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    NEWS

Dr. Georg Hungerkamp ist auch mit seinen 90 Jahren ein aufmerksamer Leser der HZ Haushaltswaren-Zeitung.

Foto: HZ/P.Nierhoff

Ein „Branchenurgestein“ feiert am 22. Februar Geburtstag: Dr. Georg Hungerkamp, Besitzer des gleichnamigen Haushaltswaren-Fachgeschäfts in Bocholt, wird stolze 90 Jahre alt. Der Zentralverband Hartwarenhandel übermittelt seine Glückwünsche.

Dr. Georg Hungerkamp ist im Jahr 1958 nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften in den elterlichen Betrieb eingestiegen. „Mein Vater Aloys hat im Mai 1922 das Geschäft gegründet, als fahrender Händler gewissermaßen, und er hat angefangen mit Eisenwaren und Werkzeugen. Es kamen dann später Baustahl und Eisen, Sanitärartikel und weitere typische Baumartprodukte hinzu, und so hat sich das gesamte Unternehmen nach und nach zu einem Vollsortimenter entwickelt. Später dann hat Hungerkamp Herde und Öfen aufgenommen und das war dann der Einstieg in das Haushaltswaren-Geschäft“, erinnerte sich Georg Hungerkamp beim Interview, das die HZ Haushaltswaren-Zeitung anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Firma mit ihm führte.

Seit dem Jahr 1984 ist er Alleininhaber der Aloys Hungerkamp GmbH & Co. KG, in der auch seine Tochter Petra als Mit-Geschäftsführerin tätig ist. Hungerkamp saß von 1963 bis 1987 im Regionalrat der Industrie- und Handelskammer (IHK) und von 1974 bis 1991 im Vorstandsrat des Bundesverbandes Deutscher Stahlhandel. 17 Jahre lang war er Präsident des Fachverbandes des Deutschen Eisenwaren- und Hausrathandels, dem späteren Zentralverband Hartwarenhandel (ZHH), dessen Ehrenpräsident Hungerkamp 1998 wurde. Zum 90. Geburtstag gratulieren ZHH-Präsident Dr. Paul Kellerwessel und ZHH-Hauptgeschäftsführer Thomas Dammann im Namen des ZHH-Präsidiums sowie aller Mitarbeiter des ZHH.

Der Bundesverband Deutscher Stahlhandel zeichnete Hungerkamp 1991 mit dem „Silbernen Lager“ aus. Ein Jahr später erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande, 1998 folgte die Goldene Ehrennadel der Europa-Union. Zu seinen Hobbys zählt der Jubilar, der eine Enkelin hat, Golfen und Schwimmen sowie den Besuch von kulturellen Veranstaltungen, teilt Petra Hungerkamp mit.


Die italienische De’Longhi Group realisiert in diesem Frühjahr mit ihren Marken Kenwood und Braun besondere Verkaufsaktionen.

Abb.: Kenwood/ Braun Household

Die Marken Kenwood und Braun starten in diesem Frühjahr Cashback-Aktionen. Konkret: Dank der Braun Aktionswochen und der Kenwood Frühlings-Aktion können sich Fachhandelskundinnen und -kunden beim Kauf ausgewählter Premium-Artikel Cashback-Prämien sichern.

Auf der Seite der Marke Kenwood sind da die Aktionsmodelle Cooking Chef XL und Titanium Chef Patissier XL. Wer sich bei einem der teilnehmenden Handelspartner registrieren lässt und im Zeitraum vom 15.  Februar bis zum 31. Mai 2024 eines der Aktionsmodelle erwirbt, kommt in den Genuss von 100 Euro Cashback.

Und auch der Kauf eines Braun Aktionsmodells im teilnehmenden Handel ist jetzt lohnenswert. Durch eine einfache Online-Registrierung des Produktes wird ein Teil des Kaufbetrags zurückerstattet. So einfach geht‘s: Kunden kaufen während des Aktionszeitraums vom 15. Februar bis zum 15. April 2024 ihr neues Braun Aktionsmodell im teilnehmenden Handel, registrieren es online und erhalten daraufhin einen Teil des Kaufbetrags auf ihr Konto zurück.


Für die Fachbesucher bietet die „Inspired Home Show“ eine Fülle neuer Produkte und Inspiration.

Foto: IHA / The Inspired Home Show

„Join us in Chicago“, heißt es auf der Website der diesjährigen „The Inspired Home Show“. Auf einem der global bedeutendsten Handelsplätze stellen vom 17. bis 19. März 2024 mehr als 1.700 Aussteller aus der Haushaltswarenbranche ihre Innovationen vor. Partner der EK Retail werden auch in Chicago sein.

Die drei Schwerpunktfelder Dine + Décor, Clean + Contain und Wired + Well wurden auch räumlich zusammengeführt, die Dauer der Messe von vier auf drei Tage verkürzt. Neben aktuellen Lifestyle-Trends und tausenden Produktneuheiten aus allen Warensegmenten rund um das große Thema „Zuhause“ können sich die Messegäste in den Hallen am McCormick Place auf internationale Top-Marken und innovative Start-ups freuen, deren Bekanntheitsgrad in Europa noch gering ist.

Inspiration und Networking

In der Hall of Global Innovation stehen kreative Produktentwicklungen aus der gesamten Branche im Mittelpunkt. Auf der Suche nach dem nächsten Verkaufsschlager sind die Chancen gut, im Inventors Corner fündig zu werden: Die Messe-Veranstalter bringen hier Erfinder zusammen, die ihre Neuheiten vorstellen und sich auf anregende Gespräche über deren Alltagstauglichkeit freuen. Ganz besonders lohnt sich auch ein Abstecher in die New Exhibitor Preview Gallery: Junge, aufstrebende Marken präsentieren auf der Inspired Home Show ihre innovativsten Artikel.

EK Partner auf Messe-Tour

Mit dabei sind wieder eine ganze Reihe Handels- und Industriepartner von EK Retail. Die Bielefelder organisieren auch in diesem Jahr eine exklusive Messe-Reise für interessierte Unternehmer aus Deutschland, Österreich, Frankreich und den Niederlanden. Dabei können die Teilnehmer mit Insider-Informationen rechnen, denn EK ist europäischer Kooperationspartner des Veranstalters, der International Housewares Association (IHA).


Uber Direct will sein System öffnen und auch Branchen außerhalb der Gastronomie Zugang zur Technologie und zum Lieferservice verschaffen.

Foto: Mediamarkt Saturn

Der Elektronikhändler Mediamarkt Saturn und Uber, Plattform für Fahrtenvermittlungen und Essenslieferungen, haben eine strategische, deutschlandweite Lieferpartnerschaft vereinbart. Schon in diesem Frühjahr soll es losgehen.

Voraussichtlich ab April 2024 sollen sich Kunden von Mediamarkt und Saturn aus zunächst rund 200 Märkten in allen größeren Städten in Deutschland, darunter unter anderem Berlin, Hamburg, Frankfurt, München, Köln und Düsseldorf, ihre Technik-Bestellungen per „Sofort-Lieferung“ nach Hause, ins Büro oder beispielsweise direkt zum Bahnhof bestellen können. Bis zum Ende des Jahres sollen die Märkte in Deutschland flächendeckend angebunden werden. Ermöglicht wird der neue Service durch die Integration von Uber Direct, dem White Label-Lieferservice von Uber, in die digitalen Kanäle von Mediamarkt Saturn.

Einer Pressemitteilung zufolge müssen Kunden von Mediamarkt Saturn nichts weiter tun, als die neue Lieferoption „Sofort-Lieferung“ im Bestellprozess auf mediamarkt.de oder saturn.de auszuwählen. Die Technologie und das Logistiknetzwerk der Servicepartner von Uber Eats sowie das dichte Storenetzwerk von MediaMarktSaturn sorgen dann dafür, dass die Bestellungen innerhalb von 90 Minuten ihr Ziel erreichen. Wer kurzfristig beispielsweise ein Ladekabel, Kopfhörer, einen Laptop oder ein Küchengerät benötigt, oder auf die Schnelle noch ein Geschenk organisieren muss, spart sich dank der neuen Zustelloption Zeit, Stress und auch Geld. Geliefert werden Produkte bis 23 Kilogramm Gesamtgewicht oder mit den Maximalmaßen von 100cm x 60cm x 60cm.

Dr. Sascha Mager, CEO von Mediamarkt Saturn Deutschland: „Durch die Kooperation mit Uber können wir unsere Omnichannel-Stärke noch besser ausspielen und unseren Kundinnen und Kunden ein weiteres attraktives Service-Versprechen geben. Unser dichtes Store-Netzwerk mit rund 400 Märkten in Deutschland schafft eine besondere Nähe zum Kunden. Diese Stärke spielen wir nun auch online optimal aus und setzen mit der ‚Sofort-Lieferung‘ von Onlinebestellungen in 90 Minuten eine neue Benchmark im Non-Food-Retail-Bereich. Uber ist ein starker Partner, der nicht nur eine gute Logistikleistung bietet, sondern auch mit seiner Markenbekanntheit überzeugt.“


Scheinbar oft kopiert, aber nie erreicht …: die Knoblauchpresse „Knobi King“

Foto: Leifheit

Der Haushaltswarenhersteller Leifheit geht aktuell gegen Produkt- und Markenpiraterie vor. Die Knoblauchpresse „Knobi King“ sei zum Ziel von Nachahmern geworden, die das EU-weit geschützte Design des Küchenhelfers kopieren, so das Unternehmen.

In den letzten Jahren habe man bereits über 800 Angebote eines Plagiats des „Knobi King“ auf verschiedenen Online-Plattformen entdeckt, darunter hunderte auf Amazon. Die Nachahmungen stünden dem Original in Funktion, Qualität und Sicherheit weit nach, wobei einige sogar ein Verletzungsrisiko bergen „Die Anzahl der Plagiate ist alarmierend und unterstreicht die Notwendigkeit, Verbraucher über die Risiken des Kaufs gefälschter Produkte aufzuklären", sagt Anna Katharina Backes, Online Marketing Specialist und Verantwortliche im Vorgehen gegen Produkt- und Markenpiraterie bei Leifheit.

Leifheit hat entschlossen auf die Verletzung ihres Designrechts reagiert. Das Unternehmen mahnt konsequent Nachahmer ab und arbeitet daran, rechtsverletzende Angebote von Online-Plattformen entfernen zu lassen. Backes betont: „Wir stehen für Innovation und Qualität. Das Kopieren unserer Produkte ist nicht nur ein rechtliches Problem, sondern schadet auch dem Verbraucherschutz und der Umwelt.“


Freuen sich über die neue Zusammenarbeit - Friedrich Sobol (li.) und Christian Polenz

Fotos: Electronic Partner / Team Bank

EP Electronic Partner geht zum Start in das Jahr 2024 eine strategische Partnerschaft mit dem Finanzdienstleister Team Bank ein. Damit erweitert die Verbundgruppe ihr Portfolio im Bereich Ratenzahlung durch das Produkt easy Credit-Ratenkauf.

Kundinnen und Kunden der EP: Fachgeschäfte und Medimax Märkte erhielten so eine zusätzliche, attraktive Alternative zur klassischen Zahlungsart, heißt es aus der Düsseldorfer Unternehmenszentrale. Das Besondere bei dem neuen Finanzierungsangebot sei, dass Interessenten sich vor Ort für einen Ratenkauf mit flexibel wählbaren Raten zwischen 200 und 10.000 Euro entscheiden und diesen unkompliziert abschließen könnten – inklusive Online-Prüfung und sofortiger Zusage. Außerdem seien eine vorzeitige Rückzahlung und Zahlungspausen gebührenfrei möglich. Die Händlerinnen und Händler erhalten den Kaufbetrag sofort von der Team Bank ohne das Risiko eines Zahlungsausfalls. Die Team Bank wiederum steht hinter easy Credit und bringt langjährige Erfahrung im Bereich Ratenkäufe und -kredite mit.

Das neue Serviceangebot passe ideal zum EP: Fachhandel und den Medimax Fachmärkten aufgrund seines „hybriden“ Modells. „Unsere Mitglieder und Partnerunternehmen aus dem EP: Fachhandel oder von Medimax, bieten ihren Kundinnen und Kunden einen umfangreichen Service, um für sie den Einkauf so bequem wie möglich zu gestalten – dazu gehören auch verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten. Wir freuen uns, unsere Bandbreite an Leistungen durch die Kooperation mit der Team Bank zu erweitern“, fasst Friedrich Sobol zusammen. Auch Christian Polenz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Chief Customer Officer der Team Bank AG, freut sich über die neue Zusammenarbeit: „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir den Kundinnen und Kunden der Verbundgruppe Electronic Partner zukünftig unser innovatives Bezahlverfahren easy Credit-Ratenkauf anbieten dürfen. Dies leistet einen deutlichen Beitrag zur Generierung von nachhaltigem und profitablem Wachstum bei hoher Kundenzufriedenheit.“


Bosch Konzern-Daten für 2023

Grafik: Bosch

Der Technologiekonzern Bosch hat die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres bekannt gegeben. Nach vorläufigen Zahlen konnte das Unternehmen in 2023 weltweit einen Umsatz von 91,6 Mrd. Euro realisieren, was wechselkursbereinigt ein Plus von acht Prozent, nominal von vier Prozent darstellt.

Einer Pressemeldung zufolge verbesserte sich die operative EBIT-Rendite leicht auf fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr (4,3 Prozent) und traf damit die Prognose. „Das Jahr 2023 war für Bosch schwieriger als erwartet. Mit Einsatz aller Kräfte haben wir es geschafft, unseren Umsatz zu steigern und unsere Rendite zu verbessern. Wir sind trotz starkem Gegenwind vorangekommen“, sagte Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, anlässlich der Veröffentlichung der vorläufigen Geschäftszahlen. „Das ist unter den herausfordernden Rahmenbedingungen eine bemerkenswerte Leistung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch die kommenden Jahre werden uns allen viel abverlangen.“

Der Unternehmensbereich Consumer Goods verbuchte einen Umsatz von 19,9 Mrd. Euro. „Die starke Zurückhaltung der Konsumenten traf unser Geschäft mit Elektrowerkzeugen und Hausgeräten erheblich“, erklärte Finanzchef Dr. Markus Forschner. Die Erlöse in dem Bereich lagen mit sieben Prozent unter dem Vorjahr, wechselkursbereinigt war das ein leichter Rückgang um ein Prozent.


Das Geschäftsführerduo bei Keck & Lang: Marcel Michalek (r.) und Michael Kasper

Foto: Keck & Lang

Zum 1. Januar 2024 übernehmen Michael Kasper und Marcel Michalek die Positionen der Geschäftsführer der Keck & Lang GmbH (Kela) aus dem schwäbischen Böhmenkirch, nachdem Thomas Keppler als bisheriger Geschäftsführer ausgeschieden ist.

Michael Kasper (56) bringt eine umfassende Expertise aus langjähriger Branchenerfahrung mit, teilt der Hersteller für Küchen- und Badezimmer-Accessoires mit. Sein fundiertes Produkt- und Vertriebs-Know-how, gepaart mit ausgezeichneten Kenntnissen im Marketing, verspreche eine kontinuierliche Steigerung des Unternehmenserfolgs.

Marcel Michalek (41) vervollständigt das Geschäftsführerduo mit seiner ausgeprägten Erfahrung im Finanzwesen. Seit 2019 verantwortet er erfolgreich das Finanzmanagement und den Bereich Compliance im Unternehmen, heißt es in der Mitteilung.

Die Keck & Lang GmbH sieht in dieser strategischen Personalentscheidung einen wichtigen Schritt, um die Positionierung der Marke Kela im Markt weiter zu stärken und das Wachstum nachhaltig zu fördern.


Christian Gerwens

Foto: Miele

Zum 31. Dezember 2023 schied Frank Jüttner (Miele & Cie. KG) aus gesundheitlichen Gründen aus dem Aufsichtsrat der gfu Consumer & Home Electronics GmbH aus. Die Gesellschafter der gfu haben nun Christian Gerwens (Miele Vertriebsgesellschaft Deutschland) einstimmig als neues Mitglied in das Gremium gewählt.

Frank Jüttner hatte dem Gremium seit Januar 2023 angehört. „Wir danken Frank Jüttner für seinen engagierten Einsatz im Aufsichtsrat der gfu und respektieren seine Entscheidung. In erster Linie aber wünschen wir ihm eine vollständige Genesung. Gleichzeitig freuen wir uns, dass wir mit Christian Gerwens wieder einen profilierten Manager und absoluten Branchenkenner gewinnen konnten, der die Aufgabe lückenlos übernimmt“, erklärt Philipp Maurer, Vorsitzender des gfu Aufsichtsrats.

Christian Gerwens ist Geschäftsführer der Miele Vertriebsgesellschaft Deutschland, Senior Vice President Region DACH sowie Senior Vice President Sales and Retail International.„Ich danke den Gesellschaftern der gfu für das entgegengebrachte Vertrauen und die Wahl in den Aufsichtsrat”, betont Christian Gerwens und ergänzt: „2024 ist aufgrund des 100-jährigen Jubiläums der IFA für die gfu ein ganz besonderes Jahr. Durch meine Tätigkeit für Miele bin ich mit der IFA seit 2008 eng verbunden und freue mich deshalb auch persönlich, im gfu Aufsichtsrat für den Erfolg der IFA beitragen zu können.”


Philip Juhas und Sandro Tees

Fotos: Amica

Die Amica Gruppe meldet für ihre deutsche Vertriebsgesellschaft zwei personelle Verstärkungen: Philip Juhas ist neuer Gebietsverkaufsleiter Küche, Sandro Tees neuer Gebietsverkaufsleiter für den Elektrohandel.

Schon seit November 2023 ist Philip Juhas Teil des Teams bei der Amica International GmbH, der deutschen Vertriebsgesellschaft der Amica Gruppe. Er verstärkt den Außendienst Küche. Juhas ist gelernter Handelsfachwirt, war 15 Jahre im Handel tätig und wechselt nun auf die Herstellerseite. Er verfügt Unternehmensangaben zufolge über detaillierte Kenntnisse in der Endkundenbetreuung im Bereich der technischen Küchenplanung vom Aufmaß bis zur Beratung. Auch mit den Produkten rund um die Küchenplanung sei er bestens vertraut und könne Fragen zum Einbau von Amica Geräten fundiert beantworten. Mit seiner Expertise unterstützt er das Vertriebsteam von Amica mit dem Ziel, Handelspartner noch enger an die Marke Amica zu binden und den Ausbau des Netzwerks im Küchenfachhandel weiter voranzutreiben.

Und seit dem 1. Januar ist Sandro Tees neuer Gebietsverkaufsleiter für den Elektrohandel bei Amica International. Mit seiner Branchenerfahrung und seinem Fachwissen im Segment Haushaltsgroßgeräte sei er nun verantwortlich für die Betreuung und den Ausbau des Vertriebsgebiets Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, heißt es offiziell. Sandro Tees kann auf eine erfolgreiche neunjährige Karriere im Vertrieb zurückblicken, teilt das Unternehmen weiter mit. Bereits während seiner Ausbildung zum Automobil Kaufmann habe er wertvolle Erfahrungen im Außendienst, in den letzten Jahren auch sehr fundiert in der Elektrogroßgeräte-Branche, gesammelt. Jetzt soll er sein Fachwissen und seine Verkaufsfähigkeiten ins Amica Team einbringen, um die Zusammenarbeit mit Handelspartnern in der Region Nord zu stärken und weiter auszubauen.


Alexander von Preen: „Das laufende Jahr wird für den Einzelhandel aller Wahrscheinlichkeit nach besser als das vergangene.“

Foto: HDE

Nach einem schwierigen 2023 rechnet der Handelsverband Deutschland (HDE) mit zumindest leicht verbesserten Umsätzen für den Einzelhandel im laufenden Jahr. Im Vorjahresvergleich steigen die Umsätze demnach nominal um 3,5 Prozent, real entspricht das einem Plus von einem Prozent.

„Das laufende Jahr wird für den Einzelhandel aller Wahrscheinlichkeit nach besser als das vergangene. Auch wenn die Kaufkraftverluste der letzten beiden Jahre nicht ausgeglichen werden können, ist das zumindest eine positive Signalwirkung für die Branche“, so HDE-Präsident Alexander von Preen. Den vorsichtigen Optimismus spiegelt eine aktuelle HDE-Umfrage unter rund 850 Handelsunternehmen in Deutschland wider. Demnach geht zumindest die Hälfte der Unternehmen von stabilen oder steigenden Umsätzen aus. Greift man den Online-Handel heraus, so wird deutlich, dass von dort auch 2024 kein großer Wachstumsimpuls zu erwarten ist: Nominal werden die Umsätze in diesem Bereich voraussichtlich um drei Prozent zulegen, real bleibt ein Plus von einem Prozent.

Gleichzeitig bleiben unkalkulierbare Risiken wie die Kriege in der Ukraine und in Nahost, aber auch der immer weiter um sich greifende Fachkräftemangel. In diesem Zusammenhang warnt der HDE-Präsident vor einem Rechtsruck in Politik und Gesellschaft. Es gehe hier aber nicht nur um ein ökonomisches, sondern um ein zutiefst menschliches Thema. Von Preen: „Es ist gut und es ist an der Zeit, dass alle anständigen Demokraten sich unterhaken und deutlich machen, auf welcher Seite die Mehrheit steht. Die Zeit des Schweigens muss vorüber sein, jetzt ist Farbe bekennen angesagt.“ Der Handel sei eine vielfältige Branche mit Beschäftigten aus vielen Nationen, die Unternehmen böten Chancen für vielseitige Karrierewege. Insofern schade jede Politik, die grundsätzlich auf Ausgrenzung oder Abschottung setzt, der Zukunft des Einzelhandels in Deutschland.


Detlef Braun: „Persönliche Begegnungen, neue Lösungen, Inspirationen und die Erschließung neuer Exportmärkte und Vertriebskanäle wie HoReCa und das Objektgeschäft sind unersetzlich.“

Foto: Messe Frankfurt/Sutera

„Celebrating Business Together“: Unter diesem Motto stand die diesjährige Mega-Messe der globalen Konsumgüterbranche, bestehend aus Ambiente, Christmasworld und Creativeworld. Die Zahl der Aussteller war größer, die Zahl der Besucher geringer als vor einem Jahr.

Es sei ein Fest der Rekorde gewesen, teilt die Veranstalterin Messe Frankfurt in ihrem Schlussbericht mit: Mit einem Plus von zehn Prozent stellten 4.928 Aussteller auf über 360.000 Bruttoquadratmetern ihre Neuheiten vor. Dass mit 140.000 Besuchern knapp zehn Prozent weniger Teilnehmer gezählt werden konnten als vor einem Jahr, mag an dem mehrtägigen Streik bei der Deutschen Bahn gelegen haben.

Das Frankfurter Messetrio mit internationaler Strahlkraft habe sich einmal mehr als Leitevent erwiesen, der Handel und Herstellern Orientierung gibt, heißt es offiziell. „Einmal im Jahr und nur hier in Frankfurt gibt es das. Die Wirtschaft steht angesichts zunehmender globaler Spannungen enorm unter Druck. Daher sind persönliche Begegnungen, neue Lösungen, Inspirationen und die Erschließung neuer Exportmärkte und Vertriebskanäle wie HoReCa und das Objektgeschäft unersetzlich“, betonte Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

Das gesamte Spektrum des Facheinzelhandels war in Frankfurt vertreten. Darüber hinaus zogen die drei Messen namhafte Großabnehmer an, darunter Begros, Butlers, Dehner Gartencenter, Dirk Rossmann, dm Drogeriemarkt, Edeka, Fleurop, Globus, Hornbach, Metro und Obi aus Deutschland. Von den internationalen Großeinkäufern kamen beispielsweise Amazon, Anthropology, Carrefour International, Crate & Barrel, El Corte Ingles, Galleries Lafayette, Fortnum & Mason, Harrods, La Rinascente, Loft, Marks & Spencer, Migros, das Museum of Modern Art, Sainsbury‘s, Tesco, Walmart und Zara Home.

Ein weiterer zukunftsorientierter Themenschwerpunkt lag auf digitaler Transformation: Im Areal Digital Retail presented by nmedia informierten führende Akteure des Online-Handels wie EK Retail, Kaufland und nmedia umfassend und praxisnah zu neuen digitalen Services für den stationären Handel und das Onlinegeschäft. (Siehe auch HZ-Meldung „nmedia.hub“ auf der Ambiente) Mit Blick auf die Zukunft des Handels und die Bedeutung technologischer Lösungen betont der Präsident des Handelsverbands Deutschland (HDE) Dr. Alexander von Preen: „Das Geschäftsmodell Handel muss neu gedacht werden. Dafür gilt es jetzt die Weichen zu stellen, denn in die digitale Transformation muss richtig investiert werden.“


Die Hälfte der 42 Preisträger konnten trotz Bahnstreiks den Award persönlich entgegennehmen.

Foto: Jochen Kratschmer

Auch in diesem Jahr fand die Verleihung des Kitchen Innovation Awards live auf der Ambiente-Messe in Frankfurt statt. Im Vorfeld werden die Preisträger durch eine Experten-Jury und ein Verbrauchervotum in insgesamt sieben verschiedenen Kategorien ermittelt.

Insgesamt wurden in Frankfurt über 40 Auszeichnungen verliehen. In den sieben Kategorien konnte sich zudem je ein Produkt mit dem Golden Award – Best of the Best hervorheben. In der Kategorie Küchenmöbel und -ausstattung ging die höchste Auszeichnung an Hawa Sliding Solutions für ihr Produkt Hawa Concepta III Familie. Die Firma Franke Home Solutions gewann mit Mythos Water Hub in der Kategorie Küchenarmaturen. Das Produkt gilt darüber hinaus mit der Auszeichnung „Best Innovation“, die nur einmal im Wettbewerb verliehen wird, als beste Innovation über alle Kategorien. Herausragendes Elektrogroßgerät war das Produkt AEG 8000 BridgeXT SaphirMatt von Electrolux Hausgeräte. Bei den Elektrokleingeräten überzeugte der NOVIS Vitajuicer NewGen SX-3 von Novissa. Die Firma Norbert Woll führte mit ihrer Kochgeschirrserie Eco Logic die Kategorie Koch- und Backgeschirr an. Der MEATER 2 Plus von Apption Labs war das beliebteste Koch- und Küchengerät der Kategorie. Mit T-PREP als bestes Küchenaccessoires verdiente GEFU den Golden Award in dieser Kategorie.

Für ihr Engagement im Bereich Ressourcenschonung wurden sieben Unternehmen mit der „Sonderauszeichnung für verantwortungsvolle Unternehmensführung“ geehrt: Firma alfi / Produkt: ECONSCIOUS, Firma Bunafr / Produkt: Kaffee Röster, Firma Melitta / Produkt: Avoury One, Firma Novissa / Produkt: NOVIS Vitajuicer NewGen SX-3, Firma Tchibo / Produkt: Qbo ICONIC, Firma Berndes / Produktlinie: b.free, Firma Norbert Woll / Produktlinie: Eco Logic.

Eine ganz besondere Anerkennung erfuhren drei Unternehmen bei der Verleihung der „Favourite Brand“: Denn diese höchste Auszeichnung erhalten Unternehmen, die in mehreren aufeinander folgenden Jahren mit dem Prädikat „ausgezeichnetes Produkt“ prämiert wurden. Sie würdigt eine konsequente Markenführung mit überdurchschnittlich hoher Anwenderorientierung. Die Firmen Beckermann und Berndes erhielten das Siegel Favourite Brand Gold für drei Auszeichnungen in den Jahren 2022 – 2024, und AEG/Electrolux sogar den Favourite Brand Diamond für fünf Auszeichnungen in den Jahren 2022 – 2024.


Gruppenfoto mit allen Siegern, Zweit- und Drittplatzierten

Foto: HZ/Mau

Im Rahmen der Ambiente in Frankfurt sind die Gewinner der 34. Partnerwahl des Fachhandels (FHG/ZHH) geehrt worden. Die Firmen Spring, ASA-Selection, Burgvogel, Ritzenhoff, Hoff-Interieur und Vita-Mix können sich jeweils über den ersten Platz freuen.

Zum 34. Mal führte der Fachkreis Hausrat/GPK (FHG) im Zentralverband Hartwarenhandel (ZHH) die Partnerwahl des Fachhandels in den Bereichen Hausrat, Bestecke/Schneidwaren, Porzellan/Keramik, Glas, Geschenkartikel und Elektrokleingeräte durch. Von den rund 1.250 angeschriebenen Unternehmen gaben über sechs Prozent ihr Votum ab. Auf der internationalen Fachmesse Ambiente wurden die Ergebnisse vorgestellt und die jeweiligen Unternehmen geehrt.

