Dr. Bernhard Düttmann: „Nach dem Ende der Marktschließungen haben wir im Mai schnell wieder Fuß gefasst.“

Foto: Ceconomy

Der Düsseldorfer Handelskonzern Ceconomy, Mehrheitseigner von Media Markt und Saturn, hat die Zahlen des dritten Quartals des laufenden Geschäftsjahres bekannt gegeben. Demnach ging der Umsatz im Berichtszeitraum um 8,4 Prozent zurück. Das Unternehmen kündigt Kosteneinsparungen und dementsprechend massive Stellenstreichungen an.

Die Ceconomy AG hat das dritte Quartal 2019/20 eigenen Angaben zufolge mit einem besser als erwarteten Ergebnis abgeschlossen. Nachdem der Geschäftsverlauf im April noch durch enorme, Coronavirus-bedingte Einschränkungen geprägt war, habe sich der Umsatz im Mai und Juni deutlich erholt.

Der Umsatz ging im dritten Quartal währungs- und portfoliobereinigt um 8,4 Prozent auf rund 4,1 Mrd. Euro zurück. Der Umsatzrückgang im dritten Quartal reflektiere die Auswirkungen der Corona-Krise und sei ausschließlich durch die negative Umsatzentwicklung infolge der Store-Schließungen im April und teilweise noch im Mai begründet. Mit der schrittweisen Wiedereröffnung des stationären Geschäfts kehrten die Umsätze im Mai wieder auf einen Wachstumskurs zurück, welcher sich im Juni beschleunigte. Insbesondere Deutschland, Österreich, die Schweiz und Italien verzeichneten im Mai und Juni einen starken Umsatzanstieg, während die Niederlande und Schweden sich über das gesamte Quartal hinweg deutlich positiv entwickelten. Im Juli setzte sich der positive Umsatztrend aus Juni fort, insbesondere dank der Mehrwertsteuersenkung in Deutschland und anhaltend starker Nachfrage nach Homeoffice-, Homeschooling- und Home-Entertainment-Produkten.

Neben der positiven Umsatzentwicklung im Mai und Juni trugen die zügig eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen maßgeblich dazu bei, dass Ceconomy im dritten Quartal mit -45 Mio. Euro ein bereinigtes EBIT auf Vorjahresniveau erreichte (Q3 2018/19: - 43 Mio. Euro). Einsparungen aus dem Kosten- und Effizienzprogramm wirkten sich ebenfalls positiv auf das Ergebnis aus. Negativ auf das bereinigte EBIT wirkte der Umsatzrückgang im stationären Geschäft aufgrund der Marktschließungen im April in Verbindung mit einer rückläufigen Bruttomarge im Gesamtquartal. Im dritten Quartal 2019/20 verzeichnete im Online-Geschäft ein außerordentlich starkes Wachstum von rund 143 Prozent.
Stichwort Kosteneinsparung: Ziel des Unternehmens ist es, in den nächsten zwei bis drei Jahren Einsparungen von etwas mehr als 100 Mio. Euro pro Jahr für eine verbesserte Kostenbasis zu erreichen. Dazu sollen neben anderen Maßnahmen voraussichtlich insgesamt bis zu 3.500 Vollzeitstellen abgebaut werden, vor allem außerhalb Deutschlands.
Dr. Bernhard Düttmann, CEO der Ceconomy AG erklärte: „Wir werden unser Store-Netz, das ein Schlüsselelement unseres Omnichannel-Ansatzes bleibt, weiter optimieren. Das heißt, 14 Märkte in ganz Europa werden als Reaktion auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie dauerhaft geschlossen.“ Größenanpassungen der bestehenden Flächen sowie die Schließung weiterer defizitärer Märkte sind sehr wahrscheinlich.


Jens Heithecker: Es ist uns nicht leichtgefallen, diesen Veranstaltungsbereich der IFA 2020 Special Edition auf 2021 zu verschieben."

Foto: Messe Berlin

Anhaltende Reisebeschränkungen machen Unternehmen, insbesondere aus asiatischen Kernausstellermärkten, die professionelle IFA-Teilnahme weiterhin unmöglich. Die Vorbereitungen für IFA 2020 Special Edition laufen indes auf Hochtouren.

Die IFA Global Markets können erst im Jahr 2021 wieder stattfinden. Der Plan, Hersteller, Distributoren und Einzelhändler bereits in diesem Jahr auf der Sourcing-Plattform für Consumer Electronics und Haushaltsgeräte in Berlin zusammenzuführen, erwies sich für Unternehmen aus den asiatischen Märkten als nicht umsetzbar.

„Aus unseren Gesprächen mit Partnern wissen wir, dass der Wunsch an einer physischen Messe in diesem Jahr teilzunehmen ungebrochen hoch ist", sagte Jens Heithecker, IFA Executive Director. „Es sind die anhaltenden Reisebeschränkungen, die es insbesondere asiatischen Unternehmen unmöglich machen, nach Berlin zu kommen. Daher sahen sich viele unserer Aussteller gezwungen, ihre Teilnahme an IFA Global Markets auf das nächste Jahr zu verschieben." Pan-Asiatische Zulieferer der Consumer und Home Electronics-Branche stellen den großen Teil der IFA Global Markets-Teilnehmer.

„Es ist uns nicht leichtgefallen, diesen Veranstaltungsbereich der IFA 2020 Special Edition auf 2021 zu verschieben", so Heithecker. "Zumal nahezu 600 Unternehmen bereit gewesen wären, sich noch in diesem Jahr in Berlin zu präsentieren. Dennoch müssen wir akzeptieren, dass angesichts der bestehenden Reisebeschränkungen es für viele unserer Partner nicht möglich ist, sich planbar auf die IFA Global Markets in diesem Jahr vorzubereiten."

Alle Unternehmen, die eine Teilnahme an der IFA 2020 Special Edition geplant hatten und nicht teilnehmen können, haben nun die Möglichkeit, ihre Marken, Produkte und Innovationen digital im Rahmen des IFA Virtual Market Place zu präsentieren. Für Unternehmen, die weiterhin eine Teilnahme in 2020 planen, bietet das IFA-Team alternative Lösungen für einen erfolgreichen IFA-Auftritt.


Thomas Grothkopp (li.) übergibt die HWB Geschäftsführung offiziell an Christian Haeser.

Foto: HWB

Zum 1. Juli 2020 hat Thomas Grothkopp die Geschäftsführung des Handelsverbandes Wohnen und Büro e.V. (HWB) an Christian Haeser übergeben. Damit endet seine 27-jährige Tätigkeit für den Handel der Einrichtungs- und Bürowirtschaft.

Die Zusammenführung mehrerer Verbände, die Durchführung von 50 Tagungen, die Herausgabe von Publikationen sowie die Mitarbeit in Gremien des Handelsverbandes Deutschland (HDE) und der Fachschule des Möbelhandels seien in dieser Zeit seine prägenden Leistungen gewesen, heißt es in der offiziellen Presseverlautbarung.

Der Handelsverband Deutschland würdigte bereits im vergangenen Jahr Grothkopps engagierte und erfolgreiche Arbeit mit der Goldenen Ehrennadel und hob seine Verdienste als wichtiger Wegbereiter moderner, glaubwürdiger und erfolgreicher Verbandsarbeit für den Handel hervor.

