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Roger Federer genießt den Kaffee.

Foto: Jura

Der Schweizer Kaffeemaschinenhersteller Jura eröffnet die Vorweihnachtssaison mit einer cross-medialen Kampagne. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr einmal mehr Tennislegende und Markenbotschafter Roger Federer.

Unter dem Motto „Home Office Ready“ zeigt der sympathische Tennisstar, dass frisch gemahlener Kaffeegenuss in keinem Home Office fehlen darf. Um dies eindrücklich zu demonstrieren, genießt Roger Federer im TV-Spot seine besondere Spezialität aus der Jura E8. Die jüngste Generation dieses erfolgreichsten Vollautomaten-Modells überzeugt Herstellerangaben zufolge mit neu interpretiertem Design, das in den Ausführungen Piano White, Piano Black, Dark Inox, Chrom und Moonlight Silver optimal zur Geltung kommt. Mit ihrer technischen Ausstattung, vom Professional Aroma Grinder über die spezielle Feinschaumdüse für einen exquisiten, viskosen Milchschaum bis zu den insgesamt 17 Spezialitäten auf Knopfdruck, bietet das Gerät alles, was das Herz begehrt – einschließlich eines einmaligen Bedienkomforts.

Mit der Platzierung des Spots auf prominenten Sendeplätzen will Jura ein breites Publikum erreichen. Die Kombination von Privatsender und öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten deckt weite Teile der deutschen Fernsehlandschaft ab und sichert damit ein besonders hohes Aufmerksamkeits- und Qualitätsniveau. Mit der Kampagne unterstützt der Hersteller seine Handelspartner.


Stefan Genth: „Der Teil-Lockdown hinterlässt tiefe Spuren. Die Kunden kommen nicht mehr in gewohnter Zahl in die Stadtzentren.“

Foto: HDE

Auch in der dritten Novemberwoche verliert der innerstädtische Einzelhandel im Vergleich zum Vorjahr knapp ein Drittel seines Umsatzes. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert deshalb von der Politik erneut die rasche Einbeziehung des Einzelhandels in die staatlichen Nothilfen.

Die Lage im innerstädtischen Einzelhandel bleibt weiter kritisch. So zeigte eine aktuelle HDE-Umfrage unter 580 Händlern, dass die Umsätze in der vergangenen Woche durchschnittlich um rund ein Drittel unter Vorjahr lagen, für den Bekleidungshandel sogar um 40 Prozent. „Der Teil-Lockdown hinterlässt tiefe Spuren. Die Kunden kommen nicht mehr in gewohnter Zahl in die Stadtzentren. Das ist insbesondere im für die Händler für gewöhnlich umsatzstarken Weihnachtsgeschäft für viele Unternehmen existenzbedrohend“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die aktuelle HDE-Trendumfrage macht deutlich, dass die Kundenzahl in den Innenstädten in der dritten Novemberwoche im Durchschnitt um rund 40 Prozent niedriger lag als im Vorjahreszeitraum.

„Wenn die Politik jetzt nicht zeitnah mit Hilfsprogrammen eingreift, dann überschreiten wir zeitnah den Kipppunkt, ab dem viele Händler nicht mehr zu retten sein werden. Dann wären auch viele Innenstädte unwiederbringlich verloren“, so Genth weiter. Die staatlichen Novemberhilfen müssten auch für den Einzelhandel geöffnet werden. Zudem sollte die Bundesregierung die Kriterien bei den Überbrückungshilfen so anpassen, dass auch Händler mit ihren traditionell geringen Margen davon profitieren können. Bisher sind hier die Vorgaben für den notwendigen Umsatzverlust zu hoch angesetzt. „Einzelhändler geraten oft schon bei Umsatzeinbußen von 20 Prozent in Existenznot“, so Genth. „Die Politik darf die Einzelhändler, die enorm unter den Auswirkungen des Teil-Lockdowns leiden, nicht im Stich lassen. Es geht an dieser Stelle auch um die Zukunft unserer Stadtzentren.“


Das Logo der neuen Sauerländer Hausmesse

Grafik: Brands @ Home

 

Nachdem sich die „Sauerländer Lichtwoche“ als eine bedeutende Messe für den Lichthandel etabliert hat, veranstalten Sauerländer Konsumgütermarken nun mit der „Brands @ Home“ eine weitere gemeinsame Hausmessen-Reihe nach genau diesem Konzept.

Wie kaum ein anderes Ereignis der letzten Jahrzehnte hat das Pandemie-Geschehen das ganz persönliche wie auch das gemeinsame unternehmerische Handeln beeinflusst. Es ist völlig unklar, inwieweit „normale“ Geschäftsbeziehungen, und dazu zählen auch die Besuche von Fachmessen, im Jahr 2021 wieder werden stattfinden können. Daher gehen elf Konsumgütermarken mit Sitz im Sauerland etwas völlig Neues an: Vom 19. bis 23. Februar 2021, jeweils in der Zeit von 09.00 bis 18.00 Uhr, präsentieren die Unternehmen in ihren jeweiligen Showrooms im Sauerland alle wichtigen Frühjahrsneuheiten – live und zum Anfassen. So entsteht für die Gäste ein echter Markenplatz Sauerland, auf dem hochwertige und trendige Markenanbieter besucht werden können, die sich fast Tür an Tür präsentieren. Mit dabei sind die Anbieter der Marken APS, Berndes, Blomus, Caso, Cloer, Gefu, Graef, Mepal, Schulte-Ufer, Wesco und Westmark. Jeder dieser Teilnehmer wird eigenen Angaben zufolge die verantwortungsvolle Umsetzung und Anwendung sicherer Hygienekonzepte gewährleisten.

Die Inhaber der beteiligten Markenunternehmen sind sich einig: „Mit dem neuen Veranstaltungsformat wollen wir als starke Marken hier im Sauerland ein ebenso starkes Zeichen für die Branche setzen. Der persönliche Kontakt und die Gespräche sind enorm wichtig, das kann man nicht vollständig digital substituieren. Händler und Hersteller erwarten das gleichermaßen. Uns allen war klar, dass wir gemeinsam eine passende Lösung finden können: Mit „Brands @ Home“ werden wir unsere jeweiligen Produkte vor Ort erlebbar machen und die Möglichkeit bieten, trotz erschwerter Bedingungen in Kontakt zu bleiben sowie neue Trends live anzusehen und für das Sortiment auszuwählen.“

Weitere konkrete Informationen sowie direkte Einladungen werden folgen, so die Veranstalter. Der Termin könne jedoch bereits von allen Interessierten reserviert werden.


Die Umsätze mit GPK/Haushaltswaren werden im Jahr 2020 voraussichtlich um fünf Prozent einbrechen. Einziger Gewinner auf Vertriebsseite ist der Onlinehandel, der um etwa 25 Prozent auf ca. 1,4 Mrd. Euro zulegen wird.

Grafik: marketmedia24

Während für manche Wirtschaftszweige der Corona bedingte Konjunktureinbruch zum Teil sogar existenzbedrohend ausfallen wird, sind die Konsequenzen für die GPK- und Haushaltswaren-Branche nicht ausschließlich negativ. Zahlen und Fakten zu möglichen künftigen Entwicklungen liefert die neue Auflage der Studie Branchen-Report GPK/Haushaltswaren 2028.

Schon seit 2017 wurde aufgrund rückläufiger Umsätze von einer Krise gesprochen. Doch mit der Pandemie hat ein Rückzug ins Private eingesetzt, der die Themen rund um Cooking, Dining und Decorating wieder ins Blickfeld der Verbraucher rückt. „Viele von uns haben in den vergangenen Monaten so viel Zeit in der Küche verbracht wie selten zuvor. Und das zeigen auch die Verkaufszahlen im Handel, denn die Nachfrage nach Zubehör fürs Kochen und Backen ist deutlich gestiegen“, unterstreicht Nicolette Naumann, Bereichsleiterin Ambiente, Messe Frankfurt GmbH.

Angesichts der Corona-Pandemie sind Vorhersagen über die zukünftige Entwicklung des GPK-/Haushaltswaren-Marktes jedoch schwierig geworden. Gängige und gelernte Vorhersagemodelle greifen nicht mehr, Planungen erfolgen mit großer Vorsicht, denn die Vorausschau auf die längerfristigen Marktentwicklungen beginnt mit einem Rückblick auf die Vergangenheit. Doch spielt die Vergangenheit für die Zukunft dieser Branche überhaupt noch eine Rolle? Der neue „Branchen-REPORT GPK/Haushaltswaren 2028“ kann aufgrund der vielen unbekannten Einflussfaktoren zwar keine eindeutige Antwort auf die Frage geben. Die Studie liefert aber drei tragfähige, auf möglichen Entwicklungen des Wirtschaftswachstums beruhende Szenarien bis zum Jahr 2028. Im optimalen Fall erwartet das Marktforscherteam von Marketmedia24 einen raschen Aufschwung, bei dem die Umsätze schon 2021 wie im Folgejahr der Finanzkrise 2010 um vier Prozent zulegen werden. Sollte die Stagnation des Marktes hingegen länger anhalten, beginnt die Erholung frühestens ab 2023 und dann in kleinen Schritten.

Für die Mehrheit der Vertriebswege geben sich die Szenarien wenig optimistisch. Denn weder der Fachhandel als die Nummer eins am Markt noch die meisten anderen stationären Kollegen werden es bis 2028 schaffen, das Umsatzniveau des Vorkrisenjahres 2019 wieder zu erreichen. Lediglich dem stationären Möbelhandel könnte dies gelingen. Gewinner aber wird der Online-Handel sein, der 2028 gut 21 Prozent aller Dining-, Cooking- und Decorating-Käufe realisieren dürfte.

Die neue Auflage der Studie Branchen-Report GPK/Haushaltswaren 2028 liefert belastbare Fakten und Zahlen für alle Warengruppen sowie für alle relevanten Vertriebskanäle. Die Studie zeigt einen fundierten Ausblick auf die Branchenentwicklung bis zum Jahr 2028 und ist damit eine wichtige Orientierungshilfe für alle Marktakteure.

Der „Branchen-Report GPK/Haushaltswaren 2028“ ist zum Preis von 850,00 Euro zzgl. MwSt. zu beziehen unter https://www.marketmedia24.de/shop/studie/GPK_Haushaltswaren.

 


Henner Rinsche: „Im dritten Quartal konnten wir an die positive Geschäftsentwicklung anknüpfen.“

 

Foto: Leifheit

Die Leifheit AG, Markenanbieter von Haushaltsartikeln, hat im dritten Quartal 2020 und damit in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2020 eine deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung verzeichnet. Das Unternehmen profitierte von einem Coronavirus-bedingt veränderten Verbraucherverhalten.

Der Umsatz des Leifheit-Konzerns erhöhte sich in den ersten drei Quartalen gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert um 13,9 Prozent auf 201,9 Mio. Euro. Gleichzeitig verbesserte das Unternehmen eigenen Angaben zufolge die Bruttomarge um 1,9 Prozentpunkte auf 44,7 Prozent, was in Kombination mit einem strikten Kostenmanagement zu dem überproportionalen Ergebniswachstum geführt habe. So erzielte der Leifheit-Konzern in den ersten neun Monaten 2020 ein Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) von 15,4 Mio. Euro. Dieses hat sich gegenüber dem Vorjahreswert somit mehr als verdoppelt (Vorjahr: 7,1 Mio. Euro).

Henner Rinsche, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG, kommentiert: „Im dritten Quartal konnten wir auf Basis unserer Wachstumsstrategie an die positive Geschäftsentwicklung anknüpfen. Insbesondere in Deutschland haben wir wieder verstärkt in TV- und Printwerbung investiert. Im deutschen Markt ist uns damit die Trendwende gelungen und wir konnten dort in den ersten neun Monaten ein positives Wachstum von 8,2 Prozent verzeichnen. Insgesamt haben in Deutschland sowie auch in anderen europäischen Märkten die im TV beworbenen Produkte überdurchschnittlich zum Umsatz beigetragen."

Im Heimatmarkt Deutschland erzielte der Leifheit-Konzern in den ersten neun Monaten 2020 einen Umsatz in Höhe von 81,5 Mio. Euro. Über alle Länder hinweg gesehen erzielte der Leifheit-Konzern im umsatzstärksten Segment Household, in dem Produkte der Marke Leifheit vertrieben werden, ein deutliches Umsatzwachstum von 14,5 Prozent auf 161,3 Mio. Euro. Zum starken Wachstum im Segment Household steuerten insbesondere die Kategorien Reinigen mit einem Plus von 20,1 Prozent und Küche mit einem Wachstum von 30,4 Prozent bei. Auch die umsatzstärkste Kategorie Wäschepflege hat sich mit einem Wachstum von 6,4 Prozent im Berichtszeitraum positiv entwickelt. Im bedeutend kleineren Segment Wellbeing mit der Marke Soehnle erzielte der Konzern ein signifikantes Umsatzwachstum von 32,6 Prozent auf 18,5 Mio. Euro. Leifheit profitierte eigenen Angaben zufolge auch von einem Coronavirus-bedingt veränderten Verbraucherverhalten.


Logo: HZ

Am 27. und 30. November stehen wieder Black Friday und Cyber Monday vor der Tür. Auch aus dem deutschen Handelsgeschehen sind die beiden Tage inzwischen nicht mehr wegzudenken: Nach Angaben des HDE wachsen die Umsätze jährlich zweistellig auf mittlerweile über drei Mrd. Euro.

Das Beratungsunternehmen Dr. Wieselhuber & Partner (W&P) rechnet damit, dass sich dieser Trend auch 2020 fortsetzt und geht von einem deutlichen Wachstum von mindestens 20 Prozent aus. „In Deutschland spielten sich beide „Rabatt-Tage“ schon in den vergangenen Jahren überwiegend online ab. Bedingt durch Corona mit „Social Distancing“ und beschränkten Kundenzahlen auf der Fläche, wird sich dieser Trend in 2020 noch deutlich verstärken. Online-Marktplätze und Pure-Player werden ihre Umsätze über alle Handelssegmente hinweg weiter steigern“, so W&P Geschäftsführer Dr. Johannes B. Berentzen. Der stationäre Handel werde dem Treiben noch weniger entgegensetzen können als in den Jahren zuvor, ergänzt W&P Geschäftsführerkollege Philipp P. Prechtl. „Viele bisherige „Online-Verweigerer“ haben in Zeiten der Lockdowns zum ersten Mal Erfahrungen mit dem Shopping im Netz gemacht und werden bei positiver Erfahrung ihr Einkaufsverhalten nachhaltig ändern“, so Prechtl.

Tiefstpreise sind an diesen Tagen allemal zu erwarten, besonders auch in dem Segment Elektronikartikel. Für Verbraucher bringen Black Friday und Cyber Monday in diesem Jahr voraussichtlich noch „heißere“ Preise mit sich als in den vergangenen. Für den Handel – online und stationär gleichermaßen – heißt das im Klartext: Entweder mitspielen und Umsätze und Bestände senken, oder die Marge schonen.


Logo: Messe Berlin

Euronics und Expert werden ihre Kooperationsmesse KOOP 2021 gemeinsam virtuell durchführen. Im April 2019 hatten die beiden Verbundgruppen angekündigt, ab 2021 ihre Frühjahrsmessen zusammenzulegen. Unter dem Motto „Das Beste aus allen Welten“ findet die KOOP nun vom 20. Februar bis 5. März 2021 in Zusammenarbeit mit der Messe Berlin als virtuelles Format statt.

Ursprünglich war die KOOP als Präsenzmesse in Berlin geplant. Aufgrund der aktuellen Situation haben sich Euronics, Expert und die Messe Berlin dafür entschieden, ein virtuelles Konzept umzusetzen. Die Kooperationspartner kommen damit ihrer sozialen, gesellschaftlichen und unternehmerischen Verantwortung nach und stellen die Gesundheit ihrer Mitarbeiter und Partner in den Vordergrund.

Auf der virtuellen Kooperationsmesse werden die beiden Verbundgruppen ihre Jahresauftaktveranstaltungen und den kooperationseigenen Messeauftritt weiterhin eigenverantwortlich umsetzen. Für die Industrie- und Dienstleistungspartner, die sowohl bei Euronics als auch bei Expert ausstellen, wird es eine gemeinsame virtuelle „Messehalle“ geben. Die Gesellschafter beider Kooperationen haben dort jeweils im Wechsel die Möglichkeit, die virtuellen Auftritte der Aussteller zu besuchen.