Die drei Spitzenplätze in den jeweiligen Kategorien:

Kategorie Hausrat:

1. Spring International GmbH, Solingen

2. Kuhn Rikon AB, Rikon

3. Karl Weis u. Cie. GmbH, Murr

Kategorie Porzellan/Keramik:

1. ASA-Selection GmbH, Höhr-Grenzhausen

2. Dibbern GmbH, Bargteheide

3. Christian Seltmann GmbH, Weiden

Kategorie Bestecke/Schneidwaren:

1. Burgvogel Cutlery GmbH, Solingen

2. Puresigns GmbH, Owen

3. Robbe & Berking GmbH & Co. KG, Flensburg

Kategorie Glas:

1. Ritzenhoff AG, Marsberg

2. Glashütte Valentin Eisch GmbH, Frauenau

3. Zwiesel Kristallglas AG, Zwiesel

Kategorie Geschenkartikel:

1. Hoff-Interieur GmbH & Co. KG, Nürnberg

2. räder GmbH, Bochum

3. IHR Ideal Home Range GmbH, Essen-Oldenburg

Kategorie Elektrokleingeräte:

1. Vita-Mix GmbH, Frankfurt a. M.

2. Gebr. Graef GmbH & Co. KG, Arnsberg

3. Unold AG, Hockenheim

Norbert Caesar, Vorsitzender des FHG und geschäftsführender Gesellschafter der Caesar Handelsgesellschaft mbH, Bremen, gratulierte den Unternehmen für ihr wertvolles Engagement im Facheinzelhandel. Die Partnerschaft zwischen Lieferanten und Fachhandel sei für den Erfolg beider Seiten in herausfordernden Zeiten weiterhin von großer Bedeutung. Sie zu pflegen und richtig einzuordnen, dabei soll die Initiative des FHG helfen. Denn wenn auch der Online-Handel sinnvoll und notwendig sei, dürfte auch zukünftig die Mehrheit der Kunden stationär einkaufen.

Die Ehrung der Partner 2023 nahmen neben Norbert Caesar und seine Vorstandskollegin Hildegard Kaefer, Geschäftsführerin des Porzellanhauses Kaefer GmbH & Co. KG in Sohren, vor.


Präsentierten in Frankfurt schwache Branchenzahlen und gaben einen eher pessimistischen Ausblick: Verbandsgeschäftsführer Jens-Heinrich Beckmann, Verbandsvorsitzende Ralf Zimmermann und Vorstandsmitglied Stefan Schmitz (v.l.n.r.).

Foto: HZ/Mau

Die deutsche Schneid- und Haushaltwarenindustrie spürt deutlich den aktuellen Kostendruck und die anhaltende Nachfrageschwäche. Diese Kernbotschaft verkündete der Industrieverband Schneid- und Haushaltwaren (IVSH) auf seiner Pressekonferenz im Rahmen der Ambiente.

Wie der Industrieverband Schneid- und Haushaltwaren (IVSH) zu Beginn der Frankfurter Konsumgütermesse Ambiente bekanntgab, dürfte der Gesamtumsatz der Branche 2023 um 11,5 Prozent auf knapp 2,1 Mrd. Euro gesunken sein. Dabei sei das Minus in der Schneidwarenindustrie mit 16 Prozent auf 1,14 Mrd. Euro am stärksten gewesen. Der Umsatz mit Haushaltwaren, vor allem mit Kochgeschirren, Pfannen und Küchenhelfern sei um 6,1 Prozent auf 782 Mio. Euro zurückgegangen. Lediglich die Besteckindustrie habe mit 155 Mio. Euro ihre Umsätze stabil halten können.

Nachdem die Produktion der Branche mit 1,22 Mrd. Euro 2021 noch einen Höhepunkt erreicht hatte, sei sie nun nach amtlichen Angaben in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 um 13,2 Prozent auf 844 Mio. Euro gesunken. Noch stärker, nämlich um 20 Prozent auf gut 1,5 Mrd. Euro, seien im gleichen Zeitraum die Importe der Branche zurückgegangen, während die Ausfuhr von Schneid- und Haushaltwaren mit minus 10 Prozent auf gut 1,4 Mrd. Euro weniger stark eingebrochen sei.

Problematisch seien der unverändert starke Kostendruck, vor allem bei Energie und Materialien bei gleichzeitig schwacher Nachfrage in allen Absatzkanälen. Darüber hinaus verschlechterte vor allem die ständig wachsende Bürokratie die Wettbewerbsfähigkeit der Branche, weshalb hier dringend eine Trendwende geboten sei.

Für den weiteren Verlauf des Jahres 2024 hofft der Verband allenfalls auf eine Stabilisierung der Situation. Der Verbandsvorsitzende Ralf Zimmermann: „Ich glaube, dass auch 2024 ein schwieriges Jahr werden wird. Deutliche Entlastungen auf der Kostenseite sind kurzfristig sicher nicht zu erwarten und gleichzeitig sind auch die Lohnkosten weiter gestiegen. Parallel dazu dürfte die Nachfrage in fast allen Segmenten verhalten bleiben und sich allenfalls moderat erholen. Auf Handelsseite sind die Läger jedenfalls unverändert zu voll, und die gesunkene Kaufkraft vieler Verbraucher schwächt sowohl den Umsatz mit dem klassischen Fachhandel als auch die Entwicklung des Vertriebs Direct-to-Consumer.“


Michael Berz (li.) und Christian Haeser nach der Verkündung der GPK-Branchenzahlen anlässlich der Ambiente in Frankfurt

Foto: HZ/Mau

Der Handelsverband Koch- und Tischkultur (GPK) hat auf der Ambiente Branchenzahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres kommuniziert. Auf Basis der Daten des IFH Köln habe der Gesamtmarkt GPK/ Hausrat in 2023 Einbußen in Höhe von 9,5 Prozent auf einen Bruttoumsatz von 7,01 Mrd. Euro zu verzeichnen.

„Die GPK-Branche leidet wie weitere Fachbranchen unter einem generell schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Sind wir stark und mit ordentlich Rückenwind aus den Jahren 2021 und 2022 ins neue Jahr gestartet, so ließ die Performance vom zweiten bis vierten Quartal nach. Zu stark haben Inflation, steigende Energiekosten, Preissteigerungen und die geopolitische Lage auf die Verbraucherstimmung gedrückt. Auch der Homing-Effekt hat ein wenig nachgelassen, wodurch Konsumverschiebungen der Haushalte z.B. in Richtung Tourismus weiter begünstigt wurden“, erläuterte Christian Haeser, Geschäftsführer des Handelsverbands Koch- und Tischkultur die Zahlen.

Innerhalb der Teilmärkte zeigten sich 2023 Licht und Schatten zugleich: Die beiden stark von der privaten Nachfrage geprägten Bereiche „Cucina“ und „Domus“ schnitten in der Marktbeobachtung des IFH Köln schlecht ab. Der Bereich „Domus“ – Wohnaccessoires, Dekoration und Geschenkartikel – erlitt mit einem Minus über 11 Prozent und einem Marktvolumen von 2,2 Mrd. Euro das höchste Umsatzminus, dicht gefolgt vom Bereich „Cucina“ – hierzu zählen Küchenausstattung,

Koch-, Brat- und Backgeschirr – der mit einem Minus über 10,3 Prozent auf ein Marktvolumen von 3,07 Mrd. Euro kam. Der Bereich „Tavola“, welcher 2022 mit einem hohen Umsatzplus von 28,9 Prozent noch am besten Abschnitt, landete 2023 mit einem Minus über 6 Prozent bei einem Marktvolumen von 1,74 Mrd. Euro. Hierzu zählen Tafelgeschirr, Besteck und Gläser.

Der Gesamtmarkt der Elektro-Kleingeräte hingegen, von dem nur ein Teil der Küchen- und Haushaltsbranche zugerechnet wird, erfährt laut Branchenindex Hemix in den ersten drei Quartalen 2023 mit einem Marktvolumen über 4,7 Mrd. Euro ein leichtes Umsatzminus von 0,6 Prozent. Es bleibe festzuhalten, dass der Branchenumsatz im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit weiterhin auf einem hohen Umsatzniveau liegt. Im direkten Vergleich zum Jahr 2019 liegt der Bruttoumsatz im Gesamtmarkt GPK/Hausrat mit einem Zuwachs über 10,8 Prozent im Plus. Der Markt befindet sich weiterhin auf einem hohen Niveau.

„Ich bin zuversichtlich für dieses Jahr gestimmt. Der Kunde wird auch weiterhin ein Augenmerk auf hochwertige und nachhaltige Produkte legen und die Nachfrage nach mittel- und hochpreisigen Qualitätsprodukten wird stabiler bleiben als nach günstigen Produkten“, ist sich Michael Berz, Präsident des Handelsverbands Koch- und Tischkultur sicher.


Nicolaus Gedat (nmedia-Geschäftsführer), Philipp Ferger (Vice President Messe Frankfurt) sowie Jochen Pohle (Chief Retail Officer der EK Retail)

Foto: HZ/Mau

Für mehr als 20.000 Fachhändler und über 400 Markenhersteller ist es eine tägliche Anwendung: der „nmedia.hub“, eine B2B Order- und Content-Plattform für die Home & Living-Branche. Im demonstrativen Schulterschluss hat die Branchen-Allianz aus Nmedia, Messe Frankfurt und EK Retail auf der Ambiente über den Stand der Dinge informiert.

Das Potenzial sei riesig, entsprechend groß seien die Chancen: Mit dieser Botschaft sind die drei Treiber der „nmedia.hub“-Plattform auf der Frankfurter Ambiente angetreten. An ihrem gemeinsamen Messestand demonstrieren die Experten der Nmedia GmbH und ihrer Gesellschafter Messe Frankfurt und EK Retail, wie die große Komplexität der Home & Living-Branche leicht und gewinnbringend nutzbar gemacht werden kann.

Als Spezialist für Datenservices, Order- und Datenmanagement schafft die Nmedia GmbH die Voraussetzungen für ein optimiertes Bestell- und Auftragsmanagement. Die teilnehmenden Industriepartner präsentieren sich auf der Plattform in einem einheitlichen Branchenstandard in individuell gestalteten Webshops im Look & Feel ihrer Marken. Auf einer zentralen Content-Plattform liegen alle Produktdaten, Marketingtexte, Bilder, Videos u.v.m., dazu kommen E-Commerce-Funktionen wie das Dropshipping: So kann das Komplett-Sortiment der bevorzugten Marken am POS oder im Webshop angeboten werden.

Den direkten Weg zum nmedia.hub ebnet auch die Messe Frankfurt. Bei der Ausstellersuche oder über die Online-Plattform Conzoom Solutions leitet ein Klick ab Januar 2024 direkt in den Shop des Ausstellers im nmedia.hub. Von dort wiederum führt ein Click direkt und ohne Umweg auf die Inhalte von Conzoom Solutions. Dazu zählen z. B. neue Trends, News aus der Branche, Experten-Know how von den Konsumgütermessen der Welt und natürlich das Veranstaltungsmanagement von Live-Messen, Online-Events, Konferenzen etc.

Der dritte Partner ist EK Retail: Die europäische Mehrbranchenverbundgruppe öffnet ihr Großhandelslager (inklusive Dropshipping), das sowohl in der Sortimentsbreite als auch in der Preisstellung einzigartig ist, stellt u. a. seine Markenstore- und Flächenkonzepte vor, bietet die Option der bonusfähigen Zentralregulierung sowie Plätze auf dem B2C Marktplatz compravo. Dazu kommen individualisierbare 360°-Marketinglösungen und ein umfassendes Dienstleistungsportfolio zur aktiven Unternehmensführung und Marktgestaltung für Handel und Industrie.


Christoph Komor

Foto: Expert

Christoph Komor verstärkt ab dem 1. Februar 2024 den Vorstand der Expert SE und der Expert Wachstums- und Beteiligungs SE. Neben den bestehenden Vorständen Dr. Stefan Müller und Michael Grandin wird er für den gesamten Expert-Einzelhandel – also sowohl für die Expert-eigenen Fachmärkte als auch für die Gesellschafterbetriebe – zuständig sein.

Als langjähriger Geschäftsführer der Expert Handels GmbH und Expert Leipzig GmbH verfüge Christoph Komor neben umfangreichen Branchen- und Handelskenntnissen über tiefgreifende interne Kenntnisse der Expert-Kooperation, heißt es in der Mitteilung. „Ich freue mich, dass Christoph Komor den Expert-Vorstand ergänzt und unser Vorstands-Team damit komplettiert“, ergänzt Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE. „Durch sein langjähriges Knowhow als Geschäftsführer von Expert-Tochterunternehmen bringt er die passende Praxiserfahrung sowie ideale Kenntnisse unseres Unternehmens mit, um seine Ressortbereiche erfolgreich weiterzuentwickeln.“

„Ich bedanke mich herzlich beim Aufsichtsrat für das mir entgegengebrachte Vertrauen und die Ernennung zum Vorstand“, sagt Christoph Komor. „Auf die neue Aufgabe und die damit verbundenen Herausforderungen freue ich mich bereits. Als langjähriges Mitglied der expert-Familie macht es mich stolz, das Unternehmen an der Seite von Dr. Stefan Müller und Michael Grandin zu leiten und durch meine Ideen sowie meinen Einsatz zum Erfolg von Expert beizutragen.“

Die Vorstandsressorts der Expert SE sowie der Expert Wachstums- und Beteiligungs SE sind ab dem 1. Februar 2024 wie folgt aufgeteilt: Dr. Stefan Müller wird als Vorstandsvorsitzender neben den Ressorts Logistik, IT und Personal auch weiterhin die Bereiche Vertrieb, Marketing und E-Commerce verantworten. Michael Grandin leitet die Bereiche Finanzen und Controlling, Gesellschafterentwicklung sowie Versicherung und Expert Technik. Christoph Komor wird für die Ressorts Regiebetriebe, Services und Dienstleistungen sowie Flächenmanagement zuständig sein.


Die Tabelle zeigt die Werte der einzelnen Indikatoren im Januar 2024 im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr.

Quelle: GfK/Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM)

 

Das Jahr 2024 startet für die Verbraucherstimmung in Deutschland enttäuschend: Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung zeigen spürbare Einbußen. Das Konsumklima geht nach dem Anstieg im Vormonat wieder deutlich zurück.

Der Rückgang der Verbraucherstimmung falle auch deshalb so stark aus, weil die Sparneigung zu Jahresbeginn spürbar angestiegen sei, so die Mitteilung der GfK. Ein schlechterer Wert für das Konsumklima wurde zuletzt im März 2023 mit -30,6 Zählern gemessen. „Die Verbesserung des Konsumklimas im Vormonat war offenbar nur ein kurzes Aufflackern vor Weihnachten. Falls es Hoffnungen gab, dass sich die Stimmung nachhaltig erholen kann, so wurden diese im Januar wieder zunichte gemacht. Das Konsumklima hat zu Jahresbeginn einen herben Rückschlag hinnehmen müssen“, erklärt Konsumexperte Rolf Bürkl.

Waren im Vormonat die Einkommensaussichten noch spürbar angestiegen, so haben sie sich im Januar wieder deutlich abgeschwächt: Nach einem Minus von 13,1 Punkten stürzt der Indikator auf -20 Punkte ab. Dies ist der niedrigste Wert seit März 2023. Damals wurden -24,3 Punkte gemessen. Damit setzen die Einkommensaussichten ihren Abwärtstrend wieder fort. Die deutlich gesunkenen Einkommenserwartungen ziehen auch die Anschaffungsneigung der Verbraucher im Januar wieder in den Keller: Der Indikator verliert 6 Punkte und sinkt von -8,8 auf -14,8 Zähler und ist damit wieder fast auf dem Niveau von November 2023 (-15,0).

Der Konjunkturaussichten für die nächsten 12 Monate werden zu Jahresbeginn ebenfalls pessimistischer beurteilt. Der Indikator Konjunkturerwartung verliert 6,2 Punkte und sinkt damit auf -6,6 Punkte. Ein geringerer Wert wurde zuletzt mit -10,3 Punkten im Dezember 2022 gemessen. geht nach dem Anstieg im Vormonat wieder deutlich zurück. In der Prognose für Februar 2024 sinkt das Konsumklima auf -29,7 Punkte – das ist ein Rückgang um 4,3 Punkte im Vergleich zum Vormonat (revidiert -25,4 Punkte).


Kathrin Strous

Foto: Zwiesel Kristallglas AG

Der Aufsichtsrat der Zwiesel Kristallglas AG hat Kathrin Strous mit Wirkung zum 1. Januar 2024 als Mitglied in den Vorstand der Zwiesel Kristallglas AG bestellt. In ihrer Funktion verantwortet sie die Bereiche Finanzen, Controlling, Compliance, IT, Personal und Supply Chain Management.

Kathrin Strous ist bereits seit 2018 im Unternehmen tätig und seit 2020 Mitglied der Geschäftsleitung der Zwiesel Fortessa Group. Sie habe die Entwicklung der Gruppe in den vergangenen Jahren prägend mitgestaltet und werde ihren „reichen Erfahrungsschatz“ nun als Vorstandsmitglied der Zwiesel Kristallglas AG weiter einbringen, heißt es in einer Pressemitteilung. Bevor Strous 2018 zur Zwiesel Kristallglas AG stieß, war sie knapp vier Jahre lang Leiterin Finanzen eines mittelständischen Maschinenbaukonzerns.

„Ich freue mich, dass wir mit Frau Strous eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit aus den eigenen Reihen in den Vorstand unseres Familienunternehmens berufen haben. Ihr umfangreiches Wissen und ihre Erfahrung, die sie in strategischen und operativen Führungspositionen, zuletzt als Leiterin Finanzen, Controlling, IT, Personal der Zwiesel Kristallglas AG sowie als Geschäftsführerin der Gruppe, in den vergangenen Jahren erwerben und einbringen konnte, zeichnen sie in besonderer Weise aus“, sagt Prof. Dr. Andreas Buske, Inhaber und Vorstand der Zwiesel Kristallglas AG.


Drei verschiedene Kampagnenmotive von Euronics

Abbildungen: Euronics

Die Verbundgruppe Euronics läutet mit ihrer neuen Marketingkampagne das „Jubiläumsjahr“ zum 55-jährigen Bestehen ein. Die Kampagne wird mit einem Marketingmix bestehend aus TV-Spots, Social Media Assets, Funkspots und POS-Material distribuiert.

Am 22. Januar ist bundesweit die neue Marketingkampagne der Euronics Deutschland eG startet. Unter dem Kampagnendach „Genau richtig“ will die Ditzinger Verbundgruppe gemeinsam mit der Agentur Jung von Matt Neckar für die Markenpositionierung und deren Stärkung sorgen. Ziel sei eine tiefgehende Verankerung von Euronics in den Köpfen der potenziellen Kundschaft, heißt es offiziell. Im Zentrum der Kampagne stünden „Genau richtig“- Momente, die unterhaltsam und mit Charme die Euronics-Identität transportierten, nämlich Nahbarkeit, Kundenverständnis und Serviceorientierung. Gestützt wird die Kampagne vom angepassten Marken-Claim „Genau richtig. Für mein bestes Zuhause der Welt“. Euronics EURNICS baut damit auf dem bereits bekannten Claim auf und bildet die Unternehmenswerte treffend ab. 

Die ersten Kommunikationsmaßnahmen der Kampagne waren bereits in den letzten Wochen des Jahres 2023 unter dem Motto „Warmfeiern für das Jubiläum“ angelaufen. Euronics hat sein 55-jähriges Bestehen zu einem Jubiläum deklariert. Der offizielle Startschuss für die Aktivierung der Kampagne ist nun mit Beginn der vierten Kalenderwoche gefallen. Voller Fokus liegt dabei zunächst auf eben jenem „Jubiläum“ von Euronics Deutschland. Dementsprechend wurde der Slogan angepasst: „Genau richtig seit 55 Jahren“.

Die übergreifende Dachkampagne, die gemeinsam mit der Kreativ- und Werbeagentur Jung von Matt Neckar entwickelt wurde, reicht auch über das Jubiläumsjahr hinaus und wird mit einem umfassenden Marketingmix bestehend aus TV-Spots, Social Media Assets, Funkspots und POS-Material distribuiert.


Award-Gewinner, Jury-Mitglieder und EK-Repräsentanten im Siegerfoto vereint.

Foto: EK Retail

Auf der EK Live Frühjahrsmesse wurden vier Händler mit dem EK Passion Star 2024 ausgezeichnet. Die Preise gehen in diesem Jahr nach Deutschland, Schweiz und in die Niederlande.

Der Passion Star für außergewöhnliche Inszenierung ging an das Unternehmen Elektro Rüther in Papenburg. Nach Auffassung der Jury bietet das Unternehmen seinen Kunden Lifestyle pur zum Anfassen. Erleben und Ausprobieren bei höchster Qualität rund um Sortimente, Service und Beratung seien die neuen Markenzeichen des Händlers. „Wer die Rüther-Einkaufswelt im Herzen Papenburgs betritt, spürt sofort, dass hier die Zeichen der Zeit erkannt wurden: Trotz seiner 80-jährigen Historie schlägt in dieser Wohlfühl-Oase ein junges, dynamisches Herz. Taktgeber sind Oliver Dassinger und Dennis Thrun, die die Geschicke des Traditionshauses seit 2022 lenken und in kürzester Zeit Bemerkenswertes auf die Beine gestellt haben“, so die offizielle Mitteilung.

Den Passion Star für einzigartige Kundenbindung erhielt die Schweizer Vanoli AG in Thalwil. Besonderer Schwerpunkt der unternehmerischen Ausrichtung sei das Angebot an handverlesenen kulinarischen Erlebnissen. Das heißt, auf der Eventfläche mitten im Laden finden jährlich über 120 erlebnisreiche Kochevents statt, die zum Teil in der eigenen Event-Academy entwickelt werden. Hier bietet das Team von Inhaber Reto Vanoli neben Grill- und Kochkursen, Weinverkostungen oder Gin-Abenden z. B. auch ein „Oktoberfest“ mit Brezeln und Weißwürsten vom Grill oder spezielle Smoker-Kurse an, die acht Stunden dauern können. Beim "Track-My-Meat"-Service kann sogar das Reifen des eigenen Dry Aged Beef live per Videostream verfolgt werden. Verarbeitet werden, wo immer möglich, nur regionale Produkte. Dazu kommen Seminare zum Thema „Tischkultur“.

Über den Passion Star für durchdachtes Marketingkonzept hat sich die Tavola GmbH in Kolbermoor gefreut. Teresa Heininger, Inhaberin des Fachgeschäfts konnte bei der Jury mit einem sehr guten Konzept punkten, sowie mit einem Team, das die deutlich spürbare Leidenschaft für erstklassige Haushaltswaren und kulinarische Erlebnisse mitbringt. Das Ambiente des komplett neu gestalteten Stores mit angeschlossener Kochschule sei durch ein modernes und ansprechendes Corporate Design geprägt, heißt es offiziell.

Den Passion Star für gastfreundliche Erlebniswelten hat die Buchhandlung Libris Voorhoeve aus dem niederländischen Hilversum gewonnen.


Der Vorstand der EK Retail, bestehend aus Jochen Pohle, Gertjo Janssen, Frank Duijst und Martin Richrath (v.l.n.r.)

Foto: EK Retail

Im Rahmen der Frühjahrsmesse EK Live fand am 17. Januar in Bielefeld die Pressekonferenz der EK Retail statt. Nach vorläufigen Zahlen muss die Verbundgruppe in 2023 einen Umsatzrückgang hinnehmen, so der EK Vorstand.

„2023 war ein schwieriges Jahr, daran gibt es nichts zu deuteln. Doch leider lässt sich das Prinzip von Ursache und Wirkung auch im Handel nicht außer Kraft setzen. Die Inflationsraten, der hohe Kostendruck und die durch die aktuelle Weltlage gedrückte Konsumstimmung haben dem Handel insgesamt zugesetzt. Der inhabergeführte Fachhandel hat dabei wieder einmal seine Stärken ausgespielt und sich besser entwickelt als es unsere Umsatzentwicklung wiedergibt“, so EK CEO Martin Richrath vor den anwesenden Journalisten. Gleichzeitig machte Richrath deutlich, dass das Unternehmen wirtschaftlich und strategisch weiter auf Kurs liegt. „Unsere gute Eigenkapitalbasis und die besondere Aufstellung als Mehrbranchenverbund eröffnen uns für das neue Jahr alle Möglichkeiten zur konstruktiven zukunftsorientierten Marktgestaltung.“ Eine der ersten großen Weichenstellungen sei der Ausbau der Kooperation mit der Büroring eG (die HZ Berichtete).

Der EK Vorstand stellte u. a. die vorläufigen Geschäftszahlen 2023 vor. Für EK Retail zeichnet sich ein Umsatzrückgang in Höhe von etwa 8,8 Prozent, nach einem Umsatzwachstum von 9,3 Prozent im vergangenen Jahr, auf rund 2,2 Mrd. Euro ab. Während beispielsweise die Business Unit EK Fashion zulegen konnte, lagen die Umsätze insbesondere bei den reinen Abrechnungskunden bei EK Home unter den Erwartungen, während die Entwicklung des inhabergeführten Fachhandels vergleichsweise stabil war. Europaweite Lichtblicke lieferte einmal mehr die Entwicklung von Markenstore-Lösungen wie Electroplus, Culinarion, Intersport, Libris, Happy Baby oder Hubo sowie markterprobte und neu entwickelte Flächenlösungen für den POS wie die „GreenChange“-Fläche von EK Fashion. „Gerade unsere systembasierten Shopkonzepte spielen im Wettbewerb weiter eine Hauptrolle. Sie sind genauso attraktiv wie rentabel und tragen damit spürbar zur aktuell dringend benötigten Wertschöpfung im europäischen Fachhandel bei. Wir werden auch hier unser Leistungsniveau nicht nur halten, sondern weiter steigern“, sagte CRO Jochen Pohle.

Mit Blick auf das zu erwartende Jahresergebnis gab der EK Vorstand trotz des Umsatzrückgangs Entwarnung. Aufgrund der konsequenten Optimierung interner Abläufe und Strukturen s bestehend aus ei auch 2023 mit einem positiven Ergebnis zu rechnen. „Damit bleibt das finanzwirtschaftliche Fundament weiter stabil und die EK auch zukünftig ein starker Partner für den Fachhandel, ganz besonders natürlich für unsere rund 4.000 Handelspartner“, so das Fazit von Richrath.


Karsten Wildberger würde einige Mediamarkt Saturn-Filialen auch gerne sonntags öffnen.

Foto: Ceconomy

Das Nachrichtenportal ntv hat ein Interview mit Karsten Wildberger veröffentlicht. Darin spricht sich der Vorstandsvorsitzende des Handelskonzerns Ceconomy dafür aus, dem Einzelhandel in Deutschland reguläre Sonntagsöffnungen zu ermöglichen.

Die Ceconomy AG ist Betreiberin von nahezu 1.000 Elektronikfachmärkten in Europa, darunter in der Hauptsache Filialen der Vertriebslinien Mediamarkt und Saturn. Karsten Wildberger ist sich sicher, dass viele Kunden gerne am Wochenende flexibler einkaufen gehen möchten und dazu zähle eben auch der Sonntag. „Wir wollen unseren Kunden möglichst attraktive Öffnungszeiten anbieten. Das heißt nicht, dass flächendeckend jede Mediamarkt Saturn-Filiale sonntags geöffnet haben soll. Aber dort, wo die Kunden das Angebot annehmen, kann ich dem Konzept sehr viel abgewinnen“, wird Wildberger auf ntv-online zitiert.

Für den Konzernchef geht es auch darum, Innenstädte attraktiver machen? Dazu trage der Einzelhandel maßgeblich bei. Die Innenstädte auch am Sonntag durch eine solche Maßnahmen zu beleben, stellt für Wildberger offensichtlich eine Option dar. Ob Mediamarkt und Saturn als Omnichannel-Anbieter unterm Strich von Sonntagsöffnungen profitieren, oder ob die höheren Kosten letztlich die höheren Umsätze vollständig kompensieren, bleibt in dem Interview offen.


Tanja Ohnesorge: „Zum Jahresstart spielen die Themen Gesundheit und Bewegung eine große Rolle bei den deutschen Konsumenten.“

Foto: Shark Ninja

Der Hausgerätehersteller Shark Ninja startet mit umfangreichen Werbekampagnen in das neue Jahr. Mittels TV und digitalen Kanälen verspricht sich das Unternehmen über 83 Millionen Kontakte. Ziel ist Nachfragegenerierung direkt zum Jahresstart bis Ostern.

Außer in TV- und Digitalkampagnen wird vor allem in Social Media und Sichtbarkeit im Handel für die drei Marken Shark, Shark Beauty und Ninja investiert. Nach der Launchkampagne für den Akkustaubsauger Shark Detect Pro im vierten Quartal 2023 setzt Shark Ninja die Kommunikation in Richtung Endverbraucher nahtlos fort. So ist bereits am 15. Januar – mit Laufzeit bis zum 3. März – die TV-Kampagne gestartet, die 18 Millionen der Hauptzielgruppe zuzurechnende Zuschauer im Durchschnitt über fünfmal erreicht. Zu sehen ist der Spot bei allen relevanten deutschen Privatsendern, mit einem hohen Anteil in der wichtigen Primetime. Die Verlängerung der Kampagne ins Digitale ist ebenfalls zum 15. Januar gestartet und ist bis Ende des ersten Quartals auf relevanten Medienwebsites und Streamingkanälen sichtbar. Im gleichen Zeitraum wird die Kampagne auf Social Media laufen. Die digitale Kampagne umfasst neben dem Detect Pro auch den ebenfalls in 2023 gelaunchten Akkustaubsauger Stratos.

