euro für Gesamtdeutschland, also über zwei Billionen Euro. Unter der Kaufkraft versteht man das nominal verfügbare Nettoeinkommen der Bevölkerung inklusive staatlicher Transferzahlungen wie Renten, Arbeitslosen- und Kindergeld. Wie viel vom nominalen Kaufkraftzuwachs real übrig bleibt, hängt allerdings davon ab, wie sich 2022 die Verbraucherpreise entwickeln werden.

Ein Blick auf die regionale Verteilung der Kaufkraft in Deutschland eröffnet spannende Einblicke, wo Menschen mit besonders hohem Ausgabepotenzial leben. Unangefochtener Spitzenreiter unter den Bundesländern ist nach wie vor Bayern: Im Freistaat stehen den Einwohnern im Schnitt 26.936 Euro pro Kopf für Ausgaben und zum Sparen zur Verfügung, womit die Kaufkraft der Bayern knapp neun Prozent über dem Landesdurchschnitt liegt. Neben Bayern weisen außerdem Hamburg, Baden-Württemberg und Hessen eine überdurchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft auf. Alle anderen Bundesländer schneiden im bundesweiten Vergleich weiterhin unterdurchschnittlich ab, Schlusslicht ist wie im Vorjahr Mecklenburg-Vorpommern, wo den Menschen im Schnitt 21.707 Euro zur Verfügung stehen, was weniger als 88 Prozent des Landesdurchschnitts entspricht.

Dass die einwohnerstarken Städte und insbesondere die großen Metropolregionen für Einzelhändler und Dienstleister unverzichtbare Zielmärkte darstellen, zeigt ein Blick auf die Kaufkraftsummen. Die Kaufkraftdichte, also die verfügbare Kaufkraftsumme in Millionen Euro je Quadratkilometer, ist in Metropolen wie Berlin, Hamburg und München, aber auch in Nürnberg, im Ruhrgebiet, dem Großraum Stuttgart und Frankfurt/Main sehr hoch. Die Kaufkraftdichte ist somit für Unternehmen ein wichtiger Indikator, in welchen Gebieten sie mit einer gezielten Kundenansprache auf kleinstem Raum viel Kaufkraftpotenzial mobilisieren können.


Das passt: Das Team von Trainer Pep Guardiola in den sky-blue-Trikots zusammen mit den Produkten der Marke Midea.

Foto: Midea

Der weltweit agierende Haushaltsgerätehersteller Midea will weiter in die globale Markenbekanntheit seiner Marke investieren. Dafür baut das Unternehmen seine internationale Partnerschaft mit Manchester City, dem Top-Club der englischen Premier League, aus.

Bereits seit Januar 2020 besteht die Partnerschaft zwischen Midea Manchester City. „Manchester City hat rund um den Globus eine enorme Ausstrahlungskraft. Mit Ilkay Gündogan, Kevin De Bruyne und Pep Guardiola gibt es zudem gleich drei Top-Leute mit Bundesligavergangenheit im Team. In Deutschland wollen wir allen City- und Fußballfans unser breites Produktportfolio an intelligenten Haushaltsgeräten zeigen. Sie ermöglichen es, sich gemäß unserem Slogan "make yourself at home" noch mehr "@home" zu fühlen. Daher freuen wir uns, unsere deutschen Verbraucher während der gesamten Saison zu begeistern, damit sie ihr Zuhause noch besser genießen können – auch und eigentlich gerade in diesen noch nie dagewesenen Zeiten“, so Xiaowei Ma, Geschäftsführer der Midea Europe GmbH.

Midea kann dabei auf einen umfassenden Maßnahmenkatalog an Sponsoring- und Kommunikationsinstrumenten zurückgreifen. So garantieren die Erstellung und Distribution digitaler Inhalte, Logoplatzierungen im Stadion an den Spieltagen sowie generell im Umfeld des Clubs, exklusive VIP Hospitality- und Ticketpakete für die Premier- und Champions League, die Produktion von Merchandise-Artikeln und Aktionen mit Spielern eine weltweit enorme Sichtbarkeit. Dafür sorgte auch die Midea #WorldClass Awards Kampagne, die Zuschauerzahlen und Interaktionen mit Fans auf der ganzen Welt in Millionenhöhe erreichte. Die Social Media Show wurde unlängst bei den renommierten Marketing Events Awards 2021 für den besten Einsatz von Social Media mit dem Award in Silber ausgezeichnet.


Ralf Kleber (re.) hat mit Rocco Bräuniger seinen Wunschnachfolger gefunden.

Foto: Amazon/Thorsten Jochim

 

Der Online-Versandhändler Amazon bekommt mit Rocco Bräuniger ab Januar 2022 einen neuen Country Manager für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Der 47-Jährige folgt auf Ralf Kleber, der nach 22 Jahren seinen Posten übergibt.

Rocco Bräuniger ist Unternehmensangaben zufolge seit fast 16 Jahren bei Amazon tätig und verantwortete zuletzt das europäische Konsumgüter-Geschäft von Amazon. „Kund:innen immer wieder aufs Neue zu begeistern bleibt unsere Aufgabe“, sagt Bräuniger. „Daran ändert auch ein Wechsel an der Spitze nichts. Als ein zentraler Kompass bei unserer Arbeit haben sich hier Amazons 16 Führungsprinzipien erweisen.“ Zwei sind jüngst hinzugekommen: Amazons Ziel, der weltbeste Arbeitgeber zu werden, sowie das deutliche Bekenntnis zum verantwortungsvollen Handeln als Teil der Gesellschaft. „Wir sind uns unserer Verantwortung für Mitarbeiter:innen, Umwelt und Gesellschaft nur zu bewusst. Die Wahrnehmung dieser Verantwortung hat für mich hohe Priorität. Dazu gehört der sehr faire und gute Umgang mit allen Beschäftigten sowie unser Versprechen, bis 2040 klimaneutral zu arbeiten – zehn Jahre vor den Zielen des Pariser Klimaabkommens.“

Bräuniger folgt auf Ralf Kleber, der noch bis Mitte 2022 im Unternehmen bleibt, um den Übergang zu begleiten und Amazons Präsenz in weiteren europäischen Märkten zu entwickeln. Bräuniger begann seine Karriere bei Amazon im Januar 2006 und hat seither eine Vielzahl an Stationen durchlaufen. Er war im Supply Chain Management tätig, leitete wichtige Produktkategorien wie „Outdoor“, „Sports“ oder „Heim & Garten“, unterstützte die Eröffnung von Amazon in Indien und war ab 2017 als Country Manager zweieinhalb Jahre für den neuen Standort in Australien zuständig. Zudem war Bräuniger stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Amazon Distribution GmbH und deren Logistikzentrum in Leipzig.


Nachdem der Index noch im Vormonat etwas gestiegen war, sackt er nun ab.

Grafik: HDE

Das aktuelle HDE-Konsumbarometer zeigt für die kommenden drei Monate eine deutliche Verschlechterung der Verbraucherstimmung an. Nachdem der Index noch im Vormonat etwas gestiegen war, sackt er nun ab. Das ist schlecht fürs Weihnachtsgeschäft.

Wie das HDE in seiner monatlichen Verbraucherbefragung herausgefunden hat, reagieren Verbraucherinnen und Verbraucher auf das Infektionsgeschehen undn die aktuelle Corona-Maßnahmen mit Zurückhaltung bei Anschaffungsplanungen. Die Bereitschaft Geld auszugeben geht stark zurück, was in den nächsten Wochen Einfluss auf das Weihnachtsgeschäft im Handel nehmen könnte. Dass sowohl die Anschaffungs- als auch die Sparneigung sinkt, ist auf die Einkommenserwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher zurückzuführen. Mit Blick auf aktualisierte Konjunkturprognosen gehen sie davon aus, dass die konjunkturelle Dynamik abnehmen wird. Angesichts schwacher Konjunkturerwartungen fällt damit auch der Blick auf die eigenen Einkommenserwartungen pessimistisch aus. Erwartet werden negative Auswirkungen auf das persönliche Einkommen. Aufgrund der aktuell hohen Inflationsrate besteht die Sorge vor dauerhaften Kaufkraftverlusten, sollte sich die Preisentwicklung in den kommenden Monaten nicht abschwächen.


Green Friday-Kampagne der EK und seiner Partner

Foto: EK/servicegroup

Der so genannte „Black Friday“ ist einer der umsatzstärksten Phasen im Jahr für den Einzelhandel. Mit dem „Green Friday“ hat die EK/servicegroup eine Aktion gestartet, die den Abverkauf vieler Artikel direkt mit der Neupflanzung eines Baumes verbindet.

Ziel war es, vom 20. bis 29. November 2021 gemeinsam mit den Partnern aus Handel und Industrie sowie den Kunden vor Ort einen nachhaltigen Beitrag fürs Klima zu leisten. In vorderster Linie mitgemacht haben dabei die gut 60 Electroplus Küchenplus Händler, rund 50 Happy Baby-Partner, die Häuser der Fachgruppe Licht+Concept und nicht zuletzt die Händler, die sich unter der Konzept-Flagge „Starker Fachhandel“ in der EK Gruppe vereinigen.

Im Elektro- und Küchenbereich wird für jedes Großgerät der Marken AEG, Bosch, Liebherr, Miele, Samsung und Siemens, das im Aktionszeitraum über die teilnehmenden Fachgeschäfte verkauft oder repariert wurde, ein Baum gepflanzt. In der Babybranche zählten Kinderwagen und Autositze, bei den Lichtexperten waren es verkaufte oder reparierte Leuchten der Marken B+M Leuchten, Bruck, Cangini & Tucci, Casablanca, Escale, Helestra, Sigor und Top Light. Die „Starken Fachhändler*innen“ der EK legten dann noch für jeden Einkauf ab 100 Euro im Aktionszeitraum einen weiteren Baum in die „Pflanzkiste“.

Über das Ergebnis freut sich EK-Vorstand Jochen Pohle gleich aus mehreren Gründen: „Natürlich erst einmal für die CO2-Bilanz der Umwelt, dann für unsere Händler, die sich mit großer Begeisterung für die Aktion engagiert haben und auch für deren Kunden, die neben Top-Produkten die Gewissheit mit nach Hause nehmen, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen.“ Die Gesamtzahl der zu pflanzenden Bäume werde aktuell noch ermittelt, sie sei aber bemerkenswert hoch, verrät Pohle vorab.

In Kooperation mit der Umwelt-Gesellschaft „Climatebloom“ werden die „Green-Friday-Bäume“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Teutoburger Wald rund um Bielefeld in die Erde gebracht.


Küchenmaschinen gehörten in den ersten drei Quartalen 2021 zu den Rennern.

Foto: HZ

Der Markt für Home Electronics-Produkte (HE), dargestellt im „HEMIX“, Home Electronics Market Index, entwickelte sich weiter positiv. Er lag in den ersten drei Quartalen 2021, verglichen mit dem Vorjahres-Zeitraum, mit 6,9 Prozent im Plus.

So wurde in den Monaten Januar bis September 2021 ein Gesamt-Umsatzvolumen von knapp 33,4 Milliarden Euro erreicht. Dabei zeigten alle Produkt-Kategorien des „HEMIX“ – von Unterhaltungselektronik über Telekommunikation und IT-Produkte, bis hin zu Elektro-Groß- und -Kleingeräten – eine positive Entwicklung.

Konkret: Die Elektro-Großgeräte verzeichneten ein Umsatzplus von 8,1 Prozent auf über 7,5 Milliarden Euro. Die Elektro-Kleingeräte generierten einen Zuwachs um 9,8 Prozent auf knapp 4,9 Milliarden Euro Umsatz.


Der neue Markenclaim von Graef

Grafik: Graef

Der Hersteller von Schneidemaschinen, Graef, hat seinen neuen Markenclaim vorgestellt. Dieser sei Auftrag und Versprechen zugleich. Außerdem hat sich Graef den Titel „Marke des Jahrhunderts“ erworben.

„Unser Markenclaim ist mehr als eine Marketingentscheidung“, betont Graef Marketingleiterin Franziska Graef. „Er ist eng mit unseren Werten verbunden und transportiert sie nun auch deutlich sichtbar in die Öffentlichkeit.“ Der neue Claim wird ab sofort sukzessive auf allen Ebenen ausgerollt und prägt gleichzeitig die Strategien für die künftigen Jahre. „Wir haben zusätzlich zum Claim unsere unternehmerische Mission und Vision ausformuliert und fünf Prinzipien ausgearbeitet, an denen wir uns täglich messen wollen. Uns ist bewusst, dass wir uns einen insgesamt sehr ambitionierten Weg ausgesucht haben. Aber es ist ein Weg, den wir mit Überzeugung gehen möchten.“

Außerdem hat sich Graef zuletzt zum sechsten Mal in Folge den Titel „Marke des Jahrhunderts“ erworben. Damit ist das Unternehmen auch weiterhin Teil einer exklusiven Auswahl renommierter Marken, die „Deutsche Standards“ setzen. „Das Siegel beweist uns, dass wir den Spagat zwischen kontinuierlichem Neuerfinden und Sich-selbst-treu-Bleiben seit über 100 Jahren gut schaffen“, freut sich Geschäftsführer Hermann Graef. Das Buch „Deutsche Standards – Marken des Jahrhunderts“ würdigt herausragende Marken und erscheint bereits seit 20 Jahren.


Das Küchenstudio Siemers und Deutschmann mit Sitz in Mölln hat die diesjährige Wahl für sich entschieden.

Foto: Samsung

In 2017 hat der Hersteller Samsung das Smart Dealer Programm ins Leben gerufen und fördert damit seither den Hausgeräte-Fachhandel. Seit 2020 haben erfolgreiche Fachhandelspartner im Rahmen des Programms außerdem die Chance, sich als Smart Dealer des Jahres zu qualifizieren: Das Küchenstudio Siemers und Deutschmann mit Sitz in Mölln hat die diesjährige Wahl für sich entschieden.

„Das Smart Dealer Programm ist ein wichtiger Baustein unserer engen Zusammenarbeit mit dem Handel. Wir sehen starke Partnerschaften als großen Erfolgsfaktor. Das ist schon immer unser Grundsatz, gilt aber erst recht in den aktuellen Zeiten, die dem stationären Handel einiges abverlangen“, betont Ralf Meschkewitz, Head of Regional Sales Home Appliances bei Samsung. Konkret bietet der Hausgerätehersteller den teilnehmenden Fachhändlern Trainings und Verkaufsschulungen, Promotion-Aktionen, exklusive Smart Dealer Geräte und Serviceangebote an. Das ermöglicht ihnen, ihre Vertriebserfolge auszubauen und die Kundenbindung weiter zu stärken. Über das gesamte Jahr hinweg können die Smart Dealer auf dieser Basis an ihren Umsatzzielen arbeiten, ihr Geschäft und das Team fortbilden.

Fachhändler, die innerhalb des Programms besonders gute Arbeit leisten, haben die Chance auf den Titel „Smart Dealer des Jahres“. Samsung kürt jeweils einen Erstplatzierten sowie drei Zweitplatzierte. Der Gewinner erhält ein exklusives POS-Paket. Dieses umfasst zusätzliche Promotion-Tage im ersten Quartal 2022, Smart Dealer POS-Material und ein Kochevent für Endkunden auf der Verkaufsfläche. In diesem Jahr konnte sich das Küchenstudio Siemers und Deutschmann mit Sitz im schleswig-holsteinischen Mölln den Gewinn sichern – sehr zur Freude von Pascal Stiewig, dort verantwortlich für den Ein- und Verkauf der Hausgeräte: „Nach der Eröffnung im Jahr 2015 haben wir das Küchenstudio letztes Jahr komplett neu gestaltet. Gemeinsam mit Samsung sind viele Aktionen für die Smart Dealer Produkte entstanden, die uns in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Lock Down sehr geholfen haben.“

Den zweiten Platz teilen sich die Händler Euronics XXL Durmeier aus Haag in Oberbayern, Euronics XXL Bücker aus Gütersloh und Medimax Berlin.


Amazon liegt bei den Online-Käufen deutlich vorn. (Klick auf Grafik)

Grafik: IFH Köln

Im aktuellen Corona Consumer Check beleuchtet das IFH Köln die Kanalwahl bei den Händleraktionstagen Black Friday und Cyber Monday: Auch wenn immer mehr stationäre Händler bei der Cyber Week mitziehen, bleibt online der Gewinner. Und da ist Amazon der mit Abstand meistgenutzte Anbieter.

Das IFH hat anlässlich seines Corona Consumer Checks 500 Konsument:innen in einer repräsentativen Onlinebefragung zu ihrem Einkaufsverhalten befragt. Zur nun anstehenden „Cyber Week gaben rund drei Viertel der befragten Konsument:innen an, zum Black Friday und Cyber Monday 2021 einen Onlinekauf zu planen. Auffallend: In diesem Jahr gewinnt der Onlinekanal gegenüber dem Einkauf im stationären Geschäft noch einmal dazu. Während 2020 noch 32 Prozent angaben, am Black Friday stationär einzukaufen, planen dies in diesem Jahr nur noch 27 Prozent. Ähnlich die Tendenz auch für den Cyber Monday: Hier verlieren die stationären Geschäfte sieben Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr.

Amazon dominiert online

In Deutschland finden Black Friday und Cyber Monday hauptsächlich online statt. Dabei gibt eine Mehrheit (89 %) der befragten Cyber-Week-Onlineshopper:innen an, anlässlich Black Friday und Co.  bei Amazon zu kaufen. Rund ein Drittel beabsichtigt, in Onlineshops anderer Händler zu shoppen. Auf Platz drei der beliebtesten Onlineanbieter in der Schnäppchenwoche landet eBay (26 %).

Stationär gewinnen Handelsketten

Und wie sieht es stationär aus? In den Geschäften vor Ort sind es vor allem die großen Handelsketten und überregionalen Händler, bei denen Cyber-Week-Schnäppchen ergattert werden. Hier plant die Mehrheit (61 %) der befragten Konsument:innen, die bei den Aktionstagen stationär shoppen, ihre Käufe zu tätigen. Aber auch Kaufhäuser sind für rund die Hälfte zu Black Friday und Co. das Geschäft der Wahl, gefolgt von Geschäften lokaler Händler (41 %) und Hersteller (35 %).


Philipp Ferger: „Die Ambiente ist und bleibt die bedeutendste und internationalste Konsumgütermesse der Welt.“

Foto: Messe Frankfurt

„Die Ambiente 2022 ist und bleibt die größte und bedeutendste Konsumgütermesse der Welt.“ Die Messe Frankfurt will die derzeitige Unsicherheit, die durch die erneut steigenden Corona-Zahlen in Deutschland und die aktuelle Medienberichterstattung entstanden ist, beseitigen.

Philipp Ferger, Bereichsleiter Consumer Goods Fairs, erklärt: „Mehr als 2.400 Aussteller aus 74 Ländern haben bereits ihre Teilnahme hier in Frankfurt verbindlich bestätigt und freuen sich auf das rege Treiben auf dem Messegelände. Mit 272.000 Bruttoquadratmetern wird das Gelände eine Auslastung von 87 Prozent im Vergleich zur letzten Veranstaltung im Jahr 2020 aufweisen.“ Auf 22 Hallenebenen wird es die neuesten Produkte und Trends, ein umfangreiches Rahmenprogramm und die Chance zum persönlichen Networking geben. „Besonders jetzt, da das Messegeschäft und der persönliche Kontakt mit der Branche wieder möglich sind, schätzen wir es sehr, dass Aussteller zu uns stehen und die Ambiente in Frankfurt als Plattform für ihre Businesskontakte und Produktpräsentationen aktiv nutzen wollen“, sagt Ferger. Die Hälfte des Ausstellerrückgangs ist auf Reisebeschränkungen der Volksrepublik China zurückzuführen.

„Natürlich spielt die Sicherheit während der Veranstaltung eine große Rolle. Um in Covid19-Zeiten auf unseren Messen ein sicheres Arbeiten und Netzwerken zu gewährleisten, hat die Messe Frankfurt ein detailliertes Schutz- und Hygienekonzept entwickelt. Im Kern ist das ähnlich zu dem, wie wir es im Einzelhandel in den letzten Monaten kennen gelernt haben, sozusagen unser „new normal“, das wir ja alle in unserem privaten Alltag leben und umsetzen. Beispielsweise ist ein wichtiger Sicherheitsfaktor für unsere Kunden die Belüftung der Ausstellungshallen: Drei- bis fünfmal pro Stunde wird die Luft durch Frischluft von außen komplett ersetzt, damit ein regelmäßiger Austausch stattfindet“ erläutert Yvonne Engelmann, Leiterin Living und Giving.

„Zusätzlich stimmen uns die internationalen Impfquoten und die Einschätzungen aus den wichtigsten Aussteller- und Besucherländern sehr zuversichtlich“, ergänzt Ferger. „Selbst wenn eine 2G-Pflicht verordnet würde, wäre eine starke internationale Beteiligung realistisch und realisierbar, denn die Impfquote unter unseren internationalen Ausstellern und Besuchern, die nach Frankfurt kommen wollen, ist laut Stichprobe unseres Netzwerks aus Tochtergesellschaften und Sales Partnern überdurchschnittlich hoch.“ Dass die international tätigen Kunden der Messe Frankfurt eine überdurchschnittlich hohe EU-konforme Impfquote von bis zu 99 Prozent aufweisen, ergab eine Umfrage des weltweit agierenden Vertriebsnetzwerks der Messe Frankfurt unter Austellern und Besuchern der Ambiente, Christmasworld, Creativeworld und Paperworld.


Der Fachhändler muss dem Promotion-Team eine Küche oder eine entsprechende Fläche Strom- und Wasseranschluss mit zur Verfügung stellen.

Foto: Rösle

Der Hersteller Rösle bietet Fachhändlern die Möglichkeit, den Kunden alle Vorteile und Funktionen der Silence Pro Kochgeschirr-Serie live vor Ort aufzuzeigen. Dafür schickt das Unternehmen speziell ausgebildete Promoter in die Geschäfte.

Wie genau muss man sich die neue Abgießfunktion der Rösle Silence Pro Kochtöpfe vorstellen? Welche Funktionen hat eigentlich der neue Griff der Silence Pro Pfannen? Und welche Vorteile bietet ein Aroma-Dampfgarer? Diese und noch andere Fragen können die FachberaterInnen während des Live Cooking beantworten und anhand der vorliegenden Produkte aufzeigen. Zudem bietet Rösle für den Aktionstag spezielle Promotion-Angebote, die vom Promoter vorgestellt und beworben werden. Die Produkte müssen vorab in ausreichender Menge bestellt und entsprechend am PoS aufgebaut und gekennzeichnet werden. Zusätzliche Aktions-Aufsteller und -Flyer sowie Hilfsutensilien und die Lebensmittel für das Live-Cooking stellt der Herstreller mit dem Promoter zur Verfügung. So soll in lockerer Atmosphäre nicht nur ein Informationsaustausch entstehen, sondern gleichzeitig auch leckere Mahlzeiten, wie beispielsweise die bunte Kritharakipfanne, die Lust auf Kochen und frische Küche machen.

Um einen Termin zu vereinbaren, muss der Fachhändler dem Promotion-Team eine Fläche oder Küche zur Verfügung stellen, die über einen eigenen sowie eine separate Spülmöglichkeit verfügt.


Das neue Lighthouse von Mediamarkt in Rotterdam in der Außenansicht

Foto: Mediamarkt Saturn

 

Die Mediamarkt Saturn Gruppe hat in Rotterdam ein so genanntes Lighthouse eröffnet. Dieses Storeformat soll, hier auf 5.000 Quadratmetern, Erlebniszentrum für Technologie sein, in dem Elektronik-Highlights zum Anfassen präsentiert werden.

Eigenen Angaben zufolge präsentiert Mediamarkt auf zwei Etagen in seinem völlig neugestalteten „Tech Village Rotterdam“ die besten und angesagtesten Elektronik-Highlights. Rotterdam ist nach dem Tech Village in Mailand das zweite Lighthouse der Mediamarkt Saturn Retail Group. „Unser Lighthouse-Format stärkt die Markenwerte und das Image von Mediamarkt Saturn, indem es Innovation, Leidenschaft und menschliche Interaktion zu einem Technologieerlebnis in einem echten `House of Brands' vereint", erklärt Guido Monferrini, Chief Commercial Officer (CCO) der Mediamarkt Saturn Retail Group.

Die „Entdeckungsmöglichkeiten“ seien dabei vielfältig, heißt es offiziell. 31 namhafte Hersteller präsentieren sich mit ihren Produkten und Gadgets in eigenen Shop-in-Shops. Dazu gibt es eine Barista-Bar, drei gesonderte Präsentationsflächen mit ständig wechselnden Themen sowie eine Pick-up-Station, an der Kunden ihre Bestellungen rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche abholen können.

„Das Kundenverhalten hat sich rasant verändert. Wir haben vor allem vier gute Gründe identifiziert, warum Kunden in einen stationären Markt gehen: Sie wollen etwas erleben, sie wollen möglichst bequem und einfach in ihrer direkten Nachbarschaft Einkaufen und sie wollen den direkten Kontakt zu unseren Mitarbeitern“, erklärt Guido Monferrini. „Darauf haben wir mit unseren vier Store-Formaten – Lighthouse, Core, Smart und Xpress – reagiert, um genau dort zu sein, wo unsere Kunden sind, um ihnen das bestmögliche Omnichannel-Erlebnis zu bieten.“ Im Rahmen der Umsetzung dieser strategischen Initiative werden alle bestehenden Märkte kontinuierlich an eines der vier Formate angepasst.


Die Servietten von Güde komplettieren den gedeckten Tisch.

Foto: Güde

Die Firma Güde ist bekannt für geschmiedete Messer, zum Beispiel der Serien „Synchros“ oder „The Knife“. Jetzt komplettiert der Solinger Hersteller sein Angebot durch Servietten aus reiner Baumwolle.

Es sei „die perfekte Abrundung eines mit Solinger Schmiedekunst gedeckten Tisches“, so die offizielle Mitteilung von Güde. Die Naturfaser Baumwolle für die Servietten von Güde werde aus den langen Samenhaaren der Pflanze gewonnen. Nicht nur seine Saugfähigkeit macht dieses Material zum perfekten Stoff für Servietten – Baumwolle kann bis zu 65 Prozent des eigenen Gewichts an Wasser aufnehmen. Einmal aufgenommen, kann die Faser Öl und Schmutz genauso gut wieder abgeben. Und das auch noch hautfreundlich, denn Baumwolle hat ein sehr geringes Allergiepotenzial.

Der Clou der Güde-Serviette ist allerdings das Knopfloch, mit dem sich das Textil stilsicher am Hemd- oder Blusenknopf befestigen lässt.


Zwei der sieben Motive mit Tim Mälzer und der Kamagata Messerserie

Foto: Kai

Der Messerhersteller Kai startet mit einer neuen Werbekampagne, in der Tim Mälzer und die Kamagata Messerserie die Hauptrollen spielen, in die Vorweihnachtszeit. Der stationäre Handel soll mit speziellen PoS-Maßnahmen unterstützt werden.

Die neue Kampagne der Kai Kamagata Messerserie soll so selbstbewusst wie der prominente Fernsehkoch Tim Mälzer wirken. Analog zu den sieben Klingenformen der Serie, die Mälzer zusammen mit dem japanischen Schneidwarenhersteller entwickelt hat, wurden ebenso viele Motive kreiert, die als Anzeigenkampagne für Endverbraucher platziert werden. „Mälzers Monster haben Schneid und sind vielseitig“, heißt es im Werbetext. Und das soll in der neuen Kampagne hervorgehoben werden: „Vom Küchenliebling über den Zerteiler bis hin zum Schnibbelkönig: mit einem Augenzwinkern präsentieren die Anzeigen, was die sieben verschiedenen Messerklingen draufhaben und dienen der Erschließung einer neuen Zielgruppe für das mittlere Preissegment von Qualitätsmessern“, so das Unternehmen.

In der anstehenden Vorweihnachtszeit unterstützt der Hersteller Kai den Handel zudem mit Plakaten und Tabletop-Displays, die mit den prägnanten Motiven gestaltet sind und Aufmerksamkeit am PoS generieren sollen. Gleichzeitig erhalten auch die Verpackungen der Messerserie einen der Kampagne entsprechenden, neuen Look. So gelingt die visuelle Wiedererkennung des gewünschten Messers auch beim Händler vor Ort. Die sieben Motive machen Spaß und verstehen sich als jüngerer Gegensatz zum cleanen, minimalistischen Auftritt der bekannten Kai Premium-Linie.  


76 Prozent der von BlackFriday.de befragten Personen planen einen Einkauf zum Black Friday 2021.

Foto: BlackFriday.de

Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatz von rund 4,9 Mrd. Euro zu Black Friday und Cyber Monday. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 27 Prozent. Auch der Offlinehandel wird profitieren.

„Immer mehr Kundinnen und Kunden entdecken den Black Friday und den Cyber Monday für sich und nutzen gezielt die zahlreichen Angebote. Das starke Wachstum des Online-Handels während der Corona-Pandemie setzt sich hier weiter fort. In diesem Jahr erwarten wir deshalb im Vergleich zum Vorjahr ein deutliches Umsatzplus zu diesem Anlass“, so der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp. Zahlen des HDE-Online-Monitors zeigen, dass 96 Prozent der Online-Shopper den Black Friday kennen. Und auch der Cyber Monday ist knapp 80 Prozent der Befragten ein Begriff. Die aktuellen Daten zeigen darüber hinaus, dass auch die Anzahl der Käufer hoch bleibt. So planen in diesem Jahr 46 Prozent der Onlineshopper Aktionen zum Black Friday zu nutzen, zum Cyber-Monday liegt dieser Wert bei knapp einem Drittel der Befragten.

In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Appinio hat BlackFriday.de in einer repräsentativen Umfrage im Oktober 2021 deutschlandweit 1.000 Personen im Alter von 16 bis 65 Jahren befragt. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass 76 Prozent der Befragten zum Black Friday 2021 einen Einkauf planen. Dabei möchten sie mehrheitlich zwischen 100 und 200 Euro ausgeben. 61 Prozent haben vor ausschließlich im Internet einzukaufen. Der Großteil der Käufer ist an Produkten der Kategorien Technik/Elektronik (73 Prozent) interessiert. 39 Prozent gaben an auch offline in den Geschäften auf Schnäppchenjagd gehen zu wollen. Im letzten Jahr lag der Anteil der Offline-Käufer bei nur 31 Prozent. Auch wenn der Anteil der Onlinekäufe weiterhin auf einem hohen Niveau liegt, scheint die Offline zu Online Verschiebung zunächst einmal gestoppt. Somit können Shoppingcenter und Innenstädte zum Black Friday 2021 wieder mit steigenden Zahlen im Offlinehandel rechnen.

Der Black Friday fällt in diesem Jahr auf den 26. November, der Cyber Monday auf den 29. November.


In der Firmenzentrale in Eschborn nahmen Xiaowei Ma (m.) und Mark Seng (li.) die neuen Energielabel entgegen.

Foto: Midea

Der Hersteller von Haushaltsgeräten, Midea, ist eigenen Angaben zufolge das erste chinesische Unternehmen, welches eine Kühl-/Gefrierkombination mit einer Energieeffizienzklasse A anbieten wird. Der TÜV Rheinland überreichte das neue Energielabel.

Im Rahmen einer feierlichen Verleihung im Midea Europe Hauptsitz in Eschborn am 27. Oktober 2021 übergab Oliver Brumm, Geschäftsfeldleiter für die Prüfung elektrischer Produkte bei TÜV Rheinland, das neue Energielabel mit der Energieeffizienzklasse A für die im nächsten Jahr erscheinende Kühl-/Gefrierkombination von Midea an Xiaowei Ma, Geschäftsführer bei der Midea Europe GmbH, sowie an Mark Seng, Leiter Marketing und Produktmanagement bei Midea Europe. Die neuen Energielabel wurden im März 2021 eingeführt.

Der chinesische Hersteller ging eigenen Angaben zufolge neue Wege und ließ seine aktuellen Produkte zusätzlich zu den Pflichttests testen. Bereits vor einigen Monaten lud Midea die Prüftechniker des TÜV Rheinland nach Shanghai zur Kontrolle der gesetzlichen Richtlinien für die 2022 erscheinende Kühl-/Gefrierkombination ein. Getestet wurde sowohl die Energieeffizienz als auch die Geräuschemission des Geräts. Das Resultat war nun die Verleihung der Bestmarke Energieeffizienzklasse A in beiden Untersuchungspunkten für den Hersteller. „Wir sind sehr stolz, Vorreiter im Markt sparsamer Kühl-/Gefrierkombinationen zu sein. Unsere Kunden und die Umwelt liegen uns sehr am Herzen, weshalb wir ständig an Innovationen arbeiten, um unsere Geräte noch umweltfreundlicher, sparsamer und effizienter zu machen. Wir werden die ersten Produkte mit der Energieeffizienzklasse B im zweiten Quartal und die der Energieeffizienzklasse A im vierten Quartal des kommenden Jahres einführen. Unsere Produkte sind also ready for the future“, erklärt Mark Seng. Xiaowei Ma kündigte zudem weitere Pläne für die nachhaltige Unternehmensphilosophie an: „Die Midea Group hat vor Kurzem ihre neue grüne Strategie vorgestellt, die durch globale und umweltfreundliche Lieferketten, energiesparende Produkte und eine CO2-Reduktion bis 2030, beziehungsweise eine CO2-Neutralität bis 2060 umgesetzt werden soll. Wir werden weiterhin in grüne, nachhaltige und mit hoher Energieeffizienz produzierte Produkte investieren.“


Jürgen Zink, Christian Jakob, Peter Jakob und Elke Zink vor dem Expert-Standort in Münchberg (v.l.n.r.)

Foto: Expert

Die Handelskette Expert meldet eine vollzogene Nachfolgeregelung innerhalb der eigenen Verbundgruppe: Am 1. November 2021 wurde Expert Münchberg an Expert Jakob übergeben und bleibt somit weiterhin Teil der Langenhagener „Familie“.

„Wir freuen uns sehr, dass Expert Jakob den Expert-Standort in Münchberg weiterführt und wir unser Fachmarktnetz so weiter stärken können“, sagt Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE. „Mit drei neuen Standorten innerhalb dieses Jahres zeigt das Unternehmen von Peter und Christian Jakob eine erfolgreiche Expansionsgeschichte. Gleichzeitig ist die Expansion innerhalb der „Familie“ ein Beleg für unsere vertrauensvolle Zusammenarbeit und verdeutlicht erneut, dass unser Konzept überzeugt.“

Nachdem die von Vater und Sohn geführte Unternehmensgruppe Expert Jakob im April und Juli 2021 bereits zwei Standorte vom selben Unternehmen eines Wettbewerbers übernommen hat, kommt mit „Münchberg“ nun der insgesamt neunte Standort hinzu. Jürgen und Elke Zink haben sich entschieden, ihren Markt an die Familie Jakob zu übergeben, bleiben dem Standort aber als Marktleitung erhalten.

Expert Jakob ist bereits seit mehr als 25 Jahren Teil der Langenhagener Verbundgruppe und in der Region stark verankert. Das Unternehmen selbst feiert in diesem Jahr 75-jähriges Bestehen und arbeitet ständig an seiner Performance. Aktuell ist der Bau eines neuen Lagerkomplexes mit Büroräumen geplant. So soll den über 220 Mitarbeiter:innen auch zukünftig ein attraktiver Arbeitsplatz geboten und das Unternehmen für die Zukunft ideal aufgestellt werden.


Mark Pfeiffer: „Mein Ziel ist es, die Begehrlichkeit der Kultmarke mit frischen und innovativen Konzepten weiter auszubauen.“

Foto: Peugeot Saveurs Deutschland

Der Hersteller von Gewürzmühlen und Küchenutensilien begrüßt mit Mark Pfeiffer einen Experten im Bereich Geschäftsentwicklung und Vertrieb an seiner Spitze. Seit dem 1. November 2021 ist er der neue Geschäftsführer der Peugeot Saveurs Deutschland GmbH.

Pfeiffer folgte dem Ruf der französischen Traditionsmarke, um dieser durch neue strategische und inhaltliche Impulse zu weiterem Wachstum auf dem deutschen Markt zu verhelfen, so das Unternehmen.

„Für mich hat kaum ein anderer Hersteller die Tischkultur so geprägt wie Peugeot. Deshalb freue ich mich sehr auf meine neue Aufgabe als Geschäftsführer“, kommentiert Mark Pfeiffer seine neue Position im Traditionsunternehmen. „Mein Ziel ist es, die Begehrlichkeit der Kultmarke mit frischen und innovativen Konzepten weiter auszubauen - sowohl im stationären als auch im Online-Handel“, so Mark Pfeiffer weiter.

Der 49-jährige verfügt über umfangreiche Branchen- sowie Marktkenntnisse im Küchen- und Haushaltswarengeschäft. Bevor er zu Peugeot wechselte, hat Mark Pfeiffer viele Jahre als Sales Director und Country Manager verschiedene internationale Marken in Deutschland vertreten.


Das Nutribullet-Sortiment reicht vom Blender für Babynahrung bis zum Standmixer.

Foto: De‘Longhi

Die De’Longhi Group übernimmt die US-amerikanische Capital Brands Holding Inc. und bringt die Marken Nutribullet und Magic Bullet Anfang 2022 auch auf den deutschen Markt. Der Markteintritt ist schrittweise für online und den stationären Handel geplant.

Die beiden Marken gehören im Bereich der Personal Blender zu den führenden Marken, „weil sie wie keine andere Brand für die einfache Integration gesunder Ernährung im Alltag stehen“. „Über 80 Millionen Nutzer:innen weltweit vertrauen auf Nutribullet und machen die Marke damit zur führenden Franchise für Personal Blender. Beide Marken verfügen über einen hohen Wiedererkennungswert, gelten als Innovationstreiber und haben eine enthusiastische Fan-Gemeinde“, sagt Susanne Harring, CEO De’Longhi Deutschland GmbH. „Durch die Übernahme der Muttergesellschaft Capital Brands ergänzen wir unser Portfolio um zwei junge und dynamische Marken, erweitern unser Angebot an innovativen Produkten und verbessern zugleich unsere Marktdurchdringung in den USA, einem wachsenden und für die Gruppe strategisch wichtigen Markt. In Deutschland legen wir unseren Fokus insbesondere auf den Premium-Markt und sind überzeugt, mit Nutribullet die Sehnsucht nach schneller, gesunder Ernährung im Alltag erfüllen zu können.“

Capital Brands bringt auch seine Forschungs- und Entwicklungszentren in Boston und in Connecticut mit ein. Diese Stärken und das Fachwissen bei der Entwicklung innovativer Produkte im Segment der Personal Blender sollen dazu beitragen, die wachsende Rolle der De’Longhi Group im Markt für gesunde Ernährung weiter zu stärken. Die Gruppe hat das amerikanische Unternehmen für 420 Millionen Dollar übernommen und aus bestehenden Liquiditätsreserven finanziert. Durch diesen Schritt sind die Vereinigten Staaten zum größten Absatzmarkt der Gruppe geworden, mit einem Gesamtumsatz von mehr als 500 Millionen Dollar.

2003 gegründet hat die Capital Brands Holding Inc. ihren Hauptsitz in Los Angeles, Kalifornien. Mit einem Schwerpunkt auf Wellness-Ernährung entwickelt und vertreibt das Unternehmen Haushaltsgeräte in über 100 Märkten weltweit. Besonders erfolgreich ist das Segment Personal Blender mit den beiden Marken Nutribullet und Magic Bullet, dessen Wert sich in den USA auf ca. 1,1 Milliarden Dollar beläuft. So ist Capital Brands Unternehmensangaben zufolge in der Kategorie Mixer Marktführer in Nordamerika und anderen wichtigen Märkten der Welt wie Australien, Neuseeland und dem Vereinigten Königreich.


Hwa-Youl Kim: „Wir möchten helfen, Aufmerksamkeit für das Thema Lebensmittelverschwendung zu schaffen.“

Foto: Braun

Die Haushaltswaren-Marke Braun kämpft in einer Kooperation mit dem alternativen Lieferdienst Rübenretter gegen Lebensmittelverschwendung. Zum so genannten Food Overshoot Day schaltet sich jetzt auch noch Zero-Waste-Köchin Sophia Hoffmann dazu.

Anlässlich des Food Overshoot Day kooperieren Braun und Rübenretter – und zeigen, wie man in der eigenen Küche nachhaltiger mit Lebensmitteln umgehen kann. Der alternative Lieferdienst Rübenretter setzt schon länger dort an, wo Lebensmittelverschwendung beginnt: auf dem Acker. In ihren Retterboxen, die Konsument:innen als Abo bestellen können, steckt jede Menge frisches Obst und Gemüse, das trotz kleiner Schönheitsfehler geschmacklich und qualitativ überzeugt. Der Kooperation von Braun und Rübenretter ist die „Zero-Waste-Köchin“, Autorin und Aktivistin Sophia Hoffmann, die aus solchen Zutaten leckere Gerichte zaubert und zeigt, wie mit nachhaltig designten Küchenhelfern aus schrumpeligem Gemüse etwas Köstliches werden kann.

„Wir freuen uns, mit unseren Partner:innen tatkräftige Unterstützung für dieses wichtige Thema gefunden zu haben. Unternehmen wie Rübenretter und Aktivist:innen wie Sophia Hoffmann weisen schon seit Längerem auf die Missstände in unserem Umgang mit Lebensmitteln hin. Mit dem Ausrufen des Food Overshoot Day möchten wir helfen, Aufmerksamkeit für dieses Thema zu schaffen und Konsument:innen zu einem nachhaltigeren Umgang mit Nahrungsmitteln anregen. Mit Retterboxen, kreativen Rezepten und den richtigen Küchenhelfern ist es ein Leichtes, Obst und Gemüse nachhaltiger zu verarbeiten und bewusster zu genießen“, schwärmt Hwa-Youl Kim, Brandmanagerin von Braun, über die Zusammenarbeit mit Rübenretter und Sophia Hoffmann.


Der Onlineanteil im Markt „Rund um die Küche“ ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen.

Quelle: IFH Köln

Wie der neue Branchenbericht „Rund um die Küche“ des IFH Köln belegt, hat die Coronakrise dem Markt einen unverhofften Wachstumsimpuls beschert, der jedoch 2022 verbraucht sein dürfte. Das Wachstum des Onlinegeschäfts wird anhalten.

Der Markt „Rund um die Küche“ kam gut durch die Coronakrise und profitierte sogar von ihr: In 2020 stieg das Marktvolumen in diesem Bereich um 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dieser positive Trend wird anhalten, jedoch nicht auf gleichem Niveau, denn Nachholeffekte im Küchenbereich fallen weitestgehend aus. Bis zum Jahresende 2021 ist mit einem Umsatzplus von rund vier Prozent zu rechnen. Zu diesen und weiteren Ergebnissen sowie Prognosen kommt der neue „Branchenbericht Rund um die Küche 2021“ des IFH Köln.

Obwohl es sich beim Markt „Rund um die Küche“ nicht um einen klassischen Onlinemarkt handelt, ist der Onlineanteil in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Insgesamt erfuhr das Onlinegeschäft im Markt durch die Coronakrise einen Extraschub und macht nun 14,4 Prozent der Gesamtdistribution aus. Und der Trend zum Onlineshoppen wird sich weiter fortsetzen: Nach Prognosen des IFH wird im Markt „Rund um die Küche“ 2025 rund jeder vierte Euro online umgesetzt. Dennoch wird sich die Marktstruktur kaum verändern. Der Fachhandel dürfte seine Vormachtstellung behalten, weil er unter anderem frühzeitig ins Onlinegeschäft eingestiegen ist und dort auf ähnlichem Niveau wie seine Onlinekonkurrenz wächst. 2025 werden (weiterhin) rund zwei Drittel des Umsatzes mit Küchenmöbeln, Elektrokleingeräten und GPK/Hausrat vom Fachhandel umgesetzt werden.

Während Elektrokleingeräte ein hohes kurz- und langfristiges Wachstum vorzuweisen haben, stagniert der Einzelmarkt GPK/Hausrat. Das hohe Wachstum von Elektrokleingeräten resultiert hierbei vor allem aus der erhöhten Nachfrage nach Küchenmaschinen und Kaffee-/Teeautomaten. Hauptgrund hierfür: Viele Konsument:innen arbeiteten im letzten Jahr überwiegend im Homeoffice. 2021 ist ein weiterer Schub für Elektrogeräte wie Kaffeemaschinen oder Toaster durch weiterhin vermehrtes Arbeiten im Homeoffice möglich.


Impression von der Nordstil im Sommer 2021

Foto: Fesse Frankfurt

Vom 15. bis 17. Januar 2022 ist die Nordstil in Hamburg wieder der Treffpunkt für den Handel. Unverwechselbares Design und überraschende Produktnews finden Besucher bei den Nordlichtern.

Von nachhaltigen Klappkarten, über trendige Hoodies, innovative Designs, schöne Deko- und Wohnaccessoires bis hin zu gendergerechten Spielkarten soll in Hamburg Nordlichtern alles vertreten sein. „Alle Produkte haben etwas Außergewöhnliches und Originelles, das sie vom Mainstream abhebt. Sie haben das Potenzial zu den Anziehungspunkten eines jeden Sortiments zu werden. Mit ihren feinsinnigen und oft überraschenden Produktideen setzen die Nordlichter auf der Nordstil den Kurs in Richtung neuer, zeitgemäßer Konzepte und Angebote“, so Susanne Schlimgen, Leiterin Nordstil.

In der Halle B4 zeigen 28 Gestalter, Start-ups, Hochschulabsolventen sowie kleine Manufakturen ihre erfrischenden Produktideen. Präsentieren wird sich beispielsweise Nicole Willmanns mit ihrem Label „nw-pur“. Mit den Karten und Geschenkideen möchte das Hamburger Label dabei helfen, Freude zu schenken und Glücksmomente zu schaffen – und das ganze nachhaltig auf Graspapier. Das Label „Spielköpfe“ stellt mit ihrer Bildsprache die Bilder auf den Kopf – und geht so spielerisch in eine gleichberechtigte Welt: gendergerecht, vielfältig und nachhaltig. Meike Kreie, die Gründerin von „SeaYa-The Coast Studio“, verknüpft verschiedene Naturfaktoren mit Fashion. Anbieter „Ravare“ zeigt beispielsweise kleine Organisationshelfer wie Dokumentenmappen, Organizer, Tablet- oder Laptophüllen, die das Leben im Alltag erleichtern sollen.


Etwa 273 Euro pro Kopf wollen die deutschen Kund:innen in diesem Jahr für Weihnachtsgeschenke ausgeben.

Foto: Fesse Frankfurt

Für das anstehende Weihnachtsgeschäft rechnet der Handelsverband Deutschland (HDE) mit einem Umsatzplus von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit lägen die Umsätze in November und Dezember dieses Jahres bei rund 112 Mrd. Euro.

„Die letzten beiden Monate sind nach den Corona-Lockdowns im ersten Halbjahr für viele Händler wichtiger als je zuvor. Traditionell machen klassische Geschenke-Branchen wie der Spielwarenhandel mehr als ein Fünftel ihres Jahresumsatzes in November und Dezember“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die aktuelle HDE-Umfrage unter 450 Unternehmen aller Branchen, Größenklassen und Standorte zeigt, dass 45 Prozent der Händler Umsatzsteigerungen im Vergleich zum Vorjahr erwarten. Ein Drittel kalkuliert mit stabilen Umsätzen. Die Kunden wollen mit 273 Euro pro Kopf ihre Ausgaben für Weihnachtsgeschenke im Vergleich zum Vorjahr leicht steigern, Geschenkgutscheine bleiben dabei das beliebteste Geschenk.

Der HDE geht auf Basis der Umfragen und der allgemeinen wirtschaftlichen Lage davon aus, dass der Einzelhandel seine Umsätze in den letzten beiden Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwei Prozent auf dann knapp 112 Milliarden Euro steigern wird. Der Online-Handel wächst dabei um mehr als 17 Prozent auf 23 Milliarden Euro. „Die hohen Sparguthaben und die gute Verbraucherstimmung stellen die Weichen für einen versöhnlichen Jahresausklang nach einem für viele Händler mit den Lockdowns existenzbedrohendem ersten Halbjahr“, so Genth weiter.

Der HDE sieht aber auch Risiken für die kommenden zwei Monate. „Alles hängt vom weiteren Verlauf der Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen ab. Der Handel leistet weiter seinen gesellschaftlichen Beitrag, indem er seine erprobten Hygienekonzepte weiter anwendet, die Maskenpflicht beibehält und mit seiner Kampagne Leben statt Lockdown versucht, noch mehr Menschen von einer Corona-Impfung zu überzeugen“, so der HDE-Hauptgeschäftsführer.


Die Server von Mediamarkt Saturn waren das Ziel der Hacker-Gruppe.

Foto: Mediamarkt Saturn

Eine Hacker-Gruppe ist auf die Server des Elektronikfachhändlers Mediamarkt Saturn gelangt und fordert nun 240 Mio. Dollar „Lösegeld“. In einigen Märkten kommt es zu Einschränkungen, die beiden Online-Shops der Kette sind weiterhin voll funktionstüchtig.

In der Nacht zum Montag ist Mediamarkt Saturn Ziel eines Cyberangriffs geworden. Wie verschiedene Nachrichtenplattformen melden, werde mit Hochdruck daran gearbeitet, die betroffenen Systeme zu identifizieren und entstandene Schäden schnellstmöglich zu beheben. Auch die zuständigen Behörden seien umgehend informiert worden.

Wie die Plattform von Betroffen von ntv berichtet, waren die in Ingolstadt ansässige Mediamarkt Saturn Retail Group und ihre Landesgesellschaften Ziel der Cyberattacke. Die Elektronikmarktkette gehört zum Ceconomy-Konzern und betreibt nach eigenen Angaben unter anderem 1023 stationäre Märkte der Marken Media Markt und Saturn in 13 europäischen Ländern. In einigen stationären Märkten kommt es wohl aktuell bei einigen Dienstleistungen wie etwa Finanzierungen oder Garantien zu einem eingeschränkten Service kommen. Die Online-Shops der Ketten seien aber aktuell nicht von der Cyberattacke betroffen.

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) mitteilt, steht der Angriff auf die Märkte in einer langen Reihe von Attacken auf Unternehmen, Organisationen und staatliche Institutionen in aller Welt. Die Angreifer legten die Daten auf den betroffenen Computern mit einer Spezialsoftware lahm und fordern für die Wiederaktivierung Lösegeld – meist in Form von Kryptowährungen. Eine Hacker-Gruppe soll jüngsten Meldungen zufolge 240 Mio. US-Dollar Lösegeld fordern.


Dr. Stefan Müller: „Wir möchten uns bei Marc Briese für das uns entgegengebrachte Vertrauen bedanken.“

Foto: Expert

Das deutschlandweite Fachmarktnetz von Expert wird um zwei neue Standorte erweitert: Ab 1. Januar 2022 werden die zu Electronic Partner gehörenden Medimax-Standorte in Bad Salzungen und Schmalkalden Teil der Langenhagener Verbundgruppe.

Bis zu ihrem Eintritt in die Kooperation würden die Fachmärkte noch unter der Marke Medimax weitergeführt, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Umflaggung auf Expert erfolgt Anfang 2022. „Wir freuen uns sehr, dass sich immer mehr Unternehmer:innen dafür entscheiden, Teil der Expert-Kooperation zu werden. Dieser stetige Zuwachs belegt, dass unser Konzept überzeugt und wir ein leistungsfähiger und zukunftsorientierter Partner für Elektrofachhändler:innen sind“, sagt Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE. „Wir möchten uns bei Marc Briese für das uns entgegengebrachte Vertrauen bedanken und freuen uns auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit – willkommen in der Expert-Familie.“


Grafik: HDE

Wie aus dem aktuellen HDE-Konsumbarometer hervorgeht, klettert die Verbraucherstimmung auf ihr Vorjahresniveau. Der Index legt geringfügig zu und unterbricht seinen dreimonatigen Abwärtstrend.

Mit Blick auf die bevorstehenden drei Monate zeigen sich Verbraucherinnen und Verbraucher insbesondere bei der eigenen Einkommensentwicklung optimistischer und damit auch bei ihren geplanten Anschaffungen freigiebiger.

Im anlaufenden Weihnachtsgeschäft steigt die Anschaffungsneigung der Verbraucherinnen und Verbraucher. Vor allem im Vergleich zum Vorjahr ist die Bereitschaft zu Konsumausgaben etwas größer. Gleichzeitig legt aber auch die Sparneigung minimal zu. Zurückzuführen ist diese Entwicklung insbesondere auf das in Folge der positiven Situation auf dem Arbeitsmarkt erwartete leichte Plus beim eigenen Einkommen.

Dass sich die Verbraucherstimmung dennoch nur geringfügig verbessert, liegt unter anderem an der erneuten Verschlechterung der Erwartungen zur konjunkturellen Entwicklung. Bei weiterhin trüben Konjunkturprognosen blicken auch die Verbraucherinnen und Verbraucher pessimistisch auf die nächsten Monate. Zwar sind die Konsumenten hier optimistischer als noch vor einem Jahr, doch der Abwärtstrend bei den Konjunkturerwartungen hält an. Zudem steht die Stimmung unter dem Eindruck der gestiegenen Inflationsrate. In der Folge gehen die Verbraucherinnen und Verbraucher von steigenden Preisen aus.

Der dreimonatige Negativtrend der Verbraucherstimmung endet somit zur Vorweihnachtszeit. Ihr im Vergleich zum Vormonat nur minimaler Anstieg und ihre Annäherung an das Vorjahresniveau weisen jedoch darauf hin, dass in der Weihnachtszeit keine deutliche Veränderung im privaten Konsumverhalten zu erwarten ist. Einflussfaktoren für die weitere Entwicklung der Verbraucherstimmung sind neben dem Verlauf der Pandemie insbesondere die Koalitionsverhandlungen und ihre Ergebnisse.


Yannick Fierling drückt den Startknopf zur feierlichen Produktionserweiterung.

Foto: Haier

Haier, Hersteller von großen Elektrohausgeräten, hat die Erweiterung der Produktionsstätte im türkischen Eski?ehir gefeiert. Insgesamt 85 Mio. Euro flossen in den Neu- und den Erweiterungsbau.

Das Unternehmen investierte 40 Mio. Euro in den Bau eines neuen Produktionswerkes für Wäschetrockner, weitere 45 Millionen Euro wurden zur Kapazitätsausweitung in ein neues Werk für Geschirrspüler gesteckt. Mit diesem Meilenstein werde der Standort in der Türkei zum größten Produktions- und Exportzentrum von Haier in Europa, heißt es offiziell aus dem Unternehmen. Von dort aus sollen zukünftig die europäischen und globalen Märkte bedient werden.

Das Areal im türkischen Eski?ehir wurde auf einer Fläche von 190.000 Quadratmetern erschlossen, die Gesamtfläche der neuen Produktionsstätte für Wäschetrockner beträgt 43.000 Quadratmetern. Bei einer vollen Auslastung von 1,5 Millionen Geräten pro Jahr werden dort etwa 900 Mitarbeiter beschäftigt sein. Die neue Geschirrspüler-Produktion, deren Fertigstellung für Juni 2022 geplant ist, wird eine Fläche von 35.000 Quadratmetern umfassen und zusätzlich rund 700 Mitarbeiter bei einer Gesamtkapazität von 1 Million Einheiten pro Jahr beschäftigen.

„Diese Investitionen machen den Standort in der Türkei zum größten Produktions- und Exportzentrum von Haier in Europa. Sie sind ein wichtiger Schritt, um Haier durch die Integration von künstlicher Intelligenz, IoT und Konnektivität in High-End-Produkte und Heimlösungen zu den drei wichtigsten Akteuren der Branche in Europa zu machen“, so Yannick Fierling, Chief Executive Officer, Haier Europe.


Promoter:innen führen die Handhabung der Produkte vor.

Foto: Fiskars

Die Kitchen-Range von Fiskars ist in Skandinavien bereits erfolgreich etabliert. Seit September präsentiert das Unternehmen sein Norden-Küchensegment auch am PoS in Deutschland - in einem Pop-Up-Store im KaDeWe in Berlin.

Das Kaufhaus des Westens, kurz KaDeWe, ist eines der bekanntesten und schönsten Kaufhäuser Europas. Der ideale Ort für Perana Punniyamoorthy, Marketing Activation Manager, CREA - DACH, Fiskars Germany, um die Premium Marke aus Finnland zu präsentieren: „Unsere Premium Produkte sind gemacht, um Freude bei der Benutzung auszulösen und mit Leidenschaft zu kochen. Genau das spiegelt die besondere Atmosphäre an einem einzigartigen Standort wie dem KaDeWe wider. Mit dem Pop-Up-Store möchten wir zeigen, dass wir unsere Handelspartner stets dabei unterstützen mit kreativen PoS-Konzepten ein Premiumambiente sowie eine Wohlfühlatmosphäre im Verkaufsraum zu schaffen.“ Der Pop-Up-Store ist direkt an der Rolltreppe des 5.Stocks gelegen, in dem sich die frisch renovierte Haushaltswarenabteilung befindet. In dem offenen Store mit den Fiskars-typischen Farben Schwarz und Orange präsentieren Promoter die Produkte im Einsatz und stehen für Kundenfragen bereit. Des Weiteren weisen Displays vor Ort auf die Aktion hin und ausliegende Booklets geben den Kund:innen weitere Informationen zu den Produkten.

Um das volle Potenzial im diesjährigen Herbstgeschäft auszuschöpfen, ruft Fiskars eine Zugabeaktion ins Leben, die im Pop-Up Store sowie bei allen anderen Händlern beworben wird: Im Aktionszeitraum vom 28. August bis 14. November können Kund:innen ab einem Einkaufswert von 75 Euro ihren Kaufbeleg online hochladen und die Recycled Schere als Geschenk erhalten. Das Besondere: Sie wird individuell graviert und so zu einem einmaligen Alltagshelfer.

Das von der nordischen Küche inspirierte Sortiment umfasst Messer und Kochgeschirr aus Edelstahl und Gusseisen. Hergestellt wird die Kollektion von Fiskars in Finnland aus natürlichen und zu 70 Prozent recycelten Materialien.


Grafik: GfK

Die Stimmung der Verbraucher zeigt im Oktober ein uneinheitliches Bild. Die Anschaffungsneigung steigt noch einmal an, während Konjunktur- und Einkommenserwartung Einbußen hinnehmen.

Das Konsumklima legt erneut zu. Das ist vor allem der steigenden Konsumneigung sowie der rückläufigen Sparneigung zu verdanken. Letztere verliert im Oktober 13 Punkte gegenüber dem Vormonat und steht nun bei -45,2 Punkten. Ein besserer Wert wurde für das Konsumklima zuletzt im April 2020 mit 2,3 Punkten gemessen. Da die Sparneigung spürbar zurückgeht, prognostiziert GfK für das Konsumklima für November 0,9 Punkte und damit 0,5 Punkte mehr als im Oktober dieses Jahres (revidiert 0,4 Punkte).

„Mit diesem zweiten Anstieg in Folge trotzt die Konsumstimmung der zunehmenden Inflation. Die Bundesbürger erwarten offenbar noch weitere Preissteigerungen. Deshalb halten sie es für ratsam, Anschaffungen vorzuziehen, um noch höhere Preise zu vermeiden“ erklärt Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte. „Sollte sich der Preisauftrieb verstetigen, würde das allerdings zu einer Belastung für das Konsumklima führen und eine grundlegende Erholung dürfte sich weiter verzögern.“

Nach dem Anstieg im Vormonat muss die Konjunkturerwartung wieder einen kleinen Rückschlag hinnehmen. Der Indikator verliert 1,9 Punkte. Mit aktuell 46,6 Zählern weist er jedoch noch immer ein sehr hohes Niveau auf. Im Vergleich zum Vorjahr beträgt das Plus knapp 40 Punkte.

Die Einkommenserwartungen müssen nach dem positiven Vormonat einen spürbaren Dämpfer hinnehmen. Der Indikator büßt 14,1 Zähler ein und sinkt auf 23,3 Punkte. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres steigt er um 13,5 Punkte.

Trotz sinkender Konjunktur- und Einkommenserwartungen legt die Anschaffungsneigung im Oktober zum zweiten Mal in Folge zu. Nach einem Plus von sechs Zählern weist der Indikator nun 19,4 Punkte auf. Dies ist der beste Wert seit zehn Monaten. Im Dezember 2020 wurden 36,6 Punkte gemessen. Im Vorjahresvergleich beträgt das Minus 17,6 Punkte.


Foto: Friedr. Dick

Die neu gestaltete Website von Friedr. Dick bietet Einblicke in die Welt des Schneidens und Schärfens. In Themenwelten geordnet, stehen informative Videos, Bildwelten, kreative Tipps und weitere interessante Inhalte im Vordergrund.

Die Präsentation der Produkte hat ein neues und frisches Design erhalten - mit nur drei Stichworten erklärt, weiß jeder zu jedem Messer schnell das, was er wissen muss. Die „Themenwelten“ sind in Professionelle Köche, Private Köche, Fleischerhandwerk, Fleischindustrie, BBQ und Jagd/Angeln unterteilt, so dass sich jeder wiederfinden kann. Unter „Tipps & Tricks“ finden sich viele Informationen und Inspirationen rund um das Thema Genuss, Messerqualität, Schneidetechniken uvm.

„Wir wollen, dass unsere Partner und Kunden eintauchen in die vielfältige Welt unserer Messer, Messerschärfer, Werkzeuge und Maschinen. Gemeinsam mit uns hinter die Kulissen unserer Fertigung schauen, Neues aus unserem Alltag entdecken, erfahren wer von den Profis zur F. Dick-Familie gehört und auf jeden Fall viele Infos und gelebte Emotionen rund um die Marke von F. Dick erhalten können – das alles bietet unsere neue Website“, erklärt Geschäftsführer Steffen Uebele.


(v.l.n.r.) Benedict Kober (Euronics), Jens Heithecker (Messe Berlin) und Dr. Stefan Müller (Expert)

Foto: Messe Berlin

Nachdem die KOOP 2021 rein virtuell stattfand, werden Expert und Euronics ihre Kooperationsmesse 2022 in Zusammenarbeit mit der Messe Berlin vom 19. bis 22 Februar 2022 als Präsenzmesse durchführen.

Die aktuelle Situation lasse es zu, mit Zuversicht in die Zukunft zu schauen und in den direkten, persönlichen Austausch zu gehen, geben Messe Berlin, Expert und Euronics bekannt. Die Entscheidung, das KOOP-Veranstaltungsformat auch im kommenden Jahr fortzuführen und so eine langfristige Synergiemesse für die Branche zu etablieren, wurde bereits nach der durchweg positiven Resonanz auf die erste virtuelle KOOP in diesem Jahr einstimmig verabschiedet.

„Unsere durchaus positiven Erfahrungen der Expert-Hauptversammlung, die als hybrides Format durchgeführt wurde, haben uns gezeigt, dass ein umfassendes Hygienekonzept Präsenzveranstaltungen wieder möglich macht. Mit der positiven Resonanz unserer Gesellschafter:innen und Partner:innen sind wir mehr als zufrieden“, sagt Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE. „Wir, also alle Kooperationspartner sind uns einig, dass die KOOP als virtuelles Format gut gestartet, eine Vor-Ort-Messe mit persönlichen Gesprächen aber durch nichts zu ersetzen ist. Wir freuen uns auf einen direkten Austausch im Februar 2022 in Berlin.“

Benedict Kober, Sprecher des Vorstands der Euronics Deutschland eG, fügt hinzu: „Die digitale Premiere der KOOP 2021 war ein voller Erfolg für alle Beteiligten. Daran wollen wir im kommenden Jahr anknüpfen und uns endlich wieder zu einem direkten und persönlichen Austausch treffen. Denn das ist es, was unsere KOOP sowie all unsere Veranstaltungen im Kern ausmacht. Zusammen mit unseren beiden Partnern freuen wir uns als Euronics Deutschland eG auf eine physisch stattfindende KOOP 2022.“

Jens Heithecker, Executive Vice President Messe Berlin Group & IFA Executive Director, ergänzt: „Wir freuen uns darauf, die Expert- und Euronics-Händler im Frühjahr 2022 auf dem Berliner Messegelände live begrüßen zu können. Damit konzentrieren wir uns als Messemacher wieder auf unsere Kernkompetenzen: Den persönlichen Austausch und den Aufbau starker Partnerschaften unter Berücksichtigung aller geltenden Hygienemaßnahmen nicht nur sicher, sondern auch höchst effizient, zu ermöglichen. Die KOOP als Themenforum und Netzwerkplattform ist das richtige Format, um Hersteller und kooperierten Fachhandel gemeinsam für die Zeit nach Corona aufzustellen.“


Harald Friedrich: „Wir sind stolz, dass Hausgeräte der Marke Bosch 2021 erneut zu den ‚besten Empfehlungen‘ in punkto Fairness zählen.“

Foto: Bosch Hausgeräte

Zum zweiten Mal in Folge wird der Hausgerätehersteller Bosch 2021 mit dem Deutschen Fairness-Preis ausgezeichnet: in den beiden Kategorien „Haushaltsgeräte“ und „Kaffeevollautomaten“.

Verliehen wird der Deutsche Fairness-Preis vom Nachrichtensender ntv zusammen mit dem Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) auf Basis einer umfassenden Befragung unter deutschen Konsumenten. Mehr als 63.000 Kundenmeinungen wurden eingeholt und rund 830 Unternehmen aus 61 Branchen bewertet. Gefragt wurde unter anderem nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis der Produkte sowie nach Transparenz und Information des Herstellers in Bezug auf Produkteigenschaften, Vertragsleistungen und Preise. Daneben standen vor allem eine dauerhaft hohe Qualität und eine schnelle und unkomplizierte Hilfestellung bei Reklamationen und technischen Problemen im Fokus. Eine Mehrheit der Konsumenten beantworteten diese Fragen im Hinblick auf Bosch positiv.

Gewachsenes Vertrauen

Für Harald Friedrich, Geschäftsführer der Bosch Hausgeräte GmbH, ist die erneute Auszeichnung Ausdruck des über einen längeren Zeitraum gewachsenen Vertrauens der Verbraucher. „Dieses Vertrauen entsteht auf dem Boden von Zuverlässigkeit, kontinuierlicher Leistung und überzeugenden Mehrwerten“, so Friedrich. „Entscheidend ist aber, dass unsere Geräte diesen hohen Anspruch jeden Tag neu einlösen – und so das gute Gefühl, mit einem Bosch-Modell die richtige Wahl getroffen zu haben, dauerhaft bestehen bleibt.“


Thomas Baumann (l.) und Alexander Kolisch

Fotos: Severin

Severin treibt die strategische Neuausrichtung des Unternehmens voran und investiert in den Ausbau des Vertriebsteams. Thomas Baumann wird neuer Head of National Sales und Alexander Kolisch leitet die strategischen eCommerce-Aktivitäten.

Für die zukunftsorientiere Weiterentwicklung der internen Organisationsstrukturen holt Severin zur Verstärkung des deutschen Vertriebsteams Thomas Baumann als neuen Head of National Sales an Bord. Durch seine letzte Tätigkeit als Leiter Vertrieb Kooperation Deutschland bei der ElectronicPartner Handel SE hat er umfangreiche Erfahrungen auf der Handelsseite. Außerdem war er bereits 2012 und 2013 als Vertriebsleiter bei Severin beschäftigt und ist daher mit der Marke und den Unternehmensstrukturen vertraut.

Parallel verfolgt das Unternehmen die „Digital First“-Strategie weiter, für die bereits im Februar 2021 Alexander Kolisch mit der Zielsetzung eingestellt wurde, die internationale Markendarstellung und Kommunikation zu digitalisieren und neu aufzustellen. Die wachsenden Berührungspunkte des Onlinehandels mit anderen Bereichen wie Marketing und Content Creation erfordern eine noch engere Verzahnung des eCommerce mit den mitwirkenden Abteilungen Vertrieb, Marketing, IT und Controlling, so das Unternehmen. Um dieser Verantwortung nachzukommen, wird Alexander Kolisch fortan als Director Marketing, Digital & eCommerce beschäftigt.

Übergeordnetes Ziel ist es Unternehmensangaben zufolge, „den Handel kanalübergreifend und ganzheitlich zu betrachten und in seiner Funktion als direkten Kanal zum Konsumenten bestmöglich in der Darstellung und Vermarktung der Severin-Produkte zu unterstützen“. Sowohl Thomas Baumann als auch Alexander Kolisch berichten dabei an CEO Christian Strebl.


Der Unternehmensbereich Dining & Lifestyle legte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2021 deutlich zu.

Foto: Villeroy & Boch

Der Konsumgüterhersteller Villeroy & Boch hat die Zahlen zum dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres bekannt gegeben. Demnach konnte der Konzernumsatz im Berichtszeitraum zweistellig gesteigert werden. Auch das operative Ergebnis legte deutlich zu.

Nach einem starken ersten Halbjahr und der anhaltend positiven Geschäftsentwicklung im dritten Quartal konnte der Villeroy & Boch-Konzern den Umsatz (inkl. Lizenzerlöse) um 24,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 684,5 Mio. Euro steigern. Damit liegt der Konzern deutlich über dem durch die Corona-Pandemie beeinträchtigten Vorjahr und hat sogar ein Umsatzniveau erreicht, das erheblich über dem Vorkrisen-Niveau liegt.

Aufgrund des starken ersten Halbjahres und des sehr gut verlaufenen dritten Quartals konnte der Konzern die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2021 mit einem operativen Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) in Höhe von 61,8 Mio. Euro (Vorjahr: 10,3 Mio. Euro) abschließen und somit einen deutlichen Ergebnisanstieg erzielen. Das Ergebnis des Vorjahres war allerdings durch den mit der Corona-Krise in Zusammenhang stehenden Nachfrageeinbruch und die nachfolgenden Werksstillstände bzw. -drosselungen belastet.

Der für die Haushaltswarenbranche so interessante Unternehmensbereich Dining & Lifestyle erzielte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2021 einen Umsatz in Höhe von 204,7 Mio. Euro und lag um 25,6 Prozent bzw. 41,7 Mio. Euro über dem Vorjahr (163,0 Mio. Euro). Der Bereich schloss mit einem operativen Ergebnis (EBIT) von 11,6 Mio. Euro ab und lag infolge der erheblichen Umsatzsteigerung um 20,6 Mio. Euro über dem Vorjahr.

Der Vorstand des Unternehmens hat nach dem starken ersten Halbjahr und der anhaltend positiven Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2021 die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2021 nochmals angehoben. Wie mit der Ad-hoc-Mitteilung vom 29. September 2021 bereits veröffentlicht, erwartet der Vorstand nun eine Steigerung des Konzernumsatzes auf über 920 Mio. Euro sowie ein operatives Konzernergebnis von über 85 Mio. Euro.


Ein 10-Euro-Gutschein von Roesle für den Kauf von Somat-Produkten

Foto: Roesle

Im Rahmen der XXL-Festtags-Edition der Marke Somat bietet der Konsumgüterhersteller Henkel gemeinsam mit dem Allgäuer Kochgeschirrhersteller Rösle eine attraktive Promotion an.

Jedes Produkt der XXL-Festtags-Edition enthält einen 10-Euro-Gutschein von RÖSLE, der ab einem Mindesteinkaufswert von 29 Euro im Onlineshop einlösbar ist. Der Erhalt des Gutscheins soll ganz einfach sein: Nach dem Kauf eines Somat Aktionsproduktes können Kunden den Gutschein Code in ihrem Produkt ablesen und direkt auf www.roesle.com einlösen.

Zusätzlich bietet Roesle allen Verbrauchern festliche Rezepte, damit auch das Festtagsmenü ohne Stress und Probleme geplant werden kann. Winterliche Küchentipps & Anleitungen zum selbst ausprobieren stellt RÖSLE auf www.roesle.com vor. Die XXL-Festtags-Edition mit der goldenen Schleife soll bereits seit Anfang Oktober im Handel erhältlich sein.


Ladenbauer Dula aus Dortmund hat zuletzt die Haushaltswarenabteilung des Kaufhauses Loeb in Bern umgebaut.

Foto: Loeb AG|Chantal Caduff

Bei der vierten Umfrage zur Lage der Branche melden die dLv-Mitgliedsunternehmen eine erfreulich hohe Auslastung. Der Investitionswille des Handels ist spürbar gestiegen. Materialknappheit und hohe Rohstoffpreise trüben die Stimmung.

Zum vierten Mal in diesem Jahr haben sich die dLv-Mitgliedsunternehmen zu ihrer aktuellen Lage per Umfrage geäußert. Die durchschnittliche Auslastung in der Produktion lag im Befragungszeitraum August/September bei den Ladenbauern bei 98 Prozent, bei den Zulieferunternehmen bei 91 Prozent. Einige Firmen sind sogar über 100 Prozent ausgelastet. In den Planungsabteilungen gibt es noch vereinzelt Kurzarbeit, insgesamt jedoch hat sich zum ganz überwiegenden Teil auch in den Büros die Lage wieder normalisiert.

Massive Probleme bestehen, wie in der Baubranche allgemein, auch im Ladenbau bei den Lieferketten. Fehlende einzelne Komponenten, wie z.B. Chips oder Halbleiter für die Leuchten-Industrie, weiterhin sehr hohe Preise für Rohstoffe oder Frachtcontainer und Lieferengpässe bei Standardmaterialien machen der Branche zu schaffen. Hinzu kommt, dass berichten viele dLv-Unternehmen, ein extremer Mangel an Handwerkern auf den Baustellen.

Bei der Frage zur Investitionswilligkeit des Handels berichten insbesondere die Ladenbauer von einer erfreulichen Entwicklung. 32 Prozent der teilnehmenden Firmen bemerken eine große Investitionstätigkeit, 41 Prozent der befragten Unternehmen beobachten nach dem schwierigen vergangenen Jahr eine Normalisierung. Nur noch 27 Prozent klagen über eine eher verhaltene Stimmung im Retail für Ladenbau. Viele Projekte, die im letzten Jahr aufgeschoben wurden, werden nun angestoßen. Bei den Zulieferbetrieben ist die Stimmung gut, 64 Prozent sagen, dass sich die Lage normalisiert hat.


Das neue National Distribution Center (NDC) in Rosdorf bei Göttingen

Foto: Mediamarkt Saturn

 

Die Handelskette Mediamarkt Saturn Deutschland hat das so genannte National Distribution Center (NDC) in Rosdorf bei Göttingen in Betrieb genommen. Das NDC dient als Zentrallager für alle Märkte sowie zukünftig auch als Fulfillmentcenter für Endkundenbestellungen in Deutschland.

Das Gebäude verfügt über eine Lagerfläche von 72.000 Quadratmeter und eine Kapazität für einen jährlichen Umschlag von Verkaufseinheiten im dreistelligen Millionenbereich. Damit soll das NDC die Effizienz der Logistikprozesse deutlich optimieren so dass Kunden von einer verbesserten Produktverfügbarkeit und schnelleren Lieferungen profitieren können. Das NDC wirkt sich zudem auf die Nachhaltigkeit der Logistikprozesse aus, indem insbesondere der CO2-Ausstoß im Warenverkehr deutlich reduziert wird. Betreiber des NDC ist die Geis Group als Logistikpartner von Mediamarkt Saturn Deutschland.

Mit der Zentralisierung seiner Logistik optimiert die Handelskette die Umsetzung seiner Omnichannel-Strategie – die Verfügbarkeit von Produkten, Services und Beratung online wie offline über alle Kanäle hinweg – weiter. Das neue National Distribution Center macht die Prozesse im Logistik- und Lieferkettennetz des Unternehmens deutlich schlanker und stellt eine bestmögliche Produktverfügbarkeit für seine Kunden sicher. Das NDC wird dabei zur neuen logistischen Drehscheibe für den gesamten deutschen Markt. Mit der Eröffnung beliefert das Lager sämtliche Märkte von Mediamarkt und Saturn zunächst mit den Produktgruppen Haushalt & Bad, Computer & Büro sowie Smartphones. Das NDC ergänzt die derzeit in Deutschland bestehenden neun Lager: fünf Online-Lager, die ausschließlich Onlinebestellungen abdecken, sowie vier Hubs, aus denen große Waren wie Fernseher und Küchengroßgeräte an Kunden und Märkte verschickt werden.


Foto: Soehnle

In der kommenden HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 18. Oktober erscheint, werden die Themen „Saubere und gepflegte Wäsche“ sowie „Wellness & Healthcare“ schwerpunktmäßig betrachtet. Neben informativen Marktdaten werden dort die neusten Produkte aus den jeweiligen Segmenten vorgestellt.

Laut gfu Consumer & Home Electronics GmbH gehören die so genannten Core Wearables, wie Fitnesstracker, Smart Watches und Sport-Computer für das Handgelenk zu den Gewinnern in diesem Marktsegment. Seit ihrer Markteinführung vor knapp zehn Jahren weisen sie ein stetiges und starkes Wachstum auf. Doch auch Produkte für Licht-Therapie, Stimulation der Muskeln oder Personenwaagen mit Analyse-Funktion legen zu. Insgesamt stehen diese Artikel für ein Umsatzvolumen von knapp 630 Mio. Euro im ersten Halbjahr in Deutschland – was einen Zuwachs von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet.

Elektronische Personenwaagen konnten im ersten Halbjahr 2021 ebenfalls Zuwächse verzeichnen. So wurden in Deutschland zwischen Januar und Juni mehr als 385.000 Stück verkauft (+1,0 %), der Umsatz stiegt dabei um sechs Prozent auf knapp zwölf Mio. Euro. Produkte für Lichttherapie verzeichneten zwar einen Stückzahl-Rückgang um drei Prozent auf knapp 206.000, konnten aber aufgrund höherer Durchschnittspreise ein Umsatzplus von acht Prozent auf mehr als 7,5 Mio. Euro erzielen. Den größten Zuwachs erreichten Produkte für die Stimulation der Muskeln. Mehr als neun Mio. Euro Umsatz bedeuten ein Plus von 32 Prozent. Die verkaufte Stückzahl stieg um 38 Prozent auf mehr als 176.000 Geräte.

Über diese Marktentwicklungen und über neue Produkte lesen Sie in der HZ Haushaltswaren-Zeitung, Ausgabe 05-2021, die am 18. Oktober erscheint.

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Friedrich Sobol: „Unsere Franchisepartner sind hoch motiviert, ihre Standorte und die gesamte Marke Medimax aktiv nach vorne zu bringen.“

Foto: Electronic Partner

Am 6. und 7. Oktober 2021 fand die erste physische Medimax Unternehmertagung seit Beginn der Corona-Pandemie statt. 35 Franchisepartner repräsentierten dort 88 Märkte. Nach Abschluss der Privatisierung will das Unternehmen nun neue Wege gehen.

„Restrukturiert, finanzstark, stabil“ – mit dieser Beschreibung des Status quo der Verbundgruppe Electronic Partner begrüßte Vorstand Friedrich Sobol die Teilnehmer der Unternehmertagung 2021 in Düsseldorf. Über zwei Tage erwarteten sie Vorträge und intensive Workshops. Es sei ein Gefühl der Aufbruchsstimmung spürbar gewesen heißt es offiziell. „Unsere Franchisepartner sind hoch motiviert, ihre Standorte und die gesamte Marke Medimax aktiv nach vorne zu bringen. Wir haben für sie ein passendes Dienstleistungsportfolio erstellt, um dabei optimal zu unterstützen“, erklärt Friedrich Sobol.

Zentrale Themen waren der Einkauf und Vertrieb, Marketing, Personal und IT-Dienstleistungen. Die Franchisepartner erhalten unter anderem ein umfassendes Servicepaket im Bereich Werbung, das ab dem kommenden Jahr online und offline eine neue Ausrichtung erhält, mit starkem, regionalem Fokus und unter Einbeziehung modernster Plattformen. Auch im Bereich Mitarbeitergewinnung können die Unternehmer auf vielfältige Unterstützung durch die Zentrale zurückgreifen – vom Recruiting über Mitarbeiterschulungen im Medimax Campus bis zu attraktiven Azubi-Kampagnen. Außerdem geht noch im Laufe des Oktobers 2021 die neue Karriereseite online, auf der die genannten und viele weitere Themen gebündelt sind. Ein wichtiger Bestandteil der neuen Website ist die aktive Ansprache neuer Franchisepartner, denn Medimax geht ab sofort in die Expansions-Offensive.


Markus Scherer: „Ich will die beeindruckende Entwicklung von Rommelsbacher festigen und zusätzliches Potential ausschöpfen.“

Foto: Rommelsbacher

Die Rommelsbacher Elektrohausgeräte GmbH hat mit Wirkung zum 1. September mit Markus Scherer einen dritten Geschäftsführer eingestellt. Scherer soll die Marktposition im In- und vor allem Ausland weiter ausbauen.

Neben Sigrid Klenk und Willi Klenk verantwortet Markus Scherer nun die Geschäfte des mittelständischen Unternehmens und ist für die Bereiche Vertrieb, Marketing, Personal zuständig. Die Karriere begann 1995 bei der Robert Bosch GmbH, wo er unterschiedliche Führungspositionen im In- und Ausland innehatte, gefolgt von der Geschäftsführung der WMF S.p.A. in Italien und u.a. der internationalen kaufmännischen Leitung bei Smeg S.p.A.. „Mit seiner langjährigen Erfahrung und fachlichen Kompetenz soll das stetig wachsende Familienunternehmen nachhaltig gestärkt sowie für den Übergang zur vierten Rommelsbacher-Generation vorbereitet werden. Dabei gilt es die Wachstumsstrategie zu verfolgen und den Fokus vermehrt auf den Ausbau des internationalen Geschäftes zu legen“, wie es aus dem Unternehmen heißt.

Markus Scherer zu seiner offiziellen Vorstellung: „Herzlichen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen, welches in mich gesetzt wird. Wer das Unternehmen Rommelsbacher die letzten Jahre beobachtet hat, kennt die beeindruckende Entwicklung. Dies gilt es nun zu festigen und zusätzliches Potential auszuschöpfen. Dafür werde ich mein gesamtes Wissen miteinbringen und freue mich sowohl auf die spannende Herausforderung als auch auf die erfolgreiche Zusammenarbeit in einem tollen Team.“ Schere soll langfristig und nachhaltig zu einem weiterhin konstanten Firmenwachstum beitragen sowie die Marktposition im In- und vor allem Ausland weiter ausbauen.


Die Top 10 Onlineshops mit den in Deutschland erwirtschafteten Umsätzen in 2020.

Quelle EHI/Statista

Der Gesamtumsatz der Top-1.000-Onlineshops kratzte im Jahr 2020 an der 70-Milliarden-Euro-Marke, was einem Umsatzwachstum von über 30 Prozent entspricht. Das zeigen die Analysen der EHI/Statista-Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2021“.

Marktplätze gewönnen bei der analytischen Betrachtung immer mehr an Bedeutung, so das EHI. Daher weist die Studie erstmals eine Liste ausgewählter Marktplätze aus: „Mehr als jeder zweite Onlineshop verkauft auch über Marktplätze. Größere Unternehmen entwickeln sich selbst zu Marktplätzen oder gar Plattformen und investieren große Summen, um der Kundschaft noch mehr Services anzubieten“, erklärt Lars Hofacker, E-Commerce-Experte beim EHI.

Im vergangenen Jahr haben die 1.000 umsatzstärksten Onlineshops in Deutschland 68,8 Mrd. Euro (2019: 51,7 Mrd. Euro) erwirtschaftet. Dies entspricht einem Umsatzwachstum von 33,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das stärkste Wachstum unter den Top 20 verzeichnen hornbach.de (86,2 Prozent), ikea.com (74,3 Prozent) und saturn.de (72,2 Prozent). Das Ranking der umsatzstärksten Onlineshops führt Branchenprimus amazon.de mit einem Netto-E-Commerce-Umsatz von 13,9 Mrd. Euro vor otto.de (4,5 Mrd. Euro) und zalando.de (1,9 Mrd. Euro) an. Generell bleibt der E-Commerce-Markt weiter stark konzentriert: 40,0 Prozent des Gesamtumsatzes gehen auf die Top-10-Onlineshops zurück, 31,9 Prozent erwirtschaften die Onlineshops auf den Rängen elf bis 100. Damit verbuchen die Top 100 mit 71,9 Prozent fast drei Viertel des Gesamtumsatzes der Top-1.000. Generalisten sind mit einem Anteil von 33,1 Prozent (Umsatz: 22,8 Mrd. Euro) am häufigsten unter den 1.000 umsatzstärksten Onlineshops zu finden.


Benjamin Federle überreichte den Scheck über 375.000 Euro an das DRK, vertreten durch Fabian Becker (li.) und Marc Gross (re.).

Foto: Bauknecht

Der Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands ist im vollen Gange, doch die Lage vor Ort ist nach wie vor schwierig. Die Bauknecht Hausgeräte GmbH unterstützt die betroffenen Menschen weiter mit Spenden.

Die Nachfrage aus den besonders betroffenen Regionen in NRW und Rheinland-Pfalz nach Kühl-Gefrierkombinationen, Waschmaschinen und Wäschetrocknern ist weiterhin hoch, erklärt das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Darüber hinaus werden auch dringend Küchenkleingeräte benötigt. Nachdem der Hausgerätehersteller Bauknecht bereits im August 600 Waschmaschinen, Wäschetrockner und Kühl-Gefrierkombinationen in das Katastrophengebiet liefern ließ, trafen am 4. Oktober, über 1.000 weitere Hausgeräte im DRK-Logistikzentrum Euskirchen ein. Damit beläuft sich die Gerätespende von Bauknecht auf inzwischen über 1.600 Hausgeräte. Diesmal sollen 58 Trockner, 56 Waschmaschinen und 100 Kühl-Gefrierkombinationen der Marke Bauknecht sowie jeweils 400 Toaster und Wasserkocher der Marke Kitchen Aid in den betroffenen Gebieten die Not ein wenig lindern.

Drei Lastwagen brachten die Geräte der Marke Bauknecht nach Nordrhein-Westfalen, aus Belgien transportierte ein weiterer LKW die Kitchen Aid-Geräte. Diese verteilt das Deutsche Rote Kreuz nun direkt an bedürftige Privathaushalte. Auch die Belegschaft von Bauknecht hat sich engagiert und Geldspenden für die Betroffenen gesammelt. Am Ende verdoppelte die Whirlpool Corporation die so zusammengekommene Summe auf insgesamt 11.400 Euro. Damit helfen Bauknecht und die Whirlpool Corporation mit einer Geld- und Gerätespende im Wert von rund 375.000 Euro.


Jörn Gellermann (li.) zusammen mit Michael Hofer

Foto: Electronic Partner

Electronic Partner Austria erhält eine Doppelspitze. Das bedeutet, Jörn Gellermann leitet ab sofort gemeinsam mit Michael Hofer die österreichische Landesgesellschaft der Verbundgruppe.

Ende September hat der Verwaltungsrat der Electronic Partner Handel SE Jörn Gellermann zum gemeinschaftlich vertretungsberechtigten Geschäftsführer der Electronic Partner Austria GmbH und Electronic Partner Holding GmbH ernannt. Michael Hofer beschreibt diesen Schritt als absolut logisch und konsequent: „Es ist die angemessene Reaktion und eine Wertschätzung seiner großartigen Leistungen für unser Unternehmen. Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren partnerschaftlich zusammen und ich freue mich sehr, dass wir das nun intensivieren.“

Jörn Gellermann startete seine Laufbahn innerhalb der Electronic Partner-Gruppe in der deutschen Zentrale. Während der vergangenen 16 Jahre übernahm er vielfältige kaufmännische Aufgaben auf nationaler sowie internationaler Ebene. Von 2005 bis 2008 war er als Controller in Düsseldorf eingesetzt und wechselte anschließend als Head of Business Development National/International zum europäischen Händlerverbund E-Square, dem auch Electronic Partner angehört. In der Folge verantwortete er bis 2015 den Bereich Organisation und Prozesse der deutschen Landesgesellschaft. Dann wurde er als kaufmännischer Leiter nach Österreich berufen, wo er schließlich Prokura erhielt.


Gabi Schupp

Foto: Villeroy & Boch



Der Aufsichtsrat der Villeroy & Boch AG hat die Verlängerung des Vorstandsmandats von Gabi Schupp beschlossen und ihren Vertrag bis 2025 verlängert. Die Maßnahme soll Kontinuität und Stabilität in der Unternehmensführung unterstreichen.

Gabi Schupp wurde 2019 in den Vorstand berufen und ist für den Unternehmensbereich Dining & Lifestyle verantwortlich. „Die Vertragsverlängerung von Gabi Schupp unterstreicht die Kontinuität und Stabilität in der Unternehmensführung von Villeroy & Boch“, erklärt Andreas Schmid, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Villeroy & Boch AG. „Gabi Schupp treibt die laufende Neuausrichtung des Unternehmensbereichs Dining & Lifestyle konsequent weiter voran und stellt ihn erfolgreich für die Zukunft auf. Wir freuen uns auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit.“

Bereits heute bietet Villeroy & Boch in diesem Unternehmensbereich weitaus mehr an als Tischkultur. Das Produktportfolio ist mit Wohnaccessoires und Geschenken vielfältiger geworden, gibt Inspiration für das Einrichten des gesamten Zuhauses und begleitet die Menschen zunehmend auch außer Haus. Diesem Wandel trägt auch die Umbenennung des Unternehmensbereichs von Tischkultur in Dining & Lifestyle zu Beginn des Jahres Rechnung.


 

Die Verbraucherstimmung sinkt weiter – der Abschwung schwächt sich aber ab

Grafik: HDE



Wie das aktuelle HDE-Konsumbarometer zeigt, verschlechtert sich die Verbraucherstimmung im Oktober geringfügig. Die negative Entwicklung verliert aber an Dynamik und das Absinken schwächt sich im Vergleich zu den Vormonaten deutlich ab.

Nachdem die Anschaffungsneigung in den vergangenen beiden Monaten teils stark zurückgegangen ist, setzt sich dieser Abwärtstrend nicht weiter fort. Stattdessen steigt die Anschaffungsneigung der Verbraucherinnen und Verbraucher leicht an und liegt über dem Niveau des Vorjahresmonats. Nahezu keine Veränderung weist hingegen die Sparneigung auf, die auf dem Stand der Vormonate verharrt.

Pessimistisch blicken die Verbraucher:innen weiterhin auf die konjunkturelle Entwicklung und senken deshalb erneut ihre Erwartungen. Mit einem gesamtwirtschaftlichen Aufschwung wird nicht gerechnet. Auch die Einkommenserwartungen gehen etwas zurück.

Dass sich die Verbraucherstimmung insgesamt erneut eintrübt, liegt vor allem in den gestiegenen Preiserwartungen der Verbraucher:innen begründet. Insbesondere das weiterhin hohe Niveau der Inflationsrate scheint sich auf die Preiserwartungen auszuwirken und die Stimmung zu dämpfen.

In den nächsten Monaten bleibt die Entwicklung der Corona-Pandemie der zentrale Impulsgeber für die Verbraucherstimmung. Zudem nehmen die Verbraucherinnen und Verbraucher kurz nach der Bundestagswahl eine eher abwartende Haltung ein. Somit wird auch der Start einer neuen Bundesregierung Einfluss auf die Stimmung haben. Aktuell lässt sich insgesamt keine klare Entwicklungsrichtung für den privaten Konsum feststellen. Große Ausschläge nach oben oder unten sind daher erst einmal nicht zu erwarten.


Grafik: gfu


Bei einer repräsentativen Studie* der gfu Consumer & Home Electronics GmbH bekannten sich 85 Prozent der Befragten als Kaffeetrinker:innen. Entsprechend erfolgreich entwickelt sich seit vielen Jahren auch der Markt für Kaffeemaschinen in Deutschland.

Aktuell wurden im ersten Halbjahr 2021 in Deutschland knapp 3,6 Millionen Kaffeemaschinen (+ 9 Prozent) verkauft. Das Umsatzvolumen ist in diesem Zeitraum um stattliche 17 Prozent auf mehr als 688 Millionen Euro angestiegen. Das große Wachstum beim Umsatz zeigt im Vergleich zum Stückzahlwachstum, dass die Konsument:innen pro Kaffeemaschine mehr Geld investieren als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Betrachtet man die einzelnen Produktsegmente, so stehen die Kaffeevollautomaten beim Umsatz mit großem Abstand auf Platz eins. Knapp 507 Millionen Euro (+ 20 Prozent) wurden in dieser Kategorie im ersten Halbjahr in Deutschland erzielt. Das entspricht rund 74 Prozent des Gesamtumsatzes mit Kaffeemaschinen. Kaffee-Portionsmaschinen, bei denen Kapseln oder Pads verwendet werden, liegen mit einem Umsatz von 74 Millionen Euro (+ 4 Prozent) auf Platz zwei, gefolgt von den traditionellen Filterkaffeemaschinen mit 69 Millionen Euro (+ 7 Prozent) und den Espresso-Siebträgermaschinen mit 37 Millionen Euro. Die Siebträgermaschinen zeigten im ersten Halbjahr 2021 allerdings mit 27 Prozent das größte Wachstum im Produktbereich.

Bei den Stückzahlen zeigt sich eine fast umgedrehte Reihenfolge: Vorne liegen die Filterkaffeemaschinen mit mehr als 1,3 Millionen Stück (+ 5 Prozent), auf Platz zwei die Portionsmaschinen mit knapp 1,2 Millionen Stück (+ 7 Prozent), gefolgt von den Kaffeevollautomaten mit 913.000 Stück (+ 19 Prozent) und den Siebträgern mit knapp 123.000 Stück (+ 17 Prozent). Mit Ausnahme der Portions-Geräte ist in allen beobachteten Segmenten im ersten Halbjahr 2021 der Durchschnittspreis pro verkaufter Maschine gestiegen.

Anmerkung: Alle prozentualen Veränderungen beziehen auf den vergleichbaren Vorjahreszeitraum; Quelle: HEMIX und GfK

*Repräsentative Online-Befragung der gfu Consumer & Home Electronics GmbH vom Juli/ August 2020 mit 2.000 Teilnehmer*innen aus Deutschland


Der Hauptsitz in Mettlach

Foto: Villeroy & Boch


Nach dem starken ersten Halbjahr und der anhaltend positiven Geschäftsentwicklung im 3. Quartal 2021 hat der Vorstand der Villeroy & Boch AG die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr erneut angehoben.

Villeroy & Boch erwartet nun eine Steigerung des Konzernumsatzes auf über 920 Millionen EUR (bisherige Prognose: ca. 885 Millionen EUR) sowie ein operatives Konzernergebnis von über 85 Millionen EUR (bisherige Prognose: über 75 Millionen EUR). Die erneute Erhöhung der Ergebnisprognose beruht auf der höheren Umsatzerwartung für das Jahr 2021.

Der Zwischenbericht zum 3. Quartal 2021 wird planmäßig am 20. Oktober 2021 veröffentlicht und wird detaillierte Informationen zur Geschäftsentwicklung in beiden Unternehmensbereichen enthalten.

Das im Jahr 1748 gegründete Familienunternehmen mit Hauptsitz in Mettlach/Deutschland ist mit Produkten der Bereiche Bad und Wellness sowie Dining & Lifestyle in 125 Ländern vertreten.


Grafik: GfK

Die Stimmung der Verbraucher hellt sich im September wieder auf. Sowohl Konjunktur- und Einkommenserwartung wie auch die Anschaffungsneigung steigen an. Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für September 2021.

Folglich prognostiziert die GfK für das Konsumklima für Oktober 0,3 Punkte und damit 1,4 Punkte mehr als im September dieses Jahres (revidiert -1,1 Punkte).

Zur Erholung des Konsumklimas tragen aktuell die steigenden Einkommensaussichten und Konsumneigung sowie eine sinkende Sparneigung bei. Damit erreicht das Konsumklima den höchsten Wert seit fast eineinhalb Jahren. Im April 2020 wurde zuletzt mit 2,3 Zählern ein besserer Wert gemessen.

„Der Anstieg der Inzidenz hat sich zum Zeitpunkt der Befragung deutlich verlangsamt und aktuell sind die Zahlen sogar leicht rückläufig. Dies lässt den Optimismus bei den Konsumenten steigen, dass die vierte Welle weniger ausgeprägt sein wird als von vielen befürchtet. Deshalb sehen viele Verbraucher wieder Spielraum für weitere Lockerungen der Beschränkungen“, erklärt Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte. „Auch wenn das Konsumklima fast wieder sein Vorkrisenniveau erreicht hat, bleibt abzuwarten, ob von einer grundlegenden Trendwende gesprochen werden kann. Hier kommt es vor allem auch darauf an, wie sich das Infektionsgeschehen in den Wintermonaten entwickeln wird und ob neue Beschränkungen notwendig werden.“

Nach zwei Monaten mit zum Teil spürbaren Verlusten legt die Konjunkturstimmung im September wieder ordentlich zu. Der Indikator Konjunkturerwartung gewinnt 7,7 Zähler und klettert damit auf 48,5 Punkte. Folglich kann gut die Hälfte der Vormonatseinbußen in Höhe von 13,8 Punkten wettgemacht werden. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres steht momentan sogar ein Plus von gut 24 Punkten zu Buche.

Nachdem die Einkommensaussichten im Vormonat noch stagnierten, legen sie im September spürbar zu. Nach einem Plus von 6,9 Punkten steigt der Einkommensindikator auf 37,4 Punkte. Ein höherer Wert wurde mit 41,2 Punkten zuletzt im Februar 2020, also vor der Krise, gemessen. Im Vergleich zu September 2020 beträgt das Plus gut 21 Punkte.

Neben den Einkommensaussichten gewinnt auch die Anschaffungsneigung hinzu. Der Indikator weist nach einem Plus von 3,1 Zählern aktuell einen Wert von 13,4 Punkten auf. Im Gegensatz zu Konjunktur- und Einkommenserwartung weist die Konsumneigung jedoch ein niedriges Niveau auf. Dies zeigt auch der Vorjahresvergleich. Gegenüber September 2020 beträgt das Minus 25 Punkte.


„Unser neuer kommunikativer Ansatz ist Teil einer ganzheitlichen Markenstrategie“, erklärt Kilian Manninger.

Foto: WMF

Mit einer breit angelegten digitalen Re-Branding Kampagne will sich WMF in Richtung „Modern Luxury“ positionieren und mit einem gestrafften Produktsortiment die Kernkompetenzen Design, Innovation und Craftmanship den Fokus rücken.

Unter dem Slogan „Feel Perfection“ bedient sich der neue Markenauftritt einer reduzierten, hochwertigen Bildsprache und rückt immer die Verbindung aus „Premium-Produkten, außergewöhnlicher Handwerkskunst und innovativem Design, Made in Germany“, in den Mittelpunkt.

Das neue Markenerlebnis wird unter anderem auf allen digitalen WMF-Kanälen, am Point of Sale sowie in der aktuellen Herbstkampagne, die am 27.09.2021 Online und auf Social Media startet, inszeniert. Unterstützt wird der Re-Branding-Prozess von der größten digitalen Kampagne, die das Unternehmen eigenen Angaben zufolge jemals umgesetzt hat. Allein im Kampagnenzeitraum zwischen 27. September und 30. Oktober werden rund 170 Millionen Kontakte generiert. WMF präsentiert sich hier mit aufmerksamkeitsstarken Werbemitteln auf reichweitenstarken Kanälen und einer ganzheitlichen Zielgruppenansprache entlang der gesamten Customer-Journey.

Kilian Manninger, President Consumer BU WMF GmbH, erklärt: „Unser neuer kommunikativer Ansatz ist Teil einer ganzheitlichen Markenstrategie, welche die Rolle von WMF als Premiummarke besonders auch in der internationalen Wahrnehmung schärfen und stärken soll. Seit fast 170 Jahren steht unsere Marke für Premiumprodukte, die sich durch Innovation, Einzigartigkeit, Ästhetik und Funktionalität auszeichnen – dies spiegelt sich nun auch in unserem Markenauftritt wider.“


Den EP-Mitgliedern wurde ein umfassendes Programm mit Produktneuheiten, Aktionen und Workshops geboten.

Grafik: Electronic Partner

Vom 10. bis 26. September 2021 präsentierte Electronic Partner seinen Mitgliedern ein breites, digitales Messe-Angebot. Erstmals gab es auch für die Endkunden von EP: und Medimax zahlreiche Produkt-Highlights.

Als die IFA 2021 nur wenige Monate vor ihrem geplanten Beginn abgesagt wurde, reagierte Electronic Partner und begann mit der Organisation einer eigenen, digitalen Veranstaltung. Die Resonanz von Seiten der Industrie war sehr positiv, sodass die Verbundgruppe ein umfassendes Programm für ihre Mitglieder auf die Beine stellen konnte: Insgesamt 60 Aussteller waren auf der hauseigenen B2B-Plattform Infonet vertreten und präsentierten ihre aktuellen Produkthighlights. In 65 Workshops haben Hersteller und Teams aus der Electronic Partner Zentrale Branchen-Insights und abwechslungsreiche Fortbildungsmöglichkeiten aus erster Hand geboten.

Zeitgleich gab es eine externe digitale Messe für Kunden der EP:Fachhändler und der Medimax Märkte. Diese fand vom 10. bis 19. September 2021 auf www.ep.de und www.medimax.de sowie in den jeweiligen Social-Media-Kanälen statt. Dabei erhielten Hersteller exklusiv die Möglichkeit, ihre Produkte öffentlichkeitswirksam in den jeweiligen Onlineshops vorzustellen. Flankiert wurde die B2C-Messe durch zahlreiche Online-Marketing-Maßnahmen.

„Mit durchgehend hohen Besucherzahlen und einem großen Bestellvolumen war unsere erste digitale Herbstmesse sowie die Endkundenmesse ein voller Erfolg“, erklärt Friedrich Sobol, Vorstand Electronic Partner. „Wir haben die Erfahrungen und das bereits vorhandene Know-how aus unserer virtuellen Jahresveranstaltung auf diese Messe angewendet und unser Konzept zudem erweitert. Das Ergebnis wurde von unseren Mitgliedern, aber auch ihren Kunden sehr positiv angenommen.“


Thomas Wittling, Geschäftsführer von Haier Deutschland, freut sich auf die Zusammenarbeit mit Alexander Herrmann.

Foto: Haier

Alexander Herrmann wird das Gesicht der Haushaltsgeräte-Marke Haier in Deutschland und Österreich. Beide haben ihre Schnittmenge in der Lust auf Neues und der Freude an innovativen Lösungen.

Alexander Herrmann ist nicht nur Koch – er ist auch Geschäftsmann und Entertainer, der sich seine Bodenständigkeit bewahrt hat und seine Küche für jeden erlebbar machen will. So steht der Sternekoch auch für eine „Demokratisierung des Hochgenusses“.

Damit passt Alexander Herrmann gut zur Marke Haier und den neuen Kücheneinbaugeräten, so das Unternehmen. Mit der neuen Linie verbindet Haier „innovative Technik und eine sinnvolle Nutzung von Künstlicher Intelligenz und Vernetzung mit elegantem, minimalistischem Design“. In Kooperation sollen nun Tools entwickelt werden, mit denen hochwertiges Kochen weiter demokratisiert wird. Dazu gehören Ideen für die hOn App ebenso wie Inspirationen für neue Generationen von Haier-Haushaltsgeräten.

Als exklusiver Markenbotschafter im Haushaltsgeräte-Bereich wird Alexander Herrmann über die skizzierte inhaltliche Ebene hinaus das Gesicht für Haier Deutschland sein – und auch im ebenfalls von Deutschland aus betreuten Österreich aktiv werden. Die langfristig angelegte Zusammenarbeit macht Alexander Herrmann an vielen Orten live erlebbar: auf Messen wie der IFA, auf Pressekonferenzen oder Kundenveranstaltungen. Darüber hinaus ist Alexander Herrmann als Testimonial Teil der Marketingkampagnen des Unternehmens.


Die Produktgruppe der Haushaltsroboter zeigt insgesamt eine positive Entwicklung.

Grafik: gfu

Aktuelle Marktzahlen aus dem HEMIX (Home Electronics Market Index) zeigen: Konsument:innen in Deutschland nehmen für Arbeiten im Haushalt, die nötig sind, aber nicht immer nur Spaß machen, gerne die Hilfe von Robotern in Anspruch.

So wurden im ersten Halbjahr 2021 in Deutschland rund 620.000 Haushalts-Roboter verkauft, ein Plus von sechs Prozent. Diese Stückzahl teilt sich auf in 451.000 Staubsauger-Roboter (inklusive Saug-/Wisch-Roboter), 166.000 Rasenmäh-Roboter und 3.000 Fensterputz-Roboter. Mit einem Plus von 14 Prozent zeigen die automatischen Helfer für das Fensterputzen das größte Wachstum im Vergleich zum ersten Halbjahr 2020, gefolgt von den Staubsauger-Robotern mit sechs Prozent und den Rasenmäh-Robotern mit fünf Prozent.

Die Produktgruppe der Haushaltsroboter stand im ersten Halbjahr 2021 für einen Umsatz von mehr als 304 Millionen Euro (+ 4 Prozent). Mit knapp 153 Millionen Euro (- 5 Prozent) stellten die Rasenmäh-Roboter dabei das größte Segment. Nur rund drei Millionen Euro darunter, nämlich mehr als 150 Millionen (+ 14 Prozent), erzielten die Staubsauger-Roboter. Ein gestiegener Durchschnittspreis hatte hier ein größeres Umsatzplus zur Folge. Rund eine Million Euro (+ 13 Prozent) trugen die Fensterputz-Roboter zum Gesamtumsatz bei.

„Die noch relativ junge Produktgruppe der Haushaltsroboter zeigt eine insgesamt positive Entwicklung. Der gesteigerte Komfort sowie die Erleichterung bei der Haus- oder Gartenarbeit überzeugt die Konsument:innen. Innovative Produkte, die, wie beispielsweise die Saug-/Wischroboter, auch zwei Arbeitsgänge komplett übernehmen, sorgen zudem für Attraktivität dieses Marktsegments“, erklärt Dr. Sara Warneke, Geschäftsführerin der gfu Consumer & Home Electronics GmbH. Der HEMIX ist ein Gemeinschaftsprojekt der gfu und der GfK

Anmerkung: Alle prozentualen Veränderungen beziehen auf den vergleichbaren Vorjahreszeitraum; Quelle: HEMIX und GfK


Mehr als 2.000 Fachbesucher konnten in Bielefeld begrüßt werden.

Foto: EK/servicegroup

Auf der diesjährigen Herbstmesse der Bielefelder EK/servicegroup, die vom 15.bis 17. September stattfand, wurde den rund 2.200 Fachbesuchern eine große Sortimentsvielfalt, effiziente Konzepte und Digital Services für alle relevanten Kanäle geboten.

Unter strenger Einhaltung aller geltenden Corona-Regeln hatten die Ostwestfalen die Tore der unternehmenseigenen Messehallen in Bielefeld zur hybriden Herbstmesse geöffnet und gut 2.200 vorab angemeldete Fachbesucher aus Deutschland, aber auch aus den Niederlanden, Österreich und Frankreich waren gekommen. Darüber hinaus zählte die EK mehrere hundert Online-Besucher, die vom heimischen Bildschirm aus in ausgewählte Bereiche der Veranstaltung eintauchten.

„Endlich wieder zusammen: Das kollektive Aufatmen war auf der EK Live auch hinter den Masken deutlich zu vernehmen“, freut sich das neue EK Vorstandsmitglied Jochen Pohle nicht nur über die hohen Besucherzahlen, sondern auch über die durchweg sehr gute Stimmung auf der Herbstmesse, die sich spürbar auf das Orderverhalten auswirkte.

Neben den aktuellen Sortimenten der rund 250 Aussteller aus allen von der EK vertretenen Geschäftsfeldern präsentierte sich das EK Lagerprogramm. Die Sonderfläche „Top-Artikel zu Top-Preisen“ überzeugte dabei mit attraktiven Artikeln aus allen Warenbereichen, die gerade im Weihnachtsgeschäft für gute Umsätze und Erträge sorgen sollen. Einen besonderen Stellenwert bekam die Ausstellung im Sektor Home Appliances: Nach der IFA-Absage wurde die EK Live für Industrie und Handel zum wichtigen Branchen-Treffpunkt des Herbstes. Eine gute Gelegenheit für die Präsentation der EK Konzepte Electroplus und Küchenplus. Über alle Geschäftsbereiche hinweg rückten auch die Digital Services der EK in den Mittelpunkt: Vorgestellt wurden u. a. neue, zielgruppengenaue Online-Marketing-Pakete für die nötige Sichtbarkeit der Händler, die sich darüber hinaus auf den weiterentwickelten branchenspezifischen Plattformen und dem EK Mehrbranchenmarktplatz compravo.de positionieren können.


Der Küchenmarkt geht als Gewinner im Gesamtmarkt hervor.

Grafik: IFH

Homing und Cocooning – diese Schlagworte erleben während der Coronapandemie ihre Renaissance. Laut „Branchenbericht Home & Interior“ von IFH und BBE erzielt der Gesamtmarkt Home & Interior 2020 sein bestes Umsatzergebnis seit 2015.

Die hohe Einrichtungsaffinität deutscher Konsumentinnen und Konsumenten sorgt in der Branche Home & Interior 2020 für ein Umsatzplus von 2,7 Prozent (1,3 Mrd. €) und damit für das beste Ergebnis seit dem Möbeljahr 2015. Diese positive Entwicklung wird insbesondere von den Kernmärkten Möbel und Küchen getrieben, wie der neue „Branchenbericht Home & Interior“ des IFH Köln und der BBE Handelsberatung zeigt. Der für das Vorjahr prognostizierte Umsatzrückgang im einstelligen Milliardenbereich hat sich damit nicht bewahrheitet.

Küchen als Gewinner

Wie auch in den Vorjahren geht der Küchenmarkt als Gewinner im Gesamtmarkt hervor. Nach Jahren der guten Baukonjunktur ist der Küchenmarkt auch im ersten Jahr der Coronapandemie mit einem Umsatzplus von fast zehn Prozent das Wachstumszentrum der Branche. Insbesondere die Warengruppen Geschirrspüler, Dunstabzugshauben, Gefriergeräte oder Küchenmöbel allgemein profitieren.

Online auf Wachstumskurs

Lange Zeit galt der Onlinehandel im Markt – vor allem für große und erklärungsbedürftige Einrichtungsgegenstände – als irrelevant. Die E-Commerce-Entwicklung der letzten Jahre und nicht zuletzt die Lockdownphasen in den Jahren 2020 und 2021 haben nun zu einem Umdenken der kapitalkräftigen Player und zu einer Veränderung der vertrauten Handelslandschaft geführt. So trägt der Onlinehandel heute einen großen Anteil an der positiven Entwicklung der Home & Interior-Branche, die sich in der im Vergleich zum Vorjahr doppelt so hohen Onlinewachstumsrate niederschlägt (+21,3 %).

Unsichere Jahre stehen bevor

Der Blick auf die Prognosen für das laufende Jahr macht eine große Bandbreite an Szenarien deutlich: Ein mögliches Wachstum von 1,4 Milliarden Euro steht einem möglichen Verlust von einer Milliarde Euro gegenüber. Insbesondere die Verknüpfung von Online und Offline wird in den nächsten Jahren über Erfolg und Misserfolg der Branche entscheiden. Ob die bisherigen Anstrengungen den zukünftigen Entwicklungen gerecht werden können, wird sich zeigen.


Der Sonderpreis „Passion Star für selbstlose Hilfsbereitschaft“ geht an die Inhaber von „Bergglas“/Schwarzenberg, Christiane und Mario Münzner.

Foto: EK/servicegroup

Nie waren Leidenschaft und Engagement im Einzelhandel gefragter als im ersten Corona-Jahr 2020. Für ihre Leistungen in dieser herausfordernden Zeit wurden jetzt vier Handelspartner*innen der EK/servicegroup mit dem „EK Passion Star“ ausgezeichnet.

„Die Wahl der Preisträger 2021 war auch für uns eine besondere Herausforderung. Eigentlich hätten es alle 16 Kandidaten der Endrunde verdient, aber am Ende haben uns doch vier Unternehmer und Unternehmerinnen überzeugt. Durch ihre Kreativität, ihren Kampfgeist und nicht zuletzt durch ihre an den Tag gelegte Menschlichkeit“, fasst Dr. Claudia Wasser, Chefredakteurin von Trend & Style/Kitchen Trend aus dem Göller Verlag und Vorsitzende der Passion Star Jury aus Wissenschaft, Handel, Wirtschaft und Medien den schwierigen Auswahlprozess zusammen. Zwei der Preisträger handeln in Deutschland, je einer in Österreich und den Niederlanden.

Die Preisträger

Der „Passion Star für soziales Engagement“ geht an Electroplus-Partner Jochen Malz (Deutschland); den „Passion Star für Kreativität in der Not“ gewann der Modehändler Bas Kamst (Niederlande); der „Passion Star für Mitarbeitermotivation in der Krise“ wurde Christine Kulterer vom Geschenkehaus Offner in Wolfsberg (Österreich) verliehen und den Sonderpreis „Passion Star für selbstlose Hilfsbereitschaft“ erhielten Christiane und Mario Münzner, Inhaber von „Bergglas“/Schwarzenberg. Die Auszeichnung fand am 15. September auf der EK Live statt.

Nicht nur der Einzelhandel, auch die EK Passion Star Jury hofft nach zwei Jahren besonderer Maßstäbe bei der Verleihung des Handels-Awards auf eine baldige Rückkehr der Normalität. „Schwerer kann die Wahl nicht werden, denn schließlich hat sich bisher kein EK Händler von der Pandemie unterkriegen lassen. Allein das ist in jedem Fall preisverdächtig“, zollt Dr. Claudia Wasser im Namen der Jury allen Fachhändlern ihren Respekt.


Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter feiern mit der Funk Geschäftsführung das 100-jährige Bestehen.

Foto: Euronics

Der Händler Euronics XXL Funk in Merzig und Konz feiert in diesem September sein 100-jähriges Bestehen. Die Geschäftsleitung sieht die regionale Verwurzelung der Mitarbeiter, sowie die sehr gute Beratungs- und Serviceleistung als Grundlage für den Erfolg.

1921 wurde das Familienunternehmen Funk in Mettlach-Weiten gegründet und setzte seinen Schwerpunkt damals auf Elektro- und Rundfunkgeräte sowie Fahrräder und Motorräder. Heute, 100 Jahre später, bietet der Elektronikfachhändler bereits in dritter Generation eine breite Angebotspalette und Services rund um Elektrogeräte, Elektromobilität und Küchengestaltung. Als Mitbegründer der Einkaufsgenossenschaft Interfunk, der heutigen Verbundgruppe Euronics Deutschland eG, ist das Traditionsunternehmen Funk in den letzten Jahren stetig gewachsen. So eröffnete der zweite Fachmarkt der Familie Jenner seine Pforten im Jahre 2012 in Konz, Rheinland-Pfalz. Jörg Jenner, Enkel des Gründers Nikolaus Funk, übernahm 1997 als alleiniger Gesellschafter das Management des Unternehmens und leitet dieses bis heute. Der Unternehmensverbund Funk beschäftigt aktuell etwa 80 Mitarbeiter:innen.

Besonders die regionale Verwurzelung seines Teams sieht Jörg Jenner als große Stärke des Unternehmens an: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stammen aus der Gegend und sind daher sehr nah an unseren Kund:innen. Dadurch können wir passgenaue Beratung und Services garantieren. Wir bieten Produkte und Dienstleistungen, die das Leben leichter, kurzweiliger und sicherer machen und das stets am Puls der Zeit. Dafür hat sich in den letzten Jahren unsere Strategie – aus der Region, für die Region – bewährt.“


Der künftige neue Vorstand: Gertjo Janssen, Jochen Pohle, Franz-Josef Hasebrink, Martin Richrath (v.l.n.r.)

Foto: EK

 

Die EK servicegroup baut ihren Vorstand um – das wurde gestern auf der Hausmesse EK Live in Bielefeld bekannt gegeben. Gertjo Janssen und Jochen Pohle rücken in den EK Vorstand auf, Susanne Sorg verlässt das Unternehmen.

Zum 1. Oktober 2021 werden Gertjo Janssen und Jochen Pohle als „Chief Retail Officer“ (CRO) in den EK Vorstand berufen. Gertjo Janssen ist seit der Übernahme der niederländischen Verbundgruppe „Euretco“ für die EK Gruppe tätig und verfügt als früherer Geschäftsführer im niederländischen inhabergeführten Einzelhandel über fundierte Erfahrungen im operativen Geschäft. In den letzten Jahren hat er die 2014 übernommene Baumarktgruppe Hubo im Geschäftsfeld EK DIY neu ausgerichtet und das Franchisekonzept mit mehr als 160 inhabergeführten Standorten erfolgreich weiterentwickelt. Jochen Pohle war zehn Jahre bei einem führenden deutschen Handelsunternehmen für den Einkauf zuständig, unter anderem in Asien. Nach seiner Zeit als Einkaufsleiter in der Geschäftsführung eines größeren Einzelhandelsunternehmens trat er 2016 in die EK Gruppe ein. Hier hat er als eine Kernaufgabe der Transformation das Geschäftsfeld EK Home durch die Zusammenführung der Einheiten living, comfort und family neu positioniert und auf den Erfolgsweg geführt.

Janssen und Pohle werden ihre jeweiligen Geschäftsbereiche EK DIY und EK Home zusätzlich zu ihrer neuen Vorstandstätigkeit auch weiterhin leiten. Im Zuge der Neuausrichtung scheidet Susanne Sorg zum 30. September 2021 in gegenseitigem Einvernehmen aus dem EK Vorstand aus. Der Vorstandsvorsitzende Franz-Josef Hasebrink würdigte Susanne Sorgs großen Sachverstand und ihr Engagement, mit dem sie in den vergangenen Jahren wesentliche Entwicklungen in der EK Gruppe, insbesondere im Bereich der Digitalisierung, vorangetrieben habe. Die Personalie erfolgt nun „zum Abschluss des Transformationsprozesses der EK Gruppe, der sowohl auf die Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Mitgliedern als auch auf die Optimierung innerer Abläufe zielt“, wie es offiziell heißt.

Der Vorstand der EK Gruppe besteht damit zum 1. Oktober 2021 somit aus Franz-Josef Hasebrink (CEO), Martin Richrath (CFO), Jochen Pohle (CRO), und Gertjo Janssen (CRO).


Umfrageergebnis aus dem Handel zu den Expansionstrends 2021

Grafik: EHI

Durch die Lockerungen und Öffnungen im Handel nach den diversen Lockdown-Phasen ist die Konsumlaune der Deutschen wieder deutlich gestiegen. Das ist eine Aussage des Whitepapers zu 2021 im Handel, das das EHI jetzt veröffentlicht hat.

Die Öffnungen im Handel bringen vielen Händlern Kraft und Optimismus. Deutlich mehr als die Hälfte (60 Prozent) der vom EHI befragten Unternehmen erwartet bis zum Jahresende steigende bis deutlich steigende Umsätze. Im Jahr 2020 lag dieser Anteil nur bei 31 Prozent. Insbesondere dreiviertel der stark angeschlagenen Modehändler rechnen mit einer Umsatzsteigerung. Ein knappes Drittel der befragten Handelsunternehmen erwartet darüber hinaus stabile Umsätze im zweiten Halbjahr 2021. Nur jeder Zehnte befürchtet Umsatzrückgänge. Im Vorjahr hatte noch fast jedes zweite Unternehmen (45 Prozent) sinkende Umsätze vermutet.   

Laut EHI wird der Anteil der expansiven Filialisten seit Jahren tendenziell geringer. Nach einem starken Rückgang der Standorte im letzten Jahr, zeichnet sich dieses Jahr aber wieder Optimismus ab. Bei gut der Hälfte stehen die Zeichen auf Expansion (Vorjahr: 42 Prozent). Besonders expansionsfreudig zeigen sich die Branchen Drogerie, Gesundheit & Beauty, Möbel, Hobby & Freizeit sowie der allgemeine Bedarf. Auf der anderen Seite plant ein Viertel der Händler die Anzahl seiner Filialen auf dem aktuellen Niveau zu halten. Ein weiteres Viertel, darunter viele Unternehmen aus den Branchen Unterhaltungselektronik und Telekommunikation, möchte sein Filialnetz ausdünnen.  

Ausgelöst durch die Corona-Pandemie hat sich das Einkaufs- und Mobilitätsverhalten der Deutschen verändert. Die Bereitschaft der Deutschen im Homeoffice zu arbeiten ist während der Pandemie stark angestiegen. Dies hat auch zur Folge, dass das Volumen der Berufspendler zurückgegangen ist, und dass wieder mehr vor der eigenen Haustüre eingekauft wird. Diese Entwicklung sehen 60 Prozent der Handelsunternehmen als Chance für Klein- und Mittelstädte.


Friedrich Sobol: „Wir haben alle Mitarbeiter ins Boot geholt und eingeladen, sich zu beteiligen, Ideen einzubringen.“

Foto: EP

Die Verbundgruppe Electronic Partner will das Thema Nachhaltigkeit aktiv vorantreiben. Die Kernmarken EP:, Medimax und comTeam sowie die Düsseldorfer Zentrale sind Teil des neuen Konzeptes „GO GREEN“. Aufbauend auf den Erfahrungen aus den letzten Jahren, sind bereits weitere Projekte und Maßnahmen umgesetzt worden.

„Nachhaltigkeit ist aktuell in aller Munde – aber das allein reicht nicht. Bei uns folgen Worten auch Taten. Wir haben schon in der Vergangenheit viele Ideen zum Thema Nachhaltigkeit realisiert, über die andernorts immer noch diskutiert wird. Dazu gehören neben vielen weiteren Punkten massives Stromsparen, Ressourcenschonung in der Kantine und eine Dachbegrünung. Aber natürlich gibt es auch bei uns zusätzliches Handlungspotenzial und genau das gehen wir jetzt noch aktiver an“, erklärt Electronic Partner Vorstand Friedrich Sobol.

Zu den Maßnahmen, die Electronic Partner erst kürzlich in der eigenen Zentrale umgesetzt hat, gehören: die Forcierung papierfreier Büros, die Nutzung von Wasserspendern, um auf PET-Flaschen zu verzichten, Mobile Arbeit und eine fast vollständige Abschaffung von Dienstwagen, um den CO2-Ausstoß zu minimieren.

Nun wird es noch konkreter. Grundlage des neuen Projektes „GO GREEN“ ist ein umfassender Nachhaltigkeitsbericht, der sich an den 17 Zielen der Vereinten Nationen orientiert. Erstellt wird dieser aktuell durch das eigens gegründete, interne Projektteam, das kurz- und langfristige Ziele für die gesamte Kooperation definiert. Das Team setzt sich dauerhaft auf verschiedenen Ebenen für eine nachhaltige Unternehmensausrichtung ein, ermittelt Handlungsfelder und stößt konkrete Aktionen an.

„Wir haben alle Mitarbeiter ins Boot geholt und eingeladen, sich zu beteiligen, Ideen einzubringen und die einzelnen Maßnahmen mitzutragen“, erklärt Friedrich Sobol. Ein Großprojekt der Zentrale steht derzeit bereits kurz vor seinem Abschluss: die vollständige, energetische Renovierung des ältesten Gebäudeteils. Auch für die Marken EP: und Medimax entstehen aktuell zielgerichtete Nachhaltigkeitskonzepte und damit verbundene Werbemaßnahmen. In Zukunft werden die Themen Reparieren statt Wegwerfen sowie energieeffiziente, umweltfreundliche und auch Made in Germany-Produkte noch aktiver vorangetrieben.


Thomas Jacob zieht es zurück in seine norddeutsche Heimat.

Foto: Euronics

Thomas Jacob, Chief Customer Officer (CCO) der Euronics Deutschland eG verlässt das Unternehmen nach drei Jahren. Die Trennung erfolgt Unternehmensangaben zufolge „in bestem Einvernehmen“. Ein Nachfolger für Jacob wird aktuell gesucht.

Im Jahr 2018 war Thomas Jacob in Ditzingen angetreten, die vertrieblichen Belange von Euronics weiterzuentwickeln und die Beteiligungsbetriebe der Genossenschaft erfolgreich umzustrukturieren. Mit der Sanierung von Euronics Berlet in Hagen sei ihm dies sogar früher als ursprünglich geplant gelungen, heißt es aus dem Unternehmen. Und weiter: „Durch den personellen und strukturellen Umbau des Euronics Betriebstypenmanagements hat Thomas Jacob maßgeblichen Anteil an der zukunftsweisenden Ausrichtung der vertrieblichen Aktivitäten der Verbundgruppe – insbesondere durch die Schaffung des neuen Teams der sog. „Digital Coaches“, die den Mitgliedern zukünftig in Richtung Digitalkompetenz mit Rat und Tat zur Seite stehen. Darüber hinaus hat Thomas Jacob als Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung zahlreiche wichtige Projekte im Rahmen der Euronics Strategie 2020 – 2025 geleitet.“

Thomas Jacob verlässt das Unternehmen zum 30. September „in bestem Einvernehmen aus persönlichen und privaten Gründen in Richtung seiner norddeutschen Heimat“. Die Stelle des CCO soll schnellstmöglich neu besetzt werden, um die Herausforderungen der Digitalisierung und des Multikanalhandels auch zukünftig zu bewältigen. Bis zur Neubesetzung übernehmen André Fourie (Leiter Betriebstypenmanagement Fachmärkte) und Patrick Schwarzhaupt (Leiter Betriebstypenmanagement Fachhandel und Spezialisierter Fachhandel) die Aufgaben von Thomas Jacob und berichten direkt an die Geschäftsleitung.


Anna- Verena Bartl ist neue Head of Marketing & Product Management bei Ritzenhoff.

Foto: Ritzenhoff AG

Im Juni dieses Jahres hat der Trinkglashersteller Ritzenhoff mit Dr. Axel Drösser einen neuen CEO bekommen. Seit dem 1. September verantwortet nun Anna-Verena Bartl als neue Head of Marketing & Product Management die strategische Weiterentwicklung der Marken Ritzenhoff und Maxwell & Williams.

Anna- Verena Bartl berichtet in ihrer neuen Funktion direkt an den CEO, Dr. Axel Drösser. Stationen der beruflichen Laufbahn von Bartl waren u. a. bei der Porsche Lizenz- und Handelsgesellschaft mbH & Co. KG in Deutschland und Asien, bei der Faber-Castell AG, bei Gerry Weber International AG und Falke KGaA. Ihre Erfahrungen in den Bereichen Strategie, Marketing und Product Management in Kombination mit mehrjährigen Auslandsaufenthalten schaffen „beste Voraussetzungen für die konsequente Weiterentwicklung der Markenpositionierung der Ritzenhoff AG“, wie es offiziell aus dem Unternehmen heißt.

Die Ritzenhoff AG ist eigenen Angaben zufolge einer der führenden deutschen Produzenten für hochwertige Trinkgläser sowie Anbieter für außergewöhnliche Porzellanerzeugnisse mit Sitz in Marsberg (Nordrhein-Westfalen). Gegründet 1904, fertigt das Familienunternehmen jährlich bis zu 50 Millionen Gläser in bester Kristallglasqualität und bietet als einziger Glashersteller Europas die gesamte Produktionsbreite eines Glases aus einer Hand an (Entwurf, Produktion, Dekoration, Logistik).


Als Aufsichtsräte bestätigt: Torsten Roters (li.) und Martin Zilligers

Foto: Euronics

Für Sonntag, den 5. September, hatte die Euronics Deutschland eG ihre Mitglieder zur Generalversammlung in die Berliner Messe eingeladen. Dort wurde der Blick auf die positive Umsatzentwicklung des ersten Halbjahres 2021 gerichtet, und es wurden zwei Aufsichtsratsmitglieder im Amt bestätigt.

Die Verbundgruppe Euronics nutzte die Generalversammlung in Berlin als Anlass, um einen Blick auf die aktuelle Geschäftsentwicklung zu richten. Gerade das stark wachsende Onlinegeschäft sorgte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/2021 für eine deutliche Umsatzsteigerung um 16,8 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019/2020. Besonders die Wachstumsfelder in der Weißen Ware, bei TV, PC/Multimedia oder e-Mobility hätten sich als Treiber erwiesen und böten langfristige Marktchancen für die Verbundgruppe, so die offizielle Mitteilung.

Außerdem haben die Mitglieder der Euronics Deutschland eG ihre Aufsichtsratsmitglieder Torsten Roters sowie Martin Zilligers als Aufsichtsratsmitglieder für drei weitere Jahre im Amt bestätigt. Roters, der seinen regionalen mittelständischen Euronics XXL Fachmarkt im friesischen Varel führt, ist seit drei Jahren Mitglied des Aufsichtsrats. Ebenso lange ist Martin Zilligers, der ein Euronics Fachgeschäft in Düsseldorf leitet, Teil des Gremiums. Beide Positionen standen nun im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung der Verbundgruppe zur Wahl. Die Besetzung des siebenköpfigen Aufsichtsrats bleibt somit unverändert. Dirk Wittmer steht dem Gremium als Vorsitzender vor, Frank Schipper bleibt stellvertretender Vorsitzender, Sabine Bauer, Sebastian Dworak und Christoph Lux sind die weiteren Mitglieder des Aufsichtsrats.


Erfahrungsaustausch und Ordertätigkeiten an den Ständen der Aussteller der Cadeaux

Foto: Leipziger Messe

Mit den Konsumgütermessen Cadeaux, Midora und Floriga autumnal gingen in Leipzig erstmals in diesem Jahr Präsenzmessen an den Start. Aussteller und Besucher ziehen positives Fazit: Digitale Formate sind nett, aber kein vollwertiger Ersatz.

Vom 4. bis 6. September 2021 nutzten auf dem Leipziger Messegelände insgesamt 450 Aussteller und Marken sowie rund 8.100 Fachbesucher die Möglichkeit, sich wieder direkt zu begegnen. „Die Freude darüber war deutlich zu spüren“, sagt Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Rege Order an den Ständen, intensiver Erfahrungsaustausch und eine positive Stimmung prägten die Messetage. Aussteller wie Besucher setzten klare Signale, dass diese Plattform für die Branche unverzichtbar ist. Mit dem Hygienekonzept ‚Safe Expo‘ wurden die passenden Rahmenbedingungen dafür geschaffen.“

Über ein überwiegend positives Resümee von Seiten der Aussteller und Besucher berichtet auch Projektdirektor Andreas Zachlod. „Vor allem am Sonntag, dem besucherstärksten Tag, war die Messe wieder ganz die ‚alte‘. Viele sagten uns, dass sie den unmittelbaren Kontakt zwischen Herstellern und Händlern sehr vermisst haben. Zwar haben auch wir neue digitale Formate entwickelt, wie den Neuheiten-Katalog auf der Homepage der Cadeaux – aber für Produkte, die so sehr von Emotionen leben, kann das kein vollwertiger Ersatz sein.“

Auf der Cadeaux gab es vor allem Accessoires für Küche und gedeckten Tisch, Kulinarisches von Schokoladentrüffel über Gewürzkreationen bis hin zu extravagantem Gin, Zubehör für Garten und Floristik oder Badekosmetik zusehen. Es waren besonders jene Produkte gefragt, die Wohlbefinden und Gemütlichkeit fördern. Rund 250 Aussteller und Marken stellten ihre Kollektionen vor. Im Mittelpunkt stand das Weihnachtsgeschäft; zugleich gab es Ausblicke auf die Frühjahrssaison 2022. Im Trend liegen dabei Materialien und Farben aus der Natur, während es zu Weihnachten mit viel Silber und Rot eher klassisch zugeht.


Martin Groß-Albenhausen: „Wir möchten unseren Mitgliedern zeigen, wo die Chancen von Morgen liegen und welche Potenziale sich durch die Transformation ergeben.“

Foto: bevh

 

Nach einer erfolgreichen Pilotphase im Mai dieses Jahres führen der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) und die Alibaba Global Initiative ihre Fortbildungsserie „Alibaba Netpreneur Masterclass Germany“ fort.

Die komplett online durchgeführte Masterclass wird sechs Wochen dauern, vom 2. November bis 14. Dezember 2021, und richtet sich an Unternehmenslenker, Entscheider sowie an Gründer kleiner und mittlerer Unternehmen, unabhängig vom Industriezweig und der Region. Die Anmeldung ist ab sofort möglich und für qualifizierte Unternehmen kostenlos. Mit der „Alibaba Netpreneur Masterclass Germany“ möchte der Aus- und Weiterbildungszweig der Alibaba Group deutschen Unternehmern innovative Ansätze und Werkzeuge aus der Digital- und Plattformwirtschaft an die Hand geben und ihnen ermöglichen, mit dem erworbenen Knowhow die Potenziale globaler Netzwerke zu heben. Haben Teilnehmer das Programm erfolgreich abgeschlossen, erhalten sie eine Zertifizierung und Zugang zur globalen Alumni-Community der Alibaba Global Initiative. Außerdem werden ausgewählte Absolventen zu einer einwöchigen Praxisphase am Konzernsitz von Alibaba in Hangzhou (China) eingeladen.

„Mit der Netpreneur Masterclass fördern wir Exzellenz im E-Commerce. Unser Ziel ist klar formuliert: Wir möchten unseren Mitgliedern sichtbar machen, wo die Chancen von Morgen liegen und welche neuen Potenziale sich durch die Transformation von Märkten und Technologien ergeben“, sagt Martin Groß-Albenhausen, der die Netpreneur Masterclass vonseiten des bevh betreut, und führt fort: „China ist einer der wichtigsten Treiber der Digitalisierung und der Integration globaler Märkte. Umso wichtiger ist es, dass wir den Austausch verstärken und dieses Knowhow als Wachstumshebel für unsere Händler nach Deutschland bringen.“

Karl Wehner, Managing Director Deutschland, Österreich, Schweiz, Türkei und Osteuropa bei der Alibaba Group: „Mit der Netpreneur Masterclass möchten wir unser Wissen rund um die digitale Wirtschaft, neue Innovationen und Technologien sowie Inspirationen zum Thema Leadership weitergeben. Nach dem großen Erfolg der ersten Auflage freuen wir uns nun auf die zweite Runde.“


Inhaber Niklas Geuer freut sich über seinen zweiten Standort.  

Foto: EP:Geuer

 

 

In Kerpen bei Köln hat ein EP-Fachhändler einen Euronics-Standort übernommen – samt Mitarbeitern. Die ehemaligen Inhaber Ruth und Klaus Hellenthal freuen sich, in Niklas Geuer einen engagierten Nachfolger für ihr Unternehmen gefunden zu haben.

Ruth und Klaus Hellenthal haben ihr Elektro- und Haushaltswarenfachgeschäft knapp 37 Jahre lang betrieben. Sehr glücklich war die Familie Hellenthal über das große Übernahme-Interesse von Niklas Geuer, Inhaber eines EP-Fachgeschäfts im nur gut zehn Kilometer entfernten Frechen. „Nach intensiven Gesprächen wurde schnell klar, dass die Chemie zwischen uns stimmt“, erinnert sich Klaus Hellenthal.

Der 32-jährige Niklas Geuer ist gelernter Betriebswirt und hat bereits vor einigen Jahren die Leitung des elterlichen Fachgeschäftes in Frechen übernommen. Dieses führt er nun in fünfter Generation. Für das über hundertjährige unternehmerische Engagement wurde EP:Geuer zuletzt 2019 mit dem IFU Wirtschaftspreis ausgezeichnet. Auf einer Verkaufsfläche von 400 Quadratmetern präsentiert sich der Händler als Vollsortimenter mit Schwerpunkt auf Weißer Ware. „Wir legen großen Wert auf Langlebigkeit und nachhaltigen Umgang mit Elektronik. Deshalb setzen wir auf Qualitätsmarken wie zum Beispiel Miele, deren Produkte wir durch eine Herstellerautorisierung auch in unserer eigenen Werkstatt reparieren dürfen“, erklärt Niklas Geuer. Von Leistungen wie diesen und vielen weiteren Vorteilen profitieren künftig auch die Kunden in Kerpen/Sindorf. 

Mit der Übernahme des ehemaligen Euronics Standortes schlägt Niklas Geuer das nächste Kapitel für sein Familienunternehmen auf. Er freut sich über diese Herausforderung, die neuen Mitarbeiter, noch mehr Kunden und ist überzeugt, dass er die Erfolgsgeschichte fortschreiben wird: „Die Geschäftsphilosophie der beiden Unternehmen ist sich sehr ähnlich. Werte wie Zuverlässigkeit und Qualitätsanspruch haben bei Familie Hellenthal ebenso Tradition wie bei uns.“


Der HDE Konsumbarometer aktuell im Abwärtstrend

Grafik: HDE

Den zweiten Monat in Folge trübt sich die Verbraucherstimmung im September ein. Wie das aktuelle HDE-Konsumbarometer zeigt, fällt der Index auf das Vorjahresniveau. Der Rückgang um fast zwei Punkte werde von einem Wandel im Infektionsgeschehen begleitet.

Während die Sparbemühungen der Verbraucher nahezu unverändert bleiben, ist deren Anschaffungsneigung von deutlicher Zurückhaltung geprägt. Im Vergleich zum Vormonat geht sie zurück, was auf eine Verkleinerung des subjektiven finanziellen Konsumspielraums hindeutet, so der Handelsverband Deutschland (HDE) in seinem Konsumbarometer für September 2021. Die Entwicklung der Anschaffungsneigung sei daher vermutlich insbesondere auf ihr Zusammenspiel mit den Einkommens-, Preis- und Konjunkturerwartungen zurückzuführen. Diese Zurückhaltung bei den Anschaffungsplänen könnte das Wachstum des privaten Konsums in den nächsten Wochen dämpfen.

Der Blick auf die erwartete gesamtwirtschaftliche Entwicklung fällt unter den Verbrauchern pessimistischer aus. Im Vergleich zum Vormonat verringern sich ihre Konjunkturerwartungen zwar, doch sie liegen weiterhin deutlich über dem Vorjahresniveau. Verglichen mit dem Vormonat, sind die Einkommenserwartungen bei guter Entwicklung des Arbeitsmarktes unverändert geblieben.

In der gedämpften Verbraucherstimmung spiegelt sich vor allem das zunehmende Infektionsgeschehen wider. Angesichts sinkender Neigung zu Anschaffungen und pessimistischeren Konjunkturerwartungen trübt sich die Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher merklich ein. Entscheidend für die weitere Stimmungsentwicklung bleibt der politische Umgang mit dem anziehenden Infektionsgeschehen und dem Stocken der Impfkampagne.


Brad Bitt ist das Testimonial, das der Marke einen starken Wiedererkennungswert geben soll.

Foto:De'Longhi

Der Hersteller von Kaffeevollautomaten, De'Longhi, startet im September 2021 die erste internationale Kampagne der Firmengeschichte für diese Kategorie. Die Produkte werden zusammen mit Hollywood-Star Brad Pitt in Szene gesetzt.

Die groß angelegte Marketingaktion wird, neben den TV-Spots, auch auf den Social Media Kanälen, als Out-of-Home Kampagne und im Fachhandel präsentiert. „De'Longhi konnte in den letzten Jahren außergewöhnliches Wachstum verzeichnen, insbesondere Kaffeemaschinen haben dabei eine zentrale Rolle gespielt“, erklärt Massimo Garavaglia, CEO der De'Longhi Group. „Wir sehen in Brad Pitt den perfekten Markenbotschafter, um De'Longhi weltweit zu repräsentieren. Er verkörpert die Quintessenz unserer Marke: mutig und international, aber gleichzeitig anspruchsvoll und elegant.“ De’Longhi soll sich damit als weltweit und in Deutschland führende Kaffeemarke positionieren. Mit dem Testimonial Brad Pitt soll der Marke ein Gesicht mit starkem Wiedererkennungswert gegeben werden.

„In Deutschland sind wir der einzige Hersteller, der Kaffeevollautomaten vom Preiseinstieg bis in die Premiumklasse bietet. Die Nachfrage im Premiumsegment nimmt immer mehr zu, weshalb wir uns in dieser Preisklasse bereits seit einigen Jahren stärker aufstellen“, ergänzt Susanne Harring, Geschäftsführerin De’Longhi Deutschland GmbH, die hier auch die stärkste Verbindung zwischen der Marke und Ambassador Brad Pitt sieht: „Er ist der Premium-Botschafter einer Premium-Marke.“

Die Werbekampagne wird auch im Fachhandel ausgespielt und mit einer starken Mehrwertaktion aufgeladen. Für viele Aktionsmodelle, darunter den Star der Kampagne, die Prima Donna Soul erhalten Käufer vom 1. September bis zum 31. Dezember dieses Jahres nach Registrierung eine Garantieverlängerung auf fünf Jahre. Die Kampagne und Mehrwertaktion werden prominent am POS über Aufsteller, Sticker und Poster beworben.


Die Z10 von Jura

Foto: Jura

Der Kaffeemaschinen Hersteller Jura feiert in diesem Jahr sein 90-jähriges Bestehen. Eigenen Angaben zufolge steht die Marke in dieser Zeit für Genuss und Qualität ebenso wie für Tradition und Innovation. Das Unternehmen bringt zum Anlass eine spezielle Jura Z10-Jubiläumsedition in den Handel.

Im Jahr 1931 wurde Jura als Hersteller von Haushaltsgeräten im schweizerischen Niederbuchsiten gegründet– dem Ort, an dem sich noch heute der Stammsitz des Unternehmens befindet. Firmengründer Leo Henzirohs Studer benannte die Neugründung seinerzeit nach dem Gebirgszug, an dem Niederbuchsiten liegt. Seit den 1980er-Jahren ist die Marke ausschließlich auf Kaffeevollautomaten spezialisiert.

Zum Jubiläum „90 Jahre Jura“ hat die Marke nun die Jubiläumsedition Jura Z10 präsentiert. Die Maschine kann heiße und kalte Spezialitäten gleichermaßen zubereiten. Dabei werden die Cold-Brew-Spezialitäten nach der Espressomethode extrahiert: mit kaltem Wasser, pulsierend und unter hohem Druck. Der Unterschied im Geschmack zu jener Methode, bei der die Spezialitäten heiß gebrüht werden und dann abkühlen, ist deutlich spürbar. Die Fruchtaromen des Kaffees kommen optimal zur Geltung.

Die Jura Z10 ist mit den neuesten Technologien wie dem Product Recognizing Grinder (P.R.G.) für individuelles Mahlgut bei jeder Spezialität, einer von künstlicher Intelligenz unterstützten Bedienung sowie einer Brüheinheit mit der 3D-Brühtechnologie ausgestattet. Abgerundet wird der Auftritt durch die unverwechselbare Optik mit klaren Linien für einen zeitlosen Look, einer komplexen Aluminiumfront in hoher handwerklicher Qualität sowie mit raffinierten Details wie dem Wassertank in edlem Wellendesign und der harmonisch gestalteten Filterummantelung.


Die Expert-Fachberater:innen sollen die hilfsbereiten Nachbar:innen von nebenan sein.

Foto: Expert

Die Handelsverbundgruppe Expert sieht sich mit ihren insgesamt 405 Standorten in Deutschland regional verwurzelt. Daher stellt nun die Unternehmenszentrale mit ihrer neuen Imagekampagne das Nachbarschafts-Verhältnis in den Mittelpunkt der Kommunikation.

„Mit unserer neuen Imagekampagne heben wir unsere glaubwürdige und erfolgreiche „Näher dran“-Kampagne auf die nächste Stufe und stellen das Thema Nachbarschaft in den Mittelpunkt unseres Außenauftrittes“, erklärt Frank Harder, Vorstand für Vertrieb, Marketing und E-Commerce der Expert SE. „Wir verkaufen unsere Produkte an unsere Nachbar:innen – und natürlich möchten wir unserer Nachbarschaft nur das Beste empfehlen. Diese direkten Begegnungen im lokalen Umfeld sind eine ganz besondere Motivation für die Mitarbeiter:innen und der persönliche Draht zu unseren Kund:innen, die auch unsere Nachbar:innen sind. Das möchten wir auch in unserer Kommunikation noch tiefer verankern.“

„Hallo Nachbarn, hier gibt es was zu sehen“, „Auf Nachbarschaftsbesuch“ oder „Beste Angebote für die Nachbarschaft“ – mit diesen Ansprachen möchte Expert noch näher bei den Kund:innen sein. Die Expert-Fachberater:innen sollen dabei die hilfsbereiten Nachbar:innen von nebenan sein. Sie leben und arbeiten gemeinsam mit den Kund:innen in einer Region, die ihnen am Herzen liegt und kennen die lokalen Gegebenheiten. So wissen sie noch konkreter, welche Bedürfnisse die Kund:innen haben und können gezielt beraten.

Die 360°-Nachbarschaftskampagne umfasst sämtliche Werbemittel: von TV-Spots über Beilagen und POS-Deko bis hin zu Onlineaktivitäten. Die Kund:innen können sich im Rahmen dieser Kampagne auf viele verschiedene Aktionen und Angebote freuen – immer genau zugeschnitten auf die einzelnen Regionen.


Am Sonntag strömten die meisten Händler in die Messehalle, und das in allerbester Orderlaune.

Foto: Trends Up UG

Die Trends Up West stellt eigenen Angaben zufolge die Show Days für Großhandel und Händler aus der Konsumgüterbranche dar. Die zweite Ausgabe dieser Messe wurde vom 19. bis 22. August auf dem Areal Böhler in Düsseldorf ausgerichtet.

72 Aussteller mit 80 Marken aus den Bereichen Lifestyle, Wohn- und Küchenaccessoires, Textil, Papeterie, Geschenkartikel und Feinkost zeigten einen Sortiments-Mix für GPK-Fachhändler, Concept Stores, Möbelhändler, Kaufhäuser, Küchenfachgeschäfte, Internet Pure Player, aber auch Interior Designer und Objektgestalter. An den vier Messetagen kamen nach Angaben der Veranstalterin 2.400 Besucher:innen auf das Areal Böhler in der Düsseldorfer Hansaallee, wobei die Frequenzen an den vier Veranstaltungstagen sehr unterschiedlich aus fielen.

„Wir wollen ehrlich sein und niemandem etwas vormachen. Es war ein Auf und Ab der Gefühle“, stellt deshalb Willo Blome (Blomus), der die Messe gemeinsam mit Florian Burghard (Sompex) und Marco Hübecker (fleur ami) organisierte, fest. „Der Donnerstag begann vielversprechend und die Stimmung war gut. Der Freitag verlief schwächer, was wir aufgrund der Vorregistrierungen jedoch erwartet hatten. Der Samstag entwickelte sich dann ab dem späten Nachmittag aber immer mehr zu einem Totentanz, was sicher auch an dem guten Sommerwetter gelegen hat. Doch unsere Trends Up West-Community war auch an diesem Tiefpunkt eine Schicksalsgemeinschaft. Denn auf dem Ausstellerabend waren mit 280 Gästen alle Messeteams ohne Ausnahme dabei. Bis in den späten Abend und in den zunehmenden Regen hinein wurde getanzt und gefeiert. Vielleicht haben wir mit diesem Regentanz den sensationellen letzten Tag herbeibeschworen“, scherzt Blome. Denn am Sonntag strömten die meisten Händler in die Kaltstahlhalle des Böhler Areals, und das in allerbester Orderlaune. So fiel nach den turbulenten vier Tagen das Fazit aller Beteiligten derart positiv aus, dass mit Veranstaltungsende die große Mehrheit der Aussteller ihre Teilnahme für das kommende Event bestätigte.

Wer sich über das Konzept oder Teilnahmemöglichkeiten an den kommenden Ausgaben informieren möchte, sollte die Website der Messe besuchen. Die nächste Trends Up West soll vom 19. bis 22.Februar 2022 stattfinden.


Beispielseiten aus dem anstehenden Magazin der EK Home.

Foto: EK/servicegroup

Im hybriden Marketing-Mix der EK/servicegroup spielen Print-Magazine nach wie vor eine wichtige Rolle für die Endkundenansprache und eine klare Händlerprofilierung. Ab Oktober können EK-Händler über ein umfassendes Content-Paket verfügen.

Wofür steht mein Händler vor Ort? Was macht ihn besonders? In welchen Themenfeldern ist er der kompetente Ansprechpartner? Antworten auf diese und andere Fragen geben die EK Handelspartner im Living-Bereich mit dem erfolgreichen Kundenmagazin „Mein Ideengeber für Kochen & Genießen“, das für den Herbst 2021 neu aufgelegt wird. „Eine hochwertige Kommunikation mit attraktivem Story-Telling ist für die Image-Bildung und damit für die Entwicklung der Händlermarke unverzichtbar. Unser Living-Magazin leistet dazu einen anerkannten Beitrag“, zeigt sich auch Jochen Pohle, verantwortlicher Bereichsleiter EK Home.

Dass die rege Beteiligung und aktive Unterstützung der Industrie für die Qualität des „Ideengebers für Kochen & Genießen“ eine wesentliche Rolle spielt, versteht sich. Ein Drittel der kontinuierlich wachsenden Gesamtauflage für Deutschland und Österreich wird in einer attraktiven Standardversion produziert, zwei Drittel sind passgenau auf die Profilierung der einzelnen Fachgeschäfte ausgerichtet. Die Händler können hier entweder bereits vorgefertigte Inhalte nutzen – EK liefert ein umfassendes Content-Paket für die gesamte Laufzeit vom 1. Oktober bis ins Frühjahr 2022 – oder mit einer eigenen Auswahl an Themen und Artikeln individuelle und auch regionale Akzente setzen.

Die nächste Stufe in der Magazin-Entwicklung ist dann für die übernächste Auflage 2022 vorgesehen: Nach ersten Angeboten der Händler-Individualisierung in 2019 und dem heutigen, umfassenden Personalisierungskonzept für Unternehmen arbeiten die Bielefelder intensiv an einem weiterführenden Digitalisierungs-Plan. Für die Onlineaktivitäten auf der Website und den Social-Media-Kanälen stellt die EK Home Magazin-Auszüge als aufbereiteten Content zur Verfügung. Dazu kommt mit dem optional einsetzbaren Einleger rund um die Themen Outdoor Cooking und Wintergrillen ein ganz neues Feature.


Der Bereich Dining wird für die Haushaltswarenhändler im kommenden Jahr von Bedeutung sein.

Foto: Messe Frankfurt

In weniger als einem halben Jahr kehrt die Ambiente zurück in die Frankfurter Messehallen. Zahlreiche Aussteller bereiten sich bereits auf die Weltleitmesse für Konsumgüter vor. Die Messe Frankfurt hat einige Stimmen der Aussteller eingesammelt.

Das physische Messeformat bleibt für die Mehrzahl aller Hersteller die erste Wahl und kann durch digitale Formate nicht ersetzt, sondern lediglich sinnvoll ergänzt werden. Zu wichtig seien persönliche Begegnungen, wenn es um das Knüpfen von neuen Geschäftsbeziehungen und die Pflege von bereits bestehenden Verbindungen geht. „Im Handel geht es darum, Menschen zu verbinden, Beziehungen aufzubauen und auch dann zu kommunizieren, wenn die Dinge nicht wie geplant laufen. Der Handel braucht einen Ort, um Handel zu treiben. Die Ambiente ist der Ort für Stelton, um die Welt zu treffen. Diese Messe ist wichtiger denn je“, so Michael Ring, CEO und Inhaber von Stelton.

Auch für Willo Blome, Geschäftsführer und Eigner von Blomus, ist die Ambiente ein gesetzter Termin im Kalender. „Wir freuen uns vor allem auf den persönlichen Austausch mit dem internationalen Handel und unseren Marktbegleitern. In erster Linie dient die Ambiente dazu, unsere innovative neue Kollektion live vorzustellen. Die Ambiente ist darüber hinaus immer ein wichtiger Treffpunkt der Branche, um Marktentwicklungen zu beobachten und sich zu vernetzen.“

Die Wiedersehensfreude ist auch bei Horst Lichter, Direktor des Besteckherstellers Solex Germany, groß: „Solex Germany freut sich auf die Ambiente 2022, um die Neuheiten, die wir in den vergangenen beiden Jahren entwickelt haben und noch nicht „live“ vorstellen konnten, erstmalig einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Wir freuen uns besonders darauf, viele Partner und Kunden, die wir seit vielen Monaten nicht mehr gesehen haben, wieder zu treffen.“

Die nächste Ambiente findet vom 11. bis 15. Februar 2022 in Frankfurt/Main statt.


Blick aus der Miele Lounge aufs Spielfeld der Allianz Arena

Foto: Miele

Bereits im letzten Jahr hatten der Hausgerätehersteller Miele und der Fußball-Bundesligist FC Bayern München ihre Zusammenarbeit angekündigt. Coronabedingt erfolgt der „Anpfiff“ erst jetzt, dafür aber endlich wieder mit Zuschauern und entsprechender Stadionatmosphäre.

Spitzensport und kulinarische Highlights in edlem Ambiente – das passt nach Ansicht der Verantwortlichen von Miele und dem FC Bayern München gut zusammen. Darum präsentieren beide Unternehmen zum Start in die neue Bundesliga-Saison „Gourmet-Erlebnisse auf Champions-League-Niveau“ – zubereitet in der Miele Lounge, die künftig das Herzstück der Kooperation darstellen soll. Das heißt, bei Heimspielen genießen Gäste und Partner des FC Bayern den Gourmet-Service der Miele-Tochter MChef, die eigens hierfür neue, exklusive Menüs entwickelt hat. Wird nicht gespielt, verwandelt sich die Lounge in die „Cooking Arena“. Dann heißt der Hamburger Spitzenkoch Kevin von Holt Kochbegeisterte in seiner Kochschule willkommen.

„Miele und der FC Bayern München – das ist das perfekte Zusammenspiel zweier Premiummarken mit langer Tradition, die ihre Fans immer wieder aufs Neue begeistern“, sagt Dr. Axel Kniehl, Marketing-Geschäftsführer der Miele Gruppe. Die Kooperation ist zunächst für drei Spielzeiten angelegt und geht über die Miele Lounge im Stadion hinaus. So hat der Gütersloher Familienkonzern auch das Headquarter des FC Bayern an der Säbener Straße und insbesondere die neue „FC Bayern World“ im Stadtzentrum mit den Top-Modellen seiner Küchengeräte ausgestattet. Auf eine aktive Partnerschaft setzen beide auch in China, das für Miele zu den wichtigsten Wachstumsmärkten zählt.


Teilnehmer der Online-Gruppe Motivation & Mindset

Foto: EK/servicegroup

Die EK/servicegroup ermöglicht es seinen Handelspartnern und seinen Mitarbeitenden, sich in einer speziellen Webinar-Reihe gemeinsam weiterzuentwickeln. Ziel ist es, eigene vorhandene Chancen selbst zu entdecken und zu nutzen.

Weiterbildungsangebote, die spezifisch auf Handelspartner oder Mitarbeitende zugeschnitten sind, gehören eigenen Angaben zufolge seit jeher zum Qualifizierungsprogramm der EK/servicegroup. Jetzt haben die Bielefelder ein Format initiiert, das beide Gruppen zusammenbringt und neben der individuellen Weiterentwicklung ganz sicher auch das Verständnis füreinander über die fachliche Ebene hinaus fördert.

Neben einer ganzen Reihe von Teilnehmer*innen aus den EK Anschlusshäusern hatten sich direkt zum Start der neuen digitalen Trainingsreihe „Motivation & Mindset“ rund 30 EK Kolleginnen und Kollegen angemeldet. Für die Ostwestfalen Anlass, gleich mehrere Webinare zu unterschiedlichen Startterminen anzubieten. In der aktuellen, seit Anfang August laufenden Runde begleitet Trainer Martin Pioch die Absolventen in acht aufeinander aufbauenden Modulen auf einer Reise der besonderen Art.

Das Weiterbildungsangebot hat zum Ziel, zu verinnerlichen, dass man widrigen Umständen nicht hilflos ausgeliefert ist, sondern es zu einem großen Teil selbst in der Hand hat, vorhandene Chancen zu entdecken und zu nutzen. Und zu lernen, wie man sich dafür selbst motiviert und zu einer in jeder Hinsicht positiven Persönlichkeit entwickeln kann. Also Tatendrang und Begeisterung statt Zukunftsangst und Resignation. Gerade in Corona-Zeiten sicherlich für viele Menschen ein wichtiges Thema.


In der Rubrik „Messerwissen“ erfährt der Anwender alles über die unterschiedlichen Messertypen und deren Gebrauch.

Foto: Güde

Der Messerhersteller Güde hat seine Homepage komplett überarbeitet und wartet mit mehr Inhalten sowie mit einer optimierten Menüführung auf. Es reiche heute nicht mehr aus, ein hochwertiges Messer alleine mit dem Argument „Made in Solingen“ zu kommunizieren, heißt es.

„Made in Solingen/Germany“, das gilt für alle Messer aus der Manufaktur Güde. Aber wie genau werden sie hergestellt, aus welchem Material werden sie hergestellt? Was ist das besondere an der speziellen Formensprache der Güde-Messer? Und wie dienen Material, Herstellungsprozess und Design einer perfekten Funktionalität? Auf all diese Fragen gibt die neue Homepage des Herstellers ausführliche Antworten.

„Heute reicht es nicht mehr, ein hochwertiges Messer alleine mit dem Argument „Made in Solingen/Germany“ zu kommunizieren. Der Messerliebhaber interessiert sich darüber hinaus dafür, warum der Klingenstahl nun gerade diese oder jene Eigenschaft besitzen muss und wie der Herstellungsprozess zum gewünschten Endprodukt führt.

Detailliert und auch für den Laien verständlich wird deutlich, dass jedes Messer aus der Solinger Manufaktur ein handgefertigtes Unikat ist. Informationen zum Unternehmen, seiner Entstehung und seiner Historie, ein virtueller Rundgang durch Produktion, Schmiede und Büro sowie ein ausführlicher Download-Bereich mit Videos geben ein detailliertes Bild der Güde Markenwelt. Und: Im vollkommen neuen Content-Bereich „Messerwissen“ erfährt der Anwender alles über die unterschiedlichen Messertypen und deren Gebrauch.


Die Elektro-Kleingeräte generierten einen deutlichen Zuwachs um 13,5 Prozent.

Foto: HZ/P.Nierhoff

Der Markt für Home Electronics-Produkte, dargestellt im „HEMIX“, Home Electronics Market Index, lag im ersten Halbjahr 2021, verglichen mit dem Vorjahres-Zeitraum, mit 7,4 Prozent im Plus. Die Elektro-Hausgeräte haben sich überdurchschnittlich gut entwickelt.

Wie die gfu Consumer & Home Electronics zusammen mit der GfK festgestellt hat, wurde in den Monaten Januar bis Juni 2021 ein Gesamt-Umsatzvolumen von knapp 22 Mrd. Euro erreicht. Dabei zeigten alle Segmente des HEMIX – von Unterhaltungselektronik über Telekommunikation und IT-Produkte, bis hin zu Elektrohausgeräten – eine positive Entwicklung. Mit einem Umsatz von knapp 13,9 Mrd. Euro konnte der Bereich Consumer Electronics im ersten Halbjahr 2021 ein Plus von 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aufweisen. Im Bereich der Unterhaltungselektronik wurde im ersten Halbjahr 2021 mit Fernsehgeräten ein Umsatz von knapp 1,7 Mrd. Euro (- 1,3 Prozent) erzielt. Aufgrund des um mehr als 15 Prozent auf 633 Euro gestiegenen Durchschnittspreises sei der Umsatzrückgang moderat ausgefallen, heißt es von Seiten der gfu.

Mit Elektro-Hausgeräte wurde im ersten Halbjahr 2021 hingegen ein Umsatz von insgesamt 8,12 Mrd. Euro erzielt, was ein Plus von 10,5 Prozent bedeutet. Im Detail verzeichneten die Elektro-Großgeräte – nach einem Minus im ersten Quartal – wieder ein Umsatzplus von 8,5 Prozent auf über 4,8 Mrd. Euro. Die Elektro-Kleingeräte generierten einen deutlichen Zuwachs um 13,5 Prozent auf knapp 3,3 Mrd. Euro Umsatz.


Die PoS-Präsentation für das anstehende Weihnachtsgeschäft von Kaiser

Foto: Kaiser

Die Marke Kaiser bietet dem Handel eine Weihnachtspromotion für die umsatzträchtige Zeit im Herbst. Das Aktionssortiment besteht aus Backformen, Ausstecherformen und praktischen Backhelfern. Dazu gibt es Präsentationen für Schaufenster und PoS.

Im Rahmen des Aktionszeitraums vom 13. September bis 24. Dezember 2021 unterstützt die Marke Kaiser seine Handelspartner mit Produktneuheiten und Preisangeboten. Die Promotion enthält für den Handel dieses Jahr zudem das attraktive Warenpaket „KAISER Weihnachten“, das sich aus den Bestsellern für eine gelungene Weihnachtsbäckerei zusammensetzt.

Das Highlight der Weihnachtspromotion ist dieses Jahr eine große Auswahl an verschiedenen Kaiser-Backformen der Inspiration-Serie. Alle Formen überzeugen Herstellerangaben zufolge durch hohe Materialqualität und eine sehr gute Antihaftbeschichtung – für ein einzigartiges Backvergnügen, made in Germany.

Die Weihnachtsaktion wird auf medialer Ebene durch einen vierseitigen Aktionsflyer, unterstützt und setzt so die Produktangebote ansprechend in Szene. Im Schaufenster und am PoS sollen Displays und attraktive Dekorationsmaterialien Lust auf das Rühren, Kneten, Ausstechen, Verzieren und natürlich Naschen machen. Zudem erfahren Kunden in einer dort integrierten Rezeptbroschüre nicht nur wie diese gebacken, sondern wie die Ergebnisse auch entsprechend schön verpackt und verschenkt werden können.


Zu dieser Feststellung kommen 47 Prozent aller Konsument:innen und sogar 43 derjenigen aus der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen. (Auf die Grafik klicken)

 

Grafik: IFH Köln

Die neueste Befragung des Corona Consumer Check beleuchtet die aktuelle Situation des Ausgabeverhaltens der Verbraucher:innen und zeigt: Produktkäufe werden branchenübergreifend wieder vermehrt verschoben. Viele Konsument:innen hinterfragen zunehmend ihren Konsum.

Die Coronalage in Deutschland hat sich nach einer kurzen Entspannung in den letzten Wochen wieder verschärft. Am Einkaufsverhalten hat sich bisher aufgrund der anhaltenden Lage noch wenig verändert - der erhoffte Run auf die stationären Geschäfte ist bislang ausgeblieben. Doch wie beeinflusst diese Zurückhaltung das Ausgabeverhalten der Konsument:innen? Der aktuelle Corona Consumer Check des IFH Köln nimmt den Status quo des Ausgabeverhaltens im Juli 2021 genauer unter die Lupe

Zu Beginn der Coronapandemie und des ersten Lockdowns 2020 haben viele Konsument:innen Anschaffungen und Produktkäufe verschoben. Obwohl einige Anschaffungen im Laufe des letzten Jahres nachgeholt wurden, hält der Trend auch im zweiten Jahr der Pandemie weiter an. So ist die Konsumzurückhaltung im Juli 2021 durch den langen zweiten Lockdown wieder angestiegen. Etwas weniger als die Hälfte der Befragten (44 %) gibt an, aktuell Anschaffungen zu verschieben. Grund hierfür sind trotz Lockerungen immer noch Ängste und Sorgen um die finanzielle Zukunft, die unverändert bei rund 30 Prozent der Befragten vorherrschen.

Die Verschiebungen der Anschaffungen spiegeln sich auch in den einzelnen Branchen wider. Über alle Branchen hinweg haben Konsument:innen weniger Geld ausgegeben als noch vor der Coronakrise. Insbesondere bei Bekleidung wurde gespart: 41 Prozent der Befragten gaben in der Coronazeit weniger Geld für Fashion & Accessoires aus. Aber auch bei Wohnen & Einrichten tätigen Konsument:innen aktuell geringere Ausgaben. Knapp die Hälfte der befragten Konsument:innen hat durch die coronabedingten Beschränkungen realisiert, dass sie auf Konsum teilweise verzichten können. So haben 47 Prozent der Befragten gemerkt, dass sie gar nicht so viele Produkte benötigen. Auch der jüngeren Zielgruppe der 18- bis 29-Jährigen fällt der Konsumverzicht nicht unbedingt schwer.


Pfanne aus hochwertigem Aluguss

Foto: Berndes

Zum Herbst 2021, anlässlich seines 100-jährigen Bestehens, stellt der Hersteller Berndes die Kochgeschirr-Serie „Edition 100“ vor. Dabei handelt es sich um zwölf verschiedene Pfannen und Töpfe aus hochwertigem Aluguss.

Im Laufe der letzten 100 Jahre hat der Hersteller Berndes eigenen Angaben zufolge immer wieder neue, bahnbrechende Kochgeschirr-Innovationen entwickelt. Insbesondere, wenn es um zeitgemäße Antihaftversiegelungen geht. In jüngster Zeit hat das 1921 gegründete Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit mit der Innovation „b.green“ - Töpfe und Pfannen aus hochwertigem Recycling-Aluminium - vorangetrieben. Im Jahr 2021, anlässlich des 100-jährigen Bestehens, stellt Berndes die „Edition 100“ vor: robustes Kochgeschirr aus hochwertigem Aluguss mit 8 mm Bodenstärke und einer mineralisch verstärkten Mehrschicht-Antihaftversiegelung. Acht Jahre Garantie gewährt Berndes auf die solide Profi-Qualität. Ein mattschwarzer Korpus, angegossene Griffe mit markanter Edelstahl-Endkappe und eine reduzierte Formgebung.

Olaf Cordes, Geschäftsführer Berndes: „Der gesamte Herstellungsprozess wird vom Materialeinkauf über Energieressourcen in der Produktion bis hin zum fertigen Produkt nach aktuellen Umweltgesichtspunkten durch uns überwacht. Damit werden wir unserem Nachhaltigkeitsgedanken mehr als gerecht. Unsere Kunden können unbeschwert kulinarische Wunder vollbringen und sich voll und ganz auf das Kochen konzentrieren.“ Die Jubiläumslinie „Edition 100“ umfasst zwölf verschiedene Pfannen und Töpfe und ist ab August 2021 im Handel oder über den Berndes Online-Shop erhältlich.


Emailliertes Kochgeschirr von Kockums Jernverk

Foto: Kockums Jernverk

Die schwedische Firma Kockums Jernverk existiert seit 1875 und hat sich unter anderem auf die Herstellung emailliertem Kochgeschirr spezialisiert. Die Händlerbetreuung hat ab sofort die Kostbar Handel & Vertrieb übernommen.

Nachdem das Unternehmen Ende des 19. Jahrhunderts zunächst Krüge, Eimer und Krankenhausgeräte hergestellt hatte, erfolgte bald die Produktion von emailliertem Kochgeschirr. Das aktuelle Produktsortiment ist an die Formensprache von damals angelehnt. Kockums hat für die neue Kollektion eine sorgfältige Auswahl an Töpfen, Pfannen und Ofengeschirr getroffen. Die Produkte sind in mehreren Größen und Farben erhältlich und für sämtliche Herdarten und Backöfen geeignet, auch für Induktion und Gas.

Die Produkte von Kockums Jernverk werden in modernen, ISO-zertifizierten Werken in Europa nach hohen Qualitätsstandards hergestellt. Die Bratpfanne wird beispielsweise aus 3mm schwedischem Schmiedeeisen in Anderstorp und die Holzutensilien in Deutschland aus europäischem Holz hergestellt. Der emaillierte Stahl wird in einer 60 Jahre alten, qualitätsgeprüften Emaille-Manufaktur in Mitteleuropa produziert.

Die Händlerbetreuung erfolgt nun über die Handelsvertreter des Distributors Kostbar Handel & Vertrieb in Lappersdorf bei Regensburg.


„The Knife“, ein edles Kochmesser des Herstellers Güde, hier in der limitierten Edition mit Jadegriff.

Foto: Güde

 

 

Messer stellen in der Küche eines der wichtigsten Werkzeuge dar. Promi- und Sterneköche schmücken sich sogar gelegentlich mit Klingen edler Provenienz. In der kommenden Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung wird eine „schnittige Produktauswahl“ vorgestellt.

Was Gebrauch, Qualität und Preis angeht, ist die Breite der Range beachtlich. Bei Kochmessern mit einer Klingenlänge von 20 cm kann der Kunde Produkte für 30 aber auch 3.000 Euro erwerben. „Der Trend geht klar hin zu hochwertigen Messern, Made in Germany. Zu den wichtigsten Kaufkriterien zählen langanhaltende Schärfe und ein ergonomisches Design“, erklärt beispielsweise Andreas Hornung, President Consumer D-A-CH von WMF. Die Messer von WMF werden zum Großteil in der Klingenschmiede in Hayingen (Baden-Württemberg) handgeschmiedet. Wichtig seien beste Materialien wie auch der Herstellungsprozess selbst beziehungsweise die Technologie, die im Messer steckt. „Vorbild für die äußerst robusten Klingen unserer WMF Damasteel Serie ist der für seine Korrosionsbeständigkeit bekannte Damaszenerstahl“, ergänzt Hornung. 

Für K. -Peter Born, Geschäftsführer der Franz Güde GmbH, sind Schneideklingen per se in der Küche unentbehrlich: „Trotz aller Automatisierung und Digitalisierung in den Küchen dieser Welt wird das Messer das wichtigste Werkzeug für Hobby- und Profi-Köche bleiben.“ Es seien bis zu 55 Arbeitsschritte, bis in der Manufaktur aus einem im Gesenk aus einem Stück geschmiedeten Rohling ein handgefertigtes Unikat „Made in Solingen“ werde, so der Unternehmenschef.

Lesen Sie mehr im Schwerpunktthema „Messer“ in der Ausgabe 04-2021 der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 16. August erschienen ist.


Haushaltsgeräte von LG verzeichneten im zweiten Quartal 2021 einen besonders guten Absatz.

Foto: LG Electronics

 

 

Der Hersteller LG Electronics Inc. meldet für das zweite Quartal 2021 den höchsten Quartalsumsatz aller Zeiten. Dieser sei auf den Verkauf von Premium-Haushaltsgeräten und Produkten aus dem Home-Entertainment-Bereich außerhalb Südkoreas zurückzuführen.

Der weltweit konsolidierte Umsatz von umgerechnet 15,26 Mrd. US-Dollar stieg um 48,4 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres. Der Betriebsgewinn im zweiten Quartal 2021 verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 65,5 Prozent auf 992,08 Mio. US-Dollar. Die Ergebnisse der LG Mobile Communications Company, die Ende Juli offiziell aufgelöst wird, gelten als nicht fortgeführte Aktivitäten und werden in den vierteljährlichen Ergebnisberichten nicht mehr berücksichtigt.

Die LG Home Appliance & Air Solution Company meldete für das zweite Quartal einen Umsatz von 6,08 Mrd. US-Dollar, was einem deutlichen Anstieg von 32,1 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres entspricht. Die LG Home Entertainment Company steigerte ihren Umsatz im zweiten Quartal auf 3,60 Mrd. US-Dollar – ein deutliches Plus von 79,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

 


Bei der letzten Herbstmesse feierte die EK/servicegroup ihren „Lokal Hero“.

Foto: EK/servicegroup

Auf der EK Live, der Herbstmesse der EK/servicegroup, werden vom 15. bis 17. September 2021 einmal mehr Fachhandelsleistungen im Mittelpunkt stehen, die die Lust am Shoppen auf allen Kanälen anheizen sollen. Und das mit physischer Anwesenheit in Bielefeld und/oder online aus der Distanz.

Vor und in den Messehallen sichert der Mehrbranchenverbund das bewährte Sicherheits- und Hygienekonzept der letzten Herbstmesse zu. Da die Besucherzahlen aus bekannten Gründen pro Tag limitiert sind, ist eine Anmeldung unter www.ek-messen.de Voraussetzung für den Einlass in die EK Messehallen. „Safety first“ lautet also auch diesmal das Motto. Der EK Messeverantwortliche Daniel Kullmann freut sich auf eine ebenso entspannte wie impulsstarke Orderveranstaltung. „Wir erwarten rund 2.000 Fachhändler aus Deutschland, aber auch aus den Niederlanden, Österreich und Frankreich, die in Bielefeld alles geboten bekommen, was den Fachhandel stationär und digital stark macht.“

Zugesagt haben auch die Top-Marken der Branche. Mit dabei sind WMF, Leonardo, Seltmann, Alfi, Berndes, Gefu, Küchenprofi, Lurch, Zwilling, Mepal, Woll, Le Creuset, Victorinox, Profino, AEG, Bosch, Siemens, Samsung, Melitta, Beurer, Liebherr, Miele, Veno, Hi-Di-Hi und viele andere führende Industriepartner. Im Elektro-Bereich kommen nach der Absage der IFA in Berlin alle namhaften Hersteller nach Ostwestfalen. „Wir rechnen insgesamt mit rund 250 Ausstellern, die ihre Neuheiten und Highlights zusätzlich im Rahmen der Online-Messe vorstellen“, kündigt Jochen Pohle, Bereichsleiter des Geschäftsfeldes EK Home, an. Die digitalen Besucher (Anmeldung ebenfalls unter www.ek-messen.de) haben dabei die Möglichkeit, die wichtigsten Highlights zu erleben und gleichzeitig ausgewählte Lager- und ZR-Artikel zu ordern.


Susanne Harring: „Besonders freut es uns, dass wir zum zweiten Mal in Folge mit diesem Preis bedacht werden.“

Foto: HZ/Mau

 

Der Hersteller De’Longhi ist auch in diesem Jahr der Liebling des Fachhandels. Im Rahmen des internationalen Plus X Award wurde das Unternehmen in der Kategorie Kaffeevollautomat zur ‚Fachhandelsmarke des Jahres 2021‘ gewählt.

Mit dieser Sonderauszeichnung würdigt der Plus X Award solche Marken, die vom deutschen Fachhandel als besonders partnerschaftlich und wirtschaftlich attraktiv wahrgenommen werden. Vertreter:innen des Fachhandels konnten bei einer Umfrage durch das Deutsche Institut für Produkt- und Marktbewertung bis Ende Juni für ihre favorisierte Marke stimmen.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, denn sie krönt ein Jahr, in dem wir trotz aller Herausforderungen gemeinsam mit dem Fachhandel ein starkes Wachstum verzeichnen konnten. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Fachhandelskolleg:innen ist ein fester Anker in unserer Vertriebsstruktur und diese Auszeichnung ein Beleg für das Vertrauen, das uns entgegen gebracht wird“, sagt Susanne Harring, Geschäftsführerin De’Longhi Deutschland. „Besonders freut es uns natürlich, dass wir bereits zum zweiten Mal in Folge mit diesem Preis bedacht werden. Das bestärkt uns in unserer strategischen Ausrichtung, die wir in den vergangenen Jahren immer passgenauer auf den Fachhandel, dessen Beratungskompetenz und ein gemeinsames, nachhaltiges Wachstum zugeschnitten haben.“


Hermann Graef: „Unser Dank geht auch an unsere Vertriebspartner, die tolle Impulse eingebracht haben.“

Foto: Graef

Eigenen Angaben zufolge hat Graef, einer der führenden Hersteller von Haushaltsgeräten in Deutschland, ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2021 zu verzeichnen. Das Unternehmen meldet Umsatzwachstum für seine drei Produktlinien.

Ohne konkrete Zahlen zu nennen meldet der Hersteller Graef ein Umsatzplus für das erste Halbjahr 2021 von 28,6 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wachstum konnte in allen Bereichen, das heißt in allen drei Produktlinien erzielt werden – die SlicedKitchen (+43%), die CoffeeKitchen und die DeliKitchen. Jede der drei verzeichnet ein deutliches zweistelliges Plus. Die Erfolgsstrategie lautet Unternehmensangaben zufolge: Ausbau der Social-Media-Präsenz und -Verkaufsoptionen, aber vor allem der enge Kontakt zu den Händler:innen. Dazu Geschäftsführer Hermann Graef: „Wir haben viele Prozesse digitalisiert, um so schneller und umfangreicher informieren und schulen zu können. Unser Dank geht auch an unsere Vertriebspartner und Vertriebspartnerinnen, die tolle Impulse eingebracht haben. Dazu gehörte zum Beispiel eine digitale Liveschulung zur CoffeeKitchen mit unserem Barista Raffaele, die sehr gut angenommen wurde.“ Die Anstrengungen wurden im Bereich Consumer mit einem satten Wachstum um 39,6 Prozent gegenüber Vorjahr belohnt. Während der Umsatz im Inland bereits um 33,3 Prozent gestiegen ist, zeigt sich der Export sogar noch dynamischer. Hier wurde ein Plus von über 50 Prozent erzielt.


Der Floor One S3 Nass- und Trockenbodenreiniger

Foto: Tineco

Tineco ist ein Anbieter von Bodenreinigern und sonstigen Haushaltsgeräten. Jetzt hat das Unternehmen eine Partnerschaft mit der Media Markt/Saturn Gruppe angekündigt.

Wie es in der Pressemitteilung weiter heißt, ist der Bestseller von Tineco, der Floor One S3 Nass- und Trockenbodenreiniger und das intelligente Staubsaugersortiment ab sofort bei MediaMarkt.com und Saturn.de sowie in den lokalen Märkten erhältlich.

„Wir freuen uns, Partner von Media Markt/Saturn zu werden. Der Einstieg in diesen Kanal ermöglicht es uns, den Kunden einen schnellen und verlässlichen Service vor Ort zu bieten. Zudem bieten die lokalen Märkte unseren Kunden die Möglichkeit, sich von der Qualität von Tineco zu überzeugen und die Geräte im Laden auszuprobieren.”, sagte Marco Getz, General Manager von Tineco Europe.


Christian Haeser: „Die Industrie sägt den Ast ab, auf dem wir alle sitzen.“

Foto: GPK

Der Handelsverband Koch- und Tischkultur (GPK) sieht durch Aktivitäten der Lieferanten in deren eigenen B2C-Webshops eine vertriebliche Benachteiligung des Fachhandels und fordert daher ein Ende der Wettbewerbsverzerrung.

Die Corona-Pandemie hat sowohl den Fachhandel als auch die Lieferanten gleichermaßen gefordert und der Digitalisierung in jeglicher Hinsicht einen kräftigen Schub gegeben. Viele Fachhändler haben ihren eigenen Webshop weiter ausgebaut und ergänzend zum stationären Kerngeschäft oder während des harten Lockdowns als einzige Vertriebsmöglichkeit genutzt. Auch die Lieferanten haben zum großen Teil ihre B2B-Shops um den B2C-Bereich erweitert, um die Verlustausfälle zu kompensieren. 

Besorgniserregend ist aus Sicht des GPK, dass Händler gerade jetzt in der Zeit nach dem Lockdown gegenüber den B2C-Webshops der Lieferanten nachrangig behandelt werden. Während in den Onlineshops der Lieferanten die Produkte lieferbar sind und unabhängig von Quantität zu konkurrenzlosen Konditionen angeboten werden, sind identische Produkte für den Fachhandel nicht lieferbar und die Preise liegen höher. Das sei ein großes Problem für den Handel respektive seiner Kundschaft. Für den Endverbraucher ist eine vage Wartezeit einhergehend mit einem nicht nachvollziehbaren Aufpreis völlig unbefriedigend und nicht zumutbar. Er wird dazu gedrängt, den Fachhändler, der ihn vorab im Geschäft kompetent beraten und das Produkt persönlich entsprechend des Brandguides vorgeführt hat, zu umgehen und direkt beim Lieferanten zu bestellen. Dieses Vorgehen verzerrt den Wettbewerb unter Missachtung des Fachhandels, in dem die Ware letztendlich erlebbar gemacht und emotionalisiert wird. 

„Es kann nicht sein, dass die Industrie sich und dem stationären Handel durch kurzsichtiges, ´pandemisches´ Handeln den Ast absägt, worauf beide sitzen“ so Christian Haeser, Geschäftsführer des GPK. „Schließlich ist unser Fachhandel das haptische und emotionale Schaufenster für hochwertige und teilweise erklärungsbedürftige Produkte der gesamten Lifestyle- und Livingbranche und somit der wichtigste Absatzkanal. Für ein erfolgreiches Business sollten beide Seiten im symbiotischen Gleichgewicht liegen.“


Sebastian Hofmann: „Unsere Marken genießen weltweit einen sehr guten Ruf. Und darauf baue ich auf.“

Foto: Freudenberg

Sebastian Hofmann hat die Position President Global Marketing bei Freudenberg Home and Cleaning Solutions (FHCS) übernommen. Er tritt die Nachfolge von Dr. Andreas Mack an, der das Unternehmen im Juli verlassen hat.

In seiner neuen Funktion verantwortet Hofmann weltweit das Marketing für die Haushalts- und Reinigungsproduktemarken des Weinheimer Unternehmens. Dazu gehören unter anderem die Marken Vileda, Vileda Professional, Gimi, Marigold, Gala und O-Cedar. Darüber hinaus verantwortet er die Produktentwicklung, den weltweiten Vertrieb, die Markenkommunikation sowie das E-Commerce. Hofmann berichtet an Karin Overbeck (CEO).

„Mit Sebastian haben wir einen versierten Manager gewinnen können, der über viel Erfahrung in der Innovation, dem Vertrieb und der Markenentwicklung für globale Endverbrauchermarken verfügt“, kommentiert Overbeck die Besetzung. Und Sebastian Hofmann erklärt: „Ich freue mich sehr auf meine neuen Aufgaben. Unsere Marken genießen weltweit einen sehr guten Ruf. Und darauf baue ich auf: Mein Ziel wird es sein, das gesunde Wachstum unserer Marken in den letzten Jahren fortzusetzen, indem wir unser Innovationsportfolio ausbauen und einen stärkeren Fokus auf digitale Transformation und Nachhaltigkeit legen.“

Hofmann blickt auf 15 Jahre Erfahrung in regionalen und globalen Brand- und Marketing-Positionen in der Konsumgüterindustrie zurück. So verantwortete er bei Procter & Gamble die Wäschepflegemarken Ariel und Lenor sowie die Rasurmarken Gillette und Venus. Zuletzt verantwortete Hofmann dort als Senior Brand Director das globale Geschäft der Marke Braun.


Verbraucher aktuell nicht in überragender Kauflaune

Foto: HZ/Mau

Nach fünf Monaten im Aufwärtstrend trübt sich die Stimmung der Verbraucher erstmals wieder ein. Wie aus dem aktuellen HDE-Konsumbarometer hervorgeht, sinkt der Index im August leicht.

Im vergangenen Monat hatten die Konjunkturerwartungen der Verbraucher noch ein Allzeithoch erreicht. Nun gehen sie leicht zurück, liegen allerdings weiterhin deutlich über den Erwartungen aus dem Vorjahresmonat. Auch bei den Einkommenserwartungen ist ein Rückgang zu beobachten. Da die Arbeitsmarktsituation als stabil einzuschätzen ist, ist der Dämpfer vermutlich insbesondere auf eingetrübte Erwartungen zur Entwicklung der Gesamtwirtschaft zurückzuführen.

Schwankungen zeigen sich in der Anschaffungsneigung. Nachdem sie im Vormonat noch gestiegen war, sinkt sie im August etwas. Auslöser sind möglicherweise die zurückgegangenen Einkommenserwartungen. Auch die Sparneigung der Verbraucher verringert sich etwas. Ein spürbarer Effekt auf den privaten Konsum ist durch diese kleinen Rücksetzer aber nicht zu erwarten. In der Entwicklung der Teilindikatoren zeigt sich, wie fragil die Erholung der Verbraucherstimmung noch ist. Sie steht in starker Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen und ist entsprechend schwankungsanfällig. Derzeit beschäftigt Verbraucher die nachlassende Dynamik der Impfkampagne sowie die Ausbreitung von neuen und aggressiveren Corona-Varianten.


Franz-Josef Hasebrink: Die Zerstörungen durch die Flut sind zum Teil existenzbedrohend.“

Foto: EK/servicegroup

Von der Flut sind auch Mitgliedsunternehmen der EK/servicegroup betroffen, für die der Bielefelder Mehrbranchen-Verbund jetzt ein umfangreiches Paket an Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht hat.

Bereits am ersten Tag nach den Überschwemmungen haben sich die Verantwortlichen der EK per Newsletter an alle Mitgliedsunternehmen gewandt, um sich einen Überblick über das Ausmaß der Schäden zu verschaffen. Zeitgleich haben Vorstand und Mitarbeiter persönlichen Kontakt zu Handelspartnern aufgenommen, die in den Hochwassergebieten ansässig sind.

„Bei mindestens zwölf unserer Handelspartner wurden die Geschäftsräume überflutet, in mindestens drei Fällen sind die Zerstörungen existenzbedrohend“, fasste der EK Vorstandsvorsitzende Franz-Josef Hasebrink den Stand unmittelbar nach Sichtung der Schäden zusammen. „Uns ist es wichtig, den betroffenen Mitgliedsunternehmen jetzt schnell und vor allem unbürokratisch zu helfen.“

Erste Maßnahmen wurden direkt eingeleitet. So hat die EK im ersten Schritt dringend für die Aufräumarbeiteten benötigte Waren wie Wasser- und Schneeschieber, Schaufeln, Besen, Eimer, Gummistiefel, Gaskocher und Taschenlampen per Spedition in die Hochwassergebiete geliefert. Gleichzeitig hat man Kontakte zu Versicherungsberatern vermittelt, Checklisten und Notfallpläne geteilt und Informationen zur Beantragung von Hochwasser-Soforthilfen bereitgestellt.

Besondere Hilfestellung gibt es auch auf finanzieller Ebene, unter anderem in Form kostenfreier Stundungen von Fälligkeiten sowie Valuten und Sonderkonditionen für Neuware, die zur Wiedereröffnung der Geschäfte benötigt wird. Vergünstigte Einkaufspreise gibt es darüber hinaus auch für nicht betroffene Handelspartner in Krisenregionen, die die Bevölkerung vor Ort mit lebensnotwendigen Gütern wie Haushaltswaren, Elektrogeräten und Bekleidung versorgen.