Das KOOP-Motto „Das Beste aus allen Welten“ steht für die Expertise der drei Partner. Sowohl Euronics, Expert als auch die Messe Berlin konnten bereits Erfahrungen mit virtuellen Veranstaltungen sammeln und lassen diese nun gebündelt in die Planung der KOOP 2021 einfließen.


Der digitale Marktplatz Nextrade verlängert die Messe und ermöglicht Bestellungen zu jeder Tages- und Nachtzeit an 365 Tagen im Jahr.

 

Foto: Messe Frankfurt

Als erster digitaler B2B-Marktplatz im Home- und Living-Business feiert Nextrade einjähriges Order-Jubiläum. Seit November 2019 ist die Plattform für Händler im Live-Betrieb. Für Händler gibt es einen Danke-Bonus und wöchentliche Trendwelten.

Anlässlich des einjährigen Order-Jubiläums startet Nextrade ab Mitte November eine einmonatige Weihnachtsaktion: Weltweit können sich 200 Händler über eine Gutschrift von 100 Euro freuen. Die Aktion gilt für die ersten 200 Bestellungen, die jeweils ein Ordervolumen von mindestens 500 Euro umfassen. „Pünktlich zur Vorweihnachtszeit wollen wir unseren Händlern gerade unter diesen erschwerten Bedingungen damit die Möglichkeit geben, kostengünstig ihr Weihnachtsgeschäft anzukurbeln und ihr Sortiment aus einer Vielzahl internationaler Topmarken zusammenzustellen,“ so Nicolaus Gedat, Geschäftsführer nmedia.

2020 war ein Jahr mit zahlreichen Meilensteinen für Nextrade – angefangen beim rasanten Wachstum an Teilnehmern binnen weniger Wochen, der erfolgreichen Internationalisierung des Portfolios in zahlreichen Märkten bis hin zum Website-Relaunch samt verbesserter Usability und Dropshipping-Funktion. „Damit hat der B2B-Marktplatz in einem herausfordernden Jahr seine Feuertaufe bestanden. Jetzt ist es Zeit, sich bei den Händlern zu bedanken – für ihre Neugier, ihre Unterstützung und nicht zuletzt für ihre Bereitschaft, die Lernkurve der Plattform mitzugestalten und auch selbst etwas Neues auszuprobieren“, so Philipp Ferger, Geschäftsführer von nmedia sowie Bereichsleiter Tendence und Nordstil. Die Aktion gilt vom 15.11. bis 15.12.2020 und ist auf maximal 200 Händler beschränkt.

Wöchentliche Trendwelten

Ein weiteres Zusatzangebot für Händler ist ab November die wöchentlich neu kuratierte Zusammenstellung von Produkten unterschiedlicher Nextrade-Lieferanten in Form von Trendwelten. Ob warme und erdige Farbtöne aus der Natur als übergreifendes Thema oder eine ganz besondere Auswahl zur Weihnachtszeit – mit den Trendwelten erhalten Händler auf Nextrade jede Woche neue Ideen für die Gestaltung ihres Portfolios. Mit einem Klick auf die einzelnen Bestandteile der Trendwelt gelangen Händler direkt zum Ausstellershop, der die selektierten Produkte anbietet.


Das Familienunternehmen Graef wird mittlerweile in vierter Generation geführt.

Foto: Graef

Kurz vor dem Weihnachtsgeschäft verstärkt das Familienunternehmen Graef seine Vertriebsmannschaft und holt mit Lars Müller und Emin Sinanovic zwei erfahrene Sales-Profis an Bord.

Müller, der vom italienischen Kaffeehersteller illycaffè wechselt, treibt seit dem 1. Oktober als neuer Key-Account-Manager die strategische Marktdurchdringung voran. Über 20 Jahre Vertriebserfahrung stehen ihm dabei zur Seite. Emin Sinanovic unterstützt das Team der Handelsvertretung Philbert und koordiniert künftig die Gebiete Hessen, Rheinland und Saarland. 17 Jahre Know-how im aktiven Vertrieb von Elektrogeräten – vor allem im europäischen Ausland – machen auch ihn zur Topbesetzung.

Netzwerker und Macher

LG, Philips, Electrolux, Tefal oder Gorenje – die Liste der von Emin Sinanovic betreuten Kunden ist lang. Vor seinem Wechsel zum Deutschlandsitz von Gorenje war Sinanovic vor allem in Sarajevo, der Hauptstadt Bosnien-Herzegowinas, tätig. Seine Kontakte, auch in verwandte Branchen, erweitern seit Oktober das weit gespannte Netzwerk von Thomas Philbert, dessen Handelsvertretung, genau wie Graef, ein Familienunternehmen ist und mit namhaften Kunden und erstklassigen Beziehungen zum Fachhandel bereits in die nächste Generation startet. Ralf Heinitz, Vertriebsleiter Deutschland bei Graef, freut sich über den kompetenten Zuwachs: „Mit Lars Müller und Emin Sinanovic spielen echte Sales-Macher im Team Graef, von deren langjähriger Erfahrung wir nur profitieren können.“

Auch Johanna Graef, die den gesamten Vertrieb beim Familienunternehmen aus dem Sauerland koordiniert, betont: „Wir sind sehr gut durch dieses schwierige Jahr, das gleichzeitig auch unser 100. Jubiläumsjahr ist, gekommen und blicken hoffnungsvoll auf 2021. Mit Lars Müller, Emin Sinanovic und Kolleginnen und Kollegen aus dem Vertrieb sind wir bestens gerüstet für das wichtige Jahresendgeschäft und das neue Jahr!“


Grafik: GfK

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat die Ergebnisse ihrer aktuellen Konsumklimastudie veröffentlicht. Demnach schwindet der Optimismus der deutschen Verbraucher im Oktober spürbar. Das Corona-Virus spielt da eine bedeutende Rolle.

„Die rasant steigenden Infektionszahlen führen zu Verschärfungen Pandemie-bedingter Einschränkungen. Zudem steigt die Furcht vor einem weiteren Lockdown, sollte das Infektionsgeschehen in den kommenden Wintermonaten außer Kontrolle geraten“ erklärt Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte. „Die zum Teil kräftige Erholung der Stimmung vom Frühsommer dieses Jahres ist damit zum Stillstand gekommen und lässt das Konsumklima wieder abrutschen. Dazu hat auch eine im Oktober steigende Sparneigung mit beigetragen.“

Das spiegeln auch Ergebnisse aus einer aktuellen GfK-Umfrage wider. Demnach geht rund drei Viertel der Verbraucher in Deutschland (74 Prozent) davon aus, dass Covid-19 eine große bzw. sehr große Bedrohung darstellt. 17 Prozent sehen dies etwas gelassener und sechs Prozent fühlen sich überhaupt nicht bedroht. Geht es um die persönliche Zukunft – die potenziellen wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise im Hinterkopf behaltend – so macht sich die Hälfte (51 Prozent) große bzw. sehr große Sorgen. Etwa 34 Prozent geben an, sich eher weniger Gedanken zu machen und 11 Prozent sorgen sich gar nicht. Interessant an diesen Ergebnissen ist, dass sie seit Beginn der wöchentlichen Messung im April 2020 noch nie so hoch bzw. negativ wie aktuell ausgefallen sind. Ob sich das Konsumklima in den kommenden Monaten wieder stabilisieren kann wird vor allem vom weiteren Verlauf des Infektionsgeschehens abhängen.

Konjunkturaussichten gehen zurück

Die Konjunkturerwartung der Bundesbürger ist im Oktober der größte Verlierer unter den Stimmungsindikatoren. Nach fünf Anstiegen in Folge verliert die Konjunkturstimmung nun siebzehn Punkte und sinkt damit auf 7,1 Punkte. Die positive Nachricht ist, dass im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres immer noch ein Plus von knapp 21 Zählern zu Buche steht.

Schwindender Konjunkturoptimismus lässt auch die Einkommensaussichten der Verbraucher im Oktober nicht unbeeindruckt. Der Indikator Einkommenserwartung verliert 6,3 Zähler und sinkt auf 9,8 Punkte. Zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres fehlen damit gut 29 Punkte.

Im Sog sinkender Einkommensaussichten muss auch die Anschaffungsneigung Einbußen hinnehmen. Mit einem Minus von 1,4 Punkten sind die Verluste allerdings wesentlich geringer. Aktuell weist der Indikator mit 37,0 Zählern nach wie vor ein sehr zufriedenstellendes Niveau auf. Im Vergleich zum Vorjahr fehlen derzeit knapp 15 Punkte.

Nachdem die GfK diese drei Stimmungsindikatoren zusammengefasst hat, wird GfK für November 2020 ein Wert von -3,1 Punkten und damit 1,7 Punkte weniger als im Oktober dieses Jahres prognostiziert.


„Wir hätten nie gedacht, dass Herr Lafer dann wirklich vor unserer Tür stehen würde“, freut sich Susanne K. aus Flörsheim.

 

Foto: Graef

Das Engagement von Johann Lafer ist Teil der Kampagne zur 100-Jahr-Feier des Herstellers Graef. Der Fernsehkoch bringt überraschten Onlinekunden ihren bestellten Allesschneider nach Hause und gibt zudem hilfreiche Tipps für Ernährung im Homeoffice.

Bereits im Frühjahr hatte TV-Koch Johann Lafer für den Hersteller Graef an der Aktion zum 100. Geburtstag seinen Einsatz gezeigt. Unter dem Motto „Lafer liefert“ geht es nun also in die zweite Runde. Lafer hat zwei glücklichen Familien im Rhein-Main-Gebiet ihren neuen Allesschneider des sauerländischen Haushaltsgeräteherstellers Graef überbracht. Wer eben diesen bis Mitte Oktober im Onlineshop des Familienunternehmens bestellt hat, hatte die Möglichkeit, sich für den persönlichen Lafer-Lieferdienst einzutragen. Unter zahlreichen hoffnungsvollen Bewerbungen hat das Zufallsprinzip entschieden und drei Familien „ausgewählt“: Zwei davon konnten nicht nur ihren neuen Allesschneider in Empfang nehmen, sondern bekamen auch noch eine persönliche Kocheinlage und praktische Tipps für das Homeoffice on top. „Lafer liefert“ ist eine der besonderen Aktionen, die sich Graef im Jahr seines 100. Geburtstags für seine treue Kundschaft ausgedacht hat.


Foto: Mepal

PoS- und Online-Maßnahmen lenken zusammen mit Markenbotschaftern viel Aufmerksamkeit auf die neuen Thermo-Lunchpots, Thermobecher und Thermoflaschen von Mepal.

In der Zeit von KW 42 (12. Oktober 2020) bis einschließlich KW 48 (27. November 2020) lenkt das niederländische Unternehmen Mepal in einer groß angelegten Kampagne die Aufmerksamkeit auf die neue Thermo-Range. Neben PoS-Materialien für Handelspartner, E-Mail-Marketing und Social Post-Aktivitäten auf den einzelnen Online-Kanälen setzt Mepal vor allem auch auf Markenbotschafter. Ziel der Kampagne ist es, die Endkunden über die Thermobecher, die Thermoflaschen und den Thermo-Lunchpot zu informieren, das Interesse und die Bekanntheit dafür zu steigern und die Abverkäufe zu unterstützen. Die Aktivitäten zur Thermo-Kampagne münden in der Black Friday Woche.

Im Vorfeld informierte Mepal bereits seine Handelspartner und unterstützt sie während der Kampagne aktiv mit verschiedenen PoS-Maßnahmen. Für den Handel stehen unter anderem Factsheets, Flyer und weitere PoS-Materialien wie zum Beispiel Thekendisplays zur Verfügung. In KW 44/45 erfolgt die direkte Ansprache der Zielgruppen mit ersten Informationen über die Mepal Thermo-Range. Für die Ansprache nutzt Mepal digitale Maßnahmen wie E-Mail-Marketing und Social Media-Beiträge, auch in Form von Bewegtbild. Um die Interaktion mit den Kunden zu steigern und die Attraktivität der Marke zu erhöhen, wird u.a. auch ein Gewinnspiel durchgeführt. Nach vierwöchiger Ausspielung aller Aktivitäten münden die Werbemaßnahmen in KW48 zur Black Friday-Woche und werden mit weiteren Aktionen unterstützt.

Um sich stärker als Marke zu positionieren, setzt Mepal ab sofort auch auf die enge und dauerhafte Zusammenarbeit mit ausgesuchten Markenbotschaftern. Unter dem Kampagnennamen „Herzwärmer“ erfolgen auch für die aktuelle Thermo-Kampagne Kooperationen auf Instagram. Influencer aus den Bereichen Food, Family und Interior werben mit den Thermo-Produkten von Mepal und stellen sie in Funktionalität und Design ihrer Community vor. Alle Markenbotschafter promoten individuell die Thermoflaschen, Thermobecher und den Thermo-Lunchpot bei einem Ausflug in die Natur, auf dem Spielplatz oder im Tierpark. Um die Kooperation abzurunden, stellt Mepal seine Markenbotschafter nun auch auf der eigenen Website mit einem Steckbrief vor.


Der Hauptsitz der Villeroy & Boch AG

Foto: Villeroy & Boch

Der Vorstand der Villeroy & Boch AG hat angesichts der Erholung des Geschäfts in den Sommermonaten die Prognose für das Geschäftsjahr 2020 deutlich angehoben.

Er erwartet nunmehr ein operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von 30 bis 35 Millionen Euro. Bisher kommuniziertes Ziel war, die durch die Covid-19-Pandemie bedingten Verluste des 1. Halbjahrs im 2. Halbjahr zu kompensieren und ein positives operatives Ergebnis zu erzielen. Durch ein stringentes Kostenmanagement seit Beginn der Covid-19-Pandemie sowie eine deutlich verbesserte Umsatzentwicklung im 3. Quartal, die sogar über Vorjahr lag, konnte dieses Ziel früher als geplant realisiert werden.

Der Vorstand erwartet, dass sich der positive Umsatztrend im traditionell starken 4. Quartal fortsetzt und das Geschäftsjahr mit einem Gesamtumsatz von maximal 6% unter Vorjahr abgeschlossen werden kann. Die neue Prognose steht unter der Annahme, dass es zu keinen weiteren signifikanten Maßnahmen der Staaten zur Eindämmung der Pandemie und damit verbundenen negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft kommt.

Vor dem Hintergrund der erfreulichen Geschäftsentwicklung im 3. Quartal 2020 sowie der weiterhin hohen Netto-Liquidität haben Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, der ordentlichen Hauptversammlung am 30. Oktober 2020 für das Geschäftsjahr 2019 eine Gesamtdividende von 0,55 Euro je Vorzugs-Stückaktie sowie 0,50 Euro je Stamm-Stückaktie abzüglich der bereits gezahlten Abschlagszahlung auf den Bilanzgewinn in Höhe von 0,20 Euro je Vorzugs-Stückaktie sowie 0,15 Euro je Stamm-Stückaktie vorzuschlagen, d.h. eine weitere Dividendenzahlung von 0,35 Euro je Aktie.

Der Zwischenbericht zum 3. Quartal 2020 wird planmäßig am 20. Oktober 2020 veröffentlicht und detaillierte Informationen zur Geschäftsentwicklung in beiden Unternehmensbereichen enthalten.


Logo: GfK

Nach einem deutlichen Dämpfer im Vormonat zeigt sich das Konsumklima im September nahezu unverändert. Die einzelnen Stimmungsindikatoren verzeichnen eine uneinheitliche Entwicklung.