Die Ninja Markenkampagne mit dem Motto „Gesundes Essen leicht gemacht“ ist auch am 15. Januar gestartet und umfasst dabei neben der Dual-Zone-Heißluftfritteuse und Produkten der Kategorie Cookware auch den kabellosen Mixer Ninja Blast sowie die Eismaschine Ninja Creami. „Zum Jahresstart spielen die Themen Gesundheit und Bewegung eine große Rolle bei den deutschen Konsumenten. Hier setzen wir mit unserer Ninja Kampagne an und wollen dazu inspirieren, gesunde Gewohnheiten auf unkomplizierte Art in den Alltag einzubauen“, erklärt Tanja Ohnesorge, Marketingleiterin fu?r die Region Deutschland, Österreich und Schweiz.


Frank Böttcher

Foto: Fissler

Mit Wirkung zum 1. Januar 2024 hat Frank Böttcher die Geschäftsführung der Fissler GmbH und die Position des CEO der international tätigen Fissler Gruppe übernommen. Böttcher löst Jacob Oesterhaab ab, der den Posten seit Januar 2020 innehatte.

Die primäre Verantwortung von Frank Böttcher soll die erfolgreiche Umsetzung der bereits eingeleiteten Marken-Strategie sein. Ziel sei es, „den fortwährenden Prozess der Transformation des Familienunternehmens zu einem der weltweit gefragtesten Premiumhersteller abzusichern“, wie es offiziell heißt. Gemeinsam mit dem „Group Leadership Team“ soll Böttcher das Unternehmen auf diesem Wachstumspfad transparent und situativ führen.

Zuletzt war der Betriebswirt Böttcher Managing Director in der Footwear Division der börsennotierten Coats PLC, London, einem führenden Hersteller von Garnen und Verstärkungsmaterialien für Bekleidung und Schuhe. Zuvor hatte er seit rund 25 Jahren verschiedene C-Level Positionen im internationalen Konzern- und Private Equity-Umfeld inne. Böttcher berichtet an den Aufsichtsrat der Fissler GmbH unter Vorsitz von Friederike Fissler-Pechtl.

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das der Aufsichtsrat des Unternehmens und die Familie Fissler in mich setzen. Die Erfolgsgeschichte der Marke Fissler fortzuschreiben und unsere Kunden beim Kochen, sei es von Convenience Gerichten bis zur Profi-Küche, immer wieder aufs Neue zu begeistern, ist eine Herausforderung, der ich mich sehr gerne stelle“, so Frank Böttcher.


Ein gedeckter Tisch ganz in Pink

Foto: Messe Frankfurt/Jean-Luc Valentin

Zehn Jahre Winter-Nordstil - Eine starke Beteiligung, eine Fülle an Produktneuheiten für die kommenden Saisons und gute Orderlaune prägten das Jubiläum in Hamburg. An den drei Messetagen vom 13. bis 15. Januar wurden 752 Aussteller und etwa 13.500 Fachbesucher gezählt.

Nach Angaben der Veranstalterin Messe Frankfurt begeisterte die Winter-Nordstil die Fachbesucher mit zahlreichen Produktneuheiten, praxisorientierten Tipps für den Handel und viel Inspiration für den Point of Sale. Unter den mehrheitlich weiblichen Fachbesuchern seien viele orderwillige Einkäuferinnen gewesen. „Der Reiz und gleichzeitig das Besondere an dieser Veranstaltung ist, dass sie von der Branche initiiert wurde und seitdem aktiv getragen wird. Wir gestalten sie gemeinsam mit und für die Branche – partnerschaftlich. Und das seit nunmehr zehn Jahren“, erläutert Philipp Ferger, Bereichsleiter Konsumgütermessen der Messe Frankfurt. Philipp Tetling, Sales Manager von Horl, ergänzt: „Der Fachhandel hat drei sehr schwere Jahre hinter sich. Für uns war es zu dieser Messeausgabe spannend zu sehen: Wer nimmt den Weg und die Kosten auf sich? Und genau das finde ich hier einfach großartig: dass so viele Menschen immer noch Lust haben, dieses Gewerbe weiter zu pflegen. Hier sieht man, dass viele Wege und Kosten auf sich nehmen, um an dieser Messe teilzunehmen. Dies ist ein Bekenntnis zur Fachmesse und ein Bekenntnis zum Fachhandel.“

Zur Jubiläumsausgabe hielt die Nordstil besonders viele Neuheiten bereit: Mit dem Programm Ethical Style by Nordstil hat die regionale Orderveranstaltung nach dem Vorbild der Frankfurter Konsumgütermessen erstmals ein Programm aufgelegt, das nachhaltig und ethisch erzeugte Produkte und deren Hersteller in den Blickpunkt rückt. „Unser Ziel war und ist es, dem Handel Orientierung zu geben und gezielt Angebot und Nachfrage zusammen zu führen. Das schätzen unsere Besucherinnen seit Bestehen der Nordstil“, fasst Leiterin Susanne Schlimgen zusammen.


Dr. Mirjam Jentschke möchte die Marke Smeg „in den Köpfen und Herzen möglichst vieler Kunden verankern“.

Foto: Smeg

Smeg Deutschland hat eine neue Marketingchefin: Dr. Mirjam Jentschke verantwortet ab sofort das Gesamtmarketing des italienischen Geräteherstellers in Deutschland und Österreich.

Wie das Unternehmen mitteilt, verantwortet Dr. Mirjam Jentschke als Marketingleiterin Deutschland und Österreich den Markenauftritt für sämtliche zur Smeg Gruppe gehörenden Marken an allen Touchpoints sowie für vertriebliche Aktivitäten in den unternehmenseigenen Vertriebskanälen. Zum Produktportfolio zählen die Haushaltsklein- und -großgeräte ebenso wie die Sparte Professional, die professionelle Küchentechnik für Hotellerie und Gastronomie entwickelt und produziert. In ihren Verantwortungsbereich fallen zudem das Marketing für den Geschäftsbereich Instruments (Medizinprodukte für Praxishygiene) sowie die italienische Traditionsmarke für Siebträger-Espressomaschinen La Pavoni.

Dr. Jentschke sammelte nach ihrem Promotionsstudium im Markenmanagement Erfahrungen im Vertriebs- und Produktmarketing für Elektrogeräte, heißt es in der Mitteilung. Später übernahm sie als Head of Brand Management die globale Verantwortung für die Marke Siemens bei BSH Hausgeräte. Die letzten beiden Jahre unterstützte sie mit ihrer eigenen Beratung führende B2C- und B2B-Marken in der strategischen Markenführung. Nun soll sie diese umfassende Erfahrung bei Smeg einbringen.

„Smeg verfügt als Marke über enormes Potenzial. Dieses Potenzial möchte ich gemeinsam mit dem Team ausbauen und Smeg in den Köpfen und Herzen möglichst vieler Kunden verankern“, erklärt die neue Marketingleiterin bei Smeg Deutschland. „Um das Multi-Channel-Geschäft weiter voranzutreiben, müssen wir die Endkunden an allen Touchpoints der Customer Journey emotional berühren und die Markenbekanntheit ausbauen. Damit wollen wir den Pull-Effekt insbesondere im Fachhandel verstärken. Ich freue mich sehr auf diese spannende Aufgabe.“


Auch in diesem Jahr werden wieder die Premiummarken AEG, Beurer, Jura, Jura Gastro, Kärcher, Liebherr und Miele vertreten sein.

Foto: HZ/Mau

Nur noch wenige Monate bis zur High Event Product Tour (HEPT), einem der Frühjahrshighlights der Branche. Seit zwei Jahrzehnten präsentieren die teilnehmenden Marken Besuchern aus dem Fachhandel ihre Innovationen sowie branchenrelevante Trends.

Im Jahr 2024 startet die HEPT am 9. April in Hamburg und endet am 29. April in Offenburg. Als neuer Standort erstmalig hinzugekommen ist Bad Vilbel in der Nähe von Frankfurt. Auch hier wird die HEPT nach Auffassung der Veranstalterin „ein beliebter Treffpunkt sein, bei dem Produkte ebenso im Mittelpunkt stehen wie der Erfahrungsaustausch und viele spannende Begegnungen“.

Wie bereits im vergangenen Jahr sind auch auf der diesjährigen Roadshow die Premiummarken AEG, Beurer, Jura, Jura Gastro, Kärcher, Liebherr und Miele vertreten. Jede von ihnen hat zahlreiche Produkt-Highlights im Gepäck, die aus nächster Nähe erlebt und ausprobiert werden können. Repräsentanten der Anbieter stehen für Fragen und Gespräche mit den Partnern aus dem autorisierten Fachhandel zur Verfügung und freuen sich auf einen regen Austausch in einer ganz besonderen Atmosphäre.

Zehn Stationen im gesamten Bundesgebiet stellen sicher, dass die Show für alle interessierten Partner und Besucher gut erreichbar ist. Die HEPT öffnet jeweils von 16 bis 22 Uhr ihre Pforten, was einen Besuch auch nach den üblichen Ladenschlusszeiten ermöglicht.

Die Termine und Stationen der HEPT 2024 im Überblick:

•           9. April: Hamburg, Altonaer Fischauktionshalle

•         11. April: Bad Vilbel, Vilco

•         15. April: Bochum, Jahrhunderthalle

•         16. April: Köln, Palladium

•         18. April: Berlin, Classic Remise

•         22. April: Stuttgart, Phoenixhalle

•         23. April: Frankenthal, Congressforum

•         24. April: Nürnberg, Ofenwerk

•         25. April: München, BMW Welt

•         29. April: Offenburg, Oberrheinhalle


Für die Außendarstellung des Ladenlokals vor Ort ist im Rahmen von „Home & Tech“ gesorgt.

Foto: Sonepar

Der Elektrogroßhändler Sonepar hat sein neues Konsum-Fachhandelsprogramm für Heimelektronik gelauncht: Seit dem 1. Januar steht „Home & Tech – Heimelektronik vom Besten“ Händlerinnen und Händlern zur Verfügung.

Eigenen Angaben zufolge bietet Sonepar Fachhändlern mit „Home & Tech“ zahlreiche Vorteile im Wettbewerb und unterstützt sie dabei, ihre Sortimente und Angebote der Konsumelektronik noch erfolgreicher zu vermarkten. Die Mitgliedsleistungen reichen vom Zugriff auf umfangreiche Sortimente mit regelmäßigen Rabattaktionen über umfassenden Marketing-Support bis hin zur Einbindung in die Händlersuche auf der Website www.homeundtech.de.

Mit dem neuen Fachhandelsprogramm, das sich schwerpunktmäßig an Fachhändler mit eigenem Ladenlokal richtet, erhalten Händler Zugriff auf eine Auswahl führender Marken der Konsumelektronik. Das Sortiment umfasst Elektrogroß- und Kleingeräte, Unterhaltungselektronik, Empfangstechnik sowie Kaffeevollautomaten und Zubehör. Alle Pakete beinhalten ein Bonus-Modell mit dauerhaften Rabatten und regelmäßigen Aktionen. Hier sollen die Händler von den ausgezeichneten Kontakten des Großhändlers profitieren, die es erlauben, kontinuierliche Vergünstigungen weiterzugeben.

Dank der einheitlichen Logistik mit ihrem präzise getakteten und dichtmaschigen Netzwerk bietet der Sonepar eine hohe Lieferqualität. Es heißt Fachhändler profitierten von einer hohen Verfügbarkeit und einer Lieferung innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Und dann noch das Bonus-Modell von Home & Tech: Bereits ab einem Konsum-Umsatz von 30.000 Euro im Jahr sollen die Partner des neuen Sonepar-Fachhandelsprogramms von einer Bonus-Staffelung profitieren. Je nach Umsatzhöhe steigert sich der Bonus auf bis zu 4,0 Prozent im Bereich Consumer Electronics/Antenne sowie 2,5 Prozent für den Bereich Elektrohaushaltsgeräte. Für Umsätze außerhalb des Konsum-Bereichs wird ein Bonus in Höhe von 0,5 Prozent gutgeschrieben. Schließlich sollen Händler dabei unterstützt werden, mit einem professionellen Auftritt Aufmerksamkeit für ihr Geschäft zu erzeugen und Interesse für ihre Marken und Services zu wecken. Hierfür bietet „Home & Tech“ einen umfassenden Support für die Homepage und die Ausstattung am POS des Fachgeschäfts.


Dr. Evren Aksoy soll den Erfolgskurs von Beko und Grundig in Deutschland weiterführen.

Foto: Beko Grundig Deutschland

Die Beko Grundig Deutschland GmbH hat Dr. Evren Aksoy zum Geschäftsführer ernannt. Dr. Aksoy, der bereits die Geschäftsführung für Beko Österreich und Beko Schweiz innehat, folgt auf Marius Stoica und übernimmt mit sofortiger Wirkung die Leitung der Geschäfte in Deutschland.

Dr. Aksoy ist seit mehr als 25 Jahren im Unternehmen tätig und als Geschäftsführer festes Mitglied des Management-Teams in der Region D/A/CH. Mit umfangreichen Erfahrungen in dieser Region sowie einem tiefen Verständnis für die deutsche Handelslandschaft und die bestehenden Partnerschaften steht er für Kontinuität, teilt das Unternehmen mit. Er werde den Erfolgskurs von Beko und Grundig in Deutschland mit unveränderten Prioritäten weiterführen: stärken von Partnerschaften, liefern von innovativen Lösungen und übertreffen der Erwartungen von Kunden und Verbrauchern.

Wie es weiter in der Mitteilung heißt, kam Dr. Aksoy 1997 zu Beko und hatte verschiedene Positionen in den Bereichen Qualität, Six Sigma und strategische Planung inne. Er entwickelte sich im Laufe von 25 Jahren in verschiedenen leitenden Vertriebsfunktionen weiter. Nach einigen Jahren als Business Development und Direct Sales Director in der Region Nordeuropa, führt er seit 2021 die Geschäfte in der Schweiz sowie seit 2022 die in Österreich.

„Deutschland ist einer der Schlüsselmärkte auf unserer globalen Wachstumsreise“, sagt Dr. Evren Aksoy. „Unsere globale Marke Beko hat als eine der drei größten Hausgerätemarken in Europa eine starke Position in der Region, Grundig ist als nachhaltiger Vollsortimenter fest etabliert. Ich freue mich auf die enge Zusammenarbeit mit unseren Kund:innen in Deutschland und all unseren Geschäftspartner:innen, um den Bekanntheitsgrad unserer Kernmarken Beko und Grundig in der Region weiter zu steigern.“


Eva Olbrich und ihr Nachfolger Stefan Schopp

Fotos: Messe Frankfurt

Eva Olbrich, Leiterin Christmasworld und Creativeworld, verabschiedet sich im August 2024 in den Ruhestand. Ihre Nachfolge tritt Stefan Schopp an, der derzeit als Sales Manager der Christmasworld aktiv ist. Ein reibungsloser Übergang soll sichergestellt werden.

Nach einer Betriebszugehörigkeit von fast 40 Jahren verabschiedet sich Eva Olbrich im kommenden August in den Ruhestand. Olbrich leitet die Christmasworld seit 2011 und die Creativeworld seit 2021. Davor hat sie für die Messe Frankfurt federführend die Messemarke Beautyworld national und international aufgebaut. „Stefan Schopp, der die Verantwortung der führenden Messemarken Christmasworld und Creativeworld sukzessive und spätestens im August 2024 vollends übernehmen wird, wünschen wir viel Erfolg, einen super Start und Vorfreude auf all das Neue, was ihm in den kommenden Wochen und Monaten begegnen wird“, sagt Philipp Ferger, Bereichsleiter Consumer Goods Fairs Messe Frankfurt.

Schopp kann für die neue Position auf bereits zehn Jahre Messeerfahrung zurückgreifen. Bevor er 2018 bei der Messe Frankfurt die Aufgaben als Sales Manager aufgenommen hat, war der gelernte Diplom-Kaufmann fünf Jahre im Vertrieb der Messe Stuttgart tätig. Nach Angaben der Messe Frankfurt soll die frühzeitige Kommunikation der Nachfolgeregelung einen reibungslosen Übergang im Sinne aller Teilnehmer der beiden führenden Messeplattformen sicherstellen.


Die Einwohner Bayerns verfügen in Deutschland über die größte Kaufkraft, das Land Bremen ist hingen Schlusslicht der Tabelle.

Tabelle: GfK

Die Kaufkraft der Deutschen wird im Jahr 2024 laut der Kaufkraftstudie der GfK auf 27.848 Euro pro Kopf ansteigen. Dies entspricht einem rechnerischen Plus von nominal 2,8 Prozent und 767 Euro mehr pro Kopf.

Für Gesamtdeutschland prognostiziert GfK für das Jahr 2024 eine Kaufraftsumme von 2.349,2 Milliarden Euro. Im Vergleich zur revidierten Vorjahresprognose entspricht das einem Pro-Kopf-Wachstum von nominal 2,8 Prozent oder 767 Euro. Im Jahr 2024 steht den Deutschen demnach eine durchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft von 27.848 Euro für Konsumausgaben, Wohnen, Freizeit oder zum Sparen zur Verfügung. Unter der Kaufkraft versteht man das nominal verfügbare Nettoeinkommen der Bevölkerung inklusive staatlicher Transferzahlungen wie Renten, Arbeitslosen- und Kindergeld. Ob und wie viel jedoch vom nominalen Kaufkraftzuwachs real für die Ausgaben der Bürger übrigbleibt, hängt davon ab, wie sich 2024 die Verbraucherpreise entwickeln werden.

Filip Vojtech, GfK-Einzelhandelsexperte im Bereich Geomarketing, kommentiert: „Nachdem die Kaufkraft 2023 deutlich gestiegen ist, erwarten wir für 2024 ein moderates Wachstum von 2,8 Prozent. Damit würde der Kaufkraftzugewinn zumindest die aktuell von der Bundesbank prognostizierte Inflation von 2,7 Prozent ausgleichen können. Aufgrund der politischen Unsicherheiten ist die Konsumneigung dennoch weiterhin verhalten und die Deutschen werden auch in diesem Jahr vermutlich wieder mehr Geld sparen.“

Wie in den Vorjahren weisen mit Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg und Hessen lediglich vier der 16 deutschen Bundesländer eine überdurchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft auf – in drei Vierteln der Bundesländer ist das Ausgabepotenzial in der landesweiten Betrachtung unterdurchschnittlich. Gleichzeitig setzt sich aber auch der Trend der letzten Jahre fort, dass vor allem die neuen Bundesländer die größten Kaufkraftzuwächse verzeichnen, womit sich die Kaufraftschere langsam schließt.

Rangänderungen im Vergleich zum Vorjahr gibt es auf den hinteren vier Plätzen: Während Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern um jeweils einen Rang aufsteigen, rutscht Bremen 2024 um drei Plätze nach hinten und bildet das neue Schlusslicht. Den Bremern stehen im Schnitt 24.702 Euro für ihre Ausgaben und zum Sparen zur Verfügung, womit sie etwas mehr als 11 Prozent unter dem landesweiten Durchschnitt liegen.


Im Januar 2024 ist die Verbraucherstimmung noch eher eingetrübt.

Foto: HZ/Mau

Nachdem sich die Verbraucherstimmung in Deutschland noch Ende 2023 erholt hatte, blicken die Verbraucher im neuen Jahr wieder pessimistischer in die Zukunft. Das geht aus dem aktuellen Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) hervor.

Demnach geht der Index im Vergleich zum Vormonat zurück, bleibt aber weiterhin über seinem Vorjahresniveau. Die bereits im Weihnachtsgeschäft spürbare Kaufzurückhaltung der Verbraucher dürfte in den ersten Wochen des neuen Jahres 2024 anhalten. Wenngleich die Anschaffungsneigung höher ist als noch vor einem Jahr, zeigt sich im Vergleich zum Vormonat ein Rückgang. Währenddessen bleibt die Sparneigung der Verbraucher nahezu unverändert. Im Vergleich zum Vormonat steigt sie nur marginal. Eine große Rolle spielen hierbei vermutlich insbesondere Unsicherheiten mit Blick auf etwaige zusätzliche finanzielle Belastungen. Vor diesem Hintergrund entwickelt sich der private Konsum in den kommenden Wochen und Monaten voraussichtlich zunächst verhalten.

Der Blick auf die Einkommenserwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher bestätigt ihre finanziellen Unsicherheiten. Sie gehen davon aus, dass sich ihr frei verfügbares Einkommen in nächster Zeit verringern wird. Zwar ist am Arbeitsmarkt weiterhin kein deutlicher Einbruch zu erkennen, doch Signale einer Verbesserung der Lage bleiben ebenfalls aus. Hinzu kommen die haushaltspolitischen Beschlüsse der Bundesregierung, die spürbare Belastungen für die Verbraucher etwa bei den Energiekosten mit sich bringen können. Dass auch von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung kein positiver Impuls zu erwarten ist, zeigen sowohl aktualisierte Konjunkturprognosen als auch die Konjunkturerwartungen der Verbraucher.

Die Verbraucher starten somit eher pessimistisch in das neue Jahr. Da sich ihre Stimmung nach dem Jahreswechsel deutlich eintrübt und bei Anschaffungen die Zurückhaltung überwiegt, kommt der private Konsum Anfang 2024 nicht in Schwung.


Image der Informationskampagne Plan E

Foto: Adobe Stock/ Plan E/ Siegfried&Joy

 

Die Stiftung „elektro-altgeräte register“ (ear) informiert über die neue Gebührenverordnung für ihre Leistungen nach dem ElektroG und dem BattG (ElektroGBattGGebV). Die ElektroGBattGGebV ist am 1. Januar 2024 in Kraft getreten.

Für viele Leistungen hätten die Gebühren stabil gehalten oder sogar gesenkt werden können, heißt es in der Mitteilung, eine Ausnahme bilde die Quartalsgebühr. Begründet wird dies mit der Erhöhung des Gesamtkommunikationsbudgets der Stiftung ear und hier insbesondere in der Ausweitung der wichtigen Informationskampagne Plan E. Die erhöhten Mittel für Plan E sollen dazu dienen, die Bevölkerung im Jahr 2024 noch stärker über die richtigen Möglichkeiten der Rückgabe und Entsorgung von Elektro-Altgeräten zu informieren und motivieren. Geplant sind eine starke TV-Präsenz, zielgerichtete Online- und Print-Maßnahmen sowie umfangreiche Werbeaktivitäten im öffentlichen Raum. Dabei wird die neue Kampagne von Plan E "Entsorge deinen E-Schrott richtig – it's magic", welche seit September 2023 erfolgreich im TV und verschiedenen digitalen Kanälen läuft, fortgesetzt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bildung und Informationsvermittlung für Kinder, um schon die Kleinsten für das Thema der E-Schrott-Entsorgung zu sensibilisieren. U.a. werden Materialien für den Einsatz in Schulen und Kitas entwickelt und die Kooperation mit dem E-Waste Race fortgesetzt. Hier sammeln deutschlandweit Schulen Elektro-Altgeräte um die Wette.


Logo: ZHH

Der Fachkreis Hausrat/GPK (FHG) im Zentralverband Hartwarenhandel (ZHH) ruft alle Händler dazu auf, ihre Partner des Fachhandels zu wählen. Bis zum 14. Januar muss alles ganz schnell gehen – direkt per Online-Abstimmung.

Sind Sie als Haushaltswaren-Fachhändler mit Ihren Lieferanten voll zufrieden? Ist die Betreuung durch den jeweiligen Außendienstmitarbeiter okay? Wie ist es um das Sortiment bestellt? Ist das noch dem Zeitgeist angepasst? Gibt es regelmäßig Neuheiten? Und am Ende muss ja auch die Marge stimmen! Gewähren Ihnen Ihre Lieferanten eine „auskömmliche Spanne“?

Bei der Wahl zum Partner des Fachhandels können Sie Ihrem Ärger Luft machen, wenn Sie diese wesentlichen Kriterien nicht erfüllt sehen.

Oder Sie sprechen ein Lob aus, indem Sie Ihren TOP-Lieferanten auch TOP-Bewertungen geben.

Das alles geht jetzt ganz leicht. Unter diesem Link gelangen Sie direkt zur Online-Abstimmung. Schnell die Noten vergeben ...

Die Zeit drängt – Sie haben nur noch bis zum 14. Januar Gelegenheit dazu.


Leifheit wurde im Jahr 1959 gegründet.

Foto: Leifheit

Mit einem Umsatz von 251,5 Mio. Euro im Jahr 2022 gehört Leifheit eigenen Angaben zufolge zu den führenden Herstellern von Haushaltsprodukten in Deutschland. In diesem Jahr feiert das Unternehmen 65-jähriges Bestehen.

Wie der Hersteller mitteilt, gehören seit der Gründung von Leifheit im Jahr 1959 Qualität, eine lange Produktlebensdauer und Funktionalität zur DNA der Marke. Schon bei der Produktentwicklung richte sich der Blick auf den Endkunden. Denn die Produkte sollen die Hausarbeit erleichtern, damit mehr Zeit für die schönen Dinge bleibt. Um dieses Qualitätsversprechen zu unterstreichen, gewährt Leifheit im Jubiläumsjahr eine Extra-Garantie für alle Produkte. Auf die bereits überdurchschnittlichen drei bis fünf Jahre Produktgarantie gibt es ein zusätzliches Jahr dazu. Lediglich Verbrauchsartikel und Ersatzteile sind von dieser Extra-Garantie ausgenommen.

Um die hohe Qualität sicherzustellen, testet Leifheit alle Produkte bereits während der Entwicklungsphase im hauseigenen Testlabor. „Unsere strengsten Kritiker sind wir selbst“, sagt Alexander Rau, Head of Brand & Digital Activation der Leifheit AG. Im Testlabor werden die Produkte auf Herz und Nieren geprüft, bevor sie überhaupt erst in den Verkauf gehen. Robert Nicolai Karpi, Bereichsleiter Product Lifecycle Management und Leiter des Testlabors, erklärt: „Die Qualität der Produkte und die Kundenzufriedenheit stehen für uns an erster Stelle. Denn erst wenn alle überzeugt sind, kommt das Produkt auf den Markt.“ Hierbei wird schon im Testprozess eng mit den Kunden zusammengearbeitet. „Denn je intensiver die Produkte in Nassau getestet werden, desto mehr Freude haben die Kunden mit den Produkten zuhause“, so Karpi.


Martin Bieri: „Ich sehe meine Aufgabe darin, das Unternehmen mit seiner 60-jährigen Tradition zu stärken und weiterzuentwickeln.“

Foto: Keeeper

Zum 1. Dezember 2023 hat Martin Bieri die Position des Chief Executive Officer (CEO) bei der Keeeper Group in Stemwede übernommen. Der Markenexperte soll den Ausbau der internationalen Marktpräsenz vorantreiben.

Martin Bieri studierte Betriebswirtschaft in Berlin und München. Es folgte ein MBA-Studium, welches er in New York, Mailand und Berlin absolvierte. Stationen seiner beruflichen Laufbahn waren unter anderem die Plus/Tengelmann Group, die Media-Saturn-Holding/Metro Group, die tcc-Gruppe, Wüsthof und Fissler, so die Mitteilung. Zuletzt war er Chief Sales & Marketing Officer der Swissdigital Group. Zudem ist er Mitglied in diversen Beiräten.

Keeeper ist nach eigenen Angaben einer der führenden europäischen Anbieter von innovativen, hochwertigen und nachhaltigen Haushaltsprodukten aus Kunststoff. Martin Bieri: „Ich sehe meine Aufgabe darin, das Unternehmen mit seiner 60-jährigen Tradition zu stärken und weiterzuentwickeln.“


Michael Rook (li.) und Jochen Mauch haben Euronics zum Ende des Jahres verlassen.

Foto: Euroncis

Jochen Mauch, Vorstandsmitglied der Euronics Deutschland eG, hat sein Amt niedergelegt und ist zum 31. Dezember 2023 aus dem Vorstand abberufen worden. Er verlässt die Verbundgruppe gemeinsam mit Michael Rook. Grund für die Aufsichtsratsentscheidung waren unterschiedliche Auffassungen über die künftige strategische Ausrichtung, wie es offiziell heißt.

Beide Vorstände verlassen das Unternehmen in gegenseitigem Einvernehmen, so die Mitteilung. Jochen Mauch war im Vorstand für Marketing, Vertrieb und Digitalisierung verantwortlich, Michael Rook für Einkauf, Strategie und Expansion. Er war bereits zum 17. November aus dem Vorstand ausgeschieden, aber weiterhin Teil des Ditzinger Führungsteams.

Im Kontext der Veränderungen hat sich Frank Schipper, Vorsitzender des Aufsichtsrates, entschlossen, zum 31. Dezember 2023 als Aufsichtsratsvorsitzender und Mitglied des Aufsichtsrats zurückzutreten. Der stellvertretende Vorsitzende Christoph Lux übernimmt bis zur konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates im Rahmen der KOOP 2024 seine Aufgaben. Die vakante Position im Aufsichtsrat wird im Zuge der turnusmäßigen Aufsichtsratswahl ebenfalls im Februar 2024 nachbesetzt.

