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    NEWS

Der Unternehmensbereich Dining & Lifestyle legte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2021 deutlich zu.

Foto: Villeroy & Boch

Der Konsumgüterhersteller Villeroy & Boch hat die Zahlen zum dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres bekannt gegeben. Demnach konnte der Konzernumsatz im Berichtszeitraum zweistellig gesteigert werden. Auch das operative Ergebnis legte deutlich zu.

Nach einem starken ersten Halbjahr und der anhaltend positiven Geschäftsentwicklung im dritten Quartal konnte der Villeroy & Boch-Konzern den Umsatz (inkl. Lizenzerlöse) um 24,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 684,5 Mio. Euro steigern. Damit liegt der Konzern deutlich über dem durch die Corona-Pandemie beeinträchtigten Vorjahr und hat sogar ein Umsatzniveau erreicht, das erheblich über dem Vorkrisen-Niveau liegt.

Aufgrund des starken ersten Halbjahres und des sehr gut verlaufenen dritten Quartals konnte der Konzern die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2021 mit einem operativen Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) in Höhe von 61,8 Mio. Euro (Vorjahr: 10,3 Mio. Euro) abschließen und somit einen deutlichen Ergebnisanstieg erzielen. Das Ergebnis des Vorjahres war allerdings durch den mit der Corona-Krise in Zusammenhang stehenden Nachfrageeinbruch und die nachfolgenden Werksstillstände bzw. -drosselungen belastet.

Der für die Haushaltswarenbranche so interessante Unternehmensbereich Dining & Lifestyle erzielte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2021 einen Umsatz in Höhe von 204,7 Mio. Euro und lag um 25,6 Prozent bzw. 41,7 Mio. Euro über dem Vorjahr (163,0 Mio. Euro). Der Bereich schloss mit einem operativen Ergebnis (EBIT) von 11,6 Mio. Euro ab und lag infolge der erheblichen Umsatzsteigerung um 20,6 Mio. Euro über dem Vorjahr.

Der Vorstand des Unternehmens hat nach dem starken ersten Halbjahr und der anhaltend positiven Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2021 die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2021 nochmals angehoben. Wie mit der Ad-hoc-Mitteilung vom 29. September 2021 bereits veröffentlicht, erwartet der Vorstand nun eine Steigerung des Konzernumsatzes auf über 920 Mio. Euro sowie ein operatives Konzernergebnis von über 85 Mio. Euro.


Ein 10-Euro-Gutschein von Roesle für den Kauf von Somat-Produkten

Foto: Roesle

Im Rahmen der XXL-Festtags-Edition der Marke Somat bietet der Konsumgüterhersteller Henkel gemeinsam mit dem Allgäuer Kochgeschirrhersteller Rösle eine attraktive Promotion an.

Jedes Produkt der XXL-Festtags-Edition enthält einen 10-Euro-Gutschein von RÖSLE, der ab einem Mindesteinkaufswert von 29 Euro im Onlineshop einlösbar ist. Der Erhalt des Gutscheins soll ganz einfach sein: Nach dem Kauf eines Somat Aktionsproduktes können Kunden den Gutschein Code in ihrem Produkt ablesen und direkt auf www.roesle.com einlösen.

Zusätzlich bietet Roesle allen Verbrauchern festliche Rezepte, damit auch das Festtagsmenü ohne Stress und Probleme geplant werden kann. Winterliche Küchentipps & Anleitungen zum selbst ausprobieren stellt RÖSLE auf www.roesle.com vor. Die XXL-Festtags-Edition mit der goldenen Schleife soll bereits seit Anfang Oktober im Handel erhältlich sein.


Ladenbauer Dula aus Dortmund hat zuletzt die Haushaltswarenabteilung des Kaufhauses Loeb in Bern umgebaut.

Foto: Loeb AG|Chantal Caduff

Bei der vierten Umfrage zur Lage der Branche melden die dLv-Mitgliedsunternehmen eine erfreulich hohe Auslastung. Der Investitionswille des Handels ist spürbar gestiegen. Materialknappheit und hohe Rohstoffpreise trüben die Stimmung.

Zum vierten Mal in diesem Jahr haben sich die dLv-Mitgliedsunternehmen zu ihrer aktuellen Lage per Umfrage geäußert. Die durchschnittliche Auslastung in der Produktion lag im Befragungszeitraum August/September bei den Ladenbauern bei 98 Prozent, bei den Zulieferunternehmen bei 91 Prozent. Einige Firmen sind sogar über 100 Prozent ausgelastet. In den Planungsabteilungen gibt es noch vereinzelt Kurzarbeit, insgesamt jedoch hat sich zum ganz überwiegenden Teil auch in den Büros die Lage wieder normalisiert.

Massive Probleme bestehen, wie in der Baubranche allgemein, auch im Ladenbau bei den Lieferketten. Fehlende einzelne Komponenten, wie z.B. Chips oder Halbleiter für die Leuchten-Industrie, weiterhin sehr hohe Preise für Rohstoffe oder Frachtcontainer und Lieferengpässe bei Standardmaterialien machen der Branche zu schaffen. Hinzu kommt, dass berichten viele dLv-Unternehmen, ein extremer Mangel an Handwerkern auf den Baustellen.

Bei der Frage zur Investitionswilligkeit des Handels berichten insbesondere die Ladenbauer von einer erfreulichen Entwicklung. 32 Prozent der teilnehmenden Firmen bemerken eine große Investitionstätigkeit, 41 Prozent der befragten Unternehmen beobachten nach dem schwierigen vergangenen Jahr eine Normalisierung. Nur noch 27 Prozent klagen über eine eher verhaltene Stimmung im Retail für Ladenbau. Viele Projekte, die im letzten Jahr aufgeschoben wurden, werden nun angestoßen. Bei den Zulieferbetrieben ist die Stimmung gut, 64 Prozent sagen, dass sich die Lage normalisiert hat.


Das neue National Distribution Center (NDC) in Rosdorf bei Göttingen

Foto: Mediamarkt Saturn

 

Die Handelskette Mediamarkt Saturn Deutschland hat das so genannte National Distribution Center (NDC) in Rosdorf bei Göttingen in Betrieb genommen. Das NDC dient als Zentrallager für alle Märkte sowie zukünftig auch als Fulfillmentcenter für Endkundenbestellungen in Deutschland.

Das Gebäude verfügt über eine Lagerfläche von 72.000 Quadratmeter und eine Kapazität für einen jährlichen Umschlag von Verkaufseinheiten im dreistelligen Millionenbereich. Damit soll das NDC die Effizienz der Logistikprozesse deutlich optimieren so dass Kunden von einer verbesserten Produktverfügbarkeit und schnelleren Lieferungen profitieren können. Das NDC wirkt sich zudem auf die Nachhaltigkeit der Logistikprozesse aus, indem insbesondere der CO2-Ausstoß im Warenverkehr deutlich reduziert wird. Betreiber des NDC ist die Geis Group als Logistikpartner von Mediamarkt Saturn Deutschland.

Mit der Zentralisierung seiner Logistik optimiert die Handelskette die Umsetzung seiner Omnichannel-Strategie – die Verfügbarkeit von Produkten, Services und Beratung online wie offline über alle Kanäle hinweg – weiter. Das neue National Distribution Center macht die Prozesse im Logistik- und Lieferkettennetz des Unternehmens deutlich schlanker und stellt eine bestmögliche Produktverfügbarkeit für seine Kunden sicher. Das NDC wird dabei zur neuen logistischen Drehscheibe für den gesamten deutschen Markt. Mit der Eröffnung beliefert das Lager sämtliche Märkte von Mediamarkt und Saturn zunächst mit den Produktgruppen Haushalt & Bad, Computer & Büro sowie Smartphones. Das NDC ergänzt die derzeit in Deutschland bestehenden neun Lager: fünf Online-Lager, die ausschließlich Onlinebestellungen abdecken, sowie vier Hubs, aus denen große Waren wie Fernseher und Küchengroßgeräte an Kunden und Märkte verschickt werden.


Foto: Soehnle

In der kommenden HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 18. Oktober erscheint, werden die Themen „Saubere und gepflegte Wäsche“ sowie „Wellness & Healthcare“ schwerpunktmäßig betrachtet. Neben informativen Marktdaten werden dort die neusten Produkte aus den jeweiligen Segmenten vorgestellt.

Laut gfu Consumer & Home Electronics GmbH gehören die so genannten Core Wearables, wie Fitnesstracker, Smart Watches und Sport-Computer für das Handgelenk zu den Gewinnern in diesem Marktsegment. Seit ihrer Markteinführung vor knapp zehn Jahren weisen sie ein stetiges und starkes Wachstum auf. Doch auch Produkte für Licht-Therapie, Stimulation der Muskeln oder Personenwaagen mit Analyse-Funktion legen zu. Insgesamt stehen diese Artikel für ein Umsatzvolumen von knapp 630 Mio. Euro im ersten Halbjahr in Deutschland – was einen Zuwachs von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet.

Elektronische Personenwaagen konnten im ersten Halbjahr 2021 ebenfalls Zuwächse verzeichnen. So wurden in Deutschland zwischen Januar und Juni mehr als 385.000 Stück verkauft (+1,0 %), der Umsatz stiegt dabei um sechs Prozent auf knapp zwölf Mio. Euro. Produkte für Lichttherapie verzeichneten zwar einen Stückzahl-Rückgang um drei Prozent auf knapp 206.000, konnten aber aufgrund höherer Durchschnittspreise ein Umsatzplus von acht Prozent auf mehr als 7,5 Mio. Euro erzielen. Den größten Zuwachs erreichten Produkte für die Stimulation der Muskeln. Mehr als neun Mio. Euro Umsatz bedeuten ein Plus von 32 Prozent. Die verkaufte Stückzahl stieg um 38 Prozent auf mehr als 176.000 Geräte.

Über diese Marktentwicklungen und über neue Produkte lesen Sie in der HZ Haushaltswaren-Zeitung, Ausgabe 05-2021, die am 18. Oktober erscheint.

Zum Abo der HZ Haushaltswaren-Zeitung


Friedrich Sobol: „Unsere Franchisepartner sind hoch motiviert, ihre Standorte und die gesamte Marke Medimax aktiv nach vorne zu bringen.“

Foto: Electronic Partner

Am 6. und 7. Oktober 2021 fand die erste physische Medimax Unternehmertagung seit Beginn der Corona-Pandemie statt. 35 Franchisepartner repräsentierten dort 88 Märkte. Nach Abschluss der Privatisierung will das Unternehmen nun neue Wege gehen.

„Restrukturiert, finanzstark, stabil“ – mit dieser Beschreibung des Status quo der Verbundgruppe Electronic Partner begrüßte Vorstand Friedrich Sobol die Teilnehmer der Unternehmertagung 2021 in Düsseldorf. Über zwei Tage erwarteten sie Vorträge und intensive Workshops. Es sei ein Gefühl der Aufbruchsstimmung spürbar gewesen heißt es offiziell. „Unsere Franchisepartner sind hoch motiviert, ihre Standorte und die gesamte Marke Medimax aktiv nach vorne zu bringen. Wir haben für sie ein passendes Dienstleistungsportfolio erstellt, um dabei optimal zu unterstützen“, erklärt Friedrich Sobol.

Zentrale Themen waren der Einkauf und Vertrieb, Marketing, Personal und IT-Dienstleistungen. Die Franchisepartner erhalten unter anderem ein umfassendes Servicepaket im Bereich Werbung, das ab dem kommenden Jahr online und offline eine neue Ausrichtung erhält, mit starkem, regionalem Fokus und unter Einbeziehung modernster Plattformen. Auch im Bereich Mitarbeitergewinnung können die Unternehmer auf vielfältige Unterstützung durch die Zentrale zurückgreifen – vom Recruiting über Mitarbeiterschulungen im Medimax Campus bis zu attraktiven Azubi-Kampagnen. Außerdem geht noch im Laufe des Oktobers 2021 die neue Karriereseite online, auf der die genannten und viele weitere Themen gebündelt sind. Ein wichtiger Bestandteil der neuen Website ist die aktive Ansprache neuer Franchisepartner, denn Medimax geht ab sofort in die Expansions-Offensive.


Markus Scherer: „Ich will die beeindruckende Entwicklung von Rommelsbacher festigen und zusätzliches Potential ausschöpfen.“

Foto: Rommelsbacher

Die Rommelsbacher Elektrohausgeräte GmbH hat mit Wirkung zum 1. September mit Markus Scherer einen dritten Geschäftsführer eingestellt. Scherer soll die Marktposition im In- und vor allem Ausland weiter ausbauen.

Neben Sigrid Klenk und Willi Klenk verantwortet Markus Scherer nun die Geschäfte des mittelständischen Unternehmens und ist für die Bereiche Vertrieb, Marketing, Personal zuständig. Die Karriere begann 1995 bei der Robert Bosch GmbH, wo er unterschiedliche Führungspositionen im In- und Ausland innehatte, gefolgt von der Geschäftsführung der WMF S.p.A. in Italien und u.a. der internationalen kaufmännischen Leitung bei Smeg S.p.A.. „Mit seiner langjährigen Erfahrung und fachlichen Kompetenz soll das stetig wachsende Familienunternehmen nachhaltig gestärkt sowie für den Übergang zur vierten Rommelsbacher-Generation vorbereitet werden. Dabei gilt es die Wachstumsstrategie zu verfolgen und den Fokus vermehrt auf den Ausbau des internationalen Geschäftes zu legen“, wie es aus dem Unternehmen heißt.

Markus Scherer zu seiner offiziellen Vorstellung: „Herzlichen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen, welches in mich gesetzt wird. Wer das Unternehmen Rommelsbacher die letzten Jahre beobachtet hat, kennt die beeindruckende Entwicklung. Dies gilt es nun zu festigen und zusätzliches Potential auszuschöpfen. Dafür werde ich mein gesamtes Wissen miteinbringen und freue mich sowohl auf die spannende Herausforderung als auch auf die erfolgreiche Zusammenarbeit in einem tollen Team.“ Schere soll langfristig und nachhaltig zu einem weiterhin konstanten Firmenwachstum beitragen sowie die Marktposition im In- und vor allem Ausland weiter ausbauen.


Die Top 10 Onlineshops mit den in Deutschland erwirtschafteten Umsätzen in 2020.

Quelle EHI/Statista

Der Gesamtumsatz der Top-1.000-Onlineshops kratzte im Jahr 2020 an der 70-Milliarden-Euro-Marke, was einem Umsatzwachstum von über 30 Prozent entspricht. Das zeigen die Analysen der EHI/Statista-Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2021“.

Marktplätze gewönnen bei der analytischen Betrachtung immer mehr an Bedeutung, so das EHI. Daher weist die Studie erstmals eine Liste ausgewählter Marktplätze aus: „Mehr als jeder zweite Onlineshop verkauft auch über Marktplätze. Größere Unternehmen entwickeln sich selbst zu Marktplätzen oder gar Plattformen und investieren große Summen, um der Kundschaft noch mehr Services anzubieten“, erklärt Lars Hofacker, E-Commerce-Experte beim EHI.

Im vergangenen Jahr haben die 1.000 umsatzstärksten Onlineshops in Deutschland 68,8 Mrd. Euro (2019: 51,7 Mrd. Euro) erwirtschaftet. Dies entspricht einem Umsatzwachstum von 33,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das stärkste Wachstum unter den Top 20 verzeichnen hornbach.de (86,2 Prozent), ikea.com (74,3 Prozent) und saturn.de (72,2 Prozent). Das Ranking der umsatzstärksten Onlineshops führt Branchenprimus amazon.de mit einem Netto-E-Commerce-Umsatz von 13,9 Mrd. Euro vor otto.de (4,5 Mrd. Euro) und zalando.de (1,9 Mrd. Euro) an. Generell bleibt der E-Commerce-Markt weiter stark konzentriert: 40,0 Prozent des Gesamtumsatzes gehen auf die Top-10-Onlineshops zurück, 31,9 Prozent erwirtschaften die Onlineshops auf den Rängen elf bis 100. Damit verbuchen die Top 100 mit 71,9 Prozent fast drei Viertel des Gesamtumsatzes der Top-1.000. Generalisten sind mit einem Anteil von 33,1 Prozent (Umsatz: 22,8 Mrd. Euro) am häufigsten unter den 1.000 umsatzstärksten Onlineshops zu finden.


Benjamin Federle überreichte den Scheck über 375.000 Euro an das DRK, vertreten durch Fabian Becker (li.) und Marc Gross (re.).

Foto: Bauknecht

Der Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands ist im vollen Gange, doch die Lage vor Ort ist nach wie vor schwierig. Die Bauknecht Hausgeräte GmbH unterstützt die betroffenen Menschen weiter mit Spenden.

Die Nachfrage aus den besonders betroffenen Regionen in NRW und Rheinland-Pfalz nach Kühl-Gefrierkombinationen, Waschmaschinen und Wäschetrocknern ist weiterhin hoch, erklärt das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Darüber hinaus werden auch dringend Küchenkleingeräte benötigt. Nachdem der Hausgerätehersteller Bauknecht bereits im August 600 Waschmaschinen, Wäschetrockner und Kühl-Gefrierkombinationen in das Katastrophengebiet liefern ließ, trafen am 4. Oktober, über 1.000 weitere Hausgeräte im DRK-Logistikzentrum Euskirchen ein. Damit beläuft sich die Gerätespende von Bauknecht auf inzwischen über 1.600 Hausgeräte. Diesmal sollen 58 Trockner, 56 Waschmaschinen und 100 Kühl-Gefrierkombinationen der Marke Bauknecht sowie jeweils 400 Toaster und Wasserkocher der Marke Kitchen Aid in den betroffenen Gebieten die Not ein wenig lindern.

Drei Lastwagen brachten die Geräte der Marke Bauknecht nach Nordrhein-Westfalen, aus Belgien transportierte ein weiterer LKW die Kitchen Aid-Geräte. Diese verteilt das Deutsche Rote Kreuz nun direkt an bedürftige Privathaushalte. Auch die Belegschaft von Bauknecht hat sich engagiert und Geldspenden für die Betroffenen gesammelt. Am Ende verdoppelte die Whirlpool Corporation die so zusammengekommene Summe auf insgesamt 11.400 Euro. Damit helfen Bauknecht und die Whirlpool Corporation mit einer Geld- und Gerätespende im Wert von rund 375.000 Euro.


Jörn Gellermann (li.) zusammen mit Michael Hofer

Foto: Electronic Partner

Electronic Partner Austria erhält eine Doppelspitze. Das bedeutet, Jörn Gellermann leitet ab sofort gemeinsam mit Michael Hofer die österreichische Landesgesellschaft der Verbundgruppe.

Ende September hat der Verwaltungsrat der Electronic Partner Handel SE Jörn Gellermann zum gemeinschaftlich vertretungsberechtigten Geschäftsführer der Electronic Partner Austria GmbH und Electronic Partner Holding GmbH ernannt. Michael Hofer beschreibt diesen Schritt als absolut logisch und konsequent: „Es ist die angemessene Reaktion und eine Wertschätzung seiner großartigen Leistungen für unser Unternehmen. Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren partnerschaftlich zusammen und ich freue mich sehr, dass wir das nun intensivieren.“

Jörn Gellermann startete seine Laufbahn innerhalb der Electronic Partner-Gruppe in der deutschen Zentrale. Während der vergangenen 16 Jahre übernahm er vielfältige kaufmännische Aufgaben auf nationaler sowie internationaler Ebene. Von 2005 bis 2008 war er als Controller in Düsseldorf eingesetzt und wechselte anschließend als Head of Business Development National/International zum europäischen Händlerverbund E-Square, dem auch Electronic Partner angehört. In der Folge verantwortete er bis 2015 den Bereich Organisation und Prozesse der deutschen Landesgesellschaft. Dann wurde er als kaufmännischer Leiter nach Österreich berufen, wo er schließlich Prokura erhielt.


Gabi Schupp

Foto: Villeroy & Boch



Der Aufsichtsrat der Villeroy & Boch AG hat die Verlängerung des Vorstandsmandats von Gabi Schupp beschlossen und ihren Vertrag bis 2025 verlängert. Die Maßnahme soll Kontinuität und Stabilität in der Unternehmensführung unterstreichen.

Gabi Schupp wurde 2019 in den Vorstand berufen und ist für den Unternehmensbereich Dining & Lifestyle verantwortlich. „Die Vertragsverlängerung von Gabi Schupp unterstreicht die Kontinuität und Stabilität in der Unternehmensführung von Villeroy & Boch“, erklärt Andreas Schmid, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Villeroy & Boch AG. „Gabi Schupp treibt die laufende Neuausrichtung des Unternehmensbereichs Dining & Lifestyle konsequent weiter voran und stellt ihn erfolgreich für die Zukunft auf. Wir freuen uns auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit.“

Bereits heute bietet Villeroy & Boch in diesem Unternehmensbereich weitaus mehr an als Tischkultur. Das Produktportfolio ist mit Wohnaccessoires und Geschenken vielfältiger geworden, gibt Inspiration für das Einrichten des gesamten Zuhauses und begleitet die Menschen zunehmend auch außer Haus. Diesem Wandel trägt auch die Umbenennung des Unternehmensbereichs von Tischkultur in Dining & Lifestyle zu Beginn des Jahres Rechnung.


 

Die Verbraucherstimmung sinkt weiter – der Abschwung schwächt sich aber ab

Grafik: HDE



Wie das aktuelle HDE-Konsumbarometer zeigt, verschlechtert sich die Verbraucherstimmung im Oktober geringfügig. Die negative Entwicklung verliert aber an Dynamik und das Absinken schwächt sich im Vergleich zu den Vormonaten deutlich ab.

Nachdem die Anschaffungsneigung in den vergangenen beiden Monaten teils stark zurückgegangen ist, setzt sich dieser Abwärtstrend nicht weiter fort. Stattdessen steigt die Anschaffungsneigung der Verbraucherinnen und Verbraucher leicht an und liegt über dem Niveau des Vorjahresmonats. Nahezu keine Veränderung weist hingegen die Sparneigung auf, die auf dem Stand der Vormonate verharrt.

Pessimistisch blicken die Verbraucher:innen weiterhin auf die konjunkturelle Entwicklung und senken deshalb erneut ihre Erwartungen. Mit einem gesamtwirtschaftlichen Aufschwung wird nicht gerechnet. Auch die Einkommenserwartungen gehen etwas zurück.

Dass sich die Verbraucherstimmung insgesamt erneut eintrübt, liegt vor allem in den gestiegenen Preiserwartungen der Verbraucher:innen begründet. Insbesondere das weiterhin hohe Niveau der Inflationsrate scheint sich auf die Preiserwartungen auszuwirken und die Stimmung zu dämpfen.

In den nächsten Monaten bleibt die Entwicklung der Corona-Pandemie der zentrale Impulsgeber für die Verbraucherstimmung. Zudem nehmen die Verbraucherinnen und Verbraucher kurz nach der Bundestagswahl eine eher abwartende Haltung ein. Somit wird auch der Start einer neuen Bundesregierung Einfluss auf die Stimmung haben. Aktuell lässt sich insgesamt keine klare Entwicklungsrichtung für den privaten Konsum feststellen. Große Ausschläge nach oben oder unten sind daher erst einmal nicht zu erwarten.


Grafik: gfu


Bei einer repräsentativen Studie* der gfu Consumer & Home Electronics GmbH bekannten sich 85 Prozent der Befragten als Kaffeetrinker:innen. Entsprechend erfolgreich entwickelt sich seit vielen Jahren auch der Markt für Kaffeemaschinen in Deutschland.

Aktuell wurden im ersten Halbjahr 2021 in Deutschland knapp 3,6 Millionen Kaffeemaschinen (+ 9 Prozent) verkauft. Das Umsatzvolumen ist in diesem Zeitraum um stattliche 17 Prozent auf mehr als 688 Millionen Euro angestiegen. Das große Wachstum beim Umsatz zeigt im Vergleich zum Stückzahlwachstum, dass die Konsument:innen pro Kaffeemaschine mehr Geld investieren als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Betrachtet man die einzelnen Produktsegmente, so stehen die Kaffeevollautomaten beim Umsatz mit großem Abstand auf Platz eins. Knapp 507 Millionen Euro (+ 20 Prozent) wurden in dieser Kategorie im ersten Halbjahr in Deutschland erzielt. Das entspricht rund 74 Prozent des Gesamtumsatzes mit Kaffeemaschinen. Kaffee-Portionsmaschinen, bei denen Kapseln oder Pads verwendet werden, liegen mit einem Umsatz von 74 Millionen Euro (+ 4 Prozent) auf Platz zwei, gefolgt von den traditionellen Filterkaffeemaschinen mit 69 Millionen Euro (+ 7 Prozent) und den Espresso-Siebträgermaschinen mit 37 Millionen Euro. Die Siebträgermaschinen zeigten im ersten Halbjahr 2021 allerdings mit 27 Prozent das größte Wachstum im Produktbereich.

Bei den Stückzahlen zeigt sich eine fast umgedrehte Reihenfolge: Vorne liegen die Filterkaffeemaschinen mit mehr als 1,3 Millionen Stück (+ 5 Prozent), auf Platz zwei die Portionsmaschinen mit knapp 1,2 Millionen Stück (+ 7 Prozent), gefolgt von den Kaffeevollautomaten mit 913.000 Stück (+ 19 Prozent) und den Siebträgern mit knapp 123.000 Stück (+ 17 Prozent). Mit Ausnahme der Portions-Geräte ist in allen beobachteten Segmenten im ersten Halbjahr 2021 der Durchschnittspreis pro verkaufter Maschine gestiegen.

Anmerkung: Alle prozentualen Veränderungen beziehen auf den vergleichbaren Vorjahreszeitraum; Quelle: HEMIX und GfK

*Repräsentative Online-Befragung der gfu Consumer & Home Electronics GmbH vom Juli/ August 2020 mit 2.000 Teilnehmer*innen aus Deutschland


Der Hauptsitz in Mettlach

Foto: Villeroy & Boch


Nach dem starken ersten Halbjahr und der anhaltend positiven Geschäftsentwicklung im 3. Quartal 2021 hat der Vorstand der Villeroy & Boch AG die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr erneut angehoben.