Mit jetzt 66 Jahren steht Grothkopp dem Handelsverband Wohnen und Büro beratend zur Verfügung und führt bis zu einer Nachfolgelösung die Geschäfte der GPK Verlags-Service GmbH und des Fachverbandes Gastronomie- und Großküchen-Ausstattung e.V. (GGKA).

Sein Nachfolger Christian Haeser (49) hat nach seinem Jurastudium in Bonn und dem Rechtsreferendariat in Hamm und Siegen als Referent für den Zentralverband des Deutschen Handwerks, die Bundesvereinigung Bau und später zusätzlich für den Zentralverband Gewerblicher Verbundgruppen in Brüssel seine Verbandslaufbahn begonnen. Während dieser Zeit hat er insbesondere Themen aus den Bereichen des Binnenmarkt-, Wettbewerbs- und Umweltrechts sowie der Beschäftigungs- und Sozialpolitik bearbeitet. Von 2009 an war er Geschäftsführer beim Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO) und vertrat den Verband auf nationaler und auf europäischer Ebene in den Bereichen Rohstoffsicherung, Umweltschutz und Folgenutzung. Seit Anfang Januar dieses Jahres hat sich Haeser in die Themen seines jetzigen Arbeitgebers eingearbeitet.


Anteile der Inventurdifferenzen: 2,44 Mrd. Euro entstehen durch Diebstähle, die Kunden begehen.

Quelle: EHI

Das EHI hat in seiner aktuellen Studie ermittelt: Deutschlands Einzelhändler investieren hohe Summen in Prävention und Sicherheitsmaßnahmen und müssen dennoch enorme Inventurdifferenzen in Kauf nehmen. Im vergangen Jahr entstanden Schäden in Höhe von 4,4 Mrd. Euro

Hinter dieser Zahl steckt vor allem eins: Diebstahl. Von den 4,4 Mrd. Euro Inventurverlusten (branchengewichtete Hochrechnung für den gesamten deutschen Einzelhandel) entstehen 3,75 Milliarden durch Entwendung. Waren im Wert von 2,44 Milliarden Euro werden durch Kundinnen und Kunden gestohlen, 950 Millionen werden von eigenen Mitarbeitenden entwendet und 360 Millionen Verlust gehen auf Diebstähle durch Lieferanten und Servicekräfte zurück. 660 Mio. Euro Schaden entstehen durch organisatorische Mängel, beispielsweise durch falsche Preisauszeichnung. Dem Staat entsteht mit dem Diebstahl ein volkswirtschaftlicher Schaden von 510 Millionen Euro im Jahr durch die Mehrwertsteuer Ausfälle.

Kosten durch Prävention

Die Inventurdifferenzen belasten beim Einzelhandel erheblich die Rendite. Setzt man die entgangenen Verkaufspreise in Bezug zum Bruttoumsatz entsprechen sie in branchengewichteter Hochrechnung einem Wert von rund 1 Prozent des Umsatzes. Zusammen mit den Ausgaben für Diebstahlprävention und Sicherungsmaßnahmen entgeht dem Handel so rund 1,32 Prozent seines Umsatzes.

Weniger Anzeigen

Auch wenn das Thema Diebstahl ein Dauerbrenner ist: 2019 sind die angezeigten Ladendiebstähle laut polizeilicher Kriminalstatistik um 3,9 Prozent auf insgesamt 325.786 Fälle (Vorjahr 339.021) zurückgegangen. Während die Zahl der einfachen Ladendiebstähle seit 1997 nahezu kontinuierlich gesunken ist, haben sich schwere Ladendiebstähle in den letzten dreizehn Jahren nahezu verdreifacht. Durch die hohe Dunkelziffer von über 98 Prozent besitzt die Statistik nur eine eingeschränkte Aussagefähigkeit. Aus dem durchschnittlichen Schaden aller angezeigten Diebstähle und dem tatsächlichen Schaden im Handel ergibt sich, dass jährlich rechnerisch über 22,2 Millionen Ladendiebstähle mit je einem Warenwert von 110 Euro unentdeckt bleiben.


Volker Klodwig: „Mit der virtuellen Plattform wollen wir nahtlos an zwölfjährige Erfolgsgeschichte auf der IFA anknüpfen.“

Foto: BSH

Die Coronakrise erfordert alternative Konzepte, gerade in der Kommunikation mit dem Fachhandel. Um die Neuheiten und Markeninhalte für ihre Globalmarken Bosch und Siemens erfolgreich in den Markt einzuführen, lädt die BSH Hausgeräte GmbH deshalb zum virtuellen Messebesuch ein.

Hierfür launcht die BSH zum 19. August 2020 virtuelle Marken-Plattformen. Sowohl die Präsentation der neuesten Produkt-Highlights als auch die Händlergespräche sollen in Erlebniswelten virtuell stattfinden. Diese bieten verschiedene Informationen, viel Bewegtbild, maßgeschneiderte Lösungen und spezielle PoS-Angebote. Je nach Präferenz können Partner im Eigendurchlauf oder mit einem zugeschalteten Marken-Vertriebsexperten in die jeweiligen Markenbereiche eintauchen. Sämtliche Informationen bleiben über den personalisierten Zugang zeitlich unabhängig einsehbar und können teils auch heruntergeladen werden.
„Die persönlichen Gespräche mit unseren Partnern im Handeln waren auf der IFA immer ein fester Bestandteil unseres Erfolges. Nun gilt es mit einer virtuellen Plattform an diese zwölfjährige Erfolgsgeschichte nahtlos anzuknüpfen und Handel sowie Konsumenten von innovativen Hausgeräten zu begeistern. Wir werden so auch dieses Jahr wieder viele positive Impulse für unser Geschäft liefern“, erläutert Volker Klodwig, Executive Vice President Sales (Region Europe Central & Eastern), BSH Hausgeräte GmbH und fährt fort: „So beschreiten wir im Marketing und Vertrieb ab Mitte August hinsichtlich der Kommunikation mit dem Handel völlig neue Wege. Ob in Remote Meetings oder persönlich vor Ort: Außendienst und Key Account werden unsere Kunden mit virtuellen Produktinszenierungen und neuen übergreifenden Marken-Stories begeistern.“
Die Vertriebsmitarbeiter der Marken nehmen ab dem 19.08.2020 Kontakt mit ihren Handelspartnern auf und vergeben dabei die persönlichen Zugangsdaten.


Georg Lörz wird mit Wirkung ab dem 1. August 2020 zum Vorstand Bad und Wellness bei Villeroy & Boch berufen.

Foto: Villeroy & Boch

Der Aufsichtsrat der Villeroy & Boch AG hat Georg Lörz mit Wirkung ab dem 1. August 2020 zum Vorstand Bad und Wellness berufen. Er folgt damit auf Andreas Pfeiffer. Außerdem wurde das Vorstandsmandats von Dr. Markus Warncke verlängert.