Benedict Kober, Sprecher des Vorstands und verantwortlich für Logistik und IT, und Denis-Benjamin Kmetec, bisher zuständig für Finanzen, Verwaltung und Personal, führen die Verbundgruppe ab sofort als zweiköpfiges Vorstandsteam an. Die Verteilung der weiteren Ressorts wird der Vorstand in Kürze bekanntgeben. Über eine Berufung zusätzlicher Vorstandsmitglieder wird der Aufsichtsrat mittelfristig entscheiden.


Martin Richrath und Kai-Uwe Heuer: „Die Zusammenlegung der Zentralregulierung wird für spürbare Vorteile sorgen.“

Fotos: EK/Büroring

Die langjährige enge Zusammenarbeit zwischen EK Retail und Gesellschaften der PBS GmbH wird ausgebaut. Noch im ersten Quartal 2024 soll die Zentralregulierung der PBS-Verbundgruppe auf die ZR-Plattform des EK Mehrbranchenverbundes übergeleitet werden.

Unter dem gemeinsamen Dach der PBS-GmbH mit Sitz in Haan vereinen die Gesellschaften Büroring eG, Büroforum AG und die Prisma AG das Leistungsportfolio der Zentralregulierung, einem angeschlossenen digitalen Belegarchiv und die Finanzbuchhaltung. Fachhändler aller drei Verbundgruppen partizipieren von den Dienstleistungen der PBS-GmbH. Nun also die Zusammenlegung der Zentralregulierung mit der EK in Bielefeld.

Für die Vorstände von EK und Büroring ist die geplante Intensivierung der Partnerschaft ein weiterer Schritt zur Hebung profitabler Wertschöpfungspotenziale für den mittelständischen Büro-Fachhandel. „Es geht uns bei allen gemeinsamen Aktivitäten immer um die wirtschaftliche und konzeptionelle Stärkung der Wettbewerbsposition unsere angeschlossenen Handelspartner. Die Zusammenlegung der Zentralregulierung wird dabei für spürbare Vorteile auf der Leistungs- und Kostenseite sorgen“, sind sich EK CEO Martin Richrath und Büroring-Vorstand Kai-Uwe Heuer einig.

Die entsprechende Umstellung der Abrechnungen der BR/BF-Mitglieder und Fachhandelspartner sowie der ZR-Vertrags- und Zentrallagerlieferanten soll bis Ende März 2024 abgeschlossen sein. Mit der Zentralregulierung inklusive Delkredere wird die EK auch die Debitoren- und Kreditoren-Buchhaltung des Büroring übernehmen.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der nächsten Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 15. Januar erscheint.


Ab sofort bietet De’Longhi ausgewählte Produkte auf dem Online-Marktplatz Refurbed an.

Foto: Refurbed

De’Longhi und Refurbed haben eine Partnerschaft besiegelt: Ab sofort bietet De’Longhi ausgewählte gebrauchte Produkte rundum erneuert und mit einer Garantie von 24 Monaten auf dem Online-Marktplatz an.

Der Name De’Longhi steht für höchste Qualität. Wie es in der Mitteilung heißt, sei diese bei den Refurbished-Artikeln ebenfalls zu jeder Zeit gewährleistet: Jedes gebrauchte Gerät werde von professionellen Refurbishern, die über eine langjährige Erfahrung und umfassende Expertise verfügen, unter die Lupe genommen und rundum erneuert. Diese werden dann zu günstigen Preisen und mit einer 24-monatigen Garantie weiterverkauft. Die Verbraucher erhalten so hochwertige Kaffee- und Espressoautomaten Produkte aus zweiter Hand zum kleinen Preis und leisten einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit, so De’Longhi.

Holger Kretschmer, Commercial Director bei De’Longhi Deutschland, ist davon überzeugt, dass die Kooperation nur der Anfang ist: „Die Partnerschaft mit Refurbed ergänzt unsere Strategie perfekt. Wir sehen großes Potenzial, dass noch weitere Kategorien aus unserem Sortiment dazukommen, denn immer mehr Kund:innen suchen gezielt nach 'refurbished' Ware.”


Das Konsumklima steigt in der Prognose für Januar 2024 auf -25,1 (revidiert -27,6 Punkte).

Grafik: GfK und NIM

Die Verbraucherstimmung in Deutschland hellt sich zum Jahresende auf: Sowohl die Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung verzeichnen spürbare Zuwächse. Auch die Konjunkturaussichten verbessern sich leicht.

Das Konsumklima steigt in der Prognose für Januar 2024 auf -25,1 Punkte – das ist eine Verbesserung um 2,5 Punkte im Vergleich zum Vormonat (revidiert -27,6 Punkte). Dies zeigen die Ergebnisse des GfK Konsumklimas powered by NIM für Dezember 2023.

Mit diesen Ergebnissen legt das Konsumklima nach einer zuletzt eher stagnierenden Entwicklung wieder zu. Ein etwas höherer Wert des Konsumklimas wurde zuletzt im August dieses Jahres mit -24,6 Punkten gemessen. „Ob es sich beim aktuellen Anstieg um den Beginn einer nachhaltigen Erholung der Konsumstimmung handelt, bleibt abzuwarten“, erklärt Rolf Bürkl, Konsumexperte beim NIM. „Nach wie vor sind die Sorgen der Konsumenten groß. Geopolitische Krisen und Kriege, stark steigende Lebensmittelpreise sowie die Diskussionen um die Aufstellung des Staatshaushaltes für das Jahr 2024 sorgen nach wie vor für Verunsicherung. Folglich ist auch das Niveau des Konsumklimas derzeit noch überaus niedrig.“

Wesentliche Stütze der positiven Entwicklung des Konsumklimas in diesem Monat ist die Einkommenserwartung. Sie legt im Dezember um 9,8 Punkte gegenüber dem Vormonat zu und klettert damit auf -6,9 Punkte. Ein besserer Wert wurde zuletzt im Juli 2023 mit -5,1 Punkten gemessen. Im Sog verbesserter Einkommensaussichten legt auch die Anschaffungsneigung spürbar zu: Der Indikator gewinnt nach einer etwa eineinhalbjährigen Stagnationsphase 6,2 Punkte hinzu und weist damit -8,8 Punkte auf. Höher lag die Konsumstimmung mit -2,1 Punkten zuletzt im März 2022. Trotz der deutlichen Zuwächse liegt das Niveau der Anschaffungsneigung derzeit noch unter dem Niveau der beiden Lockdowns während der Corona-Pandemie 2020/2021. Der Konjunkturpessimismus unter den Verbrauchern ging zum Jahresende weiter zurück. Der Indikator steigt auf -0,4 Punkte. Das sind 1,9 Zähler mehr als im Vormonat. Gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres beträgt das Plus knapp zehn Punkte.

Trotz des leichten Zuwachses zeigen sich die Verbraucher im Hinblick auf die weitere konjunkturelle Entwicklung in Deutschland noch sehr verhalten. Das deckt sich mit Stimmen aus der Wirtschaft, die die Wachstumsaussichten für 2024 zunehmend pessimistisch sehen. So geht das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in seiner aktuellen Konjunkturprognose für das kommende Jahr von einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes von einem halben Prozent aus.


Harald Böhner

Foto: Samsung

Seit dem 1. November 2023 ist Harald Böhner Head of Sales bei Samsung Hausgeräte in Deutschland. In dieser Funktion verantwortet er den kompletten Vertrieb des Hausgerätegeschäftes.

Diese Position schließt die Vertriebsverantwortung für den Einbaubereich ein – ein Zeichen für die steigende Relevanz dieses Geschäftssegments als strategisches Wachstumsfeld, teilt das Unternehmen mit. Damit verantwortet der Vertriebsprofi ganzheitlich die Leitung des Hausgeräte Retail-Vertriebs mit Key Account Management und Außendienst sowie das separat agierende Built-in-Sales Team. Harald Böhner kennt das Hausgerätegeschäft von Samsung seit mehr als zwölf Jahren in unterschiedlichen leitenden Rollen: Von Produktmanagement über Retail-Marketing bis hin zum Vertrieb. In seiner neuen Position wird er an Nedzad Gutic, Director Home Appliances bei Samsung, berichten.


Dr. Karsten Wildberger: „Wir sind in einem herausfordernden Marktumfeld stark gewachsen und haben unsere Marktposition deutlich gestärkt.“

Foto: Ceconomy

Die Ceconomy AG, Betreiberin der Mediamarkt Saturn Märkte, hat die endgültigen Zahlen des Geschäftsjahres 2022/23, das zum 30. September endet, bekannt gegeben. Sowohl Umsatz als auch Gewinn konnten gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gesteigert werden.

Der offiziellen Pressemitteilung zufolge steigerte Ceconomy seinen Umsatz um 4,7 Prozent auf 22,2 Mrd. Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) betrug 243 Mio. Euro und erreichte damit ein Wachstum von 35 Mio. Euro (+17%) im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Zu dieser Steigerung hätten die gute Entwicklung des stationären Geschäfts, vor allem aber eine Mischung aus Kostendisziplin und konsequentem Margenmanagement beigetragen, so das Unternehmen.

Wie der Handelskonzern weiter mitteilt, konnte eine steigende Kundenfrequenz im stationären Handel verzeichnet werden. „Ceconomy konnte seine Umsätze in den stationären Märkten um 6,6 Prozent auf 16,9 Mrd. Euro erhöhen. Der Online-Umsatzanteil inklusive Drittanbietern sank 2022/23 um 2,49 Prozentpunkte auf 22,2 Prozent, liegt aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Bis zum Geschäftsjahr 2025/26 soll der Online-Anteil 30 Prozent betragen“, so der Händler. Die Pick-up-Rate stieg im Geschäftsjahr 2022/23 auf 38 Prozent (2021/22: 37 Prozent). Das bestätige den Omnichannel-Ansatz des Unternehmens.

CEO Dr. Karsten Wildberger kommentiert das Jahresergebnis: „Wir bei Ceconomy haben ein klares Ziel: Wir wollen die Zukunft des Handels aktiv mitgestalten. Unser starkes Jahresergebnis bestätigt, dass wir mit unserem kundenorientierten Ansatz auf dem richtigen Weg sind. Wir verbessern das Kundenerlebnis und setzen auf neue Services und Dienstleistungen. Und unsere Ergebnisse sprechen für sich: Wir sind in einem herausfordernden Marktumfeld stark gewachsen und haben unsere Marktposition deutlich gestärkt. Unsere Kunden profitieren bereits heute von unserem ‚Experience Electronics‘-Ansatz, der Online- und Offline-Kanäle intelligent miteinander verknüpft. Diese strategische Neuausrichtung hat uns nicht nur effizienter und schlanker gemacht, sondern auch unsere Leistungsfähigkeit deutlich gesteigert.“


Christian Gerwens, ab Januar 2024 neuer Geschäftsführer der Miele Vertriebsgesellschaft Deutschland sowie Senior Vice President Region DACH

Foto: Miele

Der Elektrohausgerätehersteller Miele hat Christian Gerwens zum Geschäftsführer der Miele Vertriebsgesellschaft Deutschland sowie Senior Vice President Region DACH berufen. Gerwens folgt auf Frank Jüttner. Der Wechsel erfolgt zum 1. Januar 2024.

Christian Gerwens ist seit 1990 für Miele tätig und derzeit Chef der Zentralfunktion „Sales and Retail International“. Nach verschiedenen Führungsfunktionen im deutschen Vertrieb hatte er 2003 die Vertriebsgesellschaft Deutschland aufgebaut und zehn Jahre geführt, ehe ihm in dieser Rolle Frank Jüttner nachgefolgt ist. Danach war Gerwens zunächst für die damalige Vertriebsregion AMANZA verantwortlich, mit Amerika, Südafrika, Australien und Neuseeland, ehe er 2019 sein heutiges Amt übernommen hat. Interimistisch hatte er seine künftige Verantwortung bereits in Vertretung von Frank Jüttner wahrgenommen. Der dauerhafte Stabwechsel erfolgt zum 1. Januar 2024. Seine Verantwortung als Senior Vice President Sales and Retail International nimmt Christian Gerwens in Personalunion weiter wahr.

Frank Jüttner ist seit fast 32 Jahren in wechselnden Positionen für die Miele Gruppe tätig und leitet hier seit 2013 die Vertriebsgesellschaft Deutschland. Seit 2019 verantwortet er in Personalunion auch die Vertriebsregion DACH. Vor einigen Monaten musste Jüttner jedoch aus gesundheitlichen Gründen in eine berufliche Auszeit gehen. Inzwischen zeichnet sich ab, dass weitere Monate vergehen würden, ehe Jüttner seine Aufgaben wieder in vollem Umfang aufnehmen könnte. „Ich habe daher nach reiflicher Überlegung und schweren Herzens den Entschluss gefasst, in meine derzeitige Funktion nicht zurückzukehren“, sagt Frank Jüttner. Für ihn müsse nun erst einmal die vollständige Genesung an erster Stelle stehen, während zugleich die Vertriebsgesellschaft Deutschland wie auch die Region DACH eine nachhaltig aufgestellte und voll handlungsfähige Führung brauchten.


Strahlende Gewinner bei der Partnerwahl des Fachhandels 2022

Foto: HZ/ Mau

Zum 34. Mal ruft der Fachkreis Hausrat/GPK (FHG) im Zentralverband Hartwarenhandel (ZHH) die Branche dazu auf, seine Partner des Fachhandels 2023 in den Sortimentsbereichen Hausrat, Glas, Porzellan/Keramik, Besteck, Geschenkartikel und Elektrokleingeräte zu wählen.

Wie der ZHH in seiner Presseinfo mitteilt, hat das zurückliegende Jahr keine wirkliche Entspannung gebracht. Weiterhin müsse der Handel mit außergewöhnlichen Herausforderungen zurechtkommen. Umso bedeutender sei also die Frage, wie in diesem schwierigen Jahr 2023 die Zusammenarbeit mit den Lieferanten funktioniert hat, und welcher Industriepartner im gemeinsamen Interesse gehandelt hat? Die Partnerwahl des Fachhandels soll eine Orientierungshilfe bei der Entscheidung für einen Industriepartner bieten und gleichzeitig sollen die besonders fachhandelsorientierten Lieferanten gewürdigt werden.

Zur Durchführung der Wahl werden die Wahlbögen an etwa 1.500 Fachhändler aus dem gesamten Bundesgebiet versandt. Um den zeitlichen Aufwand den Gegebenheiten anzupassen, ist die Anzahl der Beurteilungskriterien auf drei reduziert worden. Die Beurteilungskriterien sind: Betreuung (Außendienst, Reklamationsabwicklung etc.), Sortiment (Attraktivität, Neuheiten, etc.) und Ertrag (u.a. Kalkulationsgrundlage, Marge etc.).

Unter allen Unternehmen, die einen ausgefüllten Fragebogen bis zum 14. Januar 2024 zurückschicken, verlost der ZHH 20 Gutscheine für einen Verzehr im Restaurant auf der Ambiente und einen kostenlosen Parkplatz auf dem Rebstock-Gelände. Diese Aktion wird von der Messe Frankfurt unterstützt. Die „Partner des Fachhandels 2023“ werden anlässlich der Ambiente am Freitag, den 26. Januar 2024, um 14.00 Uhr im Raum Frequenz 1+2 im Portalhaus vom Vorstand des FHG geehrt.

Der Wahlbogen kann auf der ZHH-Internetseite heruntergeladen werden.


Logo: KinderHerz/Gefu

Der Haushaltswarenhersteller Gefu engagiert sich mit finanziellem und sozialem Einsatz in Kooperation mit der Stiftung „KinderHerz“ für herzkranke Kinder. Dazu wurde jetzt eigens ein Zukunftsfonds ins Leben gerufen.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit der Gründung des „KinderHerz-Zukunftsfonds“ jetzt langfristig und nachhaltig herzkranken Kindern helfen können, die mit großen Herausforderungen ins Leben starten“, so Rudolf Schillheim, Geschäftsführer von Gefu. Für das Esloher Unternehmen sei die Einrichtung eines eigenen „KinderHerz-Zukunftsfonds“ ein klares Statement. Es ist Ausdruck eines nachhaltigen Engagements für herzkranke Kinder in Deutschland, heißt es offiziell. Mit finanziellem und sozialem Einsatz will Gefu den Lebensalltag dieser Kinder verbessern – durch Finanzierung von Forschungsprojekten und genereller Aufklärung über die sensible Thematik. Mit dem „KinderHerz-Zukunftsfonds“ unterstützt das Unternehmen Förderprojekte der Stiftung KinderHerz mit Sitz in Essen.

Ein Forschungsprojekt in Bad Oeynhausen entwickelt beispielsweise neue Ansätze rund um familienorientierte Behandlungen. Dieses Projekt erforscht Methoden für die Therapie herzkranker Kinder, bei denen die gesamte Familie mit in die Behandlung einbezogen wird. Im Bad Oeynhausener Projekt arbeiten Familien gemeinsam mit Psychologen, Ärzten, Pflegenden und auch Schulverantwortlichen zusammen, damit die kleinen herzkranken Patienten rundum gut betreut und versorgt werden. „Wir wollen einen sinnvollen Beitrag leisten, um herzkranken Kindern nachhaltig ihr tägliches Leben zu verbessern. Mit der Stiftung „KinderHerz“ haben wir einen zuverlässigen, engagierten und kompetenten Partner gefunden“, ergänzt Rudolf Schillheim.


Zusammenarbeit vertraglich besiegelt von Christian Koch (Outokumpu), Frank Setterich (Zwilling) und Andreas Horn (Stahl Krebs) (v.l.n.r.)

Foto: Zwilling

Messerhersteller Zwilling will künftig eine Messerserie anbieten, die aus nahezu emissionsfreiem Edelstahl gefertigt wird. Dazu kooperiert das Unternehmen mit dem finnischen Stahlproduzenten Outokumpu und dem Handelsunternehmen Stahl Krebs.

Impulsgeber dieser Zusammenarbeit sei der Solinger Stahlhändler Stahl Krebs gewesen, heißt es in der Pressemitteilung. Für alle drei Unternehmen Zwilling, Outokumpu und Stahl Krebs gehe es um das Thema Nachhaltigkeit und da vor allem um die Reduktion des CO2-Fußabdrucks, daher die Zusammenarbeit. Der Hauptbestandteil umfasst die Lieferung von „Outokumpu Circle Green“, dem weltweit ersten, nahezu emissionsfreien Edelstahl. Die Verwendung bei der Fertigung der Messer reduziert den CO2-Fußabdruck der Zwilling Messerserien kontinuierlich. Die erste Messerserie, die mit der besonderen Edelstahlsorte ausgestattet wird, ist Zwilling Pro. „Wir freuen uns sehr, dass diese zwei Partner, Outokumpu und Stahl Krebs, uns dabei unterstützen, den Weg für eine Reduzierung unserer Scope 3 Emissionen zu ebnen. Als eine der ältesten Marken weltweit ist es seit jeher unser Anspruch, Küchenprodukte anzubieten, die Qualität und Langlebigkeit mit Verantwortungsbewusstsein für Mensch und Umwelt verbinden“, erklärt Dr. Alexander Gulden, Chief Technology Officer und Vorstandsmitglied bei Zwilling.

Nach Angaben des Unternehmens macht der verwendete Stahl mehr als zwei Drittel des CO2-Fußabdrucks der Messer aus. Durch die Verarbeitung von Circle Green Dura soll sich die CO2-Bilanz der Messerserie, die zuerst umgestellt wird, um ungefähr ein Drittel reduzieren. Zwilling plant, künftig auch andere Messerserien sukzessive auf Circle Green umzustellen. Für das Unternehmen sei dies ein bedeutender Schritt in Richtung Dekarbonisierungsziel, das im Zuge der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens definiert wurde, heißt es offiziell.


Der Einzelhandel hofft auf den Endspurt in der letzten Woche vor Heiligabend.

Foto: HZ/Mau

Eine Woche vor Heiligabend hofft der Einzelhandel nach einem bislang schwachen Weihnachtsgeschäft noch auf einen erfolgreichen Endspurt. Mit dem bisherigen Verlauf des Weihnachtsgeschäfts sind zwei Drittel der Händlerinnen und Händler unzufrieden.

Nach Angaben des Handelsverbandes Deutschland (HDE) blickt nur jedes sechste Unternehmen zufrieden auf die vergangenen Wochen zurück. Das zeigt eine aktuelle Trendumfrage unter mehr als 350 Handelsunternehmen. „Dem Weihnachtsgeschäft fehlt es in diesem Jahr noch an Schwung. Bei dem Großteil der Händlerinnen und Händler überwiegt kurz vor den Festtagen die Enttäuschung“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Woche vor dem dritten Advent habe das Geschäft nur vereinzelt beleben können. Laut HDE-Umfrage ist mit der zurückliegenden Verkaufswoche etwas mehr als ein Fünftel der befragten Handelsunternehmen zufrieden. Gut 60 Prozent der Händlerinnen und Händler sind hingegen unzufrieden mit dem Wochenverlauf. Ein Grund hierfür sind die vielerorts schwachen Kundenfrequenzen, die nur 18 Prozent der Befragten als zufriedenstellend bewerten.

Für bessere Stimmung und Verkaufsimpulse sorgte mancherorts der Samstag zum 3. Advent. Dieses Wochenende bewertete mehr als jedes Vierte befragte Unternehmen positiv.


Michael Schmiale: „Ich mag die Gespräche auf Augenhöhe, in deren Ergebnis ich gute Verkäufe erziele.“

Foto: Philippi

Die Firma Philippi, Anbieter von Wohnaccessoires, Geschenke-, Reise- und Büroartikeln, hat mit dem Handelsvertreter Michael Schmiale sein Vertriebsteam verstärkt. Schmiale ist seit fast 25 Jahren in der Möbel- und Einrichtungsbranche unterwegs.

Der Vertriebsexperte Schmiale ist seit dem 1. Oktober 2023 als freier Handelsvertreter für Philippi tätig und für die Gebiete Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen sowie Thüringen zuständig. Er löst damit seine Vorgängerin Christin Lachner ab, die Unternehmensangaben zufolge „eine zuverlässige Stütze für Philippi“ gewesen sei. „Wir sind Christin für ihren jahrelangen Einsatz dankbar und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste“, so der Co-CEO Jonas Philippi.

Wichtig für den Unternehmenserfolg ist laut Jonas Philippi neben Produktentwicklung und Qualitätssicherung vor allem auch die kompetente Beratung der Händler, weshalb man großen Wert auf das persönliche Gespräch lege. „Der tägliche Kontakt mit den Kunden macht mir am meisten Spaß. Ich mag die Gespräche auf Augenhöhe, in deren Ergebnis ich gute Verkäufe erziele und sich bei meinen Kunden der unternehmerische Erfolg einstellt“, freut sich Michael Schmiale auf die neue Herausforderung. Mit der Verpflichtung Schmiales will das Unternehmen die Expansion vorantreiben indem es vor allem den Kunden-Support intensiviert. „Gerade im digitalen Zeitalter ist uns der menschliche Austausch wichtig. Bei uns kann man noch anrufen, einen Termin vereinbaren und sich beraten lassen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Michael nun auch den gesamten Osten beraten und einen kompetenten Ansprechpartner haben“, so Jonas Philippi.


Der neue Präsident des Fachverbandes Koch- und Tischkultur (GPK), Michael Berz

Foto: Handelsverband Koch- und Tischkultur

Auf der Delegiertenversammlung am 5. Dezember fand turnusgemäß die Präsidiumswahl des Fachverbandes Koch- und Tischkultur (GPK) statt. Die Delegierten wählten Michael Berz als Nachfolger von Christina van Dorp, die nach sieben Jahren als Präsidentin nicht wieder kandidierte.

Michael Berz, der dem GPK-Präsidium bereits seit sieben Jahren angehört, leitet seit 1999 zusammen mit seiner Frau Marlene Berz in der vierten Generation das Augsburger Familienunternehmen Siller & Laar. Als Euroteam-Geschäftsführer ist er eng mit der Branche vertraut. Ferner engagiert er sich sowohl im Handelsverband Bayern als auch in der Regionalversammlung der IHK Schwaben und hat seit 2015 den Vorsitz im Aufsichtsrat der Epple Druckfarben AG inne.

Neu im Präsidium sind Jan Eismann und Jürgen Weitz. Jan Eismann führt das 1891 gegründete Familienunternehmen Kösters Wohnkultur in Münster in der vierten Generation. Jürgen Weitz ist Inhaber der W. Weitz GmbH & Co. KG mit vier Geschäften in Hannover, Hamburg und Bielefeld. Er führt das Unternehmen in fünfter Generation. Maximilian Schreiner, Inhaber des Regensburger Traditionshauses Schreiner, steht dem Präsidium für weitere vier Jahre zur Verfügung.

Christina van Dorp hat nach elfjähriger aktiver Präsidiumsarbeit, davon die letzten sieben Jahre als Präsidentin, nicht wieder kandidiert. Ebenfalls aus dem Präsidium ausgeschieden ist Stefan Storch. Er steht dem Handelsverband Wohnen und Büro e.V. weiterhin als Schatzmeister für die nächste Legislaturperiode zur Verfügung. Auch Peter Franzen verlässt das Präsidium, um sich auf den bevorstehenden Umzug seines Düsseldorfer Familienunternehmens fokussieren zu können.


Rogier Volmer übernimmt bis zur Neubesetzung die Position von Christian Burghardt.

Foto: Haier

Anfang Dezember hat Christian Burghardt, CCO Deutschland und Country Managing Director Austria bei Haier, das Unternehmen verlassen. Wie es offiziell heißt, handelt sich dabei um eine gemeinsame Entscheidung mit sofortiger Wirkung.

Bis seine Position neu besetzt ist, übernimmt Cluster Leader D/A/CH und Managing Director Deutschland, Rogier Volmer, dessen Aufgaben.

„Mit Christian Burghardt verlieren wir einen erfahrenen Kollegen, der das Unternehmen in den vergangenen Jahren gestützt hat“, sagt Rogier Volmer. „Wir haben Christian als Kollegen geschätzt und danken ihm für seine Leistungen und sein Engagement für Haier Deutschland und Österreich.“


Der neue Standort ermöglicht die marktnahe Produktion der großvolumigen Herde und Backöfen, die speziell für die USA, Kanada und Mexiko ins Programm genommen wurden.

Foto: Miele

Im März hatte Miele angekündigt, in den USA eine zusätzliche Produktion aufzubauen. Nun steht der genaue Standort fest: Das erste Werk auf dem amerikanischen Kontinent entsteht in Opelika im US-Bundesstaat Alabama. Der Start der Produktion ist für Ende 2024 geplant.

In der ersten Phase sollen 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Bord sein. Für die Entscheidung, künftig auch in den USA zu produzieren, gebe es mehrere gute Gründe, teilt das Unternehmen mit. So sind die Vereinigten Staaten, wo Miele bereits seit 40 Jahren mit einer Vertriebs- und Servicegesellschaft vertreten ist, der größte Markt außerhalb Deutschlands. Zugleich sehe das Unternehmen hier noch viel Potenzial. Der neue Standort ermögliche die marktnahe Produktion der großvolumigen Herde und Backöfen, die Miele speziell für die USA, Kanada und Mexiko ins Programm genommen hat. Später sollen hier auch die dazu passenden Dunstabzugshauben produziert werden. „Dies reduziert die Lieferzeit von heute bis zu zehn Wochen kundenfreundlich auf wenige Tage und entlastet zugleich das Klima“, sagt Dr. Stefan Breit, Geschäftsführer Technology der Miele Gruppe.

Opelika ist eine schnell wachsende und prosperierende Stadt im Südosten von Alabama mit derzeit etwa 32.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Rechnet man die Nachbarstadt Auburn hinzu, wo eine der führenden technischen Hochschulen des Staates ihren Sitz hat, leben mehr als 100.000 Menschen in der Region. „Damit gibt es dort ein gutes Angebot an Fachkräften bis hin zu hochqualifizierten Ingenieurinnen und Ingenieuren“, sagt Dr. Uwe Brunkhorst, Chef der Business Unit Cooking, die in den USA wie auch insgesamt zu den wichtigsten Wachstumstreibern der Miele Gruppe zählt. Durch die benachbarten Industriebetriebe, vor allem aus dem Bereich Automotive, finde hier auch Miele gute Bedingungen für den Aufbau eines ortsnahen Zuliefernetzwerkes. Denn im Interesse weiterer CO2-Einsparungen soll das Gros der Teile, die Miele nicht selbst fertigt, ebenfalls aus den USA kommen. Auch die Verkehrsanbindung stimme, nahe der Interstate 85 und mit nur 75 Minuten Fahrzeit zum Flughafen Atlanta.


Bei der Montage ihrer Geschirrspüler am Standort Dillingen nutzt die BSH CO2 reduzierten Edelstahl.

