BSH: Sozialplan für Schließung in Nauen

Die BSH Hausgeräte GmbH und die Arbeitnehmervertretung haben sich auf einen Sozialplan für die Schließung der BSH-Waschmaschinenfabrik im brandenburgischen Nauen geeinigt. Diese erfolgt zum 30. Juni 2027.

Die Schließung der Waschmaschinenproduktion in Nauen sei unternehmerisch notwendig, um die Produktionskapazitäten an die veränderten Marktgegebenheiten anzupassen und die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Gesamtunternehmens abzusichern, heißt es seitens der BSH.

Der nun mit der Arbeitnehmervertretung verabschiedete Sozialplan zielt darauf ab, die Schließung für die Mitarbeiter möglichst sozialverträglich zu gestalten. Zu den wesentlichen Bestandteilen gehören die Gründung einer Transfergesellschaft, die den Mitarbeitern bei der beruflichen Neuorientierung hilft sowie Abfindungszahlungen, Weiterbildungsangebote sowie Vorruhestandsregelungen. Die Einigung sieht vor, dass die Produktion von Waschmaschinen bis zur Schließung zum 30. Juni 2027 fortgesetzt wird.

Die Logistikfunktionen für Fertiggeräte bleiben erhalten. Der Standort Nauen wird von der BSH künftig als reiner Logistikstandort des Hausgeräteherstellers betrieben. Die BSH Hausgeräte GmbH hat 2025 einen Umsatz von rund 15,0 Mrd. Euro erreicht und beschäftigt über 56.000 Mitarbeiter. Der Konzern produziert in 37 Fabriken und ist in rund 50 Ländern vertreten.

Bildtext Die BSH stellt die Waschmaschinenproduktion in Nauen Ende Juni 2027 ein.