Villeroy & Boch erwartet nun eine Steigerung des Konzernumsatzes auf über 920 Millionen EUR (bisherige Prognose: ca. 885 Millionen EUR) sowie ein operatives Konzernergebnis von über 85 Millionen EUR (bisherige Prognose: über 75 Millionen EUR). Die erneute Erhöhung der Ergebnisprognose beruht auf der höheren Umsatzerwartung für das Jahr 2021.

Der Zwischenbericht zum 3. Quartal 2021 wird planmäßig am 20. Oktober 2021 veröffentlicht und wird detaillierte Informationen zur Geschäftsentwicklung in beiden Unternehmensbereichen enthalten.

Das im Jahr 1748 gegründete Familienunternehmen mit Hauptsitz in Mettlach/Deutschland ist mit Produkten der Bereiche Bad und Wellness sowie Dining & Lifestyle in 125 Ländern vertreten.


Grafik: GfK

Die Stimmung der Verbraucher hellt sich im September wieder auf. Sowohl Konjunktur- und Einkommenserwartung wie auch die Anschaffungsneigung steigen an. Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für September 2021.

Folglich prognostiziert die GfK für das Konsumklima für Oktober 0,3 Punkte und damit 1,4 Punkte mehr als im September dieses Jahres (revidiert -1,1 Punkte).

Zur Erholung des Konsumklimas tragen aktuell die steigenden Einkommensaussichten und Konsumneigung sowie eine sinkende Sparneigung bei. Damit erreicht das Konsumklima den höchsten Wert seit fast eineinhalb Jahren. Im April 2020 wurde zuletzt mit 2,3 Zählern ein besserer Wert gemessen.

„Der Anstieg der Inzidenz hat sich zum Zeitpunkt der Befragung deutlich verlangsamt und aktuell sind die Zahlen sogar leicht rückläufig. Dies lässt den Optimismus bei den Konsumenten steigen, dass die vierte Welle weniger ausgeprägt sein wird als von vielen befürchtet. Deshalb sehen viele Verbraucher wieder Spielraum für weitere Lockerungen der Beschränkungen“, erklärt Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte. „Auch wenn das Konsumklima fast wieder sein Vorkrisenniveau erreicht hat, bleibt abzuwarten, ob von einer grundlegenden Trendwende gesprochen werden kann. Hier kommt es vor allem auch darauf an, wie sich das Infektionsgeschehen in den Wintermonaten entwickeln wird und ob neue Beschränkungen notwendig werden.“

Nach zwei Monaten mit zum Teil spürbaren Verlusten legt die Konjunkturstimmung im September wieder ordentlich zu. Der Indikator Konjunkturerwartung gewinnt 7,7 Zähler und klettert damit auf 48,5 Punkte. Folglich kann gut die Hälfte der Vormonatseinbußen in Höhe von 13,8 Punkten wettgemacht werden. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres steht momentan sogar ein Plus von gut 24 Punkten zu Buche.

Nachdem die Einkommensaussichten im Vormonat noch stagnierten, legen sie im September spürbar zu. Nach einem Plus von 6,9 Punkten steigt der Einkommensindikator auf 37,4 Punkte. Ein höherer Wert wurde mit 41,2 Punkten zuletzt im Februar 2020, also vor der Krise, gemessen. Im Vergleich zu September 2020 beträgt das Plus gut 21 Punkte.

Neben den Einkommensaussichten gewinnt auch die Anschaffungsneigung hinzu. Der Indikator weist nach einem Plus von 3,1 Zählern aktuell einen Wert von 13,4 Punkten auf. Im Gegensatz zu Konjunktur- und Einkommenserwartung weist die Konsumneigung jedoch ein niedriges Niveau auf. Dies zeigt auch der Vorjahresvergleich. Gegenüber September 2020 beträgt das Minus 25 Punkte.


„Unser neuer kommunikativer Ansatz ist Teil einer ganzheitlichen Markenstrategie“, erklärt Kilian Manninger.

Foto: WMF

Mit einer breit angelegten digitalen Re-Branding Kampagne will sich WMF in Richtung „Modern Luxury“ positionieren und mit einem gestrafften Produktsortiment die Kernkompetenzen Design, Innovation und Craftmanship den Fokus rücken.

Unter dem Slogan „Feel Perfection“ bedient sich der neue Markenauftritt einer reduzierten, hochwertigen Bildsprache und rückt immer die Verbindung aus „Premium-Produkten, außergewöhnlicher Handwerkskunst und innovativem Design, Made in Germany“, in den Mittelpunkt.

Das neue Markenerlebnis wird unter anderem auf allen digitalen WMF-Kanälen, am Point of Sale sowie in der aktuellen Herbstkampagne, die am 27.09.2021 Online und auf Social Media startet, inszeniert. Unterstützt wird der Re-Branding-Prozess von der größten digitalen Kampagne, die das Unternehmen eigenen Angaben zufolge jemals umgesetzt hat. Allein im Kampagnenzeitraum zwischen 27. September und 30. Oktober werden rund 170 Millionen Kontakte generiert. WMF präsentiert sich hier mit aufmerksamkeitsstarken Werbemitteln auf reichweitenstarken Kanälen und einer ganzheitlichen Zielgruppenansprache entlang der gesamten Customer-Journey.

Kilian Manninger, President Consumer BU WMF GmbH, erklärt: „Unser neuer kommunikativer Ansatz ist Teil einer ganzheitlichen Markenstrategie, welche die Rolle von WMF als Premiummarke besonders auch in der internationalen Wahrnehmung schärfen und stärken soll. Seit fast 170 Jahren steht unsere Marke für Premiumprodukte, die sich durch Innovation, Einzigartigkeit, Ästhetik und Funktionalität auszeichnen – dies spiegelt sich nun auch in unserem Markenauftritt wider.“


Den EP-Mitgliedern wurde ein umfassendes Programm mit Produktneuheiten, Aktionen und Workshops geboten.

Grafik: Electronic Partner

Vom 10. bis 26. September 2021 präsentierte Electronic Partner seinen Mitgliedern ein breites, digitales Messe-Angebot. Erstmals gab es auch für die Endkunden von EP: und Medimax zahlreiche Produkt-Highlights.

Als die IFA 2021 nur wenige Monate vor ihrem geplanten Beginn abgesagt wurde, reagierte Electronic Partner und begann mit der Organisation einer eigenen, digitalen Veranstaltung. Die Resonanz von Seiten der Industrie war sehr positiv, sodass die Verbundgruppe ein umfassendes Programm für ihre Mitglieder auf die Beine stellen konnte: Insgesamt 60 Aussteller waren auf der hauseigenen B2B-Plattform Infonet vertreten und präsentierten ihre aktuellen Produkthighlights. In 65 Workshops haben Hersteller und Teams aus der Electronic Partner Zentrale Branchen-Insights und abwechslungsreiche Fortbildungsmöglichkeiten aus erster Hand geboten.

Zeitgleich gab es eine externe digitale Messe für Kunden der EP:Fachhändler und der Medimax Märkte. Diese fand vom 10. bis 19. September 2021 auf www.ep.de und www.medimax.de sowie in den jeweiligen Social-Media-Kanälen statt. Dabei erhielten Hersteller exklusiv die Möglichkeit, ihre Produkte öffentlichkeitswirksam in den jeweiligen Onlineshops vorzustellen. Flankiert wurde die B2C-Messe durch zahlreiche Online-Marketing-Maßnahmen.

„Mit durchgehend hohen Besucherzahlen und einem großen Bestellvolumen war unsere erste digitale Herbstmesse sowie die Endkundenmesse ein voller Erfolg“, erklärt Friedrich Sobol, Vorstand Electronic Partner. „Wir haben die Erfahrungen und das bereits vorhandene Know-how aus unserer virtuellen Jahresveranstaltung auf diese Messe angewendet und unser Konzept zudem erweitert. Das Ergebnis wurde von unseren Mitgliedern, aber auch ihren Kunden sehr positiv angenommen.“


Thomas Wittling, Geschäftsführer von Haier Deutschland, freut sich auf die Zusammenarbeit mit Alexander Herrmann.

Foto: Haier

Alexander Herrmann wird das Gesicht der Haushaltsgeräte-Marke Haier in Deutschland und Österreich. Beide haben ihre Schnittmenge in der Lust auf Neues und der Freude an innovativen Lösungen.

Alexander Herrmann ist nicht nur Koch – er ist auch Geschäftsmann und Entertainer, der sich seine Bodenständigkeit bewahrt hat und seine Küche für jeden erlebbar machen will. So steht der Sternekoch auch für eine „Demokratisierung des Hochgenusses“.

Damit passt Alexander Herrmann gut zur Marke Haier und den neuen Kücheneinbaugeräten, so das Unternehmen. Mit der neuen Linie verbindet Haier „innovative Technik und eine sinnvolle Nutzung von Künstlicher Intelligenz und Vernetzung mit elegantem, minimalistischem Design“. In Kooperation sollen nun Tools entwickelt werden, mit denen hochwertiges Kochen weiter demokratisiert wird. Dazu gehören Ideen für die hOn App ebenso wie Inspirationen für neue Generationen von Haier-Haushaltsgeräten.

Als exklusiver Markenbotschafter im Haushaltsgeräte-Bereich wird Alexander Herrmann über die skizzierte inhaltliche Ebene hinaus das Gesicht für Haier Deutschland sein – und auch im ebenfalls von Deutschland aus betreuten Österreich aktiv werden. Die langfristig angelegte Zusammenarbeit macht Alexander Herrmann an vielen Orten live erlebbar: auf Messen wie der IFA, auf Pressekonferenzen oder Kundenveranstaltungen. Darüber hinaus ist Alexander Herrmann als Testimonial Teil der Marketingkampagnen des Unternehmens.


Die Produktgruppe der Haushaltsroboter zeigt insgesamt eine positive Entwicklung.

Grafik: gfu

Aktuelle Marktzahlen aus dem HEMIX (Home Electronics Market Index) zeigen: Konsument:innen in Deutschland nehmen für Arbeiten im Haushalt, die nötig sind, aber nicht immer nur Spaß machen, gerne die Hilfe von Robotern in Anspruch.

So wurden im ersten Halbjahr 2021 in Deutschland rund 620.000 Haushalts-Roboter verkauft, ein Plus von sechs Prozent. Diese Stückzahl teilt sich auf in 451.000 Staubsauger-Roboter (inklusive Saug-/Wisch-Roboter), 166.000 Rasenmäh-Roboter und 3.000 Fensterputz-Roboter. Mit einem Plus von 14 Prozent zeigen die automatischen Helfer für das Fensterputzen das größte Wachstum im Vergleich zum ersten Halbjahr 2020, gefolgt von den Staubsauger-Robotern mit sechs Prozent und den Rasenmäh-Robotern mit fünf Prozent.

Die Produktgruppe der Haushaltsroboter stand im ersten Halbjahr 2021 für einen Umsatz von mehr als 304 Millionen Euro (+ 4 Prozent). Mit knapp 153 Millionen Euro (- 5 Prozent) stellten die Rasenmäh-Roboter dabei das größte Segment. Nur rund drei Millionen Euro darunter, nämlich mehr als 150 Millionen (+ 14 Prozent), erzielten die Staubsauger-Roboter. Ein gestiegener Durchschnittspreis hatte hier ein größeres Umsatzplus zur Folge. Rund eine Million Euro (+ 13 Prozent) trugen die Fensterputz-Roboter zum Gesamtumsatz bei.

„Die noch relativ junge Produktgruppe der Haushaltsroboter zeigt eine insgesamt positive Entwicklung. Der gesteigerte Komfort sowie die Erleichterung bei der Haus- oder Gartenarbeit überzeugt die Konsument:innen. Innovative Produkte, die, wie beispielsweise die Saug-/Wischroboter, auch zwei Arbeitsgänge komplett übernehmen, sorgen zudem für Attraktivität dieses Marktsegments“, erklärt Dr. Sara Warneke, Geschäftsführerin der gfu Consumer & Home Electronics GmbH. Der HEMIX ist ein Gemeinschaftsprojekt der gfu und der GfK

Anmerkung: Alle prozentualen Veränderungen beziehen auf den vergleichbaren Vorjahreszeitraum; Quelle: HEMIX und GfK


Mehr als 2.000 Fachbesucher konnten in Bielefeld begrüßt werden.

Foto: EK/servicegroup

Auf der diesjährigen Herbstmesse der Bielefelder EK/servicegroup, die vom 15.bis 17. September stattfand, wurde den rund 2.200 Fachbesuchern eine große Sortimentsvielfalt, effiziente Konzepte und Digital Services für alle relevanten Kanäle geboten.

Unter strenger Einhaltung aller geltenden Corona-Regeln hatten die Ostwestfalen die Tore der unternehmenseigenen Messehallen in Bielefeld zur hybriden Herbstmesse geöffnet und gut 2.200 vorab angemeldete Fachbesucher aus Deutschland, aber auch aus den Niederlanden, Österreich und Frankreich waren gekommen. Darüber hinaus zählte die EK mehrere hundert Online-Besucher, die vom heimischen Bildschirm aus in ausgewählte Bereiche der Veranstaltung eintauchten.

„Endlich wieder zusammen: Das kollektive Aufatmen war auf der EK Live auch hinter den Masken deutlich zu vernehmen“, freut sich das neue EK Vorstandsmitglied Jochen Pohle nicht nur über die hohen Besucherzahlen, sondern auch über die durchweg sehr gute Stimmung auf der Herbstmesse, die sich spürbar auf das Orderverhalten auswirkte.

Neben den aktuellen Sortimenten der rund 250 Aussteller aus allen von der EK vertretenen Geschäftsfeldern präsentierte sich das EK Lagerprogramm. Die Sonderfläche „Top-Artikel zu Top-Preisen“ überzeugte dabei mit attraktiven Artikeln aus allen Warenbereichen, die gerade im Weihnachtsgeschäft für gute Umsätze und Erträge sorgen sollen. Einen besonderen Stellenwert bekam die Ausstellung im Sektor Home Appliances: Nach der IFA-Absage wurde die EK Live für Industrie und Handel zum wichtigen Branchen-Treffpunkt des Herbstes. Eine gute Gelegenheit für die Präsentation der EK Konzepte Electroplus und Küchenplus. Über alle Geschäftsbereiche hinweg rückten auch die Digital Services der EK in den Mittelpunkt: Vorgestellt wurden u. a. neue, zielgruppengenaue Online-Marketing-Pakete für die nötige Sichtbarkeit der Händler, die sich darüber hinaus auf den weiterentwickelten branchenspezifischen Plattformen und dem EK Mehrbranchenmarktplatz compravo.de positionieren können.


Der Küchenmarkt geht als Gewinner im Gesamtmarkt hervor.

Grafik: IFH

Homing und Cocooning – diese Schlagworte erleben während der Coronapandemie ihre Renaissance. Laut „Branchenbericht Home & Interior“ von IFH und BBE erzielt der Gesamtmarkt Home & Interior 2020 sein bestes Umsatzergebnis seit 2015.

Die hohe Einrichtungsaffinität deutscher Konsumentinnen und Konsumenten sorgt in der Branche Home & Interior 2020 für ein Umsatzplus von 2,7 Prozent (1,3 Mrd. €) und damit für das beste Ergebnis seit dem Möbeljahr 2015. Diese positive Entwicklung wird insbesondere von den Kernmärkten Möbel und Küchen getrieben, wie der neue „Branchenbericht Home & Interior“ des IFH Köln und der BBE Handelsberatung zeigt. Der für das Vorjahr prognostizierte Umsatzrückgang im einstelligen Milliardenbereich hat sich damit nicht bewahrheitet.

Küchen als Gewinner

Wie auch in den Vorjahren geht der Küchenmarkt als Gewinner im Gesamtmarkt hervor. Nach Jahren der guten Baukonjunktur ist der Küchenmarkt auch im ersten Jahr der Coronapandemie mit einem Umsatzplus von fast zehn Prozent das Wachstumszentrum der Branche. Insbesondere die Warengruppen Geschirrspüler, Dunstabzugshauben, Gefriergeräte oder Küchenmöbel allgemein profitieren.

Online auf Wachstumskurs

Lange Zeit galt der Onlinehandel im Markt – vor allem für große und erklärungsbedürftige Einrichtungsgegenstände – als irrelevant. Die E-Commerce-Entwicklung der letzten Jahre und nicht zuletzt die Lockdownphasen in den Jahren 2020 und 2021 haben nun zu einem Umdenken der kapitalkräftigen Player und zu einer Veränderung der vertrauten Handelslandschaft geführt. So trägt der Onlinehandel heute einen großen Anteil an der positiven Entwicklung der Home & Interior-Branche, die sich in der im Vergleich zum Vorjahr doppelt so hohen Onlinewachstumsrate niederschlägt (+21,3 %).

Unsichere Jahre stehen bevor

Der Blick auf die Prognosen für das laufende Jahr macht eine große Bandbreite an Szenarien deutlich: Ein mögliches Wachstum von 1,4 Milliarden Euro steht einem möglichen Verlust von einer Milliarde Euro gegenüber. Insbesondere die Verknüpfung von Online und Offline wird in den nächsten Jahren über Erfolg und Misserfolg der Branche entscheiden. Ob die bisherigen Anstrengungen den zukünftigen Entwicklungen gerecht werden können, wird sich zeigen.


Der Sonderpreis „Passion Star für selbstlose Hilfsbereitschaft“ geht an die Inhaber von „Bergglas“/Schwarzenberg, Christiane und Mario Münzner.

Foto: EK/servicegroup

Nie waren Leidenschaft und Engagement im Einzelhandel gefragter als im ersten Corona-Jahr 2020. Für ihre Leistungen in dieser herausfordernden Zeit wurden jetzt vier Handelspartner*innen der EK/servicegroup mit dem „EK Passion Star“ ausgezeichnet.

„Die Wahl der Preisträger 2021 war auch für uns eine besondere Herausforderung. Eigentlich hätten es alle 16 Kandidaten der Endrunde verdient, aber am Ende haben uns doch vier Unternehmer und Unternehmerinnen überzeugt. Durch ihre Kreativität, ihren Kampfgeist und nicht zuletzt durch ihre an den Tag gelegte Menschlichkeit“, fasst Dr. Claudia Wasser, Chefredakteurin von Trend & Style/Kitchen Trend aus dem Göller Verlag und Vorsitzende der Passion Star Jury aus Wissenschaft, Handel, Wirtschaft und Medien den schwierigen Auswahlprozess zusammen. Zwei der Preisträger handeln in Deutschland, je einer in Österreich und den Niederlanden.

Die Preisträger

Der „Passion Star für soziales Engagement“ geht an Electroplus-Partner Jochen Malz (Deutschland); den „Passion Star für Kreativität in der Not“ gewann der Modehändler Bas Kamst (Niederlande); der „Passion Star für Mitarbeitermotivation in der Krise“ wurde Christine Kulterer vom Geschenkehaus Offner in Wolfsberg (Österreich) verliehen und den Sonderpreis „Passion Star für selbstlose Hilfsbereitschaft“ erhielten Christiane und Mario Münzner, Inhaber von „Bergglas“/Schwarzenberg. Die Auszeichnung fand am 15. September auf der EK Live statt.

Nicht nur der Einzelhandel, auch die EK Passion Star Jury hofft nach zwei Jahren besonderer Maßstäbe bei der Verleihung des Handels-Awards auf eine baldige Rückkehr der Normalität. „Schwerer kann die Wahl nicht werden, denn schließlich hat sich bisher kein EK Händler von der Pandemie unterkriegen lassen. Allein das ist in jedem Fall preisverdächtig“, zollt Dr. Claudia Wasser im Namen der Jury allen Fachhändlern ihren Respekt.


Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter feiern mit der Funk Geschäftsführung das 100-jährige Bestehen.

Foto: Euronics

Der Händler Euronics XXL Funk in Merzig und Konz feiert in diesem September sein 100-jähriges Bestehen. Die Geschäftsleitung sieht die regionale Verwurzelung der Mitarbeiter, sowie die sehr gute Beratungs- und Serviceleistung als Grundlage für den Erfolg.

1921 wurde das Familienunternehmen Funk in Mettlach-Weiten gegründet und setzte seinen Schwerpunkt damals auf Elektro- und Rundfunkgeräte sowie Fahrräder und Motorräder. Heute, 100 Jahre später, bietet der Elektronikfachhändler bereits in dritter Generation eine breite Angebotspalette und Services rund um Elektrogeräte, Elektromobilität und Küchengestaltung. Als Mitbegründer der Einkaufsgenossenschaft Interfunk, der heutigen Verbundgruppe Euronics Deutschland eG, ist das Traditionsunternehmen Funk in den letzten Jahren stetig gewachsen. So eröffnete der zweite Fachmarkt der Familie Jenner seine Pforten im Jahre 2012 in Konz, Rheinland-Pfalz. Jörg Jenner, Enkel des Gründers Nikolaus Funk, übernahm 1997 als alleiniger Gesellschafter das Management des Unternehmens und leitet dieses bis heute. Der Unternehmensverbund Funk beschäftigt aktuell etwa 80 Mitarbeiter:innen.

Besonders die regionale Verwurzelung seines Teams sieht Jörg Jenner als große Stärke des Unternehmens an: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stammen aus der Gegend und sind daher sehr nah an unseren Kund:innen. Dadurch können wir passgenaue Beratung und Services garantieren. Wir bieten Produkte und Dienstleistungen, die das Leben leichter, kurzweiliger und sicherer machen und das stets am Puls der Zeit. Dafür hat sich in den letzten Jahren unsere Strategie – aus der Region, für die Region – bewährt.“


Der künftige neue Vorstand: Gertjo Janssen, Jochen Pohle, Franz-Josef Hasebrink, Martin Richrath (v.l.n.r.)

Foto: EK

 

Die EK servicegroup baut ihren Vorstand um – das wurde gestern auf der Hausmesse EK Live in Bielefeld bekannt gegeben. Gertjo Janssen und Jochen Pohle rücken in den EK Vorstand auf, Susanne Sorg verlässt das Unternehmen.

Zum 1. Oktober 2021 werden Gertjo Janssen und Jochen Pohle als „Chief Retail Officer“ (CRO) in den EK Vorstand berufen. Gertjo Janssen ist seit der Übernahme der niederländischen Verbundgruppe „Euretco“ für die EK Gruppe tätig und verfügt als früherer Geschäftsführer im niederländischen inhabergeführten Einzelhandel über fundierte Erfahrungen im operativen Geschäft. In den letzten Jahren hat er die 2014 übernommene Baumarktgruppe Hubo im Geschäftsfeld EK DIY neu ausgerichtet und das Franchisekonzept mit mehr als 160 inhabergeführten Standorten erfolgreich weiterentwickelt. Jochen Pohle war zehn Jahre bei einem führenden deutschen Handelsunternehmen für den Einkauf zuständig, unter anderem in Asien. Nach seiner Zeit als Einkaufsleiter in der Geschäftsführung eines größeren Einzelhandelsunternehmens trat er 2016 in die EK Gruppe ein. Hier hat er als eine Kernaufgabe der Transformation das Geschäftsfeld EK Home durch die Zusammenführung der Einheiten living, comfort und family neu positioniert und auf den Erfolgsweg geführt.

Janssen und Pohle werden ihre jeweiligen Geschäftsbereiche EK DIY und EK Home zusätzlich zu ihrer neuen Vorstandstätigkeit auch weiterhin leiten. Im Zuge der Neuausrichtung scheidet Susanne Sorg zum 30. September 2021 in gegenseitigem Einvernehmen aus dem EK Vorstand aus. Der Vorstandsvorsitzende Franz-Josef Hasebrink würdigte Susanne Sorgs großen Sachverstand und ihr Engagement, mit dem sie in den vergangenen Jahren wesentliche Entwicklungen in der EK Gruppe, insbesondere im Bereich der Digitalisierung, vorangetrieben habe. Die Personalie erfolgt nun „zum Abschluss des Transformationsprozesses der EK Gruppe, der sowohl auf die Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Mitgliedern als auch auf die Optimierung innerer Abläufe zielt“, wie es offiziell heißt.

Der Vorstand der EK Gruppe besteht damit zum 1. Oktober 2021 somit aus Franz-Josef Hasebrink (CEO), Martin Richrath (CFO), Jochen Pohle (CRO), und Gertjo Janssen (CRO).


Umfrageergebnis aus dem Handel zu den Expansionstrends 2021

Grafik: EHI

Durch die Lockerungen und Öffnungen im Handel nach den diversen Lockdown-Phasen ist die Konsumlaune der Deutschen wieder deutlich gestiegen. Das ist eine Aussage des Whitepapers zu 2021 im Handel, das das EHI jetzt veröffentlicht hat.

Die Öffnungen im Handel bringen vielen Händlern Kraft und Optimismus. Deutlich mehr als die Hälfte (60 Prozent) der vom EHI befragten Unternehmen erwartet bis zum Jahresende steigende bis deutlich steigende Umsätze. Im Jahr 2020 lag dieser Anteil nur bei 31 Prozent. Insbesondere dreiviertel der stark angeschlagenen Modehändler rechnen mit einer Umsatzsteigerung. Ein knappes Drittel der befragten Handelsunternehmen erwartet darüber hinaus stabile Umsätze im zweiten Halbjahr 2021. Nur jeder Zehnte befürchtet Umsatzrückgänge. Im Vorjahr hatte noch fast jedes zweite Unternehmen (45 Prozent) sinkende Umsätze vermutet.   

