Villeroy & Boch: Umsatz 2025 gestiegen

Der Konzern Villeroy & Boch steigerte im Geschäftsjahr 2025 seinen Umsatz akquisitionsbedingt um 1,8 Prozent auf über 1,4 Mrd. Euro. Der operative Gewinn (EBIT) lag stabil bei 97,8 Mio. Euro.

Der Unternehmensbereich Dining & Lifestyle behauptete sich im Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz von 319,8 Mio. Euro und verzeichnete damit einem Umsatzanstieg von 1,0 Prozent (ohne Lizenzerlöse). Besonders das vierte Quartal und Neulancierungen wie die Kollektion Fleur trugen zum Ergebnis bei, informiert die Konzernleitung.

Regional entwickelten sich die Regionen Asien Pazifik und Americas positiv, während die Region Europa, Mittlerer Osten, Afrika einen leichten Rückgang verzeichnete. Bei den Vertriebskanälen ragten die stationären Handelspartner mit einem Wachstum von 9,4 Prozent heraus. Dining & Lifestyle schloss das Geschäftsjahr 2025 mit einem EBIT von 32,6 Mio. Euro ab.

Der Unternehmensbereich Bad & Wellness steigerte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2025 akquisitionsbedingt um 2,3 Prozent auf rund 1,1 Mrd. Euro. Währungsbereinigt betrug der Umsatzanstieg 3,4 Prozent. 45,8 Mio. Euro hat der Konzern im vergangenen Jahr investiert, vor allem in die Modernisierung von Produktionsstandorten und firmeneigenen Einzelhandelsgeschäften.

Für 2026 erwartet Villeroy & Boch einen Konzernumsatz unter Vorjahr im mittleren bis höheren einstelligen Prozentbereich, sowie ein operatives EBIT von 75 bis 85 Mio. Euro. Wegen der Veräußerung des nordeuropäischen Geschäfts der Marken Gustavsberg und Vatette zum 1. Oktober 2025 wird der Nettoumsatz wie das operative EBIT in den ersten drei Quartalen 2026 im Rahmen dieser Prognose stärker unter dem Vorjahr liegen.

Bildtext Die Konzern-Vorsitzende Gabi Schupp präsentierte am 19. März zusammen mit CFO Markus Warncke die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2025.

Bild: Villeroy & Boch Konzern