Konjunktur- und Einkommenserwartung legen zu, während die Anschaffungsneigung Einbußen hinnehmen muss. GfK prognostiziert für Oktober 2020 einen Wert von -1,6 Punkten und damit 0,1 Punkte mehr als im September dieses Jahres (revidiert -1,7 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für September 2020. „Trotz steigender Infektionszahlen und der zunehmenden Furcht vor Verschärfungen Pandemie-bedingter Einschränkungen, stabilisiert sich das Konsumklima. Offenbar sind die umfangreichen Konjunkturpakete für Unternehmen und Verbraucher geeignete Maßnahmen, um Deutschland aus der schwersten Rezession der Nachkriegszeit zu helfen“ erklärt Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte. „Der weitere Verlauf des Infektionsgeschehens in Deutschland sowie die Arbeitsmarktlage werden darüber entscheiden, ob der Dämpfer im Vormonat eine Eintagsfliege bleibt und die Konsumstimmung ihre Erholung in den kommenden Monaten wieder aufnehmen kann.“

Einkommenserwartung

Einen wesentlichen Beitrag zur stabilen Entwicklung des Konsumklimas leistet momentan die Einkommenserwartung der Verbraucher. Hier sind die Signale durchaus positiv. Der Indikator gewinnt 3,3 Punkte hinzu und klettert damit auf 16,1 Punkte. Die Bundesanstalt für Arbeit meldet für August gegenüber dem Vormonat keinen Corona-bedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit. Wenn man den saisonüblichen Anstieg der Erwerbslosenzahlen aufgrund der Sommerpause unberücksichtigt lässt, ist die Zahl der Arbeitslosen sogar leicht gesunken. Zudem ging zuletzt die Zahl der Kurzarbeiter, die zeitweise bei über 5 Millionen Personen lag, spürbar zurück. All dies trägt sicherlich zur stabilen Entwicklung der Einkommenserwartung der privaten Haushalte bei.

Anschaffungsneigung

Im Gegensatz zu den Einkommenserwartungen legt die Anschaffungsneigung nach vier Anstiegen in Folge eine Verschnaufpause ein. Der Indikator verliert 5,3 Zähler und weist nun 38,4 Punkte auf. Trotz der Verluste ist das Niveau der Konsumneigung angesichts der Lage als überaus zufriedenstellend zu bezeichnen.

Konjunkturerwartungen

Die Verbraucher sehen die deutsche Wirtschaft nach dem heftigen Corona-bedingten Einbruch im Frühjahr dieses Jahres klar auf Erholungskurs. Die Konjunkturerwartungen legen zum fünften Mal in Folge zu. Der Anstieg ist mit 12,4 Zählern in diesem Monat deutlich. Aktuell weist der Indikator 24,1 Punkte auf. Dies ist gegenüber September 2019 ein Plus von gut 33 Punkten und der höchste Wert seit genau zwei Jahren. Im September 2018 wurden 24,6 Punkte gemessen.


Wolfgang Marzin: „Die Messe Frankfurt wird konsequent dabei bleiben, im engen Schulterschluss mit den Kunden die Interessen der ausstellenden Industrien in den Mittelpunkt der Entscheidungen zu stellen.“

Foto: Messe Frankfurt

Der aktuelle Pandemieverlauf führt dazu, dass die Messe Frankfurt im Jahr 2021 bis einschließlich März keine eigenen physischen Messen am Standort Frankfurt veranstalten wird. Das Unternehmen ordnet daher den Messekalender neu. Auch die Ambiente ist betroffen.

„Während in China seit Krisenbeginn bereits wieder 13 große Messen des Unternehmens an verschiedenen Standorten stattfinden konnten, sind solche Vorhaben in Deutschland aktuell nicht realisierbar“, teilt die Messe Frankfurt mit. Im Hinblick auf Covid-19 gehören zwar Messehallen zu den sichersten überdachten Gebäuden, in denen sich Menschen aufhalten können, ohne einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt zu sein. Es kann in hoher Frequenz Frischluft zugeführt werden, und in Verbindung mit den vielfältigen Einzelmaßnahmen im Hygienekonzept wären geschäftliche Begegnungen auf dem Frankfurter Messegelände möglich. Doch vor dem Hintergrund der erneuten Verschärfung behördlicher und vor allem auch firmeninterner Reiserestriktionen führt der aktuelle Pandemieverlauf leider zu einer zunehmenden Verunsicherung seitens der Messekunden.

Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, sagt: „Wichtig für unsere Kunden ist unsere frühzeitige Entscheidung, denn jetzt müssten die Investitionen für die Messebeteiligungen ausgelöst werden. Die Messe Frankfurt wird konsequent dabei bleiben, im engen Schulterschluss mit den Kunden die Interessen der ausstellenden Industrien in den Mittelpunkt der Entscheidungen zu stellen.“

Auf die verschärften Reiserestriktionen reagiert die Messe Frankfurt daher mit einer Neuplanung des Messefrühjahres 2021 in Frankfurt. Die Heimtextil 2021 wird vom Januar auf den 4. bis 7. Mai 2021 verlegt und findet dann parallel zur Techtextil und Texprocess 2021 in Frankfurt statt. Die Ambiente findet zusammen mit Christmasworld und Paperworld als gemeinsame Veranstaltung unter dem Namen „International Consumer Goods Show – Special Edition“ einmalig vom 17. bis 20. April 2021 in Frankfurt am Main statt. Die Präsenzveranstaltung wird durch gezielte digitale Angebote der Consumer Goods Digital Days ergänzt. Hier werden auch die rein digitalen Angebote der Creativeworld zu finden sein, die 2021 als physischer Treffpunkt einmalig aussetzt. Aufgrund der Zusammenlegung, des neuen Termins und des hybriden Charakters der Veranstaltung ergeben sich unter den aktuell vorherrschenden Pandemie-Bedingungen neue geschäftsfördernde Synergie-Effekte für die gesamte Branche.

Als erster digitaler B2B-Marktplatz für Home & Living führt die Plattform Nextrade Angebot und Nachfrage der gesamten Branche zusammen – und schafft damit einen großen Mehrwert für beide Seiten. Seit 2019 nutzen Kunden der Ambiente, Tendence und Nordstil das Portal mit Services rund um Order- und Datenmanagement. 2021 steht das Portal erstmalig auch Kunden der Heimtextil, Christmasworld, Creativeworld zur Verfügung, um die physische Messeteilnahme zu verlängern und ganzjährige Orders zu ermöglichen: www.nextrade.market


Die Unterstützung der Fachhändler ist für Thomas Rahenkamp und Anja Peucker eine Herzensangelegenheit.

 

Foto: EK/servicegroup

Die eigenen Stärken überzeugend an den Endverbraucher zu kommunizieren, bleibt für den Fachhändler eine große Herausforderung. Unterstützung gibt es jetzt von der EK/servicegroup, die eine neue Fachhandelskampagne entwickelt hat, die im Rahmen der EK LIVE Herbstmesse vom 16. bis 18. September in Bielefeld erstmals vorgestellt wird.

Allzu viel verraten möchte Thomas Rahenkamp, Leiter Vertrieb und Marketing für die Bereiche Kaufhaus, Mehrbranche und Fachhandel im Geschäftsfeld EK Home, vor der diesjährigen Herbstmesse noch nicht. Schließlich soll der Vorhang zur neuen Fachhandelskampagne erst auf der EK LIVE gelüftet werden. Aber einen kleinen Vorgeschmack möchte er dann doch geben und deutet an, weshalb sich der Besuch der bevorstehenden EK LIVE Herbstmesse speziell für Fachhändler ganz besonders lohnt. „Gerade bei unseren individuell profilierten Fachhändlern, die unter ihrem eigenen Namen antreten, ist es wichtig, diese zukünftig als Verbund in umfänglichen Maße mit gemeinschaftlichen Marketingaktivitäten zu unterstützen“, erläutert Thomas Rahenkamp.

Die Basis für dieses Vorhaben ist eine breit angelegte Marketingkampagne, die online und offline die Stärken des Fachhandels in den Fokus stellt und dabei den einzelnen Händler vor Ort mit einbindet. Getragen wird der Ansatz von einer Botschaft, die sich gleichermaßen an Kopf und Herz richtet. „Besonders stolz sind wir darauf, dass es uns gelungen ist, eine kommunikative Klammer zu finden, mit der sich jeder Fachhändler identifizieren kann, ganz gleich, in welcher Branche er unterwegs ist“, ergänzt Anja Peucker, Marketing-Koordinatorin im Geschäftsfeld EK Home.

Befürchtungen seitens der Händler, die neue Kampagne, könnte unter Umständen optisch nicht mit dem eigenen Werbeauftritt harmonieren, möchten die beiden Marketingexperten schon im Vorfeld ausräumen. „Auch daran haben wir gedacht,“ verkünden Rahenkamp und Peucker unisono und ergänzen: „Unsere Geheimniskrämerei im Vorfeld hat natürlich einen guten Grund: Wir möchten unseren Händlern den Ansatz gern persönlich vorstellen und mit ihnen diskutieren. Denn schließlich bilden sie das Herzstück der neuen Kampagne.“


Grafik: Euronics

Der neue Euronics Podcast „Nah + Da!“ ist ab sofort auf vielen Streaming-Portalen verfügbar. In jeder Folge ist ein Händler aus einer anderen Stadt zu Gast – vom Land bis zur Großstadt und von Nord bis Süd. Im Gespräch stellen die Euronics Mitglieder ihre Fachgeschäfte, Praxisbeispiele, spezielle Services sowie Besonderheiten ihrer Region vor. Das Talk-Format zeigt dadurch die Vielfalt der mehr als 1.300 selbstständigen Händler, die zur Verbundgruppe gehören.

„Unser neuer Podcast ist ein schönes Beispiel dafür, was uns bei Euronics besonders wichtig ist: Regionale Verbundenheit, Kundennähe und beste Services. Mit interessanten Anekdoten aus dem Alltag eines Fachgeschäfts bieten unsere Händler einen authentischen Blick hinter die Kulissen. Aber auch aktuelle CE-Trends und lokale Besonderheiten kommen im Podcast nicht zu kurz. Gerade diese Themen zeigen, dass wir sowohl fachlich als auch regional jederzeit für unsere Kunden zur Verfügung stehen – nah und da eben“, erklärt Jochen Mauch, Chief Digital Officer der Euronics Deutschland eG, den Hintergrund des neuen Podcasts.

In den ersten vier Podcast-Ausgaben, die bisher erschienen sind, zeigt sich die große regionale Bandbreite an Euronics Mitgliedern, die zu Wort kommen. Während in der ersten Episode der Euronics Lux-Markt aus Köthen vorgestellt wurde, sind in Nummer 2, 3 und 4 Händler aus Neubrandenburg, Frankfurt am Main und Zittau zu Gast.

Neben den verschiedenen Ladenkonzepten und Ausstattungen geben die Händler Einblicke in ihre eigene Geschichte und ihre Verwurzelung in der Region. Aber auch persönliche Lieblingsgeräte oder amüsante Geschichten aus dem Alltag eines Fachhändlers fanden ihren Weg in die ersten Folgen.

Ab sofort erscheint „Nah + Da!“ regelmäßig auf Spotify, YouTube, Google Podcasts und vielen weiteren Streaming-Plattformen. Mehr Informationen zum Podcast gibt es online unter: nahundda.podigee.io.


Grafik: IFH Köln

Während in deutschen Supermärkten seit einigen Tagen schon Lebkuchen, Spekulatius und Co. in den Regalen stehen, wurden mancherorts die ersten Weihnachtsmärkte im „Coronajahr“ 2020 bereits abgesagt. Weihnachten wird in diesem Jahr unter Coronavoraussetzungen stattfinden, was für einige Konsumentinnen und Konsumenten teilweise mit Einschränkungen verbunden ist.

So werden viele in diesem Jahr Innenstädte und Weihnachtsmärkte meiden und Einkäufe eher online tätigen – so die neuesten Daten des Corona Consumer Check vom IFH Köln in Zusammenarbeit mit Sitecore und ecx.io, Teil der Agenturfamilie IBM iX.

77 Prozent der deutschen Konsumentinnen und Konsumenten rechnen damit, dass die Weihnachtszeit in diesem Jahr wegen Corona unter besonderen Voraussetzungen stattfinden wird. Die Mehrheit der für den Corona Consumer Check befragten Konsumentinnen und Konsumenten geben an, Weihnachtsmärkte und Innenstädte in der Weihnachtszeit meiden zu wollen. Die Auswirkungen der Pandemie auf das Weihnachtsgeschäft deuten 61 Prozent negativ.

43 Prozent der befragten Konsumentinnen und Konsumenten erwarten dieses Jahr ein verändertes Einkaufsverhalten in der Weihnachtszeit – bei 41 Prozent der Befragten bedeutet das, den Großteil der Weihnachsteinkäufe online zu tätigen. 31 Prozent geben an, sich von der Coronapandemie nicht in ihrem Einkaufsverhalten in der Weihnachtszeit beeinflussen zu lassen.

Der Onlinekanal ist nach wie vor Gewinner der Coronakrise – auch im Weihnachtsgeschäft. Die befragten Konsumentinnen und Konsumenten planen in diesem Jahr ihre Einkäufe um zehn Prozentpunkte mehr online zu tätigen als in der vergangenen Weihnachtssaison. Damit sind die Weihnachtseinkäufe stationär und online nahezu gleich verteilt (52 % stationär, 48 % online). Es ist somit mit einer Kanalverschiebung für das Weihnachtsgeschäft 2020 zu rechnen.


Christoph Lux freut sich über das entgegengebrachte Vertrauen seiner Kollegen.

Foto: Euronics

Das neue IFA-Konzept hat es ermöglicht, dass die Euronics Generalversammlung dieses Jahr doch noch als Präsenzveranstaltung abgehalten werden konnte und in diesem Zuge auch die turnusmäßigen Wahlen des Euronics Aufsichtsrats.

Hier standen Dirk Wittmer, Frank Schipper, Jan Pankrath sowie Christoph Lux zur Wahl. Bei der Abstimmung wurden die Positionen von Dirk Wittmer und Frank Schipper von den anwesenden Mitgliedern bestätigt und Christoph Lux neu in den Aufsichtsrat gewählt. Dirk Wittmer wurde erneut als Vorsitzender des Gremiums und Frank Schipper als sein Stellvertreter bestätigt.

Dass die Generalversammlung in Berlin stattfand, war ein Novum für die Ditzinger Verbundgruppe – normalerweise findet diese auf dem Euronics Kongress in Leipzig statt. Da auch dieser 2021 erstmals als Kooperationsmesse in Berlin stattfindet, kann man die diesjährige Generalversammlung durchaus als Generalprobe betrachten. Benedict Kober ist glücklich damit, auf der IFA einen geeigneten Rahmen für die Versammlung gefunden zu haben: „Die Messe Berlin hat in kürzester Zeit eine Special Edition der IFA auf die Beine gestellt inklusive ausgefeiltem Sicherheits- und Hygienekonzept. So hatten wir optimale Bedingungen, um unsere Veranstaltungen durchführen zu können. Für Produkttrends und -neuheiten, die im Herbst kommen werden, ist die Messe auch in diesem Jahr sehr wichtig. Wir waren deshalb mit unseren Entscheidungsträgern aus den Bereichen Einkauf und Vertrieb vor Ort und auch viele unserer Mitglieder haben die Reise nach Berlin angetreten“, so Kober.

Eine der drei vakanten Stellen des Euronics Aufsichtsrats wurde mit einem neuen Gesicht besetzt: Christoph Lux (46), Geschäftsführer des Fachgeschäftes Euronics Lux-Team in Köthen, beschäftigt auf 600 Quadratmetern Verkaufsfläche und zwei Vodafone-Shops insgesamt 17 Mitarbeiter. Bereits seit 29 Jahren ist er in der Branche tätig, sein Unternehmen ist seit über 30 Jahren Mitglied von Euronics. Nun tritt er seine erste Amtsperiode im Aufsichtsrat an und freut sich über das entgegengebrachte Vertrauen seiner Kollegen.

Dirk Wittmer (60; Euronics XXL Johann + Wittmer, Ratingen), konnte wiederholt das mehrheitliche Vertrauen der Mitglieder für sich gewinnen. Er wurde für weitere drei Jahre in den Aufsichtsrat gewählt und gleichzeitig als Vorsitzender des Aufsichtsrats bestätigt. Neben Dirk Wittmer behauptete auch Frank Schipper (Euronics XXL, Lüdinghausen) sein Aufsichtsratsmandat und hat auch weiterhin den stellvertretenden Vorsitz inne. Mit der Wiederwahl tritt er seine fünfte Amtszeit im Aufsichtsrat an und begleitet die Entwicklung der Verbundgruppe kontinuierlich seit 2008. Weitere Mitglieder des Aufsichtsrats der Euronics Deutschland eG sind Sabine Bauer, Sebastian Dworak, Torsten Roters und Martin Zilligers.