Foto: BSH

Seit 1. September 2023 produziert die BSH Hausgeräte GmbH am Standort Dillingen in Deutschland ihre Geschirrspüler anteilig mit CO2-reduziertem Edelstahl. Damit zeigt das Unternehmen nach eigenen Angaben, wie es seine Ziele im Bereich Nachhaltigkeit erreichen möchte.

Der Fußabdruck dieses Edelstahls ist um bis zu 47 Prozent geringer als der von herkömmlichen Edelstahl, so die Mitteilung. Bereits seit 2020 entwickelt und fertigt die BSH an allen Standorten weltweit CO2-neutral (Scope 1&2), heißt es weiter. Für die Zukunft habe sich das Unternehmen noch weitere ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt: Bis 2030 will die BSH ihren indirekten CO2-Fußabdruck (Scope 3) im Vergleich zu 2018 trotz Wachstum um 15 Prozent absolut reduzieren.

„Dafür nutzen wir zwei Hebel“, erklärt Chief Operating Officer Lars Schubert „Einerseits bieten wir unseren Konsumenten besonders energieeffiziente Produkte an, mit denen sie im Haushalt Energie und somit Geld sparen können. Wir setzen aber auch zunehmend auf Produktionsmaterial, das einen kleineren CO2-Fußabdruck hat. Deshalb freue ich mich, dass wir gemeinsam mit Aperam die Dekarbonisierung unserer Wertschöpfungskette voranbringen.“ Aperam ist einer der weltweit führenden Edelstahlanbieter.

Wie die BSH mitteilt, ist die Wiederverwendung von Rohstoffen wie (Edel-)Stahl und Produkten allgemein ein wichtiges Element für das Unternehmen, um Abfall zu reduzieren und Ressourcen zu schonen. Das zeigt sich etwa in zirkulären Geschäftsmodellen wie Blue Movement oder We Wash, bei denen Hausgeräte von Konsumenten gemietet oder gemeinsam genutzt werden. Nach der Nutzung werden die Geräte zurückgenommen, für eine erneute Nutzung wiederaufbereitet und zum Ende des Produktlebenszyklus möglichst umweltschonend recycelt. Auch in anderen Produktkategorien nutzt die BSH bereits CO2-reduziertes Produktionsmaterial. Seit 2021 bezieht die BSH Stahl der Salzgitter Flachstahl GmbH mit einem verringerten CO2-Fußabdruck. Der zu 100 Prozent recycelte, CO2-arme Stahl wird im polnischen BSH-Werk Lodz für Gehäusehalterungen von Waschmaschinen genutzt.


Nach dem Boomjahr 2021 verzeichnet der E-Commerce in 2022 eine leichte Delle und ist nun auf dem Wachstumspfad zurück.

Grafik/Quelle: IFH

Der neue „Branchenreport Onlinehandel“ des IFH Köln liefert aktuelle Daten zum B2C-E-Commerce in Deutschland und zeigt: Das Marktvolumen wächst 2023 voraussichtlich auf 100 Mrd. Euro. Der Umsatz bei Consumer Electronics/Elektrogeräte geht jedoch zurück.

Nach zwei umsatzstarken Pandemiejahren 2020 und 2021 ist das Marktvolumen im Onlinehandel im Jahr 2022 um 2,6 Prozent auf 99,5 Mrd. Euro gesunken. Für das noch laufende Jahr 2023 ergibt sich laut Hochrechnungen der Marktexperten des IFH in der mittleren Prognosevariant wieder ein leichtes Wachstum des Onlineumsatzes um 0,9 Prozent auf 100,4 Mrd. Euro (inkl. MwSt.). Das zeigen die Ergebnisse des neuen „Branchenreport Onlinehandel“ des IFH Köln, der die Entwicklung der Onlinedynamik im deutschen Handel analysiert. Damit kommt der Onlinehandel 2023 zwar nicht an die Zugewinne in den Pandemiejahren heran, verglichen mit den Onlineumsätzen von 2019 werden dieses Jahr aber dennoch rund 30 Mrd. Euro mehr online umgesetzt. Schreibt sich die aktuelle Trendentwicklung fort, könnte der E-Commerce bis 2027 etwa 119 Mrd. Euro Umsatzvolumen erreichen.

Bereits 2019 wurde vom IFH über die Jahre hinweg ein deutliches Wachstum für den Onlinehandel prognostiziert ? mit durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten von 7,4 Prozent. Pandemiebedingt lag das tatsächliche Wachstum ab 2020 deutlich über der Trendlinie: So wurden beispielsweise trotz ausgebremstem Onlinehandel auch 2022 noch 99,5 Mrd. Euro online umgesetzt und damit knapp 16 Mrd. Euro mehr als 2019 prognostiziert.

Die einzelnen Sortimentsbereiche entwickeln sich auch 2023 sehr unterschiedlich. Bestehen bleibt der Trend zur Onlinebestellung von FMCG-Produkten (Güter des täglichen Bedarfs), die ersten Hochrechnungen zufolge ein Onlinewachstum von voraussichtlich bis zu 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Zweitstärkster Umsatztreiber im Onlinehandel sind Gesundheitssegmente. So genanntes „rückläufiges Wachstum“ wird unter anderem für die Branchen Consumer Electronics/Elektrogeräte (bis zu -9 %) sowie Schmuck und Uhren (bis zu -4 %) erwartet.


Insgesamt 40.000 Quadratmeter Lagerfläche stehen dem Hausgerätehersteller Haier jetzt allein in Wörnitz zur Verfügung.

Foto: Haier

 

Der Hausgerätehersteller Haier hat in Wörnitz mit zwei großen Hallen seine Lagerkapazitäten erweitert. Nachdem im März das neue Lager in Ansbach eröffnet wurde, unterstreicht Haier nun mit dem neuen Logistikzentrum seine Wachstumsambitionen.

Der Hersteller Haier sieht sich selbst als die weltweite Nummer 1 im Bereich Haushaltsgroßgeräte. Im März dieses Jahres wurde ein neues Lager in Ansbach eröffnet. Und nun das rund 30 Kilometer entfernte Wörlitz: „Der Platz in Ansbach allein ist nicht ausreichend für unseren Bedarf“, so Alexander Frombeck, Head of Supply Chain Management bei Haier. Und weiter: „Wir werden in den nächsten Jahren weiterwachsen. Deswegen war die Schaffung von Lagerkapazitäten ein unerlässlicher Schritt in unserer Wachstumsstrategie. Durch Ansbach und nun Wörnitz haben wir Lagerfläche geschaffen, die vorerst ausreicht, um unsere Kunden schnell und zufriedenstellend zu bedienen.“

Die zwei Hallen in Wörnitz erweitern die Lagerfläche um jeweils 20.000 Quadratmeter und sind damit zusammen rund ein Drittel größer als das Lager in Ansbach, das über 27.000 Quadratmeter verfügt. Wie in Ansbach kommen in Wörnitz Büros, Parkplätze und Technikflächen hinzu. Für den Standort Wörnitz sprach zudem die exzellente Anbindung: Die neuen Lagerflächen liegen direkt an der Auffahrt zur A7.

Betrieben werden die Hallen, die neben den Produkten der Marken Candy und Hoover auch die Einbaugeräte von Haier und Candy beherbergen, von dem Logistikunternehmen GBL (global brands logistics GmbH), das auch schon das Lager in Ansbach verantwortet. Für den neuen Standort sucht GBL-Geschäftsleiter Reiner Heinlein noch Unterstützung: „Wir wollen das Team am neuen Standort weiter ausbauen. Sowohl für die Verwaltung als auch für das Lager werden noch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht“, sagt Reiner Heinlein. Wer sich dort bewirbt, hat die Chance, Teil eines Teams zu werden, das Haier auf seinem Erfolgsweg begleitet.


Topspeakerinnen und Topspeaker werden auch in 2024 beim Nordstil Forum zu sehen und zu hören sein.

Foto: Messe Frankfurt/Jean-Luc Valentin

Was sind die Trends für die kommende Saison? Und wie können sich Händler den aktuellen Herausforderungen der Branche stellen? Antworten auf diese Fragen liefert das Nordstil Forum in der Halle B1.EG.

An allen drei Messetagen, also vom 13. bis 15. Januar 2024, bringen renommierte Referent brandaktuelle Themen, spannende Best-Practices sowie Trends und kreative Tipps für den POS mit. „Die Konsumgüterbranche ist im Wandel und steht vor massiven Herausforderungen. Mit dem Nordstil Forum möchten wir dem Handel eine Plattform für wertvollen Branchen- und Wissensaustausch im Norden bieten. Themen wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit, Probleme wie der anhaltende Fachkräftemangel, Energiekrise und Inflation oder die Transformation der Innenstädte beschäftigen den Handel ganz akut. Genau daran knüpft das Nordstil Forum an – und liefert konkrete Lösungsansätze, frische Ideen für spannende (Zusatz-)Sortimente, innovative Storekonzepte sowie digitale Strategien für nachhaltige Geschäftserfolge und zukunftsorientierte Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt Susanne Schlimgen, Leiterin Nordstil. Das Vortragsprogramm ist im Eventkalender zu finden. Diese Topspeakerinnen und Topspeaker sollten die Besucherinnen nicht verpassen:

Wissenschaftler und Online-Experte Dr. Torsten Beyer referiert über Nachhaltige Webseiten und welchen Beitrag jedes Unternehmen zum Klimaschutz leisten sollte.

Floristikmeisterin Victoria Salomon zeigt mit ihren täglich wechselnden Live-Präsentationen verkaufsfähige und nachhaltige Floristiktrends Frühjahr/Sommer 2024.

Birgit Stülten, die Bestsellerautorin und Expertin für Coaching von Führungskräften stellt Lösungen vor, wie man im Einzelhandel dem Fachkräftemangel begegnen kann. Dabei geht es unter anderem um „skandinavische Führungsstrategien“.

Wie Trends am POS umgesetzt, Sortimente spannend inszeniert und Kunden zum Kaufen animiert werden können, zeigt Olaf Stademann, Window & Store Designer und Experte für Visual Merchandising.

Und schließlich erklärt Katja Ahrens, Gründerin und Geschäftsführerin der Online-Marketing-Agentur Havendo, wie Unternehmen die Social-Media-Plattform Linked In optimal für sich nutzen können.


Spirituosen und Cocktail-Kapseln sind nicht im Lieferumfang enthalten. Die Cocktail-Maschine mixt die Drinks in nur 30 Sekunden.

Foto: Black+Decker

Verbraucher bringen die Marke Black+Decker eigentlich mit Elektrowerkzeugen in Verbindung. Jetzt präsentiert das Unternehmen mit der Cocktail-Maschine „bev by BLACK+DECKER“ seine nächste Innovation im Lifestyle-Bereich.

Die Cocktail-Maschine eigne sich für Küche, Hausbar oder den hauseigenen Partykeller. Bei der Zubereitung von Cocktails entfielen nun die sonst sorgfältigen Vorbereitungen. Kein Suchen und Nachlesen von Rezepten, kein kompliziertes Abmessen und Mischen – in nur 30 Sekunden halte man seinen perfekt gemixten Drink in der Hand. Man müsse lediglich eine „Bartesian“ Cocktail-Kapsel einlegen, Getränkestärke auswählen, MIX-Taste drücken und den Cocktail genießen. Durch die Auswahl an vier Alkoholstärken wird immer der passende Cocktail für jeden individuellen Geschmack serviert: Mocktail (alkoholfreier Cocktail), Leicht, Normal & Stark. Für die Zubereitung des jeweiligen Cocktails scannt die Maschine einfach den Barcode auf dem Deckel der Kapsel und mischt automatisch die entsprechende Menge der Spirituose(n) hinzu. Und im Partymodus sorgt die Cocktail-Maschine für Stimmung. Dabei beleuchten LEDs die Flaschen von unten und verbreiten ein stilvolles Lounge-Ambiente.

„Wir freuen uns sehr mit der Cocktail-Maschine eine weitere Innovation in unserem Haushalts- und Lifestyle-Sortiment aufnehmen zu können.", sagt Kai Puchbauer, Brand Manager für die deutschsprachigen Länder. Und weiter: „Die Cocktail-Maschine ergänzt optimal unser bestehendes Sortiment. Mit unseren Produkten wollen wir Menschen bei ihren alltäglichen Aufgaben unterstützen und schnelle, unkomplizierte Lösungen bieten. bev passt hervorragend in unsere Produktstrategie.“


Logos: EK Retail, Nmedia, Conzoom, Messe Frankfurt

In einer Kooperation bieten die Unternehmen EK Retail, Messe Frankfurt, Conzoom Solutions und Nmedia ab sofort eine ganze Reihe von Informationen, Services und Daten auf dem so genannten „nmedia.hub“ an. Diese seien Grundlagen für geschäftlichen Erfolg.

Die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Handel stehe in Zeiten des permanenten Wandels vor immer neuen Herausforderungen, aber auch großen Chancen, so die Presseerklärung von Nmedia. Dabei seien aktuelle Marktinformationen, das Order- und Datenmanagement und die effiziente Kommunikation von herausragender Bedeutung für den Erfolg aller Marktteilnehmer.

„Deshalb intensivieren die EK, die Messe Frankfurt und die Nmedia die Zusammenarbeit. Alle Instrumente und Services der Partner sind noch einfacher zugänglich, weil z.B. zukünftig alle Website-Contents auf dem „nmedia.hub“ verfügbar sind. Mit einem Login, auch mit den Zugangsdaten der Partnerwebsites, können die Industrie- und Handelskunden alles auf dem „nmedia.hub“ einsehen und nutzen. Dies gilt z.B. auch für das EK-Lagersortiment oder Rückstandslisten und Sortimentsinformationen wie Verfügbarkeiten oder Stammdaten mit Bildern zu den Produkten der Industrie. Aber auch alle Informationen zu Trends und News der Contentplattform Conzoom Solutions sind so ab sofort mit einem Klick zugänglich“, so die offizielle Verlautbarung.

Diese Services würden in den nächsten Jahren weiter ausgebaut, heißt es weiter. Ziel der Kooperation sei es, allen Marktteilnehmer aktuellste Services und Informationen einfach und direkt zur Verfügung zu stellen. Präsentiert wird die nächste Ebene der Zusammenarbeit auch auf der Ambiente 2024 mit einem gemeinsamen Messestand in der Galleria 0 Stand D05.


GfK und HDE bringen gute Nachrichten für das laufende Weihnachtsgeschäft.

Foto: HZ/Mau

Wie GfK und HDE melden, vollzieht die Verbraucherstimmung in Deutschland im Dezember eine Trendwende nach oben. Der aktuelle Wert des HDE-Konsumbarometers markiert nicht nur die Höchstmarke in diesem Jahr. GfK misst höhere Anschaffungsneigung und geringere Sparneigung bei den Verbrauchern.

Im vergangenen Monat habe es einen Dämpfer bei der Verbraucherstimmung gegeben, zum Jahresende helle sich die Stimmung aber deutlich auf, meldet der Handelsverband HDE. „Die Verbraucher blicken deutlich optimistischer auf die kommenden Wochen als in den vergangenen Monaten“, heißt es aus Berlin. Insofern bestehe die Chance, dass sich der private Konsum im letzten Monat dieses Jahres stabilisiere. Gute Nachrichten für das laufende Weihnachtsgeschäft.

Rückblickend auf den November hatte die Nürnberger GfK im Hinblick auf die Verbraucherstimmung in Deutschland ein insgesamt stabiles Bild ohne große Veränderungen ausgemacht. Die Anschaffungsneigung gewinnt leicht hinzu, während die Einkommenserwartung geringe Einbußen hinnehmen muss. Die Konjunkturerwartungen bleiben gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert. Die Prognose für das Konsumklima liegt für Dezember bei einem Wert von -27,8 Punkten und damit 0,5 Punkte mehr als im November (revidiert -28,3 Punkte). Der leichte Anstieg des Konsumklimas sei auch darauf zurückzuführen, dass die Sparneigung im November von 8,5 auf 5,3 Punkte zurückgegangen ist. „Nach drei Rückgängen in Folge stabilisiert sich das Konsumklima zum Jahresende. Sein Niveau bleibt sehr niedrig und es sind keinerlei Signale für eine nachhaltige Erholung in den kommenden Monaten erkennbar“, erklärt Konsumexperte Rolf Bürkl. „Die Stimmung ist nach wie vor von Verunsicherung und Sorgen geprägt“.


Außenansicht des Wesco-Firmengebäudes in Arnsberg

Foto: Wesco

Die M. Westermann & Co. GmbH (Wesco) hat am 30. November beim zuständigen Amtsgericht in Arnsberg einen Antrag auf ein Eigenverwaltungsverfahren gestellt. Das Gericht hat diesem Antrag entsprochen und die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet.

Eigenen Angaben zufolge geht Wesco diesen Schritt, weil verschiedene externe Entwicklungen die wirtschaftliche Situation des Unternehmens massiv eingetrübt hätten. So seien aufgrund des Ukraine-Kriegs sowohl die Beschaffungspreise für Material als auch die Energiekosten unerwartet stark gestiegen, was nicht vollumfänglich an die Kunden habe weitergegeben werden können. Im Absatzbereich erschwere darüber hinaus die allgemeine Kaufzurückhaltung das Geschäft insbesondere im Wesco-Spezialsegment für hochwertige Müllsammler. Bereits eingeleitete punktuelle Maßnahmen, wie die Optimierung des Lagermanagements sowie Anpassungen im Personalbereich, hätten nicht ausgereicht, um die Probleme nachhaltig in den Griff zu bekommen.

„Mit dem gerichtlichen Sanierungsverfahren ist beabsichtigt, die gegenwärtige Krisenlage zu bewältigen und sich für die Zukunft neu aufzustellen. Durch die jetzt vorliegende gerichtliche Anordnung kann die M. Westermann & Co. GmbH dabei die Instrumente der Insolvenzordnung nutzen, um dem eingeschlagenen Restrukturierungskurs fortzuführen“, so die offizielle Pressemitteilung.

Um der Komplexität und der rechtlichen Herausforderungen des Eigenverwaltungsverfahrens gerecht zu werden, wird die Geschäftsführung ab sofort von Rechtsanwalt Prof. Dr. Dirk Andres aus der Kanzlei Andres&Partner unterstützt. Bei dem Verfahren wird Wesco auch durch den gerichtlich bestellten vorläufigen Sachwalter, dem sanierungserfahrenen Rechtsanwalt Dr. Jan Janßen, begleitet. Seine Aufgabe ist es, die M. Westermann & Co. GmbH im gesamten Verfahren zu überwachen und die Interessen aller Gläubigerinnen und Gläubiger zu wahren.


Eco Vadis-Medaille in Gold

Foto: Eco Vadis

Die Liebherr-Hausgeräte GmbH ist auch im Jahr 2023 mit der Eco Vadis-Medaille in Gold ausgezeichnet worden. Im Vergleich zum Vorjahresergebnis konnte das Unternehmen seine Gesamtbewertung weiter steigern. 

Mit einer Gesamtpunktzahl von 75 Punkten gehören die Produktionsstandorte des Herstellers zu den besten drei Prozent aller von Eco Vadis bewerteten Unternehmen weltweit. Für Steffen Nagel, Managing Director Sales & Marketing der Liebherr-Hausgeräte GmbH bedeutet diese Auszeichnung sowohl Anerkennung als auch Ansporn: „Wir freuen uns sehr über die Bestätigung, dass wir auf unserem Weg zu mehr Nachhaltigkeit erfolgreich vorankommen. Unser Ziel ist es die Umweltauswirkungen unserer hochwertigen und langlebigen Produkte im gesamten Lebenszyklus so gering wie möglich zu halten und dabei soziale und ökonomische Aspekte zu integrieren. Auch künftig möchten wir uns weiter Schritt für Schritt verbessern - denn nur so sichern wir unseren langfristigen Unternehmenserfolg.“

Eigenen Angaben zufolge ist Eco Vadis ist einer der weltweit größten und angesehensten Anbieter für Nachhaltigkeitsrankings von Unternehmen. In einem umfassenden Verfahren bewertet Eco Vadis das Engagement in den Bereichen Umwelt, Ethik, Arbeits- und Menschenrechte sowie nachhaltige Beschaffung. Bei den Bewertungen werden Faktoren wie Branche, Größe und Standort der Unternehmen berücksichtigt. Aktuell lassen sich über 100.000 Unternehmen von Eco Vadis prüfen.


Dieter Lautz: „Kundennähe wird unser Schwerpunkt in 2024 und deshalb werden die Partnertreffs zugunsten der Trend+Technik-Veranstaltungen nicht stattfinden.“

Foto: Sonepar

Der Elektrogroßhändler Sonepar wird seine Messereihe „Trend+Technik“ im kommenden Jahr ausweiten. Anlass sei die große Resonanz und das positive Feedback der Kunden auf die Veranstaltungen. Die so genannten Partnertreffs soll es nicht mehr geben.

Ende November hat die letzte der sieben Trend+Technik-Veranstaltungen 2023 stattgefunden, zu denen Sonepar auch in diesem Jahr wieder in verschiedenen Städten eingeladen hatte. Auf den Trend+Technik-Veranstaltungen zeigt der Elektrogroßhändler seit mehreren Jahren gemeinsam mit Lieferanten praxisnahe und zukunftsweisende Lösungen, die Kundinnen und Kunden Mehrwert für den Arbeitsalltag bieten. Gleichzeitig bieten die Veranstaltungen eine Gelegenheit, um in lockerer Atmosphäre viele intensive Gespräche mit Lieferanten zu führen.

„Das Votum unserer Kunden ist eindeutig: Sie schätzen die Trend+Technik, weil es ihnen hier möglich ist, intensive Einzelgespräche zu führen“, so Dieter Lautz, Geschäftsführer Vertrieb von Sonepar in Deutschland. Deshalb stärke man mit Ausweitung der Trend+Technik die regionale Präsenz. „Kundennähe wird unser Schwerpunkt in 2024 und deshalb werden die Partnertreffs in 2024 zugunsten der Trend+Technik-Veranstaltungen nicht stattfinden. Mit einer Trend+Technik in der Region vor Ort rücken wir noch näher an unsere Kunden heran“, so Lautz.

Mit dem neuen Messekonzept komme Sonepar dem Wunsch der Kunden nach einem intensiven Informations- und Wissensaustauch nach, betont Lautz. „Wir freuen uns schon sehr auf das nächste Eventjahr und den Ausbau unserer beliebten Veranstaltungsreihe.“ Details zum neuen Konzept der Trend+Technik sowie Termine wird Sonepar im neuen Jahr bekannt geben.


Ab Januar 2024 führen Dr. Joyce Gesing und Gerhard Sturm Severin als Co-CEOs.

Foto: Severin

Die bisherige Alleingeschäftsführerin der Severin Elektrogeräte GmbH, Dr. Joyce Gesing, und Gerhard Sturm, der neu in das Unternehmen kommt, werden Severin ab dem 2. Januar 2024 als Co-CEOs führen. Gerhard Sturm wird zusätzlich zum Sprecher der Geschäftsführung ernannt.

Dr. Joyce Gesing hat in den letzten zwei Jahren trotz eines schwierigen Marktumfeldes die Voraussetzung für eine neue Phase des Wachstums und der Profitabilität geschaffen, so die Mitteilung. Um auf dieser Entwicklung aufzubauen und diese nachhaltig zu verstärken, werden sich Dr. Joyce Gesing und Gerhard Sturm die Geschäftsführungsaufgaben ab dem 2. Januar 2024 als Co-CEOs wie folgt aufteilen: Gerhard Sturm zeichnet verantwortlich für Vertrieb, Marketing, Produktentwicklung, Qualität und Kundenservice, mit dem Mandat, die Marke Severin und das Produktportfolio weiter zu stärken und die internationale Präsenz des Unternehmens weiter auszubauen. Zusätzlich übernimmt er die Rolle als Sprecher der Geschäftsführung. Dr. Joyce Gesing verantwortet den globalen Einkauf, die Supply Chain und Logistik sowie IT, Finanzen, Personal und Transformation mit dem Ziel, die strukturelle Ausrichtung der Organisation, der Prozesse und Systeme auf globales Wachstum und Operational Excellence weiter zu beschleunigen.

Mit Gerhard Sturm als Co-CEO gewinnt das Unternehmen nach eigenen Angaben einen internationalen Vertriebs- und Marketingexperten mit langjähriger Erfahrung in den weltweit führenden Markenunternehmen L’Oréal, Sony und Grohe.


Durch die Vertragsverlängerung bis 2025 steigt Euronics zum Premium Partner der ELF auf.

Foto: Euronics Deutschland eG

Die European League of Football (ELF) und Euronics werden ihre produktive Kooperation auch in den kommenden zwei Jahren fortsetzen. So wird der Elektronikhändler in der Funktion des Technik- und Premium-Partners strategisch noch enger mit der kontinentalen Liga zusammenarbeiten.

„Diese Partnerschaft ist ein Touchdown! Wir sind stolz, mit Euronics eines der angesehensten Unternehmen in der Technologiebranche für die nächsten zwei Jahre an unserer Seite zu wissen. Gleichzeitig bietet es für beide Seiten eine hervorragende Möglichkeit, die Präsenz auf dem europäischen Markt auszubauen und so eine wichtige zukunftsweisende Partnerschaft fortzuführen“ betont Zeljko Karajica, Geschäftsführer der European League of Football.

Das Unternehmen hatte sich im vergangenen Mai passend zum Start der Saison 2023 als offizieller Technik Partner bei der ELF engagiert. Als Premium Partner ist Euronics weiterhin mit virtuellen Logo Einblendungen, LED Banden sowie Equipment für die Franchisen an Spieltagen mittendrin. Darüber hinaus wird das Branding der Verbundgruppe auch über die App sowie die Online und Social Media Kanäle der ELF präsentiert. So sollen attraktive Mehrwerte des Elektronikhändlers für die Fans geschaffen werden. Als Highlight folgt im kommenden Jahr erstmalig die Präsentation der ligaeigenen Liveshow.

„Sport und Euronics, das passt perfekt zusammen. Wir sorgen dafür, dass sich ein Football Game im besten Zuhause der Welt durch neuste Technik beinahe hautnah erleben lässt. Außerdem ist die Zusammenarbeit mit der European League of Football für uns äußerst spannend. Denn wir gehen davon aus, dass die Begeisterung in Deutschland für diesen Sport stetig steigen wird. Dazu möchten wir beitragen und die Fans für Euronics aktivieren. Wir freuen uns auf die kommende Saison“ sagt Benedict Kober, Sprecher des Vorstands der Euronics Deutschland eG.


Thomas Breuninger: „Wir sind immer bestrebt, gute Gastgeber zu sein und uns durch die Beratungsqualität unserer Mitarbeiter von unseren Wettbewerbern abzuheben.“

Foto: HZ/Mau

Seit 300 Jahren ist Haushaltswaren Tritschler nun schon in Stuttgart am Markt. Für ein Einzelhandelsgeschäft ist das ein besonderes Jubiläum. Für die HZ Haushaltswaren-Zeitung Grund genug für einen Besuch. Geschäftsführer Thomas Breuninger hatte Zeit für ein Gespräch.

In Stuttgart zählen der Killesbergturm, die Wilhelma und das Alte Schloss zu den Top-Sehenswürdigkeiten, welche Touristen immer wieder in großer Zahl ansteuern. Passiert man vom Alten Schloss kommend die Stuttgarter Stiftskirche erreicht man nach wenigen Metern, am Marktplatz eine wirkliche Stuttgarter Institution: die Tritschler GmbH & Cie. KG, ein Haushaltswarengeschäft, das in diesem Jahr 300-jähriges Bestehen feiert. Im Jahr 1723 eröffnete der Schwarzwälder Glasbläser Michael Tritschler am Stuttgarter Marktplatz sein Geschäft. Über viele Jahre und einige Generationen hinweg verkaufte die Handwerker- und Handelsfamilie Tritschler am Marktplatz 19 Glas- und Porzellanwaren. Später, in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde dann das Gebäude am Marktplatz 7 erworben, wo sich auch heute noch das Stammhaus von Tritschler befindet.

Im Gespräch mit der HZ Haushaltswaren-Zeitung gibt Geschäftsführer Thomas Breuninger Einblick in die Historie und das Erfolgsrezept von Tritschler: „Seit 300 Jahren orientiert sich Tritschler an den Wünschen seiner Kunden. Wir waren und sind immer bestrebt, gute Gastgeber zu sein und uns durch die Freundlichkeit, Aufmerksamkeit und Beratungsqualität unserer Mitarbeiter von unseren Wettbewerbern abzuheben. Unser Ziel ist es, möglichst viel Einkaufserlebnis im positivsten Sinne zu bieten, dabei legen wir besonders viel Wert darauf, unsere Produkte erlebbar zu machen.“

Das ganze Interview mit Thomas Breuninger lesen Sie in der kommenden Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 27. November erscheint.


Der Begriff „Einwecken“ steht sogar im Duden. Nach der Insolvenz im Sommer dieses Jahres hat jetzt ein Inverstor den Geschäftsbetrieb bei Weck übernommen.