Laut EHI wird der Anteil der expansiven Filialisten seit Jahren tendenziell geringer. Nach einem starken Rückgang der Standorte im letzten Jahr, zeichnet sich dieses Jahr aber wieder Optimismus ab. Bei gut der Hälfte stehen die Zeichen auf Expansion (Vorjahr: 42 Prozent). Besonders expansionsfreudig zeigen sich die Branchen Drogerie, Gesundheit & Beauty, Möbel, Hobby & Freizeit sowie der allgemeine Bedarf. Auf der anderen Seite plant ein Viertel der Händler die Anzahl seiner Filialen auf dem aktuellen Niveau zu halten. Ein weiteres Viertel, darunter viele Unternehmen aus den Branchen Unterhaltungselektronik und Telekommunikation, möchte sein Filialnetz ausdünnen.  

Ausgelöst durch die Corona-Pandemie hat sich das Einkaufs- und Mobilitätsverhalten der Deutschen verändert. Die Bereitschaft der Deutschen im Homeoffice zu arbeiten ist während der Pandemie stark angestiegen. Dies hat auch zur Folge, dass das Volumen der Berufspendler zurückgegangen ist, und dass wieder mehr vor der eigenen Haustüre eingekauft wird. Diese Entwicklung sehen 60 Prozent der Handelsunternehmen als Chance für Klein- und Mittelstädte.


Friedrich Sobol: „Wir haben alle Mitarbeiter ins Boot geholt und eingeladen, sich zu beteiligen, Ideen einzubringen.“

Foto: EP

Die Verbundgruppe Electronic Partner will das Thema Nachhaltigkeit aktiv vorantreiben. Die Kernmarken EP:, Medimax und comTeam sowie die Düsseldorfer Zentrale sind Teil des neuen Konzeptes „GO GREEN“. Aufbauend auf den Erfahrungen aus den letzten Jahren, sind bereits weitere Projekte und Maßnahmen umgesetzt worden.

„Nachhaltigkeit ist aktuell in aller Munde – aber das allein reicht nicht. Bei uns folgen Worten auch Taten. Wir haben schon in der Vergangenheit viele Ideen zum Thema Nachhaltigkeit realisiert, über die andernorts immer noch diskutiert wird. Dazu gehören neben vielen weiteren Punkten massives Stromsparen, Ressourcenschonung in der Kantine und eine Dachbegrünung. Aber natürlich gibt es auch bei uns zusätzliches Handlungspotenzial und genau das gehen wir jetzt noch aktiver an“, erklärt Electronic Partner Vorstand Friedrich Sobol.

Zu den Maßnahmen, die Electronic Partner erst kürzlich in der eigenen Zentrale umgesetzt hat, gehören: die Forcierung papierfreier Büros, die Nutzung von Wasserspendern, um auf PET-Flaschen zu verzichten, Mobile Arbeit und eine fast vollständige Abschaffung von Dienstwagen, um den CO2-Ausstoß zu minimieren.

Nun wird es noch konkreter. Grundlage des neuen Projektes „GO GREEN“ ist ein umfassender Nachhaltigkeitsbericht, der sich an den 17 Zielen der Vereinten Nationen orientiert. Erstellt wird dieser aktuell durch das eigens gegründete, interne Projektteam, das kurz- und langfristige Ziele für die gesamte Kooperation definiert. Das Team setzt sich dauerhaft auf verschiedenen Ebenen für eine nachhaltige Unternehmensausrichtung ein, ermittelt Handlungsfelder und stößt konkrete Aktionen an.

„Wir haben alle Mitarbeiter ins Boot geholt und eingeladen, sich zu beteiligen, Ideen einzubringen und die einzelnen Maßnahmen mitzutragen“, erklärt Friedrich Sobol. Ein Großprojekt der Zentrale steht derzeit bereits kurz vor seinem Abschluss: die vollständige, energetische Renovierung des ältesten Gebäudeteils. Auch für die Marken EP: und Medimax entstehen aktuell zielgerichtete Nachhaltigkeitskonzepte und damit verbundene Werbemaßnahmen. In Zukunft werden die Themen Reparieren statt Wegwerfen sowie energieeffiziente, umweltfreundliche und auch Made in Germany-Produkte noch aktiver vorangetrieben.


Thomas Jacob zieht es zurück in seine norddeutsche Heimat.

Foto: Euronics

Thomas Jacob, Chief Customer Officer (CCO) der Euronics Deutschland eG verlässt das Unternehmen nach drei Jahren. Die Trennung erfolgt Unternehmensangaben zufolge „in bestem Einvernehmen“. Ein Nachfolger für Jacob wird aktuell gesucht.

Im Jahr 2018 war Thomas Jacob in Ditzingen angetreten, die vertrieblichen Belange von Euronics weiterzuentwickeln und die Beteiligungsbetriebe der Genossenschaft erfolgreich umzustrukturieren. Mit der Sanierung von Euronics Berlet in Hagen sei ihm dies sogar früher als ursprünglich geplant gelungen, heißt es aus dem Unternehmen. Und weiter: „Durch den personellen und strukturellen Umbau des Euronics Betriebstypenmanagements hat Thomas Jacob maßgeblichen Anteil an der zukunftsweisenden Ausrichtung der vertrieblichen Aktivitäten der Verbundgruppe – insbesondere durch die Schaffung des neuen Teams der sog. „Digital Coaches“, die den Mitgliedern zukünftig in Richtung Digitalkompetenz mit Rat und Tat zur Seite stehen. Darüber hinaus hat Thomas Jacob als Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung zahlreiche wichtige Projekte im Rahmen der Euronics Strategie 2020 – 2025 geleitet.“

Thomas Jacob verlässt das Unternehmen zum 30. September „in bestem Einvernehmen aus persönlichen und privaten Gründen in Richtung seiner norddeutschen Heimat“. Die Stelle des CCO soll schnellstmöglich neu besetzt werden, um die Herausforderungen der Digitalisierung und des Multikanalhandels auch zukünftig zu bewältigen. Bis zur Neubesetzung übernehmen André Fourie (Leiter Betriebstypenmanagement Fachmärkte) und Patrick Schwarzhaupt (Leiter Betriebstypenmanagement Fachhandel und Spezialisierter Fachhandel) die Aufgaben von Thomas Jacob und berichten direkt an die Geschäftsleitung.


Anna- Verena Bartl ist neue Head of Marketing & Product Management bei Ritzenhoff.

Foto: Ritzenhoff AG

Im Juni dieses Jahres hat der Trinkglashersteller Ritzenhoff mit Dr. Axel Drösser einen neuen CEO bekommen. Seit dem 1. September verantwortet nun Anna-Verena Bartl als neue Head of Marketing & Product Management die strategische Weiterentwicklung der Marken Ritzenhoff und Maxwell & Williams.

Anna- Verena Bartl berichtet in ihrer neuen Funktion direkt an den CEO, Dr. Axel Drösser. Stationen der beruflichen Laufbahn von Bartl waren u. a. bei der Porsche Lizenz- und Handelsgesellschaft mbH & Co. KG in Deutschland und Asien, bei der Faber-Castell AG, bei Gerry Weber International AG und Falke KGaA. Ihre Erfahrungen in den Bereichen Strategie, Marketing und Product Management in Kombination mit mehrjährigen Auslandsaufenthalten schaffen „beste Voraussetzungen für die konsequente Weiterentwicklung der Markenpositionierung der Ritzenhoff AG“, wie es offiziell aus dem Unternehmen heißt.

Die Ritzenhoff AG ist eigenen Angaben zufolge einer der führenden deutschen Produzenten für hochwertige Trinkgläser sowie Anbieter für außergewöhnliche Porzellanerzeugnisse mit Sitz in Marsberg (Nordrhein-Westfalen). Gegründet 1904, fertigt das Familienunternehmen jährlich bis zu 50 Millionen Gläser in bester Kristallglasqualität und bietet als einziger Glashersteller Europas die gesamte Produktionsbreite eines Glases aus einer Hand an (Entwurf, Produktion, Dekoration, Logistik).


Als Aufsichtsräte bestätigt: Torsten Roters (li.) und Martin Zilligers

Foto: Euronics

Für Sonntag, den 5. September, hatte die Euronics Deutschland eG ihre Mitglieder zur Generalversammlung in die Berliner Messe eingeladen. Dort wurde der Blick auf die positive Umsatzentwicklung des ersten Halbjahres 2021 gerichtet, und es wurden zwei Aufsichtsratsmitglieder im Amt bestätigt.

Die Verbundgruppe Euronics nutzte die Generalversammlung in Berlin als Anlass, um einen Blick auf die aktuelle Geschäftsentwicklung zu richten. Gerade das stark wachsende Onlinegeschäft sorgte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/2021 für eine deutliche Umsatzsteigerung um 16,8 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019/2020. Besonders die Wachstumsfelder in der Weißen Ware, bei TV, PC/Multimedia oder e-Mobility hätten sich als Treiber erwiesen und böten langfristige Marktchancen für die Verbundgruppe, so die offizielle Mitteilung.

Außerdem haben die Mitglieder der Euronics Deutschland eG ihre Aufsichtsratsmitglieder Torsten Roters sowie Martin Zilligers als Aufsichtsratsmitglieder für drei weitere Jahre im Amt bestätigt. Roters, der seinen regionalen mittelständischen Euronics XXL Fachmarkt im friesischen Varel führt, ist seit drei Jahren Mitglied des Aufsichtsrats. Ebenso lange ist Martin Zilligers, der ein Euronics Fachgeschäft in Düsseldorf leitet, Teil des Gremiums. Beide Positionen standen nun im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung der Verbundgruppe zur Wahl. Die Besetzung des siebenköpfigen Aufsichtsrats bleibt somit unverändert. Dirk Wittmer steht dem Gremium als Vorsitzender vor, Frank Schipper bleibt stellvertretender Vorsitzender, Sabine Bauer, Sebastian Dworak und Christoph Lux sind die weiteren Mitglieder des Aufsichtsrats.


Erfahrungsaustausch und Ordertätigkeiten an den Ständen der Aussteller der Cadeaux

Foto: Leipziger Messe

Mit den Konsumgütermessen Cadeaux, Midora und Floriga autumnal gingen in Leipzig erstmals in diesem Jahr Präsenzmessen an den Start. Aussteller und Besucher ziehen positives Fazit: Digitale Formate sind nett, aber kein vollwertiger Ersatz.

Vom 4. bis 6. September 2021 nutzten auf dem Leipziger Messegelände insgesamt 450 Aussteller und Marken sowie rund 8.100 Fachbesucher die Möglichkeit, sich wieder direkt zu begegnen. „Die Freude darüber war deutlich zu spüren“, sagt Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Rege Order an den Ständen, intensiver Erfahrungsaustausch und eine positive Stimmung prägten die Messetage. Aussteller wie Besucher setzten klare Signale, dass diese Plattform für die Branche unverzichtbar ist. Mit dem Hygienekonzept ‚Safe Expo‘ wurden die passenden Rahmenbedingungen dafür geschaffen.“

Über ein überwiegend positives Resümee von Seiten der Aussteller und Besucher berichtet auch Projektdirektor Andreas Zachlod. „Vor allem am Sonntag, dem besucherstärksten Tag, war die Messe wieder ganz die ‚alte‘. Viele sagten uns, dass sie den unmittelbaren Kontakt zwischen Herstellern und Händlern sehr vermisst haben. Zwar haben auch wir neue digitale Formate entwickelt, wie den Neuheiten-Katalog auf der Homepage der Cadeaux – aber für Produkte, die so sehr von Emotionen leben, kann das kein vollwertiger Ersatz sein.“

Auf der Cadeaux gab es vor allem Accessoires für Küche und gedeckten Tisch, Kulinarisches von Schokoladentrüffel über Gewürzkreationen bis hin zu extravagantem Gin, Zubehör für Garten und Floristik oder Badekosmetik zusehen. Es waren besonders jene Produkte gefragt, die Wohlbefinden und Gemütlichkeit fördern. Rund 250 Aussteller und Marken stellten ihre Kollektionen vor. Im Mittelpunkt stand das Weihnachtsgeschäft; zugleich gab es Ausblicke auf die Frühjahrssaison 2022. Im Trend liegen dabei Materialien und Farben aus der Natur, während es zu Weihnachten mit viel Silber und Rot eher klassisch zugeht.


Martin Groß-Albenhausen: „Wir möchten unseren Mitgliedern zeigen, wo die Chancen von Morgen liegen und welche Potenziale sich durch die Transformation ergeben.“

Foto: bevh

 

Nach einer erfolgreichen Pilotphase im Mai dieses Jahres führen der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) und die Alibaba Global Initiative ihre Fortbildungsserie „Alibaba Netpreneur Masterclass Germany“ fort.

Die komplett online durchgeführte Masterclass wird sechs Wochen dauern, vom 2. November bis 14. Dezember 2021, und richtet sich an Unternehmenslenker, Entscheider sowie an Gründer kleiner und mittlerer Unternehmen, unabhängig vom Industriezweig und der Region. Die Anmeldung ist ab sofort möglich und für qualifizierte Unternehmen kostenlos. Mit der „Alibaba Netpreneur Masterclass Germany“ möchte der Aus- und Weiterbildungszweig der Alibaba Group deutschen Unternehmern innovative Ansätze und Werkzeuge aus der Digital- und Plattformwirtschaft an die Hand geben und ihnen ermöglichen, mit dem erworbenen Knowhow die Potenziale globaler Netzwerke zu heben. Haben Teilnehmer das Programm erfolgreich abgeschlossen, erhalten sie eine Zertifizierung und Zugang zur globalen Alumni-Community der Alibaba Global Initiative. Außerdem werden ausgewählte Absolventen zu einer einwöchigen Praxisphase am Konzernsitz von Alibaba in Hangzhou (China) eingeladen.

„Mit der Netpreneur Masterclass fördern wir Exzellenz im E-Commerce. Unser Ziel ist klar formuliert: Wir möchten unseren Mitgliedern sichtbar machen, wo die Chancen von Morgen liegen und welche neuen Potenziale sich durch die Transformation von Märkten und Technologien ergeben“, sagt Martin Groß-Albenhausen, der die Netpreneur Masterclass vonseiten des bevh betreut, und führt fort: „China ist einer der wichtigsten Treiber der Digitalisierung und der Integration globaler Märkte. Umso wichtiger ist es, dass wir den Austausch verstärken und dieses Knowhow als Wachstumshebel für unsere Händler nach Deutschland bringen.“

Karl Wehner, Managing Director Deutschland, Österreich, Schweiz, Türkei und Osteuropa bei der Alibaba Group: „Mit der Netpreneur Masterclass möchten wir unser Wissen rund um die digitale Wirtschaft, neue Innovationen und Technologien sowie Inspirationen zum Thema Leadership weitergeben. Nach dem großen Erfolg der ersten Auflage freuen wir uns nun auf die zweite Runde.“


Inhaber Niklas Geuer freut sich über seinen zweiten Standort.  

Foto: EP:Geuer

 

 

In Kerpen bei Köln hat ein EP-Fachhändler einen Euronics-Standort übernommen – samt Mitarbeitern. Die ehemaligen Inhaber Ruth und Klaus Hellenthal freuen sich, in Niklas Geuer einen engagierten Nachfolger für ihr Unternehmen gefunden zu haben.

Ruth und Klaus Hellenthal haben ihr Elektro- und Haushaltswarenfachgeschäft knapp 37 Jahre lang betrieben. Sehr glücklich war die Familie Hellenthal über das große Übernahme-Interesse von Niklas Geuer, Inhaber eines EP-Fachgeschäfts im nur gut zehn Kilometer entfernten Frechen. „Nach intensiven Gesprächen wurde schnell klar, dass die Chemie zwischen uns stimmt“, erinnert sich Klaus Hellenthal.

Der 32-jährige Niklas Geuer ist gelernter Betriebswirt und hat bereits vor einigen Jahren die Leitung des elterlichen Fachgeschäftes in Frechen übernommen. Dieses führt er nun in fünfter Generation. Für das über hundertjährige unternehmerische Engagement wurde EP:Geuer zuletzt 2019 mit dem IFU Wirtschaftspreis ausgezeichnet. Auf einer Verkaufsfläche von 400 Quadratmetern präsentiert sich der Händler als Vollsortimenter mit Schwerpunkt auf Weißer Ware. „Wir legen großen Wert auf Langlebigkeit und nachhaltigen Umgang mit Elektronik. Deshalb setzen wir auf Qualitätsmarken wie zum Beispiel Miele, deren Produkte wir durch eine Herstellerautorisierung auch in unserer eigenen Werkstatt reparieren dürfen“, erklärt Niklas Geuer. Von Leistungen wie diesen und vielen weiteren Vorteilen profitieren künftig auch die Kunden in Kerpen/Sindorf. 

Mit der Übernahme des ehemaligen Euronics Standortes schlägt Niklas Geuer das nächste Kapitel für sein Familienunternehmen auf. Er freut sich über diese Herausforderung, die neuen Mitarbeiter, noch mehr Kunden und ist überzeugt, dass er die Erfolgsgeschichte fortschreiben wird: „Die Geschäftsphilosophie der beiden Unternehmen ist sich sehr ähnlich. Werte wie Zuverlässigkeit und Qualitätsanspruch haben bei Familie Hellenthal ebenso Tradition wie bei uns.“


Der HDE Konsumbarometer aktuell im Abwärtstrend

Grafik: HDE

Den zweiten Monat in Folge trübt sich die Verbraucherstimmung im September ein. Wie das aktuelle HDE-Konsumbarometer zeigt, fällt der Index auf das Vorjahresniveau. Der Rückgang um fast zwei Punkte werde von einem Wandel im Infektionsgeschehen begleitet.

Während die Sparbemühungen der Verbraucher nahezu unverändert bleiben, ist deren Anschaffungsneigung von deutlicher Zurückhaltung geprägt. Im Vergleich zum Vormonat geht sie zurück, was auf eine Verkleinerung des subjektiven finanziellen Konsumspielraums hindeutet, so der Handelsverband Deutschland (HDE) in seinem Konsumbarometer für September 2021. Die Entwicklung der Anschaffungsneigung sei daher vermutlich insbesondere auf ihr Zusammenspiel mit den Einkommens-, Preis- und Konjunkturerwartungen zurückzuführen. Diese Zurückhaltung bei den Anschaffungsplänen könnte das Wachstum des privaten Konsums in den nächsten Wochen dämpfen.

Der Blick auf die erwartete gesamtwirtschaftliche Entwicklung fällt unter den Verbrauchern pessimistischer aus. Im Vergleich zum Vormonat verringern sich ihre Konjunkturerwartungen zwar, doch sie liegen weiterhin deutlich über dem Vorjahresniveau. Verglichen mit dem Vormonat, sind die Einkommenserwartungen bei guter Entwicklung des Arbeitsmarktes unverändert geblieben.

In der gedämpften Verbraucherstimmung spiegelt sich vor allem das zunehmende Infektionsgeschehen wider. Angesichts sinkender Neigung zu Anschaffungen und pessimistischeren Konjunkturerwartungen trübt sich die Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher merklich ein. Entscheidend für die weitere Stimmungsentwicklung bleibt der politische Umgang mit dem anziehenden Infektionsgeschehen und dem Stocken der Impfkampagne.


Brad Bitt ist das Testimonial, das der Marke einen starken Wiedererkennungswert geben soll.

Foto:De'Longhi

Der Hersteller von Kaffeevollautomaten, De'Longhi, startet im September 2021 die erste internationale Kampagne der Firmengeschichte für diese Kategorie. Die Produkte werden zusammen mit Hollywood-Star Brad Pitt in Szene gesetzt.

Die groß angelegte Marketingaktion wird, neben den TV-Spots, auch auf den Social Media Kanälen, als Out-of-Home Kampagne und im Fachhandel präsentiert. „De'Longhi konnte in den letzten Jahren außergewöhnliches Wachstum verzeichnen, insbesondere Kaffeemaschinen haben dabei eine zentrale Rolle gespielt“, erklärt Massimo Garavaglia, CEO der De'Longhi Group. „Wir sehen in Brad Pitt den perfekten Markenbotschafter, um De'Longhi weltweit zu repräsentieren. Er verkörpert die Quintessenz unserer Marke: mutig und international, aber gleichzeitig anspruchsvoll und elegant.“ De’Longhi soll sich damit als weltweit und in Deutschland führende Kaffeemarke positionieren. Mit dem Testimonial Brad Pitt soll der Marke ein Gesicht mit starkem Wiedererkennungswert gegeben werden.

„In Deutschland sind wir der einzige Hersteller, der Kaffeevollautomaten vom Preiseinstieg bis in die Premiumklasse bietet. Die Nachfrage im Premiumsegment nimmt immer mehr zu, weshalb wir uns in dieser Preisklasse bereits seit einigen Jahren stärker aufstellen“, ergänzt Susanne Harring, Geschäftsführerin De’Longhi Deutschland GmbH, die hier auch die stärkste Verbindung zwischen der Marke und Ambassador Brad Pitt sieht: „Er ist der Premium-Botschafter einer Premium-Marke.“

Die Werbekampagne wird auch im Fachhandel ausgespielt und mit einer starken Mehrwertaktion aufgeladen. Für viele Aktionsmodelle, darunter den Star der Kampagne, die Prima Donna Soul erhalten Käufer vom 1. September bis zum 31. Dezember dieses Jahres nach Registrierung eine Garantieverlängerung auf fünf Jahre. Die Kampagne und Mehrwertaktion werden prominent am POS über Aufsteller, Sticker und Poster beworben.


Die Z10 von Jura

Foto: Jura

Der Kaffeemaschinen Hersteller Jura feiert in diesem Jahr sein 90-jähriges Bestehen. Eigenen Angaben zufolge steht die Marke in dieser Zeit für Genuss und Qualität ebenso wie für Tradition und Innovation. Das Unternehmen bringt zum Anlass eine spezielle Jura Z10-Jubiläumsedition in den Handel.

Im Jahr 1931 wurde Jura als Hersteller von Haushaltsgeräten im schweizerischen Niederbuchsiten gegründet– dem Ort, an dem sich noch heute der Stammsitz des Unternehmens befindet. Firmengründer Leo Henzirohs Studer benannte die Neugründung seinerzeit nach dem Gebirgszug, an dem Niederbuchsiten liegt. Seit den 1980er-Jahren ist die Marke ausschließlich auf Kaffeevollautomaten spezialisiert.

Zum Jubiläum „90 Jahre Jura“ hat die Marke nun die Jubiläumsedition Jura Z10 präsentiert. Die Maschine kann heiße und kalte Spezialitäten gleichermaßen zubereiten. Dabei werden die Cold-Brew-Spezialitäten nach der Espressomethode extrahiert: mit kaltem Wasser, pulsierend und unter hohem Druck. Der Unterschied im Geschmack zu jener Methode, bei der die Spezialitäten heiß gebrüht werden und dann abkühlen, ist deutlich spürbar. Die Fruchtaromen des Kaffees kommen optimal zur Geltung.

Die Jura Z10 ist mit den neuesten Technologien wie dem Product Recognizing Grinder (P.R.G.) für individuelles Mahlgut bei jeder Spezialität, einer von künstlicher Intelligenz unterstützten Bedienung sowie einer Brüheinheit mit der 3D-Brühtechnologie ausgestattet. Abgerundet wird der Auftritt durch die unverwechselbare Optik mit klaren Linien für einen zeitlosen Look, einer komplexen Aluminiumfront in hoher handwerklicher Qualität sowie mit raffinierten Details wie dem Wassertank in edlem Wellendesign und der harmonisch gestalteten Filterummantelung.


Die Expert-Fachberater:innen sollen die hilfsbereiten Nachbar:innen von nebenan sein.

Foto: Expert

Die Handelsverbundgruppe Expert sieht sich mit ihren insgesamt 405 Standorten in Deutschland regional verwurzelt. Daher stellt nun die Unternehmenszentrale mit ihrer neuen Imagekampagne das Nachbarschafts-Verhältnis in den Mittelpunkt der Kommunikation.

„Mit unserer neuen Imagekampagne heben wir unsere glaubwürdige und erfolgreiche „Näher dran“-Kampagne auf die nächste Stufe und stellen das Thema Nachbarschaft in den Mittelpunkt unseres Außenauftrittes“, erklärt Frank Harder, Vorstand für Vertrieb, Marketing und E-Commerce der Expert SE. „Wir verkaufen unsere Produkte an unsere Nachbar:innen – und natürlich möchten wir unserer Nachbarschaft nur das Beste empfehlen. Diese direkten Begegnungen im lokalen Umfeld sind eine ganz besondere Motivation für die Mitarbeiter:innen und der persönliche Draht zu unseren Kund:innen, die auch unsere Nachbar:innen sind. Das möchten wir auch in unserer Kommunikation noch tiefer verankern.“

„Hallo Nachbarn, hier gibt es was zu sehen“, „Auf Nachbarschaftsbesuch“ oder „Beste Angebote für die Nachbarschaft“ – mit diesen Ansprachen möchte Expert noch näher bei den Kund:innen sein. Die Expert-Fachberater:innen sollen dabei die hilfsbereiten Nachbar:innen von nebenan sein. Sie leben und arbeiten gemeinsam mit den Kund:innen in einer Region, die ihnen am Herzen liegt und kennen die lokalen Gegebenheiten. So wissen sie noch konkreter, welche Bedürfnisse die Kund:innen haben und können gezielt beraten.

Die 360°-Nachbarschaftskampagne umfasst sämtliche Werbemittel: von TV-Spots über Beilagen und POS-Deko bis hin zu Onlineaktivitäten. Die Kund:innen können sich im Rahmen dieser Kampagne auf viele verschiedene Aktionen und Angebote freuen – immer genau zugeschnitten auf die einzelnen Regionen.


Am Sonntag strömten die meisten Händler in die Messehalle, und das in allerbester Orderlaune.

Foto: Trends Up UG

Die Trends Up West stellt eigenen Angaben zufolge die Show Days für Großhandel und Händler aus der Konsumgüterbranche dar. Die zweite Ausgabe dieser Messe wurde vom 19. bis 22. August auf dem Areal Böhler in Düsseldorf ausgerichtet.