Robert Tsanakaliotis: „Für Smeg als Familienunternehmen ist nachhaltiges Wachstum besonders wichtig.“

Foto: Smeg

Smeg richtet sich noch stärker auf den Fachhandel aus: Ab sofort verantwortet Robert Tsanakaliotis den Gesamtvertrieb der Premiummarke für Hausgeräte in Deutschland und Österreich.

Der Brancheninsider war bisher für Smeg als Key Account Manager für den Elektrofachhandel tätig. Tsanakaliotis berichtet an Geschäftsführer Olaf Nedorn, der nach dem Ausscheiden von Alexander Aust dessen Aufgabe kommissarisch mitübernommen hatte.

Robert Tsanakaliotis ist ausgewiesener Küchengeräte-Experte. Vor seinem Wechsel zu der italienischen Designschmiede im Februar 2020 arbeitete er rund 20 Jahre bei BSH Hausgeräte – zunächst im Außendienst und später als Key Account Manager.

Mit der Beförderung von Robert Tsanakaliotis zum Vertriebschef unterstreicht Smeg Deutschland einmal mehr seine starke Fachhandelsorientierung. Denn Tsanakaliotis wird auch künftig den Elektrofachhandel als Key Account Manager weiterbetreuen. Für den Küchenmöbelhandel bleibt deutschlandweit Karsten Schönfeld spezialisierter Ansprechpartner.


 

Sommer Nordstil 2020: Eine der ersten Konsumgütermessen, die seit dem Ausbruch der Pandemie wieder stattfindet.

 

Foto: Messe Frankfurt

Emails, Videokonferenzen und Webinare prägen in den letzten Monaten den Arbeitsalltag. Aber die meisten Geschäftsbeziehungen ergeben sich aus persönlichen Gesprächen, deshalb sind Begegnungen vor Ort so wichtig. Die Nordstil setzt vom 5. bis 7. September 2020 ihre Segel und ist in den Hamburger Messehallen somit die erste Veranstaltung der Messe Frankfurt, die in Deutschland überhaupt wieder stattfindet.

300 Aussteller präsentieren in den Hallen A1, A3 und A4 im Westteil des Hamburger Messegeländes ihre Highlights nach dem Lockdown. Sie zeigen auf der Sommer Nordstil 2020 die neusten Trends, die das Wohnen, Dekorieren und Schenken noch schöner machen. Für den Einzelhandel ist die Nordstil der Ordertermin für das Herbst-, Winter- und Weihnachtsgeschäft sowie teilweise schon für das darauffolgende Frühjahr- und Sommergeschäft.

Neben Ausstellern aus Deutschland wie David Fussenegger oder Werkhaus bereichern in diesem Sommer unter anderem 34 dänische Aussteller und 17 niederländische Aussteller das Produktangebot der Messe. Aufgrund des kurzen zeitlichen Vorlaufs und einer kompletten Neuaufplanung im Westgelände sind die einzelnen Produkte diesmal nicht, wie sonst gewohnt, sortenrein nach Produktbereichen strukturiert. Das bietet den Händlern neue Möglichkeiten: Sie können so vermehrt Neuheiten aus arrondierenden Produktsegmenten entdecken und erhalten auf diesem Wege zusätzliche Ideen für ihr Sortiment. Eine weitere Inspiration bietet das Angebot der Buddelhelden: Edle Weine und ausgesuchte Spirituosen finden Besucher in der Halle A4 als Zusatzsortiment.

Die Maßnahmen zur Hygiene auf Messen sind ein wichtiger Bestandteil des Neustarts nach der Corona-Auszeit. Der Gesundheitsschutz aller Messeteilnehmer – Besucher, Aussteller, Journalisten, Mitarbeiter – nimmt bei der kommenden Veranstaltung die höchste Priorität ein und ist mit den lokalen Gesundheitsbehörden Hamburgs eng abgestimmt.


 

 

Patrick McGrath freut sich darauf, mit dem Severin-Team das Wachstum des Unternehmens voranzutreiben.

Foto: Severin

Severin investiert auch in herausfordernden Zeiten umfangreich in die strategische Neuausrichtung des Unternehmens. Ab September 2020 agiert das Unternehmen mit erweiterter Geschäftsführung und stellt somit die Weichen, um die Marktposition international erfolgreich auszubauen.

Zur Forcierung der globalen Vertriebsausrichtung ergänzt Patrick McGrath als CSO ab 01.09.2020 die Geschäftsführung. Er verantwortet zukünftig den weltweiten Vertrieb der Elektrogeräte über alle Kanäle – den Fachhandel als auch zukünftig wichtige Säule, die Handelsketten, den Onlinehandel und den aktuell im Aufbau befindlichen Online-Direktvertrieb. In dieser Funktion wird Patrick McGrath unterstützt von Scott Taylor, Head of Sales National, und Harald Kaiser, Head of International Sales.

In seiner neuen Rolle als Sprecher der Geschäftsführung konzentriert sich Christian Strebl ab September auf die kontinuierliche Fortführung der strategischen Unternehmensentwicklung, die Generierung von innovativen Produkten, die damit verbundene Erschließung neuer Geschäftsfelder sowie den konsequenten Ausbau der Severin Markenbildung.

Der Aufgabenbereich von Ulrich Cramer, als kaufmännischer Geschäftsführer von Severin, umfasst unverändert die globalen kaufmännischen Bereiche (Finanzen, Controlling, Personal, Recht, IT) sowie auch die Logistik und das Qualitätswesen. Wesentliche Schnittstelle für die Implementierung von CRM-Strukturen, die Gestaltung der Digitalisierung sowie die Globalisierung der eCommerce Aktivitäten obliegen André Schültke in seiner Funktion als CIO und Mitglied der Geschäftsleitung.

Auch im Bereich der Fokusproduktgruppe Floorcare investiert Severin in die Erweiterung des internationalen Teams. Neuer Director Global Business Development ist seit 1. August 2020 Kitty Zhong. Sie berichtet direkt an Sascha Steinberg, Director Marketing & Product Management.

Last but not least verstärkt ab 01.10.2020 Carolyn Luan in der Position als General Manager China Sales das internationale Severin Team und damit die Weiterentwicklung des Markenauftritts in China.


Fenno De Boer

Foto: Groupe SEB

Fenno De Boer übernimmt zum 1. September 2020 die Vertriebsleitung Deutschland der Groupe SEB. Er folgt damit auf Reiner Kreisel, der sich künftig auf den Vertrieb in Österreich und der Schweiz konzentrieren wird.

Als Vertriebsdirektor verantwortet De Boer sämtliche Vertriebsaktivitäten sowie den Außendienst in Deutschland. Er berichtet direkt an Olivier Evanno, Geschäftsführer DACH der Groupe SEB, und wird außerdem Teil des Management Teams für die DACH-Region sein. De Boer bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in leitenden Vertriebs- und Marketingpositionen mit. Vor seinem Wechsel zur Groupe SEB war der gebürtige Holländer als Global Head of Distribution Business bei Bose in den Niederlanden tätig.

„Wir freuen uns sehr, Fenno De Boer als neuen Vertriebsleiter für Deutschland im Team begrüßen zu dürfen“, so Olivier Evanno. „Mit seiner langjährigen Erfahrung und fundiertem Know-how bringt er die besten Voraussetzungen mit, unsere ambitionierte Vertriebsstrategie für den deutschen Markt weiter voranzutreiben und erfolgreich umzusetzen. Gleichzeitig möchte ich Reiner Kreisel, der zuletzt den Vertrieb für die gesamte DACH-Region verantwortet hat, für seinen außerordentlichen Einsatz und sein hohes Engagement danken“.


Digital statt real: Rommelsbacher eröffnet virtuellen Messestand

Foto: Rommelsbacher

Getreu dem Motto ‚Freude am Kochen‘ wird Rommelsbacher auch in diesem Herbst sowohl spannende als auch innovative Neuheiten vorstellen. Da allerdings die IFA in Berlin in der üblichen Form ausfällt, war ein alternatives Konzept gefragt. Das mittelständische Familienunternehmen aus Dinkelsbühl hat sich aus diesem Grund etwas einfallen lassen und den für die IFA geplanten Stand-Entwurf einfach digitalisiert.

Herausgekommen ist ein beeindruckender, virtueller Messestand. Alle Neuheiten werden dort übersichtlich und informativ dargestellt – mit Bild, Text, Video und 360°-Darstellung. „Als bekannt wurde, dass die IFA 2020 nicht wie ursprünglich geplant stattfindet, gab es direkt erste Überlegungen, wie wir stattdessen unsere Herbst-Neuheiten angemessen präsentieren“, erzählt Sigrid Klenk, Geschäftsführerin des Dinkelsbühler Familienunternehmens.

Besonderen Wert wurde auf eine intuitive Orientierung auf dem Messestand gelegt. Die Präsentation der Geräte ist entsprechend übersichtlich angeordnet. Um mehr über eine dieser Neuheiten zu erfahren, genügt ein einfacher Klick auf eines der dargestellten Produkte. Beim Öffnen erscheinen alle wichtigen Informationen wie eine kurze Beschreibung, Bilder, ein Produktvideo sowie eine 360°-Animation – fast so, als würde das Gerät vor einem stehen. Um im Nachgang nochmals alles in Ruhe nachzulesen und anzuschauen, steht zusätzlich ein Messeinformationsblatt zum Download zur Verfügung.

Wie in den Jahren zuvor auf der IFA üblich, gibt es auch in diesem virtuellen Messestand zwei Areale. Die vordere, öffentliche Fläche ist für alle Besucher jederzeit zugänglich. Dort sind die Frühjahrs-Neuheiten des Jahres platziert, die weitestgehend auch bereits zum Kauf erhältlich sind. Im hinteren Teil befindet sich der Händler-Bereich mit den topaktuellen Herbst-Neuheiten, der allerdings passwortgeschützt ist. Wer den Zugang wünscht, um mehr über diese Produkte zu erfahren, benötigt ein exklusives und persönliches Rommelsbacher-Messeticket. Erhältlich ist dies entweder bei direkter Kontaktaufnahme an den bisherigen Ansprechpartner vom Vertriebs- oder Presse-Team von Rommelsbacher oder per Nachricht an die im Messestand hinterlegte E-Mail-Adresse. Anschließend wird – wie bei einer normalen Messe – ein Termin vereinbart und die Vorstellung der Herbst-Neuheiten findet im persönlichen Gespräch, nur eben digital statt.

Der virtuelle Messestand von Rommelsbacher ist seit Ende August 2020 online. Der Link, um diesen zu öffnen, lautet: rommelsbacher.de/messe/index.htm und ist zudem auch auf der Internetseite von Rommelsbacher unter ‚Messen‘ zu finden. Persönliche Zugangsdaten für den separaten Händler-Bereich können per E-Mail-Nachricht an messe@rommelsbacher.de angefordert werden.


Logo: GfK

Die Hoffnung auf eine rasche Erholung des Konsumklimas hat im August einen deutlichen Dämpfer erhalten. Nach drei starken Anstiegen in Folge verliert der Indikator spürbar. Während Konjunkturerwartung und Anschaffungsneigung nur noch minimal zulegen, muss die Einkommenserwartung einen deutlichen Rückgang hinnehmen.

Da auch die Sparneigung aktuell ansteigt, prognostiziert GfK für September 2020 einen Wert von -1,8 Punkten und damit 1,6 Punkte weniger als im August dieses Jahres (revidiert -0,2 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für August 2020.

„Steigende Infektionszahlen und die Furcht vor einer Verschärfung der Corona-bedingten Beschränkungen sorgen für Verunsicherung und drücken folglich auf die Stimmung. Die Mehrwertsteuersenkung, die zum 1. Juli in Kraft trat, kann die Konsumneigung zwar stützen, aber aktuell noch keine stärkeren Impulse verleihen“, erklärt Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte. „Ob es sich hierbei nur um eine vorübergehende Eintrübung handelt, hängt vor allem von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens und den von der Politik zu ergreifenden notwendigen Maßnahmen ab.“

Einkommenserwartung

Besonders deutlich zeigt sich die Verunsicherung bei der Einkommenserwartung, die nach drei Anstiegen in Folge im August wieder spürbare Einbußen erleidet. Der Indikator sinkt nach einem Minus von 5,8 Punkten auf 12,8 Punkte – ein Minus von gut 37 Punkten gegenüber dem Vorjahreswert.

Anschaffungsneigung

Im Gegensatz zu den Einkommensaussichten kann die Anschaffungsneigung ihr gutes Niveau noch einmal verbessern. Mit einem Plus von 1,2 Zählern ist der Zuwachs allerdings gering. Mit aktuell 43,7 Punkten liegt der Indikator nur noch gut fünf Zähler unter dem Wert des Vorjahres.

Konjunkturaussichten

Die Konjunkturaussichten der Verbraucher legen im August ebenfalls zum vierten Mal in Folge zu. Allerdings ist auch hier der Zuwachs mit 1,1 Zählern eher gering. Der Indikator klettert auf 11,7 Punkte. Dies ist bereits der vierte Anstieg in Folge. Ein besserer Wert wurde zuletzt mit 14,8 Punkten im November 2018 gemessen.


Ob über Smartphone oder Tablet: Mit der App wird das Ordern auf Nextrade noch flexibler.

Foto: Messe Frankfurt/Nextrade

Mit dem Start der App im Herbst 2020 macht Nextrade sowohl das Ordern vor Ort auf Messen als auch die Nachbestellung im stationären Geschäft noch flexibler und einfacher. Interessierte Teilnehmer können sich zur Nordstil am Infostand mit dem Team von nmedia zu allen Vorteilen und Funktionen des B2B-Marktplatzes austauschen.

Vor mehr als einem Jahr startete mit Nextrade der erste B2B-Marktplatz der Home & Living-Branche und erzielte in kürzester Zeit national und international eine große Anzahl an teilnehmenden Lieferanten und Händlern. „Dass die Resonanz auch in einem solch herausfordernden Jahr wie 2020 ungebrochen groß ist, zeigt uns vor allem eins: Nextrade ist genau das, was die Branche braucht. Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung der Plattform“, so Philipp Ferger, Geschäftsführer von nmedia sowie Bereichsleiter Tendence und Nordstil. Interessierte Händler und Lieferanten können sich auf der kommenden Nordstil am Infostand in der Halle A1 mit Nicolaus Gedat, Geschäftsführer nmedia, sowie dem Team der nmedia GmbH zur Plattform austauschen.

Ab Herbst 2020 steht die App zum kostenlosen Download zur Verfügung. Die Nutzung des Marktplatzes ist für Händler ebenfalls kostenlos. Mit dem Launch geht Nextrade den nächsten Schritt und macht das Ordern auf dem B2B-Marktplatz noch flexibler und vielseitiger.

„Händler werden damit nun auch wirklich mobil und können künftig beim Ordern direkt vor Ort auf der Messe Nextrade nutzen. Damit verknüpfen wir nachhaltig die persönliche Messebegegnung mit den digitalen Vorteilen der Plattform“, erklärt Philipp Ferger. So können Einkäufer unmittelbar auf der Messe die aktuellsten Produkte ihrer Neu- und Stammlieferanten über Nextrade ordern und bekommen gleichzeitig alle Daten mitgeliefert.

Die Nextrade-App dient Händlern zudem während des Verkaufsgesprächs im eigenen Geschäft als verlängerte Ladentheke. Bei Kundenanfragen nach alternativen Farben oder Produktvarianten reicht ein Tablet oder Smartphone, um in Echtzeit die Produktverfügbarkeit zu überprüfen. „Dank der Dropshipping-Funktion können Händler die angefragten Produkte außerdem unmittelbar aus dem Lager des Lieferanten an ihre Endkunden liefern lassen. Das verkürzt nicht nur Transportwege, sondern senkt auch die eigenen Verpackungs- und Lagerkosten“, so Nicolaus Gedat.


Logo: Beurer

Beurer erhielt in der Studie „Von Kunden empfohlen“ die Auszeichnung „Höchste Weiterempfehlung“ in der Kategorie Sport und Gesundheit und steht damit auf Platz 1 der Rubrik „Elektrogeräte für Gesundheit“.