Andreas Pfeiffer, so heißt es offiziell, scheidet nach langjähriger Tätigkeit bei Villeroy & Boch zum 31. Juli 2020 einvernehmlich aus dem Vorstand aus und wird das Unternehmen verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen.
„Acht Jahre Vorstandsmandat sprechen für sich. Andreas Pfeiffer hat Villeroy & Boch und den Unternehmensbereich Bad und Wellness in dieser Zeit erfolgreich vorangetrieben. Für sein Engagement für Villeroy & Boch danken wir ihm herzlich und wünschen ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute“, so Frank Göring, Vorstandsvorsitzender der Villeroy & Boch AG. Seit 2008 als Unternehmensbereichsleiter und seit 2012 als Vorstand Bad und Wellness habe Andreas Pfeiffer die Entwicklung und strategische Ausrichtung des Unternehmens wesentlich mitgeprägt. Nach Einarbeitung und Übergabe an seinen Nachfolger Georg Lörz wird sich Andreas Pfeiffer künftig neuen beruflichen Herausforderungen in Österreich widmen, wohin er inzwischen seinen Lebensmittelpunkt verlagert hat.
Georg Lörz war bereits 2003 bis 2008 bei Villeroy & Boch tätig. Als Leiter des Sales und Marketing-Bereiches für Bad und Wellness nahm er als Sprecher auch die Gesamtinteressen des Unternehmensbereichs wahr. Im Anschluss hatte er bei verschiedenen internationalen Konzernen in Deutschland und der Schweiz Führungspositionen inne.
Der Aufsichtsrat der Villeroy & Boch AG hat zudem die Verlängerung des Vorstandsmandats von Dr. Markus Warncke beschlossen. Somit bleibt Dr. Warncke als Finanzvorstand im Amt. Dr. Warncke ist seit 2001 für die Villeroy & Boch AG tätig. Im Januar 2015 wurde er zum Finanzvorstand berufen.


Henner Rinsche: „Der Leifheit-Konzern ist mit seinem Geschäftsmodell auch in Pandemie-Zeiten sehr gut aufgestellt.“

Foto: Leifheit

Die Leifheit AG versteht sich selbst als einer der führenden Markenanbieter von Haushaltsartikeln in Europa. Im ersten Halbjahr 2020 hat der Konzern ein deutliches Umsazplus wie auch eine positive Ergebnisentwicklung zu verzeichnen. Stärkeres Hygienebewusstsein der Verbraucher während der Coronakrise hat dem Geschäft genützt.

Der Leifheit-Konzern informierte auf Basis vorläufiger Zahlen für das erste Halbjahr 2020 über die aktuelle Geschäftssituation. Im Berichtszeitraum erzielte das Unternehmen nach vorläufigen Berechnungen ein EBIT von 8,8 Mio. Euro und konnte damit das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr signifikant um 75,5 Prozent steigern. Die positive Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr basierte im Wesentlichen auf der konsequenten Umsetzung der Scaling up Success Wachstumsstrategie, so die offizielle Begründung. So steigerte Leifheit den Konzernumsatz nach vorläufigen Angaben um 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert auf 130,4 Mio. Euro. Gleichzeitig trugen die Verbesserung der Bruttomarge von 42,8 auf 44,1 Prozent und ein striktes Kostenmanagement maßgeblich zum Ergebniswachstum bei.
Henner Rinsche, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG, kommentierte: „Das erste Halbjahr hat gezeigt, dass der Leifheit-Konzern mit seinem Geschäftsmodell und den hochqualitativen Produkten auch in Pandemie-Zeiten sehr gut aufgestellt ist. Angesichts des erhöhten Hygienebewusstseins wurde unser Profi Bodenwischsystem von den Verbrauchern stark nachgefragt, ebenso die weiteren beworbenen Produkte wie der Wäscheständer Pegasus. Während im April der Lockdown unser Geschäft durch die Schließung wichtiger Absatzkanäle kurzzeitig beeinträchtigt hat, konnten wir in den Folgemonaten Mai und Juni über alle Kanäle hinweg wieder einen spürbaren Anstieg der Absatzzahlen verzeichnen."


Foto: GfK

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat die Ergebnisse ihrer Konsumklimastudie für Juli 2020 vorgelegt. Demnach legt die Anschaffungsneigung zum dritten Mal in Folge deutlich zu. Die Mehrwertsteuersenkung scheint die rasche Erholung des Konsumklimas zu unterstützen.

Für das Konsumklima zeichnet sich gegenwärtig eine V-förmige Entwicklung ab: Auf einen scharfen Einbruch der Konsumstimmung folgt unmittelbar eine rasche Erholung. Das Konsumklima steigt zum dritten Mal in Folge spürbar an. Seit seinem Tiefpunkt im Frühjahr hat der Indikator damit fast 23 Punkte hinzugewonnen.
„Zum überaus positiven Verlauf trägt sicherlich die Reduzierung der Mehrwertsteuer bei. Die Verbraucher beabsichtigen offenbar, geplante größere Anschaffungen vorzuziehen, was dem Konsum in diesem Jahr hilft“ erklärt Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte. „Ob das allerdings einen nachhaltigen Effekt hat, darf bezweifelt werden. Händler und Hersteller müssen sich darauf einstellen, dass sich die Konsumneigung wieder zurückbilden könnte, wenn ab Januar 2021 der ursprüngliche Mehrwertsteuersatz gilt.“

Anschaffungsneigung
Wenn auch die Effekte für die Binnennachfrage nach den bisherigen Erfahrungen nicht nachhaltig sein dürften, wird die Maßnahme eine wichtige Stütze für den Konsum in diesem Jahr sein. Vor allem die Anschaffungsneigung kann bereits jetzt davon profitieren. Sie legt im Juli um 23,1 Zähler zu und klettert auf 42,5 Punkte. Damit liegt sie nur noch knapp vier Zähler unter dem entsprechenden Wert des Vorjahres.  

Einkommenserwartungen
Auch die Einkommenserwartungen legen im Juli zum dritten Mal in Folge zu. Der Indikator gewinnt zwölf Zähler hinzu und weist nun 18,6 Punkte auf. Das Minus zum entsprechenden Wert des Vorjahres beträgt jedoch immer noch rund 32 Punkte. Die Aussicht auf die Auszahlung des Kinderbonus sowie spürbar gesunkene Preiserwartungen stützen den Einkommensindikator.

Konjunkturaussichten
Die Konjunkturaussichten der deutschen Verbraucher legen im Juli ebenfalls zu. Allerdings ist das Plus mit 2,1 Zählern wesentlich bescheidener als bei Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung. Aktuell weist der Indikator 10,6 Punkte auf. Ein besserer Wert wurde zuletzt mit 10,8 Punkten im Dezember 2018 gemessen.


Kai Hillebrandt: „Für mich ist es eine große Ehre, die Nachfolge Hans-Joachim Kamps antreten zu dürfen.“

Foto: gfu

Zum 1. August dieses Jahres legt Hans-Joachim Kamp den Vorsitz des Aufsichtsrats der gfu Consumer & Home Electronics GmbH nieder und scheidet zudem auf eigenen Wunsch aus dem Aufsichtsrat aus. Kai Hillebrandt wird sein Nachfolger.