72 Aussteller mit 80 Marken aus den Bereichen Lifestyle, Wohn- und Küchenaccessoires, Textil, Papeterie, Geschenkartikel und Feinkost zeigten einen Sortiments-Mix für GPK-Fachhändler, Concept Stores, Möbelhändler, Kaufhäuser, Küchenfachgeschäfte, Internet Pure Player, aber auch Interior Designer und Objektgestalter. An den vier Messetagen kamen nach Angaben der Veranstalterin 2.400 Besucher:innen auf das Areal Böhler in der Düsseldorfer Hansaallee, wobei die Frequenzen an den vier Veranstaltungstagen sehr unterschiedlich aus fielen.

„Wir wollen ehrlich sein und niemandem etwas vormachen. Es war ein Auf und Ab der Gefühle“, stellt deshalb Willo Blome (Blomus), der die Messe gemeinsam mit Florian Burghard (Sompex) und Marco Hübecker (fleur ami) organisierte, fest. „Der Donnerstag begann vielversprechend und die Stimmung war gut. Der Freitag verlief schwächer, was wir aufgrund der Vorregistrierungen jedoch erwartet hatten. Der Samstag entwickelte sich dann ab dem späten Nachmittag aber immer mehr zu einem Totentanz, was sicher auch an dem guten Sommerwetter gelegen hat. Doch unsere Trends Up West-Community war auch an diesem Tiefpunkt eine Schicksalsgemeinschaft. Denn auf dem Ausstellerabend waren mit 280 Gästen alle Messeteams ohne Ausnahme dabei. Bis in den späten Abend und in den zunehmenden Regen hinein wurde getanzt und gefeiert. Vielleicht haben wir mit diesem Regentanz den sensationellen letzten Tag herbeibeschworen“, scherzt Blome. Denn am Sonntag strömten die meisten Händler in die Kaltstahlhalle des Böhler Areals, und das in allerbester Orderlaune. So fiel nach den turbulenten vier Tagen das Fazit aller Beteiligten derart positiv aus, dass mit Veranstaltungsende die große Mehrheit der Aussteller ihre Teilnahme für das kommende Event bestätigte.

Wer sich über das Konzept oder Teilnahmemöglichkeiten an den kommenden Ausgaben informieren möchte, sollte die Website der Messe besuchen. Die nächste Trends Up West soll vom 19. bis 22.Februar 2022 stattfinden.


Beispielseiten aus dem anstehenden Magazin der EK Home.

Foto: EK/servicegroup

Im hybriden Marketing-Mix der EK/servicegroup spielen Print-Magazine nach wie vor eine wichtige Rolle für die Endkundenansprache und eine klare Händlerprofilierung. Ab Oktober können EK-Händler über ein umfassendes Content-Paket verfügen.

Wofür steht mein Händler vor Ort? Was macht ihn besonders? In welchen Themenfeldern ist er der kompetente Ansprechpartner? Antworten auf diese und andere Fragen geben die EK Handelspartner im Living-Bereich mit dem erfolgreichen Kundenmagazin „Mein Ideengeber für Kochen & Genießen“, das für den Herbst 2021 neu aufgelegt wird. „Eine hochwertige Kommunikation mit attraktivem Story-Telling ist für die Image-Bildung und damit für die Entwicklung der Händlermarke unverzichtbar. Unser Living-Magazin leistet dazu einen anerkannten Beitrag“, zeigt sich auch Jochen Pohle, verantwortlicher Bereichsleiter EK Home.

Dass die rege Beteiligung und aktive Unterstützung der Industrie für die Qualität des „Ideengebers für Kochen & Genießen“ eine wesentliche Rolle spielt, versteht sich. Ein Drittel der kontinuierlich wachsenden Gesamtauflage für Deutschland und Österreich wird in einer attraktiven Standardversion produziert, zwei Drittel sind passgenau auf die Profilierung der einzelnen Fachgeschäfte ausgerichtet. Die Händler können hier entweder bereits vorgefertigte Inhalte nutzen – EK liefert ein umfassendes Content-Paket für die gesamte Laufzeit vom 1. Oktober bis ins Frühjahr 2022 – oder mit einer eigenen Auswahl an Themen und Artikeln individuelle und auch regionale Akzente setzen.

Die nächste Stufe in der Magazin-Entwicklung ist dann für die übernächste Auflage 2022 vorgesehen: Nach ersten Angeboten der Händler-Individualisierung in 2019 und dem heutigen, umfassenden Personalisierungskonzept für Unternehmen arbeiten die Bielefelder intensiv an einem weiterführenden Digitalisierungs-Plan. Für die Onlineaktivitäten auf der Website und den Social-Media-Kanälen stellt die EK Home Magazin-Auszüge als aufbereiteten Content zur Verfügung. Dazu kommt mit dem optional einsetzbaren Einleger rund um die Themen Outdoor Cooking und Wintergrillen ein ganz neues Feature.


Der Bereich Dining wird für die Haushaltswarenhändler im kommenden Jahr von Bedeutung sein.

Foto: Messe Frankfurt

In weniger als einem halben Jahr kehrt die Ambiente zurück in die Frankfurter Messehallen. Zahlreiche Aussteller bereiten sich bereits auf die Weltleitmesse für Konsumgüter vor. Die Messe Frankfurt hat einige Stimmen der Aussteller eingesammelt.

Das physische Messeformat bleibt für die Mehrzahl aller Hersteller die erste Wahl und kann durch digitale Formate nicht ersetzt, sondern lediglich sinnvoll ergänzt werden. Zu wichtig seien persönliche Begegnungen, wenn es um das Knüpfen von neuen Geschäftsbeziehungen und die Pflege von bereits bestehenden Verbindungen geht. „Im Handel geht es darum, Menschen zu verbinden, Beziehungen aufzubauen und auch dann zu kommunizieren, wenn die Dinge nicht wie geplant laufen. Der Handel braucht einen Ort, um Handel zu treiben. Die Ambiente ist der Ort für Stelton, um die Welt zu treffen. Diese Messe ist wichtiger denn je“, so Michael Ring, CEO und Inhaber von Stelton.

Auch für Willo Blome, Geschäftsführer und Eigner von Blomus, ist die Ambiente ein gesetzter Termin im Kalender. „Wir freuen uns vor allem auf den persönlichen Austausch mit dem internationalen Handel und unseren Marktbegleitern. In erster Linie dient die Ambiente dazu, unsere innovative neue Kollektion live vorzustellen. Die Ambiente ist darüber hinaus immer ein wichtiger Treffpunkt der Branche, um Marktentwicklungen zu beobachten und sich zu vernetzen.“

Die Wiedersehensfreude ist auch bei Horst Lichter, Direktor des Besteckherstellers Solex Germany, groß: „Solex Germany freut sich auf die Ambiente 2022, um die Neuheiten, die wir in den vergangenen beiden Jahren entwickelt haben und noch nicht „live“ vorstellen konnten, erstmalig einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Wir freuen uns besonders darauf, viele Partner und Kunden, die wir seit vielen Monaten nicht mehr gesehen haben, wieder zu treffen.“

Die nächste Ambiente findet vom 11. bis 15. Februar 2022 in Frankfurt/Main statt.


Blick aus der Miele Lounge aufs Spielfeld der Allianz Arena

Foto: Miele

Bereits im letzten Jahr hatten der Hausgerätehersteller Miele und der Fußball-Bundesligist FC Bayern München ihre Zusammenarbeit angekündigt. Coronabedingt erfolgt der „Anpfiff“ erst jetzt, dafür aber endlich wieder mit Zuschauern und entsprechender Stadionatmosphäre.

Spitzensport und kulinarische Highlights in edlem Ambiente – das passt nach Ansicht der Verantwortlichen von Miele und dem FC Bayern München gut zusammen. Darum präsentieren beide Unternehmen zum Start in die neue Bundesliga-Saison „Gourmet-Erlebnisse auf Champions-League-Niveau“ – zubereitet in der Miele Lounge, die künftig das Herzstück der Kooperation darstellen soll. Das heißt, bei Heimspielen genießen Gäste und Partner des FC Bayern den Gourmet-Service der Miele-Tochter MChef, die eigens hierfür neue, exklusive Menüs entwickelt hat. Wird nicht gespielt, verwandelt sich die Lounge in die „Cooking Arena“. Dann heißt der Hamburger Spitzenkoch Kevin von Holt Kochbegeisterte in seiner Kochschule willkommen.

„Miele und der FC Bayern München – das ist das perfekte Zusammenspiel zweier Premiummarken mit langer Tradition, die ihre Fans immer wieder aufs Neue begeistern“, sagt Dr. Axel Kniehl, Marketing-Geschäftsführer der Miele Gruppe. Die Kooperation ist zunächst für drei Spielzeiten angelegt und geht über die Miele Lounge im Stadion hinaus. So hat der Gütersloher Familienkonzern auch das Headquarter des FC Bayern an der Säbener Straße und insbesondere die neue „FC Bayern World“ im Stadtzentrum mit den Top-Modellen seiner Küchengeräte ausgestattet. Auf eine aktive Partnerschaft setzen beide auch in China, das für Miele zu den wichtigsten Wachstumsmärkten zählt.


Teilnehmer der Online-Gruppe Motivation & Mindset

Foto: EK/servicegroup

Die EK/servicegroup ermöglicht es seinen Handelspartnern und seinen Mitarbeitenden, sich in einer speziellen Webinar-Reihe gemeinsam weiterzuentwickeln. Ziel ist es, eigene vorhandene Chancen selbst zu entdecken und zu nutzen.

Weiterbildungsangebote, die spezifisch auf Handelspartner oder Mitarbeitende zugeschnitten sind, gehören eigenen Angaben zufolge seit jeher zum Qualifizierungsprogramm der EK/servicegroup. Jetzt haben die Bielefelder ein Format initiiert, das beide Gruppen zusammenbringt und neben der individuellen Weiterentwicklung ganz sicher auch das Verständnis füreinander über die fachliche Ebene hinaus fördert.

Neben einer ganzen Reihe von Teilnehmer*innen aus den EK Anschlusshäusern hatten sich direkt zum Start der neuen digitalen Trainingsreihe „Motivation & Mindset“ rund 30 EK Kolleginnen und Kollegen angemeldet. Für die Ostwestfalen Anlass, gleich mehrere Webinare zu unterschiedlichen Startterminen anzubieten. In der aktuellen, seit Anfang August laufenden Runde begleitet Trainer Martin Pioch die Absolventen in acht aufeinander aufbauenden Modulen auf einer Reise der besonderen Art.

Das Weiterbildungsangebot hat zum Ziel, zu verinnerlichen, dass man widrigen Umständen nicht hilflos ausgeliefert ist, sondern es zu einem großen Teil selbst in der Hand hat, vorhandene Chancen zu entdecken und zu nutzen. Und zu lernen, wie man sich dafür selbst motiviert und zu einer in jeder Hinsicht positiven Persönlichkeit entwickeln kann. Also Tatendrang und Begeisterung statt Zukunftsangst und Resignation. Gerade in Corona-Zeiten sicherlich für viele Menschen ein wichtiges Thema.


In der Rubrik „Messerwissen“ erfährt der Anwender alles über die unterschiedlichen Messertypen und deren Gebrauch.

Foto: Güde

Der Messerhersteller Güde hat seine Homepage komplett überarbeitet und wartet mit mehr Inhalten sowie mit einer optimierten Menüführung auf. Es reiche heute nicht mehr aus, ein hochwertiges Messer alleine mit dem Argument „Made in Solingen“ zu kommunizieren, heißt es.

„Made in Solingen/Germany“, das gilt für alle Messer aus der Manufaktur Güde. Aber wie genau werden sie hergestellt, aus welchem Material werden sie hergestellt? Was ist das besondere an der speziellen Formensprache der Güde-Messer? Und wie dienen Material, Herstellungsprozess und Design einer perfekten Funktionalität? Auf all diese Fragen gibt die neue Homepage des Herstellers ausführliche Antworten.

„Heute reicht es nicht mehr, ein hochwertiges Messer alleine mit dem Argument „Made in Solingen/Germany“ zu kommunizieren. Der Messerliebhaber interessiert sich darüber hinaus dafür, warum der Klingenstahl nun gerade diese oder jene Eigenschaft besitzen muss und wie der Herstellungsprozess zum gewünschten Endprodukt führt.

Detailliert und auch für den Laien verständlich wird deutlich, dass jedes Messer aus der Solinger Manufaktur ein handgefertigtes Unikat ist. Informationen zum Unternehmen, seiner Entstehung und seiner Historie, ein virtueller Rundgang durch Produktion, Schmiede und Büro sowie ein ausführlicher Download-Bereich mit Videos geben ein detailliertes Bild der Güde Markenwelt. Und: Im vollkommen neuen Content-Bereich „Messerwissen“ erfährt der Anwender alles über die unterschiedlichen Messertypen und deren Gebrauch.


Die Elektro-Kleingeräte generierten einen deutlichen Zuwachs um 13,5 Prozent.

Foto: HZ/P.Nierhoff

Der Markt für Home Electronics-Produkte, dargestellt im „HEMIX“, Home Electronics Market Index, lag im ersten Halbjahr 2021, verglichen mit dem Vorjahres-Zeitraum, mit 7,4 Prozent im Plus. Die Elektro-Hausgeräte haben sich überdurchschnittlich gut entwickelt.

Wie die gfu Consumer & Home Electronics zusammen mit der GfK festgestellt hat, wurde in den Monaten Januar bis Juni 2021 ein Gesamt-Umsatzvolumen von knapp 22 Mrd. Euro erreicht. Dabei zeigten alle Segmente des HEMIX – von Unterhaltungselektronik über Telekommunikation und IT-Produkte, bis hin zu Elektrohausgeräten – eine positive Entwicklung. Mit einem Umsatz von knapp 13,9 Mrd. Euro konnte der Bereich Consumer Electronics im ersten Halbjahr 2021 ein Plus von 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aufweisen. Im Bereich der Unterhaltungselektronik wurde im ersten Halbjahr 2021 mit Fernsehgeräten ein Umsatz von knapp 1,7 Mrd. Euro (- 1,3 Prozent) erzielt. Aufgrund des um mehr als 15 Prozent auf 633 Euro gestiegenen Durchschnittspreises sei der Umsatzrückgang moderat ausgefallen, heißt es von Seiten der gfu.

Mit Elektro-Hausgeräte wurde im ersten Halbjahr 2021 hingegen ein Umsatz von insgesamt 8,12 Mrd. Euro erzielt, was ein Plus von 10,5 Prozent bedeutet. Im Detail verzeichneten die Elektro-Großgeräte – nach einem Minus im ersten Quartal – wieder ein Umsatzplus von 8,5 Prozent auf über 4,8 Mrd. Euro. Die Elektro-Kleingeräte generierten einen deutlichen Zuwachs um 13,5 Prozent auf knapp 3,3 Mrd. Euro Umsatz.


Die PoS-Präsentation für das anstehende Weihnachtsgeschäft von Kaiser

Foto: Kaiser

Die Marke Kaiser bietet dem Handel eine Weihnachtspromotion für die umsatzträchtige Zeit im Herbst. Das Aktionssortiment besteht aus Backformen, Ausstecherformen und praktischen Backhelfern. Dazu gibt es Präsentationen für Schaufenster und PoS.

Im Rahmen des Aktionszeitraums vom 13. September bis 24. Dezember 2021 unterstützt die Marke Kaiser seine Handelspartner mit Produktneuheiten und Preisangeboten. Die Promotion enthält für den Handel dieses Jahr zudem das attraktive Warenpaket „KAISER Weihnachten“, das sich aus den Bestsellern für eine gelungene Weihnachtsbäckerei zusammensetzt.

Das Highlight der Weihnachtspromotion ist dieses Jahr eine große Auswahl an verschiedenen Kaiser-Backformen der Inspiration-Serie. Alle Formen überzeugen Herstellerangaben zufolge durch hohe Materialqualität und eine sehr gute Antihaftbeschichtung – für ein einzigartiges Backvergnügen, made in Germany.

Die Weihnachtsaktion wird auf medialer Ebene durch einen vierseitigen Aktionsflyer, unterstützt und setzt so die Produktangebote ansprechend in Szene. Im Schaufenster und am PoS sollen Displays und attraktive Dekorationsmaterialien Lust auf das Rühren, Kneten, Ausstechen, Verzieren und natürlich Naschen machen. Zudem erfahren Kunden in einer dort integrierten Rezeptbroschüre nicht nur wie diese gebacken, sondern wie die Ergebnisse auch entsprechend schön verpackt und verschenkt werden können.


Zu dieser Feststellung kommen 47 Prozent aller Konsument:innen und sogar 43 derjenigen aus der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen. (Auf die Grafik klicken)

 

Grafik: IFH Köln

Die neueste Befragung des Corona Consumer Check beleuchtet die aktuelle Situation des Ausgabeverhaltens der Verbraucher:innen und zeigt: Produktkäufe werden branchenübergreifend wieder vermehrt verschoben. Viele Konsument:innen hinterfragen zunehmend ihren Konsum.

Die Coronalage in Deutschland hat sich nach einer kurzen Entspannung in den letzten Wochen wieder verschärft. Am Einkaufsverhalten hat sich bisher aufgrund der anhaltenden Lage noch wenig verändert - der erhoffte Run auf die stationären Geschäfte ist bislang ausgeblieben. Doch wie beeinflusst diese Zurückhaltung das Ausgabeverhalten der Konsument:innen? Der aktuelle Corona Consumer Check des IFH Köln nimmt den Status quo des Ausgabeverhaltens im Juli 2021 genauer unter die Lupe

Zu Beginn der Coronapandemie und des ersten Lockdowns 2020 haben viele Konsument:innen Anschaffungen und Produktkäufe verschoben. Obwohl einige Anschaffungen im Laufe des letzten Jahres nachgeholt wurden, hält der Trend auch im zweiten Jahr der Pandemie weiter an. So ist die Konsumzurückhaltung im Juli 2021 durch den langen zweiten Lockdown wieder angestiegen. Etwas weniger als die Hälfte der Befragten (44 %) gibt an, aktuell Anschaffungen zu verschieben. Grund hierfür sind trotz Lockerungen immer noch Ängste und Sorgen um die finanzielle Zukunft, die unverändert bei rund 30 Prozent der Befragten vorherrschen.

Die Verschiebungen der Anschaffungen spiegeln sich auch in den einzelnen Branchen wider. Über alle Branchen hinweg haben Konsument:innen weniger Geld ausgegeben als noch vor der Coronakrise. Insbesondere bei Bekleidung wurde gespart: 41 Prozent der Befragten gaben in der Coronazeit weniger Geld für Fashion & Accessoires aus. Aber auch bei Wohnen & Einrichten tätigen Konsument:innen aktuell geringere Ausgaben. Knapp die Hälfte der befragten Konsument:innen hat durch die coronabedingten Beschränkungen realisiert, dass sie auf Konsum teilweise verzichten können. So haben 47 Prozent der Befragten gemerkt, dass sie gar nicht so viele Produkte benötigen. Auch der jüngeren Zielgruppe der 18- bis 29-Jährigen fällt der Konsumverzicht nicht unbedingt schwer.


Pfanne aus hochwertigem Aluguss

Foto: Berndes

Zum Herbst 2021, anlässlich seines 100-jährigen Bestehens, stellt der Hersteller Berndes die Kochgeschirr-Serie „Edition 100“ vor. Dabei handelt es sich um zwölf verschiedene Pfannen und Töpfe aus hochwertigem Aluguss.

Im Laufe der letzten 100 Jahre hat der Hersteller Berndes eigenen Angaben zufolge immer wieder neue, bahnbrechende Kochgeschirr-Innovationen entwickelt. Insbesondere, wenn es um zeitgemäße Antihaftversiegelungen geht. In jüngster Zeit hat das 1921 gegründete Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit mit der Innovation „b.green“ - Töpfe und Pfannen aus hochwertigem Recycling-Aluminium - vorangetrieben. Im Jahr 2021, anlässlich des 100-jährigen Bestehens, stellt Berndes die „Edition 100“ vor: robustes Kochgeschirr aus hochwertigem Aluguss mit 8 mm Bodenstärke und einer mineralisch verstärkten Mehrschicht-Antihaftversiegelung. Acht Jahre Garantie gewährt Berndes auf die solide Profi-Qualität. Ein mattschwarzer Korpus, angegossene Griffe mit markanter Edelstahl-Endkappe und eine reduzierte Formgebung.

Olaf Cordes, Geschäftsführer Berndes: „Der gesamte Herstellungsprozess wird vom Materialeinkauf über Energieressourcen in der Produktion bis hin zum fertigen Produkt nach aktuellen Umweltgesichtspunkten durch uns überwacht. Damit werden wir unserem Nachhaltigkeitsgedanken mehr als gerecht. Unsere Kunden können unbeschwert kulinarische Wunder vollbringen und sich voll und ganz auf das Kochen konzentrieren.“ Die Jubiläumslinie „Edition 100“ umfasst zwölf verschiedene Pfannen und Töpfe und ist ab August 2021 im Handel oder über den Berndes Online-Shop erhältlich.


Emailliertes Kochgeschirr von Kockums Jernverk

Foto: Kockums Jernverk

Die schwedische Firma Kockums Jernverk existiert seit 1875 und hat sich unter anderem auf die Herstellung emailliertem Kochgeschirr spezialisiert. Die Händlerbetreuung hat ab sofort die Kostbar Handel & Vertrieb übernommen.

Nachdem das Unternehmen Ende des 19. Jahrhunderts zunächst Krüge, Eimer und Krankenhausgeräte hergestellt hatte, erfolgte bald die Produktion von emailliertem Kochgeschirr. Das aktuelle Produktsortiment ist an die Formensprache von damals angelehnt. Kockums hat für die neue Kollektion eine sorgfältige Auswahl an Töpfen, Pfannen und Ofengeschirr getroffen. Die Produkte sind in mehreren Größen und Farben erhältlich und für sämtliche Herdarten und Backöfen geeignet, auch für Induktion und Gas.

Die Produkte von Kockums Jernverk werden in modernen, ISO-zertifizierten Werken in Europa nach hohen Qualitätsstandards hergestellt. Die Bratpfanne wird beispielsweise aus 3mm schwedischem Schmiedeeisen in Anderstorp und die Holzutensilien in Deutschland aus europäischem Holz hergestellt. Der emaillierte Stahl wird in einer 60 Jahre alten, qualitätsgeprüften Emaille-Manufaktur in Mitteleuropa produziert.

Die Händlerbetreuung erfolgt nun über die Handelsvertreter des Distributors Kostbar Handel & Vertrieb in Lappersdorf bei Regensburg.


„The Knife“, ein edles Kochmesser des Herstellers Güde, hier in der limitierten Edition mit Jadegriff.

Foto: Güde

 

 

Messer stellen in der Küche eines der wichtigsten Werkzeuge dar. Promi- und Sterneköche schmücken sich sogar gelegentlich mit Klingen edler Provenienz. In der kommenden Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung wird eine „schnittige Produktauswahl“ vorgestellt.

Was Gebrauch, Qualität und Preis angeht, ist die Breite der Range beachtlich. Bei Kochmessern mit einer Klingenlänge von 20 cm kann der Kunde Produkte für 30 aber auch 3.000 Euro erwerben. „Der Trend geht klar hin zu hochwertigen Messern, Made in Germany. Zu den wichtigsten Kaufkriterien zählen langanhaltende Schärfe und ein ergonomisches Design“, erklärt beispielsweise Andreas Hornung, President Consumer D-A-CH von WMF. Die Messer von WMF werden zum Großteil in der Klingenschmiede in Hayingen (Baden-Württemberg) handgeschmiedet. Wichtig seien beste Materialien wie auch der Herstellungsprozess selbst beziehungsweise die Technologie, die im Messer steckt. „Vorbild für die äußerst robusten Klingen unserer WMF Damasteel Serie ist der für seine Korrosionsbeständigkeit bekannte Damaszenerstahl“, ergänzt Hornung. 

Für K. -Peter Born, Geschäftsführer der Franz Güde GmbH, sind Schneideklingen per se in der Küche unentbehrlich: „Trotz aller Automatisierung und Digitalisierung in den Küchen dieser Welt wird das Messer das wichtigste Werkzeug für Hobby- und Profi-Köche bleiben.“ Es seien bis zu 55 Arbeitsschritte, bis in der Manufaktur aus einem im Gesenk aus einem Stück geschmiedeten Rohling ein handgefertigtes Unikat „Made in Solingen“ werde, so der Unternehmenschef.

Lesen Sie mehr im Schwerpunktthema „Messer“ in der Ausgabe 04-2021 der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 16. August erschienen ist.


Haushaltsgeräte von LG verzeichneten im zweiten Quartal 2021 einen besonders guten Absatz.

Foto: LG Electronics

 

 

Der Hersteller LG Electronics Inc. meldet für das zweite Quartal 2021 den höchsten Quartalsumsatz aller Zeiten. Dieser sei auf den Verkauf von Premium-Haushaltsgeräten und Produkten aus dem Home-Entertainment-Bereich außerhalb Südkoreas zurückzuführen.

Der weltweit konsolidierte Umsatz von umgerechnet 15,26 Mrd. US-Dollar stieg um 48,4 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres. Der Betriebsgewinn im zweiten Quartal 2021 verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 65,5 Prozent auf 992,08 Mio. US-Dollar. Die Ergebnisse der LG Mobile Communications Company, die Ende Juli offiziell aufgelöst wird, gelten als nicht fortgeführte Aktivitäten und werden in den vierteljährlichen Ergebnisberichten nicht mehr berücksichtigt.

Die LG Home Appliance & Air Solution Company meldete für das zweite Quartal einen Umsatz von 6,08 Mrd. US-Dollar, was einem deutlichen Anstieg von 32,1 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres entspricht. Die LG Home Entertainment Company steigerte ihren Umsatz im zweiten Quartal auf 3,60 Mrd. US-Dollar – ein deutliches Plus von 79,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

 


Bei der letzten Herbstmesse feierte die EK/servicegroup ihren „Lokal Hero“.