Foto: Weck

Der Investor Aurelius hat den Glashersteller Weck übernommen. Durch den kompletten Verkauf des operativen Geschäftsbetriebs soll die Unternehmensnachfolge geregelt und die Kapitalbasis für weiteres Wachstum gestärkt werden.

Die Weck-Gruppe mit Hauptsitz im baden-württembergischen Wehr-Öflingen ist ein traditionsreicher Hersteller von Glasbehältern für Haushalt und die Lebensmittelindustrie. Seit über 100 Jahren entwickelt und produziert das Familienunternehmen mit derzeit über 350 Mitarbeitern gewindelose Gläser zur Haltbarmachung und Bevorratung von Speisen über das Einkochverfahren. Der zur Beschreibung dieses Verfahrens entstandene Begriff „Einwecken“ hat es bis in den Duden geschafft. Daneben produziert das Unternehmen im eigenen Werk in Bonn weitere Produkte wie Kerzengläser und Verpackungsgläser für die Lebensmittelindustrie. 

Seit 1982 wird die Unternehmensgruppe durch Eberhard Hackelsberger, den Ur-Enkel des Firmengründers, geführt. Aufgrund einer fehlenden familieninternen Nachfolgelösung wurde die Suche nach einem externen Investor erforderlich. Infolge der signifikant gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten im Rahmen des Ukraine-Kriegs und kapitalintensiver Investitionen in die Modernisierung des Glaswerks geriet die Unternehmensgruppe Mitte 2023 in Zahlungsschwierigkeiten. Es musste Insolvenz angemeldet werden. Die jetzige Akquisition wurde von der Wintergerst Societät für Unternehmer-Beratung im Rahmen eines internationalen Bieterverfahrens vollumfänglich begleitet.

Vorrangige Aufgabe von Wintergerst war es dementsprechend, einen kapitalstarken Investor zu finden, der die Unternehmensgruppe auf dem zukünftigen Wachstumspfad unterstützt. Mit Aurelius habe sich eine weltweit tätige Alternative Investment Gruppe in einem kompetitiven Bieterprozess gegen mehrere internationale Interessenten durchsetzen können, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Unternehmen sei Spezialist für komplexe Investitionen, die besondere operative Verbesserungspotenziale aufweisen. Die international anerkannte Marke Weck biete für Aurelius die Möglichkeit, attraktive Wachstumspotenziale zu erschließen und damit die Profitabilität der Gruppe wieder zu steigern. Eberhard Hackelsberger wird dem Unternehmen weiterhin beratend zur Verfügung stehen.


„Euronics greift nach den Sternen“, heißt es aus Ditzingen.

Foto: Euronics

Die Fachhandelskette Euronics bietet eigenen Angaben zufolge als erster Marktteilnehmer einen 360-Grad-Rundumservice für das flächendeckende Starlink Internet. Das Angebot sei ein Differenzierungsmerkmal am Markt.

Als deutschlandweit erste Fachhandelskette vertreibt die Euronics Deutschland eG ab sofort Starlink Highspeed Satelliten-Internet mit umfassenden Serviceleistungen. Das Starlink-Produkt des Weltraumunternehmens „SpaceX“ von Elon Musk adressiert insbesondere Nutzer, die ein zuverlässiges Internetangebot benötigen – etwa, weil Infrastruktur fehlt oder eine besonders hohe Internetleistung erforderlich ist. Euronics will nun den Verkauf mit einem umfassenden Installationsservice oder einer Garantieverlängerung komplettieren. Auf Kundenwunsch ist zudem eine Anmietung der Hardware, inklusive Beratung und Aufbau möglich. Damit setzt die Handelskette eigenen Angaben zufolge auf Kundennähe und Serviceorientierung als Differenzierungsmerkmal am Markt.

Kai Kürpick, Bereichsleiter strategischer Einkauf bei Euronics Deutschland eG sieht großes Potential im Vertrieb: „Wir freuen uns, dass der klassische Fachhandel zusätzliche Freude an der Vermarktung von Telekommunikation gewonnen hat. Das Starlink-Angebot wird von unseren Mitgliedern als Konvergenzprodukt verstanden und gelebt.“ Und ergänzt: „Wir können mit Starlink die Stärken unserer Euronics Familie voll ausspielen und High-Speed-Internet dort ermöglichen, wo es bisher nur eine Zukunftshoffnung war. Unser Angebot richtet sich damit nicht nur an die weißen Flecken auf der Landkarte. Wir sprechen gezielt den Freizeitnutzer an sowie all jene, die beruflich auf eine stabile Internetverbindung angewiesen sind, zum Beispiel in der Land-, Forst- und Bauwirtschaft. Starlink eignet sich in Kombination mit dem Euronics Sortiment für Erneuerbare Energien sogar als vollautonome Internetverbindung, zum Beispiel im Katastrophenfall.“

Kunden können ab sofort den Internettarif über die Starlink-App buchen. Die vollwertige Internetflatrate wird für dauerhaft 50 Euro im Monat angeboten und kann jederzeit de- und reaktiviert werden.


Der Markt der Elektro-Hausgeräte steht in diesem Jahr unter Druck. Kleingeräte schneiden aber besser ab als die Großgeräte.

Foto: HZ/Mau

Der Markt für Home Electronics-Produkte, dargestellt im HEMIX, verzeichnete in den ersten drei Quartalen 2023 verglichen mit dem Vorjahres-Zeitraum einen Rückgang um 6,1 Prozent. In den Monaten Januar bis September 2023 wurde ein Gesamt-Umsatzvolumen von knapp 31,8 Mrd. Euro erzielt.

Der Bereich Consumer Electronics wies mit einem Umsatz von knapp 20 Mrd. Euro in den ersten drei Quartalen 2023 ein Minus von 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf. Dabei entwickelten sich die drei CE-Segmente unterschiedlich:

Im Bereich der Unterhaltungselektronik wurde mit Fernsehgeräten von Januar bis September 2023 ein Umsatz von knapp zwei Mrd. Euro (- 10,7 %) erzielt, die verkaufte Stückzahl sank um 11,3 Prozent auf knapp 2,9 Mio. TV-Geräte. Wie bereits in den ersten beiden Quartalen zeigte der Bereich Fotografie eine positive Umsatzentwicklung: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2022 stieg der Umsatz mit Action Cams um 8,9 Prozent, mit Digitalkameras um 6,3 Prozent und mit Wechselobjektiven wurde ein Umsatzwachstum von 0,3 Prozent erzielt. Das Home Audio Segment verzeichnete einen Umsatzrückgang von 6,7 Prozent auf 516 Mio. Euro. Einen erneuten Umsatzanstieg erreichte dagegen die Produktsparte Audio-/Video-Zubehör mit einem Umsatz von knapp 1,2 Mrd. Euro (+ 4,3 %). Weiterhin positiv entwickelten sich die Videogames-Konsolen, mit einem Umsatzzuwachs um 72,7 Prozent auf 652 Mio. Euro. Die Stückzahlsteigerung betrug 47,5 Prozent auf knapp 1,5 Mio..

Die beiden Elektro-Hausgeräte-Segmente entwickelten sich zwischen Januar und September 2023 ebenfalls rückläufig im Vergleich zu den Vorjahresmonaten: Elektro-Großgeräte verzeichneten einen Umsatzrückgang von 8,2 Prozent auf 7,1 Mrd. Euro. Elektro-Kleingeräte waren mit einem Umsatzminus von 0,6 Prozent auf 4,7 Mrd. Euro hingegen deutlich weniger rückläufig.

Weitere Marktdaten lesen Sie in der Ausgabe 06-2023 der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 27. November erscheint.


Die Kühl- und Gefrierkombination CBNbsa10 575i von Liebherr ist neu in der BVT-Liste „Top 10 Technik“.

Foto: Liebherr

Der Bundesverband Technik des Einzelhandels (BVT) hat eine Liste der zehn „angesagtesten Technik-Highlights des Jahres“ veröffentlicht. Der Hersteller Liebherr freut sich besonders über die Auszeichnung seiner Kühl- und Gefrierkombination.

Mit den „Top 10 Technik“ zeichnet der Verband Geräte aus, die nach Meinung der Experten das Potenzial haben, zu Trendsettern und Kundenmagneten zu werden. Unter den Produkten befindet sich beispielsweise der Akku-Waschsauger, SE 3-18 Compact Home von Kärcher, mit dem sich textile Oberflächen wie Polstermöbel, Teppiche und Autositze fasertief reinigen lassen, oder das Saphir Matt Induktionskochfeld von AEG mit einzigartiger Oberflächentextur. Die Heißluftfritteuse AF400EU von Shark Ninja hat ein großes Fassungsvermögen, sechs Zubereitungsfunktionen und ist in der Lage, zwei Gerichte gleichzeitig zu garen. Die Massage Gun MG 600 von Medisana hilft dabei, Muskelverspannungen zu lösen und das körperliche Wohlbefinden zu steigern. Neben anderen Produkten hat es auch die Kühl- und Gefrierkombination von Liebherr mit der Bezeichnung „CBNbsa10 575i“ in diese Liste des BVT geschafft. Das Gerät sei zehn Prozent sparsamer als es für die höchste Effizienzklasse A (EEK A) erforderlich wäre – und das über eine lange Lebensdauer, für die auch die Herstellergarantie von zehn Jahren spricht. Zudem sei das Gerät mit der Bio Fresh-Technologie ausgestattet, damit die Nutzer lange die Frische ihrer Lebensmittel genießen können, heißt es offiziell.

„Über die Aufnahme unserer Kühl- und Gefrierkombination in die Hitliste der ‚Top 10 Technik‘ freuen wir uns sehr. Mit diesem extra sparsamen Gerät zeigen wir, was im Segment der Kühl- und Gefrierkombis möglich ist. Das Gerät ist durch seine zukunftsfähige Energiebilanz im Zusammenspiel mit Langlebigkeit, Frischetechnologien und zeitlosem Design eine echte Benchmark, was nun auch die Auszeichnung des BVT unterstreicht“, erklärt Martin Ludwig, Head of Business Area DE der Liebherr-Hausgeräte Vertriebs- und Service GmbH.


Tobias Staehle: „Die Bedürfnisse der Konsumenten stehen bei uns im Mittelpunkt.“

Foto: Freudenberg Home and Cleaning Solutions

Der Hersteller Vileda steigt erstmals ins Lizenzgeschäft mit Haushaltsprodukten ein. Ab 2024 sollen auch Artikel für den Haushalt wie Küchenutensilien, Mülleimer und Aufbewahrungslösungen von der Traditionsmarke für Reinigungsutensilien erhältlich sein.

Ziel ist es laut Unternehmensangaben, bei bestehenden Verbrauchern weitere Berührungspunkte zur Marke zu schaffen und neue Konsumentengruppen zu erschließen. „Die Bedürfnisse der Konsumenten stehen bei uns im Mittelpunkt“, sagt Tobias Staehle, President EMEA Consumer bei Freudenberg Home and Cleaning Solutions, dem Unternehmen hinter der Marke Vileda. „Wir wollen ihnen ein noch breiteres Angebot hochwertiger Produkte bieten, das sie bei der Hausarbeit unterstützt. Konsumenten können sich darauf verlassen, dass die lizenzierten Produkte das Versprechen der Marke Vileda halten. Hohe Qualität, Innovationskraft und Zuverlässigkeit zeichnen Vileda-Produkte seit jeher aus. Wir wissen, dass Produkte, die einen klaren Bezug zur Haushaltspflege haben, von der hohen Glaubwürdigkeit der Marke profitieren.“

Im Lizenzgeschäft will sich Vileda auf Produktkategorien konzentrieren, die in ihrer Anwendung das bestehende Reinigungs- und Wäschepflegeportfolio des Unternehmens sinnvoll ergänzen. Im Fokus stehen Küchenutensilien sowie Produkte zur Aufbewahrung, zum Ordnung halten und zur Müllentsorgung. So sind zukünftig unter der Marke Vileda etwa Abtropfbehälter für die Spüle, praktische Behälter zum Verstauen von Putz- und Haushaltsutensilien, Mülleimer und Papiertuchspender erhältlich.

Herstellung und Vertrieb der Lizenzprodukte übernimmt der Handels- und Lizenzspezialist „p:os“ mit Sitz in Hamm. Die Produkte sollen ab 2024 im deutschen Markt erhältlich sein.


Die neue Haier I-Master Kitchen Serie 5 besteht aus sieben Küchenkleingeräten: Heißluftfritteuse, Multi- Getränke-Zubereiter, Toaster, Wasserkocher, Zerkleinerer, Stabmixer und Standmixer (v.l.n.r.).

Foto: Haier

Der Hersteller Haier bezeichnet sich selbst als die weltweite Nummer 1 für Großgeräte. Ab November soll nun die Haier I-Master Kitchen Serie 5, eine Range aus sieben Küchenkleingeräten, im Handel erhältlich sein.

Die neue Serie von Haier besteht aus sieben Elektrokleingeräten: Toaster, Wasserkocher, Standmixer, Stabmixer, Zerkleinerer, Heißluftfritteuse sowie einem Multi-Getränke-Zubereiter. Jedes Gerät der Serie soll seine eigenen Produktvorteile mitbringen. Mit der Heißluftfritteuse kann beispielsweise frittiert, gebacken, erhitzt, geröstet, gegrillt, aufgetaut und sogar gekocht werden. Eine echte Innovation sei der Multi-Getränke-Zubereiter, mit dem schnell und einfach verschiedene Heißgetränke gemacht werden können. Das Gerät ist für heißen oder kalten Milchschaum, Latte, American Coffee, Tee und heiße Schokolade vorprogrammiert. Auch Energiesparen war ein Thema bei der Gerätekonzeption, zum Beispiel beim Wasserkocher, der anders als die meisten vergleichbaren Geräte auch kleinere Mengen Wasser zum Kochen bringen kann. Der Wasserkocher lässt sich außerdem auf sieben verschiedene Temperaturen einstellen und liefert so für jedes Heißgetränk die perfekte Vorlage.

Die Geräte der neuen Serie sind laut Haier mit innovativer Technik ausgestattet und können Teil einer „digitalen Sphäre“ werden. So lässt sich über die „Haier hOn App“ nützlicher Content abrufen, beispielsweise Schritt-für-Schritt-Rezepte für den Standmixer.


Das Tool zur Erstellung virtueller Charaktere soll Händlern helfen, die Nutzerfreundlichkeit zu steigern.

Foto: Alibaba Cloud

Die Plattform Alibaba Cloud hat auf ihrer jährlichen Apsara Conference eine Reihe branchenspezifischer KI-Modelle vorgestellt. Diese sollen Geschäftsprozesse weiter optimieren und die Nutzerfreundlichkeit steigern.

Die neuen KI-Modelle basieren auf Alibaba Clouds KI-Sprachmodell Tongyi Qianwen. Darüber hinaus hat das Unternehmen mehrere KI-Innovationen präsentiert, darunter ein Tool zur Erstellung digitaler Avatare und Tools zur Umwandlung von Text zu Bild. Diese Neuerungen zielen darauf ab, den Prozess der Erstellung digitaler Inhalte branchenübergreifend zu vereinfachen. Zu den vorgestellten Innovationen zählen:

• Character Creation & AI Chat Model (Tongyi Xingchen)

Das Modell ermöglicht fesselnde Interaktionen mit virtuellen Charakteren. Nutzer können eigene digitale Charaktere erstellen und mit ihnen interagieren.

• Reading AI Model (Tongyi ZoneWit)

Tongyi ZoneWit verhilft zu mehr Effizienz im Arbeitsalltag. Das Modell erfasst Dokumente, fasst Informationen zusammen, extrahiert sie und beantwortet Fragen auf Chinesisch oder Englisch.

• Customer Service AI Model (Tongyi Xiaomi)

Dieses vertikale KI-Modell wurde für den Kundendienst entwickelt. Es analysiert und beantwortet Kundenanfragen.

• Programming AI Model (Tongyi Lingma)

Das Modell unterstützt Entwickler Entwickler effizient und kostengünstig bei der Erstellung von Code. Es kann Code automatisch vervollständigen, empfiehlt Änderungen und konvertiert in einer bestimmten Programmiersprache geschriebenen Code in eine andere.

• Virtual Character Generation Tool

Das KI-gestützte Tool basiert auf Tongyi Wanxiang und erleichtert die Erstellung virtueller Charaktere. Händler können zum Beispiel auf der Grundlage von Text- oder Bildvorgaben eine virtuelle Figur in bestimmten Stilen erstellen und dann mit diesen Produktfotos für die Vermarktung ihrer Produkte kreieren.


Positiv: Der Onlinehandel macht sich aktiv Gedanken zu einer umweltfreundlicheren Belieferung.

Grafik: bevh

Im Onlinehandel, der zugrundeliegenden Logistik und digitalen Infrastruktur liegen erhebliche ökologische Einsparpotenziale, wie die neue „Studie zur ökologischen Nachhaltigkeit des Onlinehandels in Deutschland“ („OeNO“) zeigt.

Die Studie wurde vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI im Auftrag des bevh und mit freundlicher Unterstützung von Amazon Deutschland, Cairo, Rock’n Shop, Skatedeluxe sowie The British Shop durchgeführt. Darin werden erstmals detailliert die gesamten klimatischen Umweltauswirkungen eines Online-Einkaufs von der Bestellung, digitalen Weiterbearbeitung, Verpackung, Logistik bis zur Zustellung (ggf. mit Retoure) anhand von Treibhausgas-Äquivalenten aufgeschlüsselt sowie Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit skizziert. Neben typischen Bestellszenarien wurden hierfür auch neuere E-Commerce-Modelle wie Re-Commerce, Instant Delivery und Retail-as-a-Service einbezogen.

„Unsere Studie zeigt nicht nur ein aktuelles Bild zur Lage der ökologischen Nachhaltigkeit im deutschen Onlinehandel, sondern nennt auch ganz konkrete Ansatzpunkte und real umsetzbare Hebel, wie der Onlinehandel zukünftig noch nachhaltiger werden kann“, fasst Prof. Dr. Matthias Gotsch, stellvertretend für das Autoren-Team vom Fraunhofer ISI, die wichtigsten Studienergebnisse zusammen.

Eine typische „Standard“-Paketlieferung bis zur Haustür verursachte im Jahr 2021 durchschnittlich 1.421 g CO2-Äquivalente. Dies entspricht etwa dem neunfachen Ausstoß eines mit einem Verbrenner-Auto zurückgelegten Personenkilometers. Wie viel Treibhausgas-Äquivalente tatsächlich bei einer Bestellung anfallen, hängt allerdings sehr stark vom Einzelfall ab.

In der Logistik könnten mit elektrischen Lieferfahrzeugen potenziell 24 Prozent aller Emissionen auf der letzten Meile eingespart werden. Weitere bis zu 25 Prozent fielen potenziell weg, wenn sich Logistiker bei der Belieferung ländlicher Regionen zusammenschlössen. Die gebündelte Zustellung an Paketshops und Packstationen, die für den Kunden fußläufig erreichbar sind, verursacht nur 51 Prozent der Emissionen einer Haustürzustellung. Zudem könnten durch den Transport in versandfähigen Produktverpackungen (und den Wegfall eines Versandkartons) bis zu 24 Prozent des Verpackungsmaterials wegfallen. Durch den Einsatz von Mehrwegversandtaschen (viele Umläufe, faltbar für Rücktransport, recyceltes Material) wären es 60 bis 98 Prozent der Treibhausgas-Äquivalente. Logistikzentren könnten mithilfe von Solaranlagen und einer energetischen Optimierung im Idealfall sogar klimapositiv sein (bis zu 105 Prozent CO2-Einsparung in nicht-automatisierten Lagern).

Zum Download der Studie


Friedrich Sobol: „Uns und unseren Mitgliedern ist es gelungen, den Fachhandel nachhaltig zu formen und uns jedes Jahr aufs Neue deutlich über Markt zu entwickeln.“

Foto: EP

Die Verbundgruppe Electronic Partner hat ihren traditionellen Branchentreff in Düsseldorf veranstaltet. Unterdessen geht die Expansion der Vertriebsschiene Medimax weiter. In Borna wurde ein neuer Standort eröffnet.

Nach einem einleitenden Grußwort, in dem Karl Trautmann auf die globale politische und wirtschaftliche Situation einging, die sich sowohl direkt als auch indirekt auf die Elektronikbranche auswirkt, ging es mit Neuigkeiten rund um die Marken EP und Medimax weiter. Friedrich Sobol zog eine durchweg positive Bilanz nach zehn Jahren Qualitätsoffensive für den EP Fachhandel: „Uns und unseren Mitgliedern ist es gelungen, den Fachhandel nachhaltig zu formen, uns vom Wettbewerb abzuheben und uns jedes Jahr aufs Neue deutlich über Markt zu entwickeln.“ In 2024 wird der Service das strategische Schwerpunktthema bei EP sein.

Unternehmer gesucht

Laut Sobol hat sich die Fachmarktlinie Medimax nach erfolgreicher Privatisierung in ihrem nunmehr 35. Jahr als resilient, dynamisch und den Anforderungen des Marktes mehr als gewachsen erwiesen. Zahlreiche Umbauten der engagierten Franchisepartner sowie das Feedback der Menschen vor Ort hätten gezeigt, dass die Transformation in ein reines Franchisesystem die richtige Entscheidung war. Für die weitere Expansion von EP und Medimax sowie die Nachfolge an bestehenden Standorten hat Electronic Partner zuletzt die „Unternehmer gesucht“-Kampagne gestartet.

Zehnter Medimax von Marko Schulze

„Passend“ zum Branchentag und zu den Ausführungen von Friedrich Sobol war am 6. November 2023 ein neuer Medimax Standort in der Kreisstadt Borna, etwa 30 km südlich von Leipzig an den Start gegangen. „Die Marke Medimax wächst und stellt sich weiter erfolgreich für die Zukunft auf. Es freut uns besonders, dass unsere Mitglieder in große Projekte investieren und sich für den Handel vor Ort engagieren“, erklärte Sobol. Der neue Standort ist der Unternehmensgruppe M. S. Media Electronic zugehörig und somit der insgesamt zehnte Markt des Medimax Franchisepartners Marko Schulze.

Mehr lesen zum Electronic Partner Branchentreff 2023 können Sie in der kommenden Ausgabe der HZ Haushaltswaren-Zeitung, die am 27. November erscheint.


Der stationäre Fachhandel hat erneut Marktanteile zurückgewonnen. 64 Prozent des Technik-Umsatzes werden beim Fachhändler vor Ort gemacht.

Grafik: BVT/GfK

Der Handelsverband Technik (BVT) hat gemeinsam mit der GfK einige Daten und Fakten zu Technischen Gebrauchsgütern, darunter auch Elektrogeräte für den Haushalt, bekannt gegeben. Die Marktentwicklung der Elektrokleingeräte ist stabil. Der stationäre Fachhandel hat erneut Marktanteile zurückgewonnen.

In Deutschland werden im Jahr 2023 voraussichtlich 65 Mrd. Euro (2022: 68 Mrd. Euro) für Technische Gebrauchsgüter ausgegeben und damit rund 4 Prozent weniger als im Vorjahr, so die Hochrechnung des BVT. Nach mehreren Jahren mit starkem Wachstum hat sich der Markt mittlerweile in fast allen Sektoren abgeflacht. Der Gesamtmarkt umfasst Unterhaltungselektronik, Foto, Elektrogroß- und -kleingeräte, Telekommunikation, Informationstechnik und Bürobedarf / Verbrauchsmaterial (B2C- und B2B- Vertriebskanäle).Mit Blick auf die konsumentenbezogenen Verkäufe gemäß GfK Sales Tracking Daten (B2C-Kanal) sind im bisherigen Jahresverlauf 2023 folgende Trends zu beobachten: Die Umsätze im Bereich Consumer Electronics sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8 Prozent zurückgegangen. Eine Ausnahme im TV-Bereich bilden OLED-TVs. Die Energieeffizienz spielt beim Kauf von Geräten eine immer wichtigere Rolle. Die stärkste Performance zeigen aktuell Waschmaschinen mit Energieeffizienzklasse A. Sie legten noch einmal um 47 Prozent zu. Mit +18 Prozent ebenfalls stark gefragt sind Maschinen mit einem Fassungsvermögen von mehr als 9 kg. Neben Nachhaltigkeit ist Vernetzung das Fokusthema der Technik-Branche. So wachsen smarte Geschirrspüler, die beispielsweise das Programm je nach Grad der Verschmutzung selbst einstellen, zweistellig. Bei Kühlschränken überzeugen Multi-Door-Geräte, die mit reichlich Stauraum und oftmals sogar mit zwei getrennten Kühlkreisläufen ausgestattet sind.

Heiß, nur ohne Frittenfett

Interessant ist, dass sich das relativ neue Produktsegment „Heißluftfritteusen“ auf Überholspur befindet. „Immer mehr Menschen begeistern sich für Heißluftfritteusen, mit denen sie fettarm und gleichzeitig platzsparend kochen können. Hier wächst der Umsatz um 35 Prozent“, so Andreas Peplinski, GfK-Experte für technische Gebrauchsgüter. Im Bereich Personal Care liegen Elektrische Zahnbürsten und Haartrockner vorn. Auch Kaffee bleibt ein Top-Thema bei den Deutschen. So glänzen beispielsweise nach wie vor die Siebträger mit einem Plus von 8 Prozent. Umsatzmäßig bleibt der Kleingerätemarkt stabil, verliert jedoch insgesamt an Menge.

Der stationäre Fachhandel hat erneut Marktanteile zurückgewonnen. 64 Prozent des Technik-Umsatzes werden beim Fachhändler vor Ort gemacht. Die getrübte Verbraucherstimmung der letzten Monate wirkt sich dennoch unmittelbar auf die Kundenfrequenz in den Geschäften aus. BVT-Vorstandsvorsitzender Frank Schipper: „Die Kunden, die kommen, geben im Durchschnitt mehr Geld aus. Immer mehr Deutsche setzen auf Luxus und Komfort in der Küche. Kleingeräte wie Heißluftfritteusen oder Kontaktgrills sind gefragter denn je.“


Jens Lahmann: „Mein Ziel ist es, die Marke Mepal auf dem bisherigen erfolgreichen Weg zu unterstützen und noch ein Stück weit bekannter zu machen.“

Foto: Mepal

Bereits seit dem 1. August 2023 verstärkt Jens Lahmann das Vertriebsteam von Mepal Deutschland. Als Key Accounter ist er verantwortlich für den LEH-Bereich des Markenartiklers.

Der 57-jährige Jens Lahmann kennt die Handelsstrukturen seit vielen Jahren und hat im Rahmen seiner bisherigen Tätigkeiten Vertriebsstrategien entwickelt und umgesetzt, heißt es in der Mitteilung. So war er unter anderem als Key Account Manager bei verschiedenen Markenunternehmen wie beispielsweise Mattel, Recaro Child Safety und Bolsius tätig. Jetzt soll er seine Expertise im Bestandskundenmanagement und in der strategischen Ausrichtung des Mepal-Vertriebs im LEH-Segment einbringen.

„Mein Ziel ist es, die Marke Mepal auf dem bisherigen erfolgreichen Weg zu unterstützen und noch ein Stück weit bekannter zu machen“, beschreibt Jens Lahmann seine persönliche Zielsetzung.

Mit der Besetzung dieser Position baut Mepal nach eigenen Angaben seine umfassende Präsenz im Markt und die Erkennbarkeit der Marke für die Konsumentinnen und Konsumenten weiter aus.


Die Stimmung der Verbraucher sinkt im November nach zwölf Monaten zum ersten Mal wieder spürbar.

Grafik: HDE

Trotz einer gewissen Stabilisierung in der Gesamtwirtschaft sinkt die Stimmung der Verbraucher in Deutschland im November nach zwölf Monaten zum ersten Mal wieder spürbar. Das zeigt das aktuelle HDE-Konsumbarometer.

Laut Handelsverband Deutschland (HDE) haben sich die Erwartungen in der deutschen Wirtschaft zwar verbessert, die befragten Konsumenten teilen diesen Optimismus aber nicht. Zwar ist das aktuelle Niveau noch merklich höher als vor einem Jahr, aber die Erholung in den Sommermonaten ist damit bereits wieder Geschichte. Das HDE-Konsumbarometer liegt faktisch auf der gleichen Höhe wie im Mai dieses Jahres und damit weiterhin deutlich unter dem Niveau vor der Pandemie.

Einen Grund für die schlechte Entwicklung sieht der HDE darin, dass die letzten zwei Wochen der Befragungsperiode, auf deren Basis der aktuelle Barometerwert berechnet wurde, vom Überfall der Hamas auf Israel sowie den daraus resultierenden Spannungen in Nahost geprägt waren. Diese angespannte geopolitische Lage dürfte zur Unsicherheit bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern beitragen, so der HDE. Im Ergebnis planen die Menschen in Deutschland weniger Konsumausgaben ein, die Sparneigung steigt.

Damit wird in den restlichen Wochen dieses Jahres kaum mehr als eine konjunkturelle Stabilisierung zu erwarten sein. Spürbare Wachstumsimpulse durch den privaten Konsum wird es 2023 laut HDE nicht mehr geben.