Hans-Joachim Kamp (72) ist bereits seit 1998 im Aufsichtsrat der gfu tätig und hat dessen Vorsitz 2012 übernommen. In dieser Zeit hat Kamp maßgeblich die erfolgreiche Weiterentwicklung der IFA zur weltweit bedeutendsten Messe für Consumer Electronics und Elektrohausgeräte beeinflusst. Zu den Meilensteinen dieser Entwicklung gehören unter anderem die Einführung der jährlichen IFA ab 2006, die Erweiterung um Elektrohausgeräte ab 2008 sowie die intensiven IFA-Partnerschaften mit den Fachhandelskooperationen. Seit 1975 hat Kamp ohne Unterbrechung an jeder IFA teilgenommen. An der Konzeption und der Planung für die erste gemeinsame Kooperationsmesse von Euronics und expert in Berlin, die im Frühjahr 2021 stattfinden soll, ist Hans-Joachim Kamp ebenfalls intensiv beteiligt.
Zu seinem Nachfolger als Vorsitzenden hat der Aufsichtsrat der gfu Kai Hillebrandt (51), Panasonic Deutschland, gewählt. Hillebrandt ist seit langem erfolgreich in der Consumer Electronics Branche tätig und kann auf langjährige Erfahrungen in leitenden Positionen in den Bereichen Geschäftsführung, Marketing und Vertrieb zurückblicken. Von 1997 bis 2011 war er bei Philips in diversen leitenden Funktionen international und national tätig. Von 2011 bis 2018 trug er Verantwortung bei Samsung Deutschland als Vice President und Division Head Consumer Electronics.
Seit dem 1. April 2018 ist Kai Hillebrandt Managing Director Panasonic DACH+NL in Hamburg. Hillebrandt ist seit 2018 im gfu Aufsichtsrat und fungierte bisher als dessen stellvertretender Vorsitzender. Darüber hinaus ist Kai Hillebrandt seit 2017 Vorsitzender des Fachverbandes Consumer Electronics im ZVEI, dem er seit 2012 angehört. Seit 2019 ist Hillebrandt zudem Vorsitzender des Vorstands des Photoindustrie-Verbands (PIV).


Die Umsatzrückgänge waren mit -21,7 Prozent im Unternehmensbereich Tischkultur besonders stark.

Foto: Villeroy & Boch

Der Hersteller Villeroy & Boch hat einen Zwischenbericht zum ersten Halbjahr 2020 abgegeben. Demnach hat der Konzern in den ersten sechs Monaten des Jahres einen herben Umsatzrückgang zu verkraften. Als Grund wird die Corona-Pandemie angeführt.

Im ersten Halbjahr 2020 erzielte der Villeroy & Boch-Konzern einen Konzernumsatz in Höhe von 340,7 Mio. Euro (inkl. Lizenzerlöse) und lag damit vor allem aufgrund eines infolge der Corona-Pandemie schlechten zweiten Quartals um 52,5 Mio. Euro bzw. 13,4 Prozent unter Vorjahr. Dabei waren die Umsatzrückgänge im Unternehmensbereich Tischkultur (-21,7 %) deutlich stärker zu spüren als im Unternehmensbereich Bad und Wellness (-9,7 %), was sich betragsmäßig in beiden Unternehmensbereichen mit einem Umsatzrückgang von jeweils 26 Mio. Euro bemerkbar machte. Vor allem das zweite Quartal stand mit einem Umsatzrückgang von insgesamt 37,2 Mio. Euro bzw. 19 Prozent ganz im Zeichen der Corona-Krise.

Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2020 hat sich dank wieder anziehender Auftragseingänge im Juni positiv entwickelt und ist im Vergleich zum 31. Dezember 2019 um 46,1 Mio. Euro auf 90,9 Mio. Euro gestiegen. Davon entfielen 66,5 Mio. Euro (31.12.2019: 35,3 Mio. Euro) auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness und 24,4 Mio. Euro (31.12.2019: 9,5 Mio. Euro) auf den Unternehmensbereich Tischkultur. Das erste Halbjahr 2020 hat der Konzern infolge des durch die Corona- Krise verursachten Nachfrageeinbruchs gepaart mit den initiierten Werksstillständen bzw. -drosselungen mit einem operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von -10,0 Mio. Euro abgeschlossen. Nachdem im ersten Quartal 2020 noch ein Gewinn ausgewiesen werden konnte (+4,3 Mio. Euro), musste im zweiten Quartal eine Verminderung des operativen Ergebnisses um -21,3 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr hingenommen werden.


Barbara Metz: „Die Rücknahmepflicht des Handels muss ausgeweitet werden.“

Foto: DUH

Die Sammelmenge für Elektroschrott 2018 liegt bei nur 43 Prozent: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) prangert an, dass damit nicht einmal das EU Minimalziel erreicht wurde. Die Umwelthilfe sieht Politiker und Handel noch stärker in der Pflicht

Die vom Umweltbundesamt neu veröffentlichten Zahlen zur Sammlung von Elektroschrott sind nach Einschätzung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ein Offenbarungseid für eine verfehlte Kreislaufwirtschaftspolitik von Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Demnach wurde 2018 in Deutschland für Elektroschrott lediglich eine Sammelquote von 43 Prozent erreicht. In Deutschland wird mehr Elektroschrott illegal entsorgt und exportiert, als ordnungsgemäß entsorgt. Selbst das niedrige EU-Sammelziel von 45 Prozent für das Jahr 2018 wurde gerissen. Das von der EU ab 2019 vorgegebene Sammelziel von 65 Prozent rückt in weite Ferne.

Zukünftig sollten Händler mit einer Gesamtverkaufsfläche von bereits 100 Quadratmetern und nicht erst 400 Quadratmetern zur Rücknahme von Elektrogeräten verpflichtet werden. Dann müssten auch Discounter wie Lidl und Aldi, die häufig Elektrogeräte als Aktionsware verkaufen, Geräte zurücknehmen.
„Es ist inakzeptabel und geradezu fahrlässig, dass Discounter, die in großer Menge Elektrogeräte verkaufen, nicht zur Rücknahme von Elektroschrott verpflichtet sind. Bei der anstehenden Überarbeitung des Elektrogesetzes muss die Rücknahmepflicht des Handels entsprechend ausgeweitet werden“, fordert die stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz.


Das neue Jura-Logistikzentrum in Simmern

Foto: Jura

Die Jura Elektrogeräte Vertriebs-GmbH hat ein neues Lager im rheinland-pfälzischen Simmern in Betrieb genommen. Damit endet die zehnjährige Ära des bisherigen Jura-Logistikzentrums in Schwieberdingen.

Das neue Logistikzentrum biete der Marke deutlich erweiterte Kapazitäten und Möglichkeiten, heißt es offiziell. Auf insgesamt über 5.000 Quadratmetern kann der Hersteller fortan sowohl mehr Speditions- als auch Paketaufträge bedienen, sodass die Produkte schneller in den Handel gelangen.
Die Lage des neuen Zentrums ist nach Auskunft von Jura optimal: Die Anbindung an Autobahn und Schiene ist sehr gut, und auch die Hubs der Logistikdienstleister DHL Freight und DHL Paket befinden sich in Reichweite. Das Logistikzentrum Simmern befindet sich in einer dicht besiedelten Region Europas mit rund 16 Millionen Menschen im Radius von 100 Kilometern. In der Anlage selbst steht aktuellste Logistiktechnologie zur Verfügung, was einen maximal effizienten Betrieb ermöglicht.