Foto: EK/servicegroup

Auf der EK Live, der Herbstmesse der EK/servicegroup, werden vom 15. bis 17. September 2021 einmal mehr Fachhandelsleistungen im Mittelpunkt stehen, die die Lust am Shoppen auf allen Kanälen anheizen sollen. Und das mit physischer Anwesenheit in Bielefeld und/oder online aus der Distanz.

Vor und in den Messehallen sichert der Mehrbranchenverbund das bewährte Sicherheits- und Hygienekonzept der letzten Herbstmesse zu. Da die Besucherzahlen aus bekannten Gründen pro Tag limitiert sind, ist eine Anmeldung unter www.ek-messen.de Voraussetzung für den Einlass in die EK Messehallen. „Safety first“ lautet also auch diesmal das Motto. Der EK Messeverantwortliche Daniel Kullmann freut sich auf eine ebenso entspannte wie impulsstarke Orderveranstaltung. „Wir erwarten rund 2.000 Fachhändler aus Deutschland, aber auch aus den Niederlanden, Österreich und Frankreich, die in Bielefeld alles geboten bekommen, was den Fachhandel stationär und digital stark macht.“

Zugesagt haben auch die Top-Marken der Branche. Mit dabei sind WMF, Leonardo, Seltmann, Alfi, Berndes, Gefu, Küchenprofi, Lurch, Zwilling, Mepal, Woll, Le Creuset, Victorinox, Profino, AEG, Bosch, Siemens, Samsung, Melitta, Beurer, Liebherr, Miele, Veno, Hi-Di-Hi und viele andere führende Industriepartner. Im Elektro-Bereich kommen nach der Absage der IFA in Berlin alle namhaften Hersteller nach Ostwestfalen. „Wir rechnen insgesamt mit rund 250 Ausstellern, die ihre Neuheiten und Highlights zusätzlich im Rahmen der Online-Messe vorstellen“, kündigt Jochen Pohle, Bereichsleiter des Geschäftsfeldes EK Home, an. Die digitalen Besucher (Anmeldung ebenfalls unter www.ek-messen.de) haben dabei die Möglichkeit, die wichtigsten Highlights zu erleben und gleichzeitig ausgewählte Lager- und ZR-Artikel zu ordern.


Susanne Harring: „Besonders freut es uns, dass wir zum zweiten Mal in Folge mit diesem Preis bedacht werden.“

Foto: HZ/Mau

 

Der Hersteller De’Longhi ist auch in diesem Jahr der Liebling des Fachhandels. Im Rahmen des internationalen Plus X Award wurde das Unternehmen in der Kategorie Kaffeevollautomat zur ‚Fachhandelsmarke des Jahres 2021‘ gewählt.

Mit dieser Sonderauszeichnung würdigt der Plus X Award solche Marken, die vom deutschen Fachhandel als besonders partnerschaftlich und wirtschaftlich attraktiv wahrgenommen werden. Vertreter:innen des Fachhandels konnten bei einer Umfrage durch das Deutsche Institut für Produkt- und Marktbewertung bis Ende Juni für ihre favorisierte Marke stimmen.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, denn sie krönt ein Jahr, in dem wir trotz aller Herausforderungen gemeinsam mit dem Fachhandel ein starkes Wachstum verzeichnen konnten. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Fachhandelskolleg:innen ist ein fester Anker in unserer Vertriebsstruktur und diese Auszeichnung ein Beleg für das Vertrauen, das uns entgegen gebracht wird“, sagt Susanne Harring, Geschäftsführerin De’Longhi Deutschland. „Besonders freut es uns natürlich, dass wir bereits zum zweiten Mal in Folge mit diesem Preis bedacht werden. Das bestärkt uns in unserer strategischen Ausrichtung, die wir in den vergangenen Jahren immer passgenauer auf den Fachhandel, dessen Beratungskompetenz und ein gemeinsames, nachhaltiges Wachstum zugeschnitten haben.“


Hermann Graef: „Unser Dank geht auch an unsere Vertriebspartner, die tolle Impulse eingebracht haben.“

Foto: Graef

Eigenen Angaben zufolge hat Graef, einer der führenden Hersteller von Haushaltsgeräten in Deutschland, ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2021 zu verzeichnen. Das Unternehmen meldet Umsatzwachstum für seine drei Produktlinien.

Ohne konkrete Zahlen zu nennen meldet der Hersteller Graef ein Umsatzplus für das erste Halbjahr 2021 von 28,6 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wachstum konnte in allen Bereichen, das heißt in allen drei Produktlinien erzielt werden – die SlicedKitchen (+43%), die CoffeeKitchen und die DeliKitchen. Jede der drei verzeichnet ein deutliches zweistelliges Plus. Die Erfolgsstrategie lautet Unternehmensangaben zufolge: Ausbau der Social-Media-Präsenz und -Verkaufsoptionen, aber vor allem der enge Kontakt zu den Händler:innen. Dazu Geschäftsführer Hermann Graef: „Wir haben viele Prozesse digitalisiert, um so schneller und umfangreicher informieren und schulen zu können. Unser Dank geht auch an unsere Vertriebspartner und Vertriebspartnerinnen, die tolle Impulse eingebracht haben. Dazu gehörte zum Beispiel eine digitale Liveschulung zur CoffeeKitchen mit unserem Barista Raffaele, die sehr gut angenommen wurde.“ Die Anstrengungen wurden im Bereich Consumer mit einem satten Wachstum um 39,6 Prozent gegenüber Vorjahr belohnt. Während der Umsatz im Inland bereits um 33,3 Prozent gestiegen ist, zeigt sich der Export sogar noch dynamischer. Hier wurde ein Plus von über 50 Prozent erzielt.


Der Floor One S3 Nass- und Trockenbodenreiniger

Foto: Tineco

Tineco ist ein Anbieter von Bodenreinigern und sonstigen Haushaltsgeräten. Jetzt hat das Unternehmen eine Partnerschaft mit der Media Markt/Saturn Gruppe angekündigt.

Wie es in der Pressemitteilung weiter heißt, ist der Bestseller von Tineco, der Floor One S3 Nass- und Trockenbodenreiniger und das intelligente Staubsaugersortiment ab sofort bei MediaMarkt.com und Saturn.de sowie in den lokalen Märkten erhältlich.

„Wir freuen uns, Partner von Media Markt/Saturn zu werden. Der Einstieg in diesen Kanal ermöglicht es uns, den Kunden einen schnellen und verlässlichen Service vor Ort zu bieten. Zudem bieten die lokalen Märkte unseren Kunden die Möglichkeit, sich von der Qualität von Tineco zu überzeugen und die Geräte im Laden auszuprobieren.”, sagte Marco Getz, General Manager von Tineco Europe.


Christian Haeser: „Die Industrie sägt den Ast ab, auf dem wir alle sitzen.“

Foto: GPK

Der Handelsverband Koch- und Tischkultur (GPK) sieht durch Aktivitäten der Lieferanten in deren eigenen B2C-Webshops eine vertriebliche Benachteiligung des Fachhandels und fordert daher ein Ende der Wettbewerbsverzerrung.

Die Corona-Pandemie hat sowohl den Fachhandel als auch die Lieferanten gleichermaßen gefordert und der Digitalisierung in jeglicher Hinsicht einen kräftigen Schub gegeben. Viele Fachhändler haben ihren eigenen Webshop weiter ausgebaut und ergänzend zum stationären Kerngeschäft oder während des harten Lockdowns als einzige Vertriebsmöglichkeit genutzt. Auch die Lieferanten haben zum großen Teil ihre B2B-Shops um den B2C-Bereich erweitert, um die Verlustausfälle zu kompensieren. 

Besorgniserregend ist aus Sicht des GPK, dass Händler gerade jetzt in der Zeit nach dem Lockdown gegenüber den B2C-Webshops der Lieferanten nachrangig behandelt werden. Während in den Onlineshops der Lieferanten die Produkte lieferbar sind und unabhängig von Quantität zu konkurrenzlosen Konditionen angeboten werden, sind identische Produkte für den Fachhandel nicht lieferbar und die Preise liegen höher. Das sei ein großes Problem für den Handel respektive seiner Kundschaft. Für den Endverbraucher ist eine vage Wartezeit einhergehend mit einem nicht nachvollziehbaren Aufpreis völlig unbefriedigend und nicht zumutbar. Er wird dazu gedrängt, den Fachhändler, der ihn vorab im Geschäft kompetent beraten und das Produkt persönlich entsprechend des Brandguides vorgeführt hat, zu umgehen und direkt beim Lieferanten zu bestellen. Dieses Vorgehen verzerrt den Wettbewerb unter Missachtung des Fachhandels, in dem die Ware letztendlich erlebbar gemacht und emotionalisiert wird. 

„Es kann nicht sein, dass die Industrie sich und dem stationären Handel durch kurzsichtiges, ´pandemisches´ Handeln den Ast absägt, worauf beide sitzen“ so Christian Haeser, Geschäftsführer des GPK. „Schließlich ist unser Fachhandel das haptische und emotionale Schaufenster für hochwertige und teilweise erklärungsbedürftige Produkte der gesamten Lifestyle- und Livingbranche und somit der wichtigste Absatzkanal. Für ein erfolgreiches Business sollten beide Seiten im symbiotischen Gleichgewicht liegen.“


Sebastian Hofmann: „Unsere Marken genießen weltweit einen sehr guten Ruf. Und darauf baue ich auf.“

Foto: Freudenberg

Sebastian Hofmann hat die Position President Global Marketing bei Freudenberg Home and Cleaning Solutions (FHCS) übernommen. Er tritt die Nachfolge von Dr. Andreas Mack an, der das Unternehmen im Juli verlassen hat.

In seiner neuen Funktion verantwortet Hofmann weltweit das Marketing für die Haushalts- und Reinigungsproduktemarken des Weinheimer Unternehmens. Dazu gehören unter anderem die Marken Vileda, Vileda Professional, Gimi, Marigold, Gala und O-Cedar. Darüber hinaus verantwortet er die Produktentwicklung, den weltweiten Vertrieb, die Markenkommunikation sowie das E-Commerce. Hofmann berichtet an Karin Overbeck (CEO).

„Mit Sebastian haben wir einen versierten Manager gewinnen können, der über viel Erfahrung in der Innovation, dem Vertrieb und der Markenentwicklung für globale Endverbrauchermarken verfügt“, kommentiert Overbeck die Besetzung. Und Sebastian Hofmann erklärt: „Ich freue mich sehr auf meine neuen Aufgaben. Unsere Marken genießen weltweit einen sehr guten Ruf. Und darauf baue ich auf: Mein Ziel wird es sein, das gesunde Wachstum unserer Marken in den letzten Jahren fortzusetzen, indem wir unser Innovationsportfolio ausbauen und einen stärkeren Fokus auf digitale Transformation und Nachhaltigkeit legen.“

Hofmann blickt auf 15 Jahre Erfahrung in regionalen und globalen Brand- und Marketing-Positionen in der Konsumgüterindustrie zurück. So verantwortete er bei Procter & Gamble die Wäschepflegemarken Ariel und Lenor sowie die Rasurmarken Gillette und Venus. Zuletzt verantwortete Hofmann dort als Senior Brand Director das globale Geschäft der Marke Braun.


Verbraucher aktuell nicht in überragender Kauflaune

Foto: HZ/Mau

Nach fünf Monaten im Aufwärtstrend trübt sich die Stimmung der Verbraucher erstmals wieder ein. Wie aus dem aktuellen HDE-Konsumbarometer hervorgeht, sinkt der Index im August leicht.

Im vergangenen Monat hatten die Konjunkturerwartungen der Verbraucher noch ein Allzeithoch erreicht. Nun gehen sie leicht zurück, liegen allerdings weiterhin deutlich über den Erwartungen aus dem Vorjahresmonat. Auch bei den Einkommenserwartungen ist ein Rückgang zu beobachten. Da die Arbeitsmarktsituation als stabil einzuschätzen ist, ist der Dämpfer vermutlich insbesondere auf eingetrübte Erwartungen zur Entwicklung der Gesamtwirtschaft zurückzuführen.

Schwankungen zeigen sich in der Anschaffungsneigung. Nachdem sie im Vormonat noch gestiegen war, sinkt sie im August etwas. Auslöser sind möglicherweise die zurückgegangenen Einkommenserwartungen. Auch die Sparneigung der Verbraucher verringert sich etwas. Ein spürbarer Effekt auf den privaten Konsum ist durch diese kleinen Rücksetzer aber nicht zu erwarten. In der Entwicklung der Teilindikatoren zeigt sich, wie fragil die Erholung der Verbraucherstimmung noch ist. Sie steht in starker Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen und ist entsprechend schwankungsanfällig. Derzeit beschäftigt Verbraucher die nachlassende Dynamik der Impfkampagne sowie die Ausbreitung von neuen und aggressiveren Corona-Varianten.


Franz-Josef Hasebrink: Die Zerstörungen durch die Flut sind zum Teil existenzbedrohend.“

Foto: EK/servicegroup

Von der Flut sind auch Mitgliedsunternehmen der EK/servicegroup betroffen, für die der Bielefelder Mehrbranchen-Verbund jetzt ein umfangreiches Paket an Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht hat.

Bereits am ersten Tag nach den Überschwemmungen haben sich die Verantwortlichen der EK per Newsletter an alle Mitgliedsunternehmen gewandt, um sich einen Überblick über das Ausmaß der Schäden zu verschaffen. Zeitgleich haben Vorstand und Mitarbeiter persönlichen Kontakt zu Handelspartnern aufgenommen, die in den Hochwassergebieten ansässig sind.

„Bei mindestens zwölf unserer Handelspartner wurden die Geschäftsräume überflutet, in mindestens drei Fällen sind die Zerstörungen existenzbedrohend“, fasste der EK Vorstandsvorsitzende Franz-Josef Hasebrink den Stand unmittelbar nach Sichtung der Schäden zusammen. „Uns ist es wichtig, den betroffenen Mitgliedsunternehmen jetzt schnell und vor allem unbürokratisch zu helfen.“

Erste Maßnahmen wurden direkt eingeleitet. So hat die EK im ersten Schritt dringend für die Aufräumarbeiteten benötigte Waren wie Wasser- und Schneeschieber, Schaufeln, Besen, Eimer, Gummistiefel, Gaskocher und Taschenlampen per Spedition in die Hochwassergebiete geliefert. Gleichzeitig hat man Kontakte zu Versicherungsberatern vermittelt, Checklisten und Notfallpläne geteilt und Informationen zur Beantragung von Hochwasser-Soforthilfen bereitgestellt.

Besondere Hilfestellung gibt es auch auf finanzieller Ebene, unter anderem in Form kostenfreier Stundungen von Fälligkeiten sowie Valuten und Sonderkonditionen für Neuware, die zur Wiedereröffnung der Geschäfte benötigt wird. Vergünstigte Einkaufspreise gibt es darüber hinaus auch für nicht betroffene Handelspartner in Krisenregionen, die die Bevölkerung vor Ort mit lebensnotwendigen Gütern wie Haushaltswaren, Elektrogeräten und Bekleidung versorgen.


Christoph Krieger

Foto: DKB

Christoph Krieger besetzt seit dem 1. Juni 2021 die oberste Vertriebsposition bei der DKB Household Gruppe, zu der international renommierte Haushaltsmarken wie Zyliss und Cole & Mason gehören.

Mit der neu geschaffenen Position des „Global Head of Internationale Sales“ will die DKB Household ihre zukünftigen Wachstumspläne stärken und konsolidieren. Christoph Krieger bringt Unternehmensangaben zufolge weitreichende internationale Erfahrungen aus der Haushaltswarenbranche mit, in der er eine Reihe von Führungspositionen innehatte. So war er als Head of Sales EMEA bei der Victorinox AG und als CEO der WMF France SARL tätig. In seiner neuen Funktion ist Krieger Mitglied des DKB Household Senior Management Teams und wird in der DKB Niederlassung in Zürich tätig sein. René Stutz, Group CEO DKB Household, erklärt dazu: "Die Ernennung von Christoph Krieger wertet unseren internationalen Vertrieb deutlich auf und wird dazu beitragen, unsere Marken im Handel weltweit auf die nächste Stufe zu bringen.“


Die Beurer Geschäftsführung sowie der ungarische Außenhandel- und Außenminister eröffnen den neuen Produktionsstandort.

Foto: Beurer

Der Ulmer Produzent Beurer stellt bereits seit über 30 Jahren einen Teil des über 500 Produkte starken Sortiments in Ungarn her. Nun wurde in Veszprém, etwa 15 Kilometer nördlich des Balaton, eine neue Produktionshalle eingeweiht.

Bei der Eröffnung am Beurer Produktionsstandort in Veszprém waren neben dem Team von Beurer Ungarn auch die deutschen Geschäftsführer Marco Bühler und Oliver Neuschl sowie der ungarische Außenhandel- und Außenminister mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft vor Ort dabei.

Mit dem staatlichen Zuschuss von insgesamt 1,36 Mio. Euro als so genannte Corona-Investitionsunterstützung wurde Beurer als deutsches Unternehmen vom Land Ungarn gefördert. So könnten trotz Pandemie-Bedingungen weiterhin in innovative Projekte investiert und Arbeitsstellen gesichert werden, heißt es von Unternehmensseite.

Die neue Werkshalle umfasst zwei Etagen mit insgesamt 3.000 Quadratmeter Fläche für Produktionslinien und entsprechende Büros sowie ein Hochregal-Lager mit 1.250 Quadratmeter. Beurer kann die Kapazitäten seiner Produktion in Europa damit erweitern und stellt hier neben den Wärmeprodukten wie Heizkissen und -decken auch Produkte für den Medical-Bereich her, darunter medizinischen Mund-Nasenschutz, Infrarotlampen, ab 2022 Blutdruckmessgeräte und ab 2023 auch kontaktlose Fieberthermometer.


Der Distributor Profino zeigte in Halle B5 eine neue Keramik-Serie des britischen Marke Mason Cash.

Foto: HZ/Mau

Als eine der ersten und wenigen physischen Fachmessen in diesem Jahr bot die Sommer-Nordstil die Gelegenheit, sich persönlich zu treffen. Der Veranstalterin zufolge verzeichnete die Nordstil ein deutliches Aussteller- und Besucherplus.

„Große Wiedersehensfreude und beste Orderlaune unter gewissenhafter Berücksichtigung des Hygiene- und Schutzkonzepts“ - so fasst die Veranstalterin die positive Stimmung der diesjährigen Sommer-Nordstil zusammen. Die von der Messe Frankfurt organisierte Veranstaltung fand vom 24. bis 26. Juli auf dem Hamburger Messegelände statt. Bei dieser Ausgabe der Nordstil präsentierten 521 Aussteller den rund 8.000 Besuchern ihre Lifestyle-Neuheiten für die kommende Herbst-, Winter- und Weihnachtssaison und boten reichlich Inspirationen für das eigene Geschäft. Damit verbessert sie ihr Ergebnis im Vergleich zur, coronabedingt schlechten, Vorjahresveranstaltung um 74 Prozent auf Aussteller- und um 70 Prozent auf Besucherseite. Die Nordstil belegt somit bereits zum zweiten Mal, dass Messen in der aktuellen Situation sicher und erfolgreich durchgeführt werden können und bleibt damit die wichtigste Branchenveranstaltung ihrer Art für Norddeutschland und den skandinavischen Raum.

„Eines wurde an den drei Tagen Nordstil besonders klar: Der Handel braucht die persönliche Begegnung vor Ort auf Messen. Ohne geht es einfach nicht. Der deutliche Zuwachs an Ausstellern und Besuchern zeigt, dass wir auf dem besten Weg zurück zur Normalität sind und wir blicken optimistisch in die Zukunft und insbesondere auf das kommende Frühjahr“, berichtet Philipp Ferger, Bereichsleiter Consumer Goods Fairs bei der Messe Frankfurt.

Einen ausführlichen Messenachbericht lesen Sie in der kommenden Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung (04-2021), die am 16. August erscheint.


Die FAB10 Happy Homebar im Dekor Italia, der Retrokühlschrank FAB28 in Pastellblau sowie die Espressomaschine von la Pavoni

Foto: Smeg

Anlässlich seiner 25-jährigen Präsenz in Deutschland will sich der italienische Hausgerätehersteller mit speziellen Angeboten und einer attraktiven Gewinnspiel-Aktion bei seinen deutschen Handelspartnern und Endkunden bedanken.

Smeg gilt als ein traditionsbewusstes Familienunternehmen mit über 70-jähriger Geschichte – und die deutsche Niederlassung gibt es nun auch schon seit 25 Jahren. Darum bedankt sich Smeg Deutschland bei seinen Fachhandelspartnern mit besonderen Jubiläums-Einkaufskonditionen auf ausgewählte Geräte zwischen dem 1. September und dem 30. November dieses Jahres. Zudem unterstützt der Hersteller den Verkauf durch eine Gewinnspiel-Aktion für Endkunden, 25 Wochen lang.

Und vom 15. Oktober 2021 bis 15. April 2022 haben Käufer eines Smeg-Geräts ab 149 Euro UVP die Chance, eines von 25 Designstücken zu gewinnen: darunter eine Espressomaschine von la Pavoni, ein Smeg Retrokühlschrank FAB28 in Pastellblau sowie eine FAB10 Happy Homebar im Dekor Italia. Zudem warten elf stylische Retro-Toaster und elf Wasserkocher im Stil der 50-er Jahre auf Gewinner. Die Teilnahme ist direkt und einfach über die Aktionswebsite www.smeg-wird-25.de möglich, die Händler haben damit keinen Aufwand. Smeg bewirbt die Aktion mit Promotion-Materialien für den Point of Sale sowie mit intensiver Kommunikation in den sozialen Medien.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der kommenden Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung (04-2021) die am 16. August erscheint.


Bild zur Fissler-Kampagne

Foto: Fissler

Mit seiner Markenkampagne „#fürdaswaszählt“, die diesen Monat gestartet ist, will der Kochgeschirrhersteller Fissler seinen Kunden besondere Wertschätzung entgegenbringen. Influencer, Creators und Markenbotschafter nehmen zentrale Rolle ein.

Die Fissler Markenkampagne ist ein 360° Auftritt, der einen crossmedialen Kommunikationsmix aus Online-, Offline-, Out-of-Home sowie POS-Maßnahmen umfasst. Erster Schritt ist der Launch der Kampagnen-Webseite #fürdaswaszählt. Mit einer Kombination aus Awareness-Formaten, Performance- und Native-Advertising wird Fissler seine Botschaften dann in thematisch relevanten Umfeldern mit aufmerksamkeitsstarken Motiven und Inhalten platzieren. Die über alle Maßnahmen synchronisierte Contentmarketing-Strategie stärkt die Marke Fissler gleichzeitig auf dem deutschen Markt. Auf den Fissler eigenen Social Media Kanälen wie Facebook, Instagram und Pinterest werden Trend-Rezepte, Tipps- und Tricks sowie Produkt-Knowhow gezeigt, die sich an aktuelle und zukünftige Kunden und Marken-Fans richten. Gewinnspiele und Promotions sorgen für eine direkte Verlängerung in den Handel.

Eine zentrale Rolle nehmen auch Influencer, Creators und ein neuer Markenbotschafter ein. Prominentes Gesicht der Kampagne wird ab September/Oktober ein deutscher Zwei-Sterne-Koch und Gastronom sein, der als Testimonial für die Original-Profi-Collection im Einsatz sein wird. Zuvor sorgen Influencerin Marina Jerkovic mit dem Vitavit-Premium und Creator Steffen Sinzinger mit der Adamant-Serie für „weitere Visibilität und Kredibilität“, wie es offiziell heißt. Ihre gemeinsame Botschaft: Es ist nicht nur wichtig, was wir essen, sondern auch wie wir essen und womit wir unser Essen zubereiten.


Franz-Josef Hasebrink: „Wir brauchen jetzt strukturelle Reformen.“

Foto: EK/servicegroup

Franz-Josef Hasebrink, Vorstandsvorsitzender der EK servicegroup, hat nun den bereits zweiten offenen Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier formuliert. Der Verbundgruppenchef fordert in der Coronakrise Unterstützung für den Fachhandel.

„Die Coronakrise hinterlässt ihre Spuren in allen Bereichen der Gesellschaft. Wie viele andere Branchen leidet auch der Einzelhandel unter den Folgen und kämpft um das wirtschaftliche Überleben. Dabei haben die inhabergeführten mittelständischen Unternehmen ihre Handlungsfähigkeit in schwierigen Zeiten einmal mehr unter Beweis gestellt. Als Verbundgruppe mit gut 2.000 Anschlusshäusern allein in Deutschland wissen wir, mit welcher Kraft und Leidenschaft sich die Händler gegen die Auswirkungen der Pandemie stemmen“, schreibt Franz-Josef Hasebrink in seinem zweiten offenen Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

Und an anderer Stelle weiter: „Die finanzielle Substanz vieler Händler ist in den letzten 15 Monaten dramatisch abgeschmolzen. Kapitalreserven wurden aufgebraucht, um Umsatz- und Ertragsrückgänge bzw. vollständige Einbrüche abzufedern. Dazu kommen die langfristigen Folgen ausgefallener Investitionen, zum Beispiel in die wichtige Digitalisierung, aufgrund ausbleibender Gewinne. Die entsprechende Beeinträchtigung der Zukunftsfähigkeit liegt auf der Hand.“

Nicht hinnehmbar sei, dass das Sonderopfer, das der Handel durch die drastischen Einschränkungen der Berufsausübung gerade in den Lockdown-Phasen erbracht hat, nur sehr unzureichend anerkannt werde. „Bei unserer Forderung nach staatlicher Unterstützung geht es nicht um Subventionierung oder Hilfszahlungen an eine Branche, sondern schlicht um den Ausgleich unverschuldeter Verluste“, so Hasebrink.