 Das Beratungs- und Analyseinstitut ServiceValue hat in Zusammenarbeit mit „Deutschland Test“ und „Focus Money“ mehr als 610.000 Kundenurteile zusammengefasst. 1.780 Unternehmen aus 170 Branchen wurden dabei überprüft. Die Studie befasste sich mit den Fragen: Welche Firmen sind bei der Weiterempfehlung am besten aufgestellt? Wer generiert besonders viele Markenbotschaften?

Bevor ein Produkt gekauft wird informieren sich deutsche Konsumenten genau darüber, befragen das persönliche Umfeld oder recherchieren Kundenbewertungen im Internet. Empfehlungen aus dem Bekannten- und Freundeskreis haben mit 47,2 Prozent den größten Einfluss bei Kaufentscheidungen, gefolgt von unabhängigen Vergleichstests und 24,6 Prozent vertrauen auf Amazon-Bewertungen.

Die Ergebnisse zeigen auf, welche Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren die meisten Kaufempfehlungen erhalten haben. Nach den ersten Auswertungen der Kundenangaben erhielt jedes Unternehmen einen Empfehlungsscore. Der Übersichtlichkeit halber wurden die Branchen in neun Kategorien mit weiteren Rubriken gruppiert. Das Unternehmen mit dem höchsten Empfehlungsscore in seiner Rubrik und somit Branchensieger erhielt die Auszeichnung „Höchste Weiterempfehlung“.


Foto: Küchenprofi

Auch in diesem Jahr bietet die Küchenprofi-Gruppe wieder den attraktiv gestalteten „Küchentrends“ Flyer mit umsatzstarken Produkten der Marken Küchenprofi, Cilio, Zassenhaus und Spring als besondere Herbst-/Weihnachtspromotion für den Handel.

Ab der ersten Novemberwoche steht der Flyer zur Verteilung dem Handel zur Verfügung, ob als Kleinstauflage über die Ladentheke oder als Versand-Beilage mit Händlereindruck schon ab einer Auflage von 1.000 Stück. Bis Ende des Jahres profitiert der Fachhändler von den Vorteilspreisen der Flyer-Sortimente aus den Bereichen Kochen & Braten, Kochen am Tisch, Zubereiten, Servieren, Mit Genuss unterwegs, Cocktail & Bar, Backen sowie Kaffee, um aktiv Umsätze zu generieren.

Unterstützt wird der emotional gestaltete Verkaufsflyer mit entsprechenden Werbekampagnen auf der eignen „Küchentrends“ Facebook Seite, sowie auch in anderen Social Media Bereichen.

Alle Händler, welche noch an dieser bewährten und erfolgreichen VKF Aktivität teilnehmen möchten, haben noch bis Anfang/Mitte September die Gelegenheit, die benötigte Auflage zu bestellen.


Benedict Kober, Sprecher des Vorstands der Euronics Deutschland eG, zeigt sich begeistert über die Auszeichnung.

Foto: Euronics

Bereits zum fünften Mal gewinnt der auf Medienintegration und Smart-Home-Lösungen spezialisierte Fachhändler media@home den Plus X Award als „Deutschlands bester Händler“ in der Kategorie „Elektronikfachgeschäft“ und feiert zugleich sein 15-jähriges Bestehen.

media@home Die Technikeinrichter bietet den Händlern neue Service- und Präsentationskonzepte sowie zukunftsfähige Vermarktungsansätze. Durch stationäre Inspirationsflächen wird hochwertige Technik, die im Wohnraum integriert wird, für den Kunden vor Ort erlebbar gemacht. Der seit 2016 jährlich verliehene Plus X Award zeichnet Marken für besondere Qualität und Innovation aus. Er gilt als der weltweit wichtigste Innnovationspreis für Technologie, Sport und Lifestyle. Mit der Auszeichnung wird nicht nur die Leistung der Unternehmen und Mitarbeiter gewürdigt, sondern vor allem die Bedeutung des qualifizierten, stationären Handels hervorgehoben.

Benedict Kober, Sprecher des Vorstands der Euronics Deutschland eG, zeigt sich begeistert über die Auszeichnung: „Wir freuen uns, im 15. Jahr von media@home Die Technikeinrichter diese Auszeichnung entgegenzunehmen. Kundenzufriedenheit, Regionalität und die klare Verbindung von hochwertiger Technik mit Mehrwertlösungen sind seit jeher die wichtigsten Bestandteile der DNA von media@home. Wir sind davon überzeugt, dass diese Faktoren gemeinsam zum Erfolg führen.“

Patrick Schwarzhaupt, Leiter Betriebstypenmanagement für Fachhandel und spezialisierten Fachhandel bei Euronics, ergänzt: „Die fünfte Auszeichnung mit dem Plus X Award ist für uns eine eindeutige Bestätigung, dass wir mit unserem Servicekonzept genau die richtige Strategie verfolgen. Unsere Händler bieten Kunden mit individuellen Ansprüchen und Wünschen maßgeschneiderte Lösungen. Die Integration von Technik im Wohnraumumfeld und die starke B2B Orientierung vieler media@home Fachhändler runden das Portfolio ab und führen uns seit 15 Jahren zum Erfolg. Die erneute Auszeichnung ist Ansporn, auch zukünftig Vorreiter zu bleiben und mit zeitgemäßen, erlebbaren Konzepten und Lösungsansätzen dafür zu sorgen, die erste Wahl beim Kunden zu sein.“


Foto: EK/servicegroup

Am 16. September öffnet die EK/servicegroup ihre Messehallen für die neu konzipierte EK LIVE, Perspektiven für den stationären Handel bringt und dabei der rasant gewachsenen Bedeutung der Digitalisierung auch im Messewesen Rechnung trägt.

Auf Grundlage eines mit der Stadt Bielefeld abgestimmten Hygiene- und Abstandskonzepts, das die Gesundheit aller Teilnehmer so gut wie irgend möglich schützt, zeigt die EK vom 16. bis 18.09.2020 gemeinsam mit 200 Industriepartnern das gesamte Leistungsspektrum des europaweit tätigen Mehrbranchenverbundes. Neben attraktiven Sortimenten, neben Konzepten, die die gedämpfte Kauflust wieder ankurbeln sollen, neben Digital Services, die genau auf die Zielgruppen abgestimmt sind und neben einem Dienstleistungsangebot, das den Händlern Kopf und Rücken frei hält für die volle Konzentration auf den Kunden, bieten die Bielefelder diesmal sogar noch mehr: Das neue, hybride Messekonzept erweitert die Live-Veranstaltung virtuell und ermöglicht die interaktive Teilnahme per Tablet, PC oder Smartphone von wo aus auch immer.

Virtuelle Rundgänge und Live-Videos

Voraussetzung auch für die virtuelle Messeteilnahme ist die Registrierung auf www.ek-messen.de. Das Portal, auf das auch die Besucher vor Ort mit ihren privaten Endgeräten zugreifen können, lädt anschließend beispielsweise zu virtuellen Rundgängen ein.

Im neuen EK Video-Channel #EKTV laufen darüber hinaus interessante Liveberichte und Videos vom Messegeschehen.

Ware live entdecken und sofort ordern

Analog und digital: Die EK LIVE ist und bleibt eine Ordermesse! So werden in zahlreichen Live-Shows attraktive EK Lagerartikel und Top-Produkte der Aussteller vorgestellt, die sofort online bestellt werden können. Darunter befinden sich auch sogenannte Highlight-Artikel in begrenzter Stückzahl, die nur während eines bestimmten Zeitraums zu Spitzenkonditionen erhältlich sind – frei nach dem Motto: „Was weg ist, ist weg!“ Außerdem bietet das digitale Messeportal ein spezielles Präsentationsforum für Aussteller, die vor Ort sind und ihr Unternehmen und die mitgebrachten Sortimente auf der EK LIVE vorstellen möchten.



Dr. Bernhard Düttmann: „Nach dem Ende der Marktschließungen haben wir im Mai schnell wieder Fuß gefasst.“

Foto: Ceconomy

Der Düsseldorfer Handelskonzern Ceconomy, Mehrheitseigner von Media Markt und Saturn, hat die Zahlen des dritten Quartals des laufenden Geschäftsjahres bekannt gegeben. Demnach ging der Umsatz im Berichtszeitraum um 8,4 Prozent zurück. Das Unternehmen kündigt Kosteneinsparungen und dementsprechend massive Stellenstreichungen an.

Die Ceconomy AG hat das dritte Quartal 2019/20 eigenen Angaben zufolge mit einem besser als erwarteten Ergebnis abgeschlossen. Nachdem der Geschäftsverlauf im April noch durch enorme, Coronavirus-bedingte Einschränkungen geprägt war, habe sich der Umsatz im Mai und Juni deutlich erholt.

Der Umsatz ging im dritten Quartal währungs- und portfoliobereinigt um 8,4 Prozent auf rund 4,1 Mrd. Euro zurück. Der Umsatzrückgang im dritten Quartal reflektiere die Auswirkungen der Corona-Krise und sei ausschließlich durch die negative Umsatzentwicklung infolge der Store-Schließungen im April und teilweise noch im Mai begründet. Mit der schrittweisen Wiedereröffnung des stationären Geschäfts kehrten die Umsätze im Mai wieder auf einen Wachstumskurs zurück, welcher sich im Juni beschleunigte. Insbesondere Deutschland, Österreich, die Schweiz und Italien verzeichneten im Mai und Juni einen starken Umsatzanstieg, während die Niederlande und Schweden sich über das gesamte Quartal hinweg deutlich positiv entwickelten. Im Juli setzte sich der positive Umsatztrend aus Juni fort, insbesondere dank der Mehrwertsteuersenkung in Deutschland und anhaltend starker Nachfrage nach Homeoffice-, Homeschooling- und Home-Entertainment-Produkten.

Neben der positiven Umsatzentwicklung im Mai und Juni trugen die zügig eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen maßgeblich dazu bei, dass Ceconomy im dritten Quartal mit -45 Mio. Euro ein bereinigtes EBIT auf Vorjahresniveau erreichte (Q3 2018/19: - 43 Mio. Euro). Einsparungen aus dem Kosten- und Effizienzprogramm wirkten sich ebenfalls positiv auf das Ergebnis aus. Negativ auf das bereinigte EBIT wirkte der Umsatzrückgang im stationären Geschäft aufgrund der Marktschließungen im April in Verbindung mit einer rückläufigen Bruttomarge im Gesamtquartal. Im dritten Quartal 2019/20 verzeichnete im Online-Geschäft ein außerordentlich starkes Wachstum von rund 143 Prozent.
Stichwort Kosteneinsparung: Ziel des Unternehmens ist es, in den nächsten zwei bis drei Jahren Einsparungen von etwas mehr als 100 Mio. Euro pro Jahr für eine verbesserte Kostenbasis zu erreichen. Dazu sollen neben anderen Maßnahmen voraussichtlich insgesamt bis zu 3.500 Vollzeitstellen abgebaut werden, vor allem außerhalb Deutschlands.
Dr. Bernhard Düttmann, CEO der Ceconomy AG erklärte: „Wir werden unser Store-Netz, das ein Schlüsselelement unseres Omnichannel-Ansatzes bleibt, weiter optimieren. Das heißt, 14 Märkte in ganz Europa werden als Reaktion auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie dauerhaft geschlossen.“ Größenanpassungen der bestehenden Flächen sowie die Schließung weiterer defizitärer Märkte sind sehr wahrscheinlich.


Jens Heithecker: Es ist uns nicht leichtgefallen, diesen Veranstaltungsbereich der IFA 2020 Special Edition auf 2021 zu verschieben."

Foto: Messe Berlin

Anhaltende Reisebeschränkungen machen Unternehmen, insbesondere aus asiatischen Kernausstellermärkten, die professionelle IFA-Teilnahme weiterhin unmöglich. Die Vorbereitungen für IFA 2020 Special Edition laufen indes auf Hochtouren.

Die IFA Global Markets können erst im Jahr 2021 wieder stattfinden. Der Plan, Hersteller, Distributoren und Einzelhändler bereits in diesem Jahr auf der Sourcing-Plattform für Consumer Electronics und Haushaltsgeräte in Berlin zusammenzuführen, erwies sich für Unternehmen aus den asiatischen Märkten als nicht umsetzbar.

„Aus unseren Gesprächen mit Partnern wissen wir, dass der Wunsch an einer physischen Messe in diesem Jahr teilzunehmen ungebrochen hoch ist", sagte Jens Heithecker, IFA Executive Director. „Es sind die anhaltenden Reisebeschränkungen, die es insbesondere asiatischen Unternehmen unmöglich machen, nach Berlin zu kommen. Daher sahen sich viele unserer Aussteller gezwungen, ihre Teilnahme an IFA Global Markets auf das nächste Jahr zu verschieben." Pan-Asiatische Zulieferer der Consumer und Home Electronics-Branche stellen den großen Teil der IFA Global Markets-Teilnehmer.

„Es ist uns nicht leichtgefallen, diesen Veranstaltungsbereich der IFA 2020 Special Edition auf 2021 zu verschieben", so Heithecker. "Zumal nahezu 600 Unternehmen bereit gewesen wären, sich noch in diesem Jahr in Berlin zu präsentieren. Dennoch müssen wir akzeptieren, dass angesichts der bestehenden Reisebeschränkungen es für viele unserer Partner nicht möglich ist, sich planbar auf die IFA Global Markets in diesem Jahr vorzubereiten."

Alle Unternehmen, die eine Teilnahme an der IFA 2020 Special Edition geplant hatten und nicht teilnehmen können, haben nun die Möglichkeit, ihre Marken, Produkte und Innovationen digital im Rahmen des IFA Virtual Market Place zu präsentieren. Für Unternehmen, die weiterhin eine Teilnahme in 2020 planen, bietet das IFA-Team alternative Lösungen für einen erfolgreichen IFA-Auftritt.


Thomas Grothkopp (li.) übergibt die HWB Geschäftsführung offiziell an Christian Haeser.

Foto: HWB

Zum 1. Juli 2020 hat Thomas Grothkopp die Geschäftsführung des Handelsverbandes Wohnen und Büro e.V. (HWB) an Christian Haeser übergeben. Damit endet seine 27-jährige Tätigkeit für den Handel der Einrichtungs- und Bürowirtschaft.

Die Zusammenführung mehrerer Verbände, die Durchführung von 50 Tagungen, die Herausgabe von Publikationen sowie die Mitarbeit in Gremien des Handelsverbandes Deutschland (HDE) und der Fachschule des Möbelhandels seien in dieser Zeit seine prägenden Leistungen gewesen, heißt es in der offiziellen Presseverlautbarung.

Der Handelsverband Deutschland würdigte bereits im vergangenen Jahr Grothkopps engagierte und erfolgreiche Arbeit mit der Goldenen Ehrennadel und hob seine Verdienste als wichtiger Wegbereiter moderner, glaubwürdiger und erfolgreicher Verbandsarbeit für den Handel hervor.

Mit jetzt 66 Jahren steht Grothkopp dem Handelsverband Wohnen und Büro beratend zur Verfügung und führt bis zu einer Nachfolgelösung die Geschäfte der GPK Verlags-Service GmbH und des Fachverbandes Gastronomie- und Großküchen-Ausstattung e.V. (GGKA).

Sein Nachfolger Christian Haeser (49) hat nach seinem Jurastudium in Bonn und dem Rechtsreferendariat in Hamm und Siegen als Referent für den Zentralverband des Deutschen Handwerks, die Bundesvereinigung Bau und später zusätzlich für den Zentralverband Gewerblicher Verbundgruppen in Brüssel seine Verbandslaufbahn begonnen. Während dieser Zeit hat er insbesondere Themen aus den Bereichen des Binnenmarkt-, Wettbewerbs- und Umweltrechts sowie der Beschäftigungs- und Sozialpolitik bearbeitet. Von 2009 an war er Geschäftsführer beim Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO) und vertrat den Verband auf nationaler und auf europäischer Ebene in den Bereichen Rohstoffsicherung, Umweltschutz und Folgenutzung. Seit Anfang Januar dieses Jahres hat sich Haeser in die Themen seines jetzigen Arbeitgebers eingearbeitet.


