Küchenmarkt bewegt sich seitwärts

Wie das Institut für Handelsforschung (IFH) aus Köln meldet, hat sich der deutsche Küchenmarkt 2025 stabil entwickelt. Insgesamt gaben Verbraucher rund 13 Mrd. Euro für Küchenmöbel, Einbaugeräte und Zubehör aus. Der Umsatz bewegt sich damit auf Vorjahresniveau.

Im Vorjahr war noch ein Rückgang zu verzeichnen. Trotz moderater Preissteigerungen, etwa bei Materialien, bleibt die Küche das absatzstärkste Segment im Bereich Wohnen und Einrichten und verzeichnet seit 2016 ein Wachstum von rund 16 Prozent. Das zeigt der neue „Branchenbericht Küche“ des IFH Köln in Zusammenarbeit mit der BBE Handelsberatung und Aroundhome.

Ein Blick auf die drei Teilmärkte Küchenmöbel, Einbaugeräte und Zubehör/Montagen zeigt, dass Küchenmöbel weiterhin das größte Segment bilden und in den vergangenen Jahren Marktanteile dazugewonnen haben. Demgegenüber spielen technologische Trends wie Smart Home in der Küche bislang nur eine untergeordnete Rolle. Die große Mehrheit der befragten Kunden bemisst vernetzten Anwendungen und digitalen Zusatzfunktionen derzeit nur eine geringe bis keine Bedeutung bei der Kaufentscheidung bei.

Mit einem Marktanteil von 39,3 Prozent ist der Möbel-Fachhandel (einschließlich Filialisten) der wichtigste Vertriebskanal, noch vor Küchenspezialisten und -fachmärkten. Der Onlinevertrieb verzeichnet zwar die dynamischste Entwicklung, bleibt mit einem Anteil von 7,2 Prozent jedoch vergleichsweise klein. Der Markt werde weiterhin klar von stationären Anbietern geprägt, die vom hohen Beratungsbedarf und den gestiegenen Qualitätsansprüchen der Kundschaft profitieren, so Senior Consulant Christoph Lamsfuß am IFH Köln.

Bildtext Das Marktvolumen im Bereich Küche war im letzten Jahr stabil.

Bild: IFH Köln