„Darüber hinaus wollen wir sichergestellt wissen, dass grundlegende systemische Defizite beseitigt werden: Über die kurzfristige Bereitstellung notwendiger finanzieller Mittel hinaus ist der Einzelhandel auf verlässliche langfristige Perspektiven angewiesen. Ein Gesetz wie die „Bundes-Notbremse“ hängt hier wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Händler, denn auch pandemische Lagen können sich wiederholen. Die eingereichte Klage vor dem BVerfG zielt dabei u. a. auf das Recht der freien Berufsausübung, die nicht durch die Höhe von Inzidenzwerten eingeschränkt bzw. unterbunden werden darf. Schließlich ist der Handel nachweislich kein Treiber der Pandemie."

"Die Politik ist gefragt, die richtigen Lehren aus der Pandemie zu ziehen. Notwendige strukturelle Reformen müssen jetzt angegangen werden. Konzepte zur Belebung der Innenstädte müssen her, in Stadtentwicklung muss mehr investiert werden. Der mittelständische Handel muss bei der so wichtigen Digitalisierung mit staatlichen Mitteln unterstützt werden. Gleichzeitig muss die Politik die übergroße Marktmacht der global agierenden Plattformen beschränken, wir brauchen neue Regeln für den digitalen Handel."

Den vollständigen „Zweiten offenen Brief“ von Franz-Josef Hasebrink an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier lesen Sie in der nächsten Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 16. August 2021 erscheint.


Grafik: Nextrade

Das Angebot des Orderportals Invenido soll Händlern ab Oktober auf dem digitalen Marktplatz Nextrade zur Verfügung stehen. Die Hersteller WMF und Leonardo haben ihre Präsenz auf Nextrade bereits online geschaltet. Alle Händler auf Invenido erhalten einen automatischen Zugang zu Nextrade.

Das Portal Invenido wird zum 1. Oktober 2021 mit Nextrade, der B2B-Plattform für Home & Living, zusammengeführt. Durch den Zusammenschluss können Invenido-Händler künftig Produkte von über 400 internationalen Topmarken ordern – zentral, mit einem Login, orts- und zeitunabhängig und zu individuellen Konditionen. „Schon vor über 20 Jahren haben wir die digitalen Services unseren Handelspartnern zur Verfügung gestellt. Doch jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den nächsten Schritt mit Nextrade zu gehen“, so Michael Kasper, Vice President Wholesale der WMF Group.

„Mit den Partnern von Invenido, der Messe Frankfurt, EK/servicegroup und Nmedia schaffen wir eine Gesamtlösung für unsere Branche“, führt Nicolaus Gedat, Geschäftsführer der Nmedia GmbH und der Invenido GmbH, an. „So versetzen wir unsere Handelspartner mit einer verlängerten Ladentheke, Verfügbarkeiten, Dropshipping und sehr vielen Marken noch besser in die Lage, ihr Geschäft nach vorne zu bringen“.

Händler auf Invenido erhalten mit dem Zusammenschluss vorab im September 2021 einen automatischen Zugang zu Nextrade. Alle Funktionen, die unter Invenido verfügbar sind, werden bei Nextrade vorhanden sein. Der Übergang von der einen zur anderen Plattform soll nahtlos erfolgen.


Der Unternehmensbereich Dining & Lifestyle erzielte ein Umsatzplus von 33,2 Prozent.

Foto: Villeroy & Boch

Porzellanhersteller Villeroy & Boch hat Zahlen zum ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres bekannt gegeben. Demnach konnten Umsatz und Gewinn gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert werden.

Bereits am 1. Juli hatte Villeroy & Boch seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Jetzt nun die konkreten Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2021: Nach einem Umsatzanstieg im ersten Quartal 2021 von 22,4 Prozent erreichte der -Konzern im zweiten Quartal einen Umsatzanstieg von 43,0 Prozent, wobei das Vorjahresquartal stark durch die Corona-Pandemie beeinträchtigt war. Insgesamt konnte der Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2021 auf 449,6 Mio. Euro (inkl. Lizenzerlöse) gesteigert werden und liegt damit um 108,9 Mio. Euro bzw. 32,0 Prozent über Vorjahr. Die Auftragseingänge des ersten Halbjahres 2021 führten im Vergleich zum 31. Dezember 2020 zu einer Erhöhung des Auftragsbestands um 65,8 Mio. Euro auf 166,6 Mio. Euro. Davon entfielen 134,4 Mio. Euro (31.12.2020: 85,1 Mio. Euro) auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness und 32,2 Mio. Euro (31.12.2020: 15,7 Mio. Euro) auf den Unternehmensbereich Dining & Lifestyle.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich im ersten Halbjahr 2021 in beiden Unternehmensbereichen vor allem aufgrund der erreichten Umsatzsteigerung und der umgesetzten Strukturmaßnahmen auf 39,0 Mio. Euro (Vorjahr: -10,0 Mio. Euro). Das Ergebnis des Vorjahres war allerdings durch den mit der Corona-Krise in Zusammenhang stehenden Nachfrageeinbruch und die nachfolgenden Werksstillstände bzw. -drosselungen belastet.

Der Unternehmensbereich Dining & Lifestyle erzielte im ersten Halbjahr 2021 einen Umsatz in Höhe von 125,1 Mio. Euro und lag um 33,2 Prozent über dem Vorjahr (+93,9 Mio. Euro). Der Vorjahresumsatz fiel aufgrund der behördlich angeordneten weltweiten Schließungen der Verkaufsstellen und den durch die Corona-Krise verursachten globalen Nachfrageeinbruch deutlich geringer aus. Im ersten Halbjahr 2021 wurde in fast allen Vertriebskanälen ein Umsatzwachstum erzielt.

Weitere Einzelheiten zu diesem Thema lesen Sie in der Ausgabe 04-2021 der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 16. August erscheint.


Im Bereich der Elektrokleingeräte will De’Longhi doppelt so stark wachsen wie der Markt.

Foto: De’Longhi

Die De’Longhi Gruppe Deutschland hat eigenen Angaben zufolge ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 absolviert, und auch zum Jahresstart 2021 „brilliert“ das Unternehmen mit Wachstumszahlen weit über dem Markt.

Ohne konkrete Zahlen zu nennen, bezifferte De’Longhi Deutschland das Wachstum des Marktes für Elektrokleingeräte im so genannten Coronajahr auf „mehr als zehn Prozent“. „Wir sind fast doppelt so stark gewachsen“, erklärte Geschäftsführerin Susanne Harring anlässlich eines virtuellen Presse-Rondtables“. In seiner Prognose für 2021 geht das Unternehmen sogar von einem Wachstum des Marktes von 20 Prozent aus. „Wir haben uns vorgenommen dieses Jahr laut zu werden und starten gleich mit einem Paukenschlag: Denn 2021 konnten wir das stärkste Auftaktquartal aller Zeiten verbuchen – mit einem Wachstum, das zweistellig mehr zulegte als der Markt. Es freut uns nahtlos an den Erfolg des Vorjahres anzuschließen und diesen weiter auszubauen. Aber wir ruhen uns nicht auf diesen fantastischen Zahlen aus. Unser Leben und Arbeiten hat sich während der Pandemie nachhaltig verändert. Mit unseren Produkthighlights im zweiten Halbjahr wollen wir dem Rechnung tragen und für unsere Konsument:innen das flexible Arbeiten im Home-Office, das gemeinsame Kochen und Backen mit Familie und Freunden noch einfacher, leckerer und inspirierender gestalten. Mit hollywoodreifen Marketingkampagnen und dem weiteren Ausbau unserer Strukturen in der Logistik, aber auch im Handel setzen wir den richtigen Beat fürs zweite Halbjahr“, so Susanne Harring weiter.

Zu den Produkthighlights im zweiten Halbjahr gehören unter anderem die neue La Specialista Maestro von De’Longhi - die erste Siebträgermaschine mit Bean Adapt Technology und zwei Milchsystemen, eine neue Küchenmaschine aus der Kenwood Titanium Chef Baker Serie sowie der neue Standmixer Powerblend 9 Triforce von Braun.

Mehr dazu lesen Sie in der Ausgabe 04-2021 der HZ haushaltswaren-Zeitung, die am 16. August erscheint.


Informationsaustausch und Kontaktpflege, auf der Trendset nur unter Einhaltung der Hygienevorschriften

Foto: Trendset

Nach den coronabedingten Ausfällen ging am 10. Juli die Trendset Sommer 2021 als erste Fachmesse in Deutschland in diesem Jahr an den Start. „Zufriedenheit auf Seiten der Besucher, Aussteller und des Messeveranstalters“ lautet das Fazit nach der dreitägigen Veranstaltung.

16.633 Fachbesucher sowie 600 nationale und internationale Aussteller und Marken trafen sich auf der Trendset Sommer 2021 vom 10. bis 12. Juli 2021 in München. Alle Bereiche seien vertreten gewesen und saisonale wie festliche Produkte hätten Hochkonjunktur gehabt, so die Veranstalterin. Die Austeller zeigten sich durchweg zufrieden mit dem Messeverlauf. „Endlich wieder Messe“, resümiert Philip Wurm, Geschäftsführer der G. Wurm GmbH seine Teilnahme an der Trendset Sommer 2021. Das Erlebnis des persönlichen Kontakts, des Sehens und Fühlens der Produkte, des Miteinanders und der Inspiration vor Ort auf einer Messe, lasse sich durch nichts ersetzen, auch nicht durch digitale Alternativen. Das zeigt auch das deutliche Besucherplus von 29,48 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Kamen bei der letzten Messe in Coronazeiten im September 2020 im Verhältnis weniger Personen pro Firma auf die Trendset, waren es diesmal wieder mehr. Die Wichtigkeit, auch dem Team die Möglichkeit zu geben, die neuen Produkte live zu erleben ist immens für den Verkaufserfolg am POS.

„Die Trendset ist Trendplattform, Orderplattform, Präsentationsforum und Networking Place für unsere Fachbesucher und Aussteller. Wir sind sehr froh, dankbar und auch stolz, dass wir der Branche jetzt wieder einen Platz für Order und Austausch geboten haben. So viele Menschen kamen auf uns zu und waren glücklich, wieder hier in München sein zu können. Unser Messe- wie Hygienekonzept wurde gelobt und positiv aufgenommen. Ich denke, die, trotz Corona, hohen und qualitativen Besucher- und Orderzahlen sprechen für sich. Wir hoffen und sind recht positiv, dass wir das mit der Trendset Winter 2022 im nächsten Januar fortführen können.“, fasst Trendset Geschäftsführerin Tatjana Pannier das Messegeschehen auf der Trendset Sommer 2021 zusammen. „Als Pilotmesse für Deutschland waren alle Augen auf uns gerichtet. Das Interesse von Seiten der Politik war dementsprechend hoch. Auch andere Messeveranstalter aus ganz Deutschland und natürlich die Presse waren vor Ort, um sich persönlich von der effektiven und sicheren Durchführung der Messe zu überzeugen. Und man kann ganz klar sagen, es hat alles toll geklappt. Das Hygienekonzept wurde vorbildlich umgesetzt und die Regeln von allen befolgt.“


Bezahlung per Apple Pay bei Mediamarkt

Foto: Mediamarkt

Der Elektronikhändler Mediamarkt bietet seinen Kunden ab sofort in der Mobile App Apple Pay mit der Girocard der Sparkassen an. Das Unternehmen erklärt, dies sei eine sichere und vertrauliche Art zu bezahlen.

Kunden können Apple Pay auf iPhone, Apple Watch und iPad nutzen, um schneller und bequemer in den Märkten und auch in Apps oder im Web über Safari einzukaufen, ohne dass sie Accounts anlegen oder Versand- und Rechnungsdaten wiederholt eingeben müssen. Jeder Einkauf mit Apple Pay ist sicher, da er mit Face ID, Touch ID oder dem Code des Geräts sowie einem einmaligen dynamischen Sicherheitscode authentifiziert wird. Durch das Angebot von Apple Pay, das vollständig PS2D-konform ist, erfüllt Mediamarkt die Erwartungen einer Vielzahl von Kunden an eine nahtlose und sichere Online-Zahlungsmethode.

Im Sinne seines Omnichannel-Ansatzes baut der Elektronikhändler sein Angebot an Bezahlmöglichkeiten damit weiter aus und bietet einfache, sichere und vertrauliche Bezahlmethoden auf immer mehr Kanälen an. Dabei stehen nicht nur die nahtlose Verzahnung vom stationären und dem Onlinehandel, sondern auch eine schnelle und unkomplizierte Kaufabwicklung im Fokus. Apple Pay lasse sich leicht einrichten, wie es weiter heißt. Auf dem iPhone müssen Kunden lediglich die Wallet App öffnen, auf „Karte hinzufügen“ tippen und dann die Anweisungen zum Hinzufügen der Kredit- oder Girokarte befolgen.


HDE erwartet für 2021 ein Umsatzplus, jedoch nicht für den innerstädtischen Einzelhandel.

Foto: HZ/P. Nierhoff

Die Lage im Einzelhandel ist weiterhin von den Geschäftsschließungen im Lockdown der vergangenen Monate geprägt, meldet der Handelsverband Deutschland (HDE). Indes sind in Großbritannien die Einzelhandelsumsätze im zweiten Quartal 2021 auf ein Rekordniveau gestiegen.

Eine aktuelle Umfrage des HDE unter 650 Handelsunternehmen aller Standorte, Größenklassen und Branchen zeigt, dass mehr als die Hälfte der Innenstadthändler für das laufende Jahr mit Umsätzen unter Vorjahr rechnet. Insgesamt geht der HDE ohne weitere Lockdowns und bei niedrigen Infektionszahlen für den gesamten Handel von einem Umsatzwachstum aus. Wachstumstreiber bleibt dabei vor allem der Online-Handel, der seine Umsätze 2021 demnach um fast 20 Prozent steigern kann.

„Die positive Entwicklung in den letzten Wochen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass das erste Halbjahr insbesondere für den Innenstadthandel verloren ist. Extrem gelitten hat der Bekleidungseinzelhandel, dessen Erlöse um rund ein Drittel geschrumpft sein dürften“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Laut aktueller HDE-Konjunkturumfrage berichten fast drei Viertel aller Innenstadthändler von gesunkenen Umsätzen in den ersten sechs Monaten des Jahres. Etwas weniger schlecht lief es in Branchen, die im Bereich Freizeit, Heim und Garten aktiv sind. Dort lagen die Umsatzverluste in den ersten vier Monaten etwa im Bereich Heimwerken bei 16 Prozent, im Möbelhandel bei zwölf Prozent. Einzelne Sortimente legten im bisherigen Jahresverlauf deutlich zu. Dazu zählen der Fahrradhandel und der Lebensmittelhandel. Große Umsatzgewinne erzielt weiterhin der Online-Handel. Der HDE hebt angesichts eines Umsatzsprungs von rund 30 Prozent von Januar bis April seine Prognose für dieses Segment auf ein Umsatzplus von knapp 20 Prozent an (vorher +17 Prozent). Die Umsätze steigen somit auf insgesamt knapp mehr als 87 Milliarden Euro.

Für die kommenden Monate erwartet eine Mehrheit aller Händler eine Fortsetzung des Erholungsprozesses. So rechnen 44 Prozent mit einer Umsatzsteigerung im zweiten Halbjahr, aber nur 17 Prozent mit sinkenden Erlösen. Insgesamt sieht der HDE in seinem Szenario für 2021 deshalb ein Umsatzwachstum von nominal 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr für den Einzelhandel in Deutschland.

In Großbritannien haben angeblich mit der Lockerung der Corona-Beschränkungen die Verbraucher ihren Nachholbedarf gestillt, das Marktforschungsunternehmen KPMG berichtet. Die Einzelhandelsumsätze seien im zweiten Quartal 2021 auf ein Rekordniveau gestiegen, das heißt zwischen dem 30. Mai und dem 3. Juli um 13,1 Prozent oder 17,0 Prozent auf flächenbereinigter Basis verglichen mit dem gleichen Zeitraum vor zwei Jahren. Für das zweite Quartal erreichte das Wachstum insgesamt einen Rekordwert von 10,4 Prozent im Vergleich zu 2019.


Der neue Gasgrill Weber Genesis II EX 335

Foto: Weber Stephen

Der amerikanische Hersteller Weber Stephen gilt als einer der Marktführer im Bereich Grill. Der Nachrichtenplattform n-tv zufolge bereitet das Unternehmen nun einen Börsengang an der NY Stock Exchange vor, nachdem es in der Corona-Krise deutliche Geschäftszuwächse verzeichnen konnte.

Die Pandemie bescherte Weber eine stark erhöhte Nachfrage bei seinen Kohle-, Gas- und Elektrogrills, die man durchaus dem Hochpreissegment zuordnen kann. Alleine in den sechs Monaten bis Ende März konnte das Unternehmen seinen Umsatz im Jahresvergleich um über 60 Prozent auf 963 Millionen Dollar steigern. Der Gewinn zog sogar um mehr als das Dreifache an und lag bei 73,8 Millionen Dollar. Bekannt wurde das Unternehmen, durch seinen Kugelgrill "Weber Kettle" - im Jahr 1952 von George Stephan erfunden.

Genaue Informationen zum möglichen Erlös des Börsengangs hat Weber nicht bekannt gegeben. Bisher ist im Wertpapierprospekt nur ein Platzhalterbetrag von 100 Millionen Dollar eingetragen. Zudem fehlen auch noch weitere Angaben des Unternehmens zum Zeitplan für die Premiere an der NYSE, wo die Aktien unter dem Tickerkürzel "WEBR" gelistet werden sollen.

Der Finanznachrichtendienst Bloomberg berichtet indes aus eingeweihten Kreisen, dass Weber beim Börsengang insgesamt eine Bewertung von vier bis sechs Milliarden Dollar erzielen könnte. Die Firma ist seit 2010 mehrheitlich im Besitz der Investmentgesellschaft BDT Capital Partners aus Chicago. Der konkurrierende Grillhersteller Traeger hat seinen Börsenantrag bereits vor weniger als einer Woche beantragt, und wird an der NYSE nun unter dem Ticker "COOK" gehandelt.


Sean Daly, neuer Vizepräsident des IHA

Foto: IHA

Sean Daly ist zum Vizepräsidenten der International Housewares Association (IHA) ernannt worden. Er löst damit Mark Adkison ab, der als Präsident zur Kuhn Rikon Corporation wechselte.

Nach Angaben der IHA verfügt Sean Daly über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Haushaltswarenbranche mit Schwerpunkt auf globalem Vertrieb und Marketing, die er während seiner Tätigkeit für mehrere IHA-Mitgliedsunternehmen vertieft hat. Zuletzt war Daly Partner bei Hudson Design Imports Ltd., wo er Unternehmen beim Aufbau von Beziehungen zu wichtigen US-Einzelhändlern und bei der Umsatzentwicklung mit Großkunden in Lateinamerika mit Schwerpunkt Mexiko unterstützte.

Daly begann seine Karriere in der Haushaltswarenbranche 1994 bei U.S. Acrylic, wo er zunächst als Exportkoordinator und dann als Direktor für den internationalen Vertrieb tätig war. Nach Stationen in verschiedenen Unternehmen und auf verschiedenen Kontinenten wechselte er im Jahr 2014 als Präsident zu Wenko Inc. und führte die 60 Jahre alte deutsche Haushaltswarenmarke in den USA ein.

„Sean bringt eine Fülle wertvoller Erfahrungen in die IHA ein, die er im Laufe seiner Karriere in vielen Aspekten der Heim- und Haushaltswarenindustrie gesammelt hat“, so Derek Miller, Präsident der IHA. „Durch seine Anstellung bei mehreren IHA-Mitgliedern weiß er genau über deren Bedürfnisse Bescheid. Seans besondere Blick auf die Dinge wird unserer Branche sehr gut tun.“ 


Stefan Müller: „Wir haben uns besser als der Markt entwickelt, damit wurden unsere Erwartungen übertroffen.“

Foto: HZ/Mau

Die Expert Gruppe hat die endgültigen Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres 2020/2021 (1. April 2020 bis 31. März 2021) bekannt gegeben. Der Innenumsatz zu Industrieabgabepreisen ohne Mehrwertsteuer betrug 2,2 Mrd. Euro und lag dabei mit einem Plus von 6,5 Prozent über dem Vorjahreswert.

„Im 59. Geschäftsjahr von Expert hat sich das Marktumfeld durch die andauernde Corona-Pandemie nachhaltig verändert, wir haben uns flexibel auf die neuen Herausforderungen eingestellt“, erklärt Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE. Die Gruppe habe sich unter den Rahmenbedingungen auf einem hohen Niveau entwickelt und erneut bewiesen, dass Expert ein solides Unternehmen mit einem zukunftsweisenden Geschäftsmodell sei. „Wir haben uns besser als der Markt entwickelt, damit wurden unsere Erwartungen übertroffen – das verdanken wir vor allem dem hohen partnerschaftlichen Engagement unserer Gesellschafter:innen, Mitarbeiter:innen und Industrie- und Dienstleistungspartner:innen“, so Müller.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr zählte die expert-Gruppe 206 Gesellschafter:innen mit 405 Standorten, 148 davon betreiben eine eigene Service-Werkstatt. Die Anzahl der Fachmärkte bewegt sich auf einem stabilen Niveau und betrug zum Geschäftsjahresende 276. Da es sich bei Expert um eine Verbundgruppe handelt, kann kein Gewinn im klassischen Sinne kommuniziert werden. Der Gradmesser ist die Gesamtbonusausschüttung an die Expert-Gesellschafter:innen. In abgelaufenen Jahr beträgt diese 225,5 Millionen Euro, was 12,3 Prozent des jahresbonuspflichtigen Umsatzes entspricht. Zudem konnte die Expert SE mit 34,3 Prozent zum Bilanzstichtag 31. März 2021 eine hohe Eigenkapitalquote ausweisen.

Mehr zum Jahresabschluss der Expert Gruppe lesen Sie in der Ausgabe 04-2021 der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 16. August erscheint.


Thomas Klemenz präsentiert im Showroom Meschede das neue Shop-in-Shop-System.

Foto: Mepal

Der Hersteller Mepal hat ein komplett neues Shop-in-Shop-System entwickelt. Das modulare Regalsystem steht ab sofort Kunden in Deutschland, Österreich und Luxemburg zur Verfügung.

Das neue Shop-in-Shop-System von Mepal setzt sich aus einzelnen Warenträgern zusammen und kann so individuell auf bestehende Sortimente oder bauliche Begebenheiten angepasst werden. Verschiedene Rückwandelemente und Warenpräsenter können damit zu einem homogenen Shop-in-Shop-System verbunden und die Marke Mepal als kompakte Einheit am PoS präsentiert werden. Ergänzt werden die neuen Verkaufsmodule durch ein Permanentdisplay, das durch austauschbare Magnetfolien an den Seitenflächen individuell den jeweiligen Sortimenten angepasst werden kann. Das soll helfen, zum Beispiel durch eine attraktive Zweiplatzierung, zusätzliche Kaufimpulse zu generieren.

Die Entwicklung des ersten Shop-in-Shop-System von Mepal ist der Startschuss für eine Vielzahl weiterer Projekte, die das niederländische Unternehmen unter Federführung des deutschen Vertriebsteams mit seinen Kunden in Deutschland, Österreich und Luxemburg nun umsetzt. Auch auf den anstehenden Fachmessen, erstmalig im Juli auf der TrendSet 2021 in München, wird Mepal das modulare Verkaufssystem seinen Handelspartnern live vorstellen. „Wir freuen uns sehr, unseren Handelspartnern mit diesem flexiblem Modulsystem eine jeweils individuell maßgeschneiderte Lösung anzubieten, um die Marke Mepal am PoS perfekt zu präsentieren und zu inszenieren“ ist auch Thomas Klemenz, Vertriebsleiter Deutschland, vom Erfolg des neuen Shopsystems überzeugt.

Mehr zu dem neuen Shop-in-Shop-System von Mepal lesen Sie in der kommenden Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 16. August erscheint.


Die Kurve der Verbraucherstimmung zeigt aktuell nach oben.

Grafik: HDE

Wie bereits in den vergangenen vier Monaten verbessert sich die Verbraucherstimmung auch im Juli weiter. Wie das aktuelle HDE-Konsumbarometer zeigt, steigt der Index auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren.

Der fünfte monatliche Anstieg in Folge sei auf das rückläufige Infektionsgeschehen und bundesweite Öffnungsschritte zurückzuführen, so der Handelsverband Deutschland (HDE). Die sinkenden Inzidenzwerte und Lockerungen der Corona-Maßnahmen zum Sommer begünstigten den zunehmenden Optimismus unter den Verbrauchern. Das heißt, nachdem die Anschaffungsneigung im Vormonat noch zurückgegangen ist, legt sie nun wieder zu. Mit Blick auf die Lockerungen im öffentlichen Leben treffen die Konsumwünsche der Verbraucher inzwischen auch auf entsprechende Konsummöglichkeiten in Einzelhandel, Gastronomie und Tourismus. In den nächsten Wochen ist daher mit einer Zunahme des privaten Konsums zu rechnen. Die Bereitschaft zu Konsumausgaben ist dabei unter anderem auch das Resultat verbesserter Einkommenserwartungen. Investieren werden die Verbraucher allerdings nicht nur in den Konsum. Denn die Sparneigung steigt im Vergleich zum Vormonat, wenn auch nur geringfügig.

Der Blick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung fiel bereits in den vergangenen Monaten optimistisch aus. An dieser Einschätzung halten die Verbraucher weiterhin fest. Die Konjunkturerwartungen sind sogar so positiv wie nie zuvor, der Teilindikator erreicht ein neues Allzeithoch. Auch Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Konjunkturprognosen zuletzt nach oben korrigiert.