„Für unsere Kunden ist entscheidend, dass die Logistik dahingehend optimiert wird, unsere Waren noch zügiger auszuliefern. DHL Simmern ist aufgrund der zentraleren Lage, optimierter Logistikprozesse und durch den Einsatz modernster Technologien in der Lage, diese Anforderungen umzusetzen. Mit dem neuen Standort verfügen wir über ein deutlich größeres Platzangebot als vorher. Das gibt uns gerade jetzt, im 25. Jahr unserer Marktpräsenz bei Vollautomaten in Deutschland, eine noch größere Leistungsfähigkeit gegenüber unseren Kunden – ihre Wünsche können wir jetzt so schnell bedienen wie nie zuvor. Die hochmoderne Ausstattung im Logistikzentrum Simmern und die günstige Verkehrsinfrastruktur sind zentrale Erfolgsfaktoren. Der Umzug markiert auch den Übergang in eine neue Ära noch agilerer und intelligenterer Logistik bei Jura“, erklärt Geschäftsleiter Horst Nikolaus.


Dr. Stefan Müller: „Wir haben unter diesen Voraussetzungen ein gutes Ergebnis erzielt, und das verdanken wir unseren Gesellschaftern.“

Foto: Expert

Die Expert-Gruppe hat einige Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr bekannt gegeben. Demnach betrug der Innenumsatz zu Industrieabgabepreisen ohne Mehrwertsteuer rund 2,08 Mrd. Euro und lag mit einem leichten Minus von 2,8 Prozent knapp unter dem Vorjahreswert.

Das Geschäftsjahr 2019/2020 (1. April 2019 bis 31. März 2020) sei durch anspruchsvolle Rahmenbedingungen gekennzeichnet gewesen, hieß es von der Geschäftsleitung: „Expert hat unter diesen Voraussetzungen ein gutes Ergebnis erzielt und sich auf einem hohen Niveau stabilisiert. Dieses Resultat verdanken wir vor allem der Leistungsfähigkeit unserer Gesellschafter“, erklärte Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr zählte die Expert-Gruppe 211 Gesellschafter mit 409 Standorten – davon betreiben 145 eine eigene Service-Werkstatt. Die Anzahl der Fachmärkte wuchs auf 277. Mit Wirkung zum 1. Oktober 2020 werden zudem drei neue Gesellschafter mit fünf Fachmärkten und einer Gesamtverkaufsfläche von rund 8.700 Quadratmetern zu Expert wechseln.
Da es sich bei Expert um eine Verbundgruppe handelt, kann kein Gewinn im klassischen Sinne kommuniziert werden. Der Gradmesser ist die Gesamtbonusausschüttung an die Expert-Gesellschafter. Aufgrund der Leistungsfähigkeit der Expert-Gruppe fiel diese mit 200,5 Millionen Euro auf einem hohen Niveau aus. Das entspricht 11,8 Prozent des jahresbonuspflichtigen Umsatzes. Zudem konnte die Expert SE mit 34,1 Prozent eine sehr hohe Eigenkapitalquote ausweisen.

Partnerschaft in der Pandemie

Im März 2020 zwangen die Covid-19-Verordnungen alle Expert-Standorte deutschlandweit vorübergehend zu schließen – umgehend wurden im gesamten Verbund vielfältige Maßnahmen zur Bewältigung initiiert. Die Zentrale garantierte durch eine intensive Unterstützung, dass alle Expert-Gesellschafter die stationären Wiedereröffnungen optimal umsetzen konnten. Auch stellte die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Industrie- und Dienstleistungspartnern eine bestmögliche Basis dar, um die Herausforderungen infolge von Covid-19 erfolgreich zu meistern. Nach der schlechten Umsatzentwicklung zu Beginn des aktuellen Geschäftsjahres durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, konnte Expert im Mai eine deutlich bessere Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr (+23,2 Prozent) und zum Markt realisieren. Dieser Trend setzte sich erfreulicherweise im Juni fort.

 

 


Impression von der letzten Winter-Nordstil im Januar dieses Jahres

Foto: Messe Frankfurt

Die Nordstil wird eine der ersten Konsumgütermessen sein, die seit dem Ausbruch der Pandemie stattfindet. Gelegenheit ,vor Ort zu ordern und insbesondere im persönlichen Gespräch wieder neue Kontakte zu gewinnen, besteht vom 5. bis 7. September 2020 in Hamburg.

Mehr als 300 Aussteller haben ihre Teilnahme bereits erklärt. Der Großteil der Aussteller setzt sich aus Unternehmen im Bereich Wohnen und Dekoration sowie aus Lifestyle-Produkten bekannter Designer und Manufakturen zusammen. In der Halle A1 sind Aussteller wie Exner, Gilde Handwerk Macrander oder Posiwio geplant, um ihre neuen Produktideen rund um das Thema Haus & Garten zu präsentieren. Unternehmen wie Klatt Objects, The Moshi oder Trademark Living sind in der A3 in den Bereichen Stil & Design und Haus & Garten vorgesehen. Die angesagten Trends aus den Bereichen Geschenke & Papeterie, Schmuck & Mode sowie Stil & Design finden Besucher in der Halle A4 zum Beispiel bei Accentra, Donkey Products, Good old friends, Hansekind, den Herforder Werkstätten, Moosmed oder Sence Copenhagen.

Die einzelnen Produkte sind aufgrund des kurzen zeitlichen Vorlaufs, den damit verbundenen geringeren Anmeldezahlen und einer kompletten Neuaufplanung im Westgelände diesmal nicht, wie sonst gewohnt, sortenrein nach Produktbereichen strukturiert. Das bietet den Händlern neue Möglichkeiten: Sie können so vermehrt Neuheiten aus arrondierenden Produktsegmenten entdecken und erhalten auf diesem Wege zusätzliche Inspirationen für ihr Zusatzsortiment. Zudem können Aussteller, die sich auf individualisierbare Produkte spezialisieren, auf der kommenden Nordstil bereits im Vorfeld über die Ausstellersuche gefunden werden.

„Mit der kommenden Nordstil planen wir einen behutsamen, aber auch dringend notwendigen Neustart des Messekalenders. Bedingt durch den kurzen Vorlauf, aber auch aufgrund der Dichte an Messeterminen im September, fällt die Ausstellerzahl der Corona-Ausgabe der Nordstil in diesem Spätsommer erwartungsgemäß geringer aus als auf den Sommerterminen zuvor. Aus diesem Grund haben wir uns bewusst dafür entschieden, mit der Ordermesse in die A-Hallen zu gehen. Es sind die modernsten Hallen im Messegelände mit einer hervorragenden Klimatisierung und optimaler Frischluftversorgung. Umso mehr freuen wir uns, dass der Handel Corona-bedingt mit deutlich kürzerem Vorlauf als in den Jahren zuvor mit der Sommer Nordstil jetzt einen Platz zum Ordern vor Ort und zum persönlichen Netzwerken hat“, so Susanne Schlimgen, Leiterin Nordstil.


Foto: Euronics

Die Euronics Summer Convention fand in diesem Jahr erstmals als komplett digitale Veranstaltung statt. Dabei wurde die Nähe zu Kunden und Mitgliedern gesucht. Die Verbundgruppe verzeichnet trotz Corona-Krise positive Umsatzentwicklung.

