Geschäftsjahr 2025: BSH mit Umsatzminus

Die BSH Hausgeräte GmbH hat Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres bekannt gegeben. Demnach erwirtschaftete das Unternehmen in 2025 einen Umsatz von 15 Mrd. Euro, was ein Minus gegenüber 2024 von 1,6 Prozent bedeutet. In lokaler Währung entspricht das einem Wachstum von 2,8 Prozent.

BSH verzeichnete in Nordamerika (+5 %), Europa (+1,2 %) und den so genannten Emerging Markets (Türkei, Osteuropa, der Mittlere Osten, Indien und Afrika, +2,3 %) jeweils ein Umsatzwachstum im Vergleich zu 2024. Einzig die Region Greater China habe einen Umsatzrückgang von 7,1 Prozent (-3,2 % in lokaler Währung) verzeichnet. Für Europa hob das Unternehmen das Umsatzplus von vier Prozent im Einbaubereich sowie die positiven Entwicklungen in lokalen Märkten, unter anderem in Deutschland, Großbritannien, Spanien, den Niederlanden oder Italien hervor.

Über alles betrachtet befinden sich viele Produktfamilien der BSH auf Wachstumskurs, so zum Beispiel im Bereich Kochen: Bei Öfen wurde ein Umsatzplus von 2,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielt, bei Kochfeldern und Dunstabzugshauben ein Plus von 2,6 Prozent – mit einem deutlichen Trend hin zu Kochfeldern mit integriertem Dunstabzug. Auch die Produktbereiche Geschirrspülen (+2,1 %) sowie Consumer Products (+0,1 %) konnten Wachstum verzeichnen. Der Kundendienst der BSH, ein maßgeblicher Faktor für die Sicherstellung der Produktlanglebigkeit und die Zufriedenheit von Konsumenten und Handelspartnern, entwickelt sich mit einem leichten Umsatzanstieg von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr stabil. Rückläufig war hingegen der Umsatz in den Bereichen Kühlen (-4,0 %) sowie Wäschepflege (-1,0 %). Ursächlich hierfür war vor allem das umkämpfte Marktumfeld, das sich besonders in der Region Greater China mit einer negativen Umsatzentwicklung in beiden Produktfamilien niederschlug.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026

Laut BSH werden die Märkte auch im laufenden Geschäftsjahr volatil bleiben. Das Unternehmen ist jedoch von der Richtigkeit und Notwendigkeit der verfolgten Strategie überzeugt. „Eine wirkliche Erholung der Märkte ist nicht absehbar. Auch für 2026 rechnen wir unverändert nicht mit Rückenwind. Aber wir haben das Fundament, um uns auch in schwierigen Märkten zu beweisen“, fasst Dr. Matthias Metz zusammen. „Unser Leitmotiv: Widerstandskraft beweisen und in Zukunft investieren. Genau das haben wir 2025 getan. Genau das setzen wir 2026 konsequent und kraftvoll fort.“

Bildtext Dr. Matthias Metz: „Unser Anspruch ist Märkte gestalten – mit klaren Entscheidungen, und konsequenter Umsetzung des Zukunftsfahrplans.“

Bild: BSH