Der aktuelle Aufwärtstrend der Verbraucherstimmung ist vergleichbar mit der Entwicklung vor einem Jahr, als sich die Corona-Lage im Sommer 2020 zwischenzeitlich entspannt hatte. Doch obwohl sich die Stimmung der Verbraucher auf einem Zweijahreshoch befindet, bleiben mit der Verbreitung von Virusvarianten und Produktionsproblemen bei den Impfstofflieferanten Unwägbarkeiten. Von ihnen hängt ab, wie sich die Verbraucherstimmung in den nächsten Monaten entwickeln wird.


Ausschnitt aus dem gemeinsamen Sortiment von Graef und Caffè Moak

Foto: Graef

Der Espressomaschinenhersteller Graef und die sizilianische Kaffeerösterei Caffè Moak haben eine Kooperation besiegelt. Die beiden Familienunternehmen bringen ab Sommer 2021 italienischen Kaffeegenuss in den deutschen Handel.

Im Zuge der Zusammenarbeit übernimmt Graef den Deutschland-Vertrieb für Moak im Elektrofachhandel und in weiteren Absatzkanälen. Moak unterstützt im Gegenzug mit über 50 Jahren Kaffeeexpertise und fünf Mischungen der neuen „my music Coffee“-Reihe. Außerdem werden hochwertige Filterkaffees und drei Single Origins aus Indien, Kolumbien und Costa Rica sowie eine Arabica-Röstung mit Bio- bzw. Fairtrade-Zertifizierung das umfangreiche Sortiment ergänzen. So soll jeder Kaffeeenthusiast mit dem passenden Lieblingskaffee überzeugt werden.

„Die strategische Partnerschaft mit der sizilianischen Traditionsrösterei Caffè Moak wird die Kaffeekompetenz von Graef als Premiumanbieter von Espressomaschinen, Kaffeemühlen und vielen weiteren Geräten für die Kaffeezubereitung im deutschen Handel weiter stärken“, ist sich Geschäftsführer Hermann Graef sicher. „Unsere Philosophien ergänzen sich ausgezeichnet. Gemeinsam sorgen wir ab Sommer für doppelte Power im Markt.“ Von der Kooperation sollen die beiden Unternehmen, der Handel sowie die Verbraucherinnen und Verbraucher profitieren. 


Dr. Axel Drösser

Foto: Ritzenhoff

Mit Wirkung zum 14. Juni 2021 wurde Dr. Axel Drösser zum Vorstandsvorsitzenden der Ritzenhoff AG in Marsberg Essentho berufen. Drösser folgt auf Detlev Schauwecker, der den Vorstandsvorsitz interimsmäßig nach dem Weggang von Christoph Kargruber im Januar dieses Jahres innehatte.

Unternehmensangaben zufolge übernimmt mit Dr. Axel Drösser ein sehr erfahrener CEO die Verantwortung für die Ritzenhoff AG. In den vergangenen 15 Jahren war der 57jährige als Geschäftsführer in Familienunternehmen aus dem Konsumgüterbereich tätig; zuletzt als Sprecher der Geschäftsführung des Marktführers für den Direktvertrieb von Lebensmitteln (Bofrost) und als Geschäftsführer der Getränkegruppe Hövelmann/Sinalco.

Zuvor war Drösser Partner in einer internationalen Unternehmerberatung. „Herr Dr. Drösser bringt für die neue Herausforderung langjährige Erfahrungen in der Führung und erfolgreichen Neuausrichtung von Familienunternehmen mit“, sagt Frau Karin Trimmel, Aufsichtsratsvorsitzende der Ritzenhoff AG. Drösser stelle mit seiner umfangreichen Expertise in der Führung von Unternehmen mit Omnichannelstrukturen die Kunden in den Mittelpunkt und verstehe sich als Innovationstreiber.

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und bin stolz, das Unternehmen Ritzenhoff mit einem motivierten Team weiterzuentwickeln“, so Dr. Axel Drösser.


So ähnlich könnte es demnächst im Miele Markenstore an der „Kö“ aussehen.

Foto: Miele

Der Kö-Bogen in Düsseldorf ist eine der 1-A-Einkaufsadressen Deutschlands, wo Top-Marken wie Apple, Joop, Porsche oder Faber-Castell Ladenlokale angemietet haben. Jetzt will dort auch der Gütersloher Hausgerätekonzern Miele einziehen.

In bester Citylage, wo die legendären Einkaufsmeilen Königsallee („Kö“) und Schadowstraße sich treffen hat Miele ein zweistöckiges Ladenlokal mit insgesamt 441 Quadratmetern Verkaufs- und Lagerfläche angemietet. Noch vor Weihnachten will der Hausgerätehersteller selbst im Erdgeschoss einziehen, während in der ersten Etage die neue Miele-Tochter Otto Wilde Grillers einen exklusiven Showroom errichtet. Mit der Einrichtung des Markenstores Düsseldorf führt Miele seine Strategie fort: Das Unternehmen betreibt eigenen Angaben zufolge Markenstores in rund 100 Metropolen zwischen Vancouver und Sydney. Nach den Miele Experience Centern (MEC) am Hauptsitz Gütersloh und in Berlin (Unter den Linden/Ecke Friedrichstraße) ist der Düsseldorfer Store die dritte eigene Adresse des Unternehmens in Deutschland.

„Damit heben wir unseren Markenauftritt in einer der kaufkräftigsten Regionen des Landes auf ein neues Level“, sagt Frank Jüttner, Senior Vice President DACH der Miele Gruppe und zugleich Chef der Miele Vertriebsgesellschaft Deutschland. Auch in Düsseldorf kombiniert Miele seine elegante Markenwelt mit erstklassiger persönlicher Beratung und interaktiver digitaler Präsentation. Kundinnen und Kunden erleben die Geräte live in Aktion und können auch selbst Hand anlegen oder sich mit frisch zubereiteten Kostproben verwöhnen lassen.


Oliver Kastalio: „WMF behält als Premiumanbieter seine Sonderstellung innerhalb der Groupe SEB.“

Foto: WMF

Die WMF Group GmbH firmiert ab sofort unter dem Namen WMF GmbH. Seit 2016 gehört das Unternehmen zu der französischen Groupe SEB. Eine Gruppe innerhalb der Gruppe zu sein, habe intern wie extern zunehmend irritiert, wie es offiziell heißt.

Einer Pressemitteilung zufolge füge sich WMF mit dem schlichteren Namen reibungslos in die Konzernstruktur ein und behalte gleichzeitig als Premiumhersteller innerhalb der Unternehmensgruppe seine Wurzeln. „Der neue, prägnante Name festigt unsere Identität als WMF“, sagt Oliver Kastalio, CEO von WMF. „Denn WMF behält als Premiumanbieter seine Sonderstellung innerhalb der Groupe SEB. Gleichzeitig räumt uns unser international aufgestellter Mutterkonzern Wettbewerbsvorteile ein, die wir sonst nicht hätten.“

Sichtbar wird die Veränderung zuerst im Unternehmenslogo: Dieses konzentriert sich auf das WMF Markenlogo und schafft optisch eine direkte Verbindung zur Groupe SEB. Den neuen Namen nimmt WMF außerdem zum Anlass, das Erscheinungsbild reduzierter zu gestalten. Das unterstreiche den Premiumcharakter der Marken des Unternehmens, so die Meldung.

Die Umfirmierung hat keinen Einfluss auf die Unternehmensstruktur oder auf das Vertragsverhältnis der Mitarbeiter*innen. Das Unternehmen und seine Marken werden auch künftig aus Geislingen an der Steige heraus gesteuert. Auch bleibt WMF das Kompetenzzentrum für professionelle Kaffeemaschinen.


Stammhaus von Villeroy & Boch

Foto: Villeroy & Boch

Angesichts der weiterhin sehr positiven Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr hebt der Vorstand der Villeroy & Boch AG die Umsatz- und Ergebnisprognosen für das Gesamtjahr an. Genaue Zahlen werden am 20. Juli bekannt gegeben.

Der Konzern Villeroy & Boch erwartet nun eine Steigerung des Umsatzes von etwa 10,5 Prozent auf ca. 885 Mio. Euro (bisherige Prognose: 5-10 % gegenüber Vorjahr) sowie einen Anstieg des operativen Ergebnisses von rund 50 Mio. Euro im Vorjahr auf über 75 Mio. Euro (bisher: deutlich überproportional). Die Erhöhung der Ergebnisprognose beruht auf der höheren Umsatzerwartung und auf erfolgreich umgesetzten Strukturmaßnahmen in beiden Unternehmensbereichen, u.a. dem im letzten Jahr begonnenen Transformations- und Effizienzprogramm.

Das Unternehmen weist darauf hin, dass der Zwischenbericht zum 2. Quartal 2021 planmäßig am 20. Juli 2021 veröffentlicht und detaillierte Informationen zur Geschäftsentwicklung in beiden Unternehmensbereichen enthalten wird.


Showroom von Smeg auf Gut Böckel

Foto: Smeg

Unter dem Dach der Marketinggemeinschaft A30 Küchenmeile e.V. findet vom 18. bis 23. September 2021 an verschiedenen Lokationen entlang der A30 die gleichnamige Herbsthausmesse statt. Der italienische Hausgeräte-Hersteller Smeg präsentiert seine Neuheiten beispielsweise auf Gut Böckel im Rödinghauser Ortsteil Bieren.

Nach Angaben des Veranstalters folgen jedes Jahr im September rund 24.000 Fachbesucher der Einladung der Mitgliedsunternehmen der Marketinggemeinschaft A30 Küchenmeile e.V. zu den Herbsthausmessen, mit ca. 800 Küchen auf einer Ausstellungsfläche von insgesamt 38.000 qm. Die 27 Küchenmeile-Mitglieder repräsentieren etwa 90 Prozent des Gesamtumsatzes der deutschen Küchenmöbelindustrie von 5,26 Mrd. Euro.

Auch internationale Hersteller, wie die italienische „Designschmiede“ Smeg, zeigen in Westfalen ihre Neuheiten. Olaf Nedorn, Geschäftsführer von Smeg Deutschland, erklärt: „Gut Böckel ist für uns ein wichtiger Treffpunkt zum Austausch mit unseren Fachhandelspartnern. Selbst letztes Jahr, als wir trotz der Umstände als einziger Anbieter unseren Showroom aufsperrten, waren die persönlichen Gespräche intensiv und die Stimmung ausgesprochen gut. Umso mehr freue ich mich auf dieses Jahr.“

Für die Präsentation der aktuellen Highlights erfährt das Ambiente des Smeg Showrooms auf Gut Böckel erneut ein Redesign. Zudem ergänzt der Hersteller die Ausstellung seiner Küchengeräte mit ausgewählten Designpartnern. So wird es unter anderem Küchenmöbel im Industrial Look und Arbeitsplatten aus Keramik zu sehen geben. „Wir zeigen den Besuchern nicht nur unsere Neuheiten. Wir liefern auch gleich Ideen und Kombinationsmöglichkeiten für die eigene Präsentation und die Beratung ihrer Kunden mit“, ergänzt Tobias Koch, Marketingleiter bei Smeg Deutschland. „Es lohnt sich also auch in diesem Jahr auf jeden Fall, bei uns vorbeizuschauen.“


Die Summe der Inventurdifferenzen ist in 2020 um etwa 200 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen.

Quelle: EHI-Studie Inventurdifferenzen 2020/2021

Eine vom EHI Retail Institute veröffentlichte Studie belegt, dass die Summe der Inventurdifferenzen, die in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen ist, im Jahr 2020 um etwa fünf Prozent zurückgegangen ist. Diebstähle waren sogar zweistellig rückläufig.

Die Inventurdifferenzen, deren Summe sich im Jahr vor Corona noch auf 4,4 Milliarden Euro belief, sind in 2020 im gesamten Einzelhandel gesunken. Der darin enthaltene Verlust durch Diebstahl beträgt 3,36 Milliarden Euro, etwa 10 Prozent weniger als im Vorjahr (3,75 Milliarden Euro). Von Kundinnen und Kunden wurden im letzten Jahr Waren im Wert von 2,16 Milliarden Euro gestohlen, für 885 Millionen waren eigenen Mitarbeitenden verantwortlich und 315 Millionen Verlust gehen auf Diebstähle durch Lieferanten und Servicekräfte zurück. 840 Millionen Euro Schaden entstanden durch organisatorische Mängel, beispielsweise durch falsche Preisauszeichnungen. „Rein statistisch gesehen wurde durch jede Person in Deutschland ein Warenwert von knapp 26 Euro pro Jahr gestohlen“, erläutert Frank Horst, Sicherheitsexperte des EHI und Autor der Studie und fügt hinzu:  “Sinnbildlich auf den Einkauf bezogen bedeutet dies, dass rund jeder 200. Einkaufswagen unbezahlt die Kasse passiert hat.” Dem Staat ist durch den Diebstahl im Jahr 2020 ein volkswirtschaftlicher Schaden von rund 420 Millionen Euro durch die ausgefallene Mehrwertsteuer entstanden.


Sühel Semerci: „Wir freuen uns nun noch besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden und Partner eingehen zu können.“

Foto: Hisense

Nach der operativen Verschmelzung und der anschließenden vollständigen Integration der Hisense Germany GmbH in die Gorenje Vertriebs GmbH, wurde nun auch die Namensänderung der Gesellschaft umgesetzt und im Handelsregister eingetragen.

Bereits 2018 hatte der chinesische Haushaltsgerätehersteller Hisense 95 Prozent der Anteile des slowenischen Konkurrenten Gorenje übernommen. Nach der erfolgreichen Zusammenführung der beiden Unternehmen in Deutschland ist nun auch der neue Gesellschaftsname bekannt: „Hisense Gorenje Germany GmbH“.

Mit dem neu strukturierten Team um Sühel Semerci, Executive Vice President, sind beide Marken nunmehr auch im Unternehmensnamen als eine Einheit sichtbar. „Mit der offiziellen Umfirmierung, dem Hauptsitz in der Metropolregion München sowie der neuen Organisationsstruktur haben wir eine hervorragende Grundlage, um die Ziele unserer beiden Marken mit gemeinsamer Stärke zu erreichen. Wir haben ein vielfältiges und engagiertes Team mit extrem hohem Know-how für die Vermarktung unseres breiten Produktsortiments von Consumer Electronics und Haushaltsgroß- sowie Kleingeräten an den gesamten deutschen Handel. Wir freuen uns, mit dieser gebündelten Kraft noch besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden und Partner eingehen zu können“, so Sühel Semerci.


Hygienekonzept auf der Nordstil

Foto: Messe Frankfurt

Die Stadt Hamburg hat Messen unter Einhaltung eines entsprechenden Hygienekonzepts wieder am Standort möglich. Die Sommer-Nordstil kann daher wie geplant auf dem Messegelände der Hansestadt stattfinden.

Es ist offiziell bestätigt – die Sommer-Nordstil 2021 kann wie geplant vom 24. bis 26. Juli 2021 im Messegelände unter dem Fernsehturm stattfinden. Das gab der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg am Freitag per Verordnung bekannt. „Wir sind erleichtert und voller Tatendrang. Wir waren in den letzten Wochen sehr aktiv bei den Vorbereitungen der Nordstil und der große Zulauf aus der Branche hat uns bestätigt. Ich möchte alle Aussteller und Besucher aufrufen, nutzen wir gemeinsam diese Chance für einen erfolgreichen Neustart des Einzelhandels in Norddeutschland und darüber hinaus. Auch wenn bereits nahezu alle verfügbaren Flächen gebucht sind, ist die Teilnahme als Aussteller auch jetzt noch möglich. Es wird wieder Zeit sich persönlich zu treffen und auszutauschen, sich inspirieren zu lassen, Neues zu entdecken und zu ordern“, sagt Philipp Ferger, Bereichsleiter Konsumgütermessen der Messe Frankfurt Exhibition.

Aufgrund der Sicherheits- und Hygienevorgaben der Hansestadt wird ein Messebesuch nur nach vorherigem Onlinekauf des Tickets und mit aktuellem negativem Corona-Test oder vollständigem Impfschutz, Stand heute, möglich sein. Die Abgabe einer Selbstauskunft wird entfallen, jedoch werden Masken in Innenräumen weiterhin verbindlich bleiben in der Hansestadt. Aussteller und Besucher werden vor der Sommer-Nordstil noch einmal umfassend über die Sicherheits- und Hygienevorgaben der lokalen Behörden informiert. Die Belegung der Hamburger Messehallen im A-Gelände durch das zentrale Corona-Impfzentrum der Hansestadt, führt dazu, dass die Sommer-Nordstil die B-Hallen 1 bis 6 und somit den Großteil des östlichen Messegeländes belegen wird. Damit ist zusätzlich zu den Eingängen Mitte und Ost auch ein Zugang über den Eingang Süd möglich.


Die EcoTub-Waschmaschine von Beko besteht aus recycelten Materialien.

Foto: Beko Grundig

Die Hausgerätemarke Beko will nachhaltiger werden. Das Unternehmen launcht sieben neue nachhaltige Produkte und präsentiert die Ergebnisse einer Nachhaltigkeits-Umfrage, die unter europäischen Verbrauchern durchgeführt wurde.

Eigenen Angaben zufolge ist sich Beko als global agierendes Unternehmen seiner Verantwortung in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit bewusst. Dazu erklärt Hakan Bulgurlu, CEO von Arçelik, der Muttergesellschaft von Beko: „Unsere Ziele im Bereich Nachhaltigkeit und unsere führenden Bemühungen im Bereich nachhaltige Innovationen sind zwei Teile desselben großen Ganzen, die eng zusammenhängen. Es liegt an uns, bessere, umweltbewusstere Wege zu finden, unser Leben zu führen. Mit einer Reihe von umweltfreundlichen Beko-Geräten, die wir heute neu vorstellen, können unsere Kunden nun ihr Zuhause nachhaltiger gestalten.“ Das Ziel der Marke Beko sei es, zukünftige Generationen für einen gesünderen Lifestyle zu begeistern.

Dafür launcht Beko nun ein neues, umweltfreundliches Sortiment. Dieses umfasst sieben nachhaltige Produkte, die Verbraucher dabei unterstützen sollen, im Alltag umweltfreundlicher zu leben. Bei den Geräten handelt es sich um die EcoTub-Waschmaschine und den EcoTub-Waschtrockner, den GreenDry-Trockner und den EcoFiber-Backofen, die aus recycelten Materialien wie PET-Flaschen und Fischernetzen hergestellt werden. In dem neuen BioCycle-Kühlschrank und der BioCoffee-Espressomaschine werden Bio-Verbundstoffe aus Eiern oder Kaffeeresten verwendet. Der neue AutoDose-Geschirrspüler dosiert die passende Menge an Spülmittel und spart so bei jedem Waschgang. Die Nachhaltigkeits-Range wird nach und nach international ausgerollt, in Deutschland ist der Launch für 2022 geplant.


Hartmut Gehring: „Der eigene Onlineumsatz wuchs 2020 gegenüber 2019 im Durchschnitt um 42 Prozent.“

Foto: IVSH

Der Industrieverband Schneid- und Haushaltswaren (IVSH) hat die Branchenzahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres 2020 sowie des ersten Quartals 2021 bekannt gegeben. Demnach hat sich der Gesamtumsatz in 2020 um 1,1 Prozent erhöht, im ersten Quartal dieses Jahres beträgt das Plus 7,1 Prozent.

Wie Hartmut Gehring, geschäftsführender Gesellschafter der Solinger Firma Gehring GmbH und zugleich Vorsitzender des IVSH im Verlauf der virtuellen Pressekonferenz ausführte, sei das vergangene Jahr für die Mitgliedsunternehmen sehr schwierig gewesen. Zulegen können habe vor allem der Umsatz mit HKT-Erzeugnissen, also mit Kochgeschirren, Pfannen und Küchenhelfern, nämlich um 7,6 Prozent auf gut eine Mrd. Euro. Gleichzeitig ging der Umsatz von Schneidwaren um 3,0 Prozent auf gut 1,2 Mrd. Euro leicht zurück und die Besteckindustrie verzeichnete sogar einen Rückgang in Höhe von 5,0 Prozent auf 159 Mio. Euro. „In Summe ergab dies für den Gesamtumsatz unserer Industrie im Jahr 2020 einen kleinen Zuwachs um 1,1 Prozent auf gut 2,4 Mrd. Euro. Der Export wuchs nach amtlichen Angaben um 1,4 Prozent auf gut 1,7 Mrd. Euro, der Import um 2,0 Prozent auf gut 1,8 Mrd. Euro, während die Produktion unserer Industrie 2020, nach mehreren Jahren des Wachstums, um 3,1 Prozent auf gut 1,1 Mrd. Euro zurückging“, so Gehring.

Dass die Schneid- und Haushaltswarenhersteller im Coronajahr „mit einem blauen Auge davongekommen ist“, sei dem Onlinehandel zu verdanken, speziell den eigenen Onlineshops der Hersteller. Dazu Hartmut Gehring: „Der eigene Onlineumsatz wuchs 2020 gegenüber 2019 im Durchschnitt um 42 Prozent, wobei die Zuwächse in der Spitze sogar das Anderthalbfache betragen konnten, und im ersten Quartal des laufenden Jahres kam es nochmals zu einem Anstieg von fast 50 Prozent.“

Weitere konkrete Zahlen liegen dem IVSH für das erste Quartal vor. Demnach wuchs Export um 11,5 Prozent auf 466 Mio. Euro und der Import sogar um 23,2 Prozent auf 547 Mio. Euro. Dazu passte laut Gehring die Entwicklung der Umsätze: „Sie wuchsen im ersten Quartal um insgesamt 7,1 Prozent, wozu vor allem die Umsätze mit Schneidwaren beigetragen haben, denn hier belief sich der Anstieg sogar auf 19,5 Prozent, bei HKT-Erzeugnissen betrug das Wachstum 9,6 Prozent, und nur bei Bestecken gab es leider einen Rückgang von gut 13 Prozent. Hier wissen wir allerdings, dass sich die Situation mit jedem Monat bessert, und schon für den vergangenen Monat Mai ergab sich kumuliert ein Umsatzwachstum von 5,5 Prozent.“


Benedict Kober: Sämtliche Umsatzvergleiche im Kontext der Covid-19 Pandemie sind mit Vorsicht zu genießen.“

Foto: Euronics

Im Rahmen der Euronics Summer Convention (ESC) hat Vorstandssprecher Benedict Kober einige Zahlen des laufenden Geschäftsjahres 2020/21 bekannt gegeben. Demnach konnte in den ersten acht Monaten ein fast zweistelliges Plus erzielt werden.

Benedict Kober wies in dem Pressegespräch darauf hin, dass sämtliche Umsatzvergleiche im Kontext der Covid-19 Pandemie mit Vorsicht zu genießen sind. So ist der Sell-Out-Umsatz der Mitglieder in den ersten acht Monaten des laufenden Geschäftsjahres (Okt. 2020 bis Mai 2021) um 9,1 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gestiegen. Auf der anderen Seite sei allein im Mai 2021 ein Umsatzminus von 11,9 Prozent gegenüber Mai 2020 zu verzeichnen. Dies sei ein verzerrter Umsatzvergleich, da der Mai 2020 durch die Aufhebung des ersten Lockdowns extrem gute Verkaufsergebnisse gebracht hätte. Im Vergleich mit dem Mai 2019 weist der diesjährige Wonnemonat hingegen ein Plus von 5,7 Prozent bei den Sell-Out-Verkäufen der Euronics-Mitglieder aus.

Kober sieht in der Nähe der Mitglieder zu den Kunden, in der digitalen Kompetenz und in der besonderen Sortimentsgestaltung, die auf die Aufwertung der eigenen vier Wände ausgelegt ist, die Erfolgsfaktoren. Für die Zukunft sieht Kober unter anderem die Weiterentwicklung der Verkaufsfläche zum innovativen Point of Emotion (PoE) (siehe Beitrag hierzu), sowie den Fortschritt der CRM Kampagnen als die besonderen Aufgaben der Verbundgruppe. Außerdem wird Euronics Partner und Sponsor des UEFA-Frauenfußballs für die nächsten fünf Jahre.


Sebastian Seiberth

Foto: Beko Grundig

Erst im Januar dieses Jahres gab die Beko Grundig Deutschland GmbH den weiteren Ausbau der Vertriebsstruktur bekannt. Seit dem 1. Juni verstärkt nun Sebastian Seiberth das Key Account Management der Marken Beko und Grundig im Bereich Pure Player.

Die Beko Grundig Deutschland GmbH reagiert auf die neuen Marktstrukturen und baut ihren im Januar 2021 neu geschaffenen Bereich Key Account Management Pure Player MDA weiter aus. Seit dem 1. Juni verstärkt Sebastian Seiberth (39) als Key Account Manager Pure Player das Vertriebsteam. Seine Hauptaufgabe wird es sein, die Sichtbarkeit von Haushaltsgroßgeräten der Marken Beko und Grundig im Onlinehandel weiter zu erhöhen und voranzutreiben. Sebastian Seiberth berichtet an Jürgen Weiskopf, Head of Key Account Management Pure Player MDA. „Mit dem Ausbau des Bereichs tragen wir den neuen Strukturen am Markt Rechnung. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Sebastian Seiberth einen erfahrenen Key Account Manager für uns gewinnen konnten“, sagt Jürgen Weiskopf. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung, für die Marken Beko und Grundig zu arbeiten und ebenso auf die Zusammenarbeit mit Jürgen Weiskopf und seinem Team. Gemeinsam können wir die Bedürfnisse des Handels nun noch besser abdecken,“ sagt Sebastian Seiberth.

Sebastian Seiberth war vor seinem Wechsel zur Beko Grundig Deutschland GmbH im Key Account Management bei LG Electronics und Hisense/Gorenje. Der gelernte Diplom Kaufmann verfügt über insgesamt mehr als zehn Jahre fundierte Branchenerfahrung und war acht Jahre als Key Account Manager tätig. In dieser Zeit sammelte er umfassende Erfahrung mit allen Kundengruppen.


