GFU: Home Electronics-Markt nahezu stabil

Die GFU Consumer & Home Electronics GmbH meldet, dass sich der Home Electronics Market Index (Hemix) im ersten Halbjahr 2025 relativ stabil zeigte. So betrug das Gesamt-Umsatzvolumen von Januar bis Juni 2025 in Deutschland knapp 21,1 Mrd. Euro. Das ist ein geringfügiger Rückgang von 0,9 Prozent verglichen mit dem Vorjahres-Zeitraum.

Damit setzt sich die Stabilisierung des Markts für Home Electronics in Deutschland fort. Wie in den vorherigen Quartalen ist die Entwicklung in den einzelnen Marktsegmenten sehr unterschiedlich verlaufen. Im Segment Elektro-Hausgeräte gab es für die Elektro-Großgeräte einen Umsatzrückgang um 1,4 Prozent auf knapp 4,6 Mrd. Euro. Die Elektro-Kleingeräte hingegen verzeichnen erneut ein Plus von 2,6 Prozent auf 3,3 Mrd. Euro Umsatz.

Im Bereich Consumer Electronics gab es mit einem Umsatz von knapp 13,2 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2025 ein Minus von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Einzig die privat genutzten IT-Produkte konnten bei einem Umsatz von rund 2,9 Mrd. Euro ein Plus von 2,6 Prozent erzielen. Negativ entwickelten sich ebenfalls die Unterhaltungselektronik und privat genutzte Telekommunikations-Produkte. Erfreulich entwickelten sich einzig die Videogames-Konsolen. Sie verzeichnen im ersten Halbjahr 2025 ein Umsatzplus von 23,7 Prozent auf 321 Mio. Euro.

Im Bereich der privat genutzten IT-Produkte wirkt sich das anstehende Ende des Supports für Windows 10 bereits mit einer positiven Umsatzentwicklung aus. So wurden 29,1 Prozent mehr Desktop PCs verkauft und damit ein Umsatzplus von 25,8 Prozent erreicht. Notebooks sowie Monitore verzeichnen eine ebenfalls positive, dennoch nicht so starke Entwicklung.

Der Hemix zeigt auf Basis Menge und Wert die quartalsweise Marktentwicklung in Deutschland auf. Der Home Electronics-Markt ist dabei fest und einheitlich definiert als die Summe der Verkäufe in Deutschland an private Konsumenten.

Bildtext Die Marktzahlen werden von der Branchenorganisation GFU Consumer & Home Electronics zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen NIQ erhoben.

Foto: GFU