Ein Branchentreff der ganz besonderen Art –das war die Euronics Summer Convention auch in diesem Jahr. Nicht wie gewohnt auf Mallorca, sondern 2020 erstmals komplett digital, brachte die Veranstaltung Handel und Industrie zusammen. Vom 6. bis 12. Juli hatten Euronics Mitglieder die Möglichkeit, in bekannten und beliebten Formaten wie Speeddatings und Infomärkten direkt in den Kontakt mit ausgewählten Industriepartnern und deren Produktneuheiten zu kommen. Im Mittelpunkt der Gestaltung des digitalen Eventformats habe die Nähe zu den Mitgliedern und Industriepartnern gestanden, wie es offiziell hieß. „Alle relevanten Programmpunkte und Vorteile aus den Vorjahren bleiben auch in der neuen digitalen Version erhalten und durch niedrige technische Hürden leicht zugänglich.“

Während der Summer Convention wurden auch einige Geschäftszahlen bekannt gegeben. Demnach konnte der Umsatz in den Ladengeschäften im Zeitraum von März bis Juni um bis zu 23 Prozent zum Vorjahresniveau gesteigert werden. Auch die Nachfrage auf dem Online-Marktplatz blieb nach Lockerung der Ausgangsbeschränkungen hoch. Der Umsatz liegt online um 136 Prozent über dem Vergleichswert von 2019. Während des Lockdowns im April stieg der Online-Umsatz sogar um knapp 217 Prozent gegenüber demselben Monat des Vorjahres. Der Absatz bei den während des Lockdowns stark nachgefragten Produkten sei bei Euronics sogar über dem Branchendurchschnitt gewesen. So wurde im Bereich Haustechnik Kleingeräte ein Absatzplus von neun Prozent verzeichnet. Produkte im Warenbereich Multimedia und PC legten sogar um knapp 26 Prozent zu. Die positiven Entwicklungen stimmen die Verantwortlichen in der Verbundgruppe auch für die zweite Jahreshälfte optimistisch. Neben der Teilnahme an der IFA und der Generalversammlung in Berlin plant Euronics auch eine Kampagnenoffensive im Herbst, die in der umsatzstarken Black-Week gipfelt.


Der German Innovation Award zeichnet Produkte aus, die sich durch Nutzerzentrierung gegenüber bisherigen Lösungen unterscheiden.

Foto: Fissler

Der Premium-Kochgeschirrhersteller Fissler hat den German Brand Award für exzellente Markenführung und den German Innovation Award für die Pfannenneuheit „Levital comfort“ gewonnen.

Mit dem Produkt „Levital comfort“ hat der Hersteller Fissler in diesem Jahr unter dem Motto „Fettarm braten, gesünder genießen inspired by nature“ eine einzigartige, neue Pfanne „Made in Germany“ auf den Markt gebracht. Der German Innovation Award zeichnet Produkte aus, die sich vor allem durch Nutzerzentrierung und einem Mehrwert gegenüber bisherigen Lösungen unterscheiden. Der Preis macht großartige Leistungen für ein breites Publikum sichtbar und sorgt für eine erfolgreiche Positionierung am Markt. Die neuste Pfanne aus dem Hause Fissler, die „Levital comfort“, konnte aufgrund ihrer maximal langlebigen Versiegelung, inspiriert vom Abperl-Effekt der Lotusblätter, auch die Jury des German Innovation Awards von sich überzeugen.

Weitere Vorteile: Dank des hohen Pfannenkörpers fasst die Neuheit größere Mengen an Speisen. Eine praktische Mess-Skala auf der Innenseite der Pfanne erleichtert das Kochen. Der ergonomische Sicherheitsgriff liegt Dank seines elliptischen Querschnitts bestens in der Hand. Der induktionsgeeignete Allherdboden absorbiert, verteilt und speichert die Wärme besonders effizient. Damit unterstreicht Fissler einmal mehr seine Position als Pfannenspezialist sowie die Innovationskraft und den hohen Qualitätsstandard des Unternehmens.


Elektrokleingeräte stehen womöglich demnächst verstärkt in der Gunst der Verbraucher.

Foto: Peter Nierhoff

Aufgrund der Mehrwertsteuersenkung in Deutschland planen 29 Prozent der Konsumenten bestimmte Anschaffungen vorzuziehen. Vor allem jüngere Verbraucher wollen in den nächsten sechs Monaten Ausgaben tätigen. Der Kauf von Elektrokleingeräten könnte dabei im Fokus stehen.

Vom 1. Juli bis 31. Dezember tritt im Rahmen des Konjunkturpakets der Bundesrepublik Deutschland eine vorübergehende Senkung des Mehrwertsteuersatzes in Kraft. Das kann zu günstigeren Preisen führen, sofern Händler und Hersteller die Senkung auch an die Verbraucher weitergeben. Wie wird sich diese Maßnahme voraussichtlich auf das Kaufverhalten der Konsumenten auswirken? Und planen die Verbraucher deshalb, größere Anschaffungen vorzuziehen?
Laut einer aktuellen GfK-Befragung wird für 50 Prozent der Deutschen die Kaufentscheidung vor allem davon abhängen, ob sie ein wirklich günstiges Angebot erhalten. Denn 30 Prozent der Verbraucher erwarten, dass sich die finanzielle Situation ihres eigenen Haushalts in den nächsten zwölf Monaten verschlechtern wird. Dabei gibt es etwas Licht am Ende des Tunnels: Das GfK Konsumklima konnte sich im Juni etwas erholen.


Welche Warengruppen könnten profitieren?

Vor allem Produkte, die keine langfristige Planung oder sehr große Investition erfordern, könnten von der Mehrwertsteuersenkung profitieren. Zudem werden vermutlich Käufe vorgezogen, die sowieso bereits geplant waren. So erwägen 36 Prozent der Verbraucher einen Kauf von Elektrokleingeräten wie zum Beispiel Kaffeemaschine, Toaster, Mixer, Staubsauger oder Bügeleisen, wenn sie ein günstiges Angebot bekommen. Rund acht Prozent der Befragten planen auf jeden Fall einen Kauf in dieser Produktgruppe vorzuziehen. Dies könnte auch daran liegen, dass laut GfK bei Elektrokleingeräten häufig ein Zweitgerät angeschafft wird oder die Verbraucher sich für eine aktuellere Version ihres vorhandenen Gerätes entscheiden. Auch IT-Produkte wie Laptops und Tablets, Produkte für den Garten sowie Unterhaltungselektronik oder Heimwerkerprodukte könnten zu den potenziellen Gewinnern zählen – vorausgesetzt, das Angebot und der Preis stimmen.


Foto: ZHH

Die Ergebnisse einer Umfrage des Zentralverband Hartwarenhandel e.V. (ZHH) zur Situation im Hartwarenhandel in der Corona-Krise lassen erkennen, dass der Produktionsverbindungshandel (PVH) im März ungeachtet drohender Betriebsschließungen, Kontaktbeschränkungen und der allgemeinen Verunsicherung in der Gesellschaft ein Wachstum gegenüber dem Vorjahresmonat erwirtschaften konnte. Trotz der Beeinträchtigungen der internationalen Lieferketten sind bisher nur vereinzelt Probleme bei der Warenversorgung und der eigenen Lieferfähigkeit festzustellen. Hingegen waren im Hartwareneinzelhandel teilweise Betriebsschließungen, ganz oder teilweise, notwendig, die zu deutlichen Umsatzrückgängen führten. Für April rechnet der Hartwarenhandel sowohl im PVH als auch im Einzelhandel mit einer deutlichen Eintrübung der wirtschaftlichen Situation.