Anteile der Inventurdifferenzen: 2,44 Mrd. Euro entstehen durch Diebstähle, die Kunden begehen.

Quelle: EHI

Das EHI hat in seiner aktuellen Studie ermittelt: Deutschlands Einzelhändler investieren hohe Summen in Prävention und Sicherheitsmaßnahmen und müssen dennoch enorme Inventurdifferenzen in Kauf nehmen. Im vergangen Jahr entstanden Schäden in Höhe von 4,4 Mrd. Euro

Hinter dieser Zahl steckt vor allem eins: Diebstahl. Von den 4,4 Mrd. Euro Inventurverlusten (branchengewichtete Hochrechnung für den gesamten deutschen Einzelhandel) entstehen 3,75 Milliarden durch Entwendung. Waren im Wert von 2,44 Milliarden Euro werden durch Kundinnen und Kunden gestohlen, 950 Millionen werden von eigenen Mitarbeitenden entwendet und 360 Millionen Verlust gehen auf Diebstähle durch Lieferanten und Servicekräfte zurück. 660 Mio. Euro Schaden entstehen durch organisatorische Mängel, beispielsweise durch falsche Preisauszeichnung. Dem Staat entsteht mit dem Diebstahl ein volkswirtschaftlicher Schaden von 510 Millionen Euro im Jahr durch die Mehrwertsteuer Ausfälle.

Kosten durch Prävention

Die Inventurdifferenzen belasten beim Einzelhandel erheblich die Rendite. Setzt man die entgangenen Verkaufspreise in Bezug zum Bruttoumsatz entsprechen sie in branchengewichteter Hochrechnung einem Wert von rund 1 Prozent des Umsatzes. Zusammen mit den Ausgaben für Diebstahlprävention und Sicherungsmaßnahmen entgeht dem Handel so rund 1,32 Prozent seines Umsatzes.

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Auch wenn das Thema Diebstahl ein Dauerbrenner ist: 2019 sind die angezeigten Ladendiebstähle laut polizeilicher Kriminalstatistik um 3,9 Prozent auf insgesamt 325.786 Fälle (Vorjahr 339.021) zurückgegangen. Während die Zahl der einfachen Ladendiebstähle seit 1997 nahezu kontinuierlich gesunken ist, haben sich schwere Ladendiebstähle in den letzten dreizehn Jahren nahezu verdreifacht. Durch die hohe Dunkelziffer von über 98 Prozent besitzt die Statistik nur eine eingeschränkte Aussagefähigkeit. Aus dem durchschnittlichen Schaden aller angezeigten Diebstähle und dem tatsächlichen Schaden im Handel ergibt sich, dass jährlich rechnerisch über 22,2 Millionen Ladendiebstähle mit je einem Warenwert von 110 Euro unentdeckt bleiben.


Volker Klodwig: „Mit der virtuellen Plattform wollen wir nahtlos an zwölfjährige Erfolgsgeschichte auf der IFA anknüpfen.“

Foto: BSH

Die Coronakrise erfordert alternative Konzepte, gerade in der Kommunikation mit dem Fachhandel. Um die Neuheiten und Markeninhalte für ihre Globalmarken Bosch und Siemens erfolgreich in den Markt einzuführen, lädt die BSH Hausgeräte GmbH deshalb zum virtuellen Messebesuch ein.

Hierfür launcht die BSH zum 19. August 2020 virtuelle Marken-Plattformen. Sowohl die Präsentation der neuesten Produkt-Highlights als auch die Händlergespräche sollen in Erlebniswelten virtuell stattfinden. Diese bieten verschiedene Informationen, viel Bewegtbild, maßgeschneiderte Lösungen und spezielle PoS-Angebote. Je nach Präferenz können Partner im Eigendurchlauf oder mit einem zugeschalteten Marken-Vertriebsexperten in die jeweiligen Markenbereiche eintauchen. Sämtliche Informationen bleiben über den personalisierten Zugang zeitlich unabhängig einsehbar und können teils auch heruntergeladen werden.
„Die persönlichen Gespräche mit unseren Partnern im Handeln waren auf der IFA immer ein fester Bestandteil unseres Erfolges. Nun gilt es mit einer virtuellen Plattform an diese zwölfjährige Erfolgsgeschichte nahtlos anzuknüpfen und Handel sowie Konsumenten von innovativen Hausgeräten zu begeistern. Wir werden so auch dieses Jahr wieder viele positive Impulse für unser Geschäft liefern“, erläutert Volker Klodwig, Executive Vice President Sales (Region Europe Central & Eastern), BSH Hausgeräte GmbH und fährt fort: „So beschreiten wir im Marketing und Vertrieb ab Mitte August hinsichtlich der Kommunikation mit dem Handel völlig neue Wege. Ob in Remote Meetings oder persönlich vor Ort: Außendienst und Key Account werden unsere Kunden mit virtuellen Produktinszenierungen und neuen übergreifenden Marken-Stories begeistern.“
Die Vertriebsmitarbeiter der Marken nehmen ab dem 19.08.2020 Kontakt mit ihren Handelspartnern auf und vergeben dabei die persönlichen Zugangsdaten.


Georg Lörz wird mit Wirkung ab dem 1. August 2020 zum Vorstand Bad und Wellness bei Villeroy & Boch berufen.

Foto: Villeroy & Boch

Der Aufsichtsrat der Villeroy & Boch AG hat Georg Lörz mit Wirkung ab dem 1. August 2020 zum Vorstand Bad und Wellness berufen. Er folgt damit auf Andreas Pfeiffer. Außerdem wurde das Vorstandsmandats von Dr. Markus Warncke verlängert.

Andreas Pfeiffer, so heißt es offiziell, scheidet nach langjähriger Tätigkeit bei Villeroy & Boch zum 31. Juli 2020 einvernehmlich aus dem Vorstand aus und wird das Unternehmen verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen.
„Acht Jahre Vorstandsmandat sprechen für sich. Andreas Pfeiffer hat Villeroy & Boch und den Unternehmensbereich Bad und Wellness in dieser Zeit erfolgreich vorangetrieben. Für sein Engagement für Villeroy & Boch danken wir ihm herzlich und wünschen ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute“, so Frank Göring, Vorstandsvorsitzender der Villeroy & Boch AG. Seit 2008 als Unternehmensbereichsleiter und seit 2012 als Vorstand Bad und Wellness habe Andreas Pfeiffer die Entwicklung und strategische Ausrichtung des Unternehmens wesentlich mitgeprägt. Nach Einarbeitung und Übergabe an seinen Nachfolger Georg Lörz wird sich Andreas Pfeiffer künftig neuen beruflichen Herausforderungen in Österreich widmen, wohin er inzwischen seinen Lebensmittelpunkt verlagert hat.
Georg Lörz war bereits 2003 bis 2008 bei Villeroy & Boch tätig. Als Leiter des Sales und Marketing-Bereiches für Bad und Wellness nahm er als Sprecher auch die Gesamtinteressen des Unternehmensbereichs wahr. Im Anschluss hatte er bei verschiedenen internationalen Konzernen in Deutschland und der Schweiz Führungspositionen inne.
Der Aufsichtsrat der Villeroy & Boch AG hat zudem die Verlängerung des Vorstandsmandats von Dr. Markus Warncke beschlossen. Somit bleibt Dr. Warncke als Finanzvorstand im Amt. Dr. Warncke ist seit 2001 für die Villeroy & Boch AG tätig. Im Januar 2015 wurde er zum Finanzvorstand berufen.


Henner Rinsche: „Der Leifheit-Konzern ist mit seinem Geschäftsmodell auch in Pandemie-Zeiten sehr gut aufgestellt.“

Foto: Leifheit

Die Leifheit AG versteht sich selbst als einer der führenden Markenanbieter von Haushaltsartikeln in Europa. Im ersten Halbjahr 2020 hat der Konzern ein deutliches Umsazplus wie auch eine positive Ergebnisentwicklung zu verzeichnen. Stärkeres Hygienebewusstsein der Verbraucher während der Coronakrise hat dem Geschäft genützt.

Der Leifheit-Konzern informierte auf Basis vorläufiger Zahlen für das erste Halbjahr 2020 über die aktuelle Geschäftssituation. Im Berichtszeitraum erzielte das Unternehmen nach vorläufigen Berechnungen ein EBIT von 8,8 Mio. Euro und konnte damit das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr signifikant um 75,5 Prozent steigern. Die positive Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr basierte im Wesentlichen auf der konsequenten Umsetzung der Scaling up Success Wachstumsstrategie, so die offizielle Begründung. So steigerte Leifheit den Konzernumsatz nach vorläufigen Angaben um 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert auf 130,4 Mio. Euro. Gleichzeitig trugen die Verbesserung der Bruttomarge von 42,8 auf 44,1 Prozent und ein striktes Kostenmanagement maßgeblich zum Ergebniswachstum bei.
Henner Rinsche, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG, kommentierte: „Das erste Halbjahr hat gezeigt, dass der Leifheit-Konzern mit seinem Geschäftsmodell und den hochqualitativen Produkten auch in Pandemie-Zeiten sehr gut aufgestellt ist. Angesichts des erhöhten Hygienebewusstseins wurde unser Profi Bodenwischsystem von den Verbrauchern stark nachgefragt, ebenso die weiteren beworbenen Produkte wie der Wäscheständer Pegasus. Während im April der Lockdown unser Geschäft durch die Schließung wichtiger Absatzkanäle kurzzeitig beeinträchtigt hat, konnten wir in den Folgemonaten Mai und Juni über alle Kanäle hinweg wieder einen spürbaren Anstieg der Absatzzahlen verzeichnen."


Foto: GfK

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat die Ergebnisse ihrer Konsumklimastudie für Juli 2020 vorgelegt. Demnach legt die Anschaffungsneigung zum dritten Mal in Folge deutlich zu. Die Mehrwertsteuersenkung scheint die rasche Erholung des Konsumklimas zu unterstützen.

Für das Konsumklima zeichnet sich gegenwärtig eine V-förmige Entwicklung ab: Auf einen scharfen Einbruch der Konsumstimmung folgt unmittelbar eine rasche Erholung. Das Konsumklima steigt zum dritten Mal in Folge spürbar an. Seit seinem Tiefpunkt im Frühjahr hat der Indikator damit fast 23 Punkte hinzugewonnen.
„Zum überaus positiven Verlauf trägt sicherlich die Reduzierung der Mehrwertsteuer bei. Die Verbraucher beabsichtigen offenbar, geplante größere Anschaffungen vorzuziehen, was dem Konsum in diesem Jahr hilft“ erklärt Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte. „Ob das allerdings einen nachhaltigen Effekt hat, darf bezweifelt werden. Händler und Hersteller müssen sich darauf einstellen, dass sich die Konsumneigung wieder zurückbilden könnte, wenn ab Januar 2021 der ursprüngliche Mehrwertsteuersatz gilt.“

Anschaffungsneigung
Wenn auch die Effekte für die Binnennachfrage nach den bisherigen Erfahrungen nicht nachhaltig sein dürften, wird die Maßnahme eine wichtige Stütze für den Konsum in diesem Jahr sein. Vor allem die Anschaffungsneigung kann bereits jetzt davon profitieren. Sie legt im Juli um 23,1 Zähler zu und klettert auf 42,5 Punkte. Damit liegt sie nur noch knapp vier Zähler unter dem entsprechenden Wert des Vorjahres.  

Einkommenserwartungen
Auch die Einkommenserwartungen legen im Juli zum dritten Mal in Folge zu. Der Indikator gewinnt zwölf Zähler hinzu und weist nun 18,6 Punkte auf. Das Minus zum entsprechenden Wert des Vorjahres beträgt jedoch immer noch rund 32 Punkte. Die Aussicht auf die Auszahlung des Kinderbonus sowie spürbar gesunkene Preiserwartungen stützen den Einkommensindikator.

Konjunkturaussichten
Die Konjunkturaussichten der deutschen Verbraucher legen im Juli ebenfalls zu. Allerdings ist das Plus mit 2,1 Zählern wesentlich bescheidener als bei Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung. Aktuell weist der Indikator 10,6 Punkte auf. Ein besserer Wert wurde zuletzt mit 10,8 Punkten im Dezember 2018 gemessen.


Kai Hillebrandt: „Für mich ist es eine große Ehre, die Nachfolge Hans-Joachim Kamps antreten zu dürfen.“

Foto: gfu

Zum 1. August dieses Jahres legt Hans-Joachim Kamp den Vorsitz des Aufsichtsrats der gfu Consumer & Home Electronics GmbH nieder und scheidet zudem auf eigenen Wunsch aus dem Aufsichtsrat aus. Kai Hillebrandt wird sein Nachfolger.

Hans-Joachim Kamp (72) ist bereits seit 1998 im Aufsichtsrat der gfu tätig und hat dessen Vorsitz 2012 übernommen. In dieser Zeit hat Kamp maßgeblich die erfolgreiche Weiterentwicklung der IFA zur weltweit bedeutendsten Messe für Consumer Electronics und Elektrohausgeräte beeinflusst. Zu den Meilensteinen dieser Entwicklung gehören unter anderem die Einführung der jährlichen IFA ab 2006, die Erweiterung um Elektrohausgeräte ab 2008 sowie die intensiven IFA-Partnerschaften mit den Fachhandelskooperationen. Seit 1975 hat Kamp ohne Unterbrechung an jeder IFA teilgenommen. An der Konzeption und der Planung für die erste gemeinsame Kooperationsmesse von Euronics und expert in Berlin, die im Frühjahr 2021 stattfinden soll, ist Hans-Joachim Kamp ebenfalls intensiv beteiligt.
Zu seinem Nachfolger als Vorsitzenden hat der Aufsichtsrat der gfu Kai Hillebrandt (51), Panasonic Deutschland, gewählt. Hillebrandt ist seit langem erfolgreich in der Consumer Electronics Branche tätig und kann auf langjährige Erfahrungen in leitenden Positionen in den Bereichen Geschäftsführung, Marketing und Vertrieb zurückblicken. Von 1997 bis 2011 war er bei Philips in diversen leitenden Funktionen international und national tätig. Von 2011 bis 2018 trug er Verantwortung bei Samsung Deutschland als Vice President und Division Head Consumer Electronics.
Seit dem 1. April 2018 ist Kai Hillebrandt Managing Director Panasonic DACH+NL in Hamburg. Hillebrandt ist seit 2018 im gfu Aufsichtsrat und fungierte bisher als dessen stellvertretender Vorsitzender. Darüber hinaus ist Kai Hillebrandt seit 2017 Vorsitzender des Fachverbandes Consumer Electronics im ZVEI, dem er seit 2012 angehört. Seit 2019 ist Hillebrandt zudem Vorsitzender des Vorstands des Photoindustrie-Verbands (PIV).


Die Umsatzrückgänge waren mit -21,7 Prozent im Unternehmensbereich Tischkultur besonders stark.

Foto: Villeroy & Boch

Der Hersteller Villeroy & Boch hat einen Zwischenbericht zum ersten Halbjahr 2020 abgegeben. Demnach hat der Konzern in den ersten sechs Monaten des Jahres einen herben Umsatzrückgang zu verkraften. Als Grund wird die Corona-Pandemie angeführt.

Im ersten Halbjahr 2020 erzielte der Villeroy & Boch-Konzern einen Konzernumsatz in Höhe von 340,7 Mio. Euro (inkl. Lizenzerlöse) und lag damit vor allem aufgrund eines infolge der Corona-Pandemie schlechten zweiten Quartals um 52,5 Mio. Euro bzw. 13,4 Prozent unter Vorjahr. Dabei waren die Umsatzrückgänge im Unternehmensbereich Tischkultur (-21,7 %) deutlich stärker zu spüren als im Unternehmensbereich Bad und Wellness (-9,7 %), was sich betragsmäßig in beiden Unternehmensbereichen mit einem Umsatzrückgang von jeweils 26 Mio. Euro bemerkbar machte. Vor allem das zweite Quartal stand mit einem Umsatzrückgang von insgesamt 37,2 Mio. Euro bzw. 19 Prozent ganz im Zeichen der Corona-Krise.

Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2020 hat sich dank wieder anziehender Auftragseingänge im Juni positiv entwickelt und ist im Vergleich zum 31. Dezember 2019 um 46,1 Mio. Euro auf 90,9 Mio. Euro gestiegen. Davon entfielen 66,5 Mio. Euro (31.12.2019: 35,3 Mio. Euro) auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness und 24,4 Mio. Euro (31.12.2019: 9,5 Mio. Euro) auf den Unternehmensbereich Tischkultur. Das erste Halbjahr 2020 hat der Konzern infolge des durch die Corona- Krise verursachten Nachfrageeinbruchs gepaart mit den initiierten Werksstillständen bzw. -drosselungen mit einem operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von -10,0 Mio. Euro abgeschlossen. Nachdem im ersten Quartal 2020 noch ein Gewinn ausgewiesen werden konnte (+4,3 Mio. Euro), musste im zweiten Quartal eine Verminderung des operativen Ergebnisses um -21,3 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr hingenommen werden.


Barbara Metz: „Die Rücknahmepflicht des Handels muss ausgeweitet werden.“

Foto: DUH

Die Sammelmenge für Elektroschrott 2018 liegt bei nur 43 Prozent: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) prangert an, dass damit nicht einmal das EU Minimalziel erreicht wurde. Die Umwelthilfe sieht Politiker und Handel noch stärker in der Pflicht

Die vom Umweltbundesamt neu veröffentlichten Zahlen zur Sammlung von Elektroschrott sind nach Einschätzung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ein Offenbarungseid für eine verfehlte Kreislaufwirtschaftspolitik von Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Demnach wurde 2018 in Deutschland für Elektroschrott lediglich eine Sammelquote von 43 Prozent erreicht. In Deutschland wird mehr Elektroschrott illegal entsorgt und exportiert, als ordnungsgemäß entsorgt. Selbst das niedrige EU-Sammelziel von 45 Prozent für das Jahr 2018 wurde gerissen. Das von der EU ab 2019 vorgegebene Sammelziel von 65 Prozent rückt in weite Ferne.

Zukünftig sollten Händler mit einer Gesamtverkaufsfläche von bereits 100 Quadratmetern und nicht erst 400 Quadratmetern zur Rücknahme von Elektrogeräten verpflichtet werden. Dann müssten auch Discounter wie Lidl und Aldi, die häufig Elektrogeräte als Aktionsware verkaufen, Geräte zurücknehmen.
„Es ist inakzeptabel und geradezu fahrlässig, dass Discounter, die in großer Menge Elektrogeräte verkaufen, nicht zur Rücknahme von Elektroschrott verpflichtet sind. Bei der anstehenden Überarbeitung des Elektrogesetzes muss die Rücknahmepflicht des Handels entsprechend ausgeweitet werden“, fordert die stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz.


Das neue Jura-Logistikzentrum in Simmern

Foto: Jura

Die Jura Elektrogeräte Vertriebs-GmbH hat ein neues Lager im rheinland-pfälzischen Simmern in Betrieb genommen. Damit endet die zehnjährige Ära des bisherigen Jura-Logistikzentrums in Schwieberdingen.

Das neue Logistikzentrum biete der Marke deutlich erweiterte Kapazitäten und Möglichkeiten, heißt es offiziell. Auf insgesamt über 5.000 Quadratmetern kann der Hersteller fortan sowohl mehr Speditions- als auch Paketaufträge bedienen, sodass die Produkte schneller in den Handel gelangen.
Die Lage des neuen Zentrums ist nach Auskunft von Jura optimal: Die Anbindung an Autobahn und Schiene ist sehr gut, und auch die Hubs der Logistikdienstleister DHL Freight und DHL Paket befinden sich in Reichweite. Das Logistikzentrum Simmern befindet sich in einer dicht besiedelten Region Europas mit rund 16 Millionen Menschen im Radius von 100 Kilometern. In der Anlage selbst steht aktuellste Logistiktechnologie zur Verfügung, was einen maximal effizienten Betrieb ermöglicht.

„Für unsere Kunden ist entscheidend, dass die Logistik dahingehend optimiert wird, unsere Waren noch zügiger auszuliefern. DHL Simmern ist aufgrund der zentraleren Lage, optimierter Logistikprozesse und durch den Einsatz modernster Technologien in der Lage, diese Anforderungen umzusetzen. Mit dem neuen Standort verfügen wir über ein deutlich größeres Platzangebot als vorher. Das gibt uns gerade jetzt, im 25. Jahr unserer Marktpräsenz bei Vollautomaten in Deutschland, eine noch größere Leistungsfähigkeit gegenüber unseren Kunden – ihre Wünsche können wir jetzt so schnell bedienen wie nie zuvor. Die hochmoderne Ausstattung im Logistikzentrum Simmern und die günstige Verkehrsinfrastruktur sind zentrale Erfolgsfaktoren. Der Umzug markiert auch den Übergang in eine neue Ära noch agilerer und intelligenterer Logistik bei Jura“, erklärt Geschäftsleiter Horst Nikolaus.


Dr. Stefan Müller: „Wir haben unter diesen Voraussetzungen ein gutes Ergebnis erzielt, und das verdanken wir unseren Gesellschaftern.“

Foto: Expert

Die Expert-Gruppe hat einige Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr bekannt gegeben. Demnach betrug der Innenumsatz zu Industrieabgabepreisen ohne Mehrwertsteuer rund 2,08 Mrd. Euro und lag mit einem leichten Minus von 2,8 Prozent knapp unter dem Vorjahreswert.

Das Geschäftsjahr 2019/2020 (1. April 2019 bis 31. März 2020) sei durch anspruchsvolle Rahmenbedingungen gekennzeichnet gewesen, hieß es von der Geschäftsleitung: „Expert hat unter diesen Voraussetzungen ein gutes Ergebnis erzielt und sich auf einem hohen Niveau stabilisiert. Dieses Resultat verdanken wir vor allem der Leistungsfähigkeit unserer Gesellschafter“, erklärte Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr zählte die Expert-Gruppe 211 Gesellschafter mit 409 Standorten – davon betreiben 145 eine eigene Service-Werkstatt. Die Anzahl der Fachmärkte wuchs auf 277. Mit Wirkung zum 1. Oktober 2020 werden zudem drei neue Gesellschafter mit fünf Fachmärkten und einer Gesamtverkaufsfläche von rund 8.700 Quadratmetern zu Expert wechseln.
Da es sich bei Expert um eine Verbundgruppe handelt, kann kein Gewinn im klassischen Sinne kommuniziert werden. Der Gradmesser ist die Gesamtbonusausschüttung an die Expert-Gesellschafter. Aufgrund der Leistungsfähigkeit der Expert-Gruppe fiel diese mit 200,5 Millionen Euro auf einem hohen Niveau aus. Das entspricht 11,8 Prozent des jahresbonuspflichtigen Umsatzes. Zudem konnte die Expert SE mit 34,1 Prozent eine sehr hohe Eigenkapitalquote ausweisen.

Partnerschaft in der Pandemie

Im März 2020 zwangen die Covid-19-Verordnungen alle Expert-Standorte deutschlandweit vorübergehend zu schließen – umgehend wurden im gesamten Verbund vielfältige Maßnahmen zur Bewältigung initiiert. Die Zentrale garantierte durch eine intensive Unterstützung, dass alle Expert-Gesellschafter die stationären Wiedereröffnungen optimal umsetzen konnten. Auch stellte die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Industrie- und Dienstleistungspartnern eine bestmögliche Basis dar, um die Herausforderungen infolge von Covid-19 erfolgreich zu meistern. Nach der schlechten Umsatzentwicklung zu Beginn des aktuellen Geschäftsjahres durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, konnte Expert im Mai eine deutlich bessere Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr (+23,2 Prozent) und zum Markt realisieren. Dieser Trend setzte sich erfreulicherweise im Juni fort.

 

 


Impression von der letzten Winter-Nordstil im Januar dieses Jahres

Foto: Messe Frankfurt

Die Nordstil wird eine der ersten Konsumgütermessen sein, die seit dem Ausbruch der Pandemie stattfindet. Gelegenheit ,vor Ort zu ordern und insbesondere im persönlichen Gespräch wieder neue Kontakte zu gewinnen, besteht vom 5. bis 7. September 2020 in Hamburg.

Mehr als 300 Aussteller haben ihre Teilnahme bereits erklärt. Der Großteil der Aussteller setzt sich aus Unternehmen im Bereich Wohnen und Dekoration sowie aus Lifestyle-Produkten bekannter Designer und Manufakturen zusammen. In der Halle A1 sind Aussteller wie Exner, Gilde Handwerk Macrander oder Posiwio geplant, um ihre neuen Produktideen rund um das Thema Haus & Garten zu präsentieren. Unternehmen wie Klatt Objects, The Moshi oder Trademark Living sind in der A3 in den Bereichen Stil & Design und Haus & Garten vorgesehen. Die angesagten Trends aus den Bereichen Geschenke & Papeterie, Schmuck & Mode sowie Stil & Design finden Besucher in der Halle A4 zum Beispiel bei Accentra, Donkey Products, Good old friends, Hansekind, den Herforder Werkstätten, Moosmed oder Sence Copenhagen.

Die einzelnen Produkte sind aufgrund des kurzen zeitlichen Vorlaufs, den damit verbundenen geringeren Anmeldezahlen und einer kompletten Neuaufplanung im Westgelände diesmal nicht, wie sonst gewohnt, sortenrein nach Produktbereichen strukturiert. Das bietet den Händlern neue Möglichkeiten: Sie können so vermehrt Neuheiten aus arrondierenden Produktsegmenten entdecken und erhalten auf diesem Wege zusätzliche Inspirationen für ihr Zusatzsortiment. Zudem können Aussteller, die sich auf individualisierbare Produkte spezialisieren, auf der kommenden Nordstil bereits im Vorfeld über die Ausstellersuche gefunden werden.

„Mit der kommenden Nordstil planen wir einen behutsamen, aber auch dringend notwendigen Neustart des Messekalenders. Bedingt durch den kurzen Vorlauf, aber auch aufgrund der Dichte an Messeterminen im September, fällt die Ausstellerzahl der Corona-Ausgabe der Nordstil in diesem Spätsommer erwartungsgemäß geringer aus als auf den Sommerterminen zuvor. Aus diesem Grund haben wir uns bewusst dafür entschieden, mit der Ordermesse in die A-Hallen zu gehen. Es sind die modernsten Hallen im Messegelände mit einer hervorragenden Klimatisierung und optimaler Frischluftversorgung. Umso mehr freuen wir uns, dass der Handel Corona-bedingt mit deutlich kürzerem Vorlauf als in den Jahren zuvor mit der Sommer Nordstil jetzt einen Platz zum Ordern vor Ort und zum persönlichen Netzwerken hat“, so Susanne Schlimgen, Leiterin Nordstil.


Foto: Euronics

Die Euronics Summer Convention fand in diesem Jahr erstmals als komplett digitale Veranstaltung statt. Dabei wurde die Nähe zu Kunden und Mitgliedern gesucht. Die Verbundgruppe verzeichnet trotz Corona-Krise positive Umsatzentwicklung.

Ein Branchentreff der ganz besonderen Art –das war die Euronics Summer Convention auch in diesem Jahr. Nicht wie gewohnt auf Mallorca, sondern 2020 erstmals komplett digital, brachte die Veranstaltung Handel und Industrie zusammen. Vom 6. bis 12. Juli hatten Euronics Mitglieder die Möglichkeit, in bekannten und beliebten Formaten wie Speeddatings und Infomärkten direkt in den Kontakt mit ausgewählten Industriepartnern und deren Produktneuheiten zu kommen. Im Mittelpunkt der Gestaltung des digitalen Eventformats habe die Nähe zu den Mitgliedern und Industriepartnern gestanden, wie es offiziell hieß. „Alle relevanten Programmpunkte und Vorteile aus den Vorjahren bleiben auch in der neuen digitalen Version erhalten und durch niedrige technische Hürden leicht zugänglich.“

Während der Summer Convention wurden auch einige Geschäftszahlen bekannt gegeben. Demnach konnte der Umsatz in den Ladengeschäften im Zeitraum von März bis Juni um bis zu 23 Prozent zum Vorjahresniveau gesteigert werden. Auch die Nachfrage auf dem Online-Marktplatz blieb nach Lockerung der Ausgangsbeschränkungen hoch. Der Umsatz liegt online um 136 Prozent über dem Vergleichswert von 2019. Während des Lockdowns im April stieg der Online-Umsatz sogar um knapp 217 Prozent gegenüber demselben Monat des Vorjahres. Der Absatz bei den während des Lockdowns stark nachgefragten Produkten sei bei Euronics sogar über dem Branchendurchschnitt gewesen. So wurde im Bereich Haustechnik Kleingeräte ein Absatzplus von neun Prozent verzeichnet. Produkte im Warenbereich Multimedia und PC legten sogar um knapp 26 Prozent zu. Die positiven Entwicklungen stimmen die Verantwortlichen in der Verbundgruppe auch für die zweite Jahreshälfte optimistisch. Neben der Teilnahme an der IFA und der Generalversammlung in Berlin plant Euronics auch eine Kampagnenoffensive im Herbst, die in der umsatzstarken Black-Week gipfelt.


Der German Innovation Award zeichnet Produkte aus, die sich durch Nutzerzentrierung gegenüber bisherigen Lösungen unterscheiden.

Foto: Fissler

Der Premium-Kochgeschirrhersteller Fissler hat den German Brand Award für exzellente Markenführung und den German Innovation Award für die Pfannenneuheit „Levital comfort“ gewonnen.

Mit dem Produkt „Levital comfort“ hat der Hersteller Fissler in diesem Jahr unter dem Motto „Fettarm braten, gesünder genießen inspired by nature“ eine einzigartige, neue Pfanne „Made in Germany“ auf den Markt gebracht. Der German Innovation Award zeichnet Produkte aus, die sich vor allem durch Nutzerzentrierung und einem Mehrwert gegenüber bisherigen Lösungen unterscheiden. Der Preis macht großartige Leistungen für ein breites Publikum sichtbar und sorgt für eine erfolgreiche Positionierung am Markt. Die neuste Pfanne aus dem Hause Fissler, die „Levital comfort“, konnte aufgrund ihrer maximal langlebigen Versiegelung, inspiriert vom Abperl-Effekt der Lotusblätter, auch die Jury des German Innovation Awards von sich überzeugen.

Weitere Vorteile: Dank des hohen Pfannenkörpers fasst die Neuheit größere Mengen an Speisen. Eine praktische Mess-Skala auf der Innenseite der Pfanne erleichtert das Kochen. Der ergonomische Sicherheitsgriff liegt Dank seines elliptischen Querschnitts bestens in der Hand. Der induktionsgeeignete Allherdboden absorbiert, verteilt und speichert die Wärme besonders effizient. Damit unterstreicht Fissler einmal mehr seine Position als Pfannenspezialist sowie die Innovationskraft und den hohen Qualitätsstandard des Unternehmens.


Elektrokleingeräte stehen womöglich demnächst verstärkt in der Gunst der Verbraucher.

Foto: Peter Nierhoff

Aufgrund der Mehrwertsteuersenkung in Deutschland planen 29 Prozent der Konsumenten bestimmte Anschaffungen vorzuziehen. Vor allem jüngere Verbraucher wollen in den nächsten sechs Monaten Ausgaben tätigen. Der Kauf von Elektrokleingeräten könnte dabei im Fokus stehen.

Vom 1. Juli bis 31. Dezember tritt im Rahmen des Konjunkturpakets der Bundesrepublik Deutschland eine vorübergehende Senkung des Mehrwertsteuersatzes in Kraft. Das kann zu günstigeren Preisen führen, sofern Händler und Hersteller die Senkung auch an die Verbraucher weitergeben. Wie wird sich diese Maßnahme voraussichtlich auf das Kaufverhalten der Konsumenten auswirken? Und planen die Verbraucher deshalb, größere Anschaffungen vorzuziehen?
Laut einer aktuellen GfK-Befragung wird für 50 Prozent der Deutschen die Kaufentscheidung vor allem davon abhängen, ob sie ein wirklich günstiges Angebot erhalten. Denn 30 Prozent der Verbraucher erwarten, dass sich die finanzielle Situation ihres eigenen Haushalts in den nächsten zwölf Monaten verschlechtern wird. Dabei gibt es etwas Licht am Ende des Tunnels: Das GfK Konsumklima konnte sich im Juni etwas erholen.