In einem Pilotprojekt bietet Mediamarkt Saturn seinen Kunden die Möglichkeit, Pakete im Markt abzuholen und zu versenden.

Foto: Mediamarkt Saturn

Die Elektronikfachmarktkette Mediamarkt Saturn Deutschland erweitert in ausgewählten Märkten ihr Serviceangebot und bietet ihren Kunden die Möglichkeit, Pakete entweder von DPD, GLS oder Hermes Germany im Markt abzuholen und zu versenden.

Dieser kundenfreundliche Service, der derzeit als Pilotprojekt läuft, ist Unternehmensangaben zufolge bundesweit in mehr als 50 Märkten verfügbar und wurde bisher bereits über 30.000 Mal in Anspruch genommen. Über die jeweiligen Shopfinder der Paketdienste lässt sich herausfinden, welcher Logistiker im jeweiligen Markt vertreten ist. Der Testzeitraum laufe aktuell noch bis Anfang kommenden Jahres, heißt es offiziell. Der Service wird dabei hauptsächlich in Märkten in Nord- und Westdeutschland angeboten, weitere Märkte folgen in dieser Phase kontinuierlich. Entsprechende Partnerschaften hat Mediamarkt Saturn mit den drei führenden KEP-Diensten DPD, GLS und Hermes Germany geschlossen. Abhängig von der jeweiligen lokalen Kooperation stehen Kundinnen und Kunden entweder die Services von DPD und GLS oder aber Hermes Germany zur Verfügung. Die aktuell über 50 teilnehmenden Märkte sind mit entsprechenden Info-Tafeln leicht zu erkennen, im Markt selbst stehen spezielle Abholzonen im Bereich des Online-Pick-ups oder an der Kasse zur Verfügung. Über die jeweiligen Shopfinder der Paketdienste lassen sich die teilnehmenden Märkte ebenfalls finden.

Pilotprojekt – weiteres Vorgehen offen

Jörg Bauer, Managing Director Service & Solutions bei Mediamarkt Saturn Deutschland: „Wir wollen uns als kundenfokussierte Omnichannel-Serviceplattform etablieren. Unsere Märkte spielen dabei eine zentrale Rolle. Mit Blick auf den praktischen und komfortablen Paketservice erleben wir bereits jetzt in der Testphase eine große Akzeptanz und viel Zuspruch. Mit unserem breiten Netzwerk von rund 400 Märkten in Deutschland haben wir großes Potenzial, dieses Angebot noch deutlich auszubauen.“ Das Pilotprojekt wird Anfang kommenden Jahres evaluiert, anschließend wird das weitere Vorgehen beschlossen.


Stefan Mennecke: „Verbraucher erwarten von Einzelhändlern sowohl im Geschäft als auch im Online-Shop ein nahtloses und individuell zugeschnittenes Einkaufserlebnis.“

Foto: Soti

Der Aufstieg des hybriden Einzelhandels hält an – laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage sind 85 Prozent aller Händler in Deutschland sowohl online als auch stationär präsent. Es geht darum, dem veränderten Kaufverhalten der Verbraucher gerecht zu werden.

Den in der Bitkom-Umfrage ermittelten Trend bestätigt auch die aktuelle Studie von Soti, Anbieter von so genannten Enterprise-Mobility-Lösungen. Während 46 Prozent der in Deutschland befragten Verbraucher den Online-Einkauf bevorzugten, wollten gleichzeitig 68 Prozent weiterhin vor Ort im Geschäft einkaufen und die Waren direkt mitnehmen, heißt es darin. Einzelhändler sollten daher Strategien aus stationärem und Online-Handel vereinen, um Kunden ein verbessertes und persönlicheres Einkaufserlebnis zu bieten.

Zudem will die Studie aufzeigen, dass Einzelhändler, die den Einsatz von Technologien für ein hybrides Einkaufserlebnis (online und im Geschäft) vernachlässigen, Gefahr laufen, ihre Kunden schneller an Marktbegleiter zu verlieren als in vorangegangenen Jahren. Nur wer eine breite Produktauswahl sowie Einkaufs- und Trackingmöglichkeiten in Echtzeit bietet, adressiert die aktuellen Bedürfnisse der Kunden, die mit Lieferschwierigkeiten, steigenden Produktkosten sowie Inflations- und Währungsproblemen zu kämpfen haben. Dementsprechend bevorzugen 47 Prozent der befragten Kunden in Deutschland jene Einzelhändler, die ein auf ihre individuellen Vorlieben abgestimmtes Einkaufserlebnis bieten.

„Verbraucher erwarten von Einzelhändlern sowohl im Geschäft als auch im Online-Shop ein nahtloses und individuell zugeschnittenes Einkaufserlebnis“, sagt Stefan Mennecke, Vertriebschef international bei Soti. „Dabei können unter anderem eine digitalisierte Backend-Infrastruktur sowie mobile Tracking-Technologien helfen, Echtzeit-Informationen bereitzustellen, Einkaufs- und Checkout-Prozesse zu beschleunigen sowie die Zustellungsart zu wählen. So kann die Zufriedenheit der Kunden über die gesamte Customer Journey hinweg sichergestellt werden. Um im hybriden Einzelhandel zu florieren, reicht es nicht mehr aus, einen Online-Shop zu haben. Wenn die Geschäftsabläufe dahinter nicht digitalisiert werden, läuft man Gefahr, in Zukunft KI- oder VR-gestützte Prozesse nicht implementieren zu können und der Konkurrenz hinterherzulaufen.“


Euronics Roolfs ist Synonym für Kundennähe und exzellenten Service.

Foto: Euronics

Der Euronics-Standort Roolfs im ostfriesischen Hage feiert 40-jähriges Bestehen. Im Oktober 1983 von Joachim Dirks gegründet, sei das Elektrofachgeschäft ein Synonym für Kundennähe und exzellenten Service für Haus- und Unterhaltungselektronik, wie es offiziell heißt.

In den vergangenen 40 Jahren erlebte das Fachgeschäft kontinuierliches Wachstum. Reinhold Roolfs, der aktuelle Firmeninhaber, begleitet diese Entwicklung seit den ersten Tagen. 1984 begann Roolfs seine zweite Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker bei Joachim Dirks. Kurz darauf, 1985, erfolgte bereits die erste Expansion des Ladengeschäfts und einige Zeit später die Neueröffnung einer Filiale in der Stadt Norden, die bis 2012 bestand. Die Aufnahme der "weißen Ware" in das Sortiment im Jahr 1990 führte zu einer Stärkung von Euronics Roolfs am Markt. Einher gingen weitere Vergrößerungen und Umzüge bis im Jahr 2001 die Verlagerung in den aktuellen Standort des ehemaligen Aldi-Gebäudes in Hage erfolgte.

Umfassendes Serviceangebot

Auf einer Ladenfläche von 550 qm bietet Euronics Roolfs ein breites Produktportfolio von moderner Heimelektronik und Unterhaltungselektronik, über Haushaltsgeräte bis hin zu PC-Multimedia und Telekommunikation. Wesentlicher Teil des Erfolgskonzepts sei das umfassende Serviceangebot: die hauseigene Reparaturwerkstatt, Außendienst und Montageleistungen sowie engmaschige Betreuung und Umsetzung bei Sonderlösungen wird von der Kundschaft sehr geschätzt. Abgerundet wird die Waren- und Dienstleistungskompetenz von Euronics Roolfs mit einem attraktiven Online-Angebot, das dem Endkunden ein nahtloses 360°-Einkaufserlebnis bietet.


Ein moderner und offener Arbeitsbereich steht für die „Neuen Bürowelten“.

Foto: Expert

In der Expert-Zentrale in Langenhagen wurde unter dem Motto „Neue Bürowelten“ ein neuer Office-Bereich eingeweiht. Der Fokus liegt auf flexiblen Arbeitsplätzen, einer Mischung aus Think Tanks für konzentrierte Einzelarbeit und Meeting-Räumen für den kreativen Austausch im Team.

„Spätestens seit der Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt einen Wandel durchlaufen“, sagt Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE. „Auch in unserer Langenhagener Zentrale hat sich der administrative Bereich in Richtung einer hybriden Arbeitsweise mit einer ausgewogenen Mischung aus Präsenzarbeit und mobilem Arbeiten verlagert – je nach Aufgabenbereich und Teamanforderungen. Mit der Eröffnung unserer neuen Bürowelten haben wir den ersten Schritt gemacht, um uns auch räumlich an diese neuen Anforderungen der Arbeitswelt anzupassen und unseren Mitarbeitern die idealen Voraussetzungen für ein effizientes und kreatives Arbeiten im Team zu schaffen.“

Modernes Arbeitsumfeld

Um die neuen Bürowelten genau auf die Bedürfnisse der dort arbeitenden Mitarbeiter abzustimmen, wurden diese im Rahmen einer interdisziplinären Arbeitsgruppe von Beginn an in den Planungsprozess mit einbezogen. So konnten die Mitarbeiter genau definieren, welche Ansprüche sie an ein offenes Bürokonzept haben und wie dieses ihre tägliche Arbeit optimal unterstützen kann. Das Ergebnis, das in dieser Woche in Betrieb genommen wurde, ist ein modernes, offenes Bürokonzept. Das Herzstück bilden drei große Arbeitsbereiche mit frei wählbaren Arbeitsplätzen. Die Arbeitsplätze können vorab für definierte Zeitslots über ein Buchungsportal gebucht werden. Bei der Auswahl der Büromöbel wurde ein starker Fokus auf Ergonomie gelegt, die auch bei täglich wechselnden Mitarbeitern eine gesunde Arbeitsweise ermöglicht. Für die Arbeitsmittel und die persönlichen Gegenstände aller Mitarbeiter stehen Schließfächer und Trolleys, die flexibel mit zum gewählten Arbeitsplatz genommen werden können, bereit.


Sebastian Wildenberg: „Ich empfinde es als großartige Chance, mich in diesem dynamischen und sehr menschlichen Team weiterzuentwickeln.“

Foto: EP Electronic Partner

Die Handelskette EP Electronic Partner geht mit einem neuen Vertriebsleiter für die Vertriebsschiene Medimax ins neue Jahr. Ab dem 1. Januar wird Sebastian Wildenberg die neu geschaffene Position übernehmen. Er berichtet dann an EP-Vertriebschef Torsten Schimkowiak.

Unternehmensangaben zufolge bringt Sebastian Wildenberg umfassende Expertise durch seine langjährige Tätigkeit in verschiedenen Unternehmen der Consumer Electronics Branche mit. Nach Stationen bei Grundig und Denon war er die vergangenen acht Jahre als National Key Account Manager in leitender Position für den Hersteller Samsung tätig. Sein Wechsel zur Düsseldorfer Verbundgruppe sei für den gebürtigen Nordrhein-Westfalen eine gewinnbringende Entscheidung: „Ich kenne viele meiner künftigen Kolleginnen und Kollegen bei Electronic Partner bereits seit Jahren, ebenso wie zahlreiche Medimax Franchisepartnerinnen und -partner. Die Zusammenarbeit habe ich immer sehr geschätzt und empfinde es nun als großartige Chance, mich in diesem dynamischen und sehr menschlichen Team weiterzuentwickeln.“ In seiner Funktion als Vertriebsleiter Medimax berichtet Wildenberg direkt an Torsten Schimkowiak, Leiter Vertrieb Electronic Partner.

Mit dieser personellen Neustrukturierung stelle die Düsseldorfer Zentrale nach der Übergabe aller Medimax Märkte an Unternehmerinnen und Unternehmer nun eine weitere Weiche in Richtung Expansion, so das Unternehmen in einer Mitteilung. Electronic Partner Vorstand Friedrich Sobol erklärt: „Wir freuen uns sehr, mit Sebastian Wildenberg einen versierten Fachmann für uns gewonnen zu haben, mit dem wir Medimax weiter nach vorne bringen. Ich bin gespannt auf seine Ideen und überzeugt, dass er unser gesamtes Team bereichern wird.“


Photovoltaik auf dem Dach - Rebecca Steinhage und Christoph Wendker freuen sich über den Deutschen Nachhaltigkeitspreis.

Foto: Miele

Der Hausgerätehersteller Miele erhält den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2023, zum zweiten Mal nach 2014. Sowohl die ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie als auch die langlebigen, energiesparenden Geräte überzeugen.

„Diese erneute, bedeutende Auszeichnung bestätigt uns darin, unsere ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie intensiv weiter zu verfolgen und unser Engagement konsequent fortzusetzen“, so Rebecca Steinhage, als Geschäftsführerin Human Resources and Corporate Affairs verantwortlich für den Bereich Nachhaltigkeit bei Miele. Schon 2014 hatte Miele den Deutschen Nachhaltigkeitspreis für „hohe Kontinuität in der nachhaltigen Unternehmensführung“ erhalten. Diese Kontinuität pflege Miele bis heute, so das Unternehmen selbst. Im Fokus stehen Klimaschutz und Ressourcenerhalt mit dem Ziel, eine zirkuläre Wertschöpfungskette für Hausgeräte zu etablieren. „Wir möchten erreichen, dass alle Materialien, die in unseren Geräten verwendet werden, am Ende ihres Lebenszyklus in den Kreislauf zurückkehren“, erklärt Steinhage, die den Preis am 23. November bei der Verleihung in Düsseldorf entgegennehmen wird, das langfristige Ziel.

Großen Anteil an diesem Erfolg hätten auch die Produkte: „Unsere Geräte sind nicht nur im Eco-Programm sehr gut, sondern beweisen sich über alle Programme hinweg im täglichen Gebrauch als energiesparend“, so Christoph Wendker, als „Vice President Corporate Sustainability and Regulatory Affairs“ verantwortlich für die Nachhaltigkeitsstrategie im Unternehmen. Wie wichtig das ist, zeigt ein Blick auf die CO2-Bilanz von Miele: Etwa 83 Prozent davon macht der Anteil der Geräte während ihrer Nutzung aus. Das ist auch deshalb so viel, weil Miele-Geräte besonders langlebig sind. Sie werden auf eine Lebensdauer von bis zu 20 Jahren getestet. Mit ihrer hohen Reparierbarkeit – nicht erst, seit diese von der EU gefordert wird – tragen sie zu einer langen Nutzung bei. Darüber hinaus hält Miele mindestens 15 Jahre nach Serienauslauf knapp 90.000 verschiedene funktionswichtige Ersatzteile vor – eine Besonderheit in der Branche.


Alexander Reindler wird ab 1. Dezember der neue Chef bei Leifheit.

Foto: Leifheit

Der Aufsichtsrat der Leifheit AG hat Alexander Reindler mit Wirkung zum 1. Dezember 2023 zum neuen Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens bestellt. Er soll die Rolle von Stefan De Loecker übernehmen.

Seit dem überraschenden Ausscheiden von Henner Rinsche als CEO im August dieses Jahres hat Stefan De Loecker den Vorstandsvorsitz interimistisch inne. Mit dem Eintritt von Reindler wird De Loecker sein Mandat als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Leifheit AG wieder aufnehmen. Neben der Gesamtverantwortung als Vorstandsvorsitzender und Chief Executive Officer (CEO) wird Alexander Reindler die Bereiche Marketing, Vertrieb, Personal/Recht & IP sowie das Handelsmarkengeschäft von Birambeau und Herby direkt verantworten. Dem Vorstandsteam der Leifheit AG gehören weiterhin Marco Keul (CFO) und Igor Iraeta Munduate (COO) an.

Der offiziellen Pressemeldung zufolge hat Alexander Reindler sein Berufsleben in der Konsumgüterindustrie bei der Beiersdorf AG verbracht. Er bringt mehr als 25 Jahre internationale Erfahrung in leitenden Positionen im Marketing, Vertrieb und Geschäftsführung mit. Dabei war er unter anderem in Deutschland, Russland, Lateinamerika und Afrika tätig und verantwortete zuletzt seit 2019 das globale Health Care Geschäft (Hansaplast, Elastoplast, Curitas) bei der Beiersdorf AG.


Dr. Karsten Wildberger: „Wir haben uns in allen wichtigen strategischen Bereichen deutlich verbessert.“

Foto: Ceconomy AG

Die Ceconomy AG, Betreiberin der Mediamarkt- und Saturn-Märkte, hat die vorläufigen Ergebnisse zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023 bekannt gegeben. Demnach konnte der Umsatz im Berichtszeitraum um 4,7 Prozent gesteigert werden.

Nach vorläufigen und ungeprüften Ergebnissen beläuft sich der Gesamtumsatz im GJ 2022/23 der Ceconomy AG, bereinigt um Währungs- und Portfolioveränderungen, 22,2 Mrd. Euro auf, was ein Plus gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Prozent darstellt. Im 4. Quartal 2022/23 ist der Umsatz um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert gewachsen. Das Unternehmen berichtet weiter über einen deutlichen Anstieg des bereinigten EBIT auf etwa 240 Mio. Euro (VJ.: 208 Mio. Euro). Die Mediamarkt- und Saturn-Märkte hätten im abgelaufenen Geschäftsjahr eine starke Nachfrage bei Unterhaltungsprodukten, eine robuste Nachfrage bei weißer Ware und Mobiltelefonen, sowie eine anhaltend schwache Nachfrage nach brauner Ware (TV) zu verzeichnen gehabt, so der Konzernn

Dr. Karsten Wildberger, CEO der Ceconomy AG: „Wir haben im vergangenen Geschäftsjahr erhebliche Fortschritte gemacht, wie unsere starke Leistung im Geschäftsjahr 2022/23 zeigt. Wir haben uns in allen wichtigen strategischen Bereichen deutlich verbessert. Dazu gehören Technologie, Logistik und die Umgestaltung der Märkte, um nur einige zu nennen. Unsere Kunden honorieren diese Maßnahmen, was sich in unserem kontinuierlich steigenden NPS widerspiegelt.


Durch persönlichen Austausch können sich EP Zentrale und seine Partner auf Augenhöhe zusammenarbeiten, den Service nach individuellen Bedürfnissen ausrichten und somit das beste Ergebnis erzielen.

Foto: EP

Sechs Städte in zehn Tagen: Mit dem Ziel, die eigenen Mitglieder persönlich und umfassend zu aktuellen Themen rund um die Marke EP: zu informieren, veranstaltete Electronic Partner bundesweit sechs Unternehmertagungen.

Vom 9. bis zum 19. Oktober lud die Verbundgruppe Fachhändlerinnen und -händler unter anderem nach Düsseldorf, Berlin und Leipzig ein. Getreu dem Claim „Handeln. Für Mensch und Erfolg.“ informierten Teams der Düsseldorfer Zentrale über zukunftsweisende Themen für den Fachhandel – von allgemeinen Branchenentwicklungen über neueste Warentrends bis hin zu Marketing-Maßnahmen im Online- und Offline-Bereich. Mit Annette Grimsel, Leiterin Marketing, dem Vertriebsverantwortlichen Torsten Schimkowiak sowie Einkaufsleiter Jochen Cramer erwarteten die Teilnehmenden strategische Neuigkeiten aus erster Hand. Auch die jeweiligen Regionalleiterrinnen und -leiter waren vor Ort und standen für Fragen zur Verfügung.

„Unsere Mitglieder erfuhren unter anderem, wie sich ihr Werbeumfeld momentan verändert, wie wichtig gut organisiertes Marketing ist und wie wir sie im Online- und Offline-Bereich mit Drive-to-Store Maßnahmen im kommenden Jahr unterstützen, damit Sie sich vor Ort weiterhin als Local Hero erfolgreich positionieren“, erläutert ElectronicPartner Vorstand Friedrich Sobol, der ebenfalls bei den EP:Unternehmertagungen referierte. Die Unternehmerinnen und Unternehmer erhielten zudem top-aktuelle Informationen rund um Marktzahlen und geplante Verkaufsaktionen sowie einen Ausblick auf die Fokusthemen im Jahresendgeschäft 2023 und die geplanten Maßnahmen für 2024. Weiteres wichtiges Thema war die Nachfolgesuche und in dem Zusammenhang die neue Kampagne „Partner werden“, die sich nicht nur an potenzielle neue Mitglieder wendet, sondern auch an diejenigen, die in den kommenden Jahren ihr Geschäft übergeben wollen.


Die Ergebnisse des GfK Konsumklimas werden ab sofort gemeinsam von der GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), Gründer der GfK, herausgegeben.

Logos: GfK/NIM

Laut GfK zeigt die Verbraucherstimmung in Deutschland im Oktober ein gemischtes Bild und damit keinen klaren Trend. Die Konjunkturerwartung legt leicht zu, und die Einkommenserwartung muss Einbußen hinnehmen, während sich die Anschaffungsneigung nahezu unverändert zeigt.

Der erneute Anstieg der Sparneigung in diesem Monat von 8,0 auf 8,5 Punkte verstärkt den Abwärtstrend des Konsumklimas. „Mit dem dritten Rückgang in Folge müssen die Hoffnungen auf eine Erholung der Konsumstimmung noch in diesem Jahr endgültig begraben werden“, erklärt Rolf Bürkl, Konsumexperte beim Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM). „Vor allem die hohen Preise für Nahrungsmittel schwächen die Kaufkraft der privaten Haushalte in Deutschland und sorgen dafür, dass der private Konsum in diesem Jahr keine Stütze der Konjunktur sein wird.“

Einkommens- und Konjunkturerwartung

Nach der kurzen Stabilisierung im Vormonat setzt sich der Abwärtstrend der Einkommenserwartung fort. Der Indikator verliert 4 Punkte und sinkt auf -15,3 Zähler.

Im Gegensatz zu den Einkommensaussichten bleiben die Konjunkturerwartungen von einem Rückschlag verschont. Der Indikator kann sich mit einem kleinen Plus von einem Punkt stabilisieren. Er liegt nun knapp 20 Zähler über dem entsprechenden Wert des Vorjahres.

Die Anschaffungsneigung setzt ihre stagnierende Entwicklung, die bereits seit über einem Jahr anhält, auch im Oktober fort. Der Indikator zeigt sich gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert und weist -16,3 Punkte auf. Damit bleibt auch sein Niveau überaus niedrig. Ein geringerer Wert für die Konsumneigung wurde zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahre 2008 gemessen. Seit etwa einem Jahr verharrt die Konsumneigung auf diesem niedrigen Niveau und lässt nach wie vor keinerlei Anzeichen einer Besserung erkennen. Für eine Trendwende beim Konsum sei es unverzichtbar, dass sich der derzeit abzeichnende Rückgang des Preisauftriebs fortsetzt, so die Marktforscher. So ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die Inflationsrate von 6,1 Prozent im August auf 4,5 Prozent im September gesunken. Dennoch ist der Wert noch ein gutes Stück von der Zielgröße der Europäischen Zentralbank von etwa 2,0 Prozent entfernt.

Konsumklima jetzt von GfK und NIM

Der prognostizierte Wert des Konsumklimas im November sinkt somit auf -28,1 Punkte und beträgt 1,4 Punkte weniger als im Vormonat (revidiert -26,7 Punkte). Dies sind Ergebnisse des GfK Konsumklimas powered by NIM für Oktober 2023. Seit Oktober 2023 werden die Ergebnisse des GfK Konsumklimas gemeinsam von GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), Gründer der GfK, herausgegeben.


Euronics hat das “E-Auto für alle”

Foto: Euronics

In gemeinsamer Aktion mit der Autohaus Gotthard König GmbH und dem Axel Springer Verlag will die Verbundgruppe einen „einfachen und günstigen Zugang zur E-Mobilität“ ermöglichen.

Unter dem Motto „Euronics – Der Partner für E-Mobilität in Ihrer Nähe“ unterstützt die Ditzinger Verbundgruppe zum Jahresende Kundinnen und Kunden dabei, die aktuellen Fördermöglichkeiten für das Thema E-Mobilität noch rechtzeitig auszuschöpfen. Denn ab 1. Januar 2024 sinken die Prämien zum Kauf von E-Autos in Deutschland oder fallen für manche Modelle sogar komplett weg. Gemeinsam mit der Autohaus Gotthard König GmbH bietet der Elektronikhändler bis Ende des Jahres das E-Auto für alle. Wer schon lange vom eigenen E-Auto geträumt hat, aber vor hohen Kosten und langen Wartezeiten zurückschreckte, kann im Zeitraum der Kampagnen nun einen Dacia Spring Essential Electric 45 für kostengünstige 99 Euro im Monat leasen.

„Mit der Aktion senden wir ein deutliches Zeichen in den Markt. Euronics macht E-Mobilität – gestern schon, jetzt und in Zukunft erst recht. Wir sind davon überzeugt, dass wir unseren Kunden als Fachhändler in ihrer Nähe einen einfachen Zugang zu passenden E-Mobility-Lösung bieten müssen. Auch nach dem Ende der Vertriebsunternehmungen mit Aiways ist es wichtig, unser Waren- und Serviceangebot in den Bereichen der E-Mobilität strategisch weiter auszubauen”, sagt Kai Kürpick, Bereichsleiter strategischer Einkauf bei der Euronics Deutschland e.G.

Werbung in der Bild-Zeitung

Die gesamte Abwicklung der Leasing-Aktion erfolgt online über das Autohaus König. Der Dacia Spring ist ab sofort bei dem Euronics-Partner verfügbar. Der Ditzinger Elektronikhändler verspricht sich von der Vertriebsoffensive klare Abstrahleffekte auf die Marke und deren Positionierung in einem zukunftsrelevanten Umfeld. Eine reichweitenstarke Kampagne in den verschiedenen Medien der Bild-Zeitung, sowohl analog als auch digital, sorgt für die nötige Aufmerksamkeit. Über insgesamt vier Wochen hinweg wird das Angebot großflächig in Bild am Sonntag als auch auf bild.de ausgespielt und durch weitere Formate des Axel Springer Formats digital ergänzt. „Um unser Profil als E-Mobilitätsanbieter weiter zu schärfen, werden bald schon weitere Aktionen aus der Ditzinger Zentrale folgen. Dabei ist unser Ziel, dass natürlich auch unsere Mitglieder von den Aktivitäten profitieren – entweder direkt über Prämien oder indirekt über aktionsnahe Werbeanzeigen und Markeneffekte”, ergänzt Jochen Mauch, Vorstand Marketing, Vertrieb und Digital.


Nina Wünsch und Michael Geisler eröffnen den neuen Showroom „Home of AEG“.

Foto: HZ/Mau

Die Electrolux-Marke AEG hat in der deutschen Electrolux-Zentrale einen ganz neu gestalteten Showroom feierlich eröffnet. Dieser bietet nun Handelspartnern die Gelegenheit, in die AEG Welt einzutauchen und Mitarbeitern die Möglichkeit der Pausengestaltung und des intensiven Austauschs.

Der Showroom befindet sich gleich im Eingangsbereich der Unternehmenszentrale in der Fürther Str. 246 in Nürnberg. Inmitten von nachempfundenen Wohnbereichen zeigt die Marke AEG ihre Produkt-Neuheiten und will damit ihr Engagement für Innovation und Nachhaltigkeit unterstreichen. Nicht nur der Showroom wurde modernisiert, sondern auch die Büros am Nürnberger Standort. Sie decken alle Ansprüche der Arbeitswelt von heute und morgen ab und bieten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine inspirierende Arbeitsumgebung.

Im Rahmen der festlichen Eröffnung des „Home of AEG“ am 19.10. konnte die Fachpresse im Beisein von Michael Geisler, Geschäftsführer der Electrolux Hausgeräte GmbH, und Marketingleiterin Nina Wünsch, die aktuellen Modelle aus dem Bereich Küche, Wäsche- und Raumpflege erleben. Anschließend folgte ein Rundgang durch die neuen Arbeitsumgebungen am Standort Nürnberg. Ein gemeinsames Dinner, welches Starkoch Christian Mittermeier direkt im AEG Showroom zubereitete, rundete das stimmungsvolle Event ab.

„Das neu gestaltete AEG Markenzuhause lädt auf einer Fläche von rund 1.000 Quadratmetern Handelspartner und Mitarbeitende ein, die Marke AEG mit allen Sinnen zu erleben“, erläutert Nina Wünsch, Head of Marketing, DE und AT, Electrolux Hausgeräte GmbH. „Wir freuen uns sehr, dem Markenversprechen „Für alle die mehr erwarten“ im „Home of AEG“ noch mehr Form und Gestalt verleihen zu können.“ Im AEG Showroom werden die Produktinnovationen in nachempfundenen Wohnwelten präsentiert. Das Herzstück des Markenzuhauses ist die vollfunktionsfähige Matt Black Kitchen, in der die Gäste die einzigartige Gelegenheit haben, sowohl die Marke AEG als auch die Produkte in Aktion zu erleben. Darüber hinaus ist im Home of AEG nun auch ein Café beheimatet. Mitarbeitende und Gäste können dort zwischen 8:00 und 15:30 Uhr täglich wechselnde Frühstücksoptionen, Mittagessen, Getränke und Snacks genießen. Durch das moderne und nachhaltige Design des Showrooms mit inspirierenden Naturelementen wird die Marke AEG zum Leben erweckt und viel Raum für Austausch und Inspiration geschaffen.


Der Umsatz von Villeroy & Boch in den Einzelhandelsgeschäften lag in den ersten neun Monaten des Jahres stabil bei 61,8 Mio. Euro.