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Foto: Kitchen Aid

Die Marke Kitchen Aid ist bekannt für ein breites Sortiment an Küchengeräten, allen voran die ikonische und unverkennbare Küchenmaschine. Diese ist in verschiedenen Größen erhältlich, zudem gibt es verschiedene Schüsseln und Vorsätze. Als ein weiteres Highlight betrachtet der Hersteller die Reihe der neuen Standmixer. Ursprünglich hauptsächlich für die Herstellung von Mixgetränken konzipiert, werden solche Blender heute auch für die Zubereitung von Dips, Aufstrichen, Pürees, Suppen, Desserts und vielem mehr gebraucht. Mit dem neuen Blender „Artisan K400“ Standmixer hat Kitchen Aid nun ein neues Modell auf den Markt gebracht.

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Foto: Wesco

Hochwertige, funktionale Haushaltsprodukte mit Design- Charakter – dafür steht die Marke Wesco eigenen Angaben zufolge seit über 150 Jahren. In diesem Jahr bringt das südwestfälische Unternehmen zwei neue Abfallsammler auf den Markt und erweitert damit sein so genannte „Loft Collection“. Zum einen ist da der stylische Abfallsammler „Step Boy“, der sich mit seiner halbrunden Form optimal auch in kleine Wohnecken einfügt. Er fasst ein Volumen von 20 Litern und ist im Deckel mit einem Aktivkohle-Filter ausgestattet. Zum anderen ist da noch der neue „Tower Collector“ im Programm. Der Artikel ist mit moderner Infrarot-Technologie ausgestattet.

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Foto: Friedr. Dick

Mit dem Kochmesser „Ajax“ aus der geschmiedeten Design-Serie „1905“ hat die Friedr. Dick GmbH & Co. KG ein beeindruckendes Kochmesser geschaffen, das nicht nur Männerherzen höherschlagen lässt. Das Kochmesser konnte in dem einzigartigen Bewertungsverfahren der Auszeichnung „KüchenInnovation“ sowohl die Experten-Jury als auch den Konsumenten mit einer überdurchschnittlichen Gesamtleistung begeistern. Qualität, hohe Funktionalität und feine Materialbeschaffenheit gepaart mit attraktivem Design - das sind Produktmerkmale, die Verbraucher erwarten und mit diesen konnte das Kochmesser „Ajax“ überzeugen. Zudem erhielt das Kochmesser noch eine ganz besondere und begehrte Auszeichnung: den „Golden Award – Best of the Best“ für das beliebteste Produkt mit der höchsten Gesamtwertung in der jeweiligen Kategorie.

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Foto: Gastroback

Für den Geschmack und die Qualität des Kaffees spielt die Kaffeemühle eine entscheidende Rolle. Einige Baristi behaupten sogar, eine gute Mühle sei noch wichtiger als die Maschine, denn mit den direkt vor dem Espressobezug oder dem Aufbrühen frisch gemahlenen Kaffeebohnen gelangen nicht nur viel mehr der vielfältigen und flüchtigen Kaffeearomen in den Espresso, sondern der Barista bekommt dazu noch die Möglichkeit, entscheidend auf das Geschmacksergebnis einzuwirken. Der Hersteller Gastroback hat mit der Design-Kaffeemühle „Advanced Plus“ ein Gerät am Markt, das „perfekte Crema und bestes Aroma durch frisch gemahlenen Kaffee“ garantiert.

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Foto: Küchenprofi

Die Bratpfanne „Country“ von Küchenprofi ist Herstellerangaben zufolge eine Kombination aus Altbekanntem und Neuem – ein Hybrid zwischen Gusseisen und Antihaft-Beschichtung. Was sich erst mal anhört, wie zwei vollkommen unterschiedliche Kochgeschirr-Bereiche ist tatsächlich ein neuartiger Pfannen-Hybrid, der es in sich hat. Optisch macht die Bratpfanne in Rot und Schwarz mit Holzgriff ihrem Namen „Country“ alle Ehre und ist somit nicht nur funktional, sondern auch ein richtiger Hingucker.

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Foto: WMF

Die „Ambient“ Kühl- & Warmhalteplatte sowie der „Ambient“ Multi-Stecker Pro des Herstellers WMF haben in einem zweistufigen Verfahren sowohl eine Experten-Jury als auch die Verbraucher überzeugen können: Beide Produkte haben den begehrten Konsumentenpreis „KüchenInnovation des Jahres® 2020 - Ausgezeichnetes Produkt“ erhalten. Der Preis wird als Zeichen höchster Anerkennung für eine „hervorragende Produktleistung und hohe Verbraucherorientierung“ von der Initiative LifeCare verliehen. Da WMF bereits zum dritten Mal prämiert worden ist, erhält die Marke zudem den Sonderpreis „Lieblingsmarke in Gold“ – eine Auszeichnung, die nur im Drei-Jahres-Rhythmus vergeben wird.

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Foto: Rommelsbacher

Die Firma Rommelsbacher ist Anbieter einer breiten Produktrange rund um die Themen Kochen und Backen, Mixen und Entsaften, Warmhalten, Grillen und Konservieren. In diesem Jahr hat das im mittelfränkischen Dinkelsbühl ansässige Unternehmen eine neue „Öko“ Backofen-Serie am Markt platziert. Der Back & Grill Ofen „BGS 1500“ mit eleganter Spiegelglas-Front ist Herstellerangaben zufolge besonders effektiv und sparsam – aufgrund des doppelwandigen Gehäuses, in das eine speziell wärmeisolierende Dämmung verbaut ist, soll eine Energie-Ersparnis von bis zu 50 Prozent möglich sein.

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Foto: iSi

Die iSi Deutschland GmbH bietet dem Handel in diesem Jahr wieder eine Vielzahl an innovativen Trendprodukten. Und das gilt sowohl für Haushalts- als auch für den Profibereich. Das Angebot reicht von den von iSi produzierten Whips inklusive einer Anzahl von Accessories über die Soda Siphons „iSi Nitro“, Sahne-, Bier- und Sodakapseln bis hin zu den Multifunktionsboxen Lock & Lock.

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Foto: Wenko

Auch in der Küche gilt Schwarz als absolute Trendfarbe des Jahres 2020. Der Hersteller Wenko bietet in diesem Jahr stylishe, mattschwarze Küchenaccessoires, die mit dem einzigartigen „Turbo-Loc“ Klebesystem genau dort angebracht werden können, wo man sie bestens im Blick und im Griff hat. Das System baut auf die Kraft von Spezial-Klebepads, die das Anbringen von Küchenhelfern jeglicher Art zum Kinderspiel macht. Die neuen „Turbo-Loc“ Küchenaccessoires Gala aus schwarzem Metall ergänzen jetzt das beliebte Befestigen ohne bohren Sortiment und sorgen für schicken, zusätzlichen Platz in jeder Küche.