Welche Warengruppen könnten profitieren?

Vor allem Produkte, die keine langfristige Planung oder sehr große Investition erfordern, könnten von der Mehrwertsteuersenkung profitieren. Zudem werden vermutlich Käufe vorgezogen, die sowieso bereits geplant waren. So erwägen 36 Prozent der Verbraucher einen Kauf von Elektrokleingeräten wie zum Beispiel Kaffeemaschine, Toaster, Mixer, Staubsauger oder Bügeleisen, wenn sie ein günstiges Angebot bekommen. Rund acht Prozent der Befragten planen auf jeden Fall einen Kauf in dieser Produktgruppe vorzuziehen. Dies könnte auch daran liegen, dass laut GfK bei Elektrokleingeräten häufig ein Zweitgerät angeschafft wird oder die Verbraucher sich für eine aktuellere Version ihres vorhandenen Gerätes entscheiden. Auch IT-Produkte wie Laptops und Tablets, Produkte für den Garten sowie Unterhaltungselektronik oder Heimwerkerprodukte könnten zu den potenziellen Gewinnern zählen – vorausgesetzt, das Angebot und der Preis stimmen.


Foto: ZHH

Die Ergebnisse einer Umfrage des Zentralverband Hartwarenhandel e.V. (ZHH) zur Situation im Hartwarenhandel in der Corona-Krise lassen erkennen, dass der Produktionsverbindungshandel (PVH) im März ungeachtet drohender Betriebsschließungen, Kontaktbeschränkungen und der allgemeinen Verunsicherung in der Gesellschaft ein Wachstum gegenüber dem Vorjahresmonat erwirtschaften konnte. Trotz der Beeinträchtigungen der internationalen Lieferketten sind bisher nur vereinzelt Probleme bei der Warenversorgung und der eigenen Lieferfähigkeit festzustellen. Hingegen waren im Hartwareneinzelhandel teilweise Betriebsschließungen, ganz oder teilweise, notwendig, die zu deutlichen Umsatzrückgängen führten. Für April rechnet der Hartwarenhandel sowohl im PVH als auch im Einzelhandel mit einer deutlichen Eintrübung der wirtschaftlichen Situation.

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Foto: Kitchen Aid

Die Marke Kitchen Aid ist bekannt für ein breites Sortiment an Küchengeräten, allen voran die ikonische und unverkennbare Küchenmaschine. Diese ist in verschiedenen Größen erhältlich, zudem gibt es verschiedene Schüsseln und Vorsätze. Als ein weiteres Highlight betrachtet der Hersteller die Reihe der neuen Standmixer. Ursprünglich hauptsächlich für die Herstellung von Mixgetränken konzipiert, werden solche Blender heute auch für die Zubereitung von Dips, Aufstrichen, Pürees, Suppen, Desserts und vielem mehr gebraucht. Mit dem neuen Blender „Artisan K400“ Standmixer hat Kitchen Aid nun ein neues Modell auf den Markt gebracht.

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Foto: Wesco

Hochwertige, funktionale Haushaltsprodukte mit Design- Charakter – dafür steht die Marke Wesco eigenen Angaben zufolge seit über 150 Jahren. In diesem Jahr bringt das südwestfälische Unternehmen zwei neue Abfallsammler auf den Markt und erweitert damit sein so genannte „Loft Collection“. Zum einen ist da der stylische Abfallsammler „Step Boy“, der sich mit seiner halbrunden Form optimal auch in kleine Wohnecken einfügt. Er fasst ein Volumen von 20 Litern und ist im Deckel mit einem Aktivkohle-Filter ausgestattet. Zum anderen ist da noch der neue „Tower Collector“ im Programm. Der Artikel ist mit moderner Infrarot-Technologie ausgestattet.

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Foto: Friedr. Dick

Mit dem Kochmesser „Ajax“ aus der geschmiedeten Design-Serie „1905“ hat die Friedr. Dick GmbH & Co. KG ein beeindruckendes Kochmesser geschaffen, das nicht nur Männerherzen höherschlagen lässt. Das Kochmesser konnte in dem einzigartigen Bewertungsverfahren der Auszeichnung „KüchenInnovation“ sowohl die Experten-Jury als auch den Konsumenten mit einer überdurchschnittlichen Gesamtleistung begeistern. Qualität, hohe Funktionalität und feine Materialbeschaffenheit gepaart mit attraktivem Design - das sind Produktmerkmale, die Verbraucher erwarten und mit diesen konnte das Kochmesser „Ajax“ überzeugen. Zudem erhielt das Kochmesser noch eine ganz besondere und begehrte Auszeichnung: den „Golden Award – Best of the Best“ für das beliebteste Produkt mit der höchsten Gesamtwertung in der jeweiligen Kategorie.

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Foto: Gastroback

Für den Geschmack und die Qualität des Kaffees spielt die Kaffeemühle eine entscheidende Rolle. Einige Baristi behaupten sogar, eine gute Mühle sei noch wichtiger als die Maschine, denn mit den direkt vor dem Espressobezug oder dem Aufbrühen frisch gemahlenen Kaffeebohnen gelangen nicht nur viel mehr der vielfältigen und flüchtigen Kaffeearomen in den Espresso, sondern der Barista bekommt dazu noch die Möglichkeit, entscheidend auf das Geschmacksergebnis einzuwirken. Der Hersteller Gastroback hat mit der Design-Kaffeemühle „Advanced Plus“ ein Gerät am Markt, das „perfekte Crema und bestes Aroma durch frisch gemahlenen Kaffee“ garantiert.

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Foto: Küchenprofi

Die Bratpfanne „Country“ von Küchenprofi ist Herstellerangaben zufolge eine Kombination aus Altbekanntem und Neuem – ein Hybrid zwischen Gusseisen und Antihaft-Beschichtung. Was sich erst mal anhört, wie zwei vollkommen unterschiedliche Kochgeschirr-Bereiche ist tatsächlich ein neuartiger Pfannen-Hybrid, der es in sich hat. Optisch macht die Bratpfanne in Rot und Schwarz mit Holzgriff ihrem Namen „Country“ alle Ehre und ist somit nicht nur funktional, sondern auch ein richtiger Hingucker.

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Foto: WMF

Die „Ambient“ Kühl- & Warmhalteplatte sowie der „Ambient“ Multi-Stecker Pro des Herstellers WMF haben in einem zweistufigen Verfahren sowohl eine Experten-Jury als auch die Verbraucher überzeugen können: Beide Produkte haben den begehrten Konsumentenpreis „KüchenInnovation des Jahres® 2020 - Ausgezeichnetes Produkt“ erhalten. Der Preis wird als Zeichen höchster Anerkennung für eine „hervorragende Produktleistung und hohe Verbraucherorientierung“ von der Initiative LifeCare verliehen. Da WMF bereits zum dritten Mal prämiert worden ist, erhält die Marke zudem den Sonderpreis „Lieblingsmarke in Gold“ – eine Auszeichnung, die nur im Drei-Jahres-Rhythmus vergeben wird.

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Foto: Rommelsbacher

Die Firma Rommelsbacher ist Anbieter einer breiten Produktrange rund um die Themen Kochen und Backen, Mixen und Entsaften, Warmhalten, Grillen und Konservieren. In diesem Jahr hat das im mittelfränkischen Dinkelsbühl ansässige Unternehmen eine neue „Öko“ Backofen-Serie am Markt platziert. Der Back & Grill Ofen „BGS 1500“ mit eleganter Spiegelglas-Front ist Herstellerangaben zufolge besonders effektiv und sparsam – aufgrund des doppelwandigen Gehäuses, in das eine speziell wärmeisolierende Dämmung verbaut ist, soll eine Energie-Ersparnis von bis zu 50 Prozent möglich sein.

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Foto: iSi

Die iSi Deutschland GmbH bietet dem Handel in diesem Jahr wieder eine Vielzahl an innovativen Trendprodukten. Und das gilt sowohl für Haushalts- als auch für den Profibereich. Das Angebot reicht von den von iSi produzierten Whips inklusive einer Anzahl von Accessories über die Soda Siphons „iSi Nitro“, Sahne-, Bier- und Sodakapseln bis hin zu den Multifunktionsboxen Lock & Lock.

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Foto: Wenko

Auch in der Küche gilt Schwarz als absolute Trendfarbe des Jahres 2020. Der Hersteller Wenko bietet in diesem Jahr stylishe, mattschwarze Küchenaccessoires, die mit dem einzigartigen „Turbo-Loc“ Klebesystem genau dort angebracht werden können, wo man sie bestens im Blick und im Griff hat. Das System baut auf die Kraft von Spezial-Klebepads, die das Anbringen von Küchenhelfern jeglicher Art zum Kinderspiel macht. Die neuen „Turbo-Loc“ Küchenaccessoires Gala aus schwarzem Metall ergänzen jetzt das beliebte Befestigen ohne bohren Sortiment und sorgen für schicken, zusätzlichen Platz in jeder Küche.

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Die Unsicherheit und die Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Folge der Verbreitung des Coronavirus zeigen bei den Verbrauchern in Deutschland im April deutlich Wirkung. Das HDE-Konsumbarometer fällt auf seinen tiefsten Stand seit Beginn der Befragungen im Oktober 2016.

Die Corona-Pandemie hat eine gesamtwirtschaftliche Krise ausgelöst. Die Entwicklung des Index´ stehe für den mit Abstand größten bisher verzeichneten Verlust im Laufe eines Monats. Die Verbraucher befinden sich im Krisenmodus, die Verbraucherstimmung ist im Keller.

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Der Facheinzel- und Produktionsverbindungshandel (PVH) mit den Sortimenten der Hartwarenbranche bekommt, wie viele andere Wirtschaftszweige auch, die Auswirkungen der Corona-Krise zu spüren. Fachhändler sind mit zahlreichen Herausforderungen und sich täglich verändernden Rahmenbedingungen konfrontiert, die schon in „normalen“ Zeiten für sich genommen die volle Aufmerksamkeit erfordern. Um die Branche und seine Mitglieder nachhaltig zu unterstützen, bewertet der Zentralverband Hartwarenhandel e.V. (ZHH) derzeit laufend juristische und betriebliche Themenfelder und steht in Form von mannigfaltigen Hilfestellungen seinen Mitgliedern bei der Überwindung dieser Krise tatkräftig zur Seite.

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Wie die Plattform Kraichgau-News mitteilt, setzt die BSH Hausgeräte GmbH den Produktionsbetrieb in ihren Fabriken an europäischen Standorten, in der Türkei und in Nordamerika vorübergehend aus. Das hat das Unternehmen aktuell mitgeteilt. Die Auswirkungen der Verbreitung des Coronavirus machten auch vor der BSH nicht halt, heißt es in der Erklärung. Wie Uwe Raschke, Vorsitzender der BSH-Geschäftsführung mitteilt, ist derzeit bei BSH eine deutlich rückläufige Nachfrage zu verzeichnen, von der nahezu alle Produktkategorien und Absatzmärkte betroffen sind. Vor diesem Hintergrund habe die Geschäftsführung beschlossen, die Produktion für einen Zeitraum von voraussichtlich drei Wochen zu unterbrechen. „Die Lieferfähigkeit wird weiterhin sichergestellt."

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Im Zeitraum seit dem 23. März bis vorläufig 18. April 2020 führt die Expert-Zentrale Kurzarbeit ein. Expert reagiert damit auf die bundesweiten Standortschließungen der 410 Fachmärkte und -geschäfte – ausgelöst durch die Verordnungen im Rahmen der Covid-19-Pandemie. Wie Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE, erklärt, werde durch diese Maßnahme die Expert-Zentrale ihrer Verantwortung gegenüber den Expert-Gesellschaftern gerecht und schützt zudem die Gesundheit aller Mitarbeiter.

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Die Firma Amasella bezeichnet sich selbst als die „SEO meets Brandbuilding-Agentur“. Die beiden Chefs Peter Hart und Valentin Bohnhardt distribuieren bereits seit 2015 ihre Eigenmarken auf diesem Kanal und wollen ihr Wissen nun weitergeben.Mit anderen Worten: Sie wollen Händlern und Herstellern dabei helfen, auf Amazon Fuß zu fassen. Mit seiner KI getriebenen Trend-Engine und unabhängigen Versandzentren schafft die Agentur Voraussetzungen für eine verkaufsfördernde Positionierung auf der Website.

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Die Corona-Krise zwingt viele Fachhändler, ihre Geschäfte zu schließen. Dass sie aber per Lieferdienst weiterverkaufen, wissen viele Kunden nicht. Der Bundesverband Technik des Einzelhandels e.V. (BVT) motiviert seine Händler jetzt mit der Osterkampagne „Wir verkaufen weiter!“ aktiv zu Bestellungen über WhatsApp, per Telefon, per E-Mail, über ihren Webshop sowie Plattformen aufzurufen. BVT-Geschäftsführer Steffen Kahnt fordert die Einzelhändler auf, der Krise zu trotzen.

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Anlässlich der Coronakrise hat die Creditplus Bank AG eine Tilgungsaussetzung für 90 Tage für ihre Partner in der Händlereinkaufsfinanzierung beschlossen. Die Tilgungsaussetzung ist seit 23. März 2020 in Kraft und betrifft alle Abschlagszahlungen und Endfälligkeiten, die gemäß Tilgungsplan am 23. März 2020 und den darauffolgenden 90 Tagen fällig werden.

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Die staatlich angeordnete Schließung stationärer Fachgeschäfte trifft auch den Elektro- und Küchenfachhandel hart. Doch was passiert, wenn bei den Kunden die Waschmaschine plötzlich ausfällt, der Kühlschrank nicht mehr kühlt oder der Backofen nicht mehr backt? Die über 50 Electroplus Küchenplus-Fachhändler in ganz Deutschland wollen ihre Kunden auch in der Corona-Krise versorgen. Martin Wolf, Leitung Vertrieb und Marketing bei der EK/servicegroup erklärt, wie die Verbundgruppe die Händler mit entsprechenden aufmerksamkeitsstarken Kommunikationsmitteln unterstützen kann.

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Für den stationären Handel ist die aktuelle Lage nicht länger nur herausfordernd, sie ist ernst. Sie verlangt schnelle Reaktionen und konstruktiven Zusammenhalt. Wie viele Wirtschaftsbetriebe hat auch Electronic Partner in den vergangenen Wochen tagesaktuell auf die neuen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie reagiert. Die Verbundgruppe sieht sich gut aufgestellt für die bestmögliche Betreuung ihrer Mitgliedsbetriebe. Friedrich Sobol, Vorstand von Electronic Partner, ist sich sicher, dass der Service seiner Verbundgruppe den Unterschied macht. Und der soll jetzt in Krisenzeiten weitergehen.

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Die Leifheit AG, einer der führenden Markenanbieter von Haushaltsartikeln in Europa, hat die finalen Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 veröffentlicht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte der Leifheit-Konzern einen Umsatz von 234,0 Mio. Euro, der damit leicht unter dem Vorjahreswert lag (2018: 234,2 Mio. Euro). Henner Rinsche, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG, erklärte, im Heimatmarkt Deutschland seien die Umsätze zurückgegangen, in Osteuropa sowie in den außereuropäischen Märkten habe der Leifheit-Konzern hingegen ein deutliches Umsatzwachstum verzeichnen können.

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2,5 Millionen Vollzeitbeschäftigte, 430.000 Ausbildungsplätze: Die über 230.000 mittelständischen Unternehmen des kooperierenden Mittelstandes brauchen sofort eine Lösung für die Überwindung des akuten Liquiditätsengpasses im Zuge der Corona-Krise. Dem Handel geht das Geld aus. Nach der Schließung der Geschäfte haben fast alle Einzelhändler keine Einnahmen mehr, aber die Kosten laufen weiter. Eckhard Schwarzer, Präsident des Mittelstandsverbunds, warnt, ohne Liquidität sei infolge der von den Behörden angewiesenen Geschäftsschließungen ein Massensterben kleiner und mittlerer Unternehmen – gerade im Handel, Handwerk und im Dienstleistungsbereich – unabwendbar.

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