Foto: HZ/Mau

Der Porzellanhersteller Villeroy & Boch hat Zahlen zum dritten Quartal 2023 bekannt gegeben. Demnach erzielte das Unternehmen in den ersten neun Monaten einen Konzernumsatz von 650,6 Mio. Euro, ein Minus von 10,7 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2023 erwirtschaftete der Villeroy & Boch-Konzern einen währungsbereinigten, das heißt zu Währungskursen des Vorjahres ermittelten, Konzernumsatz (inkl. Lizenzerlöse), der hauptsächlich konjunkturbedingt um 8,8 Prozent unter dem Vorjahr lag. Der nominale Konzernumsatz in Höhe von 650,6 Mio. Euro lag um 77,7 Mio. Euro bzw. 10,7 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im Berichtszeitraum wurde ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) in Höhe von 56,8 Mio. Euro erzielt, welches um 11,7 Prozent unter dem Vorjahr (64,3 Mio. Euro) lag. Dabei habe der umsatzbedingte Ergebnisrückgang nur teilweise durch Kosteneinsparungseffekte sowie Erträge aus Fremdwährungsabsicherungen kompensiert werden können, so das Unternehmen.

Der Unternehmensbereich Bad & Wellness erzielte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2023 einen Umsatz, der währungsbereinigt vor allem konjunkturbedingt um 11,5 Prozent unter dem stark verlaufenen Vorjahr (506,3 Mio. Euro) lag. Der für die Haushaltswarenbranche wichtige Unternehmensbereich Dining & Lifestyle erzielte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2023 einen währungsbereinigten Umsatz, der ebenfalls konjunkturbedingt um 2,7 Prozent unter dem Vorjahr (219,5 Mio. Euro) lag. Der nominale Umsatz in Höhe von 212,3 Mio. Euro lag um 3,3 Prozent bzw. 7,2 Mio. Euro unter dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Hinsichtlich der Umsatzentwicklung ist das Projektgeschäft im Hotel- und Restaurantbereich, in dem sich stark auf das gehobene Segment fokussiert wird, mit einer Umsatzsteigerung von 1,6 Mio. Euro hervorzuheben. Des Weiteren konnte auch in den Einzelhandelsgeschäften ein leicht über dem Vorjahr liegender Umsatz in Höhe von 61,8 Mio. Euro erreicht werden. Eine gegenläufige Umsatzentwicklung zeigte sich im E-Commerce-Geschäft (-8,0 Mio. Euro), das sich weiterhin dem allgemeinen Trend im Online-Handel nicht entziehen konnte. Der Unternehmensbereich Dining & Lifestyle schloss mit einem operativen Ergebnis (EBIT) von 12,1 Mio. Euro ab und lag somit leicht unter dem Vorjahr (12,6 Mio. Euro).


Aylin Fless ist die neue Marketingchefin für die Konsumgütermessen der Messe Frankfurt.

Foto: Messe Frankfurt

Seit dem 1. Oktober verantwortet Aylin Fless die Abteilung Marketingkommunikation Multimedia und Data für die Konsumgütermessen der Messe Frankfurt. Sie ist damit zuständig für die Ambiente, Christmasworld, Creativeworld und Nordstil sowie für die globalen Messemarken Beautyworld und Paperworld.

Als neue Marketingleitung folgt Fless auf Margit Herberth, die seit September als Show Director das Segment der Haustextilien bei der Heimtextil leitet. „Wir freuen uns, unsere Konsumgüterleitmessen zusammen mit Aylin Fless digital, innovativ und kreativ weiter zu entwickeln und neue Kommunikationslösungen für unsere Kunden zu bieten“, so Julia Uherek, Bereichsleiterin Consumer Goods Fairs Messe Frankfurt. „Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Veranstaltungsbranche, der Marketingkommunikation und bei der Messe Frankfurt gewinnen wir wertvolles Know-how für den Bereich Consumer Goods Fairs. Wir wünschen ihr einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Als Teamleiterin Bankett beim Frankfurter Fünfsternehotel Villa Kennedy sammelte die studierte Eventmanagerin erste Erfahrungen in der Veranstaltungsbranche sowie in der Hotellerie. Bereits im Jahr 2014 startete die gebürtige Frankfurterin dann als Volontärin bei der Messe Frankfurt. Anschließend war sie vier Jahre Media Relations Referentin für die Messen in den Branchen Mobility & Logistics und Textiles & Textile Technologies tätig und steuerte die Kommunikation der Marken in Frankfurt sowie weltweit. Als Teamleiterin in der Unternehmenskommunikation der Messe Frankfurt sammelte sie Expertise als Führungskraft sowie bei der Konzipierung und Kontrolle von kommunikativen Prozessen über externe und interne Medienkanäle. Zuletzt baute sie im Bereich Business Development Automotive, Transport & Logistics ihre Erfahrungen bei der strategischen Planung, Datenanalyse und dem Aufbereiten von Kennzahlen aus. Als neue Leiterin der Abteilung Multimedia & Data der Konsumgütermessen verantwortet Fless zukünftig das strategische Performance Marketing sowie sämtliche Marketingaktivitäten für die globalen Konsumgüterleitmessen.


Kaffeeautomaten haben im Jahr 2022 gegenüber 2019 Marktanteile verloren, Geräte für die Haar- und Mundpflege hingegen gewonnen. Dargestellt ist außerdem die Prognose für 2027.

Quelle: IFH

Der neue „Branchenbericht Elektrokleingeräte“ des IFH Köln zeigt auf: Der Markt für Elektrokleingeräte ist unter Druck. Das Gesamtmarktvolumen sinkt, bleibt aber deutlich über Vorkrisenniveau. Smart Home wächst.

Die pandemiebedingten extremen Schwankungen in den Konsumgütermärkten sind passé ? es bleibt die Frage: wie kommen die Märkte aus dieser Phase heraus? Für den Markt für Elektrokleingeräte lautet das vorläufige Fazit: mit reichlich Schwung. Die Nachfrage bleibt auch 2022 weiterhin sehr hoch, reicht allerdings nicht aus, um das hohe Pandemieniveau zu halten. Im aktuellen Jahr zeigt sich ein ähnliches Bild: Die Experten des IFH Köln prognostizieren für 2023 einen weiteren Umsatzrückgang. Jedoch gelinge es dem Markt für Haushaltsgeräte der verhaltenen Konsumstimmung zu trotzen. Der neue „Branchenbericht Elektrokleingeräte“ des IFH Köln in Zusammenarbeit mit der BBE Handelsberatung nimmt den Markt detailliert in den Blick und zeigt: Nach dem pandemiebedingten Wachstum 2020 und 2021 realisiert der Markt 2023 trotz des rückläufigen Umsatzes ein Marktvolumen von rund 5,4 Mrd. Euro und liegt damit deutlich über dem Vorkrisenniveau von 2019.

Haushaltsgeräte zweistellig im Minus

Die einzelnen Teilmärkte entwickelten sich 2022 sehr verschieden. Ein Sättigungseffekt habe vor allem bei den Küchen- und Haushaltsgeräten stattgefunden, so das IFH. Das Segment verliert 2022 Umsätze im zweistelligen Bereich im Vergleich zum Vorjahr. Auf einem kontinuierlichen Wachstumspfad befindet sich der Smart-Home-Sektor. Smart Home bezieht sich auf die Vernetzung und Steuerung von Haustechnik, Haushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik. Der Anteil der Haushalte, die Smart-Home-Anwendungen nutzen, hat seit 2018 um 18 Prozentpunkte zugenommen. Im Bereich der smarten Haushaltsgeräte erfuhr das Markvolumen in Deutschland in den letzten Jahren teils hohe zweistellige Wachstumsraten. Im europäischen Vergleich befindet sich Deutschland bei der smarten Nutzung von Haushaltsgeräten allerdings nur im Mittelfeld, vergleichbar mit Ländern wie Tschechien und Kroatien.

Ob das gesteigerte Interesse der Konsumentinnen und Konsumenten an Smart-Home-Lösungen den Sättigungseffekten entgegenwirken kann, bleibt abzuwarten. Besonders wichtig für die Marktentwicklung ist das Abschneiden der Kategorie Kaffeeautomaten, die in der ersten Jahreshälfte 2023 eher schwächere Umsätze erzielte.

Der „Branchenbericht Elektrokleingeräte“ kann kostenpflichtig im Netz heruntergeladen werden.


Dr. Claudia Rohde (li.) und Gerd Sunder-Plassmann (re.) von der Beratungsagentur Naturtalent mit lauter jungen „Entdeckern“

Foto: Expert

Die Verbundgruppe Expert hat ein neues Programm zur Nachwuchssicherung gestartet. Dazu fanden am 18. und 19. Oktober 2023 in der Expert-Zentrale in Langenhagen erstmals die „Entdeckertage“ statt.

Die „Entdeckertage“ bestehen im Wesentlichen aus einem zweitägigen Workshop, während dessen die Kinder von Expert-Gesellschaftern im Alter ab 16 Jahren die Möglichkeit haben, die Kooperation selbst noch besser kennenzulernen und herauszufinden, ob sie ihre Karrieren im Familienunternehmen starten möchten. Damit investiert Expert eigenen Angaben zufolge aktiv in die Zukunft seiner Gesellschafterbetriebe und unterstützt den Gesellschafternachwuchs von Anfang an beim Einstieg in die Kooperation.

Das Interesse an dem neuen Programm der Expert Akademie sei groß gewesen, heißt es offiziell. Insgesamt waren sechs Töchter und Söhne von Expert-Gesellschaftern an den beiden Tagen in der Langenhagener Zentrale zu Gast. Die Altersspanne der Teilnehmer reicht von 16 bis 24 Jahren. Das Ziel des zweitägigen Workshops war, dass der Gesellschafter-Nachwuchs nicht nur die Kooperation noch besser kennenlernt, sondern auch sich selbst. Da es sich bei vielen Gesellschaftern um Familienbetriebe handelt, stellt sich bei vielen der Gesellschafterkinder früher oder später die Frage, ob auch sie eine Laufbahn im Familienunternehmen einschlagen möchten – vielleicht sogar als Gesellschafter. Die Entdeckertage sollen den Teilnehmern dabei helfen, genau dies herauszufinden.

Dr. Claudia Rohde, Leiterin der Expert Akademie und Entwicklerin der Entdeckertage, unterstreicht diesen besonderen Mehrwert für die Gesellschafterkinder: „Das Besondere an diesem Angebot ist, dass es auch für Unternehmerkinder geeignet ist, die noch nicht entschieden haben, ob sie in das Familienunternehmen einsteigen möchten. Sie lernen sich selbst und expert besser kennen. So haben sie eine gute Basis für ihre Entscheidung, auf die sie auch zurückgreifen können, wenn die Entscheidung erst viel später ansteht. Für Gesellschafternachwuchs, der sich schon für den Einstieg ins Unternehmen entschieden hat, wird dieses Format den Start erleichtern.“


Vorgestellt auf der Frankfurter Buchmesse - das Kochbuch „Die Welt des Schnellkochens“.

Foto: GU Verlag

Das Unternehmen Fissler aus Idar-Oberstein feiert in diesem Jahr „70 Jahre Schnellkochen“. Im Rahmen einer globalen Kampagne stellt der Schnellkochtopfhersteller zusammen mit dem GU Verlag das neue Kochbuch „Die Welt des Schnellkochens“ vor.

Der 70. Jahrestag soll die Erfindung des ersten mehrstufigen Sicherheitsventils für Schnellkochtöpfe durch Fissler im Jahr 1953 ehren. Unter dem Motto „Seiner Zeit voraus – Sicher, schnell und gesund seit 1953“ präsentiert Fissler auch heute noch seine Innovationskraft und Kompetenz in puncto Schnellkochen. Zu den Feierlichkeiten der globalen Premium Marke gehört auch die Einführung der limitierten Vita® Schnellkochtöpfe im exklusiven Design.

Zum Jahresende präsentiert Fissler nun einen weiteren Höhepunkt: in Kooperation mit dem Gräfe und Unzer Verlag erscheint das Kochbuch „Die Welt des Schnellkochens“. Die beiden traditionsreichen Unternehmen und Marktführer ihrer jeweiligen Branchen haben sich zusammengetan, um in einem gemeinsamen Werk alle Informationen zu sammeln, die es zum Schnellkochen braucht. Das gemeinsame Projekt wurde auf der Buchmesse in Frankfurt vorgestellt.

„Die Welt des Schnellkochens“ (ISBN 978-3-8338-9213-4) enthält neben 150 Rezepten auf 312 Seiten von schneller Alltagsküche über Schmorgerichte bis hin zu Süßspeisen auch Step-by-Step-Anleitungen und exklusive Tipps und Tricks aus dem Hause Fissler.


Gefu-Schaufensterdekoration

Foto: Gefu

Der Sauerländer Küchenwerkzeughersteller Gefu bietet Fachhändlern, Warenhäusern und Möblern individuelle Präsentationsmöglichkeiten am PoS, die die Blicke auf sich ziehen und zum Shoppen einladen sollen.

„Das Auge kauft mit“, so Rudolf Schillheim, Inhaber von Gefu. Eine Überzeugung, die sich auch im modernen und ansprechenden Markenauftritt des Esloher Unternehmens widerspiegeln soll.

„Ob 10 qm oder 40 qm, ob Schaufensterdekoration, Sonderfläche oder kompletter Gefu-Shop – wir bieten unseren Partnern maßgeschneiderte Konzepte für ihre Ansprüche“, so Schillheim weiter. Ein Service, der gut ankommt, teilt das Unternehmen mit. So würden viele Händler nicht nur die kreativen Schaufenster-Promotions zu saisonalen Themen und aktuellen Trends von Gefu nutzen, um Kunden zu begeistern, sondern gleich ganze Shop-Flächen mit Gefu ausstatten.

Die Warenpräsentation in eleganter Betonoptik – kombiniert mit Holz und Glas – soll für eine ansprechende Gesamtpräsentation des Küchenwerkzeugsortiments am PoS sorgen und zum Shoppen einladen.

„Gemeinsam mit unseren Partnern versuchen wir, Kundinnen und Kunden am PoS in die Welt des „Selberkochens“ einzuladen, denn der Spaß am Kochen beginnt schon beim Kauf des passenden Küchenwerkzeugs“, so Schillheim abschließend.


Grafik: EHI

Künstliche Intelligenz (KI) ist in der Arbeitswelt angekommen – so auch bei den PR-Verantwortlichen im Handel. Wie die EHI-Studie „PR im Handel 2023“ zeigt, nutzen bereits mehr als 40 Prozent der befragten PR-Profis KI für ihre Kommunikation.

„KI bringt vor allem Arbeitserleichterung und Zeitersparnis. Aber trotz vieler Vorteile sehen die Händler auch Gefahren, zum Beispiel durch Fake News oder mangelnde Transparenz“, sagt Ute Holtmann, Leiterin PR beim EHI. Im Social-Media-Bereich führt Instagram als meistgenutzter Kanal das Ranking an.

Vor- und Nachteile von KI

Insgesamt nutzen laut Studie bereits 43 Prozent der Händler KI für externe Kommunikationszwecke, für 40 Prozent ist dies derzeit kein Thema. 58 Prozent der Nicht-Nutzer planen, KI zukünftig einzusetzen. Für die KI-Nutzer unter den Handelsunternehmen ist die Technologie vor allem bei der Texterstellung (68 %), Recherche (53 %) und der Bilderstellung (32 %) hilfreich. In Bezug auf KI sehen 77 Prozent Vorteile im Zeitgewinn für andere Tätigkeiten und 74 Prozent in der Arbeitserleichterung. Demgegenüber befürchten 85 Prozent die Gefahr von Fake News. Als weitere Nachteile sehen die Befragten mangelnde Transparenz (60 %), mögliche IT-Sicherheitsrisiken (43 %) und den Verlust von Arbeitsplätzen (30 %).

Social Media

Die Foto- und Videoplattform Instagram ist für 35 Prozent der Handelsunternehmen der wichtigste Social-Media-Kanal vor LinkedIn (33 %) und Facebook (26 %). Mit 89 Prozent wird Instagram auch von der überwiegenden Mehrheit der Händler genutzt. Es folgen Facebook (84 %), LinkedIn (78 %) und YouTube (44 %). Die vor allem bei der jüngeren Zielgruppe beliebte App TikTok spielt im Handel mit 33 Prozent eine etwas kleinere Rolle. Die Zusammenarbeit mit Influencern ist mit 36 Prozent auch schon relativ weit verbreitet.


Mit der Herbstaktion soll die Aufmerksamkeit für den Technik-Profi-Fachhandel geschärft werden.

Foto: Telering

„Nicht verzagen, gleich den Technik-Profi fragen“ – mit dieser Kundenansprache startet die Telering-Verbundgruppe ins Jahresendgeschäft. Ziel der Herbstaktion soll sein, die Aufmerksamkeit für den lösungsorientierten und regionalen Technik-Profi-Fachhandel zu schärfen.

„Mit dem Technik-Profi an Deiner Seite kann die Lösung nur gut werden.“ So umschreibt Telering die neue Marketing-Kampagne, in der von Oktober bis Dezember 2023 ausgewählte Aktionsprodukte renommierter Markenhersteller in Print- und Online-Medien beworben werden. Beteiligte Fachhändler erhalten ein umfangreiches Werbemittelpaket und haben zudem die Möglichkeit, für jedes verkaufte Aktionsprodukt – getreu der Leitidee der Kampagne – den Spieleklassiker „Mensch ärgere Dich nicht“ dazu zu schenken.

Im Zeitraum von „Black Week“ und „Cyber Week“-Aktivitäten will Telering mit der Zugabeaktion eine intelligente und fachhandelsspezifische Marketingmaßnahme entgegensetzen, die Werterhalt, Qualität, Kompetenz und Mehrnutzen in den Mittelpunkt stellt, heißt es in der Mitteilung der Verbundgruppe.


Christina Schmidt von Electronic Partner mit Vertretern der Wildnisstiftung im Gelände bei Jüterbog.

Foto: Electronic Partner

In Kooperation mit Der Mittelstandsverbund – ZGV e. V. hat Electronic Partner 2022 eine Klimapatenschaft für rund 100 Hektar trockengelegte Moorfläche südlich von Berlin übernommen. Nun hat sich die Verbundgruppe einen persönlichen Eindruck vom Fortschritt des Projektes gemacht.

Über zehn Jahre fließt eine Spende von 600.000 Euro in die Renaturierung und Wiederbewässerung des betreffenden Areals, einem ehemaligen Truppenübungsplatz in der Nähe von Jüterbog. „Wir waren kürzlich selbst dort und haben uns von den Verantwortlichen zeigen lassen, welche Maßnahmen aktuell umgesetzt werden. Es war beeindruckend zu sehen, mit wie viel Engagement das Team der Stiftung Naturlandschaft Brandenburg im Einsatz ist für Umwelt und Tiere“, berichtet die Electronic Partner Nachhaltigkeitsbeauftragte Christina Schmidt.

Das Moorprojekt stellt nur ein Beispiel für das Engagement der Verbundgruppe im Rahmen der unternehmenseigenen Initiative „Go Green“ dar. „Unsere Devise lautet ‚Go Green‘ statt ‚Greenwashing‘“, erklärt Karl Trautmann, Vorstand der Verbundgruppe, und fügt hinzu: „Wir prüfen alle unsere Maßnahmen sorgfältig auf ihre Umsetzbarkeit und Effektivität.“

Das „Go Green-Konzept“ umfasst unter anderem eine nachhaltige Logistik, Solarstromprojekte an den Standorten Düsseldorf und Augsburg, vermehrt ressourcenschonende Produkte im Sortiment und weitere Projekte der Dachmarke Electronic Partner sowie der angeschlossenen EP:Mitglieder, Medimax und comTeam Partner.


Allesschneider sind die Kerndisziplin von Graef, hier die Neuheit „Iconic23“

Foto: Graef

Der Küchengerätehersteller Graef kann auf eine über 100-jährige Markengeschichte blicken. Für diese Beständigkeit und die kontinuierliche Pflege der Markenwerte wurde das Unternehmen mit dem Plus X Award in der Kategorie „Deutsche Marken Ikonen“ ausgezeichnet.

„Die Auszeichnung beweist uns wieder einmal, dass wir uns und unseren Werten treu geblieben sind, diese aber trotzdem an die Veränderungen der letzten 100 Jahre anpassen konnten – das macht uns natürlich stolz“, freut sich Hermann Graef, Geschäftsführer des Familienunternehmens, das mittlerweile in die vierte Generation geführt wird.

Kernsegment in der Produktpalette sind seit über 60 Jahren die Allesschneider. Die gesamte Produktionskette, von der Idee über die Produktion bis hin zu einer eigenen Reparaturwerkstatt, befindet sich im unternehmenseigenen Werk in Arnsberg. Neuestes Highlight ist die „Iconic23“. Eine Limited Edition, die praktische Features mit edler Verarbeitung und Anmutung kombiniert. Der Schneider wird für das Weihnachtsgeschäft 2023 und in einer limitierten Auflage über den Premiumfachhandel vertrieben.


Drei von insgesamt sechs Rezepten aus der neuen Küchenprofi-Kampagne.

Foto: Küchenprofi-Group

Mit der Kampagne „Rezept des Monats“ will die Küchenprofi-Group ihren Fachhandelspartnern ein neues Konzept für den PoS bieten. Neben den Rezepten und dazu passenden Warenpaketen stellt das Unternehmen weitere verkaufsunterstützende Werbematerialien bereit.

Handelspartner der Küchenprofi-Group können zwischen sechs Rezeptideen wählen. Zu jedem dieser Rezepte wird ein Warenpaket, bestehend aus den jeweils passenden Produkten der Marken Küchenprofi, Cilio, Zassenhaus und Spring, geliefert. Darüber hinaus sollen ansprechende Präsentationsmaterialien für die emotionale Ansprache der Endverbraucher am PoS sorgen. Für die individuelle digitale Werbenutzung wird umfangreiches Bildmaterial bereitgestellt. Bei einer Buchung von mehreren Rezepten erhalten die Händler bis zu fünf Prozent Nachlass auf alle Warenpreise der Produktpakete, heißt es in der Mitteilung.

Die Warenpakete können flexibel aus dem Angebot zusammengestellt und ab einem Wert von 500,00 Euro bestellt werden, teilt die Küchenprofi-Group mit. Für die Präsentation am PoS werden neben 50 Rezeptkarten für die Kunden zum Nachkochen auch ein Poster und Banner zur Verfügung gestellt.

Über ein Orderblatt können die Anzahl der einzelnen Produkte zum Rezept und der gewünschte Liefertermin flexibel vom teilnehmenden Fachhändler selbst bestimmt werden. Geordert werden kann ab sofort, die Auslieferung der Warenpakete und verkaufsunterstützenden Werbematerialien soll ab Januar 2024 stattfinden. Das Angebot jeder Rezeptkarte mit dazugehörigem Warenpaket gilt, solange der Vorrat reicht.


Christian Kasch freut sich auf seine neue Aufgabe im „Trends Up West“ Team.

Foto: „Trends Up West“

Das Team des Düsseldorfer Branchenevents „Trends Up West“ verstärkt sich mit einem neuen Projektleiter: Christian Kasch soll dazu beitragen, die ab 2024 im jährlichen Modus stattfindende Trend Show weiterzuentwickeln und auszubauen.

„Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe. Es ist schön, dass ich meine Erfahrung und Kontakte, die ich in meiner langjährigen Berufserfahrung sammeln konnte, nun in einem anderen Kontext noch einmal einbringen kann“, sagt Christian Kasch. Wie es in der Mitteilung heißt, hat der Event-Experte bereits als Projekt Direktor bei Igedo Exhibitions, Düsseldorf, und als verantwortlicher Mitarbeiter der Kölner „Herren-Mode-Woche“ gearbeitet.

Nachdem die „Trends Up West“ in diesem Sommer pausiert hat, stellt sich die Lifestyle-Veranstaltung 2024 mit einer anderen Struktur auf. Die Neukonzeption sieht nicht mehr zwei saisonale Events, sondern eine große Ausgabe pro Jahr vor. Der nächste Termin ist vom 29. Juni bis 1. Juli 2024 auf dem Areal Böhler angesetzt. Ausstellerregistrierungen sind noch bis Ende Oktober 2023 zum Early-Bird-Tarif möglich, so der Veranstalter. Für Fachbesucher der nächsten Ausgabe soll es ebenfalls einen Frühbucherrabatt geben.


Bereits Ende September wurde das Ziel, 10.000 Bäume zu spenden, erreicht.

Foto: Gefu

Für jeden Kauf eines Produktes aus der Limited Edition zum 80-jährigen Bestehen spendet Gefu in Kooperation mit „Plant for the Planet“ einen Baum. Insgesamt 10.000 Bäume waren das Ziel, das bereits Ende September erreicht werden konnte.

„Das gesamte Gefu-Team freut sich sehr, dass schon jetzt für jedes verkaufte Jubiläumsprodukt 10.000 Bäume in Kooperation mit der Organisation „Plant for the Planet“ gepflanzt werden konnten, die der Renaturierung der globalen Ökosysteme im Kampf gegen die Klimakrise zugutekommen“, so Rudolf Schillheim, Inhaber von Gefu.

Der Küchenwerkzeug-Hersteller aus Eslohe hat sich aufgrund des großen Erfolges entschieden, die Baumpflanz-Aktion fortzuführen: Noch bis Ende des Jahres bietet Gefu Limited Edition Artikel an und spendet für den Kauf bis zu 2.000 weitere Bäume.


Mit der Photovoltaik-Anlage sollen rund 350 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.

Foto: Villeroy & Boch

Die Villeroy & Boch AG hat nach umfangreichen Dachsanierungsarbeiten des Zentrallagers in Merzig eine Photovoltaik-Anlage installiert, die nun in Betrieb genommen wurde. Damit sollen rund 350 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.

Circa 2.400 Photovoltaik-Module auf rund 7.100 qm Fläche und eine jährliche Stromerzeugung von etwa 880.000 kWh – das sind die Merkmale der neuen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Zentrallagers in Merzig.

„Mit der Photovoltaik-Anlage können an unserem Standort Merzig circa 350 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart und ungefähr acht Prozent des Strombedarfs abgedeckt werden“, zeigt sich Kathleen Schicht, Senior Director Supply Chain und Manufacturing Dining & Lifestyle und verantwortlich für den Standort Merzig, erfreut. Mit ihrer Leistung tragen die Module einen Teil zu den strategischen Umwelt- und Energiezielen des Unternehmens bei, die eine kontinuierliche Reduzierung der Gas- und Stromverbräuche an den Produktions- und Verwaltungsstandorten vorsehen, so das Unternehmen.

Installiert wurde die Anlage im Anschluss an die umfassenden Dachsanierungsarbeiten des Zentrallagers, die im Sommer 2023 abgeschlossen wurden. „Aktuell sanieren wir weitere Dächer und planen nach Abschluss der Arbeiten auch dort Photovoltaikanlagen zu installieren“, gibt Kathleen Schicht weiter Einblick. Villeroy & Boch investiert kontinuierlich in seine Standorte, um deren Energiebilanz zu verbessern sowie wettbewerbsfähig zu bleiben, heißt es in der Mitteilung. Dazu gehören unter anderem Projekte zur Wärmerückgewinnung an den Produktionsstandorten in Merzig und Mettlach, aber auch die Installation eines modernen Shuttle-Kommissioniersystems im Zentrallager Merzig, das eine bessere und flexiblere Reaktion auf den Versand kleinteiliger E-Commerce-Bestellungen im Bereich Dining & Lifestyle ermöglichen soll.


Die neue Bestellplattform Mars bietet Händlern viele Vorteile.

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Nach erfolgreich abgeschlossener Testphase können Geschäftspartner der Beko Grundig Deutschland GmbH Produkte der Marken Beko und Grundig jetzt über die neue Bestellplattform Mars bestellen.

Das neue Händlerportal sei ein weiterer logischer Schritt in der kontinuierlich vorangetriebenen Digitalisierung von Geschäftsprozessen, teilt das Unternehmen mit.

„Mit der Einführung des neuen Händlerportals lösen wir ein wichtiges Versprechen gegenüber unseren Kund:innen ein: Vereinfachung und Effizienzsteigerung von Prozessen. Denn Mars ist ein weiterer entscheidender Meilenstein für die Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse und erlaubt uns noch größere Nähe zum Handel“, erläutert Uwe Paul, Director Sales bei der Beko Grundig Deutschland GmbH. „Mars ist nur wenige Mausklicks entfernt und bietet viele Vorteile. Unsere Geschäftspartner:innen können hier rund um die Uhr intuitiv und flexibel ihre Bestellungen aufgeben und behalten alle Informationen und Dokumente zu Produkten und Bestellungen im Blick.“

Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Geschäftspartnern soll so noch effizienter werden. So sehen Händler direkt die Verfügbarkeiten und Lieferzeiten der Produkte und können den Status ihrer getätigten Bestellungen nachverfolgen. Dokumente wie Rechnungen und Lieferscheine können sie zudem jederzeit herunterladen. Mars ersetzt das bisherige Portal Partnercom.