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Die Unsicherheit und die Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Folge der Verbreitung des Coronavirus zeigen bei den Verbrauchern in Deutschland im April deutlich Wirkung. Das HDE-Konsumbarometer fällt auf seinen tiefsten Stand seit Beginn der Befragungen im Oktober 2016.

Die Corona-Pandemie hat eine gesamtwirtschaftliche Krise ausgelöst. Die Entwicklung des Index´ stehe für den mit Abstand größten bisher verzeichneten Verlust im Laufe eines Monats. Die Verbraucher befinden sich im Krisenmodus, die Verbraucherstimmung ist im Keller.

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Der Facheinzel- und Produktionsverbindungshandel (PVH) mit den Sortimenten der Hartwarenbranche bekommt, wie viele andere Wirtschaftszweige auch, die Auswirkungen der Corona-Krise zu spüren. Fachhändler sind mit zahlreichen Herausforderungen und sich täglich verändernden Rahmenbedingungen konfrontiert, die schon in „normalen“ Zeiten für sich genommen die volle Aufmerksamkeit erfordern. Um die Branche und seine Mitglieder nachhaltig zu unterstützen, bewertet der Zentralverband Hartwarenhandel e.V. (ZHH) derzeit laufend juristische und betriebliche Themenfelder und steht in Form von mannigfaltigen Hilfestellungen seinen Mitgliedern bei der Überwindung dieser Krise tatkräftig zur Seite.

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Wie die Plattform Kraichgau-News mitteilt, setzt die BSH Hausgeräte GmbH den Produktionsbetrieb in ihren Fabriken an europäischen Standorten, in der Türkei und in Nordamerika vorübergehend aus. Das hat das Unternehmen aktuell mitgeteilt. Die Auswirkungen der Verbreitung des Coronavirus machten auch vor der BSH nicht halt, heißt es in der Erklärung. Wie Uwe Raschke, Vorsitzender der BSH-Geschäftsführung mitteilt, ist derzeit bei BSH eine deutlich rückläufige Nachfrage zu verzeichnen, von der nahezu alle Produktkategorien und Absatzmärkte betroffen sind. Vor diesem Hintergrund habe die Geschäftsführung beschlossen, die Produktion für einen Zeitraum von voraussichtlich drei Wochen zu unterbrechen. „Die Lieferfähigkeit wird weiterhin sichergestellt."

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Im Zeitraum seit dem 23. März bis vorläufig 18. April 2020 führt die Expert-Zentrale Kurzarbeit ein. Expert reagiert damit auf die bundesweiten Standortschließungen der 410 Fachmärkte und -geschäfte – ausgelöst durch die Verordnungen im Rahmen der Covid-19-Pandemie. Wie Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE, erklärt, werde durch diese Maßnahme die Expert-Zentrale ihrer Verantwortung gegenüber den Expert-Gesellschaftern gerecht und schützt zudem die Gesundheit aller Mitarbeiter.

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Die Firma Amasella bezeichnet sich selbst als die „SEO meets Brandbuilding-Agentur“. Die beiden Chefs Peter Hart und Valentin Bohnhardt distribuieren bereits seit 2015 ihre Eigenmarken auf diesem Kanal und wollen ihr Wissen nun weitergeben.Mit anderen Worten: Sie wollen Händlern und Herstellern dabei helfen, auf Amazon Fuß zu fassen. Mit seiner KI getriebenen Trend-Engine und unabhängigen Versandzentren schafft die Agentur Voraussetzungen für eine verkaufsfördernde Positionierung auf der Website.

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Die Corona-Krise zwingt viele Fachhändler, ihre Geschäfte zu schließen. Dass sie aber per Lieferdienst weiterverkaufen, wissen viele Kunden nicht. Der Bundesverband Technik des Einzelhandels e.V. (BVT) motiviert seine Händler jetzt mit der Osterkampagne „Wir verkaufen weiter!“ aktiv zu Bestellungen über WhatsApp, per Telefon, per E-Mail, über ihren Webshop sowie Plattformen aufzurufen. BVT-Geschäftsführer Steffen Kahnt fordert die Einzelhändler auf, der Krise zu trotzen.

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Anlässlich der Coronakrise hat die Creditplus Bank AG eine Tilgungsaussetzung für 90 Tage für ihre Partner in der Händlereinkaufsfinanzierung beschlossen. Die Tilgungsaussetzung ist seit 23. März 2020 in Kraft und betrifft alle Abschlagszahlungen und Endfälligkeiten, die gemäß Tilgungsplan am 23. März 2020 und den darauffolgenden 90 Tagen fällig werden.

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Die staatlich angeordnete Schließung stationärer Fachgeschäfte trifft auch den Elektro- und Küchenfachhandel hart. Doch was passiert, wenn bei den Kunden die Waschmaschine plötzlich ausfällt, der Kühlschrank nicht mehr kühlt oder der Backofen nicht mehr backt? Die über 50 Electroplus Küchenplus-Fachhändler in ganz Deutschland wollen ihre Kunden auch in der Corona-Krise versorgen. Martin Wolf, Leitung Vertrieb und Marketing bei der EK/servicegroup erklärt, wie die Verbundgruppe die Händler mit entsprechenden aufmerksamkeitsstarken Kommunikationsmitteln unterstützen kann.

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Für den stationären Handel ist die aktuelle Lage nicht länger nur herausfordernd, sie ist ernst. Sie verlangt schnelle Reaktionen und konstruktiven Zusammenhalt. Wie viele Wirtschaftsbetriebe hat auch Electronic Partner in den vergangenen Wochen tagesaktuell auf die neuen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie reagiert. Die Verbundgruppe sieht sich gut aufgestellt für die bestmögliche Betreuung ihrer Mitgliedsbetriebe. Friedrich Sobol, Vorstand von Electronic Partner, ist sich sicher, dass der Service seiner Verbundgruppe den Unterschied macht. Und der soll jetzt in Krisenzeiten weitergehen.

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Die Leifheit AG, einer der führenden Markenanbieter von Haushaltsartikeln in Europa, hat die finalen Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 veröffentlicht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte der Leifheit-Konzern einen Umsatz von 234,0 Mio. Euro, der damit leicht unter dem Vorjahreswert lag (2018: 234,2 Mio. Euro). Henner Rinsche, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG, erklärte, im Heimatmarkt Deutschland seien die Umsätze zurückgegangen, in Osteuropa sowie in den außereuropäischen Märkten habe der Leifheit-Konzern hingegen ein deutliches Umsatzwachstum verzeichnen können.

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2,5 Millionen Vollzeitbeschäftigte, 430.000 Ausbildungsplätze: Die über 230.000 mittelständischen Unternehmen des kooperierenden Mittelstandes brauchen sofort eine Lösung für die Überwindung des akuten Liquiditätsengpasses im Zuge der Corona-Krise. Dem Handel geht das Geld aus. Nach der Schließung der Geschäfte haben fast alle Einzelhändler keine Einnahmen mehr, aber die Kosten laufen weiter. Eckhard Schwarzer, Präsident des Mittelstandsverbunds, warnt, ohne Liquidität sei infolge der von den Behörden angewiesenen Geschäftsschließungen ein Massensterben kleiner und mittlerer Unternehmen – gerade im Handel, Handwerk und im Dienstleistungsbereich – unabwendbar.

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