Der Industrieverband Schneid- und Haushaltswaren (IVSH) hat mit Bofest Consult in Düsseldorf einen Product Carbon Footprint (PCF) Workshop durchgeführt. Ziel ist es, einen international tragfähigen Referenzrahmen zu entwickeln.
Der Workshop ist Teil eines seit Herbst 2025 laufenden Fahrplans: Analyse relevanter Normen und Branchenstandards, Aufbau der IVSH-PCF-Taskforce, ein erster Ganztagesworkshop sowie gezielte Abfragen durch Verbandsumfragen. Als nächste Schritte sind die Ausarbeitung des Entwurfs, digitale Verbands-Feedbackrunden und eine Validierung oder Überführung in die Normung vorgesehen.
Der PCF-Branchenstandard soll klare, anwendungsnahe Leitplanken bieten und den Interpretations- sowie Abstimmungsaufwand reduzieren: PCF-Berechnungen sollen vergleichbarer werden, transparent dokumentiert und gegenüber Kunden- und Regulatorik-Anforderungen robuster sein. Dazu IVSH Geschäftsführer Jan-Frederik Kremer: „Der IVSH entwickelt einen international tragfähigen und ganzheitlichen PCF-Branchenstandard für Schneidwaren, Kochgeschirr und Bestecke – ISO 14067-konform und auf Validierung bzw. Normung ausgerichtet. Der Standard soll die Wettbewerbsfähigkeit und Glaubwürdigkeit unserer Industrie stärken und soll vergleichbare, belastbare Angaben entlang der gesamten Wertschöpfung erleichtern.“
Bildtext Jan-Frederik Kremer treibt als Geschäftsführer des IVSH die Entwicklung eines PCF-Branchenstandards voran.
Bild: IVSH

