Fürstenberg: Succolowsky folgt auf Abbé
Beim Porzellanhersteller Fürstenberg hat es einen Wechsel an der Spitze gegeben. Cornelia Abbé, die die Manufaktur seit April 2025 führte, hat sich in den Mutterschutz und die anschließende Elternzeit verabschiedet. Die Geschäftsführung hat seit dem 1. Juli 2026 Nico Succolowsky inne.
Nach ersten Jahren in der Projektleitung, unter anderem am Flughafen Stuttgart sowie in einem Porsche-Werk, wechselte Succolowsky 2003 in die Keramikindustrie zu Meissen Keramik. Zuletzt war der 54-jährige Diplom-Betriebswirt als Geschäftsführer der GMB – Glasmanufaktur Brandenburg GmbH tätig. Mit seiner langjährigen Erfahrung bringt er fundierte Kenntnisse in Produktion und Technik in das niedersächsische Traditionsunternehmen ein.
„Tradition gibt uns Identität. Innovation gibt uns Zukunft. Beides zusammen macht die Stärke der Porzellanmanufaktur Fürstenberg aus. Meine Aufgabe sehe ich darin, die Manufaktur mit klarem Kurs weiterzuentwickeln und dabei das zu bewahren, was sie seit über 275 Jahren unverwechselbar macht“, sagt Nico Succolowsky zu seinem Amtsantritt.
Damit knüpft er an die Arbeit von Cornelia Abbé an. In ihrer Zeit als Geschäftsführerin hat Abbé im Marketing, Vertrieb und der Produktentwicklung wichtige Weichen gestellt. Mit einem neuen Corporate Design hat sich Fürstenberg für die kommenden Jahre neu positioniert und mit dem Ausbau des Onlinegeschäfts sowie der Weiterentwicklung des Produktportfolios richtet sich die Porzellanmanufaktur gezielt an jüngere, internationalere Zielgruppen.
Bildtext Nico Succolowsky ist seit 1. Juli Geschäftsführer bei Fürstenberg.
Foto: Fürstenberg