Christoph Krieger

Foto: DKB

Christoph Krieger besetzt seit dem 1. Juni 2021 die oberste Vertriebsposition bei der DKB Household Gruppe, zu der international renommierte Haushaltsmarken wie Zyliss und Cole & Mason gehören.

Mit der neu geschaffenen Position des „Global Head of Internationale Sales“ will die DKB Household ihre zukünftigen Wachstumspläne stärken und konsolidieren. Christoph Krieger bringt Unternehmensangaben zufolge weitreichende internationale Erfahrungen aus der Haushaltswarenbranche mit, in der er eine Reihe von Führungspositionen innehatte. So war er als Head of Sales EMEA bei der Victorinox AG und als CEO der WMF France SARL tätig. In seiner neuen Funktion ist Krieger Mitglied des DKB Household Senior Management Teams und wird in der DKB Niederlassung in Zürich tätig sein. René Stutz, Group CEO DKB Household, erklärt dazu: "Die Ernennung von Christoph Krieger wertet unseren internationalen Vertrieb deutlich auf und wird dazu beitragen, unsere Marken im Handel weltweit auf die nächste Stufe zu bringen.“


Die Beurer Geschäftsführung sowie der ungarische Außenhandel- und Außenminister eröffnen den neuen Produktionsstandort.

Foto: Beurer

Der Ulmer Produzent Beurer stellt bereits seit über 30 Jahren einen Teil des über 500 Produkte starken Sortiments in Ungarn her. Nun wurde in Veszprém, etwa 15 Kilometer nördlich des Balaton, eine neue Produktionshalle eingeweiht.

Bei der Eröffnung am Beurer Produktionsstandort in Veszprém waren neben dem Team von Beurer Ungarn auch die deutschen Geschäftsführer Marco Bühler und Oliver Neuschl sowie der ungarische Außenhandel- und Außenminister mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft vor Ort dabei.

Mit dem staatlichen Zuschuss von insgesamt 1,36 Mio. Euro als so genannte Corona-Investitionsunterstützung wurde Beurer als deutsches Unternehmen vom Land Ungarn gefördert. So könnten trotz Pandemie-Bedingungen weiterhin in innovative Projekte investiert und Arbeitsstellen gesichert werden, heißt es von Unternehmensseite.

Die neue Werkshalle umfasst zwei Etagen mit insgesamt 3.000 Quadratmeter Fläche für Produktionslinien und entsprechende Büros sowie ein Hochregal-Lager mit 1.250 Quadratmeter. Beurer kann die Kapazitäten seiner Produktion in Europa damit erweitern und stellt hier neben den Wärmeprodukten wie Heizkissen und -decken auch Produkte für den Medical-Bereich her, darunter medizinischen Mund-Nasenschutz, Infrarotlampen, ab 2022 Blutdruckmessgeräte und ab 2023 auch kontaktlose Fieberthermometer.


Der Distributor Profino zeigte in Halle B5 eine neue Keramik-Serie des britischen Marke Mason Cash.

Foto: HZ/Mau

Als eine der ersten und wenigen physischen Fachmessen in diesem Jahr bot die Sommer-Nordstil die Gelegenheit, sich persönlich zu treffen. Der Veranstalterin zufolge verzeichnete die Nordstil ein deutliches Aussteller- und Besucherplus.

„Große Wiedersehensfreude und beste Orderlaune unter gewissenhafter Berücksichtigung des Hygiene- und Schutzkonzepts“ - so fasst die Veranstalterin die positive Stimmung der diesjährigen Sommer-Nordstil zusammen. Die von der Messe Frankfurt organisierte Veranstaltung fand vom 24. bis 26. Juli auf dem Hamburger Messegelände statt. Bei dieser Ausgabe der Nordstil präsentierten 521 Aussteller den rund 8.000 Besuchern ihre Lifestyle-Neuheiten für die kommende Herbst-, Winter- und Weihnachtssaison und boten reichlich Inspirationen für das eigene Geschäft. Damit verbessert sie ihr Ergebnis im Vergleich zur, coronabedingt schlechten, Vorjahresveranstaltung um 74 Prozent auf Aussteller- und um 70 Prozent auf Besucherseite. Die Nordstil belegt somit bereits zum zweiten Mal, dass Messen in der aktuellen Situation sicher und erfolgreich durchgeführt werden können und bleibt damit die wichtigste Branchenveranstaltung ihrer Art für Norddeutschland und den skandinavischen Raum.

„Eines wurde an den drei Tagen Nordstil besonders klar: Der Handel braucht die persönliche Begegnung vor Ort auf Messen. Ohne geht es einfach nicht. Der deutliche Zuwachs an Ausstellern und Besuchern zeigt, dass wir auf dem besten Weg zurück zur Normalität sind und wir blicken optimistisch in die Zukunft und insbesondere auf das kommende Frühjahr“, berichtet Philipp Ferger, Bereichsleiter Consumer Goods Fairs bei der Messe Frankfurt.

Einen ausführlichen Messenachbericht lesen Sie in der kommenden Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung (04-2021), die am 16. August erscheint.


Die FAB10 Happy Homebar im Dekor Italia, der Retrokühlschrank FAB28 in Pastellblau sowie die Espressomaschine von la Pavoni

Foto: Smeg

Anlässlich seiner 25-jährigen Präsenz in Deutschland will sich der italienische Hausgerätehersteller mit speziellen Angeboten und einer attraktiven Gewinnspiel-Aktion bei seinen deutschen Handelspartnern und Endkunden bedanken.

Smeg gilt als ein traditionsbewusstes Familienunternehmen mit über 70-jähriger Geschichte – und die deutsche Niederlassung gibt es nun auch schon seit 25 Jahren. Darum bedankt sich Smeg Deutschland bei seinen Fachhandelspartnern mit besonderen Jubiläums-Einkaufskonditionen auf ausgewählte Geräte zwischen dem 1. September und dem 30. November dieses Jahres. Zudem unterstützt der Hersteller den Verkauf durch eine Gewinnspiel-Aktion für Endkunden, 25 Wochen lang.

Und vom 15. Oktober 2021 bis 15. April 2022 haben Käufer eines Smeg-Geräts ab 149 Euro UVP die Chance, eines von 25 Designstücken zu gewinnen: darunter eine Espressomaschine von la Pavoni, ein Smeg Retrokühlschrank FAB28 in Pastellblau sowie eine FAB10 Happy Homebar im Dekor Italia. Zudem warten elf stylische Retro-Toaster und elf Wasserkocher im Stil der 50-er Jahre auf Gewinner. Die Teilnahme ist direkt und einfach über die Aktionswebsite www.smeg-wird-25.de möglich, die Händler haben damit keinen Aufwand. Smeg bewirbt die Aktion mit Promotion-Materialien für den Point of Sale sowie mit intensiver Kommunikation in den sozialen Medien.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der kommenden Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung (04-2021) die am 16. August erscheint.


Bild zur Fissler-Kampagne

Foto: Fissler

Mit seiner Markenkampagne „#fürdaswaszählt“, die diesen Monat gestartet ist, will der Kochgeschirrhersteller Fissler seinen Kunden besondere Wertschätzung entgegenbringen. Influencer, Creators und Markenbotschafter nehmen zentrale Rolle ein.

Die Fissler Markenkampagne ist ein 360° Auftritt, der einen crossmedialen Kommunikationsmix aus Online-, Offline-, Out-of-Home sowie POS-Maßnahmen umfasst. Erster Schritt ist der Launch der Kampagnen-Webseite #fürdaswaszählt. Mit einer Kombination aus Awareness-Formaten, Performance- und Native-Advertising wird Fissler seine Botschaften dann in thematisch relevanten Umfeldern mit aufmerksamkeitsstarken Motiven und Inhalten platzieren. Die über alle Maßnahmen synchronisierte Contentmarketing-Strategie stärkt die Marke Fissler gleichzeitig auf dem deutschen Markt. Auf den Fissler eigenen Social Media Kanälen wie Facebook, Instagram und Pinterest werden Trend-Rezepte, Tipps- und Tricks sowie Produkt-Knowhow gezeigt, die sich an aktuelle und zukünftige Kunden und Marken-Fans richten. Gewinnspiele und Promotions sorgen für eine direkte Verlängerung in den Handel.

Eine zentrale Rolle nehmen auch Influencer, Creators und ein neuer Markenbotschafter ein. Prominentes Gesicht der Kampagne wird ab September/Oktober ein deutscher Zwei-Sterne-Koch und Gastronom sein, der als Testimonial für die Original-Profi-Collection im Einsatz sein wird. Zuvor sorgen Influencerin Marina Jerkovic mit dem Vitavit-Premium und Creator Steffen Sinzinger mit der Adamant-Serie für „weitere Visibilität und Kredibilität“, wie es offiziell heißt. Ihre gemeinsame Botschaft: Es ist nicht nur wichtig, was wir essen, sondern auch wie wir essen und womit wir unser Essen zubereiten.


Franz-Josef Hasebrink: „Wir brauchen jetzt strukturelle Reformen.“

Foto: EK/servicegroup

Franz-Josef Hasebrink, Vorstandsvorsitzender der EK servicegroup, hat nun den bereits zweiten offenen Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier formuliert. Der Verbundgruppenchef fordert in der Coronakrise Unterstützung für den Fachhandel.

„Die Coronakrise hinterlässt ihre Spuren in allen Bereichen der Gesellschaft. Wie viele andere Branchen leidet auch der Einzelhandel unter den Folgen und kämpft um das wirtschaftliche Überleben. Dabei haben die inhabergeführten mittelständischen Unternehmen ihre Handlungsfähigkeit in schwierigen Zeiten einmal mehr unter Beweis gestellt. Als Verbundgruppe mit gut 2.000 Anschlusshäusern allein in Deutschland wissen wir, mit welcher Kraft und Leidenschaft sich die Händler gegen die Auswirkungen der Pandemie stemmen“, schreibt Franz-Josef Hasebrink in seinem zweiten offenen Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

Und an anderer Stelle weiter: „Die finanzielle Substanz vieler Händler ist in den letzten 15 Monaten dramatisch abgeschmolzen. Kapitalreserven wurden aufgebraucht, um Umsatz- und Ertragsrückgänge bzw. vollständige Einbrüche abzufedern. Dazu kommen die langfristigen Folgen ausgefallener Investitionen, zum Beispiel in die wichtige Digitalisierung, aufgrund ausbleibender Gewinne. Die entsprechende Beeinträchtigung der Zukunftsfähigkeit liegt auf der Hand.“

Nicht hinnehmbar sei, dass das Sonderopfer, das der Handel durch die drastischen Einschränkungen der Berufsausübung gerade in den Lockdown-Phasen erbracht hat, nur sehr unzureichend anerkannt werde. „Bei unserer Forderung nach staatlicher Unterstützung geht es nicht um Subventionierung oder Hilfszahlungen an eine Branche, sondern schlicht um den Ausgleich unverschuldeter Verluste“, so Hasebrink.

„Darüber hinaus wollen wir sichergestellt wissen, dass grundlegende systemische Defizite beseitigt werden: Über die kurzfristige Bereitstellung notwendiger finanzieller Mittel hinaus ist der Einzelhandel auf verlässliche langfristige Perspektiven angewiesen. Ein Gesetz wie die „Bundes-Notbremse“ hängt hier wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Händler, denn auch pandemische Lagen können sich wiederholen. Die eingereichte Klage vor dem BVerfG zielt dabei u. a. auf das Recht der freien Berufsausübung, die nicht durch die Höhe von Inzidenzwerten eingeschränkt bzw. unterbunden werden darf. Schließlich ist der Handel nachweislich kein Treiber der Pandemie."

"Die Politik ist gefragt, die richtigen Lehren aus der Pandemie zu ziehen. Notwendige strukturelle Reformen müssen jetzt angegangen werden. Konzepte zur Belebung der Innenstädte müssen her, in Stadtentwicklung muss mehr investiert werden. Der mittelständische Handel muss bei der so wichtigen Digitalisierung mit staatlichen Mitteln unterstützt werden. Gleichzeitig muss die Politik die übergroße Marktmacht der global agierenden Plattformen beschränken, wir brauchen neue Regeln für den digitalen Handel."

Den vollständigen „Zweiten offenen Brief“ von Franz-Josef Hasebrink an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier lesen Sie in der nächsten Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 16. August 2021 erscheint.


Grafik: Nextrade

Das Angebot des Orderportals Invenido soll Händlern ab Oktober auf dem digitalen Marktplatz Nextrade zur Verfügung stehen. Die Hersteller WMF und Leonardo haben ihre Präsenz auf Nextrade bereits online geschaltet. Alle Händler auf Invenido erhalten einen automatischen Zugang zu Nextrade.

Das Portal Invenido wird zum 1. Oktober 2021 mit Nextrade, der B2B-Plattform für Home & Living, zusammengeführt. Durch den Zusammenschluss können Invenido-Händler künftig Produkte von über 400 internationalen Topmarken ordern – zentral, mit einem Login, orts- und zeitunabhängig und zu individuellen Konditionen. „Schon vor über 20 Jahren haben wir die digitalen Services unseren Handelspartnern zur Verfügung gestellt. Doch jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den nächsten Schritt mit Nextrade zu gehen“, so Michael Kasper, Vice President Wholesale der WMF Group.

„Mit den Partnern von Invenido, der Messe Frankfurt, EK/servicegroup und Nmedia schaffen wir eine Gesamtlösung für unsere Branche“, führt Nicolaus Gedat, Geschäftsführer der Nmedia GmbH und der Invenido GmbH, an. „So versetzen wir unsere Handelspartner mit einer verlängerten Ladentheke, Verfügbarkeiten, Dropshipping und sehr vielen Marken noch besser in die Lage, ihr Geschäft nach vorne zu bringen“.

Händler auf Invenido erhalten mit dem Zusammenschluss vorab im September 2021 einen automatischen Zugang zu Nextrade. Alle Funktionen, die unter Invenido verfügbar sind, werden bei Nextrade vorhanden sein. Der Übergang von der einen zur anderen Plattform soll nahtlos erfolgen.


Der Unternehmensbereich Dining & Lifestyle erzielte ein Umsatzplus von 33,2 Prozent.

Foto: Villeroy & Boch

Porzellanhersteller Villeroy & Boch hat Zahlen zum ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres bekannt gegeben. Demnach konnten Umsatz und Gewinn gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert werden.

Bereits am 1. Juli hatte Villeroy & Boch seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Jetzt nun die konkreten Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2021: Nach einem Umsatzanstieg im ersten Quartal 2021 von 22,4 Prozent erreichte der -Konzern im zweiten Quartal einen Umsatzanstieg von 43,0 Prozent, wobei das Vorjahresquartal stark durch die Corona-Pandemie beeinträchtigt war. Insgesamt konnte der Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2021 auf 449,6 Mio. Euro (inkl. Lizenzerlöse) gesteigert werden und liegt damit um 108,9 Mio. Euro bzw. 32,0 Prozent über Vorjahr. Die Auftragseingänge des ersten Halbjahres 2021 führten im Vergleich zum 31. Dezember 2020 zu einer Erhöhung des Auftragsbestands um 65,8 Mio. Euro auf 166,6 Mio. Euro. Davon entfielen 134,4 Mio. Euro (31.12.2020: 85,1 Mio. Euro) auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness und 32,2 Mio. Euro (31.12.2020: 15,7 Mio. Euro) auf den Unternehmensbereich Dining & Lifestyle.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich im ersten Halbjahr 2021 in beiden Unternehmensbereichen vor allem aufgrund der erreichten Umsatzsteigerung und der umgesetzten Strukturmaßnahmen auf 39,0 Mio. Euro (Vorjahr: -10,0 Mio. Euro). Das Ergebnis des Vorjahres war allerdings durch den mit der Corona-Krise in Zusammenhang stehenden Nachfrageeinbruch und die nachfolgenden Werksstillstände bzw. -drosselungen belastet.

Der Unternehmensbereich Dining & Lifestyle erzielte im ersten Halbjahr 2021 einen Umsatz in Höhe von 125,1 Mio. Euro und lag um 33,2 Prozent über dem Vorjahr (+93,9 Mio. Euro). Der Vorjahresumsatz fiel aufgrund der behördlich angeordneten weltweiten Schließungen der Verkaufsstellen und den durch die Corona-Krise verursachten globalen Nachfrageeinbruch deutlich geringer aus. Im ersten Halbjahr 2021 wurde in fast allen Vertriebskanälen ein Umsatzwachstum erzielt.

Weitere Einzelheiten zu diesem Thema lesen Sie in der Ausgabe 04-2021 der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 16. August erscheint.


Im Bereich der Elektrokleingeräte will De’Longhi doppelt so stark wachsen wie der Markt.

Foto: De’Longhi

Die De’Longhi Gruppe Deutschland hat eigenen Angaben zufolge ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 absolviert, und auch zum Jahresstart 2021 „brilliert“ das Unternehmen mit Wachstumszahlen weit über dem Markt.

Ohne konkrete Zahlen zu nennen, bezifferte De’Longhi Deutschland das Wachstum des Marktes für Elektrokleingeräte im so genannten Coronajahr auf „mehr als zehn Prozent“. „Wir sind fast doppelt so stark gewachsen“, erklärte Geschäftsführerin Susanne Harring anlässlich eines virtuellen Presse-Rondtables“. In seiner Prognose für 2021 geht das Unternehmen sogar von einem Wachstum des Marktes von 20 Prozent aus. „Wir haben uns vorgenommen dieses Jahr laut zu werden und starten gleich mit einem Paukenschlag: Denn 2021 konnten wir das stärkste Auftaktquartal aller Zeiten verbuchen – mit einem Wachstum, das zweistellig mehr zulegte als der Markt. Es freut uns nahtlos an den Erfolg des Vorjahres anzuschließen und diesen weiter auszubauen. Aber wir ruhen uns nicht auf diesen fantastischen Zahlen aus. Unser Leben und Arbeiten hat sich während der Pandemie nachhaltig verändert. Mit unseren Produkthighlights im zweiten Halbjahr wollen wir dem Rechnung tragen und für unsere Konsument:innen das flexible Arbeiten im Home-Office, das gemeinsame Kochen und Backen mit Familie und Freunden noch einfacher, leckerer und inspirierender gestalten. Mit hollywoodreifen Marketingkampagnen und dem weiteren Ausbau unserer Strukturen in der Logistik, aber auch im Handel setzen wir den richtigen Beat fürs zweite Halbjahr“, so Susanne Harring weiter.

Zu den Produkthighlights im zweiten Halbjahr gehören unter anderem die neue La Specialista Maestro von De’Longhi - die erste Siebträgermaschine mit Bean Adapt Technology und zwei Milchsystemen, eine neue Küchenmaschine aus der Kenwood Titanium Chef Baker Serie sowie der neue Standmixer Powerblend 9 Triforce von Braun.

Mehr dazu lesen Sie in der Ausgabe 04-2021 der HZ haushaltswaren-Zeitung, die am 16. August erscheint.


Informationsaustausch und Kontaktpflege, auf der Trendset nur unter Einhaltung der Hygienevorschriften

Foto: Trendset

Nach den coronabedingten Ausfällen ging am 10. Juli die Trendset Sommer 2021 als erste Fachmesse in Deutschland in diesem Jahr an den Start. „Zufriedenheit auf Seiten der Besucher, Aussteller und des Messeveranstalters“ lautet das Fazit nach der dreitägigen Veranstaltung.

16.633 Fachbesucher sowie 600 nationale und internationale Aussteller und Marken trafen sich auf der Trendset Sommer 2021 vom 10. bis 12. Juli 2021 in München. Alle Bereiche seien vertreten gewesen und saisonale wie festliche Produkte hätten Hochkonjunktur gehabt, so die Veranstalterin. Die Austeller zeigten sich durchweg zufrieden mit dem Messeverlauf. „Endlich wieder Messe“, resümiert Philip Wurm, Geschäftsführer der G. Wurm GmbH seine Teilnahme an der Trendset Sommer 2021. Das Erlebnis des persönlichen Kontakts, des Sehens und Fühlens der Produkte, des Miteinanders und der Inspiration vor Ort auf einer Messe, lasse sich durch nichts ersetzen, auch nicht durch digitale Alternativen. Das zeigt auch das deutliche Besucherplus von 29,48 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Kamen bei der letzten Messe in Coronazeiten im September 2020 im Verhältnis weniger Personen pro Firma auf die Trendset, waren es diesmal wieder mehr. Die Wichtigkeit, auch dem Team die Möglichkeit zu geben, die neuen Produkte live zu erleben ist immens für den Verkaufserfolg am POS.

„Die Trendset ist Trendplattform, Orderplattform, Präsentationsforum und Networking Place für unsere Fachbesucher und Aussteller. Wir sind sehr froh, dankbar und auch stolz, dass wir der Branche jetzt wieder einen Platz für Order und Austausch geboten haben. So viele Menschen kamen auf uns zu und waren glücklich, wieder hier in München sein zu können. Unser Messe- wie Hygienekonzept wurde gelobt und positiv aufgenommen. Ich denke, die, trotz Corona, hohen und qualitativen Besucher- und Orderzahlen sprechen für sich. Wir hoffen und sind recht positiv, dass wir das mit der Trendset Winter 2022 im nächsten Januar fortführen können.“, fasst Trendset Geschäftsführerin Tatjana Pannier das Messegeschehen auf der Trendset Sommer 2021 zusammen. „Als Pilotmesse für Deutschland waren alle Augen auf uns gerichtet. Das Interesse von Seiten der Politik war dementsprechend hoch. Auch andere Messeveranstalter aus ganz Deutschland und natürlich die Presse waren vor Ort, um sich persönlich von der effektiven und sicheren Durchführung der Messe zu überzeugen. Und man kann ganz klar sagen, es hat alles toll geklappt. Das Hygienekonzept wurde vorbildlich umgesetzt und die Regeln von allen befolgt.“


Bezahlung per Apple Pay bei Mediamarkt

Foto: Mediamarkt

Der Elektronikhändler Mediamarkt bietet seinen Kunden ab sofort in der Mobile App Apple Pay mit der Girocard der Sparkassen an. Das Unternehmen erklärt, dies sei eine sichere und vertrauliche Art zu bezahlen.

Kunden können Apple Pay auf iPhone, Apple Watch und iPad nutzen, um schneller und bequemer in den Märkten und auch in Apps oder im Web über Safari einzukaufen, ohne dass sie Accounts anlegen oder Versand- und Rechnungsdaten wiederholt eingeben müssen. Jeder Einkauf mit Apple Pay ist sicher, da er mit Face ID, Touch ID oder dem Code des Geräts sowie einem einmaligen dynamischen Sicherheitscode authentifiziert wird. Durch das Angebot von Apple Pay, das vollständig PS2D-konform ist, erfüllt Mediamarkt die Erwartungen einer Vielzahl von Kunden an eine nahtlose und sichere Online-Zahlungsmethode.

Im Sinne seines Omnichannel-Ansatzes baut der Elektronikhändler sein Angebot an Bezahlmöglichkeiten damit weiter aus und bietet einfache, sichere und vertrauliche Bezahlmethoden auf immer mehr Kanälen an. Dabei stehen nicht nur die nahtlose Verzahnung vom stationären und dem Onlinehandel, sondern auch eine schnelle und unkomplizierte Kaufabwicklung im Fokus. Apple Pay lasse sich leicht einrichten, wie es weiter heißt. Auf dem iPhone müssen Kunden lediglich die Wallet App öffnen, auf „Karte hinzufügen“ tippen und dann die Anweisungen zum Hinzufügen der Kredit- oder Girokarte befolgen.


HDE erwartet für 2021 ein Umsatzplus, jedoch nicht für den innerstädtischen Einzelhandel.

Foto: HZ/P. Nierhoff

Die Lage im Einzelhandel ist weiterhin von den Geschäftsschließungen im Lockdown der vergangenen Monate geprägt, meldet der Handelsverband Deutschland (HDE). Indes sind in Großbritannien die Einzelhandelsumsätze im zweiten Quartal 2021 auf ein Rekordniveau gestiegen.

Eine aktuelle Umfrage des HDE unter 650 Handelsunternehmen aller Standorte, Größenklassen und Branchen zeigt, dass mehr als die Hälfte der Innenstadthändler für das laufende Jahr mit Umsätzen unter Vorjahr rechnet. Insgesamt geht der HDE ohne weitere Lockdowns und bei niedrigen Infektionszahlen für den gesamten Handel von einem Umsatzwachstum aus. Wachstumstreiber bleibt dabei vor allem der Online-Handel, der seine Umsätze 2021 demnach um fast 20 Prozent steigern kann.

„Die positive Entwicklung in den letzten Wochen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass das erste Halbjahr insbesondere für den Innenstadthandel verloren ist. Extrem gelitten hat der Bekleidungseinzelhandel, dessen Erlöse um rund ein Drittel geschrumpft sein dürften“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Laut aktueller HDE-Konjunkturumfrage berichten fast drei Viertel aller Innenstadthändler von gesunkenen Umsätzen in den ersten sechs Monaten des Jahres. Etwas weniger schlecht lief es in Branchen, die im Bereich Freizeit, Heim und Garten aktiv sind. Dort lagen die Umsatzverluste in den ersten vier Monaten etwa im Bereich Heimwerken bei 16 Prozent, im Möbelhandel bei zwölf Prozent. Einzelne Sortimente legten im bisherigen Jahresverlauf deutlich zu. Dazu zählen der Fahrradhandel und der Lebensmittelhandel. Große Umsatzgewinne erzielt weiterhin der Online-Handel. Der HDE hebt angesichts eines Umsatzsprungs von rund 30 Prozent von Januar bis April seine Prognose für dieses Segment auf ein Umsatzplus von knapp 20 Prozent an (vorher +17 Prozent). Die Umsätze steigen somit auf insgesamt knapp mehr als 87 Milliarden Euro.

Für die kommenden Monate erwartet eine Mehrheit aller Händler eine Fortsetzung des Erholungsprozesses. So rechnen 44 Prozent mit einer Umsatzsteigerung im zweiten Halbjahr, aber nur 17 Prozent mit sinkenden Erlösen. Insgesamt sieht der HDE in seinem Szenario für 2021 deshalb ein Umsatzwachstum von nominal 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr für den Einzelhandel in Deutschland.

In Großbritannien haben angeblich mit der Lockerung der Corona-Beschränkungen die Verbraucher ihren Nachholbedarf gestillt, das Marktforschungsunternehmen KPMG berichtet. Die Einzelhandelsumsätze seien im zweiten Quartal 2021 auf ein Rekordniveau gestiegen, das heißt zwischen dem 30. Mai und dem 3. Juli um 13,1 Prozent oder 17,0 Prozent auf flächenbereinigter Basis verglichen mit dem gleichen Zeitraum vor zwei Jahren. Für das zweite Quartal erreichte das Wachstum insgesamt einen Rekordwert von 10,4 Prozent im Vergleich zu 2019.