Ausschnitt aus dem virtuellen Showroom von Stölzle, inklusive Navigation

Foto: Stölzle

Mit einem digitalen Showroom geht der Hersteller Stölzle Lausitz einen Schritt weiter in der digitalen Produktpräsentation. Im neuen 360-Grad-Panorama können die Kollektionen aus verschiedensten Perspektiven betrachtet werden.

Dass hochwertige auch digital ansprechend präsentiert werden können, beweist Stölzle Lausitz mit seinem jetzt eröffneten digitalen Showroom. Dafür wurde die stilvolle Weinbibliothek von Schloss Wackerbarth im sächsischen Radebeul in einen virtuellen Raum verwandelt. Der Glashersteller will damit nach einem zufriedenstellenden Geschäftsjahr seinen Qualitäts- und Markenanspruch als Trendsetter in der Branche unterstreichen.

Eigenen Angaben zufolge wurde der virtuelle Raum zur Sortimentspräsentation von der Marketingabteilung des sächsischen Glasspezialisten mit hohem Aufwand geplant und umgesetzt. Dabei sei das Potenzial aktueller digitaler Technik ebenso zum Einsatz gekommen wie eine anspruchsvolle Fotografie, eine intuitive Benutzerführung sowie eine gekonnte Dekoration. Entstanden ist ein emotional ansprechendes, informatives Gesamtbild der Kompetenz von Stölzle Lausitz, die nicht bei der Entwicklung und Produktion hochqualitativer Trinkglasserien aus maschineller Produktion endet.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Ausgabe 3/2021 der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 28. Juni erscheint.


Der Eingangsbereich des neuen Euronics Flagship Stores

Foto: Euronics

Die Handelskette Euronics hat in Bremen den so genannten vollvernetzten Elektronikfachmarkt der Zukunft eröffnet. Zusammen mit dem Kooperationspartner Deutsche Telekom wurde ein Pilotmarkt realisiert, in dem ein innovatives Point of Emotion-Konzept verfolgt wird.

Neueste Technikprodukte mit den eigenen Händen ausprobieren, sich persönlich und individuell beraten und zugleich begeistern sowie überraschen lassen – all das können Interessierte fortan im neuen Euronics Flagship Store in Bremen. Der XXL-Markt hat am 18. Juni im Kontor zum Alten Speicher in Bremen-Vegesack eröffnet. Die moderne Umgebung des neuen Stadtquartiers bietet den idealen Rahmen für den neuen Flagship Store, der nach einem innovativen Point of Emotion (PoE)-Konzept aufgebaut ist. Damit hat Euronics eigenen Angaben zufolge den klassischen Fachmarkt weiterentwickelt und eine Erlebniswelt geschaffen, in der die Kunden im Mittelpunkt stehen. Ziel des Ansatzes ist es, Mensch und Technik möglichst nahe der eigenen Lebensrealität zusammenzubringen.

Die Vision wird direkt bei Betreten des neuen Ladengeschäfts deutlich: Eine LED-Wall am Eingang begrüßt die Kunden, Sitzmöglichkeiten und Getränke laden zum gemütlichen Verweilen ein und separate Test-Zonen bieten Raum für ein intensives Produkterlebnis.

André Fourie, Betriebstypenmanager Fachmärkte bei der Euronics Deutschland eG: „Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Deutsche Telekom haben wir alle Bereiche des neuen XXL-Markts konsequent mit digitalen Schnittstellen verknüpft. So zeigt beispielsweise die Ausstellungsfläche für Küchengeräte den smarten Kühlschrank und die vernetzte Küche der Zukunft, der Entertainment-Bereich ist als Gaming-Erlebniswelt gestaltet und die stationäre Fläche für Produkte aus dem Wohnumfeld zeigt, wie nahtloses Arbeiten im Home-Office aussehen kann – alles zum Anfassen, Ausprobieren und Erleben.“


Logo: Leipziger Messe

Gute Vorzeichen für die Herbst-Cadeaux Leipzig: Mit der neuen sächsischen Corona-Schutz-Verordnung sind Messen bei Einhaltung der Hygiene-Auflagen wieder erlaubt.

„Das gibt uns die erforderliche Planungssicherheit, um die 58. Cadeaux wie geplant vom 4. bis 6. September 2021 durchzuführen“, erklärt Andreas Zachlod, Projektdirektor der Fachmesse. „Schon jetzt verzeichnen wir einen deutlich höheren Anmeldestand als im Vorjahr. Aussteller, Fachbesucher, Messeteam: Alle freuen sich darauf, endlich wieder durchzustarten.“

Schwerpunkte im Messeprogramm sind die Bereiche Wohnen & Floristik, Kulinarischer Genuss & Gedeckter Tisch sowie Erzgebirgische Volkskunst & Kunsthandwerk. Nach pandemiebedingter Absage im Frühjahr findet die Floriga autumnal- Fachbörse für die grüne Branche diesmal im Herbst statt. Die Uhren- und Schmuckbranche freut sich auf die Midora, die wie immer parallel zur Cadeaux stattfindet.

Ein umfassendes Hygienekonzept, das zur Herbst-Cadeaux 2020 bereits seinen Praxistest bestanden hat und auf die aktuellen Gegebenheiten flexibel adaptierbar ist, sorgt für die Sicherheit von Besuchern, Ausstellern und Messeteam. Dazu zählt unter anderem die Online-Registrierung aller Fachbesucher, die ab 15. Juli 2021 unter www.cadeaux-leipzig.de/de/besucher/tickets/online-tickets möglich ist. Eine Legitimation als Fachbesucher ist erforderlich. Eintritt und Parken sind kostenfrei. Geöffnet sind Cadeaux und Midora Leipzig am 4. und 5. September 2021 von 9.30 bis 18.00 Uhr und am 6. September 2021 von 9.30 bis 17.00 Uhr. Die Floriga autumnal lädt am Sonntag, dem 5. September 2021, von 8.00 bis 15.00 Uhr aufs Messegelände ein.


Dr. Stefan Müller: „Wir wünschen Peter und Christian Jakob viel Erfolg mit ihren acht Fachmärkten.“

Foto: Expert

Das deutschlandweite Fachmarktnetz von Expert wächst weiter: Nach der Übernahme des Fachmarktes in Eschwege übernimmt Expert Jakob im Rahmen einer Nachfolgeregelung vom selben Unternehmen eines Wettbewerbers ab dem 1. Juli 2021 nun einen Standort in Gotha.

„Wir freuen uns sehr, dass expert Jakob innerhalb kurzer Zeit zwei Standorte übernimmt und so die Expert-Gruppe erweitert wird“, sagt Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der E xpert SE. „Dafür möchten wir uns bei Peter und Christian Jakob bedanken und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg mit ihren nun insgesamt acht Fachmärkten.“

Die von Vater und Sohn geführte Unternehmensgruppe Expert Jakob ist bereits seit mehr als 25 Jahren Teil der Expert-Familie und in der Region stark verwurzelt. Das Unternehmen selbst feiert in diesem Jahr 75-jähriges Bestehen und plant den Bau eines neuen Lagerkomplexes mit Büroräumen. So soll den über 200 Mitarbeitern:innen auch zukünftig ein attraktiver Arbeitsplatz geboten werden und das Unternehmen für die Zukunft ideal aufgestellt werden.


Electronic Partner vor Euronics und Expert

Quelle: Handelsblatt

Zum dritten Mal in Folge konnten sich die EP:Fachhändler beim Handelsblatt-Ranking „Beste Kundenberatung“ durchsetzen. In der Kategorie „Elektro-Fachmärkte“ belegen Euronics und Expert die Folgeplätze.

Im Auftrag des Handelsblatts hat das Forschungsinstitut Service Value 12.906 Verbraucher online zu 763 Unternehmen aus 40 Branchen befragt. Dabei wurde die Qualität der Beratung anhand von zehn Kriterien bewertet – beispielsweise, wie sozialkompetent der Berater war. In der Kategorie „Elektro-Fachmärkte“ belegte die EP:Fachhändler den ersten Platz vor den folgenden sechs Wettbewerbern Euronics, Expert, Conrad, Media Markt, Saturn und schließlich Medimax.

„Beste Beratung steht und fällt vor allem mit zwei Voraussetzungen: gut ausgebildetes Personal und einem engagierten Chef, der genau an dieser Stelle investiert. Beides ist gelebte Praxis bei der Marke EP: und wird massiv von uns unterstützt“, erklärt Electronic Partner Vorstand Friedrich Sobol. Damit spielt er unter anderem auf den EP:Campus an. Die digitale Schulungs- und Lernplattform wurde von ElectronicPartner speziell für die Bedürfnisse der Fachhändler entwickelt und bietet ihnen und ihren Teams umfangreiches Material zur persönlichen Weiterbildung, auch zum Thema Kundenberatung. Der Campus ist eine wichtige Säule der EP:Qualitätsoffensive, die durch ihre verschiedenen Komponenten seit Jahren den Erfolg der Fachhändler entscheidend fördert.

Mehr zu diesem Thema können Sie in der Ausgabe 3-2021 der HZ Haushaltswaren-Zeitung lesen, die am 28. Juni erscheint.


Besonderen Komfort bietet die automatische Absaugstation.

Foto: Ecovacs Robotics

Ecovacs Robotics hat einige neue Saug- und Wischroboter im Portfolio. Zum Amazon Prime Day am 21. und 22. Juni hält der Hersteller attraktive Deals zu ausgewählten Top-Produkten bereit.

Für den „Deebot Ozmo T8“ seien Stuhlbeine, Vorhänge oder kleine, auf dem Boden liegende Dinge gar kein Problem. Mittels 3D-Abtastung (TrueDetect 3D Technologie) erfasse der kombinierte Saug-Wischroboter selbst kleinste Objekte von nur wenigen Millimetern im Raum, so der Hersteller Ecovacs Robotics. Hinzu kommt die verbesserte Erkennung dunkler Oberflächen. Die True Mapping Technologie mit DToF-Laser-Sensor scannt und kartographiert die Umgebung in Sekundenschnelle. Karten von zwei Etagen lassen sich somit speichern. Die Absaugtechnik sorgt zudem für eine Reinigung auf allen Bodentypen egal ob Teppich oder Hartboden. Ausgestattet mit einer speziellen Wischtechnologie, nimmt das Gerät es auch mit hartnäckigen Flecken auf, die mit hochfrequenten Vibrationen gründlich bearbeitet werden. Als „Deebot Ozmo T8+“ gibt es noch eine automatische Absaugstation dazu. Der Einwegstaubbeutel fasst 2,5 Liter komprimierten Staub und Schmutz, das reicht für eine etwa 30-tägige Nutzung.

Zu dem genannten Saug-Wischroboter hält der Hersteller am Amazon Prime Day attraktive Angebote bereit. Weitere Produkte wie der Deebot N8+, Deebot U2 Pro oder der Deebot Ozmo 950 Care sind am 21. und 22. Juni Bestandteil dieses „Deals“.

Einen ausführlichen Bericht zum Thema „Pflege und Reinigung im Haushalt" lesen Sie in der Ausgabe 03-2021 der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 28. Juni erscheint.


Der neue Zwilling Shop in Solingen wurde im Industrial-Design gestaltet.

Foto: Zwilling

Der traditionsreiche Messerhersteller Zwilling hat seinen Flagshipstore in Solingen, direkt neben der Hauptzentrale des Unternehmens komplett umgebaut und am Dienstag, 8. Juni, eingeweiht. Die offizielle Wiedereröffnung wird am kommenden Samstag, 12. Juni gefeiert.

Pünktlich zum 290-jährigen Jubiläum präsentiert sich der Zwilling-Store nach einem umfangreichen Umbau mit völlig neuem Konzept: Die neu gestalteten Räumlichkeiten an der Grünewalder Straße in Solingen sollen Besucherinnen und Besuchern bereits beim Betreten ein faszinierendes Markenerlebnis bieten. Dafür wurden im Shop Erlebnisflächen angelegt, zahlreiche digitale und interaktive Elemente verbaut sowie Möglichkeiten zum Testen von Produkten geschaffen. Gefeiert wird die Wiedereröffnung am Samstag, 12. Juni, mit einem digitalen Koch- und Shopping-Event mit Spitzenköchin Cornelia Poletto. Der Umbau des Shops dient zudem als Basis für ein neues, modulares Retail-Konzept, das in Zukunft ein einheitliches Markenerlebnis in allen Retail-Formaten der Unternehmensgruppe sicherstellen soll.

Wer den 380 Quadratmeter großen Shop betritt, wird von einer warmen Atmosphäre im Industrial-Style empfangen. Mit Stahlrohren, Elementen in dunkler Holzoptik und einem Boden in Betonoptik will Zwilling die geschichtsreiche Produktionstradition direkt in den Verkaufsraum holen. Die verschiedenen Markenbereiche, das sind außer Zwilling auch noch ballarini, Staub, Demeyere und Miyabi, ordnen sich um das neue Herzstück des Shops an: den Community Table. An dem speziell gestalteten Tisch können Besucherinnen und Besucher viele Produkte testen und ausprobieren. Auch sollen hier zukünftig regelmäßig Kochevents und Workshops stattfinden.

Mehr zum neuen Zwilling Flagshipstore lesen Sie in der Ausgabe 03-2021 der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 28. Juni erscheint.


Miele engagiert sich für Umweltschutz

Foto: Miele

Hausgerätehersteller Miele baut eigenen Angaben zufolge sein Engagement für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz aus. Hingegen fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) von Miele und anderen Herstellern Nachweise zur Einhaltung europäischer Entsorgungsstandards.

Wie Miele aktuell mitteilt, arbeitet der Gütersloher Familienkonzern ab 2021 über alle Standorte hinweg CO?-neutral. Dies bezieht sich auf Treibhausgasemissionen aus eigenen Verbrennungsprozessen („Scope 1“) sowie den Emissionen der Energielieferanten („Scope 2“). Miele orientiert sich an den Zielen des Pariser Klimaabkommens, die globale Erderwärmung gegenüber der vorindustriellen Ära auf deutlich unter 2 °C, besser: unter 1,5 °C, zu begrenzen. „Als produzierendes Unternehmen sind wir uns unserer Verantwortung in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette bewusst und setzen uns langfristig auch hier ehrgeizige Ziele“, erklärt der Geschäftsführende Gesellschafter Dr. Markus Miele. Zu dem Zweck ist das Unternehmen im Januar der sogenannten Science-Based-Targets-Initiative (SBTi) beigetreten und verpflichtet sich damit, ein wissenschaftsbasiertes Emissionsreduktionsziel zu verfolgen. Dieses schließt auch langfristige Ziele entlang der Wertschöpfungskette ein, zum Beispiel beim Bezug von Materialien, in der Nutzungsphase der Produkte und bei der Entsorgung oder beim Transport (“Scope 3”).

Auf der anderen Seite kritisiert die DUH die führenden deutschen Kühlgerätehersteller Miele, Bosch, Liebherr und Electrolux dafür, dass diese die Entsorgung alter Kühlgeräte nach europäischen Entsorgungsstandards (EN 50625-2-3 und CLC/TS 50625-3-4) versprechen, aber hierfür keine zweifelsfreien Nachweise vorlegen. Dies ist nach Einschätzung des Umwelt- und Verbraucherschutzverbandes deshalb problematisch, weil eine aktuelle Studie im Auftrag der EU-Kommission zeigt, dass eine mangelhafte Kühlgeräteentsorgung in Europa jährlich für Emissionen von insgesamt 6,3 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten verantwortlich ist. Bei einem unsachgemäßen Recycling von Kühlgeräten werden Stoffe freigesetzt, die das Klima und die Ozonschicht stark schädigen können. Durch die daraus resultierende Zunahme der UV-Strahlung werden Menschen zudem gesundheitlich gefährdet.


Mailin Schmelter: „Dank FlexNet Handel kann nun per eLearning an der erfolgreichen Kundenansprache gearbeitet werden.“

Foto: IFH Köln

Der Projektverbund FlexNet Handel hat zwei neue Online-Trainings veröffentlicht. Ziel: Tipps und Tricks für erfolgreiches Verkaufen aufzeigen. Koordiniert wird das Projekt durch die Zentralstelle für Berufsbildung im Handel e.V. (zbb), zu den Unterstützern gehört unter andern das IFH Köln.

Verkaufssituationen kompetent steuern und Kundinnen und Kunden bedarfsgerecht beraten: Der Weg hin zum Kaufabschluss kann vor allem für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verschiedene Herausforderungen bergen. Aus diesem Grund widmen sich zwei neue Online-Trainings des Projektes „Flexibles digitales Lernen – Netzwerk Handel“ (FlexNet Handel), das von der Zentralstelle für Berufsbildung im Handel e.V. (zbb) koordiniert wird, den Themen „Verkaufsgespräch – Kundenbedarfe erkennen“ und „Schwierige Verkaufssituationen“. Das Ziel: Kundenwünsche gezielt erkennen und richtig bedienen.  

„Nicht erst seit der Coronakrise gibt es im Handelsalltag besondere Herausforderungen – insbesondere, wenn es darum geht, Kundinnen und Kunden richtig anzusprechen, abzuholen und zu beraten. Leider haben hier viele KMU noch Aufholbedarf. Dank FlexNet Handel kann nun gezielt und bequem per eLearning daran gearbeitet werden“, so Mailin Schmelter, stellvertretende Bereichsleitung Customer Insights am IFH Köln.

Erfolgreich verkaufen

Die beiden neuen Online-Trainings führen Schritt für Schritt durch die Phasen des Verkaufsprozesses und durch potenziell schwierige Verkaufssituationen. Dabei sollen erlernte Punkte und zuvor analysierte psychologische Prozesse und Wirkungsweisen – beispielsweise die Beziehungsbedürfnisse im Verkaufsprozess – direkt auf konkrete Situationen im Handelsalltag angewendet werden. Durch interaktive Elemente können die Teilnehmenden das Programm ganz im eigenen Tempo durchführen. Geeignet sind die Online-Trainings für Quereinsteiger:innen im Verkauf, aber auch für erfahrene Beschäftigte, die ihr Wissen auffrischen wollen. Handelsunternehmen, die an Trainings interessiert sind, melden sich bitte bei der zbb unter info@zbb.de.


Bei den Konjunkturerwartungen der Verbraucher setzt sich Optimismus durch.

Quelle: HDE

Bei rückläufigem Infektionsgeschehen und ersten Lockerungen der Corona-Maßnahmen setzt die Verbraucherstimmung ihren Aufwärtstrend im Juni fort. Bereits den vierten Monat in Folge steigt das HDE-Konsumbarometer.

Zurückzuführen ist diese Entwicklung laut Handelsverband Deutschland (HDE) allein auf verbesserte Konjunkturerwartungen der Verbraucher, die angesichts von Öffnungsschritten und mit Blick auf die voranschreitende Impfkampagne optimistisch gestimmt sind. Inzwischen sind in vielen Regionen Geschäfte und Restaurants unter Hygieneauflagen geöffnet, wodurch wieder mehr Möglichkeiten zum Konsum bestehen. Doch die Verbraucher zeigen sich zurückhaltend. Ihre Anschaffungsneigung geht im Vergleich zum Vormonat leicht zurück, während ihre Sparneigung etwas zulegt. So lässt die Konsumdynamik auf hohem Niveau nach, bevor sie im Sommer voraussichtlich insbesondere im Freizeit- und Tourismusbereich an Fahrt gewinnen wird.

Bei den Konjunkturerwartungen der Verbraucher setzt sich Optimismus durch. Im Vergleich zum Vormonat zeigt sich ein deutlicher Anstieg, der diesen Teilindikator des Konsumbarometers auf das höchste Niveau seit Pandemiebeginn im März 2020 treibt. Die Einschätzungen der Verbraucher decken sich mit den Prognosen der Unternehmen und den gesamtwirtschaftlichen Kennzahlen. Trotz des Frühjahrsaufschwungs am Arbeitsmarkt fällt der Blick auf die eigene Einkommensentwicklung weniger optimistisch aus. Die Erwartungen der Verbraucher gehen in diesem Bereich im Vergleich zum Vormonat zurück, liegen allerdings weiterhin über dem Niveau aus dem Vorjahresmonat.

In der erneut verbesserten Verbraucherstimmung schlagen sich somit vor allem die gewachsenen Konjunkturerwartungen der Verbraucher nieder. Die Konsumdynamik nimmt zwar zunächst ab, doch im Zuge weiterer Öffnungsschritte ist von einer Zunahme des privaten Konsums auszugehen. Mit einem sprunghaften Konsumanstieg ist allerdings nicht zu rechnen.


Das Ranking der „BrandZ TOP 20 Chinese Brand Stars“

Foto: Hisense

Die Suchmaschinenplattform Google und das Marktforschungsunternehmen Kantar haben in diesem Jahr zum fünften Mal in Folge die global agierenden chinesischen Topmarken analysiert und ein Ranking erstellt. Unter den Top 10 befinden sich einige Hausgerätehersteller.

Bei der Untersuchung lag besonderes Augenmerk auf chinesischen Marken, die erfolgreich Globalisierungsprozesse in ihr Geschäftsmodell integriert haben. Der technologieorientierte Elektronikkonzern Hisense legt Wert auf die Feststellung, dass er sich mit Platz acht zum fünften Mal in Folge in den Top 10 der einflussreichsten chinesischen Marken im globalen Markt wiederfindet. Auf Platz zehn folgt mit Haier der nächste Anbieter von elektrischen Haushaltsgeräten.


Franz-Josef Hasebrink: „Unberechtigte Benachteiligungen müssen jetzt aber auch künftig ausgeschlossen werden.“

Foto: EK/servicegroup

Die Ankündigung der Bundesregierung, die „Corona-Notbremse“ zum 30. Juni 2021 auslaufen zu lassen, wird auch von der EK/servicegroup gern gehört. Trotzdem hat die Initiative „Händler helfen Händlern“, die von der Bielefelder Verbundgruppe mitgetragen wird, Verfassungsbeschwerde beim BVerfG eingereicht.

Die Beschwerdeführer sehen sich hier durch die inzidenzwert-gesteuerten Öffnungsregelungen für den Handel massiv in ihren Grundrechten verletzt und fokussieren auf die grundgesetzlich fixierten Rechte der Berufsfreiheit, des Eigentumsrechtes und der Gleichbehandlung. „Auch die Ankündigung des Endes der Bundes-Notbremse ändert nichts an der Verfassungswidrigkeit des Gesetzes, das in der gegenwärtigen Form keinen Bestand haben darf. Das Gesetz muss grundsätzlich korrigiert werden, um unberechtigte Benachteiligungen in der jetzigen Situation aber auch für alle zukünftigen Fälle auszuschließen“, so der EK Vorstandsvorsitzende Franz-Josef Hasebrink.

Stellvertretend für die 2.000 deutschen EK Handelspartner – und damit mehr als die Hälfte der 3.800 Mitglieder zählenden Initiative „Händler helfen Händlern“ – steigt EK Aufsichtsratsmitglied Johannes Lenzschau als Beschwerdeführer in den Ring und macht sich damit für den Fachhandel stark. Wie viele seiner Kollegen und Kolleginnen auch hat der Inhaber von Schnittker am Markt, Mehrbranchenfachgeschäft im niedersächsischen Wildeshausen, genug: „Der Einzelhandel war und ist kein Covid-19-Hotspot. Wir arbeiten für die Menschen in unseren Heimatregionen und nichts ist uns wichtiger als die Gesundheit von Mitarbeitern und Kunden. Trotzdem werden wir mit Gesetzen wie der „Bundes-Notbremse“ am Nasenring durch die Manege gezogen. Damit muss Schluss sein – gerade auch mit Blick auf zukünftige Krisenlagen.“


Martina S. Im Homeoffice bei ihren Kühen freut sich über das „Homeoffice-Survival-Kit“.

Foto: Graef

Der Haushaltsgerätehersteller Graef hat einen großen Social-Media-Wettbewerb veranstaltet. Ziel war es herauszufinden, wer im Land das „coolste Homeoffice“ hat. Zu gewinnen gab es „Homeoffice-Survival-Kit“ im Wert von rund 1.600 Euro.

Aktuell arbeiten noch immer mehr als die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland voll oder teilweise im Homeoffice. Zum Zeitpunkt als sich der Hersteller Graef dazu entschlossen hat, einen Social-Media-Wettbewerb zum Thema zu starten, waren es sogar 64 Prozent. Dementsprechend wurden etwa 130 Bilder aus ganz Deutschland eingereicht. Die Gewinnerin des Contests ist Martina S., Landwirtin aus dem sauerländischen Eslohe. Sie arbeitet derzeit im Milchviehbetrieb ihrer Eltern und macht nebenbei gerade ihren Master in Agribusiness. „Das Homeoffice-Paket kommt mir sehr gelegen für mein Studium, aber auch für die Arbeit auf dem Bauernhof, denn dort steht mehr Büroarbeit an, als man sich vielleicht vorstellt“, teilte sie erfreut mit. Das „Homeoffice-Survival-Kit“ besteht aus einer Graef Espressomaschine und einer Kaffeemühle, einem praktischer Sodastream Wassersprudler, einem Graef Allesschneider, je einem Gutschein für die Etepetete-Foodbox und den beliebten Streamingdienst Netflix sowie aus einem hochwertigen Jabra-Headset. Die Zweit- und Drittplatzierten aus Taucha in Sachsen und Wiesbaden gehen natürlich nicht leer aus und dürfen sich jeweils über ein Graef Kaffee-Set, bestehend aus der Siebträger-Espressomaschine Salita und der passenden Kaffeemühle, freuen.

„Die aktuelle Lage ist für uns alle anstrengend und fordernd. Wir hoffen, mit dem Wettbewerb ein bisschen Freude in den Homeofficealltag gebracht zu haben, und wünschen Martina viel Spaß mit ihrem Gewinn“, freut sich auch Geschäftsführer